Das kreative Universum. Ein Film von Rüdiger Sünner



Die sehr interessante DVD ist inzwischen im Handel zu erwerben. Rüdiger Sünner ist mir als Autor - auch bei Info3-, als Email- Partner, als Betreiber einer Website und natürlich als Filmemacher bekannt.

Aus dem Verlagstext: "Die Naturwissenschaft gilt heute als die grosse Wissensautorität, deren Erkenntnisse allgemein anerkannt und weltweit gefeiert werden. 
In ihrem Bereich regieren keine göttlichen oder übernatürlichen Kräfte, sondern messbare Phänomene wie Naturgesetze und Moleküle, die - so die Nachfolger Darwins - im Prozess der Selbstorganisation alles Leben geschaffen haben. Andererseits fühlen sich immer mehr Menschen zu spirituellen Weltbildern hingezogen, die ihnen scheinbar umfassendere Sinnhorizonte bieten.
Das Interesse für Esoterik, Buddhismus, Anthroposophie, Naturreligionen, Meditation und die Mystik der Weltreligionen wächst von Jahr zu Jahr. Wie sind diese verschiedenen Welten zu vereinbaren? Leben wir in einer Art kultureller Schizophrenie, wo man sich öffentlich zur Evolutionstheorie bekennt, aber privat doch lieber an Engel, Schamanen, Götter und Geister glaubt? Sind die Bilder und Werte der spirituellen Traditionen mit den erstaunlichen Ergebnissen moderner Forschung vermittelbar oder bleiben sie reine Glaubensangelegenheiten?
Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen, werden im Film einige der interessantesten Querdenker im Bereich der Naturwissenschaft befragt, ob und wie ein Brückenbau zwischen ihren Disziplinen und spirituellen Fragen möglich ist.
Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die Raum für die Annahme eines "Göttlichen", "Heiligen" oder "Transzendenten" lassen? Was bedeuten sie für unsere Zukunft? Eine Reise in die spannende "terra incognita" moderner Naturforschung mit Rupert Sheldrake, Hans Peter Dürr, Thomas Görnitz, Arthur Zajonc, Stuart Kauffman, John Polkinghorne, Simon Conway Morris, George Coyne, Wolfram Schwenk, Bernd Rosslenbroich, Wolfgang Schad, Johannes Wirz, Stephan Harding und Joachim Bauer." 

Kommentare

  1. "Das kreative Universum". Das klingt für mich immer noch danach, dass, nehme ich das Eigenschaftswort raus aus dem Satz, ein "Was" übrig bleibt, das da Kreativität betätigen könnte. Mithin, es "aber" auch bleiben lassen kann.

    Daher ist die Nennung, "Die universelle Kreativität" zutreffend.

    Ansonsten spricht man lediglich, also als jemand, der der Witwer von Frau Kreator ist, "über" sie. Oder? Kein Oder!

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  2. Passt ja. Die "universelle Kreativität" ist Flow.

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  3. Ich ging eben in den Wiki-Garten und besuchte dort "Flow". Und dort, im Flowbeet, wuchs sie,"die blaue Blume" der Romantik.

    Die "Strohblumen" so mancher Dornachkommentare, wenn sie denn wenigstens Kornblumen gewesen wären.....

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  4. Hallo Burghard - Das ist ja nun fies.
    Nun weiß doch niemand so recht, wer sich von den vielen angesprochen fühlen soll im Rauch des 6. Evangeliums!...- wer sich bedanken darf für deinen Strauss Strohblumen..

    LG

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  5. Let`s ent-fiesen, dann flowt man besser.

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  6. @Steffen: Angesprochen können sich all diejenigen empfinden, die ein Buch runtermachten, von dem bisher lediglich ein Auszug vorliegt, aber dennoch v. DEM Buch redeten. Bitte, von Welchem!!!!

    Weiter all diejenigen, die den Hinweis auf das „Vorhaben“ einer Veröffentlichung als Anlass benutzen, ÜBER Anthroposophie zu reden..

    Anthroposophie ohne anthroposophische Bewegung ist eben wie ein Reden über ungemalte Bilder.

    Und die von Steiner gemalten Bilder?

    Anhand derer kann man lernen, wie man in „Bildbetrachtung“ versunken, von Grund an aufwärts das „Bildlesen“ entwickeln soll, wie das Leben selbst gelesen werden will.

    Bedanken braucht sich bei *mir* niemand. Die "Kommentare" schrieben sich selber. :-)
    Ich war ihr Überbringer. Eine Brieftaube!

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  7. Hi Burghard, vielen Dank für deine konkreten undinteressanten Gedanken hierzu.

    "von Grund an aufwärts"...."wie das Leben selbst gelesen werden will" das klingt gut, scheint aber auch jeder individuell und unterschiedentlich für sich entwickeln zu wollen, wie man sehen konnte (hinzu-interessant hier dann noch das Kain/Abel-ding).

    Und auch Steiner gab ja durchaus reichhaltig Angebot, auch unterschiedlich mit ihm zu arbeiten - sowie die Freiheit eigen Grund und 'Methodik' zu wählen.

    Was ist für dich anthroposophische Bewegung?

    Ansonsten hab etwas Nachsicht mit einem Anfänger wie mich, es wird schon werden und deine Strohblume nehme ich doch gerne an...(aber um so lieber, wenn deine blaue Blume so gemalt ist, dass ich sie verstehen kann :-)

    Den lieben Novalis dann, verzeih, den möchte ich mir gern so lassen und liebenhaben, so wie ich ihn eben am liebsten liebe ;-)

    LG

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  8. "Eine Reise ... mit ..."
    Naturgemäß fehlt Ken Wilber in der Liste.

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  9. Ja, natürlich fehlt er naturgemäß --- oder ist Ken Wilber etwa ein Naturwissenschaftler?

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  10. ...es sollte bei Novalis -liebhaben- heißen, obwohl -liebenhaben- auch ganz nett wäre, da es dann indirekt noch mehr um novalis ginge ;-)

    lg

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  11. @Steffen: Worauf schaue ich, indem ich sage: Anthroposophische Bewegung.

    Ich schaue auf "die" Bewegung, aus der ich mich Menschenkind, in freier Weise, zu mir selbst erhebe.

    Schiller: "Jeder individuelle Mensch,kann man sagen, trägt der Anlage und Bestimmung nach, einen reinen idealischen Menschen in sich, mit dessen unveränderlicher Einheit in allen seinen Abwechselungen übereinzustimmen, die große Aufgabe seines Daseins ist". (4.Brief, Ä.d.M.)

    Die dazugehörige Menschenbewegung hat er in seinen Briefen zur "Ästhetischen Erziehung des Menschen", in Worte gefasst.

    Zum Beispiel diese:
    "Denn, um es endlich einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (15. Brief)

    Rudolf Steiner selbst hat diese Sätze gelesen und Schiller gegenüber keinen Einspruch erhoben!

    Worauf Schiller schaut, indem er obige Sätze ausspricht, das kann jeder, der eines guten Willens ist, anhand Schillers oben erwähnter Briefe, diese lesend,in seinen Blick heben.

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  12. Lieber Burghard,

    das erste der Schiller-Worte, das Du zitierst, kannte ich nicht - aber ich freue mich sehr darüber, denn es drückt sehr genau mein Empfinden aus.

    Du hast weiter oben geschrieben:
    "Weiter all diejenigen [können sich angesprochen empfinden], die den Hinweis auf das „Vorhaben“ einer Veröffentlichung als Anlass benutzen, ÜBER Anthroposophie zu reden.."
    Ich fühle mich also angesprochen und nehme Deinen Strohblumenstrauß auf.
    Du sagst auch noch:
    "Anthroposophie ohne anthroposophische Bewegung ist eben wie ein Reden über ungemalte Bilder."

    Nun - und ich frage mich (und Dich): wieviele andere Möglichkeiten zur "anthroposophischen Bewegung" hat man denn auf einer Plattform wie dieser, als ÜBER Anthroposophie zu REDEN?
    Könnte denn nicht gerade auch ein Reden, wenn es denn gelingt, ein "Spielen" im Sinn Deines zweiten Schiller-Zitates sein?

    Die zugehörigen "Bilder", denke ich, wird wohl jeder in seinem Alltag malen.

    {Einmal ganz abgesehen davon, daß gerade ein Gespräch wie das unsrige wohl nicht die schlechteste Reklame ist, die ein vor der Veröffentlichung stehendes Buch haben kann.
    Selbst wenn nur drei Menschen das Thema "Endstation Dornach" als "interessant" bewertet haben ... ;-)}

    Herzlichen Gruß, und danke für die Blumen! :-)
    Ingrid

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  13. Lieber Burghard, danke für die blauen Blumen, die mir ja zunächst zartblau und verschwommen erschienen, weshalb ich ja auch nachfragen musste, wie was gemeint war von Dir usw.
    Und nun sehe ich worum es Dir ging und geht, danke.

    Die Antwort auf "Anthroposophische Bewegung" kam mir gestern schon wenig später nach der Fragestellung..Wahrscheinlich, weil sie mir eigen ist...naja, Fragephänomen halt, sehr schönes Ding..

    Merci und merci for Schiller!

    Herzlichen Gruß

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  14. Und Dank auch an Ingrid, habe ich jetzt erst gesehen und stimme dir zu bezügl. 'Anthroposophische Bewegung' auch hier im Blog (auch im Sinne Burghards). Dass Dialog, sofern er einer ist und auch offen und ehrlich geführt wird (sowie neue Quellen und Ansichten), eine Bereicherung für die innere Entwicklung sein kann (die sich natürlich auch an einer Ablehnung stärken kann und nicht nur durch Übereinstimmung und Sympathie).

    Somit hätten doch einige von uns zumindest doch eine Kornblume verdient ;-)))

    LG

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  15. "Ja, natürlich fehlt er naturgemäß --- oder ist Ken Wilber etwa ein Naturwissenschaftler? "

    Nö. Aber ein Philosoph.
    Und die Naturwissenschaftler im Film treten allesamt als Philosophen auf.

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  16. Naja - aber in dieser DVD scheint es nunmal darum zu gehen, wo Naturwissenschaftler eine Brücke zur "Spiritualität" sehen:

    "Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen, werden im Film einige der interessantesten Querdenker im Bereich der Naturwissenschaft befragt, ob und wie ein Brückenbau zwischen ihren Disziplinen und spirituellen Fragen möglich ist."

    Es steht ja jedem offen, eine zweite DVD zu produzieren und nun die Philosophen zu fragen, in der sie aus ihrer Sicht erzählen, wo sie die Brücke zur Naturwissenschaft sehen.
    Für eine solche DVD wäre dann auch ich dafür, daß man Ken Wilber fragt, was er zu diesem Thema zu sagen hat.

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  17. Oh meine Lieben, wie schön, was für ein interessantes Thema!
    Ich kann nur aus dem medizinischen/ betreuerischen Alltag beitragen. Ich meine, man kann auch z.B. den Ernährungsplan des Hauses auf die Krankheiten der Bewohner abstimmen. Man kann sagen, der Körper braucht das, der braucht den Ernährungsplan. Der Plan ist das Ideal, wenn wir uns daran halten ist alles gut. Das ist auch ein Monismus, wenn ich nur das Körperliche sehe. Aber ich könnte mir noch so vieles mehr vorstellen, was man mit Essen, oder dem Haus so anfangen könnte...

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  18. Es scheint mir, die Endstation Dornach hängt uns allen noch sehr nach. Es war wirklich eine spannende Diskussion, und der Bedarf nach entsprechendem Austausch war auch gegeben. Bestimmt werden wir noch lange an die dort stattgefundenen Begegnungen denken!

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  19. @Ingrid: „Nun - und ich frage mich (und Dich): wie viele andere Möglichkeiten zur "anthroposophischen Bewegung" hat man denn auf einer Plattform wie dieser, als ÜBER Anthroposophie zu REDEN? Könnte denn nicht gerade auch ein Reden, wenn es denn gelingt, ein "Spielen" im Sinn Deines zweiten Schiller-Zitates sein? 17.1.11

    Für mich hat das, wie ich allein mir „Die anthroposophische Bewegung“ erkläre, und auf Steffens Anfrage hin dann kundtat, mit der Anthroposophie, so wie sie uns in Schriftform durch Rudolf Steiner vorliegt, rein gar nichts zu tun.

    Auch nichts damit, was wohl Steiner in die Aufmerksamkeit so mancher „Freunde“ heben wollte. Ganz einfach daher, das wurde mir nie zur Frage.

    Ich weiß, manche meinen, „Die anthroposophische Bewegung“, das sei eine Heerscharf hoher geistiger Wesen. Aber, meines Erachtens kommt man, genauer, komme ich so nicht zu Potte. Aus demselben Grund, wie bereits erwähnt. >Das wurde mir nie zur Frage.<

    Diejenige Anthroposophie, wie sie uns in Schriftform durch Rudolf Steiner vorliegt. Mit „durch“ will ich sagen, menschlich bewegen; das kann sich, „der Anlage nach“ :-), jeder individuelle Mensch. Das „durch“ ihn in Folge dabei zu Tage tretende, das jedoch ist „allein“ sein Werk. Punkt!

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  20. Malend sich bewegen, das kann jeder. Aber niemand, außer Picasso, kann für sich beanspruchen, in seine Puschen zu steigen. Ich jedenfalls, mache mir immer wieder neu, anhand dieses Beispieles deutlich, geht es um Anthroposophie, so kann es dabei allein, heute, für mich um die Schriften Steiners gehen.

    Gerade daher befasse ich mich seit…..Jahren damit, wie denn diese Schriften gelesen werden wollen. Warum? Liest man an ihnen vorbei, gibt’s auch nicht die Anthroposophie Steiners.

    Wie viele sah ich vor einem Picasso stehen und sie schauten auf das Namensschild. Das sagt doch bereits einiges. Danach wissen sie, aha, ein Picasso. Aber, obwohl sie ihn doch bereits im Blick vorfinden, sehen sie ihn auch?

    Picasso reicht mir, zur Verdeutlichung, hier. Da muss ich gar nicht weiter Steiner strapazieren. Der hat eh genug Stress. Zuhauf, z. B. anhand seiner P.d. F., weist er immer wieder ganz energisch darauf hin, das er anregen will, nicht allgemeingültige Vorgaben auftischen. Kein einziger Künstler will so etwas mit seinen Werken be“zwecken“.

    Tizian, er kopierte noch im hohen Alter v. 85 Jahren. Wer kopieren kann, der weiß jedenfalls dann genau, wann er kopiert und das er kopiert. Und wann nicht. Ich kenne manche, die bemerken kaum den Unterschied.

    Ich selbst will keine Kopie, welcher anthroposophischen Bewegung auch immer. Bei Steiner lerne ich kennen, wie er, anthroposophisch, sich bewegte. Also weiß ich schon mal, was ich jedenfalls nicht will. Ähm, das Teil wird mir hier zu lang.

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  21. Daher soll das bisherige dafür reichen, im Ansatz, zu verdeutlichen, mir geht’s nicht um Steiner. Nicht um Picasso. Mir geht’s um mich. Bei Steiner, wie bei Picasso, suche ich Anregung. Klar will ich von ihnen und anderen lernen, das geht oft soweit, dass ich einen „Stil“ „kopiere“. Warum nicht.

    Vorschlag: Michael könnte sein Gasthaus erweitern, indem er ein „Hinterzimmerchen“ schlicht herrichtet. Kann ruhig leer stehen. Stühle und Tische bringen dann die mit, die im Hinterzimmer pokern wollen. Also mit Kapital spielen.

    In der Abfolge von ungefähr 7 Tagen könnte kurz wiederum auf das Hinterzimmer hingewiesen werden. Zum Beispiel, indem die letzten zwei, der bereits zum Einsatz gekommenen Kommentare, nach oben in den Blog geschoben werden.

    Da wüsste gleich jeder, ob er einsteigt, weiterspielt oder aussteigt, da ihm der Einsatz inzwischen zu hoch ist, da er grad nen scheiß Blatt auf der Hand hat.

    Rein pragmatisch hätte das zugleich den notwendigen Vorteil, dass die Kommentarseiten, der Länge nach, nicht über’s Ufer treten.

    Kurz und bündig! Der leere Raum dient solchen Gedankengängen, die dahin streben, sich in Folge mit weiteren wie anderen Gedankengängen in so einem Gedankenstrom zu finden, der fließend die Bewegung bezeugt, die aus Menschenbewegungen entspringt.

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  22. Damit sich hier niemand auf den Schlips getreten fühlt. Mit Obigem ist nichts darüber ausgesagt, das dasjenige, in welcher Art und Weise auch immer, das hier bisher auftrat, meiner Anregung entgegen stünde.

    Mit schönen Gruss an den jeweiligen Leser,

    Burghard

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