Rudolf Steiner, Erfinder des "Schlumpfhauses"

Der Kurier macht es sich leicht im Verriss der Wiener MAK- Ausstellung, indem er journalistischen Sarkasmus mit typischem Schmäh verbindet und Steiners Werk zur Erfindung des "Schlumpfbaus" deformiert: "Die Ausstellung "Rudolf Steiner - Die Alchemie des Alltags" im Wiener MAK unterschlägt die bedeutendste Spur, die der Begründer der Anthroposophie in der Welt der Architektur hinterlassen hat: Das Schlumpfhaus. Dabei ist die Ähnlichkeit dieses Gebäudes zu dem von Steiner mitentworfenen "Haus Duldeck" frappant. Und bei der Dreistigkeit, mit der die vom Vitra Design Museum konzipierte Schau jedes von der Natur inspirierte Design mit Steiner in Verbindung bringt, hätte sich das Heim von Schlumpfine zumindest einen Ehrenplatz verdient."

Ansonsten wird die Ausstellung als zu wenig kritisch bezeichnet. War sonst noch was? Nein, eine tatsächliche Auseinandersetzung findet nicht statt.

Kommentare

  1. Eggert ist beleidigt: geh doch in Schmollecke deines Schlumpfhauses

    (obwohl, da ist er ja schon, dieses ganze Gedöns hier, "egoistenblog.blogspot.com", ist doch ein Steiner-Schlumpfhaus)

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  2. Lieber Andi Lichte, in diesem Club spielst du den Gargamel?
    http://static.ronorp.net/media/forum/topics/original/t1ngwa97kmfem13e764q.jpg

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  3. lass es doch einfach sein, Eggert, und zieh dich in dein Schlumpf-Haus zurück,

    dein Leben ist doch sowieso gelaufen, das weißt du selbst am besten, sei nur eine Sekunde ehrlich

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  4. Rührend, Herr Lichte, dass Sie sich um mich sorgen. Ist aber nicht nötig, ich komme schon zurecht. Haben Sie eigentlich sonst keine Freunde, bei denen Sie mal Dampf ablassen können?

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  5. Ah, Gargamel! Wie geht's denn Azraël?

    Zum Thema:
    Nun - wenn einerseits der „Kurier“ von einer „unkritischen Huldigungsschau für den Lebensreformer und Esoteriker“ spricht, und von der „Dreistigkeit, mit der die vom Vitra Design Museum konzipierte Schau jedes von der Natur inspirierte Design mit Steiner in Verbindung bringt“, wenn andererseits aber einzelne Wiener Anthroposophen schon auf den Einladungstext*) kritisch und mit der Befürchtung reagieren, das in-Verbindung-Bringen mit zeitgenössischen Künstlern, Architekten und anderen geistigen Strömungen könne dazu führen, daß man der Einzigartigkeit Steiners und der Anthroposophie nicht gerecht werde, da alle Versuche, ihn aus dem Umfeld zu erklären, an der Unvergleichlichkeit seiner Geisterkenntnis vorbeigehen, - - - dann brauchen sich wohl weder Martina Kandeler-Fritsch (MAK) noch Mateo Kries (Vitra Design Museum) Sorgen zu machen, diese Ausstellung könnte ihnen zu einseitig geraten sein.

    Ich habe ja schon in den Auseinandersetzungen um „Zanders Erzählungen“ nicht recht begriffen, wieso „Kontextualisierung“ für so viele Menschen offenbar zwangsläufig bedeutet, einer hätte vom anderen „abgeschrieben“.

    Ich war bei der Eröffnung und fand sowohl die beiden Vorträge (Mateo Kries und Univ.-Prof. Herbert Lachmayer von der Kunstuniversität Linz) als auch die Ausstellung sehr anregend und beeindruckend - ich werde sicher noch einmal hingehen und mir dann mehr Zeit nehmen (und dann auch sehr genau auf alle eventuellen „Vereinnahmungsversuche“ achten, in welche Richtung auch immer).

    Herzlichen Gruß!
    Ingrid

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    *) Gemeint war diese Stelle:
    „Aus Jugendstil, Kubismus und Expressionismus sowie Lebensreform-Bewegungen um 1900 destillierte Rudolf Steiner eine Alltagsästhetik, die er auf Architektur, Design und Bühnenkunst anwendete;“
    In der Einladung folgt unmittelbar darauf: „die Form- und Farbprinzipien seiner Metamorphosenlehre übertrug er auch auf Szenografien für Eurythmie und Mysterienspiele und schuf damit eine eigene Form des Gesamtkunstwerks."

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  6. eggert: "ich komme schon zurecht"Sonntag, 3. Juli 2011 um 10:54:00 MESZ

    @ Eggert,

    hast du eigentlich eine "Lichte-Obsession"?

    Oder ist "Lichte" dein Guru? Er hält dir dein Schlumpf-Haus-Stöckchen hin und schon springst du rüber! Aportierst du auch?

    (mal abgesehen von deiner "Lichte" vorliebe. Das glaubt dir jeder (Anthro) oder keiner (Mensch): "ich komme schon zurecht"

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