"Philosophie der Freiheit" in Comic- Form

Es ist nicht so der richtig komische Comic, was aber auf einer anthroposophischen Seite eher erstaunlich wäre. der Philosoph unterhält sich mit seiner Katze. Sehr klassisch, wenn man so will. Die Katze kommt aber doch immerhin zu erstaunlichen Erkenntnissen.























Ja, das ist annähernd das, was ich auch schon immer mit meinem Hund besprechen wollte.

Kommentare

  1. ... ja, aber auf die Ebene eines Hundes muss man erst mal kommen, um so unbestechlich zu können, was er vermag. Auf seine Art nämlich ist ein Hund ein besserer "Mensch". Man könnte viel von ihm lernen! Z.B. dass das eigene Denken mit der Wahrnehmung beginnt.

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  2. Was aber ist "Wahrnehmung"?
    Es kommt dieses Wort ja nicht von "wahr", sondern von "Wachen" im Sinne von "Aufpassen".
    "Die Spinne liegt auf ihrer War", heißt es in einem alten Gedicht in Grimms Wörterbuch, an welches ich jetzt leider nicht rankomme zwecks Zitation. "War"..also Wacht.
    Die Ware, das Bewahren, in Gewahrsam haben alle nicht die Etymolgie von "Wahrheit".
    Wahrnehmung im Sinne des wachsamen Vernehmens ist Vernunft: Vernunft kommt von Vernehmen, und umfasst daher das Reflektieren der Bedingungen.
    Wahrnehmung wäre daher Analyse der Bedingungen plus Verhalten zu Bedingungen. Da spielt viel Instinkt mit hinein und Selbstbezogenheit.
    Weniger das bedingungslose "Sein-Lassen"..
    Naja, .. zuviel der Genauigkeit verwirrt..
    Begriffe müssen geklärt werden, bevor sie einfach so hingeworfen werden.
    m.butty

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  3. Mein hund denkt, und nich zu wenig, nur, er weiss es noch nicht.

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  4. Wenn ich wirklich frei und "unbelastet" zu denken mich bemühe, also wirklich "neu", zumindest erst einmal für mich, dann bedarf ich eines Inhaltes, eines Etwas - und - je tiefer ich damit ansetze, desto abstrakter wird es sein bis hin zu rein energetischer Aufmerksamkeit, einer Art "Richtung" die ich einnehme, fokussieren sagt man ja auch, etwas energetisch bündeln, das ich dann selbst mir zur Vorlage imaginiere, was dann eine selbst "gesetzte" Vorlage für meine Wahrnehmung wäre. Auf alle Fälle vermag ich nur zu denken, wenn ich etwas meinem zu bündelnden, zwecks kreierenden und wartenden Denken vorstelle, was ich wahr zu nehmen imstande bin. Hier schlummert ja auch der Unterschied von pro- und reproduzierendem Denken.

    Und was diesen Begriff des Wahr-Nehmens betrifft, so glaube/denke ich schon, dass dieses Wörtchen so stimmt, wie es da steht, nämlich etwas zwecks Wahrheit mir vorlege, damit ich es als Wahrheit in mich aufnehme, es als/zur "Wahrheit" nehme, für mich, vorerst, als weiterführende Entwicklungsvorlage etc. ... Und diese wahr-nehmende Fähigkeit, die zur Wahrheit fähig ist, sitzt hinter meinem ganzen Bildungsgerüst und sonstigen biographischen Netzen und wartet auf ihren Einsatz.

    Im künstlerischen Tun, z.B. Malen, ist man diesem Wartenden sehr nahe, wenn man nicht einfach nur abmalt, nachmalt, variiert oder sonstwie von angelernten Fähigkeiten zehren will.
    Wie sagte Picasso, man bräuchte Jahre um Meister zu sein und weitere, um malen zu können wie ein Kind. -- Und damit ist es wie mit dem Hund, er weiss es nur noch nicht, hat allerdings auch nicht das Organ dafür natürlich, aber da, wo sein "Nichtwissen" endet, als wirkliche Fähigkeit, da sitzt für uns im Denken feiwerdende Menschen die Möglichkeit durch jenes Tor zu schreiten.

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  5. Ja, wobei man die Erfahrung macht, dass das "neue" Denken nicht hervor gebracht wird- man lässt es eher zu, stellt sich hinein, geht mit, ohne sich aufzugeben. Es gibt diesen Zustand reinen Schaffens auch beim künstlerischen Arbeiten, wenn man ihn denn erreicht. In Bezug auf die Meditation braucht man "Inhalte", um den Willen daran aufzubauen, eine Art gesteigerter Aufmerksamkeit. Allerdings gelingt diese Fokussierung später auch ohne grossen Anlauf- man lässt es dann einfach zu und wartet, dass es sich entfaltet. Irgendwann ist es keine Mühe mehr, sondern eine Art Lebensessenz. Am Anfang braucht man "besondere" Situationen, Orte, Rhythmen, um es einzupflegen. Aber später wird es ein Begleiter, mit dem man das Leben teilt.

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  6. "Ja, wobei man die Erfahrung macht, dass das "neue" Denken nicht hervor gebracht wird- man lässt es eher zu, stellt sich hinein, geht mit, ohne sich aufzugeben."
    Dieselbe Erfahrung gegenwärtig mit "Meditation".
    Es ist als ob das Ich der Welt selbst sich bemerkbar macht.
    Nebenbei, erhielt heute vom Steiner Verlag drei interessante Buchtitel:

    "Reinald Eichholz

    Der Mensch im Recht – Das Recht im Menschen"

    und
    "Günter Herrmann

    Recht und Gerechtigkeit

    Geisteswissenschaftliche Impulse für ein gerechtes und menschliches Zusammenleben"

    sowie

    "Rudolf Steiner

    Quellen für ein neues Rechtsleben und für eine menschliche Gesellschaft aus dem Werk von Rudolf Steiner

    Anthroposophie und Jurisprudenz"

    Es ist diese Welt-Objektivität, welche sich hinter den Katastrophen bemerkbar macht.
    Die "Angst" als Schwelle zum Bewußtsein.

    Es geht voran, dank Mitarbeit aller....

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