Helmut Zander über Anthroposophie

"Aber Steiners Programm versteht man nur, wenn man seinen Anspruch auf höhere Erkenntnis ernst nimmt. Anthroposophie ist keine Blütenlese im Garten der Alternativkultur, sondern ein erkenntnistheoretisches Programm."

Zander in der NZZ

Kommentare

  1. Im ersten Moment will scheinen, Herr Zander machte eine Wandlung durch, nimmt man/frau sein Interview vor einigen Jahren mit dem Deutschlandfunk über Steiner hinzu. Wird der zitierte Satz analysiert, bleibt der "Anspruch" von Steiner stehen, mit dem Steiner "ernst" genommen werden kann. Wie urteilt Zander aber "erkenntnistheoretisches Programm". Am Ende kann das Urteil stehen, es handelt sich um ein Wahngebäude Steiners, auch wenn man/frau Steiner mit seinem (lediglich) "Anspruch" ernst nimmt. Wo anerkennt Herr Zander, Steiner hatte "realen" Einblick in die Akasha-Chronik.
    Die NZZ erhielt durch Jahre Material (von mir), auch die Hinweise zu Steiners letzter Inkarnation etc. Die Redaktion mußte auch den Hinweis von Herrn Suhrmann verdauen, der Todestag und Todesort meiner letzten Inkarnation sei mit Rudolf Steiner identisch. Nachdem dieses Forschungsergebnis Benedikt XVI unterbreitet wurde, hat Herr Suhrman sein Forschungsergebnis revidiert und angeblich herausgefunden, in meiner Person seien abgelegte Seelenkleider von Steiner einverwoben. Nun passt dies zu einem Erlebnis aus dem Jahre 1990, in welchem nächtlich verdeutlicht wurde, mein Geburtshoroskop zeige auf die Nähe zu Steiner hin und Herr Suhrmann hatte - ungefragt - an meinem Geburtshoroskop sein erstes Ergebnis erforscht. Ich selbst wollte das Ergebnis erst nicht kennenlernen, den Brief ungeöffnet lassen und hatte nur geistig versucht das Ergebnis von Herrn Suhrmann zu erforschen. Nahm die Zahl "25" wahr, was dann Teil von 1925 ist und signalisiert, ein Teil Steiners hängt mit meiner Person zusammen. Nun das Vorstandsmitglied Herr Herrmann hatte mir ca 1975 unter vier Augen mitgeteilt, solle Dornach meiden, wenn ich der neue Menschheitsführer bin. Seitdem ging mein Schicksal bergab, denn unter allen Umständen will ich vermeiden je ein Menschheitsführer zu werden. Herr Hermann tätigte seine Aussage nach einigen Mitteilungen von mir, geistige Erlebnisse mit dem Goetheanum.

    Warum dies hier so ausgebreitet wird, weil die NZZ all diese Dinge ausführlich erhielt, neben vielen anderen Medien, auch Botschaften. Um "Steiner" kommen "sie" nun nicht mehr herum und es ist - für mich - erstaunlich, daß Herr Zander so in die "esoterische Suppe" öffentlich hineingreift. Wechselt Herr Zander die Seiten, wird er gar bekennender Steinerbefürworter?!

    Wir werden sehen, spannende Wochen erwarten die Anthroposophie, denn auch das Europäische Gericht für Menschenrechte hat obige Dinge erhalten und den Empfang bestätigt, sowie die Kenntnisnahme des Inhaltes.
    Auch Herr Zander wurde stets informiert.
    Danke Michael für den Zeitungstipp, als einsamer Wolf in der Steppe erhellen Sternenfunken meinen Weg.

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  2. Herr Zander erklärt Goethe zum "spirituellen Vater" von Steiner und gibt nicht bekannt, daß Steiner einen Meister traf, der ihn einweihte und dazu bewog, die Anthroposophie in die Welt zu stellen. Denn Steiner betonte, ohne die Hinweise des Meisters hätte er nur philosophische Bücher geschrieben. Zander verfälscht also das Lebensbild von Steiner, gezielt.

    "Es geht um die Vorläufigkeit des Wissens, gerade hinsichtlich der innersten und letzten Dinge: Dass wir vom «Göttlichen» letztlich nur in einer theologia negativa sprechen können, in der das Unwissen mit jedem Wissensgewinn steigt, wie die christliche Theologie behauptet, oder dass es, wie Steiners spiritueller Vater Goethe meinte, «das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren», all das blieb Steiner fremd. Wissen in den Grenzen der conditio humana kam Steiner einer Niederlage gleich. Nur mit einer «Geisteswissenschaft», die «objektive» Ergebnisse präsentiere, glaubte er, eine «moderne» Weltanschauung verkünden zu können."

    Zander betont, was Theologen predigen "in der das Unwissen mit jedem Wissensgewinn steigt, wie die christliche Theologie behauptet". Herr Zander ist selbst Theologe. Sein Werk um Steiner soll letzten Endes den "Theoologen" retten, damit die Macht Roms. Ein geschickter Schachzug der Christlichen Kirchen, Herrn Zander ins Feld zu schicken, um mit vorgespielter Ironie Steiners gesamtes Werk nur als "Zeitgeist" zu brandmarken:

    "In deren Einschätzung öffnet sich allerdings seitdem ein garstiger Graben zwischen Innen- und Aussenperspektive: Wo Steiner den Weltgeist zu erkennen glaubte, sehen Uneingeweihte nur den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts."

    Der geistige Einschlag in das Bewußtsein der Menschheit durch den individuellen Impuls Rudolf Steiners, er soll verleugnet, er soll vernichtet werden. Es mag überheblich klingen, mir scheint aber, durch die Tat unserer Familie hat sich ein Impuls der Geisteswissenschaft Steiners verwirklicht, wurde die Macht der Katholischen Kirche über die K-inder gebrochen, erfüllt sich auch ein Wirken Steiners als sinnvolle Realität der Religionsgeschichte.

    Herrn Zander als die akademische Autorität über Steiner zu erklären, wie die NZZ es tut... ...ist der verzweifelte Versuch, Steiners Werk letztlich nur als Ausgeburt des Zeitgeistes hinzustellen. Zander will nach wie vor Steiner vernichten, um "Rom" zu retten.... ...wir werden sehen.... .

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  3. Himmel, die NZZ-Redakteure haben es aber auch nicht leicht.

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  4. Lieber Robert,
    da haben viele Redaktionen es "nicht leicht", stimme Dir zu.

    Am 13. Oktober 2010 schrieb der Büroleiter von Frau Leutheusser-Schnarrenberger meiner Ehefrau, wie "betroffen" er sei, nachdem er ihr Schreiben zu meiner Person gelesen habe. Auch habe die Ministerin den Inhalt zur Kenntnisnahme genommen. Die Verantwortung wurde aber Ministerin Frau Leyen übertragen, deren Antwortschreiben ungeöffnet hier liegt, da ich den Inhalt kenne, es keine Lösung für das vorgetragene rechtliche Problem geben wird. Mittlerweile haben "Redaktionen" das Problem für sich aufgegriffen. So berichtete "Kontraste" von einem Fall, da ein Mann durch das Raster fällt, er seine Krankenversicherung nicht mehr nach Arbeitslosigkeit zahlen kann, HartzIV aber einen zu geringen Anteil zahlt und der Mann nicht von der Privaten in die öffentliche Krankenkasse wechseln kann. Mir wurde der Fall zugeschickt, da ein Mann nach 45 Jahren Mitglied bei der AOK gekündigt wurde, weil der Arzt bei einem Formular vergaß etwas anzukreuzen. Ohne Vorwarnung. Der Mann war nierenkrank, kostenintensiv und die Zeitung schrieb, die Krankenkasse wollte ihn "loswerden".
    Mir scheint "Redaktionen" schreiben manchmal selektiv.

    Kann Rudolf Steiner verstehen, der die Höchste Form der Kunst im Rechtswesen sah, aber da gibt es leider keine "Sektion" am Goetheanum.

    Natürlich gilt es, den Geist über die Materie wirken zu lassen, wie Steiner dies auch als Ideal hinstellte. Also auch eine Herausforderung, so ganz ohne jegliche ärztliche Absicherung zu leben. Es hilft jetzt meditativer Tanz, Schmerzen umzuwandeln... ...aber die Redaktionen sollen die Situation doch erfahren, die Verantwortung der "Gesellschaft"..... .

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  5. Für alle Helmut Zander Fans oder Gegner: Seine Steiner Biographie scheint bereits erschienen zu sein, gibt jedenfalls eine negative Rezension auf Amazon

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  6. "Für alle Helmut Zander Fans oder Gegner: Seine Steiner Biographie scheint bereits erschienen zu sein, gibt jedenfalls eine negative Rezension auf Amazon"

    Der Rezensent war Andreas Neider.

    "Andreas Neider, Jahrgang 1958
    Studium der Philosophie, Ethnologie, Geschichte und Politologie in Berlin.
    17 Jahre Tätigkeit im Verlag Freies Geistesleben als Lektor und Verleger"

    Damit wird eigentlich nur ein weiteres Mal das Ergebnis bestätigt, zu dem auch schon andere Zander-Kritiker gekommen sind. Was der Mann schreibt hat offensichtlich nur Schrottwert.

    Mit dieser Biographie hat sich Zander augenscheinlich selber einen Bärendienst erwiesen.

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  7. Wieso werden denn Bücher mit Schrottwert rezensiert? Hat Herr Neider nichts besseres zu tun?

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  8. "Wieso werden denn Bücher mit Schrottwert rezensiert?"

    Wahrscheinlich aus demselben Grund der Nächstenliebe, aus dem sich Anthroposophen um behinderte Menschen kümmern, die Wahrnehmungs- und Artikulationsprobleme aufweisen.

    "Hat Herr Neider nichts besseres zu tun?"

    Was gibt es denn besseres, als seinen Mitmenschen einen Liebesdienst zu erweisen?

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