Michaela Glöckler, Ich im Netz

Kommentare

  1. Nicht gerade revolutionär, eher der klassische anthroposophische Vortrag. Eine Stunde lang, strukturiert, ein wenig aus der Zeit gefallen (internetnutzung ab 16, usw.).

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  2. Vielen herzlichen Dank für diesen Vortragsmitschnitt.
    Ich finde es gar nicht so „aus der Zeit gefallen“ --- meiner Ansicht nach begründet Frau Glöckler überzeugend, warum sie findet, daß Computer erst ab dem dritten Lebensjahrsiebt eingesetzt werden sollten.
    Und immerhin preist sie die elektronischen Medien nicht nur als „große Kulturleistung“, sondern ist auch selbst begeisterte facebook-Nutzerin (daß sie nach einem Jahr bereits 3000 follower hat, findet sie „rührend“ :-)).
    »Unsere anthroposophische Kulturzukunft, die geht nur übers Internet [...] „nur“ in dem Sinn, daß wenn man meint, es ginge ohne, meine ich, hat man nicht das Ganze im Auge.« ist doch eine ziemlich realistische Sichtweise.
    Und wenn Frau Glöckler sagt:
    »Wir brauchen einfach beides, das, was Rudolf Steiner sagt: größtmögliche Veroberflächlichung - so ist die Menschheit heute unterwegs -, und das muß heute kompensiert werden durch maximale Vertiefung.«
    - dann denke ich an etwas, das ich vor kurzem bei Rudolf Steiner gelesen habe (angeregt von unserem langen Bloggespräch mit Wolfgang Schumacher):
    »Der Relativitätstheorie für die physische Welt wird man nicht entkommen; man wird aber eben dadurch in die Geist-Erkenntnis getrieben werden. In dem Erweisen der Notwendigkeit einer Geist-Erkenntnis, die unabhängig von der Naturbeobachtung auf geistigen Wegen gesucht wird, liegt das Bedeutsame der Relativitätstheorie. Daß sie so zu denken nötigt, macht ihren Wert innerhalb der Weltanschauungsentwickelung aus.«

    Ich gebe Frau Glöckler recht:
    »Wenn genügend freie Menschen da sind, ist das Internet grandios.«

    Herzlichen Gruß in diese grandiose virtuelle Welt!
    Ingrid

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    1. "Aus der Zeit gefallen" nur insofern, als Informatikunterricht ab 16 ja nicht bedeutet, dass die Kinder nicht viel, viel früher mit dem Netz konfrontiert werden- oder besser gesagt, damit aufwachsen. Der gemeinsame Mittagstisch, der Reife Umgang mit Technik generell, das ist doch stark idealisiert. Außerdem ist Technik nicht nur der Ressourcenfresser, sondern auch das einzige Mittel, um künftig Energieressourcen zu optimieren. In dieser Hinsicht finde ich den Vortrag etwas nostalgisch.

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    2. "Aus der Zeit gefallen" insofern, da die Eltern vor Zehn Jahren noch das Web aus den Zimmern der Kinder verbannen konnten. Heute ist es ja bereits in v
      Spielkonsolen integriert, in Smartphones sowieso, und notfalls hat es der Freund eines Freundes. Liebe Eltern, die Schlacht ist verloren. Wenn Ihr insistiert, verliert ihr die Kinder, und sie machen es im Geheimen. Es macht wirklich keinen Sinn, das zu unterbieten (ich habe geheime Abstimmungen in 2., 3. Klassen gemacht, und danach ging es auf jeden Fall los, aber eigentlich starren sie neugierigem Blick auf eise Technik, die ein Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist. Es ist die erste Generation, die ganz mit Netz und Spiel aufgewachsen ist, es hat viele neue Berufsprofile gegeben, und viele passten dort hinein. Die Frage, ob der Umgang mit solchen Medien Leben verpassen heißt, stellt sich ihnen nicht, denn das ist ja ein Teil ihrer Wirklichkeit. Die Trennung zwischen medialer und "natürlicher" Umgebung verschwimmt längst.

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  3. Lieber Michael,

    das Ding ist doch auch, jedenfalls für mich/uns, ob noch Ausgleich und ausreichend Bewegung stattfindet, da haben wir so unsere Erfahrungen gemacht ;-) Mit Bewegung meine ich jetzt tatsächlich Bewegung, nämlich - frische Luft, Sporttreiben, Fahrradfahren oder sonst was.
    Wir erlebten nämlich, dass vei völliger Liberalität, wirklich Anzeichen von Lustlosigkeiten, auch Kommunikations-Unlust, allgemeine Unkonzentriertheiten oder gar Kopfschmerz und Agressivität auftraten, hier beim Abschillen am Bildschirm (was dann für ein nettes und tätiges Zusammenleben in der Familie, teils unerträglich wurde).

    Was sie bei Freunden machen, können wir nicht kontrollieren und wollen das auch nicht, wir reden aber...es wurde auch schon mal mit anderen Eltern gesprochen, vor allem als wir merkten, dass da dauernd und viel gespielt und vor allem mit ätzenden Kriegsspielen rumgemacht wurde...
    Jetzt gibt es schon mal tägliche Beschränkungen und im übrigen auch, wenn auch nicht so oft, gemeinsame nicht-virtuelle Spieleabende - von Schachspielen über Skat bis zu Scrabble ist da alles drin ;-)

    Und freu, gestern war hier die Bude voll, ne halbe Eishockey-Mannschaft war zu Gast, die zwischendurch mit Saft und Kuchen versorgt wurden...fand ich total toll, dass sie sich verabredet hatten...Kinder, die tat-sächlich noch Schlittschuhlaufen (können ;-)

    lg

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    1. Lieber Steffen,

      danke für Dein Erzählen aus der Praxis!
      Ja - gerade darum scheint es mir in Frau Glöcklers Vortrag zu gehen: daß zumindest in den ersten beiden Lebensjahrsiebten Bewegung nicht zu kurz kommt, sowohl körperliche als auch seelische Bewegung.
      :-) Ich freu mich mit Dir über die nicht-virtuellen Spieleabende, und besonders über die halbe Eishockey-Mannschaft!

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. Liebe Ingrid, danke dir auch :-)

      Ja, das ist eine sehr schöne Winterbeschäftigung mit dem Schlittschuhlaufen. Genau gegenüber von unserem Haus ist fast jedes Jahr eine große Wiese überschwemmt, ideal und sehr praktisch.
      Wir zwingen hier aber niemanden dazu (es sei denn es entsteht hier ein Testosteron-Überschuss mit Lagerkoller ;-) - wir mögens ja selber gern. Und so hat sich es ergeben, dass die Kinder nachzogen und mittlerweile sogar das ganze Dorf ;-)

      'Nachziehen' wollen sie natürlich auch gerne beim Computern (das liegt in der Natur des Kindes/Jugendlichen) - sie sehen uns da ja dran sitzen (ich brauche ihn allerdings auch beruflich) und in der Schule wirds auch immer mehr ... Ist nicht immer ganz einfach da einen guten Weg zu finden, aber Nein-Sagen und gleichzeitig Alternativen anbieten, gehört auch dazu, für uns jedenfalls (viele Eltern lassens auch einfach laufen, manchmal auch aus purer Not, wenn beide berufstätig sind).

      Es bedeutet schon irgendwie ein ständiges Aufraffen und auch eine gewisse Wachheit, aber eben aller Beteiligten ;-)

      herzlichst,
      Steffen

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  4. Lieber Michael,
    danke für den link, das Video,
    da Karma lebt. Werde das Video nachher anschauen.

    Technik: es ist schon das Schreiben.
    Bin noch in den letzten Tagen sehr erstaunt gewesen,
    als sich die Nachricht fand,
    Rudolf Steiner habe selbst den Auftrag gegeben
    seine Vorträge werden niedergeschrieben.

    Auch der Hinweis, Marie Steiner habe beauftragt,
    die Mitgliedervorträge mitzustenographieren.

    Wenn Steiner, wie er ausdrückte, gesprochenes Wort soll gesprochenes Wort bleiben (was mitstenographiert wurde) so konnte er öffentliche Vorträge nicht schützen, da darf jeder mitschreiben, wenn er will.
    Mitgliedervorträge niederschreiben zu lassen, als Auftrag durch Rudolf Steiner und Marie Steiner.... .

    Das "Bild" Steiners verändert sich, wird zu einem großen Fragezeichen.

    Hier der link, dank des Internets:

    http://www.rudolf-steiner.com/gesamtausgabe/geschichtliches/die_stenographen/

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    1. Lieber Ernst,

      wie ja aus dem link, den Du angibst, deutlich hervorgeht, war die Entscheidung, die Vorträge offiziell mitschreiben zu lassen, um sie selbst veröffentlichen und vor dem Druck durchsehen zu können (wenn nicht durch Rudolf, so doch wenigstens durch Marie Steiner), eine Reaktion auf die Tatsache, daß immer mehr ungenaue und teilweise grob fehlerhafte Mitschriften „unter der Hand“ an Freunde und Bekannte weitergegeben wurden.
      Ich habe gar nichts gegen Fragezeichen im Zusammenhang mit Rudolf Steiner - aber ich wäre nun doch gespannt auf Vorschläge, wie er sich in Bezug auf diese kursierenden fehlerhaften Mitschriften hätte verhalten sollen, damit sein Bild in Deinen heutigen Augen nicht zu einem solchen „großen Fragezeichen“ zu werden brauchte...

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    2. Liebe Ingrid,

      Steiner betont, er wolle eigentlich gesprochenes Wort, gesprochenes Wort sein lassen.
      Er hätte auf jeden Fall bei den Mitgliedervorträgen ein Mitschreiben unterbinden können, dazu hatte er die esoterische Autorität. Da die Mitgliedervorträge ja viel "esoterischer" waren, wäre die weitere Öffentlichkeit "geschützter" von den so intimen Aussagen gewesen.

      Dies ist ein Widerspruch in und mit Rudolf Steiner.

      Bei den öffentlichen Vorträgen mag Dein Einwand gelten.

      Du kennst sicherlich den Hinweis des Meisters von Steiner, der ihn warnte wegen der Mitmenschen, sie seien noch Kinder, es könne gefährlich werden.... ...und da mag so mancher Hass von Mitmenschen entstehen, Unverständnis, wenn sie solch esoterische Dinge lesen, möglicherweise aus dem Zusammenhang. Natürlich habe ich den Mitmenschen gefragt, welches Erlebnis ihn dazu brachte, die Anthroposophie - tätig - "auslöschen" zu wollen.
      Der link von Michael, gerade wegen der inneren Verbundenheit mit Frau Glöckler ca 1994 - schrieb dem Vorstand, da ich wie Herr Mollath für lange Zeit in einem Bezirkskrankenhaus verschwinden sollte, Frau Glöckler antwortete für den Vorstand - zeigt, die "Anthroposophie" Rudolf Steiners lebt im Goetheanum in einem Elfenbeinturm und da verstehe ich dann Frau Junko Althaus, wie sie sich verabschiedete.

      Du erwartest "Vorschläge", das würde aber bedeuten, die Einsichten welche Steiner hatte, so umfassend selbst zu haben, um ev. Fehler korrigieren zu können. Es ist fraglich ob der Ansatz, über die Vorträge weiter Anthroposophie als Gesellschaftsimpuls zu ermöglichen, wie es Frau Glöckler ausspricht, in dem Video, noch möglich ist, oder aber der Vorstand am Goetheanum diesbezüglich in einer Illusion verfangen ist.

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    3. Lieber Ernst,

      »Er hätte auf jeden Fall bei den Mitgliedervorträgen ein Mitschreiben unterbinden können, dazu hatte er die esoterische Autorität.«
      Also, seine diesbezügliche „esoterische Autorität“ kann ich nicht beurteilen. Aber offensichtlich war es so (das geht auch aus vielen anderen Quellen hervor), daß etliche Mitglieder, die Rudolf Steiners Vorträge hörten, entweder währenddessen mitschrieben oder (wenn er das, wie er es ja manchmal tat, ausdrücklich untersagte) nachher aus dem Gedächtnis persönliche Aufzeichnungen machten. Und einige gaben solche persönliche Aufzeichnungen dann auch an andere Menschen weiter --- aller Wahrscheinlichkeit nach an ihnen Nahestehende, denen sie die nötige „Reife“ zutrauten... und diese „Nahestehenden“ dann an weitere Freunde und Bekannte... ich sehe wirklich nicht, wie man das hätte verhindern können.

      »Du erwartest "Vorschläge", das würde aber bedeuten, die Einsichten welche Steiner hatte, so umfassend selbst zu haben, um ev. Fehler korrigieren zu können.«
      Eben.
      Und auch um überhaupt beurteilen zu können, ob etwas, was Rudolf Steiner gesagt, getan oder geschrieben hat, ein „Fehler“ war, müßte man umfassend selbst über die Einsichten verfügen, die Rudolf Steiner damals hatte.
      Diese Einsichten habe ich nicht. Daher hüte ich mich auch davor, zu beurteilen, was er damals hätte tun oder lassen können oder gar sollen.


      »Du kennst sicherlich den Hinweis des Meisters von Steiner, der ihn warnte wegen der Mitmenschen, sie seien noch Kinder, es könne gefährlich werden...«
      Nein - einen solchen Hinweis kenne ich bisher nicht. Das würde mich aber wirklich interessieren. Weißt Du genaueres darüber, wo ich darüber etwas finden kann?

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  5. Zwischenruf:

    Der "Freiheitsbegriff" von Michaela Glöckler wird materiell gedacht, dreht sich nur um die materielle Welt. Mein Ich erlebt an dem Film, warum ich in der AAG nicht angekommen bin. Wenn Dritte die fehlende Liebe beklagen, so kann diese nicht durch "Moral" ersetzt werden, so wie Frau Glöckler Steiner verwendet, um der "Jugend" Steinersche-Moral zu predigen.
    Interessant ist bei Minute 12 beginnt in Gesicht und Sprache eine Verklärung von Frau Glöckler, da wo sie von der "KINDERHANDLUNG" spricht, in der Waldorfschule, da wo "Religion" einzieht....
    ... sie spricht vom "Manifest" der Waldorfpädagogik.
    Wo Christus als "Lehrer der Liebe" hingestellt wird, für die Arbeit, taucht die Frage auf, ob der Begriff "Arbeit" noch gelten kann, im bisherigen Sinne. Das Problem ist Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das wird sich in der Freiheit auflösen, so wie sich ein Arbeitskreis bildet, freiwillig (als Beispiel das Ziel der Freiheit für Herrn Mollath, da der Anwalt Strate kostenlos sich zur Verfügung stellt). Es geht also nicht mehr ums Geld, ums Geld verdienen bei solch verstandener Arbeit. Sie wird zum Geschenk.

    Am Anfang fehlt Frau Glöckler das Buch über Steiner als Prophet. Warum wieder ein Buch. Und wenn, dann müssten auch all die Prophezeiungen Steiners hinein, wo er sich geirrt hat. Seine Prophezeiung, was auf dem Mars gefunden werden wird, zum Beispiel.

    ....




    Am

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  6. Nach der letzten Minute:
    hier kommt ein vollkommener negativer Aspekt von Frau Glöckler zum Ausdruck. Sie spricht von dem Gefangensein in der Welt, als sei die Welt per se nur ein Gefängnis. Sie mag so erlebt werden, je vielleicht nach Karma. Die Erde, die Welt als Freude zu erleben, gelingt Frau Glöckler nicht. Es herrscht Moral vor, das "Spiel" gibt es nicht, nicht die Freude am Spiel. Da wo sie von Sexualität spricht verbindet sie sofort das Böse, als gäbe es nicht auch die reine Freude an der Sexualität.

    Es sind einige interessante Gedankenansätze von Frau Glöckler vorhanden. Konnte erstmals "sie" nun erleben, ihr Wesen, ihre Gedanken und so frage ich mich, ja, Frau Glöckler, sie beschreiben so gut, wie das Gedankenleben ensteht, Wechselwirkung auf Seele und Körper, aber warum woll-t-en Sie nicht die Frage erkennen, welche Bedeutung, welches Ziel hat das religiöse Symbol auf die Kinder, auf die Entwicklung des "Denkens", ja des Empfindens, auf den Willen.
    Heute morgen erreichte mich eine mail eines freien Mitarbeiters zuvor erwähnter freier Arbeit. Er stellte sich als Christ vor und gleichzeitig gab er kundt, sein Ziel ist es, Anthroposophie weltweit auszulöschen. Eindringlich bat er mich, solle mich lossagen von Anthroposophie, doch betont er die freie Verbundenheit, des gemeinsamen Zieles und Wirkens für die Freiheit eines Menschen.
    Es sind freie Taten möglich, die nur, nur durch das Internet entstehen. Und plötzlich können die, welche für uns denken wollen, nicht mehr so weiter machen wie bisher.
    Eigentlich müsste ein Gespräch mit Frau Glöckler beginnen, denn mittendrin ist zu sehr das elitäre Bewußtsein vorhanden, als könne "Anthroposophie" wesentlich die Kultur der nächsten Jahrzehnte prägen. Es spricht zu viel Körperfeindlichkeit..... .

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  7. "Cäsar ist tot!!!" :-) -- ein Lobgesang auf die lebendige Lehre!

    ... und muss man nicht unterscheiden zwischen offensichtlichen Tatsachen, wie der Mensch sich so entwickelt, Wachen, Schlafen, Nahrung und Verdauung jeglicher Art, Leben, Tod... und dem, was die Gegenwart uns so zeigt?

    Und was die Gegenwart uns zeigt ist zwar Tatsache und auch die "Wahrheit", aber warum zeigt sie sich so!!? Weil wir in der Regel die Freiheit wirklich erfasst haben?? Ist das wirklich so??

    Ich fand ihren Vortrag sehr gut. UND, es ist nun einmal so, Moral(ität) hält das Leben zusammen und nicht eine wie auch immer geartete Logik, da mag sich die Scheinfreiheit aufbäumen wie sie auch will, sie wird sich ihre Blindheit aus ihren "neuen" Augen wischen müssen, um zu sehen, was es zu erkennen gilt.

    Die sogenannte Virtualität, und das scheint mir (mit) das Wichtigste an dem Ganzen Vortrag gewesen zu sein, unser ganzes Vermögen, wir selbst sind doch ebenfalls virtuell. Die "Welt" zerfällt in jene, wie wir sie sehen und jene, wie es ist. Die geistige Freiheit steht mit ihren Füssen auf den Fundamenten dessen, was man (")Gesetze(") nennt.

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    1. Ich staune über Dich, da Du doch intime geistige Erfahrungen hast.
      Spreche für Steiner:
      so wie es keine Grenzen der Erkenntnis gibt, gibt es auch keine Gesetze der Freiheit.
      Die individuell errungene Freiheit überwindet Gesetze, wirkt intuitiv direkt im Zusammenhange, erkennt, handelt ohne nach Verdienst zu schielen, sogar ohne das Ergebnis des Handelns zu erkennen.

      Es gibt keine Christuswesenheit, die den Mensch per Gesetz einkerkert, sondern eine Wesenheit, die spricht: "Wisst Ihr nicht, daß Ihr Götter seid"

      Gesetze waren und sind für das Erdensein sicherlich notwendig. Auf dem Wege der Freiheit, wie Frau Michaela Glöckler den Freiheitsbegriff umkreist, gibt es am Ende keine Gesetze, sondern eben nur Freiheit. Auf dem Wege zur Freiheit gibt es Gesetze. Da wo Michaela von der Freiheit des Arbeitslosen spricht, kennt sie nicht die Gesetze, welche den Arbeistlosen 24 Stunden an die Behörde anhängen. Er muß jeden Werktag "Gewehr bei Fuß" stehen. Es gibt da keine Freiheit, nur die Möglichkeit der freien Zeit, in der er nicht an das Arbeitsleben gebunden ist, aber eben an die Behörde. Er kann in dieser Zeit zwar Tun und Lassen was er will, untersteht aber den Gesetzen, die nach dem Namen eines Verurteilten benannt sind. Allein der Name der Gesetze macht Jeden, der ihnen unterliegt unfrei. Mir sagte Frau Klara Kreutzer, ich solle Unternehmer werden, das "freie" Unternehmertum. Doch mir widerstrebte es, Menschen für meine Person "arbeiten" zu lassen. Herr Götz Werner scheint ein "guter" Unternehmer zu sein. Frau Michaela Glöckler als Waldorfschülerin -im Video erzählt-, sie hat nie ein Leben außerhalb des geistigen Elfenbeinturms "Anthropsophie" kennengelernt (und mir kommt nun, ihre "Gesichtsverklärung" über das "Sonntagsritual" in der Waldorfschule, ist lediglich Rückerinnerung ihrer Teilnahme am Ritual und sie wirkt als Vortragende wie ein Kind mit Idealen - die für sich echt sein mögen, aber eben nur VorstellungsIdeal und da kam der Böse Ernst Seler, der "ihr" Symbol "angriff" /sie schrieb mir so etwas 1994/Herr W. Heidt wollte extra 1995 die Kopie des Schreibens) und Dritte erzählten glaubhaft, wie der Vorstand, die Kreise sich durcheinander verheiratet, verschwägert usw.. Vielleicht liegt hier ein Problem einer "geistigen Inzucht", womit wieder das "Böse" scheinbar auftaucht, von dem Michaela spricht, unsere anthropsophische Schwester. Wer das "Gesetz" als Sicherheit sucht, ist nicht zur Freiheit berufen!

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    2. Lieber Ernst,
      wie gut, daß jeder, der sich dafür interessiert, sich selbst einen Eindruck von diesem Video verschaffen kann! Ich erlebe Frau Glöckler ganz anders als Du.
      Ich stimme Manfred zu – auch ich fand ihren Vortrag sehr gut, und ihre Gedanken durchaus nachvollziehbar.
      Freilich habe ich auch keine früheren persönlichen Erfahrungen mit ihr.

      Zu der „individuell errungenen Freiheit, die Gesetze überwindet“, sei daran erinnert, daß, wie Rudolf Steiner sagt, der Bereich der Freiheit ringsum eingeschlossen ist vom Bereich der karmischen Notwendigkeit: wenn es auch keine „Gesetze der Freiheit“ geben mag, so gibt es doch karmische Gesetzmäßigkeiten, die gewissermaßen den „Boden“ bilden für alles, was sich in Freiheit ausleben kann.
      Ich empfehle dazu die Lektüre des dritten Vortrags aus GA 235.

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    3. Lieber Ernst, staune nur :-)

      Ich hatte Gesetz so geschrieben (")Gesetze(") weil ich nach einem Begriff suche jener "Substanz" in der wir mit unserer Freiheit kreieren, das ist ja kein "luftleerer" "Raum", man könnte fast nur in Tüddelchen schreiben. Und ich meine auch NICHT "Gesetze der Freiheit" sondern das, was es zu beachten gilt, schon allein dass ich nicht allein bin mit meiner Freiheit, es gilt da was zu beachten. Moral ist mir bereits so etwas, also die wirkliche und nicht jene von der wir uns wohl hoffentlich alle befreit haben. Aber Moral hat auch schon eine Form, und für mich gibt es etwas Ungeformtes in dem dennoch etwas schlummert, wenn ich es "berühre" mit meinen ureigensten geistigen Gesten, um einer ... willen. Bringe ich etwas schwachsinniges hervor so liegt es sicherlich AUCH an mir, aber während meins Tuns in Richtung Ziel da kommuniziert das noch Andere mit mir und zeigt mir online etwas auf, was ich als "gesetzmässig" bezeichnen würde, aber vielleicht ist es ja auch nur mein höheres Selbst, oder ich sitze in einem Engelsgenerator :-) -- ?

      Oder ganz runtergedampft, der Unterschied zwischen wirklicher Freiheit und purer Willkür, entwurzelter "Freiheit". Lies mal in den link von Kees rein --- http://www.perseus.ch/PDF-Dateien/Angriff_1205.pdf --- und über das von F.Hau, ich kenne dann zumindest zwei Freiheiten und das kann ja gar nicht sein -- :-)

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    4. Lieber Manfred,

      "Gesetz" als Einzahl hätte ich Dich sofort verstanden, passend zum Wort Christi, der alle alten Gesetze aufhob, nur ein Gesetz gilt noch, denke es hieß, liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

      Da ist noch das Sprichwort, Wahrheit macht frei (also nicht das Gesetz).
      Das "Gesetz" von Christus verlegt den Vorgang ja in den Menschen hinein, wenn normalerweise auch vom Alten Testament her die Obrigkeit, die Regierenden, die Gesetzgeber die (geistige) Macht verkörpern. Die Gesetzlosen als Prototyp der Freiheitskämpfer ein Mythos mit einem Wahrheitsaspekt. Deswegen "stieß" ich mich an der Verwendung, auch wenn die Anführungszeichen die Schärfe des Wortes (in der Mehrzahl) nehmen sollten.

      Den Text, auf den Du hinweist, kannte ich bereits, danke.

      Bei aller "Boshaftigkeit", die Herr Meyer an Herrn Hau erkennt, ist ein Wahrheitsaspekt zu Steiner da. Steiner hatte schon nach Außen sein Bild "gebastelt". So mögen Zitatenjäger den Hinweis finden, da er sprach, er wolle nicht, daß die Menschen wissen, Wesenheiten sprechen durch ihn, wenn er Vorträge hält.
      (da Ingrid seit langem krampfhaft wiederholt versucht, mir zu unterstellen, ich lese Steiners Worte falsch, da "seid vorsichtig" eben objektiv eine Warnung ist, sie das verneint, wobei es vollkommen unerheblich für den Sinn meines Hinweises ist, ob ein oder mehr Meister dies sagten, es geht nur darum, Steiner wurde gewarnt und wir sehen ja jetzt, was aus dem Werke geworden ist, hat es keinen Sinn auf Menschen einzugehen, die nicht denken wollen, unabhängig, ob sie es können. Ich verstehe durch die Zeit das Zurückweichen von Junko Althaus vor Wochen.)
      - Herr Meyer will doch nur das Idol Steiner erhalten, der Unfehlbare, der Papstgleiche.
      Nein, sollten die Anhänger Steiners zu den "Appointed Son of God" wechseln, der sich klammheimlich im Hintergrund weltweit mit seiner Anhängerschaft verbreitet, wie zufällig auf Hotbird ein Sender mir zeigt. Es könnte sein, der Ausspruch Steiners, wenn der Westen es nicht schafft, ein eigenständiges geistiges Leben zu verwirklichen, dann muß aus östlichen Kulturen etwas Neues entstehen, ist mitten in der Verwirklichung?! Nach Außen hin erscheint das Wirken des Mannes als Größte Gehirnwäsche die es in der Menschheit gab. Er hat bereits 6 Millionen Anhänger, trifft etwa den Obersten Rabbi in Israel, versammelt Militärs aller Länder, lädt sie ein, trifft hohe Politiker in Amerika. So ein richtig falscher Christus, ja vielleicht sogar Ahriman selbst, da er die Lösung verspricht?!
      Da macht sich der Vortrag von Michaela Glöckler irgendwie "putzig", wenn sie glaubt, auf die Kultur der nächsten Jahrzehnte Einfluß nehmen zu können, indem sie die Jugend auf Steiner verweist.
      Militärisch gesprochen: die Schlacht ist verloren. Judith von Halle, durch sie spricht Christus, in den Phillipinen ist Christus, wie er behauptet.
      Es kann sein, wir Menschen kommen mit all den Büchern nicht mehr weiter. Es kann sein, die Menschheit befindet sich in reinster Illussion, wobei sogar Steiner sagte, wüsste die Menschheit, wie es um sie steht, die Menschen würden vor Schreck tot umfallen.
      Ein krasses Wort von Steiner, herzlichen Dank den Stenographen.
      Aurobindo spricht davon, die "Menschheitsstufe überschreiten". Steiners Werk verkettet möglicherweise mehr mit der Menschheitsstufe und da kann der "böse" Impuls von Hau unc Co wiederum als Segen wirken.... aus der Umklammerung durch die Vorträge....

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    5. Ernst, welche Wesen sprachen denn durch ihn, als er den Mars beschrieb? Die Mars-Trolle? ;-)) kl. Scherz ;-)

      lg

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    6. Bei allem Ernst ist ein Scherz....
      ...danke

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    7. Lieber Ernst, keine Ursache. Ja, bei allem Ernst (ich meine jetzt nicht deine Namen ;)- man sollte den Humor nicht verlieren :-)

      Mir fällt da noch etwas zu Prophetie ein. Da kann man natürlich so oder so etwas deuten oder gar etwas hinein interpretieren...
      Wenn Frau Glöckler z.B. meint, R. Steiner hätte unser moedernes Kommunikationswesen und den Laptop vorausgesehen, dann kann man das durchaus nachvollziehen. Andererseits - schon damals war eine technische Revolution in vollen gange, vom Telefon gabs eh schon sowie Ton und Bildträgertechnik sowie Fernmeldetechnik und und...
      Man hätte da also auch ohne Hellsichtigkeit und prophetischem Konstatieren, zukunfts-weisend seine Schlüsse ziehen können...

      Genauso wie das Erlebnis im Ruhrpott - "Alles tot" usw...auch hier, jeder empfindsame und romantisch veranlagte Mensch hätte das nicht nur unterschreiben können, sondern sicher selbst so empfunden beim Anblick der trostlosen Gegend ... Aber gut, ich will da jetzt kein Spielverderber sein, es gibt bestimmt eindeutigere Hinweise ...
      Ich finde nur, hin und wieder kann man auch mal die Kirche im Dorfe lassen und nicht all zu viel hochpuschen ;-)

      lg

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    8. sorry, UND Telefon sollte es oben u.a. heißen (sowie ein sowie zu viel ;-)))

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    9. lieber Steffen,

      zur "Ehrenrettung" von Steiner, Frau Glöckler hat nur die halbe Geschichte erzählt. Steiner sagt, es werde eine Zeit kommen, da werden die Menschen in der Erde geschriebene Texte finden, nicht wissen was das sein soll, so wie damals die Ägyptischen Hieroglyphen, so Steiner.

      Nur ist dieser Teil der Prophetie, der zu den "Apparaten" aber dazugehört für manches Gemüth eine Herausforderung. Denn wie könnten all die geschriebenen Texte in der Erde verschwinden (um gefunden zu werden) wenn nicht eine große Umwälzung stattfindet. Als Mensch möchte man/frau hoffen, so etwas wird nicht passieren, aber da gibt es ja die Prophetie Steiners, die Menschheit ist dem Untergange geweiht und in den Tälern der Anden werden bereits Menschen von Meistern heranerzogen, welche die jetzige Menschenart ablösen werden. Was als denkerisches Ergebnis bedeutet, es wird keine der bisherigen Rassen "überleben" als Körpermodell... ...sie werden ausgedient haben, das Tröstliche ist, wir können dann vielleicht brauchbarere Körper als Geschenk (Tempel) verwenden.
      Ich stimme Dir zu "hochpuschen" vor jungen Menschen, das sollte nicht sein, denn die Gefahr (okk.) Hörigkeit ist immer gegeben, das sprach Steiner selbst, wie gezielt durch Weitergabe von solchem Wissen Menschen gebunden werden. Wissen ist dann Gefahr, also bleibt nur auf uns selbst zu vertrauen, auf das was in uns als Wahrheit lebt, antwortet.

      Ich danke der Runde

      Ernst

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    10. Lieber Ernst, danke für deine Ausführungen.

      Das mit dem Untergang und den Anden kannte ich noch gar nicht, weißt du welcher Vortrag das ist? Ich habe allerdings ähnliche Äußerungen schon mal von meinem früheren Lehrer Jan v. Rijkenborgh gehört (Gründer/Geistesschule/Goldenes Rosenkreuz und Steinerschüler). Da spielten die Anden auch eine Rolle, allerdings sah er speziell für den Rest oder Neubeginn der Menschheit (nach einem Untergang) so eine Inselgruppe vorraus ;-) Ich bin da mittlerweile sehr skeptisch...vor allem bei Rijkenborgh, weil leider keine seiner Vorhersagen, zumindest für die nähere Zukunft, eingetroffen sind (all seine Bücher wurden deshalb korrigiert ;-)

      Ich komm auch immer mehr dahin, dass wir die Zukunft bzw. Gegenwart doch selbst in die Hand nehmen und gestalten können, quasi voll ver-antwort-lich eine ganz neue Zukunft schaffen könnten, vielleicht eine nie dagewesene, wer weiss...Ganz interessant wären i.d. Zshg. außerdem die Fragen: Was ist Fatum, was fatalistisch und was ist Fakt?

      lg

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  8. Lieber Ernst, was ist los mit Dir, möchtest Du jetzt auch die Anthroposophie mit auslöschen? Der Unterschied Anthroposophie - Anthroposoph ist Dir doch klar? Ich kann Dich wirklich sehr gut verstehen, und ich bin voll auf Deiner Seite auch was den Herrn Mollath betrifft.

    Ich habe für mich z.B. begriffen, dass etwas "sterben" muss, um wirklich auferstehen zu können, auch persönlich erlittenes Leid und Unrecht, so schwer es auch ist und wohl auch wie ein zusätzlicher ja vernichtender Schlag vielleicht erlebt werden kann.

    Echtes Vergeben oder "Weggeben", so als läge man einen Samen in die Erde, damit er sich auflöst, ohne immer wieder nachzuschauen in welchem Stadium er sich gerade befindet und ihn dennoch im Geiste zu begleiten und ihm "zuzusehen" auf diesem Weg, es anderen Kräften zu überlassen, es ihnen zu übergeben, Deinen Teil hast Du bereits dazu beigetragen. Du gibst es in den Umraum und wirst erhört, wenn Du "opferst", darbringst.

    "Materiell gedacht", ich denke, wenn man an den Schwellen-Punkten und einer jeden "Sache" wohnt er inne, nicht dieses Loslassen, Opfern, Hingeben, Hingabe tut, vermag, DANN verbleibt man im materiellen Denken!! Der äussere Altar befindet sich in uns selbst, draussen ist er lediglich noch Symbol. Aber das Prinzip Altar ist ein solches, eine Wahrheit, er steht genau da, wo sich die beiden Welten begegnen. Die Dualität ist nur ein Ausdruck, Abbild eines Echos, eines schöpferischen Impulses. Eine jegliche Dualität verschwindet, löst sich auf in der Erkenntnis Deines/des Geistes. Maya ist nicht die Wahrheit, sie erscheint nur so, weil man sich in den eigenen Impulsen verloren hat und nur dort/da nach vorne schaut. Hinter Dir da stehst Du selbst, dreh Dich um und schau Dir ins Gesicht, ein unsagbares Lächeln wird Dich begrüßen ---

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    1. Fand erst gestern zufällig diesen Hinweis:

      "Etwas auffällig war Gustl Mollath schon immer — auffällig spontan, auffällig engagiert gegen Ungerechtigkeit und gradlinig mit einem Hang zum Extravaganten. So hat ihn zumindest Marion Ullmann in Erinnerung. Sie besuchte mit ihm die Rudolf-Steiner-Schule in Nürnberg. Er war ihr "erster Freund"."

      Nürnberger Nachrichten

      http://www.gustl-for-help.de/medien.html

      Wußte bisher nicht von diesem Schicksalsumstand. Mag sein, die Waldorfpädagogik trug und trägt zu der Standfestigkeit bei.

      Interessant ist nun auch die Einschätzung von Prof. Müller von der Uni Regensburg, sein update vom 4.2.2013

      http://blog.beck.de/2012/11/29/fall-mollath-wie-geht-es-weiter

      Wen es interessiert kann auch den Brief von Herrn Mollath an Herrn Ratzinger hier finden:

      http://www.gustl-for-help.de/

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    2. Habe den Brief an Herrn Mollath erst nach Einstellung des links gelesen. Manchmal ist es gut, erst nachher sich zu informieren, wenn auch die Korrektur erfolgen muß, Herr Mollath schrieb an den vorhergehenden Papst.

      Da Herr Mollath mit dem Schreiben aus der Katholischen Kirche austrat, wird in seiner "psychiatrischen Verfolgung" auch dieser Aspekt gelten, den mir eine Professorin einer deutschen Universität etwa 2005 zusandte:

      „vielen Dank für Ihre Zusatzinformationen. Ich werde die Studierenden auf die angegebenen
      Internetquellen aufmerksam machen. http://www.dreigliederung.de/initiative/religionsfreiheit.html
      …….aber der mögliche Zusammenhang zwischen Aspekten der Glaubensfreiheit bzw.
      kollektiven Ausübung von Religion und der Psychiatrisierung einzelner Abweichler wird an ihrem
      Fall sehr deutlich.“

      Es fiel nun auf, das Schicksal von Herrn Tennessee Eisenberg
      http://www.tennessee-eisenberg.de/
      welches das Karma der Stadt Regensburg berührt, wie nun auch am Landgericht Regensburg das Schicksal von Herrn Mollath sich weiter entfalten wird, berührt das Karma von Rudolf Steiner. Beide Männer waren Waldorfschüler, bzw. Rudolf Steiner Schüler. Beide kamen der "Staatsgewalt" in die Quere.

      In umfassenden Sinne berühren "wir" drei Schicksale in Regensburg den Bereich "Psychiatrie". Es schickte nun der Rechtsanwalt Herr Schönenberger eine kleine Schrift von Herbst 2012, die den Titel trägt: "Fundamentalkritik der Zwangspsychiatrie"
      Herr Schöneberger gründete ca. 1975 in der Schweiz einen Verein, um Menschen als Anwalt zu helfen. Er hat Tausenden zur Freiheit verholfen. Der Verein hat in der Schweiz etwa 300 Anwälte zur Verfügung, die sofort helfen können. Der Notdienst ist 24 Stunden erreichbar.

      "Ich" - zum Thema - hätte mich gefreut, wenn die Sektion der Medizin am Goetheanum sich öffentlich zur Zwangstherapie äußern würde. Herr Schöneberger charakterisiert die Zwangstherapie als "Herrschaftsinstrument". Er führt das geschichtlich aus.
      Es findet also in der Stadt Regensburg, der Stadt des "immerwährenden Reichstages" eine geschichtlich bedeutsame Auseinandersetzung am Landgericht statt. Wir hatten ca. 1992 in einem geschichtlichen Saal:

      "1541 fand hier während des Reichstages unter Vorsitz von Kaiser Karl V. ein (erfolgloses) Religionsgespräch zwischen Katholiken und Protestanten statt."
      http://www.vgh.bayern.de/VGRegensburg/wir.htm

      (Gespräch zwischen Melanchton und Eck)

      unsere erste Erfahrung mit einem Richter und Anwalt. Aber auch erste Begegnung mit Presse.

      Vielleicht kann Frau Michaela Glöckler erhellend für einen ehemaligen Rudolf Steiner Schüler aus Nürnberg öffentlich Stellung beziehen. Denn Herr Mollath kann theoretisch nach den neuen Gesetzen dieses Jahres gegen den Willen seiner Person und seines Anwaltes durch richterlichen Beschluß zwangsabgespritzt werden, im Sinne des Anwaltes Herrn Schöneberger. Er gab von sich aus die Erlaubnis, seine Schrift weiter zu verbreiten. In seiner mail wies er auf das Jahr 1995, sprach davon, das habe die "Eiterbeuele Psychiatrie" in Deutschland platzen lassen.

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  9. Teil I
    "Lieber Ernst, was ist los mit Dir, möchtest Du jetzt auch die Anthroposophie mit auslöschen?"

    Lieber Manfred,
    ich ging ins Bett, mit der Frage, soll ich Ingrid antworten, denn die Zitatstelle ist erst einmal nicht parat, ließe sich wohl leicht mit der "Internet-Technik" - hier Festplatte der Gesamtausgabe - finden. Denn ich will, denke Ingrid auch, nicht in ein früheres Hin und Her. Es kam mir dann der Gedanke, das Wesentliche will Ingrid nicht denken, nämlich, da wo Steiner als Esoteriker rein spricht, in den Mitliedervorträgen, hat er die Macht und die Kraft, das Mitschreiben zu unterbinden, mit aller Hoheit seines Geistes.
    Wenn ich nun lese, was vielleicht zu überprüfen ist, nehme den Hinweis als wahr, Steiner habe beauftragt das Mitschreiben der Mitgliedervorträge, dann ergibt sich ein sehr großes Fragezeichen für Rudolf Steiner, verweise auf die erste innere Begegnung mit ihm, als Bild und Ton, quasi seelisches Internet, wo er erst einmal "arrogant" sich vorstellte.
    Las in den letzten Monaten wiederholt Michaels Bezüge zu Neger, Steiners Äußerungen oder nehmen wir die "HEUSCHRECKEN" wie Steiner sie den Mitgliedern vorstellt, erklärt, denn intuitiv gehe ich davon aus, es war ein Mitgliedervortrag..... ....und da kommt dann irgendwie die Person, der Eingeweihte Steiner zur Erdenerscheinung, die vollkommen nicht mitbekommt, wie seine Worte auf Menschen wirken, auch wenn er die Wahrheit für sich spricht!!!
    Schauen wir die schlimmen Verbrechen gegenwärtig in Afrika an, das teilweise vollkommene Unvermögen der Gemeinschaftsbildung im Sinne eines Staates, dann hatte Steiner recht, wenn menschlich gesehen sein Ausspruch vollkommen daneben gehen muß, wenn aufgeschrieben und uns überliefert.. ...da ist das Fragezeichen Steiner.

    Die "Anthroposophie" kann nicht im Sinne der Geisteswissenschaft ausgelöscht werden. Was sich wandelt ist das Bild von Steiner. Und da ist das Video von Michael ein Geschenk, zumindest für mich persönlich. Ich habe mich in größter Not an den Vorstand gewandt und bekomme durch Michaela eine solche Reaktion, die jetzt verständlich wird: sie sind alle versteinert in Dornach, die die jährlichen Themen aussuchen. Der ganze Körperduktus von Frau Glöckler, ihre Sprache, ihre "Gesichtsverklärung", wo sie das Religiöse in die Anthroposophie hineinprojeziert, ist Vergangenheit, vergangene Anthroposophie.
    Was ich tue, tue es bewußt, die objektiv nachprüfbaren Dinge aufzeigen, Zusammenhänge bilden.

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  10. Teil II
    Deine Frage kann nur lauten: "warum entthronst Du uns Rudolf Steiner", das ist der Kern Deiner Frage. Würde ich Ingrid die Stelle aufzeigen, erst dann würde sie buchstabenmäßig es glauben. Es gilt aber aus den Dingen selbst den Wahrheitsgehalt zu erspüren und dann ist es einfach wahr, Steiner wurde von seinem Meister gewarnt, so wie er betonte, er wollte nur philosophische Bücher schreiben. Er hat sich überzeugen lassen, vielleicht auch drängen lassen und das ganze Karma mit Marie Steiner entstand. Es ist ja irgendwie auch eine menschliche Tragödie, nicht nur ein geistiges Drama.
    Indem Steiner endl-ich in den Herzen entthront wird, der geheime Papst der Anthropsophen sich auflöst, kann Raum für.... ...vielleicht hatte ich das Glück, dieses innere Bild mit Steiner zu haben, da er als ein Fragezeichen in mein Leben einbrach, seitdem als "Auf-Gabe" begleitet.

    Übrigens kennt der Vorstand eine innere Wahrnehmung, die ich ca 2003 auch im Info3-Forum bekanntgab: das Geistige der Anthroposophie hat sich aus der AAG zurückgezogen. - Es gab da noch einen Hinweis, den ich hier nicht öffentlich mache, war aber auf Info3.
    Das Video zeigt die Verwirrung, die gezielte Indoktrination, das Stehenbleiben in früheren Seelenzuständen, ein Schwarz-Weiß-Denken und eine Vergottung Rudolf Steiners.
    Als ich ab ca 1972 die Mitgliederabende wöchentlich für Jahre miterlebte:

    kein Abend, wo nicht dauernd der Name Rudolf Steiner wiederholt fiel. Jeder Geistige Zusammenhang wurde immer auf Steiner rückgeführt, sein Name hingestellt. Es waren Abende, geleitet von Frau Klara Kreutzer, immerhin Generalsekretärin für AAG-Deutschland. Und es schmerzte doch, Jahrzehnte später erfahren zu müssen, auch ihr Mann trat in die SA ein... ...eben lauter Fragezeichen.....sie befreien....

    Will hier noch einen Schicksalsmoment anführen:

    ca 1980 befanden wir, mein Zwillingsburder noch, uns in einem Stehcafe. Wir waren noch ganz junge Männer und die "alten" Anthroposophen, mit ihren Gesichtern machen schon Eindruck, denn sie machen es sich nicht leicht, in den Gesichtern ist manches verzeichnet.
    Wie wir da unseren Kaffee tranken, unter die vielen Menschen in der Breiten Gasse, der Haupt-Geschäftsstrasse, die vielen Menschen, sie waren inneres Ritual, da wurden wir plötzlich von Hinten angesprochen, es war ein Anthroposoph, ein älterer Anthroposoph.
    Wir Zwillinge waren schon einige Zeit Mitglieder der AAG. Der Mann kannte uns, wir hatten uns noch nie gesprochen.
    Kurz erzählte der Mann von seiner Einsamkeit seit Jahrzehnten in der AAG. Es gäbe keine Gespräche, keine wir-kl-ich-en Gespräche. Ob wir bereit wären, mit ihm zu sprechen.

    Da gingen mir die Augen auf, die Einsamkeit des Menschlichen inmitten der vielen Vortragsabende.

    Wir "sprechen" hier ja, insofern ein echter Fortschritt. Mein Ich empfing jedenfalls sehr viel, schon lange, bevor mein Sein aktiv sich beteiligte.... Danke für Deine Gedanken, sie zeigen Dein inneres Erleben, das Ende passt irgendwie nicht zu der am Anfang gestellten Frage... die jetzt sich beantwortet hat.

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  11. http://www.perseus.ch/PDF-Dateien/Angriff_1205.pdf

    «Seid gewärtig, dass ihr durch eure Worte
    Bösewichter erzieht»
    Von den zweierlei Arten, Anthroposophie aufzunehmen

    – Und kein Tag vergeht, an dem die Meister
    nicht die Mahnung deutlich ertönen lassen: «Seid vorsichtig, bedenkt die Unreife eures Zeitalters. Ihr habt
    Kinder vor euch, und es ist euer Schicksal, dass ihr Kindern die hohen Geheimlehren mitteilen müsst. Seid gewärtig, dass ihr durch eure Worte Bösewichter erzieht.»
    Ich kann Dir nur sagen, wenn der Meister mich nicht zu
    überzeugen gewusst hätte, dass trotz alledem die Theosophie unserem Zeitalter notwendig ist: ich hätte auch
    nach 1901 nur philosophische Bücher geschrieben und
    literarisch und philosophisch gesprochen.



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    1. Lieber Kees,
      ganz herzlichen Dank für den link!

      Nun - wie aus dem Brief Rudolf Steiners an Marie deutlich hervorgeht, hat „der Meister“ ihn nicht gewarnt, sondern ihn im Gegenteil davon überzeugt, daß „in unsererm Zeitalter“ die Veröffentlichung übersinnlicher Erkenntnissen notwendig sei - trotz der Mahnung der „alten Meister“.

      «Bleibt stark und klar», das sagen die Meister alle Tage.
      Ja. Daran will ich mich halten.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. Lieber Kees,

      ich möchte mich ebenfalls bedanken für diesen interessanten link.
      Sehr interessant auch das Denk-Gift des Felix Hau. Bei ihm lässt sich sehr schön erlebend-studieren wie er von seiner "eigenen" Intelligenz hinweggezogen wird. Die Geburt von "Bösewichten"(?), tja, man muss das ja mal unterscheiden lernen, gerade heute.

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    3. Lieber Kees,
      danke für den Hinweis,
      bin der Suche enthoben,
      es ist interessant, wie der Text anders interpretiert wird, eben wer ihn liest.

      allgemein:

      der Hinweis "dass ihr Kindern die hohen Geheimlehren mitteilen müsst"
      signalisiert eben, die Mitgliedervorträge hätten nicht niedergeschrieben werden dürfen, was Steiner nach seiner Aussage auch nicht wollte und nun - für mich - erstmals der Hinweis auftauchte, sie doch aufschreiben zu lassen. Mag sein, "Mitglieder" schrieben daheim nach Gedächtnis auf und Steiner wollte weitere Verwirrungen...
      ....habe jetzt erst unter dem link weitergelesen, sehe meine Gedanken durch Steiner bestätigt:
      " Als er im Jahr 1905 erstmals der Bitte seiner Mitarbeiterin Marie von Sivers (Marie Steiner) zustimmte, dass eine von ihm gehaltene Vortragsreihe über Schiller nach den von ihr und Johanna Mücke ausgearbeiteten Aufzeichnungen gedruckt wurde, schrieb er im Vorwort:

      Eigentlich bin ich nicht der Ansicht, dass Vorträge gedruckt werden sollen. Was gesprochen wird, ist auf das Gehört-werden und nicht auf das Gelesen-werden zu stilisieren. Gesprochene Abhandlungen oder Bücher sind ein Unding, und ebenso Bücher, die aus nachgeschriebenen Vorträgen entspringen."

      Stutze etwas, da der Name "Schiller" auftaucht, der Name ist in dem Bild von Herrn Jelle van der Meulen enthalten, meine Person betreffend. Es gibt da offensichtlich innere Zusammenhänge und gäbe es die Möglichkeit, Frau Junko Althaus könnte vielleicht mit mir die Schicksalsmomente durchnehmen, es könnte auf eine vorhergehende Inkarnation geschlossen werden, denn die Forschungsmethoden von Herrn Suhrmann überzeug-t-en mich bisher nicht (er lebt noch).

      Eigentlich müsste sich ein Kreis von Menschen nun mutvoll treffen, im Sinne von Manfred - das Gesicht anschauen - denn da momentan die Wissenschaft am Abgrund steht - Schavan - sie sich spaltet wegen Schavan und nun die führenden Psychiater Deutschlands im Fall Mollath enttarnt werden, als (Verzeihung) "politische Mietlinge", müss-t-en die Vertreter der AAG mutvoll die Schicksalspunkte aufnehmen, zu erkennen versuchen, wie sie mit Herrn Jelle van der Meulen auftauchen.

      Die Angelegenheit mit dem "Meister" lief schief, Steiner hätte früher aufhören müssen und nicht wie der Christian Rosenkreuz Zweig in Hamburg aufzeigte, anhand von Äußerungen von Marie Steiner: die Mitglieder dauerten uns... ...deswegen die Weihnachtstagung...und alles lief schief. Dieser Widerspruch des Eingeweihten Steiner bleibt evident oder Marie Steiner irrte sich?!

      Für Dritte: mein Hinweis auf die "Warnung" bezieht sich auf "Bösewichter", was Ingrid für sich konstruiert in meine Aussage hinein, ist ihr persönliches Denken, hat mit meinen Gedanken nichts zu tun. Trotzdem, verdanken wir ihr nun ihr öffentliches Bekenntnis an die "Meister", auch ein Ergebnis :-)

      Interessant für Frau Halle, Steiner lehnte Bücher im Stile von Vorträgen ab... ...der Kreis um JvH "äffte" nur Steinersche Vorträge nach, im Erstlingswerk von Frau Halle unter kleiner Mitwirkung von Herrn Suhrman.

      Zu guter letzt:
      "Seid vorsichtig" so spricht der "Meister",
      wenn das keine Warnung ist, auch an Steiner, wegen der "Bösewichter", als Gefahr..... ....mir fiel das gerade auf dieses "seid vorsichtig".
      Steiner war eben nicht vorsichtig genug.... .

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    4. Lieber Ernst,

      »was Ingrid für sich konstruiert in meine Aussage hinein, ist ihr persönliches Denken, hat mit meinen Gedanken nichts zu tun. Trotzdem, verdanken wir ihr nun ihr öffentliches Bekenntnis an die "Meister", auch ein Ergebnis :-)«
      Also, wenn wir schon von „Hineinkonstruieren“ sprechen, dann möchte ich doch anmerken, daß von einem öffentlichen „Bekenntnis“ meinerseits natürlich nicht die Rede sein kann. Das hast offensichtlich Du Dir konstruiert - ich habe nur wiedergegeben, was Rudolf Steiner an Marie geschrieben hat.
      Darum, „stark und klar“ zu bleiben, bemühe ich mich seit langem, und ganz unabhängig davon, ob die „Meister“ dazu raten oder nicht.

      Zu Deinen weiteren Konstruktionen sage ich nichts mehr, damit wir nicht doch noch in ein „früheres Hin- und Her“ geraten...
      :-)

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    5. P.S.:
      »"Seid vorsichtig" so spricht der "Meister",
      wenn das keine Warnung ist....«

      Lieber Ernst, nein, so spricht nicht der Meister, so sprechen die Meister.
      Der Meister spricht eben von der Notwendigkeit der Veröffentlichung, trotz allem...

      Gute Nacht!
      Ingrid

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  12. Lieber Manfred,
    habe Dir einige der rundmails im Falle Mollath ja zugeschickt. Die letzten nicht. Da gehe ich darauf ein, Rudolf Steiner wurde per Ferngutachten, noch dazu nachtodlich, an seinen Schriften für "schizophren" erklärt, was ja auch mir nur an Schriften widerfuhr. Vielleicht kann nur meine Person sich im Falle "Anthroposophie" und dem gesellschaftlichen Fall "Mollath" so einfühlen und mit Geistessicherheit den wissenschaftlichen (auch anthroposophischen) Betrieb aufrühren.
    Habe Herrn Streibl persönlich geschrieben, das verteilt. Unter seinem Vater war ich nach dem plötzlichen Tod von Strauß durch Stoiber als verantwortlichen Innenminister zwangspsychiatrisiert worden. Zwar schlug der Plan insofern fehl, da ich ungespritzt nach 12 Tagen freikam, doch der Skandal wirkt weiter, kann von einem Zwillingsschicksal mit Mollath schreiben:
    Hier nun ein Artikel in einer Zeitung, die sich sehr gewandelt hat. Das Interview mit Streibl zeigt auf, was auf Deutschland zukommt.
    Habe übrigens gezielt einem russischen Radiosender auch alle Informationen gegeben, denn wir Deutschen sind unfähig zum regieren, da hatte Steiner recht: wenn es vorangehen soll, bleiben wir stehen, sollen wir stehen bleiben, stürmen wir voran. Irgendwie macht das den "Neger" von Steiner wieder wett :-)
    Hier der link:

    http://www.merkur-online.de/lokales/garmisch-partenkirchen/klartext-justiz-drama-mollath-2713022.html

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  13. Lieber Ernst

    "...die Einsamkeit des Menschlichen inmitten der vielen Vortragsabende"

    Das kenne ich sehr gut, das, was man da vermisst. In meinen Augen wandelt man dann unter denen, die noch nicht gefunden haben. Sie suchen im Werk und vertrauen Steiners Werk, den Worten, den Texten, die Wortgläubigen Richtigtuer, mit dem Gehirn und ihrem Verstand, "...der an das physische Gehirn gebunden ist..." (Steiner) Sie bekommen ihre Nahrung aber nicht aus dem Hirn heraus, sie verdauen sie nicht richtig, sie trauen sich nicht... und wissen nicht, wie "es geht".

    Und dann, weil und wenn sie so unendlich gebildet und "intelligent" sind lehren sie auch noch und geben ihre jährlichen Losungen an ihre "Mitglieder" und füttern sie, von oben herab. Was von dem "Licht" zeugt, durch das sie sehen. Wie sie uns sehen und wohl auch gern hätten, natürlich nur zu unserem Besten, ohne viel zu fragen ---.

    Aber, wenn Frau Glöckler einen guten Vortrag gehalten hat, heisst es ja noch lange nicht, dass ihr Sein die gleiche Qualität besitzt. So "denken" allerdings die meisten, zumindest die, die ich in den entsprechenden Zusammenhängen kennenlernen konnte. Dieser Kniefall vor der vermeintlichen Autorität, das tut richtig weh, wenn man das erleben und erleiden muss. Diese Ab-Hängig-keiten. Es wird in Personen hineinprojiziert, was man selbst suchend ersehnt. Man legt sich gegenseitig lahm, wenn man nicht mit-ein-ander spricht.



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  14. Lieber Ernst,

    ich danke Dir für Deine Ausführungen.
    Du hast natürlich recht, es geht mir überhaupt nicht um ein streitendes „Hin und Her“ – ich bemühe mich darum und würde mich wirklich freuen, wenn es uns gelingt, alles, das als „spitzig“ empfunden werden könnte, zu vermeiden.
    Und gegen ein „Entthronen“ Rudolf Steiners kann ich schon allein deshalb nichts haben, weil ich ihn niemals auf einen „Thron“ gesetzt habe. Auch ich bemühe mich, wie Du, um Nachprüfbares --- und ich sage nicht einmal objektiv Nachprüfbares, denn auch Subjektives kann von anderen nachgeprüft werden, wenn der Gesichtspunkt klar und bekannt ist, von dem aus es wahrgenommen wurde.

    »Es kam mir dann der Gedanke, das Wesentliche will Ingrid nicht denken, nämlich, da wo Steiner als Esoteriker rein spricht, in den Mitliedervorträgen, hat er die Macht und die Kraft, das Mitschreiben zu unterbinden, mit aller Hoheit seines Geistes.«
    Lieber Ernst, ich kann das wohl denken, und es war mir auch klar, daß Du darauf hinauswolltest, als Du von „esoterischer Autorität“ gesprochen hast.
    Allerdings kann ich einstweilen nicht daran glauben, irgendjemand - und sei es auch Rudolf Steiner! - könne kraft der „Hoheit seines Geistes“ verhindern, daß jemand, der seinen Vortrag gehört hat, sobald er zu Hause ist (oder sogar noch auf dem Heimweg), einen Zettel und einen Stift nimmt und, zunächst für sich persönlich, zumindest in Stichworten aufschreibt, an was er sich erinnert. Ebensowenig daß er später, wenn ein anderer Mensch ihn wiederholt und voll drängendem Interesse darum bittet, seine Scheu überwindet und ihm, wenn auch vielleicht widerstrebend, seine Aufzeichnungen (die er dazu vielleicht im Nachhinein ein wenig überarbeitet, um sie für andere verständlicher zu machen) zur Verfügung stellt.
    Einmal ganz abgesehen davon, daß gerade Rudolf Steiner niemals in die Freiheit seiner Zuhörer eingreifen hätte wollen --- und was ein Mensch sich aufschreibt oder nicht aufschreibt, das liegt nunmal in seiner Freiheit...

    (Fortsetzung folgt)

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  15. Und noch:
    »Würde ich Ingrid die Stelle aufzeigen, erst dann würde sie buchstabenmäßig es glauben.«
    Hier hast Du mich nicht gut verstanden. Es geht mir nicht um „Buchstabenmäßiges“. Aber mir ist es sehr wichtig, zu unterscheiden zwischen den „Quellen“ und den daraus gezogenen persönlichen Vermutungen und Schlußfolgerungen.
    Unter einer „Quelle“ verstehe ich durchaus nicht nur schriftlich Vorliegendes.
    Eine solche Quelle kann selbstverständlich auch ein ganz konkretes, persönliches Erlebnis sein.
    Aber an jedes Erlebnis knüpft sich etwas, das ich jetzt einmal „innere Verarbeitung“ nennen möchte --- und dabei spielt natürlich die jeweilige Persönlichkeit herein.
    Wenn ich dann später etwas in dieser Weise „innerlich Verarbeitetes“ erzählt bekomme, ist für mich meist nicht mehr ersichtlich, wo die eigentliche „Quelle“ liegt, zu der auch ich selbst einen direkten Zugang finden könnte --- denn ich sehe nurmehr, wohin der damals entsprungene „Bach“ inzwischen gelaufen ist.

    Deshalb habe ich Dich gefragt, wo ich den Hinweis finden könnte, was dieser „Meister“ Rudolf Steiner gesagt haben soll über seine Mitmenschen, die noch „Kinder“ seien, und daß es „gefährlich“ werden könnte...
    Dieses Thema interessiert mich seit langem, aufgrund meiner eigenen Empfindungen.
    Wie oft habe ich nun schon gelesen, was Rudolf Steiner sagt über die frühere Geheimhaltung und jetzige Veröffentlichung übersinnlicher Erkenntnisse --- und dennoch steigt noch immer ein „NEFAS!“ in mir auf beim Lesen so mancher Mitteilung der Geisteswissenschaft.
    Zudem leide ich auch immer wieder sehr darunter, zu erleben, wie einzelne Sätze solcher Mitteilungen aus dem Zusammenhang gerissen werden, sodaß sie zu etwas ganz anderem werden, als sie ursprünglich waren - was natürlich gar nicht möglich wäre, wenn niemals etwas davon veröffentlicht worden wäre.

    Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mir Genaueres über diesen Hinweis des „Meisters“ sagen könntest, insbesondere, wer das überliefert hat und wo ich es finden kann.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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  16. "Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mir Genaueres über diesen Hinweis des „Meisters“ sagen könntest, insbesondere, wer das überliefert hat und wo ich es finden kann."
    Liebe Ingrid,
    damit wir nicht in ein früheres Hin und Her geraten,
    lass ich Deine anderen Gedanken ruhen.
    Zu obigen Satz:
    Du wirst sicherlich zur rechten oder linken Zeit genauere Hinweise erhalten.

    Da mein Wesen - auch für Dritte erkennbar - so eng mit dem Karma Steiners verbunden ist, sind viele Aussagen, Hinweise verinnerlicht, etwa das mit den Heuschrecken usw., ich mag da nun doch nicht hier einen Beleg für Dich finden, er wird schon zur linken oder rechten Zeit kommen, wenn er wichtig für Dich ist.

    Gruß
    Ernst

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    1. :-) Nun, es geschah - Kees verdankt - zur rechten Zeit, und liest sich bei Steiner jedenfalls ganz anders als bei Dir. :-)

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  17. allgemein:

    Meine Ehefrau hat zufällig vor zwei Stunden diesen Absatz vorgelesen:

    "Wenn Sie ein anthroposophisches Buch lesen, meinetwillen sogar, wenn Sie einen Zyklus lesen, und Sie lesen ihn so, daß ihr Lesen gleicht dem Lesen eines anderen Buches, daß Ihr Lesen so abstrakt vor sich geht wie das Lesen eines anderen Buches, dann haben Sie eigentlich gar nicht nötig, anthroposophische Literatur zu lesen. Da rate ich lieber, lesen Sie Kochbücher, oder technische Lehrbücher, oder dergleichen, denn das ist dann nützlicher, oder eine Anleitung, wie man am besten Geschäfte macht. Anthroposophische Bücher lesen, oder anthroposophische Vorträge anhören, hat nur dann einen Sinn, wenn man gewahr wird, daß man, um diese Resultate aufzunehmen, sich ganz anders stimmen muß als für andere Resultate. Das geht schon daraus hervor, daß diejenigen Menschen, die heute sich eigentlich für die besonders Klugen halten, diese anthroposophische Literatur für einen Wahnsinn halten. Ja, Sie müssen auch Gründe dafür haben, daß sie sie für einen Wahnsinn halten. Die Gründe sind diese, daß sie sagen, alles andere sagt anderes, alles andere stellt uns die Welt anders dar. Wir können uns doch nicht darauf einlassen, daß da diese Anthroposophen kommen und die Welt ganz anders darstellen! - Ja, anders ist es eben, was als anthroposophische Resultate in die Welt tritt, als das, was einem sonst erzählt wird.
    Ich muß schon sagen: die Politik, die manchmal verfolgt wird, von manchen unserer Freude, Anthroposophie dadurch schön machen zu wollen, vor der Welt, daß man eigentlich die Sache so hinstellt, als ob es gar keine Widersprüche gäbe, mit den trivialen Meinungen der anderen: diese Bestrebungen kann man eigentlich nicht richtig finden, obwohl man sie immer wieder antrifft. Man braucht eine andere Einstellung, eine ganz andere Orientierung der Seele, wenn man das nun wirklich plausibel, faßbar, begreiflich, gescheit, und nicht für wahnsinnig halten will, was Anthroposophie sagt".
    Vierter Vortrag, Wien, 1. Oktober 1923 - Rudolf Steiner

    Michael Mentzel schreibt auf seinem blog

    http://www.themen-der-zeit.de/content/Steiner_und_der_Rassismus.1696.0.html

    Weder Zander, noch Ansgar Martin haben die von Steiner vorausgesetzte "andere Einstellung" (was das auch sei) "Widersprüche" finden sich auch im Werk Steiners, das ist aber nicht ein Problem, Steiner sprach ausdrücklich von Irrtümern, die auch er noch im Einzelnen von sich gäbe. "Andere Stimmung", das wäre der "rote Faden"......der auch mit gerechter Kritik an Steiner umgehen kann.....

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  18. lieber Manroe, gerne geschehen,
    hier

    gibt es noch einiges ueber die Hau/Heisterkampsache damals. Mein Referenz in ein anderes Forum hier ueber die verleitende Intelligenz bezog sich eigentlich auf dieser sache und weniger auf die damalige Diskussion.

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    1. ich sehe allerdings das in das genannte Artikel alle Links unwirksam gemacht wurden, ob das Zu-fall ist?
      aber
      hier
      gibt es noch erhaltene Informationen

      ich war da selbst noch im HauGrauStreit beteiligt, aber meine Mailadresse dort genannt ist inzwischen verlaufen, letsztendlich hat es geholfen das Hau nicht mehr in Info3 geschrieben hat und das er eine andere Funktion im Administration bekommen hat......

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    2. Ich habe keine Ahnung, warum Du Deine unversöhnlichen Streitigkeiten, die 8 Jahre alt sind, hier dauernd wieder hochkochen lässt und Dir ein paar Zustimmende suchst. Möchtest Du damit im Nachhinein "gewinnen"?

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    3. Wenn die Vergangenheit manchmal peinliche Erinnerungen aufruft braucht man es trotzdem nicht Tod zu schweigen weil man im Heute davon lernen kann....

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    4. Ja, aber Du siehst ja, so ein Manfred spricht gleich von "Denkgift" der Anderen; es geht schnell um Dämonisierung und Abstempelung, und niemand ist da, die Beschuldigten zu verteidigen. Das ist nicht fair und ausgewogen, und ich fühle mich hier als Moderator im Jahr 2013 benutzt. Im übrigen bildet sich immer schnell eine luziferische Rechthaber- Fraktion, die sich "geistig" überlegen fühlt. Das Hochkochen so alter, tiefer Konflikte erscheint mir giftig.

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    5. Manfred hat natuerlich so seine eigene Verantwortung,wie auch du als du meint Beschuldigungen verteidigen zu muessen oder koennen, und auch du gebrauchst nun das Wort giftig. Ich glaube das Problem von damals ist noch immer nicht bewaeltigt,wenn Noch immer Emotionen hochkommen. damals wurde Steiner ganz offen angegriffen,heute geschieht es noch immer abet sehr viel subtiler.

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    6. Du hast sicherlich ein paar persönliche Wunden davon getragen. Ich möchte die Vergangenheitsbewältigung nur ungern weiter fortsetzen, solange die anderen Beteiligten nicht dabei sind.

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    7. Michael,
      "so ein Manfred", wie muss ich das verstehen, bevor ich es in mein Gemüt lasse?

      "Ja, aber Du siehst ja, so ein Manfred spricht gleich von "Denkgift" der Anderen."

      Das mit dem Denkgift kann ich Dir gern darstellen, ich erlebe es als eine treffende Bezeichnung aus der inneren Anschauung. Allerdings kann ich auch verstehen, dass Du so etwas nicht möchtest, auf Deinem blog, wenngleich es mir doch ein wenig zu denken gibt. Und mit Kees hat es doch überhaupt nichts zu tun, dass ich es so erlebe, was ich da gelesen habe.

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    8. Ich war in den alten Zeiten dabei, bei RSL, und hatte keinen Bedarf, das jetzt nochmals nach zu lesen. "So jemand wie Manfred" war eine nicht ganz faire Anschrift an Dich und sollte bedeuten, jemand, der schnell mit der argumentativen Keule dabei ist, immer aus der Überzeugung, aus einer sicheren Position heraus zu schreiben. Nicht ganz fair, zugegeben. Aber der Begriff "Denkgift" ist auch nicht fair, nicht einmal annähernd. Deine "innere Anschauung" hat womöglich ein paar Schwächen in Sachen Integrität. Dass ich Dir in dieser Hinsicht "ein wenig zu denken gebe", erlaube ich mir als Kompliment für dieses Blog aufzufassen.

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    9. Ich stehe zu Rudolf Steiner nicht deshalb, weil ich meine dass es gut für mich wäre oder sonstwie richtig sei, sondern weil ich spüre, mit meinem ganzen Wesen, dass es fast idiotisch wäre, es nicht zu tun, nur um mal wieder meine "Keule" sprechen zu lassen, sie ist langsam gewachsen und gereift übrigens. Und dass Du mir "ein wenig zu denken gibst" magst Du meinetwegen gern als Kompliment auffassen, Du wirst wissen, dass es so nicht gemeint war :-)

      Mag sein, dass mein Begriff des "Denkgifts" nicht fair ist, wie Du meinst, neben meiner inneren Anschauung hierzu erlebe ich allerdings zusätzlich noch so etwas wie ein neutralisierendes Echo auf das, was von F. Hau in Richtung Steiner "gesagt" ist. Du scheinst gewisse Sympathien dafür zu haben, das gibt mir zu denken.

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    10. Ich nehme einen Standpunkt nicht in Bezug auf Sympathie oder Antipathie ein, eher danach, dass ich Toleranz nicht irgendwie als ein Von- Oben- Herab ansehe, sondern als eine existentielle Voraussetzung. Ohne Toleranz kann man sich gar nicht entwickeln, weil man den Anderen ohne sie nie verstehen kann. Toleranz bedeutet Entwicklung, weil man mit ihr weiter lernt, vor allem auf dem Schulungsweg. Ohne Toleranz ist alle Mühe vergebens, lieber Freund.

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    11. Ich glaube nuancierung ist hier auch am Platz, in der Arznei ist auch bekannt das Gift anders werkt bei Gesundheit als bei Krankheit. Manche Arzneimittel sind eigentlich Gifte,die das Kranke genesen koennen. Gibt man es aber ein gesund Organismus,dann wird es aber davon Krank.

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    12. Lieber Michael, ich verstehe Dich. Und man kann in Toleranz und Akzeptanz dieses von Oben herab erleben, ja, ich meine sogar es ist in ihnen enthalten.

      Ich persönlich lebe nicht mit derlei Begriffen sondern schaue mir etwas an, von dem Bereich, den ich mir erworben habe. Man sagt auch gern Erkenntnis dazu, finde ich auch ziemlich problematisch. Daher bemühe ich mich aus einem begriffsfreien Raum heraus wahr zu nehmen, denn Begriffe sind ja auch nur Künder von etwas, so Wegmarkierungen für das denkende Wahrnehmen!!

      Und ganz generell jetzt, so Begrifflichkeiten zeugen von bestimmten Grenzen, sie "kartographieren". Aber die Karte ist nicht die Wirklichkeit. Ich will damit sagen, dass meine "Toleranz" bezüglich jener philosophischen Behauptungen, ja schon fast Enthauptungen Steiner gegenüber, die Grenzen überschreiten und Toleranz IST NICHT grenzenlos. Im Bilde zu F.Hau, er schlägt Steiner die Füsse weg und baut dann darauf "sein" Weltbild auf, sich, bzw. es dann "Be-Hauptend". DAS erlebe ich als ein Denkgift -- abgeleitet von dem, was ich mir inzwischen erworben habe -- im Hinblick auf Bewusstseins-Zustände Suchender und Lernender.

      Mir ist völlig klar, dass ich jetzt dastehe in den Augen so mancher als armseliger Steiner-Jünger, der die Zeichen der intellektuellen Zeit irgendwie nicht erfasst zu haben scheint, das stört mich überhaupt nicht, denn ich spreche aus mir selbst heraus, aus meinen Erfahrungen, die keimend in mir das Licht der Anthroposophie erfahren konnten und jene Keime sichtbar gemacht haben, es waren MEINE Keime, ich habe NICHTS in mich hineinpflanzen lassen!

      Und so einen F.Hau z.B. erlebe ich in "Segmenten", sprich ich würde ihn niemals ganz irgendwie beurteilen, ja, ich könnte mir sogar vorstellen wirklich von Herzen mit hm ein Bierchen zu trinken, irgendwie mag ich ihn trotzdem, klingt vielleicht absurd, ist aber so :-)

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    13. Ich jedenfalls bin froh, dass Kees den link geschickt hat, weiß ich doch von all den Dingen nichts, die vor meiner Zeit rund um die A. geschehen sind.
      Auch gehöre ich zu den Steiner-kritischen Personen und ohne diese Auseinandersetzungen wäre ich, wie auch schon oft erwähnt, nicht mehr dabei.
      Von Felix Hau, und das sei hier gesagt, habe ich nur Artikel, Beiträge oder Ausschnitte zum Thema Steiner u. A. gelesen, die entweder gewalttätig oder zynisch waren oder von Verachtung nur so strotzten.

      Ich kann mitgehen, die Dinge so grundlegend zu hinterfragen oder ganz umzuwälzen, wenn sie jedoch andauernd so herausgekotzt werden wie Hau es tut, dann hört auch für mich die Toleranz auf. Ich hab ihn auch zwei Mal hier im blog erlebt - in der üblichen großspurig/zynischen Handschrift - eine andere kenne ich von ihm nicht.
      Ich finde nicht, dass er Denk-Gift erzeugt. Warum sollte Denkgift erzeugt werden, wenn jemand etwas hinterfragt?! - es ekelt mich ganz einfach vor diesem Niveau.





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    14. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    15. Erleb-t-e bisher keine Spur von "großspurig" bei Hau. Er wirkt selbstsicher.
      Wir können Verständnis für ehemalige Waldorfschüler aufbringen, denn sie haben oftmals das geistlose einer angeblichen Pädagogik nach Steiner erlebt. In ihnen ist eingezogen, ganz dem Video von Frau Glöckler... ...was als krankmachend gelten kann, nachdem die Weihnachtstagung als gelogener Impuls nach wie vor "geheiligt" wird. Wir durften miterleben, wie eine Japanerin gerungen hat, sich letztlich zurückzog... ...es ist nur das Bild von Steiner, "Enthauptungen" usw..
      Der Vorstand in Dornach bekommt nur zurück, was gesät, versäumt wurde. Das Video mit Frau Glöckler zeigt doch die unselige Indoktrinierung junger Menschen mit Hilfe einer mißbrauchten Geisteswissenschaft, danke an das Video.... .

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    16. Kleine Zwischenbemerkung: ich habe ähnliche Äußerungen Felix Haus schon vor ein paar Jahren im Netz gefunden, das alles ist mir also nicht neu.
      Ich stimme ihm in vielem nicht zu --- aber seine Art zu schreiben ist mir dennoch um einiges sympathischer als eine Kritik, die ihm unterstellt, „Denkgift“ zu verbreiten, statt sich sachlich mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen.

      Nun kommt es freilich (außer natürlich für mich selbst) nicht darauf an, was ich sympathisch oder unsympathisch finde.
      Und wie gesagt: ich bin durchaus nicht derselben Ansicht wie Felix.
      Aber wie Michael finde ich es unfair, über Abwesende herzuziehen, und aus diesem Grund möchte ich doch hinzusetzen, daß meine „innere Anschauung“ mich einen „Felix Hau“ erleben läßt, der (:-) auch wenn ich weiß, daß der leibhaftige Felix sich wohl ganz anders ausdrücken würde :-)) etwas ähnliches sagt wie:

      »Mir ist völlig klar, dass ich jetzt dastehe in den Augen so mancher als zynisch-destruktiver Unverständiger, der die wahre Anthroposophie irgendwie nicht erfasst zu haben scheint, das stört mich überhaupt nicht, denn ich spreche aus mir selbst heraus, aus meinen Erfahrungen, die keimend in mir das Licht der Vernunft erfahren konnten und jene Keime sichtbar gemacht haben, es waren MEINE Keime, ich habe NICHTS in mich hineinpflanzen lassen!«

      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    17. Sri Aurobindo:
      "Die Engländer haben eine gewisse Liberalität und einen gesunden Menschenverstand."

      (Schüler) Liberalität?

      "Unter Liberalität verstehe ich nicht Großzügigkeit, sondern eine Art Freiheit des Bewußtseins und eine gewisse Fairness. Aufgrund dieser Tatsache, im Verein mit ihrem Gemeinsinn, herrscht im öffentlichen Leben in England keine solche Verwirrung wie in Frankreich und Amerika. Die Engländer können einander in der Zeitung vehement kritisieren -sogar persönlich-, was jedoch ihre private Beziehung nicht in Mitleidenschaft zieht. Du hast gesehen, wie Brailsford Chamberlain angegriffen hat; aber ihre Freudschaft oder privaten Beziehungen werden davon nicht betroffen."

      (Schüler) Vielleicht nur nach außen?

      "Nein, das ist völlig echt, und es herrscht eine ausgeprägte Redefreiheit in England."

      Aus "Abendgespräche mit Sri Aurobindo" S. 250

      Finde, das passt gut in die Auseinandersetzung ...


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    18. Liebe Renate,

      vielen Dank.
      Das paßt auch zu etwas, das ich gerade bei Karl Ballmer gelesen habe („Elf Briefe über Wiederverkörperung“):

      »Ich erhielt Ihren Brief vom 16.Mai. Er dokumentiert das auszeichnend Besondere der anthroposophischen Situation: daß innerhalb des Anthroposophischen das «Aushalten von Widersprüchen» eine ernste Aufgabe sein kann. Differenzen, die sich im Ringen um das Verständnis der Geisteswissenschaft unvermeidlich ergeben, sind nicht Gelegenheiten zu persönlichem Hader, sondern sind – vom höheren Subjekte der anthroposophischen Bewegung aus gesehen – Gelegenheiten zum Ertragen von Widersprüchen. Ihr Brief gilt mir als Zustimmung zu dieser Auffassung.«

      Herzlich,
      Ingrid

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    19. " statt sich sachlich mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen."

      SACHLICH, erstens sind es keine SACHEN, die hier verhandelt werden und zweitens, wenn man auch nur einen Hauch von Spürsinn für verpackte Motive im Denken (anderer) hat und dem was da so wirklich geschieht...

      Und Deine in Sachlichkeit verpackte Astralität, das tropft ja richtig aus Deiner Kiste, ich würde es noch besser verpacken! Ist ganz sachlich gemeint jetzt. Weiterhin wäre es schöner, wenn Du mehr Gerechtigkeit mit reinpacken würdest.

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    20. "Aber wie Michael finde ich es unfair, über Abwesende herzuziehen..."

      Also liebe Ingrid, da sollten wir schon ehrlich sein. Über Abwesende ziehen wir hier ja desöfteren her. Klassiker sind JvH oder Gronbach, aber es gibt noch andere, die Dornacher z.B.... und Michael gibt die Bälle vor. Ich nehm mich da auch selber an der Nase. Du machst das nicht, das weiß ich, da bist Du mir auch Vorbild.

      Ich kann F.Hau auch etwas abgewinnen - mit ganz großer Distanz. Ich hab den Eindruck, dass er Biederes zerschlagen will, und dafür hab ich auch Verständnis. Der gezierte Stil von Fr.Glöckler z.B. liegt mir auch nicht. Das soll nicht heißen, dass ich aus dem Video nicht auch etwas lernen kann. Ich bedank mich auch für den für mich etwas konservativen Fr.Hofrat- Unterricht.




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    21. Hiya Manroe,
      das sind ja ganz spannende Wortkreationen!
      :-)

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    22. Grüss Dich freudean und dank Dir - - - :-)

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    23. Das ist wirklich empörend, was ich hier über Felix lesen muss. Kommt mir auch fast so vor, als wäre es da hingestellt, damit irgendwer protestiert, was ich hiermit tue.

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    24. Ja, finde ich auch Kerstin, das ist wirklich empörend, dass man eine andere Anschauung haben kann :-) -- Allerdings lesen müssen, tust Du es ja nicht.

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    25. Hey Manroe! Da steht, Felix wäre überheblich, und einiges mehr! Was ist damit gemeint? Hier lesen viele mit, die ihn gar nicht persönlich kennen. Ich hab meine eigene Anschauung von ihm, hoffentlich machen das auch die Leser. Er hat nicht gerade stromlinienförmige Anthroposophen-Ansichten und kann genau deshalb anderen besser zuhören. Ausserdem eine sehr angenehme Persönlichkeit.

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    26. "Ausserdem eine sehr angenehme Persönlichkeit."

      Kann ich nur zustimmen - mit faustdicke hinter den Ohren ;-))

      Schöne Grüße an Felix! :-)

      lg, Steffen

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    27. Grüß Dich Kerstin,

      Deine Antworten sind mir allerdings immer noch nicht eindeutig verortbar.
      Mag sein, dass ich ein wenig auf dem Schlauch stehe :-)

      "Felix wäre überheblich, und einiges mehr! // ...und kann genau deshalb anderen besser zuhören."

      Und dass er wohl eine sehr angenehme Person zu sein scheint mag durchaus sein, habe ja auch oben etwas angedeutet, aber darum gings ja gar nicht und auch nicht darum hier Unzusammenhängendes miteinander zu verknüpfen.

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  19. zu dem Video, Michaela Glöckler, da sie so starkt auf das Böse verweist,
    dieser aktuelle Artikel
    (kann schon sein, es "ensteht" durch das Lesen Steiners manchmal ....letzter Satz (Nobelpreisträgers Daniel Kahneman) Artikel erschien heute, passend.

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/satan-wird-oefter-zur-hoelle-geschickt/872751/satan-wird-oefter-zur-hoelle-geschickt.html#872751

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  20. Das Video ist wertvoll,
    da es mitten drin aufzeigt,
    wie Stolz ein Vorstandsmitglied ist,
    daß in ganz Deutschland es staatlicherseits
    Religionsunterricht an den Schulen gibt,
    als einziges Land in der Welt,
    so hörte sich Frau Michaela Glöckler an.

    Blicken wir auf Steiners Geistigen Impuls,
    so ist es nicht die Aufgabe des Staates,
    den Religionsunterricht vorzuschreiben.

    Warum Frau Glöckler sich deshalb so freut ist schleierhaft.
    Ich erinnere mich meines Religionsunterrichtes.
    Es prägten sich die "biblischen Geschichten ein" Etwa wie sich das rote Meer teilt, besonders, als Gott den Vater prüft, in seiner Glaubensfestigkeit, er solle seinen Sohn opfern, dazu die drastischen Bilder, erinnere mich, wie der Vater mit einem Messer
    - schaue extra nach, hier
    http://www.onlinekunst.de/septemberzwei/13_28_caravaggio.html
    die Erinnerung trügt also nicht -
    an dem Kinde ansetzt.
    Steiner sprach zu seiner Zeit, vielleicht gab er eine Erklärung für die Szene?!
    Sicher ist, so eine Schilderung, wenn sie noch dazu von einer jungen Religionslehrerin den Kindern ausführlich erzählt wird, kann kein Inhalt eines Religionsunterrichtes sein. Wir waren um die 10 Jahre alt.

    Das Bild Gottes, das Bild des eigenen Vaters wird geprägt, mitgeprägt. Las vor Jahren von Menschen, welche erzählten, durch dieses religiöse Bild, bekamen sie Angst vor dem eigenen Vater.

    Durch die Hinweise auf den französischen Sprachunterricht, den Protokollen an den Waldorfschulen, zeigt sich Steiner als pragmatisch. Was würde er jetzt zu den religiösen Bildern sagen. Das Bild mit dem roten Meer hinterlieiß in mir Unvernunft ist da am Wirken, wie eine schmale Spur, daneben hoch aufgetürmt die Wassermassen, jegliche Physik ausgehebelt.

    Michaela Glöckler lobt etwas, das nicht passt. Sie überhöht auch Deutschland vor der Welt, als Musterbeispiel des Religiösen.. ...da bleibt Geisteswissenschaft irgendwie auf der Strecke, das signalisiert -mir- das Video..... .

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  21. Liebe Leser,

    meiner Ehefrau verdanke ich das Buch über die Abendgespräche mit Sri Aurobindo.

    Sie hat nun von sich aus, einen Text hereinstellen wollen, sie hat ja all die Jahre mitgelesen.

    Gerade fragt sie nach Büchern von der "Mutter" im Zusammenhange von Aurobindo.

    Google bietet sofort dies an:

    "Mutters Agenda 1951-1973

    Die Aufzeichnung über zweiundzwanzig Jahre, in 13 Bänden mit insgesamt 6000 Seiten, einer einzigartigen Erforschung des Körperbewußtseins. Auf Sri Aurobindos Spuren entdeckte die in Indien "Mutter" genannte Fortsetzerin seines Werks ein "Mental der Zellen", das ermöglicht, die Bedingungen des Körpers ebenso radikal zu verändern, wie einst das erste Stammeln eines "denkenden Mentals" die Bedingungen des Anthropoiden verwandelte."

    http://www.evolutionsforschung.org/Agenda.htm

    bin nun so verblüfft,
    erstens, der Impuls kommt von Renate,
    zweitens, finde ein Bindeglied.

    Vor etwa 2 Wochen, die ganze Nacht,
    die Körperzellen sprechen zu mir, es sind alle Zellen, erspüre den ganzen Körper, es ist kein Schlaf, kein Traum-Bewußtsein.
    Die Körperzellen spenden Bewußtsein, ihr Bewußtsein wird wahr, es ist für mich kein Körper mehr, wie bisher gewohnt, er ist lebendig geworden, mit eigenem Bewußtsein.

    Es ist ein Chor von Bewußtsein und alle geben sie bekannt:

    "He ist the appointed Son of God"

    Wie haben seine Lieder gewirkt wie Gehirnwäsche, all seine "sons" and "daughters", all diese weißen Gestalten im "Neuen Jerusalem" auf den Phillipinen.

    Erfüllt sich damit das vor Jahren wahrgenommene Bild, wie meine Ehefrau Aurobindo und seinen Schülern die Zimmertür (reales Zimmer) öffnet, er zu mir kommt.
    Es ist so.

    Das Goetheanum als Heiligtum, der Menscheitsrepräsentant, ein Kreis des Vorstandes, Frau Glöckler, welche die Kultur prägen möchte, die Jugend auffordert, weiter am Denkmal Steiner zu basteln, diesmal ein Hohelied seiner Prophezeiungen und nun ein Erlebnis, das so unglaublich, das spirituelleste Erlebnis bisher. Keine Wortpredigt, keine Moral, kein Ritual, kein Glaube, kein Dienst, keine Schuld keine Vergebung, sondern Körperbewußtsein mit höherem Bewußtsein, als das menschliche Ich-Bewußtsein am Tage.

    Aus dem Buche von Aurobindo gehen neue Aspekte zu Europa und Japan hervor.

    Indirekt lassen sie das Ringen hier verstehen, vor allem, warum ein Japaner mit unseren "Diskussionen" nichts anfangen kann.

    Es versteht sich von selbst, muß mich nun entfernen, zumindest eine Zeit lang. Habe mich ver-führen lassen, durch das Video mit Frau Glöckler,
    danke Dir Gastgeber Michael für Deine Geduld.
    Vielleicht nimmst Du das Bild von Jelle als Verständnis für die Dinge, welche Dir g-rollten, nicht nur "Toleranz" sondern gemeinsames Verstehen. Ich habe Dir manchen geistigen Impuls verdankt, ihn auch verwendet, auch darauf in Rundschreiben verwiesen.

    Es sind doch gerade die Feinde, welche reifen lassen...

    Ernst Rudolf Seler

    Devadas
    Padranga

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    1. Wieso "Ernst Rudolf Seler"?? Wibke ist doch eigentlich Rudolf.

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  22. Letzdendlich versuchen wir doch alle, Anwesende und Nichtanwesende, unseren geistigen Weg zu gehen.

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  23. Danke, liebe freudean.
    Ja.

    Der Grund dafür, warum ich mich bemühe, bei einem „Bashing“ von Abwesenden nicht nur nicht mitzumachen, sondern sogar lieber ein wenig „advocatus diaboli“ zu spielen, ist übrigens nicht in erster Linie mein Bedürfnis nach „Fairness“, und schon gar nicht sehe ich das als ein „Gebot“, nach dem ich (und womöglich auch alle anderen) mich zu richten hätte.
    Sondern ich bemühe mich, in jedem anderen Menschen das Ich zu erkennen. Nicht das sogenannte „niedere Ego“ (wobei ich diese Bezeichnung gar nicht mag: schließlich heißt „ego“, sowohl im Lateinischen als auch im - alten und heutigen! - Griechischen, nichts anderes als „ich“...), sondern das „Höhere Ich“.
    Ich glaube nicht daran, daß es Menschen gibt, in denen dieses Höhere überhaupt nicht lebt.
    Wenn jemand etwas ganz anderes meint, sagt oder tut als ich, dann ist meine Frage daher nicht: Was ist falsch daran? Sondern meine Frage ist immer: Worin könnte er recht haben?
    Genauer gesagt: Von welcher Seite aus muß ich die betreffende Sache betrachten, um sehen zu können, worin er recht hat?

    Im übrigen lassen sich auch die Fehler eines anderen erst dann erkennen, wenn man seinen Standpunkt eingenommen hat.
    Wie (nach Edouard Schuré) der „Meister“ Rudolf Steiners sagte: »Wenn du den Feind bekämpfen willst, musst du ihn zuerst verstehen. Den Drachen kannst du nur besiegen, wenn du seine Haut anziehst.«

    Sehr viel friedlicher (und mir persönlich viel sympathischer ;-)) nimmt es sich bei Rudolf Steiner selbst aus (GA 45): »Jede Ansicht kann eine wahre sein, wenn sie treu das Beobachtete wiedergibt. Und sie ist erst dann widerlegt, wenn nachgewiesen ist, daß ihr eine andere berechtigterweise widersprechen darf, welche von demselben Gesichtspunkte aus gegeben ist. Ein Unterschied hingegen von einer Ansicht, die von einem anderen Gesichtspunkt aus gegeben ist, besagt in der Regel nichts.«

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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