Leonard Cohen & das Tibetanische Totenbuch


Kommentare

  1. Lieber Michael,
    ich habe erst den Anfang angeschaut, wirklich sehr schön kitschig!
    Allerdings funktioniert es bei mir nur über diesen link: http://www.youtube.com/watch?v=m0UIYRGdezk --- bei Deiner Version bräuchte ich ein Plug-in, das aber dann nicht gefunden wird...

    AntwortenLöschen
  2. Ich habe eigentlich nur einen Link auf die Ursprungs- Website. Da braucht's kein Plugin. Aber womöglich gibt es auch bei vielen anderen Mac- Usern Probleme mit Flash. Die Originalseite Youtube selbst verwendet kein Flash, daher geht es dort Plattform- übergreifend. Ich bin leider innerlich so quer gebaut, ich sehe in diesen schönen Tibetfilmen immer ein Stück Oberammergau. Und Cohen, ja Cohen, der hat diese Kleine- Mädchen- Betören- Stimme wie kein anderer.

    AntwortenLöschen
  3. Der Film ist interessant und zeigt ein Totenritual aus der tibetischen Kultur. Es wäre schön, hätten wir in unserer Kultur einen ähnlich sinnvollen Umgang im Sterben. Es ist mir nicht nachvollziehbar, was ihr daran kitschig findet. Ja, die Stimme des Sprechers vielleicht...

    AntwortenLöschen
  4. Leider konnte ich auch nur den Anfang ansehen, bevor mein Datenvolumen reduziert wurde. Freudean hat recht. Wie will man sich schon würdig mit so einem ernsten Thema befassen, wenn nicht auf eine Art, die die Menschen auch anspricht.

    AntwortenLöschen
  5. Dann schlag ich vor, sich den Film einmal ganz anzusehen oder seinen Horizont etwas über Oberammergau hinaus zu erweitern.
    Wer ein entenfüßiges Känguru visualisieren kann, dürfte kein Problem mit
    aus Lotus geborenen Buddhas haben. ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich habe die zwei Teile gesehen, habe den Beitrag gelesen und hab's ja nun gepostet, weil das ein schöner Film ist. Aber es hat eben auch was folkloristisches.

      Löschen
    2. Dabei gibt es in Oberammergau doch die Passionsspiele! Die sind in Anthrokreisen doch sehr beliebt. Jeder macht mit, jeder beteiligt sich je nach der Rolle, die er oder sie aufnimmt. Thema: Das Mysterium von Golgatha, also die Überwindung des Todes durch Christus.
      Das ist tatsächlich sehr passend zum Totenbuch, wo doch die Seelenreise dargestellt ist.

      Löschen
  6. Kitschig finde ich es nicht. Wenn schon, dann wegen dieser Neugiertrieb womit diese "western-style" filmische Wiedergabe voran geht, deren Betrachtung wohl etwas vom Indiskreten hat.
    Übrigens, nähert sich diese tibetische Totenfeier - also, übersetzt aus dem tibetischen in unsre aktuellen westlichen Kultur - nicht zo ziemlich die Sakramente der (angeblich anthroposophische) Christengemeischaft ; beide Karma-verwandt ?

    Florian

    AntwortenLöschen
  7. Florian,
    Die Christengemeinschaft ist eine ganz eigenständige Organisation. Allerdings hat Rudolf Steiner ihre Gründung unterstützt, indem er die Kultustexte schenkte. Sie und der äussere Rahmen werden nicht verändert, der Pfarrer hat aber vollkommene Lehrfreiheit.

    Wo meinst du, ähnelt sich tibetische und Christengemeinschafts-Tradition? Das gemeinsame Mahl, Abendmahl, das Brechen des Brotes, Leib und Blut Christi Kommt das vor?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Tibetanische Totenbuch ist ein Wegbegleiter für die Tage nach dem Tod, immer in Sorge, die Geistseele möge fremden Kräften verfallen und den Übergang nicht erreichen. Diese Sorge, an die Naturkräfte verloren zu gehen, hat sicher schamanistischen Hintergrund, also Bön- Kultur. Das ist ein eigenes und wichtiges Thema, weil es bis heute auch in dieser Kultur so unterschiedliche Strömungen gibt. Ich denke, dass wir nach dem Tod einfach im Christus- Ich aufgehoben sind, weil diese Substanz unsere Substanz ist.

      Löschen
    2. Kerstin,
      Noch dazu. Ich meinte nicht die Traditionen ; die sind sehr unterschieden, wie du ja erklärst. Ich meinte : als "Naturgesetz".
      So wie sich auch Karma als Gesetz verstehen lasst : als Naturgesetz, gemeinsam Gesetz in unterschiedliche Traditionen.

      Floriab

      Löschen
    3. Ich hatte inzwischen versucht, dies hier näher zu erklären, kam aber leider damit nicht durch, wohl mein Fehler (Internet-noob). Möchte fragenderweis diese Idee vorschlagen :
      Trotz sehr unterschiedliche Traditionen (Merkmale im Bhuddismus, mit alle ihr eigene profunde Unterschiede ; in der Christengemeinschaft, in anthroposophische Erkentnisse, usw.) :
      sind die esoterische Grundsätze dieser Traditionen im Grunde genommen eigentlich nicht geseztmässig identisch ? So wie z.B. Arthur Zajonc in Nord-Amerika es versucht vorzustellen ?

      Florian

      Löschen
    4. Florian,
      womöglich hast du recht, vielen Dank für die Anregung! Unser Karma, gleich ob auf ein Individuum oder eine Menschen Gruppe bezogen, hat wohl bei der Interpretation großen Einfluss. Dazu kommt, dass du ganz unwillkürlich, ob du dir dessen bewusst bist, oder nicht, eine Eigenleistung erbringst, welche doch deinen individuellen dem eigentlichen Wesen entsprechenden Fussabdruck im geistigen Leben hinterlässt. Auch wenn also der zugrunde liegende Rahmen esoterischer Grundsätze wohl bei allen Menschen der Selbe ist, ist doch spannend zu sehen, wohin den einen sowie den anderen das führt.
      Mit Fachausdrücken, z.B. anthroposophischen, kann ich es nicht erklären, aber vielleicht findet sich der ein oder andere der es kann, da wäre ich auch dankbar.

      Löschen
  8. Die Unterscheide sind mir klar ; was mir ähnelnd vorkommt, sind es njicht vielleicht die esoterische Grundlagen in beide ?

    Florian

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Florian,
      wenn du so willst, dann liegen der ganzen Welt die selben esoterischen Ursprünge zugrunde...
      Was genau meinst du denn?

      Löschen
    2. Lieber Michael, danke für - "Ich denke, dass wir nach dem Tod einfach im Christus-Ich aufgehoben sind, weil diese Substanz unsere Substanz ist."

      Ich würde hier gern mal die Betonung auf -einfach- legen wollen. Sehe hier durchaus einen weiteren und ganz besonderen Sterbeprozess, wenn man so will - im Totenbuch des Lebens...

      Dies nicht nur aus eigenem Empfinden, sondern u.a. auch bestätigt und angeregt durch R. Steiner, als er nämlich auf eine zukünftige Einfachheit im Geistigen durch das Wort hinwies (Staunen und Dankbarkeits-Hinweise etc. sind ja bereits bekannt).
      Er meinte nämlich, es werde die Zeit kommen, in der ganz einfache und komprimierte Sätze (quasi Mantren) bezügl. des Christus und Seelisch-Geistiger Tatsachen, vom Menschen wird fruchtend aufgenommen werden können, was heute noch in Endlosschleifen immer wieder dargestellt und erklärt werden 'muss'.
      Er wählte dabei auch den Vergleich mit der Bibel, wo ja eine gewisse Komprimierung in Geistigkeit und Worten vorliegt (Seligpreisungen, Psalmen etc).

      Das klingt sehr wohltuend finde ich und das Wort behält so auch im schönsten Maße seine Wichtigkeit und Bedeutung - ja, in Zeiten der vielen Wörter, vielleicht sogar seine Rehabilitation ;-)

      Ich werde diese ganz speziellen Christus-Vorträge noch heraussuchen, habe das Heftchen mit den Vorträgen leider verliehen (ich meine es hieß "Vier Wege zum Christus").

      lg,
      Steffen

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: