Heuchlerische Deutsche

"Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte, „der Weg zur Stabilität führt über die Wahrung der Menschen- und Bürgerrechte“. Erklärungen wie diese „wirken heuchlerisch angesichts der Tatsache, dass Deutschland zu den Hauptwaffenlieferanten der diktatorischen Machthaber in Ägypten zählt“, sagte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Der Freiburger Rüstungsexperte warf der Bundesregierung vor, dass sie 2009 gegenüber dem Vorjahr „mehr als eine Verdoppelung der Lieferungen von Waffen und Rüstungsgütern an Ägypten genehmigt“ habe. "

Weiter bei RüstungsInformationsBüro.

Westerwelle wird für seine windelweichen Appelle inzwischen von allen Seiten kritisiert- er ist eben in diesem Amt vollkommen überfordert. DIE ZEIT zitiert in diesem Zusammenhang Claudia Roth, die stellvertretend meint: "So fordert Claudia Roth, die Parteichefin der Grünen, dass Westerwelle "in Richtung Ägypten endlich eindeutig Stellung beziehen" müsse: Und zwar "für die Protestierenden auf den Straßen Kairos und gegen das Mubarak-Regime, das auch von Deutschland jahrzehntelang hofiert wurde". Merkel und Westerwelle würden "täglich windelweiche Erklärungen verlesen und sich dabei um eine Abkehr von Mubarak herum drücken", sagt Roth ZEIT ONLINE. Die Bundesregierung müsse den Druck "gegenüber Mubarak deutlich erhöhen und ihn zur Aufgabe drängen"."

Kommentare

  1. Ägypten ist mir keine Frage, will sagen, sowas erstaunt mich nicht im Geringsten...was meint man denn, was passiert wenn....???

    ebenso die Reaktion der Politik in Berlin...

    was mich aber umtreibt, das ist die Frage, wieso Menschen hier zu Lande, in Rage geraten...sich die Finger wund tippen...und die allerletzten Neuigkeiten austauschen...

    und reden und reden...und morgen kommt dann, woher auch immer, das nächste brandheiße Thema..

    und dann wird damit in der gleichen Art verfahren wie sonst auch...

    ich empfinde das als vollkommen ferngesteuert..

    pack dem Intellekt ein Thema auf den Tisch und ihr wißt, womit sie sich so lange beschäftigen, bis man ihnen ein anderes Thema "vorsetzt"

    davon könnte ich mir hier die Finger wundtippen... Gruss B.

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  2. Vor nicht allzu langer Zeit, da habe ich mal F.H., der ja Weltmeister ist, im sich für alles interessieren, darauf hin angefragt, ob er denn wenigstens eine Ahnung davon hätte, wohin seine Gedanken denn wandern, nachdem er sie in die Welt gesetzt hat. Nein, das hätte er nicht!!

    Also bitte, der Rest ist also Glauben! Und das bei F.H.

    Im besten Falle landen dann wohl solche veröffentlichten Gedanken in den Köppen anderer..

    Da werden sie dann nahezu assoziativ weitergesponnen und in die Köppe anderer verpflanzt...

    Letzlich also in den Kopf jeweils eines einzelnen Menschen...

    Dort wird dann so lange darüber nachgedacht, bis es einen in Ruhe lässt..

    Manchmal hilt dabei bereits, das der Nachbar, der ununterbrochen Paddies schmeißt, einen vom Kopp mal in die Puschen holt..

    Wie blöd sähe das denn aus, in Socken vor seiner
    Tür, Zoff zu machen...Gruss B.

    So ein Vorgang, der ist jedenfalls mir dann..

    "Endstation Kopf"

    Gruss B.

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  3. "was mich aber umtreibt, das ist die Frage, wieso Menschen hier zu Lande, in Rage geraten...sich die Finger wund tippen...und die allerletzten Neuigkeiten austauschen..." naja, wahrscheinlich weil wir nicht nur deutende und denkende Zeitgenossen sind, sondern auch soziale, politische.. Das Leben findet auf verschiedenen Ebenen statt.

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  4. @Michael:

    aber sicher...sind wir das...

    doch wären wir das auch "tatsächlich", hätten wir so eine Regierung nicht...

    und das Leben selbst ist bare Tatsächlichkeit...die will bedacht sein...

    würden wir die Tatsachen "wirken-licht" denken und Denken so in den Tatsachenstrom einfließen lassen,ja...

    aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...

    das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog..

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  5. "aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...

    das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog.."

    Ja bitte, gerne. Ich setze dem aber gleich voraus, dass der, der dies von Dir Bezeichnete *erreicht* hätte, seine Erdenmission eigentlich abgeschlossen hätte. Meine Regungen auf verschiedenen Ebenen jedenfalls sind widerspruchsvoll, manchmal schädlich, manchmal vollkommen bekloppt. Es sind viele Zimmer nicht nur im Hause des Herrn, sondern auch in dem von mir :-)

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  6. @Michael:

    ..."sondern auch soziale, politische.. Das Leben findet auf verschiedenen Ebenen statt.

    solange im Denken kein Wille funzt, bleibt jeder Gedanke nichts weiter als Info...JEDER

    aber wer will Wille, das ist nämlich mordsanstrengend...

    solange dem Handeln kein reiner, inspierieren "Gedanke" beigegeben wird, bleibt alles Reaktion, also jenseits von Freiheit..will sagen, Um-"Gestaltung".

    noch was, beides zusammen ist mehr als mordsanstrengend...

    aber weniger anstrengend als ...derzeit in Ägypten oder...oder..oder...Tyrannentum leben und erleiden zu müssen...

    das Menschen dazu noch meinen, sich dabei zu bilden,indem sie aus barem Zuschauerbewusstsein heraus "darüber" Reden,dat is'n Trugschluss..

    das Zahlenpuzzle bekommt dabei nur ne andere Kombi..

    die bewirkt dann, in den Handlungsmechanismen nen anderen Ursache-Wirkung Ablauf..alles bleibt dennoch Maschine..

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  7. ich sags mal krass...wer mehr als 3.Std. pro 24 schläft, während, wo auch immer, Tyrannentum herrscht, der soll, was das Ty-tum betrifft, die Klappe halten....

    wie isses denn, man schläft bereits, während....naja, schließlich muss man ja morjen auch früh hoch,..

    und wer nich pennt, zieht sich nach "herr-lichen" intellektuellen Genüssen, (seit wann is eigentlich Bruder Verstand Herr im Hause Mensch??) noch genüsslich nen Film rein,zur Entspannung,...

    damit man morjen wieder angespannt Debatten (krieg bereits das kalte Kotzen, wenn ich das Wort lediglich tippe) "führen" kann.

    Seit wann is Gebrabbel denn ein, vom guten Willen, geführtes Gespräch...

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  8. un dat dat janze Gebrabbel is, dat merjkt bloß kener, weil man et jah uff nem highquality intellektuh Niveau mitt'nnander treibt...dat is nichts andret als n intel-leck-teller Grupppensex, hab ja nischt dajegen, aber, wie jesacht, jebt ma mehr acht daruff un dabeij, dat Maul zu halten, wennet um Ty-tum jeht..

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  9. Trotzdem habe ich mich tiieeff in meinem Inneren geärgert, als Westerwelle sein Sprüchlein aufsagen tun mußte: "Wir verurteilen scharf die Gewalt!" (scharf, mit Rasierklingeln, oder mit Chilipaste?), so wie: "Mit prügelnden Gassenbuben spielen wir kein Murmeln!"
    Ja, ich frag mich wohl auch, was es mich überhaupt angeht, weil Kairo ist recht weit, da unten, sagt der Kompaß, hinter der Kirche, dann die Berge hinunter ginge es, bis zum Mittelmeer irgendwann einmal, dann auf dem Schiff immer weiter nach Südosten..
    Wie hätten sich die Grünen verhalten, wenn sie im Außenministerium wieder einen Posten hätten?
    Oder vorher?
    Leider ist die FDP in Umfragen wieder über der 5% Hürde. Es hätte mich bei all meiner Politikverdrossenheit doch amüsiert, wäre eine winzige Revolution gewesen, würden die FDP bei kommenden Wählen an der 5% Hürde scheitern, hiiihii.. :-))
    Aber so eine -irgendwie- aufkochende Nation, dazu noch inmitten mit anderen Protestwellen in arabischen Staaten, an Israel angrenzend, lieber Burghard, das bewegt doch.
    Und das nicht nur intellektuell, ..
    ..und,..und außerdem ist es längst nicht mehr das Segelschiff oder die venezianische Galeer', die den wichtigsten Kontakt in ferne Länder zuweg bringt, wir sind so oder so rasch mal verbunden.. ääh, hrm.., jo, Ende -meiner- Durchsage.
    m.butty

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  10. @Michael: “Ich setze dem aber gleich voraus, dass der, der dies von Dir Bezeichnete *erreicht* hätte, seine Erdenmission eigentlich abgeschlossen hätte.

    Lieber Michael, so kommen wir der „Sache“ Abschluss der Erdenmission, nicht einen Millimeter näher.

    Auf Facebook Endst.- Dornach, Frage v. Frau X:… "welche sind aber ein Zeichen für angekommen?"

    Ich schrieb: Die Sache ist unlängst geklärt. Karl Ballmer, auf die Frage hin, ob er denn ein anthroposophischer Maler sei, etwa so:

    Wenn ein anthroposophischer Maler zu sein bedeutet, so zu malen,... wie ein guter Maler eben einfach so malt, dann ja!

    >>>Das sagt mir, indem man bei sich selbst ankommt. Wann tut man das? Wenn man sich selbst als ““Ausgangspunkt“““ nimmt.>>>

    Hier, im Egoblog, will ich Dir damit sagen, was nicht ich, sondern Steiner sagt, etwa so: Indem das Denken zum reinen Willen wird, ist der Mensch in künstlerischer Verfassung.“

    Und dann? Dann werden Welten bewegt! Sagt Steiner doch: Das Denken ist das Wesen der Welt. Eben Weltenbeweger.

    Quatsch? Ne! Wer, z. B. es schafft, eine „wirk-liche“ Gewohnheit, aus so einem Willen heraus, zu ändern, ja, Du liest richtig, künstl. Handel ist „auch“ Änderung von Gewohnheiten, der bewegt Welten. Z.B. bewegt sich der Mars anders, nicht in seiner Bahn, aber, in sich selbst anders. Dadurch bewegen sich alle Planeten, zugleich, in sich selbst anders.

    Dadurch, aus reinem, freiem, bildendem Denkwillen, ändert sich das ganze, aber „besondere“ Horoskop der Erde.

    Wer kann das? Das Wesen, das „ohne“, also frei von einem besonderen Horoskop ist.

    Wer ist ohne Horoskop? Der Horos – Kop selber!!!!

    Steiner, er benennt das Wesen, dass das kann, mit dem Titel: Christus. Titel ist Rangbezeichnung. Also ein Können. Also Kunst.

    Was tut der Horos - kop?

    Horos = Sonne. Kop leitet sich ab aus dem griechischen Wort „skopéin“, = beobachten.

    Beobachten. Wenn? Sich selber: „Die Beobachtung des Denkens.“ Auch dieser Satz v. Steiner will rückwärts gelesen werden! Wer beobachtet? Sich selber. Das Denken. Der Horos-Kop.

    Ich weiß, ich offenbare hier Geheimnisse. Na und! Ist doch das offenbarste Geheimnis das Weltengeschehen selbst

    Michael, Du sagtest doch: Ja, bitte! Gut Michael und andere gutwillige Leser. Erst einmal bis hier: ……………..

    Mit schönem Gruss, B.

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  11. Erst einmal, das war einmal! So, in Anbetracht meines letzten Kommentars, kann ich konkret werden.

    Was tut Steiner, indem er Vorträge hält. Was hält er von sich fern? Und wofür?
    Dazu Steiner: Alles, was Gegenstand des Erkennens werden soll, das muss sich dieser Form des Gegenüberstellens fügen. Gegenüber stellen ist also das; von sich fern halten.

    Und, des Erkennens, das besagt, des Horos-Kop. Und Kop, das ist nun mal nicht der Kopp. Endstation Kop-f . Nicht von ungefähr heißen solche Endstationen bei der DB „Kopfbahnhof.“

    Tätigkeit des Erkennens ist Welten bewegen. Und bewegen, das ist nun einmal just das Gegenteil davon, was getan wird, indem man, per Ver-stand, per Intellekt, Weltenbewegung zum Still-stand bringt.

    Was ist Gegen-stand des Horos- Kop? Das „besondere“ Weltenhoroskop. Das bringt Steiner, anhand seiner Vorträge, wiederum in die Bewegung, die besondere Horoskope „unmittelbar“ anders in Bewegung versetzt. Versetzt. Genau! 1. Klasse-2.Klasse-3.Klasse. Aber nicht bei der DB, sondern den anthroposophischen Gesellschaftern, die sich zu Rudolf Steiner gesellten.

    Aber nicht allein der Zuhörer „wegen“! Die sind dafür da, das Weltengeschehen sich, sich selbst, entgegenstellen kann. Das Erkennen selbst, das Vortrag halten, das ist das Ereignis selbst.

    Noch konkreter! Hier, im Blog, ging’s und geht’s immer noch um „Rassismus“. Mir nicht. Steiner auch nicht!

    Steiner ging es nicht um „Wahrheit“ allein. Mehr ging es ihm um Werte. Werte sind ein Vorgang des Willens. Z.B. der Wert: Freiheit!

    Vieles, weil ich nicht erschrecken will, mit dem Wort alles, das tat Steiner, in seinen Vorträgen und deren „besonderen“ Themen dafür, das Polaritäten entstehen, also sich aufeinander zu, bewegen. Ent – stehen, das bedeutet, das Ende des Stehens.

    Ebenso erschuf Steiner die Polarität: Frühwerk-Spätwerk. Es ging alles darum, das ganz bestimmte Menschen, die sonst zu spät, oder zu früh, miteinander reden täten, so zur rechter Zeit miteinander ins Gespräch kommen "können".

    Ahrimanisch, als Beispiel, das bedeutet, verfrüht, luziferisch verspätet.

    Ganz bestimmte Menschen, das sind diejenigen, die noch ganz, durch ihr besonderes Horoskop, bestimmt sind.

    Heute reden bereits viele Menschen miteinander, die das, ohne Steiner, selbst heute noch nicht täten. Und das ist absolut wertvoll.

    Alle Inhalte der Vorträge Steiners und mancher seiner Schriften, die bekommen ein anderes Gewicht, aus so einer Warte heraus betrachtet. Wer anders gewichten will, der muss dafür Erwägungen anstellen. Also neue Polaritäten erschaffen.

    Dafür bedarf es eines „Nullpunktes“ Ich rede hier nicht von digitalen Waagen. Sondern von St. Michael, als Titel eines Könnens im Erwägen. Wer erwägt, der ist selbst ohne besonderes Gewicht. Aber, Gewichte erwägend, trägt er das ganze Gewicht. Wo? Im Nullpunkt. Schon mal über’n Wochenmarkt geschlendert?

    Mit schönem Gruss B.

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  12. Nette Monologe, aber ging es nicht eigentlich um Westerwelle und Mubarak?

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  13. @Hans Peter: Jeder Strassenköter, der hat seinen "Stuhlgang" mehr unter Kontrolle, denn Du!

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  14. @ Burghard
    es heisst "als Du"

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  15. Lieber Burghard,
    „Hier, im Blog, ging’s und geht’s immer noch um „Rassismus“. Mir nicht. Steiner auch nicht!“
    Das denk ich auch so. Das mit dem Rassismus ist nur ein unangenehmes Nebenprodukt, irgendwie ein Anfängerproblem. Das sind eigentlich eher leichtere Themen, die jeder vernünftige Mensch beurteilen könnte – mit ein bisschen gutem Willen. Aber wie Du weiter oben sagst, mit dem Willen muss man/frau sich mords anstrengen. Das will halt nicht jeder. Ich denke, je eher man/frau das aussortiert hat, umso eher kann man/frau sich Wesentlicherem zuwenden. Dem Wert-vollen an Steiners Mitteilungen. Du hast da ja einige Themen vorgestellt, die einen Geschmack davon geben, wie interessant es werden könnte.
    Ich denke, dass das alles auf dieser mühseligen und zähen Stufe stehen bleibt, hat damit zu tun, dass dieser Wille, der alles gegenüber-stellt, was Gegenstand des Erkennens werden soll, so schwer zu mobilisieren ist. Wie kann man sich politischen Auslandsthemen gegenüberstellen, wenn man sich Inlandsthemen nicht gegenüberstellt?
    Wertvolle Zeit, die verstreicht, sehe ich auch gestaltet in den Witzen. Über Wert-volles von Steiner macht sich hier niemand lustig.
    Siehst Du, über den Willen, den Du da ansprichst, darüber würde ich gerne noch mehr lernen.
    Und dann wird es auch wieder politisch – weil ja unser Da-Sein immer politisch ist.

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  16. "seine Erdenmission eigentlich abgeschlossen hätte."

    Also eigentlich ganz wesentlich beginnt sie ab da doch erst und ist nicht bereits beendet, wenn man darin nicht nur ein sinnlich-materiell orientiertes oder intellektuelles Bewusstsein sieht. Weil zuvor kann man z.B. von Freiheit gar nicht sprechen, denn die urständet rein im Geistigen, speist sich von dort aus.

    Und hat man das verstanden, oder besser erfasst, dann sieht man, im wahrsten Sinne jenes Wortes von "der anderen Seite" aus, nämlich in den und einen Tatsachenstrom hinein, vom Beginn eines solchen.

    Denn wir sind es doch selbst, die Tat-Sachen schaffen! Wir/man versucht zumeist immer nur von der falschen Seite aus sich einer wirklich erhellenden Erkenntnis zu nähern. Man "strickt" sich gewissermassen von aussen selbst zu, man verstrickt sich so, zählt die Maschen und berichtet darüber und ebenfalls von aussen über die Verstrickungen seiner Mitbewohner. Journalismus halt, intellektuell geführt, abbildend denn bildend.

    Wir müssen den Wendepunkt im Geiste aufsuchen ohne ihn zu halten, denn wir sind es nämlich selbst, selbsterhaltend. Siehst Du den Punkt? Und wenn Du ihn siehst, dann ist es keiner mehr, weil Du es bist. Alles was Du siehst, das bist nicht DU, weil DU es siehst.

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  17. :-)Zuhörer, danke für deine Zeilen!

    Wo käme ich hin, täte ich, ein Bild von Picasso betrachtend, allein darauf Gewicht lege, was er malt? Was? Das soll seine Frau sein! Früher hätten das manche gar als entartet eingestuft, „was“ er so malt. Zu seinem Glück lebte er damals in Frankreich.

    So, gleich folgt ein hohes Wort. Die Liebe, aus der heraus Picasso seine Bilder erschafft, sie
    lebt darin, wie er malt. Wie malt er? Liebevoll! Im „Wie“ aber, dort ist Wille tätig. In liebevoller Malerei, der Gute.

    Wo käme ich hin, täte ich, Steiner lesend, allein darauf Gewicht legen, was er schreibt!

    Mit schönem Gruß, Burghard

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  18. Ergänzend das noch: Indem man ein Gemälde von Picasso betrachtet, dabei kann es nicht darum gehen, das "Gemälde" in Frage zu stellen. Es existiert!

    Genau daher bietet es die Möglichkeit dafür, dass ein Betrachter, in stets sich vertiefender Betrachtung, zu den Fragen sich erhebt, auf die das Bild, so er sich zudem in die Fragen hinein stellt, die Antwort im Betrachter ausbildet. Das nennen wir dann: Sich in Frage stellen.

    Gruss B.

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  19. Burghard, du erstaunst mich in deinem irrsinnig männlichen Penetrationswillen ;-).
    Aber er sei dir von Herzen gegönnt.

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  20. @Felix::-))) Tausend Dank! Endlich bietet sich mir, hier aus meiner Freude an deiner Wortwahl, mal wieder eine Gelegenheit, die freie Wortwahl von Wilfrid Jaensch mit ins Spiel zu bringen.

    Aus: „Was ist die wahre Natur des Ich?“ S.d.

    (8.1.) „Der Begriff des Lebens ist „die“ Einheit mit sich selbst, die in jeder Einzelheit vollständig enthalten ist.“

    (8.2.) „Wo früher die Gegenstände mit dem Schwert des Begriffes durchbohrt und dadurch mit ihm vereinigt wurden, - genau an dieser Stelle steht jetzt das Denken selbst, das vom Schwert des Begriffes „Leben“ durchdrungen wird und sich mit ihm vereinigt. Das Denken wird sein eigener Gegner oder Gegenstand, mit welchem es sich selbst vereinigt. >< Der Begriff des Lebens hat keinen Gegenstand mehr. Er erzeugt sich selbst im Denken und befruchtet es rückwirkend. Die gegenseitige Zeugung und Empfängnis ist die Fortpflanzung des Denkens, sobald es sich selbst als lebendig begreift, indem es den Begriff des Lebens entwickelt.“

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  21. Lieber Burghard,
    ich hoffe, Du meinst dieses “Jaensch-Zeugs” nicht ernst – wer immer Wilfried Jaensch sein mag – sondern hast das eher zur Abschreckung geschrieben. Hättest Du nicht Lust auf die „Macht und Zweifel“-Seite zu wechseln – Richtung Kühlewind und gutes Niveau.
    Woher stammt der Wille eigentlich? In der Entwicklung von Empfindungs-Verstandes-u.Selbstbewusstseinsseele macht er eine große Wandlung durch? Wenn das Leben gelingt- dann ist Wille auch klar und deutlich zu spüren. Und in der Krise – wenn Wille nicht mehr zu spüren ist – wo ist er, was geschieht da mit ihm?

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  22. gute Frage ......
    da wollen dann andere sagen wo's längs geht .....

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  23. :-) Zuhörer: Ich nehme doch stark an, Wilfrid Jaensch meint das ernst! Ich jedenfalls sehe bisher keinen Grund, daran zu zweifeln.

    ZuL: „Woher stammt der Wille eigentlich? In der Entwicklung von Empfindungs-Verstandes-u.Selbstbewusstseinsseele macht er eine große Wandlung durch?

    Dem zweiten Fragezeichen gemäß, von mir, das: Wille ist dasjenige, das die große Wandlung „macht“ und eben als das, nicht durchmacht.

    Das Ich, in Selbstbewegung aus seiner freien Willenskraft, ist es, das, indem es in Empfindungs-Verstandes u.Selbstbewusstseinsseele, „eindringt“ und durchwandelnd sie durchdringt,umwandelt.

    Gruss B.

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  24. @Felix: Am 4.2. - o1:36 – schrieb ich hier das:

    ….un dat dat janze Gebrabbel is, dat merjkt bloß kener, weil man et jah uff nem highquality intellektuh Niveau mitt'nnander treibt...dat is nichts andret als n intel-leck-teller Grupppensex, hab ja nischt dajegen, aber, wie jesacht, jebt ma mehr acht daruff un dabeij, dat Maul zu halten, wennet um Ty-tum jeht.

    Will sagen, ein „Sextett“, gibt dort den Ton an, wo man, „bevor“ der Denker sich mit dem
    Denken selbst durchdringt, denkend in „anderes“ eindringt.

    Anders wird das, indem das Denken, mit „seinem“ Begriff „Leben“, sich „selbst“ durchdringt und es so das sich selbst erzeugende, empfangende und gebärende Lebewesen, selber ist.

    Das Du so eine Handlung als irrsinnig „männlich“ empfindest, das liegt wohl daran, dass
    Du dich in „Gegenstandslosigkeit“ als „erleuchtet“, in „Beleuchtung“ als ein Gegenstand, erlebst.

    Einmal als der Gott „Gegenstandslos, ein anderes mal als der Gott „Gegenstand.“
    Beide Götter sind mithin füreinander blind, in sich selbst gefangen, ohne „Freigang“

    Also beide ohne denjenigen Freiraum, der in Einigkeit "und" Entgegenstellung durch Unterscheidungskraft, sich selbst aus Freiheit, mithin als Mensch erschafft.

    Gruss B.

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  25. Ich denke mal die "Wahrheit" ist immer einfach und klar darstellbar, wenn man sie erfasst hat...

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  26. @Beobachter: Ach: "Ich denke mal..." Ja, Du Penner in Gottes Namen, dann mach das aber auch! Wenn Du das so klar siehst, woher dann die "" die Deine Wahrheit einlullen.

    Denkend könntest Du mindestens erfassen, hier gehts, jedenfalls mir, nicht um Wahrheit,da es mir um werdende Werte geht. Mir!

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  27. @ Burghardt
    Hoho, warum denn gleich so wüst? Haben Werte denn nichts mit Wahrheit zu tun? Und erst recht, wenn sie im Werden sind?

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  28. hoho, das sind ja wahre Leckerbissen hier

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  29. @Beobachter: "Warum so wüst?" Wüst? Ich? Willst Du doch, anhand eines süffisanten Satzes, a la, Ich denke mal die "Wahrheit" ist immer einfach und klar darstellbar, wenn man sie erfasst hat“, meine bisherigen Bemühungen als unklar anpreisen, also nebelig. Also, nicht weiter einer Mühe wert, sich da durchzuwühlen. Solche Typen wie Du auch einer bist, jedenfalls mit deinem Satz, die kriegen nun mal von mir gleich ein vors Bug geschossen.

    „Wenn man sie erfasst hat.“ Nochmals, aha! Laut meinem Lehrer, Rudolf Steiner, fühlt sich im Besitze der Wahrheit jeweils derjenige, der sich dahin durchgerungen hat, dass er deren Gedankenkosmos in vollkommener, innerer Übereinstimmung und durchgängigen Zusammenstimmung all ihrer Begriffe, in sich trägt.

    Siehe > Grundlinien
    einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung < von
    Rudolf Steiner, hierfür, im Besonderen, Kapitel 1o.


    Na dann, denk mal!

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  30. Lieber Burghard,
    ich vermute, es ist die Verlogenheit, die Dich so wütend macht. Die deutsche Innenpolitik- vielleicht bleibst Du deshalb auf der Seite, weil das Verhalten bestimmter Politiker ja persönliche Verlogenheit voraussetzt. Wenn Du nicht gerade dichtest, bist Du schon sehr radikal. Ich habe auch Angst, dass Du mir eine auf den Kopp hauen könntest, wenn ich das, was Jaensch sagt, für einen Gehirnorgasmus halte.
    Mir gehts auch um Werdendes. Werte fällt mir schwer zu sagen, weil der Begriff schon so sehr mißbraucht wurde.
    Das was gerade in Ägypten geschieht, berührt mich sehr und sicherlich nicht nur mich. Es geht mir unter die Haut, wenn ich all die Massen sehe, die sich für ein freieres Leben mobilisieren. Ich spüre, dass das sehr wohl auch mich angeht, wenn alter Dreck hochgespült wird und am Tyrannentum gerüttelt wird. Trotzdem schlafe ich mehr als 3 Stunden und hoffe, dass sie es schaffen werden, dass der Impuls stark genug ist, sich weiter auszubreiten und für meinen Teil mache ich das, was ich kann.
    Sich selbst in Frage stellen, ver-stehen, be-wegen, Gemälde, zum Willen möchte ich mit Dir auf der Macht-u.Zweifel-Seite weiterreden und melde mich dann von dort. Jetzt muss ich weg. Bis dann.

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  31. @Burghardt

    ...fühlt sich im Besitze der Wahrheit jeweils derjenige, der sich dahin durchgerungen hat, dass er deren Gedankenkosmos in vollkommener, innerer Übereinstimmung und durchgängigen Zusammenstimmung all ihrer Begriffe, in sich trägt.

    Aber wäre es demnach dann nicht so, wenn man sich im Besitze der Wahrheit fühlt, sich dahin durchgerungen hat, wie Du schreibst, daß eine solche dann einfach und klar darstellbar sein sollte, wenn man sich durchgerungen hat? Was habe ich da Deiner Ansicht nach nicht bedacht? Oder muß ich mich unbedingt bei Dir durchwühlen? Sich entgegenkommen hielte ich für angebrachter.

    Ansonsten vielen Dank für Deine Einschätzung meiner Person.

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  32. @Beobachter: "Oder muß ich mich unbedingt bei Dir durchwühlen?" Spinnst du jetzt vollkommen? Ist doch allein dein Ding, wie und was du hier treibst.

    So:"Ich denke mal die "Wahrheit" ist immer einfach und klar darstellbar, wenn man sie erfasst hat... "

    Wer kann so einen Satz aussagen? Derjenige, der das kann. Ansonsten ist es kein Denken, sondern Glaube.

    Dein obiger Satz,"ich denke mal" er beinhaltet nun, das du das kannst. Also rede nicht darüber, sondern handel daraus.

    Will sagen:"Oder muß ich mich unbedingt bei Dir durchwühlen?" Nein, musst Du nicht!

    Aber, quatsch mir nicht dazwischen, bevor du es getan hast.

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  33. Oha, Jungens :-)

    Schönen Sonntag !!

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  34. @Burghardt

    "Oder muß ich mich unbedingt bei Dir durchwühlen?" Spinnst du jetzt vollkommen? Ist doch allein dein Ding, wie und was du hier treibst.

    Aber das ist doch jetzt vollkommen unlogisch, weil ich lediglich eine Aussage getroffen hatte, die zunächst einmal völlig unabhängig von Dir gedacht war, obgleich Du mich dazu inspiriert hast, mag allerdings sein, daß es zu einfach für Dich ist?

    Und besagtes Durchwühlen hat sich doch erst aus unserem "Gespräch" hier ergeben.

    Also ich hatte mich bei Dir durchgewühlt, zumindest war es mein persönliches Erleben und so gesehen quatsche ich Dir dann auch nicht dazwischen, wenn ich auf Deinen Kommentar irgendwie reagiere. Ich dachte immer, das "darf" man hier, ja sollte man vielleicht sogar. Mag sein, daß ich die falsche Eintrittskarte erwischt habe, mag sein.

    "Quatsch mir nicht dazwischen..."

    Von welchem Podest trägst Du das vor? Von einem Denk-Mal?

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  35. Lieber Beobachter, "Ich dachte immer, das "darf" man hier, ja sollte man vielleicht sogar." Man darf.

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  36. @ Burghard Schildt

    Deine Sprache ist beachtlich: "Du Penner...Solche Typen wie Du auch einer bist...spinnst Du jetzt vollkommen...quatsch mir nicht dazwischen, usw..."

    Mir sagen solche Aussagen, solch ein Ton mehr als Deine, wie ich finde, etwas "bemüht-genialischen" erkenntnistheoretischen Abhandlungen.

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  37. @Beobachter: Das noch: Zu deinem dazwischen quatschen. Du kommst hier reingeschneit, schnappst dir nen Begriff raus und meinst dann, ich wäre im Nebel, da ich hier, in meiner Weise, in Gedankenbildung, mich bemühe.

    Seit dem 4.2. 00:29 geht’s mir immer noch darum:

    Burghard Schildt hat gesagt…
    @Michael: aber sicher...sind wir das...doch wären wir das auch "tatsächlich", hätten wir so eine Regierung nicht...und das Leben selbst ist bare Tatsächlichkeit...die will bedacht sein...
    würden wir die Tatsachen "wirken-licht" denken und Denken so in den Tatsachenstrom einfließen lassen,ja... aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog..

    Dazu Michael: „Ja bitte, gerne.“ Das sagt mir, ich zieh hier nicht mein Ding durch!

    So Du dazu beitragen willst, und Wahrheit klar im Blick haben solltest, in deiner Weise, dann bringt die doch ins Spiel.

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  38. Die "Wahrheit" ist aber auch die: Es geht um das Gespräch, nicht um Verkündigung.

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  39. @Rainer: Ich schreibe hier nicht, um Dir was zu sagen. Sondern dafür: "aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog..

    Dazu Michael: „Ja bitte, gerne.“ Das sagt mir, ich zieh hier nicht mein Ding durch!

    Also Rainer, wie erschaust Du dein Leben als eingegliedert dem Tatsachenstrom des Lebens?

    Aber bitte komm mir nicht damit, das Du dich eingegliedert fühlst zwischen folgenden Worten:
    "Du Penner...Solche Typen wie Du auch einer bist...spinnst Du jetzt vollkommen...quatsch mir nicht dazwischen...

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  40. @Michael:"Es geht um das Gespräch, nicht um Verkündigung." Ach, das sagst Du!

    Burghard: "aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog..

    Dazu Michael: „Ja bitte, gerne.“ Michael, bislang ist dein: "Ja bitte, gerne." nicht mehr denn.... und wenn der Grund dafür meine Wortwahl sein sollte, dann sag das doch bitte rechtzeitiger..denn, ich kann ja auch anders..

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  41. Den Leuten, mit denen man einen Dialog pflegen möchte, vor den Kopf zu hauen, ist wahrscheinlich keine sehr nachhaltige Strategie.

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  42. @ Burghard

    "Also Rainer, wie erschaust Du dein Leben als eingegliedert dem Tatsachenstrom des Lebens?"

    So schwer ist das ja nun nicht: Morgens aufstehen, waschen, etwas Fitness, einen starken Kaffee, dann mein Leben dem Tatsachenstrom des Lebens eingliedern, dann frühstücken, auf die Arbeit vorbereiten, usw. Was gibt es da zu debattieren?

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  43. Lieber Burghard,
    ich kann verstehen, dass du sauer bist, weil "Beobachter" im ersten Moment nicht den Eindruck erweckte, dass er vertiefend auf dein Geschriebenes eingegangen ist, sondern wohl vielleicht relativ flott mit der Antwort kam: "Ich denke mal die "Wahrheit" ist immer einfach und klar darstellbar, wenn man sie erfasst hat" ..

    Dennoch, deine Wortwahl finde ich auch nicht so gelungen und auch nicht einladend, um sich eventuell doch noch anzunähern oder zumindest ansatzweise, be-greif-bar zu machen. Davon lebt ja so ein Blog meines Erachtens, wenn auch nur im eingeschränkten Maße Erkenntnis-Arbeit betrieben werden kann..

    Ich erinnere mich gerade bei diesem Punkt an Steiners Aussage, der verschiedensten Reaktionen bzw. Ausarbeitungen bezügl. Anthroposophie, eben durch die unterschiedlichsten Schwerpunkte in den Charakteren (der/die eine hat Schwerpunkte im Denken, der andere im Seelischen usw).
    Was er damit sagen wollte, meines Erachtens: Es gibt keinen Königsweg, aber vielleicht ein Zusammenklingen oder Repektieren.

    Wenn man nun deine Worte und intimsten Mitteilungen liest, kann und darf man so oder so reagieren. Ich bin allerdings auch der Meinung: Wenns nicht wirklich interessiert, weil man sich vielleicht anders der Anthroposophie nähert oder in ihr steckt (und hoffentlich nicht nur rumsticheln will), dann kann man tatsächlich lieber schweigen...

    Oder... - eben höflich nachfragen, wie z.B. : "He, wie hast du das eigentlich gemeint, das sind ja ganz neue Dinge für mich?!" Oder - "Ich nähere mich dem so und so, trotzdem schönen Tag auch..."...

    Jedem Fragen liegt zudem auch ein Zauber inne, der einem helfen kann hineinzukommen, anregen oder nachklingen zu lassen etc. - oder um eben ganz konkrete Antworten zu erhalten...wie gesagt, wen man denn will und sich irgenwie angesprochen fühlt..

    wonder-wonderful evening all :-)

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  44. Lieber Beobachter,
    das war jetzt kein Urteil von mir, sondern nur eine von vielen Möglichkeiten. Ich hätts im Grunde gut gefunden, wenn du deinen Wahrheitsbegriff etwas näher erklärt bzw. deine Sicht im Kontext eingebracht hättest. Son knapper Satz klingt schon auch etwas nach Abbürsten..

    LG

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  45. @Rainer: So schwer ist das ja nun nicht: Morgens aufstehen, waschen, etwas Fitness, einen starken Kaffee, dann mein Leben dem Tatsachenstrom des Lebens eingliedern, dann frühstücken, auf die Arbeit vorbereiten, usw. Was gibt es da zu debattieren?

    "Was gibt es da zu debattieren?" Genau das ist meine Frage an Michael!!! Im Zusammenhang zum Post: Heuchlerische Deutsche

    Burghard Schildt hat gesagt…

    3.2. 23:25 "Ägypten ist mir keine Frage, will sagen, sowas erstaunt mich nicht im Geringsten..
    was meint man denn, was passiert wenn....???

    ebenso die Reaktion der Politik in Berlin...

    was mich aber umtreibt, das ist die Frage, wieso Menschen hier zu Lande, in Rage geraten...sich die Finger wund tippen...und die allerletzten Neuigkeiten austauschen...

    und reden und reden...und morgen kommt dann, woher auch immer, das nächste brandheiße Thema..

    und dann wird damit in der gleichen Art verfahren wie sonst auch...

    ich empfinde das als vollkommen ferngesteuert..

    pack dem Intellekt ein Thema auf den Tisch und ihr wißt, womit sie sich so lange beschäftigen, bis man ihnen ein anderes Thema "vorsetzt"

    davon könnte ich mir hier die Finger wundtippen...

    Dennoch, Ägyten ist Thema, v. Michael reingestellt.

    Und genau daher kommt meine weitere Frage: "ja... aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom ( hier im Besonderen Ägypten)eingegliedert ist...das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog..

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  46. Lieber Steffen,

    "...meinen Wahrheitsbegriff etwas näher erklären..."

    Mein "knapper Satz", war so etwas wie eine Reflektion auf das von Burghardt Gesagte, das mir schon irgendwie so vorkommt, als würde man an die Wand genagelt von seinen Aussagen, so absolut hingestellt, mein Eindruck jetzt. Und diese seine Aussagen hatten für mich schon etwas mit Wahrheit zu tun, oder wie er sagte, daß es ihm um werdende Werte ginge. Und bei werdenden Werten wäre ich gern dabei und hielte es dann für besser sie etwas vorverdauter zu präsentieren. Aber wie man gesehen hat, war es ja auch kein Gesprächsangebot von ihm.

    Und ich bin tatsächlich davon überzeugt, daß man Wahrheiten, wenn man sie wirklich erfaßt hat, auch (relativ) einfach und klar darstellen kann. Ist sicherlich ein wenig provokativ, gebe ich zu, aber dafür so angemacht zu werden, hätte ich nicht erwartet.

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  47. @Steffen: Volle Zustimmung, incl. das:

    Steffen: "Dennoch, deine Wortwahl finde ich auch nicht so gelungen und auch nicht einladend, um sich eventuell doch noch anzunähern oder zumindest ansatzweise, be-greif-bar zu machen. Davon lebt ja so ein Blog meines Erachtens, wenn auch nur im eingeschränkten Maße Erkenntnis-Arbeit betrieben werden kann.."

    Danke! So kann ich Dein Empfinden nachempfinden. Burghard

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  48. Hallo Burghard, hallo Beobachter - ich danke Euch ebenfalls :-)

    good night

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  49. Lieber Michael,

    Dir will ich danken für Dein, viele Stunden hindurch, anhaltendes Schweigen, hat das mich Dir doch näher gebracht!

    Gut Pfad! Burghard

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  50. Lieber Beobachter,

    ich liebe diejenige Geistesart, die der Autor Wilfrid Jaensch darlebt! Daran wird sich nie etwas ändern!

    Deine Geistesart kann ich schätzen, da ich sie, fast zu gut, kenne.

    Lieber Beobachter, weiterhin für Dich alles Gute!

    Burghard (t) :-)))

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  51. Liebe ZuL,

    danke für Deinen Beitrag! Besonders dafür: "Ich habe auch Angst, dass Du mir eine auf den Kopp hauen könntest, wenn ich das, was Jaensch sagt, für einen Gehirnorgasmus halte."

    Eine auf den Kopp hauen? Nein, dafür bestimmt nicht!

    Originalton,Wilfrid Jaensch: "Das Verschwinden der Wahrheit ist ihr Orgasmus. Sie implodiert in ihren Mittelpunkt, welcher ebenfalls verschwindet. Sie ist das Nichts in der Mitte der Räder. Zugleich dämmert die verschwundene Wahrheit im äußersten Umkreis wieder auf, aber nicht mehr als Wahrheit, sondern als das absolut
    Gute. Erst jetzt können wir von Welt sprechen, denn das Gute ist der Grund der Welt. Aber es offenbart sich nicht, sondern es verschenkt sich, und zwar derart absolut, daß es aus dem Bewusstsein der Welt verschwindet. Erst jetzt können Einzeldinge und Eigenschaften sich entfalten, indem sie sich voneinander trennen, denn alle Eigenschaften verdanken sich dem Prinzip der Unterscheidung. Die Unterscheidung ist das Geschenk des Guten. ......

    Aus: Wilfrid Jaensch, "Die Ordensregeln der Neuzeit", Verlag am Goetheanum, 1998

    Hoffentlich lädst Du mich dennoch ein, auf die
    Macht-u.Zweifel-Seite, die ich noch nicht kenne. Von Kühlewind habe ich bisher nichts gelesen.

    Mit schönem Gruss, Burghard

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  52. Lieber Rainer,

    danke für Deinen folgenden Beitrag, im Besonderen folgenden Satz von Dir: "Was gibt es da zu debattieren?"

    Burghard: "Also Rainer, wie erschaust Du dein Leben als eingegliedert dem Tatsachenstrom des Lebens?"

    Rainer: "So schwer ist das ja nun nicht: Morgens aufstehen, waschen, etwas Fitness, einen starken Kaffee, dann mein Leben dem Tatsachenstrom des Lebens eingliedern, dann frühstücken, auf die Arbeit vorbereiten, usw. Was gibt es da zu debattieren?"

    Bringt er doch für mich das auf den Punkt, wofür ich hier meine Kommentare schrieb, in Anbetracht des Tyrannentums auf der Erde im Tatsachenstrom des Lebens.

    Mach's gut! Burghard

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  53. Danke Burghard für den Ausschnitt von Jaensch. Zielsicher umschrieben!

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  54. "… in Anbetracht des Tyrannentums auf der Erde im Tatsachenstrom des Lebens.“

    Da hat mal jemand was zu sagen gehabt (B. S.), da lässt "Beobachter" ihn fein säuberlich auflaufen. Wird B. S. daraufhin vielleicht mal etwas pampig, hats schon geklappt: so wird Politik gemacht.

    Die Blogkommentierdebattier-Routine hat sich tyrannisch behauptet.

    Schönen Gruß!

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  55. Kann eine Debatte etwas anderes sein?

    Die Fähigkeit zu Dialog setzt etwas anderes voraus: Respekt
    Namaste

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  56. Klar hat Burghard auch etwas Tyrannisches. Wer hat das nicht? Könnte denn Tyrannentum überhaupt existieren, würde der Einzelne nicht mit seinem Anteil dazu beitragen? Davon ist jeder von uns betroffen. Wer kennt seinen Tyrannen noch nicht?
    "aber, wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog..

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  57. "Kann eine Debatte etwas anderes sein?"

    - Als Routine? Hoffentlich doch!

    "Die Fähigkeit zu Dialog setzt etwas anderes voraus: Respekt"

    - Die Fähigkeit zu Dialog setzt unglaublich viel von allem voraus. Namastechen auch.

    "wer schaut denn das, wie "sein" Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist"

    - Zuhörerundleser vielleicht?

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  58. Nachdem ein wenig Ruhe eingetreten ist möchte ich noch einmal die Frage stellen, was an meinem Satz "Ich denke mal die "Wahrheit" ist immer einfach und klar darstellbar, wenn man sie erfasst hat..." denn so unerhört ist, so derart provokativ? Ist denn das Merkmal richtigen Denkens immer ein verstiegenes Verschraubtsein?

    Ist es nicht so, daß das Denken sich eine Erkenntnis zum Ziel setzt, sie anstrebt? Das Denken in eine(r) Erkenntnis mündet, die man dann doch auch versteht, verstehen sollte? Und mit meinem "lapidaren" Satz meinte ich jetzt nur eine errungene Erkenntnis und daß eine solche einfach und klar darstellbar sein sollte. In meinen Augen das Wesen einer Erkenntnis. Was ist daran so undenkbar?

    "und wer schaut denn das, wie sein Leben dem Tatsachenstrom eigegliedert ist."

    Zu diesem Satz würde ich sagen, daß jener Tatsachenstrom zunächst einmal das Produkt jeglicher Handlungen ist und, wenn er durch Erkenntnisse durchlichtet wird, durch solche auch schaubar wird, in sich rückblickend dann auch schon bevor man eine neue Handlung hervorbringt. Schauen täte es dann ein erkennendes Ich.

    Und meine Worte hier möchte ich nicht irgendwie hingepfahlt wissen, sondern wäre froh und dankbar, wenn man miteinander in ein anschauendes Gespräch käme.


    Der hier von Burghard wurde noch vergessen:

    @Hans Peter: Jeder Strassenköter, der hat seinen "Stuhlgang" mehr unter Kontrolle, denn Du!

    Sorry Peter, stellvertretend von meiner Seite.

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  59. @ Beobachter,
    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Danke für Deinen Eintrag. Ich brauche ich nichts mehr zu schreiben. Aber deswegen, wegen deines Eintrages oben will ich folgendes in den Raum werfen, ohne großartig auf einzelne Inhalte einzugehen:
    mir hat sich der Eindruck aufgedrängt, das Burghard vielleicht nicht weiß, was "netiquette" ist und das es auch daher zu - sagen wir mal diesen "emotionalen verstimmungen" hier im Thread gekommen ist.

    ["und wer schaut denn das, wie sein Leben dem Tatsachenstrom eigegliedert ist."]

    @ Burghard: hast du die höflichen zurechtweisungen in Bezug auf dein Auftreten hier
    a) Wahrgenommen? Wie? als Angriffe?
    b) Ignoriert? Warum?

    ["und wer schaut denn das, wie sein Leben dem Tatsachenstrom eigegliedert ist."]

    *zwinker*
    Athena schaut: Der Burghard ist so unsicher in dem was er aussagen möchte, das er versucht sich nach allen Seiten hin in Zitate und Texfragmente zu mauern. Auf mich als Leser wirkt das unauthentisch und konstruiert, aufgrund der Länge und Häufigkeit der Postings auch sehr dominant und seltsam gewollt- es holpert...
    Es entsteht die Frage nach der Absicht der Einträge (*kopfkratz* worum gehts da eigentlich, bzw. noch? *sich wundert*) [vorläufig]

    Athena

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  60. @Athena

    ..."netiquette", ist ja zumeist lediglich eine hilfreiche Form durch die man spricht, vielleicht meistens auch ganz gut so...

    Prinzipiell befürworte ich schon einen unmittelbaren Ausdruck, man sollte sich zumindest verstärkt in eine solche Richtung bewegen. Ich versuche dahingehend jedoch Haltung und Ausdruck zu unterscheiden. Und die Haltung, in meinen Augen, die schmerzt mich, weniger die/seine Worte.

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  61. Ich gäbe euch ein Beispiel für vollkommene Dämlichkeit. Damit!

    Hans Peter hat gesagt… „Nette Monologe, aber ging es nicht eigentlich um Westerwelle und Mubarak?“

    Burghard Schildt hat gesagt…
    @Hans Peter: Jeder Strassenköter, der hat seinen "Stuhlgang" mehr unter Kontrolle, denn Du!

    DAHER: Hans Peter ist daher so wie ein Straßenköter, da die, ohne jegliche erweiterte Kenntnis davon, wo sie sich gerade befinden, hinkacken.

    @Hans Peter: „aber ging es nicht eigentlich um Westerwelle und Mubarak?

    DAHER: Hans Peter, er hätte aber, ALS ein Mensch, unlängst Kenntnis davon nehmen können, wo und in welchem Zusammenhang er sich befindet.

    @Burghard. Ganz am Anfang!!!!!!!!!!!

    Ägypten ist mir keine Frage, (ALSO MUBARAK) will sagen, sowas erstaunt mich nicht im Geringsten...was meint man denn, was passiert wenn....???

    ebenso die Reaktion der POLITK in Berlin... (ALSO WESTERWELLE)

    was mich aber umtreibt, das ist die Frage, wieso Menschen hier zu Lande, in Rage geraten...sich die Finger wund tippen...und die allerletzten Neuigkeiten austauschen...

    und reden und reden...und morgen kommt dann, woher auch immer, das nächste brandheiße Thema..

    und dann wird damit in der gleichen Art verfahren wie sonst auch...

    ich empfinde das als vollkommen ferngesteuert..

    pack dem Intellekt ein Thema auf den Tisch und ihr wißt, womit sie sich so lange beschäftigen, bis man ihnen ein anderes Thema "vorsetzt"

    @Hans Peter hat gesagt…“Nette Monologe,“

    DAHER: @Burghard: Am Anfang!!!!!! davon könnte ich mir hier die Finger wundtippen..

    Alle weiteren Beispiele, aus denen mein Zorn herrührt, die könnt ihr, so ihr denn eines guten Willens seid, da sie tatsächlich vorkommen, auffinden.

    WIE ich hier meinen Zorn auslebe, das können wir dann, nach eurer Spurensuche, auch noch Besprechen.

    Mit schönem Gruss Burghard

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  62. Ja


    Eines Augenblickes Stille,
    da das Du zu dir spricht
    und ein Hauch von Ewigkeit
    dich umweht,
    das sanfte Wellenspiel
    zu deinen Füssen
    den Sand zeichnet!


    So stehst du
    im Horizont deiner selbst,
    verdichtet,
    lebst dir in neuer Tiefe entgegen,
    da erahnte Räume,
    durch das Du eröffnet,
    befreien den Mut des Ich in dir!


    Und Du setzt
    im inneren Umschwung der Zeit
    auf Langsamkeit,
    unmittelbar im Ausdruck -
    authentisch -
    wissend, dass die Quelle des Seins
    geöffnet, sich nur so
    weiter erschliessen lässt!

    © Bernhard Albrecht


    Gilt es nicht, bewusst poetisch ausgedrückt, in diese ... Tatsächlichkeiten ... einzutauchen!
    Denk b l i c k e n d die eigenen Verschleierungen zu durchdringen, durch alle scheinbaren Merkwürdigkeiten hindurch für das Du h e r z o f f e n zu bleiben und im Willen g e z ü g e l t in sich zu ruhen?

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  63. "Hans Peter ist daher so wie ein Straßenköter, da die, ohne jegliche erweiterte Kenntnis davon, wo sie sich gerade befinden, hinkacken."

    tun wir nicht. wenns wirs tun liegt das an Herrchen. oder an schlecht bekömmlicher Kost- und das liegt wieder an Herrchen. Ich bewege sich definitiv nicht "ohne jegliche erweiterte Kenntnis davon wo ich mich gerade befinde."
    Ich weiß das sehr genau! ich will auf die Couch!
    ich befinde mich in Abhängigkeit zu Frauchen, aber ich kacke nicht auf die Straße oder den Balkon, weil ich Frauchen gefallen will!
    Und wenn ich es täte, dann aus nur protest.
    WUFF.

    Il Commissario Rex!

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  64. "Ich gäbe euch ein Beispiel für vollkommene Dämlichkeit."

    gäbe oder gebe?

    Das ist wieder so ein Beispiel dafür, was ich mit Haltung meine, obiger erster Satz.
    Es ist nunmal nicht jedem eine solch irrwitzige Intelligenz gegeben, wie sie Dein zu sein scheint. Und falls es überhaupt zutreffen sollte, das mit der vermeintlichen Dummheit bei Hans Peter, würde eine gereinigte Intelligenz anders reagieren, denke ich mal, denke! Und außerdem, wenn ich hier den Ablauf recherchiere, dann hat er nur, der Peter, verwiesen darauf, daß das eigentliche Thema dieses blogs hier eigentlich ein anderes war, wenngleich Du ihm, dem eigentlichen Thema, eine andere Richtung gegeben hast, "ganz am Anfang!!!"

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  65. @beobachter

    das zum Beispiel meinte ich oben mit "höflicher zurechtweisung" in meiner unbeantworteten Frage an Burghard...

    "Und außerdem, wenn ich hier den Ablauf recherchiere, dann hat er nur, der Peter, verwiesen darauf, daß das eigentliche Thema dieses blogs hier eigentlich ein anderes war, wenngleich Du ihm, dem eigentlichen Thema, eine andere Richtung gegeben hast, "ganz am Anfang!!!" "

    Athena

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  66. @ Beobachter: „Der hier von Burghard wurde noch vergessen: @Hans Peter: Jeder Strassenköter, der hat seinen "Stuhlgang" mehr unter Kontrolle, denn Du!

    Beobachter: „Sorry Peter, stellvertretend von meiner Seite.“ (!!!!!!!!)


    @Beobachter: Da Du offenkundig Dich in Übereinstimmung mit der Dämlichkeit von Hans-Peter findest, ja doch, findest! Da das offenkundig so ist, folgen, bis zu einer anderen Darstellung deinerseits, meinerseits keine weiteren Bezüge.

    Da man sich zudem auch noch in der Meinung dünken könnte, der Hans Peter meint das so:

    Der Burghard, der zieht, dem Thema: „Heuchlerische Deutsche“ entgegen, seine Kommentare durch, dagegen spricht das, was ich, hier, zum wiederholten Male, jetzt wiederhole:

    Dazu Michael: „Burghard sagt, …(aber, wer schaut denn das, wie sein Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist...das wäre mal ne Exkursion wert, hier im Blog.).

    Dazu Michael: „Ja bitte, gerne.“

    Wohin wäre denn zu schauen, indem ich „hier“ im Blog sage?

    Hier? Wo? Genau hier! Wo denn nun? Eben genau da, wo Michael, meine Aussage: hier, hat lesen können, im Kommentarfluss DIESER Seite: Noch einmal, Wohin? Hierhin, zu dem Kommentargang dieser Seite. HIER,!!!

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  67. @Commissario Rex: "tun wir nicht. wenn wirs tun liegt das an Herrchen.

    " Exakt! Und Herrchen von Hans Peter war wo?

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  68. ... schaut ... , wie s e i n Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist!

    Sein
    sein
    sein
    sein
    sein
    sein
    sein L e b e n ...

    also mein Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist!

    Ich kann nur bei mir anfangen! Wenn ich die Kommentare hier nur ein wenig vertieft an mir innerlich vorbeiziehen lasse, ist, wie ich es sehe, Material genug vorhanden. Es ist zu sehen, wenn ich mich in meinem dualen Eifern aus den begrifflichen Spiegelungen des Du heraus löse, mir selber begegne durch das Du. Mir selber wie ein Fremder bereit bin gegenüber zu treten. Erwachend ... Ja dann, könnte
    h i e r in diesem Blog das beginnen, ... zu erschauen wie mein Leben dem Tatsachenstrom eingegliedert ist.
    Fordern kann ich das von keinem anderen. Das wäre doch freiheitswidrig, oder? Und einem anderen die Freiheit beschneiden, das will doch keiner hier.
    Also, so sehe ich das, kann ich nur bei mir anfangen und in stillem Beispiel vielleicht da und dort still ein Zeichen setzen, wie es geht, sein Leben, eingegliedert dem Tatsachenstrom, schlicht zu repräsentieren, Freiheit fördernd!

    Bernhard Albrecht

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  69. @Burghard

    Wenn ich das jetzt umverstehe, war das ein Zwiegespräch (sollte es sein?) zwischen Dir und Michael? Wäre da eine mail nicht sinniger gewesen? Nein, war sie nicht, weil, das ist doch ein blog hier, für alle. ("Lieber Beobachter, "Ich dachte immer, das "darf" man hier, ja sollte man vielleicht sogar." Man darf." (unter anderen Beiträgen von Michael, auch))

    Und so gesehen kann ich in Peters Einwand keine Dummheit erblicken, wenngleich ihm Deine Ausführungen vielleicht! nicht so eingängig waren wie von Dir gewünscht, aber das ist nun einmal so. Und außerdem war Michaels "Ja bitte gern" SEINE Ansicht, SEINE. (eine von anderen) Und das wäre dann von ihm doch nur SEIN/ein Beitrag diesbezüglich innerhalb eines blogs, nämlich dem aktuellen, wenngleich er hier der Blogwart ist. Allerdings ist das doch etwas anderes, sollte man das nicht auseinanderhalten?

    Aber völlig unabhängig von all diesen Beziehungen hier wird ja doch, so erlebe ich das bislang, eher (auch) ein Haltungs-Wie angesprochen. Zumindest von mir. Jenseits davon kann ich dennoch verstehen, um was es Dir ging und wohl immer noch geht.

    Unabhängig von alledem jetzt ist mir aber dennoch jene vermeintliche Dummheit von Peter, zu der ich mich jetzt "offenkundig" in Deinen Urteilen auch zählen muß, dann lieber und angenehmer und ich DENKE sogar richtiger, zumindest moralisch.

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  70. @Beobachter
    Burghard tippt sich die Finger wund und Dir ist die „vermeintliche“ Dummheit „..zu der ich mich jetzt "offenkundig" in Deinen Urteilen auch zählen „muß“, dann lieber..“ weil Du DENKST, das sei moralischer??

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  71. @zuhörer...

    Sorry, Du hast recht, da ist mir einer durchgerutscht.

    Nein, natürlich nicht die Dummheit ist mir lieber und ich halte sie auch nicht für moralisch, die/eine Dummheit, sondern die Seite derer ist mir lieber, die von Burghard (in diesem Zusammenhang hier) als solche bezeichnet werden. "...in Übereinstimmung mit der Dämlichkeit von Hans-Peter..." Oder anders, ich möchte als Mensch lieber auf der Seite derer stehen, die von Burghard hier so beurteilt werden, völlig unabhängig von den Inhalten, um die es hier ja auch geht.

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  72. Das mag ich so an dieser Website: Man kommt etwas müde und erschöpft von der Arbeit nach Hause, setzt sich an den PC, schaut bei den Egoisten rein und findet solch einen herrlich wirren, fast schon DADA-mäßigen Dialog: Von Mubarak über die anthroposophische Erkenntnistheorie hin zur Frage nach dem Kackverhalten von Strassenkötern. Und keiner versteht, was der andere EIGENTLICH sagen wollte... Irgendwie sehr lustig und unterhaltsam das Ganze, bitte weiter so!

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  73. Ich hoffe, dass dem Hans-Peter, der hier vielleicht zum ersten Mal (oder auch nicht) hereingeschaut hat, die Ohren nicht allzu sehr sausen.
    Ich glaube, dass Burghard etwas be-wegen wollte, und das ist ihm auch gelungen.
    Beschimpfen ist zwar auch nicht meine Sache (obwohl es Situationen gibt wo ich schon Lust hätte), jedoch, wenn Burghard jemanden für dämlich hält, dann ist das seine subjektive Meinung. Die ist nicht notwendigerweise die meine. Ich würde mich nicht auf der Seite von Jemandens subjektiver Meinung einreihen. Wo und wie ich stehen möchte, das entscheide schon ich.
    Ich glaube, auf seine Art und Weise, wollte er hier auch wachrütteln.
    @Commissario Rex: „tun wir nicht, wenn wirs tun liegt das an Herrchen.
    @ Burghard: „Exakt! Und Herrchen von ….. war wo?
    Zumindest ist das meine Interpretation.

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  74. @zuhörerundleser: WUFF! dann eben so:
    wenn ich auf die straße kacke, dann aus protest. Ich als Hund bin von Herrchen abhängig.
    Hans Peter ist anscheindend aber ein Mensch. Menschen sind abhängig von anderen Menschen. WAU! und wenn Mensch sich von Mensch irgendwie "blöd angemacht" fühhlt, dann Protestiert er. Frauchen sagt: der HP hat sich vielleicxht gestört gefühlt durch die haltung und das aufteten von B. Weil der HP gerne über das ursprüngliche Thema gasprochen hätte. HP wäre ein feiner Hund, er weiß, er hat gewissermaßen eine erweiterte ERkennntnis davon wo er sich befindet.
    Im Revier von M.
    Und der hatte eingangs ein Thema eingestellt. Vielleicht hat der HP gerochen, das B. ganz frech überpinkelt? (typischer verhalten junger noch unsozialisierter Rüden- )

    Commsiario Rex

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  75. Ist auch eine interessante Perspektive!
    Aha Revierverhalten! Miau!!!!!
    Du sagst:"wenn ich auf die straße kacke, dann aus protest."
    Vielleicht hat Burghard auch aus Protest im blog markiert?

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  76. Zu diesem auch unter geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten nicht ganz unwichtigem Thema ist zu sagen, dass die radikale Kackhaufenzeit eigentlich ja schon lange (Ende 70er bis Mitte 80er) vorbei ist, spätestens seit der Einführung der Kacktütenwegwerfpflicht.

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  77. *wedelwedel*
    @ Rainer:
    Frauchen nimmt die schönen, guten großen, gut gelugenen mit weil sie so stolz ist auf mich!

    @ zuhörerundleser: ein junger Rüde der sich nicht zu Verhalten weiß probiert ganz einfach aus, wie wiet er gehen kann .
    ein souveräner Altrüde im eigenen, bzw vertrautem Revier demonstriert seine überlegenheit durch Duldung -

    Commissario Rex!
    WUFF

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  78. @*wedelwedel*so einfach sehe ich das nicht.
    Burghard hat m.E. neben der instinktiven auch eine politische und künstlerische Dimension.
    ".........die allerletzten Neuigkeiten austauschen...und reden und reden...und morgen kommt dann, woher auch immer, das nächste brandheiße Thema..
    ich empfinde das als vollkommen ferngesteuert..
    pack dem Intellekt ein Thema auf den Tisch und ihr wißt, womit sie sich so lange beschäftigen, bis man ihnen ein anderes Thema "vorsetzt"

    Auch ich finde das vollkommen ferngesteuert!

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  79. Womit wir wieder am Anfang angelangt wären.

    "was mich aber umtreibt, das ist die Frage, wieso Menschen und Du Michael hier zu Lande, in Rage geraten...sich die Finger wund tippen...und die allerletzten Neuigkeiten austauschen...

    und reden und reden...und morgen kommt dann, woher auch immer, das nächste brandheiße Thema ..."

    The Doctor is Now a Negro
    Dann verzieh dich!

    Im Halbstundentakt ....

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Egoistisch am meisten gelesen: