Die Alchemie des Alltags

Kommentare

  1. "... die menschliche Subjektivität nach oben anschlussfähig gemacht..."

    Danke

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  2. Ein kluger und amüsanter Mann, dieser Sloterdijk, obwohl man das Gefühl haben kann, er wäre leicht verwirrt.

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  3. wäre ich 16 sagte ich: endgeil!
    (grusig die videozusammenschnitte aus dem MAK!)

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  4. Auch von mir ein Dankeschön!

    Und zum „Kälteeinbruch“ am Anfang des vorigen Jahrhunderts, von dem hier die Rede ist, zur sogenannten „Coolness“, die ja schon mit dem von Sloterdijk zitierten Paul Valéry beginnt („Guter Geist ist trocken.“), noch zwei Zitate, die, wie ich finde, alle beide etwas für sich haben:

    Einerseits Ernst Jünger: „Kälte ist zu empfehlen, wo es anrüchig wird. Es geht sich leichter über gefrorenen Schlamm.“
    Und andererseits Albert Einstein: „Der Mensch erkaltet schneller als der Planet, auf dem er sitzt.“

    Wollen wir also hoffen, daß es uns in Zukunft gelingt, einen „Wärmestrom“ mitzutragen, der nicht „anrüchig“ ist.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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  5. 25.10.2011 Spiegel

    Heute in den Feuilletons

    In der "Welt" plädiert Peter Sloterdijk für Rudolf Steiner. Bei den Ruhrbaronen plädiert Rudolf Steiner gegen sich selbst ...

    Heute in den FeuilletonsAlle Kolumnen

    SendenFeedbackMerken25.10.2011
    Heute in den Feuilletons
    "Die Angst vor der Gurukratie hat sich gelegt"
    In der "Welt" plädiert Peter Sloterdijk für Rudolf Steiner. Bei den Ruhrbaronen plädiert Rudolf Steiner gegen sich selbst. "Vanity Fair" schwärmt von den Herrenschneidern Anderson & Sheppard. Die "SZ" ist fassungslos: Der Pianist Ivo Pogorelich schmeißt Granaten ins Kinderzimmer.

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    Die Welt, 25.10.2011
    Die Welt dokumentiert ein Gespräch zwischen Peter Sloterdijk und Mateo Kries, dem Kurator einer Ausstellung über Rudolf Steiner im Vitra-Museum über eben diesen. Sloterdijk erklärt darin seinen Abschied von der Idee der politischen Veränderung und seine Ankunft bei der "Lebensreform": "Das 20. Jahrhundert hat mit der Erkenntnis geendet, dass die Revolutionäre unrecht und dass die Lebensreformer recht hatten. Die Angst vor der Gurukratie hat sich zudem ein wenig gelegt, seither ist man eher bereit, Steiner nicht mehr als Guru zu sehen, sondern als ganz normales Genie." ...

    Andreas Lichte von den Ruhrbaronen ist nicht so einverstanden mit Peter Sloterdijks Rudolf-Steiner-Exhumierung. Zu Sloterdijks Behauptung, Steiner ermögliche eine Koexistenz der Menschen auf dem Planeten, stellt er Steiners Zitat über Menschen in Afrika: "Sehen wir uns zunächst die Schwarzen in Afrika an. Diese Schwarzen in Afrika haben die Eigentümlichkeit, dass sie alles Licht und alle Wärme vom Weltenraum aufsaugen. Sie nehmen das auf. Und dieses Licht und diese Wärme im Weltenraum, die kann nicht durch den ganzen Körper durchgehen, weil ja der Mensch immer ein Mensch ist, selbst wenn er ein Schwarzer ist... Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn." Und später dann: "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse."

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,793793,00.html#ref=rss

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  6. "wäre ich 16 sagte ich: endgeil!
    (grusig die videozusammenschnitte aus dem MAK!)"


    Mit Frau Ruth würde ich gern mal einen Kaffee trinken!

    Gruß von n-immerklug

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  7. Also mein Dankeschön bezog sich lediglich auf die Aussage "... die menschliche Subjektivität nach oben anschlussfähig gemacht...", im Hinblick darauf, dass ich jene vermeintlich "schlechte" Subjektivität auf ihrem ihr gebührenden Platz sehen würde. Wie er es wirklich gemeint hat, hat er ja nicht erwähnt, ansonsten ist mir wirklich nicht klar, was er da so grosses gesagt haben soll. Er hat doch eher einfach nur locker geplaudert und das wird jetzt als eine Würdigung Steiners gewertet? Das war keine Würdigung Steiners, eher eine Tendenz in Richtung Verharmlosung. Man stelle sich mal vor es hätte eine Werbekampgne für Mercedes sein sollen, glaube nicht, dass sie die genommen hätten.

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  8. Peter Sloterdijks Rudolf-Steiner-ExhumierungSamstag, 29. Oktober 2011 um 12:42:00 MESZ

    "Das war keine Würdigung Steiners ..."

    nein, das war, Zitat "der Spiegel":

    Peter Sloterdijks Rudolf-Steiner-Exhumierung

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  9. Übrigens sind, unter dem Titel „Zusammenleben auf einem gefährdeten Planeten“, große Teile der Rede Sloterdijks im dieswöchigen „Goetheanum“ (Nr. 42) nachzulesen, inklusive einiger Äußerungen von Walter Kugler und dem Ausstellungskurator Mateo Kries (»aufgezeichnet und zusammengefaßt von Wolfgang Held, Jonas von der Gathen und Philipp Tok«).

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