Selbstbildnis als Anna Katharina Emmerick

Lieblingszitate von AK Emmerick:

"Manchmal belästigte sie der böse Feind in Gestalt eines Hundes."

"Ich sah Elefant, Hirsch, Kamel und besonders das Einhorn, welches ich auch in der Arche gesehen habe, wo es besonders liebevoll und sanft war."

"Da zog Gott aus Adams rechter Seite Eva an der Stelle hervor, wo die Seite Jesu durch die Lanze eröffnet wurde. Ich sah Eva fein und klein; sie ward schnell größer, bis sie vollkommen groß und schön war."

"Gerade vor dem Damme, der auf die Insel führte, stand der Baum der Erkenntnis; der Stamm war geschuppt, wie bei Palmen; die Blätter wuchsen unmittelbar vom Stamme aus, waren sehr groß und breit und von der Form wie Schuhsohlen."

"Eva sah ich dem Baume der Erkenntnis sich nahen, als wolle sie vorüber gehen."

"Die Ehe ist ein Stand der Buße und fordert Entsagung, Beten, Fasten, Almosengeben und die Absicht, das Reich Gottes zu mehren."

"Ich sah nun in Bildern das Geheimnis der Erlösung als Verheißung bis herab zur Fülle der Zeit, und sah auch Bilder der Gegenwirkung. Zuletzt sah ich über dem leuchtenden Felsen eine große herrliche Kirche, die eine, heilige katholische Kirche, welche das Heil aller Welt lebendig in sich trägt."

"Gott aber sagte Kain, wer ihn erschlage, solle siebenfach bestraft werden. Er hatte auch ein Zeichen gemacht, dass er nicht erschlagen werden sollte. Seine Nachkommen wurden farbige Menschen. Kain hatte Kinder, die mehr braun waren als die Kinder Sems. Die edleren Menschen waren immer weißer. Die mit dem Male Bezeichneten hatten ähnliche Kinder und durch das wachsende Verderbnis ging das Mal endlich auf den ganzen Leib über, und die Menschen wurden immer dunkler gefärbt. Doch waren im Anfange noch keine ganz schwarzen Menschen vorhanden; dies wurden sie erst allmählich."

"Ich sah ferner in diesem Kreis allerlei Zustände und Verhältnisse, die im gewöhnlichen Leben für gar nicht unerlaubt gehalten werden, besonders in der Nähe der Erstarrenden ("magnetisierten"), die sich mit den Salben reiben und dann in die Ferne sehen und in die hässlichsten Sünden mit anderen fallen, nämlich viele Magnetisierte (vergleiche Rosenkreuzer, Anthroposophen... Heiler durch Magnetismus)."

(aus: Anna Katharina Emmerich Ihre Visionen und Schauungen über Schöpfung und Heilsgeschichte.
8. September 1774 - 9. Februar 1824 Selig gesprochen am 3. Oktober 2004
Entnommen aus den Aufzeichnungen des Clemens von Brentano Herausgegeben von Josef Stocker)

Dazu Judith von Halle: "Sie war ohne Zweifel eine Eingeweihte hohen Ranges."
(JvH: Anna Katharina Emmerick Eine Rehabilitation, S.286)

Kommentare

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    1. Lieber Cheese Curve,
      also ich war in letzter Zeit mit dem kleinen "Nebenjob" beschäftigt, den ich da hab...
      Das Bild kenne ich doch?

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    2. Liebe Kerstin. Wie oft wenn ich eine Reaktion von dich lese, verstehe ich nicht immer was du sagn willst, ob du reagierst auf eine bestimmte Textstelle von mir oder einen Anderend oder ein Gedankensprung zum eigenen Erlebniswelt machen das ist mir oft nicht klar? So obenstehend verstehe ich zB nicht das Wort Nebenjob und auch nicht welches Bild du meinst. Kann auch damit zu tun haben das ich Hollaender bin?, oder haben mehr Menschen diese Begriffsschwierigkeiten?

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    3. Das liegt daran, dass Kerstin gern ganz Persönliches hinein flechtet, etwa z.B. die Collage von mir, die sie kennt, obwohl sie einiger Zeit auf meinem Facebook- Account gesperrt ist, wie einige andere auch. Das liegt eben an dem mit unangenehmen Bezugnehmen auf mein persönliches Leben, meine Familie, usw. Es betrifft, wie gesagt, nicht nur Kerstin, aber sie beschwert sich indirekt in diesem Beitrag, was für Außenstehende natürlich nicht zu verstehen ist. Ansonsten werde ich meine Privatsphäre auch weiterhin schützen und dies hier auch nicht weiter diskutieren.

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    4. Was ist denn eigentlich los? Eben war noch die Rede von Einhörnern und von Menschen, die einem nach einer Zeit ans Herz gewachsen sind...

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    5. Rudolf Steiner:
      "....Dann aber ist es erklärlich, daß die Propheten so erscheinen, daß ihre Prophetengabe wie ein elementarisches Hervortreten ihres Innern erscheint. Es ist die Erinnerung an das, was sie sich als Eingeweihte da oder dort erworben haben. Das tritt heraus, tritt aber auch heraus so, daß es nicht immer jene klare harmonische Form zeigen muß, die es in früheren Inkarnationen gehabt hat. Denn es wird die Seele, die in einem persischen oder ägyptischen Leibe inkarniert war, sich erst anbequemen müssen der Körperlichkeit des jüdischen Volkes. Da wird manches nicht herauskommen können, was früher schon in ihr darinnen war. Denn es ist nicht so, daß, wenn der Mensch fortschreitet von Inkarnation zu Inkarnation, immer auch das in ihm vorhanden ist, was früher vorhanden war, sondern es kann etwas, was früher schon da war durch die Schwierigkeiten, welche die Körperlichkeit macht, unharmonisch erscheinen, kann chaotisch erscheinen. ..."

      GA 139, S.37

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    6. Muß man - erklärt durch dieses Zitat von R.Steiner - auf jeden Fall bestätigen:
      "Sie war ohne Zweifel eine Eingeweihte hohen Ranges!!!"

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  2. Cheese curve und M. Eggert entpuppen sich wieder als die häßliche Zyniker, die unter der Gürtellinie arbeiten - die mit Schmutz und Dreck arbeiten - und alles, was Rudolf Steiner jemals wollte so derartig verunglimpfen, daß man nicht glauben kann, dass solche Leute jemals etwas von R.Steiner gelesen haben. Ein Trauerfall sondersgleichen!

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    1. Du scheinst an der krassesten Form illusorischer Selbsterkenntnis zu leiden: wie ein Zwerg, der sich für einen Riesen hält. Denn:
      Aus wikipedia (Einhorn): "Es gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute."

      Aber wir kennen das ja diesen Mangel an Selbsterkenntnis von vielen menschlichen Monstern: nämlich, daß sie sich für die Kämpfer von etwas Gutem halten.

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    2. Hochachtung vor jenen Menschen, die sich nicht zu fein sind, auch die Arbeit unter der Gürtellinie anzupacken.
      Dort unter der Gürtellinie hat sich nämlich seit Steiners Tot enorm viel Dreck und Schmutz angesammelt, der seiner Veredelung und Erlösung harrt - vorher kann' s nämlich nicht weiter gehen (für NIEMANDEN).
      Aufgabe derer, die ausschließlich oberhalb der Gürtellinie herumschweben ist es dabei, denen die unter die Gürtellinie hinabgestiegen sind, Licht und Segen für ihre Arbeit zu spenden.

      Wer das nicht weiß und verstanden hat, hat entweder Steiner nicht gelesen oder nicht verstanden (oder beides).

      Hier noch ein Wochenspruch für Anthroisten und Egosophen

      Wer vorher alles besser weiß,
      hat hinterher alles falsch gemacht!

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    3. Allgemein heißt es, daß ein Schlag unter die Gürtellinie eine unfairer Angriff ist - oder eine bösartige Beleidigung. Vor solchen Leuten kann ich keinen Respekt haben. Dreck und Schmutz haben sich wirklich viel angesammelt in der anthroposophischen Bewegung. Das sieht man ja in vielen Blogs - die Sprache, die Art der Argumentation usw. Der beste Beweis für die Dekadenz der anthroposophischen Bewegung ist ja der Umgang mit Judith von Halle - und Rudolf Steiner.

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    4. Jeder Mensch ist eben sein eigener Mikrokosmos:
      Dem Einen genügt ein Gartenzwerg in seinem Mikrokosmos, beim Anderen muss es dann eben schon (wenigstens ein Bild) vom Menschheitsrepräsentanten sein.
      Eines haben beide Mikrokosmen gemeinsam: Sie sind extrem einseitig und stinklangweilig!
      //
      Und dieser ganze Hobby-Okkultismus ist ja sowieso ein einziges Spiel unter der Gürtellinie. Es geht darum, Macht und Dominanz im Verborgenen (also unter der Gürtellinie=im unfairen Bereich) auszuüben und zu erlangen.
      Dadurch, dass Herr Eggert diesen Okkulten Sumpf etwas übersichtlicher und verständlicher macht, hebt er eben etwas aus dem Bereich unter der Gürtellinie in den Bereich über der Gürtellinie. Und wenn dann mal was von unter der Gürtellinie unkontrolliert oder unveredelt in den Bereich über der Gürtellinie schwappt, entstehen da eben manchmal groteske Bilder. Und das erschreckt dann eben manchen Gartenzwergbesitzer, der in seinem Makrokosmos eben nur den Gartenzwerg (oder meinetwegen auch den Menschheitsrepräsentanten) gelten lassen will.
      //
      Jeder vernünftige Therapeut und Lehrer hat heute verstanden, dass die Pfui-Teufel-Pädagogik anachronistisch, aussichtslos (out-of-date) ist.
      //
      Physikalisch gesprochen:
      Da wo das Licht auf die Finsternis trifft,entstehen die Farben.
      Und in einer Welt ohne Farben möchte ich momentan nicht leben!

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    5. Gegen Klarheitsstreben im Okkulten Sumpf ist nichts einzuwenden. Der Versuch, Judith von Halle in den Sumpf mit hineinzuziehen - das ist die Schande! Aber vielleicht ist das ja das Hobby der stolzen und eitlen Gartenzwergbesitzer, die sich immer im Recht fühlen.

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  3. Lieber Herr Stadler,

    es gibt da ja den Spruch vom 'Glashaus'... Könnte dann ihr letzter Satz nicht auch auf sie zutreffen?

    KlausMaria

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    1. Erstens: ich würde mich niemals selbst als "Einhorn" bezeichnen!

      Und zweitens: auch wenn ich Rudolf Steiner vor Gegnern verteidige - bzw. auch Judith von Halle: ich würde niemals auf Andersdenkende und Empfindende öffentlich losgehen, wie das Eggert regelmäßig tut - und dabei nicht nur vor keinem einzigen Buch - sondern auch vor Person und Schicksal der Judith von Halle keinerlei Respekt zeigt - stattdessen von Anfang an mit "Lächerlichmachung" (z.B. Fotos von Stigmatisierten, die nichts mit Jvh zu tun hatten) über sie herfiel. Ein Haßthema, das er hier auslebt.

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    2. Zum Thema
      fällt mir wirklich nur Folgendes ein:

      Und einer von ihnen schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
      Da sprach Jesus: Laßt ab! Nicht weiter! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
      Lukas 22,50-51

      Simon Petrus aber hatte ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus.
      Da sprach Jesus zu Petrus: Steck dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?

      Johannes 18,10-11

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    3. Christus würde ich hier nicht bemühen. Wolfgang ist - oder agiert-einfach als typischer Public- Relations- Mann, dem jedes Mittel recht ist. Wenn ihm nichts mehr einfällt, dann geht er zu Beschimpfungen über oder bemüht die moralische Keule. Aber gegen Fantasie und Witz fällt ihm einfach nichts rechtes ein. Es ist ihm nicht gegeben. Vermutlich auch nicht der Dame, die er hier vertritt. So macht er es schlimmer, als es ist, und verhält sich in den typischen Reflexen eines Sektierers. Er merkt nicht, dass es das ist, was für viele Leser so entlarvend wirkt. So ein Blog fühlt den Leuten auf den Zahn und zeigt dann, wie sie reagieren. Das sagt mehr aus als jede Kritik.

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    4. Ich habe gar nicht Christus bemüht (er spielt hier wie so oft noch die Nebenrolle). Es geht gar nicht darum, dass wir uns in der Bibel mit Christus identifizieren um besonders gut zu sein.
      Die ausgesprochen unangenehme Aufgabe besteht darin, all die anderen Gestalten in uns selbst zu identifizieren, zu entlarven und damit allmählich zu überwinden.
      Ich habe Simon-Petrus als Stereotyp bemüht, der sich aus einigen wenigen Reliquien seinen Mikrokosmos der Rechtschaffenheit bildet und jedem das Ohr abschlägt, der die in sich geschlossene (aber zwingende) Logik eines solchen Mikrokosmos der Verblendung stört.

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    5. Lieber Stephan, die Gestalt in uns selbst verbirgt sich vor allem dort, wo wir sie niemals vermuten würden. Das wirklich "Haftende", das unsere Sichtweisen korrumpiert, tarnt sich als z.B. als unsere moralische Instanz, als der Kern dessen, nach dem wir urteilen. Die eigentliche Doppelgängerproblematik ist die, dass dieses Ego das ist, was wir an uns selbst am liebsten haben. Den Schritt des Schulungsweges, das tatsächlich anzugehen, ist ein "kleiner Tod"- etwas, was das Individuum um jeden Preis vermeiden möchte. Daraus entstehen die astralen Wellen, die ständige Unruhe, die wir verbreiten. Insofern stimme ich ganz mit Dir überein. Bis solche Schritte gemacht sind, ist die Beschäftigung mit Esoterik immer ein Fake.

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    6. Ach Michael: wer JvH verteidigt, wird als public-relation-Mann beschimpft - oder halt als Sektierer. Denn Du bist der große Aufklärer - und hast nichtmal verstanden, was z.B. Rainer H. mit seinen Texten hier sagt. Vielleicht merkst Du - und einige andere - nicht einmal, wie sehr sie sich selbst entblößen, z.B. Du in Deinem Stil des Lächerlichmachens...- aber anstatt zu sehen, wie man selbst ständig andere subtil - oder auch offensichtlich - beleidigt, bin nun ich derjenige, der andere beleidigt. Soso. Du bist ein Meister im Verdrehen der Wahrheit. Als Du z.B. dachtest, daß JvH die wiederverkörperte E. Maryon sein könnte, hast Du Dich erstmal dem karmischen Rufmord angeschlossen, und bewiesen, daß die letzte Inkarnation von JvH sehr schädliches an sich hatte. Da kamen dann Leute wie Adam Michaelis...- und später hast Du dann die Wahrheit auf den Kopf gestellt und hast behauptet, daß ich karmischen Rufmord begehen würde, weil ich - nicht einmal in diesem Blog hier - sagte, daß JvH meinte, zwischen ihr und Prokofieff gäbe es ein Karma...- Nunja: träum weiter über Sektierer, Beleidiger, über das, was Du als "Geisteswissenschaft" betrachtest, - und mach halt weiter mit dem unablässigen Anti-Judith-von-Halle-Gedöns, das Du für "Fantasie und Witz" hälst. Ja - es ist wirklich nur noch billige Unterhaltung auf niedrigem Niveau - mehr ist es wirklich nicht.

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    7. PR ist keine Beschimpfung, sondern ein Beruf. Bei Dir nicht, ich weiß, Du bist in einem Altenheim tätig. Ich verstehe Rainer sehr gut, bin aber nicht seiner Meinung. Ich habe nie angenommen, vH sei die Reinkarnation von Maryon, da ich so etwas nicht spekuliere. Ich war aber daran interessiert, warum vH suggerierte, sie sei diese Reinkarnation. Karmischen Rufmord hast Du in der Tat an Prokofieff versucht, aber vH tut dies im Emmerick - Buch ja auch. Wenn Dir das hier im Blog zu niedriges Niveau ist, dann würde ich an Deiner Stelle einfach fortbleiben.

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    8. Mir tun nur die ganzen unaufgeklärten Leute leid, die hier ab und zu mitlesen ohne sich einzumischen: die werden halt völlig fehlinformiert - und deshalb meine ich immer, daß wenigstens eine Stimme die Gegenseite Deines Geschreibsels vertreten muß...
      Übrigens begeht JvH keinen karmischen Rufmord in ihrem Buch über Emmerick: sie hat - allein auf den ersten 60 Seiten - vernünftig argumentiert und sich auf die richtige und sachliche Art gegen die Vorwürfe gewehrt - und die Dinge richtiggestellt. Das Wort "Rufmord" kann man höchstens verwenden, wenn man Prokofieffs Buch über JvH liest...Das halte ich für eine Tatsache. Jeder, der Prokofieffs Buch durchliest, muß zugeben, daß die Rufmord-Absicht besteht. Und jeder, der das Emmerick-Buch gelesen hat, wird - wie gesagt nur auf den ersten 60 Seiten - die moralische und logische Überlegenheit einer Judith von Halle in Bezug auf "Geistforschung" einsehen. Jedenfalls die, die keine Vorurteile und festgefahrenen Ansichten haben.

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    9. Mir tun die ganzen unaufgeklärten Leute auch Leid!

      Die Menschen in früheren Zeiten waren furchtbar dumm und unaufgeklärt: Sie dachten doch tatsächlich, dass sich die Sonne und alle anderen Gestirne und Planeten um die Erde drehen würden.
      Und dann kam ja gottseidank Galileo Galilei...

      Heute ist ein großer (mikro)kosmischer Streit darüber ausgebrochen, ob der Mittelpunkt des Universums wirklich der Olymp in Dornach mit dem Herrn Prokofieff oder etwa Frau von Halle (oder vielleicht auch Frau Holle) sei.
      Da tun mir dann die ganzen Anthroposophen leid, die verängstigt und verunsichert im Zweig sitzen und gar nicht mehr wissen, auf welches Zentrum sie ihr geistiges Sinnen den ausrichten sollen.

      Aufklärung tut da wirklich not - aber von jemandem, der auch wirklich richtig Bescheid weiß - so wie Galilei!

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  4. Aus unserer Zeit, hier ein Bericht über die Wundmale des Johannes Helmer:

    http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/ich-trage-wundmale-christi-1214636.html

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  5. Es begab sich aber zu der Zeit, da ich noch ein Knabe von knapp fünf Jahren war, daß meine schon fast erwachsene Cousine, damals achtzehn Jahre alt, von einer vierwöchigen Reise zurückkehrte, die sie .. es war glaub ich ... auf der Insel Rhodos verbracht hatte. Meine Cousine hat ungewöhnlich kräftiges schwarzes Haar, und ihr Hauttyp ist entsprechend dunkel. Als ich sie in ihrem Ex-Kinderzimmer, was sie da noch bewohnte, aufsuchte, erschrak ich, zumal sie die Tür schloß, um eine Schallplatte aufzulegen und ein Petro-Oleum-Lämplein zu entzünden.. denn sie war, gerade jetzt im dunlen Licht besehn, nicht einfach sehr braungebrannt, sondern ihre Haut fast rabenschwarz geworden! Sie lachte, und sagte, daß das nicht schlimm sei, ich brauche mich nicht vor ihr zu fürchten. Ich war in großer Sorge, ob sie denn jemals wieder weiß werden würde. Sie erzählte mir (im Spaß), daß die Schwarzen ("die Neger" sagte man damals noch) tatsächlich im Süden so sehr lange unter der heißen Sonne herumgingen, daß die niemehr weiß würden. Wenn sie noch länger auf der Insel geblieben wäre, wer weiß? Womöglich ginge dann die dunkle Farbe nie mehr ab. Ich faßte mir ein Herz, und strich über ihtren dunklen Arm..
    Später laß ich einmal über Berg-Kristalle, daß man vor Zeiten glaubte, daß Kristalle Eisblöcke seien. Die seien jedoch so tief und fest und lange gefroren gewesen, daß sie dann hernach sogar in der Wärme gar niemehr audtauen könnten..was eigentlich recht logisch erscheint. Aber eben: Wo etwas übertrieben wird, bleibt es "für immer". Meine Oma (an sich eine herzensgute Frau) sagte, ich solle nicht immer zu sehr grinsen, sonst würde eines Tages der Mund so stehn bleiben. Nicht so witzig..
    Unheimlich war, was mir als vierjähriger von der Oma und einer ihrer Bekannten auf dem Kirchhof erzählt wurde: Wer jemals die Hand gegen seine Eltern erhebe, dessen Hand würde nach dem Tode rabenschwarz und aus dem Grabe wachsen.. In alter Zeit haben die Menschen so manches gewußt..
    In der Zeit eines Andreas Gryphius, der die unvergessenen Kirchhofs-Gedanken schrieb, waren die Gräber weniger tief und wenn es nach Unwettern Erdverwerfungen gab, mag da mal ein Fuß, oder eine Hand hervorgekommen sein... und so etwas überlieferte sich in seinen volkspädagogischen Instrumentalisationen, brrrr... bis hin zu meiner Oma, die noch ganz "Land-Ei" war ..

    Und: Herzlichen Dank für die spannenden neueren Artikel.
    Ich kriege Lust, da wieder selber zu recherchieren, zumal ich als Jugendlicher den Papus las, von Israel Regardi die ganze Zeremonialmagie des Golden Dawn studierte, den Eliphas Levi las, von dem Steiner sagte, er sei in .. indianische Mysterien im vorigen Leben eingeweiht gewesen, wo er Menschenopfer gebracht haben soll.. usw. usw. (Zitatangabe kann ich jetzt nicht gleich bringen), auch Tarotdecks fand ich inspirirend, nutzte sie jedoch nicht auf herkömml. Weise zu "Divinationen"..
    HLG! mischa butty

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  6. In dem Buch "Narratorium" von Ulrich Holbein gibt es ein längeres Kapitel über R.Steiner, darin enthalten 2 Seiten aus dem Zusammenhang gerissene "okkulte" Zitate: Wenn man das liest, kann man denken, dass Steiner seine Bücher primär in der Psychiatrie verfasst hat.

    Man kann sich natürlich locker 200 Jahre alte Texte von A.K. Emmerick nehmen, oder irgend etwas von Jakob Böhme oder Meister Eckhart, seinen Spaß damit machen und sich an der eigenen Respektlosigkeit freuen. Auf dem Info3 Blog habe ich geschrieben, dass man es nicht immer mitbekommt, wann der manchmal durchaus angebrachte "anthroposophische Spott" (die Haltung der Ironie) in Zynismus umschlägt.
    Mit einer wichtigen kritisch-sachlichen Auseinandersetzung mit JvH hat das Alles schon lange nichts mehr zu tun. Schon traurig, das Ganze.

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    1. Der springende Punkt ist ja der, dass man bei Emmerick überall hinsehen kann; sie begreift nicht die Aussagen, die symbolische Bedeutung biblischer Aussagen, sondern "schaut" sie, wie sie sie aus der Kinderbibel kennt. Da steht dann da der "Baum der Erkenntnis" als Palme mit Blättern aus Schuhsohlenform. Diese Naivität zieht sich durch. Da sind dann Böhme und Eckhart schon andere Kaliber.

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    2. Rainer H.: Der anthroposophische Spott

      Es ist schon manchmal interessant, wenn man sich, wie ich, mehr oder weniger intensiv, mit verschiedenen spirituellen Richtungen beschäftigt um dann auf die "anthroposophische Szene" zu blicken (Auf "die Szene" wie sie sich im Netz und/oder Zeitschriften repräsentiert, nicht auf "die Anthroposophie" selbst).

      Es gibt m.E. in dieser Szene ein Übermaß an Rechthaberei, Streit, Spott und Häme. Fast immer geht es bei den jeweils beteiligten Autoren/Kommentatoren um ihr zumeist sehr austauschbares Gefühl (denn mehr ist es nicht): "Mein Zugang und meine Auffassung von Anthroposophie ist die wahre Anthroposophie..." So in etwa. In zahllosen Modulationen und Variationen. Es werden zur Unterstützung dieses Gefühls, dieser Haltung natürlich allerlei Gegner gesucht, denn in der Abgrenzung zu diesen Gegnern kann man seine eigene Haltung vielleicht eher erkennen. Das Ganze kann dann etwas durchaus Absurdes bekommen, etwa wenn sich eine Debatte über Monate hinzieht; zuletzt zu beobachten in diversen Anthroblogs die das "Judith-von-Halle-bashing" [engl. bashing = „öffentliche Beschimpfung“] mit viel Leidenschaft (und den stets vorhersagbaren, teilweise sogar identischen Argumenten) betreiben. Und eben auch mit viel Hass oder Groll, auch wenn die Beteiligten sich das vielleicht nicht immer eingestehen wollen (denn das sind natürlich Eigenschaften, die man "anthromäßig" längst überwunden haben sollte...).

      Von Nietzsche gibt es ein schönes und wahres Zitat: "Die Gewöhnung an Ironie verdirbt den Charakter". Ich selbst bin ein Mensch mit viel Ironie, glaube aber zu wissen, wann und wo Ironie subtil in Sarkasmus oder Zynismus umschlägt. Im Netz geschieht so etwas eher schnell, meistens bemerkt man es nicht. Es gibt im Gegensatz dazu eine ironisch- intelligente Haltung zur Welt, die man z.B. wunderbar in einem Autor wie Max Goldt finden kann (von Th.Mann oder Musil ganz zu schweigen).

      Wie gesagt, in anderen spirituellen Szenen, gibt es solche Phänomene nicht in diesem Ausmaß: In der Satsang/Advaita-Richtung z.B. gibt es äußerst viele Differenzen, bzw. sich widersprechende Ansichten zwischen den jeweiligen Lehrern - keiner kommt allerdings auf die Idee, deshalb eine weltanschauliche Debatte eröffnen zu wollen. Man lässt sich in Ruhe. Ähnlich ist es in buddhistischen Kreisen, soweit ich sie überschaue. Die weltanschaulichen Streitereien, der damit verbundene Spott ist m.E. eine Besonderheit der Anthroposophen. Ich gehe davon aus, dass die Beteiligten nicht ansatzweise mitbekommen, was bei dieser Kultivierung des Spottes in ihnen, mit ihnen passiert. Man sieht das Objekt, dass es zu bekämpfen oder zu verteidigen gilt, man ist mit seinen mentalen Abläufen vollständig identifiziert und sieht (besser:fühlt) nicht den Groll der diesen Spott, diese Gedanken nährt.

      Warum ist das so? Ich glaube, weil ein großer Teil der Anthroposophen sich resignativ damit abgefunden haben, eben keine "Erkenntnisse der höheren Welten" erlangen zu können. Manche sind viele Jahre, Jahrzehnte "dabei" und man hat sich eben daran gewöhnt, trotz jahrelangem "Schulungsweg" und allerlei Denkübungen nicht viel mehr "erlangen" zu können, als ein wenig innere Ruhe, wenn überhaupt. Die Differenz zwischen dem Übermaß an mentalem Input (370 Bände GA) und der Überschaubarkeit des eigenen Erlebens und Fühlens, sucht ein Ventil und findet es in der Rechthaberei. Besser sich-ärgern und mit dem eigenen Verstand brillieren als die eigene Traurigkeit oder Verzweiflung fühlen müssen, die Traurigkeit oder Verzweiflung die deshalb da ist, da das sich ewig wiederholende Mentale nie verlassen wird.

      Rainer H.

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    3. Das ist der Beitrag im Info3 Blog gewesen. Ich hatte mich schon gefragt, ob die "Endstation Dornach" Abteilung, also die Hohepriester des anthrop. Spottes, dazu etwas sagen würden, hatten sie aber nicht.

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    4. ...was sicherlich nichts mit der Wahrheit und Qualität dieses Textes zu tun hat!
      Anders ausgedrückt: vielleicht schweigt die Abteilung "Endstation Dornach" ja gerade, WEIL der Text Richtiges ausspricht!

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  7. Aus Interesse und Neugier habe ich die Bücher, die sich Clemens Brentano von Katharina von Emmerich diktieren ließ, selber gelesen, da gab es mehrere Bände. Ich erschrak, denn ich hatte tatsächlich "Mitteilungen" erhofft, um durch ein Schlüsselloch in antike Zeiten zu gucken. Ich erschrak über die surrealen Bilder, die ganz als Realitäten geschilderrt wurden. Ich erinnere mich, wie Brentano vom "Wohlgeruch" der Leiche der exhumierten Katharina berichtete, und eine weitere Augenzeugin berichtet über einen schlicht mit Schimmelpilzen überzogenen Körper, und soll dem .. "Schauspiel".. eher abgeneigt gewesen sein.
    Krass finde ich die Reaktionen, daß eine kritische und auch aufarbeitende Betrachtung all dieser Dinge mit Zynismus in Verbindung gebracht wird, mit Ironie, ..und unausgesprochen fast lustvolle Haßgefühle (wenn ich das mal so sagen darf) unterstellt werden. Dabei geschieht hier auf dem Egoblog, so wie ich das empfinde, nur ein Auftakt für eine Bereinigung, die vielleicht in ..mmmh.. zehn Jahren jeder verstehen wird und einsieht, aber jetzt bedarf es da wohl noch .. "eines Eisbrechers", um das in Gang zu bringen. .. Und womöglich gibt es beim Bereinigen immer eine gewisse leise "Bereinigungs-Wut", die jedoch vonnöten ist, um die Motivation für diese Arbeit aufzubringen. Darin dann zynistische Lust und bösartige Ironie zu wittern, erscheint mir daneben. Und auch ängstlich.. erscheint mir das. Doch ich möchte da keinen Disput vom Zaun brechen. Kurz: Ich sehe in dieser Arbeit einen guten Beitrag, zur Aufklärung und Bereinigung über Hintergründe, die oft genug sonst nicht deutlich werden. Oder nicht interessieren. Oder an die sich niemand heranwagt. Von Lust an Überheblichkeit, Spottlust keine Spur. :-/
    Mit herzlichen Grüßen, m.butty

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    1. "Krass finde ich die Reaktionen, daß eine kritische und auch aufarbeitende Betrachtung all dieser Dinge mit Zynismus in Verbindung gebracht wird..."

      Mischa, es geht ja in meiner grundsätzlichen, bereits im Info3 Blog dargestellten Kritik nicht um die Texte und Visionen von A.K.Emmerick, sondern um den bereits seit Monaten dauernden Spott gegen J.v.Halle. Ob das Ganze "ein Auftakt für eine Bereinigung" ist, die "in zehn Jahren jeder versteht und einsieht" - darüber können wir dann vielleicht in 10 Jahren sprechen.

      Ich kann es auch nicht nachempfinden, wenn Du schreibst, dass sich an diese "Aufklärung niemand heranwagt", es gibt doch einen Haufen Gegner, kritische Artikel, das Buch von SOP, u.a.

      Was mir halt immer wieder auffällt, ist der Umstand, dass die Menschen, die wirklich spirituelle, selbständige Erfahrungen machen, bzw. authentisch darüber berichten können, ganz einfach mit ihrer spottenden, ironischen Haltung zurückhaltender sind; solche Menschen kommen auch nicht auf die Idee, die "wahre Anthroposophie" unbedingt retten zu wollen. Die machen ihre Übungen und erlangen Erkenntnisse der höheren Welten und fertig. Die anderen diskutieren im Netz und amüsieren sich. Ein Georg Kühlewind war z.B. in diesen Dingen so souverän und frei, dass er andere geistige Wege nicht nur stehen lassen, sondern auch zutiefst würdigen konnte; in seinen letzten Lebensjahren hat er auf einem Seminar mit viel Bewunderung von den Quäkern gesprochen, ein Seminar später empfiehlt er ausdrücklich die Bücher des Jesuiten (!!) Anthony del Mello.

      Emerenz, ein ungarischer Mensch, der hier früher öfter geschrieben hat, berichtete, soweit ich es erinnere, dass GK sich positiv zu JvHalle geäußert hat (Etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet). Schade, dass es das nicht schriftlich gibt.

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  8. "Der springende Punkt ist ja der, dass man bei Emmerick überall hinsehen kann; sie begreift nicht die Aussagen, die symbolische Bedeutung biblischer Aussagen, sondern "schaut" sie, wie sie sie aus der Kinderbibel kennt. Da steht dann da der "Baum der Erkenntnis" als Palme mit Blättern aus Schuhsohlenform. Diese Naivität zieht sich durch."

    Schön und gut, aber warum wird das denn nicht gleich so in diesem Schreibstil vorgetragen bzw. angestoßen?? Hier lesen doch ERWACHSENE Menschen und Pubertät ist doch eigentlich längst vorbei (eigentlich) ;-)

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  9. Lieber Rainer (und ... alle Zuleser)
    Wenn es um diese Sachen geht, verstehe ich das Wort "Gegner" nicht, die gibt es beim Fußball, oder in der demokratischen Politik, im Krieg gibt es gar Feinde. Mir ist, da ich nicht mehr in anthroposophischen Zusammenhängen lebe, auch nicht physisch beheimatet bin, diese Debatte - fast - ziemlich wurscht. Amüsant find ich das nicht, da verstehst Du etwas falsch. Es gibt Standpunkte, da wirkt es komisch, wenn Tatsachen mit Meinungen vertauscht werden. Michael zeigt hier viele Quellen auf, und weißt auf Fakes, auch gerade mit Zitaten, die eindeutig sind, und Täuschungen hin. Und diese Täuschungen sind typisch, ..typisch Täuschung eben, wenn man sich mit dem Charakter von Täuschung und Selbst-Täuschungen allmählich und mit den Jahren vertraut gemacht hat. Ich habe selbst weder Lust, noch Überschuß noch Zeit, mich überprüfend und parallel studierend in die Diskussion einzuschalten, alles auf die Goldwaage zu legen. Doch ich kannte viele Leute, die Zeugen haben wollten, die sie durch Wände gehn gesehn haben, und Frauen, denen gesagt worden ist, sie müßten "nie mehr wiedergeboren werden", und .. was soll ich noch sagen.. es geht alles immer mit etwas mehr "Niveau", auch das Design der Krsna-Bewegung ist professioneller geworden, die Broschüren der Zeugen Jehovas zeugen von Image-Berating erster Güte, und alle Köpfe in den Buchdeckeln haben ein "Dr." vorm Namen. Ehrlich, Rainer: Ich bin müde!
    Und ich möchte wissen, was ich weiß! Nicht mich co-zynisieren, oder co-amüsieren. Daher meine ich, wenn ich sage "wo sich keiner dranwagt" vielleicht "außer denen, die sowieso spotten wollen!" Dranwagen begrüße ich, wenn jemand die Komik von Situationen fühlt, und auch die Tragik, und dann über das Thema bereinigend recherchiert. Wenn hier Frau von Halle in Kritiken steht und, weil sie ja öffentlich ist, genau beobachtet und analysiert wird, dann ist man bestenfalls ein Kritiker. Doch kein Gegner. Jedenfalls, nach meinem Empfinden. Ich bin ein Gegner von Kernkraftwerken, etwa.. doch nicht von einem Menschen. Mmmh, jetzt wird es eben philosophisch, aber ernsthaft philosophisch... Doch, ich bin ..müde! Ich möchte einen sicheren Schulungsweg, meinen eigenen zwar, doch in Kommunikation mit Menschen, die keine Illussionen wollen... gerade Illussionen machen viel böses Blut.. darüber vielleicht ein ander mal..
    Gute Nacht! Alles Liebe wünscht
    mischa butty

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    1. Vielleicht solltest Du hat auch erstmal das Emmerick-Buch von JvH lesen... :-)

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  10. Zitat butty/Michael:

    "Michael zeigt hier viele Quellen auf, und weißt auf Fakes, auch gerade mit Zitaten, die eindeutig sind, und Täuschungen hin. Und diese Täuschungen sind typisch, ..typisch Täuschung eben, wenn man sich mit dem Charakter von Täuschung und Selbst-Täuschungen allmählich und mit den Jahren vertraut gemacht hat."

    Wenn ich mir die von Michael herausgesuchten Äusserungen von A.K. Emmerick anschaue, die ja zugleich in Verbindung gebracht werden mit JvH und dann Cheese auch noch bestätigend "Ungezweifelt vom selben Range als jvH selbst :)" schreibt, (also, Cheese, allen Ernstes, fass Dir mal an den Kopf, hoffentlich merkst Du dann was -- und ich sage das hier NICHT als Fan von JvH.!!) dann frage ich mich allen Ernstes, was das mit Aufklärung, Beseitigung von Täuschungen und dergleichen mehr zu tun hat und haben soll. Ein neutraler Blinder merkt doch sofort, dass die Intention eine ganz andere ist. Die Beispiele der A.K.Emmerick, so wie sie sie getan hat hier unter das ungeistige Denkmikroskop heutiger Tage zu legen ist in meinen Augen gelinde gesagt einfach nur arrogant, weil man zu meinen scheint, heutige An-Sichten seien die wahren, die, die in der Lage sind jetzt endlich mal Licht ins DUnkel zu bringen und uns heutige auf das Podest der Aufgeklärten zu heben. Ich würde gern mal sehen, wie ihr Aufklärer von denen in 100 Jahren bewertet werden wird. Da muss ich jetzt schon ein spontanes Lachen unterdrücken, aber eigentlich ist es eher traurig.

    Zu Adolfs Zeiten, da wollten doch tatsächlich so etliche Menschen noch in den Krieg und das Vaterland retten, die wollten es wirklich! Seinerzeit!!!!! Und jetzt, heute, vorm warmem aufgeklärten Ofen über jene richten zu wollen, das ist noch schlimmer als bloss arrogant!

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    1. Mir geht es ähnlich, Manroe. Es ist mir z.B. völlig klar, dass ich während des lesens von 200 Jahre alten Texten einer stigmatisierten katholischen Nonne das Ganze innerlich für mich "übersetzen" und deuten muss; warum soll ich mich denn aber nicht von ihrer eigentümlichen und manchmal gewöhnungsbedürftigen Bildsprache berühren lassen...?

      Ist m.E. schon reichlich arrogant diese Geschichte hier (Bin übrigends auch, wie Du, kein Fan von JvH, ich finde sie allerdings authentisch und glaubwürdig, mindestens).

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    2. @Rainer und Manroe

      Ich stimme euch zu...sehr beruhigend, hier gibt's noch vernünftige Leut, es fehlt die Sachlichkeit.

      Dann - Steiner über Wundmale - Zyklus GA 97 - "Das christliche Mysterium" / Vortrag vom 19.09.1906 in Basel (sogen. Christliche Einweihung, schwerer zu gehen):

      "Viertens die Kreuzigung: Hier soll dem Schüler zum Erlebnis werden, dass der Leib eigentlich ein gleichgültiges Objekt ist gegenüber der Seele und deren Wichtigkeit. Sind wir uns dessen bewußt, dann werden wir auch imstande sein, den Leib bloß als Instrument zu höheren Dingen zu benutzen, dann werden wir ihn wirklich beherrschen. Symptome: Erscheinen der Wundmale Christi als gerötete Stellen an Händen und Füßen. Diese Blutsprobe tritt freilich nur für Augenblicke während der Meditation auf. Innerliche Vision, dass man selber gekreuzigt werde."


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    3. Nur fuer Augenblicke nur waehrend der Meditation. Das ist gar nicht zu vergleichen mit dauerhaft erscheinende Wunde die ausser der Wille der Person selbst enstehen. Judith hat auch ausdruecklig bestaetigt das ihre Wundee nichts zu tun haben mit Uebungn in diesem Leben. Von der Papagaienzange nun nicht gesprochen.

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  11. Lieber Manroe. Es gibt, Eingeweihten, Hellseher, Adepten. Ich bezog mich nicht auf den Eva-Text. Nur auf das Eingeweihten Nivo. Des weiteren brauche ich nicht mehr zu belegen was visionaires Hellsehen ist und was der Unterschied mit das Wissen von hoher Eingeweihten ist, das ist hier im Blog schon mehrmals getan. Vielleicht ist es dienlich hier einmal eine Bewertung Steiners ueber Emanuel Swedenborg herein zu stellen?

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  12. He, Manroe, öhm..
    "Bereinigungsversuche" und "Enttäuschungs-Arbeit" bezüglich Frau von Halle und ihren .. Fäns.. damit meine ich nicht dieses eine "Katharina v. Emmerick-Artikelchen", sondern die Thematik, die ich hier seit 2009 mal mehr, mal weniger konzentriert mitlese. Und, hrm, ... "Adolf", muß der Name, der Kerl, immer erwähnt werden???, .. Hannah Arendt schrieb: "Mit dem Zusammenbruch ihrer fiktiven Heimat kehren die Massen wieder in die Welt zurück, vor deren Realität die Bewegung sie geschützt hatte, werden wieder zu den isolierten Individuen, als die sie sich massenhaft zusammengefunden hatten, und übernehmen entweder neue Aufgaben in einer verändertenWelt oder fallen in die verzweifelte Überflüssigkeit zurück, von der die Fiktion sie für einen Moment erlöst hatte (...) In aller Stille, als handele es sich um nichts als einen dummen Reinfall, werden sie ihre Vergangenheit aufgeben und, wenn es not tut, verleugnen, sich nach einer neuen, vielversprechenderen Fiktion umsehn und warten, bis die alteIdeologie wieder an Stärkegewinnt und eine neue Massenbewegung ins Leben ruft" (zitiert aus Alois Prinz "Hannah Arendt oder die Liebe zur Welt". Weinheim. Basel. 1998) Ein Zitat aus Arendts Werk "Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft".. Weißt Du, lieber Manroe, was ich gerade denke? Nämlich, es geht doch bei vielen Themen des Egoblog immer um das Loskommen von Selbsttäuschungen, es geht um Fallgruben, in denen man sich fängt, weil man "besonders" sei will, es geht um Glauben und Fiktionen versus Erkennntnis und .. Geduld..
    Um Einsamkeit des Meditierenden, der deren Früchte in eine Gemeinsamkeit überbringen kann.. versus .. der Vrerlassenheit des Verzweifelten, der von der Gemeinsamkeit und von sich Selbst abgeschnitten, sich bereitwillig in jegliche Ideologie einspinnt. Das kleine "Emmerick-Artikelchen" diesmal.. ist doch nicht das ganze Thema, dessen unterirdisches Mycel (lach) viel spannender ist.
    Mit herzlichen, friedlichen Grüßen wünscht - mischa butty - allen ein gutes Wochenende!

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  13. Steiner hat wenig ueber Anna Katharina Emmerich gesprochen, nur das sie eine auuserordentlich gute Somnambule war. Ueber Emanuel swedenborg, die er auch eine Somnumbule nannte hat er aber viel mehr gesagt:

    (es ist wohl viel Text, aber diejenigen die sich die Muehe nehmen es zu lesen, werden begreifen, warum Anna Katharina Emmerich, nicht eingestuft werden kann als hohe eingeweihte.)

    Swedenborg. Bei Swedenborg liegt die Sache so, daß er durchaus eine Eingeweihte hohen ranges ist, wie von Judith suggeriert, die wissenschaftliche
    Persönlichkeit auf der Höhe seiner Zeit war. Er hat bis zu seinem 40. Jahr Begriffsformulierungen
    ausgebildet, durch die er gemäß dem wissenschaftlichen
    Standpunkt seiner Zeit in echt naturwissenschaftlichem Sinne so vorgehen konnte,
    daß jetzt seine noch nicht gedruckten wissenschaftlichen Manuskripte durch eine
    Gelehrtengesellschaft als etwas höchst Wertvolles herausgegeben werden. Swedenborg
    war bis zu seinem 40. Jahre ein tonangebender, repräsentativer naturforschender
    Gelehrter seiner Zeit. Er war es aus dem Grund, weil in ihm synthetisierende
    Ideen gelebt haben, durch die er größere Zusammenhänge des Naturgeschehens
    konstatieren konnte. Dann wurde er in einer gewissen Weise krank, und in einen
    kranken Organismus hinein ergossen sich diejenigen Begriffsformationen, die er
    früher für das Naturerkennen ausgebildet hatte. Was gewisse mystische Naturen an
    Swedenborg verehren, das ist dessen vorherige wissenschaftliche Seelenverfassung
    in ihrer Erkrankungsmetamorphose. So wie Swedenborg kann gesundes geistiges
    Anschauen die geistigen Welten nicht sehen, nicht in diesen Personifikationen, in
    diesen ganz und gar aus der eigenen Konstitution hervorgeholten Bildern, die mit einigen
    Änderungen eigentlich dem irdischen Leben voll gleichen, wenn man diesem
    nur eine gewisse Schwere nimmt. Allerdings, dasjenige, was Swedenborg als Seher
    geleistet hat, kann immerhin dadurch auch von höchstem Interesse sein, weil sich in
    dies hinein etwas ergossen hat, was aus einer großen, umfassenden, wissenschaftlich
    denkenden Seele gekommen ist. Von demjenigen nun, was bei Swedenborg in dieser Art begrifflicher Synthese auftauchte, wurde Goethe im höchsten Sinne schon
    als junger Mann angeregt, und er bildete für seine Morphologie, für die charakteristisch-
    wissenschaftliche Durchdringung des Pflanzenwesens dasjenige gesund aus,
    was Swedenborg als krankhaftes Sehen ausgebildet hat. 78.105f
    Swedenborg ist bis in einem hohen Grade zu dem Gebrauche, zu der Anwendung
    desjenigen gekommen, was man imaginative Erkenntnis nennen kann. Diese imaginative
    Erkenntnis braucht jeder, der in die geistige Welt hinein will. Er kann sie nicht
    entbehren, aber sie ist doch nichts anderes als eine Art Übergang zu den höheren Erkenntnisstufen.
    175.372
    Einiges ueber dieses Thema ist auch zu finden bei: Stigmata und Geist-Erkenntnis von Mieke Mosmuller.

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  14. teil 2:
    Swedenborg setzt auseinander, daß die Seele im Zusammenhang
    steht durch ihre Kräfte mit einer geistigen Sonne, daß aber alles das, was
    physisch ist, von Geistig-Seelischem abhängig ist. Also er setzt auseinander, ich
    möchte sagen, in einer neuen Weise dasjenige, was wir mit Bezug auf die Mysterien*
    das Sonnengeheimnis* genannt haben, dasjenige Geheimnis, das Julian Apostata*
    vorgeschwebt hat, als er von der Sonne als einem geistigen Wesen sprach, was ihn
    namentlich zu einem Gegner des Christentums* gemacht hat, weil das Christentum
    seiner Zeit es ablehnen wollte, den Christus mit der Sonne in Zusammenhang zu
    bringen. Swedenborg erneuerte für seine Zeit, soweit das möglich ist, durch seine
    imaginative Erkenntnis das Sonnengeheimnis. 175.374 Nach dem 40. Jahre überkam
    ihn eine Kraft, die seinen Ätherleib etwas zusammenzog, in sich zusammenzog, so
    daß er dichter wurde, dadurch auch unabhängiger wurde vom Gehirn, aber doch all
    die Gescheitheit behielt. Wenn man als Somnambule herumgeht, dann hat man seinen
    Astralleib so, daß er der Mondenkraft sehr stark unterliegt. Die Willensorgane
    stellen sich dann oftmals auf die Mondenkraft ein. Wenn man so ist, wie Jakob Böhme*,
    dann richtet sich das Erkenntnisvermögen nach den Sonnenkräften, schlägt
    zurück die physischen Sonnenwirkungen. Wenn man so wird wie Swedenborg, wenn
    da so ein Zusammenziehen des Ätherleibes stattfindet, da ist die Kraft, die das bewirkt,
    die Saturnkraft, jene Kraft des Saturns, in der eigentlich etwas liegt wie eine Art
    Innerlichkeit unseres ganzen Planetensystems, wie man auch sagen kann, der Saturn
    enthält die Kräfte des Gedächtnisses unseres Planetensystems. Dadurch kam er
    in die Lage, die Dinge in solchen Visionen zu schauen. In die Vorgänge der Hierarchien
    sah nun Swedenborg nicht mit seinem Schauen, aber all die Vorgänge, die da
    wirklich außerhalb der Äthersphäre vor sich gehen, die spiegeln sich nicht bloß im
    Äther, sondern die rufen, ich möchte sagen, reale Bildvorgänge im Äther hervor. So
    daß da oben in den Hierarchien irgend etwas vorgeht, was man ganz anders beschreiben
    müßte, was aber hereinwirkt in die Äthersphäre der Erde, so daß die
    Äthergestalten agieren im Erdenäther. Gestalten agieren um uns herum, das sind
    nicht die wirklichen Engel, das sind die Äthergestalten, die aus dem Äther heraus gebildeten
    Gestalten, die nun aber auch ihre Taten so umsetzen, daß sie dem Menschen
    verständlich sind. Diese – Spiegelungen kann man es nicht nennen, aber vielleicht
    Realspiegelungen –, diese Realspiegelungen der höheren Hierarchien* im Erdenäther
    sah Swedenborg. Er sah also nicht, was Engel taten, aber er sah, was man
    dann sehen kann, wenn man da oben die Engeltaten hat, diese nicht als solche sieht,
    sondern das, was da unten im Erdenäther in der Sphäre der Menschen vor sich geht.
    Das, was da oben die Engel tun, das kann ja unmittelbar nicht auf die Erdenmenschen
    wirken; gerade diese Realspiegelungen, die wirken dann unter den Menschen,
    die gehen unter uns herum. Die sah Swedenborg, auf die wurde er aufmerksam. Und
    man möchte sagen: Es liegt im allgemeinen geistigen Weltenplan, daß menschliche Persönlichkeiten von der Art des Swedenborg hier auf der Erde eingeführt werden in
    die Realschatten, Realspiegelbilder der Vorgänge in den höheren Hierarchien, damit
    sie dann gut vorbereitet dort hinaufkommen, weil sie es brauchen werden gerade im
    nachirdischen Dasein. Während bei den Somnambulen ihr Erdendasein etwas von
    einer Besserungsanstalt hat gegenüber den geistigen Welten, hat das Leben solcher
    Persönlichkeiten, wie Swedenborg, etwas Vorbereitendes für die Leistungen, die sie
    nach dem Tode zu vollbringen haben. 225.213ff

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  15. teiol 3:
    Wie kaum ein anderer Mensch in der Welt lernte Swedenborg das Wissen, die Erkenntnis
    als solche lieben. Das brachte ihn in einem gewissen Zeitpunkt seines Lebens
    dahin, in seiner Art hineinzuschauen in die geistige Welt, empfindlich sich zu
    machen für die verborgenen Wärme- und Kälteverhältnisse des Weltenraumes. Die
    Wesenheiten, die in der rein geistigen Welt lebend tätig sind, die müssen eingreifen
    in das Erdenleben. Deshalb müssen sie das, was sie in der rein geistigen Welt tun,
    dem Erdenäther mitteilen. Diese Tätigkeit strahlt herein in das irdische Gebiet,
    strahlt aber wiederum zurück und bildet sich ab im Erdenäther. Swedenborg hat im
    Erdenäther geschaut die Art und Weise, wie die überirdischen Wesenheiten im Erdenäther
    Kräfte entwickeln, die dann durchaus eine Rolle spielen im Menschenleben
    und auch sonst im irdischen Leben. Denn diese Ätherkräfte, die nicht die Engel,
    die Erzengel selber sind, aber die im Äther vibrierenden Kräfte sind, die spielen
    durchaus eine Rolle im Erdenleben und im Menschenleben. Heute ist es abnorm,
    daß irgend jemand in diese verborgenen Ätherkräfte hineinschaut, die in dem umgebenden
    Äther durchaus ein ätherisches Abbild der höheren Urbilder des Geistes
    entwerfen. 227.148ff Dasjenige, was bei Swedenborg, weil im ätherischen Abbilde
    auftauchend, unbewußte Imagination war, das wird, wenn man sorgfältig, was Swedenborg
    nicht konnte, die Mahnungen des Hüters der Schwelle* beobachtet, aus der
    ätherischen Imagination metamorphosiert zu der astralischen Inspiration, die
    vollbewußt wiederum beim Menschen auftreten kann. 227.151 Wenn der Mensch
    untertaucht in den physischen Leib, so kann die Ahnung übergehen in das Durchdringen
    des Raumes. Während die Ahnung nur andere Zeiten sieht, kann in der Deuteroskopie
    das gesehen werden, was mit physischen Augen nicht gesehen werden
    kann, was in fernen Fernen geschieht. Die Bilder stellen sich dar wie eine Fata Morgana.
    Erscheinungen wie sie zum Beispiel von Swedenborg berichtet werden (seine
    Vision einer Brandkatastrophe in einer fernen Stadt zur genauen Zeit des Brandes
    und in den genauen Einzelheiten), gehören hierher. 57.398
    Von Swedenborg ist die ganze spiritistische Bewegung ausgegangen. Das ganze
    18. Jahrhundert stand unter seinem Einfluß. Selbst Kant setzte sich mit ihm auseinander.
    52.288 Sobald man in dieses Gebiet tritt, das den Swedenborgschen Anschauungen
    zugrunde liegt, sieht man in diesem Gebiet dasjenige, wozu man selbst veranlagt
    ist; man sieht dasjenige, was man in sich selbst ausgebildet hat. 52.291 Siehe
    auch unter: Karmische Reihen.

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    1. Interssant, Kees! Aber woher hast Du das? Dein Verzeichnis der Quellen verstehe ich nicht gut.

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    2. 52.291 bedeutet zB GA 52 Seite 291, allerdings ist das nur richtig fuer eine bestimmte zeitliche ausgabe. in neueren Ausgaben kann das Seitenummer anders sein. (Quelle anthrolexicon)

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  16. Hier für meine Ohren die Möglichkeit zu einem (")schönen(") Wochenende ---

    https://www.youtube.com/watch?v=-8sASnZb97I

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  17. Ich glaube, Cheese curve sollte nachlesen, was im Emmerick-Buch von JvH steht über das ewig wiederholte Zitat von R.Steiner, daß es sich bei Emmerick um eine außerordentlich gute Somnambule handeln soll...- wie er auch nachlesen sollte, weshalb R.Steiner so wenig über Emmerick sagte...
    Ansonsten, denkt dran:
    "Wenn heute immer wieder und wiederum vorgebracht wird, wo man nur sagen kann: Ja, zu Christi Zeiten, zu der Apostel Zeiten, da gab es eben Offenbarungen; heute darf es das nicht geben. Heute ist das Sünde, heute ist das Schwindel, heute ist das Betrug. Wenn dies heute vorgebracht wird, dann ist dieses anti- ist dieses widerchristlich. Und auf diesem Gebiete klar zu sehen, gehört auch für den Menschen, der nach Wahrheit strebt, in einem gewissen Sinne schon zu den Aufgaben der Gegenwart." Rudolf Steiner, 29.12.1917, GA 180:

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  18. Das Buch Jvh ueber AKE ist ganz gelesen (und nicht nur diese 60 Seiten). Die Rechtfertigung die JvH versucht durch zu fuehren und damit das Steiner nicht ernst zu nehmen sollte sein mit diesem Aussprache ist aber nicht sehr ueberzeugend, dient nur ihre eigene Selbstrechtferetigung. Noch davon abgesehen, das auch ohne diese Aussprache ueber Somnambulismus, man auch wenn man Kenntniss hat vom Steiners Arbeit, finden kann das durch den Federn von JvH und AKE, visionaires Hellsehen beschrieben wird. Steiner hat nachdruecklich davor gewarnt. Das es bestimmte Menschen heute nicht Wahrhaben wollen ist ihre Sache, auch als sie sich nicht als Anhaenger JvH bezeichnen wollen.

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    1. Du hast nach eigener Aussage, Kees, vor vierzehn Jahre die Bücher van Anna Katharina Emmerich (Emmerick) durchgearbeitet und auch darüber publiziert. Jetzt bin ich gespannt ob Du in das neue Buch von Judith von Halle über Frau Emmerich neue Erkenntnisse gefunden hast: über Emmerich, über Hellsehen, vielleicht auch über Anthroposophie?

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  19. Ueber AKE habe ich in soweit neues gelesen, ich kannte nur den Niederschriften von Brentano, jetzt habe ich auch etwas von ihr damaliger Arzt gelesen (via JvH). Damals war mein Bestreben ein Buch zu schreiben ueber AKE aus Anthroposophischer Sichtweise. Es waere wenn ich es tatsaechlich geschrieben hatte nicht negativ gewesen,weil ich die Person AKE damals und heute auch noch sehr schaetze und integer finde. Das Kurze Artikel das ich dennoch geschrieben habe ist auf meiner Website. Meine Gedanken ueber Hellsehen haben sich nicht gewandelt wegen das Buch von JvH an sich, aber es ist mir klar geworden das es viele Sorten von Hellseherei geben kann, wie die Visionaire und die Somnambule usw, die nicht viel zu tun haben mit der Methode die Steiner uns gezeigt hat und die Zukunftsweisend ist. Ueber Anthroposophie habe ich im Buch JvH gar nichts neues hoeren koennen, es sei denn wie versucht wird um Anthroposophy zu verenden sich ein Art Alibi zu verschaffen um annehmlich zu machen gerade das wo Steiner gewarnt habe fuer die Entartungen der visionairen Schauungen die moeglich sind.

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    1. Man kann, denke ich, phasenweise sehr interessante Schilderungen bei Emmerick finden, die auf hohem Niveau sind, besonders in den frühen Kulturen nach der Eiszeit. Die Stiftung des Kulturellen durch bestimmte inspirierte Eingeweihte wie Melchisedek klingen authentisch und bewegend. Aber dann kommen schnell Wertungen hinein, von denen man annehmen muss, dass das eben Emmericks moralische Standards sind. Ebenso ganz naive und offensichtlich falsche Schilderungen von Tierwelt, Fauna, Ernährung, usw. Die stammen aus den Bildern einer Kinderbibel, darf man annehmen. So ist das eine unkoordinierte Mischung von allen möglichen Einflüssen, zusätzlich von Brentano nd weiteren Herausgebern "geglättet" und moralisiert, sogar ungekennzeichnet kommentiert.

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  20. Aus den Erinnerungsaufzeichnungen des Priesters Dr. Hans Lüthje - aus seinem Buch "War es so?" :

    "Ist es doch nötig, die Äußerungen Rudolf Steiners auszuführen, als er nach Katharina Emmerick gefragt wurde:

    'Sie ist eine zuverlässige Somnambule. Lesen Sie alles von ihr, was Sie in die Hand bekommen! Es ist äußerst wichtig!' "

    (Wobei sich hier dann natürlich die Frage stellt, wieso R.Steiner will, daß man alles von ihr liest - und was er selbst sich unter einer Somnambulen dachte - gewiß niemanden mit einer abnormen Geisteszustand)

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  21. "Bedrohlich ist in der Gegenwart die weitverbreitete Herzenskälte gegenüber den Christustatsachen. Ihr wirken die Schauungen der Anna Katharina Emmerich entgegen".
    Zitiert aus Hans Lüthjes Buch "War es so?", 1984, Seite 28.

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    1. Auch heutzutage gibt es wieder eine stigmatisierte Autorin, die mit ihren Schriften - "Beiträge zum Verständnis des Christus-Ereignisses" - der Herzenskälte gegenüber den Christustatsachen (die es leider auch in der anthroposophischen Bewegung gibt) entgegenwirken will: Judith von Halle.

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    2. Zum Glueck hat Steiner auch noch angegebeb das es zwischen luxiferische Waerme (oder Hitze) und Ahrimanische Kaelte es einen Mittenweg gibt

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    3. "Zum Glueck hat Steiner auch noch angegebeb das es zwischen luxiferische Waerme (oder Hitze) und Ahrimanische Kaelte es einen Mittenweg gibt."

      Lieber Kees, mit diesem Mittelweg ist es allerdings recht schwierig, weil einem das "dritte Bein" hierzu fehlt, ganz konkret.

      In diesem Zusammenhang möchte ich Dich an die von Dir Benannten "Schweber" erinnern, ich habe nämlich den Eindruck, DIE spüren zumindest was vom mittleren Weg, kann das sein --?

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    4. Die Schweber koennen noch soviel spueren, aber es fehlt ihnen den Mut (und auch das Einsicht) zu entscheiden. In so weit sind sie mehr luciferisch, sie verurteilen das Ahrimanische wie es sich kundtut in Ironie, Sarkasmus, Cynismus aber zugleicherzeit arbeiten sie viele Unstimmigkeiten fort unter den Tisch (man will es einfach nicht Wahrhaben) unter das Maentelchen der liebe.

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    5. Der "Schweber" wie er mir vorschwebt :-) hat ein recht klares Bild und auch die entsprechenden Eindrücke von beiderlei "Abweichung" oder Standbeinbildung der mehr luziferisch oder ahrimanisch geprägten Bildungsmöglichkeiten oder -varianten und be- und überschaut sie in ihren Tendenzen und Wirkungen. Weil, sie sind doch "nur" die Ausformungs-Interpreten dessen, um was es geht. Der eine zieht hier, der andere da ... . Sie spielen mir vor, sie zeigen mir das jeweilige "Theaterstück", um einer/der Interpretation willen durch M-Ich, dem Mittel-Weg-Erzeuger.

      Das Erkenntnisempfinden beim "Schweber" gleicht dem der Überwindung oder Auflösung dessen, was er sich erkennenwollend anschaute, die "Nicht-Schweber" glauben!!! festsetzen zu müssen, weil sie ansonsten unter dem Eindruck stehen nicht erkannt zu haben (?). Dabei sind doch jene Festsetzugen lediglich Gehhilfen für die Erkenntnis, die immer in der Lösung sich erfährt.

      Ich glaube, wenn man eine Erkenntnis innerlich freilässt, erst dann wird sie wirklich andere Geister aufsuchen können.

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    6. Wieso hat denn die Entscheidung Pro oder Contra JvHalle ausgerechnet mit "Mut" zu tun. Es gibt viele Leute Pro und viele Leute Contra und man kann beide Haltungen selbstbewusst im Netz und sonstwo vertreten, ohne irgendwie Ärger zu bekommen. Ich find's eher langweilig.

      Einigermaßen mutig wäre es, wenn ich mit vollständiger Namensnennung die These vertreten würde, dass türkischstämmige Jugendliche in Deutschland häufig kriminell werden. Sehr mutig wäre es, wenn ich die Meinung vertreten würde, Pädophile sollten nicht so hart bestraft werden.

      Vielleicht wäre es auch (ein bisschen) mutig, JvH gegenüberzutreten und sie mit den hier geäußerten Vorwürfen/Geschichten Face-to-Face zu konfrontieren.

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    7. @Rainer

      "Vielleicht wäre es auch (ein bisschen) mutig, JvH gegenüberzutreten und sie mit den hier geäußerten Vorwürfen/Geschichten Face-to-Face zu konfrontieren."

      That's it. Wer lediglich vernetzt reagiert (oder sich abreagiert), ist sowohl Ahriman als auch Luzifer auf den Leim gegangen, da reichen sie sich amüsiert die Hände ;-) Mutvoll im Netz sein, das kann jeder und ist höchstens ein Übungs- aber meistens ein Tummelfeld. Verloren für die KONKRETE Welt.

      ICH (und Seele) LEBT und atmet in der direkten Begegnung und in der konkreten Tat.

      ICH (und Seele) strahlt aus den Augen. ICH liebt den Augen-Blick.

      Danach kann man sich ne mail schreiben und ein schönes Gedicht und sich bedanken.

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    8. Immerhin schreibe ich hier kein aufgebratenes, dumpfes Zeug über Ahriman und Luzifer und die üblichen Netz- Phrasen, und dazu noch anonym. Das geblasene Zeug stammt womöglich von einem gesperrten Leser, es klingt danach.

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    9. @Rainer. Ich hatte ein Mailwechsel mit Judith personlich. Da habe ich einiges gefragt was auch hier beschrieben ist im Forum. Ich habe ihr auch personlich begegnet bei eine Lesung in Holland. Da zeigte sich das sie wiusste wer ich als Mailschreiber war und welche Fragen ich gestellt hatte. Sie sagte mir, nimm nochmals via Mail contact mit mir auf. Das habe ich auch getan,aber obwohl sie mich muendlich versichert hat mich zu antworten, hat sie sich bis heute nicht an ihr Versprechen gehalten. Damals habe ich ihr vorgelegt welche Muehe ich hatte mit ihre Beschreibung in zusammenhang mit den Leichnam von Lazarus die ploetzlich verschwunden war (ihr Zbuch ueber die 3 Johannes) und habe ihr erzaehlt das meine Zweifel an Ihre Aussagen behoben werden konnte, wenn sie eine gute geisteswissenschaftliche Erklaerung dafuer geben ? konnte. Also das obengenannte Gegenueber stehen hat stattgefunden.

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  22. Die Ausgrenzung von Frau von Halle ist ein Symptom für die heutige Entwicklung innerhalb der AAG um die Christologie aus der Anthroposophie heraus zu radieren. Man trifft das zum Beispiel an im Goetheanum Veranstaltungsprogramm 2013/14 auf Seite 17 "Studienjahr" und "Begleitstudium".
    In Holland gibt es seit drei Jahren Novembertagungen über die christologischen Grundlagen der Anthroposophie. Im "Land von Willem Zeylmans" darf man das Wort "Christologie" noch benutzen. In Dornach hat der Vorstand anders entschieden, aber wir lassen uns nicht vom Datikan kommandieren.

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    1. "Christologie" als Hellseherei ist in der Tat nicht nach meinem Geschmack. Man muss da schon differenzieren, dass aber das ist nicht Sache von Frau von Halle und den Ihren. Die wittern überall "Bodologie", worunter eine rein intellektuelle Interpretation von Anthroposophie verstanden wird. Das plakative Christentum von Frau von Halle wird von vielen Christen allerdings auch nur als plumpe Interpretation gesehen. Dazu kommt noch diese penetrante Selbst- Rollenzuweisung als verfolgte, ausgegrenzte Sekte, die von den den von Halleschen mit Wonne praktiziert wird. Das riecht fatal nach einer karmischen Determinante. Schon mal verbrannt worden, Rob?

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  23. Steinerzitate (seitenweise), die ausschließlich dazu dienen, scheinbar eigene Standpunkte zu "belegen" (man kann stets auch ein gegenteiliges Zitat finden), sind hier nach wie vor geblockt, da sie nichts als Langeweile verbreiten.

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  24. Herr Eggert; über "Hellseherei".
    Warum machen wir innerhalb der anthroposophischen Gemeinschaft so viel Streit wenn es über Schwellenerfahrungen geht?
    Ich war am 8. Dezember auch in Essen, und da dürfte man nur über Träume sprechen!
    Ich habe viele Kontakte im unseren (religiösen) Umfeld. Da ist man gut bekannt mit diesen Erscheinungen, die immer mehr auftreten. Man kann darüber offen sprechen. Aber bei "uns" soll das alles auf einer vom Vorstand vorgeschriebenen Weise geschehen, anders ist man vom Teufel besessen.
    Ich habe selber eine kleine, aber interessante Schwellenerfahrung miterlebt. Das war ganz funktionell: ich musste eine Person "begleiten" um über die Todesschwelle zu kommen. Später habe ich den Hintergrund gehört und ein bischen verstanden warum das gefragt wurde.
    Darüber kann ich überall offen sprechen, aber bei "uns" wird man dann sofort misstraut.
    Warum woll man alles "unter Kontrolle" halten, worüber letztendlich die geistige Welt entscheidet?

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    1. Ich spreche nicht für eine Gemeinschaft, sondern nur für mich selbst. Es geht überhaupt nicht um Schwellenerlebnisse im Allgemeinen. Ich habe schon vor 35 Jahren einen anthroposophischen Lehrer gehabt, der tief hellsichtig war. Seitdem gab es immer Kontakte und Freundschaften dieser Art. Es ist ein natürlicher und selbstverständlicher Teil meines Lebens. Frau von Halles Büchern konnte ich nicht nur nichts abgewinnen- es bleibt ein Teil zurück, der nach meinem Geschmackssinn vielleicht als "Beigeschmack" zu bezeichnen ist. Dieses spezielle Etwas versuche ich in meinen Texten auszudrücken. Auch wenn es Ihnen als Intellektuelle Kritik erscheint- es ist sehr viel substanzieller. Aber, wie gesagt, das ist nur mein Geschmack, und daher eine persönliche Sache.

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    2. Aber, wie gesagt, das ist nur mein Geschmack, und daher eine persönliche Sache.

      Nur Geschmack und persönlich?? na, ganz schön ernsthaft bei der Sache, wa ;-)

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  25. "Hellseherei", was ist denn das für eine Vokabel? Wie auf der Kirmes nebst Glaskugel --- Und auch "Schwellenerlebnisse", diesen Begriff sollte man ebenfalls mal erneuern, da fürchtet man sich ja fast, wenn man womöglich zur falschen Zeit laut geatmet hat und von Michael (dem richtigen) inspiziert wurde währenddessen, so ähnlich wie beim Betreten der Klassenstunde, beim Durchschreiten der Vorstellungswand, der durch die Klassenleser gesetzten. Ich hatte eher immer den Eindruck, dass Michael (der echte), eher drauf wartet, dass da mal freie, wirklich interessierte und empfängliche Seelen mit wacher Erwartung und vollster Aufmerksamkeit und Freude den Raum betreten in dem unser Geist endlich mal entspannt atmen kann und darf, vor lauter Freude...

    "Datikan", den merk ich mir :-)

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    1. Der schwache Punkt ist das, der einzig verbliebene glaube ich, aber dafür ein so zentraler, an dem vieles hängt.

      "Echt" klar, kenn ich gut.

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