Judith von Halle- gutes Kino

Es war nur etwas ruhig geworden in letzter Zeit um Judith von Halle. Offensichtlich hat das auch seinen Grund- sie ist, wie auf Facebook mitgeteilt wurde, schwer erkrankt, so dass alle Veranstaltungen bis Ende Januar 2013 ausfallen werden. Alle- bis auf eine. Am 8.12.2012 werden Wolfgang Gutberlet, Judith von Halle, Benediktus Hardorp, Wolf-Ulrich Klünker, Hartwig Schiller und Justus Wittich über das Thema "Erkennen und Erleben an der Schwelle - Geistige Erfahrung in der Gegenwart" diskutieren, als offizielle und, wie man sieht, sehr prominent besetzte Veranstaltung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Es ist nur zu verständlich, dass Judith von Halle diese Veranstaltung trotz ihrer Erkrankung unbedingt besuchen möchte, denn sie ist damit ja nun endlich ganz auf Augenhöhe zu den Führungsteams der Gesellschaft angekommen, ganz offiziell und in in voller Öffentlichkeit.

Gleichzeitig kommt auch ein neuer Quotenkiller von ihr heraus, nämlich der erste Band von ihr über Die Templer. Eines der Lieblingsthemen nicht nur vieler Anthroposophen, sondern auch Inhalt von im Internet geradezu überschwappenden Denunziationen dieses Ordens (und meist schon von Philip dem Schönen selbst in die Welt gesetzt wurden). So etwas ist von Frau von Halle nun wirklich nicht zu erwarten, im Gegenteil, sie hat, wie immer, Einblicke, die sonst offenbar niemandem gegeben sind und berichtet daher über den intimen Initiationsweg und die Riten: "Gerade in Bezug auf die Initiationsrituale des Templerordens ist dieses Buch ein einmaliges Werk, weil es bis zum heutigen Tage unbekannt gebliebene Details und Hintergründe der Rituale enthüllt, deren Kenntnis für ein stimmiges Geschichtsbild in der Gegenwart notwendig ist, weil die für ihre Zeit so einzigartige Einweihung der Templer erst die Motive ihres Handelns und das ihrer Gegenspieler verständlich macht.
Mittels reicher sprachlicher wie zeichnerischer Bilder werden in diesem ersten Band zwei Abschnitte der Einweihung in den höchsten Grad des Bundes geschildert, das Morgen- und das Abendritual, so wie sie sich zwischen dem Ende des dreizehnten und Anfang des vierzehnten Jahrhunderts konkret vollzogen haben."
So der etwas schwärmerische Werbetext des Verlags, der im Folgesatz auch das Problem beschreibt, das ich mit diesen Texten habe. Der Verlag schreibt: "Dadurch fühlt sich der Leser wie mitgenommen auf jene innere Reise, auf die sich die Templer-Adepten damals begaben, und wird dabei – weil diese aus der Perspektive der Einzuweihenden geschildert wird – zu eigenen seelisch-geistigen Erlebnissen jenseits der Schwelle angeregt."

"Wie mitgenommen" fühle ich persönlich mich im Kino und in Filmen überhaupt, und so schreibt ja auch Frau von Halle- ganz konkret, oft bis in extreme Details genau, in der Zeit ablaufend, den Fokus schwenkend- eben mit filmischen Mitteln. Etwas, was mich mitnimmt, ist aber nichts, was zu "eigenen seelisch-geistigen Erlebnissen ... anregt", ganz im Gegenteil. Dann erlebe ich Frau von Halle, wenn ich sie denn lese, trotz ihrer Konkretheit im Detail immer nur schwummerig, häufig mit drastischen Szenen und ungeheuerlichen Enthüllungen. Für mich ist sie daher eher eine Schriftstellerin, die die Bedürfnisse ihrer Leser stillt. Aber Stillen ist in meinen Augen etwas, was satt macht und die tatsächliche eigenen, kleinen, mühseligen Bemühungen untergraben kann. Frau von Halle ist einfach gutes Kino.

Kommentare

  1. Wenn jemand über die Templer-Einweihung ein Kino machte, wäre es ein bisschen langeweilig - JvH's schilderungen erlautern auch die innere Erfahrungen der Templer dabei.
    Wir haben alte Zeiten mitgelebt, die Erinnerungen an sie sind auch unsere persönliche Erinnerungen.

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  2. Der Beitrag ist insofern interessant, da er uns Kunde von der Erkrankung von Frau Halle gibt und "wir" Jedem erst einmal Gesundung wünschen, wenn ER/Sie das will. Der Titel des Beitrages lässt nachdenken.... ...es kann ja sein, das "gute" Kino erzählt mit wahren Bildern, alles gut und schön. Kommt aber am Ende vielleicht nur die Such-t heraus, so wie die MitgliederInnen der AAG Rudolf Steiners Mitteilungen lauschten, die zu seiner Zeit aufregend waren, während wir in der Gegenwart nur so überschwemmt werden mit Durchgaben von unzähligen Erzengeln, Meistern usw..
    Ganz pragmatisch setze ich mich für den Film mit Herrn Mollath in Bayern ein, arbeite mit an dem Film, Dank des Internets, setze mich der Gefahr aus, bewußt, reize das Schicksal aus, denn der "Film" kann aktiv gestaltet werden... ...auch wenn ein Stromausfall (heute München) manchmal die Bilder ausfallen lässt, in ihrem Ablauf ändert.
    Warum wird so gerne innerhalb der AAG in die Vergangenheit geblickt, ob frühere Schicksale, Inkarnationen, ob Templer usw..
    Fand vor einigen Tagen die "Abendgespräche mit Sri Aurobindo".
    Es kann einem umhauen, wie ein ganz anderer Aurobindo erlebbar wird, der quasi mit seinen Vorstellungen die Welt - fast magisch - gestaltet, wenn er etwa DeGaulle in der Geschichte plazieren will, über Hitler spricht. Es sind über neunhundert Seiten, lesenswert, ein Weihnachtsgeschenk, das die Geschichte befruchten kann....

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    1. Die verschiedenen Beiträge lassen nachdenken, besonders der Hinweis auf die Fälschungen der Aussagen Steiners, aber auch Steiners Hinweise zu den Gegenmysterien in Mexiko. Link von Michael.
      Mich hatten die Hinweise Steiners vor Jahren tief bewegt und es mag sein, "seine" Schüler, wenn es welche sind, wahrscheinlich aber die "Anhänger" kommen letztlich nicht mit diesem "Kino" Steiners klar: es muß erschüttern, wenn gleichzeitig zu dem sog. Mysterium von Golgatha in Mexiko eine "umgekehrte" Kreuzigung des Bösen stattfindet..... wer Nerven hat, wiederum ein interessantes "Kino".
      Weil ich Herrn Mollath erwähnte und sein Schicksal doch nun bedeutsam wird für die Öffentlichkeit, eine Veröffentlichung der SZ von heute Nachmittag. Gegen Mittag ging eine mail an den Deutschen Richterbund raus, der eine Kopie der mail an den BVerfG-Präsidenten enthielt zusammen mit einem persönlichen Schreiben an Herrn Mollath.
      Es entsteht ein Netzwerk. Die SZ-Redakteure haben nun interessante Details veröffentlicht. Vielleicht müssen die Geisteswissenschaftler, die, welche im Sinne der Intention Steiners arbeiten, noch mehr Mut aufbringen, um die Wahrheit aufzuzeigen. Hier der SZ-Artikel, der uns allen helfen kann, den Ernst der Lage in der BRD zu erkennen. Die Irritationen mit JvH lenken nur ab. Steiner beschrieb das Rechtswesen als die Höchste Kunst, weil sie direkt mit dem Menschen zu tun hat (in einem großen Standartwerk zum Leben Rudolf Steiners wiedergegebene mündliche Erinnerung eines Fragenden):

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-und-hypo-vereinsbank-abgestempelt-als-wahnhafte-stoerung-1.1525434

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    2. Sorry: was für ein vom Thema ablenkender Quatsch ist das denn hier? Hier ist ein Blog von Michael Eggert - und wenn Du lesen kannst, dann merkst Du doch, daß Michael oben einen Text über Judith von Halle bzw. ihr neustes Buch geschrieben hat. Und das ist unser Thema hier - und sonst nichts! Ich empfinde es als eine große Beleidigung - wenn ich an Michaels Stelle wäre, würde ich Dich hier rausschmeißen! Das Thema "Mollath" hat hier nichts zu suchen - vielleicht hast Du den Blog verwechselt! Die einzigen Irritationen hier sind die Leute, die sich nicht ans Thema halten - und ablenken von diesem Thema, das Michael Eggert oben angeschlagen hat...- Kurzum: Du und Dein Text sind die einzige Irritation hier. Und nun antwortest Du hoffentlich nicht hierdrauf - und sorgst für noch mehr Ablenkung,- sondern äußerst Dich zu diesem Thema hier - oder schweigst! Hier kann nicht jeder grad mit dem Thema anfangen, das er selbst gerade für das Wichtigste hält - wir reden hier auch nicht über die Finanzkrise oder den Hunger in der dritten Welt - der mit Sicherheit auch nicht belanglos ist...

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    3. Da hast Du aber ganz schön Glück gehabt, dass Du nicht rausgeflogen bist. Die Dir mangelnde Toleranz scheint Dir von woanders entgegen zu kommen.
      Ich finde es gerade bedauerlich, dass Verknüpfungen der anthrop. Geisteswissenschaft mit aktuellen Themen wie Finanzkrise, Ökologie, Rechtswesen und Hunger in der ersten! Welt, zumindest für mich, nicht bermerkbar sind.

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    4. Liebe freudean, bei der GLS- Bank oder in Alfter (Uni) wirst Du solche Verbindungen sicher finden.

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  3. ... ein Kino machen würde..., (Entschuldigung)

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  4. Lieber Emerenz,

    Du hast recht, die Erinnerungen an diese alten Zeiten können auch unsere Erinnerungen sein... allerdings ist es schwierig genug und gelingt bei weitem nicht allen Menschen, bei sich selbst zu unterscheiden, was eine „alte Erinnerung“ ist, was eine bloße Schlußfolgerung (mag sie nun „richtig“ sein oder „falsch“) aus dem innerlich Erlebten und was überhaupt nur eine bloße Einbildung.
    Diese Dinge bei einem anderen Menschen zu unterscheiden, dessen „Erinnerungen“ ich lese, ist mir jedenfalls ein Ding der Unmöglichkeit. Ich könnte das, was ich da lese, daher entweder glauben --- oder eben nicht glauben.
    Und ebenso wie Michael befürchte ich: wenn ich mich entschließe, solche Dinge zu glauben, dann könnten die eigenen, kleinen, mühseligen Bemühungen untergraben werden und Bilder, die aus dem eigenen Inneren auftauchen wollen, neben den fertig hingestellten verblassen. Das gilt umso mehr dann, wenn ich mich mit einem Thema bisher noch überhaupt nicht beschäftigt habe und daher noch gar keine eigenen „inneren Bilder“ habe, die ich mit dem Gelesenen vergleichen könnte.
    Insofern hat das auch für mich Ähnlichkeit mit einem Kinofilm – wie wohl jedermann nachvollziehen kann, der zuerst einen Film gesehen und dann das zugrundeliegende Buch gelesen hat und das vergleichen kann mit der Erfahrung, zuerst ein Buch zu lesen und dann erst den Film dazu zu sehen.

    Das ist jedenfalls der Grund, warum ich solche Schilderungen Judith von Halles lieber nicht lese. Ganz unabhängig davon, ob diese Schilderungen nun „wahr“ sein mögen oder „erfunden“.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,

      Ich meine ein Bericht aus ältere Zeiten über das geistige Streben der damalige Leute kann einleuchtend sein. Auch wenn ich z. B. das Poem "Geheimnisse" von Goethe lese, das ja "erfindet" ist. Doch spürt man diese geistige Gemeinschaft so lebhaft! Oder ich lass einmal ein - bisschen trockene - Buch über die Katharer und ihre Sitze, und konnte doch aus dem Inhalt etwas wie eine Erleben für mich gewinnen.

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    2. Lieber Emerenz,

      »...kann einleuchtend sein ... und konnte doch aus dem Inhalt etwas wie eine Erleben für mich gewinnen.«

      ja, selbstverständlich, und, wie gesagt, ich habe ja auch gar nichts dagegen, wenn jemand es so machen will.
      Das ist halt nicht mein Weg, und mir liegt daran, deutlich und begreiflich zu machen, daß auch ein Standpunkt wie der meine seine Berechtigung hat.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  5. Liebe Ingrid,
    mit Deinen Begründungen, das Buch von JvH nicht zu lesen, hättest DU NIEMALS auch nur ein Buch von R.Steiner lesen dürfen! - Das Buch ist nichts, was Dich "verdirbt", und wovon Du Dich sicherheitshalber fernhalten mußt, sondern etwas, das Dich anregt, Dir Deine Gedanken zu machen.
    Ich habe die beiden Vorträge über die Templer, die JvH schon hielt, gehört - und ich bin dankbar dafür, daß da jemand durch eigene Forschung solche Dinge hervorholt. Insofern kann ich Dir nur ganz dringend raten, bezüglich des Themas "Judith von Halle" nicht auf Michael Eggert zu hören - oder Dich von ihm beeinflussen zu lassen. Wirklich nicht!
    Viele Grüsse...Wolfgang Stadler

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  6. Lieber Michael,
    na da kannst Du ja froh sein, daß Du nun wieder etwas von JvH hast, das Du negativ ausschlachten kannst. Natürlich ohne das Buch zu kennen...- Dein voreingenommener Schreibstil gefällt mir nicht. Daß Judith von Halle natürlich zu der Veranstaltung in Essen am 08. Dez. gehen will, das ist klar: nicht, weil sie dann auf Augenhöhe ist mit "Prominenz". (das hat sie weder nötig - noch ist das ein Motiv. Abgesehen davon ist sie m.E. diesen Leuten in so manchem sowieso haushoch überlegen, nämlich bezüglich Geistforschung und Anthroposophie-Verständnis) - Nein, - was würde da wieder geredet werden, wenn sie da nicht erschiene! Sicher auch von Leuten wie Dir, die dann wieder auf andere Art lästern würden, wie sie sich nun um diese Auseinandersetzung drückt usw. - Ich hoffe ernstlich, daß sie genügend kraft hat, den Tag gescheit zu bewältigen - und vielleicht ja einiges mit diesen Leuten klären kann!
    Das Buch werde ich lesen - und Deine Vorurteile dagegen - vor dem Lesen - sollte niemand ernst nehmen! Ich habe die beiden Vorträge, die sie schon über die Templer hielt gehört, und die waren sehr anspruchsvoll - und leider ist der dritte geplante Vortrag darüber nun aufgefallen, da sie krank ist. Zu dem Buch gibt es auch noch einen zweiten Teil - und ich freue mich sehr darüber, die wahren Hintergründe über vieles zu erfahren, worüber die äußere Geschichtsschreibung nichts gescheites sagt.
    Deine Begriffs-Chargon ("Quotenkiller") will also von vorneherein eine Sache wieder ins Lächerliche ziehen - und gottseidank hat auch R.Steiner Bücher geschrieben und Vorträge gehalten, wo ich mich innerlich "mitgenommen" vorkomme - sonst hätte ich wohl nie damit begonnen, mich mit Anthroposophie zu beschäftigen.
    Wolfgang Stadler

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    1. Lieber Wolfgang, natürlich habe ich pointiert formuliert, möchte aber sicherlich niemanden abhalten, das Buch zu lesen. Ich selbst würde es auch lesen, wenn ich Belegexemplar bekäme, was natürlich nicht der Fall ist. Im Kern geht es in den strittigen Fragen hier im Blog ja nicht um die Person von Frau von Halle - der ich alles Gute wünsche-' sondern um Fragen der Rezeption von Anthroposophie. Natürlich kann man auch Steiner so lesen, dass er Einen "mitnimmt". Er selbst nannte das "Kochbuch- Lesen", und man macht das oft gerade beim Einstieg in die Beschäftigung mit den Themen. Irgendwann sollte das Mitreissend- Sensationelle dann aber doch einer kritischen Nüchternheit weichen, einer erwachsenden Rezeption, die sehr wohl die großen Umrisse und Dimensionen sieht, aber ihnen nicht verfällt.

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    2. Lieber Michael,
      natürlich hast Du nun wieder in dieser Antwort - vordergründig nett geschrieben - eine Gemeinheit eingebaut, von der Du weißt, daß sie nicht stimmt - und nur damit zu tun hat, daß Du den JvH-Lesern eins auswischen willst: Du sagst, daß man Steiner auch so lesen kann, daß er einen mitnimmt - und setzt das gleich mit dem, was er ein "Kochbuch-Lesen" nennt! Lieber Michael, ich lese schon seit 20 Jahren intensiv Steiner, kenne die Stelle - und bin mir völlig dessen bewußt, daß ich kein "Kochbuch-Leser" von Steiner bin! Und ebensowenig bin ich ein solcher, wenn ich ein Buch von Judith von Halle lese. Das nüchterne Lesen habe ich bei Rudolf Steiner- wie auch bei "Die Templer" von JvH - obgleich das natürlich zwei verschiedene Individuen sind, deren Bücher und Art ja nicht miteinander vergleichen kann und auch nicht soll. Der Kurs, an dem ich bei JvH über die Mysteriendramen teilnehme ist der anspruchvollste, den ich jemals mitgemacht habe. Er ist natürlich weder mitreissend-sensationell, sondern nüchtern, genau und man muß - jeder - intensiv mitarbeiten. Das geht nun schon bald 2 Jahre so - ist oft fast zu nüchtern - und geht um das "Reinkarnationsverständnis" - bzw. deren Hintergrund: der letzten Kulturepochen, vor deren Hintergrund sich ja die vergangenen Inkarnationen in den Dramen abspielen.
      Wenn Du es geschafft hast, das Kochbuch-Lesen, das man beim Einstieg in die Anthroposophie haben kann, zu überwinden, wieso versuchst Du dann nicht, diese Kochbuch-Lesen auch bei andern Autoren hinter Dir zu lassen, z.B. bei JvH? Was ist der Grund, daß sich die Frau schon so reizt, daß Du eine Buchkritik schreibst, bevor Du das Buch überhaupt gelesen hast? Könnte es nicht sein, daß das, was Du immer wieder in ähnlicher Form über JvH sagst, allmählich eine "Kochbuch-Kritik" ist - und allerhöchstens eine Kritik daran, wie Du selbst manches siehst und liest? - Du ahnst sicher, daß ich - als ich sagte, daß Steiner mich "mitnimmt" - nicht das Kochbuch-Lesen meinte - sondern etwas ziemlich anderes. Und Du weißt sicher ganz genau, daß Du das nur dazu benutzt hast, es für Deine Zwecke - nämlich zur Verunglimpfung - zu benutzen.
      Wolfgang

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    3. Lieber Wolfgang, so habe ich es nicht gemeint. Entschuldige, dass es bei Dir als Denunziation ankam. Es stehen sicher ernsthafte grundsätzliche Differenzen hinter dieser Auseinandersetzung, aber es gibt keinen Grund, Gräben auszuheben. Verunglimpfung war nicht beabsichtigt. Ich könnte wahrscheinlich bei einem Fortschreiten der Positionierung von Frau von Halle selbst nicht mehr Mitglied bleiben, aber das ist ja meine Sache. Herzlich, Michael

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  7. Antworten
    1. Danke für die verschiedenen links.
      Habe die Texte Steiners gelesen.
      Er hebt hervor, wie kranke Organe Ursache für fehlgeleitete Visionen sind.
      Was ich erstmals las, die Unterscheidung zwischen Frau und Mann, erstere die Gefahr der luzififerischen Bilder, letzterer das ahrimanische Hören.
      Es ist natürlich dann problematisch, wenn Judith von Halle so krank ist, immer wieder, die Frage der Organe auftauchen darf.
      Steiner beschreibt nachdenkbar, wie die Schauungen als objektiv gelten, für den Schauenden und doch nur Produkt der Organe sind, also der eigenen Welt.
      Natürlich hat das für sich seinen Wert, da der "Sehende" immerhin das Geistige der Organe, soz. die Geschichte der Organe erlebt. Nur hat das eben keine allgemeine Bedeutung.
      Wie wichtig das logische Denken ist, leuchtet ein.

      Es taucht die Frage auf, warum verwendet Steiner "Christus-Ich" und "Jesus-Ich" abwechselnd. Es sind die Abbilder, welche dem Menschen einverwoben werden, mit der Inkarnation, weil die einzelnen Menschen reif sind.
      Gäbe es dann auch ein "Ahriman-Ich", ein "Luzifer-Ich", ein "Sorat-Ich" ?!
      Es sind berechtigte Fragen.

      Letzten Endes gilt ein Wort:
      "An den Früchten werdet ihr sie erkennen"

      Und da ver-wirrt das sog. Spirituelle an J.v.H., wie sie sich verhalten hat in den Angelegenheiten in Berlin, wie sie von der "Wahrheitsfindungskommission" aufgezeichnet sind. Wie verhalten sich diese Dinge zu den "so hohen" Mitteilungen, oder sind sie gar nicht so bedeutend, letztlich eben "Kopf-Kino"? Fast darf gefragt werden, warum soll uns das Schicksal des Christus erst einmal interessieren, wenn, ja wenn, es nicht direkt mit unserem Inneren etwas zu tun hat, als Religion aus dem ICH, vielleicht meinte dies der Dalai Lama, da bisher Religion immer doch Gesetz von Außen ist, eine "Priester-Religion", Religion der Vergangenheit.
      Liegt hier der Schlüssel zum Werke Steiners?!
      Interessant-lebendig-philosophische Fragen, "Philosophie der Freiheit"

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  8. Lieber Wolfgang,

    »...mit Deinen Begründungen, das Buch von JvH nicht zu lesen, hättest DU NIEMALS auch nur ein Buch von R.Steiner lesen dürfen!«

    :-) Ich dachte mir schon, daß dieser Einwand kommen würde.
    Und genau das ist es auch, das mich zu Beginn meiner Bekanntschaft mit der Anthroposophie tatsächlich sehr davon abgehalten hat, Bücher von Rudolf Steiner zu lesen, die sich mit Dingen beschäftigen, über die ich bisher keine eigenen Erfahrungen habe.
    Das erste Steiner-Buch, das ich ohne Mühe zu Ende gelesen habe, war die „Philosophie der Freiheit“. Denn darin steht nichts, das ich nicht selbst hätte überprüfen können.
    Die „Geheimwissenschaft im Umriß“ mußte ich in dem Augenblick weglegen, als sie sich mit Dingen befaßte, die mir nicht aus eigenem Erleben nachvollziehbar waren. Ich hätte damals um keinen Preis weiterlesen können.
    Und auch heute noch ist es so, daß ich die Schriften und Vorträge Rudolf Steiners niemals deshalb lese, weil ich etwas erfahren will über Dinge, von denen ich nicht nur nichts weiß, sondern von denen ich auch aus eigenem Erleben bisher nichts wissen kann – sodaß mir jede Möglichkeit zur Überprüfung fehlt.
    Allerdings erlebe ich es immer wieder, daß mein Interesse an einem bestimmten Buch Rudolf Steiners gerade „zur rechten Zeit“ erwacht, nämlich dann, wenn ich in meinem eigenen Leben Erfahrungen gemacht habe, die mich begreifen lassen, wovon Rudolf Steiner in diesem Buch spricht. Dann kann ich’s auch prüfen, indem ich es mit eigenem Erleben vergleiche.

    Ich lese Rudolf Steiner auch noch dann, wenn jemand anderes eine Frage daran hat, was er zu einem bestimmten Thema gesagt hat bzw wie er es gemeint haben könnte. Und ich „glaube“ dann niemals, was ich da lese, sondern halte mich an das, was ich wissen kann: daß er’s geschrieben/gesagt hat. Und daß es also offenbar möglich ist, das zu denken, oder zu „sehen“, oder wie immer man das bezeichnen will.

    Von Judith von Halle habe ich bisher ihre Studie zur Demenzerkrankung gelesen (die ich nachvollziehbar fand, und dem Rahmen angemessen, in dem sie entstand). Außerdem (auf Anregung eines Freundes) „Das Christliche aus dem Holze herausschlagen...“ und „Der Abstieg in die Erdenschichten“. Diese beiden Bücher allerdings konnte ich nur mit Mühe und unter großer innerer Distanzierung fertiglesen – eben aus dem genannten Grund. Und dabei werde ich es auch vorerst belassen, solange jedenfalls, bis mein Interesse sich (warum auch immer) ihren Büchern zuwenden will.

    :-) Also keine Sorge – ich bin in dieser Hinsicht nicht von Michael beeinflußt, er hat mit meiner Herangehensweise nicht das Geringste zu tun.
    Und ich habe natürlich auch nichts dagegen, daß andere Menschen Judith von Halle lesen und sich davon bereichert und/oder zu eigenen Gedanken angeregt fühlen – ebensowenig, wie ich etwas dagegen habe, daß Menschen ins Kino gehen und sich Filme anschauen, ohne zuvor die ihnen zugrundeliegenden Bücher gelesen zu haben.

    Und - das hatte ich in meinem ersten Kommentar vergessen zu schreiben:
    Ich wünsche Frau von Halle von Herzen alles Gute und baldige Genesung.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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  9. Hallo Ihr,

    ich finde auch, man sollte zunächst einmal gute Genesung wünschen, so wie es Ernst begonnen hatte. Das ist einfach nur gute Kinderstube und zeigt außerdem Respekt und NATÜRLICHE Regung für den Mitmenschen (hier in diesem allergrößten Kino, namens: Leben ;-)

    Zu Kino, Regung etc. noch:

    Ich lasse mich gerne einmal anregen oder gar hinreißen von einer Sache, einem Menschen, einer Geschichte, einer Musik oder einem Film, wie und was auch immer, aber der Kopf bleibt schon noch dran (so mancher Knochen trinkt wohl lieber 4 Flaschen Wein pro Tag oder 4 Packungen Zigaretten, um das Leben und sich zu ertragen).
    Es ist mir dabei immer klar, dass ich sehr schnell wieder bei mir sein werde/sein kann und dass eine Ernüchterung, ein Reflektieren etc. früher oder später ohnehin eintritt, völlig normal. Grundsätzlich ist doch überhaupt nichts gegen eine Beschwingtheit und Anregung einzuwenden. Zudem überlasse ich es jedem Mitmenschen selbst, wie und was er gerne möchte und für richtig hält oder was nicht, alles andere wäre für mich geradezu anmaßend (oder Kindergarten).

    Neulich las ich in einer kleinen anthroposophischen Zeitschrift folgenden Satz (mit imaginärem Zeigefinger):

    "Wider dem Lachen!!"

    Ja, da könnt ich glatt heulen, aber vor lachen...aber es sollte wohl doch lustig sein, eine besondere Art von drögen Weltenhumor ;-)

    herzl. Grüße,
    Steffen

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  10. Lieber Michael, liebe Leser hier,
    .
    ich habe gestern Abend zu später Stunde damit begonnen, das Buch "Die Templer"(Der Gralsimpuls im Initiationsritus des Templerordens) zu lesen. Und ich habe das ganze Buch mal durchgeblättert, hier und da reingeschaut, die Skizzen von Judith von Halle angeschaut usw.
    - Allein das Vorwort, die Einleitung - und der Beginn mit Erläuterungen zum "Gral", zum Gralsleib und Gralsblut - sind so niveauvoll geschrieben und vermutlich so anders, als sich das Michael (und alle andern) wohl vorstellt, daß ich diese Lektüre nur allen dringend empfehlen kann! Ich glaube, Michael würde nach der Lektüre des Buches völlig anders darüber schreiben - und auch Ingrid wäre dankbar für das Buch - und würde es völlig anders beurteilen!
    Herzliche Grüsse...Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang,

      danke für Deine warme Empfehlung.

      »und auch Ingrid wäre dankbar für das Buch - und würde es völlig anders beurteilen!«, sagst Du.
      Und da möchte ich doch anmerken, daß ich das Buch ja bisher gar nicht beurteilt habe; es liegt mir sehr sehr fern, ein Buch zu beurteilen, das ich nicht kenne.
      Auch die beiden Bücher Judith von Halles, die ich nur mit Mühe zu Ende lesen konnte, beurteile ich ja nicht etwa „schlecht“ --- sondern sie waren einfach damals (und sind wohl auch noch heute) für mich nicht die richtigen Bücher.

      Ich werde das neue Buch Judith von Halles sicherlich lesen, sobald mein Interesse daran erwacht. Im Augenblick ist das nicht so – die Templer spielen halt in meinem Leben gerade keine große Rolle. Vielleicht wird das ja noch mal anders.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  11. Antworten
    1. Lieber cheese curve,

      ja, das ist natürlich etwas ver-wunder-lich.
      Aber nun, ich war damals nicht dabei (falls doch, kann ich mich jedenfalls nicht daran erinnern ;-)), also kann ich das nicht beurteilen, wie es sich in Wirklichkeit zugetragen haben mag mit der Auferweckung des Lazarus.
      Auch im Johannesevangelium ist das ja als „Wunder“ überliefert. Lazarus lag (so berichtet der Evangelist) bereits vier Tage im Grab („er stinkt schon“, sagte Martha), als Jesus Christus kam, ihn aufzuerwecken. Um zu sehen, daß es sich in diesem Bericht also nicht bloß um die Heilung eines Menschen handelt, der noch nicht wirklich tot war, sondern um die Auferweckung/Auferstehung eines tatsächlich Gestorbenen – dazu brauche ich weder Rudolf Steiner noch Judith von Halle zu lesen.

      Wie diese Erweckung im einzelnen vor sich gegangen sein könnte, davon allerdings habe ich keine Ahnung. Bei einem „Wunder“ geht es nunmal so zu, wie man es sich sonst nicht träumen läßt. Ich will mich hier jedenfalls nicht „glaubend“ in irgendeiner Richtung festlegen, sondern es erstmal für möglich halten, für denk-möglich mindestens.

      Kannst Du denn einen anderen Ablauf dieses Geschehens geisteswissenschaftlich besser begründen?

      Herzlich,
      Ingrid

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    3. Lieber cheese-curve,

      leider kann ich kein Holländisch...

      Aber ich bin (weil sich in meinem Leben ein Anlaß dazu ergeben hat ;-)) gerade dabei, die Evangelienzyklen Rudolf Steiners zu lesen, insbesondere im Hinblick auf die Individualität Elias-Johannes.
      Steiners Ausführungen zum Johannesevangelium (und damit das, was er zu Lazarus sagt) kenne ich bisher noch nicht. Aber es kann gut sein, daß ich im Zuge dessen auch gern im Zusammenhang lesen möchte, was Frau von Halle dazu zu sagen hat. Würdest Du mir bitte den Titel des betreffenden Buches nennen?

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    4. Lieber cheese curve,

      Rudolf Steiner hat in seiner letzten Rede, bevor er bettlägerig wurde, noch etwas zu Lazarus-Johannes sagen wollen. Er hat, schon als er bettlägerig war, gesagt, daß das Geheimnis bezüglich des Lazarus und seiner Auferweckung, noch gelöst werden müsse. Ich bin froh darum, daß das nun von Judith von Halle gemacht worden ist!
      Aber auch wenn Dir dieses Buch über die Johannesse nicht zusagt - dann hkannst Du dennoch nun dieses Buch lesen - ohne Angst zu haben, daß wieder irgendwelche (Dir nicht glaubwürdig erscheinenden)Wunder darin vorkommen! Und das alles habe ich nicht gesagt, weil ich für das Buch eine Werbekampagne starten will, sondern weil es meine festen Überzeugungen sind. Und die habe ich hier nur deshalb mitgeteilt, weil MIchael hier eine "Anti-Kampagne" gegen JvH immer wieder startet - zumindest immer dann, wenn mal wieder ein Buch von ihr rauskommt. Bei der Sache mit Lazarus muß ich sagen: Du bist im Irrtum. Ich habe auch das gelesen bei R.St., wo er die "Auferweckung" des Lazarus als Einweihungsprozeß beschreibt. Aber Jahre später hat er noch anderes gesagt - Du hast nicht alles recherchiert dazu!
      Grüsse...Wolfgang

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    5. Ergänzung @cheese-curve
      Notizen von Ludwig Graf Polzer-Hoditz vom 3.März 1925 in Dornach

      "Dann sprachen wir über die Bestrebungen römischer und westlicher Logen, und mit größtem Ernst betonte Herr Doktor, dass drei Aufgaben zu lösen seien, deren Ergebnisse für die Zunkunft von ganz besonderer Wichtigkeit seien:
      1. Die Frage nach den beiden Johannessen.
      2. Wer war Demetrius?
      3. Woher kam Kaspar Hauser?
      Bei allen Punkten sei es von besonderer Wichtigkeit, dass die Blickrichtung nicht auf den Tod hin gewählt würde, sondern auf die Geburt hin. ... ...
      Gruß..Wolfgang

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    6. Lieber Wolfgang, Du weißt aber schon, dass genau diese Texte heftig umstritten sind nd als Fälschungen von Michaelis gelten? http://www.steffen-stiftung.ch/pdf/ludwig_polzer.pdf

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    9. Stimmt, Michael - es gibt ja verschiedene Ansichten dazu. Soweit ich weiß, hielt sie Thomas Meyer (Herausgeber von "Der Europäer") für authentisch. Aber auch wenn dem nicht so ist, dann bleibt die Tatsache bestehen, daß R.Steiner seine letze Ansprache abgebrochen hatte - und später eigentlich noch einen Teil schriftlich dazugeben wollte - bezüglich der Geheimnisse der Johannesse - wozu es nicht mehr kam...(es wurde nur noch bekannt, daß er dann noch erklärte, daß Lazarus sich nur bis zur Verstandesseele entwickeln konnte in jener Zeit - und die "Glieder" des auferweckten Johannes - also Bewußtseinsseele bis zum Geistesmenschen - von Johannes dem Täufer kamen. Somit bestand der "auferweckte" Lazarus also aus 2 "Johannesen". Das andere Geheimnis nahm er mit ins Grab...- Es ist das, was dann Judith von Halle ergänzte in ihrem Buch über die Johannesse...- Ich weiß, daß Dir davor graut. - Aber das neue Buch ist völlig anders beschaffen - und da geht es nicht um solche (für Dich) "Sensationen" oder Wunder. Wolfgang

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    10. Lieber cheese-curve,
      wenn Dich die Tatsachen rund um die Apostel und Jünger Christi interessieren - und Du nicht nur "Spekulationen" haben willst, dann solltest Du das Buch "Die Jünger Christi" von Judith von Halle lesen. Da erklärt sie, wer zu den zwölfen gehört, wie die Verwandtschaftsverhältnisse sind u.v.a.
      Wolfgang

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    11. Wir wissen ja: wenn Anthroposophie-Gegner die Anthroposophie oder Rudolf Steiner stark kritisieren (oder wenn "Anthroposophen" Judith von Halle kritisieren), daß wir es halt Folgendermaßen sehen dürfen:

      "Alles das, was sehr gut sein kann in der Welt, kann in sein Gegenteil verkehrt werden. Aber das muß so sein, damit die Menschheitsentwickelung sich in Freiheit vollziehen kann gemäß unserem Kulturzeitalter. Und gerade die schönsten Entwickelungsimpulse unseres Zeitalters können am meisten Veranlassung geben, in ihr Gegenteil verkehrt zu werden." R.St., GA 174, S. 18
      Wolfgang

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    13. @cheese curve: Da gebe ich Dir recht, cheese curve: Wenn jemand nur aufgrund der Wundmale Judith von Halle alles glaubt, dann hat das nichts mit Geisteswissenschaft zu tun! Und gottseidank gehöre ich nicht zu diesen Leuten - sondern prüfe auch alles - und vergleiche alles, was JvH selbst sagt mit dem, was R.Steiner sagt...- Und natürlich hast Du recht damit, daß Spekulieren nicht zur Geisteswissenschaft gehört! Gottseidank spekuliert Judith von Halle nicht, sondern recherchiert alles in aller Gründlichkeit, ihre Forschung beruht ausschließlich auf der Anthroposophie (die sie sehr genau kennt!) und gottseidank erzählt sie nur von den geistigen Forschungsergebnissen, an denen sie keine Zweifel hat.
      Wenn Du also etwas über "Die Jünger Christi" wissen willst, was überhaupt nichts mit Spekulation zu tun hat, und was in keinster Weise irgendwo im Widerspruch zu Rudolf Steiner steht, dann mußt Du das Buch von Judith von Halle dazu kaufen!
      Aber nun genug dazu, - denn es geht hier im Blog ja gerade eigentlich eher um das neue Buch von ihr "Die Templer" - also um ein ganz anderes Thema. Bei dem Templer-Buch von JvH wird Dir beim Lesen schnell klar werden, daß dieses Buch einen ganz andern Charakter hat, auch keine (für manche Leute zweifelhaften) "Wunderdarstellungen" enthält - und in allem sich ausschließlich fest auf Darstellungen von Rudolf Steiner ruht (und natürlich noch ihren eigenen aufschlußreichen - in diesem Falle aber wenig "äußerlich-sentationellen" - Forschungsergebnissen)
      Gruß von Wolfgang

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    16. zur Auferstehung des Lazarus:

      es ist ja sprichwörtlich auch ein Kreuz mit den Vorträgen Steiners, weil sie so umfangreich sind, viele Aussagen sich wiederholen. Es kann dann auch ein Desinteresse auftreten. Dank der elektronischen Suchmethode fand sich ein ganz neuer Hinweis Steiners zum Lazarus-Wunder:

      Steiner beschreibt, was in der Höhle eigentlich geschah, durch das Wirken von Christus. Indem er in die Höhle hineinsprach, zerfiel der Leib des Lazarus augenblicklich zu Staub. Das was sonst seine Zeit hatte, geschah augenblicklich, das war das Wunder und dann konnte der Leib erst gebildet werden, der eben kein physischer Leib ist, so wie Steiner ja beschreibt, der Leib Christi sei während des Erdbebens in der Höhle zu Staub zerfallen.

      Die Wundergläubigkeit der Christenheit fusst teilweise auf die materielle Verwechslung der Geschehen, bis hin, all Gräber dürfen nicht angetastet werden, damit die Knochen geordnet liegen bleiben, zur physischen Auferstehung des einstigen physischen Leibes. Ich kenne das erste Buch von JvH und kann die Kritik von Michael nachvollziehen, sogar wenn die geschilderten Einzelheiten alle stimmen. Es schwingt nämlich ein persönlicher Ton von Frau Halle mit und der ist -leider- vollkommen abstoßend. Bei Steiner ist das anders, obwohl viele Dinge unglaublich klingen, wirken die Schilderungen glaubhaft und mit der Zeit können eigene Wahrnehmungen erfolgen. Letztlich käme es darauf, was aus der "Schülerschaft", die sich irgendwie bildet, denn fruchtbares herauskommt, der Anhänger von JvH. - Lese unten den Beitrag von Federike. Es gibt auch für die Gegenwart und Zukunft durchaus Früchte, etwa das Buch "Der Mensch im Recht - Das Recht im Menschen" von dem Juristen und Anthroposophen Reinald Eichholz. Das Buch hat deswegen auch seine Bedeutung, weil gegenwärtig fast unbemerkt ein neues Gesetz zur Zwangsbehandlung an der normalen Gesetzgebung vorbei errichtet werden soll. Interessant, Psychiatrien bemerken, die Situation ist entspannter, seitdem vor einiger Zeit mehrere Höchste Gerichte die Zwangsbehandlung wegen fehlender gesetzlicher Grundlage gestoppt haben. Leider schläft die Bevölkerung, interessiert sich nicht wirklich, was da im Hintergrund entsteht und da erinnerte mich an der kürzlich gelesenen Warnung von Aurobindo, das Unheil der Deutschen wäre das Dritte Mal noch größer, wenn Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erstarkt.... ....Da wäre ein Mensch wie Rudolf Steiner wahrlich vonnöten, jetzt, um uns irgendwie den Weg zu erleuchten, denn die Raketen auf Jerusalem verfinstern.... ...die Neugierde von Frederike ist erfrischend... ..fällt mir gerade noch ein, durch die Diskussion von Ingrid und Manfred auf dem anderen blog kam ich zufällig zu einem Hinweis von Steiner in GA 100, die Bedeutung des Alkohols für die Individualisierung, des sich Herauslösens aus der Gruppenseele... ..da hat der Kelch im Ritual seinen tieferen Sinn... ...

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    18. Lieber Kees,

      finde auf die Schnelle diesen Text:

      "....und ihn dann ins Grab senkten. Da brauchte es nur ein ganz Weniges, daß dieser Leib zu Staub zerfiel im Grabe, und daß der Christus-Geist sich umkleidete mit einem, man kann sagen, bis zur physischen Sichtbarkeit sich verdichtenden Ätherleib. So daß der auferstandene Christus umhüllt war mit einem bis zur physischen Sichtbarkeit verdichtenden Ätherleib. So ging er herum und erschien denen, denen er erscheinen konnte. Er war nicht für alle sichtbar, weil es nur ein verdichteter Ätherleib war, den der Christus nach der Auferstehung trug. Aber das was ins Grab gelegt wurde zerfiel zu Staub." R.Steiner - Seite 223 in "Das Esoterische Christentum und die Geistige Führung der Menschheit." TB

      Es ist eigentlich nun unerheblich, die Textstelle mit Lazarus noch zu finden. Rein mit Vernunft: wenn Christus nicht seinen bisherigen physischen Leib "auferstehen" ließ, wie das allgemein im Christentum so angenommen wird, dann wird Christus nicht mit dem Leib des Lazarus verfahren, diesen leiblich auferstehen zu lassen, das wäre widersinnig (also Logik verwenden, wie Steiner das hervorhob, wie wir mit seherischen Mitteilungen umgehen sollen). Es macht die "Schauung" von JvH "glaubhaft" wenn sie beschreibt (falls die Schilderungen hier stimmen) Lazarus sei pyhsisch auferstanden, weil das "sichtbar" werden des Ätherischen Leibes scheinbar einen physischen Leib erstehen lässt, so wie manche Jünger den Ätherischen Leib des Christus "sehen" konnten. Indirekt zeigt dies uns, das "Kino" von Judith von Halle (wo wir direkt zum Thema zurückkehren um obigen freundlichen Kritiker ernst zu nehmen) ist "echt", nur erkennt JvH nicht, es ist ein Ätherischer Leib des Lazarus.

      Selbstverständlich kann sich Jeder auch mal irren, etwas verwechseln, das mit Lazarus und Staub ist jedoch ohne Quellenangabe durch die Schilderung von Steiner hinsichtlich der Vorgänge mit Christus "logisch" - ohne abzuschweifen, kommt mir beim Schreiben: hatte Christus je "menschliche Vernunft" erreicht (bezieht sich nicht auf Jesus, der den Leib mit 30 verließ). Kann es sein, indem wir als Menschen uns irren in den Wirren, wir erreichen eine Vernunft, durch das aus dem Göttlichen Herausgefallensein, die am Ende die Göttliche Vernunft veredelt... ...eine gereifte Vernunft, die Gott für sich nicht erreichen kann (meine das nicht blasphemisch, sondern wie mein Vorname sagt)

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  12. INGRID:

    "Und genau das ist es auch... tatsächlich sehr davon abgehalten hat, Bücher von Rudolf Steiner zu lesen, die sich mit Dingen beschäftigen, über die ich bisher keine eigenen Erfahrungen habe. (Hervorhebungen von Manfred)

    Die „Geheimwissenschaft im Umriß“ mußte ich in dem Augenblick weglegen, als sie sich mit Dingen befaßte, die mir nicht aus eigenem Erleben nachvollziehbar waren...

    Und auch heute noch ist es so, daß ich die Schriften und Vorträge Rudolf Steiners niemals deshalb lese, weil ich etwas erfahren will über Dinge, von denen ich nicht nur nichts weiß, sondern von denen ich auch aus eigenem Erleben bisher nichts wissen kann – sodaß mir jede Möglichkeit zur Überprüfung fehlt."

    Liebe Ingrid, also zunächst, ich verstehe genau was Du hier sagst und wohl auch warum, ist ja auch verständlich und lobenswert. ABER, wenn ich das denkerisch aufzulösen versuche, dann geht es gar nicht, weil man dann an die Schwelle der eigenen Begrenzung stösst die mir dann versagt etwas zuzulassen, was sie noch nicht kennt. ICH höre also auf die Unwissenheit in mir und lasse daher ihr gegenüber etwas, was sie noch nicht kennt und daher auch nicht zu beurteilen vermag, nicht zu. Das ist doch absurd.

    Gerade was die Geheimwissenschaft betrifft, erinnere ich mich noch sehr genau dass sie bewirkt hat, durch ein Lesen im Zustande der Unwissenheit und positivem Interesse, dies mir im Verlaufe der Zeit geistige Türen geöffnet hat. Und als ich das bemerkte, so nach und nach, DA hatte ich doch überhaupt erst etwas, was ich MEINEM Denken vorlegen konnte!! Also, es ist Dein Vorgehen, so zu verfahren, wie Du es hier immer wieder beschreibst, ist ja schön, ABER, es darf und sollte keine generelle Aussage darüber sein, wie man am besten vorzugehen habe. Tust Du natürlich auch nicht, wirst Du mir sicherlich gleich zu belegen versuchen, oder?

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    1. Lieber Manfred,

      :-) selbstverständlich sage ich nicht, daß ich meinen Weg als generell besten oder gar als einzig möglichen ansehe - das habe ich wohl in meinen bisherigen Kommentaren ausreichend deutlich gemacht.

      »ICH höre also auf die Unwissenheit in mir und lasse daher ihr gegenüber etwas, was sie noch nicht kennt und daher auch nicht zu beurteilen vermag, nicht zu. Das ist doch absurd.«

      :-) Das wäre allerdings wirklich absurd.
      Aber falls Du glauben solltest, daß das mein Weg wäre, hättest Du mich gründlich mißverstanden.
      Ich lasse alles Unbekannte zu, das mir in meinem Leben entgegenkommt.*)
      Ich möchte aber nicht, bevor dieses Unbekannte mir in meinem Leben begegnet, etwas darüber lesen, sodaß ich „Vorurteile“ entwickeln könnte über dieses Unbekannte.
      Es würde mir dann nämlich schwerfallen, im Nachhinein zu erkennen, ob eine Überzeugung, die ich gewonnen habe, auf meiner eigenen Wahr-nehmung beruht oder darauf, daß ich etwas geglaubt habe, was ich schon vorher bei einem anderen – wer es auch sei! – darüber gelesen habe. Und das zu erkennen, ist mir ganz einfach wichtig.

      Ich unterscheide also zwischen einem „Man sollte es lesen“ oder auch Neugier einerseits und Interesse andererseits.
      Inter-esse bedeutet für mich, daß ich durch mein ur-eigenes Leben „darin bin“. Dann und nur dann kann ich etwas darüber lesen, ohne mich mühsam so sehr davon zu distanzieren (also eben: mich dagegen zu wehren, mich „mitnehmen“ zu lassen), daß ich nicht in Gefahr gerate, etwas zu „glauben“.

      Wenn es Dir nicht gelingt, das „denkerisch aufzulösen“, dann ist das halt so – wirklich, lieber Manfred, ich habe nicht das geringste dagegen, daß Du es anders machst.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      *) Ja, sogar auch Bücher – nämlich dann, wenn andere dazu an mich eine Frage haben, wie das gemeint sein könnte, was drinsteht; entweder weil sie sich selber nicht in der Lage fühlen, das zu begreifen, oder auch, weil sie einfach an meiner Ansicht dazu interessiert sind (tatsächlich, das kommt immer wieder mal vor ;-) – dann lese ich sozusagen „literaturwissenschaftlich“, und dann ist es auch jedesmal „stimmig“).

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    2. Liebe Ingrid,

      "Ich lasse alles Unbekannte zu, das mir in meinem Leben entgegenkommt.*)"

      ...na das ist doch schön :-)

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  13. Warum sind so viele Themen der Anthroposophie der Vergangenheit zugewandt? Um von daheraus die Gegenwart besser zu verstehen? Wäre es nicht sinnvoller, die Rätsel dieser Zeit zu lösen?
    Mein erstes Buch von Steiner empfand ich wie einen Krimi. Auch bei der Diskussion weiter oben über die Johannisse, Lazarus, JvH, spüre ich die Spannung - wer war es denn nun wirklich?

    Es gibt so viel Unwahrscheinliches. In einem der allerersten Bücher, ich weiß nicht mehr in welchem (ich lese sie in zwei Sprachen u. hab keinen Quellennachweis - bitte Suchmaschine aktivieren), schildert Steiner, dass wir nach dem physischen Tode eine feinstoffliche Form annähmen, die einem Känguruh mit Entenfüssen ähnle - natürlich nicht physisch. Ich hab das schon mal geschrieben, voll Wunder, ganz am Anfang - noch als zuhörerundleser. Das war so eine Begegnung mit dem Unbekannten. Bin drangeblieben, ich würde mich auch freuen, wenn mir mal so ein Känguruh entgegenkäme, damit es zu einer eigenen Erfahrung wird. Kann Ingrid ganz gut verstehen.


    Friederike

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    1. Liebe Friederike,

      wie schön, Dir wieder mal zu begegnen!
      Ja, ich erinnere mich gut an Deine Känguruhs mit Entenfüßen.
      Ich hab seither immer wieder versucht, die Stelle zu finden, auf die Du Dich da beziehst, was mir aber bisher nicht gelungen ist. Schade, das hätte ich wirklich gern mal nachgelesen!
      In GA 311 (Die Kunst des Erziehens aus dem Erfassen der Menschenwesenheit) fand ich freilich (für mich: herzerwärmend) geschildert, daß die Tierwelt ein „ausgebreiteter Mensch“ ist, und daß der Mensch von jedem Tier etwas in sich hat (natürlich auch vom Känguruh und von der Ente), nur jeweils nicht so spezialisiert, wie es bei den einzelnen Tieren ausgebildet ist. Allerdings geht es dabei, soviel ich verstanden habe, um das Leben hier auf der Erde, zwischen Geburt und Tod...
      Aber vielleicht hast Du dennoch das gemeint?

      »ich würde mich auch freuen, wenn mir mal so ein Känguruh entgegenkäme«
      ;-) ganz und gar OT: Ich erinnere mich noch gut an einen ziemlich „esoterischen“ Gesangskurs vor vielen Jahren (es war lange vor meiner Begegnung mit der Anthroposophie), da wurden wir aufgefordert, unser „Krafttier“ zu suchen und uns mit ihm in Verbindung zu setzen; mein „Krafttier“, so stellte sich damals (sehr überzeugend) heraus, war ein Känguruh. Damals allerdings noch ein halbseitig gelähmtes, was ich natürlich zunächst nicht als „Kraft“ in mir erleben konnte, ganz im Gegenteil. Es war eine sehr schmerzliche Erfahrung – gerade weil sie damals vollkommen der Wirklichkeit entsprach.
      :-) Ich bin sehr froh, daß diese Wirk-lichkeit sich inzwischen verändert hat.

      Wie dem auch sei.
      Dir einen ganz herzlichen Gruß!
      Ingrid

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    2. Hallo Friederike,

      ich erinnere mich ebenfalls sehr vage an die Beschreibungen Steiners dieses speziellen, feinstofflichen Wesens. Diese Gestalten sind wohl nachtodlich wahrnehmbar oder auch um uns während des Schlafens (neben den Hierachien), aber ein besonderer Teil des Menschen wohl eher nicht, wenn ich mich recht erinnere. Leider weiß ich auch nicht mehr welches Büchlein bzw. Vortrag das war. Ich fand die Beschreibungen damals (als junger Mensch) eher etwas befremdlich, fast schon etwas gruselig und habe das Büchlein dann auch wieder weggelegt, einfach um mich mit - für mich - schöneren Gedanken zu umgeben vor dem Einschlafen. Etwas harmloser und amüsanter fand ich da dann so Dinge wie - einer stolzen Frau würden ständig rote Äther-Nelken aus dem Munde wachsen usw. ;-)

      Heute lese ich diese Dinge distanzierter, wenn überhaupt. Mir reichen auch die allgemein bekannten und guten Beschreibungen bzw. Einteilungen der Naturgeister und Hierachien, die hinter allem stehen und ihre Aufgaben haben sollen.

      lg

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  14. Lieber cheese curve,
    vielen Dank für die Nennung des Buchtitels über die drei Johannes.

    Und seufz.
    Das ist offenbar ein seeeeeeehr weites Feld.
    Ich stehe staunend davor (und, vor allem auch angesichts dieser Fälschungsdiskussion, fast wie vor einem Roman von Dan Brown...).
    :-) Ich kann Friederikes Fragen gut verstehen...

    Denn auch ich frage mich: warum ist das alles eigentlich heute so wichtig?
    Sicherheitshalber füge ich hinzu: das ist nicht etwa eine rhetorische Frage.
    Sondern ich würde wirklich gern wissen, aus welchem Grund diejenigen, die das tun, es für heute so wichtig halten, daß diese Geheimnisse gelüftet werden und man möglichst genau weiß, wie die Erweckung des Lazarus vor sich gegegangen ist.

    Ja. Dieser Grund interessiert mich im Augenblick sehr viel mehr als der tatsächliche Ablauf des damaligen Geschehens.
    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand (Wolfgang?) darauf antworten mag.

    Herzlichen Gruß in die Runde!
    Ingrid

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    2. Lieber Kees,

      »Erstens das die Anthroposophen wieder mal fuer die verlockung stehen kein Geisteswissenschaft zu betreiben sondern Authoritaetsglaubig sich zu erweisen, wie es damals mit Krishnamurti auch sich ereignete und wo Steiner schon vorzeitig warnte.«

      Ja. Diese Gefahr sehe ich allerdings auch.
      Nur tu ich mir halt nach wie vor schwer damit, zu begreifen, wieso es nicht auch „Autoritätsglaube“ sein soll, wenn man Rudolf Steiner glaubt, was er über die Erweckung des Lazarus sagt.
      Solange ich es nicht aus eigenem Erleben wissen kann, habe ich doch keine andere Möglichkeit, als das, was andere darüber zu sagen, entweder zu glauben oder eben nicht zu glauben - welch letzteres für mich bedeutet, daß ich dann eben überhaupt kein Urteil fälle darüber, wer in dieser Sache „recht“ hat bzw wer etwas „Falsches“ behauptet.
      Alles, was ich zur Zeit überprüfen kann, ist die Konsistenz. Und das ist es auch, was mich aufgrund dieser Diskussion hier in diesem speziellen Fall interessiert: wie ist das, was Rudolf Steiner dazu sagt, in sich vereinbar, und wie steht das, was Judith von Halle sagt, dazu. Das will ich auch weiterverfolgen.

      Ich kenne die Stelle nicht, auf die Ernst sich weiter oben bezieht – aber es kommt mir halt ziemlich seltsam vor, wenn Du einerseits gegen „Autoritätsgläubigkeit“ auftrittst, andererseits aber dann, wenn Rudolf Steiner so etwas gesagt haben sollte, eher geneigt wärst, Judith Halle zu glauben.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    4. Liebe Ingrid, liebe Friederike,

      Ihr fragt Euch (und mich):
      "Warum sind so viele Themen der Anthroposophie der Vergangenheit zugewandt? Um von daher aus die Gegenwart besser zu verstehen? Wäre es nicht sinnvoller, die Rätsel dieser Zeit zu lösen?"

      Und zu Lazarus: "...warum ist das alles eigentlich heute so wichtig? Sicherheitshalber füge ich hinzu: das ist nicht etwa eine rhetorische Frage.
      Sondern ich würde wirklich gern wissen, aus welchem Grund diejenigen, die das tun [z.B. JvH], es für heute so wichtig halten, daß diese Geheimnisse gelüftet werden und man möglichst genau weiß, wie die Erweckung des Lazarus vor sich gegegangen ist. Ja. Dieser Grund interessiert mich im Augenblick sehr viel mehr als der tatsächliche Ablauf des damaligen Geschehens."

      Also auf solche Fragen kann man viele verschiedene Antworten geben. Ich deute nur mal manches an - es wird sicher recht oberflächlich bleiben:
      Einmal betrifft das die Frage: wieso gibt es denn historische Forschung überhaupt? Wen interessiert denn das, was irgendein oller Römer vor 2000 Jahren mal gesagt hat und wieso er einen Krieg geführt hat...? - Ich glaube, daß der menschliche Erkenntnisdrang durchaus auch mit einem Drang nach Selbsterkenntnis zu tun hat. Und dem Drang nach Wahrheit.
      Natürlich sind geistige Strömungen, wie z.B. die Gralsströmung, besonders wichtig, denn sie spielen bis heute eine Rolle! Aber das erfährt man erst, wenn man sich damit beschäftigt... Desweiteren steckt die ganze Geschichte im "kollektiven Unterbewußten" der Menschheit - und zur Bewußtwerdung ist das "Hochholen" wichtig. Und das ist das, was wir wollen: bewußter werden und uns unseres Selbstes bewußter werden.
      Ansonsten geben einem z.B. Kenntnisse über die Templerströmung (solche, wie sie nun Judith von Halle in ihrem neusten Buch beschreibt) nicht nur Erkenntnisse für den Kopf - sondern Lebenskräfte. Mit der Beschäftigung mit Anthroposophie nimmt man auch "Christus-Kraft" und Christuserkenntnis "zu sich"...
      Ebenso geht es mit der Erkenntnis des Mysteriums von Golgatha - was ja R.Steiner als das Allerwichtigste betrachtete. Sonst hätte er das Ereignis nicht von vielerlei Seiten immer wieder beleuchtet. Obwohl es schon 2000 Jahre her ist. Da es das zentrale Geschehen der Menschheit schlechthin war, dürfte es klar sein, daß das jeden Menschen eminent etwas angeht. Und dazu gehört halt auch die Einweihung bzw. "Erweckung" des Lazarus - der danach immerhin ja der Johannes-Evangelist war - lt. R.Steiner der erste Eingeweihte des Christentums. Mit Einweihungsschriften, die Steiner erklärte (die Apokalypse des Johannes) und worin es ja um den Sinn und die Zukunft der Menschheit bzw. der Erde geht. Und Lazarus-Johannes war ja dann in späteren Inkarnationen der große Eingeweihte "Christian Rosenkreutz"...Und der Johannes-Apostel der erste vollausgebildete Mensch mit allen höheren Gliedern.

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    5. Teil 2:
      Die äußere Geschichte allein ist oft irrelevant - ohne dem geistigen Hintergrund. Durch das Verständnis des geistigen Hintergrundes fängt die Geschichte erst an, verständlich zu werden. Das wesentliche Geistige ist zeitlos - findet in der Geschichte aber seinen Ausdruck und bringt der Weiterentwicklung der Menschen Impulse. Wir sind dabei, den Weg zum Geiste, zur geistigen Welt, wiederzufinden - und dazu müssen wir eine vertiefte Selbsterkenntnis betreiben - individuell und als Menschheit.
      Unser äußeres Geschichtsbild wird ja von R.Steiner auch als Maya, Illusion bezeichnet - und es stecken durchaus noch viele Irrtümer darin. Ich halte es für wichtig, diese zu korrigieren - um das Geschichtsbild zu vervollständigen.
      Auch Rudolf Steiner selbst beschäftigte sich viel mit "alten Geschichten": alten Kulturen, vergangene Erdverkörperungen, der (Entwicklungs-)Geschichte der Menschheit, usw. - Das verhilft uns (individuell und als Menschheit) natürlich auch, den Weg in die Zukunft besser zu finden - und die Rätsel der Gegenwart leichter zu lösen.
      Unsere gegenwärtige Kulturepoche beruht ja auf der letzten, vorletzten Epoche usw. - Impulse der Vergangenheit spielen in die Gegenwart ständig herein. Es ist auch unsere Aufgabe, die "guten" und "richtigen" Impulse aufzugreifen - und fortzuführen.

      Ansonsten waren es wir selbst, die damals lebten. Es waren nicht fremde Menschen, die damals lebten: Du und ich waren es! Und wir sind "die Produkte" unseres eigenen Handelns der Vergangenheit (in vielen Inkarnationen). Wir sind nicht nur unsere Gegenwart, wir sind auch unsere Vergangenheit - und schaffen daraus unsere Zukunft. Anthroposophie beschäftigt sich nicht nur mit der "praktischen Gegenwart" (ökologischer Landbau, alternative Medizin usw.), sondern mit den tiefen der menschlichen Seele und des menschlichen Geistes. Das ist nicht möglich ohne sich mit Vergangenem zu befassen - sowenig wie Du eine Selbsterkennnis betreiben kannst, ohne auf Dein vergangenes Leben zurückzuschauen.
      Und so wie Du markante Erlebnisse, Erfahrungen, Begegnungen in Deiner Vergangenheit hattest, die Dein Leben prägten, so geht es auch der ganzen Menschheit.
      Die Erkenntnis des Mysteriums von Golgatha, seinen Folgen, seinem "Zweck" - auch der "Ziele" des Christus, also dessen "Willen" bezüglich der Menschheit - ansonsten unsere Selbsterkenntnis und die Erkenntnis der geistigen Welt: das sind zentrale Themen der Anthroposophie. Nur nicht "Kopfthemen" - eher Themen des "denkenden Herzens".
      Und für das Erkennen des Christus im Ätherischen, wie er sich in den nächsten 3000 Jahren immer mehr Menschen offenbaren wird, ist eine Erkenntnis des Christus - und allem, was wir dazu schon wissen, hilfreich, förderlich - und sogar: Voraussetzung!
      Und diese Christuserkenntnis wird das sein, was als die große Alternative vor uns steht zu dem Weg, der ansonsten die Menschheit immer tiefer in den Abgrund führt.
      Dazu ist unser aller Weg eigentlich "der Weg des Grals". Im Grundegenommen gehen wir dann den Weg, den die Templer schon vor uns eingeschlagen haben - um uns dann zu verwandeln, immer tiefer den Christus in uns aufzunehmend, Seinen "Auferstehungsleib" anziehend.
      Alle gute anthroposophische Literatur - auch wenn sie für Dich vergangenheitsgerichtet ist - dient diesem Ziele - egal ob das Thema Kaspar Hauser, Lazarus oder Rudolf Steiner ist. Alle Bücher von Judith von Halle - auch über die Templer, auch über Lazarus - sind Bausteine für ein vertieftes Verstehen des Menschheitsmysteriums, des Mysteriums von Golgatha, des Christus!

      Herzliche Grüsse
      Wolfgang

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    6. Danke für diese zusammenfassende Überschau zum Wesen der Geschichte.

      Würde man aber vom aufgewendeten Interesse an der Geschichte den Anteil der darin motivierten Neugier abziehen, bliebe wahrscheinlich nicht mehr viel an Substanz für das eigentlich Wesentliche dessen, was menschenbildend durch sie wirken sollte, übrig.

      "...sind Bausteine für ein vertieftes Verstehen des Menschheitsmysteriums, des Mysteriums von Golgatha, des Christus!"

      Ich erlebe die Menschen heute, im Bilde, so als sässen sie im Kreis auf einer Bank, allerdings alle sich die Rücken zuwendend und schauend in die Ferne wie von einer Aussichtsplattform aus. Es scheint in ihnen selbst nichts angekommen zu sein von dem, warum sie so in die Ferne schauen. Sie erzählen sich nichts davon, wie sie es verstanden haben, wie es sich anfühlt, was sie dadurch erleben und ob man es so sehen könnte oder sollte --- ! Nein, sie schauen weiterhin in die Vergangenheit und warten wie die --- immer noch auf die Ankunft des Christus.

      "Ändert Euren Sinn", würde das hier nicht passen, dies mal als Frage an sich selbst zu nehmen, die Richtung betreffend in die man so schaut? Was sollte denn da kommen, von da draussen, was? Eine sinnliche Erscheinung etwa? Würde man die im Kr(e)ise stehenden Bänke umdrehen, könnte man zumindest bemerken, in unsere eigentlich ratlosen Gesichter dann schauend, dass wir alle eine wesentliche Frage in uns tragen und bemerken, dass die Richtung, in die wir bislang schauen und aus der wir hoffen etwas zu bekommen, für weiterhin nicht die richtige sei.

      Nehme ich die ganze Szene mal als Klang -- warum entsteht dann nicht die Frage nach dem Echo und wo es aufklingt und seine Wirkung entfaltet? Diese dann nehmend als Grundbaustein für ein neues Alphabet?

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  15. Meint Ihr das hier mit dem Känguruh? (Wolfgang)
    Tierkunde, 4. Klasse
    014. Rudolf Steiner: „Der Mensch ist ein zusammengezogenes Tierreich“
    aus: Die Kunst des Erziehens, Rudolf Steiner GA 311, 3. Vortrag

    "Man sehe sich die verschiedenen Formen der Tiere an, beschreibe sie nicht so, als ob jedes Tier für sich dastehen würde, sondern versuche, vor den Kindern immer die Vorstellung hervorzurufen: Sieh einmal, so schaut der Mensch aus. Wenn du dir den Menschen nach dieser Richtung verändert denkst, vereinfachst, vereinigt denkst, kriegst du das Tier. Wenn du zu irgendeinem Tiere, sagen wir zum Beispiel einem niederen Tiere, der Schildkröte, etwas hinzufügst, unten ein Känguru, die Schildkröte über das Känguru setzest, so hast du oben etwas wie einen verhärteten Kopf; das ist die Schildkrötenform in gewisser Beziehung. Und unten das Känguru, das sind die Gliedmaßen des Menschen in einer gewissen Weise.
    So kann man überall in der weiten Welt finden, wie man eine Beziehung herausfinden kann zwischen dem Menschen und den verschiedenen Tieren."

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    1. Lieber Wolfgang,

      was Friederike gemeint hat, weiß ich nicht, aber ja, ich meinte GA 311, nicht nur die von Dir zitierte Stelle, sondern den größeren Zusammenhang (besonders schön fand ich: wenn Schopenhauer ein Hund gewesen wäre, hieße sein Buch „Die Welt als Wille und Geruch“ :-)).

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  16. Um also meinem lieben Kritiker gerecht zu werden, der strengstens beim Thema bleiben will, das er vorgibt, mir kommt irgendwie eingeengte männlich-dominierende Kraft entgegen und ich würde mich interessieren, wer die Person ist, meine das freundlich... ...ich habe mich auf dem Weg gemacht, im Internet und erstmals nach den Riten der Templer geforscht, nachdem "Staub" und "Lazarus" erst einmal kein Ergebnis zeigte.
    Ja da gibt es viele Darstellungen, Beschreibungen... ...mir wurde richtig schlecht, mache hier auch keine Andeutungen, das kann jeder finden. Aber da entsteht die Frage, was schaute denn Frau Halle... ...ihr "Duz-Freund", Herr Keimeyer (er betont das auf seiner website, er ist Duz-Freund von Frau Halle) hat ja ein sehr persönliches Kino, da erfahren wir auch viele neue Wahrheiten, bis hinein in Inkarnations-Darstellungen, Prophezeiungen und auch er hat so manchen Anhänger. Das "Kino" alleine, also die Bilder, die Riten, hilft das uns jetzt?! Wird da wirklich Verständnis für die Probleme geschaffen?! Es kann also sein, das Buch von Frau Halle enthält nur selbstgespiegelte Bilder von Inhalten Dritter, wie bei Herrn Keimeyer dies halt so ist. Beide ähneln sich, eben Duz-Freunde und Freundschaft, das ist etwas Besonderes, vor allem wenn öffentlich bekanntgegeben wird.
    Spiele gerade zufällig schon seit Tagen das Spiel "The First Templar", ist immerhin ein Kino, das etwas eigene Reaktion erfordert. Wäre eine Idee: vielleicht gäbe es in Zukkunft esoterische Spiele?!

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  17. Lieber Ernst,

    Du sagst weiter oben: »Es ist eigentlich nun unerheblich, die Textstelle mit Lazarus noch zu finden.« - nun, das sehe ich (obwohl weiblich und daher wohl nicht „eingeengt männlich-dominierend“ ;-)) nicht so.
    Denn was Du weiter „rein mit Vernunft“ und „Logik“ kombinierst, das sind eben Deine Schlußfolgerungen ;-), es läßt sich dadurch nicht belegen, daß Rudolf Steiner das so gesagt oder es so gemeint habe.
    Im übrigen gebe ich Kees recht: ein bis zur Sichtbarkeit verdichteter Phantomleib scheint auch mir etwas anderes zu sein als ein physischer Leib.

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  18. Lieber Kees,

    danke für Deinen Vergleich mit dem Baum – ganz genau so sehe ich es auch. Und auch wenn ich im Augenblick nicht selbst feststellen kann, was das für ein „Baum“ ist, so kann ich doch versuchen, herauszufinden, ob die verschiedenen Äußerungen sich auf denselben „Baum“ beziehen können oder ob Frau von Halle von einem ganz anderen „Baum“ spricht als Rudolf Steiner. Ich werde also aufmerksam weiterlesen, um mir schließlich ein Bild darüber machen zu können. Danke jedenfalls fürs Aufmerksammachen.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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  19. "es läßt sich dadurch nicht belegen, daß Rudolf Steiner das so gesagt oder es so gemeint habe."
    Antworte in die Runde:
    selbstverständlich ist das kein Beleg für die Aussage, die meine Ehefrau fandt und mir vorlas, vor einigen Tagen, ganz zufällig.
    Logisch ist für sich, wenn Christus nicht leiblich auferstand, dann wird auch Lazarus nicht leiblich auferstanden sein, dann braucht es gar nicht mehr die Aussage Steiners, das ist die Logik, nicht das Hinterherhecheln der Belege, die wertvoll sein können, doch benutzen wir doch unseren eigenen Verstand!- um nichts anderes geht es. Es handelt sich nicht um persönliche Logik, eine allgemeingültige Logik, etwa Mathematik.... .

    Aber der Vorgang passt ganz zu dem Bild von "monroe", wir müssten uns tatsächlich ins Gesicht schauen, das gilt für uns alle und kann dann Grundlage einer Freundschaft sein... ...und dann würde es erst richtig echt zwischen uns ablaufen.

    Rudolf Steiner hat nichts anderes gemeint: es gibt keine physisch-leibliche Auferstehung, ob bei Christus, (las das vorhin an mehreren Stellen) oder bei Lazarus, Steiner hat es so gemeint, aus punctum!

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    1. Also, ich bleibe einstweilen lieber bei:
      Ernst Seler meint es so, aus punctum!
      :-)

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    2. ... jedenfalls solange, bis Du angeben kannst, wo Deine Ehefrau diese Aussage zufällig fand...

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  20. Judith von Halle ist eine authentische Geistforscherin. Ohne Rudolf Steiners Begründung und Entwicklung der Anthroposophie wäre ihre Hellsichtigkeit nicht möglich.
    Keimeyer selbst ist völlig unseriös - tut so als ob er ein Freund wäre von Judith von Halle - da er sie duzt. Sie haben nichts gemein in ihren Forschungen - auch nicht privat, nicht charakterlich. Soweit die Tatsachen. Und die Gerüchte, die Ernst Seler immer wieder über eine seriöse Frau - Judith von Halle - in den Raum stellt, sind immer wieder von neuem eine reine Lüge, sind lächerlich - und zeigen immer wieder von neuem, daß er in seiner Glaubwürdigkeit maximal(!) das Niveau von Keimeyer erreicht. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen - wie auch allen, die es lieben, Rudolf Steiner und die Anthroposophie zu verleumden - daß sie alle eines Tages bitter in Reue verfallen - und dafür bezahlen...Wolfgang

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    1. ".....daß sie alle eines Tages bitter in Reue verfallen..."
      das kann ich akzeptieren, wir werden es sehen.

      Warum aber "dafür bezahlen"?!

      Das ist echt irgendwie alttestamentarisch gedacht, mit guter Brise "katholisch"?!

      Habe selten so gelacht auf diesem blog, ist tatsächlich so geschehen.

      Wibke Reinstein war auch bei Keimeyer, Halle hat ihn auch besucht, vielleicht leugnet sie es?! Aber der so schwer kranke Herr Keimeyer hat sich zurückgezogen aus dem esoterischen Geschäft.

      Danke für das geschenkte Lachen.
      Mußte auf dem anderen blog von Michael so lachen, als Manfred Ingrid als "Blogwart" bezeichnete und ich hatte vorhin auch das Gefühl, hab acht. Wunderte mich, daß sie mich direkt ansprach, habe nichts gegen sie, nur stimmt einfach die Chemie (noch) nicht.

      Also Wolfgang: ich weiß nicht wann Du den blog liest. Ich erzählte einst davon, wie mir eine Person aus dem Kreis erzählte, dem Frau Halle die Stigmatisationen "vorführte". Es waren zwölf Personen, die 13. war Frau Halle. Inszeniert hatte das Herr Peter Tradowsky in Berlin. Will hier den Klarnamen nennen. Es handelt sich um Herrn Wolfgang Suhrmann. Er erzählte auch von seiner Mitwirkung des ersten Buches von Frau Halle, eine bestimmte Zeichnung hat er angefertigt. Mittlerweile sprach er sich gegen ihre Bücher aus. Herr Suhrmann erzählte mir ausführlich von der "esoterischen Stunde", den Plänen mit Frau Halle usw.. Die "Inthronisation" hat funktioniert, teilweise, ein echtes Drama. Es "pendelt" sich um den Gral so manch Unschickliches. Herr Suhrmann meint alle Personen der Vergangenheit in der Gegenwart gefunden zu haben, um den Gral. Herr Suhrmann und ich sind Freunde geworden und als solcher halte ich nichts von seinen Inkarnationsforschungen, habe ihm das wiederholt gesagt. Er hat sich erdreistet, ohne mein Wissen meine letzte Inkarnation auszuforschen und siehe da, letzter Todestag und Todesort ist mit Rudolf Steiner identisch, nach seiner Meinung.

      Warum ich das hier schreibe - Wolfgang (Suhrmann) verzeihe mir, es muß sein - weil er auf seiner website mit seinem - wieder Verzeihung - doch sehr schwulstigen Mysteriendramen mit Faust III veröffentlichte, die Person, s.oben, sei bei der Premiere anwesend. Ja ich war anwesend, doch wollte ich gar nicht am Morgen nach Berlin fahren, da aus der Nacht bewußt war, es handelt sich nur um materielle Schichten bei dem Werke... ...da waren wir noch nicht Freunde. Natürlich habe ich ihm dies gesagt usw.. Also das sind doch fixe Ideen, die so mancher mit dem Gral, mit Christus usw.. verbindet und doch ist das alles menschlich, irgendwie tragisch. Das Bild von Manfred ist echt, wir sollten uns umdrehen, ins Gesicht schauen... ...und wer nicht anders kann, wird dem anderen in die Fresse hauen wollen?! und vielleicht wird dann Christus einschreiten, so wie eine Person vor Jahren schilderte, sie hob die Flasche, um auf den Kopf zu schlagen, als sie eine Stimme hörte: "willst Du mich erschlagen?!"
      Ingrid hat es nicht lange ausgehalten, ohne Computer.
      Ich müsste sie persönlich treffen, vielleich auch Judith von Halle, zusammen mit dem Vorstand.. ...das gäbe ein Fest.... wir werden alle befreit lachen?!

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    3. @ Ernst:

      :-)
      Nur neugierhalber:
      »Wunderte mich, daß sie mich direkt ansprach,«
      Warum sollte ich nicht?
      und
      »Ingrid hat es nicht lange ausgehalten, ohne Computer.«
      Warum sollte ich?
      :-)

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  21. Judith von Halle hätte nicht ihre hellsichtigen Möglichkeiten, wenn R.Steiner nicht die Anthroposophie begründet und entwickelt hätte! Sie hat hellsichtige Fähigkeiten z.T. durch das "Geburtstor" mitgebracht - und hatte schon Fähigkeiten als Kind. (Ihre Geburt fand übrigens längst nach Steiners Tod statt - nämlich 1972...) Ansonsten hat sich sie Hellsichtigkeit der erwachsenen Judith von Halle sehr geändert - und auch verstärkt. Auch seit sie ihre Stigmatisation erlebte im Frühjahr 2004. Die Hellsichtigkeit selbst wäre ohne der Anthroposophie gar nicht möglich. Auch die nicht, die sie in dieser Inkarnation schon hatte, bevor sie die Anthroposopie als 25-jährige kennenlernte. Über Theorien über ihre letzte Inkarnation gibt es verschiedene Stimmen - und darüber mag ich nicht spekulieren. Sollte niemand.
    .
    Und Ernst Seler beweist mit seinem letzen Beitrag (Samstag, 17. November 2012 19:26:00) wieder, daß es stimmt, daß er auf keinen Fall Keimeyer an Seriosität übertrifft. Wieder setzt er möglichst rufmordende Halbwahrheiten in die Welt - was übrigens schlimmer ist als ganze Lügen!
    Und "bezahlen" ist karmisch gedacht - sicher weder alttestamentarisch noch katholisch.
    Wer die Umwelt heftig verschmutzt, der muß sie irgendwann wieder reinigen - auch Du, Ernst!
    Zumal ich schon einiges von Dir hörte bzw. las, das nur und ausschließlich vor Deinen eigenen Augen als Wahrheit erschien - und sich beim Nachprüfen dann als Stuß entpuppte. Du hast schon mehr gelogen als Dir selbst bewußt ist. Aber mehr sage ich dazu nicht, sonst kommt es wieder zu nicht-endenwollenden Diskussionen. Und dazu habe ich keine Zeit. Mir gefällt nichts mehr, was Du über andere Leute erzählst, mir gefällt auch das "wie" nicht, mir gefällt eine gewisse Arroganz nicht - und hiermit ist unser Gespräch auch endgültig schon wieder am Ende angelangt.

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    1. "Wieder setzt er möglichst rufmordende Halbwahrheiten in die Welt - was übrigens schlimmer ist als ganze Lügen!"
      Es wäre dienlich, darauf einzugehen, was die Halbwahrheiten sind.

      Ich habe lediglich den Schilderungen, die benannte Person mir erzählte, was sich in Berlin abspielte, als die Stigmatas von Frau Halle einem ausgewählten kleinen Kreis "vorgeführt" (ist den Schilderungen so zu entnehmen)wurden, mit dem Wort "vorgeführt" zusammengefasst. Damals wollte ich bereits eine charakterisierende kleine Schrift verbreiten, worauf ich gebeten wurde, zu warten, weil sie noch nicht "etabliert" sei, im Sinne, noch nichts öffentlich darstellt. Ich entnahm weiteren Schilderungen, die ich hier nicht öffentlich machen werde, noch ganz andere Dinge, die aber von der Wahrheitsfindungskommission mit Herrn Peter Tradowsky zusammenhängen, dem der Vorstand mit dem Wort "Lüge" im Zusammenhang brachte. Mir fiel auf, daß sich eine Mentalität des "Rittertums" bei meinem Gesprächspartner zeigte, der damals noch nicht mein Freund war. Ich schätzte an ihm die Offenheit, mit der er alle Kritik ohne persönlich Beleidigtsein annahm. Ich hatte ihn später persönlich eingeladen zu einem Jazz-Festival hier in Regensburg, mußte dann wegen persönlicher Wahrnehmung seines weiteren Schicksals diesen Besuch absagen. Ich wurde dann von ihm nach Berlin eingeladen und ich habe ihm natürlich gesagt, es gehe nicht, was er machte, nämlich ohne Einwilligung der betreffenden Person, die Inkarnationen auszuforschen, wie er es auch bei mir tat. Er hat sich später bedankt, daß ich trotzdem die Freundschaft nicht aufgekündigt habe. Er hat mir vor Monaten von seinem Tode im Herbst gesprochen, vor Wochen, er habe nur noch einige Tage zu leben. Ich stand seinem künstlerischen Bemühungen immer skeptisch gegenüber. Er hat sich irgendwie mit dem Projekt verrannt und weil er das mit seiner Forschung auf seine website setzte, fühle ich mich nicht mehr ganz an Versprechungen gebunden, da er das "instrumentalisiert", was er glaubt gefunden zu haben.
      Nehme an "Du" bist Wolfgang". Also "bezahlen" ist nicht "büßen" und da kam mir so ein richtiger Schwall des Hasses entgegen, der ja nach Steiner im All seine Berechtigung hat, da er uns das Ich-Gefühl erst gibt. Er darf nur nicht ins Persönliche rutschen. Ich habe durch Herrn Heinen-Anders Internas der AAG erfahren, auch viele Andeutungen zu meiner Person, also da kursiert sehr viel, was Du nun auch irgendwie andeutest "zumal ich schon einiges von Dir hörte". Mit Gerüchten kommen wir nicht weiter. Die Vorwürfe können benannt werden, das wäre aber nicht hier der Raum. "Wir" hatten jedenfalls kein "Gespräch"
      Übrigens hatte ich mich zweimal verabschiedet und ich wurde freundlich gebeten zu bleiben, kann sicherlich nachgelesen werden, außer Michael schließt den blog. Ich bin dann gerne geblieben.
      Es muß ja Niemand hier lesen!
      Ob mein Freund die Schwelle nun erfolgreich überschritten hat, ist mir bis jetzt nicht bewußt worden. Es hat ja das Wort "Freund" von Ingrid mich elektrisiert, weil es ganz andere Verantwortung beinhaltet, als Bekanntschaft hier im blog. Und indirekt bin ich Ingrid dankbar, die andere Ingrid mit ihrer Singstimme gefunden zu haben........ .

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    2. Nachtrag:

      fällt Dir auf, Du beklagst Verleumdungen bei Frau Halle, Vorwürfe, die Du nicht belegst, begehst dann aber das was Du mir vorwirfst mit meiner Person, bemerkst Du den Widerspruch?!

      Wie sagte Herr Manfred Krüger, Pate meiner Mitgliedschaft der AAG:

      "wir sitzen alle in einem Boot"

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    4. Das Wörtchen "Ob" zeigt an, es bleibt offen, ob Herr Suhrmann die Schwelle überschritten hat. Auch hatte ich mit "Verzeihung" angedeutet, Herr Surhmann liest durchaus ev. die Beiträge.
      Da Herr Suhrmann sich "offiziell" von mir verabschiedete, werde ich ihn in seinem Übergangsprozeß nicht stören. Vielleicht hat sich auch ein Wunder ereignet... ...ich erhielt seine Rundmail, aber so etwas könnte auch ein Nachlassverwalter noch verschicken.... .Durch Deine mail weiß ich nun, er ist noch unter uns Physischen.... .

      Ansonsten haben Deine Hinweise zu den Inhalten von Junko Althaus, sowie die Hinweise von Manfred interessante Einblicke gegeben, Danke.
      Besonders der Textausschnitt zu dem "letzten Hammerschlag" zeigt nun eindeutig, wie JvH den Leser an sich binden will. Solchen "Magnetismus" ist bei Steiners Hinweisen nicht zu spüren, egal was er "erzählt". Bereits die Hinweise JvH zu den Schwarzmagiern, welche die Nägel zum Kreuz schmiedeten, hatten -mir- erstmals signalisiert, die "okkulten" Nachrichten, egal ob echt oder nicht echt, sollen die Leser nur lähmen.
      Ich werde das Buch der Templer nicht kaufen, denn ich wußte schon durch einen Hinweis von Wolfgang Suhrmann, das Buch über den Menschheitsrepräsentanten taugt nichts, was das Zitat bei Junko Althaus mir nun zeigt, warum.
      Wolfgang: die Kritik von Junko Althaus zur Verwendung des Wortes "Anthroposophie" im Verlag, ist gut formuliert und richtig. Vielleicht schlagen diese Dinge auch auf die Gesundheit von JvH.
      Ich betete für Wolfgang Suhrmann, vielleicht werde ich für JvH beten, warum nicht..... .

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    5. "sowie die Hinweise von Manfred"
      muß eigentlich Wolfgang heißen, natürlich haben die Hinweise von Manfred auch manche Erkenntnis gegeben.

      Bei dieser Gelegenheit doch diesen Aspekt in dem "Kino" ganz allgemein:

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-vom-richter-maltraetiert-und-provoziert-1.1531706

      Da ein Anwalt Strafanzeige gegen die Beteiligten stellte, hatte ich Kontakt aufgenommen, mich bedankt - wie eine Antwortmail nun zeigt, war es der Anwalt des Eingesperrten.

      Hätte mir gerne mehr tätige Hilfe von Anthroposophen erwartet, sie ist mir irgendwie verweigert worden. Ich selbst stand mehr oder weniger ganz alleine da, zugegebenermaßen jedoch mit großer Hilfe des sog. Jenseitigen.
      Interessant sind die Ereignisse in Kairo.... .
      Alles Gute in die Runde,
      werde in das Buch von Aurobindo versinken
      und tatsächlich mich etwas zurückziehen,
      bis zur nächsten Runde, solange der blog lebt......
      Alles Gute in die Runde

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  22. Betrifft: Zutreffend auf Judith von Halle - und Anthroposophen
    (aus: www.anthroweb.info/jahrbuch1994_mythologeme.html)
    .
    "...Eine andere Kategorie von rituellen Handlungen, die in solchen Gemeinschaften eine bedeutende Rolle spielen, sind Sündenbock- oder Ausstoßungsrituale. Von Zeit zu Zeit werden solche Rituale aus internen Gründen inszeniert, um den Zusammenhalt der Gemeinschaften zu prüfen. Bestimmte, nicht selten ausgezeichnete Individuen, die durch ihre Veranlagung, ihr Aussehen oder ihr Verhalten vom Typus der übrigen Mitglieder abweichen, werden zu Trägern eines feindlichen Prinzips erklärt und aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Der Kampf gegen den inneren Feind (Stichwort »innere Gegnerschaft«) ruft einen fast noch größeren Solidarisierungseffekt hervor, als die [oben] charakterisierten Bestätigungsrituale. Sündenbockrituale haben zudem den Vorteil, daß sie in das einschläfernde Einerlei der Bestätigungsrituale eine willkommene Abwechslung einbringen. Die gesamte seelische Energie der Gemeinschaft wird darauf konzentriert, das mißliebige Objekt zu dämonisieren und aus dem Kreis der Verschworenen auszustoßen. Bei diesem Verfahren werden alle Mittel gebilligt und kein Mittel ist zu billig, um das anvisierte Ziel zu erreichen. Zuerst muß der innere Feind, die Viper, die man an der Brust genährt hat, aufgebaut werden. Dazu dienen Gerüchte und Verballhornungen, ja sogar vor Verleumdungen und Lügen schreckt man nicht zurück. Angesichts der Gestaltwerdung des inneren Feindes durch die gemeinsame Beschwörung verlieren alle moralischen Kategorien und sonst als verbindlich betrachteten Sittlichkeitsvorstellungen ihre Bedeutung. Die Ausnahmesituation, in der sich die Gemeinschaft befindet, erlaubt selbst offenkundiges Unrecht. Die Gesetze der Rationalität, der Urteilsbildung und der Humanität scheinen außer Kraft gesetzt, wenn die psychischen Energien in den sich steigernden Akten der Verfemung gesammelt auf den inneren Gegner herunterprasseln und sich in gewaltigen Detonationen der Entrüstung entladen. Der innere Gegner, der zum Sündenbock ausersehen ist, weiß oft gar nicht, wie ihm geschieht. Er, der eben noch ein geduldetes Mitglied der Gemeinschaft war, sieht sich plötzlich im Mittelpunkt eines unausgesetzten Interesses, er, dem nichts ferner lag, als sich gegen die ausgesprochenen und unausgesprochenen Überzeugungen der Gemeinschaft zu richten, wird zum Abweichler, zum Dissidenten erklärt. Die Emotionen und Affekte, die sich über dem Betroffenen entladen, lassen einen Einblick in ungeahnte Tiefenschichten der menschlichen Psyche zu. Die emotionale Dimension dieses Vorgangs läßt auch erkennen, daß die ansonsten rezitierten Prinzipien der Toleranz und Initiative höchstens in der Vorstellungswelt derjenigen Realität besitzen, die sie propagieren, nicht aber in ihren Herzen und Handlungen. Statt dessen wird ein unausschöpfliches Maß von Intoleranz, geistiger Indolenz und affektiver Verstümmelung und Verkümmerung (Infantilität) sichtbar, die letztlich nur mit dem berühmten Jungschen abaissement du niveau mental zu erklären ist. Daß in aller Regel mit sektiererischen Gruppenbildungen ein solches abaissement du niveau mental einhergeht, das in emotionalen Höhenphasen seine letzte Steigerung erfährt, braucht nicht besonders betont zu werden. Denn Rituale haben stets auch die Bedeutung, daß ein Verzicht auf das eigene Denken geleistet wird. ..." Gefunden von Wolfgang

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    1. Danke Wolfgang für den Text,
      jetzt könnte ein Gespräch beginnen.
      Interessant für mich ist, Herr Jelle van der Meulen
      hatte im Aufwachen ein Bild meiner Person.
      Ich habe das auf meine Weise verbreitet, bis nach Peking.
      Es ist nicht der Platz hier, dies hereinzustellen.
      Ich habe es Ingrid geschickt, denn ich fand ihren Klarnamen
      auf dem anderen blog.

      Der Satz:
      "Denn Rituale haben stets auch die Bedeutung, daß ein Verzicht auf das eigene Denken geleistet wird"
      erklärt nun, was sich in Berlin abspielte:
      Die "Vorführung" der Stigmatas war eben ein Ritual
      mit all den Folgen für alle Beteiligten!

      Danke für den letzten Satz, den Du gefunden hast,
      er erklärt vieles! und macht "unser Theater" wertvoll,
      jeder spielt eben seine Rolle, wie er kann .....

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    2. Lieber Ernst,

      »Mit Gerüchten kommen wir nicht weiter.«, schreibst Du weiter oben.
      Ich stimme Dir aus ganzem Herzen zu.

      Gerade das ist der Grund dafür, daß ich es so wichtig finde, die genaue Quelle anzugeben, wenn man etwas von Rudolf Steiner (oder auch von jemand anderem) zitiert. „Hörensagen“ ist etwas ganz anderes als etwas, das jemand selber in einem Buch geschrieben oder sonstwie veröffentlicht hat, sodaß jedermann es im Zusammenhang nachlesen und sich selbst ein Bild davon machen kann, wie es gemeint gewesen sein mag.

      Und ich möchte auch noch anmerken: aus demselben Grund habe ich die Anhänge, die Du mir geschickt hast, bisher noch nicht einmal geöffnet. Ich habe derzeit einfach kein Interesse daran, zu erfahren, wer wem in der Nacht oder im Aufwachen erschienen ist, und schon gar nicht daran, was alles daraus geschlossen werden könnte (ich erzähle das hier nur deshalb, weil Du erwähnst, daß Du auch mir so etwas geschickt hast, und damit Du in Zukunft nicht davon ausgehst, ich „wüßte“ da irgendetwas, das ich in Wirklichkeit nicht weiß).

      Herzlichen Gruß, und nix für ungut!
      Ingrid

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    3. Und der Vollständigkeit halber sei auch noch angemerkt: das, was Wolfgang hier zitiert, stammt aus einem Aufsatz von Lorenzo Ravagli, aus dem Jahr 1994.

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    5. "Als er endlich Deutsch lernen durfte, war er Anfang 30. Er holte das deutsche Abitur nach und studierte Islamwissenschaft, Philosophie und Politologie; Kant, Voltare, Voucault und Martin Luther King wurden seine Begleiter. Eines Tages erschien ihm im Traum Thomas Mann - da wusste er, dass er im Exil und in der deutschen Sprache angekommen war."
      SZ 5.November 2012

      Aus "Glaube, Flucht und Allahs Botschaft"
      Untertitel:
      "Reza Hajatpour stand im Iran eine vielversprechende Laufbahn als Mullah in Aussicht, dann aber entfloh er der geistigen Enge und der Gewalt - jetzt unterrichtet er in Erlangen als Islamwissenschaftler"

      Mir ging es um das Bild, das Jelle van der Meulen, der immerhin das Buch "Über die Rettung der Seele" die Hinweise von B. Lievegoed veröffentlichte, im Aufwachen ins Tagesbewußtsein herübernahm. Wenn Rudolf Steiners Hinweis ernst genommen wird, gerade im Aufwachen die Geistesgegenwart zu pflegen, letzthin durch das Twitter-Gedicht von Michael als Impuls, dann hat es zumindest für die Geschichte der AAG eine Bedeutung, wenn nun ein - zugegebenermaßen - dramatisches Bild über meine Person durch die Geistige Welt einem Mitglied der AAG geschenkt wurde (es taucht übrigens darin der Dichter "Schiller" auf).
      Der Anhang beginnt "juristisch" mit Auszügen aus dem Sondervotum des Verfassungsrichters Herrn Gaier zu dem Beschluß des Plenum-Beschlusses, der kürzlich den bewaffneten Einsatz des Militärs im Inneren erlaubt. Herr Gaier betont, es könne nicht Aufgabe des BVerfG sein, der verfehlten Zweidrittelmehrheit des Bundestages von 2009 Abhilfe zu verschaffen. Es sei nicht Aufgabe des BVerfG eine Verfassungsänderung herbeizuführen, was im Ergebnis jedoch der Beschluß sei.
      Dachte, das könnte Dich als "Juristin" interessieren.
      Ansonsten wird der Beschluß von der Öffentlichkeit verschlafen.
      -- unsere "Chemie passt" einfach nicht --
      Du schreibst höflich, meinst Du das auch.. ..Junko Althaus floh ....leider zu recht?!
      "Solche Leute gehören aufgehängt" schrie der stellv. Direktor des Gymnasiums, weil ich mich weigerte, von Haus zu Haus zu gehen, Kriegsgräbersammlung durchzuführen. Wir mußten vor die Klasse treten (mein Zwillingsbruder auch). Irgendwie begleitet mich dieser Ton durch das Leben, passt auch ganz zu dem Bilde von Herrn Jelle van der Meulen, zumindest die AAGler müsste das interessieren...... (weil gerade die Feier im Bundestag stattfindet).



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    6. Lieber Ernst,

      selbstverständlich meine ich alles, was ich schreibe, ganz genauso, wie ich es schreibe. :-) Ich wäre durchaus in der Lage, „unhöflich“ zu sein, wenn ich wollte – aber das will ich nicht. Warum sollte ich auch? Ich sehe bisher wirklich keinen Grund dazu (im übrigen würde es mir nicht im Traum einfallen, „Lieber Ernst“ zu schreiben, wenn ich es nicht ganz genau so meinte!).

      Wie cheese curve weiter oben geschrieben hat: nur für denjenigen, der eine Persönlichkeit als „Autorität“ akzeptiert, hat das, was diese Persönlichkeit zu sagen hat, eine größere Bedeutung als das, was irgendjemand anderes sagt.
      Was Herr van der Meulen über Dich „gesehen“ hat, hat daher für mich etwa soviel Bedeutung, wie es für Dich relevant zu sein braucht, was ich Friederike weiter oben über mein „Krafttier“ erzählt habe. :-)
      Denn wie ich Dir schon in einer privaten mail geschrieben habe: Deine „Mission“ hier auf Erden ist nicht die meine. Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß jeder Mensch sich deshalb inkarniert hat, um in seinem Leben seiner ur-eigenen „Interessensspur“ zu folgen.
      »Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.« – Ich begreife diesen Satz nicht so, daß es zum „Verständnis des fremden Wollens“ nötig wäre, sich aktiv um jede Einzelheit zu kümmern, die dieses fremde Wollen beinhaltet. ;-) Das wäre mir jedenfalls auch gar nicht möglich, bei der Menge an Menschen, die im Augenblick inkarniert sind...

      Nur zur Klarstellung: ich bin weder „AAGler“ noch auch ausübende Juristin – mein Tätigkeitsfeld ist, wie Du weißt, heute ein vollkommen anderes.
      Zudem kenne ich mich mit den juristischen Spezifika oder auch „Justizskandalen“ in Deutschland nicht aus, ebensowenig wie mit Feiern in Eurem Bundestag, und ich habe auch weder Zeit noch Lust, mich eingehend damit zu beschäftigen – denn naturgemäß berühren mich die Dinge mehr, die hier in Österreich gerade geschehen...

      Herzlich,
      Ingrid

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  23. Lieber Wolfgang, ich denke, dass Deine Verärgerung verständlich ist, nicht aber Deine Wahrnehmung, es fände eine sektierische "Ausstoßung" - so eine Art gruppendynamischer Prozeß - statt. Diese Gruppierung gibt es gar nicht. Hier äußern sich Individuen, die sich überwiegend nicht einmal persönlich kennen. Ich denke, es sind verschiedene Fragen an- und ausgesprochen worden. Jeder hat etwas gewonnen, um die eigene Meinungsbildung anregen zu können. Du hast Dich wieder einmal mit voller Rüstung in den Kampf geworfen, wofür ich mich bedanke. Man kann das insgesamt ja auch so sehen, dass manchen Gerüchten dadurch der Boden entzogen wird, dass sie in der Öffentlichkeit ausgesprochen worden sind. Die Luft wird gereinigt. Man kann es nachlesen. Ich hoffe jedenfalls, dass es so ist.
    Herzlich und Dank
    Michael

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  24. Lieber Michael,
    sicher hat Du recht hier im Blog: da gibt es nur Individuen. Aber als ich mitbekam, wie Judith von Halle damals aus der Berliner Anthroposophischen Gesellschaft rausgeschmissen wurde, da dachte ich dann doch eben genau an einen solchen "gruppendynamischen Prozeß"...
    Aber wie dem auch sei: Durch Deinen Aufsatz oben über JvH bekam ich auch die Gelegenheit einiges zu sagen: vielen Dank dafür! Du drückst es auch nett aus, indem Du sagst, ich hätte mich "mit voller Rüstung" in den Kampf geworfen. Daß Du Dich bei mir dafür bedankst - obgleich ich anderer Ansicht bin wie Du - das ehrt Dich. Abschließend möchte ich nur noch ein bißchen für eine Toleranzhaltung werben, wie sie R.Steiner im ersten Mysteriendrama im Umgang mit der Theodora beschreibt:

    Gleich ein Ausschnitt aus:
    "Die Pforte der Einweihung", erstes Mysteriendrama von Rudolf Steiner, erstes Bild
    Viele Anthroposophen von heute (einschließlich des Vorstandes der AAG!) würden die Theodora (welche im ersten Drama den ätherischen Christus vorhersagt) gleich im ersten Mysteriendrama wegen "somnambuler und unanthroposophischer" Erkenntnisse zum Teufel jagen. (siehe der Umgang mit - und die Kritik an Judith von Halle)
    .
    MARIA:
    Die Freundin [=die Seherin Theodora] hat es oft uns dargestellt,
    Wie sonderbar es ihr ergangen.
    Sie fühlte eines Tages sich wie umgewandelt.
    Und nirgends konnte sie Verständnis finden.
    Ihr Wesen wirkte überall Befremden nur,
    Bis sie in unsre [anthroposophischen] Kreise trat.
    Nicht dass wir selbst begreifen könnten,
    Was sie mit keinem Menschen teilt;
    Doch wir erwerben uns durch unsre Denkungsart
    Die volle Anteilnahme auch für Ungewohntes,
    Wir lassen jede Art
    Des Menschenwesens gelten.
    Für unsre Freundin gab es
    Im Leben einen Augenblick,
    Da sie verschwinden fühlte alles,
    Was ihrem eignen Lebenslaufe angehört.
    Vergangnes war wie ausgelöscht in ihrer Seele.
    Und seit sich diese Wandlung eingestellt,
    Erneuert immer wieder sich die Seelenstimmung.
    Sie dauert jedesmal nur kurze Zeit.
    Im andern Leben ist sie so wie alle Menschen.
    ... ... ...
    Dir auch vielen Dank für dieses Forum
    herzliche Grüsse
    Wolfgang

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    2. Klingsor: Ich habe auch schon einen interessanten Artikel von einem Anthroposophen gelesen, in welchem er Albert Steffens vergangene Inkarnationen beschrieb. Eine davon war Klingsor.

      Beim Reinkarnationsgeschwätz - pardon: ich meine bei den "Reinkarnationsforschungen..:-) - von Anthroposophen muß man sehr vorsichtig sein!
      Wolfgang

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  25. Kann es sein, das Geistesgut der "Anthroposophie" wird verwaltet, behandelt im Sinne von "Religion", gerade dann auch durch die Person Judith von Halle.

    Es fanden sich neu formulierte Gedanken des Dalai Lama, der als religiöses Oberhaupt im Frühjahr in Wien eine ganz neue Botschaft verkündete. Rudolf Steiner hat darauf verwiesen, wie die tibetische Kultur in der Zukunft für die Welt ganz neue Dinge schenken kann:

    "All the world`s major religions, with their emphasis on love compassion, patience, tolerance, and forgiveness can do promote inner values. But the reality of the world today is that grounding ethics in relligion is no loger adequate. This is why I am increasingly convinced that the time has come to find a way of thinking about spirituality and ethics beyond religion altogether."

    http://www.huffingtonpost.com/2012/09/13/dalai-lama-facebook-religion-is-no-longer-adequate-science_n_1880805.html

    Wie der Weg aussieht, bleibt offen. Wir sehen jedoch hier, sogar die Geisteswissenschaft Steiners blieb im Religiösen hängen.

    "To find a way"

    Herr Heisterkamp äußerte sich vor Jahren davon, sie seien die "Speerspitze" in Deutschland. So können wir die anthroposophisch-blasphemische Werk von Felix Hau und Co mit Endstation wie einem frühen Hinweis des Dalai-Lama verstehen, als Denkanstoß, als Verunsicherung der Gemüthsseele, als bewußte Provokation und stoßen am Ende auf einen Hinweis Steiners, der Ätherische Christus wird in seinem Wirken von den Christen als Dämon, als Teufel verschrien werden, mit all den charakterisierten Eigenschaften, wie Halbwahrheit, Lüge, Bosheit.

    Da stehen wir als Weltöffentlichkeit staunend vor den Worten des Dalai Lama. Hätte ich den Vortrag nicht persönlich gehört in Wien, man/frau würde von Fälschung sprechen wollen... ...in die allgemeine Presse/Öffentlichkeit hat die Erkenntnis des Dalai Lama, welche eine neue Phase der Menschheit ankündigt, noch nicht gefunden. Es wären Debatten jenseits von Beschneidung, das Ende des Pochens auf jahrtausendalte Traditionen der Religionen. Hörte heute Morgen, wie es an einer europäischen Universität neuerdings zu massiven Spannungen zwischen den Religionen kommt. Spannungen, die auch "hier" auftreten, vielleicht als Geburtswehen....

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    1. Hallo Ernst,

      daß Heisterkamp, Felix Hau usw. sich als Speerspitze vorkommen, das paßt. Auch die Flöhe, die ganz hinten auf der Schwanzspitze einer Maus sitzen, mögen sich als Speerspitze vorkommen - denn schließlich sehen sie niemanden mehr vor sich, wenn sie geradeaus nach hinten schauen.
      .
      Ich habe schon bei katholischen "Kämpfern" gelesen, daß Rudolf Steiner vom Teufel wäre. Da ist es logisch, daß Judith von Halle Klingsor ist - und info3 (samt Ansgar Martin) die spirituelle und geistige Speerspitze" sind... hihihi...ich lach mich schlapp... :-) :-) :-)

      Aber Spaß beiseite: Lest das Buch über "Die Templer". Es ist das erste seriöse Werk über die Templer bzw. die Gralsbewegung. So ein gutes Buch habe ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gelesen. Das meine ich ernst! Das Buch wäre/ist eine helle Freude für Rudolf Steiner - und auch das meine ich restlos und ausschließlich ernst. So seriös, glaubwürdig, durchdacht, perfekt recherchiert - und mit eigener glaubwüdigster Geistforschung beschrieben--- Ihr würdet staunen,...- sofern Ihr dazu in der Lage sein solltet, Eure Voreingenommenheiten allesamt abzulegen und dann mit der Lektüre zu beginnen...
      Wolfgang

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    2. Danke Wolfgang für den Ton Deiner Worte,
      da wird die Kommunikation doch viel leichter.
      Ja das mit den Flöhen bei den Mäusen habe ich noch nicht beobachten können.

      Vor einigen Jahren jagte unsere Katze eine Maus, schleppte sie an und wie es Katzen so an sich haben, spielte sie ihr Spiel mit der Maus.
      Nun hatte sie diese in der Nähe unseres kleinen Weihnachtsbaumes der im Freien lag freigelassen. Die Maus konnte zwischen den stacheligen Nadeln entkommen, die Katze wartete, denn die Maus konnte nicht weiter fliehen. Nach einiger Zeit sprang die kleine Maus der sitzenden Katze an die Nase, biss hinein. Ob des Todesmutes habe ich die Katze dann ins Haus genommen.

      Es kann schon sein, das Buch enthält tatsächlich interessante, lesenswerte Details. Herr Suhrmann lud mich mehrmals in der Anfangsphase zu einem Vortrag von Frau Halle ein, wollte mir einen Platz reservieren, denn die Vorträge waren damals schon überfüllt.
      Lesen bedeutet aber auch Verantwortung für den aufgenommenen Inhalt.
      Da mir ein inneres Bild zeigt, im Norden gibt es eine Frau, die eine gewisse Anzahl von Menschen um sich schart und diese Frau versucht die Anthroposophie zu erneuern, wußte ich nicht, ist dies vielleicht Frau Halle.
      Möglicherweise ist Frau Halle auch nur schlecht beraten, denn zumindest der Stil des ersten Buches als Vortrag, obwohl kein Vortrag war ein Mißgriff, vor allem die Stelle, Sie können mir glauben, Christus spricht Sie direkt durch mich an.
      Das war einfach irgendwie fehl.... .
      Vielleicht hat Frau Halle ihre Berechtigung für einen ganz bestimmten Kreis von Christen, für Anthroposophen, dies kann ja sein.
      Um Dir gerecht zu werden,
      besorge mir das Buch über die Templer,
      neben dem Buch mit Sri Aruobinde, den Abendgesprächen.
      Ich hoffe es bekommt mir und Frau Halle,
      wenn ich das Buch lese.....

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    3. ... hab mir jetzt grad mal die Abendgespräche und die Templer bestellt, mal sehen was ihr da empfohlen habt :-)

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    4. @manroe und @ Ernst Seler: ich bin gespannt auf Eure Reaktionen auf das Buch!
      Übrigens meine ich zu bemerken, daß Judith von Halle älter und erfahrener geworden ist - im Vergleich zu den Zeiten, als ihre Stigmatisation noch "neu" war...- Sowohl in den Vorträgen ist das bemerkbar - als auch im Schreiben von Büchern. Sie entwickelt sich ja auch und lernt dazu...Sie ist dieses Frühjahr 40 geworden - und ich meine, daß man das in der Art dieses Buches bemerkt. Vielleicht hat sie auch eine neue Qualität als Geistesforscherin erreicht. Ich bin deshalb auch auf eure Reaktionen gespannt, da ich wissen will, ob nur ich von dem Buch so positiv "eingenommen" bin - also ob es nur an mir liegt - oder ob das andern ebenso ergeht. - Viele Grüsse...Wolfgang

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    5. "Ich bin deshalb auch auf eure Reaktionen gespannt, da ich wissen will, ob nur ich von dem Buch so positiv "eingenommen" bin - also ob es nur an mir liegt - oder ob das andern ebenso ergeht."

      Hallo Wolfgang,
      Du scheibst "eingenommen" und signalisierst damit indirekt, das Buch ohne den nötigen Abstand zu lesen?! Wie dem auch sei, "öffentlich" hier kann das Buch von Frau Halle nicht (von mir) behandelt werden. Mein Freund, der so glühender Verehrer von Frau Halle war, hatte sich am Ende abgewandt. Er erzählte von den persönlichen Begegnungen mit ihr, auch die Dinge, als sie ins Krankenhaus mußte, er kannte Details, die mir eben signalisieren, die Krise der AAG kommt in Berlin zum Ausdruck. Aber es gibt eine Chance in jeder Krise. Zu bedenken ist der Umgang von Frau Halle mit Herrn Peter Tradowsky, den ich persönlich in Berlin im Rudolf Steiner Haus sah, kurz überlegte, ihn anzusprechen, es aber dann sein ließ. Er war mitanwesend, als die Dramen meines Freundes zum zweiten Male öffentlich aufgeführt wurden. Das Buch "Christ und Antichrist...." von 1997, das ich mir damals besorgte, signaliserte, es wird ganz einseitig eine Dualität gepflegt, die letzten Endes nur Schaden anrichtet. Hier ist übrigens ein Schnittpunkt zu Aurobindo. Fand vor vielen Jahren eine Bemerkung von ihm: da gibt es im Westen einen, der versucht mit Ahriman und Luzifer die Welt zu erklären, was er wegen der Dualität ablehne, so Aurobindo. Aus den Bemerkungen meines Freundes kam heraus, Frau Halle pflegt letzten Endes diese Dualität, wo Rudolf Steiner, hätte er länger gelebt, vielleicht diese Dualität mehr überwunden hätte. Ansätze gab es auch bei ihm, etwa in der Bemerkung, die Anthroposophen werden schon noch bemerken, was sie am Geistigen von "Ahriman" haben. Es sind so ganz versteckt zu findende Äußerungen, die aufhorchen lassen. Vielleicht ist Frau Halle gereift... ..es wird sich am Inhalte des Buches zeigen.....

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    6. Hallo Ernst,

      damit, daß ich von dem Buch so positiv eingenommen bin, meine ich eben, daß ich es für sehr gut, durchdacht, gut erforscht, gut recherchiert - und für sehr nachvollziehbar halte! Ich bin auch von Vorträgen von R.Steiner positiv eingenommen. Hab ich deshalb keinen nötigen Abstand zu Rudolf Steiner? Vielleicht ja...- Denn es geht mich ja eminent etwas an, was er sagt. Und lesen wie etwas anderes (Kochbuch, oder totem Intellektuellem - mit innerem Abstand) kann und will ich das nicht. Wenn sich Dein Freund von JvH abgewandt hat - wen interessiert das? Soll ich es auch bedeutend finden, daß es damals Leute gab, die sich von Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie abgewandt haben?
      Und "Dualität"??? Sollen wir das, was R.Steiner über Luzifer und Ahriman alles sagte, nicht mehr ernst nehmen? Ansonsten ist das überhaupt keine Dualität: letztere wurde von R.Steiner strikt abgelehnt! Es geht um eine "Trinität": Du hast das dritte Prinzip der Mitte - die des Menschen und des Christus - vergessen!!! Anthroposophie wehrt sich vehement gegen alle dualistischen Prinzipien. Daß Judith von Halle irgendeine Dualität pflege: pardon, das ist der reine Witz schlechthin - und wieder eines dieser tausend "Gerüchte", die mal wieder einer in die Welt setzt, und die mit der Realität sowenig zu tun haben, - sowenig, wie eben daß R.Steiner ein Verfechter irgendeiner Dualität gewesen sein soll. Allein der Mensch besteht aus einer Trinität (Geist, Seele, Körper), die Dreigliederung ist eine Trinität, die grundlegenden Kräfte der Welt sind trinitarisch, "Gott" ist eine Trinität, und Judith von Halle denkt ausschließlich in allem "trinitarisch".
      Wolfgang
      P.S.: ansonsten würde ich gerne das wortgetreue Zitat von Aurobindo lesen. (Abgesehen davon kann auch ein Aurobindo schlecht informiert gewesen sein und sich irren - soweit ich weiß, war er nicht der Allmächtige und Allwissende. Abgesehen davon spielte für ihn das Mysterium von Golgatha keine große Rolle, da er aus einer andern Tradition stammt)

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  26. Aus GA264

    Ich finde es passt hier rein und ist zugleich eine Frage in die Runde, wie ihr es versteht. Auf mich wirkt es zumindest sehr denkwürdig.

    „... es gibt in der geistigen Welt ein ganz bestimmtes Gesetz, dessen ganze Bedeutung wir uns durch ein Beispiel klarmachen wollen. Nehmen Sie einmal an, in irgendeinem Jahr hätte ein beliebiger, regelrecht geschulter Hellseher dies oder jenes in der geistigen Welt wahrgenommen. Nun stellen Sie sich vor, dass zehn oder zwanzig Jahre später ein anderer ebenso geschulter Hellseher dieselbe Sache wahrnehmen würde, auch dann, wenn er von den Resultaten des ersten Hellsehers gar nichts erfahren hätte. Wenn Sie das glauben würden, wären Sie in einem großen Irrtum, denn in Wahrheit kann eine Tatsache der geistigen Welt, die einmal von einem Hellseher oder einer okkulten Schule gefunden worden ist, nicht zum zweiten Mal erforscht werden, wenn der, welcher sie erforschen will, nicht zuerst die Mitteilung erhalten hat, dass sie bereits erforscht ist. Wenn also ein Hellseher im Jahre 1900 eine Tatsache erforscht hat, und ein anderer im Jahre 1950 so weit ist, um dieselbe wahrnehmen zu können, so kann er das erst, wenn er zuvor gelernt und erfahren hat, dass einer sie schon gefunden und erforscht hat. Es können also selbst schon bekannte Tatsachen in der geistigen Welt nur geschaut werden, wenn man sich entschließt, sie auf gewöhnlichem Weg mitgeteilt zu erhalten und sie kennen zu lernen. Das ist das Gesetz, das in der geistigen Welt für alle Zeiten hindurch die universelle Brüderlichkeit begründet."

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  27. @manroe
    Ja, Manfred, das ist denkwürdig. Was ist denn, wenn sich der erste Geistforscher geirrt hat - und ein anderer liest dann das Falsche und will es auch wahrnehmen: kann er das dann gar nicht? Oder wird er dann auf das richtige stoßen? Oder was ist, wenn der erste Geistforscher das niemandem mehr mitteilen kann, was er zu einer Sache fand, weil er kurz danach stirbt? Dann kann es ja kein anderer erfahren - oder doch? Das sind im Detail schon rätselhafte Dinge...- aber im Prinzip ist es ja klar: die universelle Brüderlichkeit!

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    1. Ja - das ist wirklich sehr interessant.

      Rudolf Steiner sagt hier ja auch noch:
      »Man kann sagen: Befruchten nur einmal, für ein erstes Sehen, die göttlichen Wesenheiten eine Menschenseele, und hat diese einmalige, jungfräu­liche Befruchtung sich vollzogen, dann ist es notwendig für die andern, den Blick erst auf das zu richten, was sich diese erste Menschenseele erworben hat, um ein Anrecht zu haben, sich ein gleiches zu erwerben und es zu schauen.«

      Ich begreife das so:
      Eine solche „Befruchtung“ ist nicht ein abstraktes Erfassen eines Ist-Zustandes, sondern ein Vorgang, mit Folgen... jede Tat, auch jede „Forschungstat“, ist also nicht nur für die Menschen hier auf Erden von Bedeutung, sondern sie verändert gleichzeitig auch die geistige Welt. Und wenn eine solche Frucht einmal da ist, kann ein später kommender Hellseher nicht mehr, so wie noch der erste, davon ausgehen, daß es diese Frucht nicht gäbe.


      An anderer Stelle (GA 312, zehnter Vortrag) sagt Rudolf Steiner übrigens:

      »Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch wieder nicht versäumen, zu erwähnen, daß ja schon nichts etwa durch das Studium von alten Dingen gewonnen ist für dasjenige, was ich hier sage. Was ich hier sage, ist wirklich ganz allein aus den Tatsachen selber hervorgeholt. Nur weise ich manchmal auf die Übereinstimmung mit der Urweis­heit hin. Aber es ist nicht aus der Urweisheit herausgeholt das, was ich Ihnen hier vortrage. Daher werden, wenn man diese Vor­gänge verfolgt, die ich Ihnen hier charakterisiere, erst die Anschau­ungen herauskommen, die uns dann auf manches in der Urweisheit wiederum führen. Ich selber zum Beispiel würde niemals es als mei­nen Beruf darstellen, sagen wir, durch das Studium des Paracelsus auf irgend etwas zu kommen, sondern ich habe manchmal stark das Bedürfnis, nachzuschlagen bei Paracelsus, wie sich etwas ausnimmt, was ich selber gefunden habe. Also ich bitte, in diesem Sinne auf­zufassen, was ich versuche, zu geben. Aber es ist schon das als eine Tatsache zu konstatieren, daß wir, wenn wir tiefer hineinschauen in die menschliche Organisation, vom geisteswissenschaftlichen Stand­punkte zu einer großen Verehrung der Urweisheit kommen. Das ist aber eine Frage, die natürlich auf anderem Wissensgebiete behan­delt werden muß als hier.«

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    2. Hiesse es, wäre ich forschend tätig und entdecke nichts, dass ich nach einem bereits vorhandenen Schöpfer suchen muss? Suche ich nicht nach einem solchen und entdecke was, dann gab es auch keinen? Vorausgesetzt natürlich ich vermag zu forschen.

      Das kommt mir so vor wie der tägliche Gang ans "Schwarze Brett", um nachzusehen, ob sich inzwischen was getan hat und gleicht auch ein wenig einem geistigen Wettlauf auf Basis eines entsprechenden Urhebergesetzes, dass mich mit Dunkelheit straft, wenn ich nicht exakt genug recherchiert habe.

      Am einsichtigsten ist mir spontan der Gedanke mit der Bruderschaft, aber eine solche würde ich aus Freiheit wirkend erleben, einsichts-moralisch eben.

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    3. Lieber Manfred,

      »Hiesse es, wäre ich forschend tätig und entdecke nichts...«

      Also --- ich bin ja wirklich weit davon entfernt, ein „Hellseher“ zu sein, und ich strebe es auch gar nicht an. Aber ich kann mir, nach allem, was ich bisher bei Steiner gelesen habe, eigentlich nicht vorstellen, daß es einen Geistesforscher geben könnte, der gar nichts „schauen“ würde, weil ihm ein anderer alles „weggeschaut“ hat, ohne ihm davon Mitteilung zu machen.

      Ich kann sehr viel anfangen mit diesem Bild der „Befruchtung“, das Steiner uns gibt:

      Es kommt ja beim hellsichtigen Forschen zunächst einmal auf die Absicht des Geistesforschers an, also darauf, was er „schauen“ will.
      Und ich denke mir halt: wenn es bereits eine solche „Frucht“ gibt, dann wird nur derjenige diese „Frucht“ erschauen können, der seine Absicht auf sie richtet. Das aber kann nur jemand tun, der bereits weiß von der „Existenz“ dieser „Frucht“ – nicht wahr?
      Ein „Hellseher“, der nichts von dieser bereits existierenden „Frucht“ weiß, wird zwar möglicherweise ebenfalls eine „Befruchtung“ erleben können, aber es wird eben dabei nicht dieselbe „Frucht“ noch ein zweites Mal entstehen können.

      Und ich denke mir auch: eine „Frucht“, von der niemals etwas mitgeteilt wurde, sodaß nur der allererste, der sie „erschaut“ hat, von ihr weiß --- die wird möglicherweise mit der Zeit „verderben“, ähnlich einem Apfel, den man, obwohl er längst reif ist, am Baum hängen läßt... und eine nächste Generation wird sich von dieser „Frucht“ nicht „nähren“ (:-) Ich brauche viele Gänsefüßchen... ) können, sondern auf neue „Früchte“ angewiesen sein...

      :-) Wir reden hier ja ein wenig abstrakt, ohne eine konkrete „Frucht“ im Sinn zu haben... ich bin mir ziemlich sicher: wenn wir ein konkretes Beispiel heranziehen könnten, würde es sofort verständlich und nachvollziehbar, und man brauchte auch nicht dieses Gefühl zu haben, als forschungswilliger „Hellseher“ im Dunkel gelassen zu werden und der Willkür bzw der Mitteilungsfreudigkeit der anderen „Hellseher“ ausgeliefert zu sein...

      Wie gesagt, ich bin nicht einmal im Ansatz „Hellseherin“. Was ich hier gesagt habe, ist also einfach nur der „Reim“, den ich persönlich mir auf das alles im Augenblick mache – ohne jeden Anspruch auf „Richtigkeit“.

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    4. Nun ja Ingrid, das ist jetzt aber doch eine völlig normale ja fast triviale Darstellung der ganzen Szenerie jetzt, natürlich muss ich meine Aufmerksamkeit auf etwas richten, meine Ab-Sicht lenken für meinen zu befruchtenden Willen, das ist doch hier ganz genau so, ich suche den neuen Körnerladen HO und habe gehört, dass es ihn hier gibt ... und mache mich an die Sache.

      Und ausserdem geht es doch nicht nur um die Möglichkeit für einen Hell-Seher etwas sehen zu können, so hobbymässig, sondern den Forscher, der etwas erforschen, entdecken will, um es dann weiterhin denkend betrachten zu können, was dann, ist es erforscht, in seinem Resultat dann, als Ergebnis, auch von einem Hellseher dann gesehen werden kann, so zumindest habe ich es verstanden.

      "Das aber kann nur jemand tun, der bereits weiß von der „Existenz“ dieser „Frucht“ – nicht wahr?"

      Nein, eben nicht, ich erlebe mich durchaus in der Lage besagten Körnerladen ausfindig (erforschen) zu machen, um ihn daraufhin auch sehen zu können OHNE dass mir dies zuvor von sonstwem gesagt werden muss.

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    5. Lieber Manfred,

      die Absicht, einen ganz bestimmten Körnerladen ausfindig zu machen, kannst Du aber doch nur dann fassen, wenn Du davon weißt, daß es ihn gibt – nicht wahr?
      :-) Aber wir reden hier natürlich nicht von Körnerläden. Die Schwierigkeit ist, daß ich – als Nichthellseher – im Augenblick leider kein konkretes Beispiel nennen kann. Ich bin aber immer noch sicher: wenn wir ein solches konkretes Beispiel hätten, wäre es sofort ganz klar.

      Tut mir leid, wenn's Dir zu „trivial“ ist, aber Du hast natürlich recht: ich denke tatsächlich, daß dieses „okkulte Gesetz“ etwas ganz Normales ist, und sehr viel weniger geheimnisvoll, als man annehmen könnte.

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    6. Liebe Ingrid,

      "die Absicht, einen ganz bestimmten Körnerladen ausfindig zu machen, kannst Du aber doch nur dann fassen, wenn Du davon weißt, daß es ihn gibt – nicht wahr?"

      Nein, mir sind in meinem Leben einige Dinge innerlich "erschienen", die es geben müsste. Z.B. aus bestimmten Bedürfnissen heraus oder durch Schlussfolgerungen, Ideen die mich dann auf den Weg schick(t)en. Ich bin z.B. immer noch davon überzeugt, dass die Menschen wesentlich mehr miteinander sprechen müssten um DES Aus-Tausches willen, da durch jene Täusche etwas wesentliches geboren würde. Ich finde da könnte man auch von allein drauf kommen ---.

      Und Du meinst also tatsächlich, dass besagtes okkulte Gesetz einfach nur darauf hinweisen möchte, dass man wissen muss, was man sucht? In der Tat, das finde ich wirklich banal :-), insbesondere dann, wenn ich obigen Steinertext lese.

      Und wie "funktioniert" das hier dann?

      "Und ich denke mir auch: eine „Frucht“, von der niemals etwas mitgeteilt wurde, sodaß nur der allererste, der sie „erschaut“ hat, von ihr weiß."

      Den allerersten meine ich, wo hat er es her? Z.B. zu entdecken, dass man vermittels Ei Öl und Wasser vermischen kann? Ein zweiter könne es nur finden, wenn ich es ihm sage? Meinst Du das oder nach welch andersgeartetem klärenden Beispiel suchst Du?
      -------------------------

      Ich denke dass es etwas mit moralischen Gesetzen zu tun hat -- dass man z.B. wohl wird erleiden müssen, dass der Mensch doch kein Egoist ist, seine Welt zusammenbricht und dunkel bleibt, wenn er es weiterhin meint in jenen Ebenen.

      "...dann ist es notwendig für die andern, den Blick erst auf das zu richten, was sich diese erste Menschenseele erworben hat, um ein Anrecht zu haben, sich ein gleiches zu erwerben und es zu schauen."

      Notwendig und Anrecht und nicht einfach nur eine Info damit man etwas sehen könne. Moralisches Verhalten spendet dann ein Licht zum Sehen. Das, glaube ich.

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    7. Lieber Manfred,
      ich meine es keineswegs „banal“ – aber es gelingt mir offensichtlich nicht, Dir das verständlich zu machen. Ich lasse es daher jetzt mal dabei.

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    8. Liebe Ingrid,

      ich finde es deshalb so banal, weil ich darin kein okkultes Gesetz erblicken kann, zumindest für mein Verständnis nicht, da es ganz generell eine elementare Voraussetzung ist, jenes ersteinmal wissen von etwas, damit man...

      Okkult beginnt für mich z.B. mit moralischen Gesetzen, mit Moral2, dem, was durch: "Das ist das Gesetz, das in der geistigen Welt für alle Zeiten hindurch die universelle Brüderlichkeit begründet." begründet ist.

      Sicher kann ein anderer Seher einem nichts wegsehen, aber wenn ich "weiß" denke und fühle, kann ich z.B. niemandem etwas wegnehmen und habe auch erfasst, was "Eigentum" und "Besitz" in Wahrheit sind. Wenn wir wirklich alle in einem Boot sitzen, sollte eine Schöpfungs- und Kommunikationskette durchgehend für jeden zugänglich sein dadurch, dass man miteinander in Verbindung bleibt und aufrecht erhält "den goldenen Faden", so wie die Meister ihr Wissen weiterreichen von Meister zu Meister.

      Bei kleinen Kindern kann ich bemerken, wie sie un-Mittel-bar reagieren auf Unrecht und Lüge, was ihnen in der Schule und im Beruf in der Regel fast gänzlich wieder ausgetrieben wird, um es vielleicht später aus schlauen Büchern wieder zu erlangen. "Werdet wie die Kindlein...". Damit will ich sagen, dass es Gesetzmässigkeiten gibt die einen direkt erleben lassen, was man tut und im Reich des Lebendigen wird man das durchaus spüren, es sei denn man trainiert sich um in Richtung grau ---. Ich glaube auch, dass man sich in der Bruderschaft nicht eitel wird schmücken können mit Inhalten, die man sich so besorgt hat und auf deren Fundament sich so manche hier auf Erden ausruhen und an ihrem "Denk-mal" schrauben.

      Wenn man "weiß" sich entwickelt wird man mit Sicherheit erleben, dass man "als Floh auf der Schwanzspitze einer Maus" in die falsche Richtung sieht. Ich z.B. erlebe in dem einen wirklich dreisten Diebstahl, der dann auch noch "geupdatet" wird und vermischt mit (---) zu einem grauen genial sich dünkenden Brei. "Es gibt keinen Gott und das bin ich" z.B., hab´s gelesen!

      Moral hält die Welt zusammen und nicht die Logik!

      Ich lasse es jetzt erstmal dabei :-) !

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  28. Antworten
    1. Lieber Kees,

      danke – ja, natürlich. An diese Möglichkeit hatte ich nicht gedacht.
      Allerdings wäre das seltsam „unbrüderlich“ gehandelt von dem Hellseher, sich eine Frucht sozusagen zu „reservieren“ für seine nächste Inkarnation... Das würde vielleicht nur aus Not geschehen, wenn niemand da wäre, mit dem er die Frucht teilen, von ihr Mit-teilung machen könnte.

      Ich habe ja bisher den Eindruck, ein „Hellseher“ ist in seiner Erforschung der geistigen Welt auch irgendwie „angewiesen“ auf Menschen, denen er davon erzählen kann. Auch deshalb, so denke ich, sammelt ein „Eingeweihter“ Schüler um sich...

      Ich denke dabei an eine Äußerung Rudolf Steiners (ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr und kann daher die Quelle nicht angeben), er halte seine Vorträge gewissermaßen aus den Herzen seiner Zuhörer heraus... oder so ähnlich.
      Und ich denke auch daran, daß viele Impulse nicht hätten gegeben werden können, wenn Rudolf Steiner nicht gerade den Menschen begegnet wäre, die diese Impulse weiterentwickeln konnten...

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Lieber Kees,
      ja.
      So etwas meinte ich, als ich oben schrieb:
      »Das würde vielleicht nur aus Not geschehen, wenn niemand da wäre, mit dem er die Frucht teilen, von ihr Mit-teilung machen könnte.«
      Danke für diese Gedanken.
      Ingrid

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  29. ...aber gar nicht schlecht, Ingrid... :-)
    Gruß...Wolfgang

    P.S. Hast Du eigentlich meine Antwort in den beiden Abschnitten/Beiträgen
    (Anonym Samstag, 17. November 2012 15:31:00 MEZ) gelesen? Ist es ein bißchen eine Antwort auf Deine Frage?

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    1. Lieber Wolfgang,

      ja, ich habe Deine Antwort gelesen (und noch gar nichts dazu gesagt; es war viel zu singen an diesem Wochenende...). Danke.
      Ich sehe daraus sehr deutlich, wie Dein Interesse beschaffen ist, und freue mich wirklich sehr darüber.
      Das Buch Judith von Halles über die drei Johannes habe ich mir bestellt.

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  30. @INGRID:
    Hast Du eigentlich meine Antwort in den beiden Abschnitten/Beiträgen
    von - siehe oben - Samstag, 17. November 2012 15:31:00 MEZ) gelesen? War das eine Antwort auf Deine Frage?

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    1. Lieber Wolfgang,

      ich hatte Dir gestern kurz geantwortet – das ist offenbar verlorengegangen, also nochmal:
      Ja, natürlich hab ich Deine ausführliche Antwort gelesen, wenn auch erst etwas verspätet (ich hatte zwei Konzerte an diesem Wochenende). Danke. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Denn es ist mir dadurch viel deutlicher geworden, wie es um Dein Interesse bestellt ist... und es ist schön, das zu sehen.
      Ich lese weiter in Steiners Ausführungen zu den Evangelien. Und ich habe mir Judith von Halles Buch über Lazarus und die drei Johannes bestellt – womit ich natürlich nicht sagen will, daß ich entschlossen bin, alles zu glauben, was ich da lesen werde... ;-) Ich will es lesen, weil es mich inzwischen interessiert, was genau Judith von Halle dazu zu sagen hat, ganz gleich, ob es nun „richtig“ sein mag oder übereinstimmend mit dem, was Rudolf Steiner sagt --- oder nicht.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  31. Liebe Ingrid,

    Danke für Deine Antwort! Ja - nun ist Dir also deutlicher geworden, wie es um mein Interesse bestellt ist...- es wäre aber doch ziemlich schade, wenn es nur mein Interesse wäre - und nicht auch das von vielen andern Leuten, speziell auch von vielen andern "Anthroposophen"...
    Die hauptsächlichste Kritik von Kritikern des Buches von JvH, das Du nun lesen willst, ist ja die, daß die "neuerstandene" Person des Johannes des Evangelisten nicht nur aus Lazerus und dem (durch Salomes Wunsch ja geköpften) Johannes des Täufers bestand, sondern daß er aus dem VERSTORBENEN Lazerus und dem verstorbenen Johannes erstand...- ich halte das mittlerweile für sehr glaubwürdig...- und ich glaube nicht daran, daß es nicht mit R.Steiner übereinstimmt -- sein abgebrochener letzter Vortrag - und seine Äußerungen zu dem Thema danach noch sagen mir etwas anderes...
    Aber im Moment beschäftigt mich noch immer ihr neues Buch über die Templer, wo sie auf so eine gute Art deren Einweihung beschreibt, daß es einen persönlich "auf die Reise" mitnimmt...- mich jedenfalls. Irgendwie wird man "miteingeweiht", wenn man sich drauf einläßt.
    Herzliche Grüsse
    Wolfgang

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    1. Lieber Cheese curve,
      Judith ist z.Zt. doch krank: die werde ich sicherlich nicht anschreiben. Aber ich habe Josoph Morel angeschrieben, der den Verlag macht. Vielleicht antwortet er mir ja. Wenn ja: dann werde ich die Antwort hier reinstellen.
      Viele Grüsse
      Wolfgang

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    2. Wahrscheinlich hat sie nicht geantwortet, da sie krank ist. Aber ich habe Josef Morel gefragt, ob er sie nicht fragen könne - da er sie ja öfters besucht. Vielleicht kommt ja noch eine Antwort - dann werde ich die Antwort hier reinstellen.

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    3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    4. Ihrer Glaubwürdigkeit würde es gut tun, wenn sie zugibt, daß sie - trotz surrealer Kritik von andern - sich eben NICHT geirrt hat! Und genau das sagt sie auch mutig: daß sie sich nicht geirrt hat bei der "Auferweckung" des Lazarus. Das andere wäre ja einfach: um jeder Kritik zu entgehen einfach schnell allen sagen, daß man sich - entgegen der Wahrheit! - geirrt habe. Dann lassen einen alle in Ruhe...
      Nur wäre das genauso feige, wie wenn die Geschwister Scholl bei ihrem Prozeß kurz vor ihrem Tod gesagt hätten, daß sie alles bereuen und sich geirrt hätten...- Sie ist allerdings nicht feige - und würde niemals eine Lüge aussprechen, nur weil das bequemer ist. Da kennst Du sie schlecht!!!
      Sehr schlecht!!!

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    5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    6. @cheese curve:? Ich verstehe Deine Bemerkung nicht.
      Aber endlich muß ich DIR nun mal eine Frage stellen: wieso ist es für Dich so wichtig, was mit dem physischen Leib des Lazarus geschehen ist? Also laut dem Buch über Lazarus von JvH ist der physische Leib einfach verwest. Es steht ja schon in der Bibel: "Er riecht schon". Und in dem Buch von JvH da steht ja auch S.69 (deutsche Ausgabe)am Ende des Kapitels:
      "...fehlt ja physischer Leib und Ätherleib, nachdem der "alte" Lazarusleib bereits verwest ist. In welches Gefäß können sich nun die geistigen Glieder senken?"
      Für mich ist das also klar, daß der Lazarus-Leib verwest ist. Vielleicht habe ich aber auch nicht verstanden, was Du fragen willst...?
      Wolfgang

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  32. Lieber Wolfgang,
    zu dem Buche von JvH
    hat sich nun ein erstaunlicher Vorgang ergeben:
    gegen 3 Uhr Morgens letzte Nacht das Bewußtwerden des Geistigen Stromes des Buches
    "Abendgespräche mit Sri Aurobindo".
    Es handeltes sich um vergangene Kulturen, die in ihrer Substanz jedoch keineswegs Vergangenheit sind. Das Wesen des Buches kam also an, mit aller Strahlkraft des Werkes von Aurobindo.
    Auf der Rückseite endet der Umschlag: "In keinem anderen Buch kommt man der Persönlichkeit Sri Aurobindos so nahe wie in diesem tiefschürfenden Dialogen mit seinen engsten Schülern und Weggefährten."
    Es ist genau das Bild, welches mehrmals hier im Blog, aber bereits ca 2003 bei Info3 hineingestellt wurde, wie meine Ehefrau die Türe für Aurobindo öffnet, der zusammen mit seinen Schülern und Vertrauten zu mir ins Zimmer tritt.
    Und tatsächlich hatte meine Ehefrau das Buch gefunden,
    das nun hier noch geschlossen auf dem Tische liegt.
    Was Dich betrifft, der Geist des Buches teilte mit, wie der Inhalt des Buches über die Templer zu verstehen ist. Das Buch selbst werde ich erst im Januar lesen, zuvor das Buch von Aurobindo.
    Der Inhalt des Buches der Templer kam aus einer Flucht vor den ernsten Verhältnissen der Gegenwart zustande. Eine Seele wollte nicht in der Gegenwart leben, sondern ganz in vergangenen Bildern, Beziehungen leben.

    Es berührt natürlich die Seele von Judith von Halle und mir werden Andeutungen des Berliner Freundes verständlich, es ist nun auch klar, warum bildhaft die Stigmatas erscheinen konnten, ja mußten. Dies kommt andeutungsweise auch in dem Bericht der AAG zum Ausdruck.

    Es handelt sich nicht um meine Wertung, sondern das, was das Buch von Aurobindo als Geistiges Wesen zu dem Buche der Templer "spricht". Es geht dabei weder um Sinn oder Unsinn des Buches als solches, sondern es kann den Impuls zu dem Buche verstehen lassen, damit wird das Buch einer gewissen Last und Verurteilung enthoben, weil der Erkenntnisvorgang durch das Buch von Aurobindo sich auf den Entstehungsprozeß des Buches bezieht, Verständnis für JvH sich bilden kann.
    Für manche Seelen bedeuten die gegenwärtigen Erden-und Menschenverhältnisse einen Schock. Es ist davon auszugehen, es wird auch ein besonderes reales Schockerlebnis bei JvH vorliegen, mein Freund machte mehrmals sorgenvolle Andeutungen. JvH müsste liebevoll in die Arme genommen werden, weg von dem Thron der sie umgibt. Die Vergangenheit als Gefängnis für die Gegenwart,
    das ist die Aussage durch das Buch von Aurobindo für das Buch der Templer.
    Gegenwart, das wäre alle Kraft aufzubringen um der Verfassungsbeschwerde des Rechtsanwaltes von Herrn Mollath zum Erfolg zu verhelfen, denn Bayern ist ein Schnittpunkt ringendster Kräfte, die mit Kaspar Hauser zusammenhängen.

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  33. Dann träum mal schön weiter von Aurobindo, lieber Ernst. Und von schlicher "Rumpsychologisiererei", die das Wesentliche leider nicht berührt.
    Tatsache ist nämlich, daß in dem Buch auf so eine gute Art die Einweihungsprozesse der Templer beschrieben werden (die die Geistforscherin miterlebt) und die haben sowieso nichts mit "Vergangenheit" zu tun!

    Die eigentlichen Schocks für Judith von Halle liegen beispielsweise in solchen Dingen:

    Josef Morel hat heute abend erzählt, Peter Selg hätte in einem Brief vor einiger Zeit jemandem geschrieben, daß Judith von Halle nicht auf der Linie von Rudolf Steiner (oder der Anthroposophie) läge. (Vor wenigen Jahren erzählte er das Gegenteil davon - er schrieb Judith von Halle hunderte von Briefen!)

    Wenn das stimmt (er will mir den Brief zeigen...), dann werde ich nicht mehr zu einem Selg-Vortrag gehen! (Wobei man sowieso den Eindruck bekommt, daß er alt geworden ist in den letzten wenigen Jahren, sich bloß noch an Prokofieff hängt - und seine Vorträge ihre ganze "Spritzigkeit" verloren haben - und nur noch aus Steiner-Zitaten oder -zusammenfassungen bestehen - ohne viel eigenen Gedankengängen.)

    Judith von Halle neustes Buch beweist sowieso, daß alle Vorwürfe an sie aus der Luft gegriffen sind. Weder Prokofieff noch Selg sind zu einer Geistforschung in der Lage - wenngleich auch Selg manchmal ein unterhaltsamer und gut gebildeter Vortragender und ein guter "Zusammenfasser" von Rudolf-Steiner-Texten sein kann. Selg ist unglaublich fleißig - aber eigene Forschung betreiben kann er ja nicht, konnte er noch nie - hatte ich auch noch nie von ihm erwartet.

    Zitat Junko Althaus:
    "Was bedeutet die hartnäckige Tendenz in der Gesellschaft, die z.B. in der Schrift von Herrn Peter Selg "Die Identität der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft" zum Ausdruck kommt, den Menschen in der Gegenwart die Fähigkeiten ganz abzusprechen, über das ehemalige Werk Rudolf Steiners hinauszugehen? Was bedeutet es? Das Verbot, über den alten Zustand hinauszugehen bedeutet, dass man die wahre Zukunft der anthroposophischen Arbeit abspricht. Man mumifiziert den alten Zustand und stellt ihn auf einen Altar hin. Er soll unverwandelbar und unberührbar bleiben. Die ehemaligen Pioniere werden in einer unrealistischen Weise idealisiert. ... ...
    In der Tat - wenn die Gesellschaft ein Verbot verhängt, über den alten Zustand Steiners Werk hinauszugehen, heisst es, dass sie dem Individuum Steiners, das im neuen Leben als eine andere Persönlichkeit auf der Erde ist, verbietet, sein altes Werk auf der Erde teilweise zu überwinden, es in einer aktuellen Form für 21. Jahrhundert zu erneuern... ..."
    .
    Die einzige seriöse und glaubwürdige Geistforscherin der ganzen anthroposophischen Bewegung ist Judith von Halle. Und dann kommt lange nichts...- Und warum Prokofieff und Selg jemanden (nämlich JvH) kritisieren, der z.B. dazu in der Lage ist, mir das (von Steiner nicht mir niedergeschriebene) fünfte Mysteriendrama zu erzählen und zu erklären, während die beiden selbst dazu nicht ansatzweise in der Lage sind, bleibt mir ja ein Rätsel. Das ist so ähnlich, wie wenn zwei fleißige, aber selbst wenig kreative Kunstkritiker und -interpreten einen Künstler kritisieren...- was sind wohl deren Motive?
    Wolfgang

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    1. Kleine Korrektur: Judith von Halle ist nicht die einzige in der anthroposophischen Bewegung, die übersinnliche Erkenntnisse hat [es gibt ja immer mehr davon...] - und auch nicht die einzige, die forscht. Aber die wichtigste und fähigste ist sie schon...
      Eine Bekannte erzählte mir neulich von Jose Martinez aus Lanzarote, bei der sie und ihr Mann eine zweijährige Ausbildung in goetheanistischer
      Medizin gemacht hatten. Sie schrieb mir
      "Jose hat die anthroposophische Medizin weiterentwickelt und es ist ihm ein großen Anliegen,daß gerade wir Deutschen im Wahrnehmen des Ätherischen weiterkommen. Jose hat ungeheure geistige Fähigkeiten, die denen von Judith in nichts nachstehen, sein Thema ist aber die Medizin und der soziale Organismus. Im Internet wirst Du so gut wie nichts über ihn finden und er hat auch wenig veröffentlicht. Es gibt mittlerweile ein recht große Anzahl von Menschen die bereits das Ätherische Wahrnehmen können (selbstverständlich in unterschiedlichem Grade) und aktiv forschen und damit arbeiten. z.B. die Menschen aus Fintan/ widar in der Schweiz (kannst Du googln) oder um Dorian Schmidt herum (Institut für Bildekräfteforschung, die haben auch schon viel
      veröffentlich) und viele andere. Da ist - von der A. Gesellschaft fast
      unbemerkt - im Hintergrund ungeheuer viel im Gange."
      Wolfgang

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    2. Lieber Wolfgang, Dorian Schmidt ist mir vertraut http://www.egoisten.de/files/bildekraefte.html
      Nicht nur ich habe öfter auf ihn Bezug genommen. Ich kenne niemanden, der die hervorragenden Forschungsansätze von ihm bezweifelt. Er macht Gel. Probleme, da er zwischen den Neuauflagen seine Bücher stark weiter schreibt, so dass hinterher die Zitatangaben nicht mehr stimmen. Aber das ist nur ein Problem der Rezensenten.

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    3. Danke Michael, ich werde einiges nachlesen...

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  34. Lieber Ernst,
    was ist denn Dein eigentliches Motiv dafür, daß Du ständig mit neuen Theorien, - alle natürlich die Seriosität Judith von Halle abwertend - hier anlieferst - und möglichst noch mit "Beweisen" kommen willst? Z.B. Aurobindo? Den hattest Du schon gestern dazu benutzt, um zu behaupten, daß Judith von Halle mittels Dualismus die Welt erklären würde. Lies in dem neuen Buch, wie sie Dir die Dualismen widerlegt...- Ich verstehe Dich nicht. Mir scheint es, daß Du ein Motiv dafür hast, wieso Du ständig auf Jagd nach neuen Gründen dafür bist, Judith von Halle ein Mäntelchen von Unseriosität umzuhängen - natürlich ohne zu merken, daß Deine Theorien alle - pardon - eher lächerlich sind...- Was sind Deine Motive dafür, daß Du selbst offensichtlich ein Interesse daran hast, ihr jede Seriosität abzusprechen? Gestern war auch R.Steiner plötzlich ein Dualist bei Dir. Ob er heute wohl auch so viel über das Mysterium von Golgatha - oder Atlantis - oder den Saturnzustand usw. erzählt hat, weil er aus der harten Gegenwart seiner Zeit flüchten wollte? Jaja, wahrscheinlich, in eine Scheinwelt halt...- Was sind Deine wahren Motive bezüglich Judith von Halle??? Mißgunst? Neid? Ablehnung, da sie stigmatisiert ist? Lies erst das neue Buch - dann reden wir weiter!
    Wolfgang

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  35. @Ernst
    Das eigentiche Problem von Anthroposophen, der AAG:

    Zitat Junko Althaus:
    "Was bedeutet die hartnäckige Tendenz in der Gesellschaft, die z.B. in der Schrift von Herrn Peter Selg "Die Identität der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft" zum Ausdruck kommt, den Menschen in der Gegenwart die Fähigkeiten ganz abzusprechen, über das ehemalige Werk Rudolf Steiners hinauszugehen? Was bedeutet es? Das Verbot, über den alten Zustand hinauszugehen bedeutet, dass man die wahre Zukunft der anthroposophischen Arbeit abspricht. Man mumifiziert den alten Zustand und stellt ihn auf einen Altar hin. Er soll unverwandelbar und unberührbar bleiben. Die ehemaligen Pioniere werden in einer unrealistischen Weise idealisiert. ... ...
    In der Tat - wenn die Gesellschaft ein Verbot verhängt, über den alten Zustand Steiners Werk hinauszugehen, heisst es, dass sie dem Individuum Steiners, das im neuen Leben als eine andere Persönlichkeit auf der Erde ist, verbietet, sein altes Werk auf der Erde teilweise zu überwinden, es in einer aktuellen Form für 21. Jahrhundert zu erneuern... ..."

    Die einzige seriöse und glaubwürdige Geistforscherin der ganzen anthroposophischen Bewegung ist Judith von Halle. Und dann kommt lange (!) nichts...- Und warum Prokofieff und Selg jemanden (nämlich JvH!) kritisieren, der dazu in der Lage ist, mir das (von R.St. noch nicht aufgeschriebene...) fünfte Mysteriendrama zu erzählen und zu erklären, während die beiden Herren selbst dazu nicht ansatzweise in der Lage sind, bleibt mir ja ein Rätsel. Das erinnert an zwei fleißige, aber selbst kaum kreative Kunstkritiker, die einen erfolgreichen Künstler kritisieren...
    (was wohl ihr Motiv ist...?)
    Wolfgang

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    1. Lieber Cheese,

      die (Bücher-)Kritiken von Judith von Halle-Büchern (überhaupt alles, was sie zu JvH sagte) von Junko Althaus kenne ich alle. Ich habe ihr öfters geantwortet. Aber sie war nie so demokratisch wie Michael Eggert: Michael veröffentlicht auch Ansichten, die seinen klar entgegenstehen. - Junko Althaus hat das meiste meiner Antworten nicht veröffentlicht - da ich ihre Argumentation öfters widerlegte. Ich werde deshalb nie wieder in ihrem Forum "diskutieren" - denn es kamen dort im grundegenommen nur ihre ach so erleuchteten Ansichten zu Wort - und die von Leuten, die ihr im großen und ganzen zustimmen. Das war mir alles nie sympathisch. (Inzwischen veröffentlicht sie ja gar keine andern Stimmen mehr - das kann ich schon eher akzeptieren) - Sie hatte ja auch zu Michaeli (für Ende September) groß in tiefer Selbstüberzeugung angekündigt, was da - gemäß ihrer Hellsichtigkeit - für Erneuerungen am Goetheanum stattfinden würden...- bis jetzt ist das alles nicht eingetroffen!
      Und ich war beteiligt in einer online-Auseinandersetzung mit Michaela Glöckler (ich war eine Art Vermittler). Sie ist selbst schuld, daß das "Gespräch" irgendwann endete - und hätte jederzeit Frau Glöckler besuchen können, um mit ihr in Dornach zu sprechen. (Junko Althaus wohnt mit ihrem Mann in Zürich). Aber mir scheint, sie ist sich zu gut dafür...- jedenfalls landete bei mir öfters das Gefühl einer nicht sonderlich sympathischen Überheblichkeit und Besserwisserei, die ich weder bei Michaela Glöckler - noch bei Michael Eggert - jemals verspürt habe.
      Und sie hat schon argumentiert in einer Buchkritik (zu einem jvH-Buch), wo sie im grundegenommen die Ansichten von Judith selbst ausgesprochen hat - und sich dessen nichtmal bewußt war. Tatsache ist, daß die beiden sogar in vielem übereinstimmen. Junko ist sich dessen oft nicht bewußt.
      Ehrlichgestanden kann ich auf Zitate von J.A. verzichten - und ich werde mich auch nicht mehr damit auseinandersetzen. Aber sie hier als Wahrheiten reinstellen - das wäre schon ganz schöner Schrott...- wenn es Dir um Unterhaltung geht: ok, dann kannst Du vieles zusammensuchen, was schon über JvH gesagt worden ist. Sollte es Dir alledings (könnte ja sein...) um Wahrheitsfindung gehen, dann wäre das ziemlich überflüssig...(zumal Du ja alles von ihr schon gelesen hast - und Michael sicher auch - ich auch - und andere auch dort alles lesen können, was sie wollen)

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  36. Antworten
    1. Als ich meine Antwort schrieb, war Deine Antwort um 20.31 noch nicht hier sichtbar - sonst hätte ich anders geschrieben.

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  37. 1. Warum sind die Templer heute noch wichtig?
    Und 2. warum ist das neue Buch von Judith von Halle ("Die Templer") so wichtig?
    Rudolf Steiner selbst beantwortet diese Fragen folgendermaßen:

    (Zitate aus: Rudolf Steiner, GA 171, 9.Vortrag)

    Und weil ich Ihren Blick lenken möchte auf eine ganz bestimmte Art neueren geistigen Strebens, so möchte ich noch einmal heute vor Ihre Seelen hinstellen einen wichtigen Ausgangspunkt für dieses neuere Geistesleben, den wir ja schon betrachtet haben, der aber zu dem Wichtigsten, zu dem Wesentlichsten gehört. Wenn wir nach den Kräften suchen, welche in den neueren Seelen wirken, müssen wir ihn als ein Wichtigstes, als ein Bedeutendstes betrachten. Ich meine das ganze Schicksal und die Entwickelung des Templertums. Also noch einmal möchte ich vor Ihre Seele hinstellen das Bild des Tempelrittertums, um dann zu zeigen, wie das, was ausgeflossen ist von dem Templertum, in weiten Strömungen heraufwirkt bis in die Gefühle und Empfindungen unserer Tage.
    .
    Aber hinlenken wollen wir den Blick darauf, was nach und nach, geistig betrachtet, in den Seelen der Templer lebt: Sie sollten nach dem Willen, der in der Ordensgründung wirkte, ihren Sinn ablenken von der äußeren sinnlichen Wirklichkeit, sie sollten innerhalb der Menschheit sich als solche Seelen ausleben, welche schon innerhalb des Erdendaseins in innerster Lebendigkeit darinnenzustehen wußten in dem Leben, in dem seit dem Mysterium von Golgatha die innersten, die bedeutsamsten Menschenkräfte durch die Verbindung des Christus mit dem Erdendasein leben. Darinnenstehen in diesem Erdenleben in dem, was das Erdenleben durch das Mysterium von Golgatha geworden ist, ganz darinnenstehen sollten die Seelen, die sich zum Templertum zusammengetan hatten.
    .
    Denn wenn in solcher Weise eben im Zusammenhange mit dem Leben der Umwelt mystisch gelebt wird, dann strömt das, was mystisch erlebt wird, in die unsichtbaren, in die übersinnlichen Kräfte der Umwelt des Menschen hinein, wird objektiv, ist dann nicht bloß innerlich in der Seele des Menschen, sondern wirkt im geschichtlichen, im historischen Werden weiter.
    .
    Mit solcher Mystik, wie die Tempelritter sie entfaltet haben, wird Geistiges in das Geisttum der Erde hineingestellt. Dadurch aber, daß dieses geschah, wurde die Menschheit wirklich eine Etappe weitergebracht in ihrer Entwickelung. Das Mysterium von Golgatha wurde durch dieses Erleben der Templer auf einer höheren Stufe als vorher verstanden und auch erlebt. Es war jetzt etwas da über dieses Mysterium von Golgatha, was vorher nicht dagewesen war.
    .
    Mehr zu dem allem hier:

    www.v-f-a.ch/Einzelansicht.971.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=56&cHash=7cc2644ebd26e2ec4c5e782e2e8ca739

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  38. R.Steiner, GA 155, Seite 232f:

    "Kann man sagen, daß Kopernikus, als er in seinem stillen Kämmerlein ein neues astronomisches Weltensystem aufstellte, die Natur umschaffen wollte? Wahnsinn wäre es, solches zu sagen. Die Natur ist geblieben, was sie war; aber die Menschen haben verstehen gelernt in einer Weise, wie es der neuen Kultur geziemte, über die Natur zu denken.
    So wahr die Natur keine andere geworden ist durch Kopernikus, so wahr wird die Tatsache des Christentums keine andere, wenn Geisteswissenschaft zum Instrument wird, diese Tatsache des Christentums in einem vollen Sinne zu verstehen, besser zu verstehen, als das in abgelebten Zeiten möglich gewesen ist."
    (Und was für eine Kleingeistigkeit, Feigheit und Denkfaulheit wäre es, zu meinen, daß die Geisteswissenschaft der Tatsache des Christentums widersprechen würde! Einer Wissenschaft, die es doch ohne "dem wahren Christentum" gar nicht gäbe...)
    .
    W.Stadler:

    "Kann man sagen, daß Judith von Halle, wenn sie in ihrem stillen Kämmerlein neue Tatsachen erforscht, die anthroposophischen Erkenntnise umschaffen will? Wahnsinn wäre es, solches zu sagen. Die Geisterkenntnisse Rudolf Steiners sind geblieben, was sie waren; aber die neuen Erkenntnisse haben zu einer Erkenntnis-Erweiterung geführt, wie es sich für die Gegenwart und Zukunft geziemt.

    So wahr Rudolf Steiners Erkenntnisse nicht falsch geworden sind durch Judith von Halle (viele sogar bestätigt!), so wahr wird die Tatsache des Christentums keine andere, wenn Judith von Halle dazu verhilft, die von Rudolf Steiner gewonnenen Erkenntnisse zu erweitern."
    (Und was für eine Kleingeistigkeit, Feigheit und Denkfaulheit wäre es, zu meinen, daß Judith von Halles gewonnene Erkenntnisse der Anthroposophie bzw. den Erkenntnissen Rudolf Steiners widersprechen würden! Hellsichtige Erkenntnisse, die es ohne der Anthroposophie Rudolf Steiners gar nicht gäbe...)

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  39. 2 Fragen, die man sich stellen muß:

    Rudolf Steiner, GA 72, Seite 90

    "Kann man eigentlich ein so wenig religiöser Mensch sein, daß man glauben kann, man habe die Religion als eine Wahrheit aus göttlichen Höhen empfangen und man müsse für sie fürchten, wenn der Mensch sich nun bemüht, mit den Kräften, die ihm doch jedenfalls auch im religiösen Sinne von der Gottheit kommen müssen, sich hinaufzuarbeiten zur Wahrheit der geistigen Welt? Scheint es nicht von vornherein nur in wirklichem Sinne religiös zu sein, keine Furcht zu haben, wenn man weiß, man hat in der Religion Offenbarungen der Wahrheit, keine Furcht zu haben, daß die Wahrheit schon übereinstimmen wird mit derjenigen Wahrheit, die der Mensch selber mit seinen geistgegebenen, geistgeschenkten Kräften findet?"
    .
    W.Stadler:

    "Kann man eigentlich ein so wenig anthroposophischer Mensch sein, daß man glauben kann, man habe die Anthroposophie als eine Wahrheit von Rudolf Steiner empfangen und müsse für sie fürchten, wenn Menschen sich nun bemühen, mit den Kräften, die ihnen doch jedenfalls auch im anthroposophischen Sinne von der geistigen Welt kommen müssen, sich hinaufzuarbeiten zur Wahrheit dieser geistigen Welt? Scheint es nicht von vornherein nur in wirklichem Sinne anthroposophisch zu sein, keine Furcht zu haben, wenn man weiß, man hat in der Anthroposophie Offenbarungen der Wahrheit, keine Furcht zu haben, daß die Wahrheit schon übereinstimmen wird mit derjenigen Wahrheit, die Menschen nach Rudolf Steiner selber mit ihren geistgegebenen, geistgeschenkten Kräften finden?"

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  40. www.amazon.de/Die-Templer-Judith-von-Halle/dp/3037690410/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354408875&sr=1-15.0

    Die Templer - im Lichte der anthroposophisch-geistigen Forschung 2. Dezember 2012

    Von Wolfgang Stadler

    Sachkundig, packend und detailliert beschreibt Judith von Halle in diesem außergewöhnlichen Buch zunächst die Ergebnisse ihrer geistigen Forschungen zum Thema "Heiliger Gral". - Was ist der Gral, der Gralsleib, das Gralsblut? In aller Ausführlichkeit lernen wir - im vollkommenen Gegensatz zur Sensations- und Unterhaltungsliteratur - die wahren Antworten auf diese Fragen kennen.
    Wir erfahren dann das Wesentliche des aus dem Grals-Christentum entspringenden "johanneischen Christentum", seinem Ende und seiner "Wiedererstehung" im Templerorden. Wir lernen den Aufbau des Ordens und dessen Ziele kennen - und dabei spielt dann ein ganz spezieller Ort in Südfrankreich eine Rolle, mit welchem es seine besondere Bewandtnis hat.

    Inhalt und Schreibstil dieses Buches sind auf einem beeindruckend hohen denkerischen Niveau - und dennoch ergreift einen die Lektüre so sehr, daß man das Buch am liebsten nicht beiseite legen möchte, bevor man es nicht vollständig ausgelesen hat. Die Zeichnungen in dem Buch stammen von der Autorin selbst - Zeichnungen, die von einer Beobachtungsgenauigkeit dieser (auf Anthroposophie basierenden) geistigen Forschung zeugen, die den Leser erstaunen läßt - und die zugleich Zeugnis ablegen von der Seriosität und Glaubwürdigkeit dieser Forschung.

    Rudolf Steiner selbst betrachtete die Beschäftigung mit dem Wirken der Templer als etwas ausgesprochen wichtiges. Er meinte, deren Einflüsse wirkten bis zum heutigen Tage auf die Gefühle und Empfindungen der gegenwärtigen Menschenseelen.
    Und betonte, "das neuere Geistesleben" habe damals bei den Templern seinen Ursprung gehabt. Daß dieses neuere Geistesleben (Anthroposophie) zum Teil bei den Templern tatsächlich seinen Ursprung hat, wird einem bei der Beschreibung der Initiationsvorgänge der Templer in diesem Buch von Judith von Halle bewußt.

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  41. Fortsetzung:

    In dem Kapitel über das sog. "Morgenritual" gibt uns die Autorin eine beeindruckende und tief ergreifende Schilderung irdischer und kosmischer Kräfte, die später von Rudolf Steiner als "die ahrimanischen" und "die luziferischen" bezeichnet werden, und lehrt uns dabei Fundamentales zu beachten in unserem aktuellen irdischen Menschenleben - so wie wir auch dazulernen bezüglich des Findens "der Mitte", nämlich des Christus.
    Allerspätestens an dieser Stelle, bei der Lektüre über das sog. "Morgenritual", bekommt man den Eindruck, es bei diesem Buch mit einem einmaligen geistigen "Meisterstück" zu tun zu haben - wobei man sich als Leser nicht recht entscheiden kann, ob sich "die Meisterschaft" eher auf die ergreifenden Beschreibungen geistiger Verhältnisse - mittels reichlicher sprachlicher Bilder - bezieht, - oder eher auf die auch den kritischen Geist überzeugenden geistigen Forschungsergebnisse.

    Die spirituelle Bedeutung der Templer, die sich mit dem Christus so tief verbunden haben - und Wege beschritten, auf denen sie in bestimmter Hinsicht einiges "vorwegnahmen", was die restliche Menschheit später ebenfalls durchleben wird, geht dem geistig interessierten Leser in dem Kapitel über das "Abendritual" auf und es wird klar, weshalb Rudolf Steiner den großen Einfluß der Templer (bis in den historischen Verlauf der Geschichte hinein) so hoch einschätzte.
    Wir beginnen zu verstehen, wie durch die Templer das Mysterium von Golgatha "auf einer höheren Stufe als vorher verstanden und auch erlebt" (Zitat v. Rudolf Steiner) wird.

    Wem das umfassende Verstehen dieses Mysteriums von Golgatha ein Anliegen ist, - oder wer genauer wissen möchte, was es mit den Geheimnissen des Grals auf sich hat - oder wer von Historikern nicht erforschte wesentliche Erkenntnisse über die Templer kennenlernen will, für den wird die Lektüre dieses Buches zu einer Verpflichtung - und einer echten Bereicherung!

    Zugleich ist dieses Buch Voraussetzung zum Verständnis des sog. "Mittagsrituals", welches uns Judith von Halle in einem nachfolgenden zweiten Band schildern will - und welches uns die Hintergründe der Vernichtung des Templerordens aufzeigen wird, die am Anfang des 14. Jahrhunderts stattfand.

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  42. Rudolf Steiner:

    "Man kann zum Beispiel einem auf der Höhe der Wissenschaft stehenden Theologen sagen: Was du über den Christus sagst, sagen wir ja auch, nur noch etwas dazu! – Er ist aber nicht zufrieden, daß man das sagt, was er sagt und noch etwas dazu; er sagt: Man darf nichts dazu sagen. – Er kritisiert nicht dasjenige, was seinen Behauptungen widerspricht, sondern er kritisiert dasjenige, worüber er gar nichts sagt. Er kritisiert es, bloß weil man über dasjenige etwas sagt, worüber er nichts weiß."
    28.10.1922, GA 315, S. 127.
    .
    W.Stadler über gewisse Kritiker von Judith von Halle:

    Man kann zum Beispiel einem auf der Höhe der Geisteswissenschaft stehenden Anthroposophen sagen: Was du über den Christus sagst, das sagen wir auch, nur noch etwas dazu! - Er ist aber nicht zufrieden, daß man das sagt, was er sagt und noch etwas dazu; er sagt: Man darf nichts dazu sagen. - Er kritisiert nicht dasjenige, was seinen Behauptungen widerspricht, sondern er kritisiert dasjenige, worüber er gar nichts sagt. Er kritisiert es, bloß weil man über dasjenige etwas sagt, worüber er nichts weiß,- weil Rudolf Steiner nichts darüber sagte.


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  43. Lieber Wolfgang,

    die Art, wie Du hier für Judith von Halle eintrittst, erinnert mich an Holger Niederhausen und sein unermüdliches Aufmerksammachen auf die Bücher von Mieke Mosmuller.

    Ich habe Bücher sowohl von Judith von Halle als auch von Mieke Mosmuller gelesen, und ich habe nichts gegen die beiden Autorinnen. Bei beiden finde ich sowohl „Wahres“ als auch „Schönes“ als auch Dinge, deren Wahrheitsgehalt ich bisher nicht beurteilen kann. Und ich finde bei beiden sowohl Dinge, die mich sympathisch, als auch – seltener – solche, die mich unsympathisch berühren.

    Allerdings finde ich in beiden Fällen, daß die penetrante Reklame, die Du und Holger für die von Euch jeweils verehrte Autorin macht, der Sache, der sie dienen will, eher schadet als nützt.
    Ebenso wie ich Mieke Mosmullers Bücher nicht wegen, sondern trotz Holgers hymnischen Lobes gelesen habe, habe ich mir auch Judith von Halles Buch über Lazarus und die drei Johannes nicht wegen, sondern trotz Deines unermüdlichen Eintretens für sie besorgt. Ohne die kritischen Fragen, die Kees dazu gestellt hat, wäre mir das nicht im Traum eingefallen.

    Wenn ich Deine letzten Kommentare hier lese, dann kann ich dem, was Du sagst, zwar natürlich nicht widersprechen, aber ganz ohne mein Zutun steigt unwillkürlich die Vermutung in mir auf: an einer Sache, die eine derart penetrante Reklame nötig zu haben scheint, kann wohl nicht viel dran sein...
    Das, was Du hier tust, verleiht gewissermaßen der ganzen Sache in meiner Nase einen etwas seltsamen Geruch (und mir fällt ein, was Kees bereits weiter oben gesagt hat: »Es fangt an zu riechen nach eine Werbungscampagne.« --- er scheint eine noch etwas empfindlichere Nase zu haben als ich ;-)) - - -

    Im übrigen finde ich bisher tatsächlich, ganz wie Kees es dargestellt hat, daß Judith von Halle in ihrem Lazarus-Buch nicht nur über das hinausgeht, was Rudolf Steiner zu diesem Thema sagt, sondern daß sie ihm auch zu widersprechen scheint. Allerdings bin ich bisher noch nicht dazu gekommen, alles zu lesen, was Rudolf Steiner zu diesem Thema zu sagen hat... das habe ich mir für die nächste Zeit vorgenommen.

    Aber ob sich diese beiden „Versionen“ des damaligen Geschehens nun meiner Ansicht nach miteinander vereinbaren lassen werden oder nicht – es wird wohl noch eine ganze Weile dabei bleiben, daß ich keinerlei Möglichkeit sehe, das alles aus meiner eigenen Erfahrung zu überprüfen.
    Was auch immer ich darüber lese, lege ich also auf meinen inneren „Möglichkeitsstapel“ --- und dann warte ich darauf, ob sich eine der beiden „Versionen“ in meinem Leben bewährt, indem sie sich als fruchtbarer erweist als die andere.
    Wenn ich auch derzeit noch überhaupt nicht sehen kann, in welcher Weise sich so etwas in meinem Leben bewähren könnte... ich hoffe, ich werde es bemerken, wenn es soweit ist. Sollte das geschehen, werde ich natürlich hier darüber berichten.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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  44. Ich mache Reklame für Judith seit einer Woche. Davor waren es Verteidigungen, da Leute wie Holger Niederhausen, Prokofieff (Chef der Anthro-Gesellschaft), auch seit neuerm Peter Selg, Michael Eggert usw. sie kritisiert haben. Deshalb mich nun in die gleiche Ecke zu stellen wie Niederhausen, der seit Jahren Marketing für jedes einzelne Buch von M. Mosmuller betreibt (ohne daß man weiß warum) ist was wirklich anderes. Warum mußt Du einen immer gleich in ne Schublade stecken? Denk doch lieber über das nach, was ich in den letzten 3 Einträgen hier reingeschrieben habe...
    GANZ Ehrlich: Ich habe die Schnauze so gestrichen voll davon, zuschauen zu müssen, wie eine Frau fertig gemacht wird, über Jahre hinweg - und wenn ich keine Moral hätte und ein richtiges menschliches Schwein wäre - dann würde ich weiterhin den Mund halten!!! Aber ich hab genug davon. Die Zeit, wo es heißt "Der klügere gibt immer nach" ist vorbei! Jetzt heißt es für mich: für die Wahrheit eintreten - und: der Klügere gibt nicht mehr nach!!!! Sonst würde ja ewig die Lüge und die Ignoranz herrschen. Du brauchst hierauf und im andern Blog nicht mehr zu antworten - ich bin die nächsten Tage nicht da und hab keine Zeit mehr für einen Blog! Danke für Deine Geduld...
    Ciao
    Wolfgang
    P.S.: und wenn ich anschau, wie auch die Anthroposophie zerpflückt und klein gemacht wird, da bekomme ich manchmal einen Zorn - und zwar einen gerechten Zorn! Erwarte nicht, daß ich dann mein Maul halte!!!!!!!
    Die Lichtes und Niederhausens tun das auch nicht - nie!!!

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    1. Lieber Wolfgang,

      ganz gleich, wann Du das liest, ich antworte Dir trotzdem.

      Ich will Dich weder in eine Ecke stellen noch in eine Schublade stecken. Ich tu das übrigens auch mit Holger Niederhausen nicht (den ich sehr schätze, auch wenn ich nicht in allem mit ihm übereinstimme).

      Ich finde halt, daß Du Dich selber in eine solche „Ecke“ stellst, einfach indem Du es ganz ähnlich machst wie diejenigen, die Du selber offenbar in dieser „Ecke“ siehst.

      Lieber Wolfgang, ich freue mich wirklich, daß Du an den Gesprächen hier teilgenommen hast, und habe vieles von dem, das Du geschrieben hast, mit großer Zustimmung gelesen.
      Daß ich das Bedürfnis hatte, Dir mein Empfinden bezüglich dieses „Reklame-Geruches“ mitzuteilen, liegt gerade daran, daß ich Dich in letzter Zeit sehr schätzen gelernt habe. Ich wollte Dich daher einfach darauf aufmerksam zu machen (und meinte, Dir das „zumuten“ zu können), daß Du Judith von Halle mit Deinem Verhalten in letzter Zeit möglicherweise nicht nützt, sondern eher schadest.

      Vielleicht irre ich mich ja tatsächlich darin – das mögen andere beurteilen.

      Herzlichen Gruß nochmal,
      Ingrid

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  45. Antworten
    1. Lieber Kees,
      »Ich habe Judith begegnet und sie ist wie ich auch von andere Maenner vernahm eine charmante Persoehnlichkeit. Ich habe bemerkt verschiedene Maenner waren sogar beeindrueckt davon, um nicht zu sagen ein wenig verliebt. Und dann wird was sie sagt bewertet nach den Ausstrahlung die sie auf Menschen (auch Frauen) hat, ...«
      Also, nach allem, was ich bisher über Rudolf Steiners Ausstrahlung, um nicht zu sagen: über sein Charisma gelesen habe, ist das bei ihm wohl auch nicht anders gewesen. Das ist für mich kein Kriterium – warum sollte eine Frau, nur weil sie schön und charmant ist, keine ernstzunehmende Forscherin sein?

      »Fremd auch ist das von Halle ihre Heiratsname ist, aber niemand scheint ihr Maedschenname zu kennen, muss doch vielleicht eine judische Name sein, wie Aharon auch.«
      Hier begreife ich Dich überhaupt gar nicht.
      Was meinst Du mit „Aharon“?
      Und wieso sollte es eine Rolle spielen, ob Judith von Halle einen jüdischen Mädchennamen hatte?
      Ich staune.

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    2. Liebe Ingrid, Dank für dein Nachfragen hier, für deine Aufmerksamkeit und Sinnesschärfe. Lieber "cheese curve", ich bin nun gespannt, was du zu Ingrids Fragen zu sagen hast. Aus deinen Andeutungen 'Aramäisch und JvH. Mädchenname' etc. kann ich eigentlich nur schließen (und hoffen), dass du das wegen einer evtl. aramäisch-jüdischen Sprachkenntnis gefragt hast.
      Was anderes kann und will ich mir einfach nicht vorstellen. Wenn dem nicht so ist cheese, na, dann bitte noch schnell die "Käse-kurve" kriegen und nicht länger mit Antjes schweren Holzpantoffeln das Gaspedal runterdrücken (kl. Scherz).

      Aharon? Meintest du damit Moses Bruder, den jüdischen Hohepriester? (von Moses dazu berufen).

      herzlichst,
      Steffen

      herzlichst,
      Steffen

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    3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    4. Lieber Kees,

      herzlichen Dank für Deine Antwort.
      »hab kein angst ich habe nichts mit semitismus antisemitismus oder zionismus.«
      Ich hätte mich auch wirklich sehr gewundert, wenn es anders wäre.

      Ganz begreife ich das alles ja noch nicht, wie gesagt: ich habe mich bisher nicht näher mit Frau von Halle auseinandergesetzt und kenne nur ein paar ihrer Bücher... aber es will sich nun in mir einiges zusammenreimen.
      Da ich aber keine Gerüchte mag, auch keine „unterschwelligen“ (schon gar nicht, wenn sie rassistische Einfärbungen nahelegen könnten), möchte ich Dich einfach fragen:

      Verfügt Judith von Halle über Sprachkenntnisse, die sie auf ihre frühere Inkarnation zur Zeit des Mysteriums von Golgatha zurückführt?
      Und fragst Du Dich, ob sie diese Sprachkenntnisse eventuell auch ganz einfach aus ihrer derzeitigen Inkarnation haben könnte?
      Oder aber ist das, was ich mir da zusammenreime, nichts anderes als ein Erzeugnis meiner eigenen Phantasie? :-)

      Wie dem auch sei: ich freue mich, daß wir uns offenbar darin einig sind, daß die Arbeit einer Geistesforscherin nach ganz anderen Kriterien zu beurteilen ist als nach ihrer Herkunft, ihrer Ausstrahlung oder der Art und Weise, wie Menschen ihr „nachlaufen“ - oder sie ablehnen.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    6. Lieber Kees,

      ah. Nun – dann hat Judith von Halle wohl einfach in diesem Leben Aramäisch gelernt, nicht wahr? So wie ich Dich jetzt verstehe, scheint sie sich in Bezug auf ihre Sprachkenntnisse ja gar nicht auf ihre frühere Inkarnation zu berufen...

      Danke für Deinen Hinweis auf die „spirituelle Ökonomie“ und GA 109. Ich habe das bisher nicht gelesen und kenne mich daher überhaupt nicht aus mit einverwobenen Astralleibern (ich kann mich aber erinnern, daß ich an anderer Stelle bereits etwas von „Kopien“ von Astralleibern, nicht nur Christi, gelesen habe).

      Allerdings: auch wenn das alles sicherlich sehr interessant ist, so glaube ich doch nicht, daß es eine Rolle spielen würde bei meiner Beurteilung der Schriften Judith von Halles. Darüber, ob sie eventuell einen solche Astralleib-Kopie einverwoben bekommen hat und ob das eventuell der Grund sein könnte für das Auftreten der Stigmata, und ob das eventuell obendrein bedeuten könnte, daß ihr Ich dem allen „nicht gewachsen“ sein könnte --- darüber könnte ich ja doch nur spekulieren.
      Und dazu habe ich weder Lust, noch sehe ich einen Grund dafür.
      Derartige Spekulationen machen auf mich den Eindruck, als würden Argumente gesucht dafür, Judith von Halle zu glauben, oder ihr im Gegenteil nicht zu glauben. Da ich sowieso nicht im Sinn habe, ihr zu glauben (aber auch nicht, ihr dezidiert nicht zu glauben - was ja nur die negative Form des Glaubens wäre), suche ich solche Argumente gar nicht erst.

      Und selbst wenn Judith von Halle sich nicht auf die gewöhnliche Erinnerung aus ihrem früheren Erdenleben berufen würde, sondern auf eine „Ausbreitung der Erinnerung“, wie Du sie andeutest (sagt sie denn das überhaupt?) --- auch das könnte mich nicht dazu zu bewegen, ihr etwas zu glauben, was ich nicht aus eigener Erfahrung überprüfen kann.
      Wie schon gesagt - ich glaube ja auch Rudolf Steiner nicht, sondern freue mich, wenn ich bei ihm etwas wiedererkenne, das ich weiß. Und wenn ich bei ihm von Dingen lese, zu denen ich nicht die geringste bewußte oder wenigstens Empfindungs-Erfahrung habe, dann genügt es mir, all diese Berichte für möglich zu halten.

      Und, wie ebenfalls schon gesagt: es bereitet mir keine Schwierigkeit, auch mehrere einander ganz fundamental widersprechende Berichte für möglich zu halten. Das bereichert gewissermaßen mein Innenleben...


      :-) Ich wiederhole mich... Zeit zum Schlafengehen!
      Gute Nacht,
      Ingrid

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    7. Hallo Cheese,

      vielleicht kennen wir uns, zumindest begann über Holland bzw. Lievegoed, einer biodyn. Ausbildungsstätte und später SAMPOS, ein näheres Anthroposophie-Interesse (1985). Was JvH. betrifft - da sind aber sehr viel Spekulationen im Spiel, bringt das was auf Dauer? Für mich sind das immer so ne Art Ersatzbefriedigungen, kleine Kartoffelhimmel usw. ... Wichtiger scheint mir was heute, was jetzt ist, aktuelle Wachheit, Präsenz usw.

      "Dann hatte bestimmt Steiner selbst viel mehr Sprachen gekannt wie er nun hatte, weil er sich wie bekannt mehrere eigene Inkarnationen erinnerte."

      Aber die französiche Sprache (und eventuelle Inkarnation), war dann bestimmt nicht sein Favorit ;-))

      lg

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    8. Kleiner Nachtrag zu 'Kartoffelhimmel'.

      Der Begriff "Im siebten Kartoffelhimmel sein" stammt noch aus der Pfanniwerbung und hat sich hier in Deutschland so eingebürgert in den Sprachgebrauch (seit den 60er Jahren).

      Klar ist es auch wichtig, sich mit Reinkarnationen und Karma zu beschäftigen, aber mir scheint das immer etwas zu viel des Guten zu werden und habe erlebt wie hier die Spekulationen bzw. die unterschiedlichsten Angaben zur Blüte gebracht werden. Manchmal kann ich einigen Angaben sogar etwas abgewinnen, wie z.B. im Falle eines Novalis. Aber ein Rest von Unsicherheit und Skepsis lasse ich persönlich immer zu, auch bei Novalis, denn ich möchte die Menschen einfach mal so sehen wie sie sind - keine Bilder und evtl. Schubladen anderer dazwischen haben.

      Zudem - manchmal schien mir, dass die hellsichtigen Forschungen anderer einfach unstimmig oder übertrieben waren, z.B. wenn unterschiedlichsten Leuten beschienen wurde, sie seien die Widergeburt einer bestimmten (meist berühmten) Persönlichkeit ... Oder man geht in ein anderes Extrem: Du warst ein Mörder und Verbrecher im letzten Leben, was nicht weniger frech und despektierlich ist.

      Ich glaube, die meisten wissen gar nix genaues und müssen es vielleicht auch gar nicht wissen, denn sie sehen ja (hoffentlich) was sie jetzt sind und das ist meist schon sehr viel.

      lg

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    9. seh' gerade - "beschienen" - das ist natürlich lustig und passt wenn die Sonne scheint ;-) sollte aber "bescheinigt" heißen ;-))

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  46. Lieber Kees,

    das ist mir sehr nachvollziehbar, was Du sagst.
    Mein eigener „Judith-von-Halle-Baum“ ist ja bisher noch ein ziemlich kleines Pflänzchen, ich habe mich bisher noch nicht sehr ausführlich mit ihr befaßt.
    In dem Buch über Lazarus und die drei Johannes finde ich eigentlich nicht, daß sie an „Autoritätsglauben“ appelliert. Es ist in ähnlich sachlichem Stil geschrieben wie die Vorträge Rudolf Steiners – sie teilt ihre Forschungsergebnisse mit. Damit habe ich keine Schwierigkeit.
    Also gewinne ich den Eindruck, die Autoritätsgläubigkeit, von der in diesem Zusammenhang immer wieder die Rede ist, ist wohl nicht etwas, das Judith von Halle verlangt, sondern was manche (oder vielleicht auch viele) ihrer Anhänger von sich aus entwickeln. Das kann ich ihr nicht vorwerfen.
    :-) Das ist ja auch Rudolf Steiner immer wieder so geschehen, und geschieht bis heute...

    Aber ich sehe eine andere Schwierigkeit:
    Wie sie selber sagt, liegen ihren Forschungsergebnissen zwei unterschiedliche Erkenntnisquellen zugrunde:
    »Allerdings entstammt nicht jede Schilderung derselben Erkenntnisquelle. Denn das geistige Erleben bezieht sich einerseits auf ein unmittelbares, ja auf ein wie sinnliches Miterleben der historischen Ereignisse der Zeitenwende. Dieses hat sich als Folge der zu Ostern des Jahres 2004 eingetretenen Stigmatisation eingestellt. Es darf vorgestellt werden wie eine Art «Zeitreise», bei der sämtliche Sinneseindrücke, wie wir sie im diesseitigen Wachbewusstsein haben können, vorhanden sind – nur in eine besondere Zeit und an einen besonderen Ort versetzt. Es handelt sich dabei also nicht um sogenannte Visionen oder reine Schauungen, auch nicht um Imaginationen, sondern um das Durchleben des tatsächlich auf der Erde Geschehenen.«
    Die andere Erkenntnisquelle ist, soviel ich verstanden habe, etwas, das ich als »anthroposophisches Hellsehen« bezeichnen möchte --- also wohl dieselbe Quelle, aus der auch Rudolf Steiner geschöpft hat.

    Immer vorausgesetzt, Judith von Halle spricht hier die Wahrheit (und ich sehe keinen Grund, ihr hier nicht zu glauben): bedeutet das nicht, daß die erstgenannte Erkenntnisquelle nichts anderes ist als eine Erinnerung an das, was sie in einem früheren Erdenleben, als sie in einem physischen Leib inkarniert war, erlebt hat?

    Nun.
    Jede Erinnerung, die ein Mensch an zurückliegende Ereignisse in seinem jetzigen Erdenleben hat, ist naturgemäß ein Fragment.
    Sie kann nicht einmal das vollständige eigene Erlebnis wiedergeben, und sie ist manchmal ziemlich weit davon entfernt, ein getreues Bild des tatsächlich Geschehenen zu geben (ich erinnere mich an eine Studie, da sprach man zuerst mit den Eltern verschiedener junger Erwachsener und dann mit diesen selbst. Und dabei erzählte man jedem dieser jungen Menschen, seine Eltern hätten ersagt, er wäre als Kind einmal in einem Kaufhaus verlorengegangen, ob er sich daran erinnern könne? Und obwohl nur in einigen wenigen Fällen ein solches Ereignis tatsächlich stattgefunden hatte, konnte – wenn ich mich recht erinnere ;-) – so gut wie jeder dieser jungen Erwachsenen dieses angebliche Kindheitserlebnis sehr detailliert schildern...)

    Ich frage mich, wieso es sich mit einer Erinnerung an ein früheres Erdenleben anders verhalten sollte.

    Insofern stimme ich Dir zu und halte es für ziemlich bedenklich, diesen seit Judith von Halles Stigmatisation erwachten Erinnerungen dasselbe Gewicht beizumessen wie ihrer geistigen Schau (einmal ganz abgesehen davon, daß man natürlich auch alles, was sie aus ihrer „geistigen Schau“ berichtet, in den meisten Fällen zunächst nur glauben oder nicht glauben könnte. Aber das hat sie, wie schon gesagt, mit Rudolf Steiner gemeinsam).

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  47. Antworten
    1. @cheese cureve
      Du sagst:
      "Es zeigt sich das JvH eine Anhaengerschaft hat, die ruecksichtslos alles glaubt was sie sagt, weil man ueberzeugt davon ist das Stigmata haben solch ein Authoritaert rechtfertigt."

      An diesem Satz ist genausoviel Wahrheit wie an dem Satz:
      "Es zeigt sich daß R.Steiner eine Anhaengerschaft hat, die rücksichtslos alles glaubt, was er sagt, weil man überzeugt davon ist, daß seine Hellsichtigkeit eine solche Autorität rechtfertigt."

      Kurzum: es ist eine Lüge!
      Und wenn es diese Leute gibt, die Rudolf Steiner oder Judith von Halle alles unkritisch glauben, dann kann da R.Steiner und Judith von Halle nichts dafür.
      -
      Aber abgesehen davon bin ich sauer, wenn jemand behauptet, ich sei ein blinder Steiner-Höriger - oder ein blinder JvH-Anhänger! Es ist halt einfach nicht wahr - mehr kann ich dazu nicht sagen.
      Und angenommen es gibt die tumben Steiner-Anhänger: spricht das gegen Rudolf Steiner oder die Anthroposophie?
      Angenommen es gibt tumbe "JvH-Anhänger": spricht das gegen Judith von Halle?

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Lieber Wolfgang,

      naja --- also von diesem Satz:
      "Es zeigt sich daß R.Steiner eine Anhaengerschaft hat, die rücksichtslos alles glaubt, was er sagt, weil man überzeugt davon ist, daß seine Hellsichtigkeit eine solche Autorität rechtfertigt."
      kann ich leider nicht sagen, daß er eine Lüge sei --- für mich läßt sich nicht leugnen, daß es eine solche Anhängerschaft bis heute gibt und wohl immer gegeben hat.

      Aber ich gebe Dir recht: das spricht nicht gegen Rudolf Steiner, sondern nur gegen diese „Jünger“. Und selbstverständlich könnte allein die Existenz einer solchen blindgläubigen „Jüngerschar“ auch nicht gegen Judith von Halle sprechen.

      Soviel ich weiß, hat aber Rudolf Steiner versucht, sich gegen eine solche blind gläubige Anhängerschaft zu wehren – in seinem Gesamtwerk gibt es zahlreiche Hinweise darauf, daß es nicht im Sinne der Anthroposophie sein kann, ein Weltbild auf Glauben zu gründen, sondern daß es sich im Gegenteil um Geisteswissenschaft handelt, um die Dinge, die man vom Geiste wissen kann.
      Ich suche jetzt nicht lange nach dem richtigen Zitat (Du kennst sicherlich sehr viel passendere), sondern nehme das erste, das mir einfällt:
      »Mit dem geschenkten Glück ist es wie mit der geoffenbarten Wahrheit. Es ist allein des Menschen würdig, daß er selbst die Wahrheit suche, daß ihn weder Erfahrung noch Offenbarung leite. Wenn das einmal durchgreifend erkannt sein wird, dann haben die Offenbarungsreligionen abgewirtschaftet. Der Mensch wird dann ... durch eigenes Denken erkennen, durch eigene Kraft sein Glück begründen wollen.« (GA 1, S 25)

      Judith von Halle kenne ich nicht und habe daher keine Ahnung davon, ob sie gern in einer gläubigen Anhängerschaft „badet“, oder ob sie, ganz im Gegenteil, vermittelt, daß es um ganz anderes geht als darum, das, was sie als Tatsachen schildert, zu glauben.
      Es würde mich aber wirklich interessieren, wie sie es damit hält.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    5. Vielen Dank für den Hinweis auf diesen Unterschied!
      Ich glaube ;-), daß ich das wohl schon mehrere Male erwähnt habe – dennoch sei es hier noch einmal zusammengefaßt:

      Im Lateinischen gibt es zwei ganz unterschiedliche Worte, die wir heute beide mit „glauben“ übersetzen (was ich ziemlich problematisch finde).
      Das eine ist „puto“ --- ich halte es für möglich, für wahr-scheinlich; ich „glaube“ es, aber ich weiß es nicht.
      Und das andere ist „credo“. Das leitet sich her von „cor dare“ --- ich gebe mein Herz.
      Nun - und wer würde sein Herz für etwas einsetzen, dessen er nicht fundamental sicher wäre, sondern das er nur für möglich oder wahrscheinlich hielte!

      Bezogen auf die Bücher, die ich bisher von Judith von Halle gelesen habe: ich glaube ;-) ihr, daß sie selbst sich ausreichend überzeugen konnte von der Wahrheit dessen, was sie schildert, um von „credo“ sprechen zu können.
      Dafür, daß auch ich diesbezüglich zu einem „credo“ kommen kann, genügt das aber nicht. Denn alles, was ein anderer (wer es auch sei! Das gilt selbstverständlich auch für Rudolf Steiner; und, weil wir im anderen thread gerade dabei sind, auch für Ken Wilber...) erlebt hat und mir nun weitererzählt, kann für mich zunächst nicht mehr bewirken als ein „puto“. Erst, wenn ich in meinem eigenen Inneren eine „Antwort“ aufsteigen fühle, die mir Gewißheit gibt, kann sich ein solches „puto“ in ein „credo“ verwandeln.

      :-) Ein kleines Beispiel für diese Tatsache, aus dem Gesangsunterricht: wie oft geschieht es, daß ich eine Studentin auf winzige „Haltungsfehler“ aufmerksam mache, oder auf eine kleine „Grimasse“ während einer schwierigen Passage... und ich bitte sie dann, die Stelle nochmal zu singen und sich dabei im Spiegel zu beobachten. Wie oft erhalte ich danach die Antwort „Ah ja, wirklich wahr! An dieser Stelle verziehe ich das Gesicht/verkrampfe meine linke Schulter/was auch immer“ --- und das hat ja nun nicht zu bedeuten, daß sie davor der Ansicht war, ich würde sie anlügen. Nein, sondern dieses „wirklich wahr!“ ist
      einfach ein Ausdruck dessen, daß sich ihr „für möglich Halten“ beim prüfenden Blick in den Spiegel in ein „Wissen“ verwandelt hat. Die Metamorphose von „puto“ zu „credo“ läßt sich in solchen Augenblicken sehr schön beobachten...

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    6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    7. Lieber Kees,
      vielen Dank für diesen Hinweis.
      (:-) Die Antwort auf "ob credo, ob puto?" ist damit wohl noch nicht ganz klar gegeben...

      Lieber Wolfgang,
      wie ich an Deinem Kommentar dort sehe, bist Du nicht zufrieden mit Jens Heisterkamps Artikel und findest, daß das, was er berichtet, "nicht der Kern der Veranstaltung war".
      Ich würde mich freuen, wenn Du uns Näheres über den "Kern" dieser Veranstaltung erzählst.

      Wie dem auch sei:
      Ich stimme jedenfalls dem »Unternehmer Wolfgang Gutberlet (Tegut)« zu, der sich, wie es heißt, dafür aussprach, »sich gegenseitig weniger mit Urteilen und mehr mit Aufmerksamkeit zu begegnen.«

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  48. Lieber Kees,

    2 Damen? Äh --- also, ich kenne ihn ja natürlich nur virtuell; aber bisher hatte ich den Eindruck, der not-und-wendige Steffen sei ein Herr...

    Ich wollte Dich nicht „beschuldigen“, aber natürlich sehe ich diese ganze Angelegenheit nicht aus der bisherigen, mir nur aus vagen Gerüchten bekannten „Rezeptionsgeschichte“, sondern vom Gesichtspunkt dieses threads hier.

    Gegenüber gläubigen Anhängern, die Judith von Halle aus Gründen, wie Du sie schilderst, alles glauben, stehe ich jederzeit an Deiner Seite --- ebenso wie ich auf der Seite all derer stehe, die sie verteidigen gegen alle prinzipiell Ungläubigen (= Gläubigen des Gegenteils), solange sie zwar andere, aber keine „besseren“ Gründe haben.
    Und selbstverständlich habe ich nichts dagegen, den Spekulationen der einen Seite alle möglichen und unmöglichen Gegen-Spekulationen entgegenzuhalten. Aber nicht, weil solche Gegen-Spekulationen einen höheren Anspruch auf Wahrheit hätten, sondern um aufzuzeigen, daß das eine wie das andere nicht mehr ist als Spekulation.

    Nur sind halt solche gläubigen Anhänger bisher hier nicht aufgetreten --- Wolfgang Stadler jedenfalls sagte ausdrücklich, daß er kein solcher Anhänger sei, und es mag Dich ja vielleicht überraschen, aber: das glaub ich ihm. :-)

    »Aber die stetige Ich-bezogenheit Ingrids hat natuerlich als Argument fuer die Anhaenger ebenfalls keine Bedeutung. Und Ich-bezogenheit meine ich nicht negativ, falls man mich nicht gut versteht.«
    :-) Ich verstehe Dich gut, habe nichts gegen den Ausdruck „Ich-Bezogenheit“ (schließlich treffen wir uns hier bei den Egoisten...) --- und warte ab nun gespannt darauf, einem „Anhänger“ zu begegnen und auszuprobieren, ob das, was ich sage, tatsächlich „keine Bedeutung“ für ihn hat.

    :-)

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  49. Hallo Cheese, ja, ich bin ein Mann bzw. ein Herr ;-)

    Einige Bilder von uns sind findest du sogar hier im Egoisten-Archiv, ich galub unter dem Motto "Bilderwettbewerb" - war euíne sehr nette Aktion von Michael und auch mal etwas persönlicher).

    Und Beschuldigungen waren das nicht, Cheese. Ich fragte ja auch: "Sind das nicht etwas zu viel Spekulationen?" Anschließend habe ich nur MEINE Herangehensweise und einige Erfahrungen bezügl. Reinkarnation und Karma geschildert. Wenn du deine eigene Herangehensweise hast, kann ich das voll so stehen oder mich eines besseren belehren lassen!

    Schöne Grüße,
    Steffen

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  50. Leider konnte ich oben nicht kommentieren zum 14.11. von Ernst Seler, darum hier:

    Zu den Unterschieden von Mann und Frau in Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch siehe auch mein Buch: "Das letzte Geheimnis über Mann und Frau". Die organischen Unterschiede im Sehen und Hören sind dazu nur ein kleiner Teil.

    Ich erlaube mir hierzu diesen Link auf meine Homepage: http://www.boncap.de/88

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  51. "Die organischen Unterschiede im Sehen und Hören sind dazu nur ein kleiner Teil."
    ... hm, das dachte ich mir auch schon.

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  52. Guten Tag, lieber virtueller Zweigabend,
    ich möchte noch anmerken, da schon so vieles gesagt worden ist, dass Wolfgang ein ganz normal umgänglicher Mensch war als ich ihn 1 mal getroffen habe, sehr hilfsbereit und freundlich willkommen heissend. Auch Michael habe ich schon mal im real life gesehen, er sass im Internetcafé der Jugendsektion des Goetheanum rum, hat mich aber nicht angesprochen. Sonst bin ich noch niemand tatsächlich begegnet.
    Warscheinlich liegen die Gesprächsverläufe am Internet, hier gibt es sowohl die Schwarmintelligenz als auch eine gewisse Distanz zum Forum. Bestimmt würden wir ganz anderes schreiben/ sprechen wenn wir in einem Raum sässen.
    Möchte mich bedanken für die Erkenntnisse aus dem religiösen Bereich. Ein wenig ist das Thema Reinkarnation noch immer ein neues Feld für mich was rein spirituelle Gründe hat. Ich bewundere sehr die Wahrnehmungen die JvH diesbezüglich hat. Noch immer kommt es mir höchst seltsam vor, dass einer diese Wahrnehmungen hat, und ein anderer nicht. Bitte mehr davon.

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  53. www.themen-der-zeit.de/content/Erkennen_und_Erleben_an_der_Schwelle.1683.0.html
    Erkennen und Erleben an der Schwelle
    12.12.2012
    Offenheit und Klarheit im Verhältnis unterschiedlicher Strömungen und Positionen in der anthroposphischen Bewegung kennzeichneten den Versuch der Annäherung an Judith von Halle.
    von Michael Mentzel

    Rund 130 Menschen hatten sich am 8. Dezember im - leider ziemlich ausgekühlten - Festsaal der Essener Waldorfschule eingefunden, um einer Veranstaltung beizuwohnen, die von der Deutschen Landesgesellschaft der Anthroposophischen Gesellschaft (AGiD) organisiert worden war. Anlass war der Versuch, mit Judith von Halle – der derzeit wohl umstrittensten Vertreterin der öffentlichen Anthroposophie - in ein öffentliches Gespräch zu kommen. Neben Judith von Halle hatten Wolfgang Gutberlet und Benediktus Hardorp sowie für die AGiD Hartwig Schiller, Wolf-Ulrich Klünker und Justus Wittich vom Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) auf dem Podium Platz genommen. Dem Treffen waren konstruktive Gespräche mit den Beteiligten vorausgegangen und Hartwig Schiller wies in seiner Einführung auf die Notwendigkeit hin, den begonnenen Austausch zukunftsoffen fortzusetzen und vor allem miteinander statt übereinander zu reden.

    Der Ratschlag eines Besuchers vor Beginn der Veranstaltung, alle müssten sich wohl "warm anziehen", bekam angesichts der Temperaturen im Festsaal der Schule eine reale Bedeutung, wenn auch nicht im Sinne des ironisch Gemeinten. Das Thema des Treffens: "Erkennen und Erleben an der Schwelle - Geistige Erfahrung in der Gegenwart". Im Hinblick auf die Teilnehmerzahl - man hatte mit ca. 350 Personen gerechnet - wurde kurzerhand improvisiert und die gesamte Veranstaltung zu einem offenen Gespräch umgewidmet, dem die Einführungsreferate der Podiumsgäste vorangingen.

    So war es möglich, die verschiedenen Sichtweisen zum Thema sowohl allgemeiner als auch individueller Prägung aus den unterschiedlichen Anschauungsweisen zu betrachten, wobei sich herausstellte, dass die Ausgangsorte der Betrachtungen gar nicht so weit auseinanderlagen. Benediktus Hardorp legte seinen Schwerpunkt auf die eher globalen Schwellensituationen, wie sie derzeit überall auf der Welt hervorträten. Justus Wittich fragte nach den Veränderungen der Schwellensituation im 21. Jahrhundert und wies hin auf das Verhältnis heutiger Erkenntnisbemühungen zu denen Steiners am Anfang des letzten Jahrhunderts und nach dem Weg zu einem neuen Umgang mit geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen.

    Wolfgang Gutberlet benannte die eigene Schwelle zu neuen Erfahrungen als eine der größten Herausforderungen und Schwierigkeiten: Wo stehe ich selbst, wenn die Schwellen zahlreicher und immer höher werden? Zu fragen, wo stehen die anderen und scheinbar Erreichtes mit anderen zu vergleichen, mache unfrei. Wichtig sei es, bei der "Beschreibung" der persönlichen Erkenntnisse zu bleiben.

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  54. Für Judith von Halle erwies es sich als Schwierigkeit, "in einer so kurzen Zeit etwas Ernsthaftes zu sagen". Sie schilderte in ihrem Einführungsstatement ihre persönliche Situation und sprach über die Hintergründe der Auseinandersetzungen, das Problem der Beurteilung ihrer Person durch die Stigmatisierung. Die Betroffenheit über die von ihr wahrgenommene Ausgrenzung ihrer Person von führenden Vertretern der Anthroposophischen Gesellschaft war ihr deutlich anzumerken, als sie davon sprach, dass sie als somnambul bezeichnet worden sei. Sie sei "keine anthroposophische Geistesforscherin", hätte es geheißen. Ihre Frage, ob der Deutsche Landesvorstand sie noch heute in einer solchen Weise sähe, wurde im weiteren Verlauf des Tages durchaus mehrmals durch die erklärte Bereitschaft des Landesvorstands beantwortet, in Zukunft eine neue und offenere Gesprächskultur zu pflegen.

    Judith von Halle nannte neben einigen Voraussetzungen zu einer künftigen konstruktiven Zusammenarbeit insbesondere den Wunsch, offene Räume zu schaffen, in denen über alles geredet werden könne: "Ich sehne mich nach Normalität im Sozialen". Natürlich müssten auch ihre Aussagen genauso geprüft werden, sie frage sich jedoch, ob es denn auch dieselben Bedingungen seien, unter denen es bei ihr geschehe. Sehr deutlich jedoch war auch von ihrer Seite die Bereitschaft zu spüren, sich auch in Zukunft zu gemeinsamen Gesprächen mit den Vertretern der Deutschen Landesgesellschaft zu treffen.

    Für Wolf-Ulrich Klünker stellen sich heute, einhundert Jahre nach der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft durch Rudolf Steiner, neue Fragen zum Selbstverständnis der Geisteswissenschaft. Wo ist Steiner heute, fragte er im Hinblick auf eine dringend notwendige "existenzielle Innovationskraft". Er merkte an, dass es heute ganz neue Formen des spirituellen Erlebens gebe. Die geistige Welt sei offen, sagte er: "Es ist alles da und liegt auf der offenen Hand, können wir dies heute bemerken?“ Geistiges Erleben sei tatsächlich etwas Neues. Er zitierte den Architekten Karl Friedrich Schinkel mit den Worten: "Wie können wir das neue Element in die Welt einführen, damit die Geschichte zu dem wird, was sie eigentlich ist?"

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  55. Nachdem es zu Beginn der offenen Gesprächsrunde mit dem Publikum noch einzelne Versuche gab, die Probleme verschiedener Vertreter der Anthroposophischen Gesellschaft mit Judith von Halle - hier wurde insbesondere Sergej Prokofieff genannt - noch umfassender zu diskutieren, konnte dank der Umsicht von Hartwig Schiller die Aufmerksamkeit schnell wieder in die Richtung der Offenheit der Gesprächssituation gelenkt werden. Viele Gedanken - zum Teil auch sehr persönliche Fragen und Anmerkungen - zum Thema "Erleben an der Schwelle" wurden aus dem Publikum hereingebracht und wenn auch die erwarteten Antworten nicht immer befriedigt haben dürften, weil sie angesichts der Fülle der Wortmeldungen manchmal zu kurz kamen, war doch ein allgemeines Gefühl der Anerkenntnis des Versuchs eines Dialogs zu spüren und sicher - auf beiden Seiten - auch ein wenig Erleichterung.

    Der Wunsch eines großen Teils der Zuhörer, dass es in Zukunft zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit Judith von Halle kommen möge, war offensichtlich und wurde dann auch eindeutig formuliert. Ebenso eindeutig schien aber auch das Anliegen vieler Teilnehmer, wie sehr sie die Frage nach der Begegnung mit dem „ätherischenChristus“ bewegt und wie sie hier auf Antworten von Judith von Halle hoffen. Was (nach der Veranstaltung im Gespräch mit einigen Teilnehmern) die Frage aufwarf, ob die eigene Auseinandersetzung mit der Anthropsophie durch die Fixierung auf Autoritäten zugunsten schneller Antworten - auf scheinbar existenzielle Fragen - manchmal dann allzu leichtfertig in den Hintergrund tritt.

    Die Ergebnisoffenheit von Zusammentreffen wie diesem kam noch einmal in den Abschlussworten von Justus Wittich zum Ausdruck, der danach fragte, wie sich in Zukunft ein Vertrauensverhältnis bilden kann, das dann auch zur Kraft wird. Hartwig Schiller nannte in seiner Zusammenfassung das Treffen "sehr erfreulich" und gab noch einmal - ebenso wie Judith von Halle - ein klares Votum für eine Fortsetzung des begonnenen Dialogs ab.

    Wolfgang Stadler

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  56. www.themen-der-zeit.de/content/Erkennen_und_Erleben_an_der_Schwelle.1683.0.html

    herzliche Grüsse an alle
    Wolfgang

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    1. Danke für den link.

      Endlich kommt der Mensch zum Ausdruck, all die Not der Bilder, des Geschilderten fallen mit diesen Worten von Frau Halle ab:

      "Ich sehne mich nach Normalität im Sozialen"

      Wer Träger eines Geistigen Impulses ist,
      sehnt sich nicht nach "Normalität im Sozialen",
      sondern folgt seinem Weg.

      Die Maske, welche Halle von Dritten (Tradowsky etwa) und ihren Anhängern aufgesetzt wurde, ist von ihr selbst nun öffentlich abgenommen worden,
      das wird ihr helfen, in ihrer Not.

      Nur der Ballast der "Anhänger" bleibt ein Problem, gemeint sind die Anhänger Steiners und ihrer vielleicht irrationalen Vorstellung und Sehnsucht nach dem Ätherischen Christus, als könne Frau Halle ihnen helfen.
      Da passen die Worte von Michael im neuen thread.
      Das geht nur ohne "Gepäck",
      egal von welchem Lehrer.......

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  57. Ich vermute, Judith von Halle selbst stellte sich bei der Veranstaltung in Essen die Fragen, um die es in Wirklichkeit geht:
    Warum will man sie nun in der anthroposophischen Gesellschaft halten? Nur um nicht noch mehr Mitglieder zu verlieren? Oder gibt es echte spirituelle Motive dafür?
    Denn Herr Prokofieff sprach im Zusammenhang mit JvH schon von Somnambulismus. Und der deutsche Landesvorstand sprach von "leibgebundener, altspiritueller und unzeitgemäßer Geistesart". Was ja fast dasselbe ist...
    Wem die Vorstände so etwas vorwerfen, dem bestätigen sie ja, daß so jemand "nicht-anthroposophisch" arbeitet. Dann muß - wenn man ehrlich ist - so jemand ja auch zurecht rausgeworfen werden...- jedenfalls darf man so jemanden ausgrenzen.

    Oder aber man macht sich mal ehrlich ran und schaut, ob es sich bei Frau von Halle in Wirklichkeit um eine Individualität handelt, die seriöse Geistesforschung betreibt, die tatsächlich "anthroposophisch" ist! Das ist der springende Punkt schlechthin - und genau um diese Ehrlichkeit drücken sich alle! Ein trauriges Kapitel...

    Und dazu muß man sich zunächst einmal alle seine Ressentiments abgewöhnen, wenn man Stichwörter wie "stigmatisiert" oder "nahrungslos" usw. hört. Man sollte sich - z.B. bei der Lektüre ihres neuen Buches - diese ganzen Gedanken an die Autorin abschminken und nur nach der Sache gehen. Könnte es - sozusagen "trotz" Stigmatisation - dennoch nicht auch so sein, daß es sich bei ihr ganz einfach um eine glaubwürdige "Geistforscherin" handelt, mit Fähigkeiten, die z.B. Herr Selg und Herr Prokofieff und Herr Klünker und Herr Schiller einfach nicht haben?

    Der Kern, um den es eigentlich geht, wurde in Essen vermieden. Wahrscheinlich, weil Judith von Halle die einzige ist, die mitreden kann, wenn es um geistige Forschung geht - auch um Dinge, wie "Erkennen" und "Erleben", die manche Anthroposophen in Widerspruch zueinander sehen (wollen).

    Ansonsten schrieb Michael Mentzel in seinem Text: "Ebenso eindeutig schien aber auch das Anliegen vieler Teilnehmer, wie sehr sie die Frage nach der Begegnung mit dem „ätherischen Christus“ bewegt und wie sie hier auf Antworten von Judith von Halle hoffen"?
    Ein Unbeteiligter, der das liest, meint dann, dass JvH dort diese Frage zwar gestellt wurde in der dringenden Hoffnung auf Beantwortung, dass JvH dazu aber nichts sagen konnte - oder jedenfalls noch nie was dazu gesagt hat. In Wirklichkeit war Judith von Halle die einzige der "Diskutanten", die vorne auf dem Podium saßen, die etwas dazu gesagt hat.
    Falls jemand zu dem Thema noch was von Judith von Halle lesen möchte - es gibt ja ein Buch von ihr mit dem Titel "Die Christus-Begegnung der Gegenwart und der Geist des Goetheanum".

    herzliche Grüsse an alle
    Wolfgang Stadler

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    1. "Warum will man sie nun in der anthroposophischen Gesellschaft halten?"

      Will JvH denn gehen, was Deine Frage beinhaltet.
      Habe nochmals recherchiert und zur Weihnachtstagung nun eine gute Darstellung gefunden. Worte von Steiner, die noch nicht (mir) bekannt waren.

      http://www.christian-rosenkreutz-zweig.de/downloads/RB_sa_17-51.pdf

      Es ist eine gute Darstellung der geistigen Situation der AAG. Die Hinweise die Steiner zur Verwendung der Mantren gibt, zeigen das Problem, die Ursache, warum letzten Endes die Weihnachtstagung nach Steiners Aussage, die in obigem link zu finden ist, "misslungen" ist.

      Warum ich gezielt auf Info3 früher "Internas" bekanntgab, ist mein Geheimnis, meine innere Notwendigkeit. Mein ganzes Schicksal, was auch jetzt mit Herrn Mollath zusammenhängt, seinem Schicksal, ist geprägt, durch den Hinweis von 12 Meistern - wortwörtlich - die für meine Ausbildung da wären. Es wurden Namen genannt. Geschickt wurde ich von der Generalserkretärin für Deutschland zu dem Schüler von Steiner. Er weihte mich ein, gab Mantren, die ich übte, doch dann wurde die geistige Lehrer-Schülerschaft beendet (als Folge eines Zerwürfnisses zwischen zwei direkten Schüler Steiners ob meiner Person, der Eine repräsentierte die AAG, der Andere die CG).
      Es zeigte sich später durch den großen Konflikt (rel. Symb.) der nun Geschichte ist, aber fortwirkt, ich das mit dem Schüler von Steiner besprach, es geht um viel mehr. Es kamen später andere Lehrer, ein ganzer Reigen... .
      In diesem bewußten Voranschreiten mit dem Karma der AAG kam es auch dazu, Frau Halle hat von sich aus die Ursache ihrer Stigmatas "gezeigt" (geistige Ebene) und Herr Wolfgang Suhrmann, Teilnehmer der 12-er Runde in Berlin, als JvH "vorgestellt" wurde, bestätigte mir die Wahrnehmung. Es sind intime Vorgänge und ich kann nun das Verlangen von JvH verstehen: "Ich sehne mich nach Normalität im Sozialen." Diese Aussage von Ihr zu würdigen, heißt aber eigentlich, ihr innerhalb der AAG keine Vorträge gewähren zu lassen, denn "so" wird sie nie die Normalität im Sozialen erreichen, als Vortragende und auch als Buchautorin. In beiden Funktionen ist sie fremdbestimmt, oder wie Wolfgang Suhrmann mir am Telephon sagte: "Sie ist das beste Pferd in seinem Stall" Wir sprachen über Tradowsky. Aber auch Herr Suhrmann wollte und will meine Person für seine Interessen einsetzen, wer weiß was für okkulte Interessen und Vorgänge es da in Berlin gibt.
      Es herrscht da eine Verwirrung.

      Das Lesen des oberen links zeigt klar, Steiner wußte, sein Geistiger Impuls ist gescheitert... .... Der Impuls kann nicht "aufgewärmt" werden. Das "traurige" Gedicht von Junko Althaus zeigt die Situation. Traurig sieht es aber nur aus menschlicher Sicht aus..... . JvH "kopiert" als "Geistesforscherin" lediglich Steiner. Nicht einmal Steiner konnte richtig ermessen, was er mit der Weitergabe der Mantren letztlich an Unheil anrichtet, weil er unfähige Schüler aussuchte. Kann JvH unabhängig des Wahrheitsgehaltes Ihrer Aussagen, ermessen, welche Folgen ihre Vorträge und Bücher haben?!

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  58. Lieber Ernst Seler,
    ich weiß nicht, wie Du auf die abstruse Idee kommst, daß JvH eine Art "Pferd im Stall" von Tradowsky sein soll. Das ist - das meine ich restlos ernst (!!!) - vollkommener Schwachsinn. Judith von Halle ist völlig frei, völlig selbständig - und macht, was sie will. Gott sei Dank. Für Deine Interpretation von "Normalität im Sozialen" würdest Du Dich schämen, wenn Du sie etwas näher kennen würdest! Tatsache ist, daß sie selbstverständlich - und nur von sich aus, ohne auf irgendjemanden auf dieser Welt zu hören, wie Du das meinst - Bücher schreiben will, und zwar genau diejenigen, die sie selbst will! Und sie will Vorträge halten und immer und überall die Wahrheit sagen dürfen - ohne deshalb ausgegrenzt zu werden. Das ist ihr gutes Recht - und darin verstehe ich sie restlos und deshalb unterstütze ich sie sehr gerne, soweit mir das möglich ist!!!!!
    Sie soll Vorträge halten soviele sie will, Bücher schreiben, soviele sie will und über Themen, die sie will!!! Sie ist nicht im allergeringsten fremdbestimmt und hat eine bewunderswerte Selbständigkeit, eine geistige Selbständigkeit, und sie hat samt ihrem Bücherschreiben und Vorträgehalten das Recht, "Normalität" im Sozialen zu erreichen - ohne wenn und aber und ohne Einschränkung. Und wer das nicht versteht, der hat nichts verstanden, am wenigsten Judith von Halle - und schon gar nicht ihre geistige Individualität.
    Judith ist diejenige, die am allerwenigsten Steiner kopiert - sondern (als einzige in der AAG!) selbständig forschen kann (im Gegensatz zu den geistig unselbständigen "Steiner-Kopierern" wie z.B. Selg, Klünker, Prokofieff usw)
    Ausgerechnet von ihr zu behaupten, sie kopiere Steiner - das ist eine perfekte Blindheit überhaupt. Sie wird sogar ständig dafür angegriffen, da sie ständig Dinge sagt, die Steiner eben nicht gesagt hat!! (Was alle andern sich nie getrauen würden!)
    Mir ist es zu dumm, mit Dir über JvH zu reden, - in jedem Beitrag von Dir kommt eine absolute Dummheit, eine absolut abstruse Theorie, die weiter nicht von der Wahrheit entfernt sein könnte. Ich kann nur hoffen, Du hörst einfach auf damit, über Judith von Halle irgendetwas zu äußeren. Du bist nicht dazu in der Lage, auch nur ansatzweise einen Satz von Dir zu geben, der in irgendeiner Hinsicht etwas mit "Wahrheit" zu tun hat, wenn es um Frau von Halle geht. Ein minimaler Respekt vor andern Menschen - in diesem Falle Judith v. Halle - sollte Dir Äußerungen zu diesem Thema strikt verbieten. Am besten, Du redest künftig über "Die Milchproduktion in Ghana" oder über "Das Bruttosozialprodukt von Eritrea im 20 Jahrhundert" - denn egal, was Du zu diesen Themen sagen wirst: es wird mit absuluter Sicherheit richtiger und vernünftiger sein, als alles was Du über Judith von Halle sagst! Deine Äußerungen sind doch nur ein seltsamer Mix aus Fehlinterpretationen, Phantasien, aufgeschnappten Gerüchten - und enden dann im Endergebnis aus Deinem Munde als Verleumdungen und Lügen. Ich kann nur hoffen, daß das allen bewußt ist, die Deine Äußerungen hören oder lesen!

    Gruß...Wolfgang Stadler

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    1. Herr Suhrmann erzählte mir als einer von 12 Teilnehmern, wie Herr Tradowsky Frau Halle dem Kreis vorstellte, über die Phänmene der Stigmata berichtete. Da Herr Suhrman kürzlich noch eine rundmail verschickte, liest er vielleicht noch im Internet mit und selbstverständlich würde ich nie zu Lebzeiten Dinge berichten, worüber Stillschweigen vereinbart worden ist.

      Die Szene der "Vorführung" der Stigmata ist keine Phantasie, keine Lüge, kein Gerücht, keine Verleumdung.

      Ich hatte sofort eine kleine Schrift aufgesetzt, nachdem ich das erste Buch von Frau Halle las (Herr Suhrmann schickte es mir ungefragt zu), da die Suggestion, der Leser solle ihr abnehmen, glauben, Christus spreche durch sie, Frau Halle, direkt den Leser an, eine sollche Verdummung darstellt, die ich nicht als Gefahr für Mitglieder der AAG erachtete -was eine Fehleinschätzung meinerseits war - sondern weil die Außenwirkung dieses Buches nur eine verheerende Selbstvernichtung der AAG bedeutet, wenn das Buch als "anthroposophisches Buch" gelten soll.
      Wenn nun der Vorstand in Dornach mit Frau Halle zusammenarbeitet, nun gut.
      Dein Bericht scheint so, als wolle der Vorstand Frau Halle "halten", wiewohl auch der Eindruck entstehen kann, sie wird "geduldet".

      Übrigens hat sich mir gegenüber Herr Suhrmann über alle weiteren Bücher von Frau Halle negativ geäußert, besonders das Buch mit der geschnitzten Figur.
      Und als ich nun erstmals Originalworte von Frau Halle aus dem Buche las, konnte ich Herrn Suhrmann verstehen. Worte, die Frau Junko Althaus veröffentlichte und die den ernst der Verwirrung in der AAG offenbaren. Frau Althaus hat mit klaren Worten beschrieben, welchen Unsinn Frau Halle da verbreitet und Unsinn bleibt halt Unsinn.
      Ich wunderte mich immer, warum Michael aus der AAG austreten will... ...wenn, wie er es mehrmals im Laufe der Zeit (erinnere mich mind. zweimal) ausdrückte. Nach den Worten von Frau Halle mit den Menschheitsrepräsentanten kann nur festgestellt werden, eine vollkommen materialistisch-geistige Auffassung des Christusses und seinem Wirken.

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    2. @Ernst Seler: die einzige wahrhaft richtige Aussage dieses Beitrages benennst Du in 4 Worten - und diese Aussage bezieht sich sowohl über diesen Beitrag - als auch alle davor, in denen Du schon etwas über Judith von Halle gesagt/geschrieben hast:
      "Unsinn bleibt halt Unsinn."

      Wolfgang Stadler

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    3. Judith Halle ist ja geheimnisvoll,
      es gibt kein Photo von ihr im Internet,
      bis auf die "Tafelphotos" die Jemand geheim mit handy aufnahm.

      Wolfgang, der sich von mir am Telephon verabschiedete, weil er sich auf den Weg macht, hat mir in Berlin ein Photo von Judith von Halle geschenkt.
      Das Bild spricht von einer im guten Sinne sinnlichen Frau.
      Nie würde man/frau vermuten, sie geht über dieses -positive- Sinnliche hinaus. Und so erscheinen ihre Texte.
      Es gibt ein Bild von Aurobindo, ein klassisches Bild, welches ich mir in ganz groß, ca 1m mal 80 cm vergrößern ließ. Es begleitete mich einige Jahre als junger Mensch. Bilder sprechen sogar mehr als Bücher. Der innere Kontakt ereignete sich, bevor ich das Bild geschenkt bekam.
      Ich hatte es später "öffentlich" Frau Halle wieder zurückgesandt. Meiner Meinung nach sollte ein Buchautor durchaus sein Bild mit veröffentlichen.
      Erst dies macht ein Buch ehrlich.

      Das Photo von Frau Halle zeigt eine fröhliche Frau, denke es entstand vor den Stigmata.

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    4. @Ernst
      In der Zeitschrift "Das Goetheanum" ist sie seit gestern abgebildet - da ist ein Artikel mit Bild über die Veranstaltung in Essen, letzten Samstag...
      Lesenswert!
      .
      Von welchem Wolfgang schreibst Du da,der sich am Telefon von Dir verabschiedete? Also nur für andere Leser hier: das bin nicht ich!!!!
      Judith von Halle ist z.Zt krank - war also - bis zur Veranstaltung in Essen - sehr zurückgezogen. Aber davor habe ich sie öfters gesehen - oft sehr positiv...- und lebensfroh. Weiß gar nicht, was Du in Deinen Texten immer sagen (oder richtiger: "unterstellen") willst.
      Übrigens hast Du vermutlich mit R.Steiners Bücher große Probleme: kommt Dir wahrscheinlich nicht sonderlich ehrlich vor, was der sagt, da kein Bild von ihm drauf ist...
      Judith ist - wenn sie gesund ist - und sogar am Samstag, als ich sie traf nach der "Diskussion" (als sie wieder entspannen durfte) eine fröhliche Frau.
      Jedenfalls oft - so wie ich auch oft - aber natürlich nicht immer - fröhlich bin.
      Gruß
      Wolfgang

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    5. Wolfgang Stadler:
      Manchmal muß man sich schon fragen, wieso die Leute beim Lesen von jeder Logik absehen, z.B. Junko Althaus in dem Artikel über Judiths oben erwähntes Buch. Althaus schreibt:

      "Frau von Halle beschreibt die Möglichkeit einer unmittelbaren Begegnung mit dem ätherischen Christus im Sinne einer Einweihung, welche vom Besucher des ersten Goetheanums mit der fertig gestellten Figur des Menschheitsrepräsentanten hätte erfahren werden sollen. Nach ihrer Ansicht ist diese Einweihungsmöglichkeit nicht eingetreten, weil das erste Goetheanm zerstört und die Christus-Figur nicht fertig gestellt wurde."

      Das sagt sie soweit ja richtig: JvH beschreibt also diese Möglichkeit der Einweihung - und selbstverständlich sagt Judith von Halle nicht, daß man NUR so den ätherischen Christus erfahren könne - JvH ist ja selbstverständlich ausnahmslos mit absolut allem einverstanden, was R.Steiner sagt.
      Aber sie erzählt davon, was R.Steiner mit dem ersten Goetheanum wollte...
      .
      Weiter unten sagt Althaus dann aber:

      "Wer diese Stelle liest, kann die Empfindung haben: "Die allgemeine Trennwand zwischen dem Christus im Ätherischen und uns ist nicht beseitigt worden, weil das erste Goetheanum seine eigentliche Mission nicht erfüllt hatte. Die Trennwand zwischen dem ätherischen Christus und uns ist so geblieben."

      Das ist natürlich barer Unsinn! Die Fehlinterpretation schlechthin!!! Das erste Goetheanum ist abgebrannt - und deshalb kann man nicht auf diese Art den ätherischen Christus erleben, wie das Steiner wollte (im Sinne einer Möglichkeit der "Einweihung" in diesem Gebäude) Das heißt selbstverständlich, daß das Erleben genauso für jeden stattfinden kann, wie es Steiner beschrieben hat. Durch diesen logischen Fehler von J. Althaus am Anfang wird der ganze Text zu einem überflüssigen Irrtum, einer Fehlinterpretation. Judith von Halle hat oft in den letzten Jahren gesagt, daß wir Anthroposophen uns nicht unter Druck setzen lassen sollten, wenn wir noch kein solches Erlebnis gehabt hätten. Denn Steiner sagte, daß das genau jetzt beginnt - und noch 3000 Jahre dauert! Und in GA 131, dem dritten Vortrag (bitte nachlesen!!!), da sagt er sogar, daß die Ursache für das sog. ERscheinen darin läge, daß der Christus zum Herrn über das Karma wird - und zwar ab dem Ende des 20. Jh. - und das bewirke dann bei einigen ein Gefühl, welches sich in das Licht verwandle (das also von einem selbst ausgeht) und das den ätherischen Christus dann beleuchtet. Junko Althaus hat schön geschrieben - aber leider alles völlig falsch. Sie versteht JvH nicht, sie hat das Buch von grundauf nicht kapiert - und wer sich von ihrem Schreibstil einlullen läßt oder gar überzeugen läßt - bezüglich Judith von Halle - der hat auf eigenes Denken verzichtet!
      Gruß
      Wolfgang

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  59. Michael Mentzel

    Lieber Herr Stadler,
    so sehr ich mich freue, dass mein Bericht über "Erkennen und Erleben an der Schwelle" auch bei Ihnen Interesse erzeugt hat, bin ich doch etwas irritiert, dass Sie meinen kompletten Beitrag als Kommentar bei den Egoisten hineinstellen. Und ihn dann auch noch am Ende mit Ihren Namen unterzeichnen, was ja vielleicht unbeabsichtigt oder blogsystembedingt geschehen ist. Wenn ich richtig verstehe, geht es in Michaels Blogbeitrag um "J.v.H. Gutes Kino", zu dem Kommentare eingestellt werden können. Mein Beitrag war allerdings mitnichten als Kommentar zu dem von Michael eingestellten Text zu sehen. Ich habe Sie angesprochen am letzten Samstag, weil ich ihren Namen im Blog gelesen hatte und wir haben uns kurz ausgetauscht. Auch habe ich gesagt, dass ich bei TdZ über dieses Treffen berichten werde. Von einer Kommentierung im Blog war nicht die Rede, zumal der Text ja auch bei TdZ im Original zu lesen ist. Nun haben Sie meinen Beitrag in Gänze als Kommentierung von "Gutes Kino" verwendet. Da wäre es doch - aus meiner Sicht - sinnvoll gewesen, mich zu fragen, ob ich das möchte, oder ihn zusammenzufassen und mit Ihren Worten so zu kommentieren, dass deutlich wird, an welcher Stelle er etwas mit dem Blogeintrag von Michael zu tun hat. So ist das, mit Verlaub, kein "gutes Kino" sondern einfach nur der falsche Film.
    Mit herzlichem Gruß
    Michael Mentzel

    p.s. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine obige Nachricht als "Kommentar" bei den Egoisten dazufügen würden. Sie werden bemerkt haben, dass ich dort nicht kommentiere und ich werde das auch in Zukunft nicht ändern. Gleichwohl sage ich nochmals, dass ich Michael Eggert und die "Egoisten" außerordentlich schätze! Meine persönlichen Anmerkungen zu der Veranstaltung in Essen können Sie in den nächsten Tagen bei TdZ finden.

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  60. Wolfgang Stadler

    Ich habe mich mittlerweile bei Michael Mentzel entschuldigt dafür, daß ich seinen Text ungefragt hier reinstellte. Ich hatte das gemacht, da ich - beim Thema JvH - der Ansicht war, daß es sicher noch mehr Leute hier gäbe, die gerne wissen würden, wie der Tag verlief. Ich dachte auch, es sei klar gewesen, daß der Text nicht von mir, sondern von Herrn Mentzel stammte. Dennoch möchte ich mich auch hier noch einmal dafür entschuldigen, daß ich den Beitrag ungefragt hier reinstellte.
    Mittlerweile gibt es auch in der Zeitschrift "Das Goetheanum" einen Bericht über die Veranstaltung am Samstag in Essen - und von Michael Mentzel werden ja - wie er selbst sagt - noch Anmerkungen zu der Veranstaltung in Essen bei den "Themen-der-Zeit" erscheinen.

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  61. Antworten
    1. Danke cheese curve für den direkten link zu dem Beitrag von Frau Althaus.
      Hatte meinen Beitrag zu Wolfgang Stadler aus Erinnerung geschrieben.
      Lese nun die Worte von Frau Halle:

      "Der letzte Hammerschlag an der Zentralfigur wäre jener Augenblick gewesen, da das «eherne Meer» durchsichtig wurde. Und so wie im Augenblick des Eintritt des Christus-Geistes in die Erde zum Todeszeitpunkt auf Golgatha der Vorgang im Tempel von oben bis unten in zwei Teile zerriss, welcher alle Zeiten zuvor das Geheimnis des Allerheiligsten verhüllt hatte, so wäre in jenem Moment die schwarze Sphäre zerrissen worden, die den Blick des Menschen in die geistige Welt zuvor betäubt, die ihm sein Gewahrwerden der unmittelbaren Gegenwart Christi in der Ätherwelt verwehrt hatte."

      Ich frage mich nun nach dem direkten Lesen der Zeilen, warum seitens der führenden Verantwortlichen der AAG keine Klarstellung erfolgte. Denn die Konsequenz der Worte von Frau Halle sind indirekt-direkt: ich bin die Kennerin, ja die Verwalterin, durch mich kommt ihr zum Ätherischen Christus, da ich nun ein Geheimnis offenbare, das bisher Niemand zu Steiner kannte.

      Nimmt man/frau die Gerüchte hinzu, da sie als wiederinkarnierte Schnitzerin der Figur gelten soll, dann bedeutet das doch materialistisch gesehen, die "Übernahme" des Werkes von Steiner, da sie mit dem letzten "Hammerschlag" die eigentliche Tat getan hätte und Steiner wäre nur der Zuarbeiter gewesen, für den "letzten Hammerschlag".
      Entschuldigung an die Anhänger von Frau Halle: dümmer gehts nimmer.

      Mir tut es jedenfalls innerlich gut, da die Nächte letzter Zeit von bewegenden Vorgängen begleitet werden, wie klar Michael in seinem neuen thread über Wilber die Erlebnisse von "freudean" aufgreift. Wilber in seiner inneren Kälte zu verstehen ist wichtig, ihm nicht zu folgen ist die eigene Verantwortung. Mir kommt beim Schreiben: Grund für Wilber kann gerade das Miterleben des Todes seiner Frau gewesen sein, so daß die Kälte daher kommt, daß er eigentlich innerlich nicht mehr unter uns weilt, sondern in den jenseitigen Gefilden, Vorstellungen Abstraktionen....

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    2. @cheese und Ernst: Wenn Ihr nicht dazu in der Lage seid, das was Rudolf Steiner zum ätherischen Christus sagte (was Judith natürlich kennt und dem Judith v. Halle mit Sicherheit nicht widerspricht!) und das, was in diesem Buch steht - wenn ihr es also genauso falsch macht wie Junko Althaus, die es nicht kapiert hat bzw. die das nicht so lesen kann, wie man Anthroposophie liest: nämlich, daß man verschiedene Aspekte nicht als Widerspruch sieht - dann kann ich Dir, Cheese, einfach nicht helfen. Ich hatte damals auch mit Junko gemailt, um ihr das klarzumachen, was sie nicht verstand. Keine Ahnung, ob sie trotzdem noch immer genauso denkt...
      Ansonsten bin ich froh, daß Judith von Halle die einzige ist, die mir das von R.Steiner geplante 5. Mysteriendrama erklären und erzählen kann - und die weiß, daß R.Steiner 7 Dramen geplant hatte - die ganz genauso enden, wie in dem Buch beschrieben ist - was der schlaue Besserwisser Ernst Seler ja als "dümmer gehts nimmer" bezeichnet. Da wird sich Rudolf Steiner freuen, daß Du ihn und seine Mysteriendramen als "dümmer gehts nimmer" bezeichnest.
      Mein Tipp an Dich: arbeite daran, Dich über das Bildzeitungsniveau zu erheben! Das erste Goetheanum war halt nunmal als eine Art "Einweihungs-Gebäude" gedacht...- egal was Ihr darüber denkt. Und bevor man Widersprüche entdeckt zwischen Steiner und v. Halle sollt man - das ist nur ein kleiner bescheidener Tipp an Euch - es genauso machen, wie die Menschen, die in vielen Dingen denken, daß sich Steiner widerspricht, da er zu vielen Themen unterschiedlichste Dinge sagte, die vordergründig als Widerspruch interpretiert werden könnten: man muß anfangen, darüber nachzudenken. (Und ihr schafft den Schritt gar nicht, stattdessen kritisiert ihr, - und behauptet dann: ich denke kritisch nach...)
      Wolfgang

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    3. Wolfgang,
      das "dümmer" bezieht sich auf den "letzten Hammerschlag" usw..
      Also wenn Du nun Steiner mit einbeziehst, ist das Deine Wertung, nicht meine.

      Laut Schriften hatte Steiner 12 Dramen geplant.
      Der Vorstand gab 1973 im Großen Saal im Goetheanum vor uns Mitgliedern bekannt, wir leben als AAG nun im fünften Mysteriendrama - wir brauchen uns also von Niemandem etwas erzählen lassen.


      Das mit den Widersprüchen bei Steiner kannst Du bei ihm nachlesen. Er hat selbst betont, er mache das bewußt, damit seine Anhänger nicht an einzelnen Ergebnissen seiner Geistesforschung kleben bleiben.

      Also die Widersprüche sind bewußt gewählt, man/frau kann sagen "inszeniert".

      Kommt mir, wie schwach müsste Christus sein, wenn er davon abhängig wäre, mit dem "letzten Hammerschlag" zu erscheinen, "anthroposophisches Voodo"?!

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    4. Ach Ernst, die Theorie mit den 12 Dramen habe ich auch lange geglaubt. Aber ich bin weitergegangen... und wie das 5. Mysteriendrama verläuft - davon hast Du keine Ahnung! Sorry - ich kenne mich da besser aus. Du redest - wie immer - Dinge, für die Du Dich hoffentlich eines Tages entschuldigen wirst.

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  62. Ich bedanke mich auch für den link zu Junko Althaus. Ich denke, sie gibt eine sehr stimmige Antwort auf den Versuch von JvH den ätherischen Christus zu vereinnahmen.Ich halte das, was JvH da schreibt und wie sie es schreibt, wirklich für sehr peinlich.
    Danke auch, Ernst, für den link über die Weihnachtstagung und den Ereignissen rund um diese!
    Das war sehr spannend für mich zu lesen, und ich verstehe jetzt etwas mehr über die anthroposophische Bewegung.

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    1. Wie kommst Du auf die Idee, daß JvH den ätherischen Christus vereinnahmen will?
      Das ist doch einfach eine fette Lüge - und eine unglaubliche Verleumdung!
      Ich habe damals mit Althaus über ihre Fehlinterpretationen diskutiert - und bin mir seither klarer als je zuvor, daß das, was Du hier sagst, das peinlichste schlechthin ist! Wirklich sehr, sehr peinlich!!! Man kann halt Anthroposophie nicht verstehen, wenn man sich nicht anstrengt!
      Wolfgang

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    2. Wolfgang Stadler:
      Manchmal muß man sich schon fragen, wieso die Leute beim Lesen von jeder Logik absehen, z.B. Junko Althaus in dem Artikel über Judiths oben erwähntes Buch. Althaus schreibt:

      "Frau von Halle beschreibt die Möglichkeit einer unmittelbaren Begegnung mit dem ätherischen Christus im Sinne einer Einweihung, welche vom Besucher des ersten Goetheanums mit der fertig gestellten Figur des Menschheitsrepräsentanten hätte erfahren werden sollen. Nach ihrer Ansicht ist diese Einweihungsmöglichkeit nicht eingetreten, weil das erste Goetheanm zerstört und die Christus-Figur nicht fertig gestellt wurde."

      Das sagt sie soweit ja richtig: JvH beschreibt also diese Möglichkeit der Einweihung - und selbstverständlich sagt Judith von Halle nicht, daß man NUR so den ätherischen Christus erfahren könne - JvH ist ja selbstverständlich ausnahmslos mit absolut allem einverstanden, was R.Steiner sagt.
      Aber sie erzählt davon, was R.Steiner mit dem ersten Goetheanum wollte...
      .
      Weiter unten sagt Althaus dann aber:

      "Wer diese Stelle liest, kann die Empfindung haben: "Die allgemeine Trennwand zwischen dem Christus im Ätherischen und uns ist nicht beseitigt worden, weil das erste Goetheanum seine eigentliche Mission nicht erfüllt hatte. Die Trennwand zwischen dem ätherischen Christus und uns ist so geblieben."

      Das ist natürlich barer Unsinn! Die Fehlinterpretation schlechthin!!! Das erste Goetheanum ist abgebrannt - und deshalb kann man nicht auf diese Art den ätherischen Christus erleben, wie das Steiner wollte (im Sinne einer Möglichkeit der "Einweihung" in diesem Gebäude) Das heißt selbstverständlich, daß das Erleben genauso für jeden stattfinden kann, wie es Steiner beschrieben hat. Durch diesen logischen Fehler von J. Althaus am Anfang wird der ganze Text zu einem überflüssigen Irrtum, einer Fehlinterpretation. Judith von Halle hat oft in den letzten Jahren gesagt, daß wir Anthroposophen uns nicht unter Druck setzen lassen sollten, wenn wir noch kein solches Erlebnis gehabt hätten. Denn Steiner sagte, daß das genau jetzt beginnt - und noch 3000 Jahre dauert! Und in GA 131, dem dritten Vortrag (bitte nachlesen!!!), da sagt er sogar, daß die Ursache für das sog. ERscheinen darin läge, daß der Christus zum Herrn über das Karma wird - und zwar ab dem Ende des 20. Jh. - und das bewirke dann bei einigen ein Gefühl, welches sich in das Licht verwandle (das also von einem selbst ausgeht) und das den ätherischen Christus dann beleuchtet. Junko Althaus hat schön geschrieben - aber leider alles völlig falsch. Sie versteht JvH nicht, sie hat das Buch von grundauf nicht kapiert - und wer sich von ihrem Schreibstil einlullen läßt oder gar überzeugen läßt - bezüglich Judith von Halle - der hat auf eigenes Denken verzichtet!
      Gruß
      Wolfgang

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Egoistisch am meisten gelesen: