Hilfskonvoi


Kommentare

  1. Natürlich wusste Rudolf Steiner als "Eingeweihter" von all den "Segnungen", welche bereits 1919 durch den Kommunismus geplant waren oder in dessen ureigenster Wesensverfassung liegen mussten.

    Aber was soll denn nur die Assoziation Putin und Kommunismus?

    Putin ist nun wirklich kein Kommunist, genausowenig wie er ein "Rechter" oder Nationalist ist!!!

    Er ist in erster Linie Russe. Ein charismatischer Politiker, der Seine Direktiven nicht aus Washington, London oder Paris empfängt, für den sein Volk und das was er für dieses zu tun gedenkt, oder von mir aus auch nur vorgibt tun zu wollen und mit dem er sich verbunden fühlt, mehr zählt als die Kuscherei vor anderen Grossmächten. Ganz im Gegensatz zu den EU-Lakaien.

    Mag sein, dass ihn seine erklärte Abkehr von den angelsächsischen Weltherrschaftsbestrebungen zu einer Art speziell russischem Nationalismus führt. Dieser ist dann auch nicht als "rechts" anzusehen, sondern eben nur als Gegenstück, als Folge, als Anpassung, d.h. als spezifisch russisches Pendant zu den westlichen Hegemonie-Bestrebungen zu werten.

    Ich hoffe, dass wir zu solchen Schlüssen, die wahrlich keine gedanklichen Meisterleistungen darstellen, in unseren Kreisen hier noch fähig sind.

    Und nur weil gewisse "rechte" Kreise, oder solche die als derartig hingestellt werden, Putin schätzen, bedeutet dies noch lange nicht, dass er selbst eine "Rechter" ist, oder ihr übriges "rechtes" Gedankengut unterstützt und als Richtschnur für seine Politik verwendet.

    Ganz klar, es gibt "Rechte" für die Putin ein Freund ist. Aber daraus zu schliessen, die "Rechten" seien auch Putins Freunde, oder ganz allgemein formuliert, die Auffassung, dass die Freunde unserer Feinde, allein deswegen, zwangsläufig auch unsere Feinde zu sein haben, entsprigt wohl einer reichlich undifferenzierten Betrachtungsweise, von der ich dachte, dass sie in diesem Forum überwunden wäre.

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    1. Gut, nennen wir den Putinismus nicht rechts oder kommunistisch, nennen wir ihn einfach totalitär. Immerhin liegt Russland -http://de.ria.ru/politics/20130130/265425694.html -, was die Pressefreiheit betrifft, immerhin noch vor Nordkorea. Aber nur ganz knapp, und sich stetig verschlechternd. Aber ich weiß, die NWO- Gläubigen schätzen Presse- und Meinungsfreiheit nicht besonders und behaupten, die west- europäische Presse sei ferngesteuert und gleichgeschaltet. Offenbar liegt da ein völliger Verlust des Realitätssinns vor, der sie dann das Loblied der russischen Plutokratie und des Totalitarismus singen lässt.

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    2. Ja Herr Eggert,

      teilweise gebe ich Ihnen Recht.

      Die "NWO-Gläubigen" behaupten sehr wohl, die westliche Presse sei gleichgeschaltet.

      Aber ich widerspreche bezüglich Ihrer Behauptung, sie würden allesamt die Pressefreiheit nicht besonders schätzen.

      Ich für meinen Teil bin überzeugt, dass wenn der "ethisch-moralische Überbau" in unserem System wirklich so wäre, wie er es vorgibt zu sein, bzw. alles wirklich so wäre wie es zu sein scheint, wir im Paradies leben würden. Da würde es mir auch nicht mehr einfallen, positive Seiten an anderen Systemen zu beleuchten, wäre ja nicht mehr nötig!

      Ich kann es leider nicht mehr zitieren, aber es gab mal eine Untersuchung mit Umfragen in ca. 180 Staaten der Erde, bezüglich des Wissens der Normalbürger über das Ausland, d.h. jeweils den "Rest der Welt". Hier rangierten die USA an vorletzter Stelle, noch knapp vor Nordkorea!

      ;-)

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  2. "...sondern eben nur als Gegenstück, als Folge, als Anpassung, d.h. als spezifisch russisches Pendant zu den westlichen Hegemonie-Bestrebungen zu werten."

    Das ist der entscheidende Satz, ja die entscheidende Erkenntnis, würde man einfach NUR hinschauen und denken, be-denken, was man sieht. Putin hat bislang immer nur reagiert. Man möge sich einfach nur mal die NATO-Wand anschauen, die sich da gen Russland drängt, einfach nur hinschauen, dann hätte man den Beweis. Ich traue mich nicht, mir auszumalen, wie die USA bei ähnlichen Verhältnissen reagieren würden.

    Das sind zunächst einmal wirkliche, ins Auge springende Fakten. Will man nun vergleichen oder (be)urteilen ob ein sogenannter Putinismus oder ein Obamaismus die bessere Wahl sei, oder unsere uns selbst verachtende EU, dann kommen wir aber in andere Bereiche hinein, die man gesondert zu betrachten hat, die ganze Menschheit arbeitet sicherlich an ihren spezifischen Problemen.

    Aber einen Putin so derart zu verfolgen und zu verunglimpfen wie das zur Zeit durch so einige geschieht, ist nicht nur beschämend und dämlich, sondern geradezu gefährlich, DAS ist gefährlich und NICHT Putin!!!
    Ich brauche mir nur diese hirnlose Sanktionsspirale anzuschauen, das ist eine Ausgeburt von pubertierenden Schwachköpfen.

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    1. Traurig, wenn ideologische Einstellung zur Blindheit führt. Zu behauptet P. würde nur reagieren
      heisst nicht wahrhaben zu wollen was er repräsentiert.

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    2. Ich glaube mittlerweile: Putin versteht leider nur die Macht und Machosprache. Niemand hat ihn eigentlich bedroht, der Handel der Völker erblühte doch gerade.

      ER hingegen sprach schon früher vom sogen. "Neurussland", wozu der heute umkämpfte Korridor der Ostukraine und der Krim gehört. Er hält es für einen Fehler der Geschichte, wie er einmal in einem Interview sagte, dass Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts dieses Gebiet wieder an die Ukraine zurück gegeben wurde. Die Baltikum-Staaten und Polen haben das alles wahrgenommen und zu Recht Angst vor diesem Mann. Was kommt als Nächstes?

      Man darf nicht vergessen: Putin lebt aus der KGB-Mentalität (und er war plötzlich arbeitslos geworden) sowie aus einer alten Großmacht-Denke, auch im Inland, seine Lager in Sibirien sind wieder voll - die Pressefreiheit wurde abgeschafft und Schwule und Lesben werden offen diskriminiert.

      Nein, er kann froh sein wenn Merkel und Co überhaupt noch mit ihm telefonieren, was bestimmt sehr viel Überwindung kostet...

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    3. Ich finde, man sollte das schon etwas differenzierter betrachten, und nicht in die alte "West-Ost Denke" zurückfallen, wo es klar war, wer die Guten und wer die Bösen waren.

      Stellt Euch doch mal vor, Putin hätte in Mexiko eine russlandfreundliche Regierung finanziert und installiert und mit Waffen beliefert oder würde vor Alaskas Küste Marine-Manöver durchführen.
      Meint ihr denn nicht, dass die USA sich dann auch bedroht fühlen würden?

      Man darf ausserdem nicht ausser Acht lassen, dass in der Ostukraine, so wie auch auf der Krim mehrheitlich Volksrussen leben. Kann man denn diesen Russen verübeln, wenn sie nichts mit einer illegitimen durch Umsturz (und ausländische Unterstützung) an die Macht gekommenen ukrainischen Regierung zu tun haben wollen?

      Vorischt!
      Hier geht es nicht um Demokratie und die "bösen Russen". Hier geht es eindeutig um die Ausweitung des US-amerikanischen Einflussbereiches, wirtschaftlich wie politisch!

      Wir sollen all die dämlichen Propagandalügen der USA glauben, die seit genau 100 Jahren nichts anderes tun, als die europäischen Völker gegeneinander auszuspielen?
      Esrt hatte Putin das Passagierflugzeug abgeschossen, dann doch wieder nicht. Dann stand er mit Truppen auf ukrainischen Boden, dann doch wieder nicht. Dann waren im Hilfskonvoi Waffen versteckt, dann doch wieder nicht.
      Merkt denn niemand wie absurd die vielen Propagandalügen des Westens sind? Steter Tropfen höhlt den Stein, irgendwann wird sich die neue Mär vom bösen Russen wohl wieder in unseren Gehirnen festsetzen. Und damit ...heureka....auch die Rechtfertigung eines Krieges!

      Dann haben die USA wieder erreicht was sie wollten, ein starkes Europa ausgeschaltet, ein starkes Russland verhindert, ihren eigenen wirtschaftlichen und politischen Einflussbereich wieder mal vergrössert...auf unserem Rücken natürlich, aber wen juckt das schon?
      Ist es wirklich das, was wir wollen und brauchen?

      Na dann, lasst und kriecherisch niederknien vor dem Lügenmeister der letzten 100 Jahre....denn der ist ja Gott sei Dank nun mal ganz bestimmt nicht Russland!

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    4. Naja, die bösen Amis sind ja genauso von gestern, will sagen - das weiß man doch alles. Hier geht es nicht um Vergleiche, sondern um eine weitere Unmenschlichkeit, einer weiteren Tragödie auf dieser Welt. Eigentlich ist alles ganz simpel: Menschen wollen leben und wenn sie leben wollen müssen sie Handel betreiben und ihren Acker bestellen - Kunst, Wissenschaft und Religion kommen hinzu usw... Da der Mensch aber anscheinend mehr von Misstrauen und Extremen besetzt ist, kommt er eben nur langsam voran und meist nur über Leid ...

      Aber hinschauen und das Leid benennen sollte man unbedingt und zwar auf und von allen Seiten!

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    5. Ja genau, die Dinge von allen Seiten aus betrachten, das wäre wohl die Lösung.
      Aber wer tut das schon?

      Feindsender hören? Das Verbot besteht heute nicht juristisch, wie in der Nazizeit, wohl aber PC-verordnet, und in der Folge in unseren Hirnen unbewusst wirksam, so sehr wir uns auch dagegen wehren.

      Feindsender? Feind-Internetseiten? Ja es gibt sie. In deutscher Sprache sogar, aus Russland, Syrien, Iran und sogar Abchasien, aber wer liest sie schon?
      Wäre auch sinnlos, sind alles böse Schurkenstaaten, also alles erstunken und erlogen. Und ausserdem kann ja gar nicht sein, was nicht sein darf.

      Klar, die USA sind vermutlich böse, aber sicher noch viel viel böser sind unsere lieben europäischen Politiker, die sich der US-Politik blind unterwerfen und diese irrationale Kriegshetze gegen Russland blind mittragen und sich auch bedingungslos ihrer idiotischen Propaganda und Mediengleichschaltung unterordnen. Eine gewaltige Steigerung noch des Bösen, auf dem Rücken ihrer Völker für deren Interessen sie sich eigentlich gemäss Wählerauftrag einsetzen müssten.

      Krieg findet dann statt, wenn dir deine Regierung sagt, wer dein Feind ist!
      Revolution findet dann statt, wenn du erkennst, wer dein wirklicher Feind ist!

      Vermutlich wird es langsam Zeit für Letzteres!

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    6. Die deutsche Regierung macht das schon ganz gut, wenn auch nicht perfekt, sie reden immerhin mit den Verantwortlichen - auch mit den USA. Klar herrscht hier auch eine historische und wirtsch.Verbindung zu den USA, so dass es zu oft zur Zurückhaltung kommt, aber auch hier gibt es ein Lernprozess (seit dem Irakkrieg).

      Revolutionär wäre für mich das Gespräch und die Kunst u.a.

      Ansonsten muss man bei Menschen und Regierungen generell IMMER mit allem rechnen. Schau mal ins Detail, da findest du in jedem Land, in jedem Volk und in jedem Menschen und in dir selbst, Extreme und Extremposition. Diese werden oft dominant vertreten und somit populär. Die Stillen und/oder Klugen und Kreativen im Lande können und wollen meist nicht gehört werden, sie agieren anders, aber vielleicht nicht wirkungslos, dauert wohl länger.
      Leute wie Beuys oder Willy Brandt waren für mich - u.a. - allerdings Ausnahmen ;-))

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  3. Aus "Der Anstalt" ein kleines Filmchen, das unsere ach so "freie" Presse mal ins Licht setzt.

    https://www.youtube.com/watch?v=VvTWo5ZGcNA

    "die west- europäische Presse sei ferngesteuert und gleichgeschaltet. Offenbar liegt da ein völliger Verlust des Realitätssinns vor,...." --- häähhh ---

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  4. Ich finde man hat viel zu Problemlösungen und allem Möglichen von Putin gehört. Wie wäre es mit ein paar Vorschlägen die darauf ansetzen dass sich Russland mehr als ein Teil von Europa, oder einer Staatengemeinschaft fühlt? Sie scheinen irgendwie sehr am Gefühl der Isolierung zu leiden. Anstatt wie die einstmals befreiten Länder Polen, Tschechei usw sich an der Freiheit eben zu freuen, scheinen die Russen jetzt an irgendwelche Komplexen zu leiden. Das ist doch das eigentliche Problem, denn in Wahrheit geht es auch ihnen besser als vorher.
    Also: was tun, das friedlich ist? Nochmehr ausgrenzen, oder mehr Gemeinschaftsgefühl bringen, und wie?

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    1. Ja Kerstin,

      Es wird nur so sein, dass heute die Freiheit vermutlich nicht mehr von uns, also vom Westen ausgeht und die Russen daher Berührungsängste haben und kalte Füsse bekommen.

      Vermutlich sind die Rollen heute vertauscht, der Westen baut gerade an der ukrainisch russischen Grenze eine neue Mauer, einen "antirussischen Schutzwall", so wie einst die DDR den antiwestlichen.

      Wunderts einen da, dass die Russen dieser "neuen Freiheit" nicht ganz trauen?

      Aber du hast Recht....es wäre für Europa der beste Glücksgriff überhaupt, auch die Russen als Freunde in einem starken Europa zu haben.
      Aber gerade das wollen die Amis ja verhindern, weisst ja....divide et impera... neuer Mauerbau....die uralte Strategie auf dem Weg zu imperialer Weltherrschaft.

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    2. Du, im Wiki steht dass dein supergscheiterles Zitat entweder Macciavelli oder auch Ludwig XVI zugeschrieben wird. Welchen von deinen Lateinern hast du nun gelesen?
      Nun Wall hin, Wall her, ich bin 100% sicher dass es voll nach dem Geschmack von Obama wäre wenn die Russen da geschmeidiger wären. Und das Gegenzitat muss natürlich von Elisabeth II kommen: Balance of Power für mehr Demokratie und Brüderlichkeit.

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  5. Hallo Kerstin,

    mir war eigentlich egal vom wem das Zitat wirklich stammt. Fakt ist ja, dass bereits die alten Römer nach diesem Prinzip vorgingen, genauso wie das heutige Imperium, die USA, danach vorgeht!

    Und selbstverständlich wäre es nach dem Geschmack von Obama, wenn sich die ganze Welt ihm unterordnen würde. Die Frage ist nur, wollen wir das auch, bzw. bedeutet das wirklich einen Fortschritt, d.h. etwas Anzustrebendes und Positives für die Menschheit?

    Nur weil unter Zuhilfenahme der albernen Wurzelrassentheorie oder irgendwelcher abstruser kosmischer Gesetzmäßigkeiten und/oder Prophezeiungen begründet und gerechtfertigt wird, dass in diesem Zeitalter die englischhsprachigen Völker den Ton angeben müssen, heisst das noch lange nicht, das dies auch wirklich richtig ist.

    Die Absurdität des Buches Dzyan oder irgendwelcher abstruser alttibetischer "Überlieferungen", von Blavatsky und Steiner so einfach und kritiklos für bare Münze gehalten und in ihr Weltbild übernommen, soll mir da erst jemand mal widerlegen!
    Ich finde es jedenfalls pervers, allen noch so widerwärtigen heutigen Nonsens (vor allem Kriege usw...) der Erreichung dieser "Gesetzmäßigkeiten" unterzuordnen und so jedes noch so perfide Verbrechen an der Menschheit hinzunehmen, wenn icht gar zu rechtfertigen!

    Ich habe da so meine persönlichen Zweifel...;-)

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    1. "Und selbstverständlich wäre es nach dem Geschmack von Obama, wenn sich die ganze Welt ihm unterordnen würde."
      Das empfinde ich als Unsinn. Die gesamte Politik Obamas zeigt doch sein internationales Verständnis von Demokratie. Soll heissen, gewünscht von ihm ist doch immer gewesen, gleichwertige soweit möglich demokratische Staaten, und dass eine Führungsmacht weniger notwendig sein soll.

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