Die Rosenkreuzer und das Sich- Verschenken


Michael Eggert:

Der Mensch steht an Gottes Statt, wenn er sich restlos verschenkt- wenn er sich etwas widmet, einer Sache, einer Angelegenheit. Oder dem Schweigen, das in sich die Ohren öffnet. Der fokussierte Mensch widmet sich dem Rücklauf der Aufmerksamkeit zu, einer sich ins Unendliche (und dennoch nie ins Unbestimmte) öffnenden Sphäre. Hier wird das Ich zum Brückenbauer. Es verfolgt seine Aufmerksamkeit, und folgt deren Spur bis ins Formlose hinein.

Der Mensch steht an Gottes Statt, wenn er sich restlos verschenkt- wenn er sich tätig an den Bedürfnissen der Anderen orientiert, wenn er ihnen nachgeht, wenn er sie versteht. Im Verstehen wird sich der göttliche Wille in ihm so offenbaren, wie er sich in der Ideologie versteckt. Jedes einzelne Verstehen, wenn es statt findet, impft dem Leib der Erde den göttlichen Willen ein. In allem Verstehen Ist Er.

Der Mensch steht an Gottes Statt, wenn er sich verschenkt. Bestehe das Nichts.
"Der König sitzt an Gottes Statt." ( Deutsches Sprichwort)

"Der mittelalterliche Rosenkreuzer nahm selber in seinem Laboratorium diese Prozesse vor. Und dann entdeckte er, daß, wenn er einen Salzbildungsprozeß vornahm, in ihm selber solche reinen, läuternden Gedanken aufstiegen. Bei einem Auflösungsprozeß fühlte er sich angeregt zur Liebe, wurde er von der göttlichen Liebe durchdrungen, im Verbrennungsprozeß fühlte er sich entfacht zum Opferdienst, dazu gedrängt, sich auf dem Altar der Welt zu opfern.“ ( Rudolf Steiner, GA 130.72)

Kommentare

  1. „Der Mensch steht an Gottes Statt, wenn er sich restlos verschenkt.“

    Ist es also das Wesen Gottes, sich zu verschenken? Eine mögliche Beantwortung bedarf einer weiteren Auffächerung der Frage.

    Wie ist es, so wesentliches sich ereignet? Wie ist das Wesen des Schenkens? Jeder kennt diesen Sprachgebrauch: Das ist ein gutwilliges Wesen – Das ist ein böswilliges Wesen. Das wirf ein Licht darauf: „Das“ Wesen selbst, es kann sowohl gutwillig als auch böswillig sich darleben.

    Ist es also das Wesen des Wesens, beides sein zu können? Gutwillig ist? Für anderes vorsätzlich nützlich sein zu wollen. Böswillig ist? Für Anderes vorsätzlich schädigend sein zu wollen.

    Wesentliches ereignet sich also, indem für anderes eine Handlung getätigt wird. Mithin das Wesen des Wesens ist es, sich ausschenkend, für anderes tätig sein zu wollen.

    Es kann auffallen: Die Abfolge – gutwillig – böswillig. Diese Abfolge kann in Jemandem zu so einer Empfindungsvorstellung sich ausformen, das so Jemand die Gutwilligkeit stets als Voraussetzung dafür sieht, das es zudem auch die Böswilligkeit geben kann. Genauer: Im Anfang ist allein ein guter Wille.

    Im Sprachgebrauch wird so ein Anfang, von so manchen, auch mit dem Wort Gott benannt. Zusammengefasst: Gott ist gut.

    Aber: Im Anfang ist Gott das alleinige, sich ausschenkende Wesen. Und wie bereits gesagt: Das Wesen des alleinigen Wesens ist es, Gut - und Böswilliges auszuschenken.

    Da dem so ist und ich das Wesen des Wesens dabei erkenne, indem ich seine Geschenke auch auspacke, würge ich den Text jetzt einfach mal ab. Wie? Freiwillig.

    Stimme: „Wie b öööö s e, b öö ö “

    ~ B.

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  2. Teil I

    "Da dem so ist und ich das Wesen des Wesens dabei erkenne, indem ich seine Geschenke auch auspacke, würge ich den Text jetzt einfach mal ab. Wie? Freiwillig.

    Stimme: „Wie b öööö s e, b öö ö “ "

    Die Texte aufgreifend und fortfahrend:
    Burghardt Schildt regt an, Gott als der Uranfang des Guten zu denken, die Schaffung der Erde des Menschen als eine Teilung Gottes, das Böse, der "Teufel" entsteht, die Dualität mit der die Scholastik rang, das Mittelalter. Steiner will mit "Geheimwissenschaft im Umriss", den Menschen wissenschaftlich das Geistige, die Entwicklung der Menschheit erklären. In unserer Zeit wäre der Titel "Das Geistige im Lichte Wissenschaftlichen Denkens" unverfänglicher, klarer, als zu Zeiten Steiners, führt hin zum Versuch, Ansatz oder Gelingen wissenschaftlicher Bemühungen von Herrn Clement. Das Christentum in Bewegung, die Rosenkreuzer als Beginn des wissenschaftlichen Experimentes mit innerem Erleben, wie Steiner es beschreibt.
    Die Katholische Kirche verharrt in der alten Dualität, Papst Franziskus erhebt den Begriff des "Teufel" zu ganz neuem Leben dieser Tage:

    "Franziskus unterstrich, dass das Leben in Gott verteidigt werden müsse: „Man muss kämpfen, um es voranzubringen“. Daher bedürfe es der Kraft und des Mutes, um zu widerstehen und zu verkündigen. Um im geistlichen Leben voranzugehen, „muss man kämpfen. Das ist kein einfacher Zusammenstoß, nein, das ist ein ständiger Kampf“. Der Papst erläuterte, dass es drei Feinde des christlichen Lebens gebe: „den Teufel, die Welt und das Fleisch“, das heißt: „unsere Leidenschaften, die die Wunden der Erbsünde sind“. Gewiss sei es so, dass das von Jesus geschenkte Heil unentgeltlich sei. Doch der Christ werde dazu aufgerufen, es zu verteidigen:
    „Wovor muss ich mich verteidigen? ‚Die Rüstung Gottes anlegen’, sagt Paulus (V. 13), das heißt: das, was von Gott ist, verteidigt uns, um den Nachstellungen und listigen Anschlägen des Teufels zu widerstehen. Ist das klar? Klar. Es ist unmöglich, an ein geistliches Leben, an ein christliches Leben zu denken, ohne den Versuchungen zu widerstehen, ohne gegen den Teufel zu kämpfen, ohne diese Rüstung Gottes anzulegen, die uns Kraft gibt und uns verteidigt“."

    http://kath.net/news/48099

    Das Kriegerische im Islam, im Christentum lebt (schmerzhaft) fort. Dank des Beitrags von Ingrid, entspann sich ein Diskurs. Ich habe einem Sohne den Beitrag von Ingrid und die Kommentare zum Lesen geschickt. Als ausgebildeter Wissenschaftler, der in diesen Tagen seine Doktorarbeit in Hochfrequenztechnik beendete, konnte er mit den "Getreideversuchen" nichts anfangen, es sei unwissenschaftliches Denken. Also fällt Steiner aus der Wissenschaft heraus, sein Werk. Herr Clement "versucht" sich wissenschaftlich mit Steiners Werk (wobei ich nicht weiß, welche Rolle die Vorträge spielen), ob das gesamte Denken wissenschaftlich stand hält?!

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    1. Teil II

      Ist es an der Zeit - durch Burghardt Schildt angeregt - im Denken des Christentums, sogar bei Steiner (Ahriman und Luzifer) voranzuschreiten, um im Menschen die alten Bilder zu ver-töchtern-söhnen und so die schlimmen Götter des alten Testamentes aufzulösen, samt "Teufel" (das Böse). Herr Clement wies im anderen thread zu recht darauf hin, "Gott" ist nicht gleich "Gott". Welchen Gott meint Franziskus, welchen Gott meinen die Mormonen. Sind wir also "Spione" (Anspielung Vorwürfe von Anthroposophen an Herrn Clement) unseres eigenen Selbst. Mir half vor Wochen ein Hinweis Steiners, der Faust ist als Dramatik des Iches zu verstehen. Sind die Mysteriendramen Steiners als Dramatik des Iches zu verstehe?! Die Gefahr ist, sich in der Wucht der Spielszenen, Figuren zu verlieren. Für mich gewann Luzifer und Ahrimann in den Mysteriendramen immer eine geschwisterliche Nuance, welche in den Einweihungsstätten unter der Erde zu recht ihre Ansprüche geltend machten, um den Menschen nicht zu früh frei zu geben, damit nicht Illusion einkehre......
      Wie ich den Denkansatz von Herrn Schildt sehe, finden wir den Gott in uns erst, wenn gut und böse in ihrem Sinn erkannt (und verarbeitet) sind. Am Ende steht der Satz von Christus, "wisst ihr nicht, daß ihr Götter seid". Wenn Steiner davor warnte, das christliche Symbol nicht vor der Geschlechtsreife zu zeigen, so soll-t-en die Väter ihre Töchter nicht um das Symbol tanzen lassen, um so das Sexuelle anzubinden. Beides ist problematisch. Es kommt nun auf die "Mütter" an, die Väter (stellvertretend "Franziskus") halten am Alten fest. Der Dalai Lama erkannte die geistige Situation, spricht mit ganz neuen Tönen, welche dem rosenkreuzerischen Bemühen verwandt sind......... .

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    2. Lieber Ernst,

      danke für Deine Gedanken.

      Zu Deinem Sohn:
      »Als ausgebildeter Wissenschaftler, der in diesen Tagen seine Doktorarbeit in Hochfrequenztechnik beendete, konnte er mit den "Getreideversuchen" nichts anfangen, es sei unwissenschaftliches Denken.«

      Ich habe meinen Text vor allem für an der Anthroposophie Interessierte geschrieben, denen das, was Rudolf Steiner gesagt hat, etwas bedeutet.
      Für Wissenschaftler hätte ich nicht von Getreidefeldern und Saatgut gesprochen, sondern von Grundlagenforschung versus angewandter Forschung, und ich hätte nicht Rudolf Steiner zitiert, sondern etwa Anton Zeilinger:
      »Das ist das Wesen der Grundlagenforschung: daß man beim Forschen noch nicht weiß, wozu es gut ist.«

      Es würde mich wirklich interessieren, was Dein Sohn im Hinblick auf Zeilingers Ausführungen hier zu den Getreidegleichnissen Rudolf Steiners sagt.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    3. Hallo Ingrid,

      soweit ich mich erinnere, sprach unser Sohn lediglich zu Rudolf Steiner, keineswegs zu Deiner Arbeit.
      Hinsichtlich Deiner Bitte: Ich habe unseren beiden Söhnen (beide Ingenieure, einer in der praktischen Forschung, der Andere an der Universität) den Vortrag von Rudolf Steiner von 1921 vorgelegt: "Darmstädter Hochschulkurs" (für Techniker)).

      Sie konnten die Ausführungen Steiners akzeptieren, besonders hinsichtlich des Ich-Bewußtseins, welches sich aus der Wechselwirkung mit der Technik ergibt. Rudolf Steiner spricht hier ganz anders vor der allgemeinen Jugend, vor Nicht-Anthroposophen, damit eigentlich verständlicher, als die mehr religiösen Sprachbilder vor "Anthroposophen".

      Hier der link für Interessierte zu dem Vortragsbuch

      http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA077a.pdf

      Religiöse Begriffe der Vergangenheit passen nicht mehr in unsere Zeit:

      "Die epische Schlacht gegen Satan"
      Papst Franziskus:
      "„Wovor muss ich mich verteidigen? ‚Die Rüstung Gottes anlegen’, sagt Paulus (V. 13), das heißt: das, was von Gott ist, verteidigt uns, um den Nachstellungen und listigen Anschlägen des Teufels zu widerstehen. Ist das klar? Klar. Es ist unmöglich, an ein geistliches Leben, an ein christliches Leben zu denken, ohne den Versuchungen zu widerstehen, ohne gegen den Teufel zu kämpfen, ohne diese Rüstung Gottes anzulegen, die uns Kraft gibt und uns verteidigt“."

      http://kath.net/news/48099

      Gerade die Hinweise von Michael auf das Arbeiten und Forschen der Rosenkreuzer deutet die Naturwissenschaft an (auch wenn Sie im Pendelschlag das innere Miterleben zu verlieren droht).
      Gerade in Gesprächen mit unserem "Doktoranden", der bereits nach China und USA Vorträge hielt, zeigt sich, wie die Naturwissenschaft sich Geistigen Vorstellungen nähert, im Forschen.

      Wie ausgedrückt, er hatte mit seiner Äußerung nicht Dich gemeint, sondern die Gedanken Rudolf Steiners an dieser Stelle, während er mit dem Vortrag Steiners in Darmstadt etwas anfangen konnte.

      Ich kann mir vorstellen, wie so mancher Anthroposoph im Umgang mit Technik nur den "Begriff" Ahriman denkt und nicht den Segen erblickt, den gerade Ahriman hier schenkt, im Umgang mit Materie, Technik. Als alter Zitatensammler, es gibt den Ausspruch von Steiner: sie werden schon noch das Geistige erkennen, welches Ahriman ihnen schenkt, er meinte die Anthroposophen.
      Vielleicht können ja Wissenschaftler der AAG auf die Sprünge helfen, wenn ich auch davon ausgehe, die Mühe ist - leider - vergebens, der Zug ist abgefahren, über Wien nach Neudörfl, aber auch dort ist der Geist Steiners nicht zu finden.

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    4. Dank an Herrn Seler. Sie machen (für mich) Anthroposophie und "Anthroposophie in heutiger Zeit" begreif---barer, auch weil Sie von /aus ganz persönlichen Erfahrungen und Anschauungen sprechen. Ich finde es außerdem gut, dass Sie andere Religionen und Religionsstifter mit einfließen lassen oder dass Sie grundsätzliche Fragen stellen, wozu natürlich auch mal der Zweifel gehört.

      Zu dem Thema Gut und Böse - da stimme ich Ihren Annahmen/Thesen ebenfalls zu (Franziskus, Päpste und das alte Denken etc.). Bezügl. der geistigen Mächte - Ahriman/Luzifer habe ich mal folgenden Text von Steiner zu bieten, der da schon ein neues Denken anzeigt. Nämlich, dass diese Mächte nicht grundsätzlich böse sind (nur bei Einseitigkeit) und ihre totale Berechtigung haben im Ganzen. Steiner spricht von gewissen Aufgaben dieser Mächte - siehe u.a. im anschließenden Text, fast ganz unten, den Satz: "Er wurde in den der Menschenentwickelung dienenden Kosmos hereingerufen, weil «Maß, Zahl und Gewicht», sein Gebiet, entfaltet werden musste."

      Ich konnte hier nur einen Teil der Mitteilung aus GA 26 reinsetzen. Es wäre sinnvoll sich das Gesamte anzuschauen. Link: http://www.anthroposophie.net/steiner/leitsaetze/bib_steiner_leitsaetze_139_golgatha.htm

      Zitat aus.: GA 26

      "Anders stehen die ahrimanischen Mächte in der Welt. Sie sind der völlige Gegensatz der göttlich-geistigen Wesen, mit denen der Mensch ursprünglich verbunden ist. Diese sind gegenwärtig rein geistige Mächte, die in sich vollkommene freie Intelligenz und vollkommen freien Willen tragen, die aber in dieser Intelligenz und diesem Willen die weise Einsicht von der Notwendigkeit des Berechenbaren, Unfreien als Weltgedanken schaffen, aus dessen Schöße der Mensch als freies Wesen sich entfalten soll. Und sie sind mit allem Berechenbaren, mit dem Weltgedanken, im Kosmos in Liebe verbunden. Diese Liebe strömt von ihnen durch das Weltall.

      In vollem Gegensatz dazu lebt in dem gierigen Begehren der ahrimanischen Mächte der kalte Haß auf alles in Freiheit sich Entfaltende. Ahrimans Streben geht dahin, aus dem, was er von der Erde in den Weltenraum strömen läßt, eine kosmische Maschine zu machen. Sein Ideal ist «einzig und allein» «Maß, Zahl und Gewicht». Er wurde in den der Menschenentwickelung dienenden Kosmos hereingerufen, weil «Maß, Zahl und Gewicht», sein Gebiet, entfaltet werden mußte.

      Nur wer die Welt geistig-körperlich überall begreift, der begreift sie wirklich. Das muß bis in die Natur hinein mit Bezug auf solche Mächte wie die göttlich-geistigen in Liebe wirkenden und die in Haß wirkenden ahrimanischen beachtet werden. Man muß in der naturhaften Weltenwärme, die mit dem Frühling einsetzt und gegen den Sommer zu wirkt, die naturhafte Liebe der göttlich-geistigen Wesen wahrnehmen; man muß in dem wehenden Froste des Winters die Wirkung Ahrimans gewahr werden.

      Im Hochsommer webt sich Luzifers Kraft in die naturhafte Liebe, die Wärme, hinein. In der Weihnachtszeit wendet sich die Kraft der göttlich-geistigen Wesen, denen der Mensch ursprünglich verbunden ist, gegen den Frost-Haß Ahrimans. Und gegen den Frühling zu mildert fortdauernd naturhafte göttliche Liebe naturhaften Ahriman-Haß.

      Das Erscheinen dieser alljährlich auftretenden göttlichen Liebe ist die Zeit der Erinnerung, da das freie Gottes-Element in das berechenbare Erd-Element mit dem Christus eingetreten ist. Christus wirkt in völliger Freiheit in dem Berechenbaren; damit macht er unschädlich, was nur das Berechenbare begehrt, das Ahrimanische.

      Das Ereignis von Golgatha ist die freie kosmische Tat der Liebe innerhalb der Erdengeschichte; sie ist auch nur erfaßbar für die Liebe, die der Mensch zu diesem Erfassen aufbringt."

      Goetheanum, um Weihnachten 1924.




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    5. Ich schließe mich Velentin an:
      Ich habe bei Herrn Seler (ohne ihn näher zu kennen) immer den Eindruck, dass ein echter Zeitzeuge spricht - authentisch, gewählt ausgedrückt aber völlig ungekünstelt...

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    6. @Velentin

      Heißt Valentin jetzt Velentin oder bist Du jemand anderes?

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    7. "Kerstin schrieb dies, da sie nicht bemerkt hatte, dass, wenn Clement auf dem Egoistenblog unter einem anderen Namen postete, das Pseudonym als solches immer deutlich erkennbar war. Sonst wäre sie wohl darauf gekommen, dass ein schlichter Tippfehler die wahrscheinlichste Erklärung des Auftauchens von "Velentin" sein musste."

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    8. Dann ist es bestimmt der Willmann. Das läuft auf das Selbe raus.
      Clement hat versprochen, dass das Negative im Blog sich dann auch mal wieder auflöst ("Clement wird vom Nachrichtenblatt geschnitten"). Willmann muss dafür von der Aufführung des Großen Lalula von C. Morgenstern mitbekommen haben. Ich hab wieder ein Theaterabo. Viele Stars zu sehen ;-)

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    9. Lieber Stephan and all!
      Ja, sorry, es war ein Tippfehler!! Natürlich sollte es Valentin heißen.

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    10. Hallo Valentin,
      danke für die freundlichen Worte.
      Mir ist aber auch bewußt, es kann (und darf) auch Feindschaft entstehen, bei Dritten.
      Buddha starb, weil er Schweinefleisch aß.
      Steiner erklärt das, dies ist ein okkulter Ausdruck dafür, wenn Jemand an den Folgen stirbt, weil er esoterisches exoterisch machte. Das ist eben die andere Seite der Medaille. Buddha starb also nicht so, wie pyhsisch erzählt und oft geglaubt wird.
      Danke für die Hinweise auf den Vortrag.
      Wir müssen auch Die achtsam im Bewußtsein tragen,
      welche an den Rand ihres Fassungsvermögens gelangen.
      Aber die Zeiten sind einfach kritisch,
      wer wagt gewinnt / die Hoffnung stirbt zuletzt

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    11. Valentin,
      mir ist gerade aufgefallen, vielleicht möchtest du deinen Nachnamen gar nicht erwähnt haben, falls ja, täte es mir leid, in dem Augenblick habe ich daran gar nicht gedacht, auch weil der Nachname früher schon gefallen ist. Ich kann den Beitrag auch löschen.
      Die von Clement geübte Kritik wirkt in mir aber eben nicht niederreissend, sondern eher aufbauend, weil sie eher dazu beiträgt, in der heutigen Zeit Anthroposoph zu sein. 100 Jahre sind vergangen, man muss sich auf eine Weise auseinandersetzen, auch weil man im Leben ja nicht nur mit anderen Anthroposophen zu tun hat, manchmal lernt man auch anderweitig am Geistesleben Interessierte kennen, auch wenn wir hier zu Hause sind.
      Übrigens ist es natürlich noch immer so, wie es war, ich kann nichts was damit zusammenhängt, anthroposophische Fachausdrücke zu verwenden, und ganz besonders kann ich weder im Alltag noch mit spirituell interessierten Menschen eine bezugnehmende Sprache anwenden, im Kreis rumreden, über drei Ecken jemanden ansprechen, und ich kann mich auch nicht mit Menschen abgeben die zu dumm sind das zu akzeptieren, noch weniger kann ich das am Arbeitsplatz dulden.
      Das musst du hinnehmen oder den Kontakt abbrechen.

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    12. @Herrn Seler

      Ja, die Sache mit dem Schweinefleisch. Man kann nur hoffen, dass Steiner das richtig 'sah'... Für Steinerkritiker ist das natürlich Wasser auf Mühlen und Skeptiker werden vielleicht die Stirn runzeln (ich gehöre in einigen Punkten auch dazu, ticke da ähnlich wie Friederike). Glauben Sie das mit dem Schweinefleisch? Ich habe da meine Zweifel, dass Schweinefleisch gleich ein ganzes Heiligtum in dem Buddha zerstören könnte und beweisen kann man Steiners These eh nicht. Ich glaube fast, dass es keinem einzigen Heiligen oder Normalo-Heiligen etwas ausmachen würde, wenn er mal Schweinefleisch isst...komme da immer mehr runter von diesem Trip...
      Zudem - meine Erfahrung zeigte des öfteren: So mancher Fleischesser kann durchaus wesentlich umgänglicher (und ehrlicher) sein, als ein Vegetarier, aber jedem das seine....Adolf Hitler war übrigens auch Vegetarier...Nahrung sagt also scheinbar nichts über eine gewisse Friedfertigkeit oder Nicht-Friedfertigkeit aus.

      @Kerstin

      Früher ist meines Wissens nur ein mal der Nachname Tomberg gefallen ;-))

      LGR

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    13. @Herrn Seler, Korrektur:
      Ach, jetzt hab ich es kapiert...Steiner meinte nicht, das Buddha Schweinefleisch wirklich aß, sondern es ist nur ein Art Gleichnis für "esoterisches exoterisch machen" (richtig ?)...Dann hat Steiner ja auch 'Schweinefleisch' gegessen ;-)

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    14. Ich bin davon ausgegangen, es ist allgemein bekannt, Buddha aß Schweinefleisch, weil dies so in der Religionsgeschichte steht. Steiners Verdienst ist es, okkult verschleiert verwendete Begriffe zu erklkären, was eben gemeint ist, mit dem Bild "Schweinefleisch". Es ist ernst gemeint und doch schon wieder Humor: Steiner muß eine ganze Kuhherde vertilgt haben, aber ich kenne nun nicht die okkulte Bedeutung für "Kuhherde", aber das Karma muß für diesem Mann gewaltig sein, was er mit seinem Werk angerichtet hat. Äußerlich mag Anthroposophie boomen, Innerlich ist die AAG hohl und leer.
      Es ist ja das Verdienst von Michael seinen mail-Kontakt mit Herrn Clement hier zu veröffentlichen, für Transparenz zu sorgen (Gespräche von Herr Clement mit dem Vorstand der AAG), während die AAG sich hinter "Mitgliedschaft" verschanzt. Ingrid hat knallhart ihre Position dargestellt und "bewiesen" (wie eine Anwältin) wie verlogen und Verkommen die Redaktion des internen Nachrichtenblattes ist. HERR Clement wurde nun zum Feind erklärt und so behandelt. Möglicherweise stimmt sogar die Ansicht der Redaktion, denn ich bin etwas verblüfft, wie offen Herr Clement seine individuelle Meinung über Steiner bekannt gibt, die, wenn er sie aufrecht hält, eigentlich von seinen wissenschaftlichen Brüdern, den Psychiatern, nur als "Schizophrenie" diagnostiziert wird. Ich habe wenigstens das Glück, ein staatlicher Psychiater hat festgestellt, ich erkläre meine Hellsichtigkeit (sehr bescheidene Vorgänge) im Sinne von Rudolf Steiner, da kommt mir, ich bin also staatlich geprüfter Hellseher in der Linie Rudolf Steiners aber noch kein "Dienstleister", wie Herr Gronbach.
      Michael hat wohl einen "Riecher", ich wollte Herrn Clement eigentlich von "Sorat" schreiben, wie über Luzifer, Ahriman, Sorat eine Rolle spielt. Bös geschrieben hat Steiner seine Anhänger mit Luzifer und Ahriman vollgelabert, die haben es geglaubt, einige sind in der Psychatrie gelandet und so mancher hält sich für die Inkarnation von Steiner. Anthroposophie könnte negativ als okkulte Seuche betrachtet werden, schlimmer wie Ebola, doch wir brachten es in der AAG nur zu einer Stigmatisierten...... also relativ wenig Blut am Wirken.

      Ich soll vorsichtig sein, schrieb Jemand, stimmt schon. Worte sind nicht ohne Substanz, aber Franziskus in Rom übertrifft mich bei Weitem mit seinen Worten dieser Tage. Wer so Satan an die Wand malt wie er, die Sünde, das Böse geißelt, da können sich sogar die Anthroposophen sprachlich noch ein Stück abschneiden.
      Ich kann langsam den Dalai Lama verstehen (ich habe ihn einmal live in Wien erlebt). Da sprach er davon, weder Gebet, noch Mediation (also nicht einmal das) schaffen Frieden in der Welt, sondern nur die TaT.
      Seine neueste Botschft, eine Ethik ohne Religion.
      Ich kann den Mann in diesen Tagen verstehen.
      Nur eines, Anthroposophie war nie eine Offenbarungsreligon, eher ist es ein Offenbarungskult, schon weil Steiner seine Anhänger etwas merkwürdig impfte, als er sagte (er wußte ja alles wird mitgeschrieben für die Nachwelt) am Ende des Jahrhunderts wird es in der AAG eine neue Offenbarung geben. Da haben sie gewartet, geguckt, wer ist der Neue, ist es Prokofieff, als Steiner inkarniert, sogar im Vorstand selbst.

      Es ist weder zum Lachen, noch zum Heulen, auch nicht zum aus der Haut fahren. Der ganze Widersinn führt in uns zum inneren Selbstständigwerden, frei von Gott, seinem Sohn, frei von Rudolf Steiner.........

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    15. Lieber Herr Seler,

      kleine Korrektur:
      Nicht die AAG hat Herrn Clement ein Nachrichtenblatt vorenthalten, sondern die 'Initiative Entwicklungsrichtung Anthroposophie' - eine Initiativgruppe von Mitgliedern...

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    16. Ich denke mehr rechtlich.
      Wer nach der Mitgliedschaft fragt, diese zur Bedingung macht, handelt als "AAG".
      Aber danke für den Hinweis.
      Soweit ich las, wurde Herrn Clement wegen fehlender "Mitgliedschaft"... ...das bezog ich auf die Mitgliedschaft der AAG, so wie Herr Tradowsky und Frau Halle in Berlin die "rosa" oder "blaue" Mitgliedskarte für ihre Vorträge einfordern und damit rechtlich die AAG vertreten, soz. die "okkulten Hohheitsrechte" stellvertretend für Rudolf Steiner und seiner "Hochschule für Geisteswissenschaft".
      Übrigens, da wir dabei sind.
      Als ich während der Mysteriendramen im Goetheanum saß, es war Morgens, wurde ich gebeten, das Gebäude zu verlassen. Klar, ich wolte gar nicht ohne die "blaue" Karte in die Veranstaltung, Lesung der "Hochschule". Nun, es sei eine persönliche Anweisung Rudolf Steiners, keiner dürfe im Goetheanum sein, der nicht Mitglied der Hochschule für Geisteswissenschaft sei. Ich verließ das Gebäude, auch wenn der Mann, der mich ansprach, ich könne sofort die Mitgliedschaft beantragen (hätte sie wohl auch erhalten). Aber mir gefiel das nicht.
      Ich bin gespannt, ob man/frau auch eine Mitgliedskarte braucht, um in den Himmel oder in die Hölle zu kommen. Aber das ist ja katholisch gedacht.
      Ich sehe schon, ich muß langsam eine Biographie schreiben, dasl Alter habe ich langsam.

      Nochmals danke Herr Birkholz und unlängst Ihre freundlichen Worte..... .

      Falls diese Initiativgruppe eine gesonderte Mitgliedschaft hätte, dann wäre das nicht die AAG, wäre aber logischerweise von der AAG wegen innerem Sektierertum auszuschließen. Rudolf Steiner lässt grüßen......

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    17. Als ich an Fasching gegen Mitternacht (etwa 1990) selbst vollkommen nüchtern als Fahrer eines Ford Transit 7 vollkommen alkoholisierte 'Bekannte' nach Hause fuhr, kamen wir in eine groß angelegte Polizeikontrolle mit Absperrung.
      Ein (blut)junger Polizist trat an mein heruntergelassenes Fenster (im Hintergrund
      stand beobachtend ein älterer) und bat mich auszusteigen.
      Er lies sich von mir den kompletten Verbandskasten in allen Einzelheiten zeigen,
      vermaß mit einem Gerät das Reifenprofil, kontrollierte Nummernschilder und zugehörige
      Plaketten und füllte dabei gefühlte 10 DIN A4 - Seiten Protokolle aus.
      Nach etwa 15 Minuten erlaubte er mir dann, weiter zu fahren und verabschiedete sich.
      Als ich gerade wieder in den Verkehrsstrom einbiegen wollte, schrie es von hinten wie verrückt:
      'Haaaalt, haaaalt, STOPP!'
      Als ich anhielt und die Tür nochmal öffnete kam der (blut)junge Polizist angesprungen und sagte fast stotternd, völlig aufgeregt:
      'Ähhhh, ich sollte, ähhhh wollte noch fragen: Haben Sie was getrunken?'
      //
      Ausbildungssituation - Der ältere Polizist füllte im Hintergrund auch etwa 10 A4-Seiten Protokoll aus.
      //
      Die Geschichte fiel mir gerade bei Ihrem Stichwort 'Biografie' im Zusammenhang mit dem 'Kartenschaffner' im Goetheanum ein.

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    18. »Ingrid hat knallhart ihre Position dargestellt und "bewiesen" (wie eine Anwältin) wie verlogen und Verkommen die Redaktion des internen Nachrichtenblattes ist.«

      Ich habe gar nichts „bewiesen“, und das, was Ernst da sagt, ist seine derzeitige Interpretation des ihm bisher bekannten Sachverhaltes.

      Ich möchte ausdrücklich anmerken, daß ich die Intitiative Roland Tüschers und Kirsten Juels nach wie vor sehr schätze und auch nichts dagegen habe, es im Gegenteil sehr begreiflich finde, daß ihr Nachrichtenblatt zunächst einmal nur Mitgliedern zugänglich sein soll.

      Ich werde versuchen, die Vorgeschichte dieses Nachrichtenblattes für Mitglieder kurz darzustellen, um das verständlich zu machen – aber das dauert noch eine Weile, denn ich habe gleich eine Probe und bin überhaupt derzeit im „real life“ sehr beschäftigt. Ich bitte daher um ein, zwei Tage Geduld.

      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    19. Jedenfalls hat die Geschichte mit dem Nachrichtenblatt ihren Unterhaltungswert (also auch ein Unterhaltungsblatt).
      Der arme Unterhaltungsblattaufseher fühlt sich jetzt vielleicht wie der (blut)junge-Polizistenanwärter, der seinerzeit vergessen hatte, mir die entscheidende Schlüsselfrage des Abends zu stellen...
      //
      Damit ist KNALLHART BEWIESEN, dass ich nicht der einzige bin, der hier einen gewissen Unterhaltungswert beisteuert!

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    20. @Herrn Seler

      "Bös geschrieben hat Steiner seine Anhänger mit Luzifer und Ahriman vollgelabert, die haben es geglaubt, einige sind in der Psychatrie gelandet und so mancher hält sich für die Inkarnation von Steiner."

      Leider ist da was dran, ich habe selber von einigen Fällen gehört, wo erwachsene Menschen betroffen waren (aber auch deren Kinder) und eingeliefert (behandelt) wurden.

      Ein besonderer Fall hat mich sehr nachdenklich gemacht. Mir erzählte ein sehr netter und offener Waldorflehrer, dass er lange Zeit in Paris an einer Waldorfschule tätig war und dass die Lehrer dort bei jeder Konferenz bzw.internen Besprechungen, eine Art - Luzifer und Ahriman-'Pädagogik' anwendeten. Bzw. bei sich und den Schülern verkrampft schauten, wo denn der Christus die Zügel verloren hätte und die anderen beiden die Oberhand gewonnen hatten usw.. Er empfand das als wirklich schlimm, weil die sich regelrecht verrückt machten damit und jeden ihrer Mitmenschen ständig mit dieser Haltung beäugten und sogleich in eine gewisse Schublade steckten...

      Sie wollten es wohl besonders gut machen ;-)

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    21. @Valentin
      Nennt man in der herkömmlichen Terminologie 'Exorzismus'...
      //
      Die Exorzisten wollten' s ja auch besonders gut machen...

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    22. Wie lustig, lieber Valentin,

      mich macht das gar nicht nachdenklich, ich halte mir den Bauch vor Lachen..........also die Teufel austreiben die man selber geschaffen hat? Ja, eine schöne Umschreibung für Exorzismus! Man möchte die Produkte wahnhafter geistiger Halluzinationen , die man überall glaubt wirken zu sehen, wirkungsvoll bekämpfen. Ja wahrlich, edle Taten!

      Eigene Verantwortung leugnen und auf die eigenen Phantasieprodukte abschieben, dürfte es wohl eher treffen!

      Wird denn nicht irgendwann mal endlich klar, wie wissenschaftlich die "Geisteswissenschaft" ist?

      Oder wie abartig es ist, die menschliche Verantwortung zu leugnen und den Menschen als Spielball von Christus, Luzifer und Ahriman zu betrachten? Und wohin das führt?

      Klar, Schuld haben immer nur die anderen....hier also nicht einmal wirlkiche Menschen aus Fleisch und Blut (und eigenem Geist), sondern die Ausgeburten pathologischer Denk(ver)irrungen.
      Menschliche Eigenschaften, Entscheidungsmöglichkeiten, Handlungsmöglichkeiten, mögliche Tendenzen im Verhalten, Freiheiten sich für gut oder böse zu entscheiden...... ... in Wahrheit allesamt zutiefst menschliche Attribute, im Menschen selbst drin, aber durch die "Geistesforscher" ausserhalb des Menschen hinprojiziert und verortet.

      Und schon sind wir Gott, haben wir "geistige Wesenheiten", denen man dann die Schuld für alle unsere eigenen Taten zuschieben kann, sollten sie mal nicht als positiv umschrieben werden können.
      Irgendwie logisch, aber deswegen nicht weniger abartig, wenn man dann schliesslich irgendwie meint, weil man geistige Wesenheiten schaffen kann, auch sich selbst zum Gott machen .....oder sich selbst an seine Stelle setzen zu können oder zu dürfen!

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    23. Na klar, Rudolf!
      Der Alkoholiker im Entzugsdelirium sieht die Mäuse, Ratten, Spinnen und Teufelchen auch immer um' s Bett rumlaufen und in der Ecke sitzen und nicht in seinem eigenen Gehirn!

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    24. Trojanisches Pferd

      Liebe Ingrid, du hast ja in deinem Bericht über deine Korrespondenz mit dem "Nachrichtenblatt" die Wortlaute von Herrn Tüscher nicht wiedergegeben, aber doch durchblicken lassen, dass er die Befürchtung hat, ich sein ein "Trojanisches Pferd".

      Mich würde schon interessieren, ob die Bezeichnung von ihm stammt oder deine Umschreibung seiner Äußerungen ist. Denn, ob man das Bild nun im klassischen Sinne versteht oder seine moderne Bedeutung als Computervirus im Hinterkopf hat: der Sache nach wäre das ja dasselbe wie "Wolf im Schafspelz" (Willy Lochmann), "Krankheitserreger" (Olaf Koob) oder "ahrimanischer Totengräber der Anthroposophie" (Archiati) - alles Versuche, anhand einer treffenden Metapher mich zu dehumanisieren, zu pathologisieren und zu militarisieren, um in die inhaltliche Auseinandersetzung nicht eintreten zu müssen. Denn mit dem dem "Bösen", der "Krankheit", dem erklärten "Feind" kann man bekanntlich nicht reden; die muss man bekämpfen.

      Ja, Worte haben ihre Wirkung.

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    25. "ahrimanischer Totengräber der Anthroposophie"

      ...da muss man erst mal drauf kommen!

      Worte, die ihre Wirkung haben - Worte, die auch zum Totengräber des Satzschmiedes werden können...

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    26. Ja Stephan,

      durchaus möglich, dass er sie dann auch in der Realität sieht, die Teufelchen, und nicht mehr nur als Vorstellungen in sich selbst.

      Aber unter dem Entzug welcher Substanz - egal ob physisch oder rein geistig - leidet denn dann der "Geisteswissenschaftler", wenn er die "geistigen Wesenheiten" nicht mehr nur als eigene Vorstellungen, sondern real und unabhängig vom Menschen existierend sieht und wahrnimmt?
      Wie nennt sich denn diese Art von Delirium?

      ;-)

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    27. Lieber Christian,

      der Ausdruck „eine Art Trojanisches Pferd“ stammt von mir. Und es ist nicht etwa eine Umschreibung der Äußerungen von Herrn Tüscher, sondern ganz allein meine Schlußfolgerung: Herr Tüscher hat mit keinem Wort angedeutet, daß er Dich „verdächtig“ findet.
      Ich habe das daraus geschlossen, daß er sich in seinen mails nicht auf Inhaltliches in meinem Blogartikel oder Deinen Kommentaren bezog, sondern daß er zunächst dementierte, Dir das Nachrichtenblatt verweigert zu haben, meinte, daß ich wohl den Briefwechsel zwischen Euch nicht kenne, und dann dezidiert danach fragte, wo im Netz denn diese mails zu finden seien.

      Auch den Ausdruck „wie im Krieg“ habe ich nicht etwa deshalb verwendet, weil Herrn Tüschers mail irgendwie „kriegerisch“ gewesen wäre (er schrieb durchwegs in ruhigem und freundlichen Ton), sondern weil ich schon länger (eben wegen der Äußerungen anderer, die Du zitierst) den Eindruck habe, daß es hier zwei „Fronten“ gibt (ähnlich wie Du sie siehst zwischen „Anthroposophen“ und „Wissenschaftlern“…), und weil ich finde, daß ein solches „Fronten-Denken“ der anthroposophischen Sache ganz und gar nicht dienlich ist.

      Ich habe inzwischen, wie schon erwähnt, den Eindruck, daß ich mich in dieser Sache sehr ungeschickt angestellt habe. Das tut mir leid, und ich würde mir sehr wünschen, daß das alles nun nicht noch weiter eskaliert.

      Ich schätze Roland Tüscher und Kirsten Juel und ihre Initiative, auch jetzt noch, nach all diesen Wirren – und ich begreife gut, weshalb sie ein Nachrichtenblatt für Mitglieder herausgeben.
      Ich habe, wie schon erwähnt, vor, das bald etwas ausführlicher darzustellen – bitte aber um ein wenig Geduld (ich stecke gerade mitten in den Proben für einige Uraufführungen…).

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    28. @Rudolf:
      'Delirium tremens' - war aber nur ein x-beliebiges Beispiel (Untermauerung) für das, was Du oben schon ausgeführt hast: wie man seine eigenen Teufelchen in der Umgebung sieht und totzuschalgen versucht...

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    29. @Herrn Clement

      "ahrimanischer Totengräber der Anthroposophie" (Archiati)

      Trösten sie sich, wenn gar nichts mehr geht, kommen halt diese Anthro-Keulen und man lässt die Teufel los (wie im Urmittelalter). Und gut, dass Sie zu gewissen Offenbarungen dieser Art beitragen, man könnte ja in so einem Fall anthr. Vokabular umdrehen und von einem wahren michaelischen Kampf reden ;-) Mir persönlich wäre das viel zu stressig, 'hätte längst das Handtuch geworfen...

      lg

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    30. @Valentin
      Ist ja mittlerweile Psychologie-Allgemeinwissen:
      'Nur das Gehirn eines Verbrechers kann denken wie das Gehirn eines Verbrechers...'

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    31. "hätte längst das Handtuch geworfen"

      Nein, Handtücher werfen wir nicht. Mir geht es ja nicht primär darum, Anerkennung bei den Anthroposophen zu finden oder Proselyten zu machen. Und dass in gewissen Zirkeln "der Teufel los" sein würde nach Veröffentlichung des ersten Bandes, das war mir auch klar. Durch solche Pöbelei wird das Projekt SKA nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil, arrogant wie ich nun einmal bin, fühle ich mich durch all das nur bestätigt und angespornt.

      Ich muss allerdings gestehen, dass ich, neben den erwartungsgemäß erfolgten Beißattacken, auf eine etwas breitere Zustimmung durch moderate und für Dialog offene Anthroposophen gehofft hatte. Auch hatte ich prognostiziert, dass doch sicher jede größere anthroposophische Institution und jede Waldorfschule den Band mit Freuden in ihre Bibliothek aufnehmen würde, und sei es nur, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben zu sehen, worum es in der Kontroverse eigentlich geht. - Glücklicherweise war der Verlag hier weiser als ich und hat, entgegen meinen blauäugigen Erwartungen, die Auflage so kalkuliert, dass sie sich auch bei völliger Ablehnung durch die Anthroposophenschaft lebensfähig ist. Also auch vom wirtschaftlichen Standpunkt droht uns da keine Gefahr.

      Dass die SKA ihren Weg machen wird, daran habe ich keinen Zweifel. Zum einen, weil sie im Textteil ein solides über aller Ideologie stehendes objektives Arbeitswerkzeug bietet, welches sich allein durch seine Qualität durchsetzen wird, ungeachtet aller Debatten um meine Einleitungen. Aber auch die Einleitungen werden, hoffentlich, ihren Weg machen. Nicht, weil ich sie für so großartig halten würde - ganz im Gegenteil, ich sehe Ihre vielen Schwächen sehr wohl - sondern weil ich glaube, dass es bei einer neuen Idee weniger auf Perfektion ankommt als darauf, dass das Urbild sich einmal verkörpert und sichtbare Tat wird, sei diese auch noch so unvollkommen. Wenn sie nur das leistet, dass einige Menschen sehen und be-greifen: ja, das kritische Denken kann sich ernsthaft auf Anthroposophie einlassen, ohne etwas von seinem Selbstanspruch und seiner Strenge aufzugehen; und mit Anthroposophie kann im Medium kritischen Denkens umgegangen werden, ohne dass ihre Substanz verloren geht - und wenn diese wenigen dann, statt bloß die Schwächen der Einleitungen zu bekriteln, inspiriert durch ihre Idee über sie hinausgehen und es besser machen als sie - dann hätten auch sie ihren Zweck erfüllt.

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    32. Ein schönes Credo, Christian, dem ich nur zustimmen kann- es ist halt auch immer gut, finanziell unabhängig zu sein. Daran krankt die repräsentative Anthroposophie (also nicht die zahlreichen Splittergruppen und Cliquen) ja nun auch, dass sich da ein Markt selbst bedient- und damit ständig das liefert, was gerade innerhalb dieser Peergroup opportun ist. Vorne weg läuft da Saltugenese & vegane Yoghurtdressings, Ökokleidung und ein geiles Selbstbild. Nichts dagegen zu sagen, vollkommen normal, aber sicher eher ein Lifestyle mit gewissem Hintergrund, als eine Beschäftigung mit der Entwicklung von Steiners Geheimwissenschaft. Daher muss man schon relativieren, was die Interessenlage betrifft. Pöbeln wird eine medial präsente, aber keineswegs repräsentative Gruppe.

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    33. Haben Sie denn beispielsweise für Waldorfschul-Bibliotheken schon definitiv ablehnende Statements, Herr Clement?
      [dort geht' s ja schließlich nicht nur um Yoghurtdressing]

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    34. Aus Insiderquelle: der Name "Rudolf Steiner" ist verpönt in diesen Tagen in Waldorflehrerversammlungen. Der Name schwindet zusehends. Man/frau erfreut sich der materiellen Freundichkeiten und plagt sich nicht (gott-sei-dank) wie in dem Beispiel aus Paris mit okkultem Zeugs herum. Wer wird da also neuen Wind entfachen. Es ist herzerfrischend, wie unbekümmert Herr Clement die Lage beurteilte. Auf der anderen Seite entsteht die Frage, wie kann er das Werk Steiners beurteilen, wenn seine Abschätzung der Gesamtlage der Anthroposophen (hinsichtlich des Kaufes seines Werkes) so daneben liegt?! Das soll letztlich nichts über die Qualität der wissenschaftlichen Arbeitsweise aussagen und bringt doch ein berechtiges Fragezeichen ans Licht. - Dank an Valentin für den Bericht aus Paris und den anderen Hinweisen. Wenn wir hier auch mit Unterhaltungswert auflockern (wie hab ich offen gelacht über die Antwort von Tom Mellet zu "Sorat", denn die Antwort ist in viellerlei Hinsicht vollkommen ernst und befreiend zugleich, ich gehe davon aus, sogar ein Herr Lichte (der sicherlich ab und zu mitliest) wird seine helle Freude hier haben, vielleicht bleibt ihm aber auch das Lachen im Halse stecken. Zum Glück hat das keine gesundheitlichen Folgen..... ..

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    35. aktuell, finde nach obigem Text einen Beitrag vom 3. Nov. 2014 in "Epoch Times", welcher diese einleitenden Worte bedingt (und einen Ausschnitt):

      Der Impuls der sozialen Dreigliederung Rudolf Steiners setzt auf Umwegen heimlich durch, Balsam für verwundete Seelen:

      "Murray Rothbard hat beschrieben, wie so ein privates Bildungswesen aussehen würde:

      ,,Wenn Bildung völlig privat wäre, könnten alle Eltern und alle Gruppen von Eltern ihre eigene Art von Schule führen. Eine Menge von verschiedenen Schulen würde entstehen und auf die verschiedenartigen Bildungsbedürfnisse der Eltern und Kinder treffen. Einige Schulen wären traditionell, andere progressiv. Schulen mit Abstufungen zwischen progressiv und traditionell entstünden. Einige Schulen würden mit egalitären Methoden und ohne Zensuren arbeiten, andere streng nach Fächern unterrichten und benoten, einige wären säkular, andere an unterschiedlichen Glaubensrichtungen ausgerichtet, einige Schulen wären libertär und würden die Tugenden des freien Unternehmertums hochhalten, andere dagegen irgendeine Form des Sozialismus predigen.''

      http://www.epochtimes.de/Staatliches-Bildungswesen-Anmassung-von-Wissen-a1193586.html

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    36. @Herrn Seler

      bezügl. Paris etc. Man bedenke jedoch, das sind sicher Einzelfälle extremer Art bzw. - es wird nicht die Regel sein (abgesehen natürlich von den vielen Nuancen eines 'ganz normalen Wahnsinns ;-) Es sollte jedenfalls kein Pauschalurteil sein...

      lg

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    37. Lieber Stephan,

      "'Delirium tremens' - war aber nur ein x-beliebiges Beispiel (Untermauerung) für das, was Du oben schon ausgeführt hast: wie man seine eigenen Teufelchen in der Umgebung sieht und totzuschalgen versucht..."

      Es ging ja beim Ausgangspunkt der Diskussion u.a. auch darum (Beispiel einer gewissen Waldorfschule), wie sinnlos es ist, jede menschliche Regung in christliche, luziferische und ahrimanische einzuteilen und wie wichtig es sei, die Schüler dem Einfluss Luzifers und Ahrimans zu entziehen. Diese Vorgangsweise wurde ja allgemein als geradezu lächerlich hingestellt, völlig richtig!

      Ich vertrat die These, dass es falsch ist, geistige Wesenheiten als ausserhalb und unabhängig vom Menschen existierend und agierend zu bezeichnen.

      Du, lieber Stephan, scheinst mir also recht zu geben, was ich natürlich schon mal einen guten Ansatzpunkt finde.
      Aber diese Suche nach (den selbst vorgestellten) geistigen Wesenheiten (Teufelchen) "in der Umgebung", also ausserhalb der Vorstellung des Menschen, beinhart als "delirium tremens" zu bezeichnen, scheint mir aber doch ein bisschen übertrieben.
      Meinst du nicht, dass du da mit vielen überzeugten weil gläubigen Anthroposophen, die dies tun, nicht doch ein bisschen zu hart ins Gericht gehst?
      Ich meine, irren ist immer menschlich, aber eine Irrung so undifferenziert sofort gleichsetzen mit "delirium tremens"? Muss das sein?

      Du siehst, manchmal schlage ich mich auch auf die Seite gläubiger Anthroposophen!...;-)

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    38. Lieber Rudolf,
      ich habe NICHT!!! gesagt, dass die Suche nach Teufelchen in der Welt ein 'Delirium tremens' sein muss - ich habe lediglich darauf hingewiesen dass es Pathologien gibt, bei denen die Teufelchen die um einen herumtanzen eine bestimmte Affinität zur eigenen Person haben...

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    39. Außerdem glaube ich nicht, einen gläubigen Anthroposophen damit getroffen zu haben - denn von Kräutertee rutscht man bekanntlich nicht ins 'Delirium tremens' und man wird auch nicht von Teufelchen, sondern von Elfen und Sylphen umtanzt...

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    40. Lieber Stephan,

      ok, also relativierst du, schränkst ein, in dem Sinne, dass es nicht in jedem Fall so sein muss!

      Eine Verständnisfrage:
      Du meinst also, dass jemand, der also z.B. Träger einer wahnhaften Pathologie ist, die dazu führt, um sich herum Teufelchen zu sehen, selbst ein Teufelchen ist, oder sein könnte? ;-)

      Noch eine Verständnisfrage:
      Meinst du mit der Differenzierung zwischen "Teufelchen" einerseits und "Elfen und Sylphen" andererseits, dass das Umtanztwerden von Teufelchen sehr wohl ein Krankheitsbild darstellt, dass wenn es aber Elfen und Sylphen sind, von denen man sich umtanzt wähnt, es ganz und gar nichts Pathologisches wäre, vielleicht sogar etwas Erhebendes, ein besonderes Glück, das einem in diesem Fall zuteil würde??

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    41. Fein, die Elfchen und Sylphen möchte ich schonmal vorbestellen, gerne auch ohne Kräutertee :-D

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  3. Da die Frage aufgeworfen wurde: die SKA wird nur die zur Veröffentlichung bestimmten Schriften Steiners umfassen. Zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den internen Vorträgen ist die Zeit meiner Meinung noch nicht reif - und wird es wohl auch lange nicht sein, weil sich das Material einfach nicht dazu eignet. Sie sind meist zu situationsbezogen, zu unsicher in der Überlieferung, zu subjektiv in der Darstellung und oft auch zu polemisch und tendenziös, als dass sie als unmittelbarer Beitrag zu einer wissenschaftlichen Diskussion dienen könnten.

    Ganz ähnlich ging es ja auch mit Schellings Vorträgen über die "Philosophie der Mythologie" und die "Philosophie der Offenbarung". Die enstsprechen in der Form viel mehr den wissenschatlichen Ansprüchen als Steiners Vorträge, wurden aber trotz der Prominenz und allgemeinen Annerkennung ihres Verfassers und trotz einer kohärent vorgetragenen philosophischen Theorie der Bewusstseinsentwicklung in ihrer Zeit nicht von Philosophie und Wissenschaft ernst genommen, da Schelling deutliche Anleihen bei er Theosophie machte. Erst jetzt, da Schelling tot ist und als Klassiker gilt, beschäftigt man sich mit ihnen als historischen Dokumenten. Und so werden wohl auch Steiners Vorträge einmal Gegenstand historischer Untersuchungen zur Anthroposophie sein. Aber aktuelle systematische Diskurse in Wissenschaft und Philosophie ernsthaft berühren werden sie auf lange Zeit wahrscheinlich nicht.

    Das alles mit der Einschränkiung, dass es natürlich sehr pauschal ist; man müsste da von Zyklus zu Zyklus differenzieren.

    Bei den Schriften hingegen halte ich die Zeit für einen solchen Diskurs für gekommen. Daher meine Bemühungen (die ich übrigens durchaus, und ganz unesoterisch, in die in diesem thread besprochene ideengeschichtliche Tradition stellen würde.)

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    1. Danke für die Klarstellung durch Herrn Clement hinsichtlich des Umfangs der wissenschaftlichen Arbeit.

      Allgemein hingestellt:

      Inwieweit ein Wissenschaftler die Bücher Rudolf Steiners in einen gedanklichen Gesamtzusammenhang der allgemeinen menschlichen Bewusstseinsentwicklung stellt, ist sicherlich interessant und kann letztlich nur mit Kenntnis des Ergebnisses gewürdigt werden. Bei Prof. Zander konnte durch ein Interview mit dem Deutschlandfunk das eigentliche Ziel seiner wissenschaftlichen Arbeit erkannt werden, durch Worte von ihm selbst, was er sich wünscht, was am Ende von Steiner in der Welt zurückbleiben solle.
      Da darf berechtigt erachtet werden, Herr Zander ist katholischer Theologe, insofern ist der Ansatz seines „wissenschaftlichen Denkens“ vorgeprägt, oder zielgerichtet?!

      Ein öffentlich zugängliches Kapitel, zumindest die Einleitung, oder Vorwort, könnte für Dritte Anlaß bieten, sich für das wissenschaftliche Werk von Herrn Clement zu interessieren, weil damit sein Denkansatz erkennbar wird, die selbstgestellte – individuelle – Aufgabe, somit die „Anfeindungen“ sich auflösen, oder bestätigen, was wiederum vom Leser abhängt.

      Da ich diesem blog so viel verdanke, in der persönlichen Bewusstseinsentwicklung, es fand sich „hier“ GA 171.

      „Nun, ich habe Ihnen das letzte Mal charakterisiert, wie auch das
      Spirituelle, wenn man das erreicht hätte, was gewisse Kreise mit der Blavatsky wollten, was aber dann durchkreuzt worden ist, wie auch das Geistige in den Dienst des reinsten Bourgeois-Ideales hätte gestellt werden sollen: Da hätten eben errichtet werden sollen Auskunftsstellen, in denen man die Medien benützt hätte, damit man auf diese Weise «durch Geistes Kraft und Mund» so manches Börsen- und sonstige Geheimnis für das Leben erfahren hätte. ………. Sie lachen darüber, aber diese Dinge sind nicht so ganz selten, und vor allen Dingen aus solchen Gesellschaftskreisen heraus, daß Sie oftmals staunen würden, wenn man Ihnen die Titel anführen würde der Menschen, die solches und ähnliches schreiben. Also auch das Spirituelle, die Kraft, hineinzuschauen in die geistige Welt, sie wird nicht ins Auge gefaßt von diesem einseitigen Impuls so, daß man hineinkommen soll in die geistige Welt, sondern daß man, wenn es schon solche Kräfte gibt, sie hereinfaßt in die physische Welt, um die physische Welt mit Bezug auf das Prinzip der Nützlichkeit zu fördern.“

      Diese „Auskunftsstellen“ wurden in der Gegenwart Realität, nicht nur auf astro-tv. Eine Zeit lang studierte ich das dortige Geschehen. Ja es funktioniert erstaunlich oft. Menschen können sogar erfahren, wo sie etwas verlegt haben, es lässt sich im Geistigen nachschauen. Sogar der Bürgermeister von Berlin ist Kunde bei einem solchen Fachmann, damit wurde öffentlich geworben. Aber auch viele Manager „bedienen“ sich fleißig. – Es zeigt sich, Rudolf Steiners Hinweise haben sich bewahrheitet, denn sogar innerhalb der AAG werden solche „Auskunftstellen“ benutzt, es können „Naturgeister“ befragt werden.

      Insofern wäre das ein Gebiet für die Sozialwissenschaften, das Verhalten der Menschen. Eine gewisse Misere der AAG müsste „wissenschaftlich“ aufgearbeitet werden, die Gruppenbildung, die Feindschaften und neuerdings das Auftreten der „Auskunftstellen“, welche ihr Gründer als Gefahr sah, nicht wissend, seine eigene AAG, mit der Weihnachtstagung gegründet und gleich wieder gescheitert, wird Beispiele für diese geistig-einseitig-egoistische Seelenentwicklung der Menschen bieten und solches ist für andere Wissenschaftler ein Forschungsfeld, wenn die Schranken der „Geheimwissenschaft“ überwunden werden.

      Rosenkreuzerbemühen in Entwicklung…..

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  4. Teil I
    Beim Sich Verschenken als Ideal oder Prinzip fällt mir als ehemaliger spiritueller Enthusiast (Jugend.., lange her,.. ) ;-).. eine Variante des Idealismus, gleich etwas sehr Absolutes und Unabänderliches ein. Es geht ja um nicht geringeres, als daß dann der Mensch an Gottes Statt stehe. Also an der Stätte, wo "früher einmal" ER / SIE selber stand. Es klingt klamüsig, ich weiß, aber zuerst etwas verkopfte Betrachtung. Das muß schon erst mal sein: Wer sich verschenken will, muß bedingungslos frei sein. Er/Sie müssen ihre Herkunft (Milieu) und ihr subjektiv erworbenes Umfeld, Familienverband, sogar Wahlverwandtschaften aufgeben, und auch der Gedanke an den Zölibat ist da nicht mehr fern. So gänzlich offen kann dann der Mensch in Hingabe empfangend warten, nämlich auf das was ihm entgegenkommt, in der Gegenwart sein. Nach dem I-Ging ist dies zuerst ein Zustand eines extremsten Yin-Prinzips, welches dann in sich die größtmöglichen Potentialität des Yang-Prinzips in sich erzeugt.

    Das mönchische Ideal, zu dem auch Varianten des Zölibat gehören ist gar nicht so friedlich ist seinem Herkommen, in seinen Ursprüngen. Vermute ich. Die Entsagung, und auch der Zölibat scheint mir aus der Notwendigkeit des kriegerischen Mannes zur Mobilität zu resultieren. Auch der Schmerz des Verlustes geliebter Menschen ist so ein anderer, wird anders verarbeitet, hält sich in Grenzen. Wenn das Leben auf den Bass und Grund-Ton eingestimmt ist: Ich bin wenig, ja ein Niemand, ich bin einsam in einem Mahlstrom, und bin stets wach für das, was kommt, ich bin so achtsam, wie nur möglich.

    Der antike Samurai sowie der moderne Auftragsmörder haben eine Philosophie innerer Distanz und Leerheit des Geistes in unterschiedlichen geschichtlichen Epochen entwickelt. Realisation rein "weiblichen" (philosophisch kontextual "yin"-haften) Prinzips innert einer Dienstleistung absoluten Gehorsams (Codex). Aus der individuellen Persönlichkeit wird durch Ertötung der Emotion und Reflektion, Ertötung eben der Seele (Subjekt), - ein Geschoß, reine Energie. Eine echsenhafte Kaltblütigkeit stellt sich in der Imagination eines warmherzigen Menschen ins Empfinden, wenn er/sie diese Welt meditiert. Der Drache und seine eiskalte Weisheit? (Allerdings werden auch Schwiegermütter zuweilen "Drachen" genannt..)

    Ein anderes Sich Verschenken freilich präsentiert uns die Natur selber in der Aufopferung des weiblichen Organismus für die Nachkommen. Das wird besonders deutlich bei den Warmblütern. Ein Nest wird bebrütet, evolutionär später wird gar das Junge im Bauche getragen, "unterm Herzen", bzw. links von der Leber ;-)... Warmblüter und Säuge(!)-Tiere leben zu ihren Nachkommen eine intensive Bindung. Da gibt es kein "sieh zu, wie du einig wirst", wie etwa beim Schlüpfen der Schildkröte. Das sind Bilder, die der Biologe, der zoologische Hirnforscher und Paläontologe natürlich immer nachkorrigieren müssen wird, aber es sind Bilder, die dennoch an inspirierender Faszination nicht verlieren. (Es stellt sich augenblicklich in der Forschung die Frage, ob Dinosaurische Echsen gefiedert, Brüter, gar Warmblüter waren, und welche von ihnen?)

    Kulturell haben wir bisher, um zu einmal unterscheiden, zwei Strömungen der Aufopferung, Ideale des absoluten Schenkens: Der Familienmensch, der sich dem Nachwuchs widmet und im Verband aufgeht, und der Krieger, der ungebunden an Herkunft und Verband sich der reinen Gegenwart widmet. Aus dem Krieger entwickelt sich nach einer Richtung der Soldat, Landknecht, Wanderarbeiter, nach anderer Richtung der Mönch, bzw. die Nonne. Idealerweise..
    m.butty

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    1. Teil II
      In einer Reminiszenz an Osho („Rajneesh“ Chandra Mohan Jain) möchte ich erwähnen, daß der in vielen gesellschaftlichen Rebellions- und Reform-Bewegungen "luziferisch" geträumte Traum der "Freien Liebe" (ohne Eifersuchten!) sich allgemein nur unter "arimanischen" Härtebedingungen einzustellen pflegt ("nirgends ist die Liebe schöner, als im Krieg"), wo aus Begegnungen selten Verbindlichkeiten erwachsen können, die ja allein erst zu ...Dessillussionierungen zu führen pflegen, oder einfacher gesagt: Die Grenzen der Schenkungs- und Hingabefähigkeit naturgemäß definieren... denn guter Wille ist keine Illussion an sich..sondern ein Kernbedürfnis. Was Schenken will jeder, aber will's ein anderer auch haben, und wie lange?

      In der spontanen Begegnung schenkt es sich leicht, wenn eine solche uns vergönnt ist. Wir öffnen uns dem Augenblick, und unsere Aufrichtigkeit bezieht sich auf das vergangene, Zurückliegende..
      In der beginnenden Verbindlichkeit schenkt es sich immer schwerer, und unsere Sorge gilt den Ressourcen und der Frage, ob wir der Zukunft gewachsen sein werden, bei aller Achtsamkeit und Geistes-Gegenwärtigkeit.

      Soviel als Skizze, zum "Sich-Verschenken".

      mischa butty

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    2. Heute noch einen Teil III
      Das vorige (Teil I und II) bedenkend, bemerke ich, daß ich da nur Form, und Äußerliches angedacht

      habe. Was sich als "Darleben" realisiert, resultiert es aus Konzepten, wenn es als eine Form

      vollendendes Gelingen erscheint? Pures Konzept ist auch nur eine innere Äußerlichkeit, weil es

      das Lebendige ist, welches die Form weich, flüssig und am Atmen hält: Um ein Inneres belebend zu

      ermöglichen. Ein Konzept, als Resultat, nachher, als Strategischer Plan, vorher, ist starr.

      Zölibat, Mönch, Nonne, Krieger (und Desperado) sind äußere Formen, Konzepte, ein "Niemand" zu sein, um "das Nichts zu bestehn"... wage ich zu sagen. Begriffe, die Askese, Härte vermitteln können. Es sind uralte Formen der Lebenskunst, die auftreten, wo Menschen sich ganz "einer Sache" verschreiben, und sei es Aufgrund eigener Verzweiflung in einem bisher gescheiterten oder unbefriedigendem Lebenskonzept.. Ein Ziel wird fokussiert, eine erweiterte Dimension von Bestimmung ergründet, ein Salzkristall wächst Schicht um Schicht..

      Starre werde gelöst...Der Geologe weiß, daß letztendlich sogar Gebirge flüssig sind, und weich, wenn ihnen die Zeit bleibt sich zu biegen, statt zu zerspringen. Auch Fensterglas ist flüssig und wird über Jahrhunderte oben dünner .. :-)... Was ist Lebendigkeit? Urspringt Leben "im Formlosen" und mündet "ins Formlose"? Lebendige Zeit löst bedrückende und ertötende Dauer..

      Ist Lebendigkeit Plastizität?, gar hurtige Quecksilbrigkeit?, Geschwindigkeit?; - und immerhin ist

      Wärme, man sieht es an den Warmblütern, potentiell Beschleunigung, die Zeit scheint sich in der

      Wärme auszudehnen: Der granitene Berg fließt wohl, faltet sich auf, aber eine Stunde ist ihm, so

      empfindet der Poet, wohl eine Million Jahre. Der Mensch, der im Kalten und im Nebel trister Vorstadt

      auf den Bus wartet, der Boxer, der im Ring auf das erlösende Ende der Runde wartet, sie warten zwar

      keine gefühlten hunderttausend Jahre, doch der Mensch, der mit Interesse sowohl bei sich ist (gut

      koordiniert und orientiert), und in lebendiger Anwesenheit hier und jetzt so sehr an diesem Hier und

      Jetzt (ein Ideal...) anlangt, verliert das Bedürfnis nach der passiven Orientheit über die Dauer. In

      einer beglückenden Zeit oder im Leid an einen erlösenden Bewußtseins-Zustand anlangend... ist Dauer

      wohl nicht mehr von Belang. Darstellungen der Epochen des Barock: Der Knochenmann hält eine Sanduhr.

      Die Zeit, die stur meßbar ist, Sandkorn für Sandkorn der rieselnden Mini-Milli-Sekunden, ist Dauer,

      Andauer, manchmal Stress, - manchmal jedoch auch stabile Gleichförmigkeit, Fluß, Strom ohne Einfluß,

      ohne Störung und ohne Wandel, scheinbar ein Pendeln in leerer Ewigkeit... in der Hinnahme einer

      Leere dämmert in der bloßen quälenden Dauer wieder Erlösung auf..

      Die vollständige Anheimgabe, auch bezüglich des Prinzips "Risiko" kann den Funken geben, die Gestalt zu wandeln, loszulassen... zu mutieren, ganz... letztes ist wohl der intensivste Abschied und Aufbruch in Unbekanntes und ins Ungewisse...

      Es sind zuerst auch innere Bereitschaften. Zu kristallisieren, zu erlösen, zu transmutieren.

      m.butty


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    3. Hi Misch,
      es gibt auch einen Punkt der insofern unwandelbar ist, dass er sowohl in der Zeit als auch Ewigkeit ist. Man kann nichts mehr tun, alles ist so wie es bereitet wurde. Man kann nur noch im Vertrauen hoffen, dass alles gut wird. Also ungefähr da, wovon Burghart gesprochen hat.
      Was kann dann weiter sein? Du schreibst von kristallisieren, erlösen, transmutieren. Wie das gehen soll, weiss ich nicht. Es taucht nichts auf, wodurch das möglich wäre.

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  5. Einsicht in die Einleitung zu SKA 5

    Es wird hier immer wieder angedeutet, man könne sich von meinem methodischen Ansatz in der SKA kein Bild machen, da die Einleitung nicht frei verfügbar sei. Dazu sei auf diese Möglichkeit zum Lesen der gesamten Einleitung (und des Vorworts von Alois Maria Haas) hingewiesen, vom Verlag abgesegnet: http://www.libreka.de/9783772826351

    ferner auf meinen im "Archivmagazin" veröffentlichten Aufsatz. "Die bewusstseinsphilosophische Grundlegung der Anthroposophie" Dort kann man sich über das Wesentliche umfassend informieren.
    http://www.steinerkritischeausgabe.com/#!steineriana-grundlegung/c1wss

    Auch über die Editionstechnik kann man sich anhand dieser Powerpoint ein Bild machen:
    http://media.wix.com/ugd/b7aa4c_849466bc5d194835b239932cfcf0ba31.pptx

    P.S. Wie kann man in diesen blog-postings eigentlich Text verlinken?

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    1. Lieber Christian,

      vielen Dank für den Libreka-link, den ich gern auch an andere weitergeben werde!

      Und zum Hyperlink:
      [a href=http://www.steinerkritischeausgabe.com/#!steineriana-grundlegung/c1wss]Grundlegung[/a] erscheint so: Grundlegung, wenn Du statt der eckigen Klammern [ ] spitze < > nimmst.

      LG, i.

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    2. Danke, Herr Clement!
      Das ist sehr, sehr hilfreich...

      Ich weiss übrigens überhaupt nicht wie man auf die Idee kommen kann, Helmut Zander im Kontext Christian Clement/SKA auch nur ansatzweise zu erwähnen.

      Ich habe gerade den Clip
      "Sternstunde Philosophie: Mysterium Anthroposophie. Der Historiker Helmut Zander im Gespräch mit Norbert Bischofberger"
      auszugsweise angeschaut.

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    3. Herr Clement und Herr Zander stehen insofern in einem Zusammenhang, da sie als Personen für viele Mitglieder AAG zu bedrohlichen Feindfiguren wurden. Bei Recherche findet sich nun ein weiterer Beitrag mit Prof. Zander und dem DLF. Darin eine interessante Querverbindung zu den Mormonen:

      Zander: Das klingt für uns natürlich ziemlich weltfremd. Man versteht es, glaube ich, besser, wenn man einen Blick auf die Situation um 1900 wirft, in der Steiner groß wird. Da haben wir eine für die europäische Kultur dramatische Situation. Wir haben die Kritik historischer Quellen, und es droht, alles uns unter den Fingern zu zerrinnen. Beispielsweise wir merken, dass die Bibel babylonische Wurzeln hat, dass sie jüdische Teile hat, dass es gnostische Elemente im Christentum gibt. Und diese Schriften werden historisch kritisch untersucht, und damit hat man den Eindruck, wir haben eigentlich nichts mehr, worauf wir uns verlassen können. Und es gibt eine große Bewegung im 19. Jahrhundert, die sagt, wir brauchen neue Fundamente. Und einer davon ist Rudolf Steiner, der sagt, wir lesen nicht mehr in irgendwelchen Schriften, die gerade rumliegen und die gerade von der Wissenschaft zerpflückt werden, sondern ich bekomme meine Informationen unmittelbar aus der geistigen Welt. Das ist sozusagen eine Absicherung gegen die historische Kritik. Es gibt religionsgeschichtlich übrigens schöne Parallelbeispiele. Der Gründer der Mormonen, Joseph Smith, der behauptete, ein Buch von einem Engel bekommen zu haben, Steinplatten. Aus der hat er sein Buch "Mormon" gelesen, und der Engel hat dieses Buch dann wieder mit in den Himmel genommen. Strukturell ist das die gleiche Antwort auf die historische Kritik. Wir haben eine Quelle, in der sozusagen uns die Wissenschaft nichts streitig machen kann. Und das ist die starke Seite der Akasha-Chronik. Heute sehen wir das, glaube ich, anders.

      Also „Clement“ und „Zander“ sind einfach Reiznamen, so oder so, und passen deswegen zusammen, beide sind Akademiker befassen sich mit Steiner.

      Übrigens habe ich das Buch „Mormon“ gelesen. Es hat seine eigene Qualität in der Hinsicht, die Seele taucht in eine ganz andere geistige Welt ein. Ich habe vor Jeden Achtung, der seinen Glauben authentisch lebt. Aber da stehen die Worte eines Vertreters der ältesten geistigen Systeme, die des Dalai Lama, der mahnt, die Menschheit brauche eine neue Ethik, welche aus dem Menschen kommt, nicht aus den Religionen. Es kann sein, „Anthroposophie“ entwickelte sich letztlich zu einer Glaubensreligion, weil all das Wissen der Vorträge sich zu Dogmen verfestigten, viele Mitglieder sich verw-irren.

      Zander spricht von einer „dramatischen Situation“.
      Könnte diese nun für die AAG eingetreten sein?!

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    4. Herr Zander selbst findet übrigens:
      »Dass Frommann-Holzboog die Plattform für eine sichtlich anthroposophisch eingefärbte Deutung der präsentierten Schriften bereitstellt, zeugt jedenfalls von beträchtlicher verlegerischer Liberalität.«

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    5. Anhand des Hinweises von Herrn Seler, ich habe diese Sätze Zanders vor längerer Zeit, um 2010 wohl in einem mündlichen Interview gehört, verstehe ich endlich das "mit den Mormonen". Aber die Kritik, daß Steiner auf eine Geistige Welt verweise, weil anhand der historisch kritischen Quellentextforschungen bezüglich der alten, antiken Heiligen Schriften nun "nichts mehr sicher" sei, die gibt es schon lange, lange vor der Wende. Nach der Wende aber fällt sie in ein ganz neues politisches Klima, diese Argumentation. Inmitten dieses neuen politischen Klimas erscheint Zanders analytischer akribischer Apparat. Es ist auch eine Zeit, in der Esoteriker aller Couleur erstmals, statt als verirrte Linke verordet zu werden, von einem breiten politischem Spektrum in die Rechte Ecke gejagt werden, wo dann sich dann viele auch tatsächlich behaglich eingerichtet haben, teils aus Trotz, teils weil mancher bereits früher unbemerkt von sich selber, unbemerkt von einer Öffentlichkeit so ideolisiert war, für ein Neurechtes Identifikat vorbereitet war.
      Als die alten Ideale einer (immer links!)-alternativen Bewegung nach der Wende nicht mehr trugen, und auch die esoterischen Träume einiger Nachkriegs-Generationen wieder einer härteren Prüfung unterzogen wurden, die Nischen verlorengingen (..politische Proffessionalisierung der "Grünen", marktwirtschaftliches Erschließen des Ökolandbaus plus zerplatze "Ost-Träume" aller Art hinsichtlich einer vollkommen neuen politischen Umstrukturierung des Ostens, auch der ehemaligen DDR, weder staatsmonopolistisch, noch kapitalistisch, nichts wurde es..) ... da wurden auch anthroposophische Kleinwelten und Hoffnungen, gar kleinere Missionierungen in anthroposophischer Sache unsicherer und unsicherer, und ... in solchem sensiblen Klima, welches sich erst jetzt nach und nach dahingehend stabilisiert hat, waren intensive In Frage Stellungen ganz fundamentaler Natur schwer auszuhalten. Durch das Internet wurde es leichter, die Spreu vom Weizen zu scheiden, da sich hier schnell Tendenzen zu extremen Anschauungen zu ballen scheinen. Wo es dann aber leichter wird, sich von Anhauchungen verschwörungstheoretischer Weltsichten zu lösen, weil man das Wesen von Fama und Gerüchteküchen viel schneller transparent vor sich hat. Wer sich gruseln möchte, bevorzugt extreme und paranoide Berichterstattung, wer sich selbst klären möchte, kann leichter in innere Distanz finden ... Und der Gebrauch des Internets dürfte nach 2000-2005 sicher nochmal expotential angestiegen sein. Ich weiß nicht, wie... und wie - anders! - ein Werk von Zander, aber auch eine Arbeit eines Herrn Clement etwa 1965, oder 1975, oder 1985 "eingeschlagen" hätte. (Ich finde auch einen Konjunktiv als Hilfsmittel immer spannend..) In einer allgemeinen breiten, in einer gesamt.-links-alternativen (plus "beuys-anthroposophischen"), in einer eher strenger anthroposophischen Öffentlichkeit. ? ? ?
      m.butty

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    6. "Herr Clement und Herr Zander stehen insofern in einem Zusammenhang, da sie als Personen für viele Mitglieder AAG zu bedrohlichen Feindfiguren wurden."
      (...)
      "Also „Clement“ und „Zander“ sind einfach Reiznamen, so oder so, und passen deswegen zusammen, beide sind Akademiker befassen sich mit Steiner."
      //
      That' s all - und darauf wollte ich hinaus!
      //
      Zander hat vermutlich den Auftrag, Anthroposophie zu diskreditieren.
      Es selbst sagt ja im Interview von sich, dass er zur Anthroposophie keinerlei persönliche Beziehung habe - sich aber als Historiker eifrig damit befasse.
      Ich hatte in den Äußerungen Zanders zur SKA nur den Eindruck, dass er die SKA (und Herrn Clement) für seine Zwecke instrumentalisieren möchte.

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    7. 'Herausgeber der neuen kritischen Ausgabe ist der ehemalige Waldorfschullehrer Christian Clement, der, wie er bekennt, ein «existenzielles» Interesse an der Anthroposophie besitze.'
      (Danke, Ingrid
      //
      Zanders Position/Situation ist demgegenüber annähernd diametral...
      //
      Und jetzt vergleicht mal Zanders

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    8. Das sind zwei ganz verschiedene Welten. Natürlich irritiert das schmerzlich: "Weleda-Zahnpasta und Duschgels... das bleibt! Dereinst." so hieß das doch bei Zander, sinngemäß, oder? ;-)
      m.butty

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    9. Auch die Welea-Körperpflege geht mit der Zeit (hinkte lange hinterher, hat sie jetzt fast überholt).
      Vor 15 Jahren roch das Rasierwasser von Weleda noch nahezu genau so, wie der Herr im Beitrag 'Anti-Michaelische-Kartoffel'aussieht...
      Heute kann man sich damit schon fast in einen Schulbus trauen...

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  6. "Zander hat vermutlich den Auftrag, Anthroposophie zu diskreditieren."

    Ich stimme ja in vielem nicht mit Helmut Zander überein, aber als jemand, der immer wieder verdächtigt wird, er arbeite im Auftrag der Mormonen an der Diskreditierung Steiners, möchte ich den Kollegen doch gegen solche Äußerungen verwahren. Wie rechtfertigt man denn solche Unterstellungen? Wenn Zander allein qua seines Hintergrundes als Theologe und Katholik verdächtig ist, dann ist auch Clement allein via seines Hintergrundes als BYU-Professor verdächtig. Ist man so blind für das Individuelle, dass man abweichende Zugänge zur Anthroposophie nur als Ausdruck irgendwelcher Ideologien verstehen kann?

    Ich finde Helmut Zander faszinierend. Was muss sich da in einem Menschen abspielen, der trotz innerer Widerstände und tiefer Skepsis so stark von Anthroposophie angezogen wird, dass er ihr einen Großteil seines Lebens widmet? Was mag eine geistige Individualität in früheren Verkörperungen durchlebt haben, um durch seine intensive Arbeit für eine bestimmte Sache vor der Welt als Gegner derselben dazustehen? In meinem Fall werde ich ja nur von denen so gesehen, die meine Arbeit noch nicht kennen oder sich bewusst gegen ein wirkliches Eingehen darauf entschieden haben; aber er steht vor aller Welt so da.

    Ich stelle mir bisweilen vor, dass Rudolf Steiner, sollte er tatsächlich noch irgendwo rumgeistern, allnächtlich an Zanders Bettstelle auftaucht und ihm zuraunt: "Mach weiter und vergib den Anthroposophen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Ich kann mir auch vorstellen, dass Helmut Zanders Werk sich auf lange Sicht vielleicht als fruchtbarer für die künftige Wirksamkeit der Anthroposophie in der Welt erweisen wird, als die Abertausende von Büchern, die seit Steiners Tod von Anthroposophen geschrieben worden sind - in ähnlicher Weise, wie das Werk Hegels der Kritik eines Karl Marx bedurfte, um von obskurer Kathederphilosopie zu einer weltverändernden Kraft zu werden. Oder wie die Theosophie eines Schelling der Übersetzung in die Sprache der modernen Tiefenpsychologie bedurfte, um nicht nur einige Fachphilosophen zu faszinieren, sondern im Leben von Tausenden heilsam wirken zu können.

    Ich will nicht sagen, dass Zander der Gestalter dieser künftigen, aus dem Konkon einer esoterischen Elite befreiten Anthroposophie wäre; aber er mag sehr wohl ein entscheidender Anstoß und Katalysator auf dem Weg dahin sein. Das möge jeder bedenken, der ihn verdächtigt oder beschimpft.

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    1. Lieber Herr Clement,
      genau diesen Unterschied hatte ich oben versucht herauszustellen:
      Sie haben (lt. NZZ und anderer Quellen) tatsächlich auch eine innere Verbindung zur Anthroposophie die ich für glaubwürdig halte und Ihre Arbeit für das Werk Steiners ist sehr engagiert und umfassend.
      //
      Herr Zander sagt im obigen Video selbst von sich, dass er eigentich keinerlei persönliche Verbindung zur Anthroposophie habe.
      Wenn jemand keine persönliche Beziehung zu einem Thema hat, es aber mit eifrig bearbeitet - woher kommt denn dann die Motivation, wenn es kein Auftrag (und sei es ein innerer Auftrag/eine innere Mission) ist.
      Also wo sehen Sie Zanders Motiv?
      //
      Ich glaube nicht Herr Clement, dass ich mir Sie an seiner Stelle in dem Video vorstellen könnte - im Video geht es um Meinungsmache für das Fernsehpublikum, nicht um wissenschaftliches Arbeiten, schon darum zweifle ich an seinem rein wissenschaftlichen Interesse.

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    2. Und das karmische steht ja auf einem anderen Blatt - wir schauen ja auf das jetzt vorgebrachte.
      Natürlich könnte man sich als Motiv auch denken, dass er Anthroposophie intellektuell versteht aber (natürlich immer karmisch gesehen) keinen echten Zugang findet und darum so fuchsig ist.
      //
      "dass Helmut Zanders Werk sich auf lange Sicht vielleicht als fruchtbarer für die künftige Wirksamkeit der Anthroposophie in der Welt erweisen wird"
      Auch das ist klar, denn Widerstände/-sacher sind eben integraler Bestandteil alles Geschaffenen.
      //
      Es mag sein, dass Sie Zander vom wissenschaftlichen Diskurs auch etwas abgewinnen können (das kann ich nicht beurteilen) - aber das populistische Engagement in (oder sogar gegen) eine Sache, mit der er sich selbst als 'nicht verbunden' bezeichnet ist doch schon außergewöhnlich merkwürdig.
      //
      "Das möge jeder bedenken, der ihn verdächtigt oder beschimpft."
      Ich beschimpfe ihn nicht, ich mutmaße nur über seine Motive - und mit dieser Mutmaßung muss er leben, wenn er von sich aus nichts darüber sagen kann.
      Zumal er ja auch einer breitesten Öffentlichkeit Aufklärungsunterricht über eine Menschengemeinschaft erteilt, mit der ICH beruflich und persönlich sehr tief verbunden bin.

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    3. Wenn Sie wie in der NZZ steht selbst Waldorflehrer waren, dann wissen sie ja besser als ich (der ich nur Waldorfschüler war), dass Anthroposophie und ihre Arbeitsfelder neben dem erkenntnistheoretischen Beiwerk auch noch einen Arbeitskontext haben.
      Also klingt es schon mehr als verwegen, wenn Herr Zander als OUTSIDER von einem ganz zentralen Punkt der Waldorfschulen/-pädagogik spricht.
      //
      Man kann ja mal über alles wie an der Eisdiele diskutieren: "Ich hätte gerne eine Kugel Zitrone mit Streusel und ich hätte gerne eine Kugel Schoko ohne Streusel, dafür aber mit Soße!"
      //
      Dass das für den realen Arbeitszusammenhang recht untauglich ist, habe ich gestern an meinem Post bezüglich der Psychopharmaka-Verabreichung zu schildern versucht...

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    4. "Was muss sich da in einem Menschen abspielen, der trotz innerer Widerstände und tiefer Skepsis so stark von Anthroposophie angezogen wird, dass er ihr einen Großteil seines Lebens widmet?"...."Ich will nicht sagen, dass Zander der Gestalter dieser künftigen, aus dem Konkon einer esoterischen Elite befreiten Anthroposophie wäre; aber er mag sehr wohl ein entscheidender Anstoß und Katalysator auf dem Weg dahin sein. Das möge jeder bedenken, der ihn verdächtigt oder beschimpft. "
      Sehr geehrter, lieber Christian Clement. Ich selber bin in Steiners Vorträgen und Werk ein gut Stück belesen, und habe versucht, anthroposophisch zu arbeiten, mich zu schulen, soweit mein kleines Licht, was in mir brennt, es eben zuließ. Um mich mit der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft und mich intensiver mit dem Personal des Umfeldes von Rudolf Steiner zu beschäftigen, fehlte mir einst ein Gespür für die Relevanz eines solchen zusätzlichen Wissens, es blieb bruchstückhaft, ebenso mein Interesse für jeweilige Rezeption und Rezeptions-Geschichte von Steiner selbst, bzw. dessen Vermächtnis. Erst im Internet und auch hier durch die Egoisten werde ich in .. späteren Jahren ...für diese Dinge sensibilisiert und in einer Weise immer wieder mal aufgerüttelt, die mich irgendwie, mal so, mal so, anspricht. Ich möchte Ihnen mitteilen, daß ich für solche beschwichtigenden und besänftigenden Sätze, die Sie für Herrn Zander finden, aus tiefstem Herzen dankbar bin. Gerade weil ich auch zuerst aus Vernunft, dann aber auch aus Furcht, ausgelacht zu werden, über mein Interesse für Anthroposophie lange schwieg, auch um eine Welt "ohne Anthroposophie" kennenzulernen. Hierdurch habe ich meine "anthroposophisch interessierte" (um ein Wort zu haben) Seite zu wenig zu integrieren gelernt, und abgespalten. Fazit: Ich wurde ein wenig paranoid, und sah überall nur Intrige gegen "nicht amtskirchlich sanktioniertes spirituelles Suchen und Sich Schulen", bzw. sah nur den Agnostizismus als gesellschaftlich akzeptierte Alternative zur "Leitkultur" der alten Amtskirchen. Auch ich hörte zuerst über vierte und dritte Personen und Berichte von Herrn Zander und sah darin nur ein intuitiv notgedrungen destruktives Streben, da ich mir nicht vorstellen konnte, daß ein Interesse an etwas, was vielen Menschen existenziell viel bedeutet, auch auf eine andere, denn enthusiastisch bejahende, skeptische, neutraler neugierige Weise ..Berechtigung habe, dasein dürfen sollte. Ohne daß ich, daß wir, daß manche allergisch werden müssen. Die Welt ist, wie sie ist. Und ein sich öffnendes Wohlwollen ist in jedem Fall stets gesünder, als paranoide Vermeidungs-Strategien, wie sie manchem erst einmal unterlaufen mußten...Neue, andere Erfahrung tut auch hier Not.
      m.butty

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    5. Es spielt sich ja in vielen Menschen heute vieles ab!

      Es können sich ja in einem Professor für katholische Theologie meinetwegen auch Abhandlungen über Medizin abspielen und wer will kann sich auch seine Darmkoliken vom Theologieprofessor behandeln lassen...
      //
      Oben gings mir aber um die Differenzierung zwischen Clement (der als Wissenschaftler streng bei seinen Leisten bleibt) und Herrn Zander, der redet wie ein Wasserfall und seine fachlichen Grenzen nach meiner Einschätzung einfach nicht kennt!
      Clement behandelt das Werk Steiners nach bestimmten Gesichtspunkten - Zander behandelt nicht nur das Werk Steiners, sondern gleich auch alles, was durch Menschen daraus erarbeitet wurde (Medizin, Pädagogik, Landwirtschaft...)

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  7. Sicher. Sowohl Zander und auch ich gehen an die Anthroposophie von unserem persönlichen biographischen Standpunkt aus heran, er von seinem Hintergrund als Theologe und Religionswissenschaftler, ich von meinem Zuhausesein in der Philosophie, der Kunst und in der Mystik.

    Aber: beide bedienen wir uns der wissenschaftlichen Methode, zum einen als Beschränkung, als Maske, die wir uns aufsetzen müssen, um im allgemeinen akademischen Diskurs mitsprechen zu können und ernstgenommen zu werden, aber auch als Instrument, um uns zu disziplinieren, das Persönlich-Biographische im Hintergrund zu halten; das Persönliche bleibt zwar als Triebkraft und Motor unseres Interesses bestehen, rückt aber in der wissenschaftlichen Betrachtung in den Hintergrund um möglichst die Sache selbst, und nicht unser persönliches Verhältnis dazu, im Mittelpunkt stehen zu lassen.

    Außerdem ist Wissenschaft nicht gleich Wissenschaft, und die methodischen Zugänge sind bei Zander und mir verschieden. Er arbeitet mehr historisch-kritisch, ich eher philosophisch-geistesgeschichtlich. Und beide Ansätze erschaffen sich ihren Gegenstand gemäß ihrer inneren Logik und ihrer Ziele. Daher ist auch die Anthroposophie, die Zander bearbeitet, eine ganz andere als die, die in meinen Texten erscheint; und beide haben Ihre Berechtigung.

    Zu vielen kritischen oder negativen Urteilen muss Zander einfach kommen, nicht aufgrund seiner persönlichen Ansichten oder eines Übelwollens, sondern aufgrund der Prämissen, von denen er ausgeht, und der Methoden, mit der er arbeitet. Als quellenbasierter Historiker muss er hinter viele Ansprüche bei Steiner und hinter viele idealisierte Vorstellungen ein Fragezeichen setzen, die ich entweder ignorieren oder ganz neutral angehen und bearbeiten kann, weil bei mir die Ideen als solche im Zentrum stehen, und nicht die Frage, in welcher früheren Quelle dieselbe oder eine ähnliche Idee sich auch schon findet. Auch erlaubt mir mein Ansatz, mich nur mit dem ideologischen Überbau zu beschäftigen und den materiellen Unterbau weitgehend zu ignorieren: Steiners materielle Situation, die Machtkämpfe innerhalb der Gemeinschaftsstrukturen usw., also alles das, wo nicht nur Ideen im Mittelpunkt stehen, sondern der mit Fehlern und Schwächen behaftete Mensch Rudolf Steiner involviert ist. So ist es ganz natürlich, dass "mein" Rudolf Steiner viel unbeschadeter und mit dem anthroposophischen Ideal übereinstimmender ist, als der Steiner Helmut Zanders. Das heisst aber nicht, dass Zanders Darstellung prinzipiell weniger wahr wäre als meine. Sie blickt auf ihn nur aus anderer Perspektive.

    Dazu muss ich natürlich auch sagen, dass an vielen Stellen Zanders Darstellung in der Tat sehr problematisch ist, nämlich da, wo er tatsächlich die Grenzen der eigenen Methode überschreitet und statt über Fakten zu berichten anfängt zu spekulieren oder zu fabulieren oder zu polemisieren, Oder da, wo seine Fakten eben nicht stimmen. Oder da, wo er ganz offensichtliche Quellen Steiner einfach nicht kennt. Solche Stellen gibt es viele bei Zander. Und verständlicherweise, denn mit der von ihm übernommenen Aufgabe ist eine einzelne Person einfach überfordert. - Aber das Gleiche kann auch von meiner Arbeit gesagt werden. Auch die hat Fehler und ist im Grunde eine Überforderung für eine einzige Person.

    Aber: viele der Fragezeichen, die Zander setzt, stehen zurecht da. Und viele der unbequemen Fragen werden zurecht gestellt. Und diese kritischen Fragen und viele der von ihm zusammengebrachten Fakten werden die Anthroposophieforschung und die Anthroposophie wahrscheinlich weiter bringen, all all das unkritische Nachbeten und Nachkäuen und Idealisieren, welches den größten Teil der binnenanthroposophischen Literatur zu Steiner ausmacht.

    In einem Wort: wem Anthroposophie am Herzen liegt, sollte Zander in vieler Hinsicht dankbar sein für das, was er objektiv angestoßen hat - und ihn korrigieren, wo er sachlich daneben liegt - und Spekulationen über seine persönlichen Motive als völlig irrelevant beiseite lassen.

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