Der träumende Doktor Steiner (Zustandsbeschreibung 2012)

Grafik: Michael Eggert

Kommentare

  1. Sieht so aus, als würde er sich seine Inspirationen in einer Opium-Höhle holen...

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  2. Da muss ich meinem Vorredner zustimmen. Ich weiss ja nicht wie du auf diese Idee gekommen bist (da muss ich unwillkürlich an Nietzsches Zitat denken :-), denn Steiner als Träumer sich vorzustellen, das wäre so ziemlich dass allerletzte, was mir einfallen würde. Sehr merkwürdig, Michael.

    anonym1

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  3. Von mir aus gesehen war das ein weiterer Kommentar zum Zustand der Gesellschaft heute- das Beliebige, Belanglose, Herbei- Geredete, wie als Beispiel im Artikelchen von Andreas Neider, den ich mir mal als Repräsentant heraus gegriffen habe. Anthroposophie erscheint mir da wie ein schöner Traum. Steiner selbst sehe ich nicht so.

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  4. Im Gegensatz zu den Schw*** (z. Bleistift lesbar als ***achmaten) der AAG und Bewegung war Rudolf Steiner IMMER hellwach.

    Also das Bild kann nur insofern entschuldigt werden, als Rudolf Steiner ausdrücklich damals "das Karma der Gesellschaft und Bewegung" auf sich nahm.

    Ob diese Anthros und Waldis diesmal - nach ihrem doch von einer überwiegend zuhälterisch stillen Mehrheit mitgetragenenen doch ganz und gar vollkommen ungeistigen 'Amoklauf' - so 'billig' davonkommen, darf doch wohl zu Recht mehr als bezweifelt werden, oder?!

    Die Schwelle will nun einmal WEISSMAGISCH bemeistert werden - und da dürfte da oben auf diesem Bild JEDER Anthro und/oder Waldi abgeLICHTEt sein oder werden - , aber eben nun mit Sicherheit nicht Rudolf Steiner ...

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    1. ist herr lichte noch als graphiker bei der alg II behörde oder schon wieder als werklehrer in einer beschäftigungsmassnahme einer waldorfschule tätig...???

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    2. Ich würde es ihm wirklich gönnen, dem Guten, da gehört er doch eigentlich hin. ;-)

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  5. Rein künstlerisch gesehen ist das eine sehr ästhetische Bildbearbeitung.

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  6. "Von mir aus gesehen war das ein weiterer Kommentar zum Zustand der Gesellschaft"

    Solltest du mich damit meinen, so muss ich dich enttäuschen, mit der AAG habe ich nichts zu tun, da ich kein Mitglied bin und diesen albernen Vorstand ebenfalls für entbehrlich halte.

    anonym1

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  7. "Steiner in der Opium-Höhle", das möchte ich als passenden Aufhänger nehmen für meinen nun folgenden Kommentar, der genau genommen auch genannt werden könnte "Steiner in der Psychatrie".


    Anlässlich eines Artikels von Martin, auf den ich „zufällig“ gestoßen bin und auch wegen des über den Klee-Lobens dieses bloggenden Vielschreibers durch Ingrid und einige anonymi, sehe ich mich veranlasst, meine persönliche Meinung zu äußern, zu dieser sich mit schierer Masse ins mehr oder weniger anthroposophische Umfeld bloggenden Erscheinung.

    Dieser Blogeintrag bei Martin:

    http://waldorfblog.wordpress.com/2009/09/22/die-machte-des-lichts-symptome-steinerschen-geisterkenntnis-eine-philosophische-stellungnahme/

    scheint mir in ausgesprochen deutlicher Weise zu offenbaren, wes Geistes Kind AM ist und mit welchen Intentionen und Zielen er unterwegs ist.

    Hier möchte ich zeigen, zu welchen meiner Ansicht nach ziemlich eindeutigen Schlüssen mensch (ein von Martin bevorzugtes Indefinitpronomen) hinsichtlich des Charakters von AM kommen kann, wenn man sich diesen obigen Beitrag einmal genauer anschaut.

    Zunächst einmal war ich nach dem Lesen des Textes doch recht erstaunt, dass sich meine an anderer Stelle gepostete Einschätzung Martins, als falsch erwies. Ich glaubte ja zunächst, es nur mit einer schnodderigen, spätpubertären Äußerung (Steiner habe einen an der Waffel) eines Oberschlaumeiers zu tun zu haben. Ich revidiere hiermit das „nur“ und ersetze es durch ein „unter Anderem“?

    Bei dem oben genanntem Blogeintrag will ich mich ohne große Zitiererei (AM bringt es darin zu einer chaotischen Meisterschaft) unmittelbar zu dem begeben, was mit dem genannten Text ganz augenscheinlich beabsichtigt ist. Ich habe mich nämlich gefragt (womit wir sozusagen auch schon bei der unausgesprochenen Absicht des Textes sind), wie ein Charakter geartet sein muss, der das Ziel verfolgt einem Menschen ohne die geringste äußere Veranlassung, post mortem die Ehre abzuschneiden, der also ganz kaltblütig Rufmord begehen will. (Fortsetzung s. nächstes Posting)

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  8. Dieses Ziel AMs ist wie gesagt zweifelsfrei intendiert in dem durch obigen Link genannten Blogbeitrag, dort wird versucht, Steiner als armes krankes Würstchen zu stilisieren und damit natürlich auch die Anthroposophie zu diskreditieren und zu demontieren. Wie dummdreist AM das macht, indem er sich die Belege dafür von verdeckten und offenen Gegnern holt, das mag jeder selber nachlesen und bewerten. Mit diesem Dreck möchte ich nicht weiter in Berührung kommen, indem ich ihn hier noch einmal wiederhole.

    Was bietet Martins eigentlich dann als Alternative zur Anthroposophie an? Nichts ... außer ein paar leerer Abstraktionen. Wer sich damit zufrieden geben kann und will, der mag es tun:

    „Was würde bleiben, wenn diese zentralen Dogmen geopfert werden? Es bleibt das, was Steiner und die meisten seiner Erben so sehr fürchteten: Es bleibt Nichts. Die scheinbare Leere des Universums, seine aperspektivische Weite. Statt aus dem ICH Sinn in diese Weite auszugießen, könnte aber doch der aperspektivische Raum selbst das eigentlich “Heilige”, das ”Erlösende” sein. Im Nichtsein liegt Alles. Wie es Pablo Picasso ausrückte, liegt eben auch eine Chance darin, dass der Mensch “in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten” erfährt.“

    Apropos Dogmen, genannt werden im Text davor vier:


    - „Die kanonische Bedeutung von Steiners Werk:
    - Die absolutistische Stellung des ICH (nebst der “des” Christus in der Rolle seines makrokosmischen Pendants).
    - Der Glaube an “die” Anthroposophische Gesellschaft
    - Und wichtigstens: Der Priveligiertheitsdünkel und die Selbsteinschätzung“


    Mit so einem Unsinn (dass das ein solcher ist, das muss ich hier im Blog wohl nicht näher begründen) mag man bei irgendwelchen unbedarften, leichtgläubigen Lesern Eindruck schinden können oder einen Lichte in Verzückung versetzen, vielleicht noch den einen oder anderen intellektualistisch geschädigten Anthro ins Zweifeln stürzen (sofern sie nicht sowieso schon zu Evangelisten mutiert sind :-) aber dann war’s das auch schon.
    Übrigens, das für AM wichtigste Dogma (superaltiv (!) - wichtigstens) ist für ihn das an vierter Stelle genannte, was dann auch einen tiefen Blick in seinen Charakter zulässt. Man braucht noch nicht einmal Steiner zu bemühen, um das Offensichtliche zu erkennen, Freud reicht bereits und bei selbigem wird so etwas Projektion genannt. Außerdem halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass u. a. auch die besagten, Steiner unterstellten autistischen und schzothymen Persönlichkeitsmerkmale sich in mehr oder weniger latenter Form bei dem Autor dieses Schmierenartikels bei genauerer Betrachtung seines Charakters finden lassen würden.
    Bei solchen ganz zweifelsfrei charakterlosen Schreiberlingen wie z. B. AM, darf man getrost davon ausgehen, dass das, was nicht passt, stets passend gemacht wird (Zander wie auch Lichte lässt grüßen), wie man ja leicht dem Text entnehmen kann, vorausgesetzt man behält trotz des Zitatebombardements den Überblick.

    @ Ingrid

    Liebe Ingrid, mit Bedauern habe ich festgestellt, dass du dieser kleinen Canaille so ziemlich auf den Leim gegangen bist.

    anonym1

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  9. Wir sind doch hier nicht bei der KPdSU. Meinungsvielfalt ist durchaus gewünscht, und Schauprozesse gibt es ebenso wenig wie geforderte ideologische Linie.

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  10. Eben, lieber Michael, Meinungsvielfalt! Falls du einmal genauer hinguckst, wirst du bei mir lesen können, dass ich in obigem Kommentar lediglich meine persönliche Meinung zum Ausdruck gebracht habe!

    Wie würdest du denn besagten Artikel bei AM bewerten? Du enttäuschst auf ganzer Linie, denn du scheinst mit zweierlei Maß zu messen.

    anonym1

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  11. Na ja, "persönlich" schreibst Du sicherlich, aber warum gleich so wüst Ansgar als "charakterlos" bezeichnen? Das ist eine massive Attacke, und keinesfalls nur eine "persönliche Meinung". Mit Knüppeln diskutieren ist meist in Bezug auf Meinungsvielfalt nicht gerade förderlich. Ich teile in mehreren Punkten nicht die Ansichten Ansgars, sehe aber keinen Anlass, ihn deshalb nicht zu respektieren.

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  12. Zu dem "charakterlos" stehe ich insofern, als ich Rufmord stets als eine Charakterlosigkeit bezeichnen würde. Rufmord und dazu noch ohne jede tatsächliche Veranlassung zu betreiben, ist so ziemlich das Erbärmlichste in meinen Augen. So jemand verdient in meinen Augen keinerlei Respekt.

    anonym1

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  13. Ich formuliere ja auch schon mal kräftig und deftig, zugegeben. Aber Respekt und Offenheit fur das Gespräch, eine gewisse Neugier und die Freude, trotz aller Differenzen eine gemeinsame Basis zu finden, begleiten mich dennoch. Ansgar betreffend gibt es sicherlich Differenzen, aber auch eine Menge gemeinsamer Interessen- vor allem auch eine ordentliche Portion Bewunderung für seine Fabulierlust, seine enorme Intelligenz, seine breit gefächerten Interessen. Auf eine Uniformität der Meinungen kann ich wirklich verzichten.

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  14. Hier übrigens noch ein Nietzsche Zitat, über das nachzusinnen sich lohnen könnte:

    "Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen ein eigenes Ideal."

    anonym1

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  15. Ja, Michael, das klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen. Darauf habe ich allerdings, wenn es um meiner Ansicht nach Essentielles geht, keine besondere Lust. Was denkt sich denn dieser AM dabei, wenn er so einen Beitrag verfasst? Etwa: das macht mir aber Spaß und ein bisschen Spaß muss eben sein. Tut mir leid, wenn dem so wäre, dann soll er doch besser noch einmal in einen guten Waldorf-Kindergarten gehen, um sich dort so etwas wie Gemütswärme anzueignen, die schützt nämlich vor dem Verfassen von solchen infamen Artikeln wie den genannten.

    anonym1

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  16. "Ach, Nietzsche. Da kann man alles mit machen."

    Schon möglich, er kann einem aber auch Denkanstöße geben, wenn man dafür offen ist.

    anonym1

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  17. @ A1

    "Mit so einem Unsinn (dass das ein solcher ist, das muss ich hier im Blog wohl nicht näher begründen) mag man bei "irgendwelchen unbedarften, leichtgläubigen Lesern Eindruck schinden können oder einen Lichte in Verzückung versetzen, vielleicht noch den einen oder anderen intellektualistisch geschädigten Anthro ins Zweifeln stürzen (sofern sie nicht sowieso schon zu Evangelisten mutiert sind :-) aber dann war’s das auch schon. "

    Sprichst du öfter für andere, weil du meinst, dass du ein Recht dazu hast, dich über "irgendwelche unbedarften, leichtgläubige Leser" oder über den ein oder anderen intellektualistisch geschädigten Anthro stellen zu können?
    Wenn du mal wieder runtergekommen bist, denk mal drüber nach ...., damit man dir nicht nachsagen kann, wessen Geistes Kind du bist.
    Das du besonders auf Punkt 4 so anspringst:
    "- Und wichtigstens: Der Priveligiertheitsdünkel und die Selbsteinschätzung“

    dafür brauch man noch einmal weitergehend Freud gelesen zu haben, um zu merken, dass genau dieser Punkt etwas mit dir zu tun haben muss. Das kann jeder einigermaßen wache Volksschüler erkennen, denen ich mich dann lieber zuordnen möchte.

