Götz Werner (dm) über die Finanzkrise

Götz Werner lässt in "alverde" richtig Druck ab und spricht auf doch bemerkenswerte Weise Klartext:

"In Zeiten, in denen man noch leicht zwischen Bank und Spielbank unterscheiden konnte, gab es Schutzmechanismen für Suchtgefährdete. Man musste reales Geld in Spielgeld umtauschen oder verbot das Glücksspiel in der eigenen Stadt. Dennoch haben viele Menschen nicht nur ihr eigenes Hab und Gut verspielt, sondern auch das Geld Dritter. In den Kasinos aber, von Baden-Baden bis Las Vegas, gewann und gewinnt auf lange Sicht immer nur einer: die Bank. Insofern wundert es nicht, wenn die Deutsche Bank in Las Vegas eine Spielbank erworben hat. Vielleicht tat man es aus der Erkenntnis heraus, dass Erträge aus Spielbanken sicherer sind als aus Investmentbanken. Das passt also, ökonomisch zumindest."

Kommentare

  1. Wer braucht denn die Banalitäten des Ober-Langweilers Götz Werner?

    Doch nur Anthros, denen gar nichts selber einfällt.

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  2. na, herr andreas lichte? haben sie denn mit ihren fähigkeiten als Graphiker (und versuchter Waldorfschulwerklehrer) die dixi-klos in berlin-wilmersdorf gestalten können...???

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  3. Ich halte Götz Werner für einen sehr bemerkenswerten Menschen und stimme ganz mit ihm überein, dass man die Dinge bei ihren Namen nennen soll, muss.
    Genauso alt wie die Menschheit, hat die Gier gerade Mal ihr out-fit geändert. Heute tritt sie vorzugsweise in Anzug und Krawatte auf. Ich finde es beängstigend, wie nah sich Finanz und Wirtschaft an der Schwelle von Betrug aufhalten. Sprachlos lässt mich, wenn dann eine kriminelle Handlung quasi legalisiert wird, indem man ihr den Decknamen „Krise“ gibt. Beispiel FinazSKANDAL.
    Man muss an diesem Punkt äußerst wachsam sein, denn hier wird man um den Betrug betrogen.
    Vor einigen Jahrhunderten bekam man noch einen Knüppel auf den Kopf, wenn man reingelegt wurde. Man kannte sich aus. Heute sind es „feinere Umgangsformen“, die die Dinge verdrehen.
    Es ist enorm wichtig, die Dinge bei ihren Namen zu nennen.

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  4. "dixi-klos"

    wäre Götz Werner doch dabei geblieben, die WC-Ente en gros zu verramschen

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  5. An alle Werten Stoff Verwerter, oder andere Dienstleister .

    Eine Sichtweise ist eine Sichtweise eine Sichtweise ... .. .
    Weise ist's ab und an die Perspektive
    der eigenen Sichtweisen zu verwandeln ... .. .
    Eventuell, viel leichter ist's hingegen ... .. .

    .... ... .. . bla bla blupp . .. ... ....

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