Christiane Feuerstack: Vertrocknete Mitte, blühender Umkreis

Im Gespräch mit Monica Neve (ehemals Zeitschrift Lazarus) äußert sich Christiane Feuerstack konkret und unprätentiös über Karma, verpasste Chancen und schmerzliche Aufarbeitungen auch von Fehlentwicklungen innerhalb der Anthroposophischen Bewegung.

"Heute kann man sagen, dass die Fähigkeiten, von denen Rudolf Steiner gesprochen hat, da sind, dass Methoden zur Bewusstwerdung und Aufarbeitung früherer Leben entwickelt worden sind, überall auf der Welt – am wenigsten aber bei Anthroposophen…
Die geistige Welt sucht sich eben andere Wege, wenn einer verschüttet wurde.
Auch andere Dinge, die Steiner vorhergesagt hatte, sind da: spirituelle Impulse in allen Lebensbereichen bis hin zur technischen Entwicklung. Da ist doch in den letzten Jahren ungeheuer viel passiert! Anthroposophen scheinen diese Entwicklung zu verschlafen oder arrogant zu belächeln oder einfach nur abzuwerten… Bei mir stellt sich hinsichtlich der Überreste der Anthroposophischen Gesellschaft das Bild einer Pflanze ein, die zum vertrockneten Stengel einer Pusteblume geworden ist. Aber im Umkreis sind viele andere Löwenzahnpflanzen aufgegangen!"

Rund um dieses (schon geradezu historische) Interview ist eine Website mit einem integrierten Blog entstanden.


Kommentare

  1. Sehr symphatisch, ihrer Einschätzung kann ich zustimmen. Habe gelesen, dass CF die Tochter von Heide Oehms ist, das Buch über Karma-Erkenntnis hat mir gut gefallen

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  2. Ich wiederhole das gerne noch einmal: Als Ich bin ich, der Anlage nach, ein aus Freiheit handelndes Wesen. Daher bin ich, wiederum der Anlage nach, dazu veranlagt, "einer" derjenigen Schauplätze zu sein, auf denen sich das Weltgeschehen kreuzen will. Dafür kreuzen will, das Strömungen, die auch mich durchströmen, mehr und mehr auch ich so eine Ausrichtung zur Freiheit einzubilden strebe, das sie eines guten Tages der „Neuen Schöpfung“ so eingegliedert werden können, das sie keinen Schaden dadurch erleidet. Das Ganze ereignet sich innerhalb des einförmigen Umganges des Weltgeschehens mit sich selbst.

    Darinnen finden sich nun auch solche Vorgänge, anhand derer und das liegt durchaus innerhalb der Möglichkeiten der Freiheit, jemand zu der Meinung gelangen kann, es ginge dabei darum, ungekreuzte Kräfte einfach anderen Vorgängen überzustülpen. Ungekreuzt bedeutet, nicht auf dem Stamm des freien Ich gepfropftes und in Folge kein von den Wurzelkräften des Ich durchströmtes Weiterwachsen und gedeihen. Aus Vorsorge dafür wurden solche Bilder in die Welt gesetzt, die den Anschein erwecken können, so jemand schade dadurch „seiner“ weiteren Entwicklung. Hier, in diesem Kontext, seinem Karma.

    Mithin, Karmaerkennntnis will bedeuten zu erkennen: Ich bin ein, der Anlage nach, aus Freiheit handlungsfähiges Wesen, das dazu veranlagt ist, Strömungen so kreuzen zu können, das sie in Folge sich wiederum auf einem „Kreuzzug" finden können. Diesmal hin zum „Neuen Jerusalem“.

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    1. "Daher bin ich, wiederum der Anlage nach, dazu veranlagt, "einer" derjenigen Schauplätze zu sein, auf denen sich das Weltgeschehen kreuzen will."

      Der Text ist fortschrittlich, da er von einer "Gemeindestruktur" oder "Kirchenstruktur" zu individueller Verantwortung führt.

      Der neue Papst in seiner ersten Predigt vor den Kardinälen:

      "Wenn wir ohne das Kreuz voranschreiten, aufbauen und bekennen, dann sind wir keine Jünger des Herrn."

      Das Fatale ist das Vornewegtragen, das Missionieren, ein elitäres kirchlich-christliches Bewußtsein, das nicht mehr in die Gegenwart passt, wie ein zweiter Satz des neuen Papstes:

      "Wenn wir uns nicht zu Jesus Christus bekennen, bekennen wir uns zur Diesseitigkeit des Teufels"

      http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-03/papst-franziskus-messe-botschaft

      Es ist diese christliche Schwarz-Weißmalerei, die nicht hilft. Alles außer Christus ist des Teufels. Was nicht "vernagelt", nicht "gekreuzigt" ist, hat keinen Sinn, keinen Wert.
      Anders herum, was wäre Christus ohne unser individuell Erlebtes, Errungenes, Erfahrenes, dem Christus zum Geschenk. Wird Christus erst durch uns erfahrbare Realität, ohne Furcht, ohne die "Nägel".

      Kann es noch aus "Vorsorge" "päpstliche Bilder" geben, an die angelehnt, das individuelle Bewußtsein glaubt "gerettet" zu sein. Alle Menschen zu verteufeln, welche Christus nicht nachfolgen, nicht nachfolgen können, da Bilderbewußtsein vor Kinder hingestellt niemals den Christus individuell erwachen lassen kann, in der Gegenwart.
      Es liegt in der Gegenwart allein an Christus, sich individuell im Menschen zu offenbaren, da Kirchen- und Priesterämter nicht mehr tragen, nur die Institution Kirche erhalten. Der Mensch will, muß sich vom Kreuz befreien, denn es macht ihn unfrei, weil es Götter-Karma des Christus und nicht des Menschen ist, als Gesellschafts-Vorgang. Eine gewisse Ratlosigkeit der Menschheit, sie trifft auch auf die Götterwelt zu, denn nur durch die individuelle Erfahrung des Menschseins, können die Götter eine Antwort finden. Sie sind ohne den Schnittpunkt des Menschseins hilflose Wesen...... (diese Gedanken wurden durch Deine Gedanken Burghard Schildt angeregt, danke)




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    2. Es ist die Frage ob als der neue jezuitische Pabst das Wort Christus verwendet ob er dann auch Christus meint und nicht Jezus im Sinne seiner Orden.

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    3. Lieber Ernst,

      danke für deine Gedanken zu Burghards Ausführungen.
      Zu Papst und Kirche: Ich fürchte, vorerst kann man nicht allzu VIEL erwarten von Kirche und Papst, aber die vielen Austritte aus der Kirche und immer lauter werdende Proteste intern, sprechen ja für sich. Sie wird so sicher nicht bestehen können auf Dauer...es geht ja fast schon unmenschlich zu, siehe all die zahlreichen und unseligen Verbote usw.

      Und wer weiss, vielleicht passt hierzu ja auch das einfache Wort Tagores: ;-)

      "Als ich Gefangener in deinem Hause und die Türen noch
      verschlossen waren, plante mein Herz ständig zu fliehen.
      Jetzt, da du die Türen und Fenster geöffnet hast, bleibe ich.
      Mit meiner Freiheit hältst du mich gebunden."

      lg

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    4. lieber Steffen,

      mir gefiel der Hinweis von Michael, da ich bis jetzt nicht wußte, Tagore wurde im selben Jahr wie Steiner geboren und Tagore weilte einmal in Berlin.
      Las vor Jahren Hinweise Steiners zu Tagore, einst Jünger von Christus, also das "Indische" ist im Kerne bei Tagore ein christlicher Impuls.

      Mit Burghard Schildt wurde mir selbst exemplarisch klar, wie Gedanken miteinander reif-t-en, durch die Jahre. So richtig gedanklich konnte ich mich nur mit meinem Zwillingsbruder stundenlang unterhalten, oft ganz gegensätzlich, bis sich in der Mitte der gemeinsam errungene Gedanke christallisierte. Es waren einige Jahre, in Regensburg und wir besprachen uns da immer, bevor wir dann am Wochende, oft bereits am Freitag in die "Scala" tanzen gingen. Für mich Schüchternen war es das erste Mal, als mit ca 35 Jahren ich mich mitten hinein in das Disko-Tanzen begab und vom ersten Augenblick an mit geschlossenen Augen tanzte, Ausdruck, Hingabe, Verbundenheit Gewissheit, wobei die Hände sich frei im Raume bewegten, ohne Jemanden zu verletzen, manchmal nur sachte Jemanden berühren. Wir Beide waren damals bekannt, sogar in München wurde über uns gesprochen und mit der Geschäftsleitung besprach ich mich einmal und sie gaben kundt, sie erkennen, da geschieht etwas Spirituelles, doch sie lassen das bewußt gewähren, sie rechneten uns auch hoch an, daß wir keine Mädchen "abschleppten", denn die waren natürlich durch diesen besonderen Tanz.... (verdanke die Gelegenheit Tanzen zu beginnen meinen Zwillingsbruder, der damals als Künstlergestalt in Regensburg bekannt war, mir die Türen öffnete).

      Will mit der Einlage auch verdeutlichen, "wir" schaffen die Veränderung, die Wandlung nur gemeinsam. Natürlich gab es auch in der Disko spirituelle Gespräche mit Menschen. Mein Bruder lernte dort den Leiter des Waldorfkindergartens kennen, der mich später bat, die wöchentlichen Gesprächsabende zu begleiten. Es liegt also Karma mit den Anthroposophen vor, bis hinein in eine Disko.

      Den von Dir zitierten Vers,
      er hat das anmutige eines Christlichen,
      das sich in den Augen des Bildes mit Einstein wiederfindet,
      durchaus etwas Trauriges und die letzten Worte von Tagore,
      doch wie ein Herüberwehen eines Christentums "gebunden",
      das erst am Anfang steht.... .

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    5. Nachtrag,
      damit das mit dem Tanzen nicht so süßlich dasteht:
      wo viel Licht, viel Schatten u. umgekehrt.
      Die Tanzperiode dauerte etwa vier Jahre.
      Manchmal auch mit Live-Musik, Höhepunkte,
      aber es gab auch Abende, Nächte, da die Tanzfläche fast leer,
      kam aber nur ein paar Mal vor, leer, weil betrunkene Gestalten mit Biergläsern in der Hand bewußt provozierend die Tanzfläche betraten, außen herum hunderte Augenpaare, beobachtend was geschieht. Sie wankten, doch ich schloß die Augen und es hatte die leere Tanzfläche ja auch Gutes, da noch mehr Raum vorhanden war, umgewandelte Eurythmie, stieß kein einziges Mal mit Jemanden zusammen. Mein Zwillingsbruder konnte nicht so tanzen, er hatte die Augen mehr offen, es gab da auch Zusammenstöße, splitterndes Glas, denn in den Augen der Betrunkenen glimmte trotz aller Besoffenheit die Sehnsucht des Menschen, sie wollten verstehen, was da geschieht und doch torkelten sie nur herum und ich stellte auch fest, es umgab eine schützende Aura den Körper. Durch die Jahre hatte sich auch ein doch fester Besucherstamm gebildet und der Disk jockey kannte durch die Jahre, welche Lieder er gezielt nacheinander auflegen mußte, um uns alle zu einem gemeinsammen tiefen freudigen Erlebnis zu führen. Wir arbeiteten alle zusammen und ich kann mir Christus nur in der Freude des Tanzes vorstellen...... .

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    6. Ich hatte mir ja schon gedacht, dass es von Ernst in diesen Tagen einen ausführlicheren Kommentar zum neuen Papst geben würde, hätte allerdings eher mit einer Platzierung im JvHalle Thread gerechnet, da immerhin eine gewisse thematische Nähe. Mit dem Artikel über C. Feuerstack hat das allerdings ebensowenig etwas zu tun, wie mit dem Kommentar von Burghard S.

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    7. "Mit dem Artikel über C. Feuerstack hat das allerdings ebensowenig etwas zu tun,"

      An anderer Stelle wurde beschrieben, wie eine Begegnung mit der Leiterin der Eurythmieschule, Frau Proskauer, stattfandt. Gespräch vermittelt von der Generalsekretärin Frau Clara Kreutzer, nachdem ich in einem Traum darauf hingewiesen worden war, mich mit der Eurythmie zu verbinden.

      Es gibt eine innere Verbundenheit, Karma:

      "1978 -1982 Eurythmiestudium in Nürnberg,"

      so steht es im Lebenslauf von Christiane Feuerstack. Das Gespräch, von dem ich aus der Nacht zuvor wußte, auch die Eurythmielehrerin Frau Angelkia Storch wird anwesend sein, fand etwa 1981 statt, als Frau Feuerstack Schülerin von Angelika Storch und Proskauer war. Es gibt also einen lebendigen Karma-Schnittpunkt. Der Kommentar, es gäbe keine "thematische Nähe" zeigt, was ich oftmals bei Anthroposophen erlebte, die rein äußerlich das Geistesgut Steiners aufnahmen. Zu Burghardt Schild, alleine daß seine Gedanken mich zu einem ganz neuen Gedankenleben anregten, das ist der Schnittpunkt, hat seine Berechtigung zu antworten. Da die Katholische Kirche geschichtlich so stark mit dem "Kreuz" arbeitet, dieses Wort bei Burghard Schildt auftaucht und zeitnah die Bedeutung des Symbols wie ein "Schild" vorneweggetragen durch den neuen Papst in seiner ersten Predigt an die Kardinäle..... ...

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    8. Hallo Rainer - nur mal so:

      Dass du Ernst diese besondere Art Verbindung zu Burghards Gedanken absprichst (es ging ja nicht nur um den Papst), spricht nicht gerade für Toleranz, ich finde das sogar sehr arrogant uns stiselig von dir ;-) Wenn diese Gedanken Burghards eben genau das ausgelöst haben bei Ernst, dann vermute ich dahinter nicht gleich ein bewußt gewähltes Schlupfloch zum Papst oder ähnliches, zumal es auch um anderes ging...Ich würds auch sehr schön finden, auch mal von dir etwas anderes als reine Bücherkommentare zu hören...

      Und zudem - warum eigentlich nicht kurz den Papst, die Papstwahl ansprechen? Ich hatte das auch schon erwartet so unter aufgeweckten und lebendigen Mitmenschen, es liegt ja in der Luft, weil's eben aktuell ist. Ich finde das darf doch mal sein, es wird hier auch in keinster Weise übertrieben - oder wollen wir doch lieber päpstlicher als der Papst sein ? ;-)

      So - und dein sehr knapper Kommentar zu Feuerstak ist zwar scheinbar zum Thema Karma, aber irgendwie auch gar nicht...es ist halt doch nur eine kurze Bestätigung oder Mitteilung von dir, wie man sie so kennt von dir bezügl. Autoren und ich vernehme: Du hast auch dieses nun gelesen - aber frage mich erneut: Wo findet man eigentlich den RAINER mal zwischen all 'seinen' vielen Autoren, Büchern und Bücherkommentaren? Und wenn dann mal andere Leser und Blogteilnehmer etwas detaillierter, berührter oder auch persönlicher werden (ich halte das für sehr sehr wichtig, wenns nicht übertrieben wird, da lebendig und autobiografisch, von MENSCH zu MENSCH usw.) - dann kommt dein Sarkasmus schnell mal an den Tag...warum eigentlich? Wird dir das irgendwie zu nah und fühlst dich dadurch provoziert hinter deinem gut geschützten Internet-Bildschirm? ... oder sind dir nur Bücher bzw. Autoren und 'Autoritäten' auf irgendeinem Gebiet wichtig, weil das so schön unpersönlich und gebildet ist?

      lg

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    9. Hallo Steffen,

      "Bücher bzw. Autoren und 'Autoritäten' auf irgendeinem Gebiet" sind mir schon wichtig und ich freue mich immer, wenn ich hier einen Buchtipp bekomme. Da ich relativ viel lese und auch festgestellt habe, dass Michael sich häufig von meinen Tipps zu eigener Lektüre und eigenen Gedanken anregen lässt, gibt es von mir halt, nach Lust und Laune und meistens auch nur kurz und knapp, entsprechende Hinweise.

      Autobiographische Details von mir habe ich hier in den letzten Jahren durchaus gelegentlich mitgeteilt, meistens langweilt mich so etwas aber, ich überfliege solche Dinge grundsätzlich. Bei Ernst wiederum hatte ich den Eindruck, dass er etwas viel von seinen sehr persönlichen Karma-Gedanken/Spekulationen mitteilen will, bzw. ständig Kruzifixgeschichten, Kirche usw (Was m.E. meistens nicht das geringste mit dem Thema zu tun hat).
      Das ist ja auch eigentlich nicht schlimm (manchmal ist es auch lustig) - es muss aber in einem Blog wie diesem erlaubt sein, sachlich-kritisch auf Kommentare der Anderen hinzuweisen, ist ja nicht böse gemeint.

      "Wird dir das irgendwie zu nah und fühlst dich dadurch provoziert..." Schreiben im Netz ist für mich grundsätzlich nicht "nah" und "von MENSCH zu MENSCH" ist für mich auch etwas anderes.



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    10. @ständig Kruzifixgeschichten

      im Deutschlandfunk:

      "Über die Auswirkungen des Kruzifixurteiles wollen wir sprechen mit Michael Ebertz. Er ist Religionssoziologe in Freiburg, guten Morgen Herr Ebertz.

      Herr Ebertz, was hat dieses Urteil aus Ihrer Sicht im Bewußtsein der Menschen verändert.

      Ich sag mal, es hat zumindest die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, daß die Dinge nicht mehr so weiter gehen in Deutschland wie bisher in Sachen des Verhältnisses von Staat, oder staatlichen Orten und Religion, daß wir in eine neue Phase sozusagen der Religionsgeschichte in geraten sind. Das ist zumindest mal sozusagen das Schockeregebnis gwesen und das gilt sicher auch für Europa, sogar für Italien.... ."
      - Deutschlandfunk 11.08.2010 - 9.35 Uhr

      Ein Schweizer Anwalt schrieb mir kürzlich: "das Kruzifixurteil von 1995 hat die Eiterbeule Psychiatrie platzen lassen".
      Er gründete in der Schweiz einen Verein, der vielen tausenden Menschen half und auch Änderungen der Gesetzeslage herbeiführte.

      Der Hinweis von Frau Feuerstack ist hilfreich, Steiner habe vor seinem Tode hinsichtlich der wiederinkarnierten Anthroposophen seine Ansicht geändert: sie haben erst einmal mit sich selbst zu tun, mit ihrem Karma. - Das ändert natürlich die gesamte Situation der AAG.

      Daneben zeigte das Geistige Bild von Herrn Jelle van der Meulen, alleine der Vorgang, es tauchte bei ihm auf, Karma ist da. Vielleicht hätte ich nicht der Bitte Dritter folgen sollen, ginge es nach Rainer H., auf dem blog wieder zu schreiben, denn ich hatte mich zweimal verabschiedet, bin dann zurückgekehrt. Niemand muß meine Beiträge lesen.
      JvH ist ein lebendiges Symbolproblem, Steiner war Thomas v. Aquin, Karma, wohin man/frau blickt, doch Wenige nehmen es ernst. Wie Frau Christiane Feuerstack geschehen: "kündigen", Thema verfehlt, unbequem... ...
      Ich hatte dem Schweizer Anwalt wegen Herrn Mollath geschrieben - wie erwähnt, setze mich für ihn ein. Hatte auch dem Anwalt Herrn Strate geschrieben, der möge Herrn Mollath helfen.... sicher, das gehört wieder nicht hierher....

      Abgewandelt zu diesem Kommentar:

      http://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-franziskus-wider-die-buergerliche-froemmigkeit-europas-1.1625893

      "Wider der bürgerlichen Anthroposophie"

      Da hilft nur "kündigen", wie es Frau Christiane Feuerstack erging.

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    11. "Vielleicht hätte ich nicht der Bitte Dritter folgen sollen, ginge es nach Rainer H., auf dem blog wieder zu schreiben..."

      Hallo Ernst, meinetwegen kannst Du hier soviel schreiben wie Du willst, Du hast ja recht, wenn Du meinst, dass niemand Deine Beiträge lesen muss (meine natürlich auch nicht, wiederholt sich eh). Wie gesagt, das meiste überfliege ich.
      Den meisten Kommentatoren hier scheinen Deine "Karma/Rettung der AAG/Kruzifix Ideen und Visionen" auch zu gefallen und das kannst Du doch gerne als Bestätigung sehen; da will ich auch nicht weiter rumzicken.

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    12. Hallo Rainer,

      also nichts gegen Büchertipps, davon profitiere ja auch ich.
      Und auch nichts gegen eine sachliche Kritik bzw. Sachlichkeit - aber mein Eindruck bestätigt sich eigentlich durch deine Antwort: Du möchtest doch eher Sach-lichkeit und biografisches langweilt dich, meintest du da eigenes? Also, wenn du allgemein biografisches im Blog meinst, dann fände ich das schon sehr schade und auch etwas mager, denn dieser Blog ist ja vom Grund her schon biographisch, da Michaels Tagebuch ... (natürlich kann EWIGES Wiederholen auch langweilen ;-) ...

      Aber wie sieht es denn mit anderen Dingen aus, z.B. - glaubst du an Karma oder an schicksalshafte Begegnungen o.ä.? Haben wir hier auch ein Karma, hat das ganze einen tieferen Sinn? Haben wir uns gar vorgeburtlich verabredet (wie Steiner es einmal sagte bezügl. Schicksal und Begegnungen)- um hier irgendwie weiterzukommen?....Oder sind dir solche Fragen eher suspekt und zu unsachlich? (kann ich mir vorstellen, ganz wertfrei jetzt! - aber es interessiert mich halt, wie du so denkst und tickst) ...

      Wie gesagt, nichts gegen Sachlichkeit, doch ich glaube man sollte nicht verkennen (grundsätzlich), dass eine Internet -oder Bloggemeinde wie diese (und andere) etwas Lebendiges ist, Lebendiges dahintersteht und zwar ganz simpel - durch reale Menschen.

      Gerade in so einem Blog, der (oder das) - wie gesagt, Michaels Mit-TEILEN-des Tagebuch darstellt und wir freundlicher Weise mitschreiben und mit-teilen dürfen (wo jeder natürlich Verantwortung zeigen sollte, was geht und was nicht), lebt ja nicht nur von sachlichen Hinweisen, schon gar nicht ist das alles nur totes Buchstaben-Geschreibsel hier, es löst Imaginationen, Anteilnahme und Interesse aus bei den Menschen ...

      lg

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    13. sorry, habe oben das Wörtchen 'man' vergessen..."lebt man ja nicht nur von sachlichen Hinweisen" usw.

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    14. Ich denke, man sieht sich selbst in dem Blog, man spiegelt sich als Leser in gewisser Weise. Die meisten Leser haben darüber hinaus eben keine Lust, sich zu äußern. Das geht doch weit über die Gruppe, die sich artikuliert, hinaus. Die, die aber doch mitgestalten, sind ein Teil des Blogs. Das Blog gibt dazu vielleicht einige Anstöße. Insofern ist es nicht wirklich ein persönliches Tagebuch.

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    15. "Haben wir uns gar vorgeburtlich verabredet (wie Steiner es einmal sagte bezügl. Schicksal und Begegnungen)- um hier irgendwie weiterzukommen?....Oder sind dir solche Fragen eher suspekt und zu unsachlich?"

      Hallo Steffen, mir ist das Ganze viel zu spekulativ und damit auch äußerst suspekt, abgesehen von sachlich-unsachlich...Ich finde vielmehr den psychologischen Aspekt bei all den Karma-Forschungen interessanter: Wenn man meint, oder hofft, dass die eigene Biographie irgendwie "schicksalsmäßig" mit der AAG und ähnlichen "okkulten Strömungen" zusammenhängt, hat man m.E. einfach nur den Wunsch, das eigene Ego aufzuwerten, bedeutsamer zu machen. Diese Haltung kann man sich in einer "Übung" (wenn man es so nennen will) anschauen.

      Was steht hinter dem Gedanken/Wunsch "Wir sind hier im Blog schicksalsmäßig verbunden"?

      (Etwas anderes ist die methodische und auf Erfahrungen begründete Karma-Arbeit von Menschen wie J.Saether, H.Oehms oder vielleicht auch C.Feuerstack). lg

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    16. "Was steht hinter dem Gedanken/Wunsch "Wir sind hier im Blog schicksalsmäßig verbunden"?"

      Es gibt einen Hinweis von Rudolf Steiner, von einem Menschen kann man/frau nur träumen, wenn der Mensch mit Jemanden aus einem früheren Leben verbunden ist.

      Aus Erfahrung, der Hinweis ist korrekt, Jeder kann selbst prüfen, hat er schon einmal ein Traum-Bild eines Teilnehmers im Blog gehabt. Neben den unbewältigten Karma-Fragen gab es auch eine Scheu in der AAG, spirituelle Erlebnisse miteinander zu teilen, was auch zur Sprachlosigkeit untereinander führte (erinnere an den älteren Mann, der uns Zwillinge ansprach, weil er im Zweig niemanden findet). Erlebe den blog durchaus als "freien Zweig".

      Der Hinweis auf Christiane Feuerstack ist wertvoll, da aus innerem Erlebnis (von ihr) äußere Situationen der AAG sich bestätigen, der "zerschellte" (Rudolf Steiner) Traum der Weihnachtstagung die Arbeit am eigenen Karma mehr behindert, bzw. das Auftreten von Judith von Halle wie ein Scheinauflodern den verlorenen Traum der AAG befeuern möchte (frei von ihr: die Anthroposophen sollen die Bedeutung meines Auftretens in der AAG erkennen).

      Wir sind an einem Punkt gelangt, wo die AAG als Widerspruch sich nun offen zeigt, bis hin zu einem sprachlosen Vorstand. Der zuvor gegebene Hinweis auf den Rechtsanwalt in der Schweiz, seine Bewertung, zeigt doch wie aus dem Karma Rudolf Steiners weiteres Karma durch die Aufnahme seiner Geisteswissenschaft entstanden ist, denn ich selbst kann mir die Gedankenwerdung ohne Steiners Gedanken nicht vorstellen. Sein Werk ist zutiefst karmische Grundlage dieses Lebens, wobei ich persönlich davon ausgehe, was der Sufi-Schüler mir ungefragt mitteilte, ich sei im letzten Leben mit Steiner zusammen inkarniert gewesen.
      Da Frau Feuerstack sich erinnernd an ein Gespräch mit Rudolf Steiner in die Öffentlichkeit wagt, habe eigene Erinnerungen an Steiner, erkenne durchaus auch ganz kritische Aspekte seines Handelns aus der Erkenntnis des jetzigen Lebens, was wiederum zu Frau Feuerstack passt, ihrem Hinweis auf Steiner, wir würden das Karma aufarbeiten... ...insofern mag das auch hier ein Teil dieses Geschehens sein. Ich hatte lange vor einer aktiven Teilnahme an diesem blog links von Beiträgen Michaels in meiner Öffentlichkeitsarbeit verwendet. (habe lediglich die Frage von Rainer H. als Anlaß genommen, Text richtet sich an die Allgemeinheit)

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    17. Hallo Rainer, danke für deine Antwort, habe ich mir gedacht, dass du so denkst ;-)

      Aber letztlich - ist nicht mein Ding...zudem glaube ich, man kann sich hinter zu viel Sachlichkeit auch ganz gut verstecken ;-)

      Ich finds auch etwas sonderbar, dass dich biografisches langweilt, wie du w.o. geschrieben hast...gilt das nur für diesen Blog oder hieße das im Umkehrschluss: In dieser Haltung langweilen dich deine Mitmenschen und Lebenssituationen grundsätzlich? - kann ich mir einfach nicht vorstellen, das wäre mir dann doch etwas zu sach-ICH ;-)

      Und so eine Übung machen bezügl. Gedanken und Vermutungen zu Karma: Es geht ja in einigen Fällen zunächst immer nur um Vermutungen, ist ein natürlicher Anfang für mich und dann geht es anschließend um mehr, wenn man das will. Da reicht mir ein völlig unspektakuläres, oft kurzes, aber nicht sachliches, analytisches Inmichgehen, sowie etwas Fühler ausstrecken ;-) (aber ich muss das nun nicht jeden Tag machen, hab auch noch was anderes vor)...

      Übrigens, Frau Feuestaks Ansichten zu diesem Thema gefallen mir auch sehr gut, ich lernte ihre Gedanken schon vor Jahren kennen. Vor allem hat sie eine sehr bewegliche Haltung zu dem Thema Karma und karmische Verbindungen, das läßt Raum.

      lgr.

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    18. Hallo Steffen, hatte Dir eben eine längere Antwort geschrieben, posten hat nicht geklappt, Pech

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    19. Macht nix Rainer, hat ja vielleicht seinen Sinn ;-))

      lg

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    20. Ich finde es schön und interessant, dass wir alle so unterschiedlich sind.

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    21. "Ich finde es schön und interessant, dass wir alle so unterschiedlich sind."

      Ich auch :-)

      lg

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  3. Ich kann dieser Aussage nur zustimmen - und zugleich bedauere ich das zutiefst.
    Und glücklicher Weise gibt es immer mehr Anthroposophen, die sich mit moderner praktischer Karmaarbeit beschäftigen.

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  4. Ich habe mit großem Interesse das Interview mit Christiane Feuerstack gelesen. Ich habe noch nie etwas von ihr gehört, einfach auch weil ich wirklich noch wenig von der Anthroposophenlandschaft kenne.
    Ich freue mich sehr, auf solche Menschen zu treffen - auf Anthroposophen, die nicht hochstabeln. Es gibt ja auch so viele Stabler und Wichtigtuer.
    Ich erlebe die Mitteilungen von Ch.F. sehr angenehm klar, natürlich, authentisch und frei.Ich hab den ganzen Text gestern Nacht todmüde gelesen und mich dabei erfrischt und danach sehr angenehm berührt geschlafen. Schön, ihre Mitteilungen über Steiner, der Blick und die Rückblicke auf die AAG.

    Ich tue mir auch oft schwer mit vielen Menschen, die sich mit Reinkarnation und Karma beschäftigen, weil ich der Ansicht bin,dass es auf dem Gebiet auch viel Mist gibt, jedoch bei ihr habe ich den Eindruck nicht und folge ihr sehr interessiert .

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    1. @freudean

      danke für Deinen Beitrag. Habe dadurch erst das Interview weiter gelesen, finde interessante Aspekte.
      Bin jetzt an der Stelle, wo Christiane Feuerstack von Geburts- und Todeshoroskop spricht und bin innerlich etwas geschockt-ärgerlich, da W.Suhrmann ja mein Geburtshoroskop untersuchte und "herausfand", mein letzter Todeszeitpunkt und Sterbeort sei mit Steiner identisch. Da er dies auf seiner website veröffentlichte (ohne Nennung meines Namens) spüre ich nun durch das Lesen der Zeilen von Frau Feuerstack, ihre Hinweise auf die astrologischen Untersuchungsmöglichkeiten ein noch tieferes Verbundensein mit "Nürnberg", insgesamt dem Karma der AAG. Ich hatte oben die Eurythmielehrerinnen von Frau Feuerstack erwähnt, Frau Proskauer, Frau Storch. Frau Proskauer vermittelte eine andere Eurythmielehrerin und als ich deren Wohnung zu 10 Probestunden betrat, kannte ich das Muster ihrer Tapete im Übungszimmer aus der Nacht zuvor... ...es entspann sich ein Drama, das ich früher ausführlich auf Info3 schilderte -naiv wie ich bin, scheinbar- und das hat sicherlich das Leben der AAG verändert.

      Nochmals herzlichen Dank, denn diese Kritiken wie von Rainer H. die vermeinen meine Person zurechtweisen zu dürfen, sie waren das Todbringende für Rudolf Steiner, seinen erlebten Schock, wie sein Werk "zerschellte", wie es Herr Streit formulierte, den ich persönlich in Regensburg einmal sprechen durfte, als damals zufällig auch ein "Pate" der Mitgliedschaft der AAG anwesend war, Herr Dr. Manfred Krüger, der einst im Bayerischen Fernsehen zu meiner Person sprach, wegen des Mitgliedsausweises, den ich bewußt öffentlich im "Speisehaus" in Dornach zerriß, denn ab jenem Zeitpunkt, den ich bewußt setzte, soll nur noch das lebendige Herz die Mitgliedschaft "ausweisen".... ....ich kann nicht sehen, ich alleine habe versagt, wir alle haben bis auf den heutigen Tag versagt.

      Dein Hinweis auf das Interview hat mich angeregt, es zu lesen, auch taucht nun etwas auf, das etwas noch mehr erahnen lässt.... , den ewigen Kritikern meiner Person zur Schande....

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    2. Lieber Ernst,

      ich schätze wie Du Burghards Beiträge. Ja ich finde auch, dass er dem Kreuz eine ganz neue Bedeutung gibt, dass er Räume öffnet zu Frischem, Freiem, Spirituellem. Ich fühle mich sehr von seiner Poesie angesprochen.

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    3. Vielen Dank für den Link zum Blog! Freudean, ich war äusserlich bereits stark verbunden gewesen mit der anthroposophischen Szene, dennoch fühlte auch ich mich sehr lange als "nicht vollständig eingeweiht" in alle Verhältnisse. Mit der Zeit merkt man, dass es so gar nicht mehr stimmt, im Vergleich kennt man sich doch immer besser bis gut aus.
      Auch Ernst Seler verstehe ich inzwischen gut, einfach durch das gemeinsame Er-Lesen, und die nun längere Bekanntschaft. Ja, wir wollen das Leiden lieber überwinden als daran verhaften, oder gar das "Festnageln".
      Burghard ist fein zu beobachten, ich fand spannend miterleben zu dürfen, wie er des Nachts inspiriert wird. Auch gerade die Ergebnisse sieht man gerne!
      (Manche Anonymousse erkenne ich einfach nicht. Kannst du die IP Adressen mitlesen, oder hast du auch Windows wie ich?) Ab und zu erkennt man zwischen den Zeilen einzelne Freunde aus der FB-Sphäre, ein Wiedererkennen findet da statt. Stell dir vor, ein neues Erlebnis für mich trotz langer Teilnahme.

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  5. (direkter Antwortlink hat nicht funktioniert)
    Liebe Kerstin S., danke für Dein Verständnis. Es ist ja so, wir leben miteinander, spüren zwischen den Zeilen, sogar mit den Menschen, die erst einmal negativ direkt auf uns wirken, dies geschieht meist ja unbewußt. Nachdem ich Deinen Beitrag meiner Ehefrau vorlas, hat sie mir erzählt, was sie gestern bei "Daskalos" las:
    "Das Kreuz, fuhr Daskalos fort und zeichnete ein Kreuz auf ein vor ihm liegendes Blatt Papier, "ist ebenfalls Symbol der vier Elemente. Von der Mitte nach oben ist Äther. Die horizontale Linie steht für Wasser, beziehungsweise Feuer, zwei Elemente, die einander recht nachestehen. Der untere Teil des Kreuzes symbolisiert die materielle Ebene, die Erde. Alle vier kommen in der Mitte zusammen. Das Kreuz versinnblidlicht die Synthese und Ausgewogenheit der vier Elemente, und aus diesem Grunde ist es ein grooßes, wichtiges Symbol in der Schöpfung."
    Auf meine Frage hin antwortete Daskalos, daß es kein Zufall gewesen sei, daß Christus gekreuzigt wurde. Das Kreuz ist Symbol des pan-universalen Logos, des Meisters über die Elemente." S. 225 Kyriacos C. Marikides "Heimat im LIcht"

    Unter diesem Blickwinkel ist es wissenschaftlich logisch, Christus wurde mit vier Nägeln befestigt, entsprechend den vier Nägeln, also ist das Rätsel des vierten Nagels bei Halle geklärt und die von ihr geschilderten "Schwarzmagier" verlieren ihr Böses, denn in Wahrheit verhelfen sie Christus zur Meisterschaft über die Elemente.
    Wie sehr das Thema als Rätsel in der Gegenwart lebt, zeigt dieser link
    http://www.spiegel.de/kultur/kino/paradies-glaube-zweiter-teil-der-trilogie-von-ulrich-seidl-a-888960.html

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