Alles über Gott.

Ich kam auf das Thema durch Peter Sloterdijks (für mich) neues Buch "Die schrecklichen Kinder der Neuzeit" Hier habe ich bei Kindle ein Zitat hinterlegt, das Sloterdijks sarkastische Definition Gottes zum Ausdruck bringt.

Kommentare

  1. Na gut ihr Ungläubigen!
    Ich muss gestehen, dass ich auch atheist war, aber nur solange, bis ich merkte, dass ich Gott bin!

    Also Schluss mit derlei Respektlosigkeiten! Das ist eine göttliche Anordnung!

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    1. Über Vorstellungen und Bildern von Gott kann man satirisch herziehen- natürlich. Der bildlose Gott in der Tiefe hat damit überhaupt nichts zu tun. Das ist nur wie über Kneipengeschnatter her zu ziehen- lustig besonders dann, wenn manche Leute ihre Gottesbilder eben daraus basteln und redlich empört sind.

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    2. Was siehst Du denn als bildlosen Gott in Dir? Ein helles oder ein dunkles Nichts?

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    3. Das ist ja schon wieder ein Bild- eine Vorstellung. Diesmal manichäischer Art.

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    4. Nein, ist es nicht, es wäre eine Wahrnehmung. Aber wahrscheinlich bist dann Du ja "blind" im Sinne dessen was Steiner sagt in den Leitsätzen: "Im Denken sehend werden..." . Und wenn man entsprechende Erlebnisse hat im Sinne von "Der bildlose Gott in der Tiefe", dann wird man da auch etwas wahrnehmen, nämlich Nichts und man dennoch erlebt, dass da was ist. Man kann "vor allem", also vor dem Denken, vor den Worten... wach sein und dann sehen, z.B. wie ich meinen nächsten Gedanken forme und dabei bin, wie ich ihn forme und gestalte... ALSO VOR allem und währenddessen.

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    5. Es ist schon richtig, nur Gott darf alles. Das Menschlein darf gar nichts, so wie jeder Ochse eben...nur glauben, was ihm als "Wahrheit" und "Wissen" vorgesetzt wird.

      Es darf sich nicht mal jeder ein sein eigenes Bild von Gott machen. Eigentlich unglaublich, nicht wahr? Um ehrlich zu sein, dass ist das Einzige, was wirklich empörend ist.

      Was ja eigentlich aber auch wieder logisch ist. Weil es ja die Folge der Tatsache ist, dass es Gott gar nicht gibt, daher das Bild nur ein Phantasiegespinst sein kann.

      Ausser natürlich, wie schon erwähnt mich selbst, was natürlich von der Allgemeinheit noch nicht erkannt und anerkannt wurde.
      Mein eigenes Bild ist aber frei, jedem gönne ich es gerne!


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    6. Ja, Rudolf, ich neige ja nicht dazu jemandem hinterherzulaufen, aber wärest Du so nett und könntest mir mit einer Vorstellung aushelfen, ich würde mich gern an etwas festhalten wollen.

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    7. Rudolf ist vielleicht davongelaufen :-), aber ich hätte eine Idee: ein Kaffeehäferl (hochdeutsch-eine große Tasse), drinnen ein Cappuccino, draußen ein Henkel zum Anhalten.
      Es gibt ja nichts, was sich nicht aus der Einheit enfaltet hätte.

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    8. Du meinst als tatsächlich, ich sollte es mal mit einem Häferl versuchen? Klingt irgendwie einleuchtend, merkwürdigerweise, hätte ich nicht gedacht, aber, ich teste es mal an, vielen Dank für Deine Unterstützung. Das mit der Einheit hat mir eingeleuchtet!

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    9. .. bei so einer Erleuchtung, könnte ich es auch mal mit einem Bier probieren.

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    10. Hallo manroe,

      Wie meinst du das? Meine Vorstellung von Gott, oder seine eigene, also wie er sich selbst den Menschen vorstellt?
      Gesetztnfalls, dass da doch ein Unterschied wäre? ;-)

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    11. Hi liebe Friederike!
      Du, ich bin auch potentiell Gott/ Göttin, aber zwischen Potenz und Akt gibt es einen philosophischen Unterschied. Oder so. ;-)
      Ich bin ja demutsvoll, aber zum Glück ist Gottes Gnade ja groß.
      Ich darf nicht trinken, ich bin im Dienst.

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    12. Hi Kerstin

      Es ist vollkommen egal, was du dir in "deine Tasse" tust, Cappuccino, Bier oder Vorstellungen.

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    13. Hallo Rudolf,

      "Meine Vorstellung von Gott, oder seine eigene, also wie er sich selbst den Menschen vorstellt?"

      Wo habe ich das gesagt?? Ich kenne es nur als Frage von Michael, ganz unten hier in diesem Beitrag.

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    14. Zum Wohl! Nun habe ich mir ein Glas Wein eingeschenkt. Bin auch nicht mehr so überstreng, so im Glauben, heilig sein zu müssen. Ein guter Mensch will Gutes für alle, und ich versuche das Leben nun ein wenig geniessen zu können. Schliesslich ist doch alles ein Geschenk.

      Deshalb freu ich mich auch schon seit Tagen an den neuen Comics, die sind wieder super geworden.

      Das mit den Vorstellungen ist schon so eine Sache. In jüngeren Jahren dachte ich, das muss alles so fest und klar sein, das Weltgebäude, der Aufbau. Ist es aber überhaupt nicht: genau so, wie wir es machen ist es. Und ich komme mir auch vor als sei der eigene Horizont sehr viel weiter geworden, auch dadurch dass hier so viele Menschen reinklicken. Danke dafür!

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  2. Hallo Manroe,

    du lädst immer wieder zum Spaßen ein - das klingt ja wie in der Kneipe: was hätten Sie denn gern, ein helles Bier oder ein dunkles?

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    1. Mag ja sein, dass Du das spassig findest, Friederike, aber dann macht es halt eine Aussage über Dich, siehe oben. Dir weiterhin viel Spass in Deiner Eckkneipe, und üb noch schön, dann wirds vielleicht auch mal was bei Dir :-)

      Spassig finde ich mittlerweile viel mehr diese so schlauen und belesenen Kommentare von euch Unerfahrenen und Scheinwissenden. Nein, nicht spassig, es hat dann doch eher was von bedauernswert im Hinblick darauf, wie euer schläuelndes Scheinwissen sich erhebt und lächerlich macht, was euch ganz offensichtlich nicht zugänglich ist.

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  3. Lieber Manroe, bei mir wird nichts mehr, da ist Hopfen und Malz verloren!

    Ich kann auch nicht mehr üben, weil ich in keine Kneipen gehe. Ich trinke keinen Alkohol, liebe aber Cappuccino - schööönnnn hell!

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    1. Ich glaube ja, unser Denken ist und bleibt irgendwie immer und das auch kausal...allerdings komme ich zuweilen an eine Grenze (eben auch mit den Vor-Stellungen) und diese Grenzerfahrung geht dann über in ein 'Nichts' oder in eine Stille, lebendige Stille :-) aber nicht eine Art Stille-stillstand, sondern mehr um sich dann wieder gestärkt aber auch vor-sichtig ins Denken und Schöpfen und Handeln zu stürzen bzw. um am Leben teilzunehmen...sehr facettenreich irgendwie ;-)

      naja, schon auch ne Binse ;-)

      lg

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    2. Ok, einverstanden!

      Hab's inzwischen auch schon nachgegoogelt: Grasartige Pflanze, Vertreter der Gattung Juncus der Binsengewächse

      hm, ein ganzes Gewächs also.....


      m ein ganzes Gewächs, nicht nur um ne Binse

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    3. Hallo Valentin,

      ...und selbst in die "lebendige-Stille" vermag man noch einzutauchen ...

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    4. .. mit nem kleinen Hellen zum Anhalten

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  4. Die eine Frage ist, wie du dir Gott vorstellst; die andere, wie Gott sich dich als Menschen vorstellt.

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    1. ...also ich stelle mir ihn überhaupt nicht vor und ER, also "Gott", ich denke mal wenn überhaupt, dann sieht er mich und zwar so wie und was ich/es wahrlich bin, ER nimmt mich wahr, im wahrsten Sinne dieses Wörtchens, so "stelle ich mir das vor" :-) Wie sollte ich sagen, wie ER mich als Mensch sieht? Das mögen diejenigen sagen, die da meinen selbst "Gott" zu sein, weil sie nicht zu unterscheiden vermögen zwischen Gott und göttlich. ---- Man müsste neue Seins-Begriffe bilden, um das zu versuchen zu beschreiben, auf alle Fälle wären es keine Benennungen wie "so und so ist es, sondern eher Beschreibungen, mit denen man nie fertig wird.

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