Historisch

Unvermittelt das betrachten, was einen umgibt - auch das Fernsehbild und die Geräte, als wäre es bereits historisch. Als wäre es eine abgezogene Form der Wirklichkeit, aus der Zukunft betrachtet. Wie das die Dinge und Ereignisse relativiert- in ihrem Glanz, in ihrer Unmittelbarkeit. Wenn die Zeit zusammenschnurrt, wie von Bändern gezogen, in einen Abklatsch von sich selbst, der Möglichkeit benommen, erlebt zu werden. Was hiervon bleibt, passt in ein Poesiealbum oder endet willkürlich in einem Remake, einer Mode. Die Zeit wird zu einem Zitat ihrer selbst. In gewisser Weise etwas armselig.

Kommentare

  1. --- oder: "Was siehst Du(!) ?"
    Erst sehen, dann denken.

    AntwortenLöschen
  2. Es lohnt sich antizyklisch zu leben. hatte mein erstes händy zehn jahre später, mein erstes i-gerät bekam ich ausgemustert geschenkt, weil nicht die neueste Version und fand es dann so erbärmlich albern, was jahre vorher darum für ein aufsehen gemacht wurde... so wird es auch mit den elektrobüchern sein. wozu sollte ich eine elektrobibliothek mitschleppen, die ich in meinem Leben nie lesen werden kann rein zeitmäßig? Ein Steiner reicht doch vollkommen für ein Leben.

    AntwortenLöschen
  3. Es lohnt sich antizyklisch zu leben. Hatte mein erstes Händy zehn jahre später, mein erstes i-Gerät bekam ich ausgemustert geschenkt, weil nicht die neueste Version und fand es dann so erbärmlich albern, was jahre vorher darum für ein aufsehen gemacht wurde... Der ganze App Schnickschnack.. So wird es auch mit den elektrobüchern sein. Wozu sollte ich eine Elektrobibliothek mitschleppen, die ich in meinem Leben nie lesen werden kann, rein zeitmäßig? Ein Steiner reicht doch vollkommen für ein Leben.

    AntwortenLöschen
  4. Von Drogen kann man aber auch sterben... nur so am Rande.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: