Religion macht nicht glücklich

In Bezug eine Untersuchung, die bei der ZEIT besprochen worden ist, möchte als Resümee nur zusammen fassen: Religion allein macht nicht glücklich, sehr wohl aber die Übereinstimmung mit den Mitgläubigen. Das gilt in diesen harten Tagen sicherlich auch bei der FDP, nur umgekehrt: Die fehlende Übereinstimmung mit den eigenen Mitgliedern und Wählern führt zu dem, was mit 1,8% übrig bleibt: Zumindest etwas Hoffnung. Der Glaube ist vielleicht schon verloren.


Aber zurück zu den harten Fakten. Bei den Anthroposophen ist es ja eher umgekehrt: Da ist man vom Kern bis in die Peripherie so zerstritten und pflegt selbst so derartig konträre Lebensstile und - entwürfe, dass man die Gemeinsamkeiten mit der Lupe suchen muss.

Man kann versuchen, das Gefundene in Petrischalen mit künstlicher Nährlösung aufzuziehen und zu vermehren. Aber da wuchten die inneren Widersprüche heran wie eine Brandung, das sind erschwerte Arbeitsbedingungen. Manchmal ist man geneigt zu denken, dass dauerndes und sorgsam gepflegtes Unglücklichsein womöglich auch seine Qualitäten hat.

Kommentare

Egoistisch am meisten gelesen: