Kopf hoch, Judith!


Doch es ist stets Christus selbst, der Sie ganz persönlich in Liebe anspricht, wenn Sie
sich mit diesem Stigmatisations-Ereignis auseinandersetzen, das innerhalb der
Anthroposophischen Gesellschaft aufgetreten ist, indem Er durch Seine Gnade, durch die
Lenkung und Stützung Ihres Karmas, Sie selbst zu Zeugen werden lässt von Seinem Gang
durch die Erdenwelt, von Seiner Authentizität, von Seiner Allgegenwart.“ (Judith von Halle)

Kommentare

  1. "Das Ich denkend begreifen heißt die Grundlage schaffen, um alles, was aus dem Ich kommt, allein auch auf das Ich zu begründen. Das Ich, das sich selbst versteht, kann sich von nichts als von sich selbst abhängig machen. Und es kann niemandem verantwortlich sein als sich."

    Rudolf Steiner; "Der Individualismus in der Philosophie"

    Jonas

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    1. Danke, Jonas, Du hast den genauen Punkt getroffen, um den es mir ging.

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  2. Und ihr Dünker, nur weil ihr den Text von Steiner glaubt verstanden zu haben, masst euch solch unausgesprochene Urteile und solch triefenden Spott an? Intellekt, auf diese Art betätigt ist dasjenige, was einen Untergang herbeiführt. Es tut geistig nicht einfach nur weh, es tötet!

    Die armen Verstorbenen, zu denen wir alle mal gehören werden!

    In der Hoffnung der Spamfilter tötet nicht auch mich.

    Manfred

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    1. Also den Text von Steiner den ich reingestellt habe ist ganz sicher nicht einfach zu verstehen, ganz im Gegenteil. Es ging mir u.a. auch einfach darum dass man mal zwei Textstellen nebeneinander hat von verschiedenen Autoren. Wenn ich beide lese kommt der Eindruck dass das eine mehr mit der Gefuehlsebene zu tun hat waehrend das andere mehr aus einer klaren Bewusstseinsquelle kommt. Intellektuell wird man jedenfalls den Satz von Steiner nie verstehen koennen bzw nie seine ganze Tiefe ausschoepfen koennen.

      Das einzige Problem was ich bei dieser ganzen Geschichte sehe ist dass scheinbar doch die Anthroposophie mit hineingemischt werden muss von Seiten von von Halle. Es waere ja kein Problem wenn da eine Gruppe entsteht die sich dafuer interessiert, unabhaengig von der Anthroposophie.

      Von Seiten der Anthroposophie stellt sich die Frage ob denn das Werk Steiners sozusagen schon nichts mehr her gibt, sodass man jemand anders braucht der etwas Neues erzaehlt? Ist denn das Erscheinen von einem Menschen wie Steiner nicht ein viel groesseres (nicht geloestes) Raetsel??

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    2. Die Selbsterfahrung als geistige Entität, als reines Willenswesen, was Steiner hier anspricht, ist der Beginn eines wirklichen meditativen Lebens. Aber bis dahin gibt es eine geistig- moralische Orientierung, das, was Steiner oft und gern "gesunden Menschenverstand". Es widerspricht diesem Empfinden schon aus Geschmacksgründen, einer Hellseherin, die behauptet, durch sie spräche Christus, blind zu folgen. Und es lenkt ab von dem, wie sich das Ich, sich auf nichts berufend, ohne sinnliches Anlehnen, aus sich bestehend, entwickelt. Hellseherei dieser Art gibt Steine statt Brot. Die füllen wohl den Magen, aber sie nähren nicht.

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    3. Ich bin mir sicher, daß Du das Zitat nicht richtig kapierst, Michael.

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  3. Hallo!

    Möchte mich mal kurz wieder melden, ein stiller Mitleser.
    Ich möchte es gar nicht recherchieren, wo das nun steht. Irgendwo las ich mal, daß es zu den Aufnahme-Riten einer Geheimgesellschaft gehörte, ein Zweig der Templer (?), daß die ein Kruzifix anspucken mußten.
    Dern tieferen Sinn solcher Geste, den mußte man freilich geheimhalten, in Zeiten der Veräußerlichung des Kultus. Der tiefere Sinn darin soll in etwa dieser gewsen sein: Es gibt in uns Allen ein Allerheiligstes, was nicht beschmutzt werden kann. Nie "beleidigt" werden kann. Das Anspucken ist ja auch eine Bedeutungs-Übereinkunft, eine Art Konvention, daß das etwas "heißt.
    Ich habe hier vor längerer Zeit mal gepostet, daß dieser Schlager zu der Zeit erschien, als ich die Christusvorträge laß. Alle meine Freunde pfiffen ihn, auch Freunde aus dem "spirituellen Ecken" .. und ich trauerte still in mich hinein. Ausgerechnet zu der Zeit, wo mir die Christusvorträge so erhabene Stimmungen beschert hatten, erschien dieses Lied und pfiff mir überall entgegen.. Was nun? Was ist "Toleranz"?
    Auf der Tube-Seite mit dem Video kommentierte auch einer ".. jaja .. der Satan, der Satan .. wer aber umkehret" . usw. sinngemäß..
    Es gibt Zeiten, in denen einem nicht nach Humor zumute sein mag. Mich dünkt, daß Selbstironie, Toleranz und Humor einfach zu einem freiheitsliebenden Menschentum selbstverständlich dazugehören. Niemand verliert deshalb die Gaben eines aufrichtigen Mitgefühls, mit denen, die wirklich auf der weiten Erde gerade nichts zu lachen haben, noch mit denen, die nicht lachen können, weil sie sich selbst zu wichtig nehmen.
    Herzlich
    mischa butty

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  4. ...aber butty, schaue ich mir einfach nur das Video an sich an, dann kommuniziert es mit den von Dir aufgezählten Begriffen und alles ist eigentlich stimmig dann, aber die Tatsache, dass selbiges Video hier zu dieser Zeit im blog zu diesem Thema (Stigma) reingesetzt wird, bedient dann eine ganz andere Intention. Es kommt immer drauf an... Ich höre schon die Stimmen, die mir jetzt eine Unterstellung vorhalten werden, das würde dann allerdings ein anderes Thema berühren...

    "daß Selbstironie, Toleranz und Humor einfach zu einem freiheitsliebenden Menschentum selbstverständlich dazugehören."
    -------------------

    Und das hier, meinst Du das wirklich ernst... ??

    "die nicht lachen können, weil sie sich selbst zu wichtig nehmen."

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  5. Fühlst Du Dich etwa angesprochen, lieber manroe?
    ... und, sich über Witze schwarzärgern, oder unkontrolliert loslachen kann nur jemand, dessen Werte-Selbstverständnis durch die Komik eines Witzes unterspült wird. Mir geht das Video nicht sonderlich nahe. Ehrlich nicht. Früher mal...
    mischa butty

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    1. Lieber Mischa, komisch finde ich es eigentlich auch nicht, wenn jemand es so darstellt, sie repräsentiere durch (angebliche) Wundmale Gott selbst- und zwar durch physische Merkmale wie diese, nicht durch Güte oder ein reales Wirken. Was ist das denn für ein krankes Selbstbild? Nicht nur Priestern und Gläubigen stehen bei so etwas die Haare zu Berge. Früher wurde man schon weggesperrt, wenn man sich für Napoleon hielt. Nein, an diesem Punkt ist der Faden des Nachvollziehbaren gerissen. Wir sind irgendwo zwischen Größenwahn und Manipulation damit. So geht es nicht.

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    2. Lieber mischa, das Video selbst finde ich einfach nur dumm und wer durch ein solches für seinen Humor eine gewisse Nahrung zu ziehen vermag, naja --- Und-- bitte nicht übersehen, der Anlass es zu zeigen war ja nicht der, es zu zeigen.

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  6. "...und zwar durch physische Merkmale wie diese, nicht durch Güte oder ein reales Wirken. Was ist das denn für ein krankes Selbstbild?"
    Ich habe mich erstens nicht exakt ausgedrückt, denn mit dem Wort "Werte-Selbstverständnis" ist da nicht geholfen. Es geht mir um eine Überlagerung des unmittelbaren Empfindens durch einen Glaubenskodex, .. der wird von Witzen immer unterspült, so, daß es Ärger oder unfreiwilliges Gelächter gibt. Ein reales Wirken und mitempfindende Güte, wo beide zusammenspielen, da ist nichts komisch. Was soll ich sagen.. :-( .. ich habe soviel Wundersucht erlebt, und Menschen, die sich entweder für Christus, oder gar für den Antichrist hielten, vielleicht unter dem Einfluß einer bigotten Mutter, eine Psychose entwickelten. Ja, diese Menschen wären auch gerne über den Rahmen ihrer Privatheit zu Anerkennung gelangt, doch ihr Verhalten war bereits zu krass. Es gehören ja mindestens immer zwei oder drei dazu, und es entsteht bereits eine kleine Öffentlichkeit.
    Deine Worte sind sehr direkt, und aufrüttelnd, und sie werden sich hiermit nicht gegen diese Frau allein richten. Ich finde es tragisch, zumal auch ich einmal nicht frei von Wundersucht war. "Darum" hielt ich mich mit Kommentaren gerne zurück, bewegt und .. auch etwas traurig. Es ist für mich nicht gerade etwas seltenes. Klar, die Gesellschaft, die Anthroposophische, eh in der Krise.. usw. :-(
    mischa butty

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    1. Wenn man sich einen Rest innerer Freiheit bewahrt, kommt man schon durch die Verirrungen hindurch. Letztlich steht man nackt da, ohne Schutz, ohne Trost, ohne irgendeinen Reichtum. Bis zu diesem existentiellen Nullpunkt muß es kommen. Nur von dort kann wirkliche Entwicklung beginnen. Die existentielle Scham.

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  7. Michael, --

    "Wenn man sich einen Rest innerer Freiheit bewahrt,..."

    Was Du allein schon im Beginn Deines letzten Beitrags zum Ausdruck bringst... (neben dieser Binsenweisheit im Rest des Textes).
    -----------

    "...sie repräsentiere durch (angebliche) Wundmale Gott selbst-..."

    DAS hat sie SO auch gar nicht gesagt, wie Du es darstellst bzw. es da SO herauslesen willst, sondern dass man von Aussen dabeisein, Zeuge sein kann... und das ist eine gänzlich andere Sichtweise, sie spricht in meinen Augen ÜBERHAUPT nicht von sich selbst und zeitigt hier auch kein "krankes Selbstbild" --- sie schildert von AUSSEN!! für die wahrnehmenden geistigen Sinne Anderer.

    Und weiterhin will und bin ich hier kein Verteidiger von JvH und will es auch nicht sein, sondern mir geht es hier darum, wie über einen Menschen geurteilt wird. Schon allein Dein Titel!!

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    1. Für mich ist diese Selbstdarstellung eine Anmaßung, deren Hintergründe ich ja auch zu beleuchten versuche: http://www.egoisten.de/styled-13/styled-33/styled-51/index.html ich habe monatelang gezögert, darüber zu schreiben - wollte es nicht und sehe mich jetzt aber nach vielen Gesprächen mit einer Reihe von Gesprächspartnern doch veranlasst, es zu tun. Mal kann man eher moderieren, mal muß man Farbe bekennen.

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  8. Ich möchte das Zitat aus dem „Selbstzeugnis“ Judith von Halles ergänzen - unmittelbar vor dem hier Zitierten stehen einige Sätze, die ich für mindestens genau so wichtig halte:

    »Schauen Sie bitte nicht mich als einen Menschen an, an dem ein schier unerklär­liches Wunder wirkt. Bitte schauen Sie auf die geistigen Tatsachen, die diesem Phä­nomen zugrunde liegen. Jede Darstellung über die Ereignisse soll nicht meine Person in den Vordergrund rücken. Da sich diese Ereignisse an mir vollziehen, sind sie mit meinem Wesen verknüpft. Doch es ist stets Christus selbst, der Sie ganz persönlich – in Liebe – anspricht, wenn Sie sich mit diesem Stigmatisations‑Ereignis auseinanderset­zen, das innerhalb der Anthroposophi­schen Gesellschaft aufgetreten ist, indem Er durch Seine Gnade, durch die Lenkung und Stützung Ihres Karmas, Sie selbst zu Zeugen werden lässt von Seinem Gang durch die Erdenwelt, von Seiner Authenti­zität, von Seiner Allgegenwart.« (zitiert nach Sergej O. Prokofieff, „Zeitreisen“, S 15)

    Das versteht Prokofieff (und mit ihm viele andere) offenbar dahingehend, daß JvH dadurch einen persönlichen Anspruch erhebe, und daß dadurch »ein Element in die Anthroposophie hinein[kommt], das eine stark suggestive Wirkung ausübt, die Freiheit des Menschen einschränkt und deshalb der Anthroposophie wesensfremd ist« (a.a.O., S 16)

    Ich begreife gut, daß man einem solchen „Anspruch“ etwas entgegensetzen möchte - Prokofieff tat es mit dem Anhang zu seinem Buch über das Mysterium der Auferstehung und mit seinem „Zeitreisen“-Buch, Adam Michaelis tat es (in seinem exercise in contrapuntal thinking) mit einer schwarzmagischen „construction“, und Michael tut es mit diesem Video.

    Was Mischa nun sagt über den Ritus des Kreuz-Anspuckens und das Allerheiligste in uns, das nicht beschmutzt werden kann --- das läßt mich jetzt, in diesem Zusammenhang, an einen Ausspruch Ernst Jüngers denken:
    »Kälte ist zu empfehlen, wo es anrüchig wird. Es geht sich leichter über gefrorenen Schlamm.«

    Wie gesagt: ich begreife das Bedürfnis nach solcher „Kälte“ wirklich sehr gut (und dazu gehört auch die Trauer über die verlorene „Wärme“, von der ich bei Mischa und - etwas verwandelt - bei Manfred lese).

    (Fortsetzung folgt)

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  9. (Fortsetzung)

    Allerdings bin ich nicht sicher, ob das, was Judith von Halle in ihrem Selbstzeugnis sagt, tatsächlich so „anrüchig“ gemeint ist, wie SOP und andere es offenbar verstehen:

    Für mich sagt Judith von Halle hier so ziemlich das Gegenteil von dem, was offenbar bei der „Fraktion ihrer Gegner“ angekommen ist:
    Sie bittet ausdrücklich darum, von ihrer Person abzusehen, sie nicht in den Vordergrund zu rücken und stattdessen auf die geistigen Tatsachen zu blicken, losgelöst von ihrer Person, aber verbunden damit, daß sich das, was ihr geschehen ist, innerhalb der Anthroposophie vollzieht – und nicht etwa innerhalb der katholischen Kirche.

    Soviel ich sehen kann, ist gerade das bisher nicht geschehen - was ich wirklich bedaure.

    Nun kann man sicherlich unterschiedlicher Ansicht sein über die Bedeutung des Erscheinens der Stigmata an JvH (ich selber habe mir darüber bisher noch überhaupt gar keine Meinung gebildet).
    Aber daß sie selbst es als eine Tat des Christus ansieht, das finde ich mindestens ebenso begreiflich wie das Bedürfnis, der davon ausgehenden Suggestion etwas entgegenzusetzen. Als was sonst sollte sie es denn ansehen?
    Den letzten (wohl etwas pathetischen - aber das ist Geschmacksache) Satz in diesem Zitat verstehe ich als eine folgerichtige Konsequenz: wenn das Erscheinen der Stigmata an ihrem Leib tatsächlich eine Tat des Christus wäre, dann würde er tatsächlich uns alle damit ansprechen und zu Zeugen seines „Ganges durch die Erdenwelt“ machen --- oder etwa nicht?

    Daß Judith von Halle - wie Michael meint - damit sagt, sie »repräsentiere durch (angebliche) Wundmale Gott selbst- und zwar durch physische Merkmale wie diese, nicht durch Güte oder ein reales Wirken«, kann ich bisher nicht erkennen.

    Wenn das so wäre, dann würde ich dem allerdings auch eine ganze Menge entgegensetzen wollen.

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    1. Hallo liebe Ingrid,
      vielen Dank. In einer Reihe von Beiträgen hast du mir vieles erklärlicher machen können, wo ich vorher eher verwirrt war.
      Im Fall von JvH fällt es mir ziemlich schwer mich zu positionieren. Immer mehr glaube ich tatsächlich dass es völlig egal ist, ob sie nun Stigmata trägt oder nicht, ob sie nun isst, oder nahrungslos lebt. Die Bücher sind wichtig, was sie gesagt hat, und der Mensch, der sie ist.

      Manchmal kommt es mir aber auch vor, unsere Zeit ist einfach überfordert mit einem Phänomen wie ihrem, oder genau auf die selbe Weise mit anderem, wie der Reinkarnation Steiners, und allem, wo es eben nicht nur rein geistig bleibt, sondern Wirklichkeit, ganz konkret. Aus dem Grund könnte heute auch nicht mehr die selbe Geschichte wie zu Zeiten der drei biblischen Jahre geschehen, wir haben nur die Wiederkehr im Ätherischen.

      Irgendwas vermisse ich sehr daran. Aber: Kopf hoch...
      ~Grübel~

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    2. Kommt mir so vor als müsste man da ins Blaue hinein tippen, ohne wirklich zu wisssen, warum. Das stört mich, es geht doch um Menschen. Weisst du, wass da fehlt? Ein Erlebnis welches diesbezüglich klares Verstehen in diese Art von Angelegenheit bringt, so dass es zweifellos ist. Sonst bleibt es eben Theorie.

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    3. Liebe Kerstin,

      Du triffst den Nagel auf den Kopf: erst ein Erlebnis könnte hier Klarheit bringen.
      Nun - und meiner bisherigen Erfahrung nach haben wir solche Erlebnisse genau dann, wenn sie in irgendeiner Weise für unser ur-eigenes Schicksal relevant sind.
      Ich werde daher in aller Ruhe abwarten, bis sich die Relevanz all dieser Fragen für mich und mein (Er-)Leben herausstellt. Bis dahin kann ich Theorien und Spekulationen ruhig Theorien und Spekulationen sein lassen und sehe keinen Grund, mich zu „positionieren“.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  10. Liebe Ingrid,

    ich habe den Asterix-Heft gelesen die Sie hier im Blog ervähnt haben ("La zizanie" heisst es auf franzözisch), danke es ist wirklich gut, trefflicher als Herr Prokoffief's und Adam Michaelis gesamte Werke :-)

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    1. :-) Das freut mich. Ich finde dieses Asterix-Heft wirklich besonders treffend, und für den Fall, daß auch andere es lesen wollen, sei hier noch einmal der deutsche Titel genannt: Streit um Asterix.

      Herzlich,
      Ingrid

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    2. Ja, Goscinny hat viel Humor - und nicht Spott, der oft lügnerisch sein kann.

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  11. Ist mit dem Zitat oben wie es auch die Gegner von R.Steiner betreiben: immer wieder dasselbe, über Jahre hinweg - nur ists mal Prokofieff, mal Niederhausen, jetzt halt Michael ....- und immer wieder wird dasselbe dazu gesagt.
    (samt der ewig-gleichen falschen Interpretation - und den ewig-gleichen Unterstellungen an JvH)

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  12. Ganz einfach wirkt Christ tatsaechlich durch Judith hin, dann gibt es keine Fehler. Gibt es dennoch Fehler, dann war es nicht Christ die durch ihr wirkte.

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  13. Lieber Kees, kann es sein, dass mich diese frappierende Logik irgendwie ans Mittelalter erinnert? Aber Du meinst es sicherlich im Sinne eines humorigen Abschlussversuches (?)

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  14. Lieber Manroe,manche sehr verwickelte Fragen muss man vereinfachen,zum Kern reducieren. Alle meine Deutungen um die spirituelle Oekonmie mal zu studieren,zB was bekant ist ueber Assissi und sein Astralleib wurden von keinen der Diskutanten ernst genommen. Und das verfolgens auch auf ein JvH zu beziehen hatte einleuchtend sein koennen. Nun da das nicht verstanden wurde,muss simplifiziert werden. :)

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  15. Es gibt Mitlaufer mit JvH, es gibt Kritiker wobei ich mich selbst zaehle. Aber es gibt eine viel groesere Gruppe von Menschen, die noch nicht entschieden haben , noch die Muehe nicht gemacht haben die vorhandenen Quellen zu studieren und daraus eine Conclusion fuer sich selbst zu ziehen,sogenannte Schweber. Sie willen eigentlich beide Seiten zu Freund halten, nicht eine Wahl treffen. Ob das nun deutet auf Mutlosigkeit oder Einsichtslosigkeit,ich weiss nicht,es ist aber sehr fremd.

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    1. (Das hatte ich eigentlich schon heut früh gepostet, dabei ist offenbar etwas schiefgegangen, also nochmal:)

      Lieber Kees,

      :-) ich bin wohl in Deinen Augen einer von diesen (Dir sehr fremden) „Schwebern“.

      Ich spreche (wieder mal ;-)) nur für mich und nicht auch für andere „Schweber“: mir geht es nicht darum, beide Seiten zu „Freunden“ zu haben (ich kenne weder JvH noch SOP und habe auch kein dringendes Bedürfnis, das zu ändern). Wenn es mir um diese Art der „Freundschaft“ ginge, hätte ich mich wohl längst für eine der beiden „Parteien“ entschieden. Denn wie es im Augenblick aussieht, habe ich wohl durch mein „Schweben“ einen Freund nicht behalten, sondern verloren. Das tut mir leid, ist für mich aber dennoch kein Anlaß dafür, gegen meine innerste Überzeugung zu sprechen und zu handeln.
      Wenn ich es für angebracht hielte, mich „für“ oder „gegen“ JvH zu entscheiden, so würde es mir dafür sicher nicht an Mut fehlen.

      Aber mir liegt einfach die Schwarz-Weiß-Malerei nicht – ich habe mich mit vielen der vorhandenen Quellen auseinandergesetzt und gefunden, daß sowohl JvH als auch SOP Dinge sagen, mit denen ich etwas anfangen kann, und andere Dinge, die mir sehr fremd oder sogar widerwärtig sind.

      Im übrigen sehe ich für mein eigenes Leben im Augenblick nicht die allergeringste Notwendigkeit, irgendjemandem zu glauben, welche Form das Kreuz Jesu Christi gehabt hat, ob es eine Taufinsel gab, was mit dem physischen Leib des Lazarus geschehen ist oder ob Johannes der Täufer allein oder im Verein mit Zarathustra und Aristoteles ihm die höheren Wesensglieder gespendet hat.

      Wirklich. Warum in aller Welt sollte ich mich hier, wie Kerstin es nennt, „positionieren“?

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. Liebe Ingrid auch von mir wurde heut Mittag vermutlich ein Bericht in virtual Space befordert,also noch ein Versuch. Ich habs schon mehr geschrieben hier aber es scheint nicht verstanden zu sein. Fuer mich ist es keineswegs ein so verengtes Problem das es nur noch polemisch zwischen zwei Personen mit eventueller Anhang zu tun ist. (2Parteien) Wenn du das echt denkst verstehe ich auch das schwarz weiss, Alsob man fuer Personen waehlen musste, aber fuer mich ist das Problem etwas ganz anderes. Solange du das nicht verstanden hast hat weiteres diskutieren wenig Sinn weiter merke ich. Schade das dein Verlorener Freund dich zwiamg in ein entweder oder Situation zu waehlen. Wenn ich dein Freund waere wurde ich das niemals tun. Ich nimm nicht mehr die Muehe nach allem um zu begrunden was wohl wichtig ist fuer mich bei dieses Obengenante Parteien uebersteigende Problem.

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    3. Ja, Google verschluckt gerade wieder hier und da, ich sehe das jetzt. Entschuldigung.

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    4. Liebe Ingrid,
      meinst du vielleicht, es gibt eine "Anthroposophie Allgemein", d.h. ohne parteiisches Denken? (Natürlich ist das eine echte Frage, ich will es wissen)

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    5. Liebe Kerstin,
      ich finde jedenfalls, es sollte sie geben.
      Und – wie bei allem „Geistigen“, von dem ich finde, daß es das geben sollte – ich fange mal damit an, selber so zu leben, als ob es sie bereits gäbe.

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  16. Ich glaube, dass der wahre "Schweber" spürt und es auch denken kann, dass es etwas mit (der) Weisheit zu tun hat was ihn bewegt, die jenseits des festsetzenden Unterscheidens beginnt, gleichsam als übergreifendes und auch gewahrendes Erleben dem Leben gegenüber. Man muss sich nicht immer auch gleich entscheiden, nur weil man Unterscheidungen wahrnimmt. Und Mutlosigkeit wird es auch nicht sein, beim wahren Schweber, wohl eher ein gewährendes, begleitendes Abwarten, ein Versuch in eine Art Zwiegespräch mit der transzendenten Geistigkeit zu gelangen, die sich hier durch ihre Wirkungen zeigt und wohl nicht darauf erpicht ist gleich einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Es ist eher ein "Sprachproblem" um das es geht.

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  17. Dann wuensche ich dich sehr viel Weisheit. Fragen wie die zB des entstehens ein voellig neuer fysischen Leibes innerhalb Minuten eines Lazarus , Grabtuecher die durch Felsen hindurch gehen und Taufinsel die ploetzlich auftauchen, werden wohl vonselbst geloest werden wenn mann eine passive abwartende Haltung einnimmt. Nun ich denke doch das es etwas mit Gedankenmut zu tun hat . :)

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  18. Danke Kees, für Deine Wünsche :-). Meine Haltung ist keine passive, ich denke Du wirst es mir glauben können. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich geneigt bin in den Überschneidungen konträrer Positionen und Haltungen dasjenige zu suchen, was sich durch sie und dadurch aussprechen möchte. Und das hat für mich nichts damit zu tun hier beider Seiten Freund sein zu wollen.

    Bei den von Dir aufgeführten Ereignissen bin natürlich auch ich vernünftig und sage, dass glaube ich SO nicht und nehme es auch so.

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  19. Lieber Manroe, auch du (gerade wie Ingrid) sprichst vom Problem in Termini das es 2 Seiten gibt. Ich bedauere das man mich so versteht oder interpretierst. Ich schrieb schon frueher, ich bin kein Anhaenger Prokofieffs, ich sehe auch genuegend bestimmte Einseitigkeiten bei ihm. Es ist meinetwegen kein schwarz-weiss Spiel und wenn man es ein Problem nennen will,ist es den Participanten uebersteigent.

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  20. Lieber Kees, ich erlebe Dich nicht als einen Repräsentanten der Fraktion schwarz-weiss, ich halte Dich für einen (")Farbigen(") :-)

    Du weisst, dass ich Deinen "Jagdsaison"-Hinweis verstanden habe und der liess sich nur verstehen als aus einem "farbigen" Bereich heraus gesetzt.

    "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein."

    Das hat jemand gesagt, der sicherlich ohne Sünde war, er hätte also einen ersten Stein werfen können und wohl auch "dürfen", kraft der durch ihn seienden Autorität. Aber er hat stattdessen einen sichtbaren Gedanken formuliert, der mitten ins sehende Herz traf, spontan Ein-Sicht hervorrief und einen Bereich eröffnete, der jenseits lag und immer liegen wird. Ein-Sicht durch Übersicht aus einem Einheits(be)reich heraus der uns hier in der inkarnierten dualen Welt immer zur Seite steht und für den wir hier das Erwachen lernen. Und in beidem zusammen erlebe ich das, was man die Drei-Einigkeit nennt, auch, denn die Dualität macht keinen Sinn und wird auch keinen ergeben können ohne den zusammenfassenden dritten Teil/Bereich. (wahrer Schweber)

    Und an diesem wahrhaft einleuchtenden Gedanken des Christus kann man auch ersehen das Wesen und Schattendasein des Verstandes, denn der war sicherlich vor jenem Gedanken des Christus in der gleichen potentiellen Verfassung wie nach ihm, will damit sagen, dass der Verstand KEIN Lichtbringer ist, sondern ein Licht-Bedürftiger, aus der Einheit heraus angeschaut!!. Er kann halt nur verstehen, was er sehen kann. Sehr lohnend sich das mal wirklich tiefer anzuschauen, ... .

    Du und Wolfgang karrt euch gegenseitig tonnenweise die besten Zitate vor die Füsse und ändern wird sich dadurch nichts, in eurer jeweiligen Anschauung, weil ihr beiden jeweils einen anderen Bereich antickt und dennoch erlebe ich euch als aus und für den gleichen Bereich sich einsetzend. Das mag sich jetzt schizo anhören, ist es aber nicht. :-)

    Du kennst doch sicherlich die Stelle aus den Leitsätzen GA26 S.68 "Von dieser Tatsache, dass die Ideen des Menschen nicht nur `denkend´<bleiben, sondern im Denken sehend werden, hängt unermesslich viel ab." (Hervorhebungen von mir)
    Für mich, in erkenntnisbemühter Praxis, innerlich alles wie auf einer Bühne sich abspielend anschauen zu lernen, da spricht sich dann so einiges anders aus dann, selbst die sogenannten Fakten.

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  21. Lieber Manroe. Schoene lange Story! Kann vieles bejahen,manches aber auch nicht. Das war tatsaechlich schizo, Wolfganf und ich die sich in deiner Meinung fuer dasselbe einsetzen. Nun das bringt mich auf etwas anderes. Erst dachte ich das Ingrid und du in ein Art Kampf miteinander waren, aber warscheinlich auch schizo, es kommt mir immer mehr vor alsob euch beiden sich auch fuer dieselbe Sache einsetzen, irgendwie scheint das was euch wollt doch immer vom Kern ab zu fuehren, :)

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    1. Lieber Kees und ich meine es tatsächlich so, dass Wolfgang und Du hier ganz offensichtlich unterschiedliche Positionen vertretet ist ja nun völlig klar und wenn ich vor diesem Hintergrund davon spreche, dass ihr letztlich für das Gleiche eintretet, dann bin ich entweder komplett vernebelt oder ich meine etwas anderes.

      Mit Ingrid bin ich auch weiterhin verhalten in einem gewissen Kampfe, ja, ... "irgendwie scheint das was euch wollt doch immer vom Kern ab zu fuehren, :)"

      Wir schlingern also da irgendwo rum und verfehlen das angepeilte Ziel, den eigentlichen Kern, entweder weil wir blind sind oder ihn eigentlich gar nicht kennen? Über den eigentlichen Kern zu sprechen, ihn/es mal ein wenig deutlicher zu beschreiben, sich gegenseitig die damit zusammenhängenden Bilder, Vor-Stellungen mitzuteilen statt immer nur auf angebliche Autoritäten zu schielen und deren Texte nachzubeten, DAS würde ich für eine sehr lohnende Variante halten. Denn DAS wäre doch der wirklich erste eigene Schritt, wenn man schon von geistiger Freiheit spricht, oder? Du musst doch ein Bild davon haben, ansonsten ergibt es keinen Sinn es uns vorzuhalten, was ich jetzt nicht als negativ erlebe, wenn Du das so sagst, ganz im Gegenteil. Ich glaube, dass hier mehrere von uns Kern-Bilder vor sich haben, auch Ingrid, die ja selbst sagt, dass sie sehr viel mehr mitbekomme als sie so sagt (sinngemäss). Für mich sind Anthroposophen HEUTE Menschen, die sich endlich mal trauen ihren geistigen Mund zu öffnen als immer nur einer angeblichen Geisteswissenschaft hinterher zu laufen in dem Sinne, immer nur auf "Autoritäten" zu verweisen um sie sprechen zu lassen, DAS wäre für mich nicht mehr zeitgemäss und (fast) überhaupt nicht eigenständig, selbstbewusst, individuell...

      Also bitte, fang an den Kern zu beschreiben, Du bist mehr der Wissenschaftler, ich mehr der Künstler, möglichst ohne jenes Befürchtungsgift, es könnte in einem Schwafelblog enden, DAS wäre nämlich ebenfalls ein lähmends Gift es immer wieder so zu sehen und damit zu begründen, nur weil eine gewisse Furcht hinter mir es einem immer wieder einflüstert, wenn DAS man nicht ein gewisser antichristlich gestimmter Geist ist, der so vor sich hinmurmelt und mich belähmt!! Dies zum Thema Gedankenmut!!

      Wenn JvH wirklich verderblich wirken sollte/könnte, dann ginge es doch nur, wenn man selbst noch schläft und nicht mitbekommt, um welche Bereiche es dann ginge! Und dieses ewige Autoritätengeplänkel KANN ja nicht der Weg sein etwas zu heilen, sondern nur der Ansatz bei sich selbst und vor allem DURCH sich selbst. Und ein Sprechen und ein Austausch darüber wie und wo und warum man womöglich glaubt hier oder dort zu sein, wie bekommt man das denn heraus? Indem ich immer mehr Bücher lese und "Wissenschaft" betreibe? Wie war das doch mit dem Erscheinen Christi? WER hat da was oder wen Anderen erwartet und warum? Durch Fehlinterpretation womöglich? Ihr Schriftgelehrten, ihr Natterngezücht, da kann man ja wirklich böse werden!!

      Das mit dem Goebbels-Vergleich ist allerdings schon sehr heftig und ich möchte mich hier, ich denke im Geiste geht das, für ihn dafür entschuldigen, es von Dir nehmen, diesen geistigen Staub.

      Ich habe das jetzt mal so in Kladde runtergeschrieben, bitte mehr verstehen als analysieren :-)

      Gruß
      Manfred

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    2. Aus WIKIPEDIA (Goebbels)
      "„Vielleicht wird […] von Joseph Goebbels nicht mehr im Bewußtsein der Nachwelt bleiben als sein zur Denunziations-Stereotype gewordener Name“. Regelmäßig kommt es zu Goebbels-Vergleichen, mit denen politische Gegner aufgrund ihres Auftretens oder ihrer Methoden rhetorisch diskreditiert werden sollen." (dann folgen Beispiele im wikipedia)

      Ich dachte, es sei für jeden klar, daß der Goebbels-Vergleich - der seit Adenauer (der ihn selbst verwendete für einen politischen Gegner, und danach noch viele andere - siehe auch Wikipedia)
      zu nichts anderem mehr verwendet wird, als jemandem zu sagen: DU DENUNZIERST JEMANDEN)
      Genau das wollte ich sagen. Wenn man eine Judith von Halle nicht mag - und dann erst auf eine vergangene Inkarnation schließt, wenn man dort mögliche Schattenseiten entdeckt (davor hieß es ja immer: nur ihre Fans glauben, es handele sich um E.M...) - Wenn man - wie kees - den Text, den Michael von diesem Adam Michaelis reinstellte, für bare Münze und realistisch betrachtet (wo es um die finsteren Geschichten ging), wenn man dann noch alle Zitate von R.Steiner so sucht und findet, um ausschließlich eine Person zu diskreditieren, dann erinnert mich das eben an Denunziation. Verdächtig ist auch, wenn dann unser guter Michael - nachdem er einige gute Eigenschaften an Edith Maryon fand - plötzlich doch für unwahrscheinlich hält, daß es sich bei JvH um die folgende Inkarnation von E. Maryon handelt (wobei seine Recherche über E. Maryon richtig war - treffender als von J. Althaus) - daß er meint, EM sei zu bescheiden gewesen, um eine JvH danach zu sein, - das ist ein Witz. Denn er kennt JvH nicht, er kennt auch nicht ihre Bescheidenheit) -
      Für mich sind das alles ziemliche Kindereien. Und Junko Althaus hat es ja im ähnlichen Stil gemacht: sie hat einen langen Text über E. Maryon reingestellt, der nachweist, daß E.M. soundsolche Eigenschaften hatte, die sie mit in die nächste Inkarnation bringt, und die ganz gut zu JvH passen. - Manchmal frage ich mich schon, in was für einem Kindergarten ich zuhause bin!
      Zumal das was sie nachweist, irrtümlich ist - unabhängig davon ob die Inkarnation danach die von JvH war oder nicht. Michael sah es treffender: E.M. hat sich restlos verwandelt durch die Anthroposophie - und von den Jahren davor oder der Künstlerin davor ist nichts mehr übriggeblieben. Aber ich spüre deutlich, wie sie liest, wie sie auch alles von Steiner zu dem Thema liest. Es hat diese Art nichts mit Unbefangenheit zu tun. Kees jedoch kämpft mir allen Mitteln dafür, daß irgendetwas schlechtes hinter der Persönlichkeit von JvH stecken muß. Es kann und darf nicht einfach nur eine Frau mit einer schönen Seele sein und einem klaren Geist. Das geht nicht...- muß dringend widerlegt werden...- zur Not mit Mitteln der Denunziation.

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    3. Wolfgang, diese Ausdrucksmöglichkeit sollte richtig benannt werden in: "...noch Adenauer" statt "...seit Adenauer", weil ich kann mir schwerlich denken, dass man diese Variante von denunzieren noch nutzt, es sei denn...

      Du hast gesehen, wie es gewirkt hat und ich denke so war es auch beabsichtigt,ähnlich diesem bescheuerten Video das Michael hier reingestellt hatte, es war ein Transportmittel für und um zu, DAS ist der Punkt um den es geht.

      Ich denke mal, würde man die Inkarnation tauschen, Deine gegen die von Kees, dann würde man hier anderes zu lesen bekommen.

      Ich kann "blöderweise" eurer beiden Positionen verstehen und finde "blöderweise" beider Beweggründe, zumindest verständlich. Ich gehe davon aus, dass ein Mensch sich wandelt, das wäre ganz kurz eine Seite, die andere wie es in der Gesellschaft ankommt und gesehen wird... und über beider Seiten kann man dann die wissenschftlich zusammengetragenen Fakten ausbreiten, um ein erklärendes Licht zu erzeugen, ABER, wirklich wandeln tut sich das, worum es geht nicht auf diese Art, das ist meine Überzeugung, wobei ich jetzt nicht zum Ausdruck bringen möchte damit aufzuhören, sondern daß man zu der Erkenntnis vordringen sollte, dass man Probleme nicht auf der jeweiligen Ebene löst.

      Und, neben diesen beiden oben von mir genannten Seiten gibt es natürlich noch das, was von Kees als Kern bezeichnet wurde und DIE sollten sich anschauen.

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    4. Helmut Heiber schrieb in einer Goebbels-Biographie: „Vielleicht wird […] von Joseph Goebbels nicht mehr im Bewußtsein der Nachwelt bleiben als sein zur Denunziations-Stereotype gewordener Name“. Regelmäßig kommt es zu Goebbels-Vergleichen, mit denen politische Gegner aufgrund ihres Auftretens oder ihrer Methoden rhetorisch diskreditiert werden sollen. Unter anderem wurde die Analogie eingesetzt von:

      1950: Konrad Adenauer gegenüber Kurt Schumacher
      1974: Philipp Jenninger gegenüber Helmut Schmidt
      1975: Kurt Mattick gegenüber Franz Josef Strauß und Springer
      1975: Herbert Wehner gegenüber Gerhard O. Pfeffermann
      1983: Dietmar Kansy gegenüber Otto Schily
      1985: Willy Brandt über Heiner Geißler
      1986: Helmut Kohl über Michail Gorbatschow im US-Magazin Newsweek
      1989: Hans-Joachim Kulenkampff über Heiner Geißler
      1990: Egon Bahr über den Wahlkampf der CDU in der Noch-DDR
      2002: Wolfgang Schäuble über die Vorladung Edmund Stoibers vor dem Spenden-Untersuchungsausschuss
      2008: Guido Knopp über Tom Cruise
      2009: Celso Amorim über die westlichen Industriestaaten
      2009: Ariel Muzicant über Herbert Kickl

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    5. Dank Dir, Wolfgang, für die Belege :-)

      Du selbst wirst wissen, was bei Deiner Auswahl mitgeschwungen hat und diese Belege tun daran gar nichts, sie könnten bestenfalls ablenken. Was ist eigentlich so schlimm daran, sich für Deine Wahl zu entschuldigen? Wir sprechen hier doch auch von Größe -- ?

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    6. Die Mittel von Kees Kromme sind derartig denunziatorische, daß ich kein Pardon kenne! Jeder weiß - wie auch schon die Hörer von Adenauer oder Egon Bahr (s.o.) was damit gemeint ist: Denunziation in perfidester Form, die Rudolf Steiner vehement abgelehnt hätte!

      Er verdrehte auch meine Worte (wie oft), z.B. als ich ihm erklärte, daß JvH nicht auf ihn reagiert, da er so ein bestimmer nicht nachlassender "Fragetyp" ist, sodaß sie dann für andere Leute kaum noch Zeit hat - das interpretiert er so, daß JvH keine Antworten wüßte usw. Manchmal sind alle Interpretationen und Spekulationen von ihm - das meine ich ernst!!! - eine einzige fette Lüge, haben Denunziationscharakter - und damit ist nun nicht mehr zu spaßen!!! Mit dieser seiner Gesinnung wird er niemals eine Antwort bekommen können, niemals! Ich schwöre darauf. Er denkt ausschließlich denunziatorisch in Bezug auf Judith. Er kann das gar nicht anders. Das verwechelt er mit klarem Verstand. Es ist das glatte Gegenteil. Wer so arbeitet, der ist nicht ein Schüler von Rudolf Steiner - eher von Joseph Göbbels!

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  22. Es heißt, Sai Baba habe Bonbons materialisiert und silberne Ringe in goldene verwandelt. Man sagte, in Indien ginge man mit sowas "entspannter um". Wenn ich Sai Baba - Anhänger besuchte, bekam ich eine große Lust, zu rauchen und zu trinken, die ich sonst so kaum verspürte. Es war eine Verpflichtung zum "Heiligen" im Hause, und immer eine sogar zuweiln ausgesprochene Sorge, sich zu verunreinigen. Ich mußte immer an das 5. Evangelium denken.
    Es ist hier soviel über die Wundmale gestritten worden, und über eine Frau, die ich nicht kenne, von der ich nie was las, und es für mich als obsolet empfinde, es zu versuchen. Anhand des vielen hin- und her habe ich ein Echo erhalten über das, was da offenbar los ist. Und meine Ansicht ist, daß ich mich eher verstecken würde, hätte ich irgendwelche wundersamen Phänomene an mir bemerkt, und nur Menschen meines engsten Vertrauens davon mitteilen würde. Es soll überall auf der Welt Menschen mit irgendwelchen Siddhi geben, die es so halten.
    Wie gesagt, ich keine die Frau nicht, und auch nicht den ganzen Umfang des Streitens. Wenn -ich- von ... Wundersucht .. redete .. so meine ich damit weniger eine private und intime Sehnsucht nach einer Bestätigung, das "etwas höheres" sei, oder so was .. sondern daß ich mich daran erstarken möchte, etwas zu missionieren und mitzuteielen, dessen innere Gewißheit mir fehlt. Vielleicht missionieren ja alle Menschen, fühlen sich getrieben, und "berufen", etwas weiterzureichen, worin sie selbst noch unerlöst (sich ungelöst) empfinden. Dann sind äußere Beweise immer wie eine zusätzliche .. ja, doch: Waffe. :-(
    Mir ist Stille immer sympathischer, und was -ich - suche, inzwischen, ist innere Gewißheit, die auch nicht allzu viel des "Mitteilens" macht.
    Möglicherweise kann die Frau nichts um das Bahai um sie.. Aber das glaub ich nicht. Ja, so eine Art Positionierung" wage ich abzugeben: Eine Nische, etwas verborgener, das zumindest kann man doch realisieren.
    lG
    mischa butty

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    1. Nun verglichen bei Sai Baba sind die Wunder von Halle noch kinderspiel:) sie kann aber noch sehr viel lernen wie man ein Imperium aufbaut wie er getan hat. Es gobtt ein Robert Priddy ein ehemaliger Glaubige wo das groesste Wunder war das sein Augen geoeffnet wurden.

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    2. Also Sai Baba mit Judith von Halle zu vergleichen das ist weit schlimmer als Goebbels mit Kees Kromme zu vergleichen. Aber es gibt ja auch tatsächlich Leute - ungelogen - die Adolf Hitler mit Jesus Christus verglichen haben. Es gibt halt jede Dummheit auf der Welt.

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  23. Lieber Manroe. Du fragst mich zu beschreiben der Kern um was es mir geht. Nun das habe ich hiet versucht zu tun: http://www.egoisten.de/files/maryon.html#comment-917279677. Bin mir bewusst das es von Anderen nicht als Kern gesehen wird, aber es ist auch mein Kern von mein Strandpunkt aus. So ich bin da ganz Ehrlig und meinetwegen subjectiv.

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  24. Lieber Kees, wenn ich Dich recht verstehe also zumindest ein nicht lockerlassendes Hinweisen auf eine "Infektionsmöglichkeit"?

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    1. Lieber Manroe, wir sind staendig ausgesetzt an Bacillen,Viren usw, In unser Leib gibt es sogar ein kleiner Haushalt dieser Entitaeten. Nun werden meist die Menschen Krank die dagegen kein Wiederstand haben. Und offene Wunden die nicht gut versorgt werden, koennen Anlass zum infectieren geben,sicher wenn es 5 zugleich gibt.:)

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    2. Lieber Kees, ich glaube, dass der beste Schutz der ist, den man im eigenen Geiste selbst errungen hat, auch als Quelle für andere - weil er strahlt - ihn mit moralischer Gesinnung belebt und so am Leben erhält, zu ihm steht, jederzeit und mit gleichschwingenden Menschen teilt, man spürt schon mit wem das geht :-) Das Mit-Teilen ist schon sehr wichtig. Mein "Kern" ist möglichst ein prinzipieller, weil nur ein solcher wirklich zu beleuchten vermag. Wissen eine Trägersubstanz die aufgelöst erst ihr Wesen freisetzt.

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    3. Es hat mich ein Frau gemailt,ich nenne keine Name, aber innerhalb wenige Minute war mir klar das wir beiden ganz genau den selben Kern erkennt hatten und so ging es ihr auch. Dafuer waren eigentlich ganz wenig Worten noetig. Ich muss sagen das gibt ein Freude statt das muehselige herumdrehen und Wortspielen, die verdecken willen was man eigentlich ausweichen will.

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    4. Lieber Kees, habe dies hier heute morgen gelesen und habe mich riesig gefreut! Bei "soetwas" da taucht dann eine ganz neue Ebene auf, die auch sprachlich dann anderes in sich aufzunehmen vermag.

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    5. Der moderne Gespensterglaube fällt leider nun auch über Judith von Halle her...- die Angst, daß sie schlechtes erzählt und das einen infiziert - wie mit Bazillen...

      "So gab es im Mittelalter eine bestimmte Furcht, die Furcht, die heute ja gilt als der finstere Aberglaube des Mittelalters, die sogenannte Gespensterfurcht, die Furcht vor allen möglichen Elementarwesen, vor Gespenstern. Nun, das ist für die heutige Zeit ein mittelalterlicher Aberglaube. Aber die heutige Zeit, sie hat sozusagen den Gegenstand geändert, aber nicht die Furcht, denn die heutige Zeit fürchtet sich ebenso wie das Mittelalter vor Gespenstern, sie fürchtet sich vor den sogenannten Bazillen und ähnlichen Wesenheiten. Nun könnte man sogar sagen, daß Gespenster verhältnismäßig anständigere Wesen noch waren, vor denen man sich eher fürchten konnte, als vor den Wesenheiten, die man heute als Bazillen und ähnliches bezeichnet. GA 261, S.14

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    6. Naja, z.B. in der Werbung wird immer noch in immer ausgefeilterem Sinne mit "Gespenstern" gearbeitet, also solchen "Wesen", die unter Umgehung, zumeist, der Hirne sich im Erlebenshaushalt des Menschen einnisten sollen, um über sie gewisse steuerungs-Mechanismen zu installieren. Das ist den Verantwortlichen eine stattliche Summe wert. Wir sollten jetzt aber aufpassen, dass wir nicht auch noch den Gespensterglauben einem Wunderglauben gegenüberstellen.

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    7. Na gottseidank bin ich von Dingen wie Gespenster- oder Wunderglaube völlig frei!

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    8. Lieber Manroe ich freue mich ueberriesig das du dich riesig gefreut habe so etwas meinetwegen !

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  25. So weit ich es verstanden habe sind eiN Anzahl der Seiten von Eggert gesperrt weil da Urhebeberrechtliches Material hochgeladen wurde. Es scheint das den Webmaster diese Inhalte nicht beseitigen kann und denjenigen die das Material hochgeladen haben koennen es angeblich auch nicht selbst entfernen. Nun es waere hilfteich ob der Webmaster einiges mitteilen will ob dies was ich hier schreibe stimmt oder nicht

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    1. ja, das stimmt leider. Die Kommentare laufen auf einem separaten Server. Zur Zeit konnte ich bestimmte Beiträge nicht löschen (technische Umstellungen beim Provider), also musste ich den ganzen Account vom Netz nehmen. Das war jetzt kein Versuch des Abschusses wie es manche Gegner schon erprobt haben, aber dennoch sehr, sehr erfolgreich. Ich kann das leider nicht ändern und bin auch nicht sicher, wie viel ich später wieder herstellen kann. Da in Deutschland best. Anwaltskanzleien das Internet ständig auf solche Urheberrechtsverletzungen scannen, und ich womöglich hätte Tausende Euro bezahlen müssen, musste ich schnell handeln. Tut mir wirklich leid. Aber in Deutschland ist das einen ernste und heikle Sache, wir Webmaster sind hier voll rechtlich verantwortlich.

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    2. 1. Zum Einen dachte ich, jeder ist selbstverantwortlich, also bei jedem einzelnen Verstoß haftet derjenige der was eingestellt hat. Die Rechtslage in Deutschland ist auf dem Gebiet aber nicht klar, sondern sogar ziemlich verworren, ein Laie kann da kaum durchblicken.
      2. Derzeit sollen die Rechte von KleinunternehmerInnen sowie Privatpersonen wie uns allen hier im Blog gestärkt werden, indem die Beträge bei nichtkommerziellen Angelegenheiten auf ca 150 Euro beschränkt werden. Dadurch soll der finanzielle Anreiz für reine Abmahnanwälte gesenkt werden. Verlassen kann man sich darauf allerdings nicht.
      Ich hab für meinen Account ein entsprechendes Impressum generiert, und lasse darüber hinaus Sorgfalt walten, denn mehr kann keiner tun. Die Lebenswirklichkeit von uns allen ist nunmal so, dass wir das Internet nutzen. Die rechtliche Lage ändert sich auch ständig, und wer weiss schon noch genau, was er vor x Jahren alles eingestellt hat?

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  26. http://www.pinselpark.org/religion/sekten/08merkmal.html :) nun die Beweise sind hier reichhaltig im Forum ;)

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    1. Aber der Mensch ist ein wahrer Narziß; er bespiegelt sich überall gern selbst, er legt sich als Folie der ganzen Welt unter.
      Johann Wolfgang von Goethe, Werke - Hamburger Ausgabe Bd. 6, Romane und Novellen I, Die Wahlverwandtschaften

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    2. Lieber cheese curve,

      ja, das Zitat hat etwas Wahres :-) Aber da das so ist, müssten wir doch eigentlich wesentlich bescheidener und zurückhaltender werden, was Meinung und Kritik bezügl. anderer betrifft.

      lg

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  27. „Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“
    Albert Einstein

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  28. Empfehlung für die, die "JVH-Konstukte" entwickeln:
    Starkes Training der Monatsübung 'Gedankenkontrolle' (Kontrolle der Sprache - Beherrschung der Zunge «Hüte deine Zunge»)
    Denn das wird zu "Wahrheitsempfinden".
    Da bei bestimmten Leuten die Gedankenkontrolle wirklich sehr schwach ausgeprägt ist, und sie ganze Entwürfe entwickeln (im Lebenslauf - bis hin zur letzten Inkarnation), andere Leute niederzumachen, haben sie kein sehr ausgeprägtes Wahrheitsempfinden. Die Übung der Gedankenkontrolle - bzw. Beherrschung der Zunge - könnte ihnen sehr helfen, auch selbst allmählich ein tieferes Wahrheitsempfinden zu entwickeln.

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    1. Insbesondere das "Hüte deine Zunge" hast ausgerechnet Du ja schon bis zur Perfektion geübt.

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    2. Es wundert und staunt mich noch immer wie verblendet manche Leute sein koennen. Wie ist es moeglich das sie noch rundlaufen koennen und nicht immer ihre Koepfe gegen den Mauern stossen:)

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    3. @Michael: Ich könnte niemals Konstrukte wie Du oder wie Kees Kromme entwickeln, wo man seinen Gedanken und Vermutungen einfach seinen freien Lauf läßt, ungehemmt, und keine Gewissenhaftigkeit kennt in solchen Darstellungen. Daß man dann mal - in dem Fall nicht Du, sondern Kees Kromme - von mir eins auf den Deckel bekommt, das sollte verständlich sein. Manchen Leuten muß man mal Grenzen setzen. Besonders wenn sie hemmunglos demagogisch und denunziant, zerstörerisch - und gehässig gegen eine Person vorangehen, und hemmunglos Konstrukte aufbauen mit allen Mitteln: schwarzmagisch, somnambul, jesuitisch, usw.usf. --- kurzum wenn man eine derartig systematische Verteufelung betreibt, dann muß man sich gefallen lassen, daß Leute, die derartig (mehr als) beleidigend vorangehen, in ihrem Ideologismus auch so kraß hingestellt werden, wie sie sind!

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  29. Ich habe da noch was gefunden zum Thema "Kern".

    Teil 1: Der Kern in/an diesem Kern ist dasjenige erkennen/bemerken/unterscheiden zu "(er)lernen" was man als mitgebrachte und als erworbene Hellsichtigkeit zu sehen hat. An diesem Kern im Kern, da scheiden sich hier unsere Geister und DA sitzt DIE eigentliche Prüfungsaufgabe mit der wir uns zur Zeit konfrontiert sehen.

    Aus GA 154 S. 60-63

    Wahr ist es, ganz wahr, daß in einer gewissen Weise die Menschheit heruntergestiegen ist aus höheren geistigen Regionen, daß sie von dem alten atavistisch gewordenen Hellsehen abgekommen ist, indem sie durch ihren Verstand und die übrige Wissenschaftlichkeit eine Weltanschauung begründete.

    Und wahr ist es auch, daß wir den Fortschritt der Entwickelung ernst nehmen müssen, daß wir uns klarwerden müssen, wie wir jetzt in dem Zeitpunkt leben, in dem der Mensch die Mission hat, sein Denken zu entwickeln, wirklich durch sein Denken vorwärtszukommen, durch das Studium zu lernen. Die Geisteswissen-
    schaft ist dasjenige, wovon wir ausgehen müssen. Wir müssen suchen, uns hinein zu vertiefen in diese Vorstellungen, damit diese Vorstellungen in uns anregen das, was unsere Seelen in Zukunft brauchen.

    Jeder kann das, was Geisteswissenschaft gibt, wirklich verstehen und begrei-
    fen. Diejenigen, die sagen, man müsse glauben, man könne nicht begreifen, was in der Geisteswissenschaft gegeben wird, die reden, ohne zu wissen, wie die Dinge wirklich sind.

    Wenn uns in unserer Zeit Menschen entgegentreten, die nicht durchgehen durch das geistige denkerische Verständnis, sondern die wie von selbst heraufkommend gewisse psychische, seelische Fähigkeiten zeigen, so sollen wir uns auch nicht beirren lassen durch solche Tatsachen.

    Verstehen wir die ganze Mission der Geisteswissenschaft, so wissen wir, daß die Seelen, die heute denken, deshalb denken können, weil das Hellsehen der früheren Zeiten zurückgedrängt worden ist. Wenn solche Menschen auftreten, die von selber das Hellsehen haben, die es nicht erworben haben, so sollen wir in ihnen Menschen sehen, die auf einer früheren Stufe zurückgeblieben sind, und die heute in einer solchen Gesellschaft eher gehegt und gepflegt werden müssen, als daß man sie als besonders vollkommen ansehen dürfte.

    Falsch ist das Urteil, das jemand haben würde, der so sagen würde: Da ist jemand, bei dem dämmern die Hellseherkräfte auf, der ist eine besonders reife Seele, der hat besonders hohe Inkarnationen durchgemacht. - Ein solcher Mensch, der wie durch Naturgabe hellsichtige Kräfte hat, der hat viel weniger durchgemacht als derjenige, der ein Denker ist, heute.

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  30. Teil 2:

    Das soll schon verstanden werden innerhalb unserer Gesellschaft. Dann könnte unsere Gesellschaft - ich muß das sagen, es ist mir auferlegt - eine Pflegestätte sein auch für solche Seelen, welche psychische Kräfte entwickeln.

    Sie würden gerade in unserer Gesellschaft diese psychischen Kräfte auf einen rechten Weg bringen können. Und die Gesellschaft gerade könnte das geben, was ihnen sonst nirgends gegeben werden kann: Ordnung für ihre psychischen Kräfte. Dann muß aber unsere Gesellschaft in ihrer Mehrzahl Mitglieder haben, welche, wie es gesagt worden ist, tief, tief innerlich wissen, welches die Mission wahrer Geisteswissenschaft in der Gegenwart ist.

    Dann würde sich nicht wiederholen der Fall, der uns in den letzten Tagen so betrübt hat: daß ein Mitglied, welches aufgenommen worden ist in der Meinung, daß unsere Gesellschaft die Pflegestätte sein könnte auch für noch hellseherisch wirkende psychische Kräfte, daß dieses Mitglied gerade da das Wirkungsfeld finden konnte, wo es gleich wirken konnte wie ein Prophet.

    Dadurch kommt natürlich alles das, was, wenn es durchdringen würde, unsere Gesellschaft zu dem genauen Gegenteil von dem machen würde, was sie sein soll nach den Intentionen der geistigen Mächte, von denen sie sich getragen fühlt.

    Wir haben leider erfahren müssen den Fall ..., der aus nordischen Landen gekommen ist, der vielleicht ein gutes Mitglied hätte werden können, wenn er in Bescheidenheit seine psychischen Kräfte weitergebildet hätte. So aber verbreitete sich sogleich eine Art Nimbus um ihn.

    Überall trat er heilend auf in einer Weise, die nur bedauerlich gefunden werden muß. Das muß schon gesagt werden. Die Notwendigkeit war
    gegeben, zu erklären, daß er nicht mehr weiter als Mitglied unserer Gesellschaft angesehen werden kann, weil unsere Gesellschaft gerade in das Gegenteil von dem verwandelt würde, was sie sein soll, wenn wir nicht mit aller Sorgfalt immer hinweisen würden auf diesen Psychismus, der sich nicht durchdringen will mit wahrer Geisteskraft, die doch die wahre Kraft des Christus ist. Nicht das Psychische, sondern der Christus in mir muß wirken.

    Alles das muß so behandelt werden, daß wir sagen: Unsere Gesellschaft hat damit nichts zu tun. Sie weiß kein anderes Mittel als das, was in den letzten Tagen gewählt wurde. Es mußte leider dasjenige, wofür man sonst prinzipiell gar nicht ist, geschehen: es mußte der Ausschluß vollzogen werden.

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    1. Manroe! ich bin sehr erfreut! Nun muss noch geloesst werden das einer der altes Hellsehen hat (in oben referierte Sinne) es jedoch als seiende Modern verkaufen will. Dann bleibt nichts anderes uebrig dann zu untersuchen ob die Resultate dieses schauens wirklich Modern sind oder doch atavistisch...

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    2. @manroe: Na gottseidank ist das ja etwas völlig entgegengesetztes wie bei Judith von Halle. Deren hellsichtige Fähigkeit - das hat sie mehrfach beschrieben - ist ja keine psychischen Kräfte, sondern eine moderne Hellsichtigkeit im Sinne R.Steiners. Sie setzt sich bewußt in Meditation - und läßt sozusagen die Sinneswelt hinter sich. Stand ja schon in ihrem ersten Buch "und wäre er nciht auferstanden" - und denkerisch? Sie ist sehr denkerisch. Sie hat ja schon begonnen mit dem Anthroposophie-Studium mit 25 - längst vor der Stigmatisation! Genau das oben beschriebene - das intensive und denkerische Studium der Anthroposophie - das treibt sie seit Jahren! Das ist eine Tatsache, die ich weiß! (Und das Erleben von Golgatha, das tauchte ja erst auf mit der Stigmatisation - und das konnte sie dann alles mit der selbsterrungenen Geistforschung durchdringen)
      Für sie gilt:
      "Derjenige, der solche Methoden auf sich anwendet, wodurch er lernt, in Gedanken ebenso intensiv zu leben, wie man sonst nur in den äußeren Sinneseindrücken lebt, der erlangt eine gewisse Fähigkeit, die darinnen besteht, daß er nicht nur im gegenwärtigen Augenblicke die Welt betrachten kann. Solche Übungen, welche dazu führen, daß man nicht nur im gegenwärtigen Augenblicke die Welt betrachten kann, müssen allerdings lange Zeit, je nach den betreffenden Anlagen des Menschen, in sorgfältiger und systematischer, eben in exakter Meditation und Konzentration ausgeführt werden. Manche Menschen bringen gerade in der gegenwärtigen Zeit die Fähigkeit, die man auf diese Weise ausbilden kann, schon bei ihrer Geburt mit. Das heißt, sie ist nicht gleich bei der Geburt so da, daß sie offenbar werden kann, aber sie tritt aus dem Inneren hervor in einem gewissen Zeitpunkte des Lebens, und man weiß, man hätte sich sie nicht im gewöhnlichen Leben erworben, wenn man sie nicht schon durch die Geburt mitgebracht hätte. Diese Fähigkeit besteht darin, daß man in den Gedanken drinnen so leben kann, wie man sonst durch seinen Körper in der sinnlichen Welt lebt." (Lit.: GA 218, S 182, Vortrag vom 17.11.1922)

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    3. Wolfgang,

      ich sehe das so wie hier umschrieben:

      "Teil 1: Der Kern in/an diesem Kern ist dasjenige erkennen/bemerken/unterscheiden zu "(er)lernen" was man als mitgebrachte und als erworbene Hellsichtigkeit zu sehen hat. An diesem Kern im Kern, da scheiden sich hier unsere Geister und DA sitzt DIE eigentliche Prüfungsaufgabe mit der wir uns zur Zeit konfrontiert sehen."

      Und ein endgültiges Urteil setze ich nicht und spotten täte ich auch nicht! Bin übrigens grad dabei das AKE-Werk zu lesen, habe es grad bekommen. Und ein wirkliches Prüfen sollte, ja muss man heute doch gewähren. Ich denke so wie Em das unten gesagt hat, eine gewisse Ruhe wäre und könnte (sehr) heilsam sein.

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    4. Manroe geht man tatsaechlich pruefen , dann kann amn unterstehendes auch betrachten (die Gegenseite davon hat WS schon mehrfach zitiert):

      Wenn immer wieder die Tendenz auftritt, den freien Willen zu binden und zu fesseln an das Gebiet des visionären Hellsehens, so ist das ein Zeichen, daß im Grunde genommen den klaren Bestrebungen innerhalb unserer Bewegung Widerstand geleistet worden ist aus der Liebe zu der Bindung des freien Willens in das visionäre Hellsehen hinein.
      Wie froh waren manche, wenn sie diesen freien Willen nur binden
      konnten! Das zeigte sich daran, wieviel von denjenigen Bewegungen,
      die ich gekennzeichnet habe, von außen hereingetragen worden ist in
      unsere Bewegung. Nicht von Blavatsky und nicht von außen, sondern
      durch unsere Mitglieder selber wurde beständig Bresche geschlagen in
      das, was erreicht werden sollte. Und das geschah und geschieht dadurch, daß man immer wieder bewundert, was von visionären Hellsehern herangebracht wird! GA 254, 18-10-1915)

      Dasjenige, was eine somnambule Persönlichkeit sehen kann mit Ausschaltungdes hellen Tagesbewußtseins, ist oftmals dasselbe, was der Hellseher bei seinem vollenTagesbewußtsein sieht. Aber die Somnambule kann dafür dasjenige, was sie
      sieht, niemals kontrollieren. Sie kann nicht einmal kontrollieren, ob dasjenige, was sie wahrnimmt, wirklich Wahrheit ist, so wie sie es wahrnimmt. 52.268

      Während sonst der Mensch im normalen Leben nur durch seine Sinne mit der Umweltin Berührung steht, kommt beim Somnambulen und beim Medium der ganzeMensch durch seinen Willensmechanismus mit der Umwelt in Beziehung. Dadurchkönnen Fernwirkungen eintreten, es können auch räumliche und zeitliche Ferngesichte
      auftreten und so weiter. 67.243

      gerade wegen den raumliche und zeitliche Ferngesichte und Fernwirkungen waere dies zu studieren.

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    5. Kees, ich wanke nicht oder schwanke auch nicht, ich denke ich habe es inzwischen wirklich gut im Auge, ich unterscheide dann, wenn ich´s im Auge habe zwischen der betreffenden Person, den Inhalten um die es geht und den möglichen Auswirkungen, rein geistig. Und meinen freien Willen habe ich noch :-). Ich mutiere in solchen Fällen zu einem Kontrollstreifen den ich in gewissen Abständen immer wieder eintauche und an ihm ablese, einer Art lebendigen Urteilsvermögens statt eines direkten, das womöglich aushärtet. Wir haben uns doch auch im Auge :-)

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  31. Wie schon gesagt: Die endlos öden Zitate sind hier nicht erwünscht. Speziell die gebtsmühlenartigen Wiederholungen von Herrn Stadler werde ich nur zu gewissen Anteilen zulassen - nicht, um seine Meinung zu unterdrücken, sondern nur, weil er die Leser zu Tode langweilt.

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  32. Michael: ich habe das zitiert, was Judith von Halle selbst in ihren Büchern sagt über ihre Hellsichtigkeit. Wenn Du diesen Beitrag nicht hier reinstellst - aber durchaus das ellenlange Zitat von manroe von R.Steiner oben - dann ist das nichts anderes als ZENSUR. Ansonsten hatte ich in meinem Beitrag geschrieben, daß auch die ewigen Wiederholungen von Mediumismus, atavistischem Hellsehen, Somnambulismus usw. - also die ewigen Wiederholungen z.B. von Kees Kromme - diese Dinge nicht wahrer machen, auch wenn sie Jahrelang wiederholt werden. Nun hast Du meinen Beitrag als "gebetsmühlenartige Wiederholung" benannt - und dabei einfach das übernommen, was ich sagte in dem Beitrag, den Du nicht veröffentlichen willst. Warum also ist es erlaubt, wenn Du oder Kees zum 10.000 mal damit kommen, daß Jvh etwas Somnambules an sich hätte, wo sie das doch allein schon in dem neusten Buch widerlegt? Hast Du wohl nicht gelesen...- und bist niemals bereit, davon abzurücken, daß Judith von Halle etwas mit "Mediumismus" zu tun hat. Sie hat - objektiv - mit Mediumismus so wenig zu tun wie Du oder ich oder Kees Kromme. Aber Du hast Dich dafür entschieden - unabhängig von der Realität, unabhängig von der Wahrheit - dabei zu bleiben. Klar, daß ICH dann derjenige bin in Deinen Augen, der der ewige Wiederholer ist.

    Michael: wenn ich nun - durch einen Irrtum - vor Gericht käme wegen Mordes: ich würde niemals den Mord zugeben, wenn ich ihn nicht begangen habe. Auch dann wenn der Staatsanwalt noch so gebetsmühlenartig seine Vorwürfe und Konstrukte mir gegenüber vortragen würde - sogar dann nicht, wenn er mir selbst dann "gebetsmühlenartige" Wiederholungen vorwerfen würde.

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    1. Du Armer. Wirst zensiert und unterdrückt. Das wirst Du jetzt zumindest insoweit bei den Egoisten, als Du durch Deine Penetranz und Humorlosigkeit einfach nervst.

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    2. Michael ich finde es nicht zum Tode langweilig (ja nur die Widerholungen) es ist eigentlich wohl interessant wie Menschen mit solche pathologischen Neigungen das meist elementare Selbsterkenntnis fehlt und es selbst auch gar nicht bemerkt .Ein gigantischer blinder Fleck. Ich hab das noch nie so pregnant an jemand beobachten koennen. Ich glaube doch das das genau passt bei ein Sektemitglied.

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    3. Lieber Wolfgang, est ist seit eine Zeit ganz klar, dass Michael und Herr Chees/Michaelis/etc. mit keinen Argumenten, Wahrheiten etc. zu überzeugen sind. Wir müssten sie in Ruhe lassen, und geduldig den (von unseren Standpunkt unberechtigten) Spott ertragen, oder gar nicht die diffamierende und (von unsere Standpunkt aus oberflächliche und unbasierte) Beiträge lesen. Dass ist sicherlich auch ein Übung, dass Man nicht jemanden den Wahrheit unbedingt und wider dessen willen anzwingen will, und man still erträgt, wenn die andere etwas spotten, was für ihn persönlich sehr Wertvoll ist. Man muss nicht alle Beitrage am Internet lesen. Und sie werden in diese Rolle beharren, egal was sonst geredet wird oder passiert, darauf können sie mit eine grossere Summe wetten :-)

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    4. Seufz, ich gebs auf. Dann zitiert eben weiter.

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    5. @Em: Du hast natürlich recht...und leider wird es vermutlich keine Lösung geben. Ich gehe davon aus, daß Rudolf Steiner nicht in nächster Zeit hier erscheint und sagen wird: Hey Leute, Judith ist eine echte moderne Hellseherin - sowenig wie er auftauchen wird um, zur hellen Freude von Kees, zu verkünden: werft Ihr mal bitte die Frau von Halle raus aus der AAG, die ist doch nur atavistisch...

      Mein Vorschlag: jetzt ist Sommer - und wir sitzen alle weniger am Computer und gehen mehr an einen See oder ins Schwimmbad. Und Michael kann ja mal andere - letztenendes (jetzt, wo doch alles - mögliche und unmögliche - gesagt ist zu JvH) interessantere Themen auf den egoisten-Seiten bringen. Ich habe auch eine Idee: vielleicht kennt ja Michael José Martinez. Ich wüßte gerne mehr über diesen Menschen. Wohnt in Teneriffa, ist u.a. Geistforscher, hält immer wieder Vorträge zu allen möglichen Themen. Ein Arzt hat mir auch schon positiv von ihm berichtet. Ich gehe nun mal in einen Vortrag von ihm - im Goetheanum. Vortragsthema: "Die Entwicklung des Kindes im Bild der Paläontologie" am 22.06.2013 um 17 Uhr im großen Saal. Das ist sicher nicht mein Lieblingsthema - aber ich will mir ein Bild von diesem Menschen machen. Seine "Hellsichtigkeit" und Forschung ist ziemlich anders geartet als die von JvH (Du brauchst also keine Angst vor ihm zu haben, Michael...) Aber ich wüßte gerne mehr über ihn, was und wie er forscht. Er hält sich sehr zurück, schreibt keine Bücher - aber hielt schon vor Ärzten tolle Vorträge, lehrt einiges. Falls Du ihn kennst, Michael, oder etwas über ihn weißt: willst Du nicht mal was darüber bei den Egoisten veröffentlichen, sofern Du da eine Quelle hast (und sofern Du nicht schon über ihn geschrieben hast...)? Ansonsten können wir ja - was JvH betrifft - die Abmachung treffen, daß wir uns erst ab dem Tag, an dem ihr nächstes Buch rauskommt, wieder weiterstreiten. Und zwar zeitlich begrenzt: nur eine Woche.... :-)

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  33. Ansonsten waren sowohl das Zitat von R.Steiner, welches darum geht, daß man - durch die Beschäftigung mit dem Mysterium von Golgatha - heutzutage ebenso hellsichtig werden kann wie früher, wo sich der Ätherleib heraushob - als auch das andere Zitat von Judith von Halle selbst, wo sie beschreibt, wie sie sich in Meditation versenkt und die Sinnenwelt hinter sich läßt, um in der geistigen Welt zu schauen (und dabei mit deutscher Gründlichkeit vorangeht!) beides nichts anderes, als Richtigstellungen des ewig-langen Zitates oben, welches quasi beweisen will, daß man Judith von Halle reinen Gewissens aus der AAG ausschließen kann, da sie ja angeblich atavistische Fähigkeiten hat, angeblich eine Prophetin und Heilerin in diesem Stile ist, angeblich nicht einen denkerischen Weg geht usw. - Es war also in diesem Falle nichts anderes als eine Reaktion und Richtigstellung des oben gesagten (über welches Kees Kromme natürlich seine helle Freude hat...). So etwas unterschlägt man nicht!

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  34. "So wenig man in unserer Gegenwart diese Sache ganz ernst nehmen wird, so darf doch gesagt werden: den modernen Menschen hindert sein Hochmut, eben weil er gar nicht daran denkt, dass darin ein Hochmut sitzen könnte, seinen Verstand in bezug auf diese Frage für inkompetent zu erklären.
    Denn was konnte erklärlicher sein: Zu sagen, was meine Verstandesanschauung zerreißt, das lehne ich ab, oder sich zu sagen, was eben erwähnt worden ist, dass der Verstand vielleicht nicht kompetent sein konnte? Das letztere lässt ab er der Hochmut nicht zu. Nun müsste natürlich der Anthroposoph über diesen Hochmut durch Selbsterziehung hinauskommen; ......Rudolf Steiner, GA 131

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