Cedric Parkin: Die große Stille



Große Stille, kleine Stille- schön und gut, das fand ich authentisch und es entspricht eigenen Erfahrungen. Die Struktur von Parkins selbst gegründeter "Mysterienschule" ist aber in archaischer Art autoritär- das alte Schema des "Meister"- Verhältnisses zu Schülern, gekrönt von einem Ring, den Schüler bei ihm tragen müssen. Ansonsten wird westliche und östliche Mystik mit allerlei gemixt, in einer Sprache, die ganz konventionell daher kommt. Hat mich auf den ersten Blick angesprochen, aber wenn man Parkin liest, geht jegliche Inspiration schnell verloren. Er wirkt als Person stark, aber Stärke ist nicht alles, wenn die Strukturen vorsintflutlich sind. Das Übliche halt, was man heute an jeder Ecke angepriesen bekommt. Ich werde noch etwas von ihm lesen, bin aber nicht sehr optimistisch, doch noch auf etwas Originelles zu stoßen.

Kommentare

  1. Wow, freut mich, einen solchen Film auf dieser Seite entdecken zu können, vielen Dank! (kannte ich noch gar nicht).

    Habe gerade eine interesante Stelle bei ihm entdeckt:
    "Manche Menschen suchen die Vereinigung mit Gott, aber sie sind nicht einmal Mensch geworden. Sie wollen nur hinauffahren, aber nicht hinabsteigen und halten das für Spiritualität".("Intelligenz des Erwachens" S. 425)

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  2. Ich kannte Parkin bislang nicht und bedanke mich meinerseits. Ich habe mir zwei Bücher von ihm bestellt. Interessante Menschen mit einem individuellen "Zugang" kennen zu lernen - und sei es nur virtuell- ist immer befruchtend. Mir geht es um Methodenkompetenz, um Vielfalt und Lebendigkeit.

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  3. @ Anonym
    Sehr interessant wie deine Entwicklung war hin zum Advaita und meine Entwicklung hin zur Anthropsophie. Das zeigt mir, dass das Individuelle auch wichtig ist.

    Ich bin ziemlich angetan von dem Video und der Art und Weise C.Parkins' ( hatte ich von gehört, aber mich nie weiter drauf eingelassen). Vor allen Dingen finde ich sein überprofessionelles Projekt (auf seiner Homepage vorgestellt ) begrüßenswert.

    Und damit hätte ich auch eine Frage an
    @ Michael Eggert
    Kann man da vielleicht einen Querkontakt zu den Info 3 Leuten herstellen? C. Parkins sowohl auch Info 3 haben Kontakt zu A. Cohen. - Nicht ganz uneigennützig-
    Vielleicht kann man ja den mittel- und norddeutschen Bereich aus der "Diaspora" herausholen und ein gemeinsames "überkonfessionelles" Projekt planen in Mecklenburg in der Mysterienschule Parkins' !

    LG

    Michael W.

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    1. Kontakte vielleicht über Anna-Katharina Dehmelt, die mir am besten informiert und vernetzt zu sein scheint: http://www.infameditation.de/

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    2. @Michael W.

      Parkin schreibt eher kritische Worte über Andrew Cohen (vor allem über die Art, wie er sich später gegenüber seinem Lehrer Poonjaji distanziert hat)("Intelligenz des Erwachens", S. 419-421). Er bemerkt auch, dass es keineswegs Cohen war, der die Lehre der Evolution mit der Lehre des SEINS verbunden hat (wie dieser behauptet).

      @Michael E.

      Freut mich, dass Dir der Mann gefällt. Er ist in vielen Bereichen durchaus ähnlich wie Tolle (den Du ja hier immer wieder erwähnst) nur nicht so "freundlich" oder heiter, er hat in gewisser Weise etwas "strenges" (und spricht auffällig viel über den Tod). An seine Art musste ich mich auch erst einmal gewöhnen.
      Hoffentlich hast Du Dir "Die Geburt des Löwen" bestellt, wie ich finde, sein bestes Buch. Der Musikjournalist und Autor Joachim E. Berendt ("Die Welt ist Klang") nannte das Buch die "genaueste, nachvollziehbarste Anleitung zur Selbsterforschung - richtiger: zur Erforschung des einen Selbst, das uns alle verbindet - die in deutscher Sprache geschrieben wurde".

      Schöne Grüße!

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    3. @ anonym
      Danke für den Tip. Ich habe noch mal verschiedene zum Teil massive Kritiken an /über A. Cowen gelesen.
      Es wird also dabei bleiben, dass ich es mit den "persönlichen" Lehrern nicht so habe.....

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  4. Ich lese jetzt gerade mal das Heftchen "Mysterienschule" von und mit Parkin, und da ist bei mir erst einmal die Sympathie vorüber. Seine Kurse dauern 5 Jahre, es gibt zwingende "Schweigegelübde", Verpflichtungen, seine Kurse zu besuchen, die ein Potpourri von Dies und Das sind, ein striktes Lehrer- Schüler- Verhältnis, und das Dargestellte erscheint ziemlich unoriginell. Das hat man alles so oder ähnlich irgendwo gehört, selbst die Sprache ist pure Konvention: Er will "die Flamme im Herzen entzünden" und Menschen "eine Tür weisen". Ja, ja. Wie gehabt.

