Immer noch eines meiner Lieblingsbilder von Steiner

..vielleicht weil ich es selbst mit Mosaikbausteinchen gelegt habe- wenn auch in digitaler Form. Es ist später noch farbig behandelt worden, klar.

Kommentare

  1. Ja Farbe kann Steiner eigentlich immer gebrauchen.

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  2. Lieber Michael, also das finde ich auch gut, da war ein wirklich künstlerischer Sinn am Werk.

    @Robert

    Meinst Du nicht daß Steiner reine geistige Farbe ist und eher wir einer solchen Farbe bedürfen?

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  3. manroe

    Ich meinte von der Ausstrahlung her. Das Geistige muss man ja immer selber suchen, das springt einem ja nicht so mir nichts dir nichts ins Auge.

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  4. Hallo Robert,

    Du meinst also statt der SW-Fotos, die es von ihm nur gibt? Ansonsten sehe ich auch in den SW-Fotos eine für mich farbige Ausstrahlung, weil er in meinen Augen nur spiegelt, was er und daß er erlebt und gelitten hat und nicht sich irgendwie in Pose gesetzt hat gar oder irgendeinen Doktor raushängen läßt. Und dann dieser offene Blick ...

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  5. Hallo lieber Michael,
    sah Dein Bild etwa eine Stunde, nachdem Du es hier hereingestellt hast. Es berührte mich insofern, da ich zuvor einem Hinweis auf diesen Seiten folgte und GA 174b las, wobei sich ein ganz neues "Bild" von Steiner ergab. Die Hinweise um Rassen, Farbe, Weiße usw. kommen in diesen Vorträgen ausführlich zur Geltung, dadurch Reizthema in der Gegenwart, bei Felix Hau und Anderen und auch Deine Bewertung hierzu... . Mir bildete sich das Bild eines Mannes, der selbstverzehrend seine Mission verkündet, fast selbstvergessend monologisch, so als wisse er gar nicht, da sind ja Menschen vor mir, können sie das erfassen, was ich sage. Zentral ist die Christuswesenheit innerhalb der Völker und Rassen und Steiner gibt gute Gründe, warum die Chinesen etwa ihre alten Fähigkeiten zurückhalten, um sie später der Menschheit wieder zuzufügen. Das macht schon Sinn, wie Steiner das erklärt. Steiner fühlt sich hauptsächlich berufen, den Sinn der Kulturentwicklungen darzustellen, was ihm gelingt. Dein Bild spiegelt diesen inneren Kampf, das Ringen und die Erkenntnis Steiners, aber auch Fragezeichen sind zu erkennen, sogar etwas geisti-mechanistisches ist spürbar.
    Mich berührte, das Zusammentreffen Deiner Veröffentlichung, während dieser Zeit las ich in GA 174b. Du verblüffst mich aber auch anderweitig. Dieser Tage machtest Du Dich während einer Meditation "bemerkbar", sie fand am Tag statt. Du gabst mir eine bistimmte Erklärung. Es war ein Bild Deines Gesichtes, mit Körper, Du zogst am geistigen Horizont vorüber, während Du zu mir sprachst. Nachdem in den letzten Wochen während der Nacht sich Fäden mit Teilnehmern des Blogs ergeben hatten, nun dieses Bild mit Dir, wofür ich dankbar bin, da es zeigt, unabhängig überbrückbarer oder nicht überbrückbarer verschiedener Standpunkte wirkt Geistiges. Ich sprach einmal mit einem Yogalehrer, da es ähnliche Bilder gab und er erklärte es so, das Geistige wählt das Bild, um eine Botschaft zu übermitteln. Natürlich gehe ich davon aus, es gibt auch reale Ich-Begegnungen, sei es Nachts, oder in der Meditation, wobei ich das Erlebte nicht festnageln will. Dein künstlerisches Bemühen zeigt, Steiner ist Dir nicht egal, gemeinsamer Boden....... Lichtblick

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  6. Also verschiedene Rassen sind doch nunmal Tatsachen und wenn man sie schildert und beschreibt, also so wie sie sich ergeben haben und darstellen, darin irgendeine Form von Rassismus zu erblicken ist mir wirklich schleierhaft -- und dann auch noch bei Steiner. Mein Eindruck, man möchte da etwas hineinlesen, mit spitzer Schnüffelnase, damit man in sich selbst einen Haltepunkt findet, um bestehen zu können mit der eigenen "aufgeklärten" Intelligenz.

