"Wir- Menschen im Wandel" ist da

Die neue, oben genannte Zeitschrift aus dem Info3- Verlag ist erschienen. Jens Heisterkamp hat sie heute in einem Rundbrief vorgestellt und auf die schon eröffnete Website verwiesen. Das erste Exemplar ist komplett als Download verfügbar, um einen Eindruck von den Inhalten und Intentionen des neuen Heftes zu vermitteln.
Die Ankündigung der Intentionen wirkt auf mich erst mal etwas geschraubt und seltsam: "Doch am dankbarsten sind wir für die Idee, die uns geschenkt wurde: die Idee, eine neue Zeitschrift ins Leben zu rufen – eine Zeitschrift für Sie, für uns, für unser Land und unsere Welt." "Wir" bedeute auch: "Wir wollen Menschen und Ideen zusammen führen. Wir wollen Kräfte und Energien bündeln, um so, von unten gleichsam, einen neuen Geist zur Welt zu bringen: einen Geist des WIR, der Verbundenheit, der Gemeinsamkeit."

Einen neuen Geist zur Welt zu bringen klingt nach einer komplizierten Geburt. Vielleicht wird es etwas deutlicher, wenn man sich den Rundbrief anschaut. Dort findet man dazu die Sätze: "Soeben ist die Pilotausgabe mit 48 Seiten erschienen, in der wir als Blattmacher unsere Vision vorstellen. Dieses neue Magazin wird, anders als die Zeitschrift Info3, keine Bindung an eine bestimmte Weltanschauung haben. Es richtet sich an alle Menschen, die heute an neuen Ansätzen für Wirtschaft und Gesellschaft und einem neuen Bewusstsein interessiert sind. "Wir" versteht sich als ein Forum für die aus ganz unterschiedlichen geistigen und gesellschaftlichen Strömungen heraus aufbrechenden Menschen, die heute bereits eine "Bewegung" für ein achtsameres und verantwortungsvolleres Leben bilden, ohne sich dessen vielleicht schon bewusst zu sein. Unser Ziel ist es, eine wirksame publizistische Stimme für den Wandel zu werden, die es mit großen Publikumszeitschriften aufnehmen kann."

Mit anderen Worten: Die Bindung an die anthroposophische Peergroup (die auch bei Info3 nur noch mit gewissen Einschränkungen vorhanden ist) wird aufgegeben zugunsten eines zunächst einmal vage erscheinenden "Wir". Ich möchte dies nur deshalb bemerken, weil auch dies ein Schlaglicht auf die schwindende Bedeutsamkeit anthroposophischer Organe und Institutionen wirft. Die Bindung an die anthroposophischen Kernbereiche geht seit Jahren vor allem deshalb verloren, weil die Erscheinungsform, die Art des Auftretens und die Präsentation sehr wohl als Kosmetik, Körperpflege und Wellness- Broschüre (DM, Weleda, Verlag Freies Geistesleben) konsumiert, die eigentlichen anthroposophischen Anliegen aber faktisch zunehmend aus der Zeit fallen und zu einer schrulligen, altbackenen und sich selbst genügenden Esoteriknische werden. Insofern ist die neue Zeitschrift - wenn auch in den Intentionen vage wirkend- ein konsequenter Schritt.

Das moderne Layout und die Ausrichtung nach "cool- sexy- hot" kann man nun auch als etwas anbiedernd empfinden; die "integralen" Stilikonen mögen zwar zeitgeistig sein, trendig und glatt, aber man kann sie auch als beliebig ansehen: Solche Magazine gibt es nun nicht gerade selten, es gibt die entsprechenden Informationen  in Massen quer durchs Internet verteilt. Ich frage mich, ob die Herausgeber nicht aus einer Nische heraus in die nächste fallen. Aber das warten wir dann mal ab.
Hier das Heft als PDF.























Kommentare

  1. Die Geburt ist eben noch viel schwieriger: es wird 80.000 Euro noch benötigt für nur das erste Jahr. Über die Anlaufphase: ‘Drei Jahre schätzen wir, vielleicht auch fünf. Spätestens dann soll sich die Produktion wirtschaftlich selbst tragen.’
    Und was wird das Unterscheidende dieses Blattes sein? Das ist mir nicht ganz klar.
    Übrigens habe ich Schwierigkeiten Deinen Satz zu verstehen: ‘Die Bindung an die anthroposophischen Kernbereiche geht seit Jahren vor allem deshalb verloren, weil die Erscheinungsform, die Art des Auftretens und die Präsentation sehr wohl als Kosmetik, Körperpflege und Wellness-Broschüre (DM, Weleda, Verlag Freies Geistesleben) konsumiert werden, ansonsten aber faktisch aus der Zeit fallen und zu einer schrulligen, altbackenen und sich selbst genügenden Esoteriknische werden.’
    Also die Erscheinungsform usw., die die Kunden offenbar gefallen, fallen faktisch aus der Zeit? Das verstehe ich nicht im logischen Sinne: dann fallen die Kunden insgesamt auch aus der Zeit...

    AntwortenLöschen
  2. Lieber Michael, danke für die Info..

    Ich will dann noch mitteilen, dass mich zumindest noch anthroposophische Verlage und deren Bücher erreichen. Ich war ansonsten immerschon ein Nichtgebundender und habe trotzdem Bücher in Dornach oder bei Archiati und Urachaus etc. gekauft...
    Habe dann auch kleinere Brötchen gebacken - z.B. kleinere, lockere Freundschaften geschlossen mit antthroposophisch Interessierten usw.

    Dann - ich abonniere seit ca. einem Jahr, die
    Z e i t-Schrift "Die Drei" und finde sie sehr interessant...darin zu finden sehr breitgefächerte, interessante Kulturthemen und natürlich Anthroposophie (in doch sehr angenehmer, freier Gesinnng). Gut, alles lese ich auch nicht und auch nicht unkritisch, aber dennoch, wirklich nicht schlecht das Ding..

    Zu den momentanen Auflösungserscheinungen und den Geldmängeln bei den Institutionen, habe ich so meine Vermutungen: Neben disem speziellen Altbackenen hier und da, was sicher auch eine Rolle spielt - könnte es nicht sein, dass sich GRUNDSÄTZLICH etwas bewahrheitet, was Steiner (und andere)zunächst nur bezügl. religiöser Institutionen meinte? - das diese sich eben nach und nach überflüssig machen werden, wenn das Ich bzw. der Christus, der Mensch, was auch immer, wacher und selbst-bewußter geworden ist?

    Dann evtl. hinkommen zu mehr individuellen und überschaubareren Kulturverbindungen?
    Dies Freiheitsbedürfnis eben nicht nur auf reine Kircheninstitutionen zu beziehen ist (siehe hier den allgemeinen Mitgliederschwund), sondern nun auch auf die Einrichtung -AAG- selbst?

    Ein alter Anthroposoph schrieb mir mal: "Steiner wollte ursprünglich gar keinen Verein gründen, da auch Vereine viel zu einengend sind.." - weiss nicht ob das stimmt...dann hätt er es ja lassen können oder eben später den Verein auflösen können..

    Man sieht es doch überall, wie kaum jemand mehr Lust mehr hat auf große Institutionen, da diese immer weniger stellvertetend agieren (agieren können)und auch, weil meist nicht genügend Mitbestimmung u.v.a. gewährleistet ist..
    Dafür finden sich vielleicht kleinere Gruppen zusammen, überschaubarer, auch mit weniger Korsett, mit größeren Zwischenräumen, frischer, aktueller usw....

    waren nur so Gedankensplitter..

    HGR

    AntwortenLöschen
  3. Pardon, es sind wieder 2 Kommentare in den Spam- Ordner gerutscht. Dieses System arbeitet bei Google sehr unzuverlässig. Inzwischen habe ich den von Michel zitierten Satz korrigiert.

    AntwortenLöschen
  4. sorry, haben sich hier und da kleine Schreib-fehler eingeschlichen, z.B. das 'mehr' (hinter Lust)war zu viel usw..

    AntwortenLöschen
  5. "Public Meditation" ist also cool u. sexy, ist die Botschaft, mit H. Gronbach. Sich meditierend öffentlich zu zeigen, die Blicke auf sich lenken.
    Da können Energien eingefangen werden. Als Krsna-Mönch meditierte ich einmal während einer Reise abseits an einem Bahnhof. Da kam ein Mütterlein und drückte mir Geld in die linke Hand. Vielleicht gehts doch nur um die "Elite" der Gesellschaft?! Verwunderlich der Satz "Plattform für ein neues Denken" und die Sicht der Kamera auf die Genitalbereiche der Drei, aus der Kindperspektive des Lesers?!
    Geht es nicht letztlich doch vielfach nur darum, eine P(B)lattform für neue Bücher und Seminare zu gründen. Natürlich werden interessante Artikel plaziert werden können. Irgendwie wirken die Damen und Herren Macher zu "geschleckt", es wirkt, als habe die Elite Angst, will sich nur in ihren Aktivitäten erhalten, auch den esoterischen - ehrenhaften - Bemühungen, die Welt zu erneuern, zu verbessern... .
    Jedenfalls ist klar, warum das Satirebuch mit dem sechsten Evangelium fast gleichzeitig zum "Abschied" erschien. Fast tröstlich, der Tod ist uns als /estes/ esoterisches Erlebnis gewiss :-)

    AntwortenLöschen
  6. Lieber Ernst, wenn man ehrlich ist, dann trägt doch jeder den Wunsch nach Aufmerksamkeit mehr oder weniger in sich...Aber das läuft sich tot mit der Zeit (und das auch während des Lebens, nicht nur nachtodlich ;-))

    Aber vielleicht gehts bei Gronbach manchmal auch um ein wenig Protest, denke ich dann wieder. Wenn man ihn z.B. demonstrativ vor der Frankfurter Börse sitzen sieht...das hat doch was, auch was mutiges..ein schöner Kontrast(oder doch nur Kundenhascherei bei den reichen Börsianern?)

    Mein Ding ist es trotzdem nicht, muss es ja auch nicht sein, ist doch klar..

    Ich denke dies Aufmerksamkeits-Erhaschen hört von allein auf, wenn die Menschen und vor allem die Anhäner, irgendwann gelangweilt sind und man kann dies Erhaschen bestimmt auch psychologisch begründen)..
    Wir leben in einer flachen und schnell-lebigen Zeit und das Medium Internet beschleunigt das noch. Genauso Facebook und all die Blogs...Wer ehrlich ist - Das ist auf Dauer kein richtiges Leben, das wird auch zur Sucht und hängt größtenteils teils auch mit dem Aufmerksamkeit-Haben zusammen...das sehe ich jedenfalls so selbstkritisch (auch wenn man da ganz tolle und auch witzige Dinge verbreiten kann).

    Es werden/wurden übrigens gerade so freiwillige Entzugs-Versuche gemacht, an irgendeiner Uni, mit Facebook-Abhängigen...(Thema auch: "Die Illusion der Freundschaft")- ich suche den Artikel mal raus bei Zeiten, hörte ihn auf DLRadio-Kultur...schlimm was da für Zwischenergebnisse rausgekommen sind...
    Es ist wohl diese uralte Suche nach Freundschaft und Liebe, aber es verflacht, veroht zunehmend (wird kalt und unzuverlässig hochzehn)...Und man nennt es/sich dann auch gerne cool, will cool-sein (ist es aber gar nicht, höchstens abgestumpft) oder gar spirituell..

    Heute las ich von den Schichten und Wirkungen innerhalb unserer Erde...es könnte auch damit zusammenhängen..

    AntwortenLöschen
  7. Lieber Steffen,
    das mit dem Wunsch nach - letztlich - öffentlicher "Aufmerksamkeit" trägt nicht unbedingt jeder in sich, wiewohl das zur Sucht werden kann, wenn öffentliche Aufmerksamkeit eintritt. Da fließen Energien. Las einmal davon, wie auf der astralen Ebene bestimmte Lehrer hier Schauspieler vesuchen widerstandsfähig zu machen..... .
    Versandte letzten Sonntag mein Drittes Mandala, wegen der missbrauchten Sterbeglocke hier. Ging an drei Adressen im Vatikan (Kopie auch an deutsche Stellen). Las vorhin von der größten freischwingenden Glocke der Welt, in Köln, dem Verstummen. Meine ersten beiden Mandalas (1988) habe ich nicht an die sprichwörtlich "große Glocke" gehängt. Die Zeichnungen wurden den Behörden übergeben, ohne Dritte zu informieren.
    Herr Gronbach wäre glaubwürdiger, wenn er zu seinen Meditationstreffen nicht auch mitteilen würde, das Fernsehen (damals WDR) sei auch anwesend. Der tatsächliche oder vermeintliche Friede sei Allen vergönnt, danke für die Ausführungen....

    Meine Kritik an der neuen Zeitschrift wäre milder ausgefallen, wenn dieses eine Bild nicht vorder- und hintergründig auf sexuelle Komponenten verweisen würde und bei den Meditationsbildern nicht der eine Kopf immer so heraus..... .

    AntwortenLöschen
  8. Wir-Projekte gefallen mir grundsätzlich sehr gut – solange das Ich dabei nicht verloren geht. Alle-an-einem-Strang-ziehen, um den Karren, der im Schlamm steckt herauszuholen, hat etwas sehr attraktives für mich.
    Dass Sebastian - den ich kürzlich erst kennengelernt habe - auch mitzieht, stellt m.E. ein nicht vernachlässigbares Risiko dar. Solange er sein „wellness-wir“ nicht anderen überstülpt, kann ich das auch als Beitrag zur Biodiversität sehen. Ziemlich komisch finde ich das „Geschenk, das vom Himmel gefallen ist“.
    Das bin ja auch ich.
    Es hat natürlich auch seine Schwächen, was da so herunterfällt. Für mich als Außenstehende macht das Gelesene insgesamt erst einmal einen positiven Eindruck - auch wenn mir Herr Quarch mit zum Mudra erhobener Hand verführerisch zulächelt:"...Hauptsache, Sie fühlen, dass Sie dazugehören.“ und ich dabei denke: wie haue ich hier wohl am schnellsten wieder ab!

    AntwortenLöschen
  9. Hallo Ernst, ich versteh dich sehr gut. "Meine Kritik an der neuen Zeitschrift wäre milder ausgefallen, wenn dieses eine Bild nicht vorder- und hintergründig auf sexuelle Komponenten verweisen würde" -

    Ich sag ja, "Erdinneres"...damit zusammenhängend - vielleicht - gewisse Lockerungen eines ganz bestimmten Chakras? I don't know...

    Die wirklich tiefen Momente und Wirkungen gibt es für mich nicht im oder übers Netz und auch nicht in der Öffentlichkeit. Ich habe diese immernoch, wenn ich ein ganz normales Buch lese, dies über Jahre manchmal - oder im vertauten Gespräch in angenehmer Atmosphäre oder bei schöner Musik und und und...
    Ja, ein ganz normales Buch aus der Buchhandlung oder bei einem Verlag bestellt, im stillen Kämmerlein gelesen, dann nachsinnend, Bilder schaffend, lauschend, prüfen am Leben usw.

    Ok, die Sterbeglocke...
    Ich liebe ja diesen Kirchen-Glockenton, so aus der Ferne jedenfalls, hat was Romantisches...hören sich Sterbeglocken schrecklich an? Gut, hier ist es nicht ständig und nah dran, dann würd ich wohl wegziehen wegen der Lautstärke...

    Könnte es aber nicht sein, dass wir aus Angst und Be-fürchtung etwas verstärken? In diesem Falle die be-fürchteten Energien hinter der Sterbeglocke? Ich denke, Gelassenheit und Wohlwollen (ist ja auch Energie), dafür etwas weniger streng mit spirituellen Infos arbeiten, schadet sicherlich auch nicht...Was ja nicht bedeutet, das Nachdenken aufzugeben...aber ich stehe grundsätzlich mehr auf harmonisierende, schöne Gedanken usw...astral/ätherisch gehen die auch ihren Weg, umhüllen vielleicht sogar den Glockenturm oder gar den Verstorbenen?...ohne das man es großartig will..

    Dennoch, alles ist im Werden, auch ich..

    HzGr

    AntwortenLöschen
  10. Some kind of suncream spirituality - WE are Djermanistan. And what are u?
    His Holine$$
    MJT

    AntwortenLöschen
  11. OK - Das "HIER-WIR" kann ich leider nur sehr bedingt genießen, mit sehr viel Vorsicht, unter Wahrung meiner Individualität (und nur mit ganz wenigen Menschen...denn ZU viel Verrücktes und Destruktives geht ab).
    Das "Über-Wir" aber schon eher und das geht meist nur allein, scheinbar 'allein'. Da ist immer Reinheit, Wohlwollen, Vertrauen und klare Luft und vor allem - kein Gezänk...

    Aber so ist das Leben...

    AntwortenLöschen
  12. Lieber Steffen,
    das mit der Sterbeglocke bedarf nun wohl einer näheren Erläuterung. Sie läutete seit dem 18. Jahrhundert hier im Dorf, wenn Jemand starb. Zufällig mit Veröffentlichung unseres Buches installierten Dritte diese Glocke als "Angelus-Glocke". Sie hat für diese Verwendung nicht den passenden Klang. Spirituell kann sie nicht einfach von Sterbeglocke zu Angelus-Glocke umgewandelt werden. Hierzu gab es zwei innere Erlebnisse. Die "Seele" der Glocke wurde unrechtmäßig für andere Zwecke geweckt. Sie ist seitdem zornig. Das zweite Erlebnis zeigte, wie Menschen diese negativen Schwingungen wahrnehmen und "Unglücke" mit den Resonanzen in Verbindung bringen, man/frau denke an "Feng-Shui", aber auch an anthroposophische Klangtherapien. Benedikt XVI erhielt letzten Sonntag die spirituellen Bemühungen; der Zufall mit der Glocke in Köln passt ja auch zu dem früheren Grab von Marie Steiner im Kölner Dom als Albertus Magnus.
    Nochmals zu dem Heft: es ist klar erkennbar, insofern positiv, wohin die Reise geht: nämlich das Kindsein im Schoße von Herrn Heisterkamp und den anderen Beiden, die Kindsperspektive wird fast drohend bildlich aufgezwungen, da ist der zwingende Geist durch das Gesicht von Gronbach gerade befreiend, im Kreise seiner "Schüler". In der Tradition von Steiner haben wir nun einen Guru, der überall sich im Schneidersitz niedersetzt. Kann ihn verstehen, ca 1973 schockte ich den Nürnberger Zweig, als ein Vorstandsmitglied aus Dornach kam, an die Hundert Personen und ich setzte mich einfach im Schneidersitz auf den Stuhl; ich fragte das Vorstandsmitglied, ob es für "Ahriman" auch so eine schöne erklärende Schilderung gibt, wie sie Steiner für "Luzifer" tätigte. Das Vorstandsmitglied verneinte. Herr Gronbach setzt also mit seinem Schneidersitz gewissermaßen eine Tradition fort..... :-)
    Wir setzten mit den Behörden immerhin durch, am Morgen schweigt die Glocke. Auch Bewohner von weiteren fünf Häusern unmittelbar neben dem "Schwarzbau" (hat Behörde festgestellt, soll nun legalisiert werden), beschwerten sich wegen der Glocke. Machte Herrn Ratzinger auf die spirituellen Folgen der mißbrauchten Sterbeglocke aufmerksam, nachdem weder der örtliche Bischof, noch der Kardinal reagierten.
    "Wir" sind verbunden, auch durch das Lesen eines Buches. Das "Über-Wir" ist tatsächlich eine geeignetere Formulierung, danke.

    AntwortenLöschen
  13. Danke Ernst, sehr interessant, nun kann ich's besser verstehen mit der Glocke...

    Auch schön - Die Glocke als Symbol bzw. Gleichnis für die Geistseele, die nach Steiner glockenförmig ausschaut...heranschwirrt aus den Sphären, heran an Mutter und Vater...und so wohl auch wieder geht, nur etwas schwerer wohl als früher ;-)

    AntwortenLöschen
  14. Verdammte Kommunisten!!!

    LIVE FREE OR DIE!!!

    AntwortenLöschen
  15. Die Anthroposophie schafft sich selber ab.

    AntwortenLöschen
  16. Sie schafft sich vielleicht in der Form, in der wir sie kannten, ab. Sie emanzipiert sich.

    AntwortenLöschen
  17. Lichtkrieger, ick hör dir trappsen.

    AntwortenLöschen
  18. Wir sind inzwischen zwei Jahre weiter. Und jetzt eine offizielle Mitteilung: ‘WIR – Menschen im Wandel wird eingestellt. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sie zuletzt dann aber doch einvernehmlich getroffen: Die Ausgabe Nr. 9 wird das letzte reguläre Heft sein, dem im Dezember noch eine weniger umfangreiche Abschiedsausgabe folgen wird.’

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Hinweis

      all-runde

      Habe mir das erste Heft nochmals angeschaut, erinnere mich der Kritik, wie das Photo mit den drei Machern so sexuell daherkommt, aus der Photoperspektive der S-Organe.
      Also der Start war vermurkst. Was nun auffält, damals sollte Herr Sebastian Gronbach noch weiter mit seinen öffentlichen Meditationen gefördert werden, er bekam eine weitere Plattform. All die lächelnden Menschen im Heft, die Frauen, die Männer, das hat einen Charme von Zahnpastareklame.
      Der Slogan "Die Rückkehr des Geistes" sollte wohl Leser finden, sogar ein "10-Jahres-Förderabonnement ca. 600 Euro" wurde angedacht.
      Das Projekt ist also gescheitert. Aus "toten" Buchstaben lässt sich nicht einfach "Geist" herauspressen oder hineinpressen, auch wenn mit diesem Satz "geworben" wird:
      "Eines Morgens wachte er auf und wusste, dass sein Leben nicht mehr so weitergehen kann wie bisher. So wurde Eckhart Tolle zu einem der bedeutendsten spirituellen Lehrer der Gegenwart."

      Will Herr Tolle ein "spiritueller Lehrer" sein?! Kann mir nicht vorstellen, er spricht so von sich. Er wird in dem Heft zum "bedeutendsten spirituellen Lehrer" um sich damit zu schmücken, am Ende soll eine neue Wirtschafts-Gemeinde entstehen. Das Heft strahlt nichts von den geistigen Realitäten, welche wir in den Büchern und Vorträgen Rudolf Steiners bei aller Unzulänglichkeit von bloßen Buchstaben dann doch erfühlen, erleben und erdenken können, dürfen. Aber es geht zurzeit nicht nur den Anthroposophen nicht gut. Hier die Worte eines Insiders der Katholischen Kirche:

      "Müller sei ein deutscher Theologieprofessor, "in seiner Mentalität gibt es nur richtig oder falsch, das war's", sagte der Koordinator des Kardinalsrates für die Kurienreform Rodriguez, im Interview des Kölner Stadtanzeiger am Montag (20.01.14). "Aber ich sage: Die Welt, mein Bruder, die Welt ist nicht so. Du solltest ein wenig flexibel sein, wenn du andere Stimmen hörst, damit du nicht nur zuhörst und sagst, nein, hier ist die Wand."

      Mit dem neuen Heft sollte die Sehnsucht vieler eingefangen werden, um sie mit kleinen Ersatzstücken zu befriedigen. Meine damalige Kritik der "Froschperspektive" der "drei Großen" um im Tone der Flensburger Hefte zu schreiben, sie hat sich nun nüchtern bewahrheitet. Das "Gründungsphoto" aus der Sexualperspektive konnte nichts Gutes verheißen, bei aller Prominenz und aufgeführten Koryphäen.

      Der Wunsch Geld zu machen - mehr stand hinter dem Versuch nicht - er mußte misslingen.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: