Newsletter des Instituts für anthroposophische Meditation

Im aktuellen Oktober- Rundbrief des Instituts, der von Anna- Katharina Dehmelt heraus gegeben wird, ist auch ein neuer Artikel der Egoisten zum Thema Meditative Vertiefung in die Landschaft angesprochen und verlinkt:

"Letzteres tut Willigis Jäger in seinem Buch „Kontemplation – Ein spiritueller Weg“. Kontemplation heisst in christlicher Tradition, was in östlicher Tradition Meditation heißt, während im Christentum unter Meditation eher eine gedanklich ausgerichtete Betrachtung verstanden wird. In seinem Büchlein zeigt Jäger – in kurzgefasster Weise, hauptsächlich der eigenen Orientierung, weniger dem Weiterforschen dienend – einige christlich-mystische Traditionen der Kontemplation auf, und vor allem kommt es ihm darauf an, die im Prinzip gleiche Zielsetzung der verschiedenen kontemplativen bzw. meditativen Wege aufzuzeigen: die Erfahrung der Ungetrenntheit von Mensch und Welt.
Aus anthroposophischer Perspektive steht diese Erfahrung nicht im Mittelpunkt, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Sie ist aber doch Voraussetzung und Fluchtpunkt für meditative Erfahrungen auf dem Boden der Anthroposophie: für die Begegnung mit dem Ungetrennten  i m  Getrennten, ganz konkret, im Gegenwärtigen, in der Natur, im Beruf, im anderen Menschen, auch in Krisen und Krankheiten. Oder – in der Landschaft. Michael Eggert beschreibt in seinem Blog eine solche Erfahrung."

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