Lebenslauf

winzig
einzig
mächtig
richtig
wichtig

nichtig.

Kommentare

  1. Liiiieber Michael, dein Lebenslauf ist ja kurz und knapp, wurde im Verlauf immer 'unsichtbarer', das ist sehr symphatisch, aber...zeitgleich wurde auch dein Blog immer unsichtbarer, ein etwas witziger Zufall...man kann kaum noch die Buchstaben erkennen, sehr undeutlich, fast verschwunden :-)

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  2. Lieber Steffen, ich glaube, das hängt vielleicht mit der obigen Pornodarstellung zusammen (Michael schützt uns, sodass wir nicht alles sehen müssen, finde ich sehr nett).:):)

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  3. In der Aufzählung würde ich in Bezug auf Deinen Lebenslauf Don Michele auch noch vielschichtig hinzufügen, so erlebe ich Dich seit deem ich Dich online kenne.
    Herzlichst
    Herrmann

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  4. Und sogar auch so etwas wie ein "Pralaya" fehlt nicht... :-)
    Sehr schön.
    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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  5. Liebe Ingrid, mit Pralaya gehst du gleich auf's Ganze, auch nicht schlecht ;-))...Nur, das könnte ja bedeuten, dass wir hier bald gar nichts mehr sehen, je nachdem ob Pralaya nun schleichend kommt oder ganz plötzlich auftritt :-))
    (und merkwürdigerweise habe ich mich mit dem Thema gerade beschäftigt)

    lg

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  6. "in Bezug auf Deinen Lebenslauf Don Michele". Ist nicht nur meiner. Das soll "Jedermanns" LL sein.

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  7. :-)Michael: Soll! So,so. Meiner ist anders. Seitdem ich darauf hin angefragt wurde, weiß ich das.

    9. Lebensjahr: Eine unaussprechbare Leere wird mein treuester Begleiter.

    18,5: Die Leere endscheidet sich, etwas zu wollen.

    Die Endscheidung fällt für die Kunst. Sie anerkennt den Endschluss und beginnt in der Leere tätig zu werden.

    Mit schönem Gruss, auch von meinem Leerling,

    Burghard

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  8. Ehrlich? Dann bist Du also für die Leere begabt. Ich bin in jeder Hinsicht unbegabt und lerne stets nur, indem ich alles falsch mache. Wenn ich mich bücke und die Scherben zusammen kehre, weiss ich: Ah, da gehts lang.

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  9. Die Lehre der Leere..

    Ich meine, entleert Euch nicht zu doll, damit man Eure "Schrift" Euer Wertvollstes noch erkennen kann...Wozu denn Mensch, wenn nicht auch erkannt, geliebt werden oder lieben und erkennen..trostlos wäre mir die Steppe hier auf Erden..

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  10. Ich habe es eigentlich auch als "allgemeingültigen" LL verstanden.
    Und ich denke: man wird es erst nachher beurteilen können, wann man in welchem der angedeuteten "Stadien" war. Möglicherweise kann sich ja auch die Reihenfolge der einzelnen "Stufen" vor dem "Pralaya" individuell ein wenig verändern...

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  11. Liebe Ingrid,
    wie machst Du das, dass Du stets so ausgeglichen bist und dabei immer herzlich bleibst? Du bist mein Vorbild. Ich bin froh, dass es Dich hier gibt. Das meine ich ganz ehrlich.
    Ich lerne ja sonst mehr wie Michael - über die Scherben. Habe mich gerade aus dem Raum, wo Frauen aus guten Häusern sich lieber nicht aufhalten sollen, zurückgezogen,
    Ist sich gerade nochmal um ein Haar ausgegangen.

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  12. ...und ich geh jetzt mal ne Thai-Suppe essen, das erdet schön und mach anschließend ne kleine Pralaya oder spiele etwas Tischtennis mit den Kindern...schönen abend.

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  13. Liebe ZuL,

    oh - danke für die Blumen!
    Ich kann Dir das nur zurückgeben: ich bin sehr froh, daß es Dich hier gibt.
    Ich habe erst vor kurzem bewundernd und sehr vergnügt schmunzelnd gestaunt über Dein souveränes Umgehen mit Deinem "Animus"... darin wiederum kannst Du mir ein Vorbild sein!

    Na klar lerne auch ich immer wieder über die Scherben. Ich kenne eigentlich, glaube ich, niemanden, dem es niemals so geht (und wenn's mir doch jemand weismachen will, dann reagiere ich wohl erstmal ziemlich skeptisch...).
    Wie schön aber, daß es daneben immer auch noch Blumensträuße gibt...

    Alles Liebe!
    Ingrid

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  14. Liebe Ingrid,
    jetzt hast Du aber meine Frage noch nicht beantwortet. Wie machst Du das? Ist das Dein Naturell? Oder ist es aus Deinem Lebenslauf herausgewachsen?
    Wenn ich in der Zukunft vorhabe wieder einmal im "Dorf" vorbeizukommen, dann könnten wir uns vorher hier heimlich verabreden - und falls wir uns dann doch vielleicht, wirklich einmal treffen sollten, erzählst Du es mir dann live?

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  15. Also ich denke mal "nichtig" ist richtig, wenngleich dies "richtig" nach dem Pralaya stehen sollte und "nichtig" davor, weil von der anderen Seite die Werte anders vergeben werden. Und das sieht man dann auch ganz eindeutig ;-)

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  16. Lieber Manroe - Pralayas sind ja nun mächtige Weltenpausen nach diversen Planetenphasen (7 an der Zahl).. Ich für mich sehe hier eher 6 LL-Beschreibungen als Erden/Menschzustände (also irdisch)und am Ende dann ein Nichtig, (also evtl. 'Pralaya') - Pralaya sehe ich als nicht ganz passend an für den Begriff Nichtig..
    Jedenfalls kann ich nicht direkt etwa Gleichnisse oder Verbindungen zu den okkulten Planeten und den darauffolgenden Pralayas erkennen, weder bezügl. der vorherigen noch den bevorstehenden Phasen. Nach Steiner, Ptolemäus sieht das ja so aus:
    1. Saturn
    2. Sonne
    3. Mond
    4. Erde
    5. Jupiter
    6. Venus
    ??? 7. Vulkan (dazwischen Pralayas)
    1.winzig
    2.einzig
    3.mächtig
    4.richtig
    5.wichtig
    6.nichtig

    Das 'Nichtig' steht für mich eher für einen abschließenden Erfahrungsschatz, das Fazit eines oder mehrerer Leben, Endpunkt - auch im sokratischem (oder Novalis-) Sinne:
    Für Weisheit und Liebe...Und da scheint 'alles drin zu sein': Fülle, Leere, Fülle, d.h. - Verschenken und Glückseligkeit etc. -

    Vielleicht, wenn man so will, ne kleine Aussicht auf Jupiter ;)

    lg

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  17. ...ansonsten lass ich Begriffe wie Jupiter und Co auch gerne weg...einfach leben und schauen, Lebens-Lauf eben :-)

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  18. Also, da ich es war, die damit angefangen hat, möchte ich nun doch noch hinzufügen:

    Ich hatte mit "so etwas wie ein 'Pralaya'" nicht etwa das "nichtig" gemeint, sondern die Pause, den größeren Zeilenabstand, vor dem "nichtig".
    Nach dieser "Pause" ist zunächst mal "nichts" da... was ja nicht heißt, daß es keine "Schöpfung aus dem Nichts" geben kann...

    Ich möchte das jetzt nicht genauer ausführen, sondern nur andeuten, wie ich Michaels "LL für alle" verstanden habe. Kunstwerke lassen sich nicht erklären, höchstens zerklären... das sei ferne!
    :-)

    ---

    Liebe ZuL,
    oja, das machen wir, uns hier vor aller Augen "heimlich" verabreden :-) - ich freu mich schon!
    Und versprochen: dann erzähl' ich's Dir live, wie das, was heut mein "Naturell" ist, aus meinem Lebenslauf "herausgewachsen" ist.
    Im übrigen bin ich mir gerade bei Dir sehr sicher, daß Du keinerlei "Nachhilfestunden" brauchst. Vielleicht bist Du ja ganz einfach noch ein paar Jahre jünger?

    Gute Nacht!
    Ingrid

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  19. Lieber Steffen,

    ich habe mich zunächst nur am Schriftbild orientiert und Ingrids scharfsichtige Beobachtung diesbezüglich aufgegriffen, dort ein kleines Pralaya zu erblicken, dem ich nur zustimmen kann und ich denke auch dem, wie Michael das wohl hat ausdrücken, darstellen wollen.

    Ja und nun zum echten Pralaya, bzw. den echten, dazwischen jeweils.

    "Pralaya sehe ich als nicht ganz passend an für den Begriff Nichtig.."

    Ich habe da von der neuen Inkarnation aus auf den Zustand vor dem Pralaya geschaut, auf mich selbst als Entfalter meines LL´s, also über den "Graben" gewissermassen, über die "Pause" und das nichtig bezogen auf mein Urteil von mir selbst, das ich zuvor hatte, von mir, als Lebensempfindung, Selbsteinschätzung, also auf dem vorigen Planeten, mich selbst wirklich! von aussen anschauen könnend. Daher, so gesehen das "nichtig" eben vor dem Pralaya und richtig als echte Selbsterkenntnis vom neuen Planeten oder erneuerten Zustand meiner selbst aus angeschaut.. Wenngleich nichtig wohl ein wenig zu vernichtend ist, aber seis drum.

    Also "nichtig" NICHT bezogen auf das Wesen eines Pralaya von dem ich denke, dass es alles andere als nichtig ist, sondern die Sphäre wirklicher geistiger Klarheit, halt ohne Leib, da hindert dann nur meine bis dahin erst gediehene Entfaltung meine Sicht und nichts leiblich-gebundenes mehr.

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  20. Selbst erlebte ich die Zeilen als Meditativ-Spruch, der nach der Vielfalt der Worte und Themen das Ich in sich besinnend reduzieren sollte, wie eine kleine Mahnung-Hinweis an ALLE, auch Selbstbesinnung.
    Es passt-e aber etwas nicht, es war die Pause.
    Sie wurde als Pralaya benannt, welches aber ein kosmisches Ereignis ist und nicht zu "Lebenslauf" passt, da dies den Menschen meint.
    Habe einen Impuls, lese die neuen Beiträge, Erkenntnisse und Meinungen und im Rückblick auf die Worte fällt mir der Zusammenhang mächtig-nichtig auf. Nochmals rückblickend "einzig-mächtig" kommend aus winzig, was zu irdisch gehört, denn äußerlich winzig kann im Geistigen Raum groß-ausgedehnt sein.
    Nun fiel mir gestern auf, alle Worte enden mit "g" und da fiel mir ein, wie 1971 bei der 12-Nächte dauernden Erkenntnisübergabe zu dem Wesen der Buchstaben, der Buchstabe "g" war der Leber, dem Sitz der Seele zugeordnet.
    Vor mehreren Jahren fand sich das Buch "Rudolf Steiners eurythmische Lautlehre". Damals ergriff es mich, dass Steiner den Buchstaben "b" der Hand zuordnete, genau wie 1971 am Sommersitz der Päpste in Südfrankreich dies bezeichnet war.

    Schaute nun nach und finde auf Seite 210 eine Notiz von Steiner:

    "G - es befestigt die Seele in sich - es befestigt die Natur in der Seele".

    Die Hinweise aller Worte führen zur Seele, zum Menschen.
    Aus dem Lauteurythmie-Kurs 1924, Steiner:

    "Das G weist eigentlich, wenn es als Laut gebildet wird, auf ein innerliches Sich-Befestigen, Sich-Befestigen sowohl den Seelenkräften nach wie aber namentlich darauf hin, das ganze natürlich im Menschen sich Ausbreitende in sich zu befestigen. Es ist also der Laut, der sozusagen das menschliche Wesen, aber dasjenige, das von der Natur sich gewissermaßen innerlich erfüllen läßt, der dieses menschliche Wesen in sich zusammenhält, Das ist das G."

    Gehe davon aus, die Wörter sollen gezielt das Innere des Menschen befestigen, zusammenziehen, Halt geben. Handelt es sich um einen heileurythmischen Spruch?!

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  21. uuuuuuuuuuh !

    grausam. alles. die kommentare ...

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  22. Gibt es denn einen Lebenslauf, der NICHTIG endet?
    Wer beurteilt das "nichtig"?

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  23. Ja klar. Am Ende springen wir alle in die Kiste.

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  24. "Wer beurteilt das "nichtig"? "

    Jeder für sich selbst, zunächst einmal -- und obs richtig war, man wird sehen.

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