Zeit als gedankliches Konstrukt - ein Gespräch mit Rupert Spira (engl.)

Es hat etwas von sokratischen Lehrgesprächen, wobei das verzweifelte Bemühtsein um Verständnis seiner Gesprächsteilnehmer oft mit Händen zu greifen ist. Spira führt in diesem wie in vielen anderen Videos bei YouTube brillant bis an den Punkt, an dem die Präsenz in diesem Verstehen aufgerufen wird, den Schritt zur Selbstgewahrwerdung zu machen. Die Videos sind reale Meditationen bis an die spirituelle Ich-bin-Erfahrung heran. Spira lebt das faktisch, als ganz bodenständiger, offener und integrer Mann, vor. Aber nebenbei kann er im Querschnitt seiner Filme - hier sein Channel mit der von ihm selbst frei geschalteten Fülle seiner Videos - oft gut unterhalten, da er sich auf Anekdoten ebenfalls versteht. Auch die Prise Humor fehlt nicht. Hätten wir mal solche Anthroposophen!

Kommentare

  1. Lieber Michael,

    wenn Du den Spira so gut findest, ich übrigens auch, warum beginnst Du dann hier nicht mal sokratische Gespräche, bzw. lässt es zu, förderst es, den Beginn, um den es geht mit uns Menschen, nämlich uns direkt, so innigst als möglich miteinander aus-zu-tauschen, ins Gespräch zu kommen, wirklich i n s Gespräch, statt immer nur zu verweisen auf irgendwelche Autoritäten und entsprechende Beschreibungen von "Objekten" die an gänzlich anderen Orten aufzusuchen wären, statt ganz direkt hier. Man muss sich aufeinander einlassen, man muss sich gegenseitig reinlassen, dann gibt es auch die Anthropsophen, nach denen du Dich sehnst. Denn das Gute, wie wir grad gehört haben, ist ganz nah, direkt in einem Punkt, der eine Unendlichkeit repräsentiert.

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    1. Lieber Manfred, ich bin, ehrlich gesagt, ganz zufrieden damit, hier und da in meinen Posts Hinweise zu geben. Ich selbst habe nicht vor, mich als Moderator intensiver einzubringen als ich es jetzt tue, will nichts erreichen und sehne mich auch nach nichts und niemand. Manchmal, wenn es sich ergibt, freue ich mich über einen konstruktiven Dialog oder über einen Kommentar, der weitaus tiefsinniger ist als das, was ich selbst zu produzieren in der Lage bin.

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    2. na denn ... :-)
      Aber vielleicht liesse sich das "Ganze" ja ein wenig tendenziell in eine solche Richtung lenken -- ?
      Zufriedenheit ist natürlich was feines :-)

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  2. Mein englisch ist ja nicht das beste, aber soweit ich das/ihn verstehe, spricht er prinzipiell immer von und aus dem "gleichen", nämlich zu vermitteln, wie man die Gegenwart findet UND, es ist eigentlich völlig simpel und einfach und man bekommt einen elementar anderen Zugang zur wirklichen Realität, wenn man Geisteswissenschaft mal nicht so unglaublich abgehoben darstellt und geradezu erleben will, je komplizierter desto besser scheint es zu sein, hat es sein zu müssen, hat es zu sein --- NEIN, Irrtum!!

    Wir müssen zuallersrst diesen einfachsten und simpelsten aller "Punkte" finden und begreifen und von ihm aus in die Welt schauen, dann erst wird man begreifen und durchschauen diese ganzen unnötigen und komplizierten Umwege in und durch die Kompliziertheit, hinter der wir vermuten, dass es sich dort befindet, was wir suchen....

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  3. Z.B. dieses Video hier, ein Startsituation für jede Begebenheit - und sein Krawatte ist so schön :-)



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