Die Papageienzange

Wikipedia:

"Bei einem Loch in der Innenfläche einer Fliese muss zunächst mit einem Fliesenspitzhammer oder Bohrkern ein Loch mit ca. 1 cm Durchmesser in das Werkstück geschlagen bzw. gebohrt werden.

Danach kann mit dem oberen Papageienbacken von unten in das Loch eingefahren werden und Stückchen für Stückchen wiederum nach unten ausgebrochen werden."



Kommentare

  1. Sowie eine persönliche Christuserfahrung tatsächlich bei einem Ich-wachen Menschen heute auftritt, der sich dabei auch noch zur Anthroposophie Rudolf Steiners bekennt, schreit vor allem die orthodoxe Anthroposophenschaft "Teufelei" und schlägt wie wild um sich, bloß weil sich nicht zu allem sofort der gedruckte Buchstabe in der zur "neuen Kirche" gezimmerten GA finden lässt. Oder aber es sind die frustrierten Anthroposophen, die schon jahrzehntelang vergeblich auf ihre Hellsichtigkeit wartet...- und die dann plötzlich den Orthodoxen zustimmen - oder in flachen Spott verfallen...

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    1. Tja, wie auch immer. Ich lasse jedenfalls die Finger vom Fliesenschneiden.

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    2. Was ich bei alldem in all den Jahren nicht erfahren konnte ist, was die Leute nun eigentlich wollen. Einfache Aussagen bewirken ja nicht, dass dieses chaotische Verhalten aufhört...

      Ja, ich muss sagen, wir leben ja in einer Zeit des Humanismus, echte Übergriffe gibt es ja nicht mehr seit Einführung des Grundgesetzes. Daher begreife ich nicht recht, welches genau nun der Unterschied zu einer satanistischen Einweihung ist. Warscheinlich gehen die freundlicher miteinander um, vor allem am Anfang.

      Also ich probiere das jetzt mal so: lieber Wolfgang, was können wir tun, um DICH (nicht: JvH) ein wenig weicher zu machen? Ich weiss das nämlich nicht.

      P.S.: ich kann nicht anders, ich muss dir wirklich noch sagen, dass mir deine angriffslustige Art sehr missfällt, das meine ich vom rein menschlichen Standpunkt. Hoffentlich werde ich niemals so.

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    3. "Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist, dann such dir die Rolle aus, die dir richtig Spaß macht."
      W. Shakespeare

      Und so hat sich eben jeder seine Rolle gewählt:
      Der eine ist der Hans-Dampf der Alle und Jeden frontal attackiert und ein anderer ist vielleicht das ewig-stille Mauerblümchen (dessen Herz dafür vielleicht eine Mördergrube ist)...

      SPANNEND!

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    4. Es ist alles sehr gut erklärlich. Für die Einen ist es nur Humor, weil sie nicht gefühlsmässig involviert sind, das ja gerade abweisen, und nicht ein Gefühl haben wollen für die Weise wie die Anderen mit dieser Sache umgehen. Für die Anderen ist es blasfämisch, eine Gotteslästerung, so eine Vorstellung zu präsentieren, weil auf diese Weise ihre heiligste Gefühle denunziert werden. Wenn man Toleranz üben möchte, muss man das wissen. Es leben sich hier diese zwei Gruppen Anthroposophen aus wie das Für und Wider in den bekannten gesellschaftlichen Schlag von Anhänger und Befürworter zwischen Islam und westliche Welt. Dies geht weit über die auseinanderlaufende Argumentationen hinaus. Es ist eine Streit zwischen Gefühl und Verstand (oder Vernunft). Wenn man das aber nicht in sich selbst, innerlich in seine eigenen Seele, ausmacht, sondern auf den Anderen projiziert, kann wenig Gutes daraus kommen. Für die Kenner: es ist das Verhalten Ita Wegmans in die schwierige dreissiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, wo sie fast als dämonisch verteufelt wurde, hier beispielhaft. Man kann nur sich ganz still verhalten und nicht reagieren; anders wird das Unheil immer grösser. In moderner Sprache: don’t feed the troll!

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    5. Lieber Steffen,
      weisst du denn nicht, die Frau von heute ist nach aussen hin Vamp, und in Wahrheit eine Heilige.
      Übrigens hat Michael E. es schon gut erkannt. Der Wolfgang hat so eine Art, so zackig und direkt auf einen zuzugehen, Menschen, die eher einen weich-fliessenden Charakter haben, kommen damit nicht so gut klar, es kann dann auch die klassische Verwechslung geben.
      Typische Lehrer-Art, auf Menschen zu gucken, und gut auch, weil treffend. Man kann auch die Elementarebenen ansehen, wenn man sich entscheidet, nicht gleich den Hammer mit den Ichlosen auf den Tisch zu hauen. Aber so was würde ich nie tun.

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    6. Dass die großartige, willensstarke, kluge Ita Wegman damals gebremst und in die Isolation gedrängt wurde, ist eine Tragik ohnegleichen in der Geschichte der AG. Es waren ja die wegweisenden Jahre nach dem Tod Steiners. Das kann man, finde ich, mit nichts vergleichen, aber schon gar nicht mit Judith von Halle, die ein irreales Element vertritt. Ich glaube auch, dass sich die Situation medial verändert hat. Die Leute sind so vielfältig informiert, sie wollen sich ihr Urteil bilden. Es kommt nicht auf meine persönliche Meinung an, sondern darauf, dass man offen damit umgeht und wie man miteinander umgeht. Es ist gut, dass es Foren gibt, in denen miteinander diskutiert und gestritten wird. Es gibt Anstöße, das in sich zu bewegen. Und darauf kommt es an. Die Meinungsbildung findet gerade durch die Auseinandersetzungen statt, und das finde ich zeitgemäß.

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    7. Wenn es auf die Sache beschränkt bleibt, ist nichts dagegen zu sagen. Aber wenn es zu Verunglimpfungen kommt, die, bewusst oder unbewusst, dazu angetan sind die Anderen so hart wie möglich zu treffen, dann schiesst man meiner Meinung nach weit über seinem Ziel. Ich möchte ein etwas sauberer Diskussion haben. Auch eine Auseinandersetzung finde ich gar nicht schlecht. Aber mindestens einigermassen mit Respekt für den Menschen mit anderer Auffassung. Der Vergleich mit dem Islam-Debatte ist nicht von ungefähr. Wir tun es nicht viel besser, fürchte ich. Auch dort Generalisierungen und Schuldzuweisungen, die wenig hilfreich sind. Vielleicht eine Durchgangsphase; ich hoffe es!

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    8. Lieber Michel, für mich ist der Impuls der von Halle schon etwas, was ich für mich klären muss, ohne Anhänger von irgendwem zu sein. Anthroposophie steht für mich für eine aktive Spiritualisierung des Denkens. Ich sehe das als einen Impuls der michaelischen Schule. Ein Visionärstum, das dominant und populär in der AG werden würde, ist für mich ein Rückfall in alte theosophische Sünden. Es steht dem, was ich suche, vollkommen entgegen. Neben den methodischen und "technischen" Fragen sehe ich auch Aspekte in den Aussagen vHs, die ich für völlig verdreht, falsch und giftig halte. Ich würde dann lieber weichen und mich endgültig zurück ziehen, bevor ich einer Gemeinschaft angehörig wäre, die derart verdrehte Schleusen öffnet. Was dann kommen würde, wäre in meinen Augen eine beliebige Sekte, die ihrem Glauben frönt und ihren Gurus folgt, aber nicht die Spiritualität, die ich gesucht habe.

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    9. Ich habe auch kein Problem mit Deinem Verhalten in dieser Sache, das ist Deiner persönliche Suche, wird auch als solches formuliert, und ist für mich in Ordnung. Aber jeder der danach kommt und es aufgreift als ob es seine eigene Sache ist, da wird es mir oft schwer zu ertragen. Es ist schwierig auf Deutsch zu formulieren, was das Problem für mich ist. Es gibt mehr Leute mit fremde Auffassungen in der anthroposophischen Bewegung, aber das muss nicht unbedingt ein Gefahr sein. Ich muss denken an Albert Steffen, ehemaliger Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft, der in den dressiger Jahre ‘die richtige Methode’ als Bedingung stellte für richtiges Mitgliedschaft. Aber was ist richtig? Für die Eine ist es dieses, für die Andere jenes. Natürlich muss es die anthroposophische Geisteswissenschaft Rudolf Steiners sein, die leitend ist. Die kennt aber viele Wege. Ich weiss was Du denkest von Judith von Halle. Für mich ist das Urteil noch nicht abgeschlossen. Ich habe auch noch nicht alles gelesen; ich weiss auch nicht ob das unbedingt nötig ist. In ihrer Emmerick-Buch lese ich jedenfalls noch ganz andere Sachen, als was Du daraus geholt hast. Eine Sehnsucht möchte ich es nennen, und nicht nur ein sich geltend machen auf Kosten anderer. Ich bin aber nicht dafür das es ein Hauptströmung in der Anthroposophie wird, gar nicht! Das kann auch nicht. Aber ich möchte etwas mehr aktive Toleranz üben, um eine andere strebende Seele Raum zu lassen oder eben zu geben. Darum geht es mir. Und was nicht gut an ihrem Verhalten oder ihre Aussagen, nach unserer Erkenntnis, ist, darüber müssen wir natürlich miteinander sprechen.

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    10. Mit einer "strebenden Seele" habe ich gar keine Probleme, und ich werde das Buch gern nochmals genau lesen, um zu entdecken, was Du meinst. Das Problem mit dem " Visionärstum" ist ja genau das, dass es keine fragende (Erkenntnis-) Haltung kennt, sondern die Antworten fix und fertig präsentiert, sie als Wahrheit postulierend. Das ist das Zwingende an der Bildersprache von Halles, durch die Zeitreisen- Bücher hindurch bis zu ihrer Rudolf- Steiner- Präsentation, die praktisch nahtlos an Blavatsky- Theosophie anknüpft. Aber ich werde nach Offenheit und Beweglichkeit suchen.

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    11. Jedenfalls könnte es doch auch sein, dass über die momentanen Vorgänge das eigentliche spirituelle Ereignis wieder mal verpasst wird...

      Dieses Zitat habe ich gerade in anderem Zusammenhang bei
      Themen der Zeit gefunden:

      "Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"

      Amon Düül II

      ... passt aber in vielen Zusammenhängen!

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    12. Was natürlich sehr wahr ist. Manchmal liegt es auch daran, dass die Zwerge einfach aufgeblasen sind.

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    13. Was ist denn das eigentliche spirituelle Ereignis? Begegnung mit dem großen Hüter
      Erkenntnisse zur Reinkarnation und Selbstfindung
      Steiner-Zitate

      Was ist die richtige Methode, ich weiss das nämlich nicht

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    14. Ein alter Anthroposophen-Witz lautet:

      Hinter dem kleinen Hüter der Schwelle kommt eine Weggabelung.
      Am rechten Weg steht "ZUM PARADIES" und am linken Weg steht "ZUM VORTRAG ÜBER DAS PARADIES"

      Und nun ratet mal, wo alle Anthroposophen hinrennen?

      Ich schreibe das nicht um mich über jemanden oder etwas lustig zu machen, sondern weil mir dieser 'Witz' zu einer Art 'spiritueller Methode' geworden ist. Er hilft mir oft dann, wenn ich mich wieder in zu künstliche Spekulationen verrannt habe.
      //
      Beachte:
      Die 'aufgeblasenen Zwerge' stellen auch immer die aufgeblaseneren Schilder auf.

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    15. Hi Stephan,
      von einer Weggabelung, hinter einer Kapelle, habe ich bislang nur in der Chymischen Hochzeit, der von Himmel und Erde wohl, gelesen. Da kam aber noch Etliches an Vorkommnissen.

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  2. Apropos Papageienzange:

    "Ein F r a n z o s e ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen verstellbaren Schraubenschlüssel.

    Es ist ein universelles Handwerkzeug zum Lösen und Anziehen von Schraubverbindungen. Durch Drehen des Handgriffes kann der Abstand der beiden Spannbacken stufenlos verstellt werden. Somit kann er für verschieden große Vier- oder geradzahlige Mehrkante, z. B. für Vierkantmuttern oder -schrauben, als auch für verschiedene Einheitensysteme (metrisch und zöllig) als auch nach proprietären Werknormen verwendet werden.

    Der Unterschied zum En g l ä n d e r besteht darin, dass das Maul beidseitig vorhanden ist. Dadurch kann man bei stark festsitzenden Schrauben eine zweite Mutter gleicher Größe in das gegenüberliegende Maul klemmen und so, ohne das Werkzeug zu verbiegen, stärker drehen. Der Engländer bietet hingegen bei beengten Räumlichkeiten Vorteile....."


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  3. Ich sinniere immer noch darüber, was es mit der 'Papageienzange' eigentlich auf sich hat?
    Ist es ein Egoisten-Insider-Symbol?
    Oder war es tatsächlich (wie ich vermute) nur der Versuch des Blog-Autors, wie lange es dauern würde, bis ein so-weit-wie-möglich hergeholten Begriff (ohne Sinnzusammenhang) zum Top-Zoff-Thema führen würde...

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    1. Ich habe jetzt keine Lust, das Zitat von JvH heraus zu suchen, in dem sie das Entstehen (oder besser die Entdeckung) ihrer Wundmale selbst schildert. Dabei spielt dieses Gerät zur Fliesenbearbeitung eine nicht unwesentliche Rolle. Nein, ich habe auch nicht vor, erneut diese ganze Angelegenheit auf dieser Ebene zu diskutieren.

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  4. ach ich habs parat auf meine Website: In das Abschlussbericht :update 12-8-2013: http://antropocalypse.blogspot.nl/2013/06/judith-von-halle-behrend-2013.html

    Seite 25: JvH beschreibt: „Peter Tradowsky war der Erste, der das [die Stigmatisation] gesehen“ und als solches erkannt hat. „Ich habe etwas geschrieben und er saß mir so schräg gegenüber und hat dann etwas auf dem Handrücken gesehen. Das war zunächst mal so wie eine Art Bluterguss. Er sagte: das sieht aus wie ein Stigma. Das entwickelte sich dann über die nächsten zwei Wochen etwa so, dass man sagen konnte, er hatte Recht.“ JvH selbst hatte zunächst gedacht, sie habe von der handwerklichen Arbeit mit einer „Papageienzange“ an den Fliesen ihres neuen Badezimmers in der rechten Handinnenfläche einen Bluterguss bekommen. Doch „später kam dasselbe in der linken Hand und dann auf der Rückseite und an den Füßen usw. Und da war dann natürlich klar, dass es das wohl nicht sein konnte.“

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