Idee des Glücks

"In jedem Leben gibt es etwas, das ungelebt bleibt, wie in jedem Wort etwas ist, das unausgedrückt bleibt. (..) Darum scheint das neugeborene Kind schon dem Erwachsenen zu gleichen: in Wirklichkeit sind die beiden Gesichter einander nicht ähnlich, außer in dem, was in ihnen nicht gelebt worden ist."

Giorgio Agamben, Idee der Prosa, S. 71

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