Golden Dawn Initiation - Video

Nur damit die Leser mal einen Eindruck davon bekommen, wie in Golden Dawn im feierlichen Mummenschanz initiiert wurde und wird (sicherlich ähnlich wie in den meisten "rosenkreuzerischen" Orden zu Anfang des 20. Jahrhunderts, was den öffentlichen Teil betrifft), hier ein Video von YouTube. Es soll Ihnen nicht die Laune verderben, sondern wird vermutlich eher erheitern, passt aber einfach zu schön zum unteren Artikel über die "Gespenster".

Kommentare

  1. Super. Genauso machen wirs immer in unseren Zweigtreffen mit Judith von Halle! WS

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    1. Mit Maske, Schwert usw. - deshalb ists dort ja so feierlich.

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    2. Die Frauen meist wie bei "Eyes wide shut" - Du weißt schon..

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  3. Endlich habe ich das wirksame Symbol gesehen....
    ....den angebissenen Apfel von apple,
    kann verstehen, warum Steiner diesen Zinnober beendet hatte.....

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  4. Nun, was spricht angesichts dessen denn nun gegen Ritus und Kultus der Christengemeinschaft?

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    1. Wenn wir achtgaben, dann wissen wir durch Herrn Zander, die Pfarrer der Christengemeinschaft wollen den Ritus von Rudolf Steiner ändern! Bleibt offen, woher Zander seine Information hat, aber dank Michael wissen wir nun davon.

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    2. Zur Diskussion um einen veränderten Liturgiewortlaut in der Christengemeinschaft: http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2968.php

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    3. Lieber Michael, danke für den link, die Angelegenheit wird klarer.

      Allgemein in die Runde:

      aus dem Text des links geht hervor, der Impuls zu einer Änderung des Ritus-Textes entstammt den Hinweisen, welche im Zusammenhange der Offenbarungsgespräche mit Naturgeistern stattfanden. Ich habe damals im Internet das Aufkommen der "Naturgeister" miterlebt. Sah damals das Photo der Dame, welche die Durchgaben hatte. Es ergab sich mir der Eindruck, das Gesicht zeigt, wie diese Dame Fragen und Antworten aus ihrer Person selbst hervorkocht. Ich schrieb das damals dem Herausgeber der Flensburger Hefte. Kurze Zeit darauf war das Photo der Dame verschwunden. Mich erinnert das nun an Frau Halle, welche durch ihre Mitteilungen Einfluß auf die AAG nimmt, egal ob gewollt oder ungewollt. Als ich erfuhr, ein Priester der Christengemeinschaft arbeitet mit der Dame zusammen, war mir klar, wie verheerend die ganzen Gespräche mit den Naturgeistern letztlich sein müssen. Es hieß damals, die Veröffentlichung habe wie ein Donnerschlag hineingewirkt in die AAG und Herr Heinen-Anders war stolz, wie er doch den Naturgeistern eine Frage stellen durfte und - wenn ich mich recht erinnere - auch eine Antwort erhielt. Also neben Rudolf Steiner durch Herrn Keimeyer, antworten jetzt gleich Scharen von Geistern, das Panoptikum des "Schwachsinn" nimmt ungeheuere Ausmaße an, um den Einwurf des "Anonymen" irgendwie einzuordnen. Wo er Recht hat, hat er recht. Nur, als er mit pubertären Hintergründen anfing, da setzt es dann aus, weil das alles dann bei Frauen problematisch wird, letztlich Männer und Frauen durch die ganzen Riten, wie den Mummenschanz, irgendwie sich bloßstellen, mit Maske, aber das ist dann wieder menschlich.
      Da ich den Priester der Christengemeinschaft Herrn Johannes Fellner persönlich in Nürnberg kennenlernte, frisch als Pfarrer von der Ausbildung kommend, habe ich etwas mehr von der Problematik der CG mitbekommen. Herr Fellner wollte mich in Nürnberg - ca 1979 - nötigen, im Beisein eines Gemeindemitgliedes, er suchte mich um 22 Uhr nachts auf, ich solle unterschreiben, ich hätte mich in die CG eingeschlichen. Ich nahm den Zettel und zerriß (sein Eigentum) ihn vor seinen Augen, schließlich stand mein Name als mein Eigentum darauf. All diese Dinge, noch viel ausführlicher, hatte ich im Info3-Forum 2003 bis 2004 veröffentlicht, zu der Zeit als der direkte Schüler von Rudolf Steiner noch lebte, ich dachte, er sei schon längst verstorben und auch über ihn im Forum erzählte. Von Herrn Fellner erfuhr ich persönlich, sein Priesteramt sei nur durch die persönliche Begegnung, Ausbildung durch Herrn Benesch gehalten. Herr Fellner hat mich später noch einmal hier in Reuting besucht und von sich aus die Bitte gestellt, das Gespräch rituell zu beenden, das mit einem Kreuzzeichen auf der Stirn endete, das war ca 1984/5. - Also die Verbundenheit mit der CG und AAG ist gegeben. Damals wußte ich aber durch Vortragsbücher schon von den Hinweisen von Steiner, wenn CG und AAG zu dicht.... . Also, das ist eingetreten und so ist die Schwächung der CG prophetisch von Steiner selbst hingestellt worden, denn Christgemeinden entstanden vornehmlich in der Nähe anthroposophischer Wirkensstätten, für Beide letztlich tödlich...... .


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    4. Fortsetzung:

      Ja und da ist mir die Frage, hat all dies Frau Halle damals bei Info3 gelesen, denn es wurden ja tatsächliche Ereignisse von mir berichtet, wie etwa auch die Begegnung mit einer Eurythmielehrerin, vermittelt von der Generalsekretärin Frau Kreutzer. Es war Frau Proskauer, welche ich dann in Gegenwart von Frau Storch sprach. Ich wußte aber bereits durch die Nacht vorher, wie das Gespräch ablaufen wird und daß Frau Storch anwesend sein wird (was nicht vereinbart war). Ich habe damals eine weiter vermittelte Eurythmielehrerin kennengelernt, die mich bat, "Mann" ihr zu sein und ich im jugendlichen Leichtsinn.... habe damals das ausführlich auf Info3 dargestellt, meine Erfahrungen mit ihr im Bett, als christlicher Liebesdienst. Ich habe damals sehr viele nur mündlich überlieferte Dinge erfahren, die alle in der AAG kreisen, habe sie dann eben 2003 bewußt im Internet veröffentlicht. Die Info3 Leute werden das alles sicherlich in ihrem Archiv haben, vielleicht äußert sich Herr Felix Hau hierzu...... Denn ich gehe davon aus, die Katholische Kirche hat damals auch mitgelesen. Wir sehen, welche Bedeutung nach dem Buchdruck das Internet hat. Der Ritus des Geheimen der Katholischen Kirche war aufgebrochen worden, nachdem das Lateinische wegfiel und auch die spirituelle Macht des Ritus in der CG hat sich verloren. Übrigens bat mich ein Urpriester, Herr Gerhard Klein, der mich einst laut meines Zwillingsbruder bat, mich kennenzulernen, alle vier Wochen dem Kultus beizuwohnen, was ich dann tat. So hatte ich einen unmittelbaren Vertreter der AAG, Herrn Willmann und einen Vertreter der CG, Herrn Klein kennengelernt, beide noch in direkten Gesprächen mit Rudolf Steiner. Es ist schon etwas berührendes, wenn Jemand unmittelbar aus seiner Begegnung mit Steiner berichtet, noch dazu, wenn es dann - aus seiner Sicht und Ausspruch, zu einer "Einweihung" und einer Lehrer-Schüler-Beziehung kommt. Wir haben sie später aufgehoben..... . Ich habe damals bei Info3 auch noch ausführlicher berichtet, wie ich mich in Südfrankreich in den Sälen der Päpste von Avignon befand, ein Staatsempfang, ich war durch meine Vermieterin, eine Deutsch-Russin, deren Ehemann eine Art Kultusminister in Paris war, eingeladen. Damals wurde ich herausgefischt, als Fremdkörper, bis sich herausstellte, ich war ordentlicher Gast. Es begleitete mich durch das Leben, dieses Herausgefischt-Werden, weil die Kreise der Honoratioren usw.. Hatte auch ganz ausführlicher das Wesen der Buchstaben auf Info3 an Wortbeispielen erklärt, wie ich es entwickelt hatte, nachdem in Südfrankreich während 12 Nächten das Wesen der Buchstaben sich mir offenbart hatte. Mein späterer "Pate" der Mitgliedschaft Herr Dr. Manfred Krüger meinte zu Herrn Prof. Wendland, das sei in der Atmosphäre Südfrankreichs möglich gewesen. Anregung ein Buch zu veröffentlichen habe ich nicht aufgegriffen. Mir wird aber beim "Totschreiben" /als Anspielung auf den verlinktenText von Michael (im Internet) bewußt, das Wesen der Buchstaben hat insgesamt mein Handeln gestärkt, weil ich im unmittelbaren Gespräch mit Menschen mit der Sprache arbeite. - Bitte "Anonym", verdaue nun das Gelesene richtig, nimm es als Tatsachenbericht, es ist auch letztlich Hintergrund für die Stigmatageschichte in Berlin und es ist doch rein romanhaft interessant, wie ich Herrn Suhrmann kennenlernte, um direkt Hintergründe über die Berliner Verhältnisse zu erfahren und siehe da hinter dem Schwachsinn Rudolf Steiners (er wird von der Psychiatrie so angesehen) verbirgt sich die Geschichte des Christlichen Abendlandes in direkt persönlichen Dramen, in welche wir uns verstricken.....

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    5. Nachtrag, weil es dazugehört, jetzt erst so richtig bewußt wurde:

      Herr Fellner hat mir bei seinem letzten Besuch erklärt, er habe Herrn G.Klein im Krankenhaus wegen der Probleme mit meiner Person aufgesucht (mir wurden keine Probleme zu keiner Zeit genannt), darauf habe Herr Klein ihm verdeutlicht, sie müssten die Situation vor Ort selbst klären. Es ist davon auszugehen, der Prieser Herr Johannes Fellner hat die Situation auch mit Herrn Friedrich Benesch, seinem Priesterausbilder, besprochen. Jedenfalls erlebte ich in der versuchten Nötigung, ein falsches Geständnis zu unterschreiben, ich hätte mich in die CG eingeschlichen, einen geistigen Impuls, der mich an das Dritte Reich erinnerte. Ich hatte schon beim ersten rituellen Kennenlernen von Herrn Johannes Fellner am Altar, der Generalsekretärin der AAG für Deutschland, Frau Clara Kreutzer mitgeteilt, welche Schwingungen des Dritten Reiches ich während der Kulthandlung wahrnehme, um die Person Herr Fellner. Sie antwortete erstaunt, "daß können sie wahrnehmen". Der Ton war keine Infragestellung des geschilderten. Nachdem ich dank der Darstellungen durch Herrn Eggert hier auf der website Hintergründe von Herrn Benesch erfuhr, sich auch eine Person aus der Leitung der CG für das übergriffige Verhalten von Herrn Benesch auf das weibliche Geschlecht entschuldigte, das hier breit diskutiert wurde, weiß ich nun, warum die Schwingungen damals in Nürnberg während der Kulthandlung so merkwürdig waren.

      Ich hatte auch mail-Kontakt mit dem Forums-Betreiber von
      http://www.forumkultus.de/
      Vor Jahren wollte mich Jemand von dort wegen Frau Halle in die Mangel nehmen,
      offensichtlich ist ihr Einfluß umfassender, als es nur den Anschein auf die AAG hat.

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    6. Ich sehe keinerlei Zusammenhang zwischen Judith von Halle und der Christengemeinschaft. Den Fall Benesch sehe ich als typische Nachkriegskarriere, wie sie tausendfach stattfanden in Deutschland. Das ist kein spezifisches Problem der Christengemeinschaft. Außerdem war Benesch aktiver Nazi, aber wohl kein Täter im Sinne von organisiertem Verbrechen. Zumindest gibt es dafür keine Belege. Am Ende ist die Angelegenheit offen und deutlich verbalisiert von der Christengemeinschaft aufgearbeitet worden.

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    7. Da ich Herrn Benesch persönlich in Nürnberg kennenlernte, so kann ich nur die Schwingung des Dritten Reiches an sich an ihm gespürt haben, habe ihn auch nicht als Täter bezeichnet, nur erinnerte mich das Handeln von Herrn Fellner dann wiederum an das Dritte Reich und als ich später erfuhr, ohne Herrn Benesch wäre Herr Fellner nicht Priester geworden (was er mir persönlich erzählte), war mir sein nächtliches Handeln dann verständlicher (versuchte Nötigung zur Unterschrift) zu einer erfundenen Situation). Das mit Frau Halle und Christengemeinschaft ist in einem größeren Zusammenhange gestreift, da ja eine Priesterin der CG in den Auseinandersetzungen in Berlin und Frau Halle eine Rolle spielte. Sie warf Frau Halle vor, wolle sie ewig die Stigmata...... . Mir fiel halt nun das Wirken der beiden Frauen - ganz abstrakt - innerhalb AAG und CG auf, es ist schon verblüffend, wie die Phänomene auftauchten....

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    8. Boah, so viel neu geschrieben seit meinem Kommentar gestern! Ganz egal was, ob AAG oder CG, es müssen lauter Leute sein, die ausser ihrer Aufgabe dort nichts anderes tun.

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    9. :-) Liebe Kerstin, danke für diesen Stoßseufzer!
      Ja - auch ich habe zwischendurch noch ein bisserl was anderes zu tun, deshalb hab ich Dir auch erst jetzt weiter unten geantwortet (und komme wohl erst später dazu, das alles nachzulesen...)
      Alles Gute, und noch einen schönen Sonntag!
      Ingrid

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    10. Liebe Kerstin, lieber Anonym des Schwachsinns,

      es sind ja teilweise inzwischen "geschichtliche" Vorgänge, für das Leben er AAG, aber auch für das Geisesleben allgemein von Bedeutung.
      Besonders für den Schwachsinn-Freund ein link

      http://www.arte.tv/guide/de/047342-000/kopfkino-die-unbekannte-welt-der-klartraumer

      als ich ca 1974 den Kontakt mit dem direkten Schüler von Steiner vermittelt bekam, hatte dieser mich eingehend über mein Nachtleben, das Bewußtseinserleben in der Nacht usw. befragt, dann Hinweise gegeben. Ich erhielt gerade obigen link, der zu dem Thema passt.
      Es gibt Beschreibungen, wie auch Rudolf Steiner sein Wissen aus der Nacht holte, eben ganz anders, als Herr Zander es charakterisiert.
      (erhielt gerade obigen link von einem Verwandten)

      Es geht irgendwie voran......

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    11. Liebe Ingrid,
      auch ein Stoßseufzer :-)
      jetzt haben wir schon fast auf die Sekunde etwas da geschrieben, ins Internet gestellt.

      Geschichte ist halt nun einmal ereignisreich, auch bei Anthroposophens....

      -Habe selbst den link noch nicht angeschaut, aber da kommt auch ein Musiker zu Wort-

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    12. Das Feld ist umfassender, in dem "wir" arbeiten, hier auf dem blog.

      Kaufte gestern gezielt den Spiegel, finde gerade zu dem link mit dem Klarträumen eine interessante Stelle:
      Tolokonnikovwa (Pussy Riot) sagt nach ihrer Entlassung:
      "...Die Bürokraten, die für unser Strafsystem verantwortlich sind, sollten sich vom Humanismus leiten lassen und nicht vom Prinzip der Knute. Mich hat das alles so beschäftigt, dass ich in der Haft sogar in meinen Träumen diese neuen menschenwürdigen Strafanstalten gesehen habe."

      Und jetzt kommt die Stelle, die gerade "uns" interessieren kann:

      "Ich habe im Übrigen auch davon geträumt, den linken slowenischen Philosophen Slavoj Zizek endlich einmal zu treffen. Er ist ein großes Vorbild für mich."

      Soweit aus dem Spiegel (der ansonsten auch mit Vorsicht zu lesen ist).

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    13. Lieber Ernst,
      :-) aber nun wird es mir doch etwas zuviel, was Du schreibst. Das übersteigt im Augenblick meine Kapazitäten, wie gesagt: ich habe auch noch anderes zu tun...

      Im übrigen finde ich halt, daß es schon etwas sehr ins Spekulative geht, davon auszugehen, andere Menschen müßten alles gelesen haben, was früher auf info3 veröffentlicht wurde.
      Ich jedenfalls habe nichts davon gelesen, sondern kenne Deine Geschichte nur aus den Bruchstücken, die Du hier im Blog immer wieder angedeutet hast, und die ich, ehrlich gesagt, oft nur überflogen habe --- eben weil ich auch noch anderes zu tun habe als hier bei den „Egoisten“ mitzulesen.

      Und überhaupt gestehe ich, daß ich mehr mit meinem eigenen Leben beschäftigt bin als mit Deinem.
      Ich nehme an, das geht anderen ähnlich --- und ich finde das auch ganz in Ordnung so.

      Nix für ungut - und herzlichen Gruß,
      Ingrid

      P.S.: Auch den „Spiegel“ lese ich normalerweise nicht - und wieso „uns“ interessieren sollte, daß Tolokonnikovwa von Slavoj Zizek träumt, wird mir nicht klar --- tut mir leid.

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    14. Liebe Ingrid,
      wenn Du genau aufgepasst hast,
      ich habe das mit Tolokonnikovwa nicht Dir geschrieben

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    15. Hi meine Lieben,
      also Nachts, das bedeutet doch, die Aufgaben des Tages sind vorbei, wer mag Multitasking? Also, ich möchte mich nicht so gern zwischen zwei to Dos aufreiben, ich lass lieber fliessen, und tue, was in einem Augenblick gerade anfällt. Daher bin ich auch immer so dahinter her, Pläne zu erstellen, weil das dann doch einen Rahmen gibt. Aber Nachts, da kannst du den Geist eben schweifen lassen. Tags arbeitest du mit Händen und Gemütsseele, abends und nachts ist für den Geist. Oder?
      Allerdings im Dienst ist es auch die Zeit, wo man besser ins Betreuerinnenzimmer geht, um nicht vor dem Fernseher klebenzubleiben.
      Nun, seidem ich überhaupt begann, Geist wahrzunehmen, ist das so. Menschen kommen zu Besuch, ich kann es nicht selbst organisieren, bestimmen, es ist einfach so. Im Augenblick haben sie mir Gesundheit gewünscht, und ich zurück. Das ist schön, ich möchte immer gerne, das es allen gut geht. Im Augenblick fühle ich mich auch getragen, das breitet sich ja auch über die Webseiten und anderweitigen elektronischen Kontakte aus.
      Hier am Lande gibt es ausser den Menschen versteht sich, diese kleinen Siebenschläfer am Dachboden - nun, in Ingolstadt musst du dafür mit Mäuschen leben, wenn du ein Feld nebenan hast. Das ist einfach so, kann man nichts machen. Man hört immer ein trippeln und arbeiten, jedenfalls wenn alles in Ordnung ist .-)
      Wir hatten dermassen viel Nebel am Bodensee! Ich würd eher gern mal Schnee bestellen, wär ja an der Zeit, ich mümmel mich hier gerade für den Vertretungsdienst ein, da tut das wohl. Die Landschaft ist ja hier besonders, das färbt ab auf das Elementarreich, klar.

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    16. Hallo Kerstin,

      "Nun, seidem ich überhaupt begann, Geist wahrzunehmen, ist das so. Menschen kommen zu Besuch, ich kann es nicht selbst organisieren, bestimmen, es ist einfach so. Im Augenblick haben sie mir Gesundheit gewünscht, und ich zurück."

      Meinst Du physische Menschen oder erlebst Du eine Paralellwelt, oder Phantasie?!

      Ohne Humor gehts auch mit "ernst" nicht, wobei ich die Frage aber ernst meine.

      Gruß

      Ernst

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  5. Übrigens, hier wo ich bin hatte ich gestern früh sensationellen Besuch. Ich hatte das zuerst nicht kapiert. Bin nicht sehr reaktionsschnell nämlich. Hat mich aber sehr gefreut.

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  6. Gar nichts, genauso wie gar nichts, aber auch rein gar nichts gegen den Golden Dawn - Schwachsinn spricht. Jeder schwachsinn spricht für sich selbst, bzw. disqualifiziert sich auch selbst.

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  7. Das erinnert mich daran, wie Mendelssohn den Propheten Elias über die Baalspriester spotten läßt - eine herrliche Szene, freilich mit ganz anderer Musik als Wagners Lohengrin (der, aus welchem Grund auch immer, als Hintergrundmusik für dieses Golden-Dawn-Video herhalten muß).
    Auf youtube habe ich vorhin eine Aufnahme mit Helmut Rillings „Gächinger Kantorei“ und Wolfgang Schöne als Elias gefunden.
    Hier die erste Anrufung Baals.
    Hier Elias’ Spott und die zweite Anrufung.
    Und hier Elias’ abermaliger Spott (die Zeile „Hinkt um den Altar, den ihr gemacht!“ ist es vor allem, an die ich dachte) und die dritte Anrufung - die ebenso wie die beiden ersten vergeblich bleibt.

    :-)
    Übrigens finde ich es einfach köstlich, wie der Zelebrant (sagt man so?) David Griffin die „Brüder und Schwestern“ vielsprachig begrüßt (ab Minute 2.50) und nicht nur seine Freude daran hat, wenn ihm ein fremdes Idiom gelungen ist (und sie gelingen ihm!), sondern auch voller Vorfreude ist für das nächste idiomatische „Schmankerl“, das er gleich servieren wird...
    Vielen Dank!

    Herzlichen Gruß in die fröhliche Runde,
    Ingrid

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    1. Du Ingrid, meinst der oben ist wirklich der Wolfgang? Er klingt so komisch.

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    2. Liebe Kerstin, ich bin nicht hellsichtig und kann daher nicht mit Sicherheit sagen, ob „der oben wirklich der Wolfgang“ ist.
      Aber wenn es tatsächlich Wolfgang gewesen sein sollte, dann hätte er es ironisch gemeint - da bin ich ganz sicher, auch ohne Hellsehen.

      Seufz.
      Für den Fall, daß es wirklich nicht allen Mitlesern klar sein sollte (;-) langsam trau ich mich sowas hier nicht mehr zu erwarten ;-)), sage ich also explizit:
      In den Zweigabenden mit Judith von Halle geht es nicht so zu wie in diesem Video. Es gibt dort weder Maskerade noch Schwerter, und man begegnet Menschen, die einen ziemlich normalen Eindruck machen - jedenfalls, wenn man es „normal“ findet, über Vorträge zu sprechen, die ein gewisser Rudolf Steiner vor rund 100 Jahren gehalten hat.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    3. Liebe Ingrid, ich denke, niemand denkt sich Zweigabende in solchem Ornat und Habitus, mit Schwert und Gemurmel.

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    4. Hier die erste Anrufung Baals.
      Hier Elias’ Spott und die zweite Anrufung.
      Und hier Elias’ abermaliger Spott (die Zeile „Hinkt um den Altar, den ihr gemacht!“ ist es vor allem, an die ich dachte) und die dritte Anrufung - die ebenso wie die beiden ersten vergeblich bleibt.


      Was für eine schöne Stelle ist das denn, besten Dank dafür! Und das entschädigt mich auch für dieses schaurig-grässliche Eso-Video oben, das anzuklicken ich aus Zeitgründen leider noch nicht erledigen konnte.

      hr

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    5. Lieber Michael,

      »ich denke, niemand denkt sich Zweigabende in solchem Ornat und Habitus, mit Schwert und Gemurmel.«
      :-)
      Ich denke das ja auch nicht - - - aber wie gesagt: vollkommen sicher kann ich mir dessen nicht sein, daß nicht doch jemand mitliest, der sowas ernstlich für möglich hält. Schließlich lesen hier ja wohl nicht nur erfahrene Anthroposophen mit - und ich selber konnte mir unter „Zweigabenden“ überhaupt gar nichts vorstellen, bevor ich einen erlebt habe; ich hätte da prinzipiell alles für möglich gehalten.
      :-)

      LG, i.

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    6. Lieber hr,

      Mendelssohns „Elias“ ist mir sehr nah (vor etwas über einem Jahr habe ich selber in einigen Aufführungen das Sopransolo gesungen) - ich freue mich, daß diese Stelle Dir etwas sagen kann.
      Nicht nur die Spott-Szenen, auch der Rest dieses Oratoriums ist herrlich... schon der Beginn: ganz unvermittelt drei Akkorde, und dann sofort die ersten Worte des Elias - dabei denke ich an Rudolf Steiners Schilderung des Elias (GA 139): »Er ist zu groß – das zeigt uns gerade die geisteswissenschaftliche Forschung – um völlig wohnen zu können in der Seele seiner irdischen Gestalt... Er umschwebt sie gleichsam wie in einer Wolke; ... er geht herum wie ein Naturelement in dem ganzen Lande und wirkt in Regen und Sonnenschein.«
      Oder das Wort „Ich“ am Schluß dieses Rezitatives: es wird einen ganzen Takt lang unbegleitet ausgehalten und erhält so eine ganz besondere Betonung - ich denke an das, was Rudolf Steiner über Jahve, den Gott des Elias, sagt (GA 61): »Er hat mit nichts anderem Ähnlichkeit, als mit jenem unsichtbaren Übersinnlichen, das der Mensch gewahr wird, wenn er sein eigenes Ich ins Auge faßt.« (GA 61)
      Erst nach diesem Rezitativ erklingt die Ouverture, die man nun nicht wie ein Konzertstück hört, sondern als Schilderung eines gewaltigen Ringens, das in den Hilferuf des unter Hungersnot leidenden Volkes mündet...

      :-) @ Stephan: jetzt haben wir noch ein wenig mehr unter diesem äußerst geräumigen Hut untergebracht...

      Herzlichen Gruß!
      Ingrid

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    7. :-) sind natürlich vier Akkorde... (aber zwei davon sind d-moll)

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  8. Als Zaungast genieße ich die einzelnen Beiträge in diesem Blog auch ohne nähere Zusamenhänge zu kennen - meine Lücken stören da selten.
    Aber hier kann ich nur sagen: 'German okkultism in a nutshell for insider'
    Ich hätte nie gedacht, dass man so viel Thematik unter einem Hut (hier ein 'Golden Dawn Initiation - Video') abhandeln kann.

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    1. Das hier ist ja auch kein German okkultism (okay, bei dem Begriff läufts einem schon kalt den Rücken runter), sondern der einzige und wahre Anthropotanten- Klüngel.

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  9. Selbstverständlich bin ich selbst dafür verantwortlich, wenn ich mir das Video von Michael reinziehe, es anschaue. Nun war die Wirkung auf die Nacht doch eine Unerwartete. Bei allem Klamauk, Kapuzen, Gefuchtel in der Luft, hat sich durch die menschliche Lautgestaltung doch im Hintergrund etwas von den Urbildern gezeigt.
    Wenn mir auch scheint, in der heutigen Zeit kann Geistiges nicht mehr durch solche Rituale „hergeholt“ werden.

    Ich habe nun festgestellt, so mancher Mitleser fühlt sich überfordert, zeitlich und inhaltlich. Ich versuche mein Bestes, so zu schreiben, dass es auch in der Gegenwart für sich erkannt werden kann, etwa die Bedeutung geschichtlicher Abläufe in der AAG. Deswegen wurde ja der Text etwas länger. Bitte nicht beschweren, einfach nicht lesen.
    Ich schreibe nicht aus Gaudi hier und der von Michael zur Verfügung gestellte link zu den Hintergründen, woher Herr Zander seine Information mit den geplanten Änderungen der Ritualtexte herhat, bewirkte nun einmal ein Auftauchen der Geschichte von AAG und CG wie sie nicht erlesen, sondern erlebt wurde.

    Natürlich ist alles Geschehen auch grenzwertig, weil wir nicht wissen, auf welcher Höhe oder Tiefe sich ein Leser befindet. Die Reaktion „Schwachsinn“ für den blog von Anonym drückt auch Hilflosigkeit aus. Aber wer verpasst, es geht nicht um eine persönliche Geschichte, auch wenn Persönliches dargestellt, der erkennt halt nicht den roten Faden, der durchaus zu erkennen ist. Wir können uns lustig machen über die Rituale, den Klamauk, der Freimaurer und doch lebte das Ritualgeschehen auch bei Rudolf Steiner in den Anfangszeiten.

    Ich denke nicht, alle Mitleser werden nur hobbymäßig wie Ingrid mitlesen, mitarbeiten. Denn wenn es dicht wird, dann spielen persönliche Befindlichkeiten (keine Zeit, mir wird’s zuviel) keine Rolle. Natürlich bin ich auch bemüht zu dosieren. Den Spiegel habe ich auch gekauft, weil die vorne veröffentlichte DVD zum Dritten Reich ein Photo von Hitler zeigt, eben vor dem Gasangriff im Ersten Weltkrieg, bevor soratische Mächte sein Menschen-Ich herausoperierten, als Hitler für zwanzig Minuten ohnmächtig war.

    Anthroposophie, die Geisteswissenschaft verlangt viel, sie gibt aber viel. Und um meine Hinweise zu früheren Vorgängen mit Info3 zu verstehen, müssen nicht die damaligen Vorgänge bekannt sein. Ich formuliere schon bewusst, kann aber nicht für jede Seele individuell schreiben, das geht nicht. Rudolf Steiner wurde zu Lebzeiten von seinen eigenen Leuten nicht richtig ernst genommen und warum ich – damals mit ihm inkarniert – mich jetzt im Anthroposophenraum aufhalte – so auch hier – kann nicht so (Verzeihung) oberflächlich von Ingrid kommentiert werden, das sind und bleiben die Klippen, unsichtbar, aber hart, wie bei Michael Schumacher……

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  10. Zur Zeit hab ich privat und geschäftlich viel um die Ohren.
    Ich werde, so Gott will, in ein paar Wochen, Tagen im info3 Forum vielleicht eine kleine Betrachtung über Rituale, Symbole, Zeichen, Zeremonien (mir gefällt das österreichische gut, da sagt man "Zerre-Mohnjen", in Deutschland eher "Zerre-Moniiiehn"), Lithrugien, Kultus, traditionelle Choreographien, Paraden, Trachten usw. schreiben. Als ehemaliger Meßdiener habe ich u.a. positive Erinnerungen an diese Dinge. Heitere und ernste. Momente unfreiwilliger Situationskomik, und ich erinnere auch Momente des therapeutischen Effekts der Ästhetik von Zeremonien. Ich selbst habe mich von dieser Welt des Zeremonialen allerdings über die Jahrzehnte entfernt.
    Jede Zeremonie, jedes Ritual wird allzu rasch zu einer Ersatzhandlung, innert welcher jedes spontane Erleben überlagert, ja sogar verdrängt werden kann. Auch das "Tischgebet" stößt mich mehr und mehr ab, gerade wenn es zur Pflichthandlung gerinnt, bewirkt es manchmal fast spürbar das Gegenteil des damit Gewollten, der erbetene "Segen" wird zu Beklemmung. Es schmeckt nicht mehr. Fast scheint mir ein Tischgebet nur noch dazu da zu sein, daß es einem nicht mehr schmeckt..
    Ein Ritual kann den Zugang zum Himmel geradezu verschließen, und einen wasserdichten Container erschaffen, der jeden Zugang zum Spontanen und zur Inspiration dämmt.
    Dennoch glaube ich, daß im einfühlsamen Umgang mit dem Zeremonialen ein kreatives und ästhetisches Moment innewohnt. Wenn es nicht Selbstzweck, nicht humorlos "sakrosankt" gehandhabt wird. Wenn die Choreographie schlicht bleibt, und ..offen für den ..Stundengenius, und offen für das Namenlose. Offen für den tatsächlichen Moment und Augenblick.
    In Stunden und Tagen der Trauer und Überladenheit kann auch das Einrichten einer "Heiligen Ecke", eines "Haus-Altärchens", eine Kerze, kleine Räucherung entlasten, und zum Erlangen einer inneren Ruhe beitragen. Dann gerade, wenn man sich so weit wie möglich der Vorstellungen enthält, die in jeglichem alten traditionellen Herkommen enthalten seiend, eher den Geist belasten, als ihn zu befreien. Es kann befreiend wirken, wenn man sich mit ureigenen metaphorischen Gegenständen umgibt, die einem Geschichten erzählen, über sich selbst, um in Erinnerung.. zur Ruhe zu kommen. Oder wenn man für ..eine Zusammenkunft.. von Menschen schlichte Formen.. als Gefäß.. wählt. Formen, die zwar verbinden und Menschen aufeinander zuführen, doch ohne sie in ein Korsett zu zwingen. Etwa das Singen unterm Weihnachtsbaum, das Anzünden von Kerzen, das "Sich fein füreinander anziehn", und was es da sonst noch alles gibt (siehe klassische Tanzstunde... und "Knigge"). Die Form, selbst noch nicht Gegenwart seiend, kann, nichts muß, Halt geben, um allmählich an ihrer Peripherie in Begegnung und Gegenwart sanft etwas aufgelöst zu werden, atmend. Das ist wohl der Sinn der Choreographie von Konventionen, rituellen Regeln des Zusammenkommens, zeremoniellen Auftakten, um die Gemüter "einzustimmen", wie Instrumente auch.. gestimmt werden.
    m.butty

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    1. Danke für die persönliche Schilderung der Erfahrung des Ritualen.
      Es ist interessant, in der Medienwelt sind fast alle "Größen" ehemalige Ministranten, etwa auch Harald Schmid, oder Herr Gottschalk (der im Namen das Geschehen trägt). Sie haben den rituellen Umgang mit Menschen kennengelernt, wenn die Menschen vor dem Heiligen Erstarren, ihre Knie drücken, während sie kleine Knirpse den Weihwasserkessel trugen usw.. Also das Ministrantensein kann eine große Schule im Umgang mit Menschen sein. Steiner erkannte, das Rituelle kann das Bewußtsein des Menschen nicht mehr in der Gemeinschaft tragen. Inwieweit der "Menschheitsrepräsentant" dann ein noch größeres Ritual werden sollte - und Steiner da persönlich fehlging - sei dahingestellt.

      Allgemein i.d. R.: Ich kann ja meine jetzige Inkarnation auch als eine Aufarbeitung der vorhergehenden Inkarnation verstehen, gehe davon aus, war damals kein Feind von Steiner und habe jetzt die Folgen damaliger Handlungen mitzuverantworten, deswegen auch die Begegnungen mit Menschen damaliger Zeiten.

      Danke für die Zeit des Berichts m.butty

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  11. Fortsetzung:
    Gestern sah ich auf Arte den Film "Virgin Tales", es ging um den streng ästhetisch und lithurgisch durchformten Alltag von Evangelikalen, der in allerlei Festivitäten gipfelte, wo man sich immer neu motivierte, und die "eigene Reinheit" feierte. Da allerdings hatte ich den Eindruck, daß der Mensch sich mehr und mehr in ein rituelles Schauspiel hineinerziehen kann, wo Perfektion eine Authentizität suggeriert, innert der "unästhetisch menschliches" nichts mehr zu suchen hat, und das Leben geradezu mit den Zeichen "des Heiligen" versiegelt, verasphaltiert wird, damit nichts mehr unangenehmes und abweichendes aus dem Unbewußten aufsteigt, nichts mehr hochkommt. Sogar der "Humor" hatte seinen Platz, im nämlich perfekten Schauspiel "des Heiligen". An alles war "gedacht" worden. Dabei gehört es doch zur Psychohygiene, sich mit aufsteigenden unangenehmen Dingen auseinanderzusetzen, statt einfach zu verdrängen, in dem man ein Ritual und Schauspiel "des Heiligen" aus seinem Leben macht. "Give God a good show, he's always watching you!" naja.. :-(

    Übrigens, wie der Mann im Video die Mitglieder in verschiedenen Sprachen grüßt, wie auch Ingrid bemerkte, da hat er in seiner Vorstellung bestimmt die Volksgeister evozieren wollen, damit die auch noch alle "in den Kreis" kommen... viel hilft viel... :-))

    Liebe Grüße, mischa butty

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  12. Wer vom Ziel nichts weiß, kann den Weg nicht finden... (frei nach Chr. Morgenstern)

    Wer sein Ziel vor Augen hat und sein Wollen damit einen kann, wird den Weg auch finden: Die Rutale, Praktiken, Techniken... werden sich einstellen.
    Andernfalls ist eben alles nur Kasperletheater (wobei auch ein Kasperletheater verheerende Wirkungen haben kann).

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    1. Ich denke, man sollte flexibel mit Ritualen umzugehen versuchen. Dass es, wie Mischa ausführt, Situationen wie Trauerarbeit geben kann, in denen Rituale existentiell sind, ist das eine. Dass sie sich in spiritueller Arbeit entwickeln, das andere. Der Rhythmus bringt sicherlich eine verstärkende Wirkung mit sich- kann sich aber auch durch wechselnde Lebensumstände wieder verändern müssen. Von allem unberührt bleibt die Kraft einer Teilnahme und Teilhabe an einer realen geistigen Handlung im Sinne eines Gottesdienstes. Natürlich hat das eine gesundende Wirkung auf den Ätherleib. Aber die verstärkende Wirkung ritueller Handlung kann selbstverständlich auch Zwecken dienen, die in jeder Hinsicht schädlich sind bzw das Ritual kann Ersatz für tatsächliche innere Bewegung werden. Dann erhält es den Charakter einer blendenden "Bannung", eines Bluffs.

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    2. Ich dachte dabei auch an größere Zusammenhänge wie etwa der oben erwähnte Kultus der Christengemeinschaft:
      Wenn sich die Christengemeinschaft (Pristerschaft und Gemeinde im weiteren Sinne) in Ziel und Wollen zu einem gewissen Grad einen können, dann werden sich auch die Rituale (ob verändert oder nicht) diesem Impuls fügen.
      Ich (aber das mag persönliche Meinung sein) glaube nicht, dass (heute) durch die reine Veränderung der Rituale der Weg einfach mal so geändert werden kann (zumindest nicht zum Guten).
      Aber eigentlich ist das ja ur-anthroposophisch: Steiner hat die Rituale ja auch nur auf Anfrage aus der Gründer-Pristerschaft gegeben und nicht ungefragt hingestellt.

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  13. Das Rituelle - eine Phantastik des Männlichen?!

    Was will der Mensch im Rituellen eigentlich erreichen?!

    Als ich das Bild der Offiziere in Reih und Glied (um 1914) sah
    http://www.sueddeutsche.de/politik/ausbruch-des-ersten-weltkrieges-als-die-welt-brannte-1.1856082-2

    da keimte nun nach den verschiedenen Beiträgen ein ganz neuer Gedanke, auch durch das ursprüngliche Video inspiriert. Es sind zwar einige Frauengesichter zu erkennen, aber es sind doch Männer, welche die rituellen Zeremonien begehen.
    Neben dem Bild in der SZ steht:
    "Nicht Weltmachtambitionen Deutschlands stießen Europa in den Abgrund des Ersten Weltkriegs: Der australische Historiker Christopher Clark schildert, wie es zur Katastrophe von 1914 kam. Sein Buch "The Sleepwalkers" ist eine Wucht."

    Wir kennen auch die Hinweise Rudolf Steiners und da nun sich 1914 jährt, wir hier als "Anthroptanten" durchaus auch den Inhalt des Buches "Brücke über den Strom" im Bewußtsein haben können, sind in dem Jahr, da Franziskus mit seiner Art das Heilige Land besuchen will, aufgerufen, im Sinne eines Friedrich Schiller die Freiheit als Ideal zu erkennen, zu erdenken. Dabei helfen die Gedanken Ideen Rudolf Steiners, bei aller zu erkennenden Problematik, welche auch einseitig durch die Arbeit von Herrn Zander genährt werden.

    Ich selbst hatte ja bewußt durch den Hinweis Rudolf Steiners, im Katholischen Ritus könne noch etwas Geistiges erlebt werden, mich über ein Jahr jeden Sonntag dem Kultus gewidmet, bis es zu dem inneren Erlebnis kam, das Licht erscheint zwar während der Wandlung über dem Kelch, verbindet sich aber nicht mit dem Kelch, die Menschen gehen "leer" vom Altar weg. Da der kath. Priester mich nach dem inneren Erlebnis gezielt mit den Worten ansprach "wir arbeiten mit denselben Kräften", gehe ich davon aus, er hat während des Vollzug des Ritus innere Erlebnise durchgemacht, welche ihn dazu brachten, mich anzusprechen. All diese Dinge sind Herrn Ratzinger usw. unterbreitet worden, auch den örtlichen Bischöfen, ist also in der Katholischen Kirche bekannt. Durch meine gesundheitliche Erfahrung kam ich soz. direkt mit dem inneren Herz katholischer Institutionen in Berührung, es führte zu einem bedeutsamen inneren Erlebnis mit Johannes vom Kreuz. Dabei ging es, abstrakt formuliert, um spirituelle Regionen der Menschheit und eine Entscheidung, die dort getroffen wurde, nicht von Menschen.

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    1. Fortsetzung:

      Meine Ausführung deshalb, weil es nun im Arbeiten mit den Beiträgen, den Hinweisen, etwa auch durch den Gedanken auf dem anderen thread mit Ratzinger und den 68ern es wie Schuppen von den Augen fiel: rituelles Handeln ist männliches Handeln.
      Frauen dürfen daran teilnehmen, aber den "Zauberstab" den haben nur die Männer in den Händen, sie führen ihn in der Luft. Inspiriert hat mich wohl auf dem anderen thread, mit dem link zu der website des Anthroposophen, die (für mich) so merkwürdig-phantastische Geschichte, Frauen können keinen Schatten werfen, Männer schon.
      Ist der Schattenwurf lediglich hervorgerufen durch das erigierte Glied, während Frauen (bitte nicht mitlesen, wenn zart besaitet) eben "nur" das "Loch", haben, die Blume der Liebe, welches Männer mit ihrem "Zauberstab" ersehnen und sich ihrem Gotte gnädig stimmen wollen.

      Was wollen also Männer, was wollen also Frauen, von welchem Gottesbild, was soll da rituell erlangt werden.... ....am Ende nur die kriegerische Macht, die Gewalt, welche so katastrophal die Kriegsgeschehen uns brachte, von denen wir eben durch Rudolf Steiner so viel erfahren und da mag am Ende blutiger Ernst entstehen und als Kind war das "Kasperletheater" realer in seinen Kräften, als das Gerede der Erwachsenen.

      Wir sind durch das Ansprechen, Auftauchen des Rituellen an einem W-Ende-Punkt angelangt. Die Offiziere in ihrer Gruppenhaftigkeit, ihrem Elitedenken, das gilt noch immer, auch in der BRD, die Völker... ..überwacht von den Drohnen, den Maschinenkriegern. Frieden kann nicht durch Krieg entstehen, so Steiner. Vielleicht hat Franziskus den Mut, nach Syrien zu reisen, mit nackter Brust, ohne Bischofstab.... ... es wäre kein Ritus.....

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    2. Management heißt Man Age Ment = Mannes-Zeitalter, das Zeitalter des Mannes...
      Aber er werden auch wieder andere Zeitalter kommen!

      Um mit Beuys zu sprechen (Jeder Mensch ist ein Künstler):

      Jeder !MENSCH! ein Ritual...

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    3. Man(n)/frau lernt doch immer dazu,
      kannte das nicht mit "management".
      Vor Jahren wurde bewußt: wo-man,
      also da ist auch der Mann gleich mit drin, in der Sprache

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    4. @Stephan: Diese Herleitung liegt so nahe, leider entspricht sie nicht den Tatsachen ... Laut Duden (englische und französische Wörterbücher unterscheiden sich da inhaltlich nicht) :>>Bühne“ mehr und mehr das italienische „Impresario“, ab 1900 etwa wird „Manager“ dann auch im Sinne von „Leiter einer wirtschaftlichen Einheit (Unternehmen, Abteilung)“ verwendet. Ebenso taucht Ende des 19. Jahrhunderts schon das Verb „managen“ im Sinne von „leiten, verwalten“ im Deutschen auf. Das beiden Wörtern zugrunde liegende englische Verb „to manage“ geht auf das italienische „maneggiare“ (= handhaben, gebrauchen, lenken) zurück, in dem italienisch „mano“ (= Hand) steckt. Und diese italienische Hand hat – jetzt sind wir endlich beim Lateinischen angekommen – ihren Ursprung in der lateinischen, nämlich in „manus“.<<

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    5. Indirekt hat die Erklärung von Stefan Birkholz etwas Übergeordnetes.
      Da müssten wir noch tiefer in die Sprache(n) eingehen.
      To manage, das wäre eine Tätigkeit, welche so erst einmal Männern im Wirtschaftsleben zugestanden wurde. Das "mano" im Italienischen, das könnte dann die ausgestreckte Hand, männliche Hand des bärtigen Gottes sein.
      Sicherlich stimmt korrekt die Erklärung mit Duden, italienische Sprache, aber die sprachspielerische Erklärung man-age kann indirekt auch auf etwas hinweisen.

      Nach dem Wesen der Buchstaben, ist das "w" dem menschlichen Becken zugeordnet. Wir finden es immer dort, wo etwas be-w-ahrendes, eine W-anne, im Seelischen W-ut, oder W-onne auftaucht. Merkel hat gegenwärtig eine Beckenerfahrung. Im klassischen W-eib ist die Frau sprachlich formuliert, welche noch gebärfähig mit dem Becken ist, anders als die doch irgendwie bildlich gezüchtete Barbie-Puppe ohne weiblichem Becken. Deswegen haben die Iraner die Barbie-Puppe als Vorbild (Spielzeug) kleiner Mädchen verboten. Wer durch die Jahre die Kataloge anschaute, wird festgestellt haben, die jungen Frauen haben fast die Körperform junger Buben, Jugendlicher.

      Bei W-ei-b endet das Wort mit dem Buchstaben, den Steiner genauso dem Körperbereich zuordnete, wie ich selbst, der "Hand", das "b". Das Weib, welches in den Armen und Händen das Neugeborene hält und auch sonst tüchtig und züchtig dem Manne zu Diensten ist (also ein überkommenes Bild). Steiner verweist irgendwo darauf, in der Zukunft wird die Sprache wieder Bildcharakter (wie im Chinesisichen) erhalten. Mit der von mir entwickelten Spracherklärung konnte ich für fremde Sprachen Wörter so inhaltlich analysieren, nur durch die Buchstaben, um festzustellen, ob seelischer, körperlicher oder geistiger Inhalt dem Worte zugrunde liegt.
      Warum wir uns hier auch so oft missverstehen, hängt in dem verschiedenen Erleben der Buchstaben im Körper zusammen. Deswegen hat die Eurythmie etwas Kosmisch-Erlebbares der Sprache. Übrigens spielt mit dem wiederholten elementaren Sich-missverstehen (Ingrid, von Beiden Seiten) das Bild einer Hand eine Rolle. Wir tauchen also im Austausch noch tiefer in Bilderwelten der W-orte ein. Die Babylonische Sprachverwirrung ist eben unsere menschliche Situation auf Erden, aus der wir uns so langsam, langsam versuchen herauszuarbeiten. Und hier bleibt Rudolf Steiner, bei allen offenliegenden Mängeln seines Tuns, der große Impulsgeber Europas, Schätze in seinem Werke, die wir langsam erkennen, etwa in dem Buche, wo alle seine Hinweise zum Nachtleben als Erkenntnisleiter zum Geistigen dargestellt werden.

      Es ist also möglich, rein von den Buchstaben und nicht von der Sprachfamilie usw. ein Wort zu untersuchen. Da Steiner und meine Person gemeinsam (ich habe keine Eurythmie gelernt) den Buchsten "b" der Hand zuordneten, bei mir geschah das im 21gsten Lebensjahr, kann als Anregung dienen, die Wörter zu untersuchen, wo b vorkommen, das Wort prägt. Wir werden sehen, die Hand spielt eine Rolle, B-au, im übertrgenen Sinne die fleißige B-iene, als Zeitwort, etwas b-eenden, der B-ürger, ein Mensch mit zwei Händen, zum Handeln veranlagt, im Tierreich der B-är mit zwei Tatzen.
      Bitte spielerisch arbeiten! Und für ätzende Kritiker einfach beachten, Steiner hat tatsächlich dem "b" die Hand zugeordnet. Ich wußte von all dem anthroposphischen Zeugs nichts, als ich am Sommersitz der Päpste von Avignon weilte...... .

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    6. @Alexander Rabitsch
      Das Agieren mit der Doppel- bis Mehrdeutigkeit von Worten (und anderen Ausdrucksmitteln) gehört zu den elementarsten Basistechniken gewisser okkulter Kreise.
      Und gerade diese Tatsache ist das eigentlich Spannende daran!

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    7. Noch zur Verdeutlichung:
      Die Buchstaben 'AMSEL' stehen für 'An Multiple Sklerose erkrankte Menschen' und dennoch bilden die Buchstaben bei mir das Bild eines Vogels ab.

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  14. Ich versuche zu beschreiben wie ich fühle, wenn ich ein gutes Ritual erleben darf. All das, was Mischa und Ernst oben beschreiben, muss man natürlich vorher abgelegt haben, weil der Blick auf das, worauf es ankommt, nicht verstellt sein darf.
    Durch ein Ritual fühle ich mich in die große Gemeinschaft der Menschenwesen hineingestellt. Es gibt vergangene Menschenleben, zukünftige Menschenleben und das Hier und Jetzt. Ein Ritual ist in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt. Es findet in der Zeit und im Raum statt, und überwindet diese zugleich. Im Idealfall handelt es sich um Bezugspunkte zum Geistigen, die immer schon so oder ähnlich stattgefunden haben - immer wieder neu, erneuert.
    Es sind ja auch alle Hierarchien anwesend. Nicht "herbeigeholt", wie Ernst befürchtet, sondern vielleicht aus Neugierde oder Freude angelockt, freiwillig? :-)
    Nun muss ich das Abendessen richten, aber ich glaube es steht schon einiges Gehaltvolles da.
    (Abgesehen davon, dass der Kultus der CG, wie Christian Grauer mal meinte, ruhig etwas beschwingter sein dürfte, finde ich ihn jedenfalls perfekt, so wie er ist) ;-)

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    1. Ja, sie sind anwesend und warten darauf, dass wir uns (aus Freiheit) empfänglich für ihr Wirken machen.
      Und da liegt wahrscheinlich auch ein entscheidender Unterschied zu dunkleren Ritualen, die 'Geistigkeit' herbeilocken, herbeiholen, anlocken, beschwören... möchten.

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  15. Noch ein Nachtrag zu dem, was R.Steiner über den katholischen Kultus sagte: Man muss beachten, dass der katholische Kultus zu Steiners Zeit grundsätzlich anders war als der heutige katholische Kultus. Nicht nur, dass er damals lateinisch war und heute meist in der Landessprache gehalten wird. Auch die Form der Zelebration (damals stand der Priester mit dem Gesicht zum Altar, heute zum Volk gewendet) und insbesondere die Kultustexte sind bis auf wenige Stelle grundsätzlich andere. Auch wenn ich eine tiefe Abneigung gg. rechtskatholische Kreise habe, aber sie haben absolut recht, wenn sie konstatieren, dass die Katholische Kirche de facto ihren Kultus ausgewechselt hat!
    Wer wissen will, von welchem Kultus Steiner damal redete, müsste zu einer sog. "Tridentinischen Messe" gehen ... meist gefeiert von irgendwelchen klerofaschistischen katholischen Rechtsradikalen. Allerdings ist das auch nicht ganz authentisch, da die Tridentinische Messe damals eine Voksmesse war, sie aber heute sozusagen als ideologisches Kennzeichen reaktionärer Gesinnung missbraucht wird. Das wirkt sich leider auch auf die Athmosphäre und Aura der Feier aus, so dass es heute eigentlich kaum mehr einen kathischen Kultus gibt, den Steiner damals vor Augen hatte.
    Man kann auch ein altes Messbuch bzw. einen alten Schott (bis 1958) kaufen und die Texte lesen. Dann wird man erkennen, wie sehr die alte Messe der Menschenweihehandlung ähnelt ... natürlich gibt es da auch eklatante Unterschiede.

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    1. Danke, Hischam, das wusste ich nicht, dass sich die katholischen Kultustexte verändert haben. Ich weiß bislang auch nicht, welche Umarbeitung die Fraktion der Christengemeinschafts- Pfarrer in Bezug auf die Menschenweihehandlung im Auge haben. Ich fand die bislang recht klar und schlank, geradezu puristisch, und in den vier kultischen Schritten klar gegliedert. Ich bin gespannt, darüber Genaueres zu erfahren.

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    2. Es gibt eine synoptische Gegenüberstellung der Texte der Tridentinischen Messe mit denen der Christengemeinschaft. Die findet man im Internet.

      Es gab auch eine literarische Vorstufe der liturgischen Texte für die Christengemeinschaft, die Steiner als Übersetzung der Tridentinischen Messe für einen römisch-katholischen Pastor privat angefertigt hat.

      Der Kultus der Christengemeinschaft ist eine eingedeutschte und auf ein höheres Sprachniveau gehobene römisch-katholische Messe vor dem II. Vaticanum. Das kann man so sagen, denke ich.

      Aber ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Denn das Revolutionäre ist ja die Umbenennung der liturgischen Handlung in: Menschenweihehandlung.

      Ich denke, das ist der Sinn und Zweck dieses Zeitkunstwerks "Bewegung für religiöse Erneuerung". Ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was eine liturgische Handlung überhaupt ist. Menschen-Weihe-Handlung. Noch deutlicher geht's nicht.

      Und man sollte 90 Jahre später nicht dahinter zurückfallen.

      hr

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    3. Danke für die Hinweise. Den Vergleich finde ich hier http://www.dilloo.de/Menschenweihehandlung.pdf
      Da hat Rudolf Steiner vor allem verknappt und verdichtet; der Eindruck des Puristischen scheint nicht ganz fehl zu gehen. Ich kann es auch nur schön finden, in dieser Konzentration. Der Reformbedarf bleibt mir unklar.

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    4. Kleine Korrektur: Die Umbenennung der Tridentinischen Messe in Menschenweihehandlung und ihre Eindeutschung war nicht der einzige revolutionäre Akt dieser "Bewegung für religiöse Erneuerung".

      Das Besondere war, dass Steiner diese Dinge jungen protestantischen Studenten und Studentinnen zur Verfügung gestellt hat. Und das die Christengemeinschaft dann, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, die ersten Freuen ordiniert hat. Man müsste das im Einzelfall nachschauen und das wird die Christengemeinschaft mit ihren Hunderten von bezahlten Mitarbeitern ja gewiss getan haben, aber ich denke, die Gemeinden der Christengemeinschaft waren noch vor den protestantischen Kirchen die ersten, die weibliche Pastoren hatten.

      hr

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    5. Das Thema wäre definitv ein eiger Thread, wenn nicht ein eigenes BLOG wert...

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    6. Finde ich auch. Frag doch mal ein paar Pastoren der Christengemeinschaft, oder die Oberlenker, ob sie nicht ein bisschen bloggen wollen.

      Die bekommen ja ihr Geld von den Gemeinden, da können Sie ja auch mal was zurückgeben und interessante und lesenswerte Beiträge für uns verfassen, historisch anspruchsvoll und auf hohem literarisch-philosophischen Niveau. Mir ist auch langweilig ab und zu, ich würde so etwas auch gerne lesen.

      hr

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    7. Es sind ja gerade die Wissensschätze der Laien (Laien im weitesten Sinne), die hier so durcheinanderhageln, im Brainstorming dieses gehaltvolle Patchwork bilden.
      Es ist mir übrigens noch nie gelungen, einem CG-Pfarrer eine mich befriedigende Antwort zu einer Frage zu entlocken - bislang gehe ich noch davon aus, dass es an meiner Art des Fragens oder der Fragestellung liegt.
      Nur ein einziges Mal (vor etwa 6 Jahren), da kam ich so stocksauer von einem Vortrag eines höherrangigen CG-Pfarrers über das Böse zurück (Der Mensch und das Böse), dass ich ihm sofort eine eMail schrieb, in der sinngemäß stand, dass sein Vortrag das Böse ungefähr auf dem Niveu von `Räuber Hotzenplotz' behandelt habe (es ging um Tugenden und Untugenden, sonst um nichts).
      Meine Mail hatte immerhin zur Folge, dass etwa 1 Monat später ein Folgevortrag vom gleichen Pfarrer stattfand, in dem er dann tatsächlich an jenen Erscheinungsformen des Bösen anknüpfte, wie wir sie aus der NS-Zeit kennen.
      Er stellte sehr interessant ihren Zusammenhang mit der Bewußtseinsseelenentwicklung darstellte.
      Was ich damit aber sagen will ist Folgendes:
      Ich bin heute der Überzeugung, dass es nicht Aufgabe des (CG-)Priesters ist, Wissensdurst, Neugier oder Informationshunger von Menschengruppen zu befriedigen. Seine Aufgabe ist es zu regeln, dass jedem ihm anvertrauten Menschen das ihm für seine Entwicklung bekömmliche Wissen in der für ihn verwertbaren Form zukommt (im Sinne eines Einweihungsprozesses: Vom Christentum des Glaubens über die Glaubensgewissheit zu einem Christentum des Wissens - dem esoterischen Christentum).

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  16. Der nüchtern-puristische Zug der CG-Liturgie ist ohne Zweifel ihre besondere Qualität. Während der Vorbereitung zur CG-Gründung wurde die MWH noch Opferfeier genannt (nicht zu verwechseln mit der Opferfeier in der Waldorfschule).
    Die CG kann sich in der Tat rühmen, zu den ersten christlichen Gemeinschaften zu zählen, die Frauen zu Geistlichen ordinierten. Selbsdt die sechs Jahre ältere theosophische "Schwesterorganisation" der CG, die Liberal-Katholische Kirche, hat das nicht gemacht. Die erste Gruppe war m.W. die Heilsarmee, die schon ab den 1880er Jahre Frauen zu Offizieren (=Geistlichen) ordinierte. Allerdings ist die Heilsarmee eine nichtsakramentale Organisation. Mir fällt jetzt keine christliche Sakramentsgemeinschaft ein, die vor der CG Frauen ordiniert hat.
    Trotz aller Qualität: Der Kultus der CG scheint mir manchmal unvollständig zu sein ... kein Wunder, gab doch Steiner viele Ritualtexte erst nach und nach. Und schon zwei Jahre nach CG-Gründung wurde er krank und fiel dann de facto bis zu seinem Tode aus. D.h. man kann davon ausgehen, dass noch mehr gekommen wäre. Ich will auch nicht verhehlen, dass mir der hierarchische Charakter der CG Probleme bereitet ... er gefällt mir weder in der Katholischen Kirche noch in der CG.

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  17. Das einzige was ich diesem Kultur heute als problematisch betrachte, ist eben dieser Komplex "Die Frau folge ihrem Mann" in der Hochzeitszeremonie.

    Selbst die Zeugen Jehovas bieten ihre (bisweilen als höchstgradig reaktionär und doktrinär betrachtete) Bibelübersetzung nun seit 2013 in genderneutralen Formulierungen an, und diese Übersetzung wird die alte, die einen noch sehr patriarchalen Ton anschlägt, ablösen.

    Falls die Leitung der Christengemeinschaft zu der Überzeugung kommen sollte, am Wortlaut Steiners nichts ändern zu wollen (oder zu können), dann wird das zur Folge haben, das man im deutschsprachigen Raum mangels Interesse eben keine Hochzeitszeremonien mehr wird durchführen können.

    Der Wortlaut Steiners steht in der Rudolf Steiner Gesamtausgabe und ist dort für alle Zeiten konserviert. Ich halte das für ausreichend. Jeder Mensch der sich dafür interessiert kann dies dort nachschlagen.

    hr

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    1. Oh ja, das ist ein renovier- bedürftiger Aspekt. Meiner Frau und mir ist das auch aufgestossen, als wir da vor 30 Jahren geheiratet haben, hat uns aber nicht abgehalten. Viel schlimmer finde ich das Ambiente. Ich habe mal die MWH in einem Industriekomplex erlebt und fand sie dort eigentlich vollkommen passend- so wie auch an jedem anderen denkbaren Ort. Man braucht dafür keine Deko- Elemente aus der Theosophen- Ära.

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  18. Das Problem bei solchen Dingen ist eben - und das betrifft nicht nur die Christengemeinschaft sondern alle nichtkatholischen Kirchen - das man mit solchen Änderungen immer gleich ein Schisma riskiert. Und das ist etwas, was selbst die kleinste Kirche (die Christengemeinschaft ist wohl eine der kleinsten real existierenden Kirchen der Welt) wohl gerne vermeiden möchte.

    Hier geht's weiter:

    http://egoistenblog.blogspot.de/2014/01/innovation-kultus-veranderungen-am.html

    hr

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  19. Übrigens, Michael, gerade habe ich hier etwas quergelesen und musste erstaunt feststellen, dass der hr-Doppelgänger hier immer noch fleißig weiter postet. Interessant ist, dass dessen Beiträge nicht einmal besonders schräg sind. Wenn man so etwas eben in dieser Art und Weise dauerhaft betreibt, scheint mir da durchaus ein psychisches Problem beim Schreiber vorzuliegen: ernsthafte Beiträge unter einem geklauten Nick, das ist wiederum schräg.
    Es ist also, denke ich, an der Zeit, dass du als Betreiber dieses Blogs dem ein Ende bereitest, damit sich einerseits das Ganze bei diesem Doppelgänger nicht zu einem ernsthaften psychischen Problem auswächst und du andererseits deinen Blog im Griff behältst.
    Das hast du ja auch bei Lichte und anderen geschafft. Auch dürfte das insofern kein Problem sein, als ich ja eine feste IP verwende und damit absolut klar ist, welche Beiträge von mir kommen.

    hr

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    1. Wie gesagt, in diesem Billig- Blog, dessen einfache Struktur aber beliebt ist, kann ich die IPs nur auslesen, wenn ich ein anderes als das hauseigene Comment- Programm einsetze. Man muss sich leider anmelden, wenn man eindeutig identifizierbar sein möchte.

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    2. Ok, dann lasse ich euch mit dieser Doppelgänger-Knalltüte mal alleine :-)

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