Die Dornacher "Lügenpresse"- Kampagne

Bildschirmfoto aus Spiegel online
Michael Eggert:

Auch im Blatt „Nachrichten für Mitglieder“ (4/2015), herausgegeben von Roland Tüscher und Kirsten Juel, spiegeln sich inner- anthroposophische Trends. Weite Teile davon betreffen die typischen internen Auseinandersetzungen, die sich wie eine Perlenkette durch die gesamte, hundertjährige Geschichte dieses Vereins ziehen- denkbar irrelevant für den Rest der Welt, aber symptomatisch für eine Mitgliedschaft, die sich leidenschaftlich und irrational vor allem mit sich selbst beschäftigt. Die Folge dieser ewigen Querelen ist die Abkopplung selbst von den tätigen, in der Gesellschaft und Öffentlichkeit stehenden Tochter- Unternehmen- seien es Firmen, Schulen, Heilpädagogik, Landwirtschaft oder Medizin. Offenbar benötigen größere Teile der Mitgliedschaft diese emotional geführten Kämpfe für ihr Selbstverständnis. Daher werden sie nicht selten mit einer kaum nachvollziehbaren Inbrunst geführt.

Auch die seriösen anthroposophischen Zeitschriften wie Info3, Die Drei und Das Goetheanum verweigern sich meist auch nur der Wahrnehmung solcher Selbstzerfleischungen- geschweige denn dass sie dergleichen intensiver thematisieren wollten. So nimmt es nicht wunder, dass eine auf Attacke getrimmte Autorin wie Irene Diet bei diesen Zeitschriften mit neuen, wirren Angriffen auf die Herausgabe text- kritischer Schriften Rudolf Steiners durch Christian Clement (SKA) abgeblitzt ist. In den „Nachrichten“ dagegen hat sie in oben genannter Ausgabe erneut Gehör gefunden.

Diet kritisiert eine Besprechung Johannes Kierschs in „Das Goetheanum“, in der dieser die intellektuelle Redlichkeit auch von Anthroposophen gefordert hatte, das Selbstverständnis Rudolf Steiners in seinen Schriften und Vortragen mit in die Betrachtung einzubeziehen: „Dann werden wir, wie es die kritische philologische Forschung heute verlangt, die Äußerungen eines Autors nicht vorschnell auf der Basis seines Selbstverständnisses interpretieren, so, wie die ältere anthroposophische Forschung das Werk Rudolf Steiners aufgrund von dessen Darstellung in der Autobiographie ‚Mein Lebensgang’ beleuchtet, sondern so, wie sie sich in den Stufen ihrer Entfaltung im historischen Kontext zeigen. Wir werden dabei traditionelle Vorstellungen, die wir lieb gewonnen haben, der kühlen Ernüchterung zu opfern haben, die im Prozess der distanzierten Beschreibung durch den geschulten historischen Beobachter eintreten kann. Was dabei übrig bleibt, wird womöglich emotional weit weniger befriedigend sein als das Althergebrachte.“

Dagegen läuft Diet, wie es der Konsens der kultischen Verehrung Steiners erfordert, Sturm. Sie behauptet, eine textkritische Betrachtung habe keinen wissenschaftlichen Charakter, sei „Willkür“, Clement habe vor, „Rudolf Steiner zu relativieren und über weite Strecken in Frage zu stellen“, ja die „Denkbarkeit“ von dessen Schriften werde durch die Reflexion über diese Texte „aufgelöst“: „Anstatt die Texte zu denken, wird der Leser auf eine historische Quell-Textsuche abgelenkt.“ Dass das Denken über das Denken Steiners Denken verhindere, ist tatsächlich ein bizarrer Vorwurf, auf den man wenig entgegnen kann, sofern man über einen Rest von Logik und Realitätsbezug verfügt.

Aber es geht noch weiter. Arnold Sandhaus baut in einem Beitrag ein paranoides Schema auf, in dem er eine „Vereinheitlichung“ der gesamten anthroposophischen Presse durch den lange verstorbenen Vorsitzenden Manfred Schmidt Brabant (dem seinerzeit aus Verschwörungs- Theoretiker- Kreisen Mitgliedschaft in einer Freimaurer-Loge vorgeworfen worden war) behauptet- daher würden solche Pamphlete wie das von Diet nicht gedruckt: „Wie erschreckend weit diese Vereinheitlichung seitdem fortgeschritten ist, zeigen die Zeitschriften Das Goetheanum, Die Drei, Anthroposophie und Info3 im Moment durch ihren Umgang mit der Initiative Christian Clements. Während es doch wirklich genug Anhaltspunkte gibt, die eine kritische Auseinandersetzung mit der SKA rechtfertigen, ja, mehr als notwendig machen, sind die Reihen im inzwischen entstandenen anthroposophischen Mainstream fest geschlossen.“ Woher der Wind bei Sandhaus weht, erkennt man in seinem Resümee „Erstaunlich in dieser Hinsicht ist die immer stärker zu Tage tretende Mentalitätsparallele zwischen der “grossen” Presse und der kleinen, anthroposophischen“ auch an seiner irrationalen Vermengung mit einem angeblichen „Amerikanismus“ des behaupteten „Mainstreams“. Das Ganze ist natürlich ein Versuch, die „Lügenpresse“- Kampagne der Pegida, Dügida, Kögida, usw.- Rechten auf die anthroposophische Bewegung zu übertragen. Die seltsame In- Verbindung- Setzung von aufklärerischen, textkritischen Steinertexten mit einem populistischen Anti- Amerikanismus, dazu die alten Kampflinien von verschwörungs- theoretischen Vorstellungen einer Unterwanderung und Gleichschaltung der Anthroposophischen Gesellschaft deutet darauf hin, dass sich hier die reaktionären Kreise artikulieren, die Anthroposophie als Kult huldigen und sie als solchen bewahren wollen.

Diesen kultischen, rein selbstbezüglichen Charakter der so verstandenen Anthroposophie betont und behauptet auch der Herausgeber des Blattes, Roland Tüscher in einem weiteren Beitrag, indem er ausführt, die Erkenntnis- Voraussetzungen von Anthroposophie entzögen sich dem Denken: „Die Anthroposophie vertritt eine wissenschaftliche Methode, die sich aus einem Kern bzw. Ausgangspunkt ableitet, der in sich selbst begründet ist, und hierbei seine geistige Natur offenbart. Diese Voraussetzungslosigkeit des Ausgangspunktes jeglicher Erkenntnis ist in Steiners erkenntnistheoretischen Grundwerken Wahrheit und Wissenschaft, sowie Philosophie der Freiheit nachgewiesen. Diese wissenschaftliche Methode nimmt daher für sich in Anspruch, sichere Erkenntnis ermöglichen zu können.“ Eine so verstandene „Erkenntnis“, die nur in sich „selbst begründet“ ist- somit denkend nicht erkennbar- hat dann aber Glaubens-Charakter und wäre die Begründung einer Sekte.

Das populistische Anhängen an die „Lügenpressen“- Kampagnen der Ewiggestrigen und der Versuch, Anthroposophie als kultische Geistseher- Gemeinschaft zu interpretieren, zusätzlich politisch in einem politischen Anti- Amerikanismus verschwörungs- theoretischer Art zu verankern, kann man nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.

Kommentare

  1. "Auch die seriösen anthroposophischen Zeitschriften wie Info3, Die Drei und Das Goetheanum verweigern sich meist auch nur der Wahrnehmung dieser Selbstzerfleischungen- geschweige denn dass sie dergleichen intensiver thematisieren wollten. "
    Da würde ich so gern mal Positionierungen gelesen haben. Ich schau im Netz immer nach, ob sich da etwas deutlicher geäußert werde, ... wie "man" das dort sieht, erleidet, erduldet, belächelt, verarbeitet, erlebt. Ich fordere ja keine Vorgaben, oder irgendeine Orientierung. Das finde ich nach und nach durch das mich beschäftigen mit diesen Dingen heraus. Gut, es war da zu lesen, daß "Reichsbürger" die Waldorf-Szene unterwandern. Da geht es um Schule und Leumund, da geht es um die Wurst. Um die Wurst geht es immer, wenn es zu spät ist. Inhaltlich werden muß etwas bezeiten! Bevor es "um die Wurst" geht, um prophylaktisches Positionierung oder um Schadensbegrenzung beim "guten Ruf"! Darum wäre mir ein breiteres Thematisieren dieser Dinge wichtig. So wie es eben beim Egoblog seit Jahren geschieht, in Korrespondenz mit hochqualitativen "anthro-kritischen" Blogs auch. Und wo Mißverstandene immer eine Plattform finden, und man zwanglos und ungestelzt Herrn Clement und seine Arbeit schätzen lernen durfte, wenn man ein wenig nur das Brett vorm Kopf anzuheben bereit war ..:-)) Thematisieren ist nicht Moralisieren, ich würde gerne so manches -mehr- über diese Dinge klar, ohne Zeigefinger, ohne Panik, und auf ehrliche Weise erfahren... (hoffentlich hab ich diesmal nicht so viel Rechtschreibfehler.. bin da zur Zeit beim besten Willen etwas unkonzentriert..)..
    m.butty

    AntwortenLöschen
  2. Die haben' s doch tatsächlich immer noch nicht geschafft, ANTHROPOSOHPIE in ihrer Titelgrafik richtig zu schreiben...

    http://www.iea-enb.com/intentionen

    Darum weiss ich nicht, wass ich von diesem Nachrichtenblatt überhaupt halten soll...

    s. birkholz

    AntwortenLöschen
  3. Ich schlage als Bezeichnung der Bewegung vor: FRIGIDA
    Frustrierte rechthaberische Impotenz gegen intelligentes Durchdenken der Anthroposophie

    AntwortenLöschen
  4. wenn man ein wenig nur das Brett vorm Kopf anzuheben bereit war ..:-)) jaah wie wahr, heil Clement!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Möchten Sie, Kees. damit zur Aussage bringen, Christian Clement sei Nationalsozialist?

      Löschen
    2. Nein natuerlich nicht, ich wurde hier Wie sie noch wissen von herr WS vor kurzem noch mit Goebbels gleichgestellt, aber diese staendige Beweihrauchering des Clement, gibt mir soche heil-ige Gefuehlen!

      Löschen
  5. Textfolge 1

    Meinem Verständnis des Menschen entsprechend, kann ein Jeder, hier im Hinblick auf die Anthroposophie Rudolf Steiners, für sich erproben, in wieweit es das selbstständige Denken in ihm ist, anhand dessen ein sich stets erneuerndes Selbstverständnis, als erweitertes Menschenverständnis, zu Wort kommen will.

    So einem Selbstverständnis ist unmittelbar einleuchtend, dass es sich jeglicher Verallgemeinerung entzieht. Und so ist das Selbstverständnis eines Einzelmenschen kein allgemeingültiges Verständnis des Menschen und will das auch nicht sein.

    Einem Maler ist es stets eine Freude, sehen zu können, das andere Maler, ihrem jeweiligen Selbstverständnis folgend, auch andere Bilder malen und zwar solche, die für sich selbst einstehen können. Die nennt man Kunstwerke.

    Ich habe hier immer wieder die Gelegenheit ergriffen, darauf hinzuweisen, das Rudolf Steiner „s“eine Anthroposophie, also "eine", als „ein“ Kunstwerk verstanden wissen wollte.

    Als so ein moderner Künstler widerstrebte es ihm, von Kopisten umgeben zu sein. Und zwar solchen, die die Unzulänglichkeit ihrer Manier auch noch als das wahre Werkverständnis, für das Schaffen Rudolf Steiners, in Form eines Vortrages oder Buches à la: „Im Stile Rudolf Steiners sein Leben meistern “, in die Welt setzten.

    Zurück auf Kunstwerke, also solche Meisterwerke, die für sich selbst einstehen können. Es gibt das Buch: „Die Philosophie der Freiheit“. Verfasst von Rudolf Steiner. Dem bisherigen entsprechend, müsste das Buch dann einen anderen Titel tragen? Z. B.: Eine oder gar: „Meine Philosophie der Freiheit“?

    Müsste? Der Gehalt des Buch entzieht sich, bereits anhand seines Titels, also seinem Selbstver-ständnis nach, jeder Verallgemeinerung? Also stet geschrieben: Die Philosophie „der“ Freiheit? Also eben „die Philosophie“ der Freiheit? Als „eine“, der Freiheit innewohnende, Art und Weise des Auftretens, wie „die“ Freiheit selbst, so sie sich in Gedankengängen darlebt, auftritt? Eine Weitere wäre? Die Inaugurierung eines dreigliedrigen sozialen Organismus? Also eine soziale Skulptur? Zur Freude des freien Geistes?

    Moderne Kunstwerke sind Geschöpfe der Freiheit? Ein Künstler ist Jemand, der seine Seelensubs-Tanz so umwandeln konnte, das die Freiheit sich, anhand jener, so betätigen kann, wie es ihr selbst gemäß ist?

    Was für „die“ Freiheit gilt, das gilt „nicht“ zugleich für Rudolf Steiner, den Verfasser des Buches: „Die Philosophie der Freiheit“? Warum? Ist es bereits die Freiheit selbst, hierbei "in" Rudolf Steiner, die sich, „dort“ ihm vorangehend, also vorbereitend so betätigt, das sie in Rudolf Steiner, für ihren Auftritt in den Gedankengängen „ihrer“ Philosophie, den Freiraum sich erobert, dessen sie dafür bedarf?

    ~

    Habe nun, ach, keine Lust mehr, das bisherige weiterzuführen. Soll die Freiheit doch bei jemand Anderem ihr Wesen weiter treiben. Der mir innewohnende Erkenntnistrieb unterliegt nun meinem ganz persönlichen Selbstempfinden. Das da ist? Mein Eigenwille. Und der will? Kaffee und Zigarettenrauch.



    AntwortenLöschen
  6. Textfolge 2

    Da ich so fleißig war, darf ich, den Text abschließend, dennoch etwas tun, das weiter oben in „Verruf“ geraten ist. Was? Kopieren! Und wen? Mich selbst.

    >Für die Unterscheidung des Kopierens von dem Nachahmen < Nachgeahmt werden nie die Inhalte, sondern stets diejenigen Bildekräfte, die Vorgänge in die Erscheinung heben. Zudem: Die Bildekräfte selbst binden sich nie daran, woran sie mitbildend tätig sind. Das heißt, sie bleiben stets offen für andere wie neue Gestaltungsvorgänge. Wäre das nicht so gut eingerichtet, kein Kind könnte damit beginnen, z. B. anhand der Sprache, sich selbst auszusprechen. Es täte lediglich nachplappern, was es an Wortfolgen aufgenommen hat.<

    So, das war die Kopie.

    Im Hinblick auf Steiner kann also gesagt werden: Seine „Bildwelten“ wollen nicht dafür dienen, das man etwas zum Nachplappern hat. Sondern dafür, dass man anhand ihrer grundlegende Kräfte in sich ausbilden kann. Eben solche Kräfte, die bereits gewordene Seelensubs-“Tanz“ wiederum ins Werden erheben können. So, das man anhand ihrer, das seinerseits stets werdende Leben, wiederum in unbefangener Weise, also gegenwärtig, miterlebt. Und so lebensgemäß mitgestalten kann an derjenigen Freiheitsgestalt, die noch nicht befreites Geistesleben im Weltgeschehen zum „Tanze“ auffordert.

    AntwortenLöschen
  7. Solange der Weltenhumor im Goetheanum eingesperrt bleibt ...

    AntwortenLöschen
  8. Sollte man nicht wenigstens erwähnen, dass die Redaktion von "Ein Nachrichtenblatt" den Brief von Irene Diet ausdrücklich "ohne Zustimmung oder Ablehnung" seinen Lesern zur Kenntnis gibt, um eine Diskussion und eigene Meinungsbildung darüber zu ermöglichen?
    Und warum wird nun ausgerechnet "Ein Nachrichtenblatt" als kommerziell bezeichnet, obwohl man es als email-Fassung kostenlos beziehen kann und es offensichtlich ohne jede realistische Kostendeckung produziert wird?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das mit dem "kommerziell" stimmt- das habe ich heraus genommen. Die dem Beitrag von Frau Diet folgenden Artikel - auch den von Herrn Tüscher- habe ich als inhaltliche Zustimmung zur Position von Frau Diet verstanden.

      Löschen

  9. KEINE WÖRTER. MUSIK.

    Michael und übrige Leser, ist es nicht öfters so das ein Auflösung sich ins kleine finden lässt?
    Ganz nah, wo sich die ganze Rudolf Steiner im Internet befindet humanities.byu.edu, nur eine click weiter.
    PROVO, Utah (November 6, 2014)—As humans, we try to find words to share our experiences, and for 2014 James Barker award recipient Gregory Clark*, jazz provides wordless experiential learning when words fail.
    At the 2014 Barker Lecture, titled "The Language of Experience", Clark shared some of his own experiences with the power of experience, and, in particular, the power of jazz…
    …When words fail to illustrate a lesson, experience can stand as a mighty teacher itself.
    "Experiences, shared, can communicate much that is important and sometimes they can communicate what can’t be shared any other way", said Clark…When SKA-words fail…it can be share an other way, said Matthijs, inparticular the power of Jazz!

    Zitat:…Clark related a final experience: at a two-week summer workshop for aspiring jazz musicians, the instructors – six leading jazz performers – couldn’t play together without clashing.
    Modern and traditional clashed until the workshop ended in an instructor performance.
    Neither the students nor instructors thought the show would be a success, but, said Clark, "the sextet stayed together for an hour of music and when they finished the students were on their feet cheering.
    For their students, this was the most exhilarating jazz they had ever encountered.
    What they had seen and heard had communicated to them more clearly than any words during the past two weeks what their common ground as professional jazz musicians would be".

    * http://english.byu.edu/faculty/greg-clark
    The whole (ohne Kritik) Tekst-version: http://humanities.byu.edu/the-language-of-experience/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Meiner Meinung nach (und ich folge dabei wieder einmal Georg Kühlewind), ist Improvisation das, wozu Könnerschaft auch in Sachen Anthroposophie führt- ebenso wie im Jazz und im ganzen Bereich Musik und Kunst. Nicht nur Kunst kommt vom Können. Meditation ist immer gekonnte Improvisation - ebenso wie ein gekonntes Gespräch dialogisch- improvisierend geführt wird. Dilettantisch dagegen sind blinde Gefolgschaft, stures Regel- Befolgen, Rechthaberei, usw. Das tötet alles ab. Die SKA fördert ungewohnte Betrachtungsweisen und fordert die Sektierer heraus. Einem souveränen Anthroposophen, der die Kunst der Improvisation kennt und schätzt, kann sie nur eine Bereicherung sein.

      Löschen
    2. :)) diese Art Souverainen anthroposophen, kommen ohne Zweifel zur Konklusion, Steiner war ein Opportunist,Racist,Bigamist,Fantast,Plagiatrist.......Nun um diese Art zu kennen braucht man nur etwa Archivarbeiten bei den Egoisten zu betreiben......:)

      Löschen
    3. Cheese it doesn't sounds so jazzy, you know, oké some rithmen sounds in 'ist', try it again.
      Das IHA würde ausreichen für bessere Verständnis von Archivarbeit bei den Egoisten.
      Hoffentlich sofort erhältlich vor dem Zeitpunkt 'Tod und Auferstehung' losgeht. Erbarme dich!

      Löschen
    4. Auch der naive Realismus, dem Herr Kees anhängt - so zu tun, als könnte man Rudolf Steiner wortwörtlich nehmen- ist eine Art der Interpretation. Nur dass der naive Realismus so tut, als läge in dieser nicht reflektierten Interpretation eine Art Offenbarung. Christian Clement interpretiert natürlich auch- aber er reflektiert zugleich seine Methodik, d.i. sein spezifischer textkritischer Ansatz. Ich würde sagen, dass Clements Ansatz der moderne ist- im Sinne der "Bewusstseinsseele", die sich selbst distanzierend zu betrachten in der Lage ist. Der naive Realismus dagegen entspricht einer alten Bewusstseinsschicht, bei der die Moderne noch gar nicht angekommen ist.

      Löschen
  10. Ich stimme ganz mit dir ein Michael!
    Den kommt die Stimme…aber…Wäre alles nicht einfacher wenn wir ein Handbuch, wirken mit das ideogenetisches Grundgesetz, bekommen können DAS;
    Ideogenetische Handbuch Antroposofie?Für un- und eingeübten.
    Mache dich - Selbsthilfe - auf einmal die Gesamt-Ausgabe Rudolf Steiner's klar wie niemals zuvor!
    Vorwort Christian Clement.
    In Leinen gebunden, in schönes Blau mit Golddruck, auch zu finden im 'World Wide Web' 24 Stunden.

    Zuerst IHA sofort ein AHA-erlebnis, immer wieder alles neu erleben.

    AntwortenLöschen
  11. Lieber Kees, lieber Matthijs und Gleichgesinnte,

    anstatt dass sie hier in endlosen Wiederholungen immer wieder nur Ihre bornierte Ignoranz zur Schau stellen, fordere ich Sie auf, doch bitte einmal in klaren Worten zu formulieren, was es sachlich an meiner bisherigen Arbeit mit Steiner in der SKA auszusetzen gibt.

    Damit meine ich nicht ein kindisches Rumnörgeln an der Tatsache, dass es eine kritische Ausgabe gibt. Das ist nun mal Tatsache, und mit Tatsachen haben sich nun mal selbst Anthroposophen einfach abzufinden. Nein, ich meine eine sachgemäße Kritik meiner Arbeit von deren eigenem Standpunkt aus. Schreiben Sie doch mal eine richtige Kritik, in der Sie 1. zeigen, dass Sie meine Arbeit kennen, dass Sie sie 2. verstehen, worum es darin geht, und dann weisen Sie 3. nach, wo ich meine Arbeit anders, wo ich sie besser hätte machen können, wo objektive Fehler liegen. Das wäre wirklich mal ein sinnvoller Gebrauch Ihrer ansonsten für sinnlose Rumnörgelei verschwendeten Geistesenergie.

    Wenn Sie aber weiter nur wie unreife Schuljungen an meinem Projekt als solchem rumnörgeln, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht, sind Ihre Beiträge nichts weiter als Peinlichkeiten, welche das Ansehen Rudolf Steiners und der Anthroposophie in der Welt beschädigen. Oder besser: beschädigen würden - wenn sich, was ja zum Glück nicht der Fall ist, die Welt darum scheren würde, was Sie hier so ablassen.

    Mit anthroposophischem Gruß,
    Christian Clement

    AntwortenLöschen
  12. Matthijs: kürz über meine endlosen Wiederholungen, einfach abzufinden, rumnörgeln, Peinlichkeiten, beschädigen, bornierte Ignoranz, ablassen, sinnlose Rumnörgelei, verschwendeten Geistesenergie.

    Reaktion eins; KEINE WÖRTER. MUSIK sagt nichts über Lieber* Christian.
    Zwei: ideogenetische Handbuch Antroposofie? Für un- und eingeübten.
    Zielt auf eine verborgene Frage, beachte ich Textkritik, sollte es vielleicht sein;
    Christian Clement sind Sie bereit ein ideogenetische Handbuch Antroposofie – IKA - für un- und eingeübten, zu schreiