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  1. Was für eine schöne Eurythmiefigur, auf dem Karminrot!

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  2. Betreff: Freilassung von Ai Weiwei und dabei auch die Freilassung des Friedensnobelpreisträgers 2010 Liu Xiao
    Zitat:
    Sehr geehrte Damen und Herren
    Industrialisierung und Demokratie gehören zusammen, um das Phänomen der Technisierung für die Massen in einem allmählichen und stetem Prozess beherrschbar zu machen. Es wird fürwahr ein weiter Weg sein. Es liegt sovieles noch vor uns allen!
    Und vor unseren Nachkommen auch. Auch "Staaten" sind mentale technische Konstruktionen! Dies ist meine Anschauung dieser Dinge. Wichtige Dinge.
    Auch wenn ich selber als Einzelner nur ein kleiner sterblicher Mensch bin.
    Wir Menschen haben alle Fehler, und wir befinden uns alle stets in einem Zustand geistigen, mentalen und seelischen Ringens um Wahrhaftigkeit und um Erfolg für unser Leben, was doch ein gutes Leben sein möge! Möchte doch das körperliche Ringen miteinander wenigstens auf den Fleiß und die Tugenden der produktiven Werktätigkeit auf vielen Ebenen des Daseins beschränkt bleiben, und auf den Sport.
    Wir wünschen eine gewaltfreie Gesellschaft, wir sehnen uns Alle nach einer freien Welt des Austausches, des Gesprächs, auch des mentalen Streitens, all das schafft Harmonie, wenn jeder für Sich guten Willens ist. Heute gibt es soviele Probleme planetarer Natur. Die Ideale der westlichen sozialen Marktwirtschaft und unserer mangelhaften Demokratien sind noch lange nicht ausgeschöpft. Auch nicht die Ideale des Sozialismus. Wir Alle scheitern oft im Leben, nur um daraus zu lernen, auch wenn das nicht immer leicht ist. Das gilt für den Einzelnen Menschen ganz genau so, wie für Verbände und Organisationen vieler Einzelner guten Willens, das gilt für ganz große Organismen, Staaten benannt.
    Überall sind gewiß Menschen guten Willens am Werk, sie ringen mit sich Selbst und all den großen Problemen unserer Zeiten.
    Nein, es geht mir nicht um Einmischung in chinesische Angelegenheiten. Es geht um die Menschheits-Übergreifende Idee der achtsamen Kommunikation, um ein Menschenwürdiges Miteinander zu erüben. Wenn wir miteinander zu stolz und autoritär umgehen, wird die Erde für uns Menschen zu einer seelischen und mentalen Einöde.
    Wir Menschen sind sterblich, und daher nie ganz vollkommen.
    Aber wir können einen Weg suchen und üben, miteinander, oft immer auf das Neue, miteinander zu sprechen, in Demut und Achtung.
    Bitte bedenken Sie doch meine Gedanken in Ihrem Herzen.
    Es gibt große internationale Ideale, die frei sind von nationalen Spezialinteressen.
    Und es gibt Menschen, die immer interessiert sind an den großen Leistungen ihnen fremder Kulturen. Der Einzelne Mensch, fürwahr, ist klein. In unseren Tagen, schon im letzten Jahrhundert fing es an, interessieren sich viele Einzelne nicht nur sowohl für die Erfolge und als auch das bedauerliche Scheitern ihrer eigenen Kultur in Geschichte und Gegenwart, sondern schauen voll Interesse und tiefem Mitempfinden auch auf das, was sich in anderen Gegenden der Welt, unseres kostbaren Planeten, tat und tut, und denken darüber.
    Sie tun dies gewiß nicht in Arroganz und Hochmut, sondern in Anteilnahme, und nicht selten in Dankbarkeit und Freude. Jede Kultur und ihr Beitrag zum Ganzen unserer Menschheit ist letzten Endes überaus wertvoll, und es ist ein langer Weg immer voller Erfahrung, mal in großem Glück, mal in Leid, aber das Leid, aber die Mißgeschicke, auf allen Ebenen, sie wurden stets auf das Neue überwunden, um Themen in Angriff zu nehmen, die zuvor kein Mensch für gangbar oder möglich hielt, und die auf jeden Fall gewinnbringend waren! Was ich Ihnen schreibe, kommt von Herzen, und ist keineswegs "politisch" gemeint. Mit freundlichen Grüßen!
    Hochachtungsvoll.
    m.butty

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  3. Das schrieb ich an die chinesische Botschaft, aber :| die Mail kam retour..
    "mail delivery service" wohl überlastet, diese Adresse..
    Der Text war durchaus von Herzen so gemeint, aber, nun, ich bin ja nicht mal durchgekommen.
    h
    Habe jetzt den Bildungsbeauftragten angemailt "jych_dg@yahoo.de" nd den wirtschafts und handelsbeauftragten "de@mofcom.gov.cn"
    m.b.

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  4. Ich mußte unweigerlich an die Geschichte Kafkas denken, wo einer mit 'ner wichtigen Botschaft zum chinesischen Kaiser gehen tut.
    Viele von Euch werden das mal gelesen haben.
    UND DA HABE ICH SIE SCHON:
    http://de.wikisource.org/wiki/Eine_kaiserliche_Botschaft
    Aber bitte recht verstehen! ;-)
    m.butty

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  5. Witzig auch: Es ist, so sehe und erinner ich mich wieder, hier ja "umgekehrt"!
    Der Kaiser sendet die Botschaft.
    Nicht "ich" sende meine Botschaft an den Kaiser. Haha! , ..hja..
    Aber der Weg.., der Weg..
    nicht?
    m.butty

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  6. Kafka war nun mal einfach ein Meister der Artikulation - dieser schrecklichen Ohnmachts-Gefühle..
    butty

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  7. Hallo lieber Mischa,
    vielen vielen Dank für die Anteilnahme am Schicksal von Ai WeiWei. Ganz sicher bekommt er von den vielen Menschen mit, die sich jetzt an die chinesische Regierung wenden, oder sonst ihn zu unterstützen versuchen, und sei es auch nur mit Zuspruch.
    Es steht wirklich alles in der Rede drin, was man jetzt sagen könnte, glaube ich.
    Wie geht es dir zur Zeit so?
    Herzlich

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