Willkommen im Ghost Club. Adriana Koulias über Judith von Halle

Die australische anthroposophische Bestseller- Autorin Adriana Koulias beschäftigt sich im Rahmen eines neuen Projekts mit den okkulten Besonderheiten, Bewegungen und Impulsen Ende des 19. Jahrhunderts: "As to the black magic aspect - I am doing a lot of research at the moment on Occult Movements of the 19th century, particularly with regards to the 8th sphere, mesmerism, somnambulism, mediumism, spiriticism etc because I'm writing about this in my new book Ghost Club and the Devil's Alphabet." Im Verlaufe dieser Recherchen hat sie sich nochmals intensiver mit den Arbeiten Judith von Halles auseinander gesetzt und hat ihre persönlichen "Arbeitsergebnisse" in einer internationalen anthroposophischen Facebook- Gruppe veröffentlicht.

Sie kommt dabei zum Resultat, dass von Halles Arbeiten im Kern nicht anthroposophischer Art sind, ja sogar anthroposophisches Arbeiten unterminieren. Koulias stimmt daher Sergej Prokofieff, dem ehemaligen Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, zu: "In my independent estimation, Sergei Prokofieff is correct in his conclusions about Judith von Halle's work. Her work is not Anthroposophical in its very essence and in many ways it is counter Anthroposophical and I will now give some indications why, here, which I will hopefully be in a position to elaborate in the future."

Koulias sieht die Methoden von Halles im Rahmen mediumistischer Experimente, wie sie vielfach auch am Ende des 19. Jahrhunderts propagiert wurden: "Mediumistic experiences, hypnotism, mesmerism are a relic of this past initiation method and they all rely on old soul forces which are in decline since the advent of the clear thought and particularly since the advent of the consciousness of modern times, which would have our will light up in us as a conscious experience." Das Besondere bei von Halle sieht sie in ihrer totalen Unfähigkeit zu essen und zu verdauen, wodurch ein organgebundenes Hellsehen archaischer Art möglich wird: "In JVH's case organs of digestion used as organs for visionary clairvoyance, may become unable to do their normal work - hence one is unable to digest food."

In den Worten Rudolf Steiners, auf den sich Koulias bezieht, besteht die Grundlage solcher mediumistischer Eingebungen wie bei von Halle im krankhaften Losreissen astralischer von der und Bindung ätherischer Kräfte an die physische Grundlage: "According to Rudolf Steiner visionary experiences along these lines come from an abnormal and diseased connection of the physical body to the etheric body - a binding of the etheric body with the physical body in which the Astral body participates as far as the Sentient soul, but not the conscious ego in the intellect. Hence the stigmata. The binding of etheric and physical."

Dieses Losreißen und Binden verläuft unterhalb der langwierigen, aber realen inneren Arbeit moderner Geisteswissenschaft, in der immer mit vollem Bewusstsein und in moralischer Eigenverantwortung an der Leiblichkeit gearbeitet wird. Wie Koulias in ihrem Beitrag näher erläutert, ist das visionäre Element bei von Halle im Gegensatz dazu unterhalb der Linie bewusster geisteswissenschaftlicher Arbeit. Es hat ein stark suggestives Element (auch für die Anhänger), das anthroposophisches Arbeiten schlechthin unterminieren und korrumpieren könnte: "I also feel a great compassion for JVH. The most terrible thing in all of this is that some Anthroposophists have, unfortunately, taken a diseased past state and confused it with a healthy future state and compounded her illness. This sad situation has led to a grave danger not only for JVH but for Anthroposophy should it be associated with her visions, because such an association might lead to the seizure of the soul of the inspiring being of Anthroposophy by the adversarial powers which can then be taken to the 8th Sphere."

Kommentare

  1. Da Michael erneut einen Hinweis auf Frau Halle liefert, der diesmal noch dramatischer ausfällt, - achte Sphäre - ein Gedanke, der in den letzten Tagen auftauchte und allen Anhängern von Frau Halle zeigen kann, wie wenig sie ihren Verstand gebrauchen:

    wir wissen durch Steiner, wie Christus durch die Taufe in den Körper des Jesu einzog, wie Christus in der Überfülle seines göttlichen Wesens die Wunder vollbrachte, wie im Laufe der Jahre immer mehr diese göttliche Kraft abnahm, bis Christus ganz Mensch wurde, ohne göttliche Kraft war, bis er gekreuzigt wurde.

    Also, die "Dämonennägel" auf die sich Frau Halle als Notwendigkeit für eine Kreuzigung ausspricht, hätten nur Sinn, wenn eine Kreuzigung am Anfang der drei Jahre der Christuswesenheit im Körper stattgefunden hätte, wenn also die Göttliche Kraft noch ganz im Christus wirksam gewesen wäre.
    Wobei ich intuitiv davon ausgehe, die Dämonenkraft hätte keine Chance gehabt, da das Dämonische letzten Endes Teil des Ganzen ist.

    Frau Halle geht also in ihrer eigenen Logik fehl: es hätte keine geistige finstere, schwarzmagische Kraft benötigt, Christus zu töten. Auch, weil wir durch Steiner wissen, der Kelch im Garten Ghetsemane symbolisiert, Christus wäre fast schon vor der Kreuzigung gestorben, deswegen das Blutschwitzen und der Ausspruch von Christus: "Dein Wille geschehe", was eben Gott mit ihm plane.

    Tatsächlich gilt es, menschliche Vernunft walten zu lassen und sie so zu verstehen, im Menschen selbst (um alte Begriffe zu verwenden) "adelt" sich "Gott", denn Vernunft ist wie Kunst eine durchaus objektive Aussage und Darstellung. Gott erkennt sich im Menschen in der Vernunft und mit dieser kann der Mensch das Werk Gottes zu höherer Wirklichkeit verhelfen, wie es "Gott" selbst - ohne Mensch - nicht kann.

    Das wäre der Beginn eines neuen Religionsverständnisses und so der Umweg über das Nicht-denken von Frau Halle, wie ein Gegenpol zur Geisteswissenschaft Steiners wiederum ein positiver Aspekt des Negativen.

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    1. Ich denke, die schwarzmagische Macht wirkte im Kindermorden des Herodes I: "Die griechisch-orthodoxe Liturgie nennt 14.000 ermordete Knaben, die syrische 64.000, während mittelalterliche Autoren bis zu 144.000 Opfer annahmen."

      Dieser Text stammt aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon http://www.heiligenlexikon.de/Literatur/Kindermord_in_Bethlehem.html

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    2. Durch den Hinweis auf die verschiedenen Zahlen ist eine Erinnerung, der Hinweis auf die Kindesmorde in der Bibel sind umfassender - wohl schwarzmagisch - zu verstehen, aber nicht so zahlenmäßig. Es ist auch davon auszugehen, die Feinde des Christus hatten "ihre Möglichkeiten"; das Töten "aller" Kinder "schmeckte" mir als Kind, der von den biblischen Geschichten hörte, nicht.
      Muß aber noch recherchieren.
      Fand hierbei vorerst diesen interessanten Text.

      http://bdn-steiner.ru/cat/Beitrage/D105.pdf

      der indirekt auch zu Frau Halle passt, Brief von Steiner an Rittelmeyer vom 1.Mai 1914, Seite 7

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    3. Das Drama Rudolf Steiner lässt sich - für mich - erst jetzt richtig erahnen, nach dem Lesen des gefundenen Dokuments.
      Auf Seite 62 Rudolf Steiner wörtlich zu einer Referentin: "Die Leute behandeln mich wie einen Stiefelputzer".
      So äußerte sich Rudolf Steiner zu Anthroposophen
      - während gerade im Deutschlandfunk Morgenstern so dargestellt wird, als habe er einen "Ersatzvater" bei den Anthroposophen gesucht -

      In dem Dokument kommt auch heraus, warum der Brand des Goetheanums in Wahrheit Steiners persönliche Misere ist, das auseinanderfallen zwischen AAG und CG, auch in wirtschaftlicher Sicht. Wenn von heute auf Morgen Hunderte Mitglieder von der AAG zur CG wechseln, weil es halt dort familiärer, menschlicher, wärmer zugeht, dann sah sich Steiner letztlich, ja als was, als "Zauberlehrling" wie im Faust?!
      Hat er selbst ein Fiasko heraufbeschworen,
      mit all der Esoterik
      und empfand er sich nur als "Stiefelputzer",

      ja, ich zerriß zurecht meinen Mitgliesausweis mit jungen 23 Jahren!

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    4. Zur Klarheit: ich zerriß den Ausweis, weil ich keine Herzen fand, nur Menschen, die Esoterik spielten......
      eine gehobene, bürgerliche Scheinwelt, Illusionen....

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  2. Ich weiss nicht ob Prokofieff sich geschmeichelt fühlt mit der Zustimmung dieser Belletristikschriftstellerin.
    Im Osternheft von „In Beweging“, herausgegeben von der niederländischen Abteilung der Christengemeinschaft, steht ein Artikel über Anna Katharina Emmerick von Bastiaan Baan, Leiter des Priesterseminars in Spring Valley. Er spricht sich sehr kritisch aus über Prokofieffs abweisende Stellungnahme Anna Katharina Emmerick gegenüber. Er schreibt „Dabei wird von Anfang an klar dass Prokofieff sich kaum mit Quellenforschung befasst“.

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    1. »Dabei wird von Anfang an klar dass Prokofieff sich kaum mit Quellenforschung befasst.« (Bastian Baan)
      Das ist bisher auch mein Eindruck.
      Dazu kommt, daß Sergej O. Prokofieff sich oft in sehr eigenartiger Weise auf Quellen bezieht, seien es nun Stellen aus der GA Rudolf Steiners oder auch Texte Judith von Halles: wie oft habe ich einen in einer Fußnote angegebenen Vortrag nachgelesen und gestaunt, wie selbstverständlich SOP seine eigenwillige Interpretation als einzig mögliche Lesart darstellt (ohne das wörtliche Zitat anzuführen) und dann im weiteren Schlüsse aus seiner Lesart zieht, sich dabei immer weiter vom Originalwortlaut entfernend...

      Ein kleines Beispiel dafür sind die „Dämonennägel“, die Ernst Seler immer wieder erwähnt (JvH: „Das Christliche aus dem Holze herausschlagen“, S 48 - 52).
      In seinem „Zeitreisen“-Buch (S 29) schreibt Sergej O. Prokofieff dazu:
      »... ist es eine völlige Illusion zu glauben, dass nur durch ein paar Nägel (auch wenn sie magisch präpariert gewesen wären) der Logos, welcher der Schöpfer der ganzen Welt ist, «seine Göttlichkeit verlieren» könne…«
      – und suggeriert damit (was Ernst Seler gern wiederholt), Judith von Halle wäre dieser Illusion erlegen, würde Derartiges also glauben.
      Aber davon schreibt JvH nichts. Sie schildert, wie diese Nägel, ihrer Anschauung nach, tatsächlich zur Kreuzigung Jesu Christi gebraucht worden seien, und (ganz im Gegenteil zu dem von SOP Suggerierten!), daß die von den Schwarzmagiern gewollte Wirkung eben nicht eingetreten sei – ganz deutlich sagt sie:
      »Wir wissen, daß die Liebe-Kraft Christi am Ende größer war als die schwarze Magie der Nägel.«

      Ob das, was JvH hier schildert, nun wahr ist oder bloße Phantasie oder Sinnestäuschung oder was auch immer, das kann ich nicht beurteilen – ich war damals (jedenfalls soviel ich heute weiß ;-)) nicht dabei und kann auch nicht auf „Zeitreisen“ gehen.
      Aber ich bin Judith von Halle sehr dankbar dafür, daß sie es vollkommen deutlich macht, welche Schilderungen in ihren Büchern aus ihrer eigenen Erkenntnis (auf Grundlage ihrer „Zeitreisen“) stammen und wo sie Rudolf Steiners Mitteilungen referiert.
      Ich wünschte mir, SOP (und auch Ernst Seler ;-) ) würde ebenso deutlich kennzeichnen, was seine eigenen Erkenntnisse oder Schlußfolgerungen sind und was Rudolf Steiner (oder sonst jemand) tatsächlich gesagt oder geschrieben hat.

      Bei JvH finde ich jedenfalls wesentlich weniger „Suggestives“ als bei SOP - bei ihr weiß der Leser jederzeit, woran er ist, und kann selbst entscheiden, ob er etwas von dem, was sie sagt, glauben will oder nicht (ich selbst glaube, wie schon des öfteren erwähnt, weder JvH noch auch Rudolf Steiner, wo es um Dinge geht, die ich nicht nachprüfen kann; es genügt mir, das Mitgeteilte für möglich zu halten und abzuwarten, ob sich in meinem Leben etwas ergibt, das mir Gewißheit schafft).

      Übrigens schrieb Adriana Koulias vor bald einem Jahr (in einem Blogkommentar in ihrem Blog):
      »… there are many points of view to any particular mystery - at least 12, so I don't discount either Emmerich's nor would I discount Von Halle's had I read it, because I think no one can say whether something is truly accurate until they have seen all twelve and I haven't, have you?
      R.S thankfully added a fifth and people found it very confronting because it challenged their 'view' but open mindedness is one of the most important requirements in spiritual development as we know.«


      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    2. Ist 'SOP' für Sergej O. Prokofieff ein absichtlich gewähltes 'Teekesselchen'?
      'SOP' steht in vielen wissenschaftlichen/technischen Disziplinen für
      'Standard Operating Procedure' (Standardarbeitsanweisung).

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    3. :-) Oh - das wußte ich nicht.
      Nein - es war kein bewußt gewähltes „Teekesselchen“ (auch wenn es irgendwie passen würde ;-)), „SOP“ ist, soviel ich weiß, die (auch von seinen „Anhängern“ verwendete) übliche Abkürzung für „Sergej Olegowitsch Prokofieff“.

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    4. Man kann niemanden abhalten, an schwarzmagische Zaubernägel zu glauben, der das unbedingt möchte, aber es macht eher den Eindruck, einem Spiderman- Comic entsprungen zu sein, als dem Neuen Testament. Mein ernsthaftes Bedauern für Menschen, die dieses unterirdische Niveau mit Spiritualität verwechseln.

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    5. :-) Naja.
      Ahriman ist ja wohl auch irgendwie „unterirdisch“, nicht wahr? (man denke an die Plastische Gruppe…)

      Mein Bedauern gilt den Menschen, die alles, was sie nicht sofort selbst zweifelsfrei überprüfen können, entweder glauben oder verwerfen müssen…

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    6. Da Ingrid meinen Namen erwähnt:

      auf diesem blog wurde bereits früher der link gesetzt, der den Originaltext von Judith von Halle
      und den Dämonennägeln aufzeigt. Jeder kann sich sein Urteil bilden:

      http://www.perseus.ch/wp-content/uploads/2012/03/Rudolf-Steiner_Stockholm.pdf

      Auf Seite sieben ist die Textprobe mit Originalworten von Frau Halle, z.B.:

      „Durch das schwarzmagische Ritual war in jene drei Nägel eine soratische Macht eingezogen, die bewirken wollte, dass der Gott Christus im menschlichen Jesusleibe nicht in den Tod, das heißt also in seine Erdengeburt eingehen und damit nicht die Erlösung der Menschheit einleiten könne, sondern im Jesusleib am Kreuzesholz verhaftet bleiben müsse. Er sollte sein göttliches Werk, den Tod zu beleben, nicht erreichen, indem die Nägel den göttlichen Erlösergeist im Fleische des Jesus von Nazareth festhielten, damit er so in den Tod eingehen müsse wie alle Menschen der vorchristlichen Zeit und damit den Einflüssen Ahrimans anheim fiele. Durch diesen Akt sollte der Gott, der gekommen war, um für die Menschheit ein Opfer zu bringen, dessen er selber nicht bedurfte, seine Göttlichkeit verlieren, ja nie wieder sich ausweiten können zu Seiner eigentlichen Herrlichkeit und unbegrenzten Weite. Der Vater sollte den Sohn verlieren und damit das Menschengeschlecht.
      Als der Christus-Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, war der Nagel der linken Hand derjenige, der unter besonderem Einfluss des Inders stand, welcher von Osten gekommen war. Der Nagel der rechten Hand war der, der unter dem westlichen Einfluss des Amerikaners stand, und der Nagel für die Füße
      unterlag dem von Süden kommenden Einfluss des Afrikaners.“

      Frau Halle „winkt“ mit „Ahriman“, da sind die Anthroposophen besonders anfällig, durch Steiners Hinweise.

      Bei der Recherche findet sich nun ein Text von Rob Steinbuch, sogar auf „egoistenblog“:
      http://www.egoisten.de/pix/stigmata.pdf

      Ich bleibe dabei, wie Frau Halle in ihrem ersten Buche suggestiv dem Leser schreibt, Christus wirke durch sie direkt auf den Leser das wirkt wie Herr Haugen, der dem Kaiser von Österreich weismacht…. .

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    7. Ernst Seler sagt:
      »Ich bleibe dabei, wie Frau Halle in ihrem ersten Buche suggestiv dem Leser schreibt, Christus wirke durch sie direkt auf den Leser …«

      Das ist in meinen Augen ein weiteres Gerücht, das unbedacht verbreitet wird und sich dabei immer mehr vom Originaltext entfernt.
      Denn meiner Ansicht nach sagt Judith von Halle in ihrem „Selbstzeugnis“ so ziemlich das Gegenteil von dem, was offenbar bei ihren Gegnern angekommen ist:
      »Schauen Sie bitte nicht mich als einen Menschen an, an dem ein schier unerklär­liches Wunder wirkt. Bitte schauen Sie auf die geistigen Tatsachen, die diesem Phä­nomen zugrunde liegen. Jede Darstellung über die Ereignisse soll nicht meine Person in den Vordergrund rücken.«
      Sie bittet also ausdrücklich darum, von ihrer Person abzusehen, sie nicht in den Vordergrund zu rücken und stattdessen auf die geistigen Tatsachen zu blicken, losgelöst von ihrer Person.
      Es kann natürlich keine Rede davon sein, daß der Christus direkt durch sie auf ihren Zuhörer oder Leser wirkt.
      Sondern der Christus wirkt dann in mir, wenn ich mich (frei!) entscheide, mich mit ihm auseinanderzusetzen, mich ihm zu öffnen – wie immer man das auch nennen will. Dazu braucht es keinen menschlichen Vermittler.
      Judith von Halle weiß das natürlich, und sie sagt es auch ganz deutlich, zum Beispiel in ihrem ersten Templer-Band. Da heißt es (S 40):
      »Was die Jünger, was die Ur-Christen über die Wirklichkeit des kosmischen Christus wussten, das kann der Mensch ausschließlich durch die eigene Erfahrung wissen – so wie es auch die Jünger zur Zeit des Lebens Jesu unmittelbar erfahren hatten –, und diese eigene Erfahrung kann nicht vermittelt werden durch eine Lehre. Es kann die Kunde vom Auferstandenen zwar verbreitet werden, gewusst werden kann sie nur durch ein paulinisches Erlebnis, durch die eigene Erfahrung des einzelnen Ich.«

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  3. Ernst Seler. Es handelt sich hier um den Brief von Rudolf Steiner an Friedrich Rittelmeyer vom 1. Mai 1914, über Herrn Haugen. Diese Person hatte der AG Vorstand ausschliessen müssen, weil er sich so benommen hatte dass Rudolf Steiner sprach von "Verhalten dass auf Psychismus gebaut war". Herr Haugen war also ein psychiatrischer Patient. Und mit einer derartigen Person wollen Sie Frau von Halle vergleichen?

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    1. Sehr geehrter Herr Steinbuch,

      ich bin leider bis jetzt erst zur Seite 24 gekommen und da wir ja letztlich öffentlich schreiben, sind meine Worte dementsprechend.
      Ich danke zutiefst dem Schicksalsmoment, durch Herrn Eggert, einem ehemaligen Mitglied der AAG, indirekt durch das Forschen nach "Kindesmord" und "Rudolf Steiner“, zufällig auf das angegebene Dokument gestoßen zu sein.

      Es tat weh, so in die Geschichte der AAG einzutauchen, weil sich nun mehrere Rätsel, Fragen lösen, aber auch - mir - aufzeigt, warum ich 1973 bewußt den Mitgliedsausweis öffentlich im Speisehaus zerriß. Ich habe Herrn Kurt Theodor Willmann ausdrücklich meine Motive mitgeteilt, auch, daß es kein Austritt aus der AAG bedeutet, sondern "meine" Bedingungen an die AAG, so wie der Zentralvorstand oder Vorstand durch "Anerkennung" einer Person die Mitgliedschaft der AAG gewährt, so wie sich das aus dem "Dokument" klar ergibt. Eine Aberkennung meiner Mitgliedschaft der AAG habe ich bis heute nicht erhalten und selbst keinen Austritt aus der AAG erklärt. Ich stelle das öffentlich noch einmal klar.

      Ich lerne nun dank des Schicksalsmomentes des Beitrages von Michael und meinem Erforschen eine ganz neue Seite an Steiner kennen. Er wirkt (bis Seite 24) durchaus souverän, erkennt, wie das Problem nicht Herr Haugen ist, sondern eigentlich die Schwäche der Mitglieder der AAG. Steiner erkennt richtig. Weil die Mitglieder der AAG zu schwach waren, mußte Herr Haugen von der Mitgliedschaft entfernt werden. Es zeigte sich also ein Mangel in der AAG, das war der Grund des Ausschlusses. Soweit ich mich jetzt erinnere, sprach Rudolf Steiner von "minderwertiger Psychopath" und meint Herrn Haugen. Steiner ist kein Psychiater, deswegen handelt es sich nicht um einen "psychiatrischen Patienten" bei Herrn Haugen wie Sie schreiben. Was mir missfällt ist der Hinweis auf "Zigeunerblut", als wäre das etwas Negatives. Das Wort stammt nicht von Steiner, Elise Wolfram: "Weil er Zigeunerblut in den Adern hat, rutscht er einem immer durch die Lappen." Seite 19

      Steiner sagt dazu nichts. Bin jetzt erst auf Seite 24, muß noch weiter forschen, doch zeigen die Texte, ein Hauptproblem für die MitgliederInnen der AAG sind einfach der Umgang mit Inkarnationen, die Sucht, zu wissen, wer wer war. Ich lernte das in Ausgiebigerweise mit Herrn Suhrmann kennen, der mittlerweile aus der AAG ausgetreten ist. Er hat Jede und Jeden einer historischen Figur zugeordnet, ähnliches machte ein Herr DeGande, der gegenüber meiner Person meinte, er wisse, wer ich im Mittelalter war. Das hat mich aber nicht interessiert, weil mit all diesem "Zeugs" nur Machtspiele einhergehen, weiter "Wirtschaftsspiele" begründet werden, Menschen von ihren angeblichen esoterischen Leistungen dann Leben wollen. Ich wiederhole hier nicht, was sich mir von der leidgeprüften Seele von Frau Halle innerlich ergab, als Grund für ihre Stigmata und ausdrücklich betone ich, es gibt keinerlei psychiatrische Fälle sondern nur Menschen, welche in einer gewissen Not sind und sind wir ehrlich, wir sind es alle auch, keiner ist ausgenommen.

      Wenn ich einen Vergleich mit Frau Halle mache, dann nur im Sinne der angeblichen Vorinkarnation der "Schnitzerin" von Frau Halle, das sie in der AAG "interessant" macht und insofern passt das "Dokument" von damals auf die jetzige Situation der AAG….. .

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    2. Guten Tag, Ernst Seler, Sie schreiben: "...dann nur im Sinne der angeblichen Vorinkarnation der "Schnitzerin" von Frau Halle, das sie in der AAG "interessant" macht und insofern passt das "Dokument" von damals auf die jetzige Situation der AAG..."
      Wer hat gesagt, dass Frau von Halle eine Vorinkarnation als Schnitzerin hatte, sie selber? Und wenn es so wäre, warum soll es sie in der AAG "interessant" machen?

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    3. Nachdem ich das Dokument zu Ende lese, klären sich auch die Aufregungen um Frau Halle. Ihr Fall ist ähnlich wie Herr Haugen. Sie hat eigene psychische Dinge, welche sie einsetzt und eine Anzahl von Anthroposophen zu faszinieren beginnt, keine Streicheleinheiten auf die Wange, wie Herr Haugen, sondern okkulte Streicheleinheiten des Mitwissens der geheimsten Dinge. Das klebt an der Seele, vernebelt den Geist.

      Ich sah gestern gezielt auf Arte "Bram Stokers Dracula".
      Der Film war interessant gemacht, er verdeutlichte wie die Wandlung am Altar, das Trinken des Blutes Christi aus dem Kelch in umgekehrter Form mit den Vampir-Vorstellungen zusammenhängt, sogar klagende Kinderstimmen, Anspielung auf Herodes, die Kindermorde, welche als schwarz-magisches Ritual zu verstehen sind (Steiner wies auf eine Gestalt des Mittelalters hin, die so etwas praktizierte). Der Film veranschaulichte, wie Kreuzessymbol, Schwert, all das Magische Getue ein Zusammenspiel ist, eine wüste christliche Orgie in der Nachäffung der Vampir-Anschauung. Das Übel, so wird es dargestellt, ist das Blut-Trinken, wie es am Altar geschieht.

      Wie das in die Gegenwart hineinwirkt, zeigt heute ein Beitrag der MZ.
      „Von einem Vampir gebissen“
      http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/amokfahrer-bin-ein-gluehender-komet/1041151/amokfahrer-bin-ein-gluehender-komet.html#1041151

      Das ganze Drama erschüttert die Stadt Regensburg. "Der" Film ist Realität. Interessantes Detail, der Autofahrer wurde just vor dem Landgericht von der Polizei entdeckt, verfolgt, was die Geschwindigkeit erhöhte. Vor jenem Landgericht hatten fast auf dem Tag genau auch ca 20 Strafverteidiger in ihren Schwarzen Roben für die Freiheit des ehemaligen Waldorfschülers Mollath demonstriert.

      Also die "Schwarzmalereien" mit den „Dämonennägeln“ von Frau Halle, werden irgendwie in der Realität "filmisch"..... . Wer übernimmt, bestimmt die Realität?!

      Wir sind an dem Punkt, wo die Geisteswissenschaft das persönlich-hobbymäßige verlassen hat.
      Die ehem. Waldorfschülerin und Opernsängerin Ursula Prem schaltete gestern auf „Freitagskolumne“ einen Beitrag frei, in welchem eine mail des Datenschutzbeauftragten Hamburgs wiedergegeben ist. Die Anthroposophen erkennen gar nicht, wie sich das fünfte, das sechste Mysteriendrama Rudolf Steiners sich in der Gegenwart abspielt, ganz so, wie es der Vorstand 1973 im Großen Saal im Goetheanum verkündet hat: "wir sind in der Gegenwart..... .".
      Diesen damaligen Hinweis des Vorstandes der AAG nahm ich ernst.

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    4. Mit "Dokument" ist dieser Text gemeint:

      http://bdn-steiner.ru/cat/Beitrage/D105.pdf

      Sehr geehrter Herr Frank Thomas Smith,
      als ich Steiners Worte unter obigem link fand, die Hintergründe zum Fall Haugen, wurde klar, wie verheerend der Fall Judith von Halle innerhalb der AAG wirken muß. Die Verhältnisse haben sich nicht grundlegend geändert. Wie damals verfallen einige MitgliederInnen der AAG den okkulten Sensationen, wie sie auch Herr Haugen einsetzte.

      Ich bin nur zufällig durch den Beitrag von Michael Eggert nun auf die Worte Steiners durch Internetrecherche gestoßen. Es offenbart sich mir die gesamte Tragik der AAG, welche eigentlich nach dem Tode Steiners nur zugedeckt wurde. Als ich 1972 Mitglied der AAG wurde, im Sommer 1973 die Mysteriendramen während einer Mitgliedertagung erlebte, dann die Herbsttagung und die Weihnachtstagung war zwar ein Aufbruch zu erleben, jedenfalls äußerte sich der Vorstand "okkult", indem er uns auf das Wiedererscheinen Steiners, Nietzsches und Morgenstern vorbereitete, von einer großen Menschheitskatastrophe 1998 erzählte...... doch der Aufbruch setzte sich nicht fort.
      Die einzige Katastrophe, welche ich erkenne, ist,
      den menschlichen Verstand nicht einzusetzen.........

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    5. Die phänomenolgische Beschreibung ist ein guter Weg zu echter Erkenntnis!
      Die ausgesprochen grosse Gefahr dabei ist allerdings, dass man sich in Analogiespielen verliert und die Phänomene zu stark auf Grundprinzipien zu reduzieren versucht...

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    6. »Wer übernimmt, bestimmt die Realität?!«
      :-) Gute Frage.

      Ich wiederhole daher die immer noch unbeantwortete Frage, die Frank Thomas Smith an Ernst Seler gerichtet hat:
      Wer hat gesagt, dass Frau von Halle eine Vorinkarnation als Schnitzerin hatte, sie selber?

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    7. Wenn der Vorstand der AAG 1973 den Mitgliedern bekannt gibt, sie befänden sich nun im fünften Mysteriendrama, also alles (echte Leben) ist Teil der Dramen Rudolf Steiners, dann kann dies tatsächlich irgendwie gefährlich gewesen sein, was der Vorstand zu verantworten hat. Der Hinweis bezieht sich auf das Schicksal der AAG, danach gilt dieses "Grundprinzip". Ich habe dies persönlich vernommen und danach gelebt, bis in die Gegenwart.... .

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    8. Sehr geehrter Herr Frank Thomas Smith,

      Ihre Frage nach der Vorinkarnation von Frau Halle regt nun auch Dritte (Ingrid) an.
      Die Frage rührt innerhalb der Mitglieder der AAG viele Mitglieder und es erinnerte mich der Fall des Norwegers Haugen, wie ein Déja-vu mit Frau Halle. Da meinte ein Mitglied dies und das,
      bis am Ende Steiner das als Illusion kennzeichnete und doch wandert die Geschichte weiter.
      Ähnliches erleben wir nun mit Frau Halle.

      Ich weiß nicht, seit wann Sie hier mitlesen.
      Der Fall Halle wurde mir durch Herrn Suhrmann in Berlin bekannt. Er war einer der Ersten, welchem die Stigmata (gezielt) "vorgeführt" wurden, in einem Kreis von 12 Personen. Ich erfuhr durch Herrn Suhrmann viele Einzelheiten. Ich lernte Herrn Suhrmann später auch in Berlin persönlich kennen, sah Herrn Tradowsky "leibhaftig" im Rudolf Steiner Haus und konnte mir so ein persönliches Bild von dem ganzen Drama machen. Ich will hier nicht wiederholen, zu welchem Ergebnis meine inneren Recherchen führten, was Ursache der Stigmata ist. Sie werden die Hinweise bei Recherche auf dem blog hier finden.

      Zu Ihrer Frage, hier zwei Hinweise aus dem Internet.

      "Ihre Aussagen führten in der anthroposophischen Szene zu heller Aufregung. Während eine Fraktion Frau von Halle für die Reinkarnation der legendären Ärztin und Steiner-Vertrauten Ita Wegman hält, bringen sie andere mit der Bildhauerin Edith Maryon in Verbindung, die ebenfalls zum innersten Kreis um Rudolf Steiner gehörte."

      http://rudolfsteinerblog.wordpress.com/tag/judith-von-halle/

      "Ihr Werk enthält - genau betrachtet - (versteckte) Hinweise auf ihre letzte Inkarnation."

      http://anthrowiki.at/Judith_von_Halle

      Es bleibt offen, wer die Gerüchte in die Welt setzte.
      Der von Rudolf Steiner besprochene Fall Haugen zeigt eindeutig, die "Gesellschaft" ist nicht reif, so schätzte Steiner die Situation ein, deswegen die Probleme.
      Dasselbe dürfte im Fall Judith von Halle gelten.
      Nicht sie ist das Problem, die AAG ist es selbst.

      Weder Arzt, noch Heilmittel sind in Sicht.

      "Da die Gesellschaft nicht reif ist, wird nichts anderes übrig bleiben, als die Maßregel des Ausschließens in Erwägung zu ziehen." Rudolf Steiner - Seite 14

      http://bdn-steiner.ru/cat/Beitrage/D105.pdf

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    9. Vom Standpunkt des 'Humors':

      Was bin ich - Welches Schwinderl hättens denn gern?

      https://www.youtube.com/watch?v=aYcVRyAcjiQ


      Zum Thema Humor (Ausatmen nicht vergessen):

      Es ist etwas, was mir doch manchmal abgegangen ist, was noch in
      unseren Unterricht hineingehört, das ist der Humor. Ich habe sehr
      darauf Rücksicht genommen; in den Klassen habe ich ihn vermißt.
      Ich meine nicht eine Spaßigkeit, sondernden wirklichen Humor. So
      wie der Mensch physisch atmen muß, so können Sie nicht von den
      Kindern verlangen, daß sie ständig bloß einatmen. Sie müssen auch
      ausatmen können. Und wenn Sie die ganze Stunde im selben Ton
      alles beibringen, so ist es so, als wenn Sie einen Menschen nur ein-
      atmen lassen, und nie ausatmen lassen. Dazu ist Humor nötig.
      Humor ist das Ausatmen der Seele.

      GA300b - Seite 108

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    10. @ Stephan:
      »Was bin ich - Welches Schwinderl hättens denn gern?«
      :-) Seeehr schöner „Tippfehler“, danke! :-)

      @ Ernst Seler:
      »Es bleibt offen, wer die Gerüchte in die Welt setzte.«
      Ja. Aber es bleibt nicht offen, wer diese Gerüchte weiter verbreitet.

      LG, i.

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    11. Danke für GA 300b

      Lerne Steiner noch ganz anders kennen....

      Ja, das Wort "Galgenhumor"
      würde zum Kruzifix passen,
      hört da Humor irgendwo auch auf,
      kommt da eine ganz andere Sphäre noch
      in unser menschliches Leben?!

      Oder hast Du ein Kind gesehen, das mit Humor auf die Welt kam.
      Ich kenne nur die Geschichte meines früheren Lehrers Anandamurti,
      der soll nach der Geburt nach einer Tasse Milch gegriffen haben,
      worauf die Anwesenden schockiert reagiert haben....
      .... wohl alles eine Frage des Humors, des "tödlichen Humors"?!

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    12. Humor (man achte auf den Unterschied zu Zynismus und Ironie) ist ein hervorragendes Mittel, das mit Leichtigkeit zu ertragen, was ohne Humor unerträglich wäre.

      Durch solche Karmaspinnereien JvH - Ita Wegman/Edith Maryon/oder-doch-eine-Schnitzerin entsteht nämlich unweigerlich der Eindruck, dass die Anthros eine Vollklatsche haben.
      Da braucht man dann gar keinen Helmut Zander mehr um die ganze Sache ad absurdum zu führen...

      Welches Karma-Schw(e)inderl hätten' s denn gern?

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    13. Lieber Stephan,

      danke!
      Ich kenne tatsächlich etliche Menschen, die den Namen Helmut Zander noch nie gehört haben und trotzdem der Ansicht sind, daß die Anthros eine Vollklatsche haben - - -
      Humor ist auch mir sehr wichtig - und nicht nur am 1. April. :-)

      ;-) Und natürlich hat Rudolf Steiner auch dazu etwas gesagt (im Zusammenhang mit dem „Felsenwesen“, auch „Weltenhumor“ genannt, seiner Plastischen Gruppe):

      »Dieses Hinunterschauen mit Humor über den Felsen hat seinen guten Grund. Es ist durchaus nicht richtig, sich in die höheren Welten nur mit einer bloßen Sentimentalität erheben zu wollen. Will man sich richtig in die höheren Welten hinaufarbeiten, so muß man es nicht bloß mit Sentimentalität tun. Diese Sentimentalität hat immer einen Beigeschmack von Egoismus. Sie werden sehen, daß ich oftmals, wenn die höchsten geistigsten Zusammenhänge erörtert werden sollen, in die Betrachtung etwas hineinmische, was nicht herausbringen soll aus der Stimmung, sondern nur die egoistische Sentimentalität der Stimmung vertreiben soll. Erst dann werden sich die Menschen wahrhaftig zum Geistigen erheben, wenn sie es nicht erfassen wollen mit egoistischer Sentimentalität, sondern sich in Reinheit der Seele, die niemals ohne Humor sein kann, in dieses geistige Gebiet hineinbegeben können.« (GA 181/III, siehe auch anthrowiki: Weltenhumor)

      :-) LG, i.

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    14. Wenn schon, denn schon,
      Ehre, wem Ehre gebühret,
      Steiner hat gesät und wir ernten....... das ist "Vollklatsche" mit Heiligem Geist....

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    15. Damit das nicht irritiert,
      zuvor die Geschichte mit "Vampir" in der Zeitung
      ist kein Aprilscherz, es hat sich alles tatsächlich so ereignet
      und ob es da eine Höhere Warte mit Humor geben kann,
      würde ich herzlich in Frage,
      wobei ich inzwischen davon ausgehe,
      die Tat entsprang aus Nebenwirkungen von Psychopharmaka......

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  4. Ich glaube nicht, dass überhaupt darüber spekuliet/geurteilt werden sollte, bei wem es sich um eine 'psychiatrisch kranke Person' handelt.
    Und würde man diesen Faden hier tatsächlich weiter verfolgen, so würde uns hören und sehen vergehen.
    Ein ausgesprochen großer Anteil in der Behandlung/Pflege 'psychiatrisch kranker Menschen' besteht in der Eigenreflexion psychiatrischer Phänomene und pathologischer Strukturen/Dispositionen im therapeutischen Team.

    (Nur soviel dazu...)

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    1. Dieser Kommentar war als Antwort auf diesen Kommentar gedacht (falsch positioniert):

      http://egoistenblog.blogspot.com/2014/03/willkommen-im-ghost-club-adriana.html?showComment=1396272704147#c5180368541968109765

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  5. Ach, wie schön, endlich mal wieder ein heiterer Judith von Halle Artikel. Für Frau Koulias spricht natürlich der Umstand, dass sie sehr gut aussieht (das tut JvH allerdings auch); etwas peinlich sind ihre Bilder auf Facebook, sehr kitschig, "Harbour of Hope", und dann so allerlei Gandalf-Herr der Ringe Teenager Bilder.

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  6. Was mit Prokofieff geschehen ist erlebe ich als Niederlage für die Anthroposophie. Hartwig Schiller hat darüber geschrieben dass die Möglichkeit für diese Entwicklung geringer gewesen wäre wenn die AAG einen Vorsitzender gehat hätte.
    Das war für mich auch der Anlass um zu bitten für einen AAG Vorsitzender (Antrag 1).

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    1. Lieber Rob Steinbuch,

      »Das war für mich auch der Anlass um zu bitten für einen AAG Vorsitzender (Antrag 1).«
      Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Näheres darüber könnten, an diese Adresse: stilz@gmx.net

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. :-) Näheres darüber schreiben könnten, meinte ich natürlich... :-)

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  7. Unbegreiflich, wie ernsthafte Persönlichkeiten auf so einen Schwachsinn wie der von Adriana Koulias reinfallen können! Kaum zu fassen...aber klar: wenn nichts mehr hilft, dann kann man ja auch andere Besteseller-Autoren zuhilfe nehmen, wie z.B. DAN BROWN. Der widerlegt ja auch Judith von Halle in vielen Dingen. Lohnt sich wirklich nicht mehr, bei den Egoisten reinzuschauen. Ich kann mich über so eine Lächerlichkeit ja nicht einmal mehr aufregen...- der Nullpunkt ist unterschritten... Wolfgang Stadler

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    1. Ja Herr Stadler,

      sehr richtig beobachtet. Aber vielleicht sollten Sie auch den Mut aufbringen festzustellen, dass diese "ernsthaften Persönlichkeiten" eben in Wahrheit nicht nur gar keine solchen sind, sondern dass diese gezielt gegen die Anthroposophie arbeiten. Indem sie gezielt die Anthroposophie in den Schmutz ziehen, mit solchen Bemerkungen, wie z.B. "anthroposophische Bestsellerautorin".
      Denn wenn das wirklich so wäre, dass jemand mit einem derart niedrigen Niveau wie die Koulias diesen Titel verdient, was wäre, oder wie "niedrig" wäre denn dann die Anthroposophie?

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    2. Ja gut, stimmt. War ja auch nicht wirklich ernst gemeint, daß ich diese Leute als "ernsthafte Anthroposophen" betrachte... - WS

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    3. Es ist billig, sich gegen populäre Literatur arrogant aufzublasen. Adriana zeichnet sehr sorgfältig die handelnden Figuren und Orte, arbeitet historische Fakten und Hintergrundinformationen von Rudolf Steiner ein. Sie schreibt spannend und wird im englischsprachigen Raum sehr viel gelesen. Sie behauptet nicht - wie von Halle- irgend etwas Visionäres, sondern arbeitet exakt und ehrlich. Was soll also das Gehetze?

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    4. Anthroposophie hat sich nie vor dem Schmutz gescheut, es war nie ihr Ziel, sich zur Ikonenanbetung im Dornacher Tempel zurückzuziehen - sie will kulturstiftend tätig sein und da kommt man unweigerlich mit 'Schmutz' in Kontakt.
      Ihr ureigener Wahrheitsgehalt ist stark genug, dass sie sich durch kritische (sicher oft auch unsachliche) Betrachtungen nicht in den Schutz ziehen lässt - und wenn doch, unbeschadet durch den Schutz hindurch geht.
      Anders verhält es sich allerdings mit den ganzen selbsternannten karmischen Rechteansprüchlern der anthroposophischen Strömung - da bleibt sicher mal ein Spritzer vom Schmutz hängen - da hilft es auch nichts, sich in noch so exklusive Grüppchen zu flüchten.
      Und damit sind wir wieder beim Begriff der 'Deutungshoheit', den der Blogbetreiber oft als zentrales Motiv dieser Auseinandersetzungen hervorhebt.

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    5. Lieber Michael, Du stellst die Wahrheit auf den Kopf: DU bist derjenige, der ein Hetzer ist. Dein jahrelanges Gehetze gegen Judith von Halle ist nur krank - und die, die exakt und ehrlich arbeitet, - die ist Judith von Halle. Michael Kiske hat ja offensichtlich - im Gegensatz zu Michael Eggert - ein feines Gespür dafür und spricht es aus, wie es ist! Vielleicht solltest Du seine Rezensionen noch mal lesen (Kiske ist übrigens ein genauerer Kenner des Gesamtwerkes von R. Steiner als alle hier...) Ich frage mich schon, wie die Hetzter (wie Du) dann dieses Wort für andere benutzen können. Aber Du hast ja auch schon mal eine zeitlang Edith Maryon (mithilfe von Adam Michaelis) fertiggemacht - und dann MICH des karmischen Rufmordes beschuldigt - anstatt Dich selbst. Ansonsten behauptet Judith von Halle - gottseidank - nichts Visionäres!!!

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  8. Widersprüche in R.Steiners Schriften - oder zwischen Rudolf Steiner und Judith von Halle

    "Es kann jemand zum Beispiel auftreten und eine ganze Menge schreiben über Widersprüche, die ich verbrochen haben soll in meinen verschiedenen Schriften und über allerlei andere Dinge. Man könnte heute zwar daran erinnern, daß Luther eine ganze Menge, nicht ein paar Dutzend, sondern Hunderte und Hunderte von Widersprüchen nachgewiesen worden sind. Er hat darauf nur geantwortet: Die Esel reden von Widersprüchen in meinen Schriften. Wenn sie sich nur einmal die Mühe gäben, eines von den Dingen, das den andern zu widersprechen scheint, begreifen zu wollen! - Man könnte auf solche Dinge zum Beispiel hinweisen. Man hat es aber nicht nötig. Denn da, wo heute von Widerspruch gesprochen wird, da liegt ja nicht das Interesse vor, solche Widersprüche zu suchen oder aufzudecken, sondern anderes. [... ... ...] Würde der wirkliche Grund darin liegen, so würde man so sprechen, wie Luther gesprochen hat."

    GA 177, S.54

    Das ist so einsichtig, daß der Vorwurf an Rudolf Steiner (oft von Anthroposophie-Gegnern erhoben), seine Schriften seien widersprüchlich - oder der andere Vorwurf (oft von "Anthroposophen" erhoben), seine Schriften würden denen Judith von Halles widersprechen, nicht mehr beachtet werden muß... WS

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  9. Wieso ich mich darüber freue, mit Judith von Halle in einem Zweig zu sein, dem Lazarus-Johannes-Zweig:

    "Aber ebensowenig, wie jeder ein Astronom werden soll, der die Ergebnisse der Astronomie in seine Weltanschauung aufnimmt, ebenso wenig braucht jeder ein Geistesforscher zu werden, wenn Geistesforschung ein Element unserer Zivilisation, unseres Kulturlebens werden soll. Ja, im Gegenteil: jene Beziehung von Mensch zu Mensch, die einmal dadurch entstehen kann und die eigentlich in einer nicht sehr fernen Menschheitszukunft entstehen muß - wenn der Niedergang nicht immer stärker und stärker werden soll -, jenes soziale Zusammenleben zwischen Mensch und Mensch, das notwendig werden wird und, man könnte sagen eigentlich schon heute notwendig ist, das wird wesentlich belebt, wenn jenes Vertrauen wiederum in das soziale Leben der Menschen einzieht, wodurch man weiß: Wer aus den Tiefen seiner Seele heraus über die geistigen, übersinnlichen Welten spricht, weil er als Geistesforscher sich zu ihnen aufgeschwungen hat, der verdient Vertrauen. Wo in dieser Weise die Seelen intim zueinander stehen können, daß die Intimitäten der übersinnlichen Welt in der übersinnlichen Wesenheit des Menschen einander mitgeteilt werden, in einer solchen sozialen Ordnung werden diejenigen Kräfte leben, die einzig und allein wiederum unser soziales Leben festigen werden."
    Rotterdam, 01.November 1921, GA 297a

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    1. Das blöde Dauerzitieren ist jetzt genug, Herr Stadler.

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    2. Ihre blöden Dauer-Kritisierereien an Judith von Halle sind schon länger genug, Herr Eggert! Alles was Rudolf Steiner sagt, ist wenigstens wertvoller und lohnenswerter zu lesen als alles, was in diesem Blog schon über Judith von Halle zu lesen war.

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  10. This is the full comment made by Adriana Koulias on Facebook:

    Dear friends, until now I have kept rather quiet about Judith Von Halle and her work because I have been doing my own independent research trying to understand her condition and her destiny and, though I feel a deep compassion for her, I have come to these conclusions, which I would like to share with you at this time because of recent attacks on Sergei Prokofieff by supporters of Judith Von Halle here on Facebook and also outside in the wider world.
    In my independent estimation, Sergei Prokofieff is correct in his conclusions about Judith von Halle's work. Her work is not Anthroposophical in its very essence and in many ways it is counter Anthroposophical and I will now give some indications why, here, which I will hopefully be in a position to elaborate in the future. This is therefore a work in progress.
    This is my overarching view:
    Anthroposophy as it was given to the world by Rudolf Steiner, can be grasped by a healthy, sound intellect and reasoning as he says, and there is a reason for this. It is because its roots lie in clear thinking which has become transformed into spirit vision. It is, for this reason, not subjective but it is in its very essence, objective.
    What is subjectivity and objectivity in esoteric terms?
    Firstly, a subjective spiritual experience occurs when there is an entering into the physical organs to experience the spiritual world - physical lungs, kidneys, stomach etc -in effect the will. In the past, this inner sentience that used a physical organ as a window into the spirit was a legitimate way for accessing the spiritual world because the intellect was not yet formed. Initiations were conducted by a priest dulling the consciousness of an acolyte allowing the acolyte to descend into the underworld, into his organs. Mediumistic experiences, hypnotism, mesmerism are a relic of this past initiation method and they all rely on old soul forces which are in decline since the advent of the clear thought and particularly since the advent of the consciousness of modern times, which would have our will light up in us as a conscious experience.
    The dangers of using such methods which lower the consciousness are based on the fact that any dulling of consciousness is immediately seized by adversarial powers. We must not mistake a dulled consciousness for unconsciousness - one may be experiencing a dullness while thinking one is completely awake - television and movies computer games etc all create conditions for a dulled consciousness - in this case the visions are created for us. The adversarial powers basically tear away these unconscious visions we create or others create for us - and with them parts of our soul are taken away to expand their 'eighth sphere'.
    That is the danger.
    One can always tell these visions from true visions because of their very strong connection to the physical world. They are bright visions which are usually like a mirror image of the world - they resemble the physical world. This is so because the one having the visions has them by using a physical organ. In JVH's case organs of digestion used as organs for visionary clairvoyance, may become unable to do their normal work - hence one is unable to digest food. This is far more complicated but I don't have time to go into it all here.

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    1. Mein erster Eindruck, herzlichen Dank für den englischen Text.
      Er liest sich erstaunlicherweise "deutsch". Es ist das erste Mal, diese Empfindung bei der englischen Sprache.
      Was nun auffällt, tatsächlich weist ja Steiner darauf hin, die "unteren" Organe sind die Stätten höchster spiritueller Präsenz von Wesenheiten. Die jetzt gemachten Darstellungen sind deshalb erst einmal logisch, warum es zur Nahrungslosigkeit kommt.
      Ich selbst kenne Texte der Autorin nicht. Dies ist der erste Kontakt mit Inhalten Ihrer Person. Der erste Eindruck bestätigt: sie ist eine "ernsthafte anthroposophische Autorin".
      Dies zeigen bereits die ersten Zeilen.

      Sie haben die erstaunliche Wirkung,
      wie Medizin im Streit um Judith von Halle,
      sogar Medizin für ihre Person

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    2. Die vielen ungesunden Entwicklungen im Umgang mit der Anthroposophie heute zeigen doch, dass es weit mehr braucht zum Geistesleben, als bloßes Studium okkulter Schriften. In gesunder zeitgemäßer Weise geistig urteilsfähig und somit ein Stück weit freier, soll und will uns die Anthroposophie sicher machen; aber nicht zu selbstgerechten Päpsten und Richtern, die keine Demut mehr kennen, weil sie dergleichen für "überholt" oder "mittelalterlich" usw. halten. (Schlechter kann man für Anthroposophie heute gar nicht wirken in der Welt!)

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  11. continued:According to Rudolf Steiner visionary experiences along these lines come from an abnormal and diseased connection of the physical body to the etheric body - a binding of the etheric body with the physical body in which the Astral body participates as far as the Sentient soul, but not the conscious ego in the intellect.
    Hence the stigmata. The binding of etheric and physical.
    An objective clairvoyant experience on the other hand occurs when there is a loosening of the etheric body, the light body, away from the physical body and a binding of the soul (astral body) in the sense of a controlling it by the conscious ego. The ego is always in the physical body awake, during true visions, while the astral organs enable the etheric body to push out of the self into the world to experience the spirit. That is why this is called objective.
    These visions of the spiritual world are, for this reason, less spectacular, and they are usually 'complements' of the physical world not mirrors. That is how one can tell a true spiritual experience from a visionary experience. A person who sees the spiritual world in this way is always FULLY awake in their thinking and connected to all their physical sense impressions but added to these are higher ones. And since the true experience is not connected with a person's diseased physical organs but a spiritual organ created from the spiritualisation of thinking they are capable of verification by using clear thinking.
    The differences are then:
    Visionary clairvoyance relies on an entering of a dulled ego consciousness into a diseased physical organ. This happens because the organ has formed an abnormal alliance with the soul. This is subjective because the dulled consciousness cannot discern what belongs to the soul (desires etc) and what belongs to the spiritual world. This atavistic visionary capability requires no moral training. It cannot be penetrated by clear thinking because no thinking is required in order to have it, rather the will is seized by a dull consciousness. For this reason its descriptions can, if we try to pierce them with clear thought, make us uncomfortable.

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  12. True modern clairvoyance occurs when the consciousness is lifted out of the physical organs while still maintaining an ego consciousness in the physical body. This is objective because one can discern what belongs to the self and what belongs to the spiritual world by the time one has achieved clairvoyance through this method since it requires a level of conscious moral training. These experiences can be penetrated by using clear thinking because they come by way of a spiritualisation of thinking.
    As Anthroposophy is a way to achieving a consciousness of the spirit by way of the second approach - the objective approach, one can see that the former, subjective approach is counter to what Anthroposophy teaches.
    I have come to these conclusions quite independently and I rely on no outer authority, but my own spiritual work and investigations and I offer them insofar as they might stimulate your thinking to find its own conclusions.
    I also feel a great compassion for JVH. The most terrible thing in all of this is that some Anthroposophists have, unfortunately, taken a diseased past state and confused it with a healthy future state and compounded her illness. This sad situation has led to a grave danger not only for JVH but for Anthroposophy should it be associated with her visions, because such an association might lead to the seizure of the soul of the inspiring being of Anthroposophy by the adversarial powers which can then be taken to the 8th Sphere.
    Sergei O Prokofieff is quite right in equating the inspiration for such visionary clairvoyance with black magic, because it works below the level of consciousness in those who become bedazzled by it.
    JVH and her supporters certainly have a right to express themselves in the world, but in my estimation not as Anthroposophists.
    If you read the lectures below you will see how there this danger is clearly outlined by Rudolf Steiner himself.
    http://wn.rsarchive.org/Lectures/GA254/English/RSP1973/19151010p01.html

    Note she says this is a work in progress. She has been an Anthroposophist for 25 years and she has been lecturing for 10 years internationally.ou can find her lectures at:
    http://www.adrianakoulias.com/lectures.html

    By all means make up your minds, but do so with clear knowledge, don't jump to conclusions.

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    1. www.geisteskind.de/Judith%20Christusbegegnung.html
      Die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners wurde mittlerweile von zu vielen an sich gerissen, die gar keine Christen sind. Und wohl auch nur deshalb überlesen oder ignorieren solche Menschen dann chronisch all die vielen Stellen innerhalb der GA mit den so ernsten Ermahnungen Rudolf Steiners zur Demut des Geheimschülers. Und auch nur solche Menschen können dann behaupten, dass Judith von Halle in diesem Buch sozusagen "demutsvolle Erkenntnislosigkeit" lehren würde, was absolut lächerlich und als Unterstellung schlichtweg unwahrhaftig ist. Zudem ist es vollkommen widersinnig, denn wozu schreibt Frau von Halle dann bitte ihre Bücher und hält Vorträge? Wer dergleichen behauptet, hat leider Entscheidendes nicht verstanden; besonders bei Rudolf Steiner nicht, der sich gerade die Vereinigung der Kainiten und Abeliten als wichtigstes Ziel für die Zukunft gesetzt hat. Denn die korrumpierte einseitige Abel-Strömung (Kirche), ebenso wie die korrumpierte einseitige Kain-Strömung (materialistische Wissenschaft oder bloß intellektuell erfasste Geisteswissenschaft) führen nicht zum Leben. Wenn sich der Erkenntnisbaum des Todes nicht mit dem Baum des Lebens liebevoll-religiös verbindet, wenn Anthroposophie uns nicht zu Christus führt, weil wir selber sie ent-christen, dann führt sie uns in den Tod der Seele und wird in uns nur zum weiteren Fraß für Ahriman.

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  13. Sie scheint bezüglich des Glaubens an Visionäres bei Judith von Halle genauso borniert und vorurteilshaft wie Prokofieff - oder Eggert. Oder andere, die ihr nicht zuhören können und nicht lesen und denken können.

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  14. Ich bin wirklich froh, eine völlig bewußte Geistforscherin zu kennen und zu erleben, die nichts - aber auch gar nichts - mit irgendwelchem atavistischem oder sonstigem altertümlichen Kram zu tun hat, sondern völlig bewußt, mittels Meditation, sich in einen Zustand versetzen kann, in welcher sie über die Schwelle tritt und geistig "forschen" kann. Und dabei - das ist völlig klar - ist sie eine tiefe Kennerin der Bücher und Vorträge von Rudolf Steiner - und hat schon vor Jahren selbstverständlich alles durchgelesen, was Steiner über "Visionäres", "Atavistisches", über "Geistforschung" usw. geschrieben hat - und wieso dann andere, die längst nicht so viel Ahnung haben, immer meinen, daß sie das alles besser beurteilen können - das ist die Dummheit und Arroganz schlechthin, bei der einem speiübel wird!!!

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  15. "Lohnt sich wirklich nicht mehr, bei den Egoisten reinzuschauen. Ich kann mich über so eine Lächerlichkeit ja nicht einmal mehr aufregen...- der Nullpunkt ist unterschritten..."

    Lieber Wolfgang, das hast Du doch schon öfter gesagt und bei dem nächsten JvHalle-Egoisten Artikel hast Du Dich dann wieder auf eine lange Auseinandersetzung (mit endlos langen Steiner-Zitaten) mit Michael eingelassen. Ich frage mich, warum. Es ist doch ziemlich offensichtlich, dass das nicht allzu viel bringt, ich glaube vielmehr, dass soche Debatten dadurch nicht nur unnötig angeheizt werden, sie schaden JvHalle letztendlich.

    Ich lese so etwas grundsätzlich nicht mehr, warum sollte mich interessieren, was eine Fantasy-Autorin auf Facebook über JvHalle postet...?

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    1. @ Wolfgang
      Nachtrag: Ich bin sogar der Ansicht, dass es sinnvoll ist, diese "Gegner-Argumente" hier ganz einfach unkommentiert stehen zu lassen, sie sprechen ja mit ihrer unfreiwilligen und häufig schrägen Komik für sich selbst. Man sollte sich m.E. vielmehr Sorgen machen, wenn JvHalle hier positiv besprochen wird (Nebenbei: ein ziemlich bekannter anthrop. Autor, fragte mich letztens etwas entsetzt, ob diese Seite hier womöglich repräsentativ für die gegenwärtige anthrop. Bewegung wäre, was ich dann verneint habe...).lg

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    2. Lieber Rainer Herzog,

      also die Sorge, daß hier drin JvHalle positiv besprochen wird, die habe ich nicht. Ich sorge mich höchstens um die Schäfchen, die hier mitlesen und die Artikel über JvH für ernsthafte geisteswissenschaftliche Beiträge halten. Die sollen dann sehen, daß es auch Leute gibt, die (zurecht...) keinen großen Respekt haben vor den üblichen JvH-Kritike(r)n...
      Aber auch wenn ich immer meine, ich muß meinen Senf doch noch dazu geben, dann ist die Zeit, als ich mich noch stark darüber ärgerte, vorbei...- Ich glaube allerdings auch nicht, daß das, was ich hier schreibe, JvH schadet. Der nächste JvH-kritische Artikel kommt - egal ob ich hier was dazu sage oder nicht. Und mit Michael hab ich hier eigentlich auch nicht diskutiert - meine beiden Zitate setz ich hier rein, weil sie mir gefallen - und vielleicht ja vom ein oder andern gelesen werden...WS

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    3. Mein Ärger verdeckt ihn mir. Nun darf ich auch nicht glauben, daß
      ich sofort eine seelische (astralische) Erscheinung haben werde, wenn ich mich nicht mehr ärgere. Denn dazu ist notwendig, daß sich erst in mir ein seelisches Auge entwickele. Aber die Anlage zu einem solchen Auge liegt in jedem Menschen. Es bleibt unwirksam, solange der Mensch fähig ist, sich zu ärgern.
      Aber es ist auch noch nicht sogleich da, wenn man ein wenig das Ärgern bekämpft
      hat. Man muß vielmehr fortfahren in dieser Bekämpfung des Ärgers und in Geduld immer wieder fortfahren; dann wird man eines Tages bemerken, daß sich dieses seelische Auge entwickelt hat.

      GA10 - Seite 94

      Herzlichst

      'Eines der Schäfchen'

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    4. Lieber Wolfgang,

      ich denke es ist schon ganz wichtig zu wissen, dass Du nicht allein bist und ich persönlich halte innerlich eine schützende Hülle über Judith von der ich den Eindruck habe, dass es was ist und bringt, zumindest sagt mir dies meine ganze Haltung. Ich wünsche ihr vor allen "Dingen" stärkende Gesundheit und eine Kraft die zu schützen vermag.

      Ich finde Deinen Einsatz gut und richtig.

      lG
      Manfred

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    5. Es wäre halt hilfreicher, wenn Herr Stadler hier eher Inhaltliches von Frau von Halle beitragen würde, anstatt nur seinem Ärger (der ja jetzt nicht mehr so groß ist) Ausdruck zu verleihen.
      Ich bin eines der Schäfchen das hier mitliest um Hinweise für weitere eigene Recherchen zu erhalten, und nicht um von Herrn Stadler behütet zu werden.

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    6. Ganz sicher kann auch ich vieles aus dem Hellsehen bei Judith von Halle nicht beurteilen - ich kann es quasi nur moralisch ''ertasten'' und mit dem Vergleichen, was ich weiß - aber es ist stimmig und ich erkenne ein christliches Herz, was viel entscheidender ist. Viele Gesellschafts-Anthroposophen können dies offensichtlich schon nicht mehr, was zeigt, wie "christlich" diese anthroposophische Gesellschaft überhaupt noch ist.

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    7. @Manroe: Vielen Dank!
      liebe Grüsse...
      Wolfgang

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    8. @Anonym (moralisch-ertasten & christliches Herz)

      Immer noch viel Wut und Ärger gegen die 'Gesellschafts-Anthroposophen' und die anthroposophische Gesellschaft im Rundumschlag!
      Passt nicht ganz zu jemandem, der das christliche Herz moralisch zu ertasten beginnt...
      Versuchen Sie doch mal Ihr 'moralisches Ertasten' in einem eigenen Blog
      (z.b. moralisch-ertasten.blogspot.de oder christliches-herz.blogspot.de) zu entwickeln - vielleicht wird' s dann besser mit dem Groll.

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    9. " ich persönlich halte innerlich eine schützende Hülle über Judith von der ich den Eindruck habe"

      Bin paff,
      Jemand, der so mit Christus verbunden ist,
      braucht die schützende Hülle...... jetzt wirds weißmagisch.....
      -- wie geschrieben: denken!

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    10. Tja, Ernst, ich kann Dir gern mal ein paar Unterrichtsstunden zukommen lassen, um Deine paff-Löcher zu stopfen.
      Selbst die Juristerei wird nur dann etwas bringen, wenn die durch sie vielleicht errungenen Ziele in eine bestimmte Sphäre vorzudringen vermögen. Fühl mal drüber nach :-)

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    11. @anonym (moralisch-ertasten & christliches Herz): ich glaube kaum, daß mir ein Blog nützen wird, um den Groll von Michael Eggert - oder andern wütenden, zwanghaften Dauer-JvH-Kritikern - zu besänftigen. Die grollen und grollen - täglich aufs Neue. Sie haben - trotz jahrelanger Beschäftigung mit Anthroposophie - nie den Sinn für das "moralische Ertasten" entwickelt. Ein Sinn, den ich für sehr wichtig halte! Ich selbst habe keinen Groll auf die "Gesellschafts-Anthroposophen". Aber es ist einfach eine unbestreitbare Tatsache, die ich häufig erlebe, daß - wie oben gesagt - viele Gesellschafts-Anthroposophen (und Vorstände) nicht mehr dazu in der Lage sind zwischen einem christlichen Herz und "rechthaberischen Polterern" zu unterscheiden. Wenn sich dann eine solche Gesellschaft nicht mehr selbst reinigen kann - ja: dann ist das schon ein Armutszeichen. Die Leute, die sich über sowas lustig machen, die beweisen umso mehr, wie traurig die Zustände allmählich sind.

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    12. Es wäre dennoch besser wenn Sie formulieren würden, was sie wollen, anstatt gegen alles zu poltern, was sie nicht wollen.
      Es ist verständlich, dass viele 'Anthroposophen' die nach jahrzehntelangen vergeblichen Gehirnverrenkungen enttäuscht feststellen, dass Anthroposophie weder
      der "Highway to Heaven" noch der "Club der GARANTIERT AUSERWÄHLTEN" ist,
      ins poltern gegen all die Weltenerklärer geraten, die ihnen zeitlebens etwas erklärt haben, was sie selbst nicht verstanden haben (und die anscheinend die allerelementarsten Nebenübungen die mit Takt und gutem Ton zusammenhängen nicht beherrschen).

      Dennoch ist es sicher keine gute Idee, sich aus dieser Enttäuschung heraus nur blind-moralisch-tastend nur an etwas zu klammern, weil es etwas von der Wärme zu geben verspricht, die man in der anthroposophischen Rechthaber- und Haarspalteratmosphäre
      bisher sehnsüchtig entbehrt hat.

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    13. Lieber Anonym, "Dennoch ist es sicher keine gute Idee, sich aus dieser Enttäuschung heraus nur blind-moralisch-tastend nur an etwas zu klammern, weil es etwas von der Wärme zu geben verspricht, die man in der anthroposophischen Rechthaber- und Haarspalteratmosphäre bisher sehnsüchtig entbehrt hat.". Ich denke auch, dass Mangel und Sehnsucht die Melange ergeben, aus der das Bedürfnis nach "esoterischen Antworten" wie denen von Halles entsteht. Endlich etwas, mit dem man sich seelisch verbinden kann! Das ist sehr verständlich. Aber es ist eben etwas, das seelische Bedürfnisse erfüllt, und daher tückisch. Es kann die innere Suchbewegung ablähmen und eine Speise verabreichen, bei der man sich gesättigt fühlt, aber nicht genährt wird.

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    14. Nur daß das gar kein Motiv für mich ist, daß ich mir etwas Wärme verspreche! Ich hab auch kein Bedürfnis nach "esoterischen Antworten" - oder nur eben genauso, weshalb ich Rudolf Steiner lese. Wieso denkt man, daß noch etwas anderes eine Rolle spielt, als eben die Überzeugung, daß Judith von Halle eine ernstzunehmende Geistforscherin ist - was ist denn der Grund, daß man in Leute wie mich Dinge hineinprojiziert, die mir mir nichts zu tun haben?

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    15. Das ist selbstverständlich eine Interpretation von mir. Immerhin, Herr Stadler, sind wir, trotz allem, immer noch im Gespräch.

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    16. Wenn sich hier jemand als 'der gute Hirte der nicht-urteilsfähigen mitlesenden Schäfchen' ausgibt, dabei noch sagt, dass er 'sicher vieles auch nicht beurteilen könne', allgemein über 'Gesellschafts-Anthroposophen' grollt, und dabei von seinem Ärger (der mittlerweile nicht mehr ganz so groß sei) erzählt aber nichts von seinem eigentlichen Anliegen äußern kann (außer dass er die umstrittene Judith von Halle moralisch-tastend verehrt), dann entsteht eben die Frage: 'Was will er uns eigentlich sagen?'
      Und damit bleiben nur zwei Möglichkeiten:
      Ignorieren oder interpretieren (meist entscheide ich mich für die erste Variante).

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    17. "Das ist selbstverständlich eine Interpretation von mir. Immerhin, Herr Stadler, sind wir, trotz allem, immer noch im Gespräch. "

      Das hört sich doch gut an :-)

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  16. Als ich gestern auf arte eine Dokumentation zur Katholischen Kirche sah, hörte ich erstmals, das Beichten der "Todsünden" bei den Priestern begann im Jahre 1215.

    Dargelegt wurde, wie die die Elite der Priester sich bildete, die Kluft zu den übrigen Menschen entstand, damit Machtausübung. Charakterisiert wurde auch der jetzige Papst Franziskus.
    Das Lesen des gesamten Textes von Adriana Koulias hat eine erstaunliche klärende Wirkung, als würde im bisherig männlich-dominierten Denken im Anthroposophischem Raume endlich eine weibliche Denkungsweise hereintreten, unabhängig, reflectiert. Ich kannte ja verschiedentlich Frauen in der AAG und stellte eigentlich immer ein "männliches" Denken fest. Steiner hatte ja bewußt noch für die Weihnachtstagung das Gleichgewicht zwischen dem Männlichen und Weiblichen herzustellen versucht, was meines Erachtens nicht gelang. Das Miterleben der Vorstände im Jahre 1973, sowie eine Begegnung mit dem Vorstandsmitglied Herrn Hermann, Sektion der Künste, in Nürnberg, zeigte, da ist ein männliches Denken, ganz erfüllt von den "Bildern" Rudolf Steiners, aber eigentlich etwas ohnmächtig, wartend, prophetisch sprechend zu den Mitgliedern, aber etwas hilflos, was in dem Satz gipfelte, von der Bühne des Großen Saales im Goetheanum (1973):
    "Da sind einige unter uns, die Wirken wie Meister, ohne es zu wissen."
    Und ich wußte, das Vorstandsmitglied spricht in Mehrzahl, um die Einzahl zu vermeiden.
    Was ist mir widerfahren. In den Pausen der Mysteriendramen verhielten sich Menschen recht merkwürdig zu mir. Sie schauten mich ehrfurchtsvoll an. Ich wußte nicht, wie mir geschah. Plötzlich konnte ich Gedanken lesen. Da war einer, der "zog" langsam an mir vorbei und sein Gedanke war, er wollte sich mir vorstellen, doch fehlte ihm der Mut mich anzusprechen.

    Als ich etwa zwei Jahre später spirituelle Erlebnisse mit dem Goetheanum bewußt mit dem Vorstandsmitglied Herrn Herrmann erzählte, riet er mir am Ende des Gespräches, Dornach zu meiden!
    Zuvor hatte er gesagt: "Vielleicht sind Sie der kommende Mann".
    Was hatte ich ihm kurz zuvor erzählt: als ich während der Dramen einmal von Dornach nach Basel fuhr, hörte ich vom Goetheanum dreimal "Ahriman" tönen.
    Ein sehr seltsames Erlebnis. Das und noch anderes erzählte ich dem Vorstandsmitglied der AAG
    und bekomme dann eine solche Antwort.
    Bis dahin hatte ich nur die Geheimwissenschaft im Umriss gelesen,
    Hatte meine Schrift "Das Wesen der Buchstaben" der Nachlassverwaltung aus Südfrankreich geschickt, Herrn Friedenthal dann in Dornach kennengelernt, er schenkte mir die Mysteriendramen, ermöglichte individuell eine Ausstellung von Originalzeichnungen Steiners zu sehen. In Nürnberg betrat ich zufällig eine Bücherei in der Nähe der Burg. Fand dort zufällig in einem hinteren Raum alle Vorträge Rudolf Steiners, in schönen Bänden. Stand öfters davor. Hatte damals kein Geld. Nahm nur die Titel der Vorträge in mir auf. Als eines Tages eine Dame des Ladens mich ansprach, sie hatte mich öfters vor den Büchern stehen sehen und mir nun von der Anthroposophischen Gesellschaft erzählte. Dort könne ich mir die Bücher ausleihen. Obwohl ich bei der Nachlassverwaltung in Dornach bereits war, wusste ich nicht, dass es eine Anthroposophische Gesellschaft gab.

    Die gestrige Sendung in Arte zur Katholischen Kirche und der Beitrag von Adriana Koulias weisen indirekt zu einem Inhalt meiner Traum-Vision mit den zwei Päpsten hin.

    Es war auch für mich etwas heilsam, die Zeilen von Adriana Koulias zu lesen....
    Danke

    Der Fall „Haugen“, der sich zufällig jetzt erst durch Recherchieren „zeigte“ (insofern Dank an Michael, durch dessen jetzigen thread mein Forschen angeregt wurde), ein Steiner mit neuen Facetten, „Stiefelputzer“ (rang Steiner noch mit seinem Selbstbild?!)…..

    Es geschieht etwas Besonderes mit uns allen….. .
    Geduld

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  17. Zu Adriana Koulias' Kommentar, den der anonyme „Spender“ endet mit den Worten:
    »By all means make up your minds, but do so with clear knowledge, don't jump to conclusions.«

    Ja - das ist eine gute Idee: keine voreiligen Schlußfolgerungen.
    :-) Und ich würde auch vorschlagen: keine Ferndiagnosen, die sich auf derartige Schlußfolgerungen stützen...

    Ich muß schmunzeln, wenn ich lese vom »legitimate way for accessing the spiritual world« und von »true modern clairvoyance« – es wäre interessant zu erfahren, ob Adriana Koulias aus eigener Erfahrung spricht, sich selbst also als eine solche „rechtmäßige wahre moderne Hellseherin“ sieht, oder ob sie bloß theoretisch spricht...

    Im übrigen wird mir nicht klar, wieso es verwerflich sein sollte, von schwarzmagischen Machenschaften zu berichten, die sich gegen das Christuswesen richten (wie JvH es tut), aber vollkommen in Ordnung und sogar „heilsam“, wenn diese angeblichen schwarzmagischen Machenschaften (wie bei Adriana Koulias) »might lead to the seizure of the soul of the inspiring being of Anthroposophy«.

    Daß wir alle nicht ununterbrochen voll bewußt wach sind, auch dann, wenn wir nicht schlafen, das ist natürlich richtig. Dazu braucht es allerdings keine „illegitime“ Hellsichtigkeit. Das erlebt wohl jeder von uns jeden Tag… und natürlich können die „Widersachermächte“ hier angreifen.
    „Ahriman“ findet sich beispielsweise in allem, das man lesen kann (auch in den Zeilen der Adriana Koulias) – denn nicht nur der Computer, die Schreibmaschine oder der Buchdruck sind etwas „Ahrimanisches“, sondern bereits die Buchstabenschrift –, und es kommt ganz allein auf den Leser an, ob er es mit „dull consciousness“ liest oder mit wachem Bewußtsein.
    Wie viele Menschen „dämmern dahin“ beim Lesen der Vorträge Rudolf Steiners (ich habe sogar erlebt, daß jemand beinahe eingeschlafen ist, als er selbst einige Absätze vorlas…) - - - auch hier mischen die „Widersacher“ mit und bewirken in der Erinnerung oft ein sehr verzerrtes Bild von dem, was Rudolf Steiner angeblich gesagt haben soll...

    Ein weiteres Problem: bereits die Furcht vor den „Widersachermächten“ hat ihre Auswirkungen, dämpft das klare, hellwache Bewußtsein herab und bietet den Gefürchteten so „Angriffsflächen“...
    Niemand hat das so wunderbar erkannt und auch das „Gegenmittel“ genannt wie Erika Mitterer in ihrem Roman „Der Fürst der Welt“ (Hervorhebung von mir):

    »„Höre, Beatus: Wessen Macht ist größer, die Macht Gottes oder die des Satans? [...] Rede nicht gleich. Überlege es gut und warte dort im Erker. Ich rufe dich dann.“
    [...]
    „Hast du deine Antwort bereit, Beatus?“ „Ich glaube schon“ sagte Beatus und trat leichtfüßig heran. „Ich höre, mein Sohn.“ „Wenn wir Gott mehr lieben, als wir den Satan fürchten, ist Gott stärker in unseren Herzen. Fürchten wir aber den Satan mehr, als wir Gott lieben, dann ist der Satan stärker.“ „In unseren Herzen, Kind. Aber in der Welt, in der großen Schöpfung des Lebens?“ „Verzeiht mir, mein gnädiger Vater!“, sagte Beatus schüchtern, „aber muß es nicht dort genauso sein?“«


    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

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    1. "denn nicht nur der Computer, die Schreibmaschine oder der Buchdruck sind etwas „Ahrimanisches“, sondern bereits die Buchstabenschrift"

      ich fasse es nicht mehr.....Anthroposophen dürften nun definitiv zu allem fähig sein.

      Schwachsinn zur unendlichen Potenz, kann man hier wohl nur sagen. Wohl denn, es lebe das Analphabetentum, zurück ins Tierreich, oder auch nur ins Reich der geistig gegängelten unbewusst vor sich hindämmernden Untermenschen, willkommen im Reich des absoluten und nicht mehr überbietbaren "Anthrowahnsinns" !

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    2. »Wohl denn, es lebe das Analphabetentum, zurück ins Tierreich«
      :-)
      Wieso denn das?
      Selbstverständlich lese und schreibe ich, und wie man sieht, verwende ich auch regelmäßig meinen Computer.

      Hier liegt offensichtlich ein Mißverständnis vor: ich habe keinerlei Berührungsängste mit „Ahriman“, ebensowenig wie mit „Luzifer“.
      Es kommt nur darauf an, wer der „Herr im Haus“ ist, also: daß keine der beiden von Rudolf Steiner so benannten „Widersachermächte“ (die man ruhig auch ganz anders nennen kann, tu ich auch im Umgang mit Nichtanthroposophen) die Oberhand bekommt… in diesem Fall: daß man nicht etwas, nur weil es niedergeschrieben und gedruckt oder im Internet verbreitet ist (und das man obendrein vielleicht grob mißverstanden hat), auch schon für „wahr“ oder „besonders wichtig“ oder „für alle Zeiten gültig“ hält und mit dieser Etikettierung ins Unterbewußtsein absinken läßt – was ja sehr leicht geschieht, insbesondere dann, wenn man etwas mit "dull consciousness" liest...

      Ich hätte ja gedacht, daß man diesem Gedanken auch als Nicht-Anthro etwas abgewinnen können müßte.

      :-) LG, i.

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    3. Der ahrimanische Computer, Schrift, Buchdruck, etc sind einfach gängige Phrasen, die gern und ohne weiteren Sinn gedroschen werden. So gesehen ist jede Artikulation des Menschen - jede kulturelle Form- schlechthin "ahrimanisch", d.h. aber das Menschsein schlechthin. Schließlich handelt es sich nicht nur um Veräußerlichung in Formen, sondern auch um Kommunikationsmittel, d.h. die Möglichkeit der Verständigung. Das macht natürlich alles wenig Sinn, aber Anthroposophen nicken gern bei so was verständnisinnig.

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    4. Lieber Michael,
      »Der ahrimanische Computer, Schrift, Buchdruck, etc sind einfach gängige Phrasen, die gern und ohne weiteren Sinn gedroschen werden.«
      :-) Freilich, da stimme ich Dir zu. Allerdings heißt das noch nicht, daß über diese Dinge nicht auch sinnvoll gesprochen werden könnte.

      Wie schon gesagt: mir liegt nicht an den Namen „Luzifer“ und „Ahriman“, und ich finde auch die Bezeichnung „Widersachermächte“ nicht besonders glücklich - sie führt allzuleicht dazu, daß man die beiden wesenhaften Kräfte, um die es hier geht, „verteufelt“, ;-) und natürlich besonders gern in anderen Menschen am Werk sieht… und dabei übersieht man leicht, daß sie uns in den alltäglichsten Dingen begegnen und uns selbstverständlich durchaus nützlich und notwendig sind!

      Ich habe „Ahriman“ deshalb in dieser Weise erwähnt, weil Adriana Koulias in ihrem Kommentar von der Gefahr spricht, daß die Widersachermächte sich das herabgedämpfte Bewußtsein der Menschen zunutze machen können (und sie erwähnt dabei ganz ausdrücklich „television and movies and computer games etc“, also lauter traditionell-anthroposophisch als „widersacherlich“ angesehene Dinge ;-)), um Teile ihrer Seele loszureißen und damit die „Achte Sphäre“ zu erweitern…
      Das riecht für mich nach traditioneller anthroposophischer Phrasendrescherei und Angstmacherei.

      Und so wollte ich gerade darauf aufmerksam machen, was Du sagst:
      »So gesehen ist jede Artikulation des Menschen - jede kulturelle Form- schlechthin "ahrimanisch", d.h. aber das Menschsein schlechthin.«
      Ja.
      So sehe ich es durchaus.
      Alles, was einmal eine spezifische Form angenommen hat und uns dadurch nützlich ist, uns andererseits aber (meist gerade wegen seiner Nützlichkeit!) dazu „verleitet“, diese Form zu verstärken und, wenn wir nicht aufpassen, schließlich zu „verkrusten“, begreife ich als „ahrimanisch“. Das fängt schon bei der Begriffsbildung an...
      Ein Menschsein ohne „Ahriman“ (und natürlich auch „Luzifer“) scheint mir heutzutage gar nicht möglich zu sein.

      Aber das ist doch nichts, das wir fürchten müssen. Es genügt, wenn wir wach bleiben und in aller Ruhe bewußt damit umgehen.
      Mit „Ahriman“ und auch mit „Luzifer“.
      Mit Computern, Fernsehen, Kino, Videospielen und Büchern --- und natürlich auch mit den Büchern Judith von Halles und Adriana Koulias’.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    5. Liebe Ingrid, dann sind wir uns doch mal wieder einig. Ich hätte durchaus nichts gegen Frau von Halle einzuwenden, wenn sie wie Adriana Unterhaltungsliteratur machen würde. Letztere bringt viele wichtige esoterische Themen der Geschichte vor die Augen von sehr vielen Lesern, und das mit Sorgfalt, gut recherchiert, historisch korrekt, und voller Intensität im Anschauen der handelnden Personen. Was will man mehr? Der vermessene Anspruch von Halles dagegen stellt für mich ein Problem dar, ihre mangelnde Sorgfalt, das Hirnrissige und Zusammengestoppelte. Das ist selbst als Unterhaltungslektüre sehr, sehr schlecht. Aber wie man das ernst nehmen kann, ist mir ein Rätsel. Es steht für mich auf einer Stufe mit von-Ufos-entführt-und-von-Außerirdischen-missbraucht, Kornfeldermythen und Hitler unter dem Nordpol. Aber gut, wems gefällt und geistig bekömmlich ist..

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    6. Lieber Michael,
      »dann sind wir uns doch mal wieder einig.«
      :-) Hätte mich auch wirklich sehr gewundert, wenn es gerade in Bezug auf die „Widersachermächte“ nicht so gewesen wäre.

      Zur Unterhaltungsliteratur von Adriana Koulias:
      Ich habe sehr gern und wirklich begeistert ihr Buch „The Fifth Gospel“ gelesen. Das ist ein Thema, bei dem ich mich einigermaßen „auskenne“ (will sagen: ich habe sowohl bei Steiner viel darüber gelesen als auch eigene diesbezügliche innere Erlebnisse; dazu kommt, was Elsbeth Weymann über die Bestätigung durch die Qumran-Schriftrollen sagt…), und ich fand es einfühlsam dargestellt und sehr gut zu lesen.
      In „The Seal“ allerdings stecke ich derzeit fest --- ich kann seit Wochen nicht recht weiterlesen (dabei beginnt es ausgerechnet in Lockenhaus, wo ich schon oft war und auch diesen Sommer wieder eine Krönungsmesse singen werde…).
      Ich bin nicht ganz sicher, woran das liegt… aber mehr und mehr gewinne ich den Eindruck, etwas in mir sträubt sich dagegen, eine derartige Unterhaltungsliteratur-Darstellung eines Themas zu genießen, bei dem ich mich bisher nicht auskenne, bei dem ich daher nicht so ohne weiteres erkennen kann, was historisch und esoterisch „korrekt“ ist und was nicht…
      Seltsamerweise hatte ich diese Hemmung bei Judith von Halles Templer-Büchern nicht. Vielleicht liegt es daran, daß ihre Bücher eben nicht darauf angelegt sind, „genossen“ zu werden?

      Immerhin – vielleicht „beruhigt“ Dich das ja ein wenig ;-): ich habe nicht den Eindruck, die Lektüre der Templer-Bücher Judith von Halles hätte bewirkt, daß ich mich nun bei diesem Thema genügend „auskenne“, um mich ebenso getrost an „The Seal“ wagen zu können wie an „The Fifth Gospel“.
      Dazu möchte ich doch erst noch einige andere Autoren lesen. Unter anderem natürlich Rudolf Steiner…
      Aber ich bin gar nicht sicher, ob das genügen würde. Es kann gut sein, daß ich auch hier zu warten habe, bis sich diesbezügliche innere Erlebnisse einstellen…

      Das alles erstaunt mich.
      Bei Harry Potter (den ich sehr begeistert gelesen habe!) hatte ich diese Schwierigkeiten nicht.

      Herzlich,
      Ingrid

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    7. "So gesehen ist jede Artikulation des Menschen - jede kulturelle Form- schlechthin "ahrimanisch", d.h. aber das Menschsein schlechthin."

      Schon irgendwie eigenartig, der Mensch ist also sein eigener Widersacher.
      In der Tat eine geistige Meisterleistung krankhaft verwirrter und fehlgeleiteter Phrasendrescher-Anthroposophie.

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    8. "Schon irgendwie eigenartig, der Mensch ist also sein eigener Widersacher." Eigenartig, ja, aber höchst realistisch.

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    9. Ja, höchst realistisch!

      Mein größter Feind bin ich selbst...

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    10. "Mein größter Feind bin ich selbst... "

      ...das habe ich schon immer geahnt --

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    11. Mein größter Feind bin ich selbst... "
      Habe ich nicht erfunden!

      Ist ein Leitmotiv in Therapie- und Selbsthilfegruppen für Borderline-/Essstörungen , wird aber auch in anderem Kontext oft verwendet.
      Passt zu vielem...

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    12. Ja – zu erkennen, daß man selbst sein größter „Feind“ ist, ist in vielen Fällen die erste Heilungsvoraussetzung.
      Denn diese Erkenntnis gibt (nicht nur Therapiebedürftigen!) Orientierung, wo man damit anfangen könnte, sich aktiv und tatkräftig mit diesem „Feind“ auseinanderzusetzen – während die Vorstellung eines (oft als unbekannt und/oder übermächtig vorgestellten) Feindes „dort draußen“ meist nur zornig, ratlos und insgesamt „ohnmächtig“ macht...

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    13. Nunja, ihr beiden mit dem Feind in sich selbst. ...

      Wenn es genau darum geht zu meinen, zu erleben, ja geradezu zu glauben erkannt zu haben, dass "man selbst sein grösster Feind ist/sei", genau an einer solchen Schwelle welch Erlebens auch immer in diesem Sinne, wäre es die einzige wirkliche Hilfe, den vermeintlichen Feind in sich als DEN Gesprächspartner überhaupt zu erkennen, mit ihm Kontakt aufzunehmen, ja ihn geradezu zu umarmen als die Person überhaupt, die mir zu berichten weiss, was hier vorliegt ... Ich bin/war der Schläfer, der nicht bemerkt hat, der Feind mein eigener Schatten, der mir die Wahrheit über mich wird berichten können, nehme ich ihn an.

      Das mit dem Feind ist doch - es/ihn als einen solchen zu sehen - ein psychologischer Kurzschluss, der mich hinabdrückt. Dieser vermeintliche "Feind" in mir ist der einzige, der mich nicht anlügen wird, wenn ich ihn wirklich frage, wirk-lich!! Alles andere ist eine psychologische Falle in sich selbst, sieht man es anders. Und auch hier kann man sehr schön erkennend erleben, wie tückisch es sein kann, wenn man die benennenden Begriffe, insbesondere bei sich und für sich selbst, falsch setzt.

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    14. "Ja – zu erkennen, daß man selbst sein größter „Feind“ ist, ist in vielen Fällen die erste Heilungsvoraussetzung."

      Komplett irreführend und falsch ist diese Bemerkung, wenn sie so verallgemeinernd plakativ hingeknallt wird.

      Klarerweise kann der Mensch sein grösster Feind sein, d.h. er kann aus eigener Freiheit, wenn er diese falsch einsetzt, auch gegen sich selbst arbeiten und seine möglichen realen äusseren Feinde darin noch übertrumpfen.

      Die wenigsten tun dies aber wirklich. Ich würde sagen, die meisten Menschen haben gar keine (wirklichen) Feinde, ein gewisser Teil der Menschen hat wirkliche Feinde, aber nur ein ganz kleiner Teil ist so dämlich gegen sich selbst zu arbeiten, also sein eigener Feind zu werden.

      Das obige Zitat kann also nur für den letzteren kleineren Teil der Menschen gelten.
      Wenn man eine "Kann-Tatsache" fälschlicherweise als "Ist-Tatsache" ausgibt, also als allgemeingültige Wahrheit, dann führt man, und ich behaupte ganz bewusst, den überwiegenden Teil der Menschen in die Irre.

      Dieses Zitat dient daher augenscheinlich nur der Verschleierung und der Ablenkung von möglichen reellen Feinden ausserhalb unser selbst und somit der bewussten Täuschung, Irreführung und Beherrschung des Menschen, welcher dazu gebracht werden soll die negativen Wirkungen seiner äusseren Feinde auf sich selbst zu projizieren.

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    15. Der psychologische Kurzschluss entsteht dann, wenn man den Feind in sich nicht anerkennt und entsprechend in das Dasein integriert - wenn man ihn krampf-/zwanghaft verleugnet und abstoßen möche anstatt ihn zunächst erst einmal anzuerkennen.
      Dann kommt es unweigerlich zu Autoaggressionen bis hin zur Selbstzerstörung.
      Und wenn es dann noch zu Verkennungsprozessen bzgl. Ich und Welt - Innen und Außen kommt, lebt sich der Kurzschluss in allgemein aggressiven, zerstörerischen Tendenzen aus.

      Vgl. hierzu:
      Schillers Schlüssel (danke Ingrid) oder das entsprechende Steiner-Äquivalent.

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    16. @Rudolf

      Ich habe Deinen Post noch nicht gesehen, als ich meinen veröffentlicht habe.

      Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter:
      Wer Angst vor sich selbst hat, projeziert den Feind eben nach außen!
      (Aber das macht natürlich nur ein gaaaaaaanz kleinen Teil der Menschen und ich sowiso nicht)

      Psychologie lebt eben von Provokation...

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    17. @ Rudolf:
      Wieso verallgemeinernd? Ich sagte „in vielen Fällen“. Dabei bleibe ich.

      »Klarerweise kann der Mensch sein grösster Feind sein, d.h. er kann aus eigener Freiheit, wenn er diese falsch einsetzt, auch gegen sich selbst arbeiten«
      :-) Nein, so meine ich es freilich nicht.
      Der „Feind“ in mir kommt nicht aus meiner Freiheit, sondern ist ein Rest aus meiner Unfreiheit.


      Lieber manroe,

      »… wäre es die einzige wirkliche Hilfe, den vermeintlichen Feind in sich als DEN Gesprächspartner überhaupt zu erkennen, mit ihm Kontakt aufzunehmen, ja ihn geradezu zu umarmen als die Person überhaupt, die mir zu berichten weiss, was hier vorliegt…«
      und
      »Dieser vermeintliche "Feind" in mir ist der einzige, der mich nicht anlügen wird, wenn ich ihn wirklich frage, wirk-lich!!«

      Selbstverständlich - genau so habe ich es gemeint.
      Deshalb begreife ich nicht recht, wieso Du sagst:
      »Das mit dem Feind ist doch - es/ihn als einen solchen zu sehen - ein psychologischer Kurzschluss, der mich hinabdrückt.«
      Hast Du gesehen, daß ich den „Feind“ in mir in Gänsefüßchen gesetzt habe?
      Ich bin davon überzeugt: die allermeisten Feinde sind in Wirklichkeit in uns, sie sind „Feinde“.


      Lieber Stephan,

      danke! Ganz genauso, wie Du es in Deinen beiden Kommentaren darstellst, sehe ich das auch.

      Da Du nochmal an Schillers Schlüssel erinnerst, assoziiere ich dazu den „Schlüssel“ aus Rudolf Steiners Pfingstspruch:

      Wo Sinneswissen endet,
      Da stehet erst die Pforte,
      Die Lebenswirklichkeiten
      Dem Seelensein eröffnet;
      Den Schlüssel schafft die Seele,
      Wenn sie in sich erstarket
      Im Kampf, den Weltenmächte
      Auf ihrem eignen Grunde
      Mit Menschenkräften führen;
      Wenn sie durch sich vertreibet
      Den Schlaf, der Wissenskräfte
      An ihren Sinnesgrenzen
      Mit Geistes-Nacht umhüllet.

      Hier ist deutlich ausgedrückt, wie Weltenmächte ihren Kampf auf dem Grunde der Seele führen und sich dabei der Menschenkräfte bedienen.

      Ich finde dieses Bild keineswegs „niederdrückend“, sondern sehr viel ermutigender, als mir übermächtige „Widersacher“, die mir Teile meiner Seele abzwacken und in ihre berühmte Achte Sphäre entführen wollen, irgendwo außerhalb vorzustellen, wo ich sie nicht erreichen kann...


      »Psychologie lebt eben von Provokation...«
      Ja. :-) Hast Du Frank Farrelly noch kennengelernt?

      Gute Nacht!
      Ingrid

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    18. Liebe Ingrid, Dank für den Hinweis auf Frank Farrelly, den ich nicht kannte- obwohl ich mich stets mit Carl Rogers verbunden gefühlt habe, auch praktisch, in spezifischer therapeutischer Arbeit. Aber Farrelly hat einen Aspekt betont, der eine besondere Kunstform für mich darstellt, denn gekonnt zu "provozieren" heißt nicht nur Anstösse geben, sondern auch verstehen. Man muss sehr intuitiv arbeiten, um konstruktiv provozieren zu können.

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    19. Liebe Ingrid,
      nein - ich kannte ihn noch nicht.
      Aber ich hatte es gestern konkret mit einer Borderline-Situation zu tun, wo 'der Feind da draußen' quasi das ganze Leben (das ohne den Feind so schön wäre) verunmöglichte.
      Jeder meine Versuche, den Blick vom Feind da draußen auf das Machbare (auf die Handlungsmöglichkeiten der Person) zu lenken wurde als schwere Provokation empfunden ('ja siehst Du denn nicht, wie böse und gemein der Feind da draussen ist und dass ich völlig unschuldig an der ganzen Situation bin?').
      Aber danke für den Hinweis auf Frank Farrelly und den Pfingstspruch...

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    20. Liebe Ingrid,

      "Deshalb begreife ich nicht recht, wieso Du sagst:"

      Weil Du auf Stephans Aussage

      "Mein größter Feind bin ich selbst... "

      geantwortet hast, beginnend mit:

      "Ja – zu erkennen, daß man selbst..."

      statt einem Nein und da habe ich dann "sicherheitshalber" Deine "..." überschrieben, aber nun haben wir das ja geklärt --- fast ohne Verweis auf andere Autoritäten :-)

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    21. Ingrid dearest! How wonderful that you have just revealed the secret of my present incarnation!!!

      Yes, indeed, I can now reveal to you that I aspire to be the Frank Farrelly of Anthroposophy.

      I feel such a sense of relief and gratitude that someone has finally recognized my destiny with anthroposophy.

      Thank you so much, Ingrid.

      Hollywood Tom

      (Provoking Anthroposophists on the Internet since 1998!)

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    22. Hallo Ingrid,
      Dein Hinweis auf Frank Farrelly zeigt mir gerade,
      es muß 1989 wohl eine wissenschaftliche Methode gewesen sein,
      als der Psychiater mich zu sich bestellte.

      i.d.R.:
      - ich zögerte, wollte aber nicht riskieren
      die Pfleger wenden Gewalt an und ging hin:
      betrete den Raum, gleich hinter der Türe steht der Weißkittel beginnt sofort mit Schimpfwörtern auf mich loszugehen, hasserfüllte Augen, immer mehr steigerte er sich hinein. Ich blieb ganz ruhig, dachte nichts, staunte irgendwie.
      Da hob er die Hand zum Schlage aus..... ...doch ich blieb ruhig.
      Plötzlich wurde eine andere Türe aufgerissen, ein Pfleger stürmte herein,
      schrie den Arzt an, kommen Sie (mit Namen) sofort auf die Station,
      Sie werden dort dringend gebraucht.
      Der vor mir stehende Psychiater verändert fast magisch durch den Ruf
      seinen Augenausdruck, als würde er aus einem Bann erwachen,
      schickt mich zurück.

      Jetzt weiß ich, es war eine "wissenschaftliche Methode" von Frank Farrelly.

      Gerettet hatte mich der nächtliche Hinweis in der Nacht vor der Gefangennahme, als ein bis dahin unbekannter Meister in einer kurzen Bilderfrequenz auf das Kommende vorbereitete, auch ein Zeichen zeigte, an dem ich erkennen würde, bald würde ich wieder frei sein. Der "Meister" hing mit dem tib. Lama zusammen, den ich zufällig am 1. Todestag von Strauß in Passau traf, der sich während meiner Meditation ganz hinten (war nur Gast) vor meine Person mit seinen zwei Helfern gestellt hatte und eine Zeremonie vollzog. Diese Szene hatte ich dann Herrn Kurt Theodor Willmann, dem direkten Schüler von Steiner erzählt, da er fragte, ob Zeremoniengewänder getragen wurden. So begegneten sich real zwei esoterische Ströme im Süden Deutschlands, das Tibetische und Anthroposophie. Und dann fand ich als eine der ersten Texte im Internet bei "Egoisten" Texte von Rudolf Steiner über Tibet........ ......wahrlich eine "Provokation" für ganz Bayern, die noch andauert........ .

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    23. Ich freue mich sehr, daß der wunderbare Frank Farrelly hier auf Interesse stößt.

      Ich habe vor Jahren zwei Wochenend-Workshops mit ihm erlebt und dabei ungeheure „Aha-Erlebnisse“ gehabt.
      Wenn er da mit einem freiwilligen „Demonstrationsklienten“ ein provokativ-therapeutisches Gespräch führte, stockte einem – trotz der in jedem Augenblick ehrlich freundschaftlichen Zuwendung! – als Zuhörer immer wieder der Atem ob der direkten Grobheiten, die er dem Klienten „entgegenknallte“. Aber wenn man nachher den Klienten fragte, ob ein als besonders „schlimm“ empfundener Satz denn nicht doch zu starker Tobak gewesen sei, erhielt man immer eine Antwort wie: „Gerade das war einer der allerwichtigsten Sätze. Ich habe erkannt, daß ich mir gerade das seit Jahren selbst sage, mich aber bisher nicht getraut habe, das auch zuzugeben oder gar auszusprechen…“

      In einem Vortrag erzählte er, wie er dazugekommen war, seine „Berufung“ zu erkennen: er stand in Rom in der Sixtinischen Kapelle und blickte auf zu Michelangelos Erschaffung des Adam. „And when I saw those two fingers meet, I knew: THIS is what I want to do in my life!“
      Und so ist seine Pro-vocative Therapy zu begreifen: sie will das (gesunde!) Ich des Klienten hervor-rufen.

      Ich habe ihn fasziniert und begeistert in seiner Arbeit beobachtet - mir war noch nie ein Mensch begegnet, der so voll Liebe auf JEDEN Menschen zugehen konnte.
      Und als ich ihn nach dem Vortrag kurz allein sprechen konnte, sagte ich ihm: „If someone asked me to explain in a few words what your work is about, I would say: it is all about unconditional love.“
      Er sah mich an und war einen Augenblick still. Dann sagte er ganz ernst: „I agree.“ Und fügte nach einer winzigen Pause mit strahlendem Lächeln hinzu: „But I would never say so. Un-con-di-tio-nal love. Too many un-com-for-ta-ble consonants!“ :-)

      ---

      @ Ernst:
      »Jetzt weiß ich, es war eine "wissenschaftliche Methode" von Frank Farrelly.«

      Frank Farrelly arbeitete niemals nach „wissenschaftlicher Methode“, sondern durch und durch intuitiv.
      Wie Michael sagt:
      »gekonnt zu "provozieren" heißt nicht nur Anstösse geben, sondern auch verstehen. Man muss sehr intuitiv arbeiten, um konstruktiv provozieren zu können.«
      Farrelly war ein Meister darin.

      Ich habe danach allerdings auch zwei Seminare mit einer seiner Schülerinnen erlebt und dabei die Gefahr erkannt, die darin liegt, Farrellys intuitives Vorgehen zur „Methode“ zu machen, sich dabei an genaue Anweisungen zu halten (wir bekamen Listen ausgeteilt, was man alles zu beachten habe) --- und die eigene Intuition mit derartigen Anweisungen unweigerlich zuzudecken.

      Frank Farrellys „Methode“ auszuüben, ohne vor allen Dingen in ehrliche liebevolle Verbindung mit dem jeweiligen Klienten zu treten und aus dieser Verbindung heraus seiner Intuition zu folgen --- das halte ich für eine KATASTROPHE.

      Ich erinnere mich, mal bei Rudolf Steiner gelesen zu haben, wenn man aus der Anthroposophie eine Ideologie mache, so werde sie eine noch sehr viel schlimmere Ideologie sein als andere Ideologien --- so ist es jedenfalls bei Frank Farrellys Provocative Therapy. Wer das nur auf dem Papier „erlernt“ hat, den sollte man keinesfalls auf hilfesuchende Klienten loslassen!!!


      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    24. ... es scheint ihn ja jeder zu kennen, den guten Farrelly -- :-)

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    25. "Ich erinnere mich, mal bei Rudolf Steiner gelesen zu haben, wenn man aus der Anthroposophie eine Ideologie mache, so werde sie eine noch sehr viel schlimmere Ideologie sein als andere Ideologien "

      Na, endlich ist die Katze aus dem Sack....:-)

      Danke Ingrid für Deine Gedanken, Deine Erlebnisse, Deine Erfahrungen.

      i.d.R.:
      Ich habe mal "Die Waffen des Wahnsinns"
      http://www.provokativ.com/bucher_cds_dvds/die_waffen_des_wahnsinns.html
      durchgelesen, welcher mehr für die Therapeuten geschrieben ist. Die aufgezeigten Aspekte sind nachvollziehbar, doch fehlen Aspekte, welche tiefer gehen. Ich konnte 1989 durchaus auch "Wesen" erleben, wie ich sie später bei Rudolf Steiner beschrieben fand, geistige Wesen, welche um die Irrenanstalt schleichen. Sie versuchen tatsächlich, in den Menschen hineinzukommen. Ich hatte nur einmal diese Erfahrung. Wandte sofort mein Bewußtsein dem Höheren zu und hatte danach das Erlebnis des "Zeichens", das die baldige Freiheit ankündigte.
      In meinem Fall war die "Provokation" lediglich der Versuch, Gewaltpotential zu entdecken, wobei ich aus vielen anderen Erfahrungen davon ausgehe, eine Abwehrbewegung mit einem Arm ob des drohenden Schlages wäre als Gewaltpotential deklariert worden. Ich sollte wie Herr Mollath als Gemeingefährlicher für immer in der Psychiatrie verschwinden. Wir belügen uns, wenn wir nicht erkennen wollen, Psychiatrie wird auch in unseren Tagen noch als politisches Mittel verwendet. Wilhelm Schlötterer der höchste bayerische Finanzbeamte sollte von Strauß für wahnsinnig erklärt werden. Mollath wandte sich in einem Brief an Schlötterer, nach dessem ersten Buch und Schlötterer bereitete dann die ersten Grundlagen für die Freiheit von Mollath. Es dauerte aber noch recht lange Zeit.

      Bei der gesamten Situation mit Heilanstalten ist nicht zu vergessen, auch das Personal braucht die Patienten, sie profitieren von ihnen, weil sie ihr Broterwerb sind. Der Reformpsychiater Klaus Dörner, dem „Monitor“ ohne meine Kenntnis Schriften von mir vorlegte, äußerte sich kürzlich, nachdem er den Psychiater Frank Schneider, damals Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) traf, der mir von sich aus seine Festschrift und DVD zuschickte (Entschuldigung für Psychiatrie im Dritten Reich), Klaus Dörner schrieb:

      „Seither denke ich darüber nach, ob nicht statt des reformistischen Weges der revolutionäre angemessener wäre.“

      Im Hintergrund lebt eine Vernetzung, welche die objektiven Probleme erkennt. Doch noch fehlt der geistige Mut. Der von Ingrid aufgezeigte Hinweis, den ich noch nicht kannte, zeigt endlich, warum es mit der AAG so krankte. Anthroposophie wurde zur Ideologie der Waldorfpädagogik, der Heilmittel, letztlich der geistigen Selbstbefriedigung. Das Rütteln an den Toren der Geistigen Welt, wie es etwa Paramahansa Yogananda so dramatisch machte, der Gott soz. den Dolch auf die Brust setzte, ehe werde er sterben, wenn er nicht endlich antwortet. Diesen tieferen Impuls haben doch die „anthroposophischen Ideologen“ nicht. Sie verhalten sich eher wie die von Frank Farrelly beschriebenen „Patienten“, die ihr schön eingerichtetes Heim, die Psychiatrie nicht verlassen wollen, weil heimelig für sie gesorgt wird. So haben sich Anthroposophen mit den Gedanken Steiners eingerichtet und bekommen dann ab und zu neue Phantasiegeschichten von Geistern und Dämonen und Christus……..

      (es mag hart klingen, aber dieses Erleben, wie doch nur bürgerliches Menschen Anthroposophie Steiners als Tünche für ihr schönes Leben verwendeten, die Mysteriendramen sich reinziehen…. ….das führte zur Tat mit dem Mitgliedsausweis.
      --und doch es geht voran…….)

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    26. ...ich würde da noch einen draufsetzen wollen, damit man dem wirklichen Kern der Sache noch näher rückt und der liegt in dem hier:

      "Ich freue mich sehr, daß der wunderbare Frank Farrelly hier auf Interesse stößt."

      und dem:
      "nein - ich kannte ihn noch nicht."

      und dem:
      "Liebe Ingrid, Dank für den Hinweis auf Frank Farrelly, den ich nicht kannte."

      ... und dann erfahren wir von Ingrid, dass der gute Farrelly ganz aus der Intuition heraus arbeitete und es keine Methode sei und man daraus auch keine machen könne/sollte/dürfe weil... und alles erschöpft sich im Sammeln von Kniefällen vor wiederum einer Autorität und dem sanften inneren Erguss womöglich ein erneutes Wissenspäckchen inhalieren zu dürfen statt mal miteinander darüber zu sprechen und sich auszutauschen, wie man selbst an eine intuitive Handlungsfähigkeit herankommt, die sich ja eh nicht -- GOTT SEIS GEDANKT -- kopieren lässt!!

      Ich ertappe mich des öfteren bei dem Empfinden mich stellvertretend vor DEM Denken zu entschuldigen, weil es immer wieder verleugnet wird. Es ist fast sogar peinlich mit Blick auf diese lieben Menschen.

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    27. Lieber manroe,

      »… statt mal miteinander darüber zu sprechen und sich auszutauschen, wie man selbst an eine intuitive Handlungsfähigkeit herankommt…«

      Ja, und auf welche Weise sollte man darüber sprechen?

      Ich habe von meinen Erlebnissen erzählt --- wenn jemand das unbedingt als „Wissenspäckchen“ nehmen will, werde ich das nicht verhindern können.
      Wenn Du von Deinen Erlebnissen erzählst, kann jeder andere es ebenfalls als „Wissenspäckchen“ nehmen.

      Alles, was irgendjemand darüber schreibt, „wie man selbst an eine intuitive Handlungsfähigkeit herankommt“, kann als „Anleitung“ gelesen werden und somit zum „Wissenspäckchen“ werden (so ist übrigens, soviel ich weiß, NLP entstanden).
      Die Verantwortung dafür liegt beim Leser.

      Ich habe von "unconditional love" gesprochen, ich habe erwähnt, wie wichtig es ist, in ehrliche liebevolle Verbindung zu treten… erwartest Du etwa von mir, Dir zu erklären, wie man das macht??? :-)

      Da muß ich Dich enttäuschen. Das werde ich nicht tun.

      :-) LG, i.

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    28. Liebe Ingrid,

      ...wenn Du jetzt ein wenig der Rechtfertigung herausnähmest aus Deinen Zeilen, ich verstehe Dich und hoffe Du mich auch, dann würde man schon, so glaube ich ganz sicher, bemerken können, was ich sagen möchte. Und Deine Schilderungen mit ihm, Farrelly, fand ich nebenbei bemerkt ganz schön und gut, ehrlich jetzt, ich habe Dich auch zu ca. 35% als Beispiel genommen und daher ein wenig "missbraucht", ich hoffe Du wirst mir verzeihen :-)

      Aber dennoch, der Schwerpunkt den ich meine ist die innere Ausrichtung, und die geht immer noch zu sehr in die Richtung, die ich hier angedeutet habe. Das mit der "ehrlichen liebevollen Verbindung" brauchst Du mir nicht zu erklären, sehe und erlebe auch, dass das auch den Punkt trifft aber vor allem kommt man dem nahe, wenn man alles was man weiss in solchen Momenten wirklich "vergisst" und beiseite zu lassen vermag, um nur zu sehen und zu bemerken, was gerade geschieht. Es hat auch viel von dem wie Sokrates mit seinen Schülern und deren Fragen vorgegangen ist, um sie dahin zu führen, dass ihnen plötzlich auf diesem Wege einleuchtet, dass sie es tatsächlich selbst begreifen und zu verstehen vermögen, geht man im Inneren immer entlang dem Faden, den jedes "Problem" hinterlässt.

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    29. Hallo Manfred,

      voll ins "Schwarze"! Danke. Diese Kommentatorengemeinde hier, bei allem klugscheißerischen Gefasel, die liegt im Tiefschlaf.

      Hallo Ingrid, Du Schläferin! Du träumst: "Alles, was irgendjemand darüber schreibt, „wie man selbst an eine intuitive Handlungsfähigkeit herankommt“, kann als „Anleitung“ gelesen werden und somit zum „Wissenspäckchen“ werden (so ist übrigens, soviel ich weiß, NLP entstanden).
      Die Verantwortung dafür liegt beim Leser."

      Wobei schläfst Du? Hierbei: ""Alles, was(!!!) irgendjemand darüber schreibt, ....wie man..."

      Ingrid, so ein "Wie", das will eben der ihm gemäßen "Wie - Form" selbst, sich "selbst" bereits darleben.

      Damit ist gesagt: Die Verantwortung, die liegt beim Autor. Du hingegen sagst: "Beim Leser".

      Aber, aus einen Was-Text ist nun einmal nicht mehr "rauszuholen", als darinnen liegt. Was ist das? Ein jegliches "Was" ist und bleibt "Verstand".

      Den mag man nun in noch so herzenswarme Worte kleiden - Ich sage: Schade um die Worte.

      ~ Burghard

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    30. ... der Unterschied zwischen einem "Wissenspäckechen" ist der, dass jene, die in und durch einen direkten Austausch zustande kommen einen anderen Charakter haben als jene, auf die verwiesen wurde. Ich glaube es ist auch ein/das Charakteristikum der Bewusstseinsseele, sie in diesem Sinne zu stärken und zu beleben. So direkt und zwischenmenschlich als möglich. Wird wirklich Wissen benötigt, dann wird man es merken und er/befragen, erst dann!

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    31. Lieber Burghard,

      jeder Schreiber schreibt sowohl ein „Was“ als auch ein „Wie“.
      Die Verantwortung dafür, das „Was“ und das „Wie“ oder nur das „Was“ oder nur das „Wie“ daraus herauszulesen, die liegt nicht beim Autor, sondern beim Leser.
      Dabei bleibe ich --- ganz gleich, ob Du mich deswegen als „Schläferin“ bezeichnest…

      ---

      Lieber manroe,

      :-) ich bin es inzwischen gewohnt, von Dir in dieser Weise „mißbraucht“ zu werden. :-)
      Und ich habe auch nicht das Bedürfnis, mich vor Dir zu „rechtfertigen“ – ich hab meinen Kommentar grad nochmal durchgelesen und finde darin nichts davon; das ist wohl auch etwas, das beim Leser liegt…

      Es ist ähnlich wie mit der GA Rudolf Steiners - auch hier holt sich jeder Leser etwas anderes heraus, und meiner Ansicht nach nicht immer das, was Steiner hineingelegt hat…

      Im letzten Nachrichtenblatt der IEA fand ich (in einem Artikel von Peter Selg) ein schönes Zitat zu diesem Thema. Michael Bauer über Rudolf Steiner:
      »Der Hingang des Lehrers kann ein esoterischer Impuls für die Schüler werden. Sein literarisches Werk darf nicht wie ein Bergwerk angesehen werden, das man nun nach Belieben ausbeutet. Seine Gedanken sind wie Samenkörner, die aufgehen wollen. Und die aufgehen,wenn sie mit dem Mutterland, der geistigen Welt, verbunden bleiben. Heute mehr als je ist Grund zum esoterischen Leben vorhanden. Aber das Wort des Lehrers erreicht uns nur wahrhaft in der Stille der Seele.«


      LG, i.

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    32. Zu meiner unvollkommenen Erinnerung an die Worte Rudolf Steiners möchte ich jetzt das genaue Zitat nachreichen – es findet sich in GA 26.
      Ich finde jetzt umso mehr, daß es sehr gut auch auf Frank Farrellys Provocative Therapy paßt.
      Und ich freue mich sehr, daß Rudolf Steiner darin auch auf die Verantwortung des Lesers zu sprechen kommt (Hervorhebungen R. St.):

      »Es wird eben doch in der Anthroposophischen Gesellschaft viel zu wenig darauf gesehen, daß Anthroposophie nicht graue Theorie, sondern wahres Leben sein soll. Wahres Leben, das ist ihr Wesen; und wird sie zur grauen Theorie gemacht, dann ist sie oft gar nicht eine bessere, sondern eine schlechtere Theorie als andere. Aber sie wird eben erst Theorie, wenn man sie dazu macht, wenn man sie tötet. Das wird noch viel zu wenig gesehen, daß Anthroposophie nicht nur eine andere Weltanschauung ist als andere, sondern daß sie auch anders aufgenommen werden muß. Man erkennt und erlebt ihr Wesen erst in dieser anderen Art des Aufnehmens.«

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    33. Hallo Ingrid,

      danke für das Zitat. Es sagt mir: Das von Steiner vorliegende Schriftwerk, die Art und Weise, „wie“ es dargelegt ist, in ihr ist bereits mit beinhaltet das sich darleben können seiner Anthroposophie im anderen Menschen. Also in der Art und Weise, die keiner weiteren Anschauung bedarf, da in besagtem Werk nicht „über“ eine Geistwelt geredet wird, sondern der Geist selbst sich ausspricht.

      Und so, in selbst erzeugter Gedankengestalt sich aussprechend, die Gedankengänge selbst bereits das „ganze“ Geschehen sind. Das Ganze, so es gelingt, in der Textarbeit mit Steiner, der Immanenz seiner Darlegungen jeweils diejenige Seelensubstanz zu freier Verfügung stellen zu können, anhand derer die Gedankenordnung Steiners so ein anderes Geschehen im Leser organisiert, dass das Selbsterleben des Lesers dabei „zugleich“ ins Welterleben zu erheben vermag.

      Gruss ~ Burghard

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    34. Lieber Burghard,

      hier zeigt sich sehr deutlich, daß jeder Leser einen Text auf seine individuelle Art und Weise begreift.
      Denn für mich bedeuten diese Zeilen vor allem, daß es darauf ankommt, wie der jeweilige Leser mit den Werken Rudolf Steiners umgeht, und ob er sie in sein lebendiges Seelenwesen aufnimmt und fortdenkt und fortfühlt – oder ob er das nicht tut.
      Aus vielen Vorträgen Rudolf Steiners weiß ich sehr gut, daß er nicht der Auffassung war, daß, wie Du sagst, die Gedankengänge bereits das „ganze“ Geschehen wären, sondern daß es ihm vor allem darauf ankam, daß seine Hörer (und natürlich auch seine Leser) das, was er in Worten und Begriffen ausgedrückt hat, in ihren Seelen in Gefühle und Empfindungen verwandeln.

      LG, i.

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    35. Liebe Ingrid,

      nun, mir ging es in meinem obigen Kommentar allein um die von dir hier eingebrachte Steinerpassage. Eben darum, wie ein jeweiliger Leser, Du sagst dazu: „ sie in sein lebendiges Seelenwesen aufnimmt“. Ich sehe, will man sie, Steiner sagt: "anders" aufnehmen, so gilt es, sie zuvor sich selbst aussprechen zu lassen. Steiner versäumt "hier", darauf hinzuweisen. (Es kann aber auch so sein, dass er das im Vorfeld oder im Weiteren des Vortrages noch mit einbringt. Ich habe für mich keinen Anlass, das zu prüfen) Und dafür bedarf es, wie bereits gesagt, der jeweilig frei zur Verfügung gestellten Seelen-substanz eines Lesers. Danach (!) liegt es im Leser, wie er weiterhin sein Erleben des sich selbst aussprechenden Geisteslebens, Du sagst: „fortdenkt und fortfühlt“.

      Weitere Steinerpassagen sollten wir, aus meiner Sicht, außen vor lassen. Ansonsten endet unser Austausch hier im Niemandsland. Denn, ich gehe davon aus, das Du, so wie ich auch, stets weitere Passagen von Steiner mit einbezieht, auch dabei, wo es bloß um eine davon geht.

      Gruss ~ Burghard

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    36. Lieber Burghard,

      Du sagst:
      »Und dafür bedarf es, wie bereits gesagt, der jeweilig frei zur Verfügung gestellten Seelen-substanz eines Lesers.«
      Nun --- und also liegt es doch schon an diesem Punkt am Leser, inwieweit er diese Seelen-Substanz „zur Verfügung“ stellt, nicht wahr?
      Und da das Verfügen-Können die Voraussetzung eines solchen „frei zur-Verfügung-Stellens“ ist, liegt es von Anfang an am Leser, nämlich daran, ob er überhaupt in der Lage ist, über diese Seelen-Substanz zu verfügen...

      »Weitere Steinerpassagen sollten wir, aus meiner Sicht, außen vor lassen.«
      Da mir der Zusammenhang mindestens so wichtig ist wie der genaue Wortlaut einzelner Sätze, kann ich das aus meiner Sicht nicht tun.
      Ich habe ebensowenig wie Du Interesse an einer „Zitatenschlacht“. Aber für mich ist Rudolf Steiners Werk kein „Bergwerk“, sondern ein Organismus --- es ist mir daher gar nicht möglich, weitere „Steinerpassagen“ außen vor zu lassen. Ich werde daher auch in Zukunft auf andere Teile dieses Organismus’ aufmerksam machen, wenn mir das angebracht erscheint.

      Herzlich,
      Ingrid

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  18. ...na endlich ist Dein Rechner wieder in Ordnung, Ingrid :-)

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    1. :-) Ja - das war lästig. Aber auch heilsam: man gewöhnt sich schnell an diese ahrimanischen Helferlein... und ehe man sich's versieht, meint man davon abhängig zu sein...
      Gut zu wissen, daß das eine Täuschung ist.

      LG, i.

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  19. Werden 1906-1908 nicht drei gesunde Schulungswege von Steiner beschrieben (GA 95, 96, 97, 99)? Wenn man diese drei Wege parallelisiert dann sind Erleuchtung oder Photismos (GA 10, 13), Imagination (GA 12, 13), Bilderbewusstsein (GA 11), Hellsehen (GA 15), Imaginatio (GA266a), und Öffnung der sieben Siegel (GA 104) dasselbe wie Geisselung auf dem alten rein christlichen Weg und Niyama oder Rituale auf dem Yogaweg (Patanjali). Kann man Von Halle‘s Weg deuten als „der rein christliche Weg“?

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    1. Ich sehe nur, dass Frau von Halle ihre Elaborate in christlich erscheinende Metaphern hüllt. Ein "Weg" ist für mich bei ihr nicht zu erkennen, außer eine fanatische Anhängerschaft zu füttern mit sensationellem Blödsinn.

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    2. www.geisteskind.de/Judith%20von%20Halle

      Wer maßt sich bitte an, das persönliche Christus-Erleben eines Menschen so zu verunglimpfen! Vor allem dann, wenn dieser Mensch dabei einen vollkommen gesunden Geist und ein vorbildlich klares geisteswissenschaftliches Denken belegt, wie Judith von Halle?! Nur Ahriman im Menschen tut das! Der anthroposopische Schulungsweg Rudolf Steiners war ein Vorschlag, der für viele Menschen heute passen kann. Das heißt aber nicht, dass alles, was nicht haargenau nach Vorschrift diesen Weg so geht, dann antichristlich ist. Der Weg eines Menschen zurück zu Gott ist etwas höchst Individuelles und Sensibles und richtet sich nicht pedantisch nach geisteswissenschaftlicher Marschroute, auch wenn das ganz unerträglich für anthroposophische Schriftgelehrte, Erzbischöfe und Päpste heute ist. Mit den Ausführungen des hellsichtigen Schauens bei Judith von Halle darf man letztendlich auch nicht anders umgehen, als mit den Ausführungen Rudolf Steiners oder anderen Geistesoffenbarungen: Alles offenherzig und vorurteilsfrei durchdenken und gewissenhaft im Herzen wirken lassen, dabei auf die moralische Dynamik achten und es lebendig mit dem vergleichen, was man als christliche Wahrheit bisher meint, verstanden zu haben. Ansonsten ist es immer ratsam, etwas, das man nicht beurteilen kann, weil man selber nicht hellsieht, besser dann auch nicht zu beurteilen, sofern man damit nichts anfangen kann. Die eigenen persönlichen Entscheidungen hierbei sind Privatsache und werden auch von der Geistwelt akzeptiert. Aber wenn man öffentlich einen Menschen aburteilt und verlästert, hat das weitreichende Folgen! Und wenn man grundsätzlich mit neuen Inhalten über Jesus Christus aus dem hellsichtigen Schauen nicht zurechtkommt, dann will man schlichtweg nicht zum lebendigen Geist. Das ist dann bekannte tote Pharisäer- und Schriftgelehrtengeistesart, und nichts weiter. Natürlich hat jeder das Recht auf seine eigenen Überzeugungen. Auch auf seine eigene Interpretation der Geisteswissenschaft. Und wer sich Anthroposophie lieber von einem Herrn Prokofieff (o.a.), anstatt von Rudolf Steiner bringen lassen möchte, kann das natürlich auch tun. Die Freiheit des Individuums ist heilig. Aber genau hier offenbart sich auch unser Geist! Manchen "Hocherleuchteten" geht im Umgang mit Judith von Halle bereits der schlichteste Anstand ab, nur einfach mal bei der Wahrheit zu bleiben. Auch wenn die physisch sichtbaren Stigmata nicht notwendig auftreten müssen beim christlichen Einweihungsweg und nicht notwendig zum geisteswissenschaftlichen Schulungsweg gehören, sind sie etwas hoch heiliges und bestimmt nicht automatisch atavistisch oder gar "antichristlich" oder beweisen irgendetwas gegen die geisteswissenschaftliche Arbeit eines Menschen, bloß weil sie innerhalb der vergangenen Kirchengeschichte vorkamen. Eine derartige Haltung sollte unter Anthroposophen eigentlich unmöglich sein. Vor allem aber auch deshalb, weil es doch Material von Rudolf Steiner gibt, um diese Erscheinung richtig zu begreifen. Wenn die Stigmatisierung echt ist - und ich sehe absolut keinen Grund dafür, Judith von Halle hier anzuzweifeln; man würde ihr damit auch wirklich Ungeheuerliches unterstellen, wozu man sich nicht so leicht verleiten lassen sollte! - dann kommt sie von Christus selber. Und man muss manchen vorlauten Trompeter ernstlich ermahnen zur Zurückhaltung, denn gegen das Wirken des Herrn sollte man sich nicht ernsthaft stellen wollen. Ich selber habe sicher auch oft eine große Klappe und bin ganz bestimmt nicht auf den Mund gefallen. Aber ich halte diese meine Klappe wenigsten dann dort, wo es etwas zu lernen gibt oder ich etwas nicht verstehe; was man natürlich immer erst einmal erkennen können muss. Und so mancher täte sich selber und anderen ganz sicher einen großen Gefallen damit, selbige Klappe manchmal einfach besser zu halten.

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    3. Schön und gut, alles rechtens zum Heile von Frau Halle.
      Ist es ihr aber nicht bald peinlich, welch geistiges Gesumse ihre Stigmata hervorrufen.

      Wäre sie "echt", würde sie nicht landauf, landab Vorträge halten, warum nur?! Die Zeit der Vorträge sind vorbei. Es fehlen Taten!
      Es gab so Viele die Stigmata hervorbringen, was solls. Die Menschen wollen "Anbeten" "Anhimmeln", Götzen anbeten, auch einen Rudolf Steiner, oder den Menschheitsrepräsentanten. Zwei Stuhlreihen wurden aufgestellt: Götzendienst im Goetheanum, katholischer Geistgottesdienst. Kann es sein, Steiner machte hier einen großen Fehler, brannte deshalb das Goetheanum ab, als Hunderte Anthroposophen der AAG in Stuttgart "abfielen" zur Christengemeinschaft wechselten???!!! War Steiner deshalb vielleicht "am Rande", zerbrach er an seinem Werk, die "Übernahme" als letzter Rettungsversuch, das Scheitern im Auge?! Der "große Eingeweihte", der meinte die Mitglieder könnten "minderwertige Psychopathen" "heilen"?! Dürfen wir Steiner sogar als überheblich erachten, eine Überheblichkeit, die er selbst nicht sehen konnte, weil geistiges Wissen ihn überschwemmte?! "Minderwertige Psychopathen", "Negerromane", ein "okkultes Antreiben" durch Vorträge, Mitglieder die mitschreiben, abschreiben, nachschreiben und deshalb zog Steiner eine "offizielle Stenographin" bei, weil seine Vorträge, die gesprochenes Wort bleiben sollten, falsch aufgeschrieben wurden. Machte Steiner etwas falsch und nun machen Andere auch alles falsch, berufen sich auf nachgeschriebene Vorträge, "schwülstiger Blutokkultismus" wird berufen. Passt das in unsere Zeit, sich den Phantomleib von Golgatha anziehen zu "wollen"???!!! Ist das, das Unheil des Wortes von Steiner, aufgeschrieben, festgenagelt in den Hirnen der Menschen... ....bis das Blut schwitzt.

      Steiner sprach von Humor, als wesentlicher Teil des Atmens in der Schule. Es fehlt Humor im Denken, Gotteshumor.... ..

      In einem Gespräch mit einem Freund gestaltete sich gestern von ihm zu mir spontan ein neuer Gedanke. Könnte es sein, der biblische Opferbefehl, dem Kinde die Kehle durchzuschneiden, um den Gehorsam gegenüber Gott zu prüfen... ...er ist letztlich der Keim der "Kindermorde" des Herodes, der Beginn der Schwarzen Magie.?!Darf so etwas gefragt werden, der "väterliche Kindesmord" als Blutritual Vater-Gottes?!

      Mir offenbarte dies dieser Tage ein Katholik. Er sagte, es hatte ihn als Kind verstört, als er das vernahm, wie Gott den Befehl gab, den Sohn zu töten, um des Gehorsams willen.

      Hätte Steiner weiter gelebt, er hätte manchen Vortrag weiter entwickelt, Neues dazu gestellt. Das "Blutwunden" passt nicht mehr in unsere Zeit, egal, wie hoch und heilig vergangene Zeiten echt vor solchen Phänomenen in die Knie gingen.

      Aber Danke für den link.

      Gegen Halle spricht ihr erstes Buch, wenn sie betont, der Leser solle glauben, Christus spreche ihn direkt durch sie an: der Personenkult ist geboren, halleluja!
      Zurück ins Grab, falscher Christus mit oder ohne Phantom!!!

      Ich gehe davon aus, Steiner würde in diesen Tagen keinen so "blutrünstigen" Vortrag halten, weil er gar nicht mehr in unsere Gemüthslage passt. Es ist ein Schritt zurück. Unser Bewußtsein hat sich weiter entwickelt.

      Übrigens, Frau Halle schreibt irgendwo, Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zu Christus. Dies Wort von ihr ist wahr. Doch ihre Anhänger machen den Sums mit ihr und sie spielt mit, lässt Bücher über Bücher drucken. Die Zeit der Bücher ist vorbei, die Zeit der Vorträge ebenfalls...... .Wer mit Esoterik Geld verdient...... wie der Fall mit den "Naturgeistern"........ .alles fragwürdig.... .

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    4. "...Ein "Weg" ist für mich bei ihr nicht zu erkennen, außer eine fanatische Anhängerschaft zu füttern mit sensationellem Blödsinn..."

      Wer ist denn da "fanatisch"...? Zugegeben, vielleicht der eine Herr auf FB mit seinem etwas peinlich-amüsanten "Brennt in der Hölle, ihr Ungläubigen". Nun ja, aber wer denn noch? Wen kennst Du denn wirklich von den "Fanatikern"?
      Wo ist für Dich der Übergang von begeistert-sein von einer Sache, zum Fanatismus?

      Vielleicht macht man sich das manchmal etwas zu leicht mit den Feindbildern.

      Und "sensationellen Blödsinn" gibt es viel auf der Welt, nicht wenig gebildet-akademische "Normalos" würden Steiners okkulte 2 Jesusknaben, prominente Inkarnationsfolgen - "Forschungen" dort einordnen.

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    5. Hallo Ernst,

      "Passt das in unsere Zeit, sich den Phantomleib von Golgatha anziehen zu "wollen"???!!!"

      ... kann es sein, dass Du das mit dem Phantomleib nicht verstanden hast? Vermag man ihn nicht in seinem Denken unterzubringen, dann rennt man gegen eine Wand und durchdringt sie nicht --!

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    6. Hallo Manfred,
      und i.d.R.:

      "kann es sein, dass Du das mit dem Phantomleib nicht verstanden hast?"

      Was heißt schon "verstanden". Der nun aufgetauchte Hinweis von "Adriane":
      "I do the same for Prokofieff, whom I truly love, having met him and seen how humble and lovely he is" zeigt uns, sie spricht nicht nur theoretisch, sondern sie ist tiefer in die Geisteswissenschaft eingetaucht, sonst hätte es diese persönliche Begegnung nicht gegeben, so wie meine Berichte auf enge Verbundenheit mit der AAG hinweisen.

      Wenn ich auf "denken" hinweise, dann ist dies, die gegebenen Dinge zueinander in Beziehung erkennen, diese Verhältnisse sprechen lassen. Ganz Abstrakt, wie wirkt die Abbildung eines Leichnams auf ein kleines Kind, mehr nicht. Daraus ergibt sich Erkenntnis.

      Gehe ich an "Abbild des Leichnams" und "Kind" mit vorgeprägten religiösen Vorstellungen heran, kann "ich" gar nicht "denken", also erkennen, was in der Welt vor sich geht. Dieses Problem "herr"scht vor allem auch in der AAG, das "Denken" ist vorstellungsmäßig „umnebelt“.

      "Denken" heißt also, den eigenen Nullpunkt zu finden, um eigene Denkerfahrung zu üben. Die Dinge, Begebenheiten setzen sich in Verbindung. Ich bin seit längerer Zeit mit einem lieben Menschen verbunden, Katholik, der von Außen her gesehen keinerlei Chance hat, ernst genommen zu werden, Aussehen, Gehabe. Natürlich liegt Karma vor, jedoch habe ich die Freiheit, anzunehmen, zurückzuweisen. Durch seine Bitte fuhren wir nach Wien, konnte ich den Dalai Lama persönlich erleben, seine Aussagen zu Religion, Tat.
      Er hat nun gestern zufällig nach über 20 Jahren, die wir uns kennen, sein Trauma mitgeteilt, wie er als kleines Kind darunter litt, vom katholischen Priester die Geschichte gehört zu haben, wie Gott den Befehl gab, damit der Vater seinen kleinen Sohn die Kehle durchschneidet. Er sprach davon, er sei "verstört" gewesen. "Verstand" sagt nun, offensichtlich liegt ein "Trauma" in der Christlich-Abendländischen-Kultur tief verborgen in den Seelenschichten, unerkannt und es müsste Jemand wie Steiner auftauchen, der tief uns die Vorgänge erklärt, welche möglicherweise erst den Sinn für die grausame Geschichte geben könnte, aber nur uns als Erwachsene, mit Erkenntnisfähigkeit.
      Steiner hat sich so für die Kinder eingesetzt, die Waldorfpädagogik begründet, vom Humor gesprochen und nun äußert sich ein Katholik, was er als kleines Kind durchmachte, so die biblische Geschichte gehört zu haben, wie Gott den Glaubensgehorsam prüft….. .

      Ähnlich ist des mit dem "Phantomleib". Wäre ich Steiner, die ganzen Vorträge über diese Dinge sollten verschwinden, dieses mechanisierte Vervielfältigen der Abbilder von Ätherleib, Astralleib und sogar Kopien des Iches von Christus. All dies hat die Anthroposophen ja doch verwirrt und führte zur inneren Zerstörung. Das erkannte Steiner nicht, seine Vorträge selbst waren und sind die Quelle für das Unvermögen eines Gedeihlichen der AAG. Daß mit meinem Auftauchen in der AAG irgendetwas wach wurde am Anfang, hängt wohl mit karmischen Verhältnissen zusammen, doch war ich selbst viel zu jung, unerfahren, um das eingefahrene Muster der Unmenschlichkeit durch "Geisteswissenschaft" ändern zu können. Ich erlebte ja den Streit, den Herr Kurt Theodor Willmann und Herr G. Klein (AAG, CG) wegen meiner Person hatten. Ich sollte wohl mystisch ausgebildet werden mit "12 Meistern", geriet dadurch in einen Lebensstrudel der mich nun dahin brachte, wo ich stehe, sehe, wie es an Persönlichkeiten fehlt, die klärend wirken können. Auf Info3 hatte ich 2003 dies alles dargestellt, mit umfangreicheren Ausführungen und ich gehe davon aus, hier mag ein Teil für die Probleme ursächlich sein, warum das Esoterische so problematisch wurde.

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    7. Fortsetzung:
      Aber mir hatte sich gezeigt, der Geistesimpuls Rudolf Steiners lebt nicht mehr in der AAG, sondern wird auf ganz andere Weise sich auf der Erde fortsetzen. Ich schrieb damals, es werden Menschen auftauchen, von Amerika kommend, welche alleine durch Händeauflegen das im Menschen erwecken werden, was die "Anthroposophen" sich mühsam mental um die Ohren schlagen und doch nicht weiterkommen?! Das schrieb ich 2003 im Info3-Forum, ganz unbekümmert, oder doch nicht?! (kommt mir beim Schreiben). Ich habe die Schranke des Geheim-Esoterischen der AAG aufgehoben, dank des Forums von Info3.
      Wenn "Adriane" nun mehr oder weniger esoterische Anweisungen, Hinweise gibt:
      "I imagine us as friends. This does not prevent me from seeing her clearly and what is happening around her. I do the same for Prokofieff, whom I truly love, having met him and seen how humble and lovely he is - yes it's true! Not many realise this but it is so. I take this very seriously. .....Let us keep this in mind dear friends, for I believe the society has an objective karma to bear with relation to both JVH and SOP. It is time to become clear, because unconsciousness is what leads to what we have created."

      ist das sanftmütig, aber mehr als eine bloße Buchautorin die Fantasy schreibt, wie ihre Kritiker von Judith von Halle meinen. Sie gibt esoterische Ratschläge für alle, das scheint gewagt, denn dadurch entstehen neue innere Bindungen. Und doch weist der englische Text, ihre Worte auf etwas hin, was Teil der Traum-Vision mit den zwei Päpsten ist.

      „Das Schiff des Kommunismus ist vor allem an dem Felsen gestrandet, auf den Christus, der Herr seine Kirche gebaut hat“.

      http://kath.net/news/45481

      Von Steiner gibt es den Hinweis, der Kommunismus wird in 70 Jahren seine Lebenskraft verlieren. Also soll auf dem neuen Katholikentag ein Mythos verfestigt werden, der eine Unwahrheit beinhaltet. Kann es sein, wir Männer des Geistes, mit dem Potential zu kämpfen, sehen nicht, was an der Zeit ist, zwei Männer-Päpste, welche die Vergangenheit repräsentieren, vergangenes Denken, Vorstellen, Gottersehnen, ja auch die Vorstellung von Staat, all dies die europäische Vergangenheit. Dann der Hinweis Steiners auf den Gral, Arlesheim, Regensburg…….. .

      Es wird sich erweisen, ich persönlich gehe davon aus, es liegt vor allem an Christus……. und wie wir uns in diesem „Mysteriendrama der Gegenwart“ bewegen, unsere Rollen einnehmen. Es geht um mehr, als ersehnte liebevolle Beziehung der Einzelmenschen zueinander… .

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    8. Hallo Ernst,

      "Was heißt schon "verstanden""

      Das ist eine eigentlich wirklich gute Frage :-)
      ------------

      Deine hier von Dir aufgezählten Beispiele zu

      "All dies hat die Anthroposophen ja doch verwirrt und führte zur inneren Zerstörung...",

      mir geht es da genau umgekehrt, mir hätte etwas Entscheidendes gefehlt, wenn ich die anthroposophischen Inhalte nicht gehabt hätte.

      Ich behaupte ja nach wie vor, dass die von Dir benannte "Zerstörung" als ein Fall nicht recht begriffenen Verstandes -- der an das physische Gehirn gebunden ist -- zu sehen, oder besser zu erkennen wäre. Der Schritt nach dem Verstehen wird zumeist vergessen und nicht genutzt, aus lauter Gier am Wissen und der irrigen Annahme, man hätte es bereits, wenn man was weiss.

      Das ist die Hörigkeit des schlafenden Ich dem Verstande gegenüber. Es ist eine Verwechslung zu meinen, der Verstand lenkt mich, statt dass ich meinem Verstand sage, ihm den Auftrag erteile, was er mal zu begutachten hätte, um es mir dann mitzuteilen, MIR., statt im Wesen des Verstandes hängen zu bleiben.

      Hier liegt das Desaster und nicht in dem, was Steiner uns gegeben hat. Und auch so typische Traumen wären woanders aufzusuchen, statt dort, wo man einen möglichen Verursacher meint erspähen zu müssen. Sich geistig umdrehen und dem grinsenden Verstand ins Gesicht schauen, um zu erkennen, dass er eigentlich mein Sklave ist und nicht umgekehrt!!

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    9. "der an das physische Gehirn gebunden ist "

      Merkwürdig, ich erlebe im leibfreien Denken, wie glasklar der "Verstand" arbeitet. Er sieht noch mehr als am TAG, wiewohl am Tag der Schnittpunkt der Erneuerung, damit Sinn in dem Unsinn ist.
      Letztlich geht es doch wesentlich nur, nur um Macht der Kirchen über die (dummen=unaufgeklärten) "Schafe". Die Hirten wollen Hirten bleiben, die "Schafe" suchen sich neue Hirten, wollen Schafe bleiben,
      da kommt halt der Wolf und mischt auf....... :-)

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    10. ...im leibfreien Denken, ja, da sieht man den glasklaren Verstand als meinen Zubringer unter meiner Leitung. Man muss ihn aber als Werkzeug meiner Selbst erkennen und nicht meinen, ich selbst sei es, der so glasklar-kühl... durch die Lande streift!!

      Jaja, den bösen Wolf sehe ich durchaus, allerdings nicht nur in der Kirche. Und sein Oberguru und Herrscher ist der, den wir in uns selbst sitzen haben als den, der uns nach der Autorität da draussen schielen lässt, statt in uns selbst das Auge zu entdecken, mit dem man sieht. Erst das Auge, dann die Aufzählung möglicher Gefahren, ansonsten machen wir im Namen der Freiheit wiederum Gefangene.

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    11. ...ach ja, "der Verstand, der an das physische Gehirn gebunden ist" stammt nicht von mir, das ist eine Beschreibung von Rudolf Steiner selbst, hat mir seinerzeit gezeigt, wo und wie man das Auge findet, mit dem man denken sollte.

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    12. ja, kenne das von Steiner.
      Könnte es sein, Steiner selbst erlebte gar nicht,
      es gibt auch einen "Verstand" ohne physischem Leibe...
      .... dann wäre ja "Gott" ohne jeglichen Verstand.
      Betrachten wir die Welt, könnte das fast scheinen.
      Wir waren gerade im Wald und meine Ehefrau machte mich auf einen
      weißen und gelben Schmetterling aufmerksam,
      die im Sonnenstrahl miteinander tanzten.
      Das war der Verstand der Schmetterlinge,
      die mit ihrem Flügelschlagen den Göttern ihren Nektar als Nahrung zukommen lassen (stammt auch wieder, von wem?!....).

      Warum sollten wir nicht bereits weiter als Steiner selbst sein, mit individueller Erkenntnis....

      Da sich persönlich so viele prophetischen Dinge im Leben realisierten, muß es einen Lebenschicksalsverstand geben, der alles miteinander verbindet, nun, vielleicht ist es kein "menschlicher" Verstand, im normalen Verständnis.... ....aber dann kommen schon die Herren mit den weißen Turnschuhen, weil nur Priester Gott verstehen dürfen. Franziskus hat in letzter Zeit wiederholt betont, ohne Kirche (damit Priester) kein Christus....
      Schaue gerade nach, finde das:

      "Gott will sein Volk bestrafen, weil es sich ein Götzenbild in Gold gegossen und sich vor dem goldenen Kalb zu Boden geworfen hatte. Mose versucht eindringlich, den Herrn zu besänftigen. Dieses betende Gespräch „ist ein richtiggehender Kampf mit Gott“, so der Papst: „Ein Kampf des Anführers des Volkes, um sein Volk zu retten, das das Volk Gottes ist. Und Mose spricht frei vor dem Herrn und lehrt uns so das Beten, ohne Furcht, in Freiheit, auch mit Beharrlichkeit. Mose ist hartnäckig. Er ist mutig. Das Gebet muss auch ein Verhandeln mit Gott sein, bei dem man argumentiert“. Am Ende überzeuge Mose Gott und der Text sage: „Da ließ sich der Herr das Böse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte“ (V. 14). „Was aber“, fragte sich Franziskus, „hat sich hier geändert? Hat sich der Herr geändert? Ich glaube nicht!“,"

      http://kath.net/news/45497

      Ich wollte ganz was anderes finden, bin erstaunt, Gott wollte seinem Volk das "Böse" antun, wortwörtlich. Da setze ich nun meinen leibfreien Verstand hinein, der dann sogar größer als der Verstand Gottes ist, denn Mose konnte Gott mit seinem Verstand überzeugen.... .

      Also sprichwörtlich kommen wir in Teufels Küche.

      Das "Böse" müssen wir dem Gotte schon noch austreiben..... wunderbar!!! Die Erde als umfassende Denkstätte des Kosmos......
      Dank unserer Ideen wird Gemeinsames geboren, wir "schenken" uns nichts (Sprichwort) und beschenken uns doch....

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    13. Der Autor der SZ Herr Holzhaider hatte mich 1995 unangemeldet vor Ort besucht. Hatte noch keine Erfahrung mit Journalisten, hätte nie gedacht, er veröffentlicht meine Traumvision mit dem damaligen Papst. Finde gerade einen neuen Beitrag von ihm, der zu "Gott" und "Böse" passt. Also das "Böse" ist so intensiv und wie mir scheint ist das Vernichten wollen der Juden, etwa durch Reden von Martin Luther usw. eine "christliche (Un)Tugend".
      Der jetzige Artikel "Berichte aus der Hölle"
      endet:
      "Wir hören Menschen, die aus der Hölle sprechen."
      http://www.sueddeutsche.de/politik/fruehe-aussagen-von-kz-haeftlingen-berichte-aus-der-hoelle-1.1926548

      Ich denke mit Verstand und sei es ein leibgebundener, ein Gott mit so einer Welt, ist ohne jeglichen Verstand und es mag Jesus Christus wie die Gnosis beschreibt, höher entwickelt sein als Gott, um das - tut mir leid - verpfuschte Werk "Mensch" zu retten.
      Möge es ihm gelingen, mit unserem Beistand.

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    14. ...das mit "dem verpfuschten Werk "Mensch" " kann ich sehr gut nacherleben --
      und übe mich seit geraumer Zeit im Hinhalten meines ganzen Wesens, zumindest im Hinblick auf diese Fragen, so als hielte ich mich wie eine Antenne in den Kosmos bei gleichzeitigem Versuch nur zu denken, wenn ich etwas vernehme. Also auch!! Und manchmal glaube ich, dass die "göttliche Welt" das ebenso tut. Das kommt mir dann so vor wie in dem Bild Michelangelos "Die Erschaffung Adams", so dazwischen, zwischen den Fingerspitzen, da muss es blitzen. :-) Weil, das Gegenstück hierzu, da zerpflückt der Mensch all das, was ihm so begegnet in seiner Suche und übersieht dabei, dass er all seine Kraft auf das Gewordene nur lenkt, auf bereits Vergangenes. Er läuft dann nur hinterher, immer nur hinterher ...

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    15. ....einsehbare Bilder.

      Ich denke, ohne Vergangenheit keine Zukunft.
      Hatte ja hereingestellt, wie in der Beschneidungsdebatte die Kenntnis, das Lesen, wie der Mohel den blutigen Penis in den Mund nimmt, das Blut aufsaugt, als religiöses Pflicht-Ritual, wie die Kenntnis das Nacherleben hervorbrachte: "ICH" war Jude und ging zu meiner Ehefrau, um mich mit ihr zu vereinigen. Das selige Gefühl war nicht in der Sexualität, sondern in der Gewissheit, es könnte sein, "Du" zeugst jetzt den Erlöser der Welt.

      "ich" gehe davon aus, das war der Geistige Strom, der durch das jüdische Volk lebte, da Steiner beschreibt, durch Generationen sollte die physische Vererbung (las kürzlich von 42 Generationen seit Abraham) den Leib für Christus vorbereiten.

      "Und manchmal glaube ich, dass die "göttliche Welt" das ebenso tut."

      Das ruft etwas ein Gleichgewicht hervor, zwischen Mensch(Vorstellung) und Gott(Vorstellung).
      Das Problem ist die Kirche dazwischen, sie bemerkt es nicht, auch nicht Franziskus.
      Auf arte unlängst wurde dargestellt, wie Franziskus einen Disziplinierer nach Amerika schickte, weil die Ordensfrauen ihre Forderungen gegenüber Rom haben, sie nicht mehr wegwischen lassen wollen. Der "sanftmütige" Franziskus ist halt jesuitisch geschult, seine Worte sind messerscharf, auch sein Verstand. Sein persönliches Interesse gilt tatsächlich dem Menschen... ...aber huch, da hätte ich fast was vorweggenommen.....

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    16. Lieber Ernst,

      ...allem, was man anschaut und was man bedenkt und begleitet liegt doch etwas zugrunde, es ist von etwas ausgegangen, da war etwas - und hier ist dieses "war" sehr wichtig - was es hervorbrachte.

      Entkleidet man alle modifizierenden Hüllen dessen, was man in der menschlichen Geschichte be-denken kann, dann verbleibt da nur ein einziger verbleibender Faden, der sich durch die Jahrhunderte, Jahrtausende gar, zieht und das ist die Wandlung des Denkens.

      Die Wandlung des Denkens wiederum zeigt sich anders, schaut man auf das Denken, als das, was das Denken an "Verkleidungen" hervorgebracht hat, sprich, diese beiden Grundfeste muss man sehr genau unterscheiden, voneinander trennen.

      Das Wesentliche, das Lebendige, das wirklich Schöpferische waren die Gedanken, ihr "Vater/Mutter", das Denken. Das Denken selbst hat sich immer mehr befreit und beginnt in unseren Tagen geboren zu werden zu einer frei verfügbaren Instanz, die einen jeden wie ein eigener kleiner Kosmos umgibt, aber dennoch, vom Prinzip her, bei allen gleichen Wesens, gleicher Natur ist.

      Durch diese prinzipielle Gleichheit wird es auch geschehen, dass die Menschen in der Mehrzahl dies wirklich begreifen werden und daher, obgleich sie immer individueller geworden sind, ihrem Wesen entsprechend, wieder zueinander finden werden, weil es die Wesensgleichheit des wahren Denkens geradezu vom Keim her initiiert.

      Die wirk-lichen Frei-Denker, insbesondere heute, werden diesen Lebenskeim in die Menschheit pflanzen, mehr oder minder bewusst, zunehmend bewusst, wenn man wird immer klarer unterscheiden können, dass der liebe gute Verstand vom Denken geführt wird, sprich als ein Werkzeug des Ich über sein/mein Denken angewendet und genutzt wird. Verstand und Denken müssen getrennt angeschaut und eingesetzt werden.

      Das Denken ist der Meister, der Verstand sein Werkzeug. Vermag man dies nicht, diese Unterscheidungskraft bezüglich seiner Werkzeuge zu handhaben, dann zeigen sich die entsprechenden "Produkte" einer solchen fehlenden Unterscheidungskraft und die wird man daran erkennen, dass sie ihrem Wesen nach alles was verstanden werden will und möchte zerpflückt in seine Bestandteile und die Kraft und Fähigkeit aus diesen atomisierten Verstandesobjekten ein lebendiges Ganzes zu schaffen wird schwerlich gelingen, wenn man den Meister, das Denken nicht bemerkt und erübt als EIGENSTÄNDIGE Wesenheit.

      Aus diesem befreiten Denken heraus bemerkt man, dass es seinem Wesen nach leibfrei ist, der Verstand leibgebunden. Das leibfreie Denken hat einen erheblich anderen Sichtradius von auch einer anderen Klarheit, einer warmen, lebendigen Klarheit im Vergleich zu der, die vom reinen Verstand ausgeht. Und jetzt wird auch ersichtlich, dass dem Verstand vom Denken aus das gegeben wird zur Begutachtung, was das Denken als richtig und lebensnah schaut. Der Verstand lebt und handelt von "Gnaden" des Denkens und NIEMALS umgekehrt!!

      Das, was das Denken zusammentragen und erschaffen wird, wird uns auch wiederum zusammenführen, die Produkte des Verstandes schwerlich, schon allein weil er leibgebunden ist und uns schon von daher trennt. Und weiterhin lebt im Verstand selbst keine lebenerzeugende Kraft, denn die wohnt im Denken.

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    17. "Und "sensationellen Blödsinn" gibt es viel auf der Welt, nicht wenig gebildet-akademische "Normalos" würden Steiners okkulte 2 Jesusknaben, prominente Inkarnationsfolgen - "Forschungen" dort einordnen."

      Sensationellen Blödsinn gibt es nicht!
      Wenn schon, dann ist es sensationell, zu welchem Blödsinn gebildete Anthroposophen fähig sein können. Normalos natürlich auch.
      Aber dass die meisten Normalos diesen Blödsinn dann dort einordnen wo er auch hingehört, ist weder sensationell noch blödsinnig, sondern eben nur völlig normal.

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  20. Ingrid, you can read Adriana's lectures if you want to make up your mind about whether she speaks from theory or from experience. This too is consciousness...unless of course you have already made up your mind about Adriana 'remotely', as you say.

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    1. »... unless of course you have already made up your mind about Adriana 'remotely', as you say.«
      ???
      I don’t remember having said anything like that.

      I definitely have not made up my mind as to the question if Adriana Koulias has had any experiences about »true clairvoyance« or the one and only »legitimate way for accessing the spiritual world« – though, honestly, for the time being I don’t see how there can be any such experiences: if I have found my own way to access the spiritual world --- how can I say that some other person’s way is not legitimate? And even if I should have found myself to be a clairvoyant --- how could I tell that some other clairvoyant (I mean one who is not just a fake) is not a true one?
      Moreover: why on earth should I want to judge another person’s way to the spiritual world as "illegitimate" or any non-fake clairvoyant as "not true"?

      Auch wenn ich nicht alles unterschreiben würde, was Adriana Koulias sagt – ich schätze sie sehr und habe, wie bereits erwähnt, eines ihrer Bücher mit großer Freude gelesen. Es fällt mir nicht im Traum ein, mit ihr zu „streiten“, nur weil ich nicht in allen Dingen ihrer Ansicht bin.

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  21. Adriana also said this on the same thread:
    I would make a tentative suggestion to you dear Frank that this recent JVH illness and Prokofieff's illness of late have to do with the polarity created around the two. There is no question in my mind that unkind thoughts can lead to illness on both sides and this is terribly regrettable. It is important that though we can look critically at a person's work that we do so with kind thoughts and real compassion. So saying at every moment I think of JVH - I picture her in my mind, I imagine myself smiling and hugging her. I imagine us as friends. This does not prevent me from seeing her clearly and what is happening around her. I do the same for Prokofieff, whom I truly love, having met him and seen how humble and lovely he is - yes it's true! Not many realise this but it is so. I take this very seriously

    'If we allow ourselves to be filled with the reality of the spirit, then, ultimately, we shall have to learn to acknowledge the dignity of our fellow human beings. We accept the personal side of another's nature because, as human beings endowed with a sentient soul, we do not permit ourselves to harm intentionally the outer being of another. We would also not permit ourselves to attack them in the realm of their personal freedom. But we are still very far from being able to extend our tolerance to the innermost depths of another human soul, because we still have little ability to know- which is most theoretical, rather than practical- that feelings and thoughts, indeed everything of a spiritual nature, are quite real...people do not so really acknowledge that if I send someone a bad thought it is also something real. We have to become aware that the bad thought that I confront a person with, a thought of antipathy or hate, acts on his or her soul in the same way as a hit in the face.'

    Let us keep this in mind dear friends, for I believe the society has an objective karma to bear with relation to both JVH and SOP. It is time to become clear, because unconsciousness is what leads to what we have created.

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    1. Vielen Dank für diese Ergänzungen, die Adrianas Position deutlich in die Diskussion einbringen. Es gibt ein technisches Problem mit der Mehrsprachigkeit- so kommt sie indirekt auch hier zu Wort. Dank auch an Adrianas sanftmütiges Vermitteln, das den hier manchmal aufgeheizten Gemütern (ich beziehe mich natürlich dabei ein) ein Vorbild sein kann.

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    2. Auch von mir herzlichen Dank – ich freue mich sehr über das, was Adriana hier sagt.

      »We have to become aware that the bad thought that I confront a person with, a thought of antipathy or hate, acts on his or her soul in the same way as a hit in the face.«
      Dem möchte ich hinzufügen:
      Ein böser, haßerfüllter Gedanke, den ich gegen eine andere Person richte, hat seine Wirkung nicht nur auf die Seele dieser Person, sondern richtet auch in meiner eigenen Seele Schaden an (– lots of possibilities for the "adversary powers"…).

      Und ich unterstelle nicht, daß Adriana hier nicht auf Resonanz achtet --- aber ich möchte doch darauf aufmerksam machen, daß die (auch „bloß“ gedankliche!) Umarmung eines Menschen, von dem man nicht sicher ist, daß er dazu bereit ist, ebenso einen Übergriff darstellen kann wie ein Schlag ins Gesicht.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    3. "Und ich unterstelle nicht, daß Adriana hier nicht auf Resonanz achtet --- aber ich möchte doch darauf aufmerksam machen, daß die (auch „bloß“ gedankliche!) Umarmung eines Menschen, von dem man nicht sicher ist, daß er dazu bereit ist, ebenso einen Übergriff darstellen kann wie ein Schlag ins Gesicht."

      Wo Du Recht hast, hast Du Recht!
      Du hast fast zeitgleich reingestellt, gezielter formuliert, was ich nur zu streifen wagte!

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    4. »Wo Du Recht hast, hast Du Recht!«
      Danke.

      »Du hast fast zeitgleich reingestellt, gezielter formuliert, was ich nur zu streifen wagte!«
      Das gezielte Formulieren war mir möglich wegen einer Erfahrung mit Dir hier im Blog vor einiger Zeit.
      Auch dafür Danke.

      Ingrid

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  22. Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass bei den modisch sich prägen-lassenden, vorzugsweise Männern, der Nazi-Haarschnitt in ist??

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    1. .... mir fiel das auch schon unangenehm auf ....!

      Genau so der neue Kino- Film !!!!!, da sich ein männliches Wesen in die weibliche Stimme seines Computers verliebt, was für eine Symptomatik drückt sich da aus ....

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    2. ... und bis vor kurzem, es ebbt jetzt wieder etwas ab, meinten bis hin zum Nachrichtensprecher so ziemlich alle, dass man eine schwarze Brille tragen müsse, wenn man eine tragen muss. Und wenn ich mir solcherlei Dinge anschaue, da frag ich mich dann doch, wie tief es bereits sitzt, was uns aushöhlt.

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    3. @manroe

      diesen Haarschnitt nennt man "Undercut" :-) es wird aber variiert bei den Haarlängen an den Seiten...manche wählen dann diesen etwas gewöhnungsbedürftigen 'Hitlerschnitt'...die Haarmode stammt aber ursprünglich aus der Punk -und Popszene der 80er Jahre ;-)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Undercut

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    4. Ich denke, hier muss man unterscheiden zwischen den ausrasierten Nacken/Kurzhaarschnitt der Postpunk-Szene Anfang der 80er (New Order, u.a.) und den späteren (seit etwa Ende der 90er) Kurzhaarschnitten, die sich eher an dem US-Militär orientierten.

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  23. Antworten
    1. Komme gerade aus dem Wald, es war ein großer schwerer Stamm, schon trocken, ein Windsturm hatte ihn vor Jahren umgelegt..... lese die ersten Zeilen:

      "Wer von euch nimmt wahr, dass ich ein regelmäßiger Leser hier bin, aber aus verschiedenen Gründen zurzeit keine (oder sehr selten) Kommentare schreibe? Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es in diesem Medium möglich ist, die «Anwesenheit» eines Lesers intuitiv feststellen, und somit aufzunehmen, was sie denken, ohne dass sie kommentiert haben, und damit dasjenige, was man selbst vor hatte, zu schreiben, neu zu gestalten."

      Das ist ja das Problem!!! Genauso, man/frau sei als Luzifer inkarniert gewesen.
      Der Inhalt wirkt "übergriffig",
      Du willst lieber Jostein - Du äußerst Dich in Deinem Buch so - irgendwie sehen, wie die Menschen auf Deine Botschaft reagieren, Du seiest Dieser oder Jener gewesen. Aber was soll da eine Reaktion denn kommen, sie würde durch die "Provokation" ja letztlich irgendwo Dein Selbst, oder Ego berühren, weil Du Dich selbst in der Reaktion spiegelst. Das ist genauso, entsteht beim Schreiben, als wenn Frau Halle im Großen Saal spricht und darauf wartet, wie die Menschen auf ihre okkulten Offenbarungen reagieren. "Mit Speck fängt man Mäuse". Insofern bist Du wertvoll, weil Du anschaulich öffentlich - es war Dein Wille, das Buch zu veröffentlichen - selbst das Thema "Reinkarnation" aufwirfst. Ich hatte in einer Buchhandlung in Deinem Werk gelesen und festgestellt, Du selbst bist gar nicht sicher, Du seiest die Inkarnationen gewesen. Ob sich die Bilder inzwischen verfestigt haben, weiß ich nicht. aber kürzlich Dein kürzlicher Hinweis hier auf dem blog auf die Inkarnation als "Luzifer" war schon signifikant, weil Luzifer kein Menschenwesen ist, wir möglicherweise nur seine Einflüsse in uns tragen, aber nicht seine Wesenheit verkörpern.
      Natürlich kannst Du Dein eigenes Weltbild erleben, auch verbreiten, wie auch Frau Halle, oder Herr Keimeyer oder Frau Wibke Reinstein, auf Mission gehen wie Herr Grombach, hinter dem ja auch ein Erleuchtungserlebnis steht...... .

      Lese erst jetzt Deine Zeilen an Michael, den "Fehdehandschuh" den Du in den R-AUM wirfst. Ich hätte keinerlei Bedenken Dir persönlich gegenüberzutreten, in einem "tibetanischen Streitgespräch'" mit Schritt nach vorn, zurück und Händeklatschen, denn ich schätze Deine künstlersichen Arbeiten und Deine Physiognomie.
      Es wäre eine Herausforderung. Aber Ähnliches hatten wir bei Info3 auch als Anfrage von Dritten, da alles so dicht wurde, es würde sich gerne lebendig begegnen und Felix Hau wollte mich persönlich treffen, versprach, sich nachher nicht zu töten - er besprach das alles öffentlich. Also, riskant scheinen persönliche Begegnungen schon werden zu können, möglicherweise aber unerwartet ein großes Schweigen.......... Lachen, Humor?!

      Danke für deine provokante Offenheit, immerhin weiß ich durch Dich innerlich, es gibt die nordischen Mythenwelten.......

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    2. Lieber Jostein, ein Teil meiner inneren Freiheit liegt gerade darin, nichts mehr anzustreben, zu bezwecken, "bewirken" zu wollen. Das habe ich früher mal gemacht und versucht. Das Blog führt auch nicht zu etwas Institutionellem, zu einem guten Ruf (das als Letztes!), zu einem Buch oder zu Aufträgen bei Verlagen. Es ist zwecklos, sinnlos- aber in dieser Hinsicht frei. Ich jedenfalls "strebe" nicht mehr. Ich würde mich auch nicht an Veranstaltungen beteiligen- höchstens als interessierter Gast. Ich fühle mich auch nicht verpflichtet, das andauernd weiter zu betreiben. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, aufzuhören, dann werde ich es tun. Es kann ja sein, dass sich die Lebensumstände und Bedürfnisse meinerseits ändern. Ich wäre aber nicht im Weg, wenn jemand Treffen organisieren möchte- nur eben nicht selbst involviert. Für persönliche Absprachen/ Lagebesprechungen (innere Lage) im kleinen Kreis komme ich dagegen gern nach Köln. Das gibt es auch jetzt schon mit Einzelnen. Bist Du interessiert? Herzlich!

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    3. Lieber Jostein Saether,
      habe erst danach all die Kommentare der Anderen gelesen,
      verstehe insofern Deinen Impuls, als wäre es an der Zeit zu sehen,
      was man/frau sich zu sagen hat, ungeschminkt, keine Tasten dazwischen.
      Aber Du willst auch ein "Spektakulum", vielleicht damit der "Tiefschlaf" ein Ende hat?!
      Jeder müsste die Verantwortung übernehmen für das Drama.
      Ein Wettstreit, aber da sind wir nicht ausgebildet, vorbereitet, so manchem fehlt das künstlerische Verhalten, es könnte in eine "Schlägerei", in Böswilligkeit sogar ausarten. Da bleiben wir doch besser hinter dem Bildschirm. Mein "live-Streitgespräch mit Prof. Hengsbach, einem Jesuiten fand zwar vor der Kamera statt, am Wagnis solls nicht liegen, aber dann verbinden sich so viele Seelenkräfte, Lebensfäden mit dem Sonnengeflecht, da fehlt schon der rechte Rahmen für ein solch übersinnliches Streit-Theater.

      Aber zu Deinem Beitrag:
      ja, es kann manchmal wahrgenommen werden, wer mitliest und wie die Reaktion auf einem Text ist. Solches findet auch im mail-Austausch statt und setzt sich im Nachtbereich fort, wo wir offensichtlich verbundener sind als am Tag. Insofern ist eine Begegnung am Tage gar nicht so sinnvoll. Schärfen wir unser Bewusstsein, dann begegnen wir uns alle vielleicht nachts.
      Der etwas ungestüme Ton von Burghard Schildt ist nachvollziehbar, aber wer will über seine Schwestern und Brüder richten?!

      i.d.R.:

      wegen des „aufrührerischen Kommentares“ von Burghardt Schildt, hier ein Text, der mir dieser Tage zugesandt wurde. Dritte verbreiten dies, Worte des Psychiaters Klaus Dörner:

      "Wie mir der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Frank Schneider, erzählt hat, fragte er sich damals nach seinem Amtsantritt, was in aller Welt man in dieser Funktion zu tun habe. Er hörte sich in den Berufsverbänden der Internisten, Chirurgen, Gynäkologen um und kriegte dabei mit, daß es gerade angesagt sei, eine Entschuldigungsrede für die Verbrechen zu halten, in die man während der Nazizeit verwickelt war. Nun hatte er sich aber noch nie mit der Geschichte der Psychiatrie beschäftigt und mit der Nazizeit schon dreimal nicht. Also las er sich eben ein kleines bißchen an und hielt dann im Jahr 2010 seine berühmt gewordene Entschuldigungsrede in Berlin. Ich kannte ihn bis dahin gar nicht persönlich, doch nachdem ich ihm geschrieben und zu seiner Rede gratuliert hatte, besuchte er mich von sich aus. Ich habe mich dann mit ihm befreundet und erfuhr so, wie es zu seinem Berliner Auftritt gekommen war.
      Seine Rede gipfelte in dem Satz:
      Man müsse sich sogar überlegen, ob die Euthanasie, also die Ermordung der psychisch Kranken, mehr ein Naziprogramm oder eher ein Psychiatrieprogramm gewesen sei. Als ich das las, habe ich einen totalen Schrecken gekriegt: Das ist ja der Gedanke, den ich seit Jahrzehnten mit mir herumschleppe, ohne mich je getraut zu haben, ihn auszusprechen! Und dieser Kerl, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, macht das einfach. Ich habe dabei gelernt, daß man sich der Wahrheit nur dann angemessen nähern kann, wenn auf der einen Seite die Nähe, aber auf der anderen auch die Distanz stimmt. Fehlt eines von beiden, kommt man nicht an die Wahrheit heran oder kann sie nicht aussprechen. Er hatte das aus der Gnade des Abstands heraus einfach getan, während ich viel zu verstrickt, emotional viel zu betroffen und daher außerstande war, es so zu formulieren. Seither denke ich darüber nach, ob nicht statt des reformistischen Weges der revolutionäre angemessener wäre."

      Insofern besteht tatsächlich ein esoterischer "Tiefschlaf" allenthalben auf der Welt.
      Wer löst die "Revolution" aus?!

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    5. "Ich hätte keinerlei Bedenken Dir persönlich gegenüberzutreten, in einem "tibetanischen Streitgespräch'" mit Schritt nach vorn, zurück und Händeklatschen..."

      "...und Felix Hau wollte mich persönlich treffen, versprach, sich nachher nicht zu töten..."

      Ja, sehr nette Idee mit dem Ego-Blog auf der Bühne!

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    6. Lieber Jostein, mit dem "Nichts-erreichen-wollen" habe ich nicht Dich charakterisieren oder gar angreifen wollen, sondern meine eigene Ausgangslage beschrieben: Vor zwei Jahrzehnten wollte ich meine eigenen Aufsätze via Internet archivieren und publizieren- zusätzlich zum Printmedium. Das Bloggen kam später dazu- und änderte nach und nach die Art des Schreibens. Das ursprüngliche "Transportmittel" verlagerte sich in eine Kommunikationsform und wurde zum eigenen Ausdrucksmittel. Letztlich fiel auch die Absicht ab, damit "etwas bewirken" zu wollen. Im Grunde suche ich heute wieder nach Ausdrucksformen und experimentiere daher z.B. mit Twitter. Mal sehen, wo es hin geht.

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    7. zu Ernsts:
      »Du willst lieber Jostein - Du äußerst Dich in Deinem Buch so - irgendwie sehen, wie die Menschen auf Deine Botschaft reagieren, Du seiest Dieser oder Jener gewesen. Aber was soll da eine Reaktion denn kommen, sie würde durch die "Provokation" ja letztlich irgendwo Dein Selbst, oder Ego berühren, weil Du Dich selbst in der Reaktion spiegelst. Das ist genauso, entsteht beim Schreiben, als wenn Frau Halle im Großen Saal spricht und darauf wartet, wie die Menschen auf ihre okkulten Offenbarungen reagieren.«

      Ich habe Josteins Buch „Wandeln unter unsichtbaren Menschen“ gelesen und kann mich nicht erinnern, darin auch nur das Geringste gefunden zu haben, das in eine solche Richtung deuten würde.
      Im Gegenteil, Jostein sagt in seinem Geleitwort:
      »Es geht mir absolut nicht darum, durch die Beschreibungen meiner früheren Inkarnationen und damaligen Positionen in der Welt etwas für die Gegenwart zu gewinnen. Es liegt mir fern, meiner heutigen Persönlichkeit einen Namen in der Öffentlichkeit zu machen oder anderen Gewinn daraus zu schlagen.«
      Ich glaube ihm das – das ganze Buch, in der Art, wie es geschrieben ist und „atmet“, ist eine Bestätigung dafür. Es war für mich sehr deutlich, daß Jostein seinen Lesern diese Beschreibungen zur Verfügung stellt, als Anregung, eventuelle eigene Erfahrungen mit den seinen zu vergleichen.

      Ich habe den Eindruck, wir alle unterstellen anderen Menschen sehr gern diejenigen Motivationen, die uns deshalb am plausibelsten erscheinen, weil sie in vergleichbarer Situation unsere eigenen Motivationen wären. ;-)
      Da kann man sich sehr gründlich irren.

      ---

      „Egoisten auf die Bühne!“ finde ich eine witzige Idee --- allerdings würde ich es vorziehen, wenn wir uns zuerst einmal ganz ohne Bühne (und ohne Zuschauerraum) in einem Café treffen… wenn jemand von Euch mal in Wien vorbeikommt und Lust auf ein Treffen hat: bitte rechtzeitig bei mir melden!

      :-) Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    8. „Egoisten“.

      Kann es sein, ich habe Herrn Jostein Saether mit meiner Art verletzt, scheinbar, tatsächlich, was wird verletzt?! Ich las die ersten Zeilen von ihm, er schreibt mich aber mit keiner Antwort direkt an, deswegen bin ich etwas vorsichtig beim Weiterlesen, warte da noch.

      Nun, es hatte in der Anthroposophenschaft schon ein Gemunkel, der verschiedenen Inkarnationen, wer was sei, ganz unabhängig der öffentlichen Mitteilungen von Herrn Saether, wer er alles als Inkarnation war. Wir kennen ja auch die Behauptung von Frau Wibke Reinstein, sie sei Rudolf Steiner, auch wenn sie das auf Nachfrage dann wieder abschwächt, von einem „könnte“ schreibt, doch der Same ist gesät. Wir kennen auch die vielen Hinweise von Herrn Keimeyer auf Inkarnationen Dritter, die er freigiebig öffentlich macht.
      Ich wusste von Herrn Suhrmann er erforscht alle Inkarnationen der Personen, die mit dem Mysterium von Golgatha zusammenhängen. Ich habe mich dafür nicht interessiert im persönlichen Kontakt mit ihm. Mir war nicht bekannt, er erforscht ohne mein Wissen und meine Einwilligung meine früheren Inkarnationen. Es wäre hier zu kompliziert, mitzuteilen, welche Umstände vorlagen, jedenfalls erhielt ich eines Tages ein Schreiben, das ich nicht öffnen wollte, geistig prüfte und die Zahl „25“ herausfand, mehr gelang noch nicht, da ich aus Gründen Dritter das Schreiben frühzeitig öffnen musste, bevor eine innere Prüfung beendet werden konnte. Jedenfalls stand ich mit einem „Wissen“ da. Wie konnte ich diesem Keim begegnen. Ganz einfach, ich arbeitete öffentlich. So schrieb ich am 20.November 2010 an Papst Benedikt XVI.:

      „als am Morgen des 17. November 2010 ein Journalist, Herr Christian Eckl, um ein Interview bat, ließ ich mich auf ein Gespräch ein. Vom Internet wusste ich, sein Gesicht strahlt etwas von einem Ministranten, also eine gewisse Einseitigkeit der Weltanschauung aus. Im Gespräch zeigte sich der Herr sprachlich sehr versiert, doch kleine Einwürfe, die der Katholischen Kirche schon lange bekannt sind, etwas durch die Schrift „zur Rettung der Seele“ von Herrn Jelle van der Meulen, in welcher der Psychiater und Anthroposoph Herr Bernard Lievegoed alle bekannten Inkarnationen Rudolf Steiners aufführte, z.B. die Inkarnation als Thomas von Auin, tat mein Gegenüber als Spinnerei ab. Er hörte wohl zum ersten Male solche Zusammenhänge. Hinsichtlich des aktuellen Schulkruzifixstreites am Albertus Magnus Gymnasium in Regensburg erzählte ich ihm, innerhalb der Anthroposophenschaft gilt die Ehefrau von Rudolf Steiner, Marie Steiner, als die Inkarnation von Albertus Magnus.
      All diese sind wohlgemerkt nicht meine persönlichen Phantasien, sondern es können diese Hinweise nachgelesen werden, auch die Äußerung Steiners, er sei in einem früheren Leben eine führende Persönlichkeit innerhalb der Katholischen Kirche gewesen, eben Thomas. v. Aquin.
      Natürlich musste mein Gegenüber dann zusammenzucken, innerlich, als er davon hörte, Dritte haben an meinem Geburtshoroskop erforscht, Todesort und Todestag meiner letzten Inkarnation sei mit Rudolf Steiner, seinem Todestag und Todesort identisch.
      Forscher ist Herr Wolfgang Suhrmann in Berlin……“

      Der Text ist recht umfassend. Kopien des Textes ging an alle Bischöfe, auch an kirchliche Adressen in Österreich, Schweiz, an Universitäten (etwa Religionssoziologen, Theologen).
      Natürlich erhielt auch Herr Suhrmann eine Kopie, worauf er seine frühere Aussage ergänzte, welche ich als Ergänzung dem Papst nachreichte, auch allen „Dritten“, die damit beginnt:

      „nach nochmaliger Überprüfung durch Herrn Suhrmann, mein Ich habe sich mit abgelegten Seelenanteilen Rudolf Steiners verbunden.“

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    9. Fortsetzung:

      Kann es sein, wir müssen uns von dem von Rudolf Steiner gelehrten Inkarnationsmodell verabschieden, weil es einfach in „unserer“ Zeit nicht mehr stimmt. Als ich mich selbst als das „ICH“ von Herrn Mollath erlebte, die dramatische Situation in der Psychiatrie und als tatsächlich es noch keinsten Hinweis gab, er kommt je wieder frei, mein Mollath-ICH jedoch erlebte, wie sich die Tore der Psychiatrie öffnen, so kann es ja nie bedeuten, Ich selbst sei die Inkarnation von Herrn Mollath. Das geht nicht, auch nicht als siebzig und dreißig prozentige Doppelinkarnation, wie es in der tib. Literatur zu finden ist, denn ich erlebe auch noch andere Ich-Situationen Dritter. Was liegt also vor. Es ist unser gemeinsames Über-ICH von dem ja Rudolf Steiner spricht. Als ich 1989 in der Psychiatrie wegen der Schulkreuzangelegenheit war (12 Tage), erzählte ich sofort dem Psychiater, in der anthroposophischen Medizin stellt sich der Arzt den Patienten als Teil eines gemeinsamen größeren Iches vor. Die Reaktion des Psychiaters, „da hätte ich viel zu tun“. Das ist eben das „R-evolutionäre“, von dem der Psychiater Herr Klaus Dörner spricht, eine ganz neue Vorstellung des Iches, damit sich auch erklärend, was an Ich-Durchlässigkeit erscheint, mit dann falschen Identifikationen. Aus dem mail-Kontakt mit Frau Reinstein ergab sich das Erlebnis, sie ist zutiefst mit dem Karma der Anthroposophie verbunden. Das ist Tatsache, aus diesem inneren Quell schöpft Frau Reinstein. Ihre Identifikation mit Rudolf Steiner ist jedoch nicht korrekt. Genau genommen haben wir doch alle dann „Seelenanteile“ in uns aufgenommen, wenn wir uns mit innerem Herzen mit Steiner verbunden haben, doch dürfen wir uns nicht an ihm verlieren. „Er“ ist auch sein geheimes Rätsel für sich. Ein Mensch, der sagt „minderwertiger Psychopath“ und sei es Rudolf Steiner, ist zutiefst in Frage zu stellen, ja ist abstoßend, höchst arrogant im Weltenprozeß. Wer Negerromane gefährlich für Schwangere findet, wird zum öffentlichen Fragezeichen und Steiner erfassen, wird mir erst einmal nicht gelingen, da es sehr abstoßende Teile seines Wesens gibt. Und doch ist im Mut seiner Tat, das Geheime öffentlich zu machen, etwas zutiefst Notwendiges gewesen, das im Geschichtlichen Ablauf des Christentums eine Rolle spielt.
      Ich habe mit dem Verständnis, Respekt des Blogbetreibers gelebt. Vielleicht erkannte er mit der Zeit, auch wenn mein Ich wie ein aufgeblasenes Ego erscheinen muß, es ist nun mal so, da könnte doch etwas Sein, das eine solche Gesamt-Beurteilung nicht berechtigt.
      In dem Schreiben an den Bürger Ratzinger und Papst wird Herr Jelle van der Meulen genannt. Herr Meulen bekam auch eine Kopie des Schreibens an den Papst.
      War dann sein Traum-Erlebnis („Schiller“) ein notwendiger Hinweis Der Geistigen Welt, Geduld zu üben, wie auch ich Geduld mit mir selbst tagtäglich übe und mit der Menschheit, mit Christus.

      Dieses aktuell reale Drama ist Hintergrund eines größeren Dramas.

      „Ob die Psychose eine organische Ursache hatte oder ob eine Schizophrenie vorliege, darauf käme es nicht an, so Herbst. „Der Beschuldigte befand sich in seiner psychotischen Vorstellungswelt, in der er als Komet durchs All rast. Die Fahrt war dafür geradezu symptomatisch.“ Der Gutachter hatte es so formuliert: „Er hat seinen Wahn unmittelbar in Verhalten umgesetzt.““

      http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/amokfahrt-tragoedie-ohne-schuldigen/1043267/amokfahrt-tragoedie-ohne-schuldigen.html#1043267

      Wer das Drama zur Kenntnis nimmt, findet keinen „Schuldigen“, wenn ich auch davon ausgehe, eine Mitursache sind Nebenwirkungen von Psychopharmak, doch das Gesamtgeschehen ist einfach zu mysteriös, eine rätselhafte Vorgebärde für den Katholikentag, Frage nach religiösem Sinn, Erkenntnis, Verstehen……

      Vielleicht gelingt es, die „Brücke über den Strom“ zu finden?!

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    10. Gestern war ich bei einem Schulkonzert in der Waldorfschule (Mozarts Requiem).
      Da wurde es mir wieder klar:
      Anthroposophie ist ein, in dem wunderbare Dinge entstehen können - durch Rudolf Steiner ermöglicht!

      Und im Zusammenklang des Chores war es auch gar nicht wichtig für mich, ob der 4. von links in der 3. Reihe in seinem letzten Leben der 'Big Hoss' aus Bonanza (1. von links auf dem Bild http://www.alamedainfo.com/Ponderosa_Ranch_Incline_Village_NV_B5841.jpg) oder ein anderer war.

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    11. Solche gemeinsamen Erlebnisse bauen auf, wo das Gedankenleben in den Hintergrund tritt. In früheren Zeiten staunte ich immer, wenn ich in die Gesichter der Kinder sah, welche zur Waldorfschule strömten. In den Gesichtern, den Gesichtszügen, bis in den Knochenbau, war die Waldorfpädagogik zu spüren........ . Da strömt Kosmisches....

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  24. Scanbild des Beitrags in Sparte „Lesergespräche“ in „Gegenwart“ Nr. 1/2014, Seite 43. Es ist eine Reaktion zum Beitrag „Zwischen Zeitreisen und Zweigleitern“ von Jens Göken, in Gegenwart Nr. 4/2013, Seiten 10-23.

    Rob Steinbuch, 20. März 2014.


    Zu J. v. Halle und S.O. Prokofieff

    Zu den zwischen Judith von Halle und Sergej Prokofieff nicht zustande gekom-
    menen Gesprächen ist Folgendes zu ergänzen: Für den 23. März 2011 war ein Gespräch zwischen ihnen vereinbart. Einige Tage zuvor wurde Judith von Halle aber schwer krank. Eine zweite Verabredung für den 19. Mai konnte wegen Sergej Prokofieffs plötzlichem Krankenhaus-Aufenthalt nicht stattfinden.
    Das bedeutet aber nicht, dass über das Stigmata-Thema keine Gespräche stattgefunden haben.
    So gab es am 13. Oktober 2012 in Holland ein öffentliches Treffen zu diesem Thema mit rund fünfzig Teilnehmern. Später gab es weitere Gespräche in kleineren Kreisen.
    Am 13. Oktober wurden zuerst die religionswissenschaftlichen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet besprochen und anschließend die spezifischen anthroposophischen Blickwinkel hinzugefügt. Die damaligen Aussagen von Prokofieff wurden dabei als Forschungsfragen mit einbezogen.
    Der Vorstand der Niederländischen Anthroposophischen Gesellschaft (AViN) wurde über dieses private Treffen informiert, dieses wurde angekündigt und nachher beschrieben in Motief, dem AViN Monatsheft.
    Die Lage hat sich nach der Herausgabe von Prokofieffs Buch Zeitreisen 2013 aber geändert. In diesem Buch wird die Arbeit von Judith von Halle in Verbindung gebracht mit «schwarzmagischen Mysterien» (S. 38). Mit Zeitreisen hat Prokofieff die moralischen Grenze dermaßen überschritten, dass am 8. April 2013 der auch von meiner Frau und mir unterzeichnete Offene Brief publiziert wurde. Prokofieff wurde darin gebeten, dieses Buch zurückzuziehen; ein Verbot des Buches, wie Jens Göken erwähnt, wurde nicht gefordert.

    Rob Steinbuch, Damhertlaan 129 NL-3972 DD Driebergen, Niederlande E-Mail: steinb@dds.nl

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    1. "Die Lage hat sich nach der Herausgabe von Prokofieffs Buch Zeitreisen 2013 aber geändert. In diesem Buch wird die Arbeit von Judith von Halle in Verbindung gebracht mit «schwarzmagischen Mysterien» (S. 38). Mit Zeitreisen hat Prokofieff die moralischen Grenze dermaßen überschritten, dass am 8. April 2013 der auch von meiner Frau und mir unterzeichnete Offene Brief publiziert wurde."

      Als Erstes gilt die Frage, gibt es schwarze Magie?! Wenn ja, belegt Herr Prokofieff seinen Hinweis. Ich gehe davon aus, er stellte einen solch gravierenden Hinweis auf schwarze Magie nicht ohne Begründung in den öffentlichen Raum. Wodurch wird die "moralische Grenze" überschritten?!
      Rudolf Steiner bezeichnete den Norweger Herrn Haugen als "minderwertiger Psychopath".Hat er damit eine moralische Grenze überschritten, die Bewertung ist jedoch menschenverachtend. Hat die Verwendung des Wortes von Steiner etwas mit der Situation zu tun, nein! Es ist also zu trennen zwischen der Situation mit Frau Halle zur AAG und etwa der persönlichen Beschreibung von Herrn Prokofieff. Steiner sah die Gefahr für die "Gemeinschaft", weil sie zu schwach war, wozu er Mitverantwortung hat (Auswahl Mitglieder). Ähnliche Situation jetzt, Mitglieder fallen irgendwie auf die Knie, berauschen sich daran, wie in ihren Kreisen eine Stigmatisierte "erscheint", wie von Zauberhand und diese verwendet geschickt ein Buch "Anna Katharina Emmerick - Eine Rehabilitation" um sich selbst "heilig" zu sprechen. Denn das Licht, das sie auf die Katholikin scheinen lässt, fällt auf sie zurück. Der Vorgang muß nüchtern betrachtet werden, denn mit dem Buch wertet sie den naiven Glaubensvorgang im Katholizismus auf. Steiner wollte gerade aufklären, bei allen berechtigten Impulsen innerhalb der Kirche. Doch Steiners Werk zeigt, die Geistige Auffassung der Katholischen Kirche passt für die Gemüthsseele, aber nicht für unser Zeitalter, da das individuelle Bewußtsein sich entwickelt. Das Berechtigte des Alten kann keine Berechtigung des Neuen beinhalten. Es treten also Ansprüche (Halle) im Konflikt mit neuen Notwendigkeiten (AAG) auf. "Halle" wird zum bestimmenden Hauptstrom, sie beansprucht vom Vorstand ihre Beachtung, anstatt ihr persönliches Karma zu leben. Sie will bestimmen, oder wird bestimmt (Tradowsky). Tradowsky wird vom Vorstand der Lüge überführt, die ganze Aufführung im Rudolf Steiner Haus wirkt wie okkultes Kabarett, wo Schlösser geheim ausgetauscht werden, Passwörter gewechselt, das Internet ist die zentrale Schnittstelle. Der Geist der Neuzeit, das Werk Ahrimans, der Computer.
      Aufgeregte Mitglieder allerortens, Krankheit greift um sich, Gespräche kommen nicht zustande, die "Anhänger" beziehen Stellung, es geht um Folgen der Taten des Christus, Kreuzigung.

      Wachte vergangene Nacht auf, schaltete das Radio ein, da kam ein Bericht über diesen Film:

      "Nymphomaniac 2"- "Jägerin der verlorenen Lust"
      http://www.sueddeutsche.de/kultur/nymphomaniac-im-kino-jaegerin-der-verlorenen-lust-1.1928846

      "Was sie zwölfjährig als verzückende, orgasmisch erregende Marienerscheinung erlebt hat, soll geheimnisvoll bleiben"

      Die zwei Trailor im Internet geben keinen Überblick oder Einblick, doch das Thema ist eindeutig, auch der Bezug zur Religion und Sexualität als bestimmende Lebenskraft, Ort der Dramen des Menschen.

      Irgendwie war ich ausgebildet worden, es gab da direkte Hinweise dazu, wie zuerst in Geistigen Bildern bestimmende Inhalte der Menschheit sich zeigen, in ihrer wahren Natur, dann in dem kleinen schwarzen Kasten, dem Radio neben meinem Bett der äußere Inhalt, wie er in der Welt lebt, hier der Bericht zu dem Film. Was hatte ich erlebt: wie in die Menschheit einige wenige Menschen gezielt ihre Vorstellungen von Sexualität durchzusetzen versuchen, mit visionären Bildern sexueller Phantasien. Eine Welt, wenn sie der Mensch betritt, lustvollste Stimmungen erfahren kann, aller möglichen und unmöglichen Phantasien....des Sexuellen.

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    2. Fortsetzung:
      Mir zeigte sich darin, wie diese Menschen selbst, gezielt durch bewußtseinsverändernde chemische Stoffe (Gifte) arbeiten, um Menschen zu verändern, in ihrem Bewußtsein. Grenzt dieses Unterfangen an Schwarze Magie?! Auch die "Blutwunden" sind „bewusstseinsverändernde“ Bilder, für den Betroffenen, für die, welche sich dem stellen, die sich verantwortlich fühlen, wie Herr Prokofieff. Kann es sein, es handelt sich lediglich um eine Geschmacksfrage, welche möglicherweise berechtigt sein kann, so wie Steiner niemals von "minderwertiger Psychopath" hätte sprechen können, für den Norweger Herrn Haugen. Jemand hatte Herrn Keimeyer als Psychopath bezeichnet. Nüchtern betrachtet ist der Fall Haugen heranzuziehen. Steiner konnte dem Spuk nur ein Ende bereiten, weil er am Ende von "Illusion" sprach, denn die Dame in Hamburg, die Herrn Haugen unter ihre Fittiche - auf Bitten Steiners - genommen hatte, verlor sich in ihren Phantasien, wer Herr Haugen als Inkarnation gewesen sei.
      Es kann also sein, so wie Stigmata als reales Phänomen seine Berechtigung hat, alleine durch ihre Existenz für sich, so kann sie keine Plattform für das Bewußtsein bilden. Frau Halle widerspricht sich insofern, da sie darauf besteht, die Stigmata seien ihr eigentlich ganz unwichtig und dann doch ein Buch wie oben genannt veröffentlicht, damit (ihr ist ja bekannt, ihr Fall wurde öffentlich) zumindest unbewußt sich einen Heiligenschein anzieht.
      "Schwarze Magie" ohne Erläuterung wäre nicht zu akzeptieren. Fraglich bleibt auch, ob wir den Begriff brauchen, denn er wirkt so problematisch wie "Stigmata" auch.

      Das Erlebnis heute Nacht, die Filmbesprechung zeigen, wenn "Streicheleinheiten" (Haugen) auf die Wangen der Töchter von Anthroposophen zu Irritationen führten, dann ist das eigentliche Problem der "Missbrauch" des Sexuellen, ob in der Katholischen Kirche oder der dramatische Fall in Berlin mit dem Musiklehrer. "Schwarze Magie" in diesem Sinne verstanden ist die Selbstlüge.... eine „Illusion“ (Rudolf Steiner, Fall Haugen).

      Der Fall des Norwegers Haugen, der sich durch den Beitrag dieses threads zufällig fand, ist wertvoll für die Mitglieder der AAG, aber auch für Dritte, da er verdeutlicht, wie sich Steiner innerhalb der AAG bewegte, welche Probleme es damals gab („Psychopath“) und wie sich die Geschichte nicht nur zu wiederholen scheint, sondern sich in mehrfacher Hinsicht wiederholt, wobei ich persönlich die Grundlage für Psychopathologien in der Christlichen Religion und ihren Bildern (Opferbefehl etwa) sehe, welche ohne Erklärung der Geisteswissenschaft Steiners zu inneren und äußeren Pathologien im Individuellen und Sozialen führen müssen. Deshalb ist bei allen berechtigten Kritikpunkten das Werk Steiners ein Schlüssel…… . Das religiöse Symbol als Dreh- und Angelpunkt, der wunde Punkt der Menschheit. Die Menschheit, welche sich aus der göttlichen Illusion befreien will…… .

      Der aktuelle Film „Noah“ (trailor) zeigt, wie die Gegenwart an der Vergangenheit religiös krankt, erkrankt… .. Das ist „schwarze Magie“?!

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    3. Nachtrag bei der Sonntagmorgenlektüre:

      Der untere aktuelle Textausschnitt lässt zu "Schwarzer Magie" noch eine ganze andere Erklärung zu: kann es sein, eine Bewußtseinselite, hier die "Anthroposophen", die mit so viel Wissen durch Rudolf Steiner "beschenkt" oder "zugedeckelt" wurde, erkennt nicht den materiellen Luxus ihrer Waldorfschulen, wo Reiche das Schöne ihren Kindern darbieten wollen, wenn ein ehem. Bundeskanzler Kohl, der ehem. Bundesminister Clement, die Tochter von Strauß ihre Kinder dorthin schicken, aber die "Soziale Dreigliederung" Steiners verlorengegangen ist?!

      Als ich 2003 auf Info3 ausführlich beschrieb, wie Herr Wilfried Heidt mich zu einem Abschlußgespräch auf seiner Tagung bat, unter vier Augen, er sich mir als "Meister" zu Beginn vorstellte ("draußen nannten Sie mich Meister, hier bin ich es" - er meinte das ernst, während ich ihn ironisch so betitelte, weil er meinte, hier gibt es auch noch andere Hellseher) hätte er sich auf Info3 stellen können, denn auch er hat eine Anhängerschaft. Das Problem in der AAG ist das "Meister-Denken" und die Schwarze Magie das ist die bewußt gelenkte Armut großer Bevölkerungsschichten. Die "Großen" werden schon die Konflikt-Szenarien entwickeln, um die "Massen" in Schach zu halten, damit sie nicht auf "dumme" Gedanken kommen. Während eine Anthroposophen-Elite im "gedanklichen" Reichtum und die Eltern der Waldorfschüler in einem oftmals materiellen Reichtum "schwelgen", rudern wir zurück zu den Armenküchen des Mittelalters:

      "Dabei gebe es keinen Anspruch auf freiwillige Hilfen, auch wer zur Tafel kommen dürfe, könne sich nicht darauf verlassen, dass die Tüte voll werde. "Wer bei der Tafel in der Schlange steht, spürt, dass er nicht wirklich dazugehört." Diese Art der Hilfe sei ein Rückschritt ins Mittelalter, wo Suppenküchen als Werk der Barmherzigkeit galten. Wenn Reiche die Armen mit Resten abfüttern, bedeute das keine Solidarität. Armut sei kein Schicksal, sondern politisch gewollt, wenn einerseits die Grundsicherung zu niedrig bemessen wird, andererseits aber 80 Prozent der Einnahmen aus Vermögen unversteuert bleiben."

      http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wanderarbeiter-in-muenchen-arm-in-einer-reichen-stadt-1.1929823

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  25. Antworten
    1. Lieber Jostein Saether,

      sehe, Du schreibst direkt, danke.
      Las gerade die Zeilen von Michael an Simone Weil,
      bewege die enthaltene Melodie, sehe "reif", was "Geduld" beinhaltet,
      die wir alle manchmal benötigen. Es kam unerwartet zu "Wein"
      der Gedanke, wegen "Alkohol" haben Muslime es schwer,
      das Geschehen am Altar zu verstehen, ein Konflikt mit dem Verbot
      ihrer Religion, wie diese "religiösen Bilder" hinein in unsere Gegenwart wirken,
      die traurige Stimmung, so wirken die Worte, wie eine "Endlosschleife" des Wartens?!

      Kann ich Dir gerecht werden?!
      Nahm nun das Kennenlernen mit Dir nochmals in Augenschein,
      ohne den oberen Text von Dir, den Du "allgemein" schriebst fertiggelesen zu haben,
      noch Deinen Text jetzt zu lesen, werde ihn nach dem Durchgang durch die Nacht aufnehmen.

      Also, meine Ehefrau rief von Nürnberg hier an, sie hatte Dein erstes Buch zufällig in einer Buchhandlung gefunden, die vielen Inkarnationen. - Im Laufe der Zeit fanden sich Zeilen von Dir, wo Du beschreibst, Du wolltest sehen, wie Menschen reagieren, wenn Du ihnen (ins Gesicht) sagst, Du seiest die oder die Inkarnation gewesen.
      Solch eine "Konfrontation" sei es im Buch oder direktem Gespräch ist "fragwürdig", weil der Betroffene - wenn keine persönlich-intime Situation besteht – „überrumpelt“ wird, das ist Tatsache. Selbstverständlich hast Du jedes Recht der Welt solches zu tun, es wird aber Reaktionen geben. Wibke Reinstein wollte von mir die öffentliche Bestätigung für ihren Inkarnationsverdacht, den ich ihr nicht geben kann, da ich lediglich wahrnahm, sie hat Karma mit der AAG (also nicht aus ihren mail-Inhalten, sonderen innere Wahrnehmung).

      Durch die Teilnahme "unserer" Personen hier, ergab sich der Impuls innerlich die Situation anzuschauen. Solches nehme ich nur selten vor (inneres Anschauen). Bei Dir zeigte sich (ohne Deine Person), Deine Situation hängt mit Nordischen Mysterien zusammen, wobei "gewaltsam" ein Tor geöffnet wurde. Mehr nahm ich nicht wahr.

      Dein Schreiben an mich, ohne es zu lesen, führt nun zu folgender Erklärungsmöglichkeit:

      kann es sein, Du erlebtest Dein Ich in verschiedensten Figuren, Gestalten "Ich-en", so als seiest Du das selbst. Dadurch verwendest Du nach Außen, das seien Deine Vorinkarnationen. Dein Buch selbst nahm ich nicht selbst durch, blätterte nur etwas und mir schien Deine persönliche Situation, als wäre in Dir mehr ein Fragezeichen zu den Inkarnationen, warst Du das wirklich, als Frage nach Außen. Sie kann so von Anderen nicht beantwortet werden. Und hier kommt eben "Vernunft" ins Spiel. So wie Judith von Halle in ihrem Buch öffentlich den Anspruch stellt, der Leser soll glauben, Christus spreche durch sie direkt ihn an (was einer Unterwerfung entspricht), kann Niemand den Anspruch Deiner Inkarnation prüfen. Er lebt dann mit den Bildern, "badet" darin und befindet sich möglicherweise in Deiner Lebensfrage.

      Mir scheint also, die Frage des Ich-Bewußtseins wesentlich. Gerade die Erfahrung mit dem Waldorfschüler Herrn Mollath, seinem realen Schicksal, ja eine Schicksalsgemeinschaft, sie kann uns dahin führen, die Anschauungen, die Mitteilungen Steiners selbst als mögliches Gedankengefängnis zu erkennen, das heißt Weiterschreiten und so sehe ich die Gedanken an Simone Weil, dem süß-traurigen Klang der Sprache als Impuls-Fragezeichen…. .
      Frau Ursula Prem, welche drei Jahre auf die Rudolf Steiner-Schule in Nürnberg ging und Herrn Mollath mit ihrer blogarbeit unterstützt hat letzten Freitag eine "musikalische Freitagskolumne" veröffentlicht, aus dem "Maskenball":
      http://www.youtube.com/watch?v=OWm1lfZMiVo
      Vielleicht findet sich in dem Gesang, der Musik etwas von der Ich-Dramatik unseres Menschseins. In diesem Sinne danke ich Deinem direkten Anschreiben, der zu dem Impuls zu obigen Gedanken führte. Natürlich werde ich noch direkt Deine Gedanken lesen, das erfordert der gemeinsame Respekt.

      In diesem Sinne
      Ernst Seler

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    3. Ich habe nun den Text gelesen.

      Es gab von Deiner Seite tatsächlich die Aussage, Du wolltest sehen, wie die Menschen reagieren, wenn Du Ihnen sagst, Du seiest die oder die Inkarnation gewesen. Du hast das geschrieben! Es war so, auch wenn Du das jetzt abstreitetest.

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    4. »Du hast das geschrieben! Es war so, auch wenn Du das jetzt abstreitetest.«
      Wenn das wirklich so wäre, dann müßte es doch möglich sein, diesen angeblich von Jostein geschriebenen Satz im Wortlaut und mit Quellenangabe zu zitieren.
      Bevor das nicht geschehen ist, halte ich das jedenfalls für ein weiteres der von Ernst Seler verbreiteten Gerüchte.

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  26. Ernst Seler 6-4-2014 10.10.00
    Prokofieff hat in Zeitreisen Judith von Halle von zwei Sachen beschuldigt. Die erste Beschuldigung betraf Blasphemie (Seite 17). Die Zweite Beschuldigung betraf die Behauptung von Judith von Halle als hätte Jesus Christus während das Abendmahlgeschehen den Schüler leibliches Blut statt konsekriertes Wasser/ Wein zu trinken gegeben: schwarze Magie (Seite 38). Beide Beschuldigungen wurden von Prokofieff gemacht auf Grund von Aussprachen die er Judith von Halle in den Mund gelegt hatte, weil sie diese Wörter nie geschrieben oder gesprochen hat.
    Dass war für uns „the bloody limit“. Jedermann darf über Stigmatisation seine eigene Meinung haben, aber man soll Wahrhaftigkeit betrachten. Dass letzte trifft aber für Judith von Halle offensichtlich nicht mehr zu. „Catch as catch can“.
    Während der AAG Mitgliedertagung 2013 begegneten meine Frau und ich den SG von Bulgarien, der uns versicherte dass Judith von Halle dass über das Menschenblut wirklich geschrieben hatte. Meine Frau hatte aber früher die Redaktion gemacht für die niederländische Übersetzung vom Abendmahls Büchlein von Judith. Sie war also gut informiert. Aber der SG glaubte uns nicht: Prokofieff locuta, causa finite est.
    Der AAG Vorstand hat sich inzwischen de facto mit „Zeitreisen“ verbunden.
    So droht für die anthroposophische Gemeinschaft eine Dreyfuss Affäre. Eine Katastrophe.

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    1. Rob ich hoerte gerne Belege fuer deine Aussage das der AAG Vorstand sich de facto mit Zeitreisen verbunden hat.

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    2. „Christus, ein scharfes Messer in der Hand, fügt dem Opfertier eine tödliche Wunde am Hals zu“

      Dies schreibt Judith von Halle Christus zu. Belegstelle in
      "Michael Eggert: Die Katholizierung der anthroposophischen Bewegung"
      http://www.egoisten.de/styled-13/styled-33/styled-35/index.html

      Danke für die Hinweise Rob Steinbuch.
      Es ist nicht vorstellbar, Christus habe eigenhändig ein Opfertier geschlachtet.
      Es wäre die Fortsetzung des "blutrünstigen" Gottes des Alten Testamentes.

      "Schwarze Magie" kann dementsprechend mit Blut-Magie zusammenhängen und da bin ich kein Fachmann in solchen Dingen.

      Diesen Satz zitiert Prokofieff von Frau Halle:

      "Durch das schwarzmagische Ritual war in jene drei Nägel eine soratische Macht eingezogen"
      (S. 2 rechts unten):
      http://www.lochmann-verlag.com/j.v.halles_zeitreisen_no_94.pdf

      Sie hat ihn im Großen Saal des Goetheanums gesprochen.

      Also Schwarze Magie spielt für Frau Halle eine wichtige Rolle "so oder so".

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    3. »Es ist nicht vorstellbar, Christus habe eigenhändig ein Opfertier geschlachtet.«
      So ähnlich kann man es auch bei Prokofieff und Mosmuller lesen…

      Aber das ist natürlich Unsinn – es ist sehr wohl vorstellbar. Nicht nur Judith von Halle, sondern auch viele ihrer Leser können es sich vorstellen; ich kann es auch (womit noch nichts darüber gesagt ist, ob es auch wahr ist. Das kann ich nicht beurteilen).
      Ich bin sicher, auch Ernst Seler kann es sich vorstellen – sonst könnte er nicht meinen, daß das »die Fortsetzung des "blutrünstigen" Gottes des Alten Testamentes« wäre.

      Mich würde es ja interessieren, ob alle die Menschen, die sich über diese Stelle in JvHs Buch so sehr aufregen, Vegetarier sind.
      Und falls nein, ob sie glauben, daß die Tiere, deren Fleisch sie selber essen, nicht vorher geschlachtet wurden, oder dabei nicht geblutet haben...

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    4. Warum es nicht "vorstellbar" ist, Christus habe ein Opferlamm mit einem Messer "eigenhändig" getötet.

      Stellen wir uns einen Christus mit seinen Händen vor, eben denen die am Kreuze hingen, wobei manche Theorien sagen, die Hände waren meist gebunden, nicht genagelt. Wenn wir so den Christus innerlich erleben, wie wir ihn durch Rudolf Steiner auch innerlich beschrieben bekommen haben, der dann segnend, heilend der Welt der "Erlöser" geworden ist, dann schiebt sich bei einer "Vorstellung" er hätte "rituell" das alte Blutopfer, das Gott forderte der Begriff "Lüge" in die Vorstellung, oder kamen die Menschen auf die blutige Idee, Gott Tiere hinzuschlachen, in Südamerika wurden auch Menschen für Gott hingeschlachtet - Daskalos berichtet, warum er Herzschmerzen hatte, weil er extra in Südamerika inkarnierte, seine Mörder aus tib. Zeiten "zwang" auch zu inkarnieren, um ihnen dann rituell das Herz herauszuschneiden, als Rache für seine Ermordung in einem tib. Kloster - also lauter Blutgeschichten des Alten Testamentes, einen rächenden, strafenden, ja bösartigen Gott.

      Von Steiner erhalten wir den Kosmischen Christus vermittelt und den Jesus, der als hoch entwickelter Eingeweihter den Körper vorbereitete, der nach Steiner verschiedene Initiationen am Altar durchmachte, doch eines Tages in ohnmächtigen Zustand vor dem Altar niedersank, weil er einfach innerlich nicht mehr weiterkam.

      Können wir uns vorstellen, daß der Kosmische Geist, der durch die Taufe in den Jesus einzog, sich dann rituell mit dem Töten eines Opferlammes betätigte, denn Frau Halle spricht von "Jüngern", es war also Christus, nicht der Jesus, der "geschnitten" haben soll.
      Und diese "Vorstellung" gelingt mir nicht, auch wenn Ingrid dies hinausposaunt in die Welt, ich könnte es, nein ich kann es mir nicht vor-stellen!! Es erscheint sofort "Lüge".

      Ingrid, Du hast die Freiheit wie ich als Gast Deine Ideen zu formulieren. Du kannst aber nicht für mein Bewußtsein schreiben: "Ich bin sicher, auch Ernst Seler kann es sich vorstellen."

      Nein, ich kann es mir nicht "vor-stellen".

      i.d.R.:

      Es bleibt fragwürdig, ganz unabhängig der Wahrheit, wie Frau Halle Menschen mit "okkultem Wissen" (angeblichen) an sich bindet. Hier dürfen wir Steiner auch ernst nehmen, der beschreibt, wie gerade mit okkulter Wahrheit Menschen unfrei gemacht werden!!!

      Also, wenn Christus tausendmal Lämmern den Hals abgeschnitten habe, zur ritueller Freude Gottes, die Bibel berichtet nichts darüber. Steiner hält die Bibel für authentisch, das Neue Testament, jedes einzelne Wort, wie Steiner betont - wiewohl wir vielmals erst durch Steiners geisteswissenschaftlichen Hinweise den Sinn verstehen können, damit uns auch eine "Vorstellung" machen können.

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    5. » auch wenn Ingrid dies hinausposaunt in die Welt«
      :-) Ich posaune nichts in die Welt hinaus, ich sagte nur, daß ich sicher wäre, daß Du Dir das vorstellen kannst. Als ich das schrieb, war ich mir dessen auch ganz sicher.
      Und ich glaube das auch immer noch, trotz Deiner Einwände --- denn ich kann mir nicht vorstellen, daß man etwas als „Lüge“ klassifiziert, ohne es sich vorher vorgestellt zu haben.
      Aber ich nehme natürlich zur Kenntnis, daß Du meinst, es Dir nicht vorstellen zu können.

      Das ändert aber nichts daran, daß es nicht allgemein unvorstellbar ist. Offensichtlich kann JvH es sich vorstellen.
      Und auch ich kann es mir vorstellen, sehr gut sogar.

      Denn ich bin seit langem vertraut mit der Übersetzung des Matthäusevangeliums, in der es heißt:
      »Aber am ersten Tag der süßen Brote traten die Jünger zu Jesus und sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir dir bereiten, das Osterlamm zu essen?«
      So hat es auch Johann Sebastian Bach vertont in seiner „Matthäuspassion“.
      Ich kann nicht sagen, ob das, was ich früher oft im Chor gesungen habe, wahr ist - ich weiß nicht, ob sie damals ein Lamm gegessen haben oder etwas ganz anderes, meinetwegen etwas wie die Fastenspeise der Buddhisten…
      Aber: wenn sie tatsächlich ein Lamm gegessen haben sollten, dann wäre es für mich sehr viel besser vereinbar mit meiner bisherigen Vorstellung vom Christuswesen, daß der Christus das Lamm, das er mit seinen Jüngern als Ostermahl essen wollte, eigenhändig geschlachtet hat, als daß er dieses blutige und „schmutzige“ Geschäft seinen Jüngern allein überlassen haben sollte (auch die Fußwaschung hat er ja nicht seinen Jüngern überlassen. Der Christus hatte generell keine „Berührungsängste“ mit Dingen, die anderen „schmutzig“ erschienen...).

      Ich denke dabei auch an die vielen Menschen heutzutage, die das Fleisch, das sie täglich essen, hübsch zerteilt und in Plastik verpackt im Supermarkt kaufen, ohne sich bewußt zu machen, daß es sich dabei um einen Teil eines Tieres handelt, das einmal gelebt hat und für sie geschlachtet werden mußte.
      Und ich habe den Eindruck, die Welt würde heute anders aussehen, wenn jeder Fleischesser sich das immer wieder bewußt machte --- und nur dann ein Stück Fleisch äße, wenn er wirklich in der Lage ist, sich das wenigstens vorzustellen, ohne es „gräßlich“ oder „unappetitlich“ zu finden.

      Auch das wäre für mich ein Ausdruck des „nicht ich, sondern der Christus in mir“.

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  27. Scanbild des Beitrags in Sparte „Lesergespräche“ in „Gegenwart“ Nr. 1/2014, Seite 43. Es ist eine Reaktion zum Beitrag „Zwischen Zeitreisen und Zweigleitern“ von Jens Göken, in Gegenwart Nr. 4/2013, Seiten 10-23.

    wer hat fuer mich den digitalen Text dieses artikels?

    Hier: http://www.holger-niederhausen.de/index.php?id=902 ist es nur teilweise referiert

    kees.kromme@kpnmail.nl

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  28. zum Thema Blut bei JvH:
    Das Abendmal .
    Seite 51
    ….dass an jenem Abend in Seiner eigenschaft als Lehrer und Meister der Christus Jesus eigenhaendig den Schaechtungsschnitt aus fuehrte.....

    Seite 56 Nach denm Schlachten des Lammes, das unter dem Herrn und Seinen Juengern aufgeteilt werden sollte, fuehrte der Erloeser einen zweiten Schaechtigungsschnitt aus: Er schlachtete das Lamm fuer den Tisch der Frauen.....

    Seite 69 Zu dem Lamm, das vom Meister zerlegt und auf die Zwoelf verteilt wurde, ass man.....

    Seite 97 Die lebendige Materie des Kelches wurde durchscheinend klar, als gaebe sie den Blick frei auf das in ihr zum Leben erweckte heilige Blut....
    ...und das Opferblut im inneren des Kelches leuchtete auf im aurischen Rot der Liebe...
    ...Sie wurden Zeugen der Wandlung des Wassers und des Weines zu dem gelauterten Gralsblut....

    Seite 98 ..Diese drei Juenger durften das Blut des Herrn aus dem Kelch trinken....

    Seite 99 ...denn von seinen Brot war ein Broeckchen in das Blut eingegangen, welches er zu sich nahm...

    Den im Kelch verbliebenen Rest des Blutes goss Er nun in den siebenten Becher, in den Johannesbecher, hinein. Petrus zu Seiner Linken schenkte ein wenig Wein nach und Johannes zu Seiner Rechten ein wenig Wasser. Darin wusch sich der Erloeser die Haende. Indem Er seine handelnden Haende in dem eigenen Leib und Blut wusch....
    Nun ist bekannt das das Coenucalum (Abendmahlshaus) ein Haus der Essener war, die strenge Vegetarier waren. Wer mehr davon wissen will lese dieses Buch.

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    1. Danke cheese curve für die Textstellen und Deinen link

      http://www.holger-niederhausen.de/index.php?id=902

      i.d.R.:

      Nach dem Lesen der Seite scheint es tatsächlich ein großes Problem der Anthroposophen zu geben:

      sie schreiben zu viele Bücher!!!



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    2. Nur für den Fall, daß das nicht allen Mitlesern hier klar sein sollte:

      Die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi hat nicht Judith von Halle erfunden. Das ist seit langem Tradition in der katholischen Kirche – und, soviel ich weiß, auch in der Christengemeinschaft.

      ---

      Das Problem mit den vielen Büchern ist nicht, daß sie geschrieben, sondern daß sie nicht ordentlich gelesen werden, und daß man, statt sich an den tatsächlichen Wortlaut zu halten, munter seine persönlichen Assoziationen und sonstigen Reaktionen dem jeweiligen Autor in die Schuhe schiebt – ausdrücklich auch dann, wenn man das betreffende Buch nicht nur nicht ordentlich, sondern überhaupt gar nicht gelesen hat.

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    3. Aber Ingrid,

      Was willst du uns denn hier wieder sagen?
      Wie sollte man denn irgendetwas mit etwas assoziieren oder auf etwas reagieren können, dass für einen selbst gar nicht real sein, also gar nicht geben kann, etwa weil man es nicht gelesen hat?

      Ok, das wird wohl auch so eine Kunst sein, die nur Anthroposophen beherrschen.
      Also lasst uns niemals vergessen, dass diese also auch das Unmögliche beherrschen!

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    4. @ Anonym:
      »Wie sollte man denn irgendetwas mit etwas assoziieren oder auf etwas reagieren können, dass für einen selbst gar nicht real sein, also gar nicht geben kann, etwa weil man es nicht gelesen hat?«

      :-) Das ist nicht so schwierig: man braucht nur ein bisserl was davon aufschnappen, was andere über ein Buch sagen, das man nicht gelesen hat - und schon kann man dazu allerlei assoziieren und darauf (inklusive der eigenen Assoziationen) reagieren… kommt sehr häufig vor (natürlich nicht nur in anthroposophischen Kreisen).

      Das erinnert mich an das Walten des „Geistes des Erdgehirns“, das Rudolf Steiner im sechsten Bild seiner „Pforte der Einweihung“ geschildert hat.

      :-)
      Gute Nacht!
      Ingrid

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    5. "Wie sollte man denn irgendetwas mit etwas assoziieren oder auf etwas reagieren können, dass für einen selbst gar nicht real sein, also gar nicht geben kann, etwa weil man es nicht gelesen hat?" Schöne Darstellung dieses Blogs, danke.

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  29. ach es gibt heutiger Initierte , die Buecher schreiben die es auch nicht wissen ;)

    http://gamamila.blogspot.nl/2013/06/ich-entscheide-mich-sowohl-fur-sergei-o.html

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  30. Alle, die sich von gewissen "geisteswissenschaftlichen Poltergeistern" schnell mal Angst machen lassen, oder denen alles Neue oder Ungewohnte sofort "teuflische Verführung" ist, können sich vielleicht damit etwas beruhigen, dass mögliche Fehler in den Mitteilungen eines schauenden Menschen, zu dem wir uns bekennen, der ansonsten aber aufrichtig ist, vor Gott ganz sicher nicht so schlimm sind, wie das lieblose Verlästern einer christlichen Seele. Natürlich ist die Wahrheit entscheidend. Selbstverständlich sollen wir nicht aus so genannter "Liebe" Ja sagen zum Falschen. Aber ist etwas automatisch falsch, nur weil es uns nicht sogleich einleuchtet oder weil es so nicht bei Rudolf Steiner steht? - Wenn im Jenseits unser Herz gewogen wird, dann kommt es nicht so sehr darauf an, wie viele Zyklen Rudolf Steiners wir mechanisch auswendig wiedergeben konnten (von unserem tollen Intellekt bleibt ja eh nichts nach dem Tode), sondern was wir moralisch aus uns gemacht haben im Leben; wie viel Liebe in uns ist und was wir für unsere Mitmenschen Gutes gewirkt haben. Und wem Anthroposophie nicht dazu verhilft, der ist auf einem Holzweg. S. O. Prokofieff (neben anderen, z.B. Kees Kromme) knüppelt alles mit seiner ganz persönlichen Pseudo-Geisteswissenschaft nieder, wo sich der Sohn im Menschen lebendig zeigt. Man darf ja sicher der Ansicht sein, dass irgendetwas nicht ins eigene Weltanschauungskonzept passt. Aber dieses anmaßende Richten und mutwillige Verdrehen und Verzerren dessen, was Frau von Halle tatsächlich schreibt, ist ernsthaft krank. Unwahrhaftigkeit und Lieblosigkeit im Umgang mit dem vermeintlich Anderen oder auch nur Ungewohnten belegt zudem immer eine innere Christusferne.

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  31. @Cheese curve:
    1.Bitte lesen Sie den Beitrag von Viriginia Sease in Anthroposophie Weltweit Nr. 1-2/2014. Sie unterschrieb in diesem Beitrag als Vorstandmitglied den Inhalt von ‚Zeitreisen‘. Das Buch wird vom Verlag am Goetheanum herausgegeben und Justus Wittich trägt im Namen des Vorstandes die Verantwortlichkeit für diesen Verlag und deren Aktivitäten. Frau Dr. Haid war als Verlags Leiter selbstverständlich voll involviert bei der Herausgabe von ‚Zeitreisen‘.
    2.Bei der Beschreibung des „Abendmahls“ bringt Judith von Halle eine klare Trennung an zwischen das alte jüdische Osternfeier, wobei ein Lamm geschlachtet werden muss, und das erste/letzte Abendmahl. Nach dem jüdischen Feier wurden in diesem Fall sogar zuerst alle Blutresten verbrennt, und werden alle Becher gereinigt. Beim anschließenden Abendmahl wurden nur Wasser und Wein benutzt. Wenn dabei gesprochen wird über das „Blut Christi“ ginge es auch damals selbstverständlich um verwandeltes Wasser und Wein, wie heutzutage. Jede Verweisung nach echtem Blut und nach schwarz-magischen Mysterien, wie Prokofieff hat gemacht, hat mit dem tatsächlichen Text aus Judiths Buch nichts zu tun.

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  32. Der bewußte Durchgang durch die Nacht, vor dem Lesen des Textes von Jostein Saether
    brachte nun eine interessante Erkenntnis:

    jedes Baby ist voll von den Weltenbildern,
    sie leben in seinem "Kopfe", wie Abbilder des Kosmos.
    Erst durch den direkten Bewußtseins Kontakt mit "Erwachsenen"
    gelingt es dem Menschen-Baby zu "filtern",
    die Bilder zurückzuweisen, die nicht zu ihm gehören,
    damit es individuell mit "seinen" Inkarnationsbildern heranreift.

    Der Mensch trägt also die ganze Welt mit der Geburt in sich,
    gliedert sich dann erst in die Gegenwart ein,
    um im Sterben wieder ganz All-Bewußtsein zu werden,
    (erlebte das direkt Stunden nach dem Tode meines Vaters).

    Steiners Hinweis hierzu, die Überfülle des Nachtodlichen Bewußtseins
    muß erst herabgedämpft werden,
    damit der individuelle Mensch in der Geistigen Welt "sehen" kann.

    Die nächtliche Erkenntnis zeigte - mir - nun, warum es die Probleme in der AAG gibt,
    sie erklärt auch den Fall des Norwegers Haugen, was "atavistisch" gemeint ist,
    von dem Rudolf Steiner respektlos "minderwertiger Psychopath" sprach,
    der sein Werk zu zerstören drohte,
    weil die Mitglieder zu schwach waren.

    Die gegenwärtige Situation der AAG ist eine Fortsetzung des schwachen Zustandes.....

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    1. Da der link im gesamten Text schwer zu finden ist,
      hier sind die Worte Steiners im "Fall" Haugen nachzulesen:

      http://bdn-steiner.ru/cat/Beitrage/D105.pdf

      (damit es kein "Gerücht" bleibt)

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    2. Jostein Saether: «Im folgenden komme ich zu einer Inkarnation, die zunächst, wenn ich sie zu den meinigen zu zählen versuche, wohl von vielen Lesern nur als eine Provokation betrachtet werden wird.» (S. 214)

      «Ich bin mir bei der Veröffentlichung dieses Buches auch der okkulten Tragweite meiner Verantwortung voll bewußt.» (S. 318)

      Quelle: http://www.perseus.ch/PDF-Dateien/karmaforscher.pdf

      Die „Quelle“ wurde jetzt erst bei der Recherche gefunden. Also, ich kann mich gut erinnern, wie Herr Jostein Saether sich äußerte, er wolle sehen, wie die Menschen auf seine Inkarnationen reagieren. Das kommt jetzt in seinem Buche selbst durch „Provokation“ klar zum Ausdruck, als Beleg. Ich kann mir nicht „vorstellen“, ein wahrer Okkultist betont, ich bin mir der „okkulten Tragweite“ bewusst. Das macht der Okkultist, wenn es solche geben sollte, schon mit sich und der Geistigen Welt aus, posaunt es nicht in die Welt! Es entsteht der Eindruck, da hebt sich Jemand auf ein öffentliches Schild, um ein „Geschäftsmodell“ vorzubereiten?! Der Fall erinnert doch auch an den Fall des Norwegers Haugen. Doch nicht Herr Saether ist zu tadeln, sondern die Anthroposophen, die ein solches Buch unterstützen und loben: „Die Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit Deutschlands haben bereits eine wohlwollende Besprechung erscheinen lassen.“ Seite 1 obiger link
      Da werden sich doch einige alte Damen und Herren Anthroposophen finden lassen, die sich gerne zu ihren Inkarnationen führen lassen, Seminare usw?!

      Das ist wie beim Fall Haugen, zuerst die geistigen Mitteilungen interessant finden, dann muß Steiner die Notbremse ziehen, indem er sagt: „Illusionen“.

      Dies klar auszusprechen, hätte Herrn Saether am Anfang geholfen, jetzt ist die Angelegenheit zu spät, hat sich verfestigt, die „Visionen“ haben sich festgesetzt. Es wird der Hinweis von Steiner, Schauungen müssen der Vernunft standhalten, zu wenig Beachtung geschenkt.
      „Phantasyfilme“ des Bewusstseins.

      "okkult" = "mit Speckt fängt man Mäuse"

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  33. "Alle, die sich von gewissen "geisteswissenschaftlichen Poltergeistern..."

    Vielen Dank für diesen Text :-)

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  34. "Die gegenwärtige Situation der AAG ist eine Fortsetzung des schwachen Zustandes..... "

    Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich auch sehr gehadert mit dem, was in der AAG so vor sich ging, zumindest dem, was ich als von dort kommend erlebt habe. Ich habe es natürlich verglichen mit dem, was und wie es in mir lebte und sich zeigte, das, (")worum es ging und geht(").

    Weiterhin habe ich erfahren, dass, wenn man hadert und meint korrigieren zu müssen, andere geradezu verfolgt, weil sie als vom rechten Weg als abgewichen "erkannt" wurden -- jaja -- dass sich daran zeigt, dass ein/das innere Bild dessen, was einen leitet und zu solchen Kritiken drängt, damit zu tun hat, dass man sich selbst mit dem was einen leitet, noch nicht richtig verbunden hat, es umschwebt einen noch, umkreist mich noch.

    Verbindet es sich mit mir, vermag ich dann wirklich aus mir heraus zu sehen, mit eigenen inneren Augen statt nur zu bemerken, was mich umschwebt, dann werde ich mild(er) und vor allem verständiger und begreife wärmer und umfassender, was da mit uns Menschen geschieht und vor sich geht. Wirklich Urteile werden geradezu absurd, weil sie mit Sicherheit fehl gehen werden, wenn man einen nur etwas grösseren zeitlichen Radius versucht zu berücksichtigen und ein auf diese Art präsenter innerer Blick, vermag einen solchen Radius zu bemerken.

    Kritik ist zumeist (...?) dumm, oder besser dummmpf. Man "darf" wirklich und aufrichtig fragen, bemerken, weil es darum geht, den eigenen inneren Radius dadurch sich seiner selbst zu vergewissern und er ist mit Sicherheit IMMER in Bewegung und in Wandlung. Bemerkt man ebenfalls dies, wirft es wiederum einen erhellenden Blick auf das Wesen der/einer Kritik oder Ur-teilen gar.

    Die "Kritik" eines hellen Geistes wird sehr stark und in zunehmendem Maße sich wandeln in die Gesinnung des mehr Fragens und sich Beratens, ohne gross den Guru raushängen zu lassen, denn selbst Gurus haben heute begriffen, dass sie recht kleine werdende Lichter sind. :-)

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  35. Steht nicht in der Bibel, Gott hat genug von den Rauch- und Blutopfern?!

    Und dann soll gerade "Christus" dem Gott ein Blutopfer "hinrichten"?!

    Frau Halle hat möglicherweise die Teilung des Lammes in 12 Teile vollkommen falsch gesehen,
    weil auf geistiger Ebene sicherlich Christus den Jüngern seinen Wesensanteil gab
    für ihre Mission in der Welt,
    daß das aber Fleischesteile sein sollen,
    auf denen sich das Christentum gründet
    ist einfach "Phantasy"
    oder Beginn der "Achten Sphäre"....

    Leute, denken!!!

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  36. Denken und Frau von Halle eine schuetzende Hand ueber Kopf zu halten ist nicht so eine gute Kombination.:)

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  37. "Denken und Frau von Halle eine schuetzende Hand ueber Kopf zu halten ist nicht so eine gute Kombination.:)"

    Tja, Kees, wenn man wirklich zu "denken" vermag, dann überbrückt man auch diesen scheinbaren Widerspruch. Bevor man denkt, sollte man hinschauen, ganz genau, damit man be-denken und "denken" zu unterscheiden vermag. Allerdings ist das nicht jedem gegeben :-)

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  38. Adriana war hier zitiert, aber wichtiges war weggelassen, daher hier vollstaendig: Adriana KouliasApril 6, 2012 at 9:37 PM
    Hey Gilbert, how are you?

    Thank you for your comments, I haven't read Judith Von Halle's description so I can't speak to its accuracy. I have stuck to Rudolf Steiner's Lectures on the four Gospels and Fifth Gospel and have tried to bring them together. In truth Judith Von Halle's work, as far as I know, is not endorsed by Dornach, so one cannot call her work, strictly speaking, mainstream Anthroposophy. Also, the stigmata does not necessarily give one a complete picture as Katherine Emmerich showed when she failed to see the two Jesus Children. Having said that there are many points of view to any particular mystery - at least 12, so I don't discount either Emmerich's nor would I discount Von Halle's had I read it, because I think no one can say whether something is truly accurate until they have seen all twelve and I haven't, have you?

    R.S thankfully added a fifth and people found it very confronting because it challenged their 'view' but open mindedness is one of the most important requirements in spiritual development as we know.

    Happy Easter to you too :)

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  39. Antworten
    1. Sehr geehrter Herr Saether,
      Ihnen „gerecht“ zu werden ist schwierig, da Sie selbst in Ihrem Buche von „Provokation“ schreiben. Selbstverständlich würde ich sofort einen Beleg für „Luzifer“ bringen, der ist aber auf die Schnelle nicht möglich. Ich hatte dann Originalsätze von Ihnen bei einem anderen anthroposophischen Autor gefunden, deshalb die „Quellenangabe“ gewählt.
      Wir sind insofern in einer heiklen Situation, da Ingrid sich so vehement einmischt, dadurch die Energien problematischer werden. Sie hat sich in fragwürdiger Weise eingemischt, da wir beide unsere Angelegenheiten selbst regeln können und keinen „Blogwart“ benötigen, oder?!
      Also, sollte ich zu der Erkenntnis kommen, ich hätte mich mit meinem Hinweis geirrt, wäre es eine Selbstverständlichkeit, mich bei Ihnen zu entschuldigen, dazu braucht es nicht der Einmischung Dritter.
      Wenn Sie den blog mitverfolgt haben,
      dann werden Sie den Hinweis von cheese curve auf GA 198 kennen.
      Das von Steiner genannte "diabolische Unternehmen" ist die wirklich "okkulte" Frage
      der Gegenwart und unsere Nebenkriegsschauplätze, wenn sie auch Gefallen und Interesse auf der "Bühne der Egoisten" erzeugen mögen, sind nicht das eigentliche Problem der Gegenwart.

      Ich sehe, Sie bohren nicht wegen Luzifer herum, wie Ingrid, da ja dies gar nicht das Problem ist. Lassen wir den Beleg, auch das Problem weg, mag Ingrid sich damit befreunden.

      Beim nochmaligen Durchlesen Ihrer Zeilen, Sie gehen seh sehr persönlich und detailreich in Ihr ganz persönliches esoterisches Ringen hinein. Das geht eigentlich nicht so öffentlich. Wenn Vertrauen, dann müsste eine echte Begegnung her, so intensiv esoterisch ist Ihr Schreiben. Dazu ist hier nicht der Raum, dazu müssten wir uns persönlich kennenlernen, was von meiner Seite her gegenwärtig nicht geht.

      Ich werde Ihr Buch besorgen, es lesen, so wie auch das Buch von Frau Halle gelesen wurde.
      Vielleicht kann ich dann gerechter Ihrem sehr esoterischen Anliegen werden.
      In diesem Sinne
      Ernst Seler

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    4. "Individualisierte Anthroposophie" drückt sich in ihren heilsamen kulturstiftenden Wirkungen aus ('an ihren Werken werdet Ihr sie erkennen...') - nicht an geschlagenen Pfauenrädern in der pseudo-spirituellen Sphäre!

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  40. Wieder einmal zeigt Ernst Seler, wie er, ohne etwas im Zusammenhang gelesen zu haben, dennoch zu allerlei darauf bezüglichen Assoziationen kommt, die er dann in allen möglichen Zusammenhängen wieder erwähnt - - - das genau ist der Grund, warum ich schon früher einmal gesagt habe, daß ich den Eindruck habe, Ernst Seler verbreite Gerüchte.
    Dazu paßt es auch, daß er seine „Belegstellen“ nicht dem Originalbuch entnimmt, sondern einer Rezension eines diesem Buch offenbar „feindlich“ gesinnten Rezensenten.
    Nun, ich freue mich, daß Jostein den Zusammenhang wieder hergestellt hat, sodaß nun wohl außer Zweifel steht, daß Ernst Seler diese Sätze mißverstanden hat (es bleibt offen, ob absichtlich oder aus Unachtsamkeit).

    Eines der aktuell von Ernst Seler verbreiteten Gerüchte, das noch nicht aus der Welt geräumt wurde, ist, Jostein Saether hätte behauptet, er habe eine Inkarnation als Luzifer hinter sich (»aber kürzlich Dein kürzlicher Hinweis hier auf dem blog auf die Inkarnation als "Luzifer" war schon signifikant«, nachzulesen hier; oder »Einen "Herrn des Karma" lehne ich ab, da ist es mir direkt lieber, wie Jostein Saether seine Inkarnation als Luzifer andeutet«, hier).
    Jostein bittet Ernst nun, ihm den Satz zu zitieren, mit dem er so etwas angeblich behauptet hat --- auf Ernsts Frage: „Kann ich Dir gerecht werden?!“ muß die Antwort „Nein!“ lauten, solange Ernst Josteins Bitte nicht nachkommt oder zugibt, daß er sich geirrt hat.

    In Josteins Buch „Wandeln unter unsichtbaren Menschen“ findet sich ein solcher Hinweis jedenfalls nicht.

    Herzlichen Gruß in die Runde,
    Ingrid

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  41. @Ingrid H.
    Es gibt offensichtlich noch Menschen in unserer Zeit, die die Evangelien lesen!
    Posaunen Sie ruhig weiter!

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  42. Dass Ernst Seler es mit dem Zitieren nicht immer so genau nimmt, ist mir auch schon aufgefallen. Das ist insofern recht problematisch, wie auch Ingrid ganz zu Recht anmerkt, als er dann allerlei Assoziationen und Schlussfogerungen aus dem mangelhaft (erinnerten) Zitat ableitet, die der Originalwortlaut nicht hergeben würde. So etwas ist dann tatsächlich der Boden, aus dem haltlose Gerüchte herauswachsen können.

    Dann frag ich mich natürlich, ob so ein "Zitat" absichtlich so zurechtgebogen wird, um eben die jeweiligen gwünschten Dinge daraus ableiten zu können oder ob das Ganze einer gewissen Nachlässigkeit beim Wahrnehmen und Denken zuzuschreiben ist.

    hr

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    1. „Würde die Geistesgegenwart in ausgiebigerem Sinne bei den Menschen heran erzogen, so würden heute schon alle Menschen reden können von geistig-übersinnlichen Impressionen, denn sie drängen sich eigentlich im eminentesten Maße auf beim Einschlafen und Aufwachen, insbesondere beim Aufwachen. Nur weil so wenig heran erzogen wird, was Geistesgegenwart ist, deshalb bemerken die Menschen das nicht.“

      Rudolf Steiner GA 207 Seite 51

      Da ich öfters die Traum-Vision von Herrn Meulen erwähnte, oben das Original-Zitat von Rudolf Steiner, warum der Hinweis auf „Schiller“ seine geistige Bedeutung hat…. .

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