Der Tagesspiegel zur Anthroposophie heute: Neue Seiten an Steiner entdecken

Wie gesagt, die implizit in den Artikeln enthaltenen Wertungen und Stellungnahmen könnten vielfach positiver kaum sein. Hier, im Tagesspiegel, endet der Autor sogar mit der Hoffnung: "Rudolf Steiner gehört nicht den Anthroposophen allein. Anthroposophie ist heute als Kulturimpuls von Interesse – auch für Nicht-Anthroposophen."

Dem Wunsch kann man sich als Anthroposoph nur anschliessen. Der Autor wünscht sich auch, dass auch der Philosoph Steiner endlich Gehör finden möge: "Jedenfalls sollte es heute, 150 Jahre nach Steiners Geburt, möglich sein, noch ganz andere Seiten an dem Anthroposophen zu entdecken. Sein Frühwerk „Philosophie der Freiheit“ ist in der Philosophie des 20. Jahrhunderts zu Unrecht kaum beachtet worden."

Kommentare

  1. Ein sehr wohlwollender Artikel.
    Aber er klingt für mich nach schnell mal eben zusmmenrecherchiert. Ich kann nicht erkennen, dass sich der Autor, der Germanist ist, wenn ich das richtig gelesen habe, mal ernsthaft mit Steiner und der Anthroposophie auseinandergesetzt hat.

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  2. "Ernsthaft" ja oder nein ist natürlich in anthroposophischen Kreisen öfters mal ein Totschlagargument. Auch untereinander. In Bezug auf Zeitungsartikel bin ich absolut zufrieden, wenn es nicht phrasenhaft, nicht voreingenommen und nicht von oben herab daher kommt.

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  3. Naja ich meinte, dass der Artikel so journalistisch daher kommt. Von einem Germi habe ich etwas eher Essayistisches erwartet.

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  4. Es werden zumindest Türen geöffnet, Robert, das ist vielleicht sogar eine wichtigerere Tat-Sache als einen Inhalt schön zu verpacken.

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