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    1. Tscha, Stille stillt eben nicht jeglichen Hunger auf.... :-)

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    2. @ Michael Eggert
      Danke für die Info. Vielleicht werde ich, wenn ich mal in der Gegend bin zu einem "unverbindlichen" Vortrag fahren und dann drüber berichten.
      Gruß!

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    3. Das Heftchen "Mysterienschule" ist keineswegs repräsentativ für Parkins Denken, es richtet sich vielmehr an Schüler/Leser, die mit seiner Lehre bereits vertraut sind und die den Wunsch haben, bestimmte Aspekte in einem Kurs zu vertiefen (Den Kurs muss man natürlich nicht machen, wenn man keine Lust hat, mache ich auch nicht). Im Vergleich zu seinen grundlegenden Büchern "Auge und Auge mit dir selbst" dem schon erwähnten "Die Geburt des Löwen" oder "Intelligenz des Erwachens" ist es natürlich auch sehr viel oberflächlicher (Amüsanterweise erinnert der Titel "Mysterienschule" ja leicht an vertraute Anthrobegriffe...). Für mich ist der Mann durchaus "tiefer" als z.B. etwa E.Tolle, obwohl ich diesen auch schätze.

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    4. Ach ja, und sprachliche Wendungen wie "die Flamme im Herzen entzünden" gibt es zweifellos auch bei Steiner, das sagt m.E. nicht viel aus.

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    5. Ich werde mir Parkin noch genauer ansehen. Im Grunde ist mir dieses gruppendynamische Guru-Schüler-Ding auch ziemlich egal. Für mich ist das so etwas wie der röhrende Hirsch im Wohnzimmer- das alte Cliche der alten Esoteriker. Es ist so kitschig und es bringt mMn so wenig, bringt aber eine Menge Probleme, z.B. wirklich in ein unangenehmes gruppendynamisches Fahrwasser zu kommen. Just out of time. Warum belastet der Mann sich mit dem Mist? Wenn man ein krankes, aufgeblähtes Omnipotenz-Ego hat, mag es ja wenigstens schmeicheln. Ich denke nicht, dass Parkin in diesem Sinn ausgebrannt ist. Naja, ich verstehe es nicht.

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    6. Na ja, "röhrende Hirsch im Wohnzimmer", "kitschig", "out of time", - das ist dann eigentlich nicht mehr notwendig, im Grunde Zeitverschwendung, ihn Dir noch "genauer an(zu)sehen", Du hast Dir Dein Urteil bereits gebildet; das ist auch OK, ich wollte hier nicht missionieren (habe mich vielmehr gefreut über den Film).

      "Genauer ansehen" hört sich ein wenig so an, wie "ich werde sicherlich einige Fehler, Schwächen entdecken", das bringt dann natürlich herzlich wenig (Ausser vielleicht für den Unterhaltungswert auf diesem Blog).

      Ich fande es früher (als langjähriger Anthroposoph) auch einfacher, einen spirituellen Weg lediglich anhand von Büchern und gelegentlichen selbstauferlegten Übungen zu gehen; interessant wird es, wenn man sich absolut ehrlich fragt, wie weit man damit gekommen ist.

      Man muss ja nicht immer die ewig gleichen und altbekannten Klischees über den bösen Guru, a la Osho, der die unbedarften Schüler missbraucht, bemühen. Es gibt andere Formen der Schülerschaft und der Lehrer-Schüler Beziehung.

      "Der sicherste Weg, den Geist und seine Welt nicht zu gefährden, besteht darin, sich einen Lehrer zu wählen, der bereits den Körper verlassen hat" ("Intelligenz des Erwachens" S. 365)

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    7. Nein, ich kann durchaus unbefangen lesen. Aber das Buch ist noch nicht da. Und ich werde auch nicht alles gnadenlos verwursten, um einen Joke daraus zu machen. Ich verstehe das Bedürfnis nach einem Lehrer einfach nicht. Wie man es macht, kann man nicht lehren. Wenn man weiß, wie man es macht, entwickelt es aus sich selbst. Das ist so natürlich, wie eine Pflanze wächst. Ich habe keine Ahnung, an welcher Stelle man da Beratung braucht.

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    8. "Wie man es macht, kann man nicht lehren. Wenn man weiß, wie man es macht, entwickelt es aus sich selbst"

      Ja, etwas ähnliches hatte ich früher auch gedacht. Bis mich Parkin (und 2,3 andere Advaita-Autoren) radikal auf meine Arroganz hingewiesen haben, die darin besteht, zu meinen, ich "weiß, wie man es macht". Eventuell verwechsle ich dann nämlich die Wirklichkeit meiner Erfahrung mit angelesenem Wissen oder sonst etwas.

      Wie gesagt, ich halte es für sehr entscheidend, sich wirklich ehrlich zu fragen, wie weit man meint, auf dem inneren Weg in seinem bisherigen Leben gekommen zu sein. Das Erleben der Traurigkeit oder Resignation in der Vertiefung dieser Frage war für meinen Weg weichenstellend und schicksalhaft. Ich hatte auch gedacht, mich in der "spirituellen Szene" nach jahrzehntelanger Beschäftigung gut auszukennen. Alles Arroganz, wenig Wert, keine Substanz, letztendlich nur Worte, Meinungen. Ein lebender Lehrer wie Parkin (oder auch ein anderer) wirft dieses Halbwissen über Bord, er interessiert sich nicht dafür. Ohne Lehrer kann man über das Loslassen, die Leere, die Achtsamkeit viel lesen, denken und meditieren, man wird aber weiter festhalten und im tiefsten Inneren alles unverändert lassen wollen.

      Schön, wenn die Pflanze natürlich wächst. Ich habe aber kaum einen Menschen getroffen (schon gar nicht in der Anthroposophie) der innerlich "natürlich wächst". Wir wollen unsere unmittelbare Erfahrung fast immer manipulieren, etwas mit ihr machen, sie kommentieren, verbessern, vergeistigen. Wir können sie nicht "sein lassen" (Vielleicht wollen wir sogar eine "Ruhe-Übung" machen) darum erfahren wir sie auch nicht in ihrer Tiefe.

      Wir erfahren unser "festhalten" und identifizieren fast nie, da wir nichts anderes kennen; in diesem Sinne bräuchten wahrscheinlich fast alle Menschen "Beratung".

      Gute Nacht für heute!

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    9. Ja, Du hast schon recht, in irgend einer Weise muss man richtig vor die Wand fahren.

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    10. @ Anonym

      Andererseits gibt es ungezählte Beispiele darüber, wie Menschen abhängig werden von einem persönlichen Lehrer. Von Baghwan/Osho zu zu Poonjaj, dann weiter zu Gangaji oder Cowen. Alles kein Garant!

      Mich hats' da nie zu hingezogen- habe mir zweimal einen Vortrag von Isaac Shapiro angehört und war einmal zum Darshan von Mutter Meera. Beides bei mir vor der Haustür und umsonst. Mutter Meera hat schon selten schöne, schöne Augen ;-)
      Entwicklungen benötigen ihre Zeit, siehe Tolle - 20 Jahre vom " Erlebnis" bis zur ersten Buchveröfffentlichung.
      Im Advaita gibt es doch die Aussage: "Der Kopf befindet sich bereits im Rachen des Tigers. "Da klingt doch ähnliches an, oder was ist damit gemeint?


      Schönen Tag!

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  5. "Andererseits gibt es ungezählte Beispiele darüber, wie Menschen abhängig werden von einem persönlichen Lehrer"

    Die Menschen, die von einem Lehrer abhängig werden, sind nicht nur erwachsen, sondern zumeist ziemlich gebildet. Ein Minimum an Eigenverantwortung darf man da schon voraussetzen. Abhängig werden kann man auch von einem verstorbenem Lehrer, von seinen eigenen Lieblingsgedanken oder von "Deutschland sucht den Superstar".

    "Ein wahrer Lehrer ist nur negativ. Er nimmt dir alles und gibt dir nichts. Er nimmt dir die Illusion, er entlarvt alles Falsche und entfernt alle Schleier...Durch einen wahren Lehrer wirkt auch die Kraft Shivas, eine zerstörerische Kraft, welche nicht Leben vernichtet, sondern Falschheit und Illusion." ("Intelligenz des Erwachens", S.441)

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  6. Hallo Anonym,

    ich habe mal gelesen, dass es innerhalb der verschiedenen hinduistischen Richtungen ganz unterschiedliche Auffassungen zu einer Schülerschaft gibt. Einige Richtungen fordern auf, alle alten Bindungen abzubrechen, andere Richtungen sind da liberaler.

    Der Begriff Guru, habe ich mal bei Wilber gelesen, bedeutet ursprünglich Zerstörer der Dunkelheit.
    Ich weiss , dass Rudolf Steiner persönlich Schüler gehabt hat.
    Er hat aber vielfach darauf hingewiesen, dass Freiheit impliziert, sich für, ich bleibe jetzt mal bildhaft, Dunkelheit oder Licht zu entscheiden.
    Wer entscheidet?
    DU - nicht ich, nicht der Guru.
    Das war die Botschaft Raman Maharshis: Ergründe DICH selbst!

    Wenn du es nicht tust, ist es halt, wie es ist. Manches benötigt seine Zeit und ist nicht zu forcieren - aber "der Kopf ist bereits im Rachen des Tigers"!

    Ramesh Balsekar hätte gefragt: Wen kümmerts, dass ich noch nicht erleuchtet bist?

    Ramana M. hat nie erwähnt, dass er ein Lehrer sei. Drum sind auch alle Nachfolgelinien umstritten.

    Wenn es für dich der richtige Weg ist, der dich freier, friedvoller, wacher, liebevoller macht - wunderbar!

    Aber er ist auch für viele zur ewigen Möhre
    http://4.bp.blogspot.com/_LbtaxHrfSiA/SenkhRGrwAI/AAAAAAAABOs/iQtt1tS8iOQ/s320/eselmitm%25C3%25B6hre.JPG
    geworden.

    Lieben Gruß,


    Michael W.

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  7. Ich finde die Sprache von Parkin im obigen Video, vom Anfang bis zum Ende, sehr gekünstelt. Empfinde nur ich das so?

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  8. Liebe Freudean,

    "Ich finde die Sprache von Parkin..." -- "Empfinde nur ich das so?"

    Nein, erlebe ich genauso, hatte es mir aber "verkniffen" zu sagen. :-)
    Habe mir die Frage gestellt zu wem ich gehen würde, wenn ich z.B. einen "Gut"-Schein bekäme, zu Tolle oder Parkin, die Antwort fiel eindeutig zugunsten Tolle aus. Der Parkin wirkt auf mich so, als suche er alles im Kopf zusammen statt es lediglich in selbigem zu form-ulieren. Da würden dann auch Bücher reichen, sie zu lesen statt bei ihm ---. Bei Tolle erlebe ich, dass es ganz von ihm durchdrungen ist, was er darstellt, er berichtet, er erklärt nicht, selbst dann nicht wenn es so scheint als erkläre er, aber er beschreibt und ist somit der Wahrheit näher. Traut man sich sein Empfinden - nicht irgendwelche Sympa- oder Antipathien - mitsprechen zu lassen ---

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  9. Ja, Tolle finde ich sehr authentisch und ausgesprochen liebenswert, wenn ich meine Sympathie mitsprechen lasse :-)

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  10. ..ich erlebs auch kraftvoll gschauspielt, die Sprach' von Parkin..ernst..und mannhaft herb..
    Hannes Wader konnte früher auch so gestelzt herbe sein..
    m.butty

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    1. Da aber wurde danach die Internationale gesungen..
      m.butty

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    2. ...ich wäre aber nicht sofort zum persönlichen Eindruck des Mannes auf mich selbst gekommen, hätte ich nicht Michaels Text unter dem Video gelesen, sondern hätte erst primär zugehört, dann aber ..wohl doch gleich gedacht.. "der erinnert mich an ein Heim, wo man Drogen entziehen kann, und furchtbar bestraft wird, wenn man beim Rauchen auf dem Klo erwischt wird, wo man mal als Übung mit der Zahnbürste Treppe putzt, und im Schlafsaal Bett bauen muß".. aber, wie manroe auch sagt: ich hätt es mir verkniffen..aber jetzt sag ich es mal.

      Es ist halt nicht leicht, möchte ich drauf hinweisen, in einer Gruppe zu "urteilen", bzw. Eindrücke wiederzugeben. Man müßte mal so irgendeinen Guru anonym bewerten, und dann vergleichen wir offen, wie ein Wettbewerb! :-)) Allerdings, es ist auch hilfreich, mit Andren gemeinsam an seinen Eindrücken zu bilden.. Oft fällt einem allein etwas "vom Karren", und ein Mitmensch sagt: "Vergiß aber nicht..!" ..und hebt es uns wieder auf..
      :-)) m.butty

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  11. "Man müßte mal so irgendeinen Guru anonym bewerten, und dann vergleichen wir offen, wie ein Wettbewerb!"

    Ja, das müsste man mal machen...Ich verabschiede mich hiermit von diesem Blog. Ein kurzer Ausflug meinerseits nach Anthroposopistan, nun solls auch gut sein, sorry, aber ist irgendwie doch nicht ganz mein Niveau, das geht ja mehr in Richtung "Perlen vor die Säue werfen".
    Ich wünsche weiterhin viel Vergnügen mit der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft und dem gemeinschaftlichem Guru-bashing.

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    1. Das tut mir leid, aber Du bleibst ja nie lange, weil Du Dich meist dann ärgerst. Ich finde es wirklich schade. Ich glaube, ich habe verstanden, was Du bei einem Lehrer suchst und warum. An irgend einer Stelle ist etwas wie ein persönlicher "Paradigmenwechsel" nötig, wenn man die Sache ernst nimmt. Ein "Crash" der Selbstbilder. Das kann man vielleicht bei guten Lehrern finden. Oder man kriegt es vom Schicksal serviert und vorgesetzt und muss es dann verdauen.

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    2. @ Anonym

      Das hätte ich dann doch gern ein wenig differenzierter gehabt ;-)

      Mich haben sie mal vor Jahren, als ich mich in einem Advaita- Forum rumgetrieben hab als Gutmenschen und Freund eines Rassisten betitelt bis ich mit denen dann Tacheles geredet hab. :-)

      Im Übrigen steht hier noch die Beantwortung einer Frage aus, mein Lieber ;-)


      Deine Interpretation von: "Der Kopf befindet sich bald im Rachen des Tigers"?

      LG

      Michael W.

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  12. Humorlosigkeit und gekränkte Eitelkeit machten Steiner zu Lebzeiten viel zu schaffen, und es ist nicht immer ein Zeichen von "Stil und Niveau". Es gibt eine gegenseitige Verehrung unter Menschen, die getragen ist von ernsthaftem Humor, und heiterer Anerkennung. Ich glaube, so etwas wir u.a. hier gesucht! Herzlichst; mischa butty

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  13. "...was Du bei einem Lehrer suchst und warum. An irgend einer Stelle ist etwas wie ein persönlicher "Paradigmenwechsel" nötig, wenn man die Sache ernst nimmt. Ein "Crash" der Selbstbilder. Das kann man vielleicht bei guten Lehrern finden. Oder man kriegt es vom Schicksal serviert und vorgesetzt und muss es dann verdauen." auch wieder ein sehr wertvoller Gedanke, der mir vom Karren fiel, weil ich mich über das Wörtchen "nicht ganz mein Niveau" aufgeregt habe. Aber ich selbst habe so viel negative Erfahrungen mit dem Entstehen von Autoritäten gesammelt, oder, schlimmer, mit der von schlichten Gemütern bezogenen autoritär, hierarchischen, -Rolle- innert irgendeines "Systems", daß mir Rudolf Steiner mit seiner unaufdringlichen und unbestechlichen Brüderlichkeit, als "älterer" Bruder und Freund imaginativ sehr viel gegeben hat.
    Lieben Gruß, mischa butty

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  14. habe mir die website angeschaut, das schöne neue Kloster, habe ernsthaft weitergeklickt, Werdegang, Verbindungen, bis hin zu "Cohen" und lade gerade ein Video mit Mediation von Cohen und Wilber herunter, um tiefer einzutauchen, verstehe langsam, wie Herr Gronbach seinen Weg geht, wie das alles verbunden, verwoben ist, wie "Info3" letztlich den Kern, das Ringen Steiners nicht mehr versteht?!
    Finde in diesem Zusammenhang eine neue Zentralgestalt, des Indischen
    http://de.wikipedia.org/wiki/H.W.L._Poonja
    Dieser Mann verbindet die obigen Personen.
    Nun ringen wir hier alle mehr oder weniger ernst, doch wir ringen, oder :-).
    Es reift nun aus dem Werk Steiners, dem lebendigen Kennenlernen östlicher Lehre, östlicher "Gurus" (u.a. Initiation von Guru Hariananda, der den indischen Zweig von Paramahansa Yogananda fortführt), es reift heute durch das Schicksal des Mannes unter dem link folgender Gedanke:
    das Indische, das Östliche will in einen Zustand geraten, der vor der W-Erdung erlebt, erfahren wurde. Ein Hindurchsteigen durch die Bilderwelt Krsna´s. Da, wo erwähnter Guru nicht mehr das Krsna-mantra ausüben kann und zu seinem Lehrer geht, dieser ihm sagt, es geht nicht mehr, weil Du erleuchtet bist, es gibt dann keine weiteren "Bilder", Visionen, da geht dieser Mann von seiner Suche zurück ins "normale" Leben, verbringt ein ganz normales, weltliches Leben, äußerlich. Er gründet also keine biologisch-dynamische Landwirtschaft, etwas ganz Neues für die Erde. Erkenne, das Östliche will in die Vor-W-Erdung, eigentlich ins Vorgeburtsein um sich mit dem All-Göttlichen zu vereinen. Der Christus-Impuls reift den Menschen durch die Erde, soz. ein noch nicht gewordenes Göttliches, ein Göttliches das aus Schmerz, Leid irgendwie hindurchgeht, ein W-Ahn. Schrieb an anderer Stelle von dem tibetischen Weg, den herübergekommenen atlantischen Mysterien, von denen Steiner in sehr hohen Tönen spricht. Natürlich tut es weh, jetzt von den vielen Selbstverbrennungen zu hören, zu sehen. Es erinnerte mich an die Selbstverbrennung einer "Didi" und eines "Dadas" mitten in Berlin, ca 1978, aus Protest für die Gefangenschaft ihres Meisters. Schrieb, suchte diesen in Timmern auf. Traf ihn nur am Flugplatz. Etwa hundert Anhänger, platzierte mich direkt vor ihm. Tanzte gezielt nicht, als alle aufstanden, ihn verehrend... . Blieb sitzen. Er "verbockte" die Situation, denn er sprach mich nicht an, verstarb bald darauf. Es gab zuvor dramatische Bilder mit ihm, von denen er offensichtlich nichts wußte, sonst hätte er Kontakt aufgenommen. Was offensichtlich nicht mehr geht, ist unsere Bilder in eine menschliche Gestalt hineinzubilden, deswegen haben Gurus ausgedient. Es ist ein Rückschritt, ein sich Hinwenden ins Vorgeburtliche Gottes, Menschen als göttlich zu verehren. Vielleicht ist uns der ätherische Christus viel näher als wir ahnen, etwas, was in uns Selbst erwacht.... ....in Hariananda, mit dem ich eingehend sprach, erlebte ich die "Dekadenz" vor der Steiner sprach, der sich wunderte, wie wir in die Knie in Anbetung gehen, obwohl wir unser Bewußtsein so entwickelten, was damals im Osten als Ideal des Yoga erschien.
    Es sind innerlich schwere Tage und doch irgendwie heilsam.....

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    1. Korrektur:
      der Titel und Name lautet korrekt:

      Paramahamsa Hariharananda

      http://www.kriyayoga-europe.org

      Traf ihn ca 1982 in Roth. Nach meiner Einweihung - schicksalsumstände Zwangen mich - demonstrierte er mir an einer jungen Frau die Übertragung von Schwingungen. Wir standen in einer Gruppe und er berührte mit seiner Handfläche die junge Frau im oberen Brustbereich, er schaute mich dabei gönnerhaft an, wegen der Lektion, die er mir schenkte. Die junge Frau erzählte mir später, sie habe nur eine kalte zitternde Hand gespürt. - Auf dem Bild sieht er besser aus, als damals, vielleicht hatte die Begegnung unserer Ätherwesen (nach Steiner) etwas bewirkt :-)

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    2. Habe das Video mit Cohen und Wilber angesehen. Sie antworten auf die Frage einer Teilnehmerin, attraktive junge Frau.
      Finde gerade einen Hinweis von Frau Mosmüller

      http://www.lochmann-verlag.com/Nr.%2085%20anthroposophische%20phaenomene.pdf

      "„[…] In der Meditation an diesem Abend dachte ich die Gedanken
      [Ken] Wilbers dann so kräftig wie nur möglich mit meinem entwickelten meditativen Denken, mit der innerlich anschauenden
      Urteilskraft […] Bis hierhin war alles noch immer inhaltlicher Gedanke. Nun jedoch schien er eine Art Kraft zu bekommen. Der Gedanke wollte aus sich heraus etwas tun, er wurde lebendig und fing an, mich als Zuschauer mitzuführen. Ich wurde in die Höhe geführt, immer höher (und auch immer tiefer), immer seliger, die Kontur meines Ich löste sich allmählich auf. Ich wurde aber auch in die Weiten geführt, in die Seligkeit der Einheit mit allem, mit allen Welten, allen Bewusstseinen, allen Menschen, allen Standpunkten, Anschauungen, Religionen … Erkenntnissen. Tief da unten und zugleich sehr nahe, innerhalb der Weltenweite – die immer weniger ‚mein’ wurde – schaute ich etwas wie Rudolf Steiner
      und seine Anthroposophie, Holon einer vergangenen Zeit … einst war sie meine Welt, aber diese Welt löste sich selig auf wurde eins mit meinem immer weniger wichtigen Ich, das ja Kontur der Anthroposophie gewesen war"

      Ist ja eine Anleitung zur Auflösung der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners. Nun wird der "Gronbach-Weg" verständlich.

      Dies "aber diese Welt löste sich selig auf.... ", flüstert das Luzifer, segnet das Ahriman?!
      Das Video zeigt einen Wilber und Cohen, die letzten Endes von der Kraft der Seelen der Zuhörer und Zuschauer leben. Die Gesichter zeigen keinerlei Verwirklichung, banale Zeitgenossen.. ...da ist nichts, aber auch gar nichts, das auch nur annähernd in Gedanken von diesen Beiden wir-kl-ich fruchtbar sein kann. Junko Althaus hat heute einen Beitrag veröffentlicht, der so richtig die Tragik der AAG beleuchtet, den Weg andeutet. Nicht die Auflösung in eine nebulose Seligkeit wie sie Musmuller erlebt kann das Ziel sein, nicht die Chakraaufweichung wie sie nun durch "Zweigleiter" angestrebt wird. Interessante Texte, auch interessante Nächte. Am Liebsten würde "ich" diese anthroposophischen Leitfiguren an einem Ort versammeln, eine Nacht mit ihnen verbringen, schauen was dann übrig bleibt oder neu entsteht.....

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  15. Es gab technische Schwierigkeiten, einen Text zu veröffentlichen.

    Hatte das Video mit Ken Wilber und Cohen angeschaut.
    Finde zufällig gerade diesen Text:

    „[…] In der Meditation an diesem Abend dachte ich die Gedanken
    [Ken] Wilbers dann so kräftig wie nur möglich mit meinem entwickelten meditativen Denken, mit der innerlich anschauenden Urteilskraft […]
    Bis hierhin war alles noch immer inhaltlicher Gedanke. Nun jedoch
    schien er eine Art Kraft zu bekommen. Der Gedanke wollte aus sich heraus etwas tun, er wurde lebendig und fing an,mich als Zuschauer mitzuführen. Ich wurde in die Höhe geführt,immer höher (und auch immer tiefer), immer seliger, die Kontur meines Ich löste sich allmählich auf. Ich wurde aber auch in die Weiten geführt, in die Seligkeit der Einheit mit allem, mit allen Welten, allen Bewusstseinen, allen Menschen, allen Standpunkten,
    Anschauungen, Religionen … Erkenntnissen. Tief da unten und zugleich sehr nahe, innerhalb der Weltenweite – die immer weniger ‚mein’ wurde – schaute ich etwas wie Rudolf Steiner und seine Anthroposophie, Holon einer vergangenen Zeit … einst war sie meine Welt, aber diese Welt löste sich selig auf, wurde eins mit meinem immer weniger wichtigen Ich, das ja
    Kontur der Anthroposophie gewesen war."

    http://www.lochmann-verlag.com/Nr.%2085%20anthroposophische%20phaenomene.pdf

    Nun wird der Gronbach-Weg, seine Meditation verständlicher. Ziel ist die Auflösung der Geisteswissenschaft Steiners. Leider zeigen Cohen und Wilber in ihren Gesichtern die Belanglosigkeit ihrer erlebten Geistigkeit. Fast will die Gestalt Luzifers erscheinen, welche Musmuller in ihrer Meditation leitete. Wenn weiter in dem Text unter dem obigen link erkennbar wird, wie einzelne Zweigleiter nun Menschen zum Chakraaufweichen anleiten, dann sind die Worte von Junko Althaus heute auf ihrem blog ernster als ernst. -

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    1. Man sieht jedenfalls, dass die Büchse der Pandora geöffnet ist, wobei ich dabei nicht bewerten möchte. Viele Menschen haben durch das Anthroposophische nicht das gefunden, was sie suchten. Das Bedürfnis nach konkreter geistiger Erfahrung reißt sie jetzt aus den Zusammenhängen. Es brennt an allen Ecken und Kanten, während die AAG immer noch ihre intriganten Spiele treibt und mit sich selbst beschäftigt ist.. die Mitglieder, insbesondere die jüngeren, laufen davon. Auch Mosmuller steht für eine neue kräftige Esoterik, wobei sie diese bislang rechthaberisch vorträgt und sich wenig konstruktiv positioniert. Der von Dir benannte Zweigleiter (um wen handelt es sich?) versucht zu handeln, das scheint mir nicht verkehrt zu sein. Mir scheint, dass die Mysterienströme in toto jetzt sehr aktiv tätig sind und dass es immer schwerer werden wird, überhaupt ein Urteil für das finden zu können, was eigentlich geschieht und vorliegt, da wir als Anthroposophen meilenweit hinterher hinken.

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    2. Offensichtlich gab es ein technisches Problem, da der verschwundene Text "error" nun doch erschienen ist, der ursprünglich in der "Vorschau" erscheinen sollte. - Zu Deinen Worten. Ich denke wir hinken Niemandem hinterher, da "vor" der Geisteswissenschaft Nichts ist. Die AAG zählt nicht, sie ist für die Geistige Entwicklung der Menschheit bedeutungslos. Sie hat verdient, was sie erfährt, sie verschreibt sich nur dem Konsum, wie eine mail von Michaela Glöckler im Zusammenhange von "Eliant" zeigt. Es geht nicht mehr um den Impuls Steiners, sondern um das eigene Wohlergehen, ob ein Klaus HÄffner oder ein Herr Mackay. Dem Wesen nach lebt "Lüge" in Dornach in besonderer Gestalt der Geistes-Feigheit.
      Wer etwas hinter die Kulissen blickt (es liest tatsächlich der amerikanische Geheimdienst fleißig diese website), der ahnt das kommende Erwachen, der erkennt die Zeichen der Zeit.

      -- las vor einiger Zeit zufällig, wie Steffen eine Frage beantwortete, warum ein "Ernst Seler" nicht mehr hier schreibt. Tatsächlich hatte ich größte Schwierigkeiten mit bloßem Modem die website zu öffnen, geschweige einen Text in der Vorschau zu lesen, was auch ein Grund war, sich zurückzuziehen ---

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    3. @ Michael Eggert

      "Mir scheint, dass die Mysterienströme in toto jetzt sehr aktiv tätig sind und dass es immer schwerer werden wird, überhaupt ein Urteil für das finden zu können, was eigentlich geschieht und vorliegt, da wir als Anthroposophen meilenweit hinterher hinken."

      Könntest du zu den Mysterienströmen und zu dem Hinterherhinken der Anthropsophen ( hinter wem zum Beispiel) noch etwas sagen?

      LG
      Michael W.

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    4. @ Michael W.

      Wenn jemand nackt und brüllend, mit Körperbemalung aus dem Wald stürmt, einen Knüppel schwingt und sich damit auf den Schädel schlägt, hat man eben gewisse Vorerwartungen..

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    5. Lieber Michael W., der letzte Kommentar unter meinem Namen war gefälscht- offenbar ein Aprilscherz. Ich denke, dass Anthroposophie nicht nur kulturell wirksam ist, sondern auch spirituell ein sicherer, gründlicher Weg sein kann. Im heutigen Zeitalter, in dem alles sofort verfügbar ist, erscheint sie aber reichlich sperrig. Da vermitteln andere Wege eine Methodenvielfalt, in der jeder, der sucht, etwas finden kann, und zwar tatsächlich und real. Wenn die Sache nicht gründlich angegangen wird, besteht aber die Gefahr, dass bestimmte individuelle Grundstellationen dabei mitgenommen und nicht transformiert werden-es ergeben sich dann ganz merkwürdige Poaitionierungen, ohne dass das Schräge daran erkannt wird. Ich denke, dass die anthroposophische Methodenpalette schon entstaubt und erweitert werden sollte, ohne die Gründlichkeit abzulegen. Man kann niemanden hindern, eine Abkürzung über den Acker zu nehmen, aber wenigstens das Angebot sollte stehen, dass man es auch systemisch- anthroposophisch machen könnte. Ich hoffe und denke, dass ein längerer Artikel von mir dazu im Juni-Heft von Die Drei erscheinen wird.

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    6. <lieber Michael Eggert,

      der Fälscher war sofort erkannt ;-) Seiner Rede Sinn blieb im Dunklen?
      Vielen Dank für deine Erläuterung. Ich lese gerade ein ziemlich "altes" Buch von Georg Kühlewind "Die Wahrheit tun" , auch um meine diversen Abkürzungen über den Acker nachträglich einzuordnen und in Zukunft etwas sicherer weiterzumachen. Auf deinen Artikel bin ich gespannt, wahrscheinlich wirst du ihn auch hier reinsetzten!

      Gruß in die Runde, auch an den Doppelgänger :-)
      Michael W.

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  16. lieber Ernst,

    "wie Steffen eine Frage beantwortete, warum ein "Ernst Seler" nicht mehr hier schreibt"

    Hab hoffentlich nichts dummes geschrieben! ... man bewegt sich ja manchmal in Spekulationen und dann schreibt man sicher auch mal Blödsinn...

