Meister haben es auch nicht leicht


Kommentare

  1. passend auf ein Wort - aktuell:

    „Die Versuchung — woher kommt sie? Wie wirkt sie in uns? Der Apostel sagt uns, dass sie nicht von Gott kommt, sondern von unseren Begierden, von unseren inneren Schwächen, von den Wunden, die die Erbsünde in uns hinterlassen hat: von dort kommen sie, die Versuchungen, von diesen Begierden. Es ist schon merkwürdig — die Versuchung hat drei Merkmale: sie wächst, steckt an und rechtfertigt sich. Sie wächst: sie beginnt ganz harmlos, und wächst… Jesus selbst sagte dies in seinem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Mt 13,24-30): der Weizen wuchs, doch auch das vom Feind gesäte Unkraut ging auf. Und die Versuchung wächst und wächst und wächst… Und wenn man sie nicht stoppt, nimmt sie alles ein“.

    http://kath.net/news/44941

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    1. Für mich ist schon lange nicht mehr auszumachen, woher das alles kommt. Man wird innerlich ganz gleichmütig darüber.

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  2. Wenn ich solche selbstgebastelten Comic-Beiträge hier sehe, überkommt mich immer ein leises Bedauern und ein wenig Mitleid mit Michael. Es ist ja nicht schwer zu erraten, was ihn immer wieder veranlasst solche und ähnliche Beiträge hier einzustellen. Vermutlich denkt er damit diejenigen zu treffen und zu verletzen, die ihm ähnliches vor langer Zeit einmal zugefügt haben, indem sie ihn in seinem Bemühen um Anerkennung und Verständnis zurückgewiesen und kritisiert haben.
    Dass ihm das Ärmliche und Flache seines Beitrages nicht bewusst wird und wie sehr er sich damit offenbart, das ist wirklich zu bedauern.

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    1. Hallo Anonym,
      falls das stimmen würde, wäre aber doch nicht die Verletztheit von Michael das Ärmliche, sondern dasjenige, was es ausgelöst hat. Also bitte nie Ursache und Wirkung verwechseln.

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    2. Genau, Kerstin, bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln, zumal es ja doch um Selbst-Verwirklichung geht. Und für sie wären ja dann doch erlittene Schmerzen der Boden durch den sie gedeiht.

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    3. Ärmlich oder nicht ärmlich ist immer das, was wir ohne Not, für andere wahrnehmbar in die Welt setzen.

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  3. Meine Übersetzung:

    --------------------

    ITA & MARIE


    Masters don’t have it easy, either, especially in their intimate relationships . . .


    RUDOLF: If only I could reconcile these women!

    STEFFEN: Let her keep bickering for a little while longer and then I shall inherit the store!

    MARIE: Rudolf, must that ambitious old bitch be in the picture with us again?

    ITA: As the reincarnated Alexander the Great, I am simply incapable of making myself insignificant.


    MARIE, ITA, ALBERT & RUDOLF LIVE!

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    1. Dear Tom,

      nanu --- why not "let THEM keep bickering"? To whom of the two do you refer by making it "HER" ?

      :-) Ist nur wieder eine meiner Karl-Kraus-Anwandlungen...

      LG, i.

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    2. Yes, Ingrid, thank you! I believe you are right. It makes more sense to me now that Albert is referring to the bickering between Marie and Ita --- the classic "divide and conquer" strategy [teile und herrsche].

      I interpreted the "sie" as "she" or "her" because I knew of the tension between Albert and Marie and felt Ita was removed from that, but now I see that it must be the both of them.

      Luckily, we have the author right here to clarify. Michael, did you mean the "sie" to mean "them"?

      Again, thank you for your perspicacity [Scharfsinnigkeit], Ingrid!

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  4. Hallo Tom,

    habe da mal eine ganz andere Bitte, ob Du vielleicht übersetzen könntest folgenden Slogan aus dem Bereich Windenergie.

    "Die Zukunft dreht sich"

    Wie würde der lauten?

    Ich bedanke mich schon mal :-)

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  5. "Vermutlich denkt er damit diejenigen zu treffen und zu verletzen,..."

    Ich denke, "verletzt" kann auch der sein, der ernsthaft und mit bravem Herzen sich der Anthroposophie zugewandt hat und irgendwann, besonders in heutiger Zeit mit der Technik, die Hinweise von Rudolf Steiner findet, wie er sich zerrissen zwischen zwei Frauen fühlte, ja wie er tatsächlich vor Dritten, in der Runde "jammerte", wie "Sie" (Marie Steiner) das ganze Werk durch ihr Verhalten gegenüber Ita Wegmann zerstören würde.

    Es kann zweierlei eintreten, mit weiteren Folgen: das "Bild" des "Meisters", zerbricht, zerfällt,
    die innere Achtung kann sogar schwinden, weil sich Steiner so offenbart, wie er hilflos der karmischen Eifersucht seiner Ehefrau ausgeliefert war. Es kann auch eintreten, sogar der Glaube an Christus mag verloren gehen, weil in einer Rückkopplung alle Aussagen Steiners ins Wesenlose kippen. Wer in seiner Suche im Werke die Stelle findet, das letzte Ziel jedes Anthroposophen wird sein, das ganze Werk, also sein Werk, als Unsinn, ja als Wahnsinn zu erkennen, der fragt sich, was soll das Ganze, warum mühe ich mich ab, am Ende steht doch nur der W-Ahn?!

    Ich denke, die "Plastik" als Anspielung auf den Menschheitsführer symbolisiert die Karmafrage der AAG, es fehlt nur noch Judith von Halle. Wie schrieb ich vor Wochen, wie kann sie und Herr Tradowsky es wagen, Vorträge zu halten, wo nur der rein kommt, der die "blaue" Mitgliedskarte besitzt. Eine öffentliche Ankündigung. Ahnte damals, es werden Schicksalskräfte walten müssen... ....und nun sagte sie die Termine wegen Krankheit ab und hat noch den Mut extra zu betonen, sie könne keine Medikamente einnehmen. Sie überhöht sich selbst, macht sich zur Stil-Ikone des christlichen Mysterienkultes und der Kenner, der eigentlich Wissende (Steiner) um Christus, erweist sich so menschlich, wie wir. Als wäre ein gewisser Geschlechterkampf der Bodensatz der Menschheit, dem keiner entkommt. - Nun, ich selbst wollte nie heiraten, nicht einmal eine Frau je berühren, doch das Schicksal brachte mich dazu, genau während der Mysteriendramen in Dornach das Geschlechtlich-körperliche zu erleben und aus meinem inneren Wissen ist mir bekannt, da lebt irgendwo nun eine Frau, eine Tochter, entsprungen... ....Andere haben Schicksal gespielt, ein Brief wurde zurückgehalten, ich hatte keine Adresse (ich wohnte privat in Basel, die "Mutter" ist Kindergärtnerin).
    Das Karma der AAG ist groß und der Auftrag, den ich widerwillig annahm, mich mit dem Sexuellen im Internet zu verbinden, er führte mich zu dem Wahrnehmen der Bereiche des Menschenlebens, welche momentan unkultiviert ein Schattendasein führen, damit auch Finsternis verbreitend und auch da handelt es sich irgendwie um einen Geschlechterkampf, ein Ringen nach Glück, das letztlich nicht erreicht wird, Welten, wie sie von Daniil Andrejew in "Rosa Mira" beschrieben werden. Göttinnen welche "unter" den Völkern das Geschlechtliche feiern, Wollust die gefangen nimmt, bis das Christuslicht den Weg öffnet. Finsternis die hinein bis ins Parlement dieser Tage weist, Hilflosigkeit des Menschenbildes, der Plastik.
    Der Sumpf welcher erst die Lotus-Blume wachsen lässt.
    Geheimnis,
    das nicht zu früh der Menschheit,
    wie die Dampfmaschine einst in Griechenland,
    von der Steiner berichtet,
    die Weltenlenker ließen die Maschine, zur Unzeit entdeckt
    zusammen mit dem Erfinder verschwinden.
    So mag ohne "Christus" alleine dieser Hinweis von Steiner
    stärken, es gibt etwas, das den Sinn des Menschengeschlechtes kennt.......
    sonst wäre die Dampfmaschine in Griechenland nicht verschwunden......

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    1. Danke Herr Seler,
      Ihr Beitrag gefällt mir sehr gut...

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    2. Deine Gedanken gefallen mir ebenfalls, Ernst, aber in diesen cartoons hier, siehst Du denn in denen nicht diesen leicht grinsenden Hohn? Vergleich das doch bitte mal mit den Kruzifixen, die wirken doch auch -- zwar anders....

      Mal ganz abgesehen davon, was man da noch so drin ablesen kann.

      Es gibt da einen Bereich in mir, der wird beleidigt durch jenes "Grinsen", ich habe nicht gesagt, ICH fühle mich beleidigt.

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    3. Danke Stephan Birkholz,
      will die Gelegenheit nutzen,
      klar zu stellen, warum ich keine Frauen berühren wollte.
      Natürlich fühlte ich mich gerade zum Weiblichen sehr hingezogen (hatte keine Schwester).
      Ich wollte aber eine Frau erst berühren,
      wenn ich das Rätsel des Lebens gelöst hätte.
      Ich wußte noch nicht, das geht tatsächlich nur mit dem Weiblichen.......

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    4. Lieber Manfred,
      ich bin paff.
      Wir kennen uns ja nicht persönlich, trotzdem bin ich paff:
      "Vergleich das doch bitte mal mit den Kruzifixen,"

      Bitte, bitte, bitte, mehr denken!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Also, ein Kruzifix ist ein sehr kräftiges Symbol. Es war einmal in Amerika ein junger Mensch.
      Männlich. Nach seiner Schilderung war er bereits nach der "Geschlechtsreife" (Hinweis von Steiner)
      Er wurde von einem katholischen Priester in einen ganz schwarzen Raum gesetzt, es war ein Feiertag.
      Dort befand sich nur das Symbol, das Kruzifix.
      Es war "golden".
      Nichts war da, nur der goldene Leib.
      Er sollte sich darauf konzentrieren, was der junge Mann tat.
      Die Schwärze, der goldene Leib.
      Er schildert dann, wie es zu einem mystischen Erlebnis kam.
      Alles löste sich auf, ein blendendes, erhabenes Licht, weiter Raum.... .
      Trotzdem habe er sich dann von der Katholischen Kirche abgewandt.

      Ich weiß nicht, ob die Priester wußten, welches Erlebnis eintreten kann,
      wenn so mit dem Kruzifix meditiert wird.

      Meine Kritik mit dem Denken berührt etwas anderes.
      Bist Du noch ein Kind?! Sind Erwachsene noch Kinder?!
      Es geht doch darum, das Kruzifix wurde inflationär verwendet,
      während (nach unserem lieben Rudolf Steiner (dem wir so viel Wissen verdanken)
      in den frühen Zeiten des Christentums das Kruzifix nur im Sanktorium (hoffentlich habe ich jetzt das richtige Wort verwendet)
      zu sehen war und erst nach eingehenden Belehrungen der angehende Christ das Symbol sah.

      So geht Dein Hinweis daneben.

      Ich habe in meiner Vorbereitung, die ich teilweise "mit" dem blog hier betreibe,
      gestern die Verfassungsbeschwerde wieder gefunden, in welcher ein Sondervotum letztes Jahr aufzeigt,
      wie unser Rechtsstaat sich auflöst, weil sogar Verfassungsrichter sich nicht mehr an die Verfassung halten.
      Ich hatte schon vor längerer Zeit öffentlich in Rundschreiben darauf verwiesen, wie der Rechtsstaat sich auflöst.
      Bereits in der Verfassungsbeschwerde zum militärischen Einsatz im Inneren hat ein Verfassungsrichter,
      Herr Gaier, darauf verwiesen, wie sich das Bundesverfassungsgericht, es war sogar das "Plenum", also Erster und Zweiter Senat zusammen,
      die Verfassung bricht. Es sind nur "Spezialisten", welche das registrieren, was sich da im Hintergrund zusammenbraut.
      Insofern habe ich viel Sympathie für Steiner, gerade und trotz all der Wirrnisse.
      Denn er spürte zu seiner Zeit, was am Horizonte der Geschichte spürbar wurde.
      Er blickte tatsächlich tiefer. Las erst gestern von seinem Hinweis, wie die Kräfte der Meteoriteneinschläge
      aus den Meeren sich bemerkbar machen werden, er nannte die Jahreszahl 1933 und erst in der Überwindung
      des "Tieres" (was den Tieren nicht gerecht wird) wird dann der Ätherische Christus wahrgenommen werden können.
      Es ist keine Werbung, aber meine Traum-Vision mit den zwei Päpsten wird erhellend sein, gerade wegen
      der nun sogar von Verfassungsrichtern aufgezeigten Rechtlosigkeit eines bisher entwickelten Rechts,
      das dem römischen, dem Lateinischen entsprang und unsere Wir-kl-ich-keit formt.
      Eine Journalistin fragte mich letztes Jahr wegen Mollath, wie es ausgehen wird.
      Ich gab ihr nur bekannt, wie ich mich als sein "Ich-Bin" erlebte, die Türen sich öffnen werden,
      doch sagte ich auch, es kann sein, Weltereignisse werden die öffentlichen Aufregungen zudecken.
      Rein rational kann es der Bayerischen Regierung nicht daran gelegen sein, der Gerichtsprozeß findet statt
      und die Öffentlichkeit nimmt weiter an diesem Schicksal teil.
      Ich habe woanders angekündigt, vielleicht werde ich "aufkreuzen" im Gerichtssaal.....
      ...da fällt mir heiß ein, Jesus Christus stand vor einem Gericht... ...Regensburg
      Steiners Hinweis auf die Weltrose, Dornach, Heilige Odilie, Regensburg.

      Dank Deiner… …wir sitzen im Boot und solange keiner „bohrt“… .

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    5. Lieber Ernst,

      ...mir ist schon klar, dass das Kruzifix als Symbol bei Kindern anders wirkt als bei Erwachsenen, ich wollte nur verkürzt verweisen auf eine Wirkung an sich und habe dabei diesen nun "Kurzschluss" zwischen uns erzeugt, er war nur als ein Verweis gedacht.

      Und bei dem, was ich ansprechen wollte, da mag man nun denken so viel man will, es wird dann nicht viel ändern an dem, was ich gesagt habe. In meiner Betrachtung wäre es zumindest angebracht VOR dem (")Denken(") mehr Aufmerksamkeit der reinen Wahrnehmung zu schenken und das Denken dann daran anzuschliessen, auch wenn diese cartoons eine andere Reihenfolge ansprechen wollen.

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    6. ...wenns nicht so armselig wäre, dann wärs ja lustig. Aber Stefan Birkholz tröstet Dich ja...
      Wolfgang Stadler

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    7. Hallo Wolfgang,
      bis Du der mit dem "Bohrer"?!
      Nun, stimmt, wir müssen alle auch schwimmen können...... .

      Du weißt ja auch, der "Tröstergeist" wird die retten,
      welche Christus nicht erreicht......

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    8. Ich tröste niemanden, ich freue mich an denen, die hier wirkliche Gedanken entwickeln, denen man folgen kann (unabhängig davon, ob ich die Gedanken auch teile).
      Und etwas (aber nur ein gaaaanz kleines bisschen) amüsiere ich mich auch über so manche Zankapfelei der AnthropoZOFFie.

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  6. Ich freue mich sehr über die vielen neuen Cartoons, die auch immer zu passen scheinen. Sie sind intellektuell hochstehend, aber es kommt auch darauf an, was wir daraus machen. Deshalb ist es ja auch sehr freundlich vom Blog, sie hier zur Verfügung zu stellen, warscheinlich lebt das ja auch miteinander.
    Jedenfalls bringen sie pointiert zum Ausdruck "wie man es nicht machen sollte", "wie es nicht sein sollte" etc etc, gerade deshalb wühlen sie ja auf, wenn sie gut sind. Das liegt ja im Wesen von Satire, es liegt dann an uns, wie wir sie auflösen.
    Daher finde ich auch den Verweis von Ernst auf das Kruzifix passend. Man braucht auch tatsächlich eine gewisse innere Reife, um alles zu verkraften, denn sonst ist es z.B. verwirrend oder auch ablenkend. Für das eigene Seelenleben, wenn man es denn selbst gestalten will, wäre dann auch wichtig, richtig zu dosieren, und zu mischen...
    Eine Frage hätte ich auch noch: warum wollen denn atheistische Anthroposophen ihre Anschauungsweise oft als besonders ernsthaft oder tiefgründig anerkannt wissen?
    Ich sehe zur Zeit an kleinen Dingen zu Hause im Alltag, dass in der Allgemeinkultur weit weniger Verwirrung hierzu vorhanden ist. Beispiel Fernsehprogramm: die einen stehen auf Krimis und Fernsehdoktor, die anderen auf Phantasievolles, Buntes... Es gibt ganze Industriezweige, die das verinnerlicht und als normal verbucht haben. Man akzeptiert es und stellt sich darauf ein.
    Könnte mir vorstellen es liegt daran, dass innerhalb spiritueller Kreise selbst unter Freunden die eigene Haltung noch gegen irgendetwas verteidigt werden soll. "Draussen" nämlich geht es einem ja oft so, dass man sich begründen soll oder erklären, dann denkt man es wäre hier ebenso der Fall.

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  7. Ich finde, dass das eine liebevolle Karikatur ist, die ironisch auf die menschlichen Schwächen hinweist. Auch das ist Verlassenschaft Steiners - des „Meisters“ Frauen“ und ihr bühnenreifes Gerangel, vor allem nachdem der über allen thronende „Meister“ sich verabschiedet hatte.
    Welche Ehefrau hätte nicht auch Schwierigkeiten, mit der innig geschätzten und sehr Verehrten des Ehemannes zurecht zu kommen? Allzumenschliches auch bei den Steiners.
    Die große Ita - vor kurzem haben wir ihre Kreuzzugsphantasien kennengelernt, dass diesen auch Ermordungen folgen würden, hat sie vielleicht nicht bedacht - und der kleine Steffen. Ich habe hier im blog einmal eine Aufnahme mit der Originalstimme von Steffen gehört – das war recht peinlich. Alle im blog meinten einstimmig sinngemäß „wie lieb der doch ist, der Steffen“, ich hab nichts dazu gesagt, nur ein „aha“ gedacht.
    Es handelt sich sicherlich um besondere Menschen da oben in dem „Familienbild“, Menschen, die ich schätze und die auch ganz normale Klein-u.Großkrämereien pflegten.

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  8. @ Kerstin

    "Sie sind intellektuell hochstehend, ..."

    :-) Hat dir das dein Bauch gesagt?

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  9. ...tja, man lernt halt nie aus, und liebevoll ist sie jetzt auch noch -- :-(

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  10. Es ist schon recht vielsagend, mit welchem Eifer und welcher Hingabe hier im Privaten von Steiner und seiner nächsten Umgebung herumgewühlt wird. Fast schon so, als wäre man auf Trüffelsuche. Ganz nebenbei: Es dürfte bekannt sein, dass Schweine die besten Trüffeljäger sind. Sorry, ist nun mal so :-)

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    1. :-)
      Manche vergrabenen „okkulten“ Sachen riechen aber auch gar zu verlockend – die armen Schweine, sie haben nicht gelernt, dieser Versuchung widerstehen, im Gegenteil, sie wurden extra darauf trainiert...
      :-)

      Ich denke, wenn ich diese Karikaturen betrachte, (wieder mal) an Rilke, der über seinen Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ schrieb:
      »Diese Aufzeichnungen, indem sie ein Maß an sehr angewachsene Leiden legen, deuten an, bis zu welcher Höhe die Seligkeit steigen könnte, die mit der Fülle dieser selben Kräfte zu leisten wäre.«

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    2. Dieses "es ist schon recht vielsagend" ist mir in meinem bisherigen Anthro-Leben schon gefühlte zehnmillionen mal begegnet...
      Habe leider selbst noch nicht genug meditiert, um solch treffsichere Beurteilungen erzielen zu können.
      Egal was ich anschaue, alles gibt mir immer wieder neue Rätsel auf!

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    3. @anonym

      Weißt du nicht wie intelligent Schweine sind? Da kann sich so mancher Hund verstecken.

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    4. " Weißt du nicht wie intelligent Schweine sind? Da kann sich so mancher Hund verstecken."

      :-) Mag ja sein, dann sind das halt intelligente Schweine. Aber ich habe aber auch schon sagen hören: du dummes Schwein :-).

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    5. :-) Ja --- und das war dann allermeistens ein besonders intelligenter, kluger, um nicht zu sagen: geradezu weiser Mensch, der das gesagt hat - nicht wahr? :-)

      :-) Wie schön, ein Blödel-thread, sowas hab ich immer mal wieder vermißt... :-)

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    6. @Ingrid

      "Wie schön, ein Blödel-thread, sowas hab ich immer mal wieder vermißt.."

      Echt jetzt?
      Dann brauchtest du doch einfach nur irgendwo den Anfang zu machen, denn du bist doch sowieso allenthalben omnipräsent in den Threads (mit besonders intelligenten, klugen, um nicht zu sagen: geradezu weisen Bemerkungen). Da ließen sich leicht auch ein paar Blödelein einstreuen :-)

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    7. Hi, ich find Schweine süss. Sie sind übrigens im chinesischen Horoskop sowie unserer alten Götterwelt positiv besetzt, das Schwein (und das Pferd) ist das Reittier von Ingwaz.
      Klar kann man da wieder ne Karikatur draus machen.

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    8. :-) Ich bin’s nochmal... und kann jetzt nicht widerstehen, Euch auf Hans Sotins Van Bett aufmerksam zu machen; wem’s zu lang ist (wär aber schad!): meine Assoziation bezieht sich auf Min. 2.12.

      :-) LG, i.

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  11. Wenn die Götter den Tempel verlassen, dann ziehen die Demonen ein .

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    1. Raffinierte Biester. Manche tarnen sich sogar als KommentatorInnen!

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  12. I posted this comment on the Anthroposohy FB group where the English version appears.

    ----------

    Chris, since you are such an astute student of psychology, I know that you will appreciate Michael’s quite subtle and elegantly understated spiritual psychoanalysis of Rudolf Steiner here.

    We see Rudolf above them all longing to reconcile these two women. But is it not clear that they both represent two polar opposite aspects in his own psyche that he never reconciled within himself? Why else would he become so deeply entangled with them, except for them to embody his own personal soul dynamics?

    The over-arching ambition of Ita Wegman represents Rudolf Steiner’s own Superiority Complex [Überlegenheitskomplex], his own stupendous ambition to become a healer of humanity’s ills as an over-compensation [Überentschädigung] for the opposite pole --- which is Marie Steiner representing his own deep Inferiority Complex [Minderwertigkeitskomplex], with its seething jealousy and envy for anyone daring to compete with his own ambition and actually surpassing him.

    And look which side he chose at the end of his life. With Ita by his deathbed, Rudolf Steiner died, attended to by his Superiority Complex over all others because he had banished his Inferiority Complex, Marie, who was doing speech and eurythmy in Stuttgart as he crossed the threshold in Dornach.

    The rest, of course, is history, which most Anthroposophists do not wish to recall at all.

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  13. Man kann Albert Steffen viel vorwerfen (gerade dann, wenn man nicht gerade einen leerstehenden Betonklotz und ein paar Dutzend zerstrittene Jugenstil-Hippies am Ärmel hat), aber eines ganz gewiss nicht: Irgendwelche Machtansprüche verfolgt zu haben.

    Steffen hat in vielen seiner Bücher, die heute so schemenhaft und leblos erscheinen, Dornacher Erlebnisse nachgezeichnet. Nicht als überhöhte Mysteriengeheimnisse im Stile Rudolf Steiners, Steffen hat die realen Sorgen, Nöte und Anliegen der einfachen Leute der Eurythmistin, der Haushälterin, usw., der Leute, die er beobachten konnte, und die sich an ihn gewandt haben, diskret und ruhig skizziert.

    Das war sein Verständnis von "therapeutischer Dichtung", das war seine Form von "esoterischen Betrachtungen karmischer Zusammenhänge": Als persönliche, begleitende Hinwendung zu ganz realen Schicksalsformen.

    Steffen wollte nicht "erster Vorsitzender" werden, Steffen hat oft versucht, diesen Posten wieder loszuwerden. Niemand wollte ihn haben. (Und auch heute wäre niemand mit Verstand bereit, solch einen Posten freiwillig einzunehmen.)

    Sicherlich sind die Werke Steffens heute schwer geniessbar. Sicherlich war es seltsam, sich nach der Gründung der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung quer zu stellen, dann aber später ein ganz ähnliches Konstrukt für die eigenen Werke zu bilden. Konsequent ist das nicht gerade. Aber auf seine persönliche Art und Weise eben redlich: Er fand es wohl doch ganz gut.

    Steffen hat den "Geistesforscher" durch den "Dicher" ersetzt, der dieses denkt, jenes forscht. Und das war wohl noch sein grösster Akt der Redlichkeit. Nicht nur sich selber gegenüber, sondern auch gegenüber seinem Vorgänger.

    Steffens Alterswerk "Steige auf den Parnass und schaue" ist tief von christlicher Spiritualität durchdrungen, so wie Steffen sie verstand: Nicht in historische Mythen geformt, sondern im Erleben des Moments. Und gleichzeitig bilden diese Gedichte auch eine ganz bewusste Antwort auf die Inhalte der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft.

    Mit dem Tod von Gunther Wachsmuth und Albert Steffen 1963 ging eine Ära zuende. Rücklickend ist es ein Wunder, das diese Menschen so lange durchgehalten haben, sich täglich mit Schmutz und Dreck bewerfen liessen. Egal, ob einem Goetheanumstudenten das Fahrad gestohlen wurde, egal, ob irgendjemand karmische Schauungen zu haben meint, egal, ob die Waldorfschule gerade mal wieder vor der Pleite steht: All dies landete auf deren Schreibtischen. Und zwar täglich.

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    1. Lieber Anonym,

      danke.
      Ich habe schon lange das Gefühl, daß wir uns alle heute nur sehr unzulängliche Vorstellungen machen über diese schwierige Zeit.
      Michaels Karikatur scheint mir die gängigen diesbezüglichen Vorstellungen „in a nutshell“ zu präsentieren. Das macht sie nicht „richtiger“, aber es macht sie bewußt - und mit deutlich Ausgesprochenem kann man sich sehr viel besser auseinandersetzen als mit unterschwelligen oder ganz unbewußten „Annahmen“.

      Das, was Du sagst, entspricht so ziemlich dem Eindruck, den ich selbst bisher von Albert Steffen habe.
      Aber ich hätte mich nicht getraut, das in Worte zu fassen – denn ich habe bisher noch kaum etwas von oder über ihn gelesen, sondern nur einige Lieder nach seinen Texten gesungen.
      Umso mehr freue ich mich über Deine Worte.
      Danke.

      Herzlich,
      Ingrid

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  14. Noch eine Nachbemerkung zur Ära von von Sivers-Steiner und Steffen: In den 30-er und 50-er Jahren haben es diese Menschen mit den geringen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen, tatsächlich geschafft, das Goetheanum an die Spitze der Weltkultur zu stellen.

    Weltausstellung in Paris. Welturaufführung des ungekürzten Faust. Welttournee des Eurythmieensembles. Welturaufführungen von Steffen-Dramen, parallel in Zürich und am Goetheanum. All dies unter Beteiligung der Weltpresse.

    Diese Dinge hat Rudolf Steiner zwar vorbereitet mit seiner Tätigkeit, aber das ist etwas, was von Sivers, Steffen und Wachsmuth ganz alleine auf die Beine gestellt haben. Heute ist die anthroposophische Szene um ein Hunderfaches grösser und doch gelingt so etwas nicht.

    (Im Übrigen ist dies die Erklärung, weshalb Marie Steiner in den 30-er Jahren so viele seltsame Steiner-Einzelausgaben ("Heftchen") unter zum Teil bizarren, aber zugkräftigen Titeln herausgegeben hat. Das war nämlich zu der Zeit eine vergleichsweise sichere Einnahmequelle um die Gehälter für die künstlerischen Mitarbeiter bezahlen zu können. Das hatte aber das bis heute andauernde Problem zur Folge, das man sich ausserhalb des Goetheanums mit den Nachschriften längst verjährter Mysterien beschäftigt hat, und im Goetheanum mit der aktuellen Weltkultur.)

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Egoistisch am meisten gelesen: