Anthroposophische Blogger: Nicht im luftleeren Raum

Ein neuer Artikel zum genannten Thema von mir ist heute bei "Themen der Zeit" erschienen. Hier ein kurzer Ausschnitt:

"Die Wucht mancher öffentlichen Auseinandersetzungen erschreckt manchen Blogger, bringt sogar manche ganz zum Verstummen. In der anthroposophischen Szene liegt diese Wucht sicherlich auch an der Zersplitterung der anthroposophischen Bewegung selbst. Es finden sich Gruppierungen und partikulare Interessen- und Ketzergruppen wie Sand am Meer. Unaufgearbeitete Konflikte und jahrzehntelanges Verschweigen von Konflikten und Widersprüchen kochen heute in aktuellen Blogs hoch, obwohl manche dieser Problemfelder ein oder zwei Generationen früher begründet sind. Nehmen wir als Beispiel die nationalsozialistische Vergangenheit des längst verstorbenen Priesters der Christengemeinschaft, Friedrich Benesch oder die gesellschaftsinternen Konflikte zwischen Marie Steiner und Ita Wegman. Heute mit dem Thema Anthroposophie zu bloggen bedeutet, mit den chronisch unaufgearbeiteten Problemfelder neu konfrontiert zu werden."

zum ganzen Artikel bitte dem oberen Link folgen..

Kommentare

  1. und ich hatte gedacht, dass es da als ergänzung noch eine blogliste mit auch nue dazugekommenen blogs gibt

    AntwortenLöschen
  2. Ich kapiere das alles einfach nicht. Mit wem muss ich denn einen Konflikt gehabt haben?

    AntwortenLöschen
  3. Schwer zu sagen, AUI, da Dein einziger aktueller Blogeintrag vom 30. Juni ist - http://mehrblumengruesse.twoday.net/

    AntwortenLöschen
  4. Liebe AUI

    Ich würde gern von Dir wissen, ob Du wirklich nichts kapierst und man mit Dir in Kontakt treten könnte/sollte, um über bestimmte Fragen zu sprechen, ohne hier "oberlehrerhaft" zu erscheinen, oder ob Du uns hier vielleicht nur einen versteckten Hinweis zukommen lassen willst.

    Ansonsten finde ich es wirklich gut, dass Du offen und ehrlich kundtust, dass Du was nicht kapierst.

    Hilfreich wäre, wenn Du mal konkret eine Frage formulierst.

    Gruß Manfred

    AntwortenLöschen
  5. Was mir bei einem Blog wie diesem des öfteren (negativ) aufgefallen ist, ist der Umstand, dass manche Kommentatoren, die hier früher ziemlich viel geschrieben haben (E.Seler, R.Reinsberger, Barbara, R. Herzog, Hollywood Tomfortas, u.v.a.) irgendwie vollständig verschwinden und dass sich die übrigen Kommentatoren da kaum für zu interessieren scheinen (bzw. diesen Umstand vielleicht sogar kaum bemerken).
    Nach dem Motto "Wer war das noch? Ist der weg?" Dann nimmt man eben den Nächsten...
    Mich irritiert so etwas, da es ja manchmal so scheint, dass sich die regelmäßigen Kommentatoren hier mehr und mehr kennenlernen und sich gegenseitig schätzen.

    (Kleiner Denkanstoß eines kritischen Mitlesers)

    AntwortenLöschen
  6. Lieber Michael,

    herzlichen Dank für diesen Artikel. Und an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür, daß Du diesen Blog betreibst, mit allem, was so dazugehört!


    Und lieber kritischer Mitleser,

    oh. Hättest Du es denn wirklich lieber, wenn wir zu allem übrigen nun auch noch damit anfingen, in unseren Bloggesprächen Spekulationen darüber anzustellen, warum dieser oder jener nun schon längere Zeit nichts mehr von sich hat lesen lassen? - Also, meine Sache wäre das wirklich nicht. Da würde man mich jedenfalls sehr schnell zu denjenigen zählen können, die sich hier nicht mehr blicken lassen.
    Jeder, der hier mitliest, hat jederzeit die Freiheit, sich am Gespräch zu beteiligen oder das auch bleibenzulassen. Er hat die Freiheit, seinen wirklichen Namen unter seine Kommentare zu setzen, einen nickname zu wählen oder auch, wie Du, ganz anonym zu bleiben (wie wir gesehen haben, ist dies sogar mit verschiedenen Zwischenschattierungen möglich). Er hat die Freiheit, so regelmäßig oder sporadisch hier mitzulesen, wie er es für richtig hält. Und er hat natürlich auch die Freiheit, sich genau so nahe kennenlernen zu lassen, wie es ihm gefällt - aus welchen Gründen auch immer.
    Diese Freiheit ist um einiges größer, als wir sie aus dem „real life“ gewohnt sind. Und gerade diese Freiheit ist mir sehr kostbar. Daran will ich jedenfalls nichts ändern, indem ich etwa Namen, die nur (mehr) gelegentlich hier auftauchen, erwähne, in aller Öffentlichkeit darüber spekuliere, was der Mensch hinter diesem Namen für Gründe haben mag für sein Verhalten, und womöglich versuche, ihn auf diese Weise wieder in die Gesprächsrunde „hineinzuziehen“.

    Mir ist natürlich bewußt, daß wir einen Preis zahlen für diese Freiheit - ich vermute, dieser Preis ist genau das, was Dich irritiert.

    Herzlichen Gruß, unbekannterweise ;-)
    Ingrid

    AntwortenLöschen
  7. Liebe(r) anonym,

    ist mir natürlich auch schon aufgefallen und ich denke auch an sie ;-)

    Dazu fällt mir ein: Ernst hatte sich ja offiziell verabschiedet und der Rainer deutete mal eine Bildschirm-Pause an so als Übung (das könnte ein/sein Grund sein vielleicht) ..

    Ansonsten sehe ich das wie Ingrid. Wir sind doch freie Menschen und niemand wird hier abgehalten, sich einzubringen :-) Und doch - das Medium Computer bzw. eine virtuelle Bloggergemeinschaft, wird letztendlich immer auch einen Touch Unpersönlichkeit beibehalten, das liegt meines Erachtens in der Natur der Sache (auch weil man sich ja nie leibhaftig begegnet) - oder aber an den unterschiedlichen Charakteren und Denkweisen, wo eben auch nach gemeinsamen Vorlieben und Interessen gegangen wird innerhalb der Bloggemeinschaft (oftmals entstehen dann engere Kontakte bzw. es findet ein Austausch der Mail-Adressen statt :-)

    LG

    AntwortenLöschen
  8. Als ich hier eingestiegen bin, damals als zuhörerundleser, war die Rede von einem Boot, das lossegelt, ohne bestimmtes Ziel. Es war offen, was sich ergeben würde, es war offen, wohin die Reise führen würde, wer ein- oder aussteigen würde und es war auch offen,wie lange der Kapitän segeln würde. Diese Offenheit hat mir sehr gefallen.
    Wer zusteigen will, ist willkommen, wer aussteigen will, ist auch willkommen. Es spielt keine Rolle, was jemand „anhat“, wie jemand aussieht, woher jemand kommt oder wohin jemand will.

    Manchmal haut jemand drein, wie vor kurzem geschehen durch Felix Hau - das Boot wackelt, oder verändert seinen Kurs. Harter Wind. Manchmal klirren die Säbel, manchmal gibt es auch sanften, zarten Wind oder es wird still in einer Flaute - bisher haben wirs immer wieder hingekriegt, das Boot ist nicht gekentert, obwohl es dem Käptn bereits sehr schlecht ging.

    Gäbe es hier nicht etwas Verbindendes – in diesem Fluß von Dranbleibenden, (Wieder) Einsteigern und (Wieder) Aussteigern – der Segeltörn wäre längst zu Ende.

    AntwortenLöschen
  9. Es gibt natürlich allerlei menschliche Aspekte im Hintergrund. Manchmal wird man müde voneinander, manchmal verkracht man sich, manchmal kommt man sich zu nahe (und benötigt danach Distanz), manchmal stellt man bei persönlichen Treffen fest, dass man sich besser aus dem Weg geht, manchmal erkrankt jemand schwer, manchmal wandert einer auf einen eigenen Blog oder zu Facebook. Manchmal ist Diskretion angebracht, manchmal weiß ich einfach nicht, wie ich reagieren soll, manchmal habe ich einfach keine Gelegenheit zu grüßen. Letzteres gilt für Tom, von dem ich herzliche Grüße bestellen sollte, obwohl er gerade mit einem Nierenstein darnieder lag. Ob er inzwischen operiert worden ist, weiß ich nicht.

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Freudean, schönes Bild mit dem Boot, dem Wind, dem Sturm, der Flaute usw. :-)

    Nebenbei, ich schau ja auch gern mal in die 'Astrotabelle' bei solchen Gelegenheiten, so auch heute :-)
    Wir stehen also kurz vor dem Vollmond und der leuchtet uns entgegen aus dem 12. Haus, das Haus der Verinnerlichung und des Rückblickes, wie es heißt. Dabei im Stier stehend, der astrologisch gesehen, nach Sicherheit, Treue und Beständigkeit verlangt, ein Erdzeichen halt.

    Der volle Mond belebt beim Menschen die Gefühlswelt und schenkt Kraft und Vitalität, der Stier mäßigt (bei den Pflanzen und im Boden, sind es die Säfte bzw. Ätherkräfte, die nach oben treiben, sofern man im Winter von 'nach oben treiben' sprechen kann).

    Der Stier ist auch ein kreatives Zeichen, er untersteht ja der Venus, einige Künstler schöpfen aus seinen Eigenschaften (besonders wohl bei einer entsprechenden Stier-Venus Konstellation).

    Da passt dein schönes Bild vom Boot doch sehr gut, wie ich finde, aber auch die Anfrage Anonyms :-)

    LG
    P.S.: Bei Interesse, hier ein Link zum astronomischen Mondkalender, den Maria Thun für ihren Aussaatkalender benutzt, allerdings die Planeten mit einbeziehend:

    http://www.bunkahle.com/astrolog/mocal.cgi

    AntwortenLöschen
  11. Lieber Steffen,
    ich weiß jetzt zwar nicht, wie das mit dem Stier, den Pflanzen und dem Boden zum Segelboot paßt, aber wir könnten doch einen Bonsai (da hat auch die Venus etwas davon) in einem schönen Keramiktopf mit ins Boot nehmen. Bei einer Vollmondfahrt könnten wir nicht nur die guten Winde, sondern auch gleich die Ätherkräfte nützen.

    AntwortenLöschen
  12. ah, 12. Haus - Fische! Jetzt hab ichs :-)

    AntwortenLöschen
  13. nein, zum Stier direkt passt das nicht, da erdig ;-) ich meinte deine poetische Umschreibung, das Bild mit dem Boot (Metapher oder so), das passt für mich ;-)

    AntwortenLöschen
  14. Zudem: Stier / Kehlkopfchakra /Sprachzentrum etc. ... gute Sänger und Dichter, wahrscheinlich ;-)

    Ansonsten, alles Deuten ist für mich auch ein Spiel und viel Spekulatius ;-)

    AntwortenLöschen
  15. ups, da war ich ganz daneben, buona notte!

    AntwortenLöschen
  16. Ich haben Mars im Fisch (u.a.)

    AntwortenLöschen
  17. ach so, ja, die Pflanzen, das war nur etwas Beiwerk .. aber sehr niedlich das mit dem Bonsai ;-)

    .. und der Vollmond hat für mich etwas von Wärme, auch Verstärkung usw. ... ansonsten alles bzw. alles weitere: künstlerische Freiheit ;-)

    AntwortenLöschen
  18. ..und eine gute Genesung!
    Wünsch ich Tom.
    m.butty

    AntwortenLöschen
  19. Du machst das hier ausgezeichnet Don Michele! Dü wärst der richtige Kandidat wenn wir hier im Ätherkreis dieser Sphäre einen Art Bundespräsident wählen müssten. Wir würden Dir auch alle Privatkredite gönnen.
    Ja grüsse an unseren Botschafter von Los Angeles!
    Herrmann Finkelsteen

    AntwortenLöschen
  20. Oh, ich habe auch noch keinen Urlaub gebucht. Falls jemand zufällig eine leere Finca herum stehen hat, mache ich gern den Ätherpräsidenten.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: