Was von der Idee übrig blieb


Kommentare

  1. Sehr schön - ich begreife Deine Zeichnung so, daß eine Idee, einmal in Gedanken gefaßt, sich normalerweise mit der Dreidimensionalität des Raumes zu begnügen hat (schon die Zeit dazuzudenken, fällt schwerer) und somit „weniger“ wird, als sie ursprünglich war.
    Allerdings: ohne einmal in dieser Weise „gefaßt“ worden zu sein, kann eine Idee nicht verwirklicht werden in der ebenfalls dreidimensionalen physischen Welt – und indem sie ein Teil der Wirklichkeit wird, wird sie nicht „weniger“, sondern „mehr“, als sie ursprünglich war...

    Wirk-lich eine sehr schöne (wenn auch nur zweidimensionale ;-)) Zeichung, danke!

    Herzlich,
    Ingrid

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  2. Liebe Ingrid, ich sage meine Gedanken/ Deutungen nicht zum Bild (es sind andere als Deine), sonst ist es ja kein Rätsel mehr.

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    1. Was ich gestern noch sagen wollte (aber offenbar abzuschicken vergessen habe):
      Die Schönheit liegt natürlich, wie so oft, im Auge des Betrachters...
      Und je „freilassender“ ein Kunstwerk ist, desto mehr liegt auch die Verantwortung für die Interpretation beim Betrachter.
      :-) Das nehme ich gern auf mich.

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  3. :-) Ja natürlich, wie bei jedem ordentlichen (und erst recht bei jedem unordentlichen ;-)) Kunstwerk liegt auch hier die Schönheit im Auge des Betrachters... insofern könnte man sagen, es gibt soviele „Was von der Idee übrig blieb“-Zeichnungen wie Betrachter. Sicherlich eine ganze Menge...

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  4. Ich denke mal Ideen "besuchen" mich und so wie sie "auftauchen" oder "eintauchen" bei mir, kleiden sie sich in befruchtende Bilder, nachdem ihr Licht bei mir "eingeschlagen" ist. Sie wandeln Finsternisse in mir und bilden Lichtoasen, die mich immer besser sehen lassen, wo ich wie bin. "I die" schreibst Du, das wären die Finsternisse in mir, die da "sterben" bzw. sich wandeln im Sinne von Stirb und Werde (?)

    "Was von der Idee übrig bleibt" ?? Ich erlebe es allerdings nicht als "übrig bleiben", wenn ich auf die Wirkung einer Idee schaue, denn sie ist mir Bote meiner wahren Heimat, ich erlebe mich bereichert weil gewandelt. Daher erlebe ich mich auch nicht als Egoisten, sondern als Teilhaber :-)

    Denn Ideen sind Geschenke und nur wenn man nicht aufhört lediglich "nach vorn" zu schauen meint man Besitzer zu sein oder Eigentümer gar durch das, was geschieht, wenn die Ideen-Kometen bei mir eingeschlagen sind.

    Und ansonsten, liebe Ingrid, ist natürlich alles "sehr schön" was von Michael kommt ;-)

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    1. :-)
      Das würde ich nicht sagen, daß alles, was von einem bestimmten Menschen kommt, schon allein deshalb "sehr schön" ist.
      Und schon gar nicht würde ich sagen, daß ein Kunstwerk natürlich "sehr schön" ist.
      ;-)
      Alles Gute im Neuen Jahr!
      Herzlich,
      Ingrid

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