Pfingsten und der drohende Stellungskrieg

Ich pinne meine persönliche Meinung zu den zur Zeit überbordenden internen Konflikten innerhalb der anthroposophischen Gesellschaft aus einem Kommentar noch einmal hier in die Timeline des Blogs- sicherlich auch deshalb, weil dieses zersetzende Gift nun gerade in die pfingstliche Zeit fällt. Man kann ja gar nicht aufgreifen, was alles wo darüber geschrieben und gesagt wird- daher nur ein kleiner Verweis auf einen Blogbeitrag bei Junko Althaus, einer der vernünftigen und besonnenen Stimmen, die vor allem Respekt einfordert- auch Respekt vor der scharfen und verletzten Reaktion von Sergej Prokofieff, mit dem auch ich keinesfalls in jeder Hinsicht einer Meinung bin.

Sicherlich hätte -meiner Meinung nach- Frau von Halle eine Nische (und mehr nicht) in der anthroposophischen Gesellschaft gefunden. Aber nun macht es keinen Sinn mehr, sich von dieser Seite als Opfer zu geben. Der Druck der - sagen wir mal- enthusiastischen Anhänger auch auf den Vorstand war schon groß, aber jetzt ist der Vorstand darüber zerbrochen. Nicht genug damit, wird in einer Weise hinterher gekartet, die einen sehr unangenehmen Beigeschmack hat. Dieser Offene Brief mit seinen Forderungen, Herrn Prokofieffs zugegeben überaus scharfe Kritik faktisch aus dem Weg zu räumen ("Die Verfasser fordern eine Entschuldigung bei Judith von Halle und ein Zurückziehen des Buches") und immer weiter Salz in die Wunden zu streuen, hat etwas von sektiererischem Verhalten. Da kann man noch so viel von Christus sprechen, die Art des Handelns ist eine andere. Ich stimme auch Junko Althaus zu, dass sich Frau von Halle nun mal klar positionieren müsste. Sie müsste Initiative zeigen, die in irgend einer Weise konstruktiv ist. Wir wollen nicht die Verhältnisse wie in den 30er Jahren- also einen zerstörerischen internen Kriegszustand. Ich finde, der Bogen ist überspannt.

Es wäre höchste Zeit, sich an das Pfingstfest und die Idee einer zukünftigen gemeinsamen Arbeit zu erinnern, anstatt immer weiter aggressiv in einen Stellungskrieg zu treiben.

Kommentare

  1. Ganz einfach: dann arbeitet halt gemeinsam an der Sache. Ich sag das schon seit Jahren.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau. Aber man muss offenbar daran erinnern, dass es eine Verantwortung für das Ganze gibt.

      Löschen
    2. Pfingsten im Blick haben ist eine gute Sache. Aber was bedeutet denn Pfingsten vor allem für Anthroposophen? ICH weiss es nicht...ist dieses Fest, die Ausschüttung des heiligen (heilenden) Geistes denn bekannt?

      Hier einfach mal Zitate zu Pfingsten aus Wikiland:

      Als der Pfingsttag gekommen war, geschah ein Brausen vom Himmel und sie wurden von dem heiligen Geist erfüllt (Apg 2,1-4 EU):

      „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“

      Durch den Propheten Joel hatte Gott vorausgesagt, dass er in den letzten Tagen von seinem Geist auf alles Fleisch ausgießen werde, und wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden (Apg 2,15-18 LUT):

      „… das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (vgl. (Joel 3,1-5 LUT)):, Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen … Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.‘“

      lg

      Löschen
    3. Zu Pfingsten erkennt jeder den Andern liebevoll in seiner Eigenheit- anerkennend in der Verschiedenheit und sie damit gleichzeitig überwindend. Dadurch erst kann Geistgemeinschaft entstehen.

      Löschen
    4. Ja, das ist ein sehr schöner Gedanke!

      Nun zeigt sich die Realität im Anthroland aber leider oft ganz anders, jedenfalls was sich nach Außen so offenbart und das schon sooo lange...Ich sehe da oft ein Verzetteln, irgendwie wenig Ruhe und Konsens, viel Kopf auch....fast ein Zerreden, da wo es eigentlich sehr einfach sein könnte/müßte, auch zwischenmenschlich usw.

      Somit kein wirkliches Hindurchschimmern des Pfingst-Festes, des Einigenden, Universalen und Liebe-Vollen. Die Sprache, EIN Ausdruck und Offenbarungsorgan des Geistigen und der Liebe, wird so oft zu einer babylonischen Sprachver(w)irrung und die Persönlichkeits-Türme wachsen unbemerkt fleißig in den Himmel (oder - ihre Himmel).

      Liegt es also daran, dass man die Übergeordentheit des Geistes und der Liebe, das Über-Personale - schlicht vergisst, ob seines allzu Perönlichen, seiner vielleicht - Selbstdarstellungen? Oder sind viele in diesem Stadium einfach noch bedürftigt und brauchen erstmal nur Anerkennung, um das dann evtl. viel später mal loslassen zu können? Nur so Fragen...

      lg

      Löschen
    5. Möchte Euch allen ein frohes und erkenntnisreiches Pfingstfest wünschen!

      Und sorry, obiges von mir zu - Pfingstgeist, Überpersonal etc. - möchte ich gern noch ergänzen bzw. untermauern mit zwei Gedichten von Fr. Schiller. Vielleicht hilfst ja oder ist ein kleines Gegengewicht zu den vielen, persönlichen Standpunkten und Verstrickungen (jedenfalls aus meiner Wahrnehmung heraus).

      Wiederum, viele Probleme und Kämpfe MÜSSEN wohl erst einmal mächtig anwachsen, damit man sie überhaupt klar umrissen erkennen und auch schmerzlichst fühlen kann, um sie anschließend dann wirklich loslassen zu können. Mein Fazit dann auch: Lösungen bzw. Fruchtbares unter Menschen, finden vielleicht ja nur in kleinen, überschaubaren Kreisen statt, erlebe ich so manches Mal.

      Hier nun Schiller, von mir zu Pfingsten:

      Das Rätsel


      Von Perlen baut sich eine Brücke

      Hoch über einen grauen See,

      Sie baut sich auf im Augenblicke,

      Und schwindelnd steigt sie in die Höh.


      Der höchsten Schiffe höchste Masten

      Ziehn unter ihrem Bogen hin,

      Sie selber trug noch keine Lasten

      Und scheint, wenn du ihr nahst, zu fliehn.


      Sie wird erst mit dem Strom und schwindet,

      Sowie des Wassers Flut versiegt.

      So sprich, wo sich die Brücke findet

      Und wer sie künstlich hat gefügt?


      WORTE DES WAHNS

      Drei Worte hört man bedeutungschwer
      Im Munde der Guten und Besten,
      Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
      Sie können nicht helfen und trösten.
      Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Frucht,
      So lang er die Schatten zu haschen sucht.

      So lang er glaubt an die Goldene Zeit,
      Wo das Rechte, das Gute wird siegen,
      Das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
      Nie wird der Feind ihm erliegen,
      Und erstickst du ihn nicht in den Lüften frei,
      Stets wächst ihm die Kraft auf der Erde neu.

      So lang er glaubt, daß das buhlende Glück
      Sich dem Edeln vereinigen werde,
      Dem Schlechten folgt es mit Liebesblick,
      Nicht dem Guten gehöret die Erde.
      Er ist ein Fremdling, er wandert aus,
      Und suchet ein unvergänglich Haus.

      So lang er glaubt, daß dem irdschen Verstand
      Die Wahrheit je wird erscheinen,
      Ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand,
      Wir können nur raten und meinen.
      Du verkehrst den Geist in ein tönend Wort,
      Doch der freie wandelt im Sturme fort.

      Drum edle Seele, entreiß dich dem Wahn,
      Und den himmlischen Glauben bewahre.
      Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahn,
      Es ist dennoch, das Schöne, das Wahre!
      Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor,
      Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.

      Herzl. Grüße



      Löschen
    6. "Und sorry, obiges von mir zu - Pfingstgeist, Überpersonal etc..."

      Wieso sagst Du "sorry", ich finde Deinen Einwand wichtig und richtig. Man kann hier gerade bei dieser Debatte und auch bei vielen anderen, ähnlichen auf dieser Website eigentlich nur ganz nüchtern konstatieren, dass mehr und mehr das exakte Gegenteil von Pfingsten geschaffen wird. Der Wunsch nach einem "erkenntnisreichen Pfingsten" ist dann nicht viel mehr als "nett gemeint" und wird hier sinnlos verhallen.

      Löschen
    7. Lieber Anonym, vielen Dank.

      Freue mich natürlich, etwas zu dem Thema beizutragen, wollte irgendwie etwas zu einer neuen (eigentlich sehr alten) Sichtweise anregen. Und okay, auch wenn es verhallt, meine mehr und mehr heranwachsende, vielleicht nur ganz persönliche Überzeugung, soll doch wenigstens einmal gesagt sein.

      Dennoch, kann schon sein, vielleicht muss ich ja auch diese Haltung irgendwann dem Wahne zurechnen ;-)

      lg

      Löschen
    8. Manchmal sind die "alten Sichtweisen"; d.h. Sorgfältig, unaufgeregt und ohne in die Strickmuster von Fraktionen hinein zu geraten, ganz gut. Man muss sich in all dem Chaos eine eigene Sichtweise erobern. Das ist eine Frage der inneren Solidität. Man sieht ja z.B an der Piratenpartei, die sich im Eiltempo selbst zerlegt, dass diese divergenten, extremen Strickmuster nicht nur ein Problem der Anthroposophen sind.

      Löschen
    9. Zu den fruchtbaren 'alten Sichtweisen' gehört für mich mehr und mehr das Lauschen auf das was man seit jeher - das Ewige, das Göttliche und Unzerstörbare in uns - nennt. Ganz aus der ruhigen Anschauung und der Stille geboren, wohltuend wortlos (klassisch gesehen, ein Sein "jenseits von Gut und Böse"). Ich glaube, da ensteht ganz automatisch eine natürliche Scheu vor zu VIEL Hin und Her's.

      Nimm mal i.d.Z. die spirituelle Poesie und Erzählung.
      Weiss du noch deine Geschichte "Karls Jahr"? Wie wunderbar! Dagegen nun einiges aus der 'Anthropolitik' und das was sich da alles so tummelt mit Auswirkungen - das ist doch ein einziges Minenfeld, ja, fast eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Streitgeister ;-)
      (Dennoch - nichts gegen vernünftige Aufklärung.)

      Die Wunder um uns, aus höhrem geboren, sind dennoch nicht verschwunden, auch nicht die sogen. Alltäglichen und schon gar nicht die Menschlichen. Ich glaube, wie gesagt fest daran - eine spirituelle, aufmerksame, meinetwegen auch mystische Haltung, erstreckt sich positiv bis in den All-Tag hinein, eben auch mit Auswirkungen auf das Zwischenmenschliche, das hat nix mit Weltflucht zu tun.

      Was Piraten betrifft, das ist natürlich ein Extrem, Stichwort: Shit-Storming, meintest du das? sowas findet hier im Blog ja Gott sei Dank nicht statt. Aber grundsätzlich ist die Politik immer auch ein Minenfeld der Leidenschaften und Zerwürfnisse gewesen.
      Kleinere oder Einzelinitiativen halte ich oft für fruchtbarer und zukunftsweisender, wird im Kommunal-Wesen ja auch schon fleißig praktiziert.

      lg

      Löschen
  2. Antworten
    1. Ja, (ich glaube) so ist es!
      Ich informiere mich ohnehin fast nur noch in BLOGS wie diesem über das anthroposophische Leben.
      Wenn man die guten Beiträge hier liest kann man den Eindruck bekommen, dass das esoterische Fußvolk (im Hinblick auf erwachsenengemäße Vernünftigkeit)schon um einiges über manchen Hüter der Geisteskultur auf dem Dornacher Olymp hinausgewachsen ist.
      Gut ist es eben nur, wenn die Schüler eines Tages über ihre Lehrer hinauswachsen - sonst gäbe es keine aufsteigende Entwicklung.

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. Ich kenne niemanden der visionäres Hellsehen betreibt. Nichtmal AK'Emmerick - wie das JvH nachweist in ihrem neuen Buch - das man lesen sollte, bevor man urteilt. Betonung liegt auf "bevor"...

      Löschen
    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    7. »Damit wird die Geschichte von JvH ueber die Beteiligung von J.Zebedeus bei der Auferweckung Lazarus sehr fragwuerdig.«

      Also, ich habe dazu nicht die allergeringsten eigenen Erkenntnisse - aber ganz allein steht Frau von Halle nicht da mit ihren Aussagen über eine „Beteiligung“ des Johannes Zebedäus. Du kennst ja sicher die beiden Stellen aus GA 264:

      »(Unter den zwölf Aposteln ist Lazarus-Johannes selber gleichsam wiederum von einem anderen vertreten. Johannes, der Bruder des Jakobus und Sohn des Zebedäus, ist nicht ein Apostel im eigentli­chen Sinn. Jakobus und Johannes sind gewissermassen Eins, sie ver­gegenwärtigen unter den intimeren Schülern des Christus Jesus die Kraft der Verstandes- oder Gemütsseele, die ja eine doppelte Funk­tion im Menschen hat, aber doch eine Einheit ist. Daher werden sie genannt «Söhne des Donners», denn der Donner ist makrokosmisch dasselbe, was der Gedanke im menschlichen Mikrokosmos ist. Wenn aber Lazarus zu Johannes wird, nimmt er die Stelle des einen Zebedäus-Sohnes ein, und als solcher ist er derjenige, der beim Abendmahle an der Brust Jesu lag.)«
      (Gedächtnisnotizen von Elisabeth Vreede)

      und

      »Frage: Ist Lazarus derselbe, der der Sohn des Zebedäus genannt wird?
      Gegenfrage: Gehörten denn die Söhne des Zebedäus überhaupt in den engsten Kreis der Zwölf? In den Sternenkreis, in dem der Chri­stus sein Wesen gespiegelt sah? Das muß eine Verwechslung sein, wenn das in den Evangelien steht. Verwechslungen dürfen uns da gar nicht wundernehmen, denn die Apostel konnten ja sogar unter den damals waltenden ganz anderen seelischen Gesetzen ihre Leiber austauschen. Die drei Jünger in Gethsemane waren jedenfalls zu dem engsten Zwölferkreise gehörig und Lazarus gehörte demselben auch an.«
      (Überliefert aus Gesprächen der Christengemeinschäftspfarrer W. Klein und Emil Bock mit Rudolf Steiner im Februar 1924)

      Und „übernommen“ von E. Vreede bzw W. Klein und E. Bock hat sie’s offenbar auch nicht, denn dort steht ja auch: »Es handelt sich nicht um die Auferweckung eines Toten, sondern um die Einweihung eines Lebendigen.“ - und da vertritt JvH ja etwas ganz anderes.

      Aber ich möchte nicht über Einzelheiten streiten, die ich (wie auch so manches, das Rudolf Steiner mitteilt) bisher nicht „an den Tatsachen der Natur und des Lebens“ überprüfen kann.

      Löschen
    8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    9. @cheese: ich bin wirklich sehr gespannt, wie Du über das alles denkst, wenn Du das Buch von Judith von Halle über A.K.Emmerick vollständig gelesen hast!

      Löschen
    10. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    11. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
  3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und das - den Klatsch über vergebliches Liebesmühen -, hat sie Dir persönlich erzählt?