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  7. @ manroe

    "Also verschiedene Rassen sind doch nunmal Tatsachen ..."

    was bist du?

    ein Anthro-Pinscher?

    ein Anthro-Dackel?

    eine Anthro-Promenaden-Mischung?

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  8. @ manroe

    "Nein, ein anthro-Anthro."

    also einer von denen, die "am Geiste schaffen"?

    „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“

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  9. Willst Du mich jetzt identifizieren? Nach welchem Bild?

    GA 349 Seite 67

    "Und so ist es wirklich ganz interessant: Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen
    geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus. Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse. Wie sie nach Indien gezogen ist, bildete sie die innerliche, poetische, dichterische, geistige indische Kultur aus. Wenn sie jetzt nach dem Westen geht, wird sie eine Geistigkeit ausbilden, die nicht so sehr den innerlichen Menschen
    ergreift, aber die äußere Welt in ihrer Geistigkeit begreift."

    Das meinst Du. Und? Wie stehst Du dazu? Ist das rassistisch? Nur weil er charakterisiert? Und ein Dunkelhäutiger kann in meinen Augen durchaus auch am Geiste schaffen, aber das was Steiner da oben sagt ist doch charakterisierend und NICHT rassistisch. Wenn ich Temperamente charakterisiere heisst es doch nicht gleich, dass ein phlegmatisch Veranlagter für bestimmte Inhalte beschränkt sei, sondern dass hier prinzipielle Fähigkeiten und Tendenzen charakterisiert sein wollen.

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  10. @Manroe

    "Anonym" ist in DIESEM Falle wiedermal der Lichte...er hat sich reingeschlichen, durch die Anonymen-Türen ;-)

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  11. @ Steffen

    "...er hat sich reingeschlichen, durch die Anonymen-Türen..."

    muß man sich hier "reinschleichen"? gibt es hier "Verbotenes"?

    laß dir mal von "manroe" erklären, wie das ist mit den »Rassen«. Mit den "prinzipiellen Fähigkeiten und Tendenzen", die die verschiedenen »Rassen« haben. Und Hallo! - sogar ein "Dunkelhäutiger kann in manroes Augen durchaus auch am Geiste schaffen".

    „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“

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  12. "Und Hallo! - sogar ein "Dunkelhäutiger kann in manroes Augen durchaus auch am Geiste schaffen".

    SO habe ich das nicht gesagt, das war nur ein Beispiel, das aus dem Zusammenhang sich erklären könnte, wenn man wirklich vorurteilsfrei liest. Aber bei Dir scheint jemand/etwas mitzulesen. Da war ja wohl meine anfängliche Anfrage ob Du mich indentifizieren möchtest richtig und auch die, nach welchem Bilde. Das solltest Du mir zuvor offenbaren, bzw. Dir selbst einmal vergegenwärtigen. Korrigiere mich bitte, wenn Du meinst ich liege falsch.

    "Und Hallo! - sogar ein "Dunkelhäutiger kann in manroes Augen durchaus auch am Geiste schaffen".

    Ja natürlich. Warum denn nicht. Vielleicht sogar ein im Koma liegender, oder ein kleiner Junge. Oder bist Du anderer Ansicht? Hast Du den Kontext übersehen?

    Und außerdem habe ich nicht sogar gesagt. Und das "durchaus" bezieht sich natürlich auf Deine Interpretation von: "Die weiße Rasse..." So könnte man das auch lesen.

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  13. @ manroe

    lies Steiner. Der sagt klipp und klar, wer am Geiste schafft, und wer nicht: „Die weiße Rasse." Und nur die weiße Rasse.

    Dein "ein Dunkelhäutiger kann in meinen Augen durchaus auch am Geiste schaffen" ist nicht von Steiner. Lies den gesamten Vortrag.

    „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“

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  14. Wenn ich sage, also Ich, ein dunkelhäutiger Mensch, dann meine ich den Menschen, den einzelnen Menschen.

    Eine Rasse ist ein übergeordneter, zusammenfassender Begriff. Und Rassen entwickeln sich nun mal. Und so wie der Mensch nicht vom Affen abstammt, sondern umgekehrt, es also eine Entwicklungslinie gibt, die hier sich jetzt als Gattung ausprägt, so sehe ich das mit dem, was Steiner da oben zur weissen Rasse gesagt hat, zur Rasse, NICHT zu Menschen.

    Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, daß der Rasse-Begriff so schrecklich missbraucht wurde(?) Ich kann die Bedenken alle verstehen, ich verstehe auch, was Du mir sagen willst, dennoch kommen mir solche Anschauungen intellektuell verstiegen vor.

    Rasse(n) ist(sind) mir soetwas wie eine sich entfaltende Form, stets im Wandel begriffen, gewissermaßen das Organ für den geistigen Menschen, Übergangs- und Durchgangstadien in denen sich etwas ausdrücken kann und muß, weil es sonst nicht geht. Und ich denke man sollte es auch umfassender sehen, viel weitläufiger, nicht so eng und schon gar nicht auf konkrete Menschen bezogen, nur weil es eine Werdehülle für den Menschen ist. Der entfaltet sich doch DER Mensch als der/ein Mensch. Und dieses riesige über Äonen sich ausdehnende Entfalten des werdenden Menschen zeigt sich in dem, was man Rasse nennt. Die gibt es doch, siehst Du sie nicht!? Ohne Wertung, einfach nur so, wie es sich darstellt.

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  15. "Ich kann die Bedenken alle verstehen, ich verstehe auch, was Du mir sagen willst"

    Ich will dir sagen, und nichts anderes will ich dir sagen:

    „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“

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  16. Passt jetzt zwar nicht unbedingt zu dem was ich ausdrücken wollte, aber da klingt in meinen Ohren auf einer Parallelspur etwas an, was von dem etwas hat, was ich meine, parallel.

    GA 104 Seite 158/59

    Jetzt fangen wir an, aus unserer unmittelbar gegenwärtigen Kultur des Verstandes heraus die geistige Welt zu begreifen. Das ist das
    wahre anthroposophische Streben, aus der heutigen Verstandeskultur heraus zu begreifen die spirituelle Welt, zu sammeln die Menschen,
    die den Ruf nach Spiritualisierung der Welt verstehen können. Nicht eine abgeschlossene Kolonie werden diese bilden, sondern aus allen
    Nationen heraus werden sie sein, und nach und nach werden sie hinüberleben in den sechsten Zeitraum, also noch nicht etwa über den
    großen Krieg hinüber, sondern zunächst in den sechsten Zeitraum hinein. Da sind vorläufig noch immer Notwendigkeiten vorhanden, die mit alten Rassennotwendigkeiten zusammenhängen.

    In unserem Zeitraum spielen ja Rasse- und Kulturepochc noch durcheinander. Der eigentliche Rassebegriff hat seine Bedeutung verloren, aber er spielt noch immer hinein. Es ist keineswegs möglich, daß eine jede Mission in gleichwertiger Weise von einem jeden Volk bei uns schon ausgeübt wird. Manches Volk ist besonders dazu prädestiniert.
    Die Nationen, die heute die Kulturträger des Westens sind, waren ausersehen, den fünften Zeitraum auf die Höhe zu führen. Das waren die Nationen, die den Verstand ausbilden sollten. Daher haben wir da, wo diese westliche Kultur sich ausbreitet, vorzugsweise die Verstandeskultur, und die ist noch nicht zu Ende. Diese Intelligenz wird sich noch ausbreiten. Noch mit viel mehr geistigen
    Kräften werden die Menschen das, was für des Leibes Notdurft ist, erringen, mit viel mehr geistigen Kräften werden sie sich gegenseitig erwürgen vor dem großen Kriege aller gegen alle. Viele Entdekkungen werden gemacht werden, um die Kriege besser führen zu können, unendliche Intelligenz wird aufgeboten werden, um den niedrigen Trieben Genüge zu leisten. Aber es bereitet sich mittendarinnen doch dasjenige vor, wozu gewisse Nationen des Ostens, des nördlichen Ostens veranlagt sind. Es bereiten sich Nationen vor, aus einer gewissen Stumpfheit aufzuerstehen und in großen gewaltigen Impulsen zu bringen, was ein spiritueller Impuls sein wird, etwas wie der entgegengesetzte Pol zur Intelligenz. Wir werden vor dem sechsten Kulturzeitraum, der repräsentiert ist durch die Gemeinde zu Philadelphia, etwas erleben wie eine gewaltige
    Völkerehe, eine Ehe zwischen Intelligenz und Verstand und Spiritualität.
    Heute erleben wir erst die Morgenröte dieser Ehe, und niemand soll das, was eben gesagt wird, wie ein Loblied auf unsere Zeit auffassen,
    denn man singt nicht Loblieder auf die Sonne, wenn erst die ersten Anzeichen der Morgenröte da sind. Aber wir haben doch merkwürdige Erscheinungen, wenn wir Osten und Westen vergleichen, wenn wir da in die Tiefen und Untiefen und Untergründe der Nationen
    hineinschauen.

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  17. "was Steiner da oben zur weissen Rasse gesagt hat, zur Rasse, NICHT zu Menschen."

    Steiner zu den »Gelben« Menschen:

    “(…) Die Europäer, die das wußten, die grinsten natürlich furchtbar am Ufer. Also dieses selbständige Denken, das der Europäer im Umgang mit der Umgebung entwickelt, das haben die Asiaten nicht.


    Die Japaner werden daher alle europäischen Erfindungen ausbilden; aber selber etwas ausdenken, das werden die Japaner nicht.

    Es ist einmal so beim Menschengeschlecht, daß die Menschen über die Erde hin eigentlich alle aufeinander angewiesen sind. Sie müssen einander helfen. Das ergibt sich schon aus ihrer Naturanlage.”

    Die Weißen müssen den Gelben helfen, weil die Gelben keine Erfindungen machen können.

    Folgerichtig heißt es später im Vortrag Steiners:

    “Die Weißen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich entwickeln. Daher sind sie auf sich selber angewiesen.”

    Den Weißen muß keiner helfen, die können es selber:

    „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“

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  18. "Ich will dir sagen, und nichts anderes will ich dir sagen:

    „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“.

    Ja ist doch ok, wenn es so ist mit der Rasse, Rasse, Rasse.

    Die Rasse der Elektromobile wird die Rasse sein, die den Erhalt des Erdenplaneten unterstützt. Das ist so. Hat aber mit dem Opel Satellite nichts zu tun. Anders bekomme ich das zur Zeit nicht rüber. Lass uns nebeneinander gehen und ich versichere Dir, daß ich kein Rassist bin. :))

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  19. @Ansichten Steiners,

    was mir heute Nacht in dem Gesicht Steiners auffiel, ist die Überschneidung, Durchdringung von Innen und Außen, etwas grenzenloses und doch Bestimmtes im Blick Rudolf Steiners, dem Mosaik.
    In GA 174b beschreibt St. - fand dies erstmalig letzte Nacht - genau, wie es mit seinen Vorträgen ergehen wird, weil sie niedergeschrieben werden. Da ist dann kein Geist mehr vorhanden.
    Den müssen wir nun selbst erringen, das ist unbequem.
    Nun ergibt sich aus St. Hinweisen zu den Völkern, wie einzelne gezielt alte Fähigkeiten zurückhalten, im Sinne eines Opfers, da sie ja kulturell nicht auf der "Höhe" der Gegenwart liegen. Steiner zeigt aber in seiner feurigen Sprache auf, wie hier in der Zukunft die fruchtbare Zusammenfindung der verschiedenen alten und neuen Fähigkeiten der Rassen und Völker das verwirklichen und das kommt bei St. explizit hervor, was die "Lenker" der Menschheit planen. Er zeigt dies auf, daß wir die Kriege der Völker gar nicht begreifen können, da hier Dämonen und Götter ihre Interessen ausfechten, die Menschen sind hier nur Spielball, können das nicht erfassen. Erst wer aus den Familien- und Völker- u. Rassenzusammenhängen hinauswächst kann dies vielleicht (meine Ansicht) erschauen. Für mich dramatisch war das Erlebnis, wie ein Geistwesen letztlich die gesamte Hierarchie der Stadt Nürnberg beherrschte. Da beendete ich meine Tätigkeit am Friedhof. Carl Welkisch, den Steiner als Sektionsleiter der Jugend einsetzen wollte, beschrieb ein ähnliches Erlebnis mit Chicago, als ihm in einer Schau gezeigt wurde, wie die gesamte Stadt von einem dämonischen Wesen beherrscht wird. Wir selbst haben ja auch solche Wesen in uns, wir sind halt Menschen und auf tieferer Ebene gehören diese Wesen zur Entwicklung der Menschheit notwendig dazu.
    Natürlich ist Steiners euphorisches "Anbeten" des fließenden Blutes in Golgatha und des fließenden Blutes während des Ersten Weltkrieges merkwürdig, muß abstoßen, wenn das der Sinn der Erdenentwicklung sein soll, nach Steiner. Aber da fehlt uns die Offenbarung, welche Steiner für die AAG gegen Ende des letzten Jahrhunderts ankündigte und die ausblieb.

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  20. Hallo manroe,

    also mit bunt meine ich auch Wärme, Verständnis und Zugänglichkeit. Vor allem aber Nähe. Wir sollten Steiner nicht als einen begreifen, der erhaben über uns steht, sondern als einen, der uns nah steht. Und uns Anregungen für den Weg geben kann, den wir suchen.

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  21. Lieber Ernst, "Du verblüffst mich aber auch anderweitig. Dieser Tage machtest Du Dich während einer Meditation "bemerkbar", sie fand am Tag statt. Du gabst mir eine bistimmte Erklärung. Es war ein Bild Deines Gesichtes, mit Körper, Du zogst am geistigen Horizont vorüber, während Du zu mir sprachst." Das ist wohl eine Projektion von Dir. Ich kann mir ja auch gar nicht vorstellen, dass man sich "finden" könnte, wenn nur Internet- Kontakte bestehen. Ich glaube, man braucht die Wahrnehmung der Gesichtszüge, der Gesten. In dieser Hinsicht denke ich, dass das Web eine karmafreie Zone ist. Aber ich bin in dieser Hinsicht wirklich kein Fachmann.

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  22. Lieber Michael,

    eine Projektion liegt für sich vor, unabhängig wie sie entstand. Meine Erfahrung mit Meditation lässt erkennen, die Entstehung liegt zwar in und mit mir, aber nicht alleine durch meine Person. Das bleibt also offen, ob und welchen Sinn das Geschehen hatte, wie die Projektion entstand.

    Das "web" bewirkt gegenwärtig viel Karma, das zeigen die Vorgänge in Kairo usw..

    Ich verdanke dem Hinweis auf GA 174b nun besser Steiners Impuls zu verstehen. Er macht darauf aufmerksam, wie der Impuls des Christus sich darauf bezieht, ganz den Geist mit dem individuellen Menschen zu verbinden, in die Stofflichkeit, wie er betont. Dies wird später vom Osten als Impuls übernommen und angefangen in der sechsten, dann in der siebten Kulturperiode nach Atlantis verwirklicht.
    "Fällt" Steiner, dann fällt Christus mit, das ist meine Erkenntnis durch mitlesen, mitwirken im "web". Vielleicht lassen wir uns überraschen.
    Übrigens sprach Steiner schon von "Karma", wenn er im Zug eine Zeitung vorfand und daraus eine Mitteilung und Erkenntnis zog. Las dies erst letzte Nacht in den besagten Vorträgen. Das "web" ist eine Fortführung der Zeitung (im Sinne von Nachrichten). Es entstehen sogar Ehen... :-)

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  23. Hallo Robert,

    "Wir sollten Steiner nicht als einen begreifen, der erhaben über uns steht, sondern als einen, der uns nah steht. Und uns Anregungen für den Weg geben kann, den wir suchen."

    Also der Steiner, manchmal habe ich so den Eindruck, er wäre mein Großvater, so nahe steht er mir und ich wüßte nicht, wie ich hier in dieser Zeit leben könnte ohne seine den Geist öffnenden Türen. Wenn man sich wirklich mal verlassen fühlt, vielleicht sogar noch schlimmer, dann stelle ich mir immer vor, was in ihm vorgegangen sein muß, als er vor dem brennenden Goetheanum stand, das holt mich dann immer wieder raus und besänftigt mich.

    "...der erhaben über uns steht."

    Ja, dabei kommt es wohl darauf an, wie man diese Worte empfindet und umgekehrt, warum man sie so prägt.

    Einfach mal als Tatsache, er steht erhaben über mir, das ist einfach so, dennoch fühle ich mich deshalb nicht irgendwie klein oder mache mich sogar selbst klein. Ganz im Gegenteil, er ist wie geistiges Wetter, man kann wirklich durchatmen und ich erlebe durch sein Werk, was Freiheit ist und vor allem, daß es sie wirklich gibt. Der Natur gegenüber habe ich doch auch nicht das Gefühl, daß sie über mir steht. Es ist wie eine Grundbedingung, ein Lebenselixier. Und wenn man Freiheit wirklich atmen kann, Freiheit Robert!, wo wäre da dann Platz für "erhaben über mir".

    Wenn man das so erlebt, dann liegt es in meinen Augen mit (ziemlicher) Sicherheit an irgendwelchen inneren Unbewältigtheiten oder sonstigen Blockaden, sei es eine versteckte Eifersucht, ein irgendwie erlebter sich gehindert fühlender Wille oder Ähnlichem aus solchen Regionen. Oder man hat nicht wirklich verstanden, wie das mit dem Geist so geht und verwechselt da etwas, z.B. mit scharfem Intellekt. Wenn ich dafür, also das was ich grad so von mir gebe, meine Hand ins Feuer legen könnte, ich würde es bedenkenlos tun. Ab einem bestimmten Punkt erlebt diese Gewissheit, wirklich aus Freiheit, daß man sich da nicht täuscht. Mir ist jetzt hier durchaus bewußt, daß ich in den Augen so einiger vielleicht mich hier grad um Kopf und Kragen schreibe, --- wenn die wüßten...

    Die Philosophie der Freiheit ist keine Philosophie, sondern ein Tatsachenbericht!! Ich verneige mich zutiefst, IN ALLER in mir zu bemerkenden FREIHEIT vor meinem Meister! Ich liebe ihn! Oder vielleicht besser die Bereiche, in die er geschaut haben muss, um den Menschen in dieser Zeit das verkünden, berichten und beschreiben zu können, was sie wirklich leben lässt.

    Und natürlich gibt er uns Anregungen, in Hülle und Fülle. Und, Robert, ein Empfinden, daß ein Steiner erhaben über mir steht und mich gar irgendwie behindert oder einschränkt kann es gar nicht geben, wenn man wirklich genau hinschaut. Ich meine das jetzt absolut nicht irgendwie überheblich Dir oder jemand anderem gegenüber, sondern wirklich als eine geistige Tatsache, eine geistige, keine seelisch behindernd gefärbte.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und darüber hinaus --

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  24. Hallo Anonymus

    "Die Japaner werden daher alle europäischen Erfindungen ausbilden; aber selber etwas ausdenken, das werden die Japaner nicht."

    Die deutschen, meines Wissens, haben z.B. das LCD-Prinzip entdeckt, die Japaner haben daraus unsere heutigen Bildschirme entwickelt (das wusste Steiner noch nicht)
    ------------

    "Die Weißen müssen den Gelben helfen, weil die Gelben keine Erfindungen machen können."

    Die Chinesen sind Weltmeister im Kopieren, das liegt ihnen irgendwie im Blut, daraus ergeben sich so manche wirtschaftliche Streitigkeiten (das wusste Steiner SO noch nicht)
    -----------------

    "Den Weißen muß keiner helfen, die können es selber:"

    Siehe oben.

    Aber was soll das, ich kann z.B. keine Geige spielen, obwohl ich der weißen Rasse angehöre etc. ...

    Ich würde wirklich versuchen unbefangen hinzuschauen, wie ein Kind. WAS siehst Du!?!

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  25. "Die deutschen, meines Wissens, haben z.B. das LCD-Prinzip entdeckt, die Japaner haben daraus unsere heutigen Bildschirme entwickelt (das wusste Steiner noch nicht"

    Gestern strahlte arte den Bericht "Tokio Freeters" aus.
    40 Prozent der Arbeitnehmer haben nur Teilzeit bzw. sind Leiharbeiter mit ganz geringer sozialer Absicherung, Leistungen. Hohe Selbstmordrate der Jugend, da keine Zukunftsperspektive. Es wird in Japan nun sogar die Frage aufgeworfen, haben wir 40 Jahre lang nur Amerika kopiert und ist das uns als Japaner nicht gut bekommen, der japanischen Seele.
    Natürlich konnte Steiner nicht in Einzelheiten die Zukunft darlegen, weil ja immer auch die "Gegenwart" die Einzelheiten vorgibt, aber er hat da schon grundlegende Eigenschaften der Völker charakterisiert. Es darf weiter unterschieden werden, ein Tibeter in Tibet bleibt Tibeter, wie Steiner das charakterisierte. Tibeter in der Schweiz, wenn sie die Seele der "deutschen Sprache" aufnehmen, verkörpern das, was Steiner darlegte, wie fruchtbar das Tibetische für die Welt wird, wenn es hinausgeht in die Welt.
    Das Mosaikbild Steiners zeigt die Werdung der Welt mit vielen verschiedenen Elementen, das Durchwobensein Steiners, als hätte er gar nicht ein individuelles Selbstbewußtsein, im egoistischen Sinne!

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  26. Lichte, Lichte....? Andreas Lichte? Ich dachte, er sei ein Gegner der Anthroposophie? warum schreit er eigentlich dann so laut "Steiner hat gesagt...Steiner hat gesagt..." ?? Ich dachte, das sei eine >>Anthro<<-Krankheit? Steckt das etwa an?

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  27. Lichte ist meine persönliche Slipeinlage. Er hat gestern Abend alle 2 Minuten hier seinen Unsinn gepostet. Das war insofern hilfreich, als dass der Google- Spam- Filter ihn nun trotz Anonymität und ständig wechselnden IPs als das erkennen sollte, was er ist: Belästigung. Falls nicht, werde ich nach kalibrieren bzw ihn weiter zentral Google melden.

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  28. Manfred, wenn Du Dich mit Lichte auseinander setzen möchtest, mach das auf Deinem Blog. Hier ist er nicht erwünscht.

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  29. Hallo manroe,

    "dann stelle ich mir immer vor, was in ihm vorgegangen sein muß, als er vor dem brennenden Goetheanum stand"
    Woher weißt Du, was in ihm vorgegangen sein muss? Einerseits steht er erhaben über Dir, andererseits weißt Du über seine Gefühle besser bescheid als er selbst. Merkwürdige Mischung...


    "Einfach mal als Tatsache, er steht erhaben über mir, das ist einfach so, dennoch fühle ich mich deshalb nicht irgendwie klein oder mache mich sogar selbst klein."
    Ist das schwer, alles. Die Wertschätzung, die Du Steiner gegenüber hast, die Du als lebendig empfindest (vertraut wie Dein Großvater etc.), die muss ja irgendwo hergekommen sein. Hätte Steiner Dich abgestoßen, hättest Du Angst vor ihm gehabt, wäre er Dir unnahbar erschienen, diese Wertschätzung hätte sich nicht in Dir entwickeln können. Und genau das will ich, dass diese Glück mehreren, ja sogar vielen Menschen zuteil werden kann, jedem auf seine Weise natürlich. Und deshalb täte ein wenig Farbe Not. Ist das so schwer zu kapieren?


    "Ganz im Gegenteil, er ist wie geistiges Wetter, man kann wirklich durchatmen und ich erlebe durch sein Werk, was Freiheit ist und vor allem, daß es sie wirklich gibt."
    Hier kann ich nur hoffen, dass das stimmt, was Du sagst, dass Du Dir da nichts vormachst. Ich fühle mich auch manchmal frei, wenn ich Steiner lese, aber manchmal stockt mir auch der Atem.


    "Die Philosophie der Freiheit ist keine Philosophie, sondern ein Tatsachenbericht!!"
    Das sechste Evangelikum auch. Tatsachenberichte, soweit die Freiheit reicht.

    "Ich verneige mich zutiefst, IN ALLER in mir zu bemerkenden FREIHEIT vor meinem Meister!"
    'Ich verneige mich vor den Begriffen' (J. Beuys)


    "Ich meine das jetzt absolut nicht irgendwie überheblich Dir oder jemand anderem gegenüber"
    Das Problem ist nicht die Überheblichkeit, sondern die Zugänglichkeit.


    "Ich wünsche Dir einen schönen Tag und darüber hinaus"
    Danke gleichfalls.

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  30. Tja Robert, ich verstehe sehr gut, was Du mir sagen willst.

    "Das Problem ist nicht die Überheblichkeit, sondern die Zugänglichkeit."

    Und da habe ich den Eindruck, daß ein Zugang versperrt ist, ich laß das mal so stehen.
    -------

    "'Ich verneige mich vor den Begriffen'"

    Und wo kommen die her???? Begriffe sind Produkte und somit IMMER 2.te Wahl und entsprechen einer Sekundärliteratur.
    -----

    "Woher weißt Du, was in ihm vorgegangen sein muss? Einerseits steht er erhaben über Dir, andererseits weißt Du über seine Gefühle besser bescheid als er selbst. Merkwürdige Mischung..."

    Merkst Du nicht, daß Du mir da was verdrehst? Kann es sein, daß deshalb ein Zugang (s.u.) verbaut ist?

    Aber ich möchte hier auch nicht weiter rumbohren, würde nur Sinn machen, wenn man sich anders begegnen würde.

    Bitte, ebenfalls :)

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Egoistisch am meisten gelesen: