Steiners naturwissenschaftliche Aufgaben der Zukunft


In seinem Newsletter (hier zu bestellen) schreibt der Rudolf- Steiner- Verlag zum aktuellen Thema Rudolf Steiner und Naturwissenschaft: "Die Ereignisse von Fukushima haben wieder deutlich gemacht, dass das blinde Handeln einer wissenschaftsgläubigen Technologie nicht mehr hingenommen werden kann und darf. Darauf hat Rudolf Steiner öfters hingewiesen, zugleich aber eine grundlegende Innovation in die Wissenschafts- und Technologiekritik eingeführt: Nicht um Abkehr von der Wissenschaftlichkeit geht es, sondern um die Integration geistiger Zusammenhänge. An dieser Aufgabe können sich alle beteiligen, denn das Forschungslabor dafür tragen wir in uns selbst. Und die Literatur dazu ist reichlich vorhanden."

Kommentare

  1. Hans Peter Dürr "Es gibt keine Materie

    http://www.youtube.com/watch?v=rT6ekqvt42k
    http://www.youtube.com/watch?v=Wik_bas2Sbw&feature=related

    Man darf gespannt sein auf die Forderungen, die Steiner in der "Schiller-Mappe" stellt.

    Ingrid

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  2. Wer sich als Laie einen ersten (oder auch zweiten...) Überblick über neuere Tendenzen in der nicht-mechanistischen Naturwissenschaft verschaffen will, ist mit Rüdiger Sünners "Das kreative Universum" gut bedient:

    http://www.youtube.com/watch?v=kfs4k5TsKeA

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  3. Dürr ist bestellt- ist mir gestern schon bei Facebook empfohlen worden.

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  4. Auf die Frage welchen Weg der typisch "Deutsche" nähme, wenn er sich zu entscheiden habe zwischen zwei Hinweisschildern: "Himmelreich" oder "Vorträge über das Himmelreich", antwortete der Humor vor dem ersten Weltkrieg bereits.. natürlich stracks zu den "Vorträgen"!
    Mir selber, ich bin auch ein "typisch Deutscher" haben die Vorträge gut gefallen!
    m.butty

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  5. Oh - eine neue Ingrid?
    Die Dürr-Empfehlung oben ist jedenfalls nicht von mir.

    Ich würde Arthur Zajonc empfehlen (auch aus Gründen der sprachlichen Klarheit und Schönheit), sowohl "Catching the Light. The entwined History of Light and Mind" (auf Deutsch: "Lichtfänger. Die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewusstsein") als auch "When Knowing becomes Love. Meditation as contemplative Inquiry" (auf Deutsch: "Aufbruch ins Unerwartete: Meditation als Erkenntnisweg".
    Und auch Bruno Binggeli: "Primum Mobile. Dantes Jenseitsreise und die moderne Kosmologie".

    Und die "Schiller-Mappe" würde ich wirklich sehr gern lesen! Leider klappt es im Moment nicht mit dem Bestellen - vielleicht, weil ich es aus Österreich versuche?

    Danke jedenfalls für die Empfehlung!

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid (H.)

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  6. Ohja, bitte, eine namentliche Unterscheidung zwischen den Ingrids. Die Dürr- Empfehlung bei Facebook kam von der "ersten" Ingrid. Am "lichtfänger" von Zajonc habe ich mich festgebissen. Manchmal muss man es nochmal versuchen, manchmal passt es einfach nicht.

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  7. Du bist doch wohl keine Anthro- Star- Groupie aus Dornach?

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  8. Magash Mick, not lika thiz! Aui is groupie sweetheart from Uribistan. Long ago, we tried to sell here,also tried to maka good dollarz with the Glashaus in Dornach, but just in thiz time they renovated thiz great building. Maybe you hava interest?
    Yes,I read also book of Zajonc, very interesting stuff. Anda Mister Dürr is a speaking in september in Vienna on special Globartfestival. If you hava time, justa visit it.
    From Djermanistan lotz of interesting thingies appearing in worldz of thinking anda experiencing: lika mega-thick lexicon of psychedelix plantz from Christian Raetsch. Now I'm reding also. Here you finda alamost everything about psyhedelix.
    Anda mista Butty, you are right - very good joke. I will tell joke about Djermanistan in our beloved Uribistan. I thinka in Uribistan, we are exactly the counterpart: we always taka roadz to heavenz - talking about heavenz it is something for Egoizt triba.
    Overstreamingz!
    Anad thinka about my brotha HH Murat Joy Tchundyk:
    FREE MURAT FROM GUANTANAMO!

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  9. Hallo Michael Eggert,
    ich bin WOHL ein Star-Groupie, nämlich kein Stück Holz, das man hin und her schicken kann, gell Marat. Na gut, also das räumliche Erleben. Vielleicht holen wir dadurch den Murat: SC aus dem Untergrund.
    Aber gerade jetzt lasse ich wieder los, um anderen den Raum zu geben...

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  10. Dear Marat e Murat,
    I always lika very matsch your creativ speeking and mast laugh a lot when hearing from you.
    Pleaz , I woulda like to go to heavan directly with you and your poor brotha.
    Here on earth is a lot of talking about heavan – I would lika going with you and take real stuff.
    Hoping my uribistan you canna unterstand - it is first time that I try thiz overstreaming languitsch.

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  11. Ich danke dir liebes ZUL. Dich würde ich auch gern mal treffen. Das wär ein Spass! Deine Sprache find ich OK, hab längst aufgehört, auf sowas zu achten.

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  12. @Ingrid(H.): Zajonc steht bei mir auch auf dem Wunschzettel, aber momentan finde ich es gerade äußerst interessant, als Nicht-Naturwissenschaftlerin bei Nicht-Anthro-Naturwissenschaftlern einfach mal zu schauen, was die ganz ohne plakatives Pfirsichblüt zu bieten haben ,-)
    Gut´s Nächtle,
    Ingrid (S.)

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  13. @"Anda mista Butty, you are right - very good joke. I will tell joke about Djermanistan in our beloved Uribistan. I thinka in Uribistan, we are exactly the counterpart: we always taka roadz to heavenz - talking about heavenz it is something for Egoizt triba." Jaja, weiß schon, aber dieser Vortragszyklus war so richtig "vortragig", der nette dozierende Dozent, in der Betonung der Sätze usw. -aber, ja! :-) Darauf kommt es ja nicht an, das sind Äußerlichkeiten!
    m.butty

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  14. Danke lieber Mischa! An sich wäre das ja ein gutes Forschungsgebiet, was wichtiger ist, Eso oder Exoterisch

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  15. Habe soeben sehr viele Vorträge von Herrn Dürr auf der Tube konzentriert zuende zugehört.
    Ohne ein Maß Hintergrundwissen können diese Vorträge für ein gemütliches Kaffeekränzchen gehalten werden. Dem ist nicht so.
    Mir fehlt zuviel Wissen über Physik, um jetzt zum Beispiel gleich fragen zu können, ob das riesige CERN-"Laboratorium" nur ein Exzeß unter vielen an sich möglichen Forschungsexzessen sei?
    Da werde ich auch Monate noch fragen..
    m.butty

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  16. Hier noch etwas über physikalische Experimente, für Anfänger -wie mich- sehr gut erklärt :-)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=2zHbMiI4EvE#at=1587
    butty

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  17. Lieber Mischa,
    "Ohne ein Maß Hintergrundwissen können diese Vorträge für ein gemütliches Kaffeekränzchen gehalten werden."
    Ja.
    Und darin sehe ich eine Gefahr - daß nämlich jeder alles "Rosarote", das er sich gern vorstellen will, mithineinpackt... und sich durch Aussagen wie diese hier darin bestätigt fühlt. Als ob es nicht dennoch auch "Illusionäres" gäbe...

    Das ist genau der Grund, warum ich Zajonc empfehle. Oder Binggeli (@ Ingrid S.: ob der ein Anthroposoph ist, weiß ich nicht... es gibt jedenfalls in seinem über 500 Seiten starken Buch genau zwei Stellen, ganz wenige Zeilen, an denen Rudolf Steiner so nebenbei erwähnt wird).

    Allerdings kenne ich die Bücher Hans-Peter Dürrs bisher nicht.
    Und die Sache mit dem Chaospendel fand ich sehr eindrucksvoll :-) ...

    Lieben Gruß,
    Ingrid

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  18. Mir fällt etwas auf: geblieben ist als Grundlage vor allem die Seniorenbetreuung, und das ganz Kontemplative, der Kultus. Ich glaube auch, dass die Entwicklung für viele Menschen so gehen wird, dass hingebungsvolle Dienstleistung wichtiger wird als früher, und spirituelle Üungen ebenfalls.
    Aber die Naturwissenschaft ist unsere Grundlage unseres freien Lebens. Daher wird goetheanustische Forschung auf diese Wirklcihkeit ausgerichtet sein. Um ganzheitlich zu sein, muss eben die Verbindung gegeben sein.

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  19. "Habe soeben sehr viele Vorträge von Herrn Dürr auf der Tube konzentriert zuende zugehört.
    Ohne ein Maß Hintergrundwissen können diese Vorträge für ein gemütliches Kaffeekränzchen gehalten werden. Dem ist nicht so."

    Hintergrundwissen kann bestimmt nicht schaden, so lange es im Hintergrund bleibt. Dass Hans-Peter Dürrs auch für Laien durchaus nachvollziehbare Aussagen alles andere als Kaffeekränzchengeplauder sind erschließt sich m.E. aber doch bereits, wenn man die Mühe auf sich nimmt, halbwegs unbefangen(was für den physikalischen Laien in diesem Fall ja sogar ein Bonus sein kann, da sein Blick von detaillierten offiziellen Lehrmeinungen wenig getrübt ist) seinen Ausführungen zu folgen und das "ganz Neue" eben ansatzweise "nachzudenken" und den pfirsichblütfarbenen Schleier beiseite lässt :-)

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  20. "Es wäre angenehm, sämtliche bislang 122 erschienenen "Beiträge" laden zu können- je nach Bedarf und Interesse."
    Kann man doch längst: http://bdn-steiner.ru
    Und überhaupt die GA: http://bdn-steiner.ru und www.fvn-rs.net
    Alles runterladen, und als Suchtool für die eigene Festplatte Copernic Desktop Search - wunderbares geisteswissenschaftliches Arbeiten möglich (Leinenbände les ich trotzdem noch).

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  21. Danke Ingrids für eure links .... und Dürr ist natürlich kein Kaffeehausplauderer.

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  22. Nun - es hat ja hier auch niemand behauptet, daß Hans-Peter Dürr ein "Kaffeehausplauderer" sei.
    Mischa meinte nur, diese Vorträge können - ohne Hintergrundwissen - "für ein gemütliches Kaffeekränzchen gehalten werden.". Das ist etwas anderes.

    @Ingrid S. (wie schade übrigens, daß Du nicht ebenfalls auf den Gedanken kommst, Dich umzubenennen):
    "... halbwegs unbefangen(was für den physikalischen Laien in diesem Fall ja sogar ein Bonus sein kann, da sein Blick von detaillierten offiziellen Lehrmeinungen wenig getrübt ist) ... das "ganz Neue" eben ansatzweise "nachzudenken"

    Also erstens ist dieses "ganz Neue" nicht wirklich gar so neu. Hans Peter Dürr selbst erwähnt, daß er es seit den 80er Jahren so verkündet.
    Allerdings scheint er ein etwas veraltetes Bild von "heutiger Wissenschaft" zu haben: die beiden von mir angeführten Autoren sind Beispiele dafür, daß die heutige Wissenschaft längst nicht mehr so an der "Subjekt-Objekt-Spaltung" klebenbleibt, wie man nach dem Anhören von Hans-Peter Dürr (ebenso übrigens wie von vielen Menschen, die sich diesen "pfirsichblüt'nen Schleier" umgehängt haben ;-) ) glauben könnte.

    Und zweitens:
    Was ich bei den Vorträgen Hans-Peter Dürrs, die ich mir bisher auf youtube angehört habe, vermisse, ist die Möglichkeit, die Grenze zu erkennen zwischen dem derzeitigen Erkenntnisstand der Wissenschaft und seiner persönlichen Interpretation dieser Erkenntnisse.
    Einer amazon-Kundenrezension zu einem seiner Bücher entnehme ich, daß er da offenbar nur einen sehr dürftigen Fußnotenapparat zur Verfügung stellt. Das macht es also wohl auch in seinen Büchern schwierig bis unmöglich, das, was den heutigen Stand der Wissenschaft darstellt, von seinen persönlichen Schlußfolgerungen zu unterscheiden...

    Und wenn ich der anderen Ingrid auch darin zustimme, daß Wissen im Sinne von "detaillierten offiziellen Lehrmeinungen" den Blick trüben kann, so ist es doch noch lange nicht so, daß Nichtwissen einen vor jeglicher "Befangenheit" schützt.
    Also - wenn Hans-Peter Dürr mit seinen Vorträgen dazu anregen sollte, alles, was man wissen kann, einfach über Bord zu werfen, weil wir eh alle "das Eine" sind - dann wäre mir das halt einfach unbehaglich.

    Um noch einen Wissenschaftler (keine Sorge: wirklich ganz ohne "Pfirsichblüt" ;-) ) zu zitieren: von Anton Zeilinger habe ich schon vor längerer Zeit einen Satz gehört, der ausdrückt, was ich unter "Unbefangenheit" verstehe: „Das ist das Wesen der Grundlagenforschung: daß man beim Forschen noch nicht weiß, wozu es gut ist.“.

    Herzlichen Gruß in die Runde!

    Ingrid

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  23. @Ingrid, die Einzige ;-): "Nun - es hat ja hier auch niemand behauptet, daß Hans-Peter Dürr ein "Kaffeehausplauderer" sei.
    Mischa meinte nur, diese Vorträge können - ohne Hintergrundwissen - "für ein gemütliches Kaffeekränzchen gehalten werden.". Das ist etwas anderes."

    So hatte ich das auch verstanden :-)

    @Ingrid S. (wie schade übrigens, daß Du nicht ebenfalls auf den Gedanken kommst, Dich umzubenennen):
    @Ingrid H.: schon geschehen - die Ingrid bleibt nun wieder ausschließlich Dir vorbehalten.

    "Also erstens ist dieses "ganz Neue" nicht wirklich gar so neu. Hans Peter Dürr selbst erwähnt, daß er es seit den 80er Jahren so verkündet."

    Von Dürrs Warte aus mag es ja nicht mehr neu sein, wohl aber für eine breitere Öffentlichkeit, die nach wie vor von einem mechanistischen Weltbild ausgeht.

    "Und wenn ich der anderen Ingrid auch darin zustimme, daß Wissen im Sinne von "detaillierten offiziellen Lehrmeinungen" den Blick trüben kann, so ist es doch noch lange nicht so, daß Nichtwissen einen vor jeglicher "Befangenheit" schützt."

    "Nichtwissen", das als solches erkannt wird, ist aber doch keine schlechte Ausgangsvoraussetzung für das Streben nach Wissen.

    "Also - wenn Hans-Peter Dürr mit seinen Vorträgen dazu anregen sollte, alles, was man wissen kann, einfach über Bord zu werfen, weil wir eh alle "das Eine" sind - dann wäre mir das halt einfach unbehaglich."

    Derartige Anregungen sind mir von Hans-Peter Dürr bislang noch nicht bekannt. Es geht ihm doch weniger um ein "Über Bord Werfen" als vielmehr um eine Prüfung und ggf. Änderung der Sichtweise bzw. Schärfung des Blicks.

    Genau so wie es in Deinem treffenden Zeilinger-Zitat heißt:

    „Das ist das Wesen der Grundlagenforschung: daß man beim Forschen noch nicht weiß, wozu es gut ist.“.

    Einen schönen Sonntagmorgen wünscht
    isis (ehemals die andere Ingrid)

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  24. @
    http://www.youtube.com/watch?v=rT6ekqvt42k

    habe mir das Video angeschaut:
    gut mit Hintergrund inszeniert, Charakterkopf.
    Es will scheinen - für mich ist es so - das ist wirklich esoterische Teestunde, gute Plauderei auf hohem Niveau.
    War dann doch irritiert, als er seinen Oberarm streichelte, so, bin ich noch da, ja ich bin.
    Dann die schnellen Seitenblicke in die Kamera, diese Rückkoppelung, werde ich gesehen, in der Welt.
    Habe das Video nicht zu Ende gesehen.
    Es gibt da keine Verwirklichung zu dem erzählten Inhalt.
    Werde mir noch die Beerdigung von Sai Baba anschauen.
    Frühere Videos zeigten einen sehr kranken Meister. Erinnerte mich an eine Fahrt zu Sri Chinmoy, der als Hochleistungssportler angekündigt wurde. Wir fuhren von Nürnberg nach Köln in eine Kongreßhalle. Auf die Bühne wurde der Meister in einem Rollstuhl gefahren. Er spielte schön Flöte, verhaute aber einige Töne, als ich ihn auf meine Art prüfte. Mein Interesse an dem Manne löste sich auf. Er hat aber liebe AnhängerInnen.... .

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