    Also geh mal um den Block und atme tief durch - ;-)

    heile heile Gänschen!

    MfG

    Anonym / Matthias

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    1. @Matthias

      So so, wacher Volksschüler. Volksschüler magst du meinetwegen sein, aber ganz sicher nicht sonderlich wach, denn den besagten Punkt 4 habe nicht ich mit gewissermaßen 10 Ausrufungszeichen versehen sondern AM (soviel zu wach) und um das zu übersehen müsste man eigentlich unter Vollnarkose stehen. Drum wach du lieber erst einmal vernünftig auf, bevor du noch weitere unzutreffende Kommentare abgibst. Also ab nach draußen und einmal um den Block getaumelt und dabei tief durchgeatmet (man sollte die eigenen Ratschläge immer erst an sich selbst ausprobieren) ;-)

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    2. Die Erwiderung an Matthias war von mir, anonym1.

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    3. @ Anonym (er) Wolfgang !

      Mensch, jetzt hätt' ich dich da ja fast übersehen.
      -
      Nein, da hast du anscheinend deine eigene Aussage ( die du dadurch besonders betont und herausgehoben hast (übersehen, auf die ich lediglich Bezug genommen hatte : Hier im Original:

      "Übrigens, das für AM wichtigste Dogma (superaltiv (!) - wichtigstens) ist für ihn das an vierter Stelle genannte, was dann auch einen tiefen Blick in seinen Charakter zulässt."

      Das passiert, wenn der Denker den Denker übersieht!
      Ist ja nicht so schlimm, passiert uns allen immer wieder, sogar " Volksschülern" ;-)

      Kann ja mit ein wenig Charakterstärke und Gemütswärme revidiert und korrigiert werden.

      Vielleicht interessiert da ja folgender " Konstruktivismus" ?

      http://www.kitesh.de/Ramana-Maharshi.html

      Abschließend ein Steiner Zitat:

      " »Wollen wir also nicht nur des Christus teilhaftig werden, sondern wollen wir den Christus verstehen, dann müssen wir nicht nur bequem hinblicken darauf, was der Christus für uns getan hat, sondern dann müssen wir bei allen Lehrern des Westens und des Ostens in die Schule gehen, und es muss uns ein Heiliges sein, die Lehren des ganzen Blickkreises uns anzueignen; und das andere Heilige muss uns sein, diese Lehren so zu verwenden, dass wir durch die höchsten Lehren den Christus vollständig begreifen.<"

      Konstruktiven Gruß !

      Matthias Anonym

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    4. @ Matthias Anonym
      Ich hoffe, Du redest mich nicht an - indem Du einen Anonym "Wolfgang" nennst.
      Dies hier ist mein erster und einziger Beitrag hier...
      Grüsse von Wolfgang (der Wolfgang, der neulich versuchte klar darzustellen, daß Steiner kein Antisemit war)
      (oder Du meinst einen andern Wolfgang...- dann vergiß diese Äußerung)

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    5. Oh sorry ich meinte natürlich anonym 1.

      Jetzt hast du dich aber bereits angesprochen gefühlt ;-)

      So kommt man doch noch ins Gespräch mit einem Gleichgesinnten.


      @ Anonym 1

      UND obwohl ich hier in der Tat seit einigen Tagen narkotisiert mit Cortison und Schmerzmitteln sitze, erwarte ich eine Antwort von dir. Soviel Wachheit muss sein!

      Matthias

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  18. Ich schliesse mich der Meinung von Matthias an: Anonym 1 projiziert eigene Unzulänglichkeiten nach Aussen in einen vermeintlichen Gegner und sieht nicht seine eigene fragwürdige (eigentlich völlig dogmatische) Haltung gegenüber der Anthroposophie. Mal ist es ein Zander, dann ein Lichte, dann ein Martins...Ja, es ist leicht, nach Aussen, auf die anderen, zu schauen. Wieviel Groll und Hass steckt in diesen letzten Kommentaren, meine Güte, gibt es denn keine anderen Probleme in der Welt?

    Den Hinweis von AM auf die 4 zentralen Dogmen halte ich für sehr diskussionswürdig (auch wenn ich sonst auch nicht alles von ihm unterschreiben würde):

    - „Die kanonische Bedeutung von Steiners Werk:
    - Die absolutistische Stellung des ICH (nebst der “des” Christus in der Rolle seines makrokosmischen Pendants).
    - Der Glaube an “die” Anthroposophische Gesellschaft
    - Und wichtigstens: Der Priveligiertheitsdünkel und die Selbsteinschätzung“

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    1. Mir graust bei diesem Kommentar, drum verzichte ich auf eine Erwiderung.

      anonym1

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  19. An die "Ur-Ur-Enkelein" -- welch ein Erbe ---

    "Anonym 1 projiziert eigene Unzulänglichkeiten nach Aussen in einen vermeintlichen Gegner und sieht nicht seine eigene fragwürdige (eigentlich völlig dogmatische) Haltung gegenüber der Anthroposophie."

    Oh Frau, welch dünne Vorstellung von Psychologie, welch Niveau!

    Ich stelle mich hier vollbewusst an die Seite von anonym1 weil er hier momentan der einzige zu sein scheint, der neben klarem Denken auch noch empfindend zu beurteilen vermag, was dieser AM mit seiner verdorbenen Intelligenz so von sich gibt. Dieser elende Virus, zu meinen, wenn man klar im Kopf ist zugleich richtig und perfekt entwickelt und vor allem entfaltet zu sein. Diejenigen hier, die diesen AM bewundern, sollten sich vielleicht mal lieber selbst fragen ob SIE nicht hier rumprojizieren im Auftrage leichter Neidgefühle oder sonstiger fehlgeleiteter Urteile aus dieser Richtung in sich.
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    Hier einige Zitate AM´s aus von anonym1 oben genannten link:

    Diese “Vergeistigung” geschieht durch den gnostisch konstruierten “Feuerfunken” des menschlichen Ich, das ein “leibfreies”, d.h. auch körperablehnend-affektloses, Denken entfalte.
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    Einen Versuch, die autistische Festung des manichäischen Geisterkerns “ICH” zu verlassen,...
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    Vielleicht fällt das nicht zufällig in die Zeit, als Steiner intim mit den Kindern der Familie Specht zu tun hatte (und, wie er später meinte, dort seine “Spielphase” nachholte ...
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    Steiners mit Fichte und Schelling und in Abgrenzung zu Kant geschaffenes, autistisch abgekapselt zum Weltzentrum erhobenes “Ich”, das “seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode” hervorbringen kann; sein Versuch, diese “Kapsel” im “Goetheanismus” mit der Außenwelt zu verbinden, diese in den späten 1890ern als eigentlich “Göttliches” zu erkennen und schließlich durch den Fleischwolf theosophischer Evolutionslehre in das uferlose Panorama von Epochen, Zeitaltern, Hierarchienlehren, deren Aufgaben, Nachzügler, Anführer, Antagonisten und Manifestationen aufzusplittern – all dies grenzt an unglaublichen, psychotischen Wahnsinn.
    -----------------------------

    Typisch moderne küchenpsychologische Erklärung für Visionäre und spirituell Erfasste: sie kamen auf der Erde nicht zurecht, also flohen sie in überirdische Welten. Trifft manchmal zu, oft aber auch nicht.

    In Steiners Fall trifft es m.E. nach deutlich zu.
    -------------------------

    UND, bitte NICHT übersehen, dass auch "Intelligenz-Produkte" lediglich gelenkter Ausdruck sind und man sich zu fragen hätte, wer oder was da wirklich diesen Kanal benutzt. Intelligenz ist eben nicht gleich Intelligenz, sondern nur das Sprachrohr, "...umdrehen bitte---", im Geiste natürlich, falls als vorhanden bemerkt --- es gibt da noch ene Instanz, die zu beurteilen, oder besser einzuschätzen vermag, was da so alles geschieht, man könnte sie spüren, wenn man innehält und nicht seine ganze Energie ins Sprachrohr bläst!

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    1. "was dieser AM mit seiner verdorbenen Intelligenz so von sich gibt"

      Jetzt hast Du schon das gleiche Sprach-Niveau wie Anonym 1. Das ist m.E. schon manchmal leicht peinlich, wie hochemotional und voll von unverhülltem Groll auf jemanden wie Martins herumgeprügelt wird. Immerhin hört sich die Widerlegung Lichtes aus AMs Texten schon sehr viel anspruchsvoller, sachlicher und professioneller an, während ansonsten, auf dieser Seite z.B. gegen Lichte fast nur in der ewig-gleichen Richtung polemisiert wird, bzw. behauptet wird, er hätte Steiner nicht verstanden.
      Mein Ur-Großvater würde zu Recht naserümpfend und Mittelfinger-zeigend an so etwas vorübergehen.

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    2. Nun, liebe Uschi, du scheinst ja auch von der Friede-Freude-Eierkuchen-Fraktion zu sein und für einen gepflegten, verständnisvollen Umgang mit Rufmördern zu plädieren. Dafür habe ich eigentlich vollstes und tiefstes Verständnis und kann das auch vollstens und innigst nachempfinden. Schließlich, was bringt es schon, wenn man seinem Unmut mit deutlichen Worten Luft macht? Ist doch halb so schlimm, wenn so ein jugendlicher Oberschlaumeier sich hier und da einen kleinen Spaß macht mit dem Lebenswerk eines Verstorbenen und wenn er versucht, es in Grund und Boden zu zitieren mithilfe der unverfrorensten Unterstellungen von missgünstigen Gegnern dieses Verstorbenen. Ja, liebe Uschi, vielleicht gelingt es mir beim nächsten Mal, meinen Unmut im Zaum zu halten. Allerdings, garantieren kann ich das nicht ... :-)

      anonym1

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    3. "was dieser AM mit seiner verdorbenen Intelligenz so von sich gibt"

      Ich gebe Dir prinzipiell recht, das sollte man so nicht sagen. Einerseits habe ich auf Dich reagiert, wie Du anonym1 angegangen bist und ich denke, tut man es so wie Du, dann sollte immer jemand anderes darauf reagieren, damit, wie in diesem Falle anonym1 sich nicht auf besagter Ebene rechtfertigen muss. Das sagt mir zumindest mein moralisches Empfinden. Und dass Anonym1 auch anders kann, wissen wir doch, es/er wird also seinen Grund gehabt haben, wie er reagiert hat, aber statt darauf einzugehen, wird lediglich seine "Verfehlung" bemängelt. --- Nun gut
      -
      Andererseits, Du sagst, A.M. argumentiert sehr viel anspruchsvoller und professioneller, kann ich nachvollziehen, was Du da meinst, aber merkst Du nicht, wie und was er da so alles anspruchsvoll und professionell verpackt?? Wie er seine Urteile ausstreut und wie emotional und verächtlich er sich über Steiner auslässt, ganz professionell und anspruchsvoll?? Findest Du das wertiger? Oder willst Du das nicht sehen? Dies hier z.B.: "Typisch moderne küchenpsychologische Erklärung für Visionäre und spirituell Erfasste: sie kamen auf der Erde nicht zurecht, also flohen sie in überirdische Welten. Trifft manchmal zu, oft aber auch nicht. - In Steiners Fall trifft es m.E. nach deutlich zu." Findest Du das professionell?

      Was Du bei mir als hochemotional erlebst ist für mich ein Versuch zu beschreiben, was ich sehe und erlebe, wenn ich seine "professionellen" Verpackungen aufschlage um das zu benennen, was sich darinnen verbirgt, das ist zumindest mein Motiv und ein erheblich kürzerer Weg - ab einem bestimmten Punkt - als diese ewige Debattiererei ohne Aussicht auf Erfolg.

      Und fragt man sich, warum A.M. in den Urteilen besser wegkommt als Lichte, ja warum nur, weil er nicht so professionell ist? Und wenn dem so ist, was sagt das über denjenigen aus, der so urteilt?Wäre das besser, nur weil da keine Emotionen sichtbar werden? Man meint immer allzu leicht, man hätte etwas nicht im Griff, wenn man "emotional" reagiert, stimmt das wirklich immer?

      Unverhüllter Groll, tja, allzu viele Hülen mag ich persönlich nicht, sie tragen bei zu einer Fülle unnötiger Missverständnisse. So, und seine (A.M.) Professionalität, seine Anspruchsfülle, also seine "Verpackungen", sie transportieren etwas, was ich zumindest als von einer fehlgeleiteten Intelligenz produziert bezeichnen würde und möchte, das "verdorben", ok, das nehme ich zurück, muss ja nicht ganz so heftig sein.

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  20. Da wieder mal eine Welle Spam von demselben (vermutlich dem gewissen) Schmierfinken gepostet wird, gehe ich in den Kommentaren auf Filter.

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  21. Das Bild hat schon etwas sehr Besonderes...vor allem wegen dieser stark nach hinten gezogenen Haltung des Kopfes (im Verhältnis zum Halse gut zu erkennen) usw. - ensteht in mir nicht nur die Vorstellung eines Traumes, sondern auch, als ächzte und leide Steiner unter einer gewissen Last ... ja, fast ist es so, als würde er gerade sterben ...

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  22. Ich möcht nicht laienhaft klingen, aber nach meinem Einblick ist der Normalzustand des gesunden Menschen der Wechsel zwischen Wachen und Schlafen

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  23. ... ja, und so wie hier der Unterschied zwischen Wachen und Schlafen ist er auch zwischen Kunst und Realität :-)

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  24. Hallo manroe,,
    vermutlich hast du meine gestrige Antwort auf deine Antwort ( Unter Jens Heisterkamps " Lichtes Faschismusalarm" überlesen oder wolltest du darauf nicht eingehen?

    Ich kopier sie deshalb hier noch einmal auszugsweise rein; ich habe dabei einen Fehler von mir korrigiert und habe im letzten Absatz "trennen" durch VEREINEN!!! ersetzt .

    Vielleicht wäre es einfach dienlich bei den aufschlussreichen Erwiderungen von A. Martins gegen den aktuellen ( gääääähn, tschuldigung) Rassisvorwurf Lichtes zu bleiben. Die sind stichhaltig genug und argumentativ das Beste was ich zurzeit gegen die Rassismusvorwürfe gelesen habe.

    Ich finde es in der Tat sehr beruhigend, dass weder Lichte noch Peter Staudenmaier hier in der Sache etwas antworten können!
    Wer hier wohl wen vorführt!
    So und nun : Copy and paste!

    "Hallo manroe,
    vielen Dank für deine Erläuterungen
    Jetzt kann ich dich natürlich besser verstehen.
    Hier einmal ein paar Worte über mich: ich bin in diesen blog erstmalig vor ein paar Tagen hereingeschlittert durch den Artikel von Andreas Lichte bei den Ruhrbaronen und den Erwiderungen von Ansgar Martin dazu. Zuerst wollte ich diese Erwiderungen Martins' links liegen lassen und hatte bereits mein Urteil gefällt, dann habe ich mir doch die Mühe gemacht und mich ein wenig eingelesen. Mein erstes Urteil war: Toll, Ansgar Martins hat da noch beinahe alles von Lichtes Vorwürfen widerlegt, relativiert und gerade gerückt.
    Einige Passagen seines Artikels werde ich noch einmal durcharbeiten, da ich sie für ziemlich wichtig halte, um als stichhaltiges Gegenargument gegen zukünftig zu erwartende Kritiken von Lichte & Consorten einzusetzten.
    Das Ansgar Martins einen scharfen analytischen Verstand hat und trotz seiner Jugend über ein überdurchschnittliches und profundes Wissen in religions- historischen philosophischen und anthroposophischen Fragen hat, scheint mir offensichtlich. Ich kann da auf jeden Fall von ihm lernen.
    Seine Jugend sei ihm von mir herzlich zugestanden!.........

    Vielleicht sollte man das einfach VEREiNEN!!!!: auf der einen Seite, die über das abstrakte Denken hinausgehende Geisteswissenschaft anzuerkennen, aber auch anzuerkennen, dass wenn man zu Unrecht mitunter auf perfide und polemische Art und Weise und durch faktisch falsche Berichterstattung angegriffen wird, es notwendig ist, mit klaren und analytischen Verstand zu antworten und zu widerlegen, weil einen anderen geistigen Zugang haben die Kritiker offensichtlich nicht!

    Herzlichen Gruß


    Anonym / Matthias" "

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  25. Antworten
    1. "Ja, der Ansgar ist schon klasse."

      Der hat Klasse, is aber nich --

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    2. Was muss der denn tun, der Gute, um zu sein? ;-)

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    3. (Wolfgang)Jetzt muß ich mich doch mal einmischen hier bei diesem Blogbeitrag - und zwar zum Zwecke der Korrektur: Ansgar kann "klasse" schreiben - und hat auch sehr gut auf A. Lichte geantwortet. Er sagt auch sonst öfters mal gute und berechtigte Dinge. Man kann vieles Kritisches, das er sagt, nachvollziehen - und sollte drüber nachdenken...- Aber er hat - WIRKLICH - wenn man alles in seinem Blog liest merkt man das einfach - wenig Ahnung von Anthroposophie und Rudolf Steiner! Bzw. seine Interpretationen sind manchesmal - trotz ansonsten hoher Intelligenz - grenzdebil. Was man ja keinem verübeln kann, der erst 21 Jahre alt ist und viel intellektuelle - aber wenig spirituelle Intelligenz hat und der meint, daß er wirklich überall mitreden kann und soll. (Wenn ich so wie er über Steiner denken würde, dann würde ich mich nie wieder mit Anthroposophie befassen.)
      Aber sonst find ich ihn auch klasse! Wolfgang

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    4. ... es könnte auch hilfreich sein die beiden "Pfeiler" Kunst und Wissenschaft mal nebeneinander zu stellen, um zu sehen was sie so in mir ansprechen und ob da vielleicht eine Überbetonung in einer Richtung sich zeigt --- Mit Religion glaube ich, sollte man ihm (lieber) nicht kommen.(?)

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    5. Kunst und Künstler sind halt weniger trocken. Bei den anderen Sachen geht es immer auch um Arbeit, Anstrengung, Selbstüberwindung. Ganz anders, als Michael Eggert immer schreibt, nach der meditativen Arbeit sollte man sihc völlig frisch und entspannt fühlen.
      So fühle ich mich nie. Früher war das anders als Kunst mehr ein Thema war. Aber damals war es auf die Weise ein Thema, wie Mischa weiter oben über seine Abgrenzungserlebnisse von anderen Menschen schreibt. Völlig unausgereift eben. Trotzdem aber eben richtig. Ich meine das, wo es um Kunst an sich geht, so wie vorher immer Wissenschaft oder die BGE Debatte. Dann kann es auch den Schlüssel zu religiösen Themen bieten.

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    6. Liebe AUI, Kunst kann, vielleicht sollte sogar, auch (")anstrengend(") sein und hat auch was mit Selbstüberwindung zu tun, bloß man tastet da andere Bereiche ab und ist sicherlich auch eine Frage der Neigung/Fähigkeit und somit austauschbar im Hinblick auf die beiden anderen Säulen in dem, was man daran erleben kann.

      Religiöse Themen erlebe ich (auch) - bezogen auf Kunst und Wissenschaft - irgendwie ausgleichend, vermittelnd, förderlich dem selbstlos-sein-verstehen-und-erfahren. Wenngleich ich beobachtet habe, daß große Künstler immer sehr bescheiden sind/waren, meist.

      Zum "Ganzen" gehören mir immer alle drei Bereiche die man befragen und berücksichtigen sollte. Und als Bindeglied für alle drei, als bemeisternde und einende Kraft die Meditation, denn sie beleuchtet alles und erhebt es ins verständige Durchschauen. Und wenn eine Meditation "erfolgreich" war, ist man sicherlich frisch und entspannt, ABER, die meisten Meditationen dienen zumeist und zunächst der Auflockerung älterer Schichten in einem und das kann sich dann auch und wohl meistens darin zeigen, dass man sich nicht gerade munter fühlt sondern vielleicht sogar einschläft.

      Aber überblickend betrachtet wirkt sie schon immer erfrischend und klärend, was eigentlich dassselbe ist. Sie ist wie das Lot in einem, das ausschwingt und alle Eindrücke zur Ruhe bringt. Schwingt es noch, steht es noch unter der Wirkung der Eindrücke, kommt es zur Ruhe, repräsentiert es die Quelle. Du bist vollkommen wach und still. Konzentration löst sich auf, weil sie am Ziel angekommen ist und weicht der völligen Entspannung, was wiederum ein und das gleiche ist.

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    7. Ich verstehe schon was du meinst. Ja, wenn man da gerade drinsteckt, ich meine wenn so eine ältere Schicht gerade berührt wird, dann fordert das natürlich. Es ist wie am Schlunzentag nach der Schicht: da entspannst du dich ja auch noch nicht, sondern arbeitest nach, was du bisher nicht für dich selbst tun konntest im Alltag. Die eigentliche Wirkung der Freizeit setzt erst frühestens am zweiten Tag ein, oder am Dritten.
      Aber, wenn ich z.B. ein gutes Theaterstück ansehe, dann kann es schon sein, dass es solche Schichten in mir berühren wird. Damit muss man rechnen, und darauf muss man sich einlassen, wenn man sich ein Ticket kauft. Dafür arbeiten die Spieler ja auch. Aber das Eigentliche ist doch, dass ich etwas erlebe, was ich nur so, in dieser nur gedachten Welt erleben konnte, weil es ein Spiel ist.
      Es ist wie mit dem Geisteskampf, von dem oft die Rede ist. Der ist dann gut, wenn er nicht in unserer Welt stattfindet, sondern auf der geistigen Ebene, da wo er sein sollte.
      Aber es hat eine Wechselwirkung auf das Körperliche, auch wenn das nicht der unmittelbare Zweck ist, klar. Daran siehst du, dass die Übergänge zwischen beiden Ebenen fliessend sind.

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  26. Grüß Dich Matthias,

    ich hatte das so verstanden, daß meine Antwort auf Deine erste Anfrage an mich "magst du mir deine Kritik an A.Martins nähr erläutern?" Dir gereicht hatte.

    Bei den Ruhrbaroonen habe ich nicht vorbeigeschaut und werde das auch nicht tun, weil mir vom Prinzip her klar ist, worum es geht und ich habe mir meine Anschauung thematisch-inhaltlich hinreichend überlegt und sie angeschaut, meine Haltung dazu solllte Dir ja auch klar sein, oder?

    Früher, als ich noch klein(er) war :-), da dachte ich immer, wenn etwas klar durchdacht ist, gut recherchiert, intelligent dargebracht wurde, es womöglich sogar ein Buch darüber gab, poaah dachte ich, wirklich gut bis dahin teilweise, es wird dann wohl auch stimmen. Bis ich mich dann doch zu wundern begann, irgendwas stimmte da nämlich doch nicht und mich fragte, wie ich das entschlüsseln könnte.

    Einerseits, diese wirklich schlauen und belesenen Köpfe, die Inhalte auf hohem Niveau -- und dennoch stritten sie sich, widerlegten sich, wo immer man hinschaute, wer immer auch zitiert wurde als "neue Autorität" hingestellt wurde und dann ging es wieder von vorne los, immer wieder im Kreis -- ein merkwürdiger "Kampf", das habe ich mir lange angeschaut mit dem Resultat, dass Intelligenz nicht gleich Intelligenz ist, lässt sich schwer darstellen, weil es die gleichen Begriffe sind, die man nehmen muss, Verstand und Verstand, Recherche und Recherche, Begründung und Begründung, Analyse und Analyse ... --- irgendwie gibt es alles 2x. Sieht genauso aus, aber das eine lächelt anders (ein Bild jetzt)

    UND, oder ABER, es gibt da "jemanden" in mir, in den Menschen, der diese Begriffe nutzt und anwendet, sie steuert, lenkt, so aus der Sphäre der Motive, Absichten, Vorhaben, Ziele etc... heraus. Wir verfangen uns zu leicht und zu schnell und versacken darin, in dem, was diese Instanzen in die Welt setzen und befragen zu wenig das, was dahinter steht, bzw. davor. Meinen, je mehr Wissen und Information, desto besser das Resultat, auch hier wieder, es gibt alles 2x oder ein klares JEIN.

    Diese "Superschlauen" rennen irgendwann an "ihre" eigene Wand und werden bemerken, daß es gar nicht ihre eigene Wand war. Und wie kommt man da ran, an das, was ich hier sage? Durch inneren Abstand und Betrachten desjenigen, was ich "sehe", dann wird es frei von mir und spricht in eigener Sprache. Betrachte ich mir dann die besagten vier Anti-Evangelisten verraten sie mir selbst, durch ihre "Gesten", was sie tun. Vergleiche ich die Aussagen Steiners mit den ihren, erlebe ich in Steiner wirklich Selbstlosigkeit, bei den anderen nicht, eigentlich reicht mir das schon als Indiz und schaue es mir immer öfter an, man sieht dann immer mehr, sie enthüllen sich selbst, Steiner baut mich auf, das ist wie eine Medizin. Man mag jetzt sagen, der spinnt hier emotional rum, der manroe, merkwürdigereise berührt es mich überhaupt nicht, aber nicht weil ich mich dagegen zur Wehr setze, sondern weil es anderer "Natur" ist, das perlt von ganz allein ab. Da kann man auch drüber staunen, alle "Substanzen" haben ihre eigenen Gesetze, verhalten sich typisch, auch Gedanken.

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    1. Hallo Manroe,
      danke für die Antwort.
      Ich werde dir etwas später antworten. Muss noch mal ins Büro und heute Abend geht es ins Theater. Aber danach oder morgen früh werde ich dir gerne antworten.

      LG

      Anonym ( Matthias)

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    2. Einige haben wohl ähnliche Beobachtungen wie Manroe machen können. Man kann nur nach dem eigenen Urteil gehen, wenn es um Wahrheit geht.Es ist etwas anderes ob ich eine Sache beobachte, die ich nicht von innen kenne, oder ob ich von dem Standpunkt aus rede, wo ich selbst beteiligt bin. Selbstlosigkeit ist ein guter Anhaltspunkt, danke dass du uns daran erinnert hast.
      Noch wichtiger ist ob der Impuls lauter ist, der dich antreibt. Ich habe wieder gelernt dass Bauchgefühle da ganz richtig liegen können.

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    3. Hallo manroe,

      ich werde mal auf einzelne Punkte von dir antworten. Mehr bekomme ich jetzt nicht zusammen:

      "Bei den Ruhrbaroonen habe ich nicht vorbeigeschaut und werde das auch nicht tun, weil mir vom Prinzip her klar ist, worum es geht und ich habe mir meine Anschauung thematisch-inhaltlich hinreichend überlegt und sie angeschaut, meine Haltung dazu solllte Dir ja auch klar sein, oder?"
      _
      Deine aktuelle Haltung ist mir ungefähr klar.
      Bei den Ruhrbaronen reinzuschauen lohnt sich in der Tat nicht. Lichte zensiert dort jeden und alles, was ihm widerspricht. Im Grund genommen nutzt er den Blog nur, um sich im Netz zu verlinken. Von einem Willen zum Diskurs kann hier bei bestem Willen nicht die Rede sein. Ich nenne es Zensur. Das trifft es noch am ehehsten von der Tendenz her, obwohl der Begriff natürlich bei der minimalen Beteiligung an diesem blog zu hoch gegriffen ist.



      "
      ...
      Vergleiche ich die Aussagen Steiners mit den ihren, erlebe ich in Steiner wirklich Selbstlosigkeit, bei den anderen nicht, eigentlich reicht mir das schon als Indiz und schaue es mir immer öfter an, man sieht dann immer mehr, sie enthüllen sich selbst, Steiner baut mich auf, das ist wie eine Medizin. Man mag jetzt sagen, der spinnt hier emotional rum, der manroe, merkwürdigereise berührt es mich überhaupt nicht, aber nicht weil ich mich dagegen zur Wehr setze, sondern weil es anderer "Natur" ist, das perlt von ganz allein ab. Da kann man auch drüber staunen, alle "Substanzen" haben ihre eigenen Gesetze, verhalten sich typisch, auch Gedanken."
      _

      Das kann ich alles Im Großen und Ganzen gut nachvollziehen und ich kenne einzelne Elemente daraus, auch ein Vertiefen in das Werk von Steiner, aus dem sich eine innere Beziehung entwickelt.

      Mir geht es hier hauptsächlich darum, dass man sich nicht von Lichte und Consorten eine Diskussion über eine Rassismustheorie und besonders hinsichtlich irgendwelcher Verstöße gegen die Menschlichkeit aufdrängen lässt und sugerieren lässt oder wie bei Michael Eggert versucht, komplett falsche Faschismus- Bezüge sich "anschwatzen" zu lasssen


      Matthias
      Teil 2 folgt

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    4. Teil 2



      Gegen diese Rassismustheorie und gegen angeblich aber nachgewiesen falsche Faschismusbezüge wendet sich auch Ansgar Martins eindeutig und das kann nicht deutlich genug hervorgehoben werden!

      Übrigens sei Martins auch zugestanden, dass auch er noch in einigen Bereichen zu lernen hat. Wenn ich die voreiligen Schlüsse hinsichtlich einer Überbewertung des Ich- Begriffs bei Steiner und die sehr simplifizierte " Diagnose" des Seelenlebens Steiners anschaue, drängt sich mir dieses Urteil förmlich auf.
      Besonders die von den Info- 3 Redakteuren häufig angeführten Ken Wilber und Andrew Cohen ( besonders) sind ja wesentlich vom Advaita- Vedanta beeinflusst worden. Die großen Lehrer dieser Tradition wie Ramana Maharshi ( dem C. F. v. Weizäcker ein tiefgehendes spirituelles Erlebnis zuschrieb) und Nisardagatta Maharraj sprechen sehr wohl von der "höchsten Instanz" des Ich-Bin oder sogar des Ich-Ich. Da könnte mensch :-) also sehr wohl noch zu größeren Gemeinsamkeiten mit Rudolf Steiner durchstoßen und muss nicht voreilig ablehnen!
      http://werkeramanamaharshis.blogspot.com/2009/10/ramana-maharshi-uber-die-wirklichkeit.html

      Meiner Meinung berücksichtigt A.Martins auch zu wenig seine freundschaftlichen Gefühle zu A. Lichte, zumindest spricht er nicht über sie. Soviel ich weiss ist es aber längst Stand der Wissenschaft, die eigenen " Motivationen, Hintergründe..." ständig zu hinterfragen und in die Forschung mit einzubeziehen.
      Dazu würde auch gehören, wie sehr er noch mit der Abtrennung von seinem anthroposohischen Elternhaus beschäftigt ist. - Es ist ja schon auffällig, dass die " Antievangelisten größtenteils ehemalige Waldorfschüler sind?! Oder?!

      Die Toleranz gegenüber einem abgebrochen Lehrling der Waldorfpädagogik finde ich dann sowohl bei Martins als auch bei Staudenmaier erheblich zu stark ausgeprägt!!!!


      Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir nicht darum "herumkommen" werden und wir uns gegen falsche Rassismus- und Sektenvorwürfe positionieren müssen und das tut auch u.a. Ansgar Martins. Das ist doch ok, oder?


      In der Hoffnung, jetzt nicht zu viel alten Brei aufgewärmt zu haben, halte ich erstmal die Klappe.

      Herzlichen Gruß in die Runde




      Anonym / Matthias

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    5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    6. Hallo Matthias,

      hab Dank für Deine Antwort --

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  27. Die Mischung von Arroganz und Verachtung, die anonym1 um sich sprüht, finde ich schon beeindruckend.

    Ich distanzier mich auch klar von einer Demontage Steiners und manchen Darstellungen von AM,trotzdem finde ich seinen Beitrag zur Rassismus- und Faschismusdebatte sehr wichtig und im Sinne der Anthroposophie.
    Das Extrem der totalen Demontage steht dem anderen Extrem, der bedauernswerten Schönmalerei allem noch so Absurdem, gegenüber – wie z.B.,da gerade gehabt, kennt Ingrid,(ebenfalls großes gäähhnn)die französische Sprache noch nicht gut genug, um beurteilen zu können, ob diese nun lügenhaft durch das Leichnamblut der französischen Rasse fließt, oder nicht. Wenn selbst gebildete und herzliche Menschen sich zu diesen Fragen auf dem Niveau bewegen, wie soll denn da ein fruchtbarer Diskurs stattfinden?
    Das sind ja noch die allerbanalsten Anfangsthemen, heute geht es ja schon um Fragen, die eine ganz andere Dimension haben.
    Inzwischen praktizieren die „neuen Jungen“ halt den Totalabbau. Auch wenn dieser Umgang mir nicht gefällt, wird Steiner das ganz sicher überleben.

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    1. Liebe freudean, Arroganz dürfte es nicht ganz treffen, es ist immer ein gewisser Ekel mit im Spiel, den ich beim Lesen solcher perfiden Artikel unterschwellig empfinde und der kommt dann natürlich auch ehrlicherweise in meinen Kommentaren zum Ausdruck, denn man soll ja bekanntlich aus seinem Herzen keine Mördergrube machen, wie es so schön in Anlehnung an die Bibel heißt.

      anonym1

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    2. Eine Rund um den Häuserblock,anonym1, könnte dir vielleicht wirklich ganz gut tun.

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    3. Warum probierst du das nicht erst an dir selber aus, manchmal habe ich nämlich den Eindruck, als könnte dir viel eher eine Nase voll Sauerstoff gut tun, bevor du einen Kommentar abgibst :-)

      anonym1

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    4. Ich frag mich wirklich, wer dich so geprügelt hat, dass du heute so voller Hass bist.

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    5. Dir fehlt glaube ich mehr als nur eine Nase voll Sauerstoff, außerdem empfehle ich einen Blick in den Spiegel :-)

      anonym1

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    6. Freudean, wahrscheinlich weil es ihm gerad nicht gelingt, die französische Sprache zu erlernen und als Leichnam zu identifizieren.Wahrscheinlich trägt er dabei noch Mundschutz und Vollschutz-Kleidung (womit er sich ja draußen auch nicht blicken lassen kann, frische Luft geht also nicht) - damit er sich nicht infiziert am dahinwesenden Leichnam in seinem Keller...hihihi lauter Metaphern ;-)

      Ist ja schon lustig wie Verdrängung funktioniert. Idole habens halt in sich und die rosaverstaubte Brille nimmt so leicht keiner ab, dafür aber gerne die olle Lesebrille ;-)) Und was ist erst los, wenn ein französischer Anthroposoph beim Weintrinken und Käsemampfen, dem ätherischen Christus begegnet? Und dieser ihn in den Arm nimmt und tröstet, nach all den endlosen, zermürbenden Selbstzweifeln wegen seines inneren Leichnams?

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    7. vielleicht reicht zunächst auch nur ein Mensch, um zu trösten ;-)

      Christus selbst sprach vom Tröster als den Parakleten, der heilende oder heilige Geist...und ist dieses nicht auch ansatzweise im Menschen zu finden? sollte man zumindest meinen ... Ich glaub, Trost haben inzwischen so einige bitter nötig, nicht nur in Frankreich...Zudem glaub ich, dass alle Schubladen genau in so einem 'parakletischen Moment' wegfallen oder zerbröckeln würden, ohne dabei seine Vernunft und seinen Scharfsinn einzubüßen...denn Wachheit ist dringend geboten, vor allem wenns um Menschen bzw. um Vorurteile, Zurücksetzungen und Peinigungen jeglicher Art geht, dafür hat Christus auch gekämpft und das sollte doch das Aller-Selbst-Verständ(nis)lichste sein ...

      lg

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    8. Ja, :-) das ist ein lustiger, „anthroposophischer“ Gedanke, Anna-Sophie:
      der ätherische Christus nimmt den Rotwein Schlürfenden, an Selbstzweifeln zermürbten Anthroposophen in den Arm; der hat ja so einiges abgekriegt. Was so eine Staatsgrenze alles ausmachen kann.
      Für französische Anthroposophen, die Steiner ernst genommen haben, muß das ein hartes Jahrhundert gewesen sein.

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  28. Liebe freudean

    ... wie war das denn nun mit "den peinlichen Bauarbeitervorträgen", würde da gern nochmal was zu hören.

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  29. Bemerkung, teil I
    Also, ich bin ziemlich alleinegelassen in einer Welt aufgewachsen, die mich stark überfordert hat. Was mich als Kind und als Jugendlichen wirklich interessierte, wurde alles, auch wenn es Niveau hatte, wörtlich, seelisch und körperlich mit Füßen getreten. Das einzige, was mir Halt gab, war meine vor allen Erwachsenen und ebenso Spielkameraden dieses vermaledeiten Milieus verborgen gehaltene Religion.

    Lehrern, ihren Urteilen und Benotungen, Eltern und ihren Schuldzuweisungen, Freunden, und ihrer Lust am Rechthaben lernte ich früh zu mißtrauen. Ich wurde stiller und stiller. Aber "Gott" war "mein Freund".
    Darüber wollte ich mit niemandem der draußigen feindlichen Welt je auch nur ansatzweise diskutieren.
    Dieser Ort in mir, in dem es keine Toleranz gab, der Bunker meines Allerheiligsten, wurde auch zur Festung ausgebaut, als mir dann doch noch andere Dinge "heilig" wurden. Die ich jedoch immer von konkreten Menschen abstrahierte.

    Und der einzige Ort, wo ich ein wenig ich selber sein durfte, waren die Meßdiener-Gruppenstunden, dort herrschte kein Leistungsdruck, wurde kein Fußball gespielt. In den kirchlichen Zeltlagern gab es keine sozialen Unterschiede. Das lag auch stark an den begabten Gruppenleitern, die damals diese ehrenamtlichen Pflichten ausübten, so etwas gab es auch damals nicht überall. Dort lernte ich, den Freund zu achten, ohne Schulterklappen einer öffentlichen Ordnung, ohne Rücksicht auf dessen Zeugnisse, und was er im Munde anderer war, und ich wurde geachtet, ohne Beschwerde, ohne Vorwürfe und Schuld. Was ich heute dem Freund geben konnte, es wurde nicht entwertet durch schlechten Leumund, niederen Rang, Zeugnisse.

    Später, in der Welt, mitten im Leben "saß" ich wieder in meiner Festung, in meinem Allerheiligsten, und las die Christus-Vorträge Rudolf Steiners. Ganz unkritisch. Und ohne Aufsicht einer Gouvernante oder eines anthroposophischen Lehrers. Und ohne Freunde. Mir ging die Sache nahe. Und ich war sehr ergriffen und stumm. Da kam der Film "Das Leben des Brian", und das Liedchen "Always look on the bright side of life!" und ich wurde sehr, sehr wütend auf dieses Lied. Es schien die Antwort der äußeren Welt auf meine innersten und heiligsten Erlebnisse zu sein, es schien im Verborgenen darauf gewartet zu haben, in die Hitparaden erst dann zu stürmen, nachdem ich den letzten steinerschen Christusvortrag gelesen hatte.

    Aber ich schwieg einfach. Ich wollte erst gar keinen Ärger. Natürlich gefiel es allen, die ich kannte, dieses Lied. Aber ich fühlte einen tiefen Haß, schon wegen der Synchronizität mit meiner Christus-Lektüre.

    Mir ist später aufgefallen, daß ich überhaupt immer einen tiefen Haß in mir fühlte, gerade wenn ein leiser und subtiler Spott mitschwang, während Jemand, an meinem Tisch im Teehaus, oder in der Talkshow in der Flimmerkiste über irgendetwas argumentierte oder herzog, was mir intim heilig war. Oft vermied ich Diskussionen über Themen schon deshalb, weil ich vor Wut zittern mußte, wenn jemand etwas anzuzweifeln wagte, was für mich fest stand, und unhinterfragbar war.
    (m.butty)

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    1. Bemerkung, teil II
      Denn ich war einfach gewohnt, von Kindesbeinen an, im Angreifer alles zu sehen, nur nicht den Menschen.
      Es ging ja um Fragen wie Kernenergie, biologische Landwirtschaft, Spiritualität, Notengebung in der Schule usw. Es ging ja nicht darum, ob wir den Salat auf ein extra Tellerchen nehmen, oder an den Rand des Hauptgerichts. Oder ob wir die Randen gleich kaufen, oder nach dem Zahnarzt auf dem Heimweg.

      Die innere Festung war mit mir gewachsen. Da verstand ich keinen Spaß. Es war wie physische Bedrohung, wenn jemand zum Beispiel so etwas mir wertvolles wie das Christus-Verständnis von Steiner verspöttelte. Oder wenn jemand wagte, zu spekulieren, ob Biolandbau nur dann Erträge bringt, weil die anderen umliegenden Bauern spritzen. Ich konnte da nicht streiten. Denn im Milieu meiner Herkunft gab es keinen Streit. Sondern nur Erlaubt und Verboten. Entweder, Oder.

      Es gab auch von mir nur Instruktion und Rechtfertigung, wenn ich sprach. Mich "in den Anderen" zu "versetzen", war eher immer Strategie, um den Feind zu Fall zu bringen, der mir einen geliebten Inhalt meines Lebens streitig machen, verbieten, schlimmstenfalls zerstören wollte.

      Heute merke ich, daß ich in so einer geharnischten Innenwelt nicht alleine auf der Welt lebte. Es ist die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die in einer schmerzhaften und schmerzlichen Art innermenschlichen und gesellschaftlichen Evolution erst nach und nach das gefahrlose zwischenmenschliche Gespräch zu entbinden begann. Stacheldraht, Wasserwerfer, knüppelnde Polizisten, hysterisch schreiende Demonstranten steigen in Bildern auf. Das Betteln, ja Weinen, der Toleranz um Gehör Bittender, das schadenfrohe Gelächter der Verteidiger alternativloser Entwürfe.

      Das Gespräch wühlt sich, so ist die Hoffnung, aus Gräben von Glasscherben und Stolperdrähten hervor, und richtet sich langsam zu seiner menschlichen Größe hin auf.
      m.butty

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    2. Heute denke ich, daß sich die Themen, die uns irgendwie heilig sind, alle möglichen Gespräche und Verhandlungen gefallen lassen müssen. Auch wenn das scheinbar langwierig, gegenseitig peinlich, beschämend, enthüllend und sonstwas alles wird. Es wird mir klar, wieviel Kampf, ja Krieg noch in den Themen und im Umgang mit ihnen liegen kann, und wie das rettende Ufergestade der Begegnung die Wogen des Streites bricht, ausgleicht und mäßigt, oft längst nicht erreicht ist. Es hängt ja auch, tiefer besehen, soviel existenzielles an manchen Themen, daß es kaum auszuhalten ist, klar und still zu bleiben, ohne die Wärme zu verlieren. Die Wärme, die wir mit den Säugetieren gemeinsam haben.
      Ich lese in A.M.'s Blog gerne, auch Zander bringt mir was. Lichte fürchte ich, aber habe Antikörper gebildet.
      Und hoffe, ob ich die Erlebnisse hier, punkto Toleranz in meine Alltage transferieren könnte.. ?
      m.butty

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    3. Mischa, sehr schön zu lesen, gefällt mir ausserordentlich gut -- und vor ein paar Tagen meintest Du, Dich nicht "richtig" oder gut genug ausdrücken zu können ---

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    4. Ja, manroe :-))
      ..aber... "Die Große Form"..hat etwas gefährliches, und auch einschüchterndes, jetzt muß ich wieder mäus-chen an die leine, mucks-mäus-lein-still sein.. "der mäntsch muß lärnen, sisch zu behärrschen, jawull" :-)) ..aber, im ernst auch, nich? gruß, mischa butty

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  30. Wunderbares Bild, Michael! So würde ich ihn mir manchmal wünschen: einfach mal bedeutungslos still sein, in den Tag träumen und dabei seelig entspannen.

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  31. Ja, mir tut er auch leid. 2 Vorträge am Tag, viele beratungssüchtige Teilzeitokkultisten vor der Tür und an seiner Seite einen General namens Marie- keine entspannte Sache.

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  32. Ihr solltet alle ma mehr chilln wie de Steini aufm Bild, schönes Bild

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  33. Sehr sehr stange Herr Eggert. Aber machen Sie was Sie wollen;-)

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    1. An sich ziemlich frech, jemanden so zu bezeichnen.

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  34. Antworten
    1. Ich finde es ganz okay, wenn man mich für etwas Stange hält. Das entspricht zum Teil ja auch den Tatsachen. P.S. Ich habe mal versucht, wie AUI zu antworten.

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    2. :-D
      Nehmt ihr mich wieder auf die Schippe?!?!?!?

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  35. @ Anonym 1 !

    Mensch, jetzt hätt' ich dich da ja fast übersehen.
    -
    Nein, da hast du anscheinend deine eigene Aussage ( die du dadurch besonders betont und herausgehoben hast (übersehen, auf die ich lediglich Bezug genommen hatte : Hier im Original:

    "Übrigens, das für AM wichtigste Dogma (superaltiv (!) - wichtigstens) ist für ihn das an vierter Stelle genannte, was dann auch einen tiefen Blick in seinen Charakter zulässt."

    Das passiert, wenn der Denker den Denker übersieht!
    Ist ja nicht so schlimm, passiert uns allen immer wieder, sogar " Volksschülern" ;-)

    Kann ja mit ein wenig Charakterstärke und Gemütswärme revidiert und korrigiert werden.

    Vielleicht interessiert da ja folgender " Konstruktivismus" ?

    http://www.kitesh.de/Ramana-Maharshi.html

    Abschließend ein Steiner Zitat:

    " »Wollen wir also nicht nur des Christus teilhaftig werden, sondern wollen wir den Christus verstehen, dann müssen wir nicht nur bequem hinblicken darauf, was der Christus für uns getan hat, sondern dann müssen wir bei allen Lehrern des Westens und des Ostens in die Schule gehen, und es muss uns ein Heiliges sein, die Lehren des ganzen Blickkreises uns anzueignen; und das andere Heilige muss uns sein, diese Lehren so zu verwenden, dass wir durch die höchsten Lehren den Christus vollständig begreifen.<"

    Konstruktiven Gruß !

    Matthias Anonym

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    1. Guter Matthias, vielleicht ist es ja nicht ganz leicht zu verstehen, wie ich das mit dem "(superaltiv (!) - wichtigstens)" gemeint habe, darum will ich es dir noch einmal erklären: AM hat in seinem Text das vierte Dogma folgendermaßen eingeleitet: "Und wichtigstens: Der Privilegiertheitsdünkel ...". Auf dieses "wichtigstens" (was man ohne Zweifel als den superlativ von "wichtig" betrachten kann, bezieht sich meine Klammerbemerkung mit dem Ausrufungszeichen, insofern ich damit deutlich machen wollte, wie wichtig dem AM dieses Dogma war, indem er ihm einen Superlativ voranstellte. Ich sehe ja ein, um das zu bemerken, muss man aufmerksam lesen, aber ich hoffe, dass ich hiermit dein Missverständnis habe aufklären können.

      Einen ebenfalls konstruktiven Gruß zurück :-)

      anonym1

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    2. Hallo Anonym 1

      "aber ich hoffe, dass ich hiermit dein Missverständnis habe aufklären können."
      ne ,leider nicht, meine Interpretation ist eine "sowohl als auch" Interpretation.
      Also sowohl A. Martins war es wichtig dieses Thema hervorzuheben als auch dir.

      .... und letztendlich habe ich natürlich auch "nur" auf deine " Art und Weise" reagiert, die mir nicht in den Kram passte.


      Gruß!


      Matthias

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    3. @Matthias
      Wo siehst du Anhaltspunkte 'Steiners Christus' wirklich zu verstehen? Ich habe das ob der Vielheit der Mitteilungen auf ein Maß reduziert, sonst komme ich zu gar nix mehr ... die Mitteilungen der ahrimanisch-christushaften Verwechselungen aus Wolfgangs Zitaten, halte ich allerdings für wenig sinnvoll für einen Normalsterblichen...spricht obendrein so ganz nebenbei, teils auch subtil, Kirchgängern (ich bin keiner) und Sonstigen, eine gehörige Verführung durch Satan zu, das geht mir zu weit ...

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    4. Ergänzun: Und das ist schon auch Widersprüchliche an Steiner und seinen Mitteilungen...An anderer Stelle hat er nämlich mal ein eigenes Erlebnis in einer Kirche in Rom geschildert, eine Abendmahl-Zeremonie, wo er hellsichtig wahrnahm, dass des Priester Ritual-Brot, also die zugeführte Oblaten, von einem hellen Licht umgeben waren und somit helle Mächte anwesend seien usw. dass es eben sehr stark vom Priester abhänge usw. ...

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    5. sorry für die kleinen Schreibfehler...bin etwas in Eile...

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    6. Hallo Steffen,

      Deine Frage Wo siehst du Anhaltspunkte 'Steiners Christus' wirklich zu verstehen?
      bezeiht sich ja auf die Aussage Steiners:
      " »Wollen wir also nicht nur des Christus teilhaftig werden, sondern wollen wir den Christus verstehen, dann müssen wir nicht nur bequem hinblicken darauf, was der Christus für uns getan hat, sondern dann müssen wir bei allen Lehrern des Westens und des Ostens in die Schule gehen, und es muss uns ein Heiliges sein, die Lehren des ganzen Blickkreises uns anzueignen; und das andere Heilige muss uns sein, diese Lehren so zu verwenden, dass wir durch die höchsten Lehren den Christus vollständig begreifen.<"

      Meine Mutmaßung in kurzen Worten:
      Steiner weist mehrfach darauf hin, dass die geistige Führung der Menschheit zu Gunsten des Erwerbs von zunehmender zukünftiger Freiheit in den Hintergrund tritt. Das ist ein "evolutionistischer" Gedanke.
      Jeder einzelne ist somit aufgefordert zunehmend den " Christus in sich" zu entdecken und weiterzugeben. Mich spricht dieser Gedanke durchaus an, auch dass dieses als sich entwickelnder Reifeprozess vorstellbar ist.

      Ein schönes Zitat hatte Wolfgang oder Annym bereits hier irgendwann, irgendwie reingestellt:
      AnonymMar 6, 2012 04:34 PM
      "Wie wird in Zukunft die Liebe und die Selbstlosigkeit in die Welt kommen?
      Das ist das Geheimnis aller Entwickelung in die Zukunft hinein: daß die Erkenntnis, daß auch alles, was der Mensch vollbringt aus dem wahren Verständnis der Entwickelung heraus, eine Aussaat ist, die als Liebe reifen muß. Und so viel als Kraft der Liebe entsteht, so viel Schöpferisches wird für die Zukunft geleistet. In dem, was aus der Liebe geworden sein wird, werden die starken Kräfte liegen, welche zu dem oben geschilderten Endergebnis der Vergeistigung führen. Und so viel geistige Erkenntnis in die Menschheits- und Erdenentwickelung einfließt, so viele lebensfähige Keime für die Zukunft werden vorhanden sein. Geistige Erkenntnis wandelt sich durch das, was sie ist, in Liebe um."
      R.Steiner, Die Geheimwissenschaft im Umriß
      "

      Ich bin relativ offen für " Entdeckungen", so wie die schriftliche meditative Überprüfung der Wahrheit durch Byron Katie, die sehr wohl Parallelen zu Steiner oder Kühlewind hat. Man sollte sie keinesfegs als amerikanische Esoterik abqualifizieren, obwohl schon auf den ersten Blick bei mir Assoziationen auftauchten :-)
      Die Liste der "Reputationen" für diese Frau reicht über Eckhardt Tolle über verschiedene Zen-Meister und Vipassana- Meister bis hin zu ausgewiesenen Kennern des Buddhismus, Schriftstellern und natürlich mir :-)

      Ich nenne diese Methode angewandte schnellpraktizierbare " Anthroposophie" für den kleinen Mann"!
      Falls sich einer mal damit beschäftigt hat oder auch erst plant, das zu tun, würde ich mich sehr über eine Rückmeldung freuen:
      Hier der link zu der sehr amerikanischen Homepage:
      http://www.thework.com/deutsch/


      Das Doofe ist, es gibt keine Ausreden, nicht sofort mit dieser Methode anzufangen.
      Alles Notwendige hierfür ist kostenlos und steht im Download Bereich bereit. Man kann sich auch, um ein erstes Gefühl für diese Arbeit bekommen, über youtube verschiedene Videos aufrufen.
      Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es ( E. Kästner)


      Herzlichen Gruß in die " Runde"


      Matthias

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    7. Danke Matthias! Werde mir auch deinen Link bzw. deine Info mal ansehen :-)

      lg

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  36. Es wird hier wieder mal ein wenig unübersichtlich. Selbst mein Spam-Programm bei Mail schlägt Alarm. Es geht darum, dass ein bestimmter Absender sich verschiedene Identitäten von anderen aneignet- wohl um einfach destruktives Zeug zu posten und zu verwirren. Ab und zu postet er anonym, ab und zu vergisst er, dass er in zweiter Reihe noch einen weiteren Namen hat, den er bereits hier eingebracht hat. Wenn es zu blöd wird, werde ich löschen (einige aggressive "Beiträge" hat das schon getroffen), aber es ist schon ätzend, dieses dümmliche Pseudo-Geheimdienstgetue.

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  37. Rudolf Steiner erzählte, daß es - neben den "etablierten" Christen, auch die "christentumsmüden" gab (die es müde waren, daß die wahren kosmischen Ursprünge verloren gingen - darunter eben viele damals "ketzerische Seelen" und die "christentumssehnsüchtigen", die keine Inkarnation in den ersten Jahrhunderten hatten. Beide Gruppierungen trafen sich wieder zu Beginn des 20. Jh. in der anthrop. Bewegung. (Und vielleicht gibts diese beiden Gruppierungen ja noch heute)

    .http://www.odysseetheater.com/ftp/anthroposophie/Menschheitszukunft/Menschheitszukunft_39.pdf

    Vielleicht sollten wir ja die Anthroposophie-Interessierten von heute, die sich bei Michael Eggert treffen (und die ja auch alle nicht zum "Anthro-Establishment" gehören) darauf untersuchen, ob es nicht die "anthroposophie-müden", die Anthroposophie und R.Steiner loswerden wollen (wie z.B.Ansgar Martins) gibt (und stattdessen lieber intellektuelle Konstrukte von K.Wilber) und dann noch die "anthroposophie-sehnsüchtigen", die weder etwas mit dem "Anthro-Establishment, noch mit deren "Hauptgegnern", nämlich den "anthroposophie-müden", anfangen können... :-) Wolfgang

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    1. Korrektur am Schluß "etwas anfangen können"...:-) Wolfgang (zur Gruppe der "anthroposophie-sehnsüchtigen" zählend)

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    2. ...ja und dann verteilen wir Sternchen, wo das draufsteht :-)

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  38. (Wolfgang)Nach meiner Theorie sind die, die ich oben als "anthroposophie-sehnsüchtige" beschrieben habe, diejenigen, die das sog. "Geistselbst" vorbereiten werden. Die andern, die "anthroposophie-müden", machen eine teilweise wichtige Arbeit, indem sie durch kritische Befragung und Provokation die "anthroposophie-etablierten" zu mehr Beweglichkeit nötigen. Sie haben ihren Schwerpunkt allerdings stärker auf der Bewußtseinsseele und weniger auf dem Geistselbst(und schießen manchmal übers Ziel hinaus, indem sie in ihrer Kritik das Kind mit dem Bade ausschütten)
    .
    Zu den "anthroposophie-müden" gehören häufig Leute, die schon viel mit dem "Anthro-Establishment" zu tun hatten - und davon abgeschreckt neue Richtungen einschlagen wollen (und, wie gesagt, dabei oft zu weit gehen) und zu den "anthroposophie-sehnsüchtigen" gehören eher Menschen, die durch ihren eigenen Lebenslauf - und ohne Berührung mit dem Anthro-Establishment - auf die Anthroposophie gestoßen sind.
    Letztere sind auch immer verwundert - und oft etwas abgeschreckt - wenn sie es mit dem "Anthro-Establishment" zu tun haben, kritisieren es auch, aber sie sind nicht so kämpferisch (und sowieso nicht aggressiv übers ziel hinausschießend) wie die erste Gruppe - sondern halten sich tendenziell eher fern von allen "internen" Kleinkriegen...- um durch ihre Beschäftigung und "Selbstveränderung" die Vorbereitung des "Geistselbst"-Zeitalter zu fördern. Die "anthroposophie-müden" sind durch deren Haltung oft provoziert - und können sie häufig nicht unterscheiden von den Angehörigen des "Anthro-Establishments".

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    1. und dann gibt es wohl auch noch diejenigen, die sich fern ab aller Anthrobewegungen, um den - und ihren ganz eigenen - Dienst an Welt und Menschheit kümmern...Steiner selbst sagte einmal, dass die geistige Welt (und somit ja auch der Christus), nicht abwarten würden, bis sich die Damen und Herren Anthroposophen (!!!) bemühen um Selbstlosigkeit usw., denn die Liebe und der Geist der Liebe befinde sich schon oft an ganz anderer und unerwarteter Stelle!... Er brachte nämlich vorher das verblüffende Beispiel einer einfachen Haushälterin, die sich ihr Leben lang hingebungsvoll und still um fremde Kinder, in einem fremden Haushalt gekümmert hatte, ohne im geringsten je etwas von Anthroposophie zu wissen! (gelesen im Steinerarchiv)

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    2. ...was natürlich nicht heißen soll, dass nun jeder fremde Kinder betreuen sollte ;-)) was ich sagen wollte ist, dass es eine Fülle von wunderbaren Menschen, Bewegungen und Nichtanthroposophen auf dieser Welt gibt, ja, Mensch ohnehin schon ein fesselndes (klar, manchmal schwieriges) Mysterium darstellt, wenn man nur die Augen öffnet oder öffnen will...und das meist sogar in unmittelbarer Umgebung ... könnte man doch auch mal untersuchen ;-))

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    3. oder man denke nur an die verblüffenden Christus-Ereignisse in Schweden, in den 1970 er Jahren...zumindest wäre es doch wert, das mal ganz nüchtern (oder unnüchtern ;-) innerlich zu prüfen...sehr rührende und aufrüttelnde Geschichten darunter: http://www.amazon.de/Sie-erlebten-Christus-Gunnar-Hillerdal/dp/3856360581

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  39. @steffen: kannst Du den Link angeben, wo Du das gelesen hast?

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  40. ich wurde schon mal danach gefragt, nein, leider, leider, leider nicht!... ich kann nur sagen, dass ich das sehr genau erinnern kann, aus der Zeit meines intensiven Studiums im Steiner-Archiv, vor ca. 4/5 Jahren...aber vielleicht kann man das herausfinden, wenn jemand das Werk online z.V. hat, z.B. mit einer Stichwortsuche ...

    lg

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  41. @Steffen:
    Und was ist mit den "Anthroposophen", die auch bemüht um Selbstlosigkeit täglich in vielen Einrichtungen und oft für kleine Gehälter ihre Arbeit verrichten? (Und sich dennoch für Anthroposophie interessieren?)

    Daß Selbstlosigkeit nicht an Anthroposophie gebunden ist: das weiß ja jeder. Auch Franz von Assisi oder Mutter Theresa waren keine Anthroposophen.
    Aber ich denke schon, daß in Zukunft (bis dahin, was R.Steiner als den großen Krieg aller gegen alle bezeichnete) die meisten Leute in einem großen Egoismus gefangen sein werden - außer denen, die sich spirituell entwickelt haben. Auch dazu muß man mit Sicherheit kein Anthroposoph sein. Aber für die Entwicklung von "Herzensdenken" und für die "Spiritualisierung des Denkens" ist die Anthroposophie doch ganz nützlich...(während für die Entwicklung dieser beiden Eigenschaften die Kirchen und Religionen in Zukunft immer mehr versagen werden - und auch Ken Wilber und ähnliche Zeitgenossen dafür nicht viel zu bieten haben...) Und die Entwicklung von Selbstlosigkeit wird in Zukunft davon abhängen, wieweit man eine nicht nur intellektuelle, sondern "objektive" und spirituelle Intelligenz in Verbindung mit "Herzensdenken" entwickelt haben wird.
    Wolfgang

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  42. "Wie wird in Zukunft die Liebe und die Selbstlosigkeit in die Welt kommen?
    Das ist das Geheimnis aller Entwickelung in die Zukunft hinein: daß die Erkenntnis, daß auch alles, was der Mensch vollbringt aus dem wahren Verständnis der Entwickelung heraus, eine Aussaat ist, die als Liebe reifen muß. Und so viel als Kraft der Liebe entsteht, so viel Schöpferisches wird für die Zukunft geleistet. In dem, was aus der Liebe geworden sein wird, werden die starken Kräfte liegen, welche zu dem oben geschilderten Endergebnis der Vergeistigung führen. Und so viel geistige Erkenntnis in die Menschheits- und Erdenentwickelung einfließt, so viele lebensfähige Keime für die Zukunft werden vorhanden sein. Geistige Erkenntnis wandelt sich durch das, was sie ist, in Liebe um."
    R.Steiner, Die Geheimwissenschaft im Umriß

    "Was gibt uns die Geisteswissenschaft (Anthroposophie)?
    Man erfährt die Tatsachen der Erdenevolution, man hört über den Geist der Erde, über ihre Oberfläche und ihre Veränderungen, über das Werden des menschlichen Leibes und so weiter, man lernt genau kennen das, was in der Entwickelung lebt und webt. Was bedeutet das? Was bedeutet es, wenn die Menschen nichts von der Geisteswissenschaft wissen wollen? Sie haben kein Interesse für das, was da ist. Denn wer den Saturn nicht kennt, wer das Wesen der Sonne und des alten Mondes nicht kennenlernen will, der kennt auch die Erde nicht. Interesselosigkeit,
    krassester Egoismus ist es, wenn die Menschen kein Interesse haben an der Welt.
    Interesse an allem Sein haben, das ist Menschenpflicht. Wünschen wir also und
    lieben wir die Sonne mit ihrer Schöpferkraft, mit ihrer Liebe für das Gedeihen der
    Erde und der Menschenseelen! Dieses Lernen des Erdenwerdens, das soll sein die geistige Aussaat für die Liebe zur Welt, denn eine Geisteswissenschaft ohne Liebe wäre eine Gefahr für die Menschheit.
    Aber wir sollen nicht die Liebe predigen, sondern sie soll und wird dadurch in die Welt kommen, diese Liebe, daß wir die Erkenntnis der wirklichen geistigen Dinge verbreiten. Geisteswissenschaft und wirkliche Liebeshandlungen und Liebestaten sollen eines sein."

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  43. Natürlich Wolfgang, Anthroposophie leistet einen oder ihren wertvollen Beitrag in diversen Einrichtungen. Sofern (vor allem auch an anderer Stelle) kein einengendes Sektierertum und keine Verschrobenheiten eine Rolle spielen, man normalen Zugang und Toleranz zu anderen Mitmenschen pflegt...wollte hier nur mal ein weiteres oder anderes Fenster aufstoßen :-)

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  44. Bist du eigentlich Wolfgang Peter?

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  45. Und wie wirkt die Anthroposophie zunächst? Oder ist das nicht glaubwürdig?

    "Also darum handelt es sich, daß Geisteswissenschaft durch die Art, wie man sie
    Im Grunde genommen ist das Leben eines Menschen in der gegenwärtigen Evolution der Menschheit ein außerordentlich schwieriges, wenn er innerhalb seines Erdendaseins sich keine Gedanken erwirbt über die übersinnliche Welt. Er kommt dann, wenn er durch die Pforte des Todes geschritten ist, nicht zu einer wirklichen Erkenntnis desjenigen, was ihn da umgibt."

    "Es gibt einen großen Unterschied zwischen Seelen und Seelen hier auf Erden, je nachdem diese Seelen den einen oder anderen Inhalt haben. Nehmen wir eine Seele, die hier im physischen Leibe lebt und sich vom Aufwachen bis zum Einschlafen nur beschäftigt mit Vorstellungen, die der materiellen Welt entlehnt worden sind; eine solche Seele, die ganz ausgefüllt ist mit bloß der materiellen Welt entlehnten Vorstellungen, Begriffen, Ideen und Empfindun­gen, sie kann man von der anderen Welt her gar nicht wahrneh­men. Man merkt nichts von ihr. Eine Seele, die angefüllt ist mit spirituellen Vorstellungen, wie sie zum Beispiel die spirituelle Wis­senschaft gibt, die durchglüht und durchleuchtet ist von spirituellen Vorstellungen, sie ist wahrnehmbar vom Jenseits aus. Deshalb kön­nen solche Seelen, die zurückgeblieben sind, wenn sie auch noch so gute Menschen waren, wenn sie im Materialismus aufgehen, wesen­los und unwahrnehmbar bleiben für die jenseitige, für die andere Welt."

    "Wenn der Mensch, sagen wir, sich bemüht hat, in dem gegenwärtigen Erdenleben sich mit geisteswissenschaftlichen Be­griffen zu befassen, dann ist eigentlich besonders bedeutungsvoll für sein nächstes Leben der Durchgang durch die Saturnsphäre; denn in dieser werden die Bedingungen geschaffen, daß der Mensch die Kräfte, die er sich hier durch die Kenntnis der Geisteswissen­schaft oder Anthroposophie aneignet, umsetzen kann in solche Kräfte, die ihm dann seine Leiblichkeit plastisch ausgestalten, so daß er es dann im nächsten Leben wie eine selbstverständliche An­lage in sich trägt, zum Spirituellen hinzuneigen schon durch seine Anlage. Also jetzt kann es so sein, daß der Mensch heranwächst; er ist als Materialist oder als Evangelischer oder als Katholik erzogen worden. Die Geisteswissenschaft tritt an ihn heran; er ist empfäng­lich dafür, lehnt sie nicht ab aus diesem oder jenem Grunde: dann hat er sie innerlich seelisch aufgenommen. Jetzt geht er durch die Pforte des Todes; er kommt durch die Saturnsphäre. Indem er durch sie hindurch geht, nimmt er solche Kräfte auf, daß er sozu­sagen in seinem nächsten Leben der geborene spirituelle Mensch ist, daß er schon als Kind überall Hinneigung zum Spirituellen zeigt."

    Übrigens:
    "Nun handelt es sich darum, nach dieser Richtung wirklich nach Klarheit zu streben. Es ist ein Unterschied zwischen dem sektiererischen Eintreten für irgend etwas, das man sich als dogmatische Anthroposophie zurechtgelegt hat, und dem geradsinnigen, offenen, unversteckten und unverbrämten Eintreten für dasjenige, was durch Anthroposophie an Erkenntnis über die geistige Welt so zutage tritt, daß der Mensch ein menschenwürdiges Verhältnis zu dieser Welt gewinnen kann."
    Dornach, 25.Dez.1923

    "Im Grunde genommen ist das Leben eines Menschen in der gegenwärtigen Evolution der Menschheit ein außerordentlich schwieriges, wenn er innerhalb seines Erdendaseins sich keine Gedanken erwirbt über die übersinnliche Welt. Er kommt dann, wenn er durch die Pforte des Todes geschritten ist, nicht zu einer wirklichen Erkenntnis desjenigen, was ihn da umgibt. Es umgibt ihn, aber er kommt nicht zu einem Verständnis. Das Verständnis für dasjenige, was nach dem Tode erlebt wird, muß errungen werden im Erdendasein."

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    1. Es müsste irgendwie mal wieder eine ordentliche Lesegruppe geben zu einem bedeutungsvollen Steinerbuch...

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  46. schöne Beiträge von Steiner :-) aber bevor ichs vergesse: es gibt auch gute kirchlich-soziale Einrichtungen ...

    "Geistige Erkenntnis wandelt sich durch das, was sie ist, in Liebe um" ...ist schon ein bemerkenswerter Satz...

    Von Steiner war die Messlatte für eine geistige Erkenntnis aber sehr hoch und speziell angelegt, verstand sie letztlich als Hellsehen in übers. Welten, für seine Schüler. Davon aber mal abgesehen: Kann es nicht auch so sein, dass ein normal Sterblicher rein durch Erfahrung bzw. durch Staunen, Gewissen, Not oder Freude zur Liebe kommt und sich diese dann in eine Art geistige Erkenntnis wandelt - nämlich in eine starke, innere Gewissheit, dass eben nur die Liebe Sinn und Ziel des Lebens sein kann?

    Und was passiert, wenn ein normaler Mensch oder ein Pastor fast täglich in der Bibel liest Z.B. die Worte "Liebet einander!"

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    1. Ja, Steffen, da denke ich wie Du. Wer mit Liebe, Staunen, Gewissenhaftigkeit lebt, der wandert auch zum Geiste...- der erlebt auch die geistige Welt nach dem Tod anders...- und Bibel lesen ist auch eine gute Sache. Nur - auch wenn er ein noch so sympathischer Mensch ist - nur tagein tagaus in materialistischen Vorstellungen lebt, der tut nix Gutes für sich selbst...(siehe Zitate oben).

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    2. Steiner hat auch gesagt, dass z.B. das Lesen des Vater Unser, gerade auch wenn es ein Unwissender oder Naiver tut, großen Wert hat für den Betroffenen und Freude schenkt, so wie das Betrachten einer schönen Blume Freude schenkt, man darüber gar nicht lange nachzudenken braucht usw. ...
      Klar, wenn ich den ganzen Tag nur an Sahnetorte denke oder an Schalke04 oder oder, dann wirds schwierig...Aber man soll sich nicht wundern, die Letzten können schnell mal die Ersten sein ;-) Ein knallharter Schalke-fan wird vielleicht nicht R. Steiner verstehen oder haben wollen, aber vielleicht versteht er auch ohne Worte, z.B. wenn man ihm ne Wurst ausgibt oder freundlich den Senf rüberreicht ;-))

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    3. Aber meine Lieben. Die ganze Bibel ist doch DAS Werk der geistigen Literatur. Sie strömt nur gerade so von denjenigen Richtungen, die du darin nachlesen kannst, das Freimaurertum, die alten Kulturen, sämtliches esoterische Wissen kannst du darin aufgeschrieben finden. Auch als wissenschaftliche Erklärung (der damaligen Zeit).
      Es hat aber mit Seelenzuständen zu tun, dass der heutige Mensch eben kein Traumbewusstsein mehr hat, sondern wie im Johannesevangelium beschrieben ein ganz gegenwärtiges Bewusstsein. Auch das findest du in der Bibel. Es gibt heute aber die Lehrer innerer Entwicklungen zusätzlich, weil sie gebracuht werden. Ich konnte das alles nicht ohne kapieren, obwohl denkbar ist, dass andere es vielleicht können.
      Die Planetenentwicklungen, die Erlebnisse des Christus in den höheren Welten, die Seelen die er auf Erden trifft. Das alles verlangt heute nicht nach traumbewussten Beschreibungen sondern nach ganz klar geegnwärtigen Worten, worum es sich da handelt. Daher das ganze geisteswissenschaftliche Wesen, und der geistige Kampf, welches nun das Richtige ist.

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  47. @Steffen
    Nein ich bin nicht Wolfgang Peter.

    Auch nicht Wolfgang Petry :-)
    www.youtube.com/watch?v=uBGhZIefzJ0
    :-)

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  48. Im Grunde genommen ist das Leben eines Menschen in der gegenwärtigen Evolution der Menschheit ein außerordentlich schwieriges, wenn er innerhalb seines Erdendaseins sich keine Gedanken erwirbt über die übersinnliche Welt.

    Was sagst du zu den vielen mitgeteilten Nahtoderfahrungen? Ich habe selber zwei fast identische Fälle/Aussagen in meiner Familie gehabt, mit sehr detaillierten Beschreibungen schon und den glücklichen Empfindungen was das Jenseits betrifft.

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    1. Da gibts immer mehr davon. Hab neulich sogar einen Bericht im Fernsehen darüber gesehen. Das sind meistens sehr glaubwürdige Erlebnisse, die das Leben der Leute stark verändert.
      Aber auch denen täte es gut, wenn sie noch mehr erfahren würden über die geistige Welt - davon bin ich überzeugt.

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  49. Na, Petry auch nicht, aber mit Peter hatte ich schon mal sehr interessanten Kontakt...

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  50. Mein Schwiegervater beschrieb mir z.B. einen Engel der an seinem Bett stand im Krankenhaus, als eines seiner Herzanschlüsse ausfiel ... später zeigte er mir dann einen in einem Engelkalender alter Meister, genauso hätte er ausgesehen usw. ...

    good night

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  51. Von dem kannst Du ja auch einiges im Netz lesen.
    Nur eines fand ich mal seltsam, was ich von ihm las: er bestritt vehement, daß die Amis auf dem Mond gelandet sind - und begründete das. Bei diesen ganzen Verschwörungstheorien - speziell von Anthroposophen - bin ich immer ganz skeptisch.
    Ich halte es schon für recht unseriös, wenn man glaubt, die Amerikaner seien dazu in der Lage gewesen, nur eine Show abzuziehen - mit gestellten Aufnahmen - gedreht in der Wüste Arizona...- Ich find sowas lächerlich. Wieviele Tausende von Menschen müßten da mit unter einer Decke stecken - und bis heute geschwiegen bzw. gelogen haben.

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    1. Ja, davon halte ich auch nicht viel bzw. es interessiert mich nicht besonders. Ansonsten schätze ich seine Arbeit und seine Mühe auf/für Anthrowiki sehr ...

      lg/steffen

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  52. "Und so kann man sagen: Geisteswissenschaft ist,wenn sie heute zu der Öffentlichkeit spricht, voll berechtigt, denn jedermann kann sie prüfen, weil, wenn er genügend tief in die eigene Seele sich hinein versetzt, er sich nach und nach sagen wird: Dasjenige, was da durch den Geistesforscher gesagt wird, leuchtet
    mir ja ein. Es ist so, als ob ich es einmal erlebt habe, als ob mir jetzt nur die Gedanken gegeben werden über dasjenige, was ich einmal erlebt habe. Und aus diesem Grunde ist es so sehr notwendig, daß man, wenn man über Geisteswissenschaft, über spirituelle Erkenntnisse spricht, auch wirklich die Sprache etwas anders wähle, als man das im gewöhnlichen Leben tut. Es handelt sich darum, daß derjenige, der an die Geisteswissenschaft herantritt, schon durch die Art und Weise, wie gesprochen wird, den Eindruck bekommt: Da erfahre ich ja etwas, was in der sinnlichen Welt gar nicht gilt, was in der sinnlichen Welt vielfach ein Unsinn ist."

    Kennt jemand einen "Geistforscher" bei dem das genauso ist??? Ich nicht...

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  53. Guten Morgen Wolfgang,

    mich würde mal interessieren, wie Du Deine ganzen Zitate verwaltest.

    Ich mag das ja eigentlich überhaupt nicht, die Möglichkeit von Eigenem durch Zitate zu bekräftigen oder sie/es dadurch zu legitimieren. Allerdings erlebe ich in Deiner Flut an "Belegen" ein zielgerichtetes Vorgehen, das einerseits "Kanäle" verstopfen könnte, andererseits aber durch eine "Richtungsänderung" andere oder für mich sogar die wirklichen oder "richtigen" öffnen oder neu beleben könnte. Es muss in den Adern fliessen und damit es dahinkommt, mus man es "runterschlucken" um es dem ganzen Organismus zuzuführen.

    Ein neues Verhältnis zu den sogenannten Gefühlen, sie neben den größeren Bruder Empfindungen zu stellen und sie anzunehmen, damit sie sich auch mal wieder was zu sagen trauen... Und die "Furcht" neben dem "mächtigen" Steiner bestehen zu können und sich mal zu trauen, vielleicht mal was "blödes" zu sagen oder zu fragen gar, statt ihn zu beballern mit diesen merkwürdigen Geschossen ---

    Miteinander mehr ins Gespräch kommen, statt fast immer dies nur über andere zu tun. Da wird dann nämlich auf Dauer eine falsche Instanz genährt, von Instanz zu (falscher) Distanz. Ich finde ja, die Herrschaft des Verstandes ist abgelaufen, wohlgemerkt die (vor)HERRSCHAFT. Hin zum, aus Verständnis unter der Führung erworbener Einsicht und gemachter Erfahrungen. Verstand ordnet doch nur, dem lege Ich was vor und frage ihn, was er dazu sagt, aber entscheiden tue Ich. Der Verstand leuchtet mir ein, jetzt ganz als Vorgang zu sehen, er bringt mir Licht, aber Ich muss es noch reinigen und klären, denn den eigentlichen Kern in solchen Verstandes-Licht-Objekten. zu dem hat der Verstand überhaupt keinen Zugang, der ahnt noch nicht einmal was davon.

    Der Verstand ist mein "Fiffi", mein treuer Fiffi und es ist eine Freude zu sehen, wie er mit seinem Schwänzchen wedelt, mich mit seinen wachen Augen ansieht und mir dienen will, wenn ich mich ihm zeige. Verschwinde ich ganz in ihm in der Meinung die Krone meines Seins wäre der Verstand, ist auch mein Ich weg, ausgetauscht, verwechselt mit dem Eigentlichen. Dann tauchen assoziativ bei mir wieder die "Früchte" der Antievangelisten am Horizont auf, die scheinen mir solche zu geniessen. Man erkennt es daran, dass sie sich darin zu Hause fühlen und diese Hütten haben so einen arroganten Beigeschmack, der mich abstösst.

    Mir ergeht es so, wenn ich mich auf Anthroposophie einlasse, dass sie in Worte gefasstes Leben ist, das mich durchpulst und Erklärungen gibt, Ansichten gestaltet und hervorbringt für das, was ich an mir, durch mich und anderem erleben kann und dem(gegenüber) einen tiefen Sinn freisetzt, dieser Sinn ist wie die Luft hier in dieser Welt...

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  54. Schönen guten Tag, manroe

    ich komme gerade - nach der Arbeit und einer zu kurzen Nacht (da ich ja sehr spät hier noch geschrieben habe...)gerade ziemlich "geschafft" nach Hause - und werde auch gleich wieder abhauen. Ich bitte zu entschuldigen, daß ich auf Dein Schreiben nicht näher eingehe - auch wenn es interessant ist, was Du schreibst...
    Ich will nur auf eines eingehen - Du sagst:
    "mich würde mal interessieren, wie Du Deine ganzen Zitate verwaltest"

    Genaugenommen verwalte ich sie gar nicht. Aber es ist so, daß ich schon seit fast 2 Jahren an einige Bekannte von mir, die z.T. auch weiter weg wohnen, Zitate, Bemerkungen, Anregungen, Erklärung von Sachverhalten u.v.a. von Rudolf Steiner verschicke per email. Natürlich sind das nur Bekannte und Freunde, die sich auch dafür interessieren...- nicht unbedingt "Anthroposophen" - und z.T. auch Leute, die - außer e-mails lesen - gar keine Zeit haben, anthroposophische Bücher zu lesen; z.T. auch Leute, die die Anthroposophie erst durch meine mails kennengelernt haben. Ich bin also eigentlich fast täglich dabei, mir Dinge rauszusuchen aus dem Gesamtwerk (das man ja im Internet findet), die ich - möglichst nicht lange, sondern eher kurze und prägnante - rauskopiere und dann an meine Bekannten verschicke.
    Manchmal sind es auch mehrere mails, die ich an einem Tag verschicke. Es gab schon Monate, in denen ich - immer an dieselben Leute - 70 e-mails verschickt hatte.
    Aber auch solche Leute - wie z.B. eine alte Freundin, die sich schon seit 20 Jahren mit Anthroposophie befaßt - liest immer gerne meine mails - und findet, daß das ein guter "Service" ist, um fast täglich wieder an Anthroposophie und einige wesentliche Dinge erinnert zu werden. Oft ist es dann natürlich auch nur eine Wiederauffrischung von Altbekanntem für sie...
    Ich such mir für die mails immer ein passendes Stichwort aus, das ich in die Betreffzeile schreibe. - Nun habe ich also hunderte von versendeten mails (obwohl ich schon viele, die mir nicht mehr wichtig waren, wieder gelöscht habe), die ich mir allerdings - durch das Stichwort beim Durchsehen der mails - recht schnell wieder vergegenwärtigen kann...- und deshalb nicht sehr lange brauche, wenn ich etwas suche zu irgendeinem Thema.(zumal ich immer, wenn ich was suche in etwa noch weiß, ob ich das erst vor kurzem - oder vor Monaten verschickt hatte...)
    Es sind oft auch einfach nur "motivierende" mails, manchmal "tröstliche", mal erstaunliche, - eigentlich insgesamt zu allen Themen hab ich schon was gefunden. Oft versuche ich, ganz aktuell zu sein. Z.B. als in Japan der Tsunami war - und die Sache mit den AKWs - da habe ich alles, was Steiner zu Erdbeben sagte rausgesucht, zu den Erdschichten, - und auch zu Atomen, zu Elektritität, Magnetismus, der "dritten Kraft" bzw. zu Ahriman, Asuras usw. Eigentlich gibt es ganz oft aktuelle Anlässe, auf die ich dann Steiner-Zitate - auch zu politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Themen - versende.
    Nicht ganz alles - aber das allermeiste (wohl 95%), das ich verschicke, ist von R.Steiner.
    Ich habe auch schon Gedanken von allerlei andern "Weisen" aus aller Welt verschickt, sogar schon mal was von Ken Wilber, auch von östlichen Weisen, von Indianern, u.v.a. - und schon einiges von andern Anthroposophen, wie von Peter Selg, auch schon von Judith von Halle...
    Da z.B. auch Musiker unter den "Empfängern" sind, habe ich schon viele mails von R.Steiner zum Thema "Musik" verschickt...- und die Leute danken es mir, weil es eine Bereicherung für sie ist. Und dasselbe ist es für mich selber. Dafür bin ich auch fast täglich mal ein Stündchen am Stöbern im Gesamtwerk beschäftigt - wenn ich viel Zeit habe (z.B. Wochenenden) können es dann auch mal viele Stunden sein - und nebenher speichere ich dann viele "Auszüge" ab - die ich dann im Laufe der folgenden Woche Schritt für Schritt versende...
    Ich könnte noch viel dazu sagen - aber das ist genug zu diesem Thema.
    LG Wolfgang

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  55. AnonymMar 7, 2012 06:36 PM
    ist herr lichte noch als graphiker bei der alg II behörde oder schon wieder als werklehrer in einer beschäftigungsmassnahme einer waldorfschule tätig...???

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  56. Viellicht sollten wir alle hier Michaels Blog als "Übungsfeld" verwenden, um uns hierin zu schulen: (ich weiß, ich nerve mit meinen Zitaten - aber trotzdem:)
    "Daher werden Sie diese Bewegung leicht auf denjenigen Seiten mißverstanden finden, welche Toleranz verwechseln mit einseitiger Toleranz gegenüber der eigenen Meinung, den eigenen Prinzipien und Methoden. Man stellt sich diese Toleranz so ungeheuer leicht vor, aber sie gehört zu dem Allerschwierigsten, wenn sie sich der Mensch im höchsten Sinne des Wortes erobern soll. Denn ganz leicht kann man glauben, daß derjenige, der etwas anderes sagt als man selber, ein Gegner sei. Leicht kann man auch die eigene Meinung mit dem verwechseln, was allgemein als Wahrheit vertreten wird. Theosophisches Leben aber wird blühen und die richtigen Früchte tragen für das geistige Leben der Zukunft, wenn es ein umfassender Boden sein wird, auf dem wir uns begegnen, in innigem Seelenverständnis begegnen nicht nur mit demjenigen, der glaubt, was wir selber glauben, sondern auch mit dem, der unter Umständen durch seine eigenen Erfahrungen, durch seinen eigenen Lebensweg genötigt ist, vielleicht sogar scheinbar das Entgegengesetzte von dem zu vertreten, was wir selber verkündigen. Eine alte Moral, welche ihrer Abendröte entgegengeht, hat gelehrt, Liebe und Toleranz zu üben zwischen denjenigen, welche die gleichen Gedanken und Empfindungen wie wir selber haben. Theosophisches Leben wird dagegen in seiner Wahrheit immer mehr und mehr in die Herzen der Menschen jene viel tiefergehende Toleranz ausstrahlen, welche es ermöglichen wird, daß wir uns auf dem Boden gegenseitigen Verständnisses, gegenseitiger menschlicher Anregung und menschlichen Zusammenlebens auch da finden, wo wir nicht von vornherein in unseren Gedanken und Empfindungen übereinstimmen."

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