      Löschen
    2. Lieber Herr Wolfgang Stadler,
      Sie werden mir immer sympathischer.
      Endlich ist die Katze aus dem Sack, wie das Sprichwort sagt.

      Offensichtlich spielen Pferde eine besondere Rolle bei Anthroposophen.
      Wie sagte Herr Suhrmann: "Sie ist das beste Pferd in seinem Stall". Er bezog dies auf Frau Halle und Herrn Tradowsky.

      Also wer "spielt" mit wem?! Herr Tradowsky mit Frau Halle oder umgekehrt?!
      Warum hatte Frau Halle den Vorstand nötigen wollen, sich mit ihren Stigmatas zu befassen. Da begann die Misere. Der Vorstand hatte richtig gehandelt, sich da rauszuhalten. Nach wie vor ist Herr Suhrmann, der ja noch lebt, wohl zu feige, seine "Beweise" vorzulegen.
      Würde er das, der Spuk mit den Stigmatas hätte ein Ende.

      Es liegt nun an Christus, Pfingsten mit uns zu feiern.

      Löschen
    3. Apropos Pferde (spontane Assoziation): GA 104-Seit 95
      ...
      Welcher Tatsache verdanken wir, daß wir Menschen intelligent geworden sind? Welche Tiergestalt haben wir herausgesetzt, um intelligent zu werden? – So sonderbar, so grotesk es erscheinen mag, so wahr ist es: Wären um uns nicht die Tiere, die repräsentiert sind durch die Pferdenatur, der Mensch hätte sich niemals die Intelligenz aneignen können.

      Löschen
    4. @Michael: schon als Selg die Fortsetzung des Buches «Das Mysterium der Auferstehung im Lichte der Anthroposophie» (was ja ein Fortsetzungsband war eines anderen zweifelhaften Buches von Prokofieff) in seinem Verlag veröffentlichte, da plauderte mal JvH und Morel aus dem Nähkästchen... Ich behalte ja solche Sachen immer schön für mich (was ich ja bis jetzt auch gemacht habe) - aber vielleicht sollte man ja mit diesen Dingen nicht so diskret umgehen - manchmal denkt man: das haben bestimmte Leute nicht verdient, daß man noch so taktvoll mit ihnen umgeht... Auf Seler gehe ich nicht ein: wieder seine tausendmal erzählte Klappengeschichte, die niemand mehr hören mag. Tradowsky hat doch überhaupt keinen Einfluß auf JvH - Du hast doch echt keine Ahnung. Nur weil er vor Jahren mit ihr zusammenarbeitete...- Und ich habe keine Ahnung, was Du meinst, daß "der Spuk mit den Stigmata" zu Ende wäre. Das ist eine üble Diffamierung! Denn die Stigmata sind real vorhanden - und Dein Gesülze und Deine Unterstellungen sind seit Jahren die gleichen üblen Reden, die vollständig an der Realität vorbeigehen. Amen

      Löschen
    5. "UND DIE ERDE WIRD ZUR SONNE" meine ich natürlich. Das war die Fortsetzung - veröffentlicht im Selg-Verlag - von dem ersten Band "Das Mysterium d. Auferstehung im Lichte der Anthroposophie. (was richtiger: "im Lichte Prokofieffs" heißen müsste - keinesfalls der Anthroposophie...)

      Löschen
    6. Lieber Herr Wolfgang Stadler,

      wer die W-erdung von Frau Halle mitlesen konnte (die inneren (meine) Wahrnehmungen wurden früher veröffentlicht) der kann jetzt noch feststellen, sie wollte die Stigmatas für sich behalten. Nur wegen ev. Nachfragen, warum sie nicht esse usw., also wegen persönlicher Unannehmlichkeit sich erklären zu müssen, im kleinen, mehr privaten Rahmen, kann nicht das stattfinden, von dem Herr Suhrmann mir mehrmals telephonisch erzählte, wie eben Frau Halle einem intimen Kreis von Herrn Tradowsky "vorgestellt" wurde. Die Schilderung, die emotionale Bewegung der Anwesenden, als Frau Halle ihre Hände hob, die Stigmatas zeigte... ...da war es emotional um den Verstand geschehen.. ..es bildete sich ein "Beschützerkreis" (mit eigenem Schwur), mit imaginären Rittergehabe, solchen Worten usw..
      Mehr Details geht hier nicht. Wer also wen instrumentalisiert hat bleibt offen. Und als Frau Halle sich dann an den Vorstand wegen der doch so großen Bedeutung für die AAG, welche sie darstelle mit den Stigmatas - vor ein paar Tagen war ihre persönliche Erklärung hier zu lesen - da war irgendwie das Unheil geboren. Die Angelegenheit konnte sich nur schief gestalten. Wer dieser Tage die Entscheidung in der Katholischen Kirche kennt, wie der Leib eines Stigmatisierten nun zur ständigen öffentlichen Anbetung ausgestellt wird, der sieht parallel zu Fragen der Stigmatisation in der AAG, die Stigmatisationsfrage und Antwort in der Katholischen Kirche: "Anbetung" heißt das Zauberwort, das unbewußt in Seelengründen hungern mag.

      Wir beide "mögen" uns, ich mag Sie leiden. Aber wenn Sie nichts über meine Person schreiben wollen, warum tun Sie es dann dennoch?!

      Die Schilderung von Pfingsten erinnerte mich an das über eine halbe Stunde dauernde Donnern, da sogar ein Zeitungsartikel zu finden ist. Sprach mit vielen Leuten, keiner hatte so etwas hier erlebt. Das sind nicht (meine) Erlebnisse, das sind Ereignisse der Natur.

      Natürlich muß jeder aufpassen. Ich bin Herrn Suhrmann in die Quere gekommen, weil er meine Person zu seinem "Pferd" machen wollte. Ich schrieb das dann an Herrn Ratzinger zu dessen Freude, sicherlich. Herr Suhrmann ruderte dann halb zurück.

      Steiner spricht davon, echte geistige Lehrer lassen ein Wort fallen, das erst später, oft Jahre danach "aufgeht". Bei mir war es etwa der unvermittelte Hinweis von Herrn Willmann, trockenes Holz sammeln hat kosmische Bedeutung.
      Jahre später wurde es Lebensrealität. Auch heute war ich im Wald, um auch trockenes Holz zum feuern, heizen, kochen aufzusammeln.

      Im Ernst, wenn Du (ich wechsle mal auch die Ebene) gestern den Film im BR über Herrn Mollath, einem ehemaligen Waldorfschüler sahst, den Anwalt Herrn Strate usw., dann kannst Du, kann Jeder ahnen, was sich im Süden zusammenbraut....
      Nun ja, hängt vielleicht damit zusammen, das Goetheanum sollte eigentlich in München gebaut werden, noch dazu unterirdisch....

      Löschen
    7. linknachtrag:

      http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/130515-kontrovers-mollath-100.html

      Herr Stadler, bitte nicht nachtragen, daran denken, der Mann ging als junger Knabe in die Rudolf Steiner Schule in Nürnberg.

      Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle.....

      Löschen
    8. @Ernst: "Wir beide "mögen" uns, ich mag Sie leiden. Aber wenn Sie nichts über meine Person schreiben wollen, warum tun Sie es dann dennoch?!" Damit haben Sie recht. Aber ich bin auch oft genervt von Leuten, die mir sympathisch sind. Vielleicht von denen noch mehr als von denen, die ich nicht mag - oder die mir gleichgültig sind.

      Löschen
  4. Übrigens bin ich gänzlich anderer Ansicht bezüglich Deiner Haltung gegenüber des Artikels von Junko Althaus. Der ist in Wirklichkeit nicht ganz ernst zu nehmen - weshalb ich ihr gestern folgende email zuschickte:

    Sehr geehrte Frau Althaus,

    aus Ihrer neusten Stellungnahme muß ich entnehmen, daß Sie offensichtlich das neue Buch von Judith von Halle, in welchem sie in vielen Dingen sehr genau auf Prokofieffs Darstellungen eingeht, nicht gelesen haben. Sonst könnten sie vieles nicht schreiben von dem, was Sie geschrieben haben.

    Und anscheinend sind sie auch nicht darüber informiert, daß Judith von Halle selbst einen langen Brief an den Vorstand geschickt hatte sofort nach Prokofieffs Buchveröffentlichung - der bis zum heutigen Tag nie beantwortet worden ist! Und erst danach schrieb Herr Kiene den offenen Brief - und sammelte Unterschriften dafür - und das wurde dann veröffentlicht. Leider kennen Sie viele Hintergründe nicht - sprechen aber ständig Urteile aus. Ihr Aufsatz trifft nicht den Punkt! Wirklich nicht.

    Ansonsten waren Sie offensichtlich bei der öffentlichen Diskussion der anthroposophischen Gesellschaft mit Judith von Halle im Dezember in Essen nicht dabei - sonst wüßten Sie mehr über die Selbständigkeit Frau von Halles.

    Mit freundlichen Grüssen
    ...
    Man könnte noch viel mehr darüber schreiben - aber das lohnt sich nicht bei der eingefahrenen und in vielen Dingen ahnunglosen - und überhaupt nicht um Objektivität bemühten - Junko Althaus.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bin nicht sicher, ob Du das noch merkst, aber Du diffamierst jeden, der auch nur um eine neutrale Berichterstattung bemüht ist. Von denen, die sich nicht im Sinne JvHs positionieren, ganz zu schweigen (Peter Selg) - von denen, die Respekt für Sergej Prokofieff verlangen.

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. @Michael: ich diffamiere nicht. Judith selbst verlangt - das meine ich ernst - Respekt vor S.Prokofieff, den sie als "Geistesbruder" betrachtet. Und über Selg habe ich - soweit ich mich erinnere -das erste Mal so negativ geredet. Ich war immer ein großer Anhänger von ihm, habe gerne seine Bücher gelesen - sehe aber seine Entwicklung, seit er sich an Prokofieff gehängt hat. Und finde das sehr traurig. Übrigens sieht JvH selbst sogar das Buch von Prokofieff über sie z.T. gut - also positiv - da nun eine Diskussion in Gange kam, z.B. auch über Phantomleib und Stigmatisation, die sonst nie aufgekommen wäre. Daß man Leute, wie z.B. Prokofieff, die sich aber nicht scheuen, mit harten "Waffen" draufloszugehen (wie in dem Buch) auch selbst dann so behandeln darf, das finde ich richtig. Die schonen niemanden - also hab ich auch keine Lust mehr, sie zu schonen...- Junko Althaus sagt auf ihren Seiten viele richtige Dinge, ich stimme mit ihr überein in vielem und habe Respekt vor ihrer Arbeit. Aber das was sie über judith von halle sagt, geht meistens einfach daneben! Und das spreche ich dann auch aus. Ich bin mir bis jetzt sicher, daß bestimmte Leute, die JvH kritisieren (und auch Prokofiffs Buch gelesen haben) noch nicht einmal dazu in der Lage waren, ihr Buch über AKE (was ja z.T. eine gute Antwort auf das Prokofieff-Buch ist...) zu lesen. Aber dann urteilen!!! Das geht einfach nicht. Merkst Du das nicht?

      Löschen
    4. @cheese curve: was treibst Du hier? Du weißt genau, daß DU selbst zu denen gehörst, die einen die Berechtigung zur Verteidigung von JvH nehmen wollen, indem Du unterstellst, daß die Leute (ich z.B.) in JvH verliebt wären (was Du öffentlich behauptet hast) - oder sie "erotisch" fänden o.ä. - Schön: damit mußt Du dann nicht mehr auf meine Argumente eingehen - und kannst sagen: der ist ja eh nicht ernstzunehmen! (Das ist übrigens was ziemlich anderes als das, was ich von Selg erzähle...- JvH hat noch dutzende von emails von ihm auf dem PC...)
      Kees: Du hast in letzter Zeit noch viele Dinge gesagt gegen JvH im Blog, die Judith schon widerlegt hat in ihrem neuen Buch über AKE. DAS ist das eigentlich peinliche. Lies erst das Buch - und dann können wir evtl. nochmal darüber reden. Auch Junko Althaus, die objektive, sollte das lesen - vor dem Beurteilen!

      Löschen
  5. Eine Frage: was würde passieren (im "normalen Leben"), wenn jemand sich als Autorität auf irgendeinen Feld ausgeben würde, sein ganzes Leben und Existenz auf diesem Bild basieren würde, so erfolgreich, dass er selbst von seine "Fachmannkeit" absolut überzeugt sein wäre, und dann plötzlich eine wirkliche Autorität in seiner nähe auftauche, denen Kenntnisse nicht "von aussen" gesammelt, sondern eigene und selbständige Erkenntisse waren?
    Entschuldigung, ich sehe nun, dass meine Frage zu parteisch ist :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. Lieber Kees,

      »Steiner sagte zB ueber Frans von Assissi,das er zwar in seinem Astralleib sehr Weise war,aber in sein -ich- diese Weisheit nicht immer gewachsen war. So er war gewiss nicht irrtumsfrei in sein Denken.«

      Ja. Aber - wie ich schon früher gesagt habe, wir wiederholen uns - ich kenne keinen einzigen Menschen, der irrtumsfrei ist in seinem Denken.
      Dazu Rudolf Steiner (GA 73a, Hervorhebung von mir):
      »Und so kann auch das, was ich sage oder was ich schreibe und geschrieben habe aus der Geisteswissenschaft heraus, von jedem denkenden Menschen nachgeprüft werden. Da werden gewiß mancherlei Irrtümer drinnen sein, selbstverständlich, aber das ist genauso wie bei anderen Forschungen. Es handelt sich nicht um diese Irrtümer im einzelnen, sondern es handelt sich um den Grundcharakter des Ganzen.«

      Ich bin der Ansicht, mit „Nachprüfen“ meint Rudolf Steiner hier nicht ein Prüfen auf Konsistenz innerhalb der GA, sondern ein Prüfen an den „Tatsachen der Natur und des Lebens“ (GA 34).

      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    5. Lieber Kees,

      »Wenn diese Beschuetzer gestehen wurden das manche Aussagen von JvH einfach sehr problematisch sind, dann und das auch des weiteren praktizieren dann enthalte ich mich des weiteren von Kommentar.«

      Ja.
      Aber Du siehst schon, nicht wahr, daß diesen Satz - mutatis mutandis - heute auch ein Kritiker der Anthroposophie über die „Beschützer“ Rudolf Steiners sagen könnte? Und Ähnliches wird ja auch immer wieder gesagt.
      (Wie schade, daß das Projekt, das wir uns vor laaanger Zeit einmal vorgenommen hatten, wegen dieses „Krieges“ stagniert...)

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    7. :-) Und ich habe nie gesagt, daß JvH sich nie irre.
      Aber ich finde es einfach nicht richtig, so zu tun, als ob alles, was sie sagt, von vornherein „verdächtig“ sein müsse.
      Insbesondere kann ich nichts „Verwerfliches“ dabei finden, alles, was einem „widerfährt“ bzw was man erlebt, »als reine Wahrnehmung des Beobachtungsinhaltes« (wie JvH sagt) zum Ausgangspunkt zu machen für geisteswissenschaftliche Betrachtungen.
      Und es scheint mir bisher so, als würde ihr vor allem das vorgeworfen, und nicht einzelne Irrtümer.

      O.T.: Danke für »Und stagnieren ist noch nicht abschaffen :)« (:-)

      Löschen
    8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    9. @Cheese: ich glaube, wenn Du mich meinst - mit "Beschützer" - daß alle meine Bekannten sehr darüber staunen würden, daß ich ein "Dogmatisches Verhalten" haben sollte...- Aber so einen Eindruck über einen Menschen kann anscheinend das Internet hinterlassen - daß man staunen würde, wenn man dann dem Menschen wirklich begegnet.

      Löschen
    10. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
  6. @Michael: Pardon, sei nicht sauer - aber ich muß einfach auch mal sagen, daß mir die Art, über Leute zu schreiben, ohne ihre Bücher gelesen zu haben, nicht gefällt. Ich gehe davon aus, daß auch Du das Buch von JvH über AKE nicht gelesen hast. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du das Buch von S. Prokofieff über JvH schon gelesen hast...- Du hattest auch schon im letzten Buch von JvH eine Rezension geschrieben (über das Templerbuch) ohne das Buch zuerst gelesen zu haben. Für mich ist sowas ein absolutes "No-Go". So wie auch die Urteile von Kees Kromme oder Junko Althaus - ohne das Buch gelesen zu haben - No-Gos sind...- Wer richtig informiert ist, unbefangen und vorurteilslos und sachlich diskutieren will - der darf das und wird nicht von mir kritisiert. Glaub bloß nicht, daß ich nicht selbst mir Leuten über Inhalte von JvHs Bücher diskutiere! -
    Ich würde mich auch freuen, wenn Junko Althaus mal eine objektive und sachliche Rezension über das A.K.E.Buch von ihr schreiben würde. Über andere Bücher von JvH hat sie ja schon Rezensionen geschrieben...- wäre gespannt, was bei diesem herauskäme!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ...und damit hätte sie auch mal die Chance, ihre "Objektivität" zu beweisen...- was man ihr in in ihrem neusten Aufsatz nicht abnimmt!

      Löschen
    2. Und sollte J. Althaus doch schon das Buch über AKE gelesen haben, dann frage ich mich, warum sie nicht über dieses Buch eine Rezension schrieb - anstatt des neuen angeblich so objektiven Aufsatzes!

      Löschen
  7. AUCH WENN ES OFT NICHT SO KLINGT: Michael - ich meine es ernst, wenn ich sage, daß ich - auch wenn ich Dich schon heftig kritisiert habe und auch wenn mir einiges nicht gefällt, was Du hier schon zu JvH reingestellt und gesagt hast: Ich bin Dir sehr wohlgesonnen! Nix mit Feindschaft - was einem ja manchmal so unterstellt wird. Dasselbe gilt bei mir auch gegenüber Junko Althaus - auch wenn ich mich über ihre Aufsätze über Judith von Halle aufrege: ich bin ihr wohlgesonnen, sie ist mir letztlich sympathisch - und ich habe großen Respekt davor, daß sie - sozusagen wegen Rudolf Steiner - von Japan weggezogen ist nach Mitteleuropa.
    Und ich bin letztenendes nach wie vor auch Prokofieff und Selg wohlgesonnen - und - auch wenn der das nicht glauben mag - ich finde Kees Kromme sehr sympathisch. Vielleicht sollten wir die Wogen, die z.Zt. "aufschäumen" als Gelegenheit nehmen und uns anschauen. Wir kommen alle aus verschiedenen Strömungen, wir sind auf verschiedene Art bei der Anthroposophie gelandet. Wir sollten - das ist nicht spießig gemeint - uns im Gemeinschaftlichen der Anthroposophie wiederfinden und niemanden ausgrenzen. Und wir sollten die von Steiner eingeforderte Tolernaz entwickeln, die er ja so aussprach, wie ich es ans Ende meiner Rezension über das Prokofieff-Buch stellte!

    AntwortenLöschen
  8. Eingestellt für Frau Weymann:
    Einen herzlichen Dank an Michael Eggert für dies Offene Forum!

    Der "Stellvertreterkrieg"--von Halle - Prokofieff ---zeigt den sozialen und geistigen Zustand der AAG. Für jeden, der sich nicht nur als Zuschauer zurücklehnt oder als Parteigänger lautstark Position bezieht, ein äußerst wachmachend-schmerzhafter Vorgang.
    Die Frage, die in diesen Kämpfen untergeht, ist ( soweit ich sehe) die nach objektiven Kriterien für Geistes-WISSENSCHAFT.
    Schauungen der unterschiedlichsten Couleur gibt es heute--nicht nur in der AAG--mehr als genug.
    Der methodische Weg, nicht die dargestellte Wahrnehmung oder Erkenntnis wäre wichtig.
    Die Deklaration eigener geistiger Fähigkeiten ist nicht gemeint.
    Das fixiert nur.

    Der aufgezeigte Weg ( genau das heißt Methode) gibt die Möglichkeit, zu eigenem Erkennen zu kommen. Das lässt zu selbständigem Gehen frei.

    Elsbeth Weymann

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich akzeptiere dies Ansicht. Aber ich persönlich habe genügend Ideen von R.Steiner zur Verfügung. "Wie erlangt man Erkenntnisse...", die Geheimwissenschaften u.v.a. Die Beschäftigung mit Reinkarnation (wie wir das z.Zt. in einem Mysteriendramenseminar mit JvH machen) - oder die intensivere Beschäftigung mit Themen wie z.B. dem "Phantomleib", die eigenen Meditationen, Übungen usw - das sind mir genügend Dinge. Allein was R.St. sagte - mehr als genug. Und dann geht halt jeder damit seinen eigenen Weg - das macht das ganze problematisch. Siehe z.B. die Mysteriendramen. Da sind die unterschiedlichsten Charaktere, die aus verschiedenen "Vergangenheiten" kommen - und ganz individuelle Wege gehen müssen, z.B. Strader - oder Maria, Johannes, Capesius, Theodora...

      Löschen
    2. Und jemand, der schon mit Fähigkeiten auf die Welt kommt, - für den dürfte es schwierig sein, die Wege aufzuzeigen, welchen individuellen Weg er beschritten hatte, um dann so weit zu sein, wie er eben ist.
      In welcher Gründlichkeit Frau von Halle arbeitet, so emfinde ich das, zeigt sie ja - sozusagen als Musterbeispiel für gründliche Arbeit - in ihrem Buch auf über Anna K. Emmerick. Diese Gründlichkeit ist auch Voraussetzung für wirklich geisteswissenschaftliches Arbeiten. Und dieselbe Gründlichkeit verwendet sie auch beim Forschen in der geistigen Welt, z.B. für ihr Buch über die "Johannesse".

      Löschen
    3. Lieber Wolfgang, ich habe letztens die Steiner- Biografie von JvH gelesen, habe mir aber eine Rezension einfach verkniffen. Ich sage es einfach so: Ich kann den Rudolf Steiner, den ich ja auch ein Dreiviertel meines Lebens studiere, darin nicht finden. Ich finde ihn bei anderen Autoren, mir geht z.B. auch seine Beziehung zu Ita Wegman ans Herz. Aber bei Frau vH bleibt mein Herz vollkommen kalt, sie gibt mir gar nichts. Ich finde darin auch nichts, was mich im geringsten spirituell inspirieren würde. So verschieden sind wir halt. Aber ich kann selbstverständlich akzeptieren, dass Andere das bei ihr finden, was ich vermisse.

      Löschen
    4. Genau: das müssen wir auch lernen: daß es uns eben nicht allen gleich geht. Und daß diese Tatsache kein Grund dafür sein kann, daß wir aufeinander losgehen...- aber jetzt muß ich sofort zur Arbeit hecheln...- übrigens - sicher ein Thema für Dich - hast Du die neuesten zeitungsartikel über Beuys gelesen? Gruß, Wolfgang

      Löschen
    5. Liebe Elsbeth Weymann,

      vielen herzlichen Dank für diese klaren Worte! Sie sprechen mir aus dem Herzen.
      Ich möchte sie daher (mit meinen Hervorhebungen) wiederholen, damit sie nicht so schnell in anderem „untergehen“:

      Die Frage, die in diesen Kämpfen untergeht, ist ( soweit ich sehe) die nach objektiven Kriterien für Geistes-WISSENSCHAFT.
      Schauungen der unterschiedlichsten Couleur gibt es heute--nicht nur in der AAG--mehr als genug.
      Der methodische Weg, nicht die dargestellte Wahrnehmung oder Erkenntnis wäre wichtig.
      Die Deklaration eigener geistiger Fähigkeiten ist nicht gemeint.
      Das fixiert nur.

      Der aufgezeigte Weg ( genau das heißt Methode) gibt die Möglichkeit, zu eigenem Erkennen zu kommen. Das lässt zu selbständigem Gehen frei.


      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    6. Danke liebe Ingrid H.
      ein objektives Kriterium ist, dass der aufgezeigte Weg für jeden und jede gangbar sein müsste, auf individuelle Weise wenn eigenes dazugefügt wird.
      Auch ich habe mich gefreut zu sehen, dass immer wieder neue Namen in den Kommentaren erscheinen und zu Wort kommen, auch zwischen den so leidenschaftlich Streitenden.
      Neue Sichtweisen bedeuten immer auch wieder Inspiration

      Löschen
    7. Aber es ist schon so: Wenn Strader oder Capesius oder Johannes Thomasius den andern ihren eigenen Weg aufzeigen würden, dann wäre der jeweils aufgezeigte Weg auf keinen Fall für jeden und jede andere im Drama gangbar. Man kann einige lernen aus den Mysteriendramen!

      Löschen
    8. Danke auch Wolfgang, für deine Darstellungen im FB zu den Mysteriendramen, die mich sehr ansprachen. Steiner hat in den Dramen Entwicklungen aufgezeigt, wie man sie anderswo so nicht findet.

      Löschen
  9. Zitat von Rudolf Steiner, 26. 11.1922:

    „Mit welchem Interesse sind zum Beispiel die wunderbaren Bildungen der im Stillen Ozean draußen liegenden Osterinsel beschrieben worden, die ganz besonders wunderbare Reste aus alten Bildungen enthält. Sie werden sich erinnern, wie gerade diese Bildungen beschrieben worden sind. Seit Anfang November alles fort! Ein furchtbares Erd- und Seebeben hat die Osterinsel von dem Erdboden verschwinden lassen; sie ist hineingesunken in das Meer.“

    Rudolf Steiner hatte Zeitungen geglaubt, die berichtet hatten, die Osterinsel sei untergegangen.

    Ramon Brüll in info3 (Maiausgabe):

    „Was nun, wenn, 90 Jahre später, ein Reisender nach Dornach kommt [z.B. Judith von Halle], und dort bis ins Detail von seinem Besuch auf dieser Insel im Pazifik vor der chilenischen Küste berichtete? Er würde auf Unverständnis stoßen, auf Ablehnung, ja der Lüge bezichtigt werden. Denn die Osterinsel gibt es nicht. Das sagt doch Steiner. [… … …]
    In der Wissenschaft bringen widersprüchliche Ergebnisse den Erkenntnisstand meist insgesamt weiter. Denn sie geben Anlass zu heftigen Debatten in der Sache und zu weiterer Forschung. Das sollte auch in der Anthroposophie, sofern man sie nicht als Ideologie versteht, nicht anders sein. Wissenschaftlich aber nicht statthaft ist aber die Unterstellung, die unmittelbare Wahrnehmung eines anderen könne schon deshalb nicht stimmen, weil sie mit der eigenen Theorie über bisherige Wahrnehmungen nicht übereinstimmt, oder weil die Ergebnisse den eigenen Erwartungen nicht entsprechen. Es könnte ja sein, siehe Osterinsel, dass es diese selbst sind, die Fehler enthalten. Einer ernsthaft forschenden Anthroposophin abzusprechen, anthroposophisch zu forschen, offenbart jedoch eher Fanatismus als Wahrheitsliebe.“

    Wer schadet also in Wirklichkeit den Intentionen Rudolf Steiners - die er zu verteidigen vorgibt...?

    AntwortenLöschen
  10. Antworten
    1. Lieber Kees,

      »Kennen sie das Vorbild vom Turm von Pisa? Steiner sagte, wenn einer sagt er steht nicht mehr schief, dann kann das durtchaus Wahr sein. (abhaenglich Standpunkt)«
      Wirklich, Rudolf Steiner hat dieses Beispiel genannt? Na sowas. Wo denn?
      Das ist eine Geschichte, die ich (seit ich in Pisa war) sehr gern erzähle, auch hier bei den Egoisten, zuletzt wohl hier...

      :-)
      Gute Nacht allerseits,
      Ingrid

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. Lieber Kees,

      aber dieses Kirchturm-Beispiel drückt doch etwas ganz anderes aus als mein Schiefer-Turm-von-Pisa-Vergleich:

      Ob der Turm von Pisa einem nach rechts oder links geneigt erscheint oder sogar lotrecht, das hängt vom jeweiligen Standpunkt ab (Steiner nimmt – wie Du ja weißt –, um das zu verdeutlichen, nicht den Turm von Pisa, sondern den Baum, der von jeder Seite anders aussieht, und von dem man erst dann ein vollständiges Bild erhält, wenn man um ihn herumgeht).

      Ob man es aber für (un)möglich hält, daß ein Kirchturm, der gestern noch lotrecht stand, heute, von demselben Standpunkt aus gesehen, um 45° schief steht, das hängt eben nicht vom Standpunkt, sondern von der (Un-)Befangenheit ab.

      »Man muß das Gefühl in sich ausbilden, daß nichts unmöglich ist« – selbst dann, wenn es eine starke Herausforderung ist für den Möglichkeitssinn, zum Beispiel, wenn jemand erzählt, daß ein Tuch einen Felsen durchdringt... ;-)

      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
  11. Ich weiß, Kees, daß Du gerne mich als "dogmatisch" hinstellen willst. Das ist eben eine Projektion.
    Denn "Einer ernsthaft forschenden Anthroposophin abzusprechen, anthroposophisch zu forschen, offenbart jedoch eher Fanatismus als Wahrheitsliebe." Soweit die Tatsachen... :-)

    AntwortenLöschen
  12. Die guten Anhaenger Rudolf Steiners sollten bedenken:

    „Daher werden Sie diese Bewegung leicht auf denjenigen Seiten mißverstanden finden, welche Toleranz verwechseln mit einseitiger Toleranz gegenüber der eigenen Meinung, den eigenen Prinzipien und Methoden. Man stellt sich diese Toleranz so ungeheuer leicht vor, aber sie gehört zu dem Allerschwierigsten, wenn sie sich der Mensch im höchsten Sinne des Wortes erobern soll. Denn ganz leicht kann man glauben, daß derjenige, der etwas anderes sagt als man selber, ein Gegner sei.
    Leicht kann man auch die eigene Meinung mit dem verwechseln, was allgemein als Wahrheit vertreten wird. Theosophisches Leben aber wird blühen und die richtigen Früchte tragen für das geistige Leben der Zukunft, wenn es ein umfassender Boden sein wird, auf dem wir uns begegnen, in innigem Seelenverständnis begegnen nicht nur mit demjenigen, der glaubt, was wir selber glauben, sondern auch mit dem, der unter Umständen durch seine eigenen Erfahrungen, durch seinen eigenen Lebensweg genötigt ist, vielleicht sogar scheinbar das Entgegengesetzte von dem zu vertreten, was wir selber verkündigen. Eine alte Moral, welche ihrer Abendröte entgegengeht, hat gelehrt, Liebe und Toleranz zu üben zwischen denjenigen, welche die gleichen Gedanken und Empfindungen wie wir selber haben. Theosophisches [Anthroposophisches] Leben wird dagegen in seiner Wahrheit immer mehr und mehr in die Herzen der Menschen jene viel tiefergehende Toleranz ausstrahlen, welche es ermöglichen wird, daß wir uns auf dem Boden gegenseitigen Verständnisses, gegenseitiger menschlicher Anregung und menschlichen Zusammenlebens auch da finden, wo wir nicht von vornherein in unseren Gedanken und Empfindungen übereinstimmen. GA 127, S.171,172

    AntwortenLöschen
  13. Antworten
    1. Sag mal: wie naiv muß man denn sein, um zu glauben, daß das Judith von Halle nicht selbst kennt!? Und noch viel besser als die, die es nur bei R.St. gelesen haben...- und gar nicht selbst damit Erfahrungen haben, tsssssssssssssssssssssssssss.....

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
  14. Antworten
    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    2. Es ist ganz klar ein Zitat von R.Steiner. Und daß sich JvH daran hält, wirst Du ganz genau sehen in dem Buch über AKE - und wie sie dort Prokofieffs "Wahrheiten" korrigiert.

      Löschen
  15. Antworten
    1. Ja - das ist der Grund, weshalb JvH das Buch über AKE schrieb - und dabei nicht verschwiegen hat, worin sich Prokofieff überall irrt! Sehr schönes Zitat.

      Löschen
    2. Auch die oben genannten Tugenden sind doch sehr wichtig. Um sie zu verwirklichen, spielt es keine Rolle, ob wir schnelle Erleuchtungserlebnisse haben oder es eher langsam dauert. Alles reguliert sich selbst, was wahr ist, bleibt auch.
      Nun hoffe ich doch sehr, dass solche Tugenden die irgendeiner einbringt, mehr wiegen als irgendwelche Irrtümer.

      Löschen
  16. Antworten
    1. Genau. Deshalb verstehen wir ja auch alle die Anthroposophie - obwohl noch nie einer von uns den Saturn-Zustand oder das Phantom des Auferstandenen wahrgenommen hat.

      Löschen
  17. Antworten
    1. Und genau das schätze ich sehr an JvH. Sie denkt selber. So hat sie es auch bewiesen in ihrem neuen Buch übe AKE - während Prokofieff nur etwas auf Autoritätsglauben hin anerkannte! Das wirst Du sehen, wenn Du das Buch liest.
      Und wenn ich z.B. das Buch über die Johannesse lese, dann halte ich mich - anders als die puren "Steiner-Fanatiker" - von jeder Autoritätshörigkeit ferne - und denke stattdessen mit. Und finde die Dinge sehr, sehr einleuchtend. Und wenn ich dann noch bedenke, wie R.St. im letzten Vortrag noch etwas zu Johannes sagen wollte - und nicht mehr dazu kam, den Vortrag abbrechen mußte...- da tun mir die armen Autoritätshörigen Steinerianer schon leid, die nirgends etwas weiterdenken können - sondern nur das wortgetreue von Steiner wiederholen können!

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. Wieso Bösewicht? Weil er Anthroposophie nicht recht versteht und ab und zu dogmatisch ist? Vielleicht liest er auch nur zuviel auf Kees Krommes homepage...- und ist deshalb so geworden, der Arme... :-)

      Löschen
  18. Antworten
    1. Naja, wenn es anders wäre - dann würde ich nicht jeden zweiten Mittwoch in Dornach im Zweig bzw. Mysteriendramenseminar mit Judith von Halle verbringen!

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. Echt? Hast Dus gut. Ich bin nie verliebt. Aber als ich anfing, die ersten Jahre, Anthroposophie zu lesen von R.Steiner, da war ich ständig in einer Art "Verliebtheitszustand". Ja - Verliebtheit ist schön. Wäre toll, wenn ich mich mal wieder in jemanden verlieben könnte...

      Löschen
  19. Antworten
    1. ...und daß JvH die geistige Welt wirklich offen ist, daß sie in sie hineinschaut - das muß einem ja wohl klarwerden z.B. bei den Johannessen... - wenn man alles von R.Steiner, der Bibel - und Verhältnissen, wie sie auch Dr. Kiene beschreibt - zusammennimmt, wenn man bei allen Verhältnissen den gesunden Menschenverstand walten läßt, dann merkt man, daß das echte geistige Erkenntnis ist - und kein Unsinn.

      Löschen
    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    3. Sie wird mir noch darauf antworten - darauf bestehe ich. Du bist dann der erste, dem ich die Antwort sage. Ich hatte ihr geschrieben, daß sie in der Sommerpause (Juli bis September) sich mal die Zeit nehmen solle, mir zu schreiben, was mit dem Leichnam des Lazarus geschehen ist...- sie sagte, sie kann es erklären...

      Löschen
    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
  20. Antworten
    1. Danke Kees, daß Du mich in allem bestätigst!

      Löschen
    2. Jetzt ist mal gut, Ihr zwei Hübschen, ja? Macht das doch bei Facebook weiter, wo es hingehört.

      Löschen
    3. Da hast Du recht, Michael. Aber die letzten Antworten hatte ich alle 2 Stunden nach Kees Kromme reingestellt - der hier x Zitate von R.St. reinstellte. Aber stimmt schon: ist ein Spiel zwischen uns.

      Löschen
    4. Ich glaube, Ihr beiden habt einfach zuviel Zeit bzw. keine richtige Aufgabe.

      Löschen
    5. Lieber Kees, lieber Wolfgang,

      nun kann ich doch nicht widerstehen, mich auch noch kurz an der Zitateritis zu beteiligen (lieber Michael, verzeih bitte ;-)):

      »Es kommt ja immer wieder vor, daß die Nachfolger, die Bekenner einer Weltanschauung ungemein viel von dem verderben, was die Begründer durchaus richtig hingestellt haben. Statt in die Natur selbst hineinzuschauen, statt zu beobachten, fand man es am Ende des Mittelalters bequem, die alten Bücher des Aristoteles zu nehmen und bei allen akademischen Vorlesungen das Geschriebene des Aristoteles zugrunde zu legen. Charakteristisch dafür ist, daß ein orthodoxer Aristoteliker aufgefordert wurde, sich an einer Leiche zu überzeugen, daß nicht, wie er mißverständlich aus Aristoteles herausgelesen hatte, die Nerven vom Herzen ausgehen, sondern daß das Nervensystem sein Zentrum im Gehirn habe. Da sagte der Aristoteliker: Die Beobachtung zeigt mir, daß sich das wirklich so verhält, aber in Aristoteles' Werken steht das Gegenteil, und dem glaube ich mehr. So waren die Aristoteliker in der Tat eine Erkenntnisplage geworden.«
      (Aufsatz „Philosophie und Anthroposophie“, in GA 35)

      Guten Morgen!
      Ingrid

      Löschen
    6. Ja - echt blöd: nun hat Kees die Anthroposophie Rudolf Steiners mit seiner Zitateritis von letzter Nacht verdorben - und ich verderbe ab und zu die Bücher von Judith von Halle, indem ich Zitate bringe. Dumm gelaufen. Alles kaputt.

      Löschen
    7. Außerdem hindert er mich am Schlafen. Hatte heute Frühschicht - und war fix und fertig...- Kees: kannst Du künftig Deine Schreibereien nicht spätestens 20 Uhr beenden? Danach kann ich noch in Ruhe allem antworten - und dann noch zeitig zu Bett gehen... (und Du antwortest dann erst wieder am nächsten Morgen darauf...)
      :-) :-) :-)

      Löschen
    8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    9. Gute Antwort. Aber zwischen Mitternacht und morgens um 6 oder 7 ist schlafen auf Dauer doch gesünder.

      Löschen
  21. Somit schließe ich den Tag mit einer Amazon-Rezension:
    Verkannte Größe...

    Anna Katharina Emmerick: Eine Rehabilitation (Taschenbuch)

    In diesem Buch von Judith von Halle wird ein neues Licht auf die Persönlichkeit der Stigmatisierten Anna Katharina Emmerick geworfen. Wir lernen sie kennen, wie wir sie noch nie kennengelernt haben: wir erfahren einiges über die wirklichen Ursachen ihrer Stigmatisation und weshalb sie keine Nahrung zu sich nehmen konnte - und was das mit dem Auferstehungsleib des Christus zu tun hat.

    Zum erstenmal wird eine Stigmatisierte - aber auch die Tatsache der (dauerhaften) Stigmatisation - mit den Methoden der Geisteswissenschaft (Anthroposophie) beleuchtet. Von einer Frau (Judith von Halle), deren klares Denken und wissenschaftliche Herangehensweise uns vollständig überzeugt.
    Durch dieses Buch wird uns bewußt, welche unglaublichen, vielfältigen geistigen Fähigkeiten A.K.E. hatte - die mit "Somnambulismus" oder "unbewußten Eingebungen" nichts zu tun haben. Und wir erfahren auf überzeugende Art, worin sich verurteilende und vorurteilsvolle Betrachtungen (wie sie uns Sergej O. Prokofieff lieferte über Anna Katharina Emmerick - aber auch über die gleichfalls stigmatisierte und nahrungslos lebende Autorin Judith von Halle selbst) von geisteswissenschaftlicher (anthroposophischer) Gesinnung und Forschung unterscheiden.

    Wer Anna Katharina Emmerick und ihre vielfältigen Fähigkeiten näher kennenlernen will (und dabei auch die Autorin Judith von Halle näher kennenlernen wird), und auch: wer ahnt, daß anthroposophische (geisteswissenschaftliche) Forschung mehr ist, als das Gesamtwerk Rudolf Steiners danach abzusuchen, was dieser zu dem betreffenden "Forschungsgegenstand" gesagt hat - der muß dieses Buch lesen!
    Auch wer das Christentum, den Auferstandenen - bzw. den "Sinn" des Ereignisses von Golgatha besser verstehen lernen will - der sollte sich diesem Buch zuwenden.
    Ein zutiefst moralisches, ein christliches Buch - und ein wahrlich anthroposophisches Buch: ein Musterbeispiel für eine unbefangene Betrachtungsweise - und dafür, wie geistige Beleuchtungen im Sinne von "Gewissenhaftigkeit" und "Wahrhaftigkeit" aussehen können - in Kombination mit echtem "Herzensdenken".

    In erster Linie aber erhält durch dieses Buch eine Persönlichkeit wieder (oder vielleicht richtiger: zum allererstenmal!) den ihr gebührenden Platz und die Anerkennung, die sie verdient: Anna Katharina Emmerick!

    Als Leser hofft man am Ende des Buches - spätestens nach der Lektüre des beeindruckenden Nachwortes - daß nun endlich die Autorin - als überzeugende selbständige Denkerin und eigenständige Geisteswissenschaftlerin - ebenfalls den ihr gebührenden Platz und die Anerkennung in der anthroposophischen Bewegung bzw. Gesellschaft erhält, die sie verdient! Anstatt sie den (astralen) Attacken auszusetzen, denen man sie seit Jahren schamlos aussetzt und die erst vor Kurzem - mittels eines Buches von S. Prokofieff - einen neuen Höhepunkt erreicht haben, welcher sicherlich in der Geschichte der anthroposophischen Bewegung eines Tages unrühmlich als "geistiger Mordversuch" festhalten werden wird.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    2. Weil es 1. die Rezension von Herr Heinen-Anders ist - und nicht meine. Und zweitens würde ich nie - unabhängig von der Wahrheit - eine vergangene Inkarnation eines Menschen veröffentlichen. Außer, wenn es die betreffende Person wünscht - und ich mir der Sache auch absolut sicher wäre.

      Löschen
  22. "geistiger Mordversuch"

    welche Leistung, meine das ernst.
    Cheese curve hat an anderer Stelle ein Zitat von Steiner zum Hellsehen wiedergeben, das ich heute morgen fand, die Aufgeregtheit hier wieder hin zur Logik des Denkens führt, welche vor allem als Beurteilungsgrundlage zu dienen hat.

    Manfred hat mich eingeladen und so befinde ich mich auf der Schwelle mit dem Blick zurück, nach vorn.
    Die Energien der letzten Tage hier und in der Welt führten nun zu einem Forschungsergebnis, das in seiner Logik so klar erscheinen mag, doch von innen her erlebt, dramatisch ist.

    Gestern abend brachten Medien, auch die SZ einen Artikel, wo berichet wird, die Zelle von Herrn Mollath wurde durchsucht und er muß bis heute drei Umzugskartons mit schriftlichen Unterlagen zusammenpacken, sie werden ihm weggenommen:

    http://www.focus.de/regional/bayern/justiz-mollaths-anwalt-beschwert-sich-ueber-durchsuchung_aid_992668.html

    Die Nachricht wirkt erst einmal, wie eine weitere Folge der Drangsalierung von Herrn Mollath.

    Nun ergab sich geisteswissenschaftlich, was die Seele von Herrn Mollath innerlich durchmacht; dieses wird hier nicht dargestellt. Jeder kann jedoch nachvollziehen, wenn Jemand drei Jahre im Hochsicherheitstrakt der forensischen Psychiatrie in Straubing leben mußte - Freigang nur mit Hand- und Fußfesseln - und dann weitere vier Jahre Zwangspsychiatrie, seine Seele wird sich verändern, das ist erlebbar an dem Film vorgestern von "kontrovers".
    In dem Film wurde erstmals ausführlich dargestellt, wie das Haus von Herrn Mollath "rechswidrig" ausgeräumt wurde.
    Herr Mollath, der ein Einzelzimmer mit Fernseher hat, sah sicherlich den Film. Jedenfalls war er durch seine Unterstützergruppe davon in Kenntnis gesetzt worden, es ist davon auszugehen.
    Nun soll rein zufällig am nächsten Tag das Zufallslos Herrn Mollath getroffen haben, damit seine Zelle feuerpolizeilich untersucht werde und dabei sollen eben die Unterlagen.... .
    Der Anwalt Herr Strate bezeichnet den Vorgang als "schikanös".

    Geisteswissenschaftlich sieht es nun so aus: der Grund für die Wegnahme der Unterlagen, die für Herrn Mollath in der Vorbereitung des Gerichsverfahrens von Bedeutung sind, sollte einen seelischen Schock verursachen, gerade weil am Abend zuvor die "Wegnahme" all seines persönlichen Besitzes von ihm im Fernsehen gesendet worden war. Wir alle konnten sehen, wie es seiner Seele bei der Schilderung ging.

    Logisch kann nun das, was als bloße weitere Schickane erscheint, die Wegnahme der vollen drei Kartons mit Unterlagen, soz. der geistige Besitz, als das verstanden werden, eben nicht Zufall, sondern bewußter Ansatz, um die Seele von Herrn Mollath ausrasten zu lassen, die letzte Chance, ihn der Gemeingefährlichkeit zu überführen.
    Meine Gemeingefährlichkeit sollte auch überführt werden, indem wiederholt in der Psychiatrie ein Symbol über das Bett gehängt wurde.
    Fällt mir nun ganz anders auf: (ich) muß-t-e also ganz anders mit den Stigmatas umgehen, real und logisch in der Reaktion.

    Würde nun ein anthroposophischer Psychiater endlich auf die Unmenschlichkeit der Zwangspsychiatrisierung von Herrn Mollath hinweisen, der Umgang, wie er schildert, die kahlen weißen Wände, das Neonlicht (im Film)...
    ...und würde dann noch darauf verwiesen, in logischer Weise ist die jetzige Wegnahme der Akten der Versuch, die Seele von Herrn Mollath aus dem Gleichgewicht zu bringen, dann wäre das mehr Wert, als all die geschriebenen, veröffentlichten Bücher, Sekundärliteratur, das vergebliche Bemühen die Geisteswissenschaft ins Buch zu pressen.....
    .... sie wird gelebt

    AntwortenLöschen
  23. Lieber Ernst,

    ich verstehe das wirklich sehr gut, was hier immer wieder von Dir angesprochen wird, auch wenn es, weil (wahrscheinlich) Du es immer wieder darstellst, von wohl den meisten gerade deshalb NICHT an- und aufgenommen wird, LEIDER!!

    Würde man nämlich das Wesen von Praxis - lebendiger Praxis - tiefer erleben können, dann hätte man hier wirklich einen ganz konkreten Anlass dazu, es einmal damit zu versuchen. PFINGSTLICH - haben wir doch jetzt - mal wirklich in sein Bewusstsein hereinzunehmen, WAS hier TAT-sächlich geschieht.

    Ich bin nämlich wirklich davon überzeugt, dass man es, ein jegliches ES, in diesem Falle jenes von Herrn Mollath, in sein jeweils (")eigenes(") Bewusstsein aufnehmen muss, wenn Gesinnung christlich(er) werden soll.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Manfred,
      Du machst es mir leichter....
      ..... hatte früher mitgeteilt, wie es Anliegen (von mir, damit Ingrid sofort versteht) ist, keinerlei Bilder während der Meditation zu haben.
      Es änderte sich in letzter Zeit sehr...

      ... gestern abend, dichte Schwingung im Lande, die Meditation geht tiefer und tiefer....
      ..... sie dauerte,

      plötzlich, unerwartet, ein kleiner blühender Baum, in einem von Hand geformten Gefäß, pfingstliche Farben, stark, freudig.....

      Es ist ja tatsächlich ein "Stellungskrieg", in dem Sinne, da in Geistigen Welten tatsächlich ein Geisteskampf stattfindet, der sich unten in den Menschen spiegelt (Pir Vilayath Inayath Khna - der Kampf um das "ICH").

      Ich verabschiede mich mit diesem Bilde,
      denn meine "Stellung" ist woanders.
      Dank Herrn Gastkemper, denn durch das Missverständnis wurde All-es befeuert, habe "ich" (wieder für Ingrid)die Fronten der AAG nach Außen aufgebrochen. Vor genau 40 Jahren erlebte (ich) die Mysteriendramen Rudolf Steiners. Damals, in Dornach, unter vielen MitgliederInnen der AAG erlebte s-ich das "Menschheits-ICH", klar, bewußt, im Geistesraum, die meisten schlafend... ...doch ein Teilnehmer des Priesterseminars, beobachtete meine Person (großer Schlafsaal in einer Schule), erkannte die Kraft im Raume, mit Furcht (wir sprachen später darüber), hatte er aus seiner Warte alles mitbeobachtet, hatte Angst vor der Kraft, die von mir ausging, als mein Blick von jeder Person, die schlief, zur anderen wanderte. Er fürchtete sich zuerst, als auch auf ihn der Blick zuwanderte... ...doch die Angst wandelte sich um und er stellte mir - der ich noch so "blutjung" war viele esoterische Fragen, zur Priesterschaft, zu seiner Beziehung mit seiner Freundin...... .... .... ein großes, gewaltiges Gewitter hatte die Mysteriendramen vor fünf mal acht Jahren beendet. Damals sagte ein Vorstandsmitglied, es sind einige unter uns, die wirken wie Meister, ohne es zu wissen.....damals öffnete sich Vieles, konnte plötzlich Gedanken Dritter im Vorbeigehen wahrnehmen, in den Hallen des Goetheanums. Damals sprach ein Vorstandsmitglied davon, wir sind im fünften Mysteriendrama, in der Gegenwart und ein anderes Vorstandsmitglied sprach davon, 1998, nach der Katastrophe, werden die wiederinkarnierten Christian Morgenstern, Friedrich Nietzsche und Rudolf Steiner am Wiederaufbau mitwirken.

      Jene "Botschaft" des Vorstandes hatte mein Leben verändert und später den Rat von Herrn Willmann annehmen lassen. Ich weiß nicht, wo sie stecken, die Wiederinkarnierten, doch nun spricht Michael, der Vorstand ist "zerbrochen". - Damals im Speisehaus zerriss ich die Mitgliedskarte, nicht um auszutreten, sondern ab jetzt gilt das Herz, das Lebendige als Ausweis. Ich gab den MitgliederInnen Zeit, doch beschloß ich, wird das Lebendige nicht eintreten, werde "ICH" den Faden der Geistigen Welt zur AAG durchtrennen... ...so waren meine Gedanken, Gefühle als 23-Jähriger, der in den Mysteriendramen am Tag und in der Nacht lebte. "ICH" wurde nicht erkannt; ich weiß nicht wer ich im letzten Leben war.... ...das Gefäß der AAG scheint nun vollends zu zerbrechen... ..weil in ihr Lüge lebt!!! Es ist Lüge, wenn ein ganz anerkannter Anthroposoh in Berlin Menschen um sich sammelt, wo Alle Beteiligten wissen, wie sich junge Waldorflehrerinnen vor ihm hüten müssen, nichts geschieht und im esoterischen Gespräch betonen Verantwortliche, wir wissen darum, doch wir wollen es mittragen.. ...dann passiert, was passieren muß, ein Waldorflehrer wird beim männlichen Liebes-Spiel hingemordet, teilweise aufgegessen... ...kein Wunder, wenn dann in solchem realen Spiel auch Stigmatas erscheinen... ...die Lüge des Mannes, des großen Redners lebt fort, weil auch Feigheit herrscht... ....Steiner sprach einst, nach seinem Tode, er wurde nicht gehört.... ...Du Manfred schreibst es nun zu meiner Person....

      es ist gut, wenn ich nun von hier gehe.....

      Löschen
    2. Lieber Ernst,

      das mit dem Nicht-Gehörtwerden hat wohl zu tun mit dem sich Befreien. -- Wenngleich hierfür auch das sich Befreien von der aussen stehenden Autorität dazugehören würde, auf die ich immer noch warte.

      Und das Zerbrechen der AAG, hat in meinen Augen was mit solch falsch verstandener Autorität zu tun. "Kindergarten" wie oben kurz erwähnt wurde, ich würde es zwar anders benennen, aber ich glaube da ist was dran :-) Wenn es halt nicht selbst von Innen heraus angegangen wird, dann stippt "man" von Aussen dran und dann beginnt es mit Rissen im Kokon, den man glaubt pflegen zu müssen. Warum auch immer -- (s.o.)

      Und ausserdem, "da zerbricht jetzt was...", hat man sich in den letzten Jahren doch redlich drum bemüht, dass es geschieht -- und jetzt jammert oder beklagt man es? Was klagt da eigentlich, ein schlafender "Gedanke" ??

      Ernst, wo gehst Du hin? Schreibst mir bitte mal ne mail? Gruß an Deine Frau

      Manfred

      Löschen
    3. "Und ausserdem, "da zerbricht jetzt was...", hat man sich in den letzten Jahren doch redlich drum bemüht, dass es geschieht -- und jetzt jammert oder beklagt man es?"

      Sehr schöner Gedanke!!!

      Löschen
    4. zur Klarstellung:

      die Berliner Verhältnisse wurden (mir) von einer männlichen Person mit blauer und rosa Mitgliedkarte der AAG mitgeteilt. Es war aber nicht Herr S. sondern ein anderes Mitgled der AAG.
      Weiter finden sich in der abschließenden Stellungnahme der Wahrheitsfindungskommission zu den Vorgängen um Frau Halle, welche nur für Mitglieder gedacht war, aber im Internet zugänglich, die spirituell desolaten Berliner Verhältnisse geschildert.

      An Ingrid: heute mittag während dem Kauen fiel ein, in der Nacht wurde (mir) gezeigt, das (okkulte) Bild, welches durch Frau Junko Althaus damals während Eurer "Dichte" im Tagesbewußtsein "vermittelt" wurde, hängt mit der Stadt Wien zusammen. Fand dann heute im Internet das Bild mit den Doppelköpfen, ein älteres Wappenbild von Wien (wo ich letztes Jahr ja den Dalai Lama erleben durfte). Nach diesem "Geschenk" und Klärung des rätselhaften Bildes (für mich), will ich Dir Adieu sagen, dies auch an alle geduldigen und interessierten (die gab es bestimmt auch) Mitleser, herzlichen Dank in die Runde. Auch Gruß an den "Hausherrn", von dem ich merhamls nächtliche Bilder (ohne Dichte) hatte, die aber nach Steiner zeigen, es muß Karma aus einem früheren Leben geben. sonst entstünden nächtlich keine Bilder (Steiner wird schon auch manchmal recht haben, mit seinen esoterischen Erklärungen).

      Lieber Manfred, "wohin gehst Du".
      Bleibe noch auf der Erde!
      Deine mail ging bei einem notwendigen Sicherungsupdate verloren, Du hast ja meine. Gerade donnert es etwas...... .

      Löschen
    5. Hallo Ernst,
      ein solcher geduldiger und interessierter Mitleser war beispielsweise ich. Auch wenn ich nicht so viel dazu schreiben konnte, denn es bist ja du derjenige, der die Info hatte :-) Danke für dein Da-Sein. Ich hoffe, du kommst bald wieder.
      Bis dann

      Löschen
    6. Liebe Ingrid,

      natürlich lese ich noch mit, verstärkt nun auf dem anderen blog. Da Du und Junko Althaus Euch nun gedanklich austauscht, will ich dieses Bild klarer hinstellen:

      "An Ingrid: heute mittag während dem Kauen fiel ein, in der Nacht wurde (mir) gezeigt, das (okkulte) Bild, welches durch Frau Junko Althaus damals während Eurer "Dichte" im Tagesbewußtsein "vermittelt" wurde, hängt mit der Stadt Wien zusammen."

      Es war so, es wurde von der spirituellen Ebene verdeutlicht, das "Bild" hängt mit dem "Stadtwappen" von Wien zusammen. Ich hatte also gezielt nach dem Stadtwappen recherchiert, zuerst nur Adler mit einem Kopf, dann das ältere Stadtwappen mit dem Doppelkopf gefunden.

      Wollte das früher klarer stellen, damit das bewußter im Gedächtnis des Internets verbleibt.
      Will bei der Gelegenheit, der Du Dich auch für das Recht interessierst auf diesen Artikel aufmerksam machen, der gestern erschien:

      "Wenn die Fehler zum Himmel schreien"

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/justizversagen-im-fall-mollath-wenn-die-fehler-zum-himmel-schreien-1.1684317

      Gestern brachte die MZ diesen Artikel:

      "Im fürstlichen Jagdauto kam der Tod"

      http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/im-fuerstlichen-jagdauto-kam-der-tod/921898/im-fuerstlichen-jagdauto-kam-der-tod.html

      Zufällig kenne ich den Autor des Artikels von 1995. Nun tauchen seine Erlebnisse auf, interessante Zusammenhänge. Verstehe nun warum der Artikel derselben Reihe zuvor von uns berichtete (habe den Artikel aber noch nicht gelesen). Mollath als Schüler einer Rudolf Steiner-Schule, die Tochter von Strauß schickt ihre Kinder auf eine Steiner-Schule in München (das veröffentlichte damals die Abendzeitung, welche eine ganze Seite zuvor über uns veröffentlichte, 1989).

      Du erinnerst Dich noch an das Buch des Anthroposophen über das Recht. Ich denke nun, das Recht der Inkarnationen, da Du von dem "Datenschutz" sprichst, es stimmt. Übrigens, nicht um eine Diskussion in der Runde anzuregen, "Moralität" spielt in der karmischen Betrachtungsweise keinerlei Rolle, da diese sich nur aus der jetzigen Inkarnation, dem jetzigen Verständnis speist.

      Da ich das mit den "Schenkeln" veröffentlichte, scheint mir dies nun erstmals möglich, es wird wohl irgendwie die Sexualenergie eine Rolle spielen, als Ursache der Stigmatas. Ob es ein Hinweis auf schwarzmagische Sexualpraktiken ist, wie auf dem anderen blog beschrieben, weiß ich nicht. Klarstellen will ich, so wie Frau Halle sich mir offenbarte (ihr tieferes Wesen, nicht ihr jetziges Tagesichbewußtsein), war sie tatsächlich "Opfer" nicht Täterin.

      Mir lag es am Herzen, dies etwas klarzustellen, da es mich freute, wie Junko Althaus und Du nun doch miteinander Euch gedanklich ausgetauscht habt, ein "Highlight" für den, der den blog in sich trägt, wie ein Keim, der allgemein zu einem Verstehen führt... .

      Löschen
    7. Lieber Ernst,

      danke für diesen Satz, den ich hier fettgedruckt herausheben will: »"Moralität" spielt in der karmischen Betrachtungsweise keinerlei Rolle, da diese sich nur aus der jetzigen Inkarnation, dem jetzigen Verständnis speist.« – ja. Das ist ein Punkt, der mir ganz außerordentlich wichtig ist.

      Ich schätze Junko wirklich sehr, schon lange. Und ich freue mich, daß sich das nun auch in der Art unseres öffentlichen Austausches äußern kann.

      ;-) Übrigens hatte ich nicht angenommen, daß Du nun nicht mehr mitlesen würdest.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    8. P.S.: Lieber Ernst, was ich noch nicht recht begreife:

      Einerseits sagst Du:
      »Ich denke nun, das Recht der Inkarnationen, da Du von dem "Datenschutz" sprichst, es stimmt.«
      --- und andererseits berichtest Du immer wieder öffentlich über Erlebnisse, in die andere lebende Personen mit einbezogen sind, und die meiner Ansicht nach diesem „Datenschutz“ unterliegen sollten.
      Damit ist für mich immer wieder eine Grenze überschritten, die ich nicht überschreiten will (das ist auch der Grund dafür, warum ich auf solche Mitteilungen meist nicht weiter eingehe bzw sie ungeprüft ins Reich der Spekulationen verweise – jedenfalls insoweit sie lebende Personen betreffen).

      Es würde mich nun interessieren, wo Du hier die Grenze ziehst.

      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
    9. Deine Frage:

      Es würde mich nun interessieren, wo Du hier die Grenze ziehst.

      Es gibt keine "Grenzen", nur Verantwortung:

      "Wenn die Fehler zum Himmel schreien"

      Löschen
    10. Liebe Ingrid, es haben mich die seelischen Wellen hier im Lande, die durch den heute geprinteten Artikel zu Strauß erwachen, verändert, weil dramatisch-karmische Schnittpunkte der Allgemeinen Menschengesellschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft aufeinandertreffen, zusammen mit dem Bilde von Jelle van der Meulen zu meiner Person. Hatte Deine Frage dreimal länger angesetzt gehabt und am Ende diese kurze Version als Antwort gesetzt, um nach Stunden festzustellen, es kann die Antwort "Dir" (als Außenwelt) nicht gerecht werden, da es ja auf dem anderen blog so merkwürdig "schwarz-magisch" zugeht, wie es nimmer geht.... ...und Herr Gronbach mich öffentlich 2003 als Schwarz-Magier der anthroposopischen und weltlichen Öffentlichkeit (bei Info3) "vorstellte". Will den Spruch meines Paten erweitern "Wir sitzen alle in einem Boot".
      Danach - der ich quasi nun umgekehrter Bootsflüchtling bin, vielleicht befinde ich mich an der Spitze des Masten, oder mit Rettungweste auf Hoher See oder als Fisch im Wasser....
      ..... Also, für uns alle, die wir uns hier bewegen ist ein Hinweis von Herrn Lievegoed auf Deine Frage mehr als interessant. Aus "Das Gute Tun", Seite 130: "Rudolf Steiner arbeitete auch mit jüngeren Menschen. Einige Vertreter von Ihnen suchten ihn 1923 auf. Sie hatten kurz zuvor bestimmte Gruppen gebildet und fragten ihn nun, wie sie darin arbeiten könnten. Rudolf Steiner sagte: "Um Gottes Willen - bloß keine Vorträge!" - "Aber was sollen wir dann treiben, wenn wir keine Vorträge halten?" - "Sprechen Sie über Ihre okkulten Erfahrungen. - "Aber wir sind junge Menschen. Wie können wir über okkulte Erfahrungen sprechen? Wir haben eigentlich noch keine!" - "Doch, Sie haben Sie täglich, Sie gehen nur daran vorbei."
      Es war "mein" Wagnis, das "okkulte" Erlebnis mit Strauß dem Kultusministerium zuzusenden. Gronbach setzt seine Vorstellung meiner Person mit den Vorgängen um Strauß an. Strauß brach sechs Monate nach meinem öffentlichen Hinweis zusammen und genau 81 Tage nach Erstellung und Zuschickung eines "Mandalas" das zur Verteidigung der Wegnnahme der Kinder entstanden war. Strauß starb just in der Todesminute, als im Landratsamt ein Beamter uns erzählte, Strauß hatte in die Wegnnahme der Kinder eingewilligt. Es war der Tag als die Kinder und Mutter nach Wernstein zur Waldorfschule fahren sollten, ich intuitiv im LRA anrief, weil ich spürte, die mündlich Zussage der behördlichen Finanzierung ist "gelogen". Und sa bewahrheitete es sich. Du siehst, es ist ein gelebtes "okkultes" Drama der Gegenwart, mit so vielen "Daten" des Persönlichen und Gemeinschaftlichen. Ich hatte mir angewöhnt "Jeden" zu prüfen, so weit ich es kann, wenn es um Geistiges, um Vertreten von Geistigen Dingen usw. geht. Dabei kenne ich keinen "Respekt", weder vor den erlebten physischen Begegnungen mit mehreren "Gurus", Lehrern usw.. "Prüfte" auch den Dalai Lama auf meine Art in Wien. "Respekt" habe ich auch nicht vor meiner Person, in dem Sinne, mir geht es nicht um Anschein, denn "ich" bin schon "durch", ich zähle nicht mehr für diese Menschengemeinschaft, als soziales Element. Ich hänge bildlich schon weit hinter dem Kreuz, nicht mehr fassbar für Andere, für mich selber. "Ich" wagte den Schritt in die Ewigkeit um in die Zukunft hinein zu st-erben, die "Daten" der Vergangenheit des Eigenen, aber auch der Menschheit erscheinen dadurch, auf wundersame Weise, sowie, das bedeutsame Erlebnis mit Dir und dem Stadtwappen. Denn es wurde mir verdeutlicht, es hat seine Bedeutung nicht nur für Dich und Mich, sondern für die Welt....es bleiben, entstehen natürlich Rätsel, so wie ich nun feststelle zwei Freunde, Jelle van der Meulen und Gronbach, beide Anthroposophen haben Rätselbilder hingestellt, einer aus seinem persönlichen Urteil, der andere aus den Welten der N-acht......

      Löschen
  24. ... und, ach ja, "geistiger Mordversuch", einen solchen sollte man nicht lediglich immer bei "angebeteten" Autoritäten versuchen verhindern zu wollen, christlich wäre dann DAS nämlich nicht (unbedingt)!

    AntwortenLöschen
  25. „Das verbindende Element, und darum allein geht es, ist die Anthroposophie. Darin liegt auch meine unerschütterliche Hoffnung, dass mit der Liebe zur Anthroposophie und für manche Menschen auch mit der Liebe zu Rudolf Steiner, der selbstlosen Liebe zu Rudolf Steiner, diese Verbindung doch noch hergestellt werden kann. Möge diejenige Hoffnung, die Rudolf Steiner bereits 1920 nach dem einigermaßen gescheiterten ersten anthroposophischen Hochschulkurs hegte, dass man nämlich anhand eines Negativ-Erlebnisses zu einem Positiv-Tun komme, heute in uns keimen und Wirklichkeit werden! Denn die Gegenkräfte müssen nicht erst erwachen, so wie wir es tun müssen; die Gegenkräfte schlafen leider nicht. Rudolf Steiner wies darauf hin, dass, während das Michael-Konzil in der geistigen Welt tagte, auf Erden beziehungsweise unter der Erde eine „ahrimanische Gegenschule“ begründet wurde. Man muss sich natürlich eingestehen, dass womöglich auch Kräfte, die sich nicht nur innerhalb der großen Menschengesellschaft, sondern hier und da auch innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft - mitunter vielleicht gerade in einer Gesellschaft, die sich eigentlich dem Michael-Dienst verschrieben hat – geltend machen wollen, Kräfte, die dieser ahrimanischen Gegenschule entstammen. Insofern erschwert es dieser Umstand für uns durchaus, zu unterscheiden zwischen einem Bruderimpuls, der einem zunächst vielleicht aus dem Grunde einfach unsympathisch ist, weil man ihm selbst polar gegenübersteht, oder ob es sich um etwas handelt, das die Bestrebungen unserer Gesellschaft, die Bestrebungen zur Gemeinschaftsbildung gezielt und nachhaltig zerstören will. Man kann daher nur empfehlen, dass jeder Mensch alles, was in der Welt und was in der Anthroposophischen Gesellschaft vor sich geht, immer gewissenhaft und aufmerksam prüft anhand der „Gesetze“ der Dreigliederung. Rudolf Steiner bemerkte – man kann gar nicht oft genug diese Aussage wiederholen: Die Dreigliederung sei „die Christus gemäße Gestalt“ des sozialen Organismus. Man möge also prüfen: Waltet in der Welt, waltet in der Anthroposophischen Gesellschaft Freiheit im Geistesleben? Gleichheit im Rechtsleben? Und Brüderlichkeit auf wirtschaftlicher Ebene? Wenn diese Impulse nicht walten, dann gehen sie mit Sicherheit nicht von einer Kraft aus, die wir im besten Sinne als michaelisch bezeichnen können.“

    Judith von Halle, „Krise und Chance“, 2010 (Verlag für Anthroposophie), S.65f.

    INSGESAMT EIN HOCHAKTUELLES BUCH, WENN MAN SICH DIE AKTUELLEN GESCHEHNISSE IN DER ANTHROPOSOPHISCHEN BEWEGUNG ANSCHAUT!

    AntwortenLöschen
  26. Ich werde die Kommentare jetzt selektieren, da das hier kein Ort für Chat- Dialoge ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Als interessierter Leser von außen kann ich das nur befürworten, denn ich kann schon seit geraumer Zeit nicht mehr folgen (allerdings weiß ich nicht, wie öffentlich diese Auseinandersetzungen sein sollen).
      Da sie nun aber mal öffentlich sind und mein Leben stark mit Anthroposophie verbunden ist, möchte ich nicht, dass 'Die Anthroposophen' in der Öffentlichkeit als völlig durchgeknallt erlebt werden (die bisherigen Pressestimmen sind schon genug).
      Ich sage ausdrücklich (und meine es ernst), dass ich mit 'durchgenallt' keinen einzigen dieser Beiträge, sondern das Durcheinander der Beiträge meine. Es ist meine Angewohnheit, Anthroposophie auch immer etwas durch die Brille der 'exoterischen Welt' zu lesen.

      Löschen
    2. Tut mir leid, es ist wirklich aus dem Ruder gelaufen.

      Löschen
    3. Guten Tag,
      ich wollte mit meiner Bemerkung nicht zornig wirken, sondern manchmal wird es wirklich ein bisschen viel, auch wenn ich jeden Beitrag schätze. Ich denke nämlich oft sehr über meine eigenen bescheidenen Beiträge nach, bevor ich sie absende, auch wenn man das vielleicht nicht so merkt. Ich mag nicht jedes einzelne Buch von JvH lesen, sie hat aber einiges über Themen zu sagen, die mich sehr interessieren. Ich hoffe, Wolfgang oder Kees oder sonst ein anderer sind mir nicht böse wenn ich schreibe, es geht ja für mich als jemand der sich einliest, selbst einweiht, nicht so sehr darum herauszufinden, ob ein anderer z.B. von JvH überzeugt ist, nicht so sehr darum, die Begeisterung eines anderen zu verstehen oder auch seine Ablehnung. Es geht doch um die Themen selbst. Daher lese ich, wenn es denn Sekundärliteratur ist, eben am Liebsten ganz neutrale Schriften oder Blogs, die den Blick nicht so verstellen. Alles andere lenkt ab oder stellt mich vor die unlösbare Aufgabe, ohne Quellangabe (versteht sich von selbst bei Schriften ÜBER eine andere Schrift) herauszufinden, was denn tatsächlich zum Thema erforscht wurde. Eigentlich möchte ich noch nicht einmal von einem noch so glänzenden Lehrer allein "unterrichtet" werden, sondern es wäre doch interessant zu sehen, was auch jemand ganz unabhängiges dazu sagen kann, gleichwertig neben jemand mit starker Ausstrahlung. Dafür ist doch unsere Kommunikation da. Danke auch für die Verlinkung zum Blog von Junko Althaus und anderen guten Blogs. Mich würde tatsächlich einmal interessieren, was Judith von Halle selbst zu all dem meint. Natürlich sind auch die Beschützer von JvH eigenständige Menschen, sie das tun können, auch ohne ständig auf sie hinzuweisen. Ich meine, man lädt dadurch ein wenig Verantwortung von sich selbst auf sie ab.

      Löschen
    4. Liebe Kerstin S.,
      ...als ob Sie für mich gesprochen hätten - danke!

      Ich schätze solche Beiträge wie die von Michael Eggert sehr,
      weil sie kurz und prägnant den eigenen Blick auf die Dinge um
      einen weiteren wertvollen Blickwinkel erweitern und einen auch meist
      auf neue interessante Quellen hinweisen. Und ich schätze auch solche
      Kommentare dazu, die den Blick wiederum bereichern. Und ich schätze
      auch echte Kontroversen (z.B. die mit Herrn Niederhausen), wenn sie
      eben nicht ins Belanglose ausufern.
      Lieber Herr Eggert, dass es 'etwas aus dem Ruder gelaufen ist' ist sicher nicht Ihnen anzulasten (wegen dem 'Tut mir leid') und beeinflusst Sie hoffentlich auch nicht in Ihrer schätzenswerten Arbeit.
      //
      Manches hat eben immerwährende Gültigkeit:
      Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? - GA 10

      Seite 83:
      Man braucht nicht zu sklavischer Abhängigkeit im Urteilen zu
      kommen, wenn man einer Mitteilung, die man empfängt, nicht
      zuerst die eigene Meinung, sondern eine ruhige Andacht und
      Hingabe entgegenbringt. Diejenigen, welche in der Erkenntnis
      einiges erlangt haben, wissen, dass sie nicht dem eigensinnigen
      persönlichen Urteile, sondern dem ruhigen Hinhorchen und
      Verarbeiten alles verdanken. - Man soll stets im Auge behalten,
      dass man das nicht mehr zu lernen braucht, was man schon
      beurteilen kann. Will man also nur urteilen, so kann man
      überhaupt nicht mehr lernen. In der Geheimschulung kommt es
      aber auf das Lernen an. Man soll da ganz und gar den Willen
      haben, ein Lernender zu sein.

      Seite 96/97:
      Er sagt sich nie, wenn ihm etwas mitgeteilt wird: das glaube ich nicht,
      weil es meiner bisherigen Meinung widerspricht. Er ist vielmehr in jedem Augenblicke bereit, seine
      Meinung und Ansicht an einer neuen zu prüfen und zu berichtigen.

      Seite 29/30:
      Was für die Ausbildung des Geheimschülers ganz besonders wichtig ist,
      das ist die Art, wie er anderen Menschen beim Sprechen zuhört.
      Er muss sich daran gewöhnen, dies so zu tun, dass dabeisein
      eigenes Innere vollkommen schweigt. Wenn jemand eine
      Meinung äußert, und ein anderer hört zu, so wird sich im
      Innern des letzteren im allgemeinen Zustimmung oder
      Widerspruch regen. Viele Menschen werden wohl auch sofort
      sich gedrängt fühlen, ihre zustimmende und namentlich ihre
      widersprechende Meinung zu äußern. Alle solche Zustimmung
      und allen solchen Widerspruch muss der Geheim-Schüler zum
      Schweigen bringen.(...) Die Schüler
      fühlen sich verpflichtet, übungsweise zu gewissen Zeiten sich
      die entgegengesetztesten Gedanken anzuhören und dabei alle
      Zustimmung und namentlich alles abfällige Urteilen vollständig
      zum Verstummen zu bringen. Es kommt darauf an, dass dabei
      nicht nur alles verstandesmäßige Urteilen schweige, sondern
      auch alle Gefühle des Missfallens, der Ablehnung oder auch
      Zustimmung.

      Löschen
    5. Lieber Herr Birkholz, Danke! Die Stelle zwischen Hammer (Common Sense) und Amboss (interne Querelen) ist in meinen Augen letztlich die für Anthroposophen komfortabelste. Es ist ein Platz, der innere Freiheit bewahrt. Die Treue zur Sache, die Heiterkeit und die Luft zum Atmen tragen auch durch schwierige Zeiten hindurch.

      Löschen
    6. Lieber Michael,
      ich bin aber zutiefst davon überzeugt, daß so viel Gegnerschaft innerhalb der "Anthroposophenschaft" genau dadurch entstanden ist und entsteht gegenüber JvH (auch bei Leuten wie J. Althaus - die ich für nicht sehr unbefangen und objektiv halte zum Thema JvH!!!), da die Leute genau das Folgende eben nicht berücksichtigen:

      Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? - GA 10

      Seite 83:
      Man braucht nicht zu sklavischer Abhängigkeit im Urteilen zu
      kommen, wenn man einer Mitteilung, die man empfängt, nicht
      zuerst die eigene Meinung, sondern eine ruhige Andacht und
      Hingabe entgegenbringt. Diejenigen, welche in der Erkenntnis
      einiges erlangt haben, wissen, dass sie nicht dem eigensinnigen
      persönlichen Urteile, sondern dem ruhigen Hinhorchen und
      Verarbeiten alles verdanken. - Man soll stets im Auge behalten,
      dass man das nicht mehr zu lernen braucht, was man schon
      beurteilen kann. Will man also nur urteilen, so kann man
      überhaupt nicht mehr lernen. In der Geheimschulung kommt es
      aber auf das Lernen an. Man soll da ganz und gar den Willen
      haben, ein Lernender zu sein.

      Seite 96/97:
      Er sagt sich nie, wenn ihm etwas mitgeteilt wird: das glaube ich nicht,
      weil es meiner bisherigen Meinung widerspricht. Er ist vielmehr in jedem Augenblicke bereit, seine Meinung und Ansicht an einer neuen zu prüfen und zu berichtigen.

      Seite 29/30:
      Was für die Ausbildung des Geheimschülers ganz besonders wichtig ist,
      das ist die Art, wie er anderen Menschen beim Sprechen zuhört.
      Er muss sich daran gewöhnen, dies so zu tun, dass dabeisein
      eigenes Innere vollkommen schweigt. Wenn jemand eine
      Meinung äußert, und ein anderer hört zu, so wird sich im
      Innern des letzteren im allgemeinen Zustimmung oder
      Widerspruch regen. Viele Menschen werden wohl auch sofort
      sich gedrängt fühlen, ihre zustimmende und namentlich ihre
      widersprechende Meinung zu äußern. Alle solche Zustimmung
      und allen solchen Widerspruch muss der Geheim-Schüler zum
      Schweigen bringen.(...) Die Schüler
      fühlen sich verpflichtet, übungsweise zu gewissen Zeiten sich
      die entgegengesetztesten Gedanken anzuhören und dabei alle
      Zustimmung und namentlich alles abfällige Urteilen vollständig
      zum Verstummen zu bringen. Es kommt darauf an, dass dabei
      nicht nur alles verstandesmäßige Urteilen schweige, sondern
      auch alle Gefühle des Missfallens, der Ablehnung oder auch
      Zustimmung.

      Löschen
  27. Ich möchte eine gewisse Parität zwischen den Kommentatoren, den Stimmen und Meinungen. In der Masse der Beiträge Einiger gehen die Beiträge Einzelner (die oft auch die eher ausgewogenen Stimmen sind) völlig unter. Daher also selektiere ich jetzt.

    AntwortenLöschen
  28. Anstrengender Kampf mit Zitieren hin und her.....pffff...

    AntwortenLöschen
  29. Pfingstgedanken

    Michael Eggert: "Zu Pfingsten erkennt jeder den Andern liebevoll in seiner Eigenheit- anerkennend in der Verschiedenheit und sie damit gleichzeitig überwindend. Dadurch erst kann Geistgemeinschaft entstehen."

    Rudolf Steiner, GA 139 (Das Markus-Evangelium), S.138

    „Das ist ein tiefes Mysterium, das uns aus der Geheimwissenschaft heraus geradezu das Bild auf Golgatha hinstellt. Und wer versteht, was Menschheit und Menschentum ist, was das Erden-Ich ist, was das Verhältnis des Erden-Ich zur Menschenform des Leibes, zur Form des Menschenleibes ist, der weiß, daß bei der vollständigen Durchdringung des Erden-Ich mit dem Menschenleibe nicht die Durchdringung geschehen kann, welche die normale bei dem herumwandelnden Menschen ist, sondern daß der Mensch, wenn er aus sich herausgeht und, sich selber anschauend, fragen kann: Wie müßte dieser Leib sein, wenn alle Ichheit in ihn hineinrücken würde? - ihn anschauen würde mit fünf Wunden. Aus der Menschennatur und aus der Erdenwesenheit selber folgt die Gestalt des Kreuzes mit dem Christus und den Wunden auf Golgatha. Bis in das Bild hinein kann sich aus der Betrachtung der Menschennatur das Mysterium von Golgatha aus dem ergeben, was man wissen kann.“

    "Zu Pfingsten erkennt jeder den Andern liebevoll in seiner Eigenheit- anerkennend in der Verschiedenheit und sie damit gleichzeitig überwindend. Dadurch erst kann Geistgemeinschaft entstehen."

    Hierzu - und zu der gesamten Thematik "Phantomleib", Stigmatisation, "leibgebundene Visionen", u.v.a findet man schon vieles Interessantes in dem Buch "Krise und Chance" von Judith von Halle. Auf vieles hatte hier Frau von Halle schon geantwortet - im Jahre 2010 - was jetzt in dem Buch von S. Prokofieff erscheint - der das Buch "Krise und Chance" offensichtlich nie gelesen hatte. Das Buch zeigt auch die wirklichen Lösungen auf für die aktuelle Krise der anthroposophischen Bewegung bzw. Gesellschaft - und sollte bewußt gelesen werden - und ist ein wirkliches Pfingstbuch - im Sinne des Zitates von Michael Eggert!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, ich finde auch, dass nicht nur alle Bücher von JvH endlich "bewusst gelesen" werden sollten, es wäre auch notwendig (für die dringend anstehende Vergeistigung des "Menschenleibes", der "herumwandelnden Menschen", für "Menschennatur und Erdenwesenheit", sowie für die "Menschenform" (R.St.)), dass endlich sämtliche Bücher Steiners "bewusst gelesen" werden. Sind schließlich alle "wirkliche Pfingstbücher".

      Löschen
  30. @Anonym.
    Bitte, lass uns frei um die Bücher zu lesen, und lass anderen frei um dass nicht zu tun.

    AntwortenLöschen
  31. Pfingsten war ohne Zweifel ein hoffnungsreiches Geschehen. Aber was geschah nachher? Die Behörden verhafteten die Apostel. Die wurden zwar von Engelwesen befreit, aber dann wieder verhaftet. Stephanus war der erste der umgebracht wurde.
    Was geht eigentlich vor in der anthroposophischen Gesellschaft?
    Wo ist die Freiheit geblieben? Ist sie nur zur Philosophie reduziert?
    Wie wird man später die heutige Entwicklung beurteilen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Herr Steinbuch, ich bin nicht sicher, ob sie wirklich fragen oder ob Sie nicht vielmehr hinter Ihrer Frage schon eine fertige Ansicht verbergen. Ich bin, wenn ich es doch als offene Frage auffasse, nicht mehr bereit, diese "Opferhaltung" der Anhänger Judith von Halles zu akzeptieren. Frau von Halle ist weder passiv noch ein Opfer. Sie steht vor den Toren des Goetheanums und muss jetzt hinnehmen, dass erstmals offen Tiefe Zweifel an ihrer Integrität ausgesprochen werden. Dass es zu einer Spaltung des Vorstands gekommen ist und dass Sorge aufkommt, dass ihre Positionierung zu einer Zersplitterung der Mitgliedschaft kommt, war ja seit Jahren abzusehen. Es ist nun klar, dass man dieses - in vielen Augen obskure Phänomen- nicht wie so manches Andere wird einfach aussitzen können. Also formiert sich jetzt der Widerstand. Viele Anthroposophen verstehen sich eben nicht als Glaubensgemeinschaft. Man wird eine sektiererische Abspaltung fürchten. Das war doch irgendwann abzusehen. Ich finde, es hat bemerkenswert lange gedauert. Letztlich wird es die Wahrnehmung gegenüber "übersinnlichen Phänomenen" und okkulten Beeinflussungen stärken. Aber wer wieß, wie viel Porzellan bis dahin zerschlagen und wie viel Kraft es kosten wird.

      Löschen
    2. "Pfingsten war ohne Zweifel...
      Was geht eigentlich vor in der anthroposophischen Gesellschaft?"

      Was hat Pfingsten mit der AG zu tun?

      Löschen
    3. Die Fragen von Rob Steinbuch sind doch gut, "allerdings" aus einer/der Übersichtsregion gestellt, wo das betrachtende Auge beheimatet ist. Fakten hier unten können nur von dort geklärt werden nach dem Gesetz, dass man Probleme nicht auf der Ebene der Probleme zu lösen vermag.

      Löschen
  32. "Viele Anthroposophen verstehen sich eben nicht als Glaubensgemeinschaft." Leider Gottes gibt es solche Anthroposphen: z.B. Prokofieff. Lies doch selbst mal das Buch von JvH über AKE - anstatt immer nur sie und ihre Anhänger in eine Ecke zu stellen, in die Leute wie DU sie reinstellen wollen - und die die eigentlichen "Kriegstreiber" sind - und seit Jahren für die Spaltung sorgen...

    "Man wird eine sektiererische Abspaltung fürchten." Ja sicher: wenn der Vorstand das glaubt, was Prokofieff meint, dann wäre es nur konsequent, wenn man JvH endlich rauswerfen würde. Der aktuelle Zustand ist dann eine große Lüge: wenn nämlich der Vorstand - wie Prokofief - der Ansicht ist, daß JvH der Anthroposophie schadet, dann muß er sie konsequenterweise rauswerfen - und hat sich da einfach nur feige seit Jahren drum gedrückt. Die Alternative ist: man akzeptiert sie und ihre Arbeit.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Wolfgang, Du bist doch in Deinem ganzen Auftreten das beste Beispiel dafür, wie emotionalisierend diese Dame wirkt. Das war doch schon von Anfang an eine Diskussion auf der australischen Ebene, keine Diskussion von Ich zu Ich. Genau das ist das Problem. Dass Prokofieff ist, wie er ist, weiß jeder, der ihn gelesen hat, seit vielen Jahren. Aber der hat nur ausgesprochen, was doch Viele, die mit der Geisteswissenschaft verbunden sind, seit langem sehen: Diese Dame emotionalisiert und bezaubert. Schön und gut. Mit so etwas stiftet man Religionen.

      Löschen
    2. Da wir seit Jahren darüber gänzlich anderer Ansicht sind, hat es wirklich keinen Wert, darüber weiter zu reden. Sachliche Diskussion wäre nur möglich, wenn man auf die Inhaltsebene geht. Aber Du liest ja ihre Bücher nicht - schreibst ab und zu dennoch mal eine Rezension darüber, ok...- könntest auch zu den aktuellen Themen nur mitreden, wenn Du auch JvHs AKE-Buch gelesen hättest...So kann man ja nur immer solche Sätze von Dir lesen, wie etwa, daß "diese Dame emotionalisiert und bezaubert" - und dabei sieht es ganz anders aus..- in unserem Zweig und in dem Mysteriendramenseminar, in denen ausschließlich auf hohem Niveau sachlich gearbeitet wird. Emotionalisiert sind eben die Leute, die ihre Bücher nicht mögen - und dann - wie Du - mit allerlei abfälligem kommen über JvH und ihre angeblich existierenden "Gläubigen". Was dann natürlich mich (so ist mein Temperament!) durchaus emotionalisiert - und mich mit Michael Eggert streiten läßt...- was allerdings gar keinen Wert hat...- die (Vor-) Urteile sind über
      Jahre hinweg dieselben,...- und deshalb geh ich jetzt schlafen... :-)

      Löschen
  33. Ein wenig etwas zum Verstand, der an das physische Gehirn gebunden ist (Steiner).

    In meinen Augen kommt die Spaltung der AAG dadurch zustande, dass sich ein Zuviel an "wissenschaftlichem" Hirn der ganzen Sache meint annehmen zu müssen, um etwas zu retten, was mit den Mitteln blossen Verstandes überhaupt nicht zu leisten ist.

    Der Verstand vermag nur zu beurteilen, was man in der Lage ist ihm im inneren Licht vorzulegen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass besagter Verstand durch gute und intensive Meditation etwas zu sehen und dadurch zu verständigen vermag, was ihm zuvor in seiner normalen Verfassung und Umgebung nicht zugänglich ist/war.

    Der Verstand ist ein Abhängiger, weil er nur zu verstehen vermag, was man ihm zeigt. Er, der Verstand, ist kein Lichtbringer, sondern ein Licht-Bedürftiger!!!

    Und die ganze Art, wie hier seit Jahren "antireligiös" gesucht und aufgezeigt wird, hat einen ebensolchen Charakter wie der, der aufgelöst werden will. Da wird die "Münze" doch nur umgedreht. Wir brauchen keine Münzen, sondern Scheine.

    Auch wenn man keine "Religionen stiftet" (Michaels Befürchtung) bleibt das zu schützenwollende Bewusstsein derer, die man vor abwegigen Religionen bewahren möchte, so, wie es gerade ist. Dieses aufklärend schüzenwollende Vorgehen funktioniert nicht mehr. Was neu belebt und weiterbringt ist eine neue Lichtqualität, von der man sich gegenseitig erzählen sollte, damit sie in Bildern gerinnt und dem Verstand so belebende Nahrung geben kann. Bislang zerrt er nur an sogenannten Fakten herum, sein (wahres) Herrchen schläft!!


    Ga 104 S. 209

    "Das ganze Schema, das wir hinzeichneten, ist nur physisches Denken. Das verhält sich zur vollen Wirklichkeit nicht einmal wie das innere Gerüst eines Hauses zum voll aufgeführten Bau, sondern nur wie das Gerüst außen, auf dem die Maurer stehen. Das muß wieder abgerissen werden, wenn der
    Bau fertig ist. Und so muß das Gedankengerüst wieder abgerissen werden, wenn man die Wahrheit, wie sie sich in Wirklichkeit verhält, vor sich haben will. Betrachtet man diese Abstraktion schon als das Wirkliche, dann spricht man gar nicht vom wirklichen Okkultismus, sondern nur von der Vorstellung, die sich der Mensch in der gegenwärtigen Zeit von den okkulten Tatsachen machen kann. Wie sich der Mensch heute die okkulten Tatsachen zurechtschneidet, das
    ist in solch einem Schema enthalten. Das ist aber unfruchtbar. Ich
    mußte es hinstellen, weil wir ein solches Schema auch brauchen. Aber
    im Grunde genommen hilft es dem, der auf wirklich okkulter Bahn vorschreiten will, gar nichts. Wenn Sie die ganze Welt bis hinauf in die höchsten okkulten Tatsachen durch solche Schemen beschreiben, so hat das nur eine Bedeutung für Ihre gegenwärtige Inkarnation. In der nächsten müssen Sie solch ein Schema wieder lernen. Das kann man nur dadurch denken, daß man sich des Gehirns bedient, das ist nur für das Gehirn zugeschnitten. Da dieses aber abgebaut wird beim Tode, so wird diese ganze Beschreibung nach dem Schema da ganz zerstreut. Wenn Sie dagegen dasjenige, was wirklich geschieht, was wir beschrieben haben als die Aufeinanderfolge der Siegelbil-
    der, was das hellseherische Bewußtsein gibt, wenn Sie das erfassen, im Phantasiegebilde zunächst, so ist das etwas, was nicht gebunden ist an Ihr physisches Gehirn, was Ihnen bleibt nach dem Tode, weil es nicht dem physischen Denken entspringt, sondern die Tatsachen hellseherisch gibt. Man muß sich also hüten, dasjenige, was heute angestrebt wird nach dem Muster physischer Begreiflichkeit, was auch die höheren Welten schematisieren will, für wirklichen Okkultismus zu halten. Das ist Beschreibung mit den Mitteln des gewöhnlichen physischen Verstandes..."

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir fällt das wiederkehrende Wort vom Opfer auf... Ob es darin irgendwie liegen mag, dass der Innere Kriegszustand noch da ist? Ich lese und versuche zu erfühlen, wieso man das noch nicht wegbringt... Eine Bedüftigkeit auf dieser Linie? Kann man es ins Bewusstsein bringen, woran es liegt?
      JvHs Verhalten bringt also Spaltung. Kann diese Frau nachts noch schlafen ob dieser Verantwortung? Sie veröffentlicht doch nur Bücher und hat ausserdem mit ihrer Stigmatisierung zu tun.
      Eine Frage bleibt mir allerdings noch irgendwie als selbstverantwortlicher Mensch: wie um Himmels Willen überleben Anthroposophen, solange sie vom Vorstand oder wem auch immer voll akzeptiert sind? Wie bekommen sie Wohnung und Einkommen? Wer heilt ihre Krankheiten, und wer redet auch nur mit ihnen? Ich verstehe das nicht...
      Opferrolle...

      Löschen
    2. JvH Verhalten bringt keine Spaltung! Wer das so darstellt, spaltet!

      Löschen
    3. Hallo Kerstin,

      ich glaube wenn man sich als Opfer fühlt (man sollte die Betroffenen mal fragen) und Leib und Seele bedroht ist, dann wäre ich schon längst weg dort. Niemand muss doch freiwillig Opfer sein in der AAG.

      Außerdem habe ich auch Schwierigkeiten damit, die menschlichen Tragödien und Schwierigkeiten in diesem Verein, mit den Opfern der Jünger Christi in Verbindung zu bringen, wie es Herr Steinbuch andeutete.

      lg

      Löschen
    4. Hi Steffen,
      ich bin anderer Ansicht als du. Klar muss niemand sein wo er oder sie sich nicht wohlfühlt. Aber die Logik, dass derjenige gehen muss, der angegriffen wird, gerade weil er angegriffen wird oder sich nur so fühlt, will mir einfach nicht schmecken. Ich komme mir da, mit Verlaub, vor wie im Zoo.
      Eine gesunde Gemeinschaft fügt das vielmehr wieder zusammen, heilt seelische und sonstige Wunden, räumt Misssverständnisse auf, dann gibt es vielleicht gar keine Opferrolle. Auch der Christus trägt ja seine Wunde nicht ewig, im Paradies gibt es so etwas ja nicht. Ebenso die Jünger.
      (Wo ist eigentlich Wolfgang? *schmunzel*)

      Löschen
    5. Die Nichtakzeptanz bzw. Angriffe bezügl. Judith von Halle sind doch so anstrengend oder gar massiv gewesen, dass sie zeitweise erkrankt war, hieß es doch irgendwo hier? Warum soll ich in so einem Umfeld LÄNGER verweilen? Da suche ich mir doch eine andere Umgebung und Möglichkeiten. Aber ist natürlich klar, letztlich muss sie es selber entscheiden, ich ja nicht. Ich wünsche ihr als Mensch alles Gute.

      lg

      Löschen
    6. Hm, nun ja, vielleicht hast du ja recht. Mir als Beobachterin ist es aber dennoch nicht gleichgültig, ich frage mich da: was wird sie jetzt tun? Wohin wird sie denn gehen?
      Ich hoffe sehr, es geht ihr wieder gut, bzgl Gesamtsituation, und der Stigmata.

      Löschen
    7. Vielleicht kann sich ja ein Mensch in wichtiger Position wie z.B. Rob Steinbuch um sie kümmern, in dem Sinne wie er es beschrieben hat: Gesprächsbereitschaft anregen und praktizieren, vielleicht auch eine eigene Sektion (so heißt das doch in Dornach?) o.ä.

      aber sie wird schon klar kommen denke ich, auch sie wird Freunde haben...

      Löschen
    8. Nichts gegen Gesprächsbereitschaft – aber die Lektüre ihres jüngst erschienenen Buches hinterläßt in mir den Eindruck, daß Judith von Halle sich sehr gut um sich selbst kümmern kann und nicht auf ritterliche Dienste von „Menschen in wichtiger Position“ angewiesen ist.
      Und schon gar nicht darauf, daß jemand eine eigene Sektion für sie gründet --- nix für ungut, aber das scheint mir ein sehr absonderlicher Gedanke zu sein.

      Die derzeitige Situation sieht mir auch sonst ganz und gar nicht danach aus, als wäre JvH in einer „Opferrolle“...

      Löschen
    9. Ja, man muss sie halt selber fragen wie es ihr geht, wie a. a. Stelle bereits gesagt. Und ansonsten wie oben: "aber sie wird schon klar kommen denke ich, auch sie wird Freunde haben..."

      Für mich ist das Thema nun abgeschlossen.

      Löschen
  34. Es geht mich nur um die Freiheit des einzelnen Mitglieds.
    Wenn ich die Bücher von Frau von Halle nicht lesen will wäre das ebenso mein gutes Recht als wenn ich das wohl machen woll.
    Nicht nur die Autorin, sondern auch die Leser ihrer Bücher werden aber als "Feinde der Anthroposophie" gekennzeichnet und behandelt. Und jetzt ist es so weit gekommen dass wir auch "teufelisch Besessenen" geworden sind. Diese Schlussfolgerung wird gemacht auf Grund von Aussagen die der Autorin zu Unrecht zugeschrieben werden. Wenn mann gegen dieses Vergehen protestiert heisst es das man "Salz in den Wunden streut".
    Es geht mich nicht um die Meinungen, es geht mich um das Verhalten innerhalb der AAG.
    Hat der Basler Spätzli dann doch recht?

    AntwortenLöschen
  35. Herr Eggert.
    Die Spaltung innerhalb des Vorstandes hat nichts mit der Stigmatisationsfrage zu tun, weil darüber alle (ehemaligen) Vorstandsmitglieder dieselbe Meinung hatten. Sie hatten dazu selbstverständlich das vollste Recht. Ich bedauere aber dass man es als Standpunkt des Vorstandsgremiums ausgesprochen hat und nicht als persönliche Meinung.
    Das Drama um das Konflikt innerhalb des Vorstandes ist aber das schrecklichste was die AAG jetzt mitmacht. Es ist ein Auseinandergehen ohne Versöhnung. Es tut mich persönlich auch viel Leid weil wir bis zum letzten Augenblick noch sehr gut und freundschaftlich mit Herrn Prokofieff zusammengearbeitet haben, für die Übersetzung seiner Bücher und bei der Organisation von vier Tagungen über die christologischen Grundlagen der Anthroposophie in Holland, nach dem Beispiel der vier Dornacher Tagungen die er und Peter Selg organisiert haben. Am 9. November 2013 wird die vierte Tagung in Holland stattfinden.
    Hier verlieren wir ein geliebter Freund.
    Dennoch haben auch wir den Offenen Brief mitunterzeichnet.

    AntwortenLöschen
  36. Spaltung oder keine Spaltung, that is the question now.
    Es ist vielleicht noch nicht klar genug gesagt worden.
    Während der AAG Jahressammlung 2011 hat Sergej O. Prokofieff sich ausgesprochen über seine Erfahrungen als Vorstandsmitglied in den vergangenen zehn Jahren. Er sprach voll Begeisterung über seine Arbeit als Forscher und Schriftsteller und über seine Erfahrungen als Redner im Ausland, bis in Süd Amerika. Über seine Erfahrungen in Dornach sagte er aber dass er die vergangenen zehn Jahre am Goetheanum erlebt hat wie er früher unter kommunistischer Repression gelebt hatte. Meine Frau und ich waren bestürtzt. Ein Jahr später (März 2012) hielt er einen Vortrag in Dornach beim Geburtstag Rudolf Steiners wobei er das Benehmen seiner Kollegen scharf verurteilte. Dann kamen seine Bücher und die Artikel im Wochenschrift wo er öffentlich aussprach kein Vertrauen in seinen Vorstandskollegen mehr zun haben. Das Kontakt wurde praktisch verbrochen. Es gab später zwei erfolglosen Gesprächen mit dem Vorstand und den General Sekretären von Deutschland, der Schweiz und Holland (der sogenannte erweiterte Vorstand). Darüber wurde öffentlich publiziert.
    Wer das AAG Jahrestreffen 2013 in Dornach miterlebt hat wird sich den schmerzhaften Vorgang beim Abschied von ihm - was überhaupt kein Abschied war - nie vergessen.
    Diese Spaltung im Vorstand hat mit der Stigmatisationsfrage nichts zu tun. In einem öffentlichen Schreiben vom 28. Oktober 2010 erklärte der Vorstand dass sie als vollständiges Vorstandsgremium die Auffassungen von Herr Prokofieff über dieses Thema völlig unterstützt. Das weisst doch jeder Mensch!
    Selbstverständlich kann diese Stigmatisationsfrage im allgemeinen zu Spaltungerscheinungen führen, wenn kein gutes Gespräch stattfinden kann. Das kommt leider noch zuviel vor! Aber bitte sprechen Sie dann mit einander.
    Wir haben darüber in Holland am 13. Oktober 2012 ein gutes Gesprächstreffen organisiert. Was im Land von Erasmus möglich ist, kann auch im Land von Goethe möglich sein.
    Der AGiD Vorstand hat sich entschlossen auf gleicher Weise vorzugehen. Das Treffen am 8. Dezember 2012 in Essen war dafür wie eine Eröffnungszeremonie.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @ Herrn Steinbuch, sie haben wirklich Optimismus ;-)

      Ich finde dieses ganze Hickhack dort, ob nun mit oder ohne 'Schuldfrage', klingt doch nach wie vor arg weltlich und geht einfach schon zu lange, grunsätzlich jetzt. Wie kommts nur? Scheint mir alles einfach zu eng und es fehlt irgendwie die spirituelle Ausrichtung, die geistige Konzilianz und Geschmeidigkeit - und dadurch, wahrscheinlich - der Abstand und eine senbsibilisierte Toleranz (keine verordente!) zu und miteinander.

      Aber, kann das überhaupt in so einem Verein funktionieren, kommen wir nicht zunehmend an Grenzen von Ideal bzw. Wunsch und Wirklichkeit?

      Mein Vorschlag: 10 mal tief durchatmen und mindest. 6 Monate Urlaub machen und einfach mal nichts tun wollen und sich ordentlich besinnen.

      Was hilft nun ein kurzfristig anberaumtes Gespräch? Es mag dadurch kurzfristige Linderungen geben, wenn man Glück hat (!) - wenn die Positionen nicht zu verhärtet sind (wie so oft unter Menschen, gerade in Vereinen). Aber diese ganze Struktur birgt immerwieder neue Tücken in kurzen Abständen und es ist der Mensch, der immer allzu menschlich agiert, sich z.B. vehement klammert an Worte, eigene Auslegungen und Satzungen, an Ego und Überzeugungen usw. Kommt man so aber weiter?

      So würde ich auch Frau v. Halle raten, zunächst ganz allein zu agieren oder eine eigene Gruppe zu organisieren.

      Ein Gespräch mag ja im Kleinen, sehr Kleinen funktionieren oder in einer Firma wo es um wirtschaftliche Interessen geht (also zielorientierte Ausrichtung), aber da wo so viele 'Hühner' mit viefältigem, spirituellem Anspruch durcheinanderlaufen, wahrscheinlich weil sehr viel auf dem Spiel steht, nämlich Steiners sehr fascettenreiche, leider auch noch umstrittene, spirituelle Lehre - nein, dann doch lieber erstmal allein oder in losen Verbindungen oder innerhalb von wirklichen Freundschaften agieren und SEIN.

      Also, rufe ich zu:

      Friede sei mit Euch! Der Friede, der nicht von dieser Welt ist, wie Christus und andere große Geister immer wieder andeuteten :-)

      herzl. Grüße,
      Steffen

      Löschen
    2. Steffen, vielen Dank!
      Aber dein Vorschlag von den losen Verbindungen usw, der klingt für mich doch sehr danach, aufzugeben. Wie war das noch mit der Opferrolle? Auf die Art sind wir immer noch in der Selben Argumentationslogik.
      Für sich allein gestanden hat JvH doch von Anfang an. Offensichtlich hat sie weiterführende Perspektiven im Sinn gehabt. Was ist damit jetzt?
      Danke für dein Friedensangebot, ich fürcht mich dennoch ziemlich... Inzwischen halt...

      Löschen
    3. Kerstin, vielleicht endet es ja auch alles positiv und man tolleriert sich langfristig :-)

      Ich finde Robs Vorschlag sehr begrüßenswert: Miteinander reden.

      Ein Aufgeben wiederum kann ja auch bedeuten: An anderer Stelle einen wunderbaren, befreiten Neustart hinlegen!

      Löschen
  37. @ Herrn Steffen.
    Beim öffentlichen Gesprächstreffen in Holland am 13. Oktober 2012 waren 50 Personen da. Es war ein gutes Gespräch wobei auch viele neue Fragen entstanden. Bedeutend war das wir die drie Beschwerden von Herrn Prokofieff (die Gefahr einer Katholisierung, die Zuverlässigkeit von Visionen und Zeitreisen und das wünschenswert sein eines christlichen Schulungsweg neben dem rosenkreuzerischen Schulungsweg) als Forschungsfragen behandelt haben und nicht als Standpunkte "vor" oder "gegen".
    Daneben gibt es auch Gespräche in kleineren Gruppen oder ganz persönlich.
    So schwierig ist das alles nicht, wenn man nur den anderen seriös nimmt.
    Ich besitze die Wahrheit sicher nicht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Herr Steinbuch,

      Dann wünsche ich ihnen viel Erfolg bei anstehenden Gesprächen, möge etwas dabei herauskommen!

      Wenn man aber schon von bzw. über Gefahren spricht in der Anthroposophie, dann scheint doch etwas verteidigt werden zu müssen. Aber was soll denn verteidigt werden und wie? Ihre oben angedeuteten Gesprächsthemen könnten somit auch Teil des aktuellen Zündstoffes sein in der AAG.

      Klar, da sind Gespräche wichtig und wohl das einzige Mittel. Aber ich glaube nicht dass man in spirituellen Verhältnissen 'Gefahren' abwenden kann z.B. durch autoritäres Verhalten und Gesetze etc. Die Freiheit, der freie Geist klopft überall an der Tür, auch bei den spirituellen Institutionen (oder die, die es noch werden wollen).

      Freier Geist ist natürlich auch Wahrheitsgeist, aber dazu müsste man erstmal besprechen was denn Wahrheit überhaupt ist! Hat sie jemand gepachtet? Oder soll man das Leben und Leben lassen endlich in die Tat umsetzen, damit sich INDIVIDUELLE Wahrheit verwirklichen kann? Aber dann bräuchten wir womöglich keine größeren Institutionen, was ja selbst Steiner schon gesagt hat bezügl. kirchlichen Einrichtungen, dass sie nämlich nach uns nach aussterben werden...

      Löschen
    2. Herr Steinbuch, vielen herzlichen Dank für Ihre ganzen Auführungen!

      Löschen
  38. Montag 3 juni ARD 22.25 der Fall Mollath. Bis heute hatte ich nie verstanden was Ernst Seler dazu zu sagen hatte. Deshalb habe ich jedes Mal das er es nannte auch nicht mehr mitgelesen, aber mit diese Documentaire kann ich vermutlich einiges nachholen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Bis heute hatte ich nie verstanden was Ernst Seler dazu zu sagen hatte. Deshalb habe ich jedes Mal das er es nannte auch nicht mehr mitgelesen,...."

      ein gewisser karmischer Schnittpunkt - der meine Aktivitäten für Herrn Mollath verstärkte - war der Umstand, als bekannt wurde, er ging früher auf die Rudolf Steiner-Schule in Nürnberg (dort konnte ich im kleineren Rahmen im Festsaal auch die vier Mysteriendramen nochmals erleben /zusammen mit meiner Gattin/), später auf eine Waldorfschule in Herne.

      Zur Vorbereitung der Sendung ist das aktuelle Interview seines Anwaltes interessant:

      http://www.ein-buch-lesen.de/2013/06/gustl-mollath-die-dunkle-seite-der.html?

      Lesenswert sind die begleitenden Kommentare des Strafrechtlers Herrn Prof. Müller aus Regensburg, besonders seine Wertung in update vom 28.05.2013

      http://blog.beck.de/2013/03/26/fall-mollath-die-wiederaufnahmeantr-ge-unter-der-lupe




      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: