Determinationen & Attacken


Es gibt alle möglichen determinierenden Faktoren, die man an sich erfährt, wenn man sich auf einem „Schulungsweg“ selbst zu betrachten lernt. Heilige sind bislang kaum je vom Himmel gefallen, und es ist recht unwahrscheinlich, dass man selbst zu dieser seltenen Spezies gehören sollte. Neben den üblichen Selbstbildern und den haftenden Gefühligkeiten - etwa besonders begabt, auserkoren, kurzum omnipotent oder verdammungswürdig, sündig, kurzum ein Nichts zu sein -, gibt es allerlei dazwischen. Es gibt aber auch genetische, angeborene oder schlichtweg bio- chemische Ausgangspunkte. Manchmal beobachtet man, dass eine ins Allgemeine eingebettete seelische Eigenschaft der Eltern bei den Kindern vereinzelt ganz dominant auftritt. So findet man z.B. eine gewisse dauernde Gereiztheit - ein niedriger Pegel- bei den Eltern dann als vordringliche aggressive Störung bei Kindern wieder. Der Punkt, an dem von einer affektiven Störung zu sprechen ist, ist häufig schwer auszumachen. Dazu - als eine weitere Schicht- kommen die Bedingungen der eigenen Sozialisation, mit denen man auch so oder so zurecht kommen muss. Ist es schon ein wackliges Unternehmen, aus den determinierenden Schichten ein halbwegs sozialfähiges Individuum zu entwickeln, mitsamt dem Lastenden, aber auch den Begabungen, so muss man davon ausgehen, dass der Schulungsweg zu weiten Teilen eben auch darin besteht, sich aus den Determinationen allmählich so heraus zu arbeiten, dass zumindest zeitweilig (in der Meditation) Kopf und Herz im offenen Wind und in freier Sicht stehen können.

Vermutlich sollte man sich nicht überfordern und nicht zu viel erwarten. Das komplexe Gebilde, das man selbst darstellt und das an manchen Stellen wie mühsam zusammen genietet erscheint, wird nicht über Nacht „heil“- vielleicht auch gar nicht. Selbst Tiefen- Meditation, selbst die Erfahrung beglückenden Friedens werden das Gefüge, das wir sind, nicht einfach reparieren. Es ist meines Erachtens ein Irrglaube, wenn man meint, dass meditative Tiefenerfahrung, wenn sie denn überhaupt gelingt, derartig weit zurück wirken könnte, dass z.B. körperliche Erkrankungen vermieden oder geheilt werden könnten. Aber es ist schon ein sehr großer Fortschritt, sich aus dem seelisch- biologischen Gefüge ab und zu heraus heben zu können, um zu spüren, dass eine lebendige Schwingung bis in die Tiefen wirkend anklingt. Selbst ein vollendetes „Geistselbst“ wird nicht das biologische Selbst bis in die Strukturen hinein umbauen können. Das ist wohl etwas, für das man mehrere Anläufe braucht. Aber immerhin weiß man, wenn man an dem Punkt ist, dass die Richtung stimmt.

Heute scheint mir das Hauptproblem zu sein, dass man bis in die biologischen und die erlebten erzieherischen Determinationen kaum vordringt, sondern schon den einfachen seelisch- geistigen Status Quo mit Zähnen verteidigt. Man pflegt in Bezug auf sich selbst gern den idealisierten und verklärenden Blick und versteht jedes Infragestellen als persönlichen Angriff. Man benutzt spirituelle Vorstellungen und auch Erfahrungen zur Stabilisierung des individuellen Konstrukts. Die eigenen Verletztheiten, Traumata und Macken werden hinter einer Wolkenwand von tollen Begriffen und Selbstbildern verborgen. Lieber Götter und Geister herbei beschwören als einen kühlen Blick auf sich selbst zu riskieren. Wesentlich ist es, stark, heil, autonom zu erscheinen, Andere mit erhobenem Zeigefinger herab zu würdigen, um das vergötterte Selbstbild unbefleckt zu erhalten. Im anthroposophischen Kontext bestehen die Lieblings- Kampfmethoden dieser Art meist darin, Andere als „intellektuell“ oder „egoistisch“ zu bezeichnen und sich selbst im vorgestellten Altruismus und in „Herzdenken“ zu sonnen. Diese Art des Umgangs miteinander ist allerdings ungewollt entlarvend. Ehrlich sich selbst gegenüber ist etwas anderes.

Kommentare

  1. interessante Gedanken, Michael. Aber es hört sich auch ein wenig an wie der ewige Kampf zwischen Kopf und Herz ... Ich finde, beides lebt doch im Menschen, möchte jedenfalls keines von beiden ausklammern oder missen :-)
    Sogen. Herzdenken muss auch nicht immer schwulstig sein und Intellektualität muss nicht immer kühl bedeuten...vielleicht wirds ja erst unangenehm, wenn sich eines von beidem extrem verselbstständigt. Herz steht ja ansonsten auch für Seele oder seelenvoll oder für Güte und Intuition, was ja nicht das schlechteste ist...

    Zu Herzdenken hier mal ein Link bzw. einige Äußerungen Steiners, so wie er es gesehen hat:

    http://wiki.anthroposophie.net/Herzdenken

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  2. Ne, es ging darum, ob man einen Schulungsweg betreibt oder eine Kirmesbude.

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  3. Schulungsweg BETREIBEN, kann man das? betreiben hört sich etwas komisch an, irgendwie verkrampft.. ..

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  4. "Ehrlich sich selbst gegenüber ist etwas anderes."

    Und wenn man sich dann "die Hand geschüttelt" hat und dann die "Zeltnägel" zieht, kann man sich gemeinsam umdrehen und die Landschaft in der man bislang gezeltet hat bestaunen und erkunden. Sich verteidigen oder zu wünschen wirklich zumindest teilweise gesehen oder verstanden zu werden haben wohl die gleiche Triebfeder(?)

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  5. Lieber Manfred, den Wunsch, verstanden zu werden finde ich nicht eitel. Anzuschauen und sich angeschaut zu fühlen ist etwas, was für mich zum Menschsein gehört.

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  6. Sehe ich ganz genau so. Das ist mir DIE wahrscheinlich wahrhaft befreiende Haltung, Geste, die auflöst, wandelt und befreit.

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  7. Eitel ist, wenn man sich im "Anschauen" bloß reflektiert und deshalb nicht erkennt.

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  8. dann dieses aus deinem Text:

    "Die eigenen Verletztheiten, Traumata und Macken werden hinter einer Wolkenwand von tollen Begriffen und Selbstbildern verborgen."

    Das klingt sehr interessant und lebensnah.
    Dazu fällt mir neben einer therapeutischen Notwendigkeit und einer gütigen, klaren Blickrichtung auf sich selbst und andere, folgende Stelle aus dem 2. Korinther 12,9 ein:

    "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!"

    LG

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  9. Die Schwachen musst Du aber in Gänsefüsschen setzen, Steffen :-)

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  10. Lieber Steffen, das mit den Verletztheit ist nicht von oben herab gemeint; wir machen das alle so- und fahren mehr oder weniger gut. Und es bleibt natürlich auch die offene Frage, wie wir Frieden finden können. Ich glaube übrigens nicht, dass das ein eigoistisches oder eitles Suchen ist- denn nur mit einer Portion innerer Sicherheit im Sinne eines Friedens kann man tatsächlich so mit Anderen sprechen und agieren, dass das nicht aus unserer eigenen engen Perspektive verzerrt ist. Frieden ist, mit einem Wort, eine konstruktive Kraft.

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  11. und ich verstehe dann auch, warum es so viel Streit gibt unter Anthroposophen...jedenfalls unter den öffentlichen Anthroposophen...

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  12. Frieden ist mir selbst erfasst zu haben, dann weicht auch zarte Furcht wie erlebt in einem dunklen Keller. Klar, geistig, dann fliesst es auch in die Seele und wärmt.

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  13. Nein, Michael, ich meinte das auch nicht von oben herab. Therapien z.B. was auch vertrauensvolle, offene Gespräche unter Freunden sein kann, halte ich für immens wichtig.

    Frieden wird füt dann egoistisch und destruktiv, wenn er zu sehr nur im eigenen Inneren gefunden werden will uns sich erstrecht nicht im Äußeren wiederspiegelt. Selig sind die Friedfertigen. Beseelt von Frieden, werde ich immer bemüht sein Frieden zu stiften...aber wo es auf Dauer nicht geht, werde ich den Teufel tun und meine Seele beschädigen lassen...

    LG

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  14. ...und wenn man dann nicht allein ist, dann weitet sich der Friede, ich denke darin liegt auch begründet, warum man gesehen werden möchte, in obigem Sinne.

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  15. Frieden wird FÜR MICH dann egoistisch..usw...
    so sollte es oben heißen...sehe die Tasten wohl kaum noch, wird Zeit für die Heia ...

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  16. Ich schau hier auch immer mit ner kleinen MiniLED-Lampe nach der F5 Taste, ich wünsch euch eine gute Nacht.

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  17. das hatte oben fast chatcharakter, sorry...mein" - und ich verstehe dann auch, warum es so viel Streit gibt unter Anthroposophen...jedenfalls unter den öffentlichen Anthroposophen..." - war so gemeint, das Schwächen nicht als Stärken erkannt bzw. anerkannt werden (was ja auch was mit konstruktiver Bescheidenheit zu tun hat)...somit halt viele unnötige Egospiele und Verteidigungsstrategien dabei...gar nicht gesund, schon gar nicht für eine Zusammenarbeit in Gemeinschaft...meine Vermutung...

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  18. ich weiss nicht warum, aber dies Herzdenken läßt mich nicht los...habe mal bei Steiner was total Nettes gelesen...er sprach von Menschen, die sich zu "Genies des Herzens" entwickeln bzw. schon so auf die Welt kämen. Und zwar deshalb so, weil sie im Vorleben ständig herumgeschubst und gequält wurden (klingt etwas nach Kaspar Hauser). Genie des Herzens finde ich nett. D.h. - Steiner anerkennt, durchleuchtet doch die unterschiedlichsten Daseinszustände und Charaktere (beonders schön nachzulesen in der Theosophie des Rosenkreuzes)...Genau so wie er ja auch die unterschiedlichsten Wege und Möglichkeiten der Initiation dargestellt hat...Neben den bekannten Schulungswegen (den Rosenkreuzerischen, den Christlichen usw)- erwähnt er auch die immense Bedeutung und Kraft des Vaterunser (und zwar für jeden Menschen und noch so Naiven) ... dann noch eine etwas unbekanntere und wohl recht seltene Form der Initiation - die unmittelbare Berührung (Erleuchtung) durch das Wort...

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  19. "Sich verteidigen oder zu wünschen wirklich zumindest teilweise gesehen oder verstanden zu werden haben wohl die gleiche Triebfeder(?)"

    Die gleiche Triebfeder gabelt sich, einmal in den (bloss) reflektierenden Bereich mit dem Resultat des sich Verteidigens und einmal den durchschauenden, erfassthabenden Bereich. Da möchte man dann gesehen und verstanden sein, komplett eitelkeitsfrei, weil es absolut keinen Sinn mehr ergibt, ergeben würde, wenn man frei sehen und verstehen kann.

    Da träte dann eher beratendes Sein und ein sich füreinander Öffnen ein, damit ein solcher Strom auch fliessen kann.

    Und was ab hier Vertrauen bedeutet spürt man dann und weiss es ganz gewiss, es käme unserer Luft gleich, die wir hier draussen atmen. Hier sind wir von Werten umhüllt, die uns Richtschnur sind, Moral, Gewissenhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit... und die haben mit dieser sogenannten Individualität überhaupt nichts zu tun, weil sie durch jene Werte überhaupt erst an gesunder Festigkeit gewinnt.

    Hat man eine solche immer mehr und gewahrt sie auch, stellt sich eine gesunde Dankbarkeit ein weil ich jetzt weiss, dass ich zuvor nichts wusste -- und es ist auch nicht mein Eigentum, wie so manche behaupten und es sich selbstverliebt einbilden. Man schaue sich in diesem Zusammenhang den Begriff Person an, dann wird es transparent. Eigentum haftet und verklebt, Einsicht macht frei und ist unbelastet.

    Egoist ist auch so ein Begriff, der sich gabelt. Ich frage mich grad, was sich nicht gabelt, die am Leben sich prüfende Erkenntnis?

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  20. "Kirmesbude":

    Was denn für eine? Und was kann man gewinnen? Einen Steiner-Plüsch-Teddy, Made in Dornach?

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  21. Steiner, das Plüsch-Tier aus DornachFreitag, 14. Oktober 2011 um 12:19:00 MESZ

    @ m.butty @ manroe

    "Wer ist Dornach?" / "..und wer die Made? :))"

    wenn Anthroposophen versuchen geistreich zu sein ...

    Jungs, für den Geist habt ihr doch Steiner, das Plüsch-Tier aus Dornach

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  22. @Steiner...

    ...ist halt schwierig ihn zu bemerken, den Geist, oder siehst Du das anders?

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  23. "Heute scheint mir das Hauptproblem zu sein, dass man bis in die biologischen und die erlebten erzieherischen Determinationen kaum vordringt, sondern schon den einfachen seelisch- geistigen Status Quo mit Zähnen verteidigt. Man pflegt in Bezug auf sich selbst gern den idealisierten und verklärenden Blick und versteht jedes Infragestellen als persönlichen Angriff."

    Ich meine ich bin immer empfänglich für Kritik wenn sie angebracht ist, aber es wird hier halt nicht mehr gejammert wie früher. Es hat eine Veränderung gegeben insofern dass die Gruppe nicht mehr mit Jammerkärma belastet wird. Das bedeutet nicht dass der Seelenzustand, der da ist wenn man mit sich allein im stillen Kämmerlein ist sich verändert hat.

    Ich will nur sagen dass Selbsterkenntnis für mich nicht die Bedeutung von ignorieren hat. Manfred, du sprichst von Vertrauensbildung...

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  24. Steiner weist darauf hin, das die „Organisation“ des physischen Leibes schon in der spirituellen Welt festgelegt wird, bevor sie sich in die befruchtete Eizelle, „dem Ort der größter Prozesshaftigkeit“, inkarniert. Ich glaube, dass hier der „genetische, angeborene oder schlichtweg bio-chemische Ausgangspunkt“ schon feststeht.
    Erst in der 3. Woche fügen sich die anderen Wesensglieder hinzu.
    Steiner bezeichnet an einer Stelle den physischen Leib, als das spritituellste Wesensglied überhaupt. Das verstehe ich erst jetzt besser.
    Ich habe fast 30 Jahre gebraucht, um zu akzeptieren, dass es in diesem Leben nicht darum geht, sich zu exkarnieren, sondern dass es darum geht, sich zu inkarnieren. Versuche, das zu umgehen, können eh nur scheitern. Auch ich glaube, dass der Weg als Mensch darin besteht, sich langsam aus den determinierenden Faktoren herauszuschälen. Um das zu können, muß man/frau vorher bis zu ihnen vorstoßen. Das Herausschälen geht mMn über das Annehmen, idealisierte Selbstkonstrukte, denk ich, weichen dem mehr oder weniger unbewußt aus.
    Mischa schreibt zu: Abschluß der Pubertätsphase: „Dazu gehört bald die Enttäuschung, daß weder man selber, noch die eigene Welt, die man sich sucht (Beheimatung! als Voraussetzung eines Identitätsgefühls), vollkommen ist.

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  25. 30 Jahre in die falsche Richtung rennen, um die eigene Verwundung vor sich und Anderen zu verbergen, ist vermutlich ein normaler Schnitt. Kann ich für mich auch so sagen. Es wäre schön gewesen, nicht so lange so daneben zu liegen. Aber Hadern und Aufrechnen ist natürlich auch eine Falle, ebenso wie die üblichen weit verbreiteten Selbstvorwürfe. Jetzt, da diese Schein- Selbstgefechte einfach irrelevant geworden sind, bricht eine Zeit an, in der man das, was man hat und in dem man lebt, erst wirklich geniesst. Es ist so, dass ein Gewicht abfällt, dem man so viel Raum und Energie gegeben hat. Man hat einen Papiertiger gefüttert und dabei unglaublich viele Ressourcen und Möglichkeiten verschwendet. Mit leichtem Gepäck reist es sich viel besser.

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  26. Lieber Michael,

    Dein obiger Kommentar: „30 Jahre und...(…) … Mit leichtem Gepäck reist es sich viel besser.“

    hat mir sooo aus der Seele gesprochen, dass ich laut lachen musste (Erkennungslachen nenne ich das)… Das nenne ich Humor. Danke!

    Liebe freudean,

    danke für den Kommentar und…
    „Steiner bezeichnet an einer Stelle den physischen Leib, als das spritituellste Wesensglied überhaupt…“
    …ich würde soooo gerne im Zusammenhang nachlesen. Könnten Sie/Du schreiben wo das steht?

    Herzliche Grüße aus Hamburg

    Belinda

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  27. Hallo Belinda,
    Deine Frage betrifft ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Ich erarbeite mir gerade selbst diese interessante Spur. Hier 2 Stellen, die mir gerade greifbar sind:
    „Denken Sie daran: in der höchsten Region der geisten Welt, in der geistigen Tätigkeit des Tierkreises, wird an unserer physischen Organisation gearbeitet. Aus dieser Tätigkeit entspringt die Geistanlage der irdischen, physischen Organisation.“Aus „Der unsichtbare Mensch“ von Kathrin Studer-Senn, (Scriptum f.Fortbildung – bezieht sich auf das Werk Steiners „Der unsichtbare Mensch) in meiner nicht-deutschen Übersetzung auf S13

    „Mit der Arbeit am Astralleib und am Ätherleib ist aber die Tätigkeit des Ich noch nicht erschöpft. Diese erstreckt sich auch auf den physischen Leib..... Und nimmt das Ich den Geistesmenschen in sich auf, so erhält es dadurch die starke Kraft, den physischen Leib damit zu durchdringen.....Man wird in bezug auf den Geistesmenschen auch dadurch leicht irregeführt, daß man in dem physischen Leibe das niedrigste Glied des Menschen sieht und sich deswegen mit der Vorstellung nur schwer abfindet,
    daß die Arbeit an diesem physischen Leibe zu dem höchsten Glied in der Menschenwesenheit kommen soll.
    Aber gerade deswegen, weil der physische Leib den in ihm tätigen Geist unter drei Schleier verbirgt, gehört die höchste Art von menschlicher Arbeit dazu, um das Ich mit dem zu einigen, was sein verborgener Geist ist.“ Theosophie S 52 und GA 13, S 65

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  28. @freudean
    Viiiiielen Dank!

    Herzlichst Belinda:):):)

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