Sex, um die Menschheit weiter zu bringen?

Bildquelle Salome
Ab und zu gibt es anthroposophische Literatur zum Themenbereich Spiritualität und Sexualität- und meist geht der Versuch, dieses heikle Thema anzufassen, ziemlich daneben, um es gelinde auszudrücken. Als letzter hat sich Ansgar Martins im Waldorfblog ("“Am Abgrund”: Sexualmoral auf anthroposophisch – Schlaglichter 2014") ausgeschüttet vor Lachen und manche peinliche Darstellungen als "Kosmischen Kitsch" bezeichnet. Auch ich bin beim Thema Anthrosex nicht ganz unschuldig, habe ich doch einmal den Großmeister der anthroposophischen Sex- Literatur, Dr. Otto Julius Hartmann, aufs Korn genommen- eine Hommage der besonderen Art. Die -manchmal- noch so ehrenwerten Versuche, dem Thema beizukommen, enden nicht selten als moralisierende Betriebsunfälle der Autoren, denen dann - Philosophie der Freiheit hin oder her- biologistische oder phänomenologische Ableitungen unterlaufen, die das Ergebnis unterminieren, ab absurdum führen oder lächerlich machen. Übrigens hat sich auch der notorische Herr Niederhausen in einem Aufsatz des Themas angenommen, um Martins an den Pranger zu stellen und erhebt seine Vorstellung von anthroposophischem Blümchensex zur Norm ("Derjenige, der immer wieder die körperliche Lust sucht, wird überhaupt nicht verstehen, wovon die Rede ist, wenn man ihm zu beschreiben versucht, welche unendliche Tiefe des seelischen Erlebens möglich ist, wenn es nicht um „guten Sex“ geht, sondern vielleicht um zarte Romantik, entweder ohne oder aber mit zarter körperlicher Vereinigung. Der Trieb und die Lust drängen auf Befriedigung, die eigentliche Seele dagegen lebt in der Zärtlichkeit. Im einen Fall geht es vor allem um die Begegnung zweier Leiber und zweier sehr egoistisch bleibender Seelenanteile – im anderen Fall geht es um die zarte Suche nach einer Begegnung von Seele zu Seele. Die Tiefe dieser Begegnung kann dann auch das Leibliche umfassen, aber dann ist die leibliche Vereinigung von tiefster seelischer Zartheit.").

Leider scheitert auch der von mir sehr geschätzte Athys Floride in „Die spirituelle Verwandlung der Liebeskräfte als Voraussetzung zur Weltverjüngung im Sinne von Novalis“ an den eigenen Scheuklappen- wenn auch durchaus nicht in jeder Hinsicht. An manchen Stellen meint man gar, er wolle sich zur Vorformulierung eines anthroposophischen Tantra- Yoga im Geiste von Novalis aufschwingen. Aber letztlich hängt er fest an biologistischen Vorstellungen, in denen das gezeugte Kind doch stets das Ziel des Sexuellen sei, Empfängnisverhütung also (auch wenn er es nicht so nennt) sündhaft, sieht Sexualität pompös als eine „Prüfung“, die die Menschheit zu bestehen habe, indem sie die „Fortpflanzungskräfte“ umzubilden habe, bevor Mond und Sonne sich wieder mit der Erde vereinigen und setzt am Ende (S. 85) „Homosexualität“ gleich mit „Krankheiten, die dabei entstehen können, Pädophile (es gibt Menschen, die diese Bezeichnung - „Liebe zu Kindern“- nicht mehr akzeptieren, sondern es mit Pädokriminalität bezeichnen wollen), Inzest, usw.“ Das Usw. interessiert einen an diesem Punkt schon nicht mehr besonders, denn Floride widerspricht seinem eigenen Ideal von partnerschaftlicher, gleichberechtigter Sexualität, indem er homosexuelle Beziehungen mit kriminellen Akten in einen Zusammenhang setzt. Man darf also davon ausgehen, dass Floride ausschließlich aus heterosexueller Perspektive denkt; zwar von der Freiheit des Individuums im Zeitalter der Bewusstseinsseele schreibt, aber zugleich moralisierend argumentiert. Zwar folgt er Rudolf Steiners Ablehnung eines „missverständlichen Asketismus“ (GA 233, 11.1.1924), sieht aber die Absicht, „Kinder zu zeugen“ als „das normale Benützen dieser Kräfte“ (S. 36), „um die Entwicklung der Menschheit weiter zu bringen.“

Was denn nun- Freiheit des Individuums - oder Sex, um "die Menschheit weiter zu bringen“? Ist die anthroposophisch korrekte Formel in der Aufforderung zum Koitus „Komm, wir wollen die Menschheit weiter bringen“? Nun muss man Floride zugute halten, dass er Novalis aus dem romantischen Ghetto befreit, indem er dessen erotische Gedichte nicht idealisiert, sondern in ihnen sowohl ein Hohelied des Sexus wie des Eros sieht: „Wer hat des irdischen Leibes/ Hohen Sinn erraten?../..so währet der Liebe Genuss/ Von Ewigkeit zu Ewigkeit../ Heißere Wollust/ Durchbebt die Seele../ Hätten die Nüchternen/ Einlass gekostet,/ Alles verließen sie/ Und setzten sich zu uns/ An den Tisch der Sehnsucht,/ Der nie leer wird..“. Auch in den Fragmenten und Studien schrieb Novalis u.a. „Es gibt nur einen Tempel in der Welt, und das ist der menschliche Körper. Nichts ist heiliger als diese hohe Gestalt. Das Bücken vor Menschen ist eine Huldigung dieser Offenbarung im Fleisch. (Göttliche Verehrung des Lingam, des Busens- der Statuen) Man berührt den Himmel, wenn man einen Menschenleib betastet.

So formuliert Floride eine Bejahung des Sexus, sich an Novalis orientierend, als Weg zur essentiellen Intimität zwischen Menschen in den Stufen Bewunderung-Verwunderung, Mitempfinden dessen, was der Andere erlebt und eine Form von „der Liebe Genuss/ Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Novalis), der eine geistige Innigkeit zwischen gleichberechtigten Partnern mit einschließt. In seiner Argumentation zieht Floride sämtliche Kulturphasen und die spirituelle Entwicklung der Menschheit hinzu, selbst die Beziehung zu Christus, indem er Rudolf Steiners Bemerkung „Sein (des Christus, ME) ätherischer Leib wird gebaut werden durch Mitgefühl und Liebe, welche von Mensch zu Mensch walten werden.." auch auf die sexuelle Wesensbegegnung bezieht.

Den Grund, warum die Spiritualisierung des Sexus ein zentrales Thema für Novalis gewesen ist, sieht Floride in dessen karmischer Vorgeschichte. Es gibt die Beziehung sowohl zu Raffael wie zu Elias, aber auch die zu Johannes dem Täufer wie zu Pineas. Schon diese letzte Gestalt kämpfte zur Zeit des Moses gegen Einflüsse des Baal- Kultes- eine „Religion, welche die sexuellen Kräfte im Kult magisch missbrauchte“ (S. 27). Die handelnden Gegenfiguren zu Pineas waren Simri und „das midianitische Weib, das getötet worden war, hieß Kosbi“ (4. Buch Moses, 25, 14). Elias stand in der Auseinandersetzung mit König Ahab und Königin Isebel. Auch diese folgten wieder „den sexuellen Kulten der Baal- Religion“ (S. 30). Als Johannes war diese Person nach Floride mit Herodias, Herodes und Salome konfrontiert - wiederum eine schwarzmagische Kombination, die geradezu Symbol- Charakter in der christlichen Ikonographie besitzt. Eine Sammlung klassischer Darstellungen der Enthauptung findet sich hier; ebenso wie die oben gezeigte Salome- Darstellung.

Einem Hinweis Hermann Beckh folgend ("Der kosmische Rhythmus im Markus- Evangelium", Basel 1928), sind die negativen Kräfte dieser kultischen Ermordung von Johannes durch das Wirken des Christus umgewandelt worden in die geistige Substanz für die „Speisung der Fünftausend“. In der Sicht dieser Folge von Inkarnationen stellt Novalis die zentrale Figur da, um kultisch- magische „Abirrungen der Fortpflanzungskräfte“ (S. 33) zu bekämpfen, aber auch die Spiritualisierung des Eros jenseits falscher Askese zu suchen. Es wird wohl Zeit, seine „Fragmente und Studien“ nochmals sehr viel genauer zu studieren.

Athys Floridas Buch gibt interessante Hinweise, löst aber die im Titel selbst vorgegebene Aufgabe nur auf zwiespältige Art und Weise ein.

Kommentare

  1. Schlusswort aus H. Niederhausen -- http://www.holger-niederhausen.de/index.php?id=930

    "Der beschränkte Intellekt – der, sei er noch so meisterhaft, als Intellekt beschränkt ist – kann sich und seine Grenzen niemals durchschauen. Dies ist nur durch diejenige Instanz möglich, die mehr ist als der Intellekt und die auch diesen in eine Verwandlung bringen kann, wann immer sie in jenem Mysteriengeschehen weit genug gegangen ist, das seit Urzeiten in den Worten ertönt:

    Erkenne Dich selbst!"


    ...das habe ich ja schon immer gesagt, das der Gute Ansgar nur Intellekt kann und bin sehr erfreut den Text von H.Niederhausen zu lesen, der vermag zumindest zu umschreiben (wörtlich gemeint) statt des nur intellektuellen Benennens eines "Geistes" in/aus Beschränktheit. Und er hat den Martin nicht "an den Pranger" gestellt, sondern von den ihm fehlenden Hüllen gesprochen, die, reichten empfindende Wahrnehmungen in geistige Tiefen, anderes zu Tage fördern würden. Recht hat er, der gute Holger, er vermag zumindest einzutauchen in die den Intellekt tragenden Bereiche !!

    Und Sex, um es auf den Punkt zu bringen, ist IMMER egoistisch, man holt sich was beim jeweils anderen, selbst, wenn man meint etwas zu geben. Das sind Tatbestände. Wissen das beide, dann hebt sich was auf und man vermag sich gegenseitig zu sehen, erheblich mehr denn zuvor und dann kann man immer noch sich darüber austauschen, was man sich "gönnt" :-)

    In einer vermeintlichen "Freiheit" ist ja alles erlaubt, was aber nicht heisst, dass es in Wirklichkeit auch so ist, wie die Stimme der "Freiheit" in mir es mir zuflüstert.

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    1. Das, was Du da ansprichst, hätte mit Novalis "der Liebe Genuss" nichts zu tun, sondern wäre Onanie zu Zweit. Vielleicht auch nett, hat aber mit dem angesprochenen Text Florides nichts zu tun.

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    2. ...bei "Onanie zu Zweit" hat man sich noch nicht gesehen, also den Schritt zur "geistigen Innigkeit" noch nicht getan, da hängt man noch in sexuellen Gefilden rum. Und bezüglich dessen, worum es geht, gehen sollte, zu erreichen wäre (weil wirklich erfüllend), da nützt es mir (fast) gar nichts, was wer auch immer darüber gesagt hat.

      Tauche ich ein statt ins Reich der Zigarette danach in das Gespräch danach, kann ich einen entscheidenden Schritt bemerken, der mir ein Tor zu öffnen vermag --- DA muss man durch, will man in den Tausch des Persönlichen gelangen, denn darum geht es doch.

      "Verliere Dich (bewusst), um Dich zu finden" -- oder -- Verlieret Euch (bewusst), um Euch zu finden. Das Mysterium der Geschlechter: Erkennet Euch aneinander, dann verbindet euch die Einheit und man verspürt das Reich vor den Geschlechtern.

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    3. Ich denke, man sollte sich, was Beziehungen betrifft, Begehren, Verlangen, Sehnsucht, davor hüten, eine Form von "sexueller Korrektheit" auch nur zu denken. Natürlich möchte niemand nur geschlechtlich definiert werden. Aber manchmal vielleicht auch einfach nur das. Die Bedürfnisse sind durchaus widersprüchlich. Manchmal möchte man Sicherheiten sprengen, manchmal kann man sich nicht einmal selbst erklären, was da vor sich geht. Manchmal wird es zum Drama, manchmal zur Belanglosigkeit. Manchmal ist die fortdauernde Belanglosigkeit das Drama. Es ist ein andauernder Sprengstoff- kann unsere Biografie auf den Kopf stellen. Manchmal ist es ein Weg, sich einem Partner zu nähern- aber am nächsten Tag kann es zur Entfremdung führen. Es ist ein Bereich, der sich ständig dem entzieht, als was wir ihn ansehen mögen.

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    4. "Ich denke, man sollte sich, was Beziehungen betrifft, Begehren, Verlangen, Sehnsucht, davor hüten, eine Form von "sexueller Korrektheit" auch nur zu denken."

      Da stimme ich Dir zu und statt eines auch nur Denkens von "sexueller Korrektheit" sollte aber schon treten ein anschauendes Mitverfolgen jener Fäden die einen ziehen und lenken in den Be--zieh--ungen des Lebens, andernfalls geriete man in eine selbstverordnete kasteiende Rüstung und stiege nicht gerade geschmeidig durchs Leben. Bei einem Blick auf die eigene Seele dann würde man in ein verwirrtes Gesicht schauen, das mir zu sagen sich anschickt: "Du hast mich nicht verstanden..."

      Das ist aber auch wirklich schwierig das richtig zu deuten und zu durchschauen, was sich mir durch Begegnung so alles kundtut, mir erscheint es wie der heisseste, unmittelbarste Draht zur/einer Göttlichkeit und die ganzen Fehlinterpretationen die sich da so entfachen, scheinen wie unbewältigte Kletten an mir zu hängen, wie kleine mich umschwirrende Bildbläschen, die zerplatzen und ihren Inhalt über mich ergiessen, schaue ich sie auch nur an, sie kommunizieren augenblicklich mit mir und entfachen ein lärmendes Feuer, das einen in seinen Bann zieht, kennt man den eigenen Mittelpunkt in sich selbst nicht.

      In diesem Zusammenhang erfasse ich das Bild des Meisters, neben dem ein friedlicher Löwe ruht und beide haben keine Angst mehr voreinander.

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  2. Vielen Dank, Michael, das entspricht, wie öfter bei Dir, meine eigene Empfindungen.

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  3. Und damit ist ein wichtiger Satz der Geheimlehre zum Ausdruck gebracht, der so lautet: Die
    höhe-ren,edlen Gotteskräfte haben Verwandtschaft mit den - scheinbar - niederen
    Kräf-tender Menschennatur. Das Wort « scheinbar» muß hier in seiner ganzen
    Bedeu-tung aufgefaßt werden. Denn es wäre eine vollständige Verkennung der okkulten
    Wahrheiten, wenn man in den Fortpflanzungskräften an sich etwasNiedriges se-hen
    wollte. Nur wenn der Mensch diese Kräfte mißbraucht, wenn er sie in den Dienst seiner Leidenschaften und Triebe zwingt, liegt etwas Verderbliches in die-sen Kräften, nicht aber, wenn er sie durch diese Einsicht adelt, daß göttliche Gei-steskraft in ihnen liegt. GA 11.123ff

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  4. Der Materialismus* hat es heute auf diesem Gebiete (der Liebe*) sogar - was nie-mals
    vorher auf der Erde geschehen ist - zu einer schändlichen Wissenschaft ge-bracht.
    Das Schlimmste, was geleistet wird heute, ist das Zusammenwerfen von Lie-be
    und Sexualität. Das ist der schlimmste Ausdruck des Materialismus, das Teuf-lischste
    der Gegenwart. GA143.184

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  5. Das Zeitalter, in dem der Egoismus herrscht, ist re-präsentiert durch Judas Ischariot. Wer unbefangen die Weltgeschehnisse betrachtet, der sieht, wie die Sexualität im Menschen imstande ist, ihn als Geist zu verraten, ihn zu töten. Es wird aber der Mensch, so wie er heute sich sein Höheres, das Wort er-zeugt, durch das Wort einst schöpferisch wirken dann, wenn das Herz sein Geistor-gan sein wird. Wie der Mensch durch die Sexualität egoistischer geworden
    ist, so wird er durch den Wegfall der Sexualität wieder selbstlos werden. GA96.293f

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  6. Sexualsystem und Egoismus. Das Ich* wirkt gerade auf dem Umwege durch das
    Se-xualsystem am meisten das menschliche Wesen mit Egoismus* durchdringend. GA313.22

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  7. Liebe und Sexualität. Unsere Zeit kennt in der Wirklichkeit nur die Erotik*,wenn ge-dacht
    wird über die Liebe. Denn das ist es, was das in den Materialismus getauchte Denken allein kennt von der Liebe. Es ist die Verleugnung des Geistes, welche die Liebeskraft zur erotischen Kraft macht. Auf vielen Gebieten ist nicht nur an die Stel-le des Genius der Liebe, ich möchte sagen, sein niederer Diener, die Erotik getreten, sondern an vielen Stellen ist nun auch das Gegenbild, der Dämon der Liebe getreten. Der aber entsteht, wenn das, was sonst gottgewollt im Menschen wirkt, durch das menschliche Denken in Anspruch genommen wird, durch die Intellektualität abge-rissen wird von der Geistigkeit. Was in der Sexualität ursprünglich lebt, ist
    durch-drungen von der geistigen Liebe. Aber die Menschheit kann herunterfallen von die-ser
    Durchgeistigung der Liebe. Und sie fällt am leichtesten herunter in dem intellek-tualistischen
    Zeitalter.GA 225.181f

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  8. Danke Kees, für die Auswahl an Zitaten zum Thema ...

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  9. Es bedarf keinerlei Meditations-Schnick-Schnack, um diese Zusammenhänge von der ganz realen geistigen Perspektive aus zu betrachten:

    Man stelle sich vor, man wäre als ungeborene Seele mit Impulsen und Aufgaben auf der Suche nach einem Elternpaar unt trifft auf solche Auseinandersetzungen...

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  10. Allerdings nicht bei Martins: Steiner hielt Freud und seine biologistische Entwicklungstheorie verantwortlich für die Sexualisierung („Sexualismus“) der frühen Kindheit (GA 253). Menschenkundig betrachtet gehört die Sexualsphäre zum Gliedmaßensystem d.h. zur „sympatischen“ Strömung (GA 293). Und „der Mensch trägt das entgegengesetzte Geschlecht als Ätherkörper in sich“ (GA 93a).

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