    LG und einen schönen, entspannten Sonntag allen :-)

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    1. lieber Steffen,
      hast damals voll korrekt geschrieben .....
      ..... ja der Palmsonntag lässt hoffen
      alles Gute

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    2. ..dann bin ich ja beruhigt, Ernst ...

      Zu Palmsonntag: danke für die ERinnerung :-)

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  17. Ah ja, irgendwie wäre es auch schön, sich hinter den Kulissen zu kennen, ohne Nicks und live. Ohne Bashing dafür Erkennen des Anderen. Wohl schwer möglich so rein aus dem Netz, aber offensichtlich doch geschehen manchmal, noch vor meiner Zeit hier im Blog oder der RSL...

    Hab noch manchmal ein bissche Schwierigkeiten gut und böse in der Szene zu unterscheiden. Allerdings gibt es das so vielleicht gar nicht, indem man Auf- Steigt, steht man darüber, indem man Herunter-Steigt erkennt man ein individuelleres Bild als das vorherige, urteilende. Tut mir echt leid, falls ich dadurch jemandem zu nahe getreten sein sollte, ohne es zu wollen oder zu merken...

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    1. "Ah ja, irgendwie wäre es auch schön, sich hinter den Kulissen zu kennen....."

      "skypen" überwindet die Entfernung, von angesicht zu angesicht

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  18. Joseph Beuys

    Und wenn ihr noch ganz viel Zeit und Lust habt am späten abend des Palmsonntag - dann lest doch mal folgendes Interview mit Joseoph Beuys, welches er mit einem Mitarbeiter des evang. Instituts "Kirchbautag" geführt hat. Sehr interessant und alle Achtung vor dieser Offenheit des Instituts!
    Link: http://www.kirchbautag.de/recherche/vortraege-und-texte/text-archiv-des-instituts/texte-von-horst-schwebel/im-gespraech-mit-joseph-beuys.html

    lg

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  19. Lieber steffen,
    finde heute Deinen link.
    Habe das Interview gelesen, am Ende begonnen.
    Die Gedanken passen zu Überlegungen, wie wir in einer Zeit leben, da das äußere Verehren eines Göttlichen, in der Vergangenheit als Statuen - bis hinein in die Gegenwart - nicht mehr das innere Sehnen usw. erfüllen kann. Es ist die innere Aktivität, oder wie Beuys es formuliert, das Göttliche in uns, was wir entdecken dürfen. Herr Prof. Wendland von dem ich hier erzählte, sprach während es letzten Gespräches, zwischen Regalen eines Baumarktes (hatte das schon viel früher erwähnt) von dem Erbe von Beuys: "das Licht weitertragen". Hatte mich nur am Rande bisher mit Beuys beschäftigt. Kann jetzt erkennen, wie dieser Künstler zur "Gefahr" wurde, weil er eigenständig formulierte. Die Bekanntgabe seines Todes berührte, weil ein neuer Lichtpunkt in der Geistigen Welt, ein weiterer Helfer, der viel bewußter nun wirken kann.
    Danke für den Hinweis, wirklich erstaunlich, die Veröffentlichung....

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  20. Lieber Ernst,
    freut mich, dass es dir zusagt :-)
    Im Netz findest du übrigens sehr vieles über Beuys, z.B. auch auf YouTube, sehr schön ihn quasi 'life' zu erleben...oder denke nur mal an sein wunderbares Projekt: "Die Honigpumpe am Arbeitsplatz" in Kassel...bei Interesse, hier etwas darüber bei wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Honigpumpe_am_Arbeitsplatz )

    Zu Honig und Biene soll er u.a. folgendes gesagt und gedacht haben - Zitat/wiki:

    Honig sollte in seiner Symbolik auf die gemeinschaftliche Lebensform der Honigbiene und deren Fähigkeiten zur Staatenbildung hinweisen. Den Honig als ein von Bienen erzeugtes Nahrungsmittel und als naturwissenschaftliches Phänomen, sah Beuys als eine Grundlage der Theorie der Sozialen Plastik. In einem Gespräch, das die „Rheinische Bienenzeitung“ 1975 mit Beuys führte, ging der Künstler auf den Zusammenhang näher ein:

    Am Bienenorganismus sei dieser durch soziale Tätigkeit entstehende Wärmeprozess abbildbar. Beuys vergleicht ihn mit der Weiterentwicklung im Sinne des Sozialismus, aber nicht als Staat der perfekt funktionieren müsse, sondern im Sinne eines Organismus, der doch perfekt funktionieren muss..."Dieser Begriff des Wärmehaften verbindet sich auch mit dem Begriff der Brüderlichkeit und des gegenseitigen Zusammenarbeitens, und deswegen haben Sozialisten die Biene genommen als Symbol, weil das im Bienenstock geschieht, die absolute Bereitschaft, sich selbst zurückzustellen und für andere etwas zu tun."

    lg

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  21. nachtrag: das mit den Bienen und dem Sozialismus kann natürlich auch schnell in Fatalismus und Gruppenzwang enden, da sollte man schon auch aufpassen, mit wem man was unternimmt und dass man auch ans eigene Wohl denkt ;-)

    Siehe Kommunismus und Guru-Abhängigkeiten ;-)

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