I want to believe!

I want to believe! So vor Jahrzehnten das Credo der UFO- Anhänger- vergeblich, trotz tausendfacher Bezeugungen von Entführungs- und Missbrauchsopfern durch Außerirdische. Elaine Showalter hat in ihrem Buch "Hystorien" zahlreiche Berichte dieser Art gesammelt, gegenüber gestellt und analysiert. Der SPIEGEL titelte in Besprechung des Buches "Medialer Massenwahn". Die psychoanalytisch orientierte, feministische Showalter legt in ihrer Arbeit einen besonderen Schwerpunkt auf die hysterisch- sexuelle Komponente bei diesen Phänomenen.

Das ist nun bei dem Phänomen von Halle so sicherlich nicht der Fall. Wir stossen bei ihr eher auf die hysterisch- ehrgeizige Komponente, zielgenau auf eine glaubensdurstige, platt "spirituell" gestimmte Gemeinde unter frustrierten Anthroposophen gerichtet, die von Ehrfurcht geschlagen an von Halles Lippen hängen. Die nehmen dann auch klaglos hin, dass ihre fromme, ununterbrochen Bücher produzierende junge Frontfrau Wunder ganz handgreiflicher Art vorlegt wie jahrelange Nahrungslosigkeit, Stigmata, sie sieht historische Filme vor dem inneren Auge- besonders gern von Jesus und allerlei schwarzmagischen Finsterlingen. Das beglückt die gläubige Gemeinde sogar und inspiriert zu Vergleichen wie zwischen von Halle und Franz von Assisi. I want to believe! Der Sexappeal solch aufgeladener okkulter Hybris bekommt selbst gestandenen Geschäftsleuten, Finanziers und Intellektuellen der Szene nicht besonders. Man ist ja so bedeutend! Man spürt die Aura der Unsterblichkeit! Im Wunderland der Offenbarungen, in denen Christus direkt durch den Phantomleib (nicht den Unterleib) der Dame spricht, werden selbst die Evangelien zu einer Art blutrünstigen Rockopern. Und mancher Anthroposoph beginnt unter dem Einfluss fortgeschrittenen Herzdenkens einer galoppierenden Selbst- Infantilisierung zu unterliegen.

Ob die Prophetin selbst daran glaubt, was sie so fabriziert? Es ist zu befürchten.

Kommentare

  1. Lieber Michael,

    ich bin Dir wohlgesonnen, deshalb möchte ich Dir die neusten geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse mitteilen: Du hast nicht nur nichts kapiert, Du willst auch nichts kapieren, Du bist beleidigend (nicht nur gegenüber Judith von Halle - sondern auch gegenüber jeder Menge Anthroposophen, die sowieso die Anthroposophie besser kennen und verstehen als Du) und Du betreibst hier (wohl um die Anzahl der Beiträge zu steigern) billige populistische Provokation - Kurzum: Du bist - nimm das echt nicht persönlich, sondern nimms als geisteswissenschaftliche Tatsache - Du bist halt ein Rindvieh - manche Geistforscher würden auch sagen "kleines Arschloch". Aber das würde ich nie sagen, denn das kann man falsch verstehen...- das nehmen viele leider persönlich - obwohl es nur eine strikt erforschte geisteswissenschaftliche Tatsache ist. Also: nicht sauer sein. Man muß zwischen persönlichen Gefühlen und objektiven Tatsachen unterscheiden können.

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    1. Lieber Wolfgang, ich nehme das ganz gleichmütig hin, rein geisteswissenschaftlich betrachtet.

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  2. Ich finde es tief gefühlt, ein Weckruf. Danke dafür!

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    1. ...ja so denken und fühlen leichtgläubige und oberflächliche Leute, die auf Populismus reinster Sorte hereinfallen.

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    2. @Ton: sollte sich Dein Kommentar auf den Meinigen beziehen, dann ist die Äußerung natürlich einwandfrei korrekt! Das ist von mir nämlich tief gefühlt - ein Weckruf an alle Leichtgläubigen.

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    3. Soll man nicht Von Halles verschiedene Quellen und Material kritisch prüfen?
      Die Taufinsel im Jordan, das Cönaculum, die Osterlammschlacht, das mystische Y-Kreuz, die dreikantige Kreuznägel und die heilige Lanze stammen von Emmerich; das beim Erdbeben verschwindende Leichnam von Joh.Chr. Edelmann etc.

      Die Stigmatisierung bei Emmerich und Von Halle selbst ist durch Hysterie (Dissoziation, Somatisierung) rationell erklärbar als lokale Überempfindlichkeit der Haut, wo sich dann oberflächlich Blutblasen bilden die wieder verschwinden können. (Anästhesien an Hautmalen sind schon im Mallaeus maleficum als "Hexenmale" benannt. Diese Hexenmale seien die Folgen satanischer Berührungen. http://www.in-output.de/AKE/akehyst.html).

      Eine Massenhysterie rund Von Halle (bei Steiner: psychische Epidemie, GA 152) ist eine der möglichen Erklärungen für die Kontroverse.

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    4. @ Ton:
      Es paßt sehr gut, daß jetzt endlich das Wort „Hexenmale“ genannt wird, ganz wie es sich gehört bei einer ordentlichen Hexenjagd.

      Zum „beim Erdbeben verschwindenden Leichnam von Joh.Chr. Edelmann“ möchte ich noch eine Quelle nachreichen (eigentlich sind es zwei, denn natürlich hat Steiner bei Matthäus abgeschrieben und den Rest dazugedichtet, das ist alles ganz „rationell erklärbar“):

      »Aber das, was ins Grab gelegt worden war, das zerfiel zu Staub. Und nach den neuesten okkulten Forschungen stellte sich in der Tat das ein, daß ein Erdbeben stattfand. Es war mir frappierend, nachdem ich aus okkulten Forschungen herausgefunden hatte, daß ein Erdbeben stattgefunden hatte, im Matthäus-Evangelium dieses angedeutet zu finden. Es spaltete sich die Erde, der Staub des Leichnams fiel hinein und verband sich mit der ganzen Substanz der Erde.« (GA 130, S 223)

      Viel Spaß weiterhin allen Goldsuchern, die sich entschlossen haben, das Gold zu übersehen und das taube Gestein einzustecken…

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    5. "Viel Spaß weiterhin allen Goldsuchern, die sich entschlossen haben, das Gold zu übersehen und das taube Gestein einzustecken…"

      Vielleicht noch kein Gold, aber schöne Früche der Anthroposophie...


      Danke

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    6. @Ton, Ingrid hat Diesmal Recht mit das Zitat Steiners ueber das zu staube werden des Leibes von Christus, weil es gewissemassen in den 3 Jahre seit dem Jordantaufe verbrennt wurde. Aber im JvH story ueber die Auferweckung von Lazarus erzaehl JvH das Zebedeus kurz fuer diese Auferweckung sterbt und das sein Leib auch zu Staube zerfallt. Weiter das innerhalb kurzester Zeit innerhalb der Windseln wo das Leichnam von Lazarus noch ist ein ganz neues fysischen Leibes eines erwachsenen Mannes mit aussere Merkmale des Zebedeus gestiftet wird von dessen Aetherleib. So etwas wie eine Raupe innerhalb ein Cocon zum Schmetterling wird. Also schaute JvH das und ihre Fans glauben das und oder halten das fuer moeglich. Fuer mich sind die Fans das groesste Wunder.

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    7. @Ton . Noch eine andere Quelle zu Staub: GA 148, 18-12-1911

      J.C. Edelmann wird desot interessanter. Schon seine Initialen.

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    8. @ Ton, auch GA 148, 2-10-1913 und 10-2-1914

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    9. Edelmann war sowohl rationalist (Spinozist) als spiritualist. Das verschwindende Leib oder Staub (s. Von Halle (2006), FMk85kyHIYoC, S. 33) beim Erdbeben ist doch rationelle Vorbedingung für eine spirituelle Auffassung von der Auferstehung? Andernfalls verschiebt man die Auferstehung auf Himmelfahrt. (http://en.wikipedia.org/wiki/Lost_body_hypothesis)

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    10. @Ton, nur als info. Kaspar Hauser wird in der Anthroposophie nicht als ein Somnambule gesehen. Tradowsky zB hat bevor er JvH adept wurde auch ein Buch ueber Kaspar Hauser geschrieben (aber er war nicht der Einzige).

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    11. Noch einige methodische Anweisungen von Steiner:
      Das Erdbeben vom Jahre 33 sei nur auf dem Umwege durch Seelen zugänglich. (Bei Von Halle, Vorwort 2006, heißt das: ein wie sinnliches Miterleben; beim Jesuitismus (laut GA 185): wie etwas, was er sinnlich gegenwärtig hat):
      Wir können zu diesem Ereignis nur vordringen, wenn wir hellseherisch den Weg einschlagen, den ich angedeutet habe, wenn wir uns zunächst etwa vertiefen in die Seele des Petrus oder eines der anderen Apostel, die beim Pfingstfeste sich befruchtet fühlten von der allwaltenden kosmischen Liebe. Nur, wenn wir in die Seelen jener Leute schauen und da sehen, was diese Seelen erlebt haben, finden wir auf diesem Umwege die Möglichkeit, hinzuschauen auf das auf Golgatha erhöhte Kreuz, auf die Verfinsterung der Erde zu jener Zeit und auf das Beben der Erde, das darauf folgte. GA 148.31

      Evangelium und anschauende Blick stimmen überein:
      Erschütternd ist diese Beobachtung, daß die Anordnung der Tücher, wie sie im Johannes-Evangelium geschildert wird, sich wirklich dem anschauenden Blick ergibt. 323

      Auch bei Ahasvere, die ein Akasha-Rückblick bekamen, gab es „ein Keim“ aus geistigen Welten, wie beim neuen Phantom und beim Ich-Abbild:
      Aus geistigen Welten herein wurde in psychisch veranlagte Naturen der Keim ge¬senkt, zurückschauen zu können zu dem Ereignis von Golgatha. Die Erzähler sahen sich dann durch die Eigentümlichkeit ihres Bewußtseins selbst in dem Bilde darinnen. Das war wahr, war das lebendige Hinschauen auf das Ereignis von Golgatha. GA 152.126
      Das ist kein Kriterium, kein Einwand, ob eine Seele krankhaft ist. Es handelt sich darum, den Inhalt dessen, was aus der Seele kommt, zu prüfen.127

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    12. Emmerich (1834) und Von Halle (2006, ohne Quellenangabe?) haben Nicodemus und Joseph von Arimathea gleichlautend beschrieben. Handelt es sich da um Legenden, Plagiat oder „um das Durchleben des tatsächlich auf der Erde Geschehenen“?

      „In einem verwüsteten Zustande war das Gebäude in den Besitz von Nicodemus und Joseph von Arimathea gekommen. … zu einem Festhaus für Ostergäste sehr bequem eingerichtet“ (Emmerich, 1834, uSY7AAAAcAAJ, S..5). „Joseph von Arimathea hatte Steinbrüche von guter Art in seiner Heimat, und handelte mit Grabsteinen.. Nicodemus .. trieb zu seiner Erholung selbst Bildhauerei.“

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  3. Die Entwicklungsfähigkeit des Menschen nimmt immer mehr ab und endet laut Steiner in unseren Tagen so ca. mit dem 27. Lebenjahr. WAS könnte das bedeuten, NEIN, was bedeutet es?

    Der Mensch kann sich nur dann noch wirklich weiterentwickeln, wenn er versteht oder mindestens zumindestens sich darum bemüht tiefer verstehen zu können, was es heisst, wenn er sich selbst in Richtung spirituell bewegt, bewegen würde, oder es wenigstens mal damit fragend in eine solche Richtung versuchte, oder präziser, das mit dem Christus besser zu verstehen.

    Was hier zumeist vorherrschend ist, ist eben nicht ein spirituelles Verständnis im Sinne rechten Verstehens dessen, was uns Geisteswissenschaft zu geben in der Lage wäre, sondern ein solches, dass ich als journalistisches, hirngebundenes "Aufarbeiten" im Sinne eines Geschichtsbewusstseins bezeichnen würde, so kritisches Herumdeuteln mit dem ans Hirn gebundenen Verstand, der es einfach nicht schafft, eine Etage tiefer in Richtung Herzdenken sich zu bewegen.

    Kennzeichen dafür, dass es an spirituellem Bewusstsein mangelt, ist das Vorherrschen jenes kritelnden Schein-Freiheitsbewusstseins, das sich in den sogenannten Fakten tummelt und sich bemüht "neue" zu schaffen, im Glauben dadurch wirklich voranschreiten zu können. DAS ist ein RIESIGER Irrglaube, der darin seine Wurzeln hat, dass sich der Mensch... siehe oben im ersten Satz.--

    Er bringt, ja er schafft es eben nur noch bis hin zum "klaren" Verstand, was ja nichts Schlechtes an sich ist ABER, sei er auch noch so klar, kommt diesem das Herzdenken als tragende Basis NICHT zur Hilfe, wird er jämmerlichst versagen, weil er keine wirkliche Nahrung mehr bekommt, DENN, der Verstand benötigt etwas, was man ihm vorzulegen hat, damit er tätig werden kann, der Verstand KANN NUR dann, wenn man ihm etwas vorlegt!!! Und WAS sollte es denn sein, für die Zukunft des Menschen, wenn er sich NICHT zum Herzdenken herunterrafft, rein örtlich betrachtet, rein geistig sich heraufbegibt in die Sphären, die ihm das wahre Licht zum Denken zeigen und schenken werden.

    Diese nicht abreissenwollende Menschenhatz auf Judith von Halle zeigt nichts weiter auf, als das absolute Fehlen tieferen Erlebens durch die Kräfte des wahren Herzens.

    Ich will nur noch sagen, dass ich wirklich verstehe, was Michael nebst entsprechender Mithetzer meint und sagen will, auch das was er/sie da so erleben und meinen verteidigen zu müssen. Aber das, was sie da verteidigen ist schlicht und ergreifend lediglich deren eigener Horizont. Ich glaube, es mal ein wenig unbescheiden formulierend, deshalb sagen zu können, weil ich sie wirklich verstehe in und mit dem, was sie da hervorbringen, allerdings sehe und erlebe ich ebenfalls, dass denen noch etwas Ent-Scheidendes fehlt, das, was menschheitlich sich jenseits der 27-Jahr-Grenze befindet in sich aufzunehmen durch Spiritualität, durch das Miteinbeziehen dessen, was man Herzdenken nennt.

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  4. Das wunderlichste am ganzen Halle-Phenomena finde ich eigentlich nicht JvH selbst (es gab auch ein Sai Baba, Osho, Tomberg usw) sondern wie ihre Fans die natuerlich sagen kein Fan zu sein freiwillig Abstandnehmen ihres gesunden Verstandes in so weit sie das vorher schon besassen. Ist das mit den Verstand zu verstehen dieses freiwillig sich selbst amputieren? Oder ist es doch schwarze Magie Von JvH das sie ihre Anhaengerschaft derart zu faszinieten weiss? Es wird kein ausserliches Machtmittel verwendet zum abschalten des Verstandes, s ondern man waehlt freiwillig dafuer, das ist noch ein viel subtiler Machtentfaltung. Wo haben wir solche faszinierye Menschen im Geschichte auch gesehen?

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  5. Kees, Du hast das mit dem Verstand noch nicht begriffen! Amputiert bist Du, wenn Du das nicht begreifst!! Und die entsprechenden Inhalte, die man dem Verstand vorlegen kann, darüber haben wir doch ab dem "27. Jahr" noch gar nicht gesprochen. Deine Verwunderung "von davor" kann ich nachvollziehen und als berechtigt ansehen. Können wir das mal abhaken? Das Dumme ist halt nur, dass ab "27" das mit den gewohnten Fakten dann anders wird, weil sie in/aus einem anderen Licht geboren werden.

    Wenn Du Dir am besten mal meditativ anschaust, was und wie es in Dir sich abspielt, was Du als mit gesundem Menschenverstand erworben bezeichnest, was Du da und so dann tust mit und durch das, was Du in Dir zulässt und dem dann Erlebten, Gesehenem, Erfahrenen und Durchdachtem Dein entsprechendes Häkchen "genehmigt" verpasst und auf dem Du dann weitergehend aufbaust, müsstest Du all dies erkennen können als von etwas in Dir begutachtet. Kannst Du das sehen?? Da gibt es einen Begutachter zu dessen wesentlichen Eigenschaften es zählt, dass er abnickt und Du dann sein entsprechendes Urteil übernimmst, auf Treu und Glauben, Du Gläubiger!!, schau mal wirklich in Dich hinein, AUF DICH und nicht immer nur auf die Fakten, auf die Dein Verstand nur glotzen kann, DU MUSST SEHEN, DU!!

    Und bevor Du DEN nicht siehst (bemerkst), brauchen wir hier eigentlich nicht mehr weiter rumzufaseln auf diesen "Fakten", schon allein deshalb nicht, weil wir sie jetzt schon hunderte Male gehört, gelesen, gesehen haben und es geht einfach nicht weiter. Merkst Du das denn nicht?? ES GEHT NICHT WEITER! Frage mal warum und höre wenigstens mal ein wenig auf, zu meinen, dass es daran liege, dass z.B. ich noch kein klares Bekenntnis in Deinem Sinne oder meinetwegen auch für die "gegenüberliegende" Seite abgelegt habe. Es gibt Bereiche, Ebenen... da ist und wäre es absolut UNSINNIG feste Begriffe oder Bekenntnisse abzulegen!! DAS IST UNSINNIG, weil sich da alles in Bewegung befindet und weil Bewegung der ZEUGE von Leben ist, das geht dann nur noch mit und durch Mitvollzug und MITVOLLZUG bedeutet ein Begleiten, dass sich ständig ändert, im Wesenskern aber zeigt, das er beständig ist. Hört sich widersinnig an, ist aber so!!

    Begreift man das nicht, oder versucht es zumindest mal damit, ist man kein Repräsentant lebendiger Anthroposophie, sondern bloss ein kleiner Geschichtsprofessor, der auf seinen Objekten rumhüpft und nicht begreifen will, dass das Leben ihm dabei fassungslos zusieht und bemerkt, dass der Professor da unten zwar viel weiss und gelernt hat, aber vom Leben so gut wie gar nichts mitbekommt, er weiss halt nur und hat das Fragen vergessen, begraben im Wust seiner Wissens-Objekte.

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  6. @Manroe leider bestaetigtst du genau was ich vorher schrieb, aber Ingrid wurde es Focus nennen.
    Ich finjde es erstaunenswert und bewundersswert wie Menschen imstande sind Halluziationen als Geisteswisenschaft zu verkaufen.

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    1. "@Manroe leider bestaetigtst du genau was ich vorher schrieb, aber Ingrid wurde es Focus nennen.
      Ich finjde es erstaunenswert und bewundersswert wie Menschen imstande sind Halluziationen als Geisteswisenschaft zu verkaufen."


      Also Kees, Halluzinationen und Imaginationen, das müssen wir jetzt doch nicht besprechen? Und Imaginationen sind unabdinbarer Bestandteil wahrer Geisteswissenschaft. Allerdings, das gebe ich zu, nicht auf diese Art "beweisbar", wie der Verstand es so gerne hätte.

      Vielleicht magst Du mir ja ein wenig Nachhilfe gewähren und mir erläutern, wie man als Geisteswissenschaftler das "Phänomen" (??) Imagination anzunehmen vermag, oder wie sollte/dürfte ich es jetzt benennen? Bin gespannt.

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    2. http://antropocalypsearchief.blogspot.nl/2012/10/20-02-2011-enkele-citaten-steiner-ivm.html

      vielelicht wird dann klar weil ich absichtlich fuer Halluzinationen gewaehlt habe und nicht fuer Imaginationen, weil das etwas gans anderes ist, obwohl JvH fans es sehr gerne mixen wollen/moechten.

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    3. und das zurueckspiegeln auf mich was ich vorher selbst gesagt habe ist auch sehr lustig!
      es gibt hier mindestens 3 fans die das gerne tun.

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    4. Das ganze Spiel hier ist ein einziges 'Zurückspiegeln':
      Wenn jemand (beispielsweise) ganz verbissen und verzweifelt gegen 'Geruch', 'Gestank', 'kleine Arschlöcher' etc. kämpft so ist das ein reines Spiegelkabinett.
      Und wir sitzen hier alle in einem Spiegelkabinett...

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    5. Spieglein an der Wand.....wer ist doch...

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    6. "Also Kees, Halluzinationen und Imaginationen, das müssen wir jetzt doch nicht besprechen? Und Imaginationen sind unabdinbarer Bestandteil wahrer Geisteswissenschaft. Allerdings, das gebe ich zu, nicht auf diese Art "beweisbar", wie der Verstand es so gerne hätte. "

      Die Formulierung '...das müssen wir jetzt doch nicht besprechen?' taucht meistens auf, wenn man sich des Pudels Kern nähert!

      Halluzinationen vs. Imaginationen sind eben das zentrale Thema!
      Und wenn Mama (oder Papa) vor den Kinden eine heikle Wahrheit verbergen möchte, dann heißt es eben: 'aber das wollen wir jetzt nicht besprechen!'

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    7. Stephan, -- "so ist das ein reines Spiegelkabinett" das mag/könnte vielleicht so sein, aber da würde ich dann dennoch mal etwas nachgrübelnd und empfindend abtasten, ob Du das so stehenlassen kannst.

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    8. Ich spiegle nicht, sondern gebe Eindrücken ein Gesicht, das kann man schon mal verwechseln :-)

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    9. Ich könnte das mit dem Spiegelkabinett auch anders formulieren:

      Man kann nur gegen das kämpfen, wozu man selbst eine ausreichend starke Affinität hat.
      [Darum führt der Christus auch keinen Kampf gegen etwas...]

      Und dadurch entstehen eben Spiegelbilder von Affinität zu meinetwegen 'kleinen Arschlöchern', dem 'beschränkten Verstand' etc.

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    10. "Halluzinationen vs. Imaginationen sind eben das zentrale Thema!"

      Imaginationen, da bin ich wirklich in dem Sinne anwesend, als ich sie selbst hervorbringe, ins Bild (über)setze und generiere, in/aus einer inneren Umschau heraus zu z.B. einem Thema oder Sachverhalt verdichte, um was es geht, es anschaulich mache und zwar realitätsgesättigt, also nicht zu sehr ins Phantasievolle abdriftend. Gefriergetrockneten Begriffen ihr ursprüngliches Leben wieder einhauche, sie dreidimensional wieder in ihren ursprünglichen Lebensraum einsetze ohne den Zusammenhang zu verfälschen durch übermässige "künstlerische" Beigaben.

      Eine Imagination ist mir auch, aus dem abstrakt-vorbegrifflichen Zustand dessen, was ich abbilden, aussagen, beschreiben möchte, eine anschauliche Gestalt zu formen. Eigentlich, tritt man in das ein, was man schildern möchte, sieht man auch nur Bilder, weil es Begriffe in Wahrheit gar nicht gibt. Begriffe sind abstrahierte Bilder, den (")Filmen(") entnommen, die ich beschritten habe. Imaginationen versprühen wesentlich mehr von ihrem Ursprungssein, als trockene Begriffe, mit denen man häufig etwas zwar schneller zu vermitteln vermag, aber, zu lang "bloss" in ihnen verbleibend, trocknen sie mich aus.

      Wenn ich mich dem wirklich nähere, um was es geht, dann müsste ich eigentlich auch etwas sehen, was sich beschreiben liesse, aber meistens betreibt man es anders herum, indem man, statt zu bemerken, auf was ich zugehe, dorthin etwas mitnehme aus meiner inneren Vergangenheit und es dort platziere, einem Denkmal gleich etwas in das Umfeld setze, was ich mitgebracht habe. Dann töte ich meine Umgebung bzw. meine Wahrnehmung für das mich Umgebende.

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    11. Das Problem ist nur, dass der Halluzinierende solche Betrachtungen nicht anstellen kann, weil er in seiner Halluzination gefangen ist...

      Und darum geht es!

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    12. Aber der ENTSCHEIDENDSTE Unterschied zwischen Imagination und Halluzination ist gleichzeitig ein General-Inikator zu deren Differenzierung:

      Wenn jemand meine Imaginationen hinterfragt/angreift, so tangiert mich das eigentlich nicht, weil Imaginationen als Objektivität nicht angreifbar sind.
      Wenn aben jemand meine Halluzination/Illusion nur ansatzweise in Frage stellt, so empfinde ich das als ein Angriff auf mein ganzes Wesen und verfalle in verbissenes Abwehrverhalten.
      Meine schöne von mir gemachte illusionäre Welt in der ich Lebe ist im Ganzen bedroht wie ein Kartenhaus. Ich beginne, den In-Frage-Steller als meinetwegen 'kleines Arschloch' zu bezeichnen.
      //
      Ein Notarzt hat mir mal erzählt, wie er einem Junkie der sich eine 'Überdosis' Heroin gespritzt hatte, Naloxon (Opiat-Antagonist - hebt die Heroinwirkung schlagartig auf) injezierte um einen Atemstillstand zu vermeiden.
      Der Junkie wird schlagartig wach und brüllt den Notarzt an:
      "DU ARSCHLOCH! Der Schuss hat mich 300 Mark (D-Mark-Zeiten) gekostet!"

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    13. nun Stephan es kann noch arger: ein nicht bei Namen genannter persohnlichkeit schrieb diese: (Guest):

      cheesecurve, bist Du ein Verwandter von Josef Goebbels? Ich mein ja bloß...
      das ist noch etwas anderes als Besessener.

      Ich habe auch oft erlebt solche illusionen wie du beschreibst, die Leute verlieben sich daran.

      Und das Personlich nehmen sieht man auch zurueck wo JvH als geisliches Alibi eigentlich anfaengt um Anna Katharina Emmerich zu rehabilitieren. Gegenueber Steiner der etwas gesagt hat ueber Somnambulismus wird ein Zeitgenosse und Arzt (Wesener) gesetzt die sagt das AKE nicht Somnambule war. Nun braucht ein Frau die vor 200 Jahre lebte natuerlich gar nicht rehabilitiert zu werden. es war eine katholische Nonne lebend in katholischen Zusammenhaenge (Brentano) und auch noch im kali yuga usw.

      AKE Buch seite 14 JvH: Um einen solchen fatalen Vorgehen, wie es offenbar der vernichtende Kritik des Autors Sergej Prokofieff an AKE zugrunde gelegen haben muss, heilsam entgegenzuwirken und etwaigen neuerlichen vorzubeugen, wurde die folgende Darstellung verfasst.""

      seite 21: JvH: ""Es handelt sich bei der Kritik Sergej Prokofieffsd um eine massive Diskriminierung und Diffamierung AKEs.""

      ...""sowohl muendlichen als auch schriftlichen Verleumdungen AKE durch SOP.""

      s 26:""dass zB dier Buecher SOPs von einem ""Traeger boeser Kraefte"" produziert werden....""

      seite 288-289 JvH spricht hier ueber SOP als ihr Geistesbrueder,

      und des Pudels Kern s 296: ""Es geht ihm (SOP) vielmehr um seine Zeitgenossin JvH.Es gibt wohl keine andere Erklaerung dafuer, dass sich ein Mensch derart aggressiv gegenueber Mitmenschen verhaelt und gleichzeitig jedwede persoenliche Begegnung, die etwaige Dissonanzen beheben koennte, ebenso vehement anlehnt, wie es SOP mir gegenueber tut, als ein starkes Karma mit eben diesen Mitmenschen...."" nun das Abwehrverhalten und sich Bedroht fuehlen ist nicht nur bei den fans, sondern auch bei JvH selbst.

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    14. Imaginationen lassen sich ja in die unterschiedlichsten Formen kleiden, wenn man nur den Wahrheitskern ihrer nicht aus dem Blick verliert und nicht abdriftet auf die Phantasieschiene. Im Gewahrwerden des Wahrheitskerns bemerkt man, durch das Gewahrwerden eines solchen, einen "Standpunkt", der mir dies ermöglicht, diese Sichtweise gewissermassen "verwaltend", und, schaut man sich da dann um, bemerkt man das Sein im Leibfreien.

      Und Imaginationen wären schon angreifbar - von mir aus betrachtet - und ich würde sie auch verteidigen, wenn ein "Angreifer" von mir bezüglich meiner Imagination als ein solcher bemerkt würde, der den zu der entsprechenden Imagination ursächlichen Wahrheitskern gar nicht wirklich bemerkt und an diesem vorbeiargumentiert, womöglich noch mit einem ans physische Gehirn gebundenen Verstand, bloss. (das meine ich jetzt ganz generell :-))

      Verteidigen, ganz generell, tut man immer dann, wenn der eigentlich sprechende Kern verunglimpft wird, beginnend bei einem Missverständnis, dem harmlosesten Anlass für eine solche... Also hier jetzt eine Verteidigung als Indiz zu werten, dies sogleich verknüpfend mit "dem Fall" Judith von Halle, da würde ein Jemand/Sie im Gefängnis einer Halluzination sitzen, empfinde ich nicht rechtens, Hier waltet momentan in der Betrachtung ein kleiner Kurzschluss. Denn, ich/man kann/könnte auch bei den Gegnern von Judith von Halle ein Abwehrverhalten diagnostizieren, also... was verbleibt, was einzig und allein verbleiben dürfte, wären Darstellungen, die der Möglichkeit einer freien Urteilsbildung förderlich sind.

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    15. Wahrheiten können gepflegt und vertreten - aber keinesfalls verteidigt werden.
      Illusionen hingegen können nur (verbissen und reflexartig) verteidigt werden, das sie in Ermangelung eines vertretbaren Gehaltes gar nicht vertreten oder gepflegt werden können.

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    16. ...ich kann allenfalls MICH SELBST gegen dasjenige verteidigen, was MICH PERSÖNLICH an der Pflege und am Vertreten einer Wahrheit (bzw. hier einer Imagination) hindern möchte.

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    17. Aber natürlich können Wahrheiten verteidigt werden, ja sie sollten es sogar. Wenn man "Wahrheit" irgendwie philosophisch betrachtet, mag man meinen, sie könne nur gepflegt oder vertreten werden, ich sehe Wahrheit lebendig und setze mich für sie ein in dem Maße wie ich an sie heranreiche. Natürlich kann ich nicht die Schwerkraft verteidigen oder den Gefrierpunkt von Wasser, aber es gibt z.B. moralische Qualitäten die intensivst missbraucht und verraten werden und es wäre extremst hilfreich und heilsam, würde man solche verteidigen gegen z.B. gewisse kritische Naturen die...

      In dem, wie Du es anscheinend siehst, liegt für mein Betrachten dieser typische Denkfehler vor, der da meint durch (den Versuch) unpersönlich zu sein, der Wahrheit sich nähern zu können. Ein Erfassen real erlebbarer Wirk-Lichkeiten wird so aber schwerlich möglich sein. Wenn der Mensch laut Steiner z.B. nicht zumindest sich endlich mal bemüht lebendiger und spiritueller zu denken, wird er riesigen Schaden anrichten an seiner persönlichen Entfaltung. Dahinter steht eine Wahrheit, die man erfassen kann und erreichen und dann auch verteidigen sollte, z.B. gegen so vermeintlich "klare" Köpfe. :-)

      Oder was ist für Dich der Unterschied zwischen vertreten und verteidigen?

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    18. Wenn ich etwas vertrete oder Pflege, so verhelfe ich ihm zum Wachsen und Gedeihen - in mir und in anderen.
      Verteidigen hat eine eindeutige 'Abwehrgeste', aber GAR NICHTS 'Der Wahrheit-zum-Leben-Verhelfendes'; entweder ich haue dem Angreifer auf die Nase, oder ich bezeichne ihn als 'kleines Arschloch' oder ich unterstelle ihm zumindest 'den typischen Denkfehler einen unklaren Kopf'; der Wahrheit dient das sicher nicht nicht!
      //
      Für mich ist das Lebenserfahrung - für Dein OBJEKTIV KLARES HERZDENKEN ist das natürlich sicherlich wieder der 'typische Denkfehler' eines 'VERMEINTLICH KLAREN KOPFES'.

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    19. ...oder neutraler formuliert:
      'Verteidigen' kann man alles, was einem in den Kram passt - mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln; 'vertreten' kann man nur, was 'vertretbar' ist.

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    20. "Wenn ich etwas vertrete oder Pflege, so verhelfe ich ihm zum Wachsen und Gedeihen - in mir und in anderen."

      Ja, stimmt. Aber verteidigen hat nicht NUR eine Abwehrgeste, sondern auch eine schützende und da mag dann womöglich abwehren und schützen, je nachdem von wo oder wie man schaut, ineinander überzugehen. Und eine solch schützende Komponente finde und erlebe ich durchaus als vonnöten, manchmal, frag mal den guten Kees.

      Und mein "objektives, klares Herzdenken", ist natürlich von der Basis her rein subjektiv, die wahre Subjektivität aber, die die eigentlich wahre Objektivität darstellt - weil hier unter uns Menschen alles nur aus diesen Quellen stammt - gilt es, aus ihrer vermeintlichen "Subjektivität" zu ihrem berechtigten Dasein zu verhelfen, sie reinigend freizulegen und hierbei ist das sogenannte Herzdenken der sie speisende Quell. Es kreist alles um ein Werden und Verstehen meiner wirklichen Schöpfungsquellen und die sind nun mal von ihrem Wesen her reine, pure Subjektivität. Alles ist auf dem Wege von der Subjektivität zur Sobjektivität. Vom klassischen Wissenschaftler angeschaut, stehen ihm sicherlich die Haare zu Berge, vom Geisteswissenschaftler angeschaut zeigt sich ein leichtes Schmunzeln in seinen Mundwinkeln und in seinem Blick ist jenes Glitzern zu bemerken, das von einem Wissen kündet, das anderes gesehen hat, durch ein anderes Licht, das sein Denken umgibt.

      Für mich ist DAS Lebenserfahrung und meine "typischer Denkfehler"-Formulierung ist natürlich überspitzt formuliert und neigt zur Konfrontation, was ich eigentlich natürlich am liebsten nicht würde so tun wollen, aber, ich habe so den Eindruck, mich doch noch hier und da verteidigen zu müssen. :-)

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    21. Eben, dann sag doch 'schützen' und nicht 'verteidigen'!

      'Reflexartig, verbissen verteidigen' kann man alles - unabhängig davon, ob man 'recht hat' bzw. 'berechtigt ist' oder nicht.

      Ein Beispiel für 'verbissenes, unbedingtes Verteidigen':
      "Ja, stimmt. Aber verteidigen hat nicht NUR eine Abwehrgeste"

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    22. Nene Stephan, da nützt Dir auch keine Neutralität, wie erzeugst Du sie eigentlich -- ? :-)

      Wenn Du etwas so stark in Dir erlebst, dass Du aufrichtig zu sagen vermagst, "Du siehst es ein..." - das kann man schon fast wortwörtlich nehmen - dann verhält sich das mit dem "was einem so in den Kram passt..." schon erheblich anders und man schüttelt dann sein Haupt und sagt aufrichtigst, "nein", da täuschst Du Dich. Es gibt einen Wahrheitssinn und wenn Du davon etwas spürst, erlebst, empfindest, dann schwöre ich Dir, bekommst Du schlagartig ein anderes Verhältnis zu "Deinem Kram...". Und weil dem so ist habe ich von/zu dem, was man Wahrheit nennt ein persönliches Verhältnis, stellen- und streckenweise und verteidige sie da, wo ich eine solche Beziehung haben kann.

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    23. Mag sein, dass Du mich als verbissen erlebst, das nehme ich hin, ich kenne ja mein Verhältnis zu dem, um was es (mir) geht. Ich bleibe dennoch mehr auf Seiten des Verteidigens, weil es eine aktivere Komponente in sich birgt, schützen wirkt auf mich ein wenig zu "mütterlich" :-)

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    24. Du verteidigst den Begriff 'Verteidigen' [für mein Erleben verbissen] mit der Begründung, dass 'Verteidigen' auch etwas 'Schützendes' habe; lehnst aber den Begriff 'schützen' ab, weil er Dir zu "mütterlich' ist (also nicht in den Kram passt).
      //
      Du erhebst Dein Haupt und sagst aufrichtig "nein", da täuschst Du Dich:
      'schützen' ist zu 'mütterlich'

      Denn es gibt ja schließlich einen Wahrheitssinn und wenn man davon etwas spürt/ erlebt/empfindet, dann schwörst Du mir, bekomme ich schlagartig ebenfalls ein anderes Verhältnis zu "DEINEM! Kram"; ich werde den Begrif 'schützen'fortan auch als 'zu mütterlich' erleben und mich lieber in die 'väterlich-verbissene' Verteidigungshaltung begeben...

      Für mich ist der (wenn auch nur vermeintlich) klare Kopf immer noch das kleinere Übel gegenüber einem verbissenen, verkrampften Herzdenken (das kein solches ist).

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    25. ...kurz:
      Du bestätigst mich einfach volkommen:
      Ich will UNBEDINGT 'verteidigen', weil es eben auch etwas 'Schützendes' hat; aber 'schützen' will ich nicht, weil es mir zu 'mütterlich' ist!

      Gibt es ein besseres Beispiel für 'verbissenes Verteidigen'?

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    26. Ich muss hier verdammt oft an die 'Die Ritter der Kokosnuß' denken...

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    27. [sage absichtlich nicht 'Die Ritter der dummen Nuß']

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    28. Nun den guten Kees weiss nicht so genau den Feinheiten der deutschen Sprache, schuetzen oder verteidigen. Aber ich kann ein Bild geben was vielleicht der Sprache uebersteigt. Wenn es eine reine Wasserquell gibt und ich bemerke einige Leute willen es verunreinigen, dann tue ich mein bestes das zu verhindern. Mit welchem Wortbegriff konnte das dann belegt werden? Also die Wasserquelle ist nur eine Analogie, es kann auch ein Geistesgut bedeuten, also nicht materiell.

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    29. Ich sehe Kees, Du hast mich begriffen, und dafür benötigt man nicht unbedingt die Sprache :-)

      Stephan, ich denke wir beiden kehren wieder zurück zu unserem "alten" Verhältnis, das wird nichts mit uns beiden, schade.

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    30. Lieber Manroe,
      ich glaube sehr gut zu verstehen, welche Abneigungen Du gegen die 'kalte Ratio' hast; genau die gleichen habe ich auch:
      z.B. GA 204 - Seite 244
      //
      Aber ich werde eben auch immer etwas 'fuchsig', wenn man dieser Abneigung durch ein überschnelles Abschalten der Logik nachgibt (und dann bin ich eben etwas 'fuchsig' das ist 'mein Kram')...

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    31. ...wobei ich nicht sagen möchte, dass meine Logik dabei die korrekte ist; ich empfinde/sehe das so und dann muss ich es eben auch verteidigen...

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    32. Lieber Kees,
      ich denke die Schlüsselfrage ist, ob ich die Quelle schützen möchte, weil ich meinen Durst daraus stille (also ein ganz persönliches Anliegen habe); dann werde ich sofort Verteidigungsstrategien entwickeln. In ideeller Hinsicht spricht man eher von 'schützen'
      //
      Ein Staat verteidigt beispielsweise seine Öl-/Rohstoffvorkommen.
      Schöne, wertvolle (schützenswerte) Natur/Landschaft wird hingegen zum 'NaturSCHUTZgebiet' bzw. 'LandschaftsSCHUTZgebiet' und nicht zum NaturVERTEIDIGUNGSgebiet' bzw. LandschaftsVERTEIDIGUNGSgebiet' erklärt...

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    33. ...also geht es mir um die Sache, dann 'schütze' ich - will ich etwas (aus persönlichen Motiven) durchsetzen, dann verteidige ich!
      //
      An einer Imagination habe ich (wenn' s mit rechten Dingen zugeht) kein persönliches Interesse, sonst ist sie nämlich ohnehin gleich futsch (durch meinen eigenen Egoismus zerstört).

      Eine Illusion/Halluzination kann ich nur verteidigen, aber nicht schützen...

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    34. Ich habe ein persönliches Verhältnis zur Wahrheit.

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    35. ...und wenn die Verteidigungshaltung hier zu manifest wird, dann vermute ich hinter manchem eben doch eher eine HALLEzination als ernstzunehmende geistige Forschungsergebnisse.

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    36. ...wobei ich HALLEzination (zunächst) nicht auf die o.g. Autorin, sondern auf deren Interpretatoren beziehe.

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    37. Dann ist es eindeutig ein schuetzen der Wasserquelle, nicht fuer mich selbst sondern fuer die Quelle selbst das er nicht verunreinigt wird und fuer den duratigen Menschen die heilsames Wasser trinken wollen, auch Durst haben aber nicht wollen erkranken am Schmutz weil es nicht sichtbar ist und doch sein Wirksamkeit hat. Also das Sichtbar machen desUnreine schuetzt auch schon, aber dann kann es noch immer nicht gut getrunken werden,

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    38. Aber 'krampfhaftes Verteidigen' ist auch kein garant dafür, dass die Quelle sauber bleibt; das haben uns die Vernichtungskriege der Geschichte gezeigt, die nur verbrannte Erde hinterliesen.
      //
      Und tatsächlich sind es für mich nicht die Beiträge von Herrn Eggert, sondern (ironischerweise) die eisernen Halle-Verteidiger, die mir die Augen für das Suspekte an der ganzen Sache öffnen...

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    39. Das Leben bietet eben keine Garantien - Verteidigungsstrategien führen nur zum Overkill!
      Aber das Leben (Christi) gibt uns die wunderbare Möglichkeit, das Leben zu schützen und zu pflegen - in berechtigter Hoffnung auf die Auferstehungskraft des Lebens.
      [dazu muss man nicht vom 'Geruch der Kreuznägel' zu hall-e-zinieren]

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    40. Es ist eindeutig ein Verteidigen Kees! Ich weiss doch, was ich tue. Schützen tut man, z.B. bei einer Quelle, ganz generell und vorsorglich, verteidigen tue ich sie dann, wenn sie angegriffen wird und da ist dann besagter Schutz mit inbegriffen, denn deshalb verteidige ich ja, da nützt dann ein blosses Schützen fast gar nichts. Schützen ist ruhiger, stiller, von langem Atem getragen, Verteidigen aktiver, direkter, spontaner. Und das sage ich jetzt ohne jegliche Verbindung zu etwas. VERBINDE ich damit etwas, z.B. wenn es um einen Menschen geht, dann schütze ich ihn ganz generell und auch vorsorglich, verteidigen tue ich ihn dann, wenn es konkret wird mit irgendwelchen Angriffen. Und was alles als ein Angriff gesehen werden kann, das obliegt auch einem gewissen Weitblick, der da was kommen sieht, wo andere noch träumen.

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    41. Summary:
      Wo andere noch mütterlich-schützend träumen, VERTEIDIGEN die Die 'Ritter der Kokosnuß' (Schutz mit inbegriffen) die Quellen jeglichen Daseins 'ohne jegliche Verbindung zu etwas' - aber mit Weitblick...

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    42. Und jetzt mal ganz generell. So Worte und Begriffe sind mir Diener, gute Freunde, die mir helfen etwas verbal zu transportieren. Ihr wahres Leben und ihre Fähigkeiten kommen erst durch den Zusammenhang in den sie gestellt werden zu ihrer wahren Bedeutung, sie erhalten sie von ihrem Wesen her erst DURCH einen solchen und strahlen ihn dann aus.

      Benutzt man sie, so richtig im Sinne eines Benutzens, dann werden sie hingepfahlt wie Sklaven desjenigen der sie eben nur benutzt und transportieren kein Leben mehr, sondern nur noch Fakten. Wer nur noch Fakten liebt, sollte sich mal beraten lassen oder einen Kurs besuchen.

      Die wirkliche Sprache, also der Sprechende selbst, sucht sich in den jeweils vorhandenen Sprachbegriffen diejenigen, die in der Lage sind durch Kombination mit ihren Geschwistern ein Bild zu präsentieren, das dem auf den Weg gebrachten Urbild entspricht. Der eigentliche Sinn wird nur dann auch transportabel sein, wenn der eigene Geist sich nicht nur sklavisch bindet an gesetzte Bedeutungen, sondern das Formende an ihnen wahrzunehmen sich bemüht.

      Das Eigentliche lebt und west zwischen den Worten, schaut man genau hin, dann sieht man, wie der Begriff "Ball" heute so morgen so und gerade jetzt so ausschaut, weil er sich selbst kleidet, bekleidet wird, so wie die Menschen auch und man dann sagt "Kleider machen Leute". Und es bleibt dennoch ein Ball, ist schon merkwürdig, was sich da so alles in und an den Worten zeigt. Und irgendwann werden wir denjenigen selbst sehen und erleben, wie er mit den Worten jongliert und ihn selbst verstehen durch die Worte hindurch und auch an ihnen vorbei. "Das sehe ich ein..." und dann auch ihn --- Wir sprechen ja noch gar nicht mit-ein-ander, sondern immer nur mit und über Mittel, ver-mittelnd, mittel-bar, über ...

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    43. Ja Stephan, mit dem Buchstabieren beginnt alles und wenn Du auf den Klang der Worte achtest, denn sie haben einen, beginnt in Dir sich ein Begriff von Musikalität zu entfalten und Du wirst dann womöglich erfahren können, was ein Lied ist.

      vielleicht könntest Du mir diese Aussage hier auch nochmal digitalisieren? Wenn Du ein wenig Abstand nimmst, wirst Du sehen, dass Du ein Bild siehst und nicht nur lauter Pixel.

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    44. 'Wir sprechen ja noch gar nicht mit-ein-ander, sondern'...

      sind noch ganz mit der Verteidigung unserer 'Wortwahl' beschäftigt!

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    45. Ichbleibe doch beim schutzen Weil beim Verteidigen es Angreifer gibt. Aber die Angreifen tarnen sich meistens und werden nicht immer von Anfang an offenbar herkennt. Anfange sehen sie auch aus als durstenden die am Quelle trinken wollen. Aber erstnachdem sie getrinken haben zeigt sich ob sie das gut verdauen koennen. Erst wenn sie mehrmals zum trinken kommen kann ersichtlich werden ob sie die Quelle aus dem sie trinken auch sauber halten,oder jedesmal beim trinken etwas des eigenen Wesens im Quelle hinterlassen. Dagegen zu streiten geht ueberhaupt nicht. Es geht um das Bewusstsein des unsaiberen das sie im Quelle hineinmixen. Das Bewusstsein ist der Schuetz.

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    46. "sind noch ganz mit der Verteidigung unserer 'Wortwahl' beschäftigt!"

      ...in die Du mich hineinzerrst und ich Dir da dann was zu verdeutlichen versuche. In Deine Welt möchte ich gar nicht rein. Ich würde mal über einen Malkurs mit Wasserfarben nachdenken und jetzt sollten wir dies hier beenden.

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    47. Ich stimme Dir vollständig zu Kees, aber so manche habe ich bereits hinlänglich beobachtet und ihr Verhalten an der Quelle studiert, beobachtet und auf mich wirken lassen. Dich z.B. würde ich trinken lassen, obgleich ich mit bestimmten Motiven bei Dir nicht einverstanden bin, von der Sache her Dich aber richtig verhältst, so, wie ich bislang "richtig" für mich werte.

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    48. "Ichbleibe doch beim schutzen Weil beim Verteidigen es Angreifer gibt."

      ...aber ich bin war und werde nicht der Angreifer sein!!, siehst Du das?? Und ich werde, kommen Angreifer, doch nicht beim Schützen verbleiben -- ?!! Und woran man (")Angreifer(") erkennt, warum man sie als solche wertet, inwieweit man Absichten und Motive erkennt oder gar durchschaut, dafür würde ich gern einen Beratungstisch einrichten wollen, wo man sich wirklich BERÄT, indem man sich wirklich zuhört, versucht zu verstehen, nachfragt, nachfragt.... und meditierend besinnt was man gehört hat und wieder nachfragt, ob man sich wirklich verstanden hat und beginnt dadurch einander zu sehen! DANN beginnt das, was man Geisteswissenschaft nennt, statt immer bloss Fakten anzukarren, die noch nicht einmal auf eigenem Mist herangezogen wurden.

      Mir wäre es wirklich am liebsten Kultur zu betreiben, indem man durch solcherlei Beratung sinnlose Kämpfe als überwunden erkannt hat und sich bemüht zu verstehen, wie man einen Garten anlegt. Einen neuen und vor allem eigenen, mit-ein-ander.

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    49. 'Das Bewusstsein ist der Schutz'... (Kees)

      Ja, manroe - damit können wir das hier gerne beenden.

      Herr Stadler hat mir auch schon gesagt, dass er mit meiner Welt nichts zu tun haben wolle - war recht froh drum.
      Ich bin übrigens erleichtert, dass Du mir nur einen therapeutischen Malkurs mit Wasserfarben empfiehlst und nicht gleich wieder 'Verdauungsprobleme im Gehirn' Gegenstand der empfohlenen Behandlungsmethode sind.


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    50. ...die Verdauungsprobleme sind von Ernst ins Spiel gebracht worden, das habe ich nun schon mehrfach erläutert und belegt und hatte sie HUMORIG erweiternd mit einbezogen.

      Und neben einem kleinen Malkurs wäre es schön, wenn Du damit aufhörtest mir etwas hinterherzutragen, was Du falsch"wahr"genommen hast. Und abschliessend bemerkt erlebe ich eher Dich als verbissen, zumindest mir gegenüber.

      Mit "Deiner Welt" meine ich den Stil, mit dem Du Inhalte verpackst und teilweise auch verdrehst (was sicherlich auch bei mir zutrifft) und die anderer digitalisierst statt, falls Dir was auffällt, das Gespräch zu suchen. Ich hatte mich Dir gegenüber darum bemüht gehabt, aber Du verfällst immer wieder in Deine Spur -- zumindest mir gegenüber -- Ansonsten magst Du ja ein feiner Mensch sein, das halte ich innerlich offen und frei und belege da gar nichts. Sobald ich mich etwas öffne und persönliches preisgebe hackst Du da rein. Deine Art gefällt mir auch nicht, dabei könnte man es doch belassen, statt mich erziehen zu wollen wie seinerzeit Ingrid auch.

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    51. Als ich hier vom Leser zum Kommentierer übergegangen bin, hatte ich kaum auf 'veröffentlichen' gecklickt, da wurde ich als 'Neuling' sofort von einem Oberlehrer mit dem Nick 'manroe' begrüßt:

      Stephan, das ist jetzt aber wirklich einer aus der trivial-Standard-Psycho-Kiste...

      Irgend wann fand ich das dann so komisch, dass ich mich auf dieses PingPong eingelassen habe (in der Absicht zu spiegeln)...

      Ich meinerseits habe hier mit Ingrid und Ernst immer einen sehr schönen und gepflegten Austausch erlebt.
      Ich erlebe Ingrid als (für uns alle) wohltuend besonnen, das hat für mich weder etwas mit 'Erziehen', noch mit 'Opportunismus/Diplomatie' zu tun.

      Woran liegt' s also?

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    52. ...ja natürlich einzig und allein an mir, an wem denn sonst, das ist ja jetzt ganz offensichtlich, überlege grad mal ein Wochenende ins Kloster zu gehen, einer heilenden Besinnung wegen, oder willst Du Dich nur rächen, dann könnte ich ja bleiben -- ?

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    53. Nein, ich will mich nicht rächen - ich will wie gesagt PingPong spielen, damit WIR UNS BEIDE dabei besser kennen lernen.
      Ich nehme das was Du sagst auch sehr gerne an!
      Und 'Bälle andrehen' oder mal 'schmettern' gehört eben zum PingPong dazu - sonst ist' s langweilig...

      Sonst wär's Anthroposophen-PingPong:
      'Wenn es Dir recht ist, würde ich Dir jetzt mal den Ball über das Netz eurythmisieren', 'und, wie hast Du meinen Aufschlag erlebt?', 'ich nehm den Ball jetzt mal so an, wir können dann morgen - oder im nächsten Leben weiter sehen'...

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    54. ...wenn ich Dich mit meiner seinerzeitigen "Begrüssung" irgendwie getroffen haben sollte, magst Du vielleicht drüber nachsinnen, mir das verzeihen zu können, um einer Rettung persönlichen Stils willen, ich denke man könnte ihn als solchen bemerken und dadurch erkennen, dass ich damit nicht speziell Dich aufs Korn habe nehmen wollen. (?) Ich habe eigentlich auch nichts dagegen, wenn man - "unjapanisch" :-) - offener "westlich" miteinander und auch aneinander vorbei, um der Inhalte willen..., so wie man sie - zunächst vielleicht - sieht und erlebt in einem Miteinander sich und sie abschleift und dadurch einen möglichen Diamanten hervorbringt. Das ist zumindest das, auch, wie es in mir lebt, was mein Motiv ist und was mir Freude macht. Es gibt ja so Dinge, die tun auch mir weh, Du magst erraten was :-)

      Und, nehme ich mal Steiner zu Hilfe, dann liege ich da nicht so sehr verkehrt mit, mit dem mehr ins Persönliche gehen wollend, die individuellen Fähigkeiten ansprechend und nutzend, die da so in einem ruhen und sich zumeist nicht so recht raustrauen. Und so Wissenschaftler, die haben wir doch in unseren diesen Reihen hier schon genug, da wird man mich doch ertragen und dulden können -- ?

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    55. Lieber Stephan,

      ... ich hab auch gern Badminton gespielt :-) -- Ich bin absolut nicht nachtragend und es wäre wirklich besser und schöner und wohl auch sinniger nichts zu verschieben - und spielen tu ich sehr gern :-)

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    56. Bevor das Auge sehen kann, muß es der Tränen sich entwöhnen.
      Bevor das Ohr vermag zu hören, muß die Empfindlichkeit ihm schwinden.
      Eh' vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muß das Verwunden sie verlernen. Und eh' vor ihnen stehen kann die Seele, muß ihres Herzens Blut die Füße netzen.

      Mabel Collins: Licht auf den Weg

      ...das ist eben auch ein Übungsinhalt!

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    57. Seit ich mich mehr in paradigmatischem Denken bewege und den ganzheitlichen Schnick-Schnack nur berücksichtige wenn ich es für angebracht halte, komme ich irgendwie viel besser voran...

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    58. Von 'getroffen oder beleidigt sein', halte ich einfach nichts, denn dadurch verliert man sich nur in einer Kosakenzipfel-AnthropoZOFFie.
      Und das wäre angesichts der wunderbaren Fülle des Lebens (nicht nur der Anthroposophie) einfach schade...

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  7. Lieber Kees,

    " Oder ist es doch schwarze Magie Von JvH das sie ihre Anhaengerschaft derart zu faszinieten weiss? Es wird kein ausserliches Machtmittel verwendet zum abschalten des Verstandes, s ondern man waehlt freiwillig dafuer, das ist noch ein viel subtiler Machtentfaltung."

    Ja, so erscheint es Dir, so sieht es aus, wenn man so betrachtet wie Du. Und betrachten durch Dich tut was?`? Dreh Dich mal geistig gesehen um, wenn Du verstehst, wie das gemeint ist. Wenn MAN wirklich selbst zu schauen sich bemüht, dann schaut man selbst und nicht die Echos Deiner Inhalte, die stehen und liegen davor, vor Deinem reinen "Auge". Der gute Waldorflehrer "vergisst" wieder alles, wenn er seine Klasse betritt. Weisst Du warum? Damit er klar denken und sehen kann und zwar VOR seinem Verstand, denn der darf erst hinterher, wenn man geübt ist, als Begleiter und Berater ein wenig parallel, "NACHDEM" (Zeit ist und wirkt dann und hier etwas anders) Ich selbst gesehen und erlebt habe. Und jene "Zeit", in der man selbst erlebt ist nicht festnagelbar, das geht nicht, das ist unzulässig und absurd. DAS und "DORT" ist und waltet jener Bereich, in dem man sich eben NICHT festlegt, weil es nicht geht in der Gegenwart.

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  8. manche hier sind Meister..........................


    in das Verfertigen von Ablenkungsmonoever :), das erste Gesetzt lautet niemals eingehen auf Argumentation...nun Helmut Kiene hat schon gute Schueler bekommen...

    Er hat naehmlich gefunden wie es war beim ploetzlich auftauchende Taufinsel;

    HK: Im Übrigen ist auch eine Jordaninsel ein Ort im Jordanfluß, und auch aus einem Wasserbecken auf solcher Insel steigt man „aus dem Wasser“ (Matthäus 3,16)

    aus: Vom Mysterium des Lazarus und der drei Johannes, teil IV, Die Jordantaufe und die Erkenntnisskraefte Johannes des Taufers (JvH)

    Der Kosmos hält für einen Moment den Atem der Zeit an, und es erhebt sich aus den Wassern des Flusses, in die er soeben stieg, um die Taufe des Herrn vorzubereiten, umwölkt von sich in Licht und Wind offen baren den himm­lischen Heerscharen, eine Art Insel; sodass das Wasser des Flusses sich an ihr teilt und das Eiland umfließt. Der geis­tige Betrachter wird sich bei diesem Anblick versetzt füh­len an den Anbeginn der Welt, denn es ist damit ein Stück unberührtes Erden-Land aus den Urwassern des Geistes gehoben worden, das rein von alldem ist, was nach dem Paradiesfall das irdische Land zum vorerst toten Blutacker erstarren ließ, getrennt von den erquickenden Urwassern des göttlichen Geistes. Hier nun, wie herausgehoben aus den verdorrten stofflichen Bedingungen, erhebt sich eine himmlische Scholle, die wirkliche Erde zugleich ist.

    ganzes Artikel auch wie Anna Katharina emmerich das beschreibt hier http://antropocalypse.blogspot.nl/2013/11/judith-von-halle-behrend-2013-2014.html#uds-search-results update 22-5-2013

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  9. Visionen und Halluzinationen. Halluzinationen und Visionen kommen gerade
    durch die Abnormitäten des physischen Leibes zutage. Niemals kann wirkliches visionäres,halluzinierendes Leben in der Seele zutage treten in unabhängigem Erlebenvon dem Leibe. Es muß immer irgend etwas im Leib gestört, krank sein, unrichtigoder zu schwach funktionieren, so daß der Mensch mit seinem Leib nicht diejenigevolle Verbindung eingehen kann, welche dann vorhanden ist, wenn er sich seinesNerven- und Sinnessystems so bedient, daß er wirklich die Außenwelt miterlebt,indem er sich erlebt. Es ist das Eigentümliche, daß, wenn irgendein mit dem Erkennenirgendwie zusammenhängendes Organ erkrankt oder zu schwach ist, dann allerdingseine Erscheinung wie die Halluzination oder die Vision eintreten kann, dieähnlich ist dem geistigen Erleben, aber doch prinzipiell davon verschieden. Dasjenige,was in der Vision organisch im Menschen tätig ist, sollte entweder in den Wachstumskräftensein, sollte in ihm Verdauung bewirken, sollte den Stoffwechsel in seinerfeineren Gliederung bewirken. Was in diesem Zustande zutage tritt, ist ein Heraufschlagendes animalischen Lebens in den Seelenorganismus. Daher ist die Halluzinationund Vision immer ein Ausdruck davon, daß etwas nicht in Ordnung ist imMenschen. Zwar ist dasjenige, was da zutage tritt, ein Geistiges, aber ein Geistiges,das die Geisteswissenschaft (als Erkenntnisinstrument) nicht gebrauchen kann;denn Geisteswissenschaft kann nur das brauchen, was unabhängig vom Leibe erfahrenwird. 67.240ff

    Liebe Teilnehmer und Freunde der Freien Vereinigung für Anthroposophie,

    am 15. Februar sowie am 14. Juni ist jeweils für Berlin ein Doppelvortrag von mir im Programm angezeigt. So leid es mir tut, muss ich diese Vorträge absagen.
    Im November und Dezember letzten Jahres bin ich aufgrund einer verschleppten Nieren- und Lungenentzündung durch eine erhebliche gesundheitliche Krise gegangen. Zwar habe ich jetzt nur noch an einigen Folgen zu tragen, aber um diese Krise wirklich ganz überwinden zu können, braucht es diesmal eine radikal einzuhaltende Rekonvaleszenz-Zeit. (Wie Sie wissen, ist ja eine Medikamenten-Einnahme für mich nicht möglich).
    Darum müssen nun sämtliche Vortragszusagen für das erste Halbjahr 2014 gestrichen werden – Berlin ist also nicht allein betroffen.
    Es war dies eine sehr schwere Entscheidung für mich, denn es ist immer schrecklich unangenehm und bedauerlich, bereits zugesagte Termine ausfallen lassen zu müssen. Soll jedoch die Aussicht bestehen, dass ich meine Arbeit auch in den nächsten Jahren fortführen kann, so gibt es leider keinen anderen Ausweg als die Absage.
    Natürlich wird schon nach geeigneten Nachhol-Terminen gesucht, und so ist zu hoffen, dass ich die Vorträge dann mit frischen Kräften in der zweiten Jahreshälfte werde halten können.

    In der Hoffnung auf Ihr Verständnis und mit herzlichen Grüßen
    Ihre Judith von Halle

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    1. ... und anstatt ihr eine stabile Genesung zu wünschen, hast Du das hier wohl sicherlich aus anderen Motiven oder gar zwecks einer "Beweisführung" hereingestellt, weil sie erkrankt ist/war, oder was möchtest Du hiermit zeigen?? Bist Du kerngesund? Wenn ja, freu Dich, aber leite davon nicht solcherlei Dinge ab. Und das was Du oben von Steiner zitierst ist ja nun völlig anders gemeint, willst oder kannst Du das nicht erkennen? Die Verknüpfungen ziehst Du.

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    2. "Mens sana in corpore sano"

      Davon können wir heute alle nur träumen!

      Heute geht es eher in umgekehrter Richtung:
      Durch gesunde geistige Arbeit den Leib wieder etwas zur Gesundung zu führen...

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    3. der thread heisst doch I want to believe? wer was verknuepft ist doch das anliegen der Leser? und ich weiss das du weisst das ich unter stabile Genesung etwas anderes verstehe dan dich, denn ich wuensche das ihr auch eine stabile Genesung und damit wurde das Spiegelkabinett gleich auch aufgehoben werden koennen. Nue einige Fans wurden dann auch noch abkicken muessen...

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    4. Das hört sich gut an, Stephan und wohl wahrer als andersrum :-)

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  10. Lieber Michael, einfach Genial!

    Und mancher Anthroposoph beginnt unter dem Einfluss fortgeschrittenen Herzdenkens einer galoppierenden Selbst- Infantilisierung zu unterliegen.

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  11. http://antropocalypsearchief.blogspot.nl/2014/05/antwort-auf-jacob-boveri-die.html

    Antwort auf:
    Jacob Boveri,
    Die Stigmatisierte Anna Katharina Emmerick
    im Lichte der anthroposophischen Geisteswissenschaft
    Rudolf Steiners
    in: ‹Ein Nachrichtenblatt› Nr. 8 vom 27. April 2014
    Hildegard Backhaus Vink, Arlesheim

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  12. Im andern Blog schrieb ich an Ingrid - und setz es hier nochmal rein, da nun alle hier sind:

    Liebe Ingrid,
    Du hast in allem recht. Danke für Deine wunderbaren Zitate - und Bemerkungen! Ich glaube, Du bist nur in einem einzigen Punkt im Irrtum: Du meinst, daß sich Kees Kromme dafür interessiert. FALSCH! Er interessiert sich - seit vielen Jahren - nur für die Zitate, die er aus einem Zusammenhang herausgepickt hat und die in sein Schema passen. Er will nicht alle Dinge von vielen Standpunkten aus betrachten. Er kann deshalb ja auch viele Inhalte der Anthroposophie nicht verstehen. Er will - auch in Bezug auf Judith von Halle - immer nur dasselbe zitieren und sagen. Und das sind ausgewählte Dinge, die in sein Schema passen. Deshalb muß er alles andere ignorieren - oder widerlegen (was natürlich nie gelingt...- aber er versucht es trotzdem). Du wirs Kees NIE wiederlegen können - selbst dann nicht, wenn er in ALLEM, woran er glaubt und wovon er überzeugt ist im vollständigen Unrecht ist.
    Ich möchte Dir dennoch für Deine (leider Sysiphos-) Arbeit danken. Die Dinge, die Du schreibst, könnten natürlich jeden unbefangenen und wirklich erhlichen Menschen überzeugen...- aber wir haben es hier bei Kees Kromme (und auch bei Michael Eggert - siehe z.B. sein neustes Geschreibsel über JvH - und Leute wie Dich und mich und Rainer Herzog) mit einem speziellen Menschenschlag zu tun, der sich in einer Art "Hamsterrad" befindet. Kees z.B. sagt immer wieder dieselben Schlagwörter, seit Jahren, und dann wieder ein anderes...- und erwähnt immer dieselben Zitate von R.Steiner (z.B. über Franz von Assisi, - den er schamlos herunterbuttert, wegen eines Zitates... - und ohne alles zu kennen, was allein schon R.Steiner über F.v. Assisi sagt...) Und wenn er dann eine Runde durch ist, dann fängt er - wie der Hamster - von vorne an. Jahreinjahraus. Da gibt es keine Fortentwicklung, da ist eine Art "Pseudofortbewegung", wie in einem Hamsterrad. Aber der Hamster (und Kees Kromme) merkt das nicht oder es interessiert ihn nicht. Aber ich möchte Dir nicht Deinen Idealismus nehmen, Ingrid - denn andere lesen Deine Beiträge sehr gerne. Die, die davon am meisten lernen könnten, sind aber leider nicht lernfähig - das ist halt der Punkt, in dem ich Dich desillusionieren muß. Auch bei M. Eggert gibts ja - bezüglich JvH - nichts Neues. Er hat vor vielen Jahren einen Standpunkt eingenommen, und der ist unveränderbar. Wie auch seine Kritik an Leuten wie Dir oder mir oder Dr.Kiene oder Josef Morel - die er alle für Schäfchen hält, die auf die "ehrgeizige" Frau von Halle reinfallen...(und die in Wirklichkeit - wie Du wohl ahnst - nichts mit der Person zu tun hat, die Michael in ihr sieht bzw. in sie hineinprojiziert - und was er nicht wahrhaben kann und will - und auch nicht wird, - nicht in dieser Inkarnation. Ingrid: alles andere ist pure Illusion!

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    1. Die letzte - und konsequenteste Antwort in dem Blog von der klugen und gewissenhaften Ingrid:

      Lieber Kees,

      wie Du vorhin im anderen thread gesagt hast: »das erste Gesetzt lautet niemals eingehen auf Argumentation…«
      Da Du dieses Gesetz meiner Argumentation gegenüber sehr gut befolgst, habe ich ab nun Besseres zu tun, als mit Dir weiterzudiskutieren, und wünsche Dir noch viel Spaß mit all dem tauben Gestein, durch das Du Dich so gern wühlst mit Deiner Spitzhacke.

      :-) Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. Wird es wieder nicht mal Zeit um Kizler und Kiene und Rainier zu zitieren? Ich vermisse ihre von dir weitergeleitete Texte doch sosehr!

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    3. Es gibt Menschen, die in allem recht haben und es gibt solche, die nichts kapiert haben.
      Welch schöne, radikal-fundamentalistische Welten-Imagination (wird ja wohl keine Halluzination sein).

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  13. Und weil wir uns doch wiederholen wollen. Hier im Blog wurde beschrieben wie genau den Nageln am Christie Kreuz aussahen mit 3 eckiger Form usw. Es gab auch eine Kontroverse um Kreuzesform, sowohl AKE als JvH beschreiben dies als Y-formig statt T. Und ich habe bereits in mein Blog angegeben wie JvH das Abendmalshaus mehrmals ganz verschiedentlich skizziert hat. Das merkwuerdige hier wieder, es gab schon eine Skizze der verfertigt war nach anleitung von Texte von AKE, diese Bild hat ein bestimmtes raumliches Perspektiv. Dann macht Jvh ein Tafelzeichnung vom gleichen Perspektive, aber sehr viele Details ganz anders als AKE. Spaeter macht sie fuer ihr Buch nochmals ein Zeichnung,wiederum mit selben raumlichen Perspektive, aber diesmal wieder ganz verschieden vom Erstes. Nun hat sie jeden Freitag ihre Schauungen oder Zeitreisen. Konfrontiert mit diese erhebliche Diskrepanzen ihres eigenen Skizzen spricht sie ueber Detailverlust und das nochmals recherchiert werden muss. Sie ist schliesslich Architectin. Nun wenn es geht um Kreuzformen,auftauchende Insel,auferstehende Lazarus-Zebedeusse usw, ist es sehr annehmlich das dort derselbe Detailverlust anwendbar ist. Auf Seite 51 ihres Buches und waere er.. Beschreibt sie das solche Wahrnehmungen mit das Auerstehungsleib getan werden was unabhaenglich des fysischen Leibes ist. Also auch hier wird das Auferstehungsleib mehrfach von JvH korrumpiert wiedergegeben. Nun man muss sich manchmal wiederholen,nicht wegen den unbelehrbaren Fans,aber weil auch andere Menschen mitlesen, welche das Beduerfniss haben sich zu informieren,weil sie nicht irregeletet werden wollen.

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    1. Danke, Kees.
      Ich würde inzwischen, wenn ich etwas von Frau Halle erfahren möchte, weder bei den Fans nachfragen, noch im Egoblog lesen, sondern einfach ein Buch von ihr zur Hand nehmen nach einem Thema meiner Wahl, welches niemand zu wissen braucht. Ich würde auch niemandem mehr davon erzählen, das macht ja keinen Sinn, sondern mich damit zurückziehen und auf Neues warten.
      Zur Untätigkeit und fehlenden Weiterentwicklung wurde man eben verdammt, niemanden haben Einwände interessiert, es gab wirklich null Unterstützung. Ich habe es vor vielen Jahren gesagt, und das ist jetzt das Ergebnis.
      Damit nun auf Wiedersehen, ich bin in diesen Monaten voll ausgelastet und habe keine Zeit mehr für etwas Anderes. Gehabt euch wohl.

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  14. die Marketing von Steiner war nicht so gut wie die von JvH: :)

    Für den, der sich nicht wirklich intim befassen kann
    mit jenen inneren seelischen Übungen, welche die Menschenseele
    vorzunehmen hat, um das Ewige in sich und in
    anderen Wesen zu finden, für den hört freilich jene Bequemlichkeit
    auf, die man hat, wenn man einfach den
    Menschen in abnorme, mediumhafte oder somnambule
    Zustände versetzt, um dadurch etwas Absonderliches
    wahrzunehmen; dieses Bequeme hört auf. Und dann,
    wenn der Mensch unvorbereitet herantritt an dasjenige,
    was gefordert wird an seelischen Übungen, um den Geist
    und sein Leben wirklich zu schauen, dann, ja dann hört
    das Interesse, von dem ich eingangs gesprochen habe, auf.
    So daß man sagen kann: An den Gegenständen, die die
    Geistesforschung erkennen will, hat jeder einzelne Interesse.
    An der Vorstellungsart, an der Methode weniger.


    Dasjenige, was der Geistesforscher zu tun hat, um in die
    wirkliche Geisteswelt einzudringen, das ist nicht so kurzweilig,
    interessant, die Aufmerksamkeit herausfordernd,
    wie die Erlebnisse des Somnambulen, oder wie die Erlebnisse
    des Mediums für den äußeren Beobachter zunächst
    sind.

    Nein, man darf schon sagen, so paradox das klingt:
    Dasjenige, was die Seele vorzunehmen hat, um ihre alierwertesten,
    geschätztesten, allerhöchsten, ihre ewigen Geisteswerte
    zu erforschen, das ruft zunächst sogar Abneigung
    hervor, es ruft Interesselosigkeit hervor. Man wird
    zunächst finden, daß die Seelenübungen, von denen der
    Geistesforscher spricht, vielleicht zuerst aus Neugierde
    von dem oder jenem vollführt werden, aber dann leicht
    und bald langweilig gefunden werden. Und langweilig,
    nicht des Interesses wert, wird oftmals auch das gefunden,
    was in der Seele vorzunehmen ist, um zum Ewigen,
    zum Inhalt des unsterblichen Wesens in der Seele zu
    kommen.
    GA 72, 28-11-1917

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    1. Hier noch themenbezogen über Massenhysterie (psychische Epidemien) in Zusammenhang mit Materialismus:
      Würde die Wissenschaft die Gaben der Geisteswissenschaft, und sei es nur als Hypothesen, annehmen, die Welt würde sich ver¬ändern. Der Materialismus hat den Menschen in derartige Finsternisse versinken lassen, daß es eines unerhörten Kraftaufwandes bedarf, um die Menschheit daraus herauszuziehen. Der Mensch gerät unter den Einfluß von Erkrankungen des Nervensystems, die sich zu wahren psychischen Epidemien auswachsen. Was wir auf der Erde Gefühl nennen und was sich auf dem Astralplan findet, das kommt auf die Erde zurück als Realität, als tatsächliches Ereignis. Vom Astralplan kommen die nervösen Störungen, welche die Menschen erschöpfen. GA 94

      In GA 243 spricht Steiner vom Gegensatz zwischen zwei „abnorme“ Wege in die geistige Welt (mystisch/visionär/Mond und medial/somnambule/Saturn). Visionäres Hellsehen sei den geraden Gegensatz von somnambulen (syn. mondsüchtige) Zustände. Die Deuteroskopie bei Swedenborg sei saturnisch geprägt. Auch Mystik und Jesuitismus (sinnliche Vorstellungen, Wille) bilden einen Kontrast (GA 131). Führen jesuitische Übungen also zu Somnabulismus und Deuteroskopie?

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  15. eigentlich hat Steiner dies alles zusammengefasst in nur zweie Worter:

    "" perverse Liebe.""

    55) GA 254, 18-10-1915

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  16. ""Führen jesuitische Übungen also zu Somnabulismus und Deuteroskopie?"" @ Ton:
    Nun Steiner hat sehr vieles erzaehlt ueber Ignatius von Loyola und wie er wiederverkoerperte als Swedenborg. Als Ignatius hat er sich intensiv mit den Willens schulung erfasst, so zeigt das sich gewiss als Resultat in sein Swedenborg leben.

    https://www.perseus.ch/produkt/ignatius-von-loyola-und-emanuel-swedenborg

    http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_10/Europaer_02_2005.pdf

    http://www.perseus.ch/PDF-Dateien/Jesuitismus_0205.pdf

    allerdings zu beruecklsichtigen:

    Die Willenserziehung ist also dasjenige, was vor allen Dingen
    ins Auge gefaßt werden muß von demjenigen, der es heute mit
    einer wirklichen Priesterschaft im Sinne der christlichen Erneuerung
    ernst nimmt. Er muß die Apokalypse verstehen, damit er
    in ihr sehen kann den richtigen Impuls für den Willen, während
    in der Tat ein sehr einseitiger Impuls für den Willen gegeben
    worden ist durch Ignatius von Loyola, zwar in großartiger
    Weise, aber in außerordentlich einseitiger Weise. Heute ist das
    schon ahrimanisch verhärtet, aber gerade bei der Betrachtung des
    Ignatius von Loyola zeigt sich, wie falsch wir die Welt anschauen,
    wenn wir sie nicht geisteswissenschaftlich erkennen. Die
    Leute führen die heutige Jesuitenentwickelung noch immer auf
    Ignatius von Loyola zurück. Das ist aber nicht richtig. Ignatius
    von Loyola war längst wieder da in einer neuen Verkörperung
    und hat sich damit natürlich ganz herausgelöst aus der früheren
    Strömung. Er hat wieder gelebt als Emanuel Swedenborg, und
    die Jesuitenentwickelung ist seit jener Zeit völlig ins Ahrimanische
    hineingesegelt; sie knüpft nicht mehr an Ignatius an, sondern sie ist heute in ahrimanischem Sinne wirksam. Sie haben da,
    ich möchte sagen, das Schatten-Gegenbild dessen, was Sie selber
    sich anerziehen müssen, indem Sie, wie ich gesagt habe, in Ihr
    Ich das Apokalyptische aufnehmen, so daß Ihr Ich zur Summe
    von Wirkenskräften wird, die selber apokalyptisch sind.
    GA 346 9-11-1924

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  17. Diesen Auseinandersetzungen machen mir immer klarer.
    Es wird ein Versuch unternommen um mithilfe anthroposophischer Terminologie eigentlich die Anthroposophie selbst zurueck zu fuehrten zum Mittelalter.
    Durch das betonen von fysische Wunder, das gebunden sein von Christlicher Offenbarungen und Zeugnisse an leibliche Merkmale und Mediums, wird abgeleitet vom Wichtigsten das auf aetherischen Gebiete geschieht und wozu man sich geistlich erheben muss, statt das Geistige an Materielles binden zu wollen. Wie zB gut umschrieben wurde von Junko Althaus, wo sie den Finger legt auf den Versuch den aetherischen Christ an ein fysischer Ort an einem holzernen BIld zu binden, zu versinnlichen. Ein Bild wovon JvH mehrfach suggeriert das sie es in vorheriger Inkarnation zusammen mit Steiner verfertigt hat. Wo sie auch suggeriert damals Augenzeuge gewesen zu sein vom fysischen Geschehniss und Steiner “nur” ein Uebersinnlicher Schau davon hatte.
    Eigentlich geht es hier um das Bekaempfen der aetherischen Christ selbst! .

    JvH; Dami tist das exakte Miterleben der physischen Vorgaenge gemeint, welches durchaus dominiert gegenueber der uebersinnkliche Wahrnehmung.
    s 89 Und waere er..

    Laut Steiner sind die Evangelien alle beschrieben aus uebersinnlicher Schau. Nicht von fysischen Augenzeugen. Warum? Das MvG ist gar nicht historisch Beweisbar und das gerade um den Menschen frei zu lassen. Christ verzichtete auf fysische Wunder um den Menschen frei zu lassen, weil sie nicht durch Wunder sondern durch innere geistliches Streben das Ziel erreichen koennen.
    Also solche fysische Offenbarungen wie JvH uns sogenannt Zeugen werden lasst eines eminent geistlichen ereignis, ist nur Ablenkung und Versinnlichung der Tatsachen.
    Das der Film the Passion of the Christ sich bezieht auf Anna Katharina Emmerich und so den Qualen am Kreuz unendlich hervorhebt, sstimmt dan auch mit dem Aussage von steiner das mit dem kreuz und den Scnerzensmann das Materialismus in der Kirche gekommen ist.
    JvH ist damit auch eine die eingespannt ist in dies Streben alles zu versinnlichen,.


    Aber man
    nehme nur die ganz einfache Sache, daß man überhaupt erst angefangen
    hat über die Evangelien nachzudenken! Und als man nachzudenken
    angefangen hat, da hat man gleich Widersprüche gefunden
    und erst die geistige Wissenschaft wird zeigen, wie diese Widersprüche
    zu erklären sind. So wird man erst jetzt anfangen das, was der Menschheit
    als eine Sprache der übersinnlichen Welten in den Evangelien
    gegeben worden ist, als Gedankengehalt auf die Seele wirken zu lassen.
    Damit haben wir auf das ganz Wichtige und Wesentliche unserer Zeit
    hingedeutet, auf die neue Erscheinung des Christus im ätherischen
    Leibe, die durch den ganzen Charakter unserer Zeit

    eben nicht an
    einen physischen Leib gebunden sein darf.

    Darauf haben wir hingedeutet,
    daß der Christus erscheint auf der Erde in seinem Richteramt,
    gleichsam gegenüber dem leidenden Christus von Golgatha als
    der triumphierende Christus, als der Herr des Karma, der schon
    vorausgeahnt worden ist von denjenigen, die den Christus des jüngsten
    Gerichts gemalt haben. Malt oder schildert man das in Bildern,
    so stellt man etwas, das in einem Zeitmoment geschehen wird, hin.
    In Wahrheit ist das etwas, was in dem zwanzigsten Jahrhundert beginnt
    und durchgeht bis zu dem Erdenende. Das Gericht beginnt von
    unserem zwanzigsten Jahrhundert ab, das heißt die Ordnung des
    Karma. Und dann haben wir gesehen, wie unendlich wichtig es ist für
    unsere Zeit, daß diese Offenbarung herantritt an die Menschheit, so
    daß selbst Dinge wie Glaube, Liebe, Hoffnung erst richtig gewürdigt
    werden können.


    GA 130, (2-12-1913)

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    1. Solche Eindrücke tauchen mir in letzter Zeit auch immer öfter auf (ich bin mir dabei sicher, dass es keine Halluzinationen sind)...

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  18. Die Deuteroskopie (GA 227, Spiegelsehen) des somnambulen Swedenborgs (GA 225) habe schon eine sexuelle Komponente (GA 253):
    Nun, Swedenborg war einfach nicht nur ein großer Gelehrter, sondern auch ein reiner Mensch in seinem Leben; und umgewandelt hatte sich in ihm die Kraft, die der Mensch auf dem physischen Plan hat und die schon etwas Ähnliches ist wie die hellseherische Kraft, nur daß sie auf dem physischen Plan eine andere Aufgabe hat, als die hellseherische Tätigkeit auszuüben. Wodurch hat nun also Sweden¬borg gesehen?
    Ja, sehen Sie, Swedenborg hat gesehen mit einer Kraft, die das Äußere wahrnimmt, ohne es anzugreifen, ohne es zu berühren, die es wahrnimmt, ohne mit dem Auge zu wirken. Was ist das für eine Kraft? Das ist auf der Erde, auf dem physischen Plan die Kraft, die sich im sexuellen Leben, im richtigen sexuellen Leben äußert; jene geheimnisvolle Kraft, die die Menschen in der irdischen Liebe zu¬sammentreibt, die sich unterscheidet von allen anderen Erkenntnis-kräften. Diese Kraft hatte Swedenborg konserviert, aufbewahrt, und in einem gewissen Alter wurde sie bei ihm umgewandelt, blieb aber gewissermaßen sexuelle Kraft. Er sah die geistige Welt durch die sexuelle Kraft. Das heißt, Swedenborgs Hellsehen ist wirklich ein sol¬ches, dem die umgewandelte sexuelle Kraft zugrunde liegt.

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    1. Von Halles erste geistige Quelle bezieht sich „auf ein unmittelbares, ja auf ein wie sinnliches Miterleben“ mit allen Sinnen (Vorwort 2006). „Es handelt sich dabei … nicht um so genannte Visionen oder reine Schauungen, auch nicht um Imaginationen, sondern um das Durchleben des tatsächlich auf der Erde Geschehenen … (Geleitwort 2005)“. Swedenborgs somnambule, deuteroskopische, willensmäßige, quasi-sinnliche Erleben (GA 253) stimmt methodisch überein mit dem geistigen Erleben bei Von Loyolas Geistliche Übungen (GA 185) und mit das geistige Erleben bei Von Halles Zeitreisen.

      Psychiatrisch stellt sich dieses „wie sinnliche“ Erleben als Dissoziation, Somatisation (z.B. Blindheit, Stigmata, Inedia, Fugue) oder Hysterie (GA 178) dar. Das Dramatische Geschehen um Von Halle scheint mir aber noch kein Massenhysterie (psychische Epidemie bei Ahasvere GA 152, Volksepidemie bei Askese GA 96) zu sein.

      „Swedenborg stellt nun noch einen dritten Zustand dar, den Zustand, wo er eine ganze Welt von Objekten hat, die nicht auf dem physischen Plan sind und dennoch von ihm so wahrgenommen werden, nur feiner, wie Gegenstände auf dem physischen Plan.“
      „Also Swedenborg nimmt geistige Objekte wahr, die ihm in Form von Imaginationen gegeben werden, genau so als wenn die geistige Welt nichts anderes wäre als nur eine feinere Ausgestaltung der physischen Welt. Er sieht die geistige Welt so an, wie man im normalen Leben die physische Welt ansieht.“ (GA 253)

      Bei Ignatius (in Steiners Worte): „Das alles muß er aber so unmittelbar in der Einbildungskraft vor sich haben wie eine sinnliche Vorstellung, mit derselben Stärke.“ und „Das stärkt dann den Willen, indem sinnliche Bilder unmittelbar in diesen Willen hineingehen, ihn durchglühen, ihn durchgeistigen.“ (GA 185).

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    2. Das sind tatsächlich interessante, bedenkenswerte Entsprechungen.

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    3. Ich finde dies echte Forschungsergebnisse und nimm sie deswegen auch in mein Blog auf, auf das mehr Menschen es lesen koennen und auch selbst die quellen studierten koennen.

      http://antropocalypse.blogspot.nl/2013/11/judith-von-halle-behrend-2013-2014.html

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    4. Sie sind eher Folge einer kritisch-kreativen Zusammmenarbeit aller Ego-blogisten.

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    5. Naechster Forschungsziel waere das Spiegelsehen in Zusammenhang mit Mond und verzerrte Akasha Chronik.

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    6. Von Halles zweite Quelle, Kontinuität des Bewußtseins jenseits der Schwelle (Vorwort 2006 und Abschlußbericht), eröffnet sich während des Schlafes als Harmonie der Sphären (GA 10, 94, 97 etc.).

      „Die andere Quelle … ist eine gänzlich andere, jedoch nicht weniger authentische. […] Der Mensch kann Intuitionen von diesen kosmischen Tatsachen haben, wenn sich sein Ich jenseits der Schwelle gänzlich aus dem Astralischen herauslöst, sodaß er – das heißt sein Ich – in die Objektivität hineinkommt. … Kontinuität des Bewußtseins …“ (Vorwort 2006).

      Dies wird von Steiner beprochen in GA 138.71 ff, und in GA 95.115 anschließend an einer Besprechung der Bilder der Akasha-Chronik.

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    7. @Ton, nicht nur in Vorworte schreibt JvH ueber ihre Faehigkeiten. Im Buche "Und waere.." schreibt sie noch manches mehr. ZB; s31- "diese Sinneswahrnehmungen ( mit das Fantoom) stehen den Sinneswahrnehmungen eines nicht verwandelten physischen Leibesin nichts nach. Sie koennen sich allerdings auch auf Personen, orte und Ereignisse beziehen, die Tausende von Kilometern entfernt sind oder zeitlich in grosser Entfernung liegen. So verbondet sich fuer mich die neue Leibesorganization mit dem Erleben der historischen Ereignisse in Palestina vor 2000 Jahren." das Zitat Steiners ueber Somnambulen und Fern und Zeitgesichte stellte ich schon hier vorher.

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    8. Und waere er seite32: "ihre Wahrnehmungen sind umfassender als jedes ueberlieferte Dokument sein kann, ja sogar detailreicher als die Evangelien, denn es handelt sich, wie gesagt, um tatsaechliche sinnliche Wahrnehmungen." wie schon gesagt laut Steiner hat es sein gute Grunde weshalb die Evangelien aus Uebersinnlicher Schau entstanden sind. Das Beweis das sinnlich historischen war gerade das was vermieden werden sollte der Freiheit des Menschen wegen. Die Bindung der willen an das Sinnliche ist hier praktisiert was Steiner als perverse Liebe charaktisierte.

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    9. S50: "dass einer solchen Wahrnehmung eine absolut lautere, integre Seelenverfassung ohne jede egoistische Tendenz zugunde ligen muss, braucht nicht weiter ausgefuehrt zu werden" sagt sie auch noch, auf seite 51 noch mehr

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    10. Ton, ich kann mit "Kontinuität des Bewußtseins jenseits der Schwelle" die offensichtlichen Fehldeutungen, Verfremdungen und irregulären Einsichten von Halles schwer in Einklang bringen. Denn das ist nicht nur ein hohes energetisches Level, es ist der Einklang der Kräfte mit der Fähigkeit, jenseits der Bitternis die eigene Fehlerhaftigkeit völlig zu überschauen (GA 138)- mithin also die Verzerrungen, die die eigenen Einseitigkeiten mit sich bringen. Da können so gravierende Fehleinschätzungen nicht mehr unterlaufen, da bei regulärer Überschreitung der Schwelle in Bezug auf die eigenen Verzerrungen ein kristalliner Zustand - ein Gleichgewicht- gefunden ist. Aber es ist wohl denkbar, dass ein irregulärer Schwellenübertritt möglich ist, bei dem die Kraft des Sich- Haltens aus nicht lauterer Quelle stammt. Dann bliebe der eigene Schatten unbemerkt.

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    11. @Michael
      Von Halle (Vorwort 2006) sagt sie braucht die Intuitionen Steiners um quasi-sinnliche Anschauungen (Erleuchtung, Imagination, Deuteroskopie) zu verbinden mit eine geistige Kontinuität (Einweihung, Inspiration).

      Die Deuteroskopist Swedenborg kam an der Schwelle nicht los von dem «Ich schaue an»:
      Nun gibt es an der Schwelle, beim Übertritt in die geistige Welt, gewissermaßen eine Region, eine Strömung, in der man die ganze Konfiguration, die ganze Eigentümlichkeit des Verhältnisses zur physischen Welt beibehält. Man kommt nicht los von dem «Ich schaue an», man kann nicht aufsteigen zu dem «Ich werde ange¬schaut»… Nun, sehen Sie, in dieser Illusion blieb der Seher Swedenborg ganz und gar, solange er in dieser Inkarnation, von der die Rede ist, war. Er konnte sich nie aufschwingen zu dem Erlebnis: «Ich werde angeschaut.» GA 253.54

      GA 11 Über Phantom und Sinnesorganen
      Nach diesem Punkt setzt die Arbeit der vierten Wesensart ein, der sogenannten «Geister der Form». Sie haben ein selbstbewußtes Bilderbewußtsein (psychisches Bewußtsein). Die christliche Geheimlehre hat für sie den Namen «Gewalten» (Exusiai). Durch ihre Arbeit erlangt der menschliche Stoffleib, der vorher eine Art beweglicher Wolke war, eine begrenzte (plastische) Form. Diese Tätigkeit der «Formgeister» ist um die Mitte des vierten Saturnkreislaufes vollendet.
      Dann folgt die Tätigkeit der «Geister der Finsternis», die auch «Geister der Persönlichkeit» oder der «Selbstheit» (Egoismus) genannt werden. Ihnen kommt auf dieser Stufe ein Bewußtsein zu, das dem gegenwärtigen menschlichen Erdenbewußtsein ähnlich ist. Sie bewohnen den geformten menschlichen Stoffleib als «Seelen» in einer ähnlichen Art, wie heute die Menschenseele ihren Leib bewohnt. Sie pflanzen dem Leib eine Art von Sinnesorganen ein, welche der Keim sind zu den Sinnesorganen, die sich später während der Erdentwickelung am Menschenkörper entwickeln.

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    12. Was ist der Status des christlich-gnostischen Einweihungswegs? Ist das der Zankapfel in der Kontroverse zwischen Prokofieff und Von Halle? Oder geht es sie um abnorme Deuteroskopie (Spiegelsehen, Zeitreisen)?
      Vgl. Martins (2013), waldorfblog.wordpress.com/2013/05/25/prokofieff-von-halle/)

      Nach Steiner (1906-1911, z.B. GA 13.430, GA 94.140) gibt es gute (rechte, richtige, berechtigte, gerechtfertigte) oder falsche (abnorme, irrige) Initiationswege: kontemplativer Yogaweg oder visionäre Mystik, kabbalistisch-gnostischer Gefülsweg oder atavistische Ahnung, rosenkeuzerischer Willensweg oder saturnische Deuteroskopie.

      Ist Prokofieff einzig und allein aus formellen Gründen sicher, daß die christlich-rosenkreuzerischen Einweihung der einzige Weg ist der noch für moderne Menschen geeignet ist, oder hat er noch andere Argumente?
      (Prokofieff, The Cycle of the Year (2014) p.430, n.33, W6EcAwAAQBAJ, …Christian-Rosicrucian initiation, which is the only spiritual path that is suitable for man today.)

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    13. Lieber Ton, ich verstehe, worauf Du mit dem Swedenborgschen Modell einer ins Formale verzerrten Initiation hinaus willst. Es geht aber nicht nur um ein reines Spiegelsehen - "in irdischen Formen" bei von Halle, sondern auch um Elemente, die entweder fantastisch- irreal, suggestiv oder "ins blutige Detail gehend" erscheinen. Vor allem aber handelt es sich um eine mechanische Produktivität, die einen eklatanten Mangel an Einsicht und wirklich Produktivem erkennen lässt- es ist, als würde eine Art Film einfach immer weiter abgespult. Man erkennt sehr selten neue Blickwinkel. Eine Ausnahme bilden die Initiationsriten der Templer, die sie wiedergibt, da besteht erkennbar eine neue Quelle. Auch die Verweise auf die Pseudo- Rosenkreuzer- Zirkel im Emmerickbuch verweisen auf ein anderes Element. Das macht es, neben dem verzerrten, ja entstellten mechanischen Spiegelsehen, keinesfalls besser. Es ist im Gegenteil sehr bedenklich.

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    14. Mögliche Quellen für die blutige, quasi-sinnliche Details bei Von Halle finde ich in:
      gnostisch-johanneïscher Weg (Geißelung, Dornenkrönung, Kreuztragung, Kreuzigung), Ignatius (Kasteiung des Fleisches, .. man sich geißelt oder verwundet, Luzifer-Fahne), christliche Ikonographie (Arma Christi, Passionswerkzeuge, Ypsilon-Kreuz), Kreuznägellegenden und Aztekisch-Mexikanische Legenden (Ausschneiden des Herzes durch den Magen, Vierteilung, Durchbohren, „schwarzen Magier“, “Kreuzigung“, „Seele … bannen“, Heckethorn, GA 171, Clarke) und Von Siena/Emmerich (Stigmata, Osterlamm).

      Steiner gibt, im Gegensatz zu Prokofieff, zwei Randbedingungen für den rosenkreuzerischen Weg: „… innerhalb der europäischen Verhältnisse … im allgemeinen … der einzig richtige Pfad“ (GA 96)

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    15. Für die Templer sehe: Heckethorn Vol.1, p.192, The Templars, 160.Initiation und 161.Cursing and Spitting on the Cross explained
      https://openlibrary.org/books/OL5950018M/The_secret_societies_of_all_ages_and_countries

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    16. Heckethorn auf Deutsch: Die Tempelherren, p.125
      https://archive.org/details/geheimegesellsc00katsgoog

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    17. Swedenborgs quasi-sinnliche ätherische Bilder (unbewußte Imagination, Vision, Fata Morgana, Deuteroskopie) können sich eventuell metamorphosieren zur vollbewußten astralischen Inspiration (GA 227.183), d.h. bei Kontinuität des Bewußtseins. Von Halle erwähnt in ihrem Geleitwort (2005, auf Englisch: CKu3MSJwVAACb) für diese zweite inspirative Quelle: Mantras, Symbole, Lebensbaum, Ziffern und Parabeln.

      Die Akasha-Bilder sollen sich aber laut Steiner noch tiefer, an der Grenze zur oberen geistigen Welt, befinden (GA 95.161).
      „Die kosmischen Ereignisse – solche Umwandlungen wie die von Atlantis – stehen nun noch höher, nicht mehr im Äther, sondern im eigentlichen Akasha. Das ist die Akasha-Chronik. Diese hängt aber in gewisser Weise trotzdem mit den untersten Angelegenheiten der Menschen zusammen. Denn der Mensch steht in Verbindung mit den großen Ereignissen des Kosmos.” (GA 93a.79)

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    18. Lieber Ton, technisch ist alles möglich. Die Frage der Steigerungsmöglichkeiten von Bilderschauen ist natürlich theoretisch- aber praktisch geht es darum, ob das Licht ungebrochen ist, wenn man in die "Kontinuität des Bewusstseins" übergeht. Es stellt sich die Frage, ob es korrupte Restbereiche gibt, die die ursprüngliche Verzerrung des Geschauten lediglich steigern; d.h. die Illusion wird immer grandioser. Die Korruption sitzt schließlich dort, wo man sie am wenigsten vermutet. Man muss durch das Nadelöhr hindurch, und vorhandene "Begabungen"und Selbstzuschreibungen als "Okkultist" machen es nicht einfacher. Der absolute Nullpunkt, der durchschritten werden muss, ist das Problem, nicht das technisch Machbare.

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    19. z.B. GA 10 über Die Erlangung der Kontinuität des Bewußtseins (Von Halles zweite Quelle, Vorwort 2006) und „allerlei phantastische Vorstellungen und Ideen“ die sich da einmischen können:

      „Nun muß man sich auf dieser Stufe der Entwickelung klarwerden, daß man es ja zunächst mit einzelnen mehr oder weniger unzusammenhängenden geistigen Erlebnissen zu tun hat. Man muß sich daher hüten, sich aus ihnen irgendein abgeschlossenes oder auch nur zusammenhängendes Erkenntnisgebäude aufbauen zu wollen. Da mußten sich allerlei phantastische Vorstellungen und Ideen in die Seelenwelt einmischen; und man könnte sich so sehr leicht eine Welt zusammenbauen, die mit der wirklichen geistigen gar nichts zu tun hat.”

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  19. Today on the Anthroposophy Facebook group called “Independent Anthroposophy Research Examination” (IARE)

    I, Tom Mellett, known to the Egoisten cult as Hollywood Tomfortas, posted my English translation of Michael’s Beitrag

    (natürlich mit meinen gewöhnlichen schreienden Schlagzeilen!)

    ------------------------

    MICHAEL EGGERT STRIKES AGAIN AT JUDITH VON HALLE!

    CALLS HER FOLLOWERS TO HYSTERICAL AND INFANTILE!

    YA GOTTA BELIEVE!!!


    You go, Michael, you’re on a roll! (Du hast eine Glückssträhne!)

    I’ve just made a quickie translation of your latest blog entry. Do correct any mistakes or omissions!

    Tom

    =================================

    I want to believe !

    For decades, this has been the credo of UFO believers -- yet to no avail -- notwithstanding a thousand different testimonies of abductees and abuse victims of extraterrestrials. Elaine Showalter has collected, compared and analyzed numerous reports of this kind in her book " Hystories.”

    [first published in English in 1998. I copy from the book blurb]

    ---------------------
    Today, hysterical epidemics are not spread by viruses or vapors but by stories, narratives Showalter calls hystories that are created "in the interaction of troubled patients and sympathetic therapists... circulated through self-help books, articles in newspapers and magazines, TV talk shows, popular films, the Internet, even literary criticism." Though popular stereotypes of hysteria are still stigmatizing, largely because of their associations with women, many of the most recent manifestations receive respectful and widespread coverage. In an age skeptical of Freud and the power of unconscious desires and conflicts, personal troubles are blamed on everything from devil-worshipping sadists to conspiring governments. The result is the potential for paranoia and ignorance on a massive scale.
    ---------------------

    The psychoanalyst Showalter especially emphasizes the hysterical-sexual components of these phenomena.

    But this is certainly not the case concerning the Judith von Halle phenomenon. Rather do we encounter with her more of a hysterical-ambitious component , more precisely involving a community of frustrated Anthroposophists who are faith-starved, platitudinously “spiritual,” utterly awe-struck and thus hanging on every word falling from von Halle’s lips.

    They let her go unchallenged without ever complaining that their young miraculous “lead singer” just keeps on churning out her pious books in a quite palpable manner, where she chronicles her years abstaining from food (inedia), her stigmata , how she watches historical movies playing in her mind's eye, particularly those starring Jesus and a supporting cast of sinister black magic characters .

    In truth, all of the above delights her community of believers and actually inspires them to make comparisons between von Halle and Francis of Assisi .

    I want to believe!

    The sex appeal of such highly charged occult hubris even attracts accomplished business executives, financiers and intellectuals to the scene.

    I am so important!

    I can feel the aura of immortality!

    This is a Wonderland of Revelation where Christ himself speaks directly through the phantom body (not the tummy) of the lady, where even the Gospels themselves become a genre of bloodthirsty rock operas .

    And many an anthroposophist, under the influence of this advanced “thinking of the heart,” slowly succumbs to an experience of galloping self-infantilization .

    Whether the prophet herself believes in her own fabrications? That is a terrifying prospect.

    =================

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    1. Ach! Ein Tippfehler in meiner Schlagzeile! Jetzt zu lesen:

      CALLS HER FOLLOWERS HYSTERICAL AND INFANTILE!

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    2. ...und seine Dienste werden unkommentiert und mit womöglich behaglichem Genuss entgegengenommen? Na bravo!
      http://tmasthenes.wordpress.com/

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    3. ...wo ist denn da die spirituelle Hygiene???

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    4. Eine wunderbare Übersetzung von Tom. Ich habe mich schon auf Facebook bedankt, tue es aber gern hier nochmals. Für Manfred zur Erläuterung: "Spirituelle Hygiene" kann sich in viele Formen kleiden- die der Aufklärung, der Recherche, der paradoxen Darstellung, der Ironie, usw. Manchmal werden Egomanie, Gigantismus, Hybris, Orthodoxie geradezu demontiert. Also gehört auch Demontage zu diesen Kunstformen hinzu.

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    5. "Für Manfred zur Erläuterung: "Spirituelle Hygiene" kann sich in viele Formen kleiden- die der Aufklärung, der Recherche, der paradoxen Darstellung, der Ironie, usw."

      Ich glaube da verwechselst Du aber ziemlich sicher die intellektuelle mit der spirituellen Hygiene, die sich gern, also die intellektuelle, in unseren Tagen als die führende Spezies ausgibt. Die/eine spirituelle Hygiene spricht nicht direkt aus dem Intellekt, sondern nutzt ihn, das wäre ein entscheidendes Kriterium, allerdings bemerkt man diesen feinen Unterschied nur von einer mehr spirituellen Ebene aus.

      Und ich glaube sogar, dass ein spirituell hygienisch Praktizierender sich eben nicht in viele Formen kleidet, er zeigt sie eher auf, die ganzen Verkleidungen und entlarvt sie als Angst- oder Furchthüllen einer noch etwas "ärmlichen" Seele, die nicht anders kann als sich zu verstecken, bis dahin, dass sie sich mit ihren Verstecken identifiziert.

      Und ein auf spirituellen Wegen Wandelnder betreibt auch keine Demontagen mehr, weil er bereits sieht, was andere noch meinen demontieren zu müssen. Du hast Dich vor meinen Augen eher selbst demontiert. Wenn Du sehen könntest, wie ein vermeintlich "Infantiler" die selbstverliebten Intellektuellen wahrnimmt, dann würde Dich Mitleid durchtränken, aber echtes.

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  20. this translation something for his website:?

    http://martyrion.blogspot.nl/2013/03/descent-into-depths-of-earth-by-judith.html#uds-search-results

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  21. Themenbezogen Hysterie (als individuelle Störung, nicht beim Publikum):
    Dissoziation (innerliche Spaltung nach Misshandlung) in GA 140.355,
    Machttrieb (Adler) und Tyrannei in GA 178.132,
    Hysterische Dame und Droschke in GA 293.73,
    Hysterische Fugue (Professor mit Eisenbahnbillett) in 227.32, 239.205, 266c.117, 350.110, 352.113.

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    1. @Ton. Es gibt auch unrechtmaessiger Zugang zum geistigen Welt, wo man den Hueter der Schweklle passiert ohne die Konfrontation des Selbstkenntnisses an zu gehen. Steiner hat auch davon vieles berichtet, welch an Falschheit in Schauungen sich dort einschleichen kann. Aber das uist wieder ein ganz Forschungsgebietes an sich.

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    2. Von Halle nennt ihr erstes geistiges Erleben uneingeschränkt „ein wie sinnliches Miterleben der historischen Ereignisse“ (Vorwort 2006). Ihr zweites, inspiratives Erleben bezeichnet sie als „Kontinuität des Bewußtseins“ während des Schlafes.
      Die astrale Bilder der Akasha-Chronik, die beim älteren Swedenborg auftraten „wie eine Fata Morgana“ (zweites Gesicht, Deuteroskopie), sind aber als abnorme, unzusammenhängende und unzuverläßige Erscheinungen im physischen Leibe zu bezeichnen. Auch auf dem zweiten geistigen Gebiet können nicht nur Fehldeutungen, sondern gerade Fehlgeburte auftreten.

      “Die Akasha-Chronik ist zwar zu finden im Devachan, doch sie erstreckt sich herunter bis in die astrale Welt, so daß man in dieser oft Bilder der Akasha-Chronik wie eine Fata Morgana finden kann. Sie sind aber oft unzusammenhängend und unzuverlässig, und das ist wichtig zu beachten, wenn man Forschungen über die Vergangenheit anstellt.” (GA 99)

      „… wenn der Mensch untertaucht in die Tiefen des physischen Leibes.… kann in der Deuteroskopie, im «anderen Gesicht» das gesehen werden, was mit physischen Augen nicht wahrgenommen werden kann. Die Bilder stellen sich dem Menschen dar wie eine Fata Morgana. Abnorme Erscheinungen, wie sie zum Beispiel von Swedenborg berichtet werden, gehören hierher. Daß auf seelischem Gebiet die Täuschungen noch größer sein müssen und nichts ungeprüft hingenommen werden darf, das können Sie aus dem Gesagten entnehmen.“ (GA 57)

      „Wird aber in den Vorschriften etwas verfehlt, so kommt nicht ein solches gesetzmäßiges Lebewesen, sondern eine Fehlgeburt auf geistigem Gebiet zustande, die nicht lebensfähig ist.“ (GA 10).

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    3. Heute in der Beschreibung von Menschen mit ein nahe Toderlebnis auch haufig das man Wahrnimmt, sogar das eigene Leib das gerade operiert oder reanimiert , ein physiscg sinliches schauen der Gegend u dgegenwart, auchvon Raumliche Reisen witd berichtet. Das ist noch eine andere Schau als derjenige die im nu sein ganzen Lebnslauf vor sich sieht, das gleicht auch innlich sind aberdie Erinerungn des Lebensleib. Jedoch sinddieWesenateile denn in eine losere Beziehung zm physischen Lib dann normal.

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    4. Sind Nahtoderfahrungen also eine Art von Somnambulismus (keine Mondsucht aber Deuteroskopie) wie sie bei Swedenborg auftritt (GA 225)?

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    5. Ich weiss nicht das Phenomen ist noch sehr neu. Und es gibt fysisch Probleme deshalb tritt das Austreten der Wesensglieder ein. Das ist etwas was frueherunter Leitung eines Hierofanten stattfand. Aber es konnte eine neue unbewuste Einweihung sein, weil viel gesprochen wird vom Wesen von Liebe und Licht dass einem dann begleitet und auch Lebenslexionen erteilt. Ich muss doch denken was Steiner sagte ueber die neue taetigkeit von Christus als Herr des Karma. Die Menschen die so eine nahtodeserlebnis hatten,sind danachmeistens verwandelt in spiritueller Aufsicht.

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    6. „Anna Katharina Emmerick war als Somnambule kein Einzelfall, es gab prominente Parallelfälle: Kaspar Hauser und Friederike Hauffe [die Seherin von Prevorst]….

      Die Erkrankung Anna Katharina Emmericks paßte sich idealtypisch in den romantischen Kontext ein. Die wundergläubige romantische Haltung einerseits und die naive abergläubige Haltung der westfälischen Bevölkerung andererseits begünstigten die Inszenierung als "Wunder" von Dülmen. …

      Hintergrund des öffentlichen Interesses waren die aktuellen Konflikte im Zusammenhang der Eingliederung des Stifts Münsters in den protestantischen preußischen Staat.“ (Peter Groth,
      in-output.de/AKE/akezus.html)

      Ein möglich romantisches Beispiel finde ich bei der (saturnisch) somnambulen Von Halle:
      „Zugleich wird es zukünftig aber auch immer mehr eintreten, daß der Mensch Abbilder seiner von ihm durch Schmerz, Prüfungen und selbstlose, liebevolle Hingabe geläuterten eigenen Seelenglieder seinen Mitmenschen zur Verfügung stellt, die sich diese Abbilder eingliedern können und wiederum das ihrerseits Errungene als Liebesgabe zur Verfügung stellen.“ (Von Halle 2011, S.65, s. adammichaelis.minisite)

      Vergleiche:
      „… die Apostel konnten ja sogar unter den damals waltenden ganz anderen seelischen Gesetzen ihre Leiber austauschen“ (GA 264, Überliefert aus Gesprächen der Christengemeinschäftspfarrer W. Klein und Emil Bock mit Rudolf Steiner im Februar 1924, s. schon Egoistenblog, Pfingsten 2013)

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    7. Für den Abendmahlssaal als gemeinschaftliche Eigentum von Nicodemus und Joseph von Arimathea (nach Emmerich, vergleiche bei Von Halle) schon:
      Robert Powell, Chronicle of the Living Christ (1996, j7OIa_W0dz4C), p.350,
      „… the Coenaculum,which belonged to Nicodemus and Joseph of Arimathea.”
      (s. auch Charles S. Tidball/Robert Powell (2005), Jesus, Lazarus and the Messiah, books.google)

      Die genaue englische Nacherzählung von Mary Ann Donovan (2013), The Journeys of Mary: Part III, p.110: “It was a spacious old home belonging to Nicodemus and Joseph of Arimethea.” etc.

      Und Adriana Koulias (2013): “On the south side of Mount Zion, there stood a property owned by Nicodemus and Joseph of Arimathea, which they had given over to the Essenes of Jerusalem for their celebrations.”
      adrianakouliasblog.blogspot.nl/2012/04/last-supper-excerpt-from-fifth-gospel.html

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    8. Der Entfesselungsvortrag (GA 174) über Initiation, Somnambulismus und Wahnsinn:
      Wenn das Ich entfesselt wird, so entwickelt es, wie ich Ihnen gesagt habe, Eigenschaften wie Heimtücke, Verschmitztheit, Listigkeit, Übervorteilung, Sich-ins-Licht-Stellen, Alles-andere-in-den-Schatten-Stellen und so weiter. …
      Und wiederum besteht eine Verwandtschaft solcher krankhafter Erscheinungen mit den entsprechenden somnambulen Erscheinungen. Nur daß beim Somnambulen die Organe nicht krank, sondern nur in ihren normalen physischen Funktionen unterdrückt sind, was erreicht werden kann durch den Einfluß von Hypnotiseuren, Magnetiseuren und dergleichen.

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    9. Von Halle scheint in ihren vielen Büchern (s. Geleitwort 2005 und Vorwort 2006) die Resultate zweier irregulären Erkenntnisquelle oder -wege (GA 243) zu kombinieren und christlich-anthroposophisch zu deuten :
      1. Seit der Jugendzeit einen visionär-mystischen, kontemplativen Weg nach innen mit einer gewissen Kontinuität des Bewußtseins jenseits der Schwelle (Steiner: da können sich „allerlei phantastische Vorstellungen und Ideen“ einmischen, z.B. ziganische, freimaurerische und mittelamerikanische Legenden, gnostisch-christliche Darstellungen Emmerichs und eigenständige Ideen).
      2. Seit der Stigmatisation und Nahrungslosigkeit einen medial-somnambulen, imaginativen Weg nach außen mit anschaulichen, deuteroskopischen Beschreibungen (Steiner: „unmittelbar … wie eine sinnliche Vorstellung“, “wie eine Fata Morgana“) von historischen Ereignisse (von Halle: wie eine Art «Zeitreise»).

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  22. „Man kann, was man im Übersinnlichen schaut, wohl beschreiben durch Vorstellungen, die
    aus der sinnlichen Welt genommen sind. Man kann zum Beispiel sprechen davon, dass ein
    Wesen wie durch eine Farbenerscheinung sich offenbare. Allein, wer solche Beschreibungen
    des übersinnlich Wesenhaften entgegennimmt, sollte nie außer Acht lassen, dass der wirkliche
    Geistesforscher mit der Angabe einer solchen Farbe meint: er erlebe etwas, was von ihm
    seelisch so erfahren wird, wie die Wahrnehmung der betreffenden Farbe durch das sinnliche
    Bewusstsein. Wer mit seiner Schilderung zum Ausdruck bringen will: er habe vor dem
    Bewusstsein etwas, das gleich ist der sinnlichen Farbe, der ist nicht ein Geistesforscher,
    sondern ein Visionär oder ein Halluzinierender“
    Rudolf Steiner, GA 17 „Die Schwelle der geistigen Welt“

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  23. Schon erstaunlich, wie sich in diesem Blog alle häßlichen Seelen versammeln, um in purem Dilettantismus mit Steiner-Zitaten um sich zu schmeißen, kombiniert mit Urteilen und Vorurteilen - und ohne eine Ahnung von Judith von Halle zu haben. Ein Zirkus, der seinesgleichen sucht in der anthroposophischen Bewegung. Das dümmste von allem: die meinen es ernst hier! Die glauben, was sie sagen - und halten es auch noch für "Forschung". Anstatt sich über ihr Geschwätz totzulachen...- Ein Trauerspiel ohne Ende...als ob es hier in diesem Blog darum ginge Borniertheit, Kleinkariertheit und Überheblichkeit zu pflegen...- statt Anthroposophie. Schade, daß man hier nicht Geist, Wahrheit, Toleranz, innere Größe und Spiritualität pflegen mag - und stattdessen das Gegenteil von alldem liebt. Wirklich schade!!!

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    1. "Schon erstaunlich..."

      Getrost, mit Ihrem Staunen sind Sie schon auf dem rechten Weg!

      Alle Erkenntnis beginnt mit dem Staunen, und nur wer von dem Staunen, von dem Verwundern ausgeht, ist auf dem Wege zur richtigen Erkenntnis. Alles, dem wir nicht erst als Staunende, als Verwunderte gegenübergestanden haben, kann überhaupt nicht zum Erkenntnispfade führen. Lassen Sie alle Pädagogik deklamieren, daß man
      ausgehen müsse von der Anschauung; wenn nicht erst Staunen, Verwundern da ist, bleibt es beim bloßen intellektuellen Erkennen. Staunen ist das erste, was man haben muß.

      Erfahrungen des Übersinnlichen
      Die drei Wege der Seele zu Christus

      GA 143, Seite 54...

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    2. Typische Antwort in diesem Blog: ein Steiner-Zitat wird mißbraucht - und völlig fehl am Platze zitiert. Ansonsten werden Steiner-Zitate hier benützt, um Personen "fertigzumachen", vor allem Judith von Halle. Das ist alles nicht Erkenntnisgewinn - sondern Mißbrauch der Anthroposophie.
      Das war nicht im Sinne Rudolf Steiners - aber das interessiert hier ja keinen.

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    3. Ich bewundere dein Selbsterkenntniss deiner eigene praktizierte Arbeitsweise.

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    4. Immer wieder köstlich miterleben zu dürfen, wie sich Alles- und Besserwisser in punkto Schulmeisterei zu übertrumpfen versuchen.
      Anstatt Dinge zu bringen, welche erkenntnisfördernd wirken könnten.
      Auch seltsam die Aussage, dass in einem Blog "anthroposophie gepflegt"werden sollte. Konträre Meinungen ( und Tatsachen ) also nicht erwünscht? Seltsame Auffassung von einem Gesprächsforum, muss ich schon sagen.
      Anthroposophie wird also missbraucht, so ist es und basta. Dazu genügt es ein Steiner-Zitat zu bringen.
      Aber ob JvH nicht auch Anthroposophie missbraucht, tja, diese Frage scheint wohl tabu zu sein.......

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    5. Seit sicherlich 9 Jahren findet hier doch bloß ein völlig überflüssiges und völlig unhaltbares Geschimpfe über JvH statt - von bornierten Besserwissern und von Leuten, die die dumme Frage stellen, ob JvH die Anthroposophie mißbraucht - anstatt diese Frage sich selbst zu stellen. Aber lieber interpretieren sie die Anthroposophie so, daß es Rudolf Steiner selbst ist, der die Anthroposophie übel mißbraucht... Leider gibt es hier wirklich niemanden, mit dem man wirklich sprechen kann - weshalb sogar die gutmütige Ingrid Haselberger die Flucht ergriffen hat - da sie merkte, daß gewisse Leute sich doch von nichts von ihrem Kurs abbringen lassen - da sie das nicht wollen. Und lieber weitermachen mit Demagogie, Ignoranz und Haß - und Zerstörung und Mißbrauch der Anthroposophie. Ich folge Ingrid - und überlass diese Ekelseite den Ekeln, Lügnern - und Feinden der Anthroposophie bzw. des Herzensdenkens...- und freue mich darauf, bald Judith von Halle wiederzusehen, die Korruption im Herzensdenken nicht duldet, gottseidank...

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    6. Sehr bedauerlich, Ingrid. Und dann noch von Wolfgang Stadler instrumentalisiert zu werden- um so bedauerlicher.

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    7. Ich komme wieder, so der Terminator, so der Zitadler.

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    8. Etwas, was man selbst geschaffen hat, kann man nicht missbrauchen, sondern wenn schon nur zu üblen oder unlauteren Zwecken verwenden.
      Da nun mal Rudolf Steiner gemeinhin als Schöpfer und Begründer der Anthroposophie gilt, stellt die Behauptung Steiner selbst hätte die Anthroposophie missbraucht, nicht gerade eine gedankliche Meisterleistung dar. Verständlich also, wenn man derartigen Gedankenakrobaten seine Gefolgschaft verweigert, das halte ich genauso.
      Was JvH anbelangt, und ihr unzeitgemässes Vermischen von noch unzeitgemässerem frommen Betrug mit der Anthroposophie, dürften kritische Auseinandersetzungen doch wohl erlaubt sein.
      Wer etwas dagegen hat, dass in einem Diskussionsforum persönliche Meinungen geäussert werden, dahingehend dass dies einem Missbrauch der Anthroposophie gleichkäme, legt schon ein sehr eigentümliches Verständnis von Meinungsfreiheit und Dikussionskultur an den Tag.
      Oder befinden wir uns hier doch auf einer JvH- oder Steiner - "Anbetungsplattform"?

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    9. Nein Ingrid ist nicht fort, sie kommt zurueck nachdem sie bei Wurst genug Toleranz gelernt hat.

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    10. Der Man mit den Frauenrock und Haare, oder der Frau mit dem Bart, Songfestvall Gewinner Conchita Wurst. Ingrid hat ein Pleidoyer fuer er/ihr gehalten in ein anderes Forum bei Eggert. Und referiert an den Website den Toleranz gewidmet.

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  24. Michael Eggert: Ingrid von mir "instrumentalisiert". Du bist einfach ein dummer und skrupelloser, arroganter und häßlicher Schwätzer, - mehr nicht!

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    1. Wolfgang Stadler, mit seinem üblichen, sprühenden Charme.

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  25. All diese Hobby-Wissenschaftsjournalisten hier an board, das würde mich wirklich mal interessieren, ob sie tatsächlich meinen Anthroposophie zu "treiben" ? Ich habe da mehr den Eindruck verliebten Briefmarkensammlern über die Schulter zu schauen, die sorgsam ihre Sammlung zu ordnen versuchen und fein säuberlich nach Herkunft und Wert ihre Sammlung zusammenstellen und nebst kleiner Notizen über Herkunft, Zeit und Bedeutung ihrer Exemplare zu philosophieren. Was soll man aber auch machen, wenn man nicht in der Lage ist selbst eine zu entwerfen?

    Jetzt wird sogar schon über Ingrid gelästert, die hier nun wirklich den Laden hervorragend zusammengehalten und ihm bei Bedarf die nötige Dosis zur Stabilisierung einer aus dem Tritt geratenen Diskussion beigegeben hat. Und der gute Wolfgang wird hier verunglimpft, weil er sich frei seinem Leid - so würde ich das wirklich mal sagen wollen - Ausdruck verschafft, bei dieser übermächtigen Unspiritualität, die sich hier breitmacht, neben all dieser menschenverachtenden Hatz auf Judith von Halle, auf einen Menschen! Würde man mal zwischen den Zeilen verspüren, was ihn bewegt, könnte Entscheidendes klarer werden, wirklich klarer, lebendig klarer.

    Bei Dir Stephan, erlebe ich hinter Deinen Bemerkungen eine andere Ebene und ich würde es für sinnstiftender halten dieser mal das Wort zu leihen, statt, zu bestimmten Begebenheiten, immer nur dieser erzieherisch und doch schon sarkastisch wirkenden Bemerkungen die Energie zu schenken. Mir ist bewusst, dass auch ich dazu neige, deswegen sage ich es ja auch :-), dann käme hier eine andere Qualität herein. Und dem guten Kees würde ich jetzt 14Tage Trinkverbot an besagter Quelle verordnen wegen seiner giftig wirkenden Bissigkeiten. Unserem Michael würde ich empfehlen tatsächlich mal den Unterschied zwischen einer intellektuellen und spirituellen Hygiene erneut ins Auge zu fassen, weil sich ansonsten, das ist mein aktuelles Empfinden, an diesem seinen blog hier Entscheidendes zum Negativen hin sich auftun wird.

    Tom Mellett Dienstag, 18. Februar 2014 14:58:00 MEZ
    Aus Kamaloka Blues vom 15. 2. 14
    Es bleibt zu hoffen, Manroe, dass vielleicht eines Tages würde Michael Eggert als den echtesten an- throposophischen Bahnbrecher und pointiertesten Prophet des unseren Bewusstseinsseelezeitalters endlich erkennt werden.


    Vielleicht liegt ja auch hier das/ein Würmchen begraben, wenn man das wirklich so sehen sollte wie der Tom hier in seinem Bekenntnis mir gegenüber, da gäbe es ja nun wirklich erheblichen Klärungsbedarf, oder besser vielleicht Unterscheidungsbedarf, um diesem sich deutlich zeigenden geistigen Auseinanderbrechen entgegen zu wirken.

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    1. Vielleicht sollte sich der Hobby-Therapeut (viel schlimmer als Hobby-Wissenschaftsjournalist) manroe eher in Einzeltherapie mit den
      Tourette-Syndrom-Ausfälligkeiten jenes Zeitgenossen widmen, der sein 'Leid hier so frei beklagt', anstatt anderen ungefragt 'Wasserfarben-Behandlungen' zu verordnen.

      Seit vermutlich 9! Jahren:
      'kleines Arschloch', 'Rindvieh', 'häßlichen Seelen' und, und, und...

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    2. Das mit den Wasserfarben entspringt keinem Hobby von mir, ich kenne mich mit denen sehr gut aus. Insbesondere die aus Pflanzenfarbstoffen strahlen in der Tat Leben aus.

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    3. ich weiß, ich male (unter anderem) mit ihnen (schon seit 20 Jahren)...

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    4. Die Farben die dasselbe Leben ausstrahlen wie die Intention hinter den Zitadlern?

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    5. ...achja, und nochwas, das habe ich schon als Kind hinlänglich erleben müssen, bewirkt durch die wirklichen Hobby-Therapeuten, die da immer nur diejenigen herauspicken, die laut werden und die, die ein Lautwerden durch ihre penetranten stillen Gehässigkeiten erst verursacht haben, gingen immer unbehelligt ihrer Wege.

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    6. Den Gesunden werden Krank vom Gift. Manche Kranke kann mit Gift geheilt werden. Manche Menschen koennen nicht geheilt werden weil sie es lieben Krank zu sein und sich jeder Genesung wehren.

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    7. Kees, Du zitierst nicht weniger als Dein "Zitadler", schon mal versucht zu bemerken? Und falls Du noch nicht gemalt haben solltest, versuch´s mal, ein nett gemeinter Rat eines Hobby-Therapeuten. Und ja, dasselbe Leben das vor den Worten west, denn um die geht es schliesslich.

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    8. Schon laengst ist er kein Schweber mehr, evaluiert vom Hand uebers Kopf halten bis auf den Schulter tragen. I want to believe als glaubensdogma umarmt, gratuliert!

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    9. Therapieansatz für die 'hinlänglichen Kindheitserlebnisse':

      Therapiebedürftig ist nicht der, der einen Knall hat, den den haben alle.
      Therapiebedürftig ist der, der seinen Knall nicht in sein Leben integrieren kann, denn dadurch wird man ausfallend.

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    10. "Schon laengst ist er kein Schweber mehr,..."

      Kees, entweder du liest nicht richtig, oder Du hast inzwischen ein etwas schwächelndes Gedächtnis. Das mit dem "Schweber" ist genau die richtige Haltung, das ist das Eine, daraus resultiert die weisheitsvolle ERKENNTNIS!!, dass nämlich eben NICHT die eine Seite nur die richtige ist, wenn man das Leben betrachtet und zu verstehen sucht. So die meisten Deiner "Erkenntnisse" und Vertretungen beruhen ja doch auf mangelndem Erfahrungsschatz, ich hoffe Du wirst diesen Umstand weiterhin zu berücksichtigen wissen. Das hätte nämlich Einfluss auf eine gesunde Diagnosefähigkeit, siehe Deine Betrachtungen zur Verabreichung bestimmter Gifte.

      Wie gesagt, ich verstehe beide "Seiten". Und, mit den Augen Christi betrachtet, würde ich doch meinen, dass die eigentlich "Kranken" diejenigen sind, die nicht anders können als Fakten aufzutischen. Hast Du schon mal meditative Betrachtungen zum Wesen von Fakten angestellt? Was siehst Du dann -- an ihnen ?? UND, schaust Du durch sie aufs Leben, meinst Du Du wärest unbeschränkt??

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    11. "Therapiebedürftig ist der, der seinen Knall nicht in sein Leben integrieren kann,..."

      Knall und Knall, das ist hier die Frage und vor allem welcher Knaller hier die Urteile fällt, nach welchen beschränkten Gesichtspunkten.

      Du pickst Dir doch immer noch nur die Geräuschkulisse raus. Es geht doch hier vor allem um Ur-Sachenforschung bis hin zu einem Knall und nicht einem Knall an sich. Wenn Du Dich nun auch schon in die Riege der Hobby-Therapeuten eingliederst, solltest Du den/einen Weg bitte mit berücksichtigen und nicht nur die Geräuschkulisse selbst. Das liesse dann Anzeichen von Weisheit erkennen nebst der vorhandenen Grundaustattung an Schulwissen, das beratend durch einen schaut.

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    12. Lieber manroe,

      Ich habe noch nie einen so vulgär und enthemmt beschimpfenden und beleidigenden Anthroposophen erlebt, wie den lieben W.S..

      Solange Du W.S. nur als 'Leidklagenden' siehst (NUR weil er Dein JvH-Bruder ist), anderen aber ständig pathologische Verschiebungen im Wesensgliedergefüge diagnostizierst, müssen wir uns über das Thema 'Herauspicken' sicher nicht austauschen.

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    13. Soweit ich das überblicke, hat es bei Wolfgang Stadler nicht sogleich mit den Beschimpfungen begonnen, die haben sich eingestellt, streckenweise, zumal er auch lange Zeit Einzelkämpfer war. Ihr werdet hier bald ganz allein sein, dann könnt ihr eure Einseitigkeiten zur Genüge pflegen und euch gegenseitig zunicken bei der Betrachtung eures Werkes.

      Und ich habe Wolfgang auch nicht NUR als Leidklagenden gezeichnet, sondern damit verweisen wollen auf Hintergründe, die es verständlich machen, bei dieser Massivität an Angriffen.

      Gibst Du jetzt eigentlich den neuen blogsheriff? Es gibt da noch andere Kandidaten, die man sich anschauen könnte, aber was soll das -- ??

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    14. Als ich hier als 'häßliche Seele' bezeichnet wurde, habe ich mit einem Zitat zum Thema 'Staunen' geantwortet und es damit belassen.
      Der Blog-Sheriff kam später - keine Angst, ich mache Dir weder diese Rolle, noch Deine Kandidatur dafür streitig.

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    15. ...ja, das war gut und ich denke mal mit dem Staunen berührt man wirklich jene Grenze, die es zu erfahren gilt. Mehr in diesem Sinne wäre heilend und verbindend.

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    16. Ja wie Manroe sehe ich auch mindestens 2 Seiten. Nur sieht Manroe mit den Christus Auge (geleihen von JvH) 2x Antropoofie. Und sehe ich ohne etwas zu leihen, Antroposofie und etwas was zwar sich bediennt einer antroposophischen Terminologie aber es selbst nicht ist. Und dabei brauche ich weit weniger verhuellender Sprachgebrauch.

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    17. Kees, ich habe bei Judith von Halle gar nichts ausgeliehen, ich sehe auch keine 2 Anthroposophien, sondern zwei Lager innerhalb dessen, was man als Anthroposophie bezeichnet, meint sie als solche sehen zu müssen oder gar meint nur die eine "Seite" wäre die absolut richtige. Du bekommst mich nicht auf Deine Eisbahn. Ich habe von kleinauf an Schlittschuhe besessen und kann so einige Sprünge... Ich habe bis heute immer selbst zu denken und zu sehen gelernt, alles was ich hier sage ist von mir.

      Welch verhüllenden Sprachgebrauch siehst Du denn bei mir?

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    18. A=A
      J=J
      1/2A+1/2A=A
      A ist ungleich J
      A+J ist ungleich A
      1/2A+1/2J ist ungeleich A

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    19. ... Du hast K vergessen, den, der die Formel aufsetzt !! Aber das vergisst man gern mal :-)
      Mit derlei "Beweisen" glaubt man dann auch mal ganz gerne.

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    20. gehen sie ruhig Ferien halten im Hotel das man gegenwaertig gebaut hat auf das Taufinsel, schoene Gegend, und das Wasser das man so kabbeln hoert links und rechts des Islands beruhigt ganz enorm....
      vielleicht hat man noch einige Wundergeschichten fuer dich bevor du schlafen gehst.

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    21. ... weisst Du Kees, mir geht es um die/eine komplett andere Gesinnung, Haltung, Moral, Anschauung, darum, wie man ins Leben schaut und beschreibt was man sieht, lebendig nämlich, weil es ein Fluidum, eine Sphäre, eine... gibt, die man erfahren kann und die einem alles, wirklich alles in ein anderes Licht taucht, das dem des Verstandes unter einer rein intellektuellen Führung in nichts gleicht und dennoch der klare Verstand anwesend ist, als mein Berater und eben NICHT als mein Herrscher.

      Und träumen tun in meinen Augen die, die dieses Licht nicht kennen, weil es so ist und weil man es wirklich sehen und erfahren kann. Leider haben wir nur unsere Sprache, die Nationalität nebst entsprechender Sprache ist völlig unerheblich, aber diese unsere Sprache kennt noch nicht die Worte, derer es bedarf zu beschreiben, was man sieht und erlebt, wenn man in und aus besagtem Lichte zu sprechen versucht. Man könnte es vielleicht beschreiben mit den Obertönen, die alle anderen "Haupttöne" umschweben auf die man hört, zu hören gewohnt ist und daher taub für die die wirklichen Klänge belebende Ebene, Sphäre, Instanz.

      Irgendwie so, als würde man sich erleben können wie von dem abgerückt, was man in der Regel als sich selbst erlebt und sich daher anders, aus einer anderen Ebene selbst sieht, sich begleitend mitbekommt, was man tut und daher anders zu sehen imstande ist, Zeuge seiner selbst, wird ja auch oft genannt, könnte man so sagen, aber auch direkter, unmittelbarer Begleiter und eigentlicher Akteur, der andere führt nur aus. Selbst-Bewusst, ich bin gar nicht Manfred, ich heisse nur so, etc. etc. ...

      Und dafür, lieber Kees, ich weiss nicht genau warum, aber ich mag Dich halt, bedarf es meinerseits keiner Träume oder Wundergeschichten, die Du mir jetzt - genötigterweise - anzuheften versuchst, nur um mit dem Bild klarkommen zu können, das Dir jetzt von mir vorzuschweben scheint. Ich bin fast völlig haftungsfrei. Mir geht es überhaupt gar nicht um irgendwelche Wundergeschichten, an die Du knüpfst, knüpfen musst das, um was es Dir geht, um damit zurecht zu kommen, was in Dir pocht als wissenschaftlich Strebender. Ich kann es verstehen, es liegt daran, dass Du offensichtlich vielleicht von dem Lichte weisst, von dem ich spreche, aber Du hast es nicht gesehen, denn dann würdest Du anders sprechen. Sorry, ist so, man erkennt es dann, ist ebenfalls so, und zwar untrüglich, es ist so. Nur der Gelehrte in uns, der muss anders angeschaut werden, man muss ihn von der ersten Position nehmen, was in der Regel von ganz allein geschieht, denn der "Gelehrte" schlägt dann seine Augenlider ein wenig abwärts, weil er verstanden hat, nämlich dass er von Gnaden jenes Lichtes lebt und er gut zuhören muss, damit er folgen kann, weiterhin...

      Der Schulungsweg, der richtige, nach Steiner, ist ein dieser Zeit gemässer und angepasster, es ist ein S C H U L U N G S W E G, was nicht bedeutet, dass er oder ein solcher zu richten habe über das, was man Wahrheit nennt. Schulung führt immer hin zu etwas, was es bereits gibt, es wird ja nichts Neues geschaffen, sondern erweckt aus tiefem Schlaf. Über allem steht das Licht, das wahre, das andere denn jenes des Verstandes. Der Verstand lebt von Gnaden jenes Lichtes und NIEMALS umgekehrt.

      Du wirst mich niemals erreichen können mit Deinen "Schweber-" und "Nichtmehr-Schweber-Titeln", weil sie Zeugen sind von Unverstandenem oder besser Nichtgesehenem. "Ändert Euren Sinn..." -- Du kennst ihn, zumindest diesen Ausspruch, jetzt geht es nur noch darum, ihn auch umzusetzen :-) --

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    22. Ich bin mich durchaus bewusst das das Luciferische Licht schoen ist uns blendet. Illusionen sind auch schoen, man wird sehr ungluecklich wenn man seine geliebte Illusionen verliert. Oh wunderschoene lichtende Morgenstern! Aber wenn man die Unwahrheit zu lieben anfangt weil er so schoen aussieht, bleibt es immer noch eine Unwahrheit,zwar eine schoene Unwahrheit. i want to believe, wie treffend!

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    23. Ja genau Kees und Du bist ahrimanisch, oder wie halten wir es jetzt? Ich habe was zu beschreiben versucht, den Unterschied von dem, was der Verstand sieht und dem, was man dem Verstand vorlegt. Das reine Verstandes-Licht ist ein anderes, ich nutze ihn ja auch, aber der Verstand kommt immer erst hinterher und nicht vorher. Und von Licht spreche ich, weil man in sich was sehen kann, der Vorbedingung dafür, überhaupt denken zu können.

      "In der Zeitenwende trat das Weltengeisteslicht in den irdischen Wesensstrom..." und das war mit Sicherheit kein Verstandeslicht, sondern ein solches, das ein befreites und eigenes Denken ermöglicht, in dem der Verstand ebenfalls lebt, IN BESAGTEM LICHT. Und die Stellung Luzifers... kurz gesagt, es gibt ihn so und so, solltest Du wissen, dachte ich zumindest.

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    24. ...ich habe keine Illusionen oder sonstige Gesichte, alles was ich sehen kann erschaffe ich selbst, Ich bin der Tätige, und was ich zumeist sehen muss ist leider eher sehr schmerzlich denn schön. Ich schwelge in nichts und bepinsele mich ebenfalls nicht mit sonstwas, mir fällt halt nur auf, dass ich "euren" Themen hier sehr gut folgen kann und sie auch verstehe, aber leider erleben muss, dass da was fehlt und durch die Themen zu erreichen gesucht wird, die hier angeschlagen werden, mit den bisherigen Mitteln aber unzugänglich sind.

      Wir können ja auch über Chakren sprechen, wie sie sich drehen und ob sie sich überhaupt drehen, aber das Eigentliche wird und sollte doch wohl sein, was sie einem ermöglichen oder eröffnen oder... --- Oder?? Vielleicht bis dahin, dass man sich über ihre Namen hinaus und ihre Positionen hinaus, hinaus in das, wozu es sie gibt und ich denke mal, dann wird man etwas sehen, bemerken oder wie auch immer zusätzlich oder erweitert... zu dem, was ich/man bislang und bisher so gesehen habe. Ich z.B. sehe immer, selbst dann, wenn ich lese, das, was ich lese.

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  26. Lieber Manroe,

    kennst Du Savonarola? Schau Dir mal im youtube an, was da für ein Bild von Savonarola gezeichnet wird. Kein sonderlich sympathischer Typ !!! So ähnlich, jedenfalls vergleichbar, werde ich im Blog von Eggert betrachtet.....www.youtube.com/results?search_query=savonarola
    - DU erkennst den Savonarola so, wie er wirklicher ist, wie R.Steiner ihn betrachtet - danke dafür! Auch ein Michael Kiske ist ein Savonarola - und in gewisser Hinsicht hat Judith von Halle verschiedene "Savonarola"-Eigenschaften, die der "Anthroposophenkirche" natürlich nicht gefallen. Denn in ihr lebt der Christusimpuls wirklich. Im Gegensatz zu denen, die über sie lästern...- wie auch Savonarola bekämpft worden ist und wie es jedem geht, der aufrichtig den Christusimpuls in sich trägt. Schon immer gab es die kees krommes, die Inquisitoren - und das wird wohl noch lange so bleiben.

    "Daher sehen wir das Merkwürdige, daß der römische Hierarchismus immer extensiver wird, immer mehr in die Breite geht, daß er aber in den Ländern, von denen er ausstrahlt, die eigene Bevölkerung unterhöhlt, daß er keine Innerlichkeit gibt. Denken Sie, was für ein sonderbares Christentum in Italien lebte, als das Papsttum im höchsten Glanze stand. Es ist das Christentum, gegen das die Donnerworte des Savonarola geprägt worden sind. In einzelnen Individualitäten wie in Savonarola lebte allerdings der Christus-Impuls; aber diese Individualitäten fanden sich genötigt, das offizielle Christentum in Grund und Boden zu bohren. Die Macht des romanischen Kirchenelementes ging in die Weite, aber das christliche Gemüt ist im Ausgangspunkte der Ausstrahlung selber unterhöhlt worden."

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  27. Für Interessierte an Savonarola - der besonders interessant wird, wenn man sich (z.B. im youtube) anschaut, wie er heutzutage angeschaut und beurteilt wird. Während Steiner sah, daß in ihm der Christusimpuls lebte. Einem der wenigen...- natürlich werden nun gleich die üblichen kommen und sagen, daß das alles nicht mit JvH oder mir vergleichbar ist...- spart es Euch bitte!

    ÜBER DIE MISSION DES SAVONAROLA

    Berlin, 27. Oktober 1908 - GA 108

    Es ist vielleicht das Wort «Mission» des Savonarola nicht recht passend gewählt für dasjenige, was der Inhalt der Betrachtung dieser eigenartigen Erscheinung vom Ende des 15. Jahrhunderts ist. Und es ist vielleicht sogar mit der Persönlichkeit des Savonarola etwas anderes verbunden, was uns nahelegt zu sagen, daß es viel wichtiger wäre, als die Mission des Savonarola zu definieren. Dieses andere wäre, daß gerade die Angehörigen unserer anthroposophischen Weltanschauung und Weltbewegung sich bekanntmachen mit dem Wesen des Savonarola, weil an seiner Tätigkeit und an seiner Eigenart mancherlei gelernt werden kann. An einer solchen Gestalt wie Savonarola können wir in der Morgendämmerung der neueren Zeit sehen, bis zu welchem Punkte die Entwickelung des Christentums bis zum Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts gekommen ist. Und wir können gerade sehen, welche Art von Tätigkeit nicht wirksam ist. Wir können sehen, welche Art von Tätigkeit es ist, die der menschlichen Entwickelung einzufügen ist.


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    1. Es könnte ja auch nötig sein zu zeigen, wie gewisse einseitige Strömungen zur Kräftigung und Einführung des Christentums gerade ungeeignet sind. Zwar nicht lange, aber mit einigen eingehenden Strichen wollen wir uns die Wirksamkeit des Savonarola vor Augen führen. Es wird sich neben die Figur des Savonarola eine andere hinstellen, die Figur jenes anderen, ganz andersgearteten Dominikanermönchs, jenes Mönchs, der das Kloster, aus dem die ernsten Reden Savonarolas hinausgeklungen haben, ausgemalt hat mit den wunderbaren, zarten Gemälden: Fra Angelico da Fiesole. Er ist da in der Morgendämmerung dieser neuen Zeit, wie um zu zeigen, daß das Christentum damals wie in zwei Gestalten sich äußerte. Man konnte in sich tragen die ganze wunderbare Anschauung der christlichen Gestalten und Geschehnisse, wie sie leben in den Herzen der Menschen. Man konnte in anspruchsloser Weise, sich nicht bekümmernd um das, was äußerlich vorgeht, sich nicht bekümmernd um das, was die Kirche treibt, was die Päpste treiben, doch hinmalen, was man als Christentum in sich selber erlebte. Und das ist dann ein Beweis dafür, was das Christentum in einer Seele damals werden konnte. Das ist die eine Art, aber die andere Art ist - und es ist dies die Art des Savonarola -, das Christentum in der damaligen Zeit zu leben. Man konnte, wenn man ein Mensch war wie Savonarola, mit einer gewissen Sicherheit, mit einem starken Willen, mit einer gewissen verstandesmäßigen Klarheit dasjenige tun, was er tat: In einer verhältnismäßigen Jugend den Glauben haben, daß innerhalb eines solchen Ordens, wo die wahren Ordensregeln erfüllt werden sollten, wirkliches Leben im Christentum zu leben sei. Wenn man noch hatte, was Savonarola hatte, den tiefsten moralischen Überzeugungsmut, so richtete man den Blick auch hinaus auf das, was in der Welt vorging. Man konnte das Christentum vergleichen mit dem, was sich in Rom abspielte, mit dem wirklich weltlichen Leben des Papstes, der Kardinäle, oder wie es sich auslebte in den herrlichen Schöpfungen des Michelangelo! Man konnte beobachten, wie in allen katholischen Kirchen im strengsten Kultus die Messen gelesen wurden, wie die Menschen das Gefühl hatten, daß sie nicht leben konnten ohne diesen Kultus. Man konnte aber auch sehen, daß diejenigen, welche unter Talar und Stola und Meßgewand waren, in ihrem bürgerlichen Leben einer Liberalität huldigten, daß dasjenige, was heute als Liberalität angestrebt wird, ein Kinderspiel dagegen ist. Man konnte dasjenige, was heute von gewisser Seite her gewollt wird und was als Tendenz angestrebt wird, verwirklicht sehen bis zu den höchsten Stufen des Altares hinauf.

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    2. Und man konnte damals mit einem glühenden Glauben an die höheren Welten einen absolut demokratischen Sinn verbinden: Die Herrschaft dem Gotte und keinem menschlichen Herrscher! - Das war ein Herzenszug des Savonarola. Man konnte die Mediceer bewundern mit dem allem, was sie in Italien getan hatten, mit dem allem, was sie Italien gebracht hatten, aber man konnte auch, wie es Savonarola tat, den großen Mediceer, den Lorenzo di Medici, betrachten als Tyrannen.

      Man konnte Lorenzo di Medici sein und konnte daran denken, einen solchen zänkischen Dominikaner predigen zu lassen, wie er wollte. Lorenzo di Medici war ein vornehm denkender Mensch. Er konnte verschiedenes begreifen; denn man muß die Dinge von zwei Seiten ansehen. Er hatte Savonarola nach Florenz gezogen, und es ging Savonarola von Anfang an gegen den Strich, den Lorenzo als seinen Mäzen anzusehen. Und als Savonarola Prior des Klosters geworden war, fügte er sich nicht einmal darein, dem Lorenzo die übliche Dankvisite zu machen. Als ihm dies bedeutet wurde und auch, daß Lorenzo ihn doch nach Florenz gerufen hatte, sagte er: Glaubet ihr denn, daß Lorenzo Medici es war, der Savonarola nach Florenz gerufen hatte? Nein, es war Gott, der Savonarola nach Florenz in dieses Kloster rief!

      Lorenzo wandte aber als vornehmer Mann dem Kloster manches zu, und man konnte glauben, daß man den Savonarola doch etwas zahm machen könnte durch das, was man dem Kloster gab. Aber dieser verschenkte alle diese Gaben und erklärte, die Dominikaner seien dazu da, das Gelübde der Armut zu halten und keine Reichtümer zu sammeln.

      Wer waren eigentlich die Feinde des Savonarola? Alle diejenigen, welche die Konfiguration, die Herrschaft auf dem physischen Plan gegeben hatten. Nichts beirrte den Savonarola. Er ging geradewegs vor. Er sagte: Es gibt ein Christentum. In seiner eigentlichen Gestalt ist es den Menschen unbekannt. Die Kirche hat es entstellt. Sie muß verschwinden, und neue Gestaltungen müssen an ihre Stelle treten, in welchen sich zeigt, wie der wahre christliche Geist die äußere Wirklichkeit wird gestalten können. - Er predigte diese Sätze immer wieder. Er predigte zuerst mit großen Schwierigkeiten, da er anfangs die Worte nur mit Mühe aus der Kehle bringen konnte. Aber er wurde ein Redner, dessen Anhang immer größer und größer wurde, dessen oratorische Talente sich immer mehr erhöhten.

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    3. Die herrschenden Mächte waren anfangs liberal; sie wollten nichts gegen ihn tun. Es wurde ein Augustinermönch veranlaßt, eine Rede zu halten, durch welche die Macht Savonarolas hinweggefegt werden sollte. Und es sprach eines Tages ein Augustinermönch über das Thema: «Es geziemt uns nicht zu wissen Tag und Stunde, wann der göttliche Schöpfer in die Welt eingreift!»

      Mit flammenden Worten sprach das der Augustinermönch, und man möchte sagen, wenn man so die Strömungen kennt, die durch das christliche Leben geflutet haben: Es stand das ganze Bekenntnis des Dominikanertums gegen das Augustinertum. - Und Savonarola rüstete sich zum Kampf und er sprach über dasselbe Thema: «Es geziemt uns wohl zu wissen, daß die Dinge nicht so sind, wie sie sind. Es geziemt uns, sie zu ändern und dann zu wissen, wann Tag und Stunde kommt!» Die Florentiner Bevölkerung jubelte ihm zu, wie sie dem Augustinermönch zugejubelt hatte. Man fand ihn nicht nur gefährlich in Florenz, sondern auch in Rom und in ganz Italien. Nach ungeheuren Folterqualen und gefälschtem Aktenmaterial verurteilte man ihn zum Feuertod.

      Das war Savonarola, der in derselben Zeit lebte, wo der andere Dominikanermönch ein Christentum hinmalte, von dem allerdings nur wenig in der physischen Welt existierte. Und wenn wir uns ein Wort, das ein merkwürdiger Mann sprach, ins Gedächtnis rufen, was es für eine Bewandtnis hat mit Savonarola: Jacob Burckhardt, der berühmte Geschichtsschreiber der Renaissance, bildete sich die Meinung, daß damals die Entwickelung des Lebens in Italien so weit war, daß man unmittelbar davor stand, die Kirche zu säkularisieren, das heißt, die Kirche zu einer weltlichen Organisation zu machen, so sehen wir, daß Savonarola das ewige Gewissen des Christentums darstellte.

      Woran lag es, daß Savonarola, der mit solchem Feuer für das Christentum eintrat, doch wirkungslos blieb? Denn er ist eine historische Gestalt. Dieses war der Grund: Daß in dieser Morgendämmerung der Neuen Zeit und in dieser Abenddämmerung der Kirche, wo Savonarola das Gewissen des Christentums darstellte, etwas ins Feld zu führen war gegen die äußeren Einrichtungen des Christentums. Es ist die Probe darauf geliefert, daß selbst nicht von einer solchen Gestalt wie Savonarola das Christentum wieder herzustellen war. Die geisteswissenschaftlich Strebenden sollten daraus lernen, daß noch etwas anderes notwendig ist dazu, etwas Objektives, etwas, was es möglich macht, die tiefen Quellen des esoterischen Christentums auszuschöpfen. Ein solches Instrument kann nur die Anthroposophie sein. Die Gestalt des Savonarola ist wie ein fernes, in die Zukunft leuchtendes Zeichen, was die Anthroposophen lehren soll, nicht mit den Mitteln, mit welchen man damals glauben konnte, das Christentum wiederzufinden, sondern mit den Mitteln der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Man kann als Anthroposoph viel an dieser Gestalt lernen.

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    4. ...ich erlebe hier keine Inquisition sondern Selbstverbrennung und Selbstgeißelung...

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    5. ...das ist der springende Punkt, Stephan, Du erlebst sie nicht... :-)

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  28. Ich folge Ingrid - und überlass diese Ekelseite den Ekeln, Lügnern - und Feinden der Anthroposophie bzw. des Herzensdenkens...- und freue mich darauf, bald Judith von Halle wiederzusehen, die Korruption im Herzensdenken nicht duldet, gottseidank...W.S. :););)

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    1. ...im vollkommenen Gegensatz zu ihren Inquisitoren.

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    2. Hätte auch nicht geglaubt, dass mein 'Bis demnächst' von gestern schon heute so reichhaltig in Erfüllung geht (hätte gedacht erst morgen)...

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    3. ...ja, das sind die wirklich wichtigen Themen, ich habe Verständnis für euer Unverständnis, oder ist es gar ein Staunen was ich bei euch erlebe??

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  29. ja Stephan, so habe ich den Zitadler schon vielmals gehen sehen und immer wieder kommt er zurueck :) ;) ;) in Holland heisst das ein JOJO

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    1. „Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist, dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.“

      William Shakespeare

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  30. rate mal wie lange Zitadler dieses vorige Versprechen gehalten hat ;)

    Meine festen Vorsätze sind gerade, daß ich mich die nächsten Monate zurückhalte bei dem Thema JvH. Jedenfalls werde ich keine emails mehr verschicken (z.B. auch an Dich), auch z.B. keine Antworten mehr an Junko Althaus verschicken, keine langen Ausführungen in Blogs mehr machen usw. Mir gefällt auch die Rolle nicht mehr, in die man sich da reinbugsiert - und in die man auch in gewisser Hinsicht gedrängt wird, und dann sehr reduziert noch wahrgenommen wird. Im Grundegenommen ist auch alles gesagt. Und jeder kann z.B. Prokofieffs Buch lesen - und auch JvHs Prokofieff-kritisches Buch und sich seine eigenen Gedanken machen. (Meine Befürchtung ist zwar, daß das zu wenig gemacht wird, aber da kann ich nichts machen...) Der Rest sind - wie wir gestern abend - Grabenkämpfe. Meine Rezension über das Prokofieff-Buch fand ich allerdings wichtig - und ich bin Dir dankbar dafür, daß Du sie veröffentlicht hast! Ansonsten mag ich meine Zeit nicht mehr so stark an PC und im Internet, z.B. in Blogs, verbringen.

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    1. Das macht mir die Vollblut-Choleriker so sympathisch: Sie können überhaupt nicht nachtragend sein, weil sie sich morgen nicht mehr an das erinnern wollen/können, was heute war, sonder lieber jeden Tag ein neues Fass aufmachen. Auch wenn es sich jeden Tag um das gleiche Fass handelt, so ist es für den Choleriker jeden Tag ein neues Fass...

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    2. ...Du musst nicht auf den "Choleriker" schauen, sondern auf das, was ihn bewegt, ansonsten unterliegst Du Fehlurteilen.

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    3. Wie bei Savonarola halt...- viele verstanden nicht, was ihn bewegt. Rudolf Steiner schon.

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