Karmische Denunziation als Kampfmethode

Wolfgang Stadler, als das Sprachrohr und der "Jünger, den die Herrin lieb" hat (also ihr treuer Johannes), hat mal wieder, zum wiederholten Mal übrigens, bei Facebook etwas in Judith von Halles Namen gepostet, um Sergej Prokofieff zu denunzieren:







Damit unterstellt sie mehrere Dinge: Sie sei erstens in der Lage, in objektiver, geisteswissenschaftlicher (d.h. nicht durch persönlich- seelische Unterströmungen getrübt) Art und Weise in der Lage, das Karma anderer Menschen zu beurteilen. Sie maßt sich damit wiederum einen Rang an, der sie in dieser Hinsicht auf eine Stufe mit Rudolf Steiner stellt. Dabei beruft sie sich ihrerseits in Bezug auf ihre Qualifikationen lediglich auf wiederum behauptete angebliche Fähigkeiten aus früheren Leben, die man glauben kann oder nicht:

Sie ist aber durchaus in der Lage, mit "karmischem Schmutz" zu werfen- eine Methode, mit der man durch gefälschte angebliche Mitschriften aus dem Nachlass von Polzer- Hoditz einst Albert Steffen als reinkarnierten Kaiser Hadrian denunzieren wollte. Man kann das bei der Albert- Steffen-Stiftung nachlesen.

Aber von Halle verwendet nicht einmal angebliche Steiner- Zitate aus Gesprächen, sondern behauptet es einfach selbst. Damit wird eine karmische Schwäche Prokofieffs als Gerücht in die Welt gesetzt, die ausgerechnet sein Urteilsvermögen in Bezug auf ihre Person trübe. Billiger geht es ja wohl nicht mehr. Zugleich läßt sie dieses Gerücht - wie viele andere- durch Stadler und andere ihrer Jünger in die Welt setzen, und kann zur Not immer noch behaupten, dieser habe sich in ihrem Mittwochs- Zweig in ihrer Schreinerei in Dornach eben verhört. Aber diese Art von Kampfmethoden treten bei ihr ganz systematisch auf, wie Adam Michaelis eben auf unserer Stammseite der Egoisten darlegt. Es geht immer um Anmaßung in Bezug auf ihre Person und Herabwürdigung Anderer. Ein Eingeweihter, zumal ein christlicher, würde so nicht operieren. Er würde sich um seine/ ihre eigenen geistig- moralischen Quellen bringen. So gehe ich davon aus, dass diese intrigante, lügen- durchsetzte Methodik Judith von Halles geistige Qualifikationen selbst charakterisiert.

Kommentare

  1. nun das Sprachrohr hat auch gesagt das Judith bestimmt nicht mitliest hier im Forum und das sie gans andere Mittel hat um mit zu bekommen was hier so spielt..

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    1. Ich kenne diese "anderen Mittel" sehr gut- ich habe seinerzeit einen Yogalehrer in Düsseldorf studiert, der einen ganzen Harem um sich hatte, auch systematisch vermögende Damen oder solche mit Kontakten zur Presse. Ich habe ihn aufgesucht und bemerkte dann seine "astrale Zunge"- eine Art Tastorgan, mit dem er Schwachpunkte, Lustpunkte, Ehrgeiz, kurz: Den Doppelgänger Aller im Raum checkte, während er sprach. Diese Art von geschulten Magiern kann dann dem Einzelnen genau die ideale Person spiegeln, die dieser will. Er ist für jeden auf dessen Art scheinbar "authentisch". Die Zunge kam "aus der Deckung"- schlängelnd von unten. Man bemerkte sie nicht, wenn man nicht aufmerksam war.

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    2. Herr Eggert, haben SIE etwa Angst vor magischer Beeinflussung???

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    3. Tja, jeder hat so seine eigenen Methoden und 'Mittel' und geht verschieden vor bei seinen ganz persönlichen Gegnern.
      Der eine warnt dann vor astralen Zungen und ereifert sich bequem auf Blog und Facebook - versucht es also mit öffentlicher Zerschlagung der vermeintlichen Schlange. Das ist jedoch wie Hexenverfolgung im Mittelalter, mit umgekehrten Vorzeichen.

      Wieder ein Anderer, z.b. ein wirklich großer und seriöser Menschheitslehrer, versucht selbst die größten Schatten, überhaupt den GANZEN Menschen differenziert oder zunächst bei sich selbst zu sehen. Dies in einer ruhigen und immer wieder fragenden Art mit gütlichem Unterton, damit der/die im Fokusstehende, in diesem Falle J.v.H. - eingeladen wird - also Teil hat - auch zum Mitdenken und Mitreflektieren.

      So entstehen, wenn überhaupt, Veränderungen beim Menschen, auch grundsätzlich. Aber da wo das DU von vornherein zu Tode erschrocken und abgestempelt wird und das vor allem in einer seienden oder werdenden, anthroposophischen Gemeinde, da passiert nur Elend.

      Es ist dann die alte Art profaner Kritikhaltung oder Inquisation mit vermeintlich 'besten Absichten' was schon beim ersten Anlauf ins Gegenteil oder in bitterste Leere verkehrt - es sollte längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet sein.

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    4. Nein, ich habe keine Angst. Ich habe nur Angst vor Gelaber. Ich ereifere mich im übrigen auch nicht. Ich schreibe kurz, knapp und pointiert, schon weil ich den ganzen Kult um von Halle für Nonsense halte.

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    5. Nur kurz mit F. Schiller geantwortet, dem alten 'Labersack', aus seinem "Kampf mit dem Drachen" - es ist noch nicht vollendet ;-)

      "Und eh es ihren Bissen sich
      Entwindet, rasch erheb ich mich,
      Erspähe mir des Feindes Blöße
      Und stoße tief ihm ins Gekröse
      Nachbohrend bis ans Heft den Stahl
      Schwarzquellend springt des Blutes Strahl,
      Hin sinkt es und begräbt im Falle
      Mich mit des Leibes Riesenballe,
      Daß schnell die Sinne mir vergehn.
      Und als ich neugestärkt erwache
      Seh ich die Knappen um mich stehn,
      Und tot im Blute liegt der Drache."

      Des Beifalls lang gehemmte Lust
      Befreit jetzt aller Hörer Brust
      Sowie der Ritter dies gesprochen,
      Und zehnfach am Gewölb gebrochen
      Wälzt der vermischten Stimmen Schall
      Sich brausend fort im Widerhall,
      Laut fordern selbst des Ordens Söhne,
      Daß man die Heldenstirne kröne,
      Und dankbar im Triumphgepräng
      Will ihn das Volk dem Volke zeigen,
      Da faltet seine Stirne streng
      Der Meister und gebietet Schweigen.

      Und spricht: "Den Drachen, der dies Land
      Verheert, schlugst du mit tapfrer Hand,
      Ein Gott bist du dem Volke worden,
      Ein Feind kommst du zurück dem Orden,
      Und einen schlimmern Wurm gebar
      Dein Herz, als dieser Drache war.

      Die Schlange, die das Herz vergiftet,
      Die Zwietracht und Verderben stiftet,
      Das ist der widerspenstge Geist
      Der gegen Zucht sich frech empöret,
      Der Ordnung heilig Band zerreißt,
      Denn der ists, der die Welt zerstöret.

      Mut zeiget auch der Mameluck,
      Gehorsam ist des Christen Schmuck;
      Denn wo der Herr in seiner Größe
      Gewandelt hat in Knechtes Blöße,
      Da stifteten, auf heilgem Grund,
      Die Väter dieses Ordens Bund,
      Der Pflichten schwerste zu erfüllen:
      Zu bändigen den eignen Willen!
      Dich hat der eitle Ruhm bewegt,
      Drum wende dich aus meinen Blicken,
      Denn wer des Herren Joch nicht trägt,
      Darf sich mit seinem Kreuz nicht schmücken."

      Da bricht die Menge tobend aus,
      Gewaltger Sturm bewegt das Haus,
      Um Gnade flehen alle Brüder,
      Doch schweigend blickt der Jüngling nieder,
      Still legt er von sich das Gewand
      Und küßt des Meisters strenge Hand
      Und geht. Der folgt ihm mit dem Blicke,
      Dann ruft er liebend ihn zurücke
      Und spricht: Umarme mich, mein Sohn!
      Dir ist der härtre Kampf gelungen.
      Nimm dieses Kreuz: es ist der Lohn
      Der Demut, die sich selbst bezwungen."

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  2. Lieber Michael,
    »Damit wird eine karmische Schwäche Prokofieffs als Gerücht in die Welt gesetzt, die ausgerechnet sein Urteilsvermögen in Bezug auf ihre Person trübe.«

    Also, so wie ich das bei JvH selber lese (ich beziehe mich auf das, was Cammerinesi in seinem Aufsatz wiedergegeben hat), spricht sie davon, daß diejenigen führenden Anthroposophen, die Zeitgenossen Rudolf Steiners waren und heute schon wieder inkarniert sind, nicht ausreichend Zeit in der geistigen Welt verbringen konnten, um ihr Karma „ordentlich auszuarbeiten“.
    Wenn sie selbst eine von diesen Anthroposophen ist, würde das selbstverständlich auch für sie gelten.
    Und wenn es für Prokofieff gelten sollte, dann würde das implizieren, daß er die Reinkarnation eines damaligen führenden Anthroposophen ist.

    Ich sehe im Augenblick nicht, daß eine karmische Verstrickung eine einseitige Schwäche einer der beiden „Parteien“ bedeutet.
    Karmische Verstrickungen kann man meiner Ansicht nach nur miteinander haben, nicht jeder für sich allein.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    P.S.: Wie kommt Polzer-Hoditz ins Spiel? Hat JvH etwas über ihn behauptet?

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    1. Och, ich denke, das geht ganz gut aus dem Text hervor.

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  3. JvH-Krise und Chance Seite 65: ""Man muss sich natuerlich eingestehen, dass es womoeglich auch Kraefte, die sich nicht nur innerhalb der grossen Menschengesellschaft, sondern hier und da auch innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft - mitunter vielleicht gerade in einer Gesellschaft, die sich eigentlich dem Michael-Dienst verschrieben hat - geltend machen wollen, Kraefte, die diser ahrimanischen Gegenschule entstammen.""

    Man kann nicht sagen das Judith sich hievon unbewusst ist.

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  4. Der größte karmische Denunziant, den ich jemals getroffen habe - das ist Michael Eggert! Am liebsten will er auch Edith Maryon denunzieren, vorsichtshalber, für den Fall, daß JvH die wiederverkörperte E. Maryon ist! Nun dreht er den Spieß um! Abgesehen davon bin ich nicht Judith von Halle Sprachrohr - sondern ich sage ausschließlich, was ich denke - schreibe in niemandes Auftrag!
    Aber nun ist es klar, daß hier mit allen Mitteln gearbeitet wird, um Leute fertigzumachen. Schade, Michael, ich hatte einst mehr von dir erwartet gehabt - sowohl geistig als auch charakterlich. Schad drum. Anthroposophie ist hier also gestorben. Hätte ich nie gedacht!

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    1. Du meinst, Anthroposophie sei gestorben, wenn Dir ein Standpunkt nicht in den Kram passt. Und nicht in die Linie dieser seltsamen Frau, der Du anhängst.

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  5. So viel Lüge und Dreck auf einem Haufen - nein, das hätte ich Michael nie zugetraut! Ich habe mich in Dir geirrt, Michael

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  6. Ich muß jetzt mal Michael Kiske zitieren, der einiges wahrnahm hier im Netz in letzter Zeit und meinte: "Ich würde an Ihrer Stelle übrigens nicht zu viel auf diese Internet-Diskussionen geben, Herr Stadler. Das Internet ist ein Tummelplatz für persönlichkeitslose Großmäuler, die auf Grund ihrer Anonymität "mutig" und "heldenhaft" sind, weil sie ja für nichts mit ihrem Namen grade stehen müssen; es ist meistens rein gar nichts dahinter. Ich bin auch viel im Internet, ist für vieles klasse, auch ehrlicher Austausch ist natürlich gut, aber es ist in diesen Internet-Diskussionen in der Regel nur das Ego, das sich ausstellen will. Da ist für Geistiges gar kein Platz. Man schaut sich ja gar nicht in die Augen! Ohne liebevollen Respekt vor seinem Gegenüber KANN der Geist gar nicht anwesend sein. Das geht im Grunde nur Auge in Auge. Diese Internet-Diskussionen sind ein typisches Phänomen des Materialismus und leeren Intellektes. Endlos alles tot quasseln, bis nichts von Wert mehr da ist. Achten Sie nur einmal darauf, wie schnell der zersetzende Zynismus da immer auftaucht. Ernsthaftes Denken und Wahrheitssuchen sieht doch sehr anders aus, ist viel ruhiger, privater, zurückhaltender, demutsvoller. Es ist ja auch gar nicht unsere Aufgabe, andere zu überzeugen in lauten Diskussionen oder Streitgesprächen; der Mensch muss sich immer selber überzeugen wollen, sonst geschieht da auch nichts. Anregen können und sollen wir, aber wer nicht aufrichtig und mit tiefer Sehnsucht nach Wahrheit sucht, der findet Sie auch nicht."

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    1. Ein sehr schönes und tiefes, mich berührendes Zitat: "leerer Intellekt", "zersetzender Zynismus" und ein endloses "alles tot quasseln" - besser kann man es nicht ausdrücken.

      Ist mir schon aufgefallen auf Deiner FB Seite, wird aber leider bei Deinen gefühlten 50 Kommentaren pro Tag morgen früh vergessen sein, schade.

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  7. Da erwähnt JvH beiläufig, daß sie glaubt, daß da ein karmischer Hintergrund vorhanden ist - und ich Idiot sag das jemandem im Facebook. Und nun wird bei M. Eggert etwas ganz anderes draus! Das ist mit allem so, was von mir oder sonst jemandem kommt, der versucht, sie zu verteidigen. Aufgebauschte Unsinnigkeiten, die längst die Wirklichkeit verlassen haben - wie alles was von Adam Michaelis kam - oder M. Eggert. Der absolute Hammer, solche Fantastereien zu lesen: "Damit wird eine karmische Schwäche Prokofieffs als Gerücht in die Welt gesetzt, die ausgerechnet sein Urteilsvermögen in Bezug auf ihre Person trübe. Billiger geht es ja wohl nicht mehr. Zugleich läßt sie dieses Gerücht - wie viele andere- durch Stadler und andere ihrer Jünger in die Welt setzen, und kann zur Not immer noch behaupten, dieser habe sich in ihrem Mittwochs- Zweig in ihrer Schreinerei in Dornach eben verhört. Aber diese Art von Kampfmethoden treten bei ihr ganz systematisch auf, wie Adam Michaelis eben auf unserer Stammseite der Egoisten darlegt. Es geht immer um Anmaßung in Bezug auf ihre Person und Herabwürdigung Anderer." Judith selbst würde niemals irgendjemanden herabwürdigen wollen!!! Und sie läßt auch keine Gerüchte in die Welt setzen!!! Weder durch (nicht vorhandene ) Jünger, noch durch mich. Vielleicht sag ich manchmal ein Wort zu viel - das ist ein großer Fehler - und er wird sofort gegen mich, Judith von Halle und alle ihre Freunde und Leser verwendet! Das ist so fürchterlich, diese ganzen Projektionen und Fehlinterpretationen! Ganz fürchterlich!

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  8. Was ich hier in den letzten Wochen sehe, als "Schweber", aus der Sicht einer verstehenden "Drone", dass diejenigen, die hier meinen die Führung in der Gegenwart inne zu haben, indem sie Fakten sammeln, mit Belegen belegen, aufklären wollen und schützen gar, dies mit den Mitteln, die sie wissenschaftlich nennen, tun -- und was kommt dabei heraus? Dass fast jeder eine andere Ansicht vertritt!! Welch grandioses Ergebnis.

    Das eigentliche Drama, das sich hier abspielt, ist das Aufeinandertreffen stinknormaler Intelligenz - verstandesgeführt in Begleitung logischen Faktenpuzzelns, sich also vornehmlich mit Gewordenem beschäftigend, um es auszudeuten, ganz wissenschaftlich natürlich - mit einer neu immer stärker auftretenden Fähigkeit, die erst sieht und dann denkt.

    Bei der ersten Vorgehensweise versucht man Licht zu schaffen, bei der zweiten ist es bereits vorhanden.

    In Dornach, als eine Prüfung der Seelen auf und für unterschiedliche Ebenen und Bereiche, steht beides auf der Geistesbühne und will zunächst einmal angeschaut und nicht sogleich beurteilt werden, das gilt doch für jedwedes Neue, insbesondere dann, wenn man wirklich erkennend lernen will.

    Wenn ich dieses "Stück" mir anschaue, dann vermisse ich beim (")geisteswissenschaftlichen(") Forschen, die für ein fruchtbares lebendiges Ergebnis erforderliche Moral, die die Fakten erst wirklich zu beleuchten weiss.

    "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Die Fakten VOR diesem Spruch waren alle korrekt und dennoch kam der Christus zu DIESEM Bild.

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  9. Lieber manroe, für mich bist du hiernach ein wahrer Schiller ;-)

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  10. Also, ich sag es mal.., ich sehe hiernur ein supergutes Blog, mit oft langen, klaren und um Klärung bemühten Diskussionen. Eines Michael, oder sachlicher, einer Person, die ich als lebensbejahend, nämlich lebensfroh, kreativ und humorvoll hier seit 2009 erleben durfte. Virtuell erleben, im Sinne der typischen losen Internet-Verbindung. Immer wieder wurden hier, gut portioniert und auch kurzweilig Themen aus dem anthropophischen Komplex angesprochen, die jeder, der schon mal ein bißchen "Insider" war, schon irgendwie kannte. Vielleicht da auch längst nicht alles zuende gedacht hatte.
    Hier wurden für mich wichtige Zusammenhänge über unschöne Hintergründe in der Anthroposophie in den Vordergrund geworfen. Hier fanden sich ganz wunderbare Leute ein, und in letzter Zeit las ich nur mit, und merkte aber auch schon früher, daß ich eben einfach nicht der Nabel der Welt bin. Ich habe ja bis 2010 auch recht viel hier geschrieben, gottlob etwas flankiert von Steffen und .. "Maurulam", "Liesel" usw. auch andere mochten es manchmal, na ja.. und einiges muß ganz witzig gewesen sein. :-/ Es war meine erste Zeit im Internet, ich wollte wissen, auch wie ich wirke.
    Auch damals machte Michael schon keinen Hehl aus seiner Position betreff Judith von Halle.
    Ich wußte damals mir kein Eigen-Urteil zu bilden, über Lichtnahrung, Wunder, Stigmata, nicht mal ein rudimentäres, wie jetzt. Dachte auch, es wäre ein Randphänomen, was in der großen Anthrowelt unter "ferner liefen" bleibe .. Dann gab es die Anreas L. Zeit, wo ich viel über ..Koryphäen lernte..
    Die Egoistenseite steht für mich immer noch im Internet auf meiner persönlichen Hitliste.
    Irgendwie wird hier eine echte Alternative im individuellen Umgang mit Anthroposophie vermittelt; alternativ, doch ernsthaft, da wo dem Empfinden Ernst dringend geboten scheint, und Humor, dort, wo er sein muß, und klare Kritik und .. für mich war es auch eine Anleitung zur Kritikfähigkeit...
    Nämlich mutig zu sein, und nicht alles zu schlucken, was auf "ernsthaft" und "demütig" macht.., sondern etwas kühler zu prüfen, auch mal Skeptizist zu sein, womit ich mich anne Unni sogar noch viel zu schwer tat.
    Was wunder, daß das "Egoisten"-Blog polarisiert, und dennoch sehr viele Leute anspricht. Ich empfinde dieses Blog als nach wie vor seriös, und ich glaube, für mich, daß dies sehr direkt mit dem Hintergrund pädagogischer Praxis-Erfahrungen des Webmasters zu tun hat.
    Die Szenen, die sich hier in den drei-einhalb Jahren abspielten, ich kam spät zum Internet, erinnern mich irgendwie an den Schulunterricht. Inklusive meiner Mit-Erschütterungen dabei immer, und den Gefühlen von Hilflosigkeit, "was man jetzt machen könne", außer ernst schmunzeln..und aufseufzen..
    Liebe Grüße (hoffntlich hab ich all meine Schreibfehler gfunden ;-) )
    Mischa B.

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  11. Hört auf mit dem ganzen Quatsch - setzt euch in ein stilles Zimmer und meditiert, macht Steiners Übungen. Jede andere Minute ist verschwendet und nichts als Ablenkung vom Pfad. Er hat uns die Anthroposophie nicht hierzu gegeben.

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  12. Krise und Chance seite 87. JvH, sie beklagt sich das Prokofieff ihr nicht face to face begegnen will: ""Das bezieht sich uebrigens auch auf meinen Fall. Denn eine unmittelbare Wahrnehmung der Phaenomene, wie sie an mir auftreten, hat sich Sergej Prokofieff bis heute nicht aneignen wollen. Er lehnt eine Begegnung mit mir leider ab. So koennen dann Vorstellungen entstehen, die schwer zu revidieren sind, und die eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit Inhalten, wie sie jetzt hier beruehrt wurden, blockierten." ..............Also der Dame denkt das als SOP nur die Phaenomene ihrer Stigmatisierung nur mit eigen Augen angeschaut hatte, das er ganz anders gedacht haben sollte ueber die Inhalte ihrer Buecher. :0 :0 :)

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  13. Bekämpft euch doch einfach nicht. Ich sag das schon seit Jahren. Die Gruppe JvH im FB füllt sich übrigens gerade mit einigen Anti-Egoisten-Posts. Leider.

    Nochmals: bekämpft euch doch einfach nicht. Also wegen mir ist das mit Sicherheit nicht, mich frustriert das sehr.

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  14. Ich verfolge das Für und Wider der Geschehnisse um die Äußerungen Judith von Halles seit einiger Zeit, wenn auch nur sporadisch. Gelesen habe ich jüngst das Buch von Sergej Prokofieff "Zeitreisen ..."; von Judith von Halle hatte ich mir mal das Buch "Das Christliche aus dem Holze herausschlagen ..." gekauft. Prokofieff kenne ich schon seit langem und habe ihn auch des öfteren im Goetheanum gesehen (zuerst 1989). J. v. Halle interessierte mich, weil sie soviel schrieb und so viel über sie gesagt und geschrieben wurde (und nach wie vor wird). Zu der unterschiedlichen Methode beider Schriftsteller kann ich nur sagen, dass mir Prokofieff mehr liegt. Der Leser kann sich mit seinen Aussagen und mit dem was er von Rudolf Steiner zitiert, weitgehend auseinandersetzen (wenn er sich auch manchmal in den höchsten Sphären zu verlieren droht). Man braucht dazu nur ein gesundes Denken und Empfinden. Bei J. v. Halle ist das nicht so. Beim Lesen ihres Buches hatte ich sofort das Gefühl: Damit kannst Du Dich nicht wirklich auseinandersetzen. Sie erzeugt euphorische Gefühle die als Sympathische Wellen ihre Behauptungen tragen. Ob das aber so stimmt, wer kann das sagen? Das ist für mich nicht nachprüfbar. Ich kann es glauben oder auch nicht. Das ist die Seite ihrer sog. Forschung. Das andere ist die Art, wie sie die Aussagen Rudolf Steiners für ihre eigenen sog. Forschungen verwendet: Sie geht nicht von ihnen aus, sondern diese haben lediglich die Aufgabe, das Gefühl im Leser zu verstärken, ihre Aussagen seien wahr.
    So kann man nur zu dem Ergebnis kommen: Mit Prokofieffs Arbeiten kann ich mich auseinandersetzen (man findet Neues, man kann zweifeln und das Nachprüfen, man kann anderer Auffassung sein oder vielleicht finden, er habe Rudolf Steiner nicht richtig verstanden). Bei J. v. Halle ist das nicht möglich; sie zielt viel mehr darauf ab, im Leser Gefühle zu wecken, die ihn selbst wohl befriedigen (oder auch zufriedenstellen) können. Mit der Wahrheit müssen sie nicht unbedingt was zu tun haben. Darauf kommt es bei der Mystik ja auch nicht an.

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    1. Ich danke für diesen klugen und differenzierten Beitrag, den ich trotz Sommerpause gern frei schalte. Das ist wirklich das Empfinden, das Feingefühl, das einen leiten kann und das das Ergebnis einer realen Arbeit an geistigen Themen ist: Eben die geistige Differenzierung, die sich entfaltet. Auch bei Prokofieff sieht man bestimmte spezifische Seiten, selbstverständlich. Aber J.v.H. ist da ein verborgener Impulse, mit dem bestimmte seelische Saiten im Leser gezielt anspricht- etwas, dem man nach gehen kann, um den Grund dieses Impulses zu finden. Und ich denke, man findet ihn. So- ich bin jetzt nur noch ab und zu per Smartphone online, bis bald..

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