Albert Steffen erinnert sich an Rudolf Steiner- ein Tondokument

Auf DRS2 kann man ein Original- Tondokument hören: "Zum 100. Geburtstag von Rudolf Steiner 1961 sprach der Schweizer Schriftsteller und Anthroposoph Albert Steffen am Radio über seinen Freund.
Steffen hatte Steiner in den 1910er-Jahren kennengelernt. Er wurde Redaktor der antroposophischen Zeitschrift «Das Goetheanum» und nach Steiners Tod dessen Nachfolger als Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft."

Kommentare

  1. ...und am 27.2. hören wir die Stimme von Rudolf Steiner!

    (Bitte Michael mach das mal)

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  2. And the oskar for the finest haircut goes to...Albert Steffen!!!

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  3. Ich finde wirklich, dass zB A. Steffen einem erheblich näher kommt, wenn man ihn mal hört.

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  4. Ich höre bei Steffen ein tief empfindendes Gemüt heraus, ohne jeglichen Spott den der Intellekt so gerne aus sich herausspinnt. Möge er sich heilen lassen in dem das geistige Ohr hinter selbigen zu lauschen sich bemüht, wo jene Sprache lebt, die die !!sogenannten!! Lebenden und Toten vereint. Man mag ja gerne glauben, weil wir Spätergeborene sind, dadurch auch weiter seien, ich erlebe zumeist das Gegenteil, zumindest dann, wenn die Seele mitspricht. Aber das schneidende Schwert sollte eingeschmolzen werden, die ganze Welt würde elastischer und inspirierender Atem würde in uns eindringen können.

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  5. ....ja total persönliches Moment.

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  6. audio.drs.ch/drs2/dossier/2011/110215_steffen_ueber_steiner.mp3

    mit der adresse kann man es downloaden, speichern und anhören wann man will ;)

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  7. Ich dachte, der Steffen erinnert sich an ein Tondokument von Rudolf Steiuner. Stattdessen labert er selbst. Ja gut, das ist auch ein bisschen historisch und bewegend (obwohl es abgelesen ist), aber warum zum Teufel gibt es keine Tondokumente von Steiner selber? Er hat doch nun wahrlich genug geredet...
    Ich bin enttäuscht.

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  8. Lieber Michael,
    vielen herzlichen Dank für den link zu diesem Tondokument.
    Gerade Albert Steffen war mir immer schon irgendwie "nahe", ohne daß ich genau zu sagen wüßte, warum. Dieser Eindruck verstärkt sich nun, wenn ich seine Stimme höre und dem Menschen lausche...
    Danke.

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  9. Ich mußte nachher lange nachsinnen über die eigenartige "dialektale" Melodie in Steffens Vortrag.In unseren Tagen würde man jemanden, der ausschließlich so betont und spricht, an manchen Orten schon geradezu als unanständig naiv empfinden, und Antipathie würde hochschießen.
    Dabei spricht er ganz offen und zärtlich, - ich wußte zuvor nicht, "wie" Steffen war.
    Jetzt spüre ich etwas. Und, ja, wenigstens einen Satz oder sonst ein Tonfragment von Rudolf Steiner selber wünschte man sich, anhand dessen man dann rekonstruieren könnte, wie..
    Aber es gibt keins! Doch jetzt hab ich mal Albert Steffen gehört. Als der das Tondokument besprach, ich bin nicht mehr der Aller-Jüngste, wenn auch kein alter Mann, :-) , da war ich noch nicht auf der Welt...
    Meine Güte! Was ist..Zeit? Ich meine die lebendige Zeit? Was kann ein Lebender erfassen von der Anzahl von Jahren, die über seine eigene Anwesenheit in der Welt seit seiner Geburt hinausführt?
    Eckard Tolle sagt, daß es nichts gibt, außer eben dem Jetzt. Freilich, auch die Erinnerung an früher gehört dazu, zu unserem Jetzt.
    LG, butty

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  10. Apropos: "eigenartige dialektale Melodie" und "unanständig naiv".
    Früher sprachen die Schweizer so; das hat sich nun etwas verloren, da sie (wir) nun die ganze Zeit deutsches Fernsehen gucken.
    Gar nicht typisch schweizerisch ist Steffens reicher Wortschatz.

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  11. Auch ich war von der Überschrift elektrisiert: "Rudolf-Steiner-Tondokument"… Schade. Aber apropos, es gibt ein nach meinem Empfinden wunderschönes Video-Dokument von Steiner, welches mehr Verbreitung verdient. Im Ernst ist es nur ein schäbig erhaltenes Schwarzweißfoto, aber man meint den Gang als Bewegung zu haben:
    www.waldorf-net.de/j-r-s/archiv/0000022.jpg

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  12. Tut mir leid wegen des Missverständnisses und des missverständlichen Titels. Tut mir auch leid, kein Tondokument von Steiner zu haben.

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  13. @Ueli Mauler
    Es ist ja weder Mundart noch Dialekt, sondern Schwyzerdütsch, weshalb ich "dialektal" in Gänsefüße schrieb. Natürlich spricht er ein standardisiertes Deutsch, "Hochdeutsch", mit den typisch schwyzerdütschen Suprasegmentalia (Akzentuierung, Intonation, Musikalische Akzente). Es ist, wie Du sagtst: Es hat sich in der Alltags-Sprache vieles abgeschliffen, weshalb diese Ansprache fast schon ein sprachhistorisches Dokument ist. Für mich war immer faszinierend, wie "Mundart" Gemüthaftigkeit zu transportieren scheint, eine besondere regionale Seelenstimmung zu vermitteln scheint (was man auf einer Universität natürlich so nicht sagen darf, weil solches nicht objektivierbar sei).

    Was anderes: Irgendwo, bei Info3 wohl, gab es mal eine ausführliche Antwort aus dem Archiv von Haus Duldeck, wo man sagte, daß Filmaufnahmen zu Steiners Zeit etwas sehr besonderes noch waren, und man deshalb, wenn es welche gäbe, darüber längst Bescheid wüßte. Auch habe man viele Rundfunk-Archive durchkämmt und durchsuchen lassen: Es gäbe wohl mit annähernd 100%er Sicherheit.. keine Ton- oder Filmdokumente von und mit Rudolf Steiner. Nichts. LG, m.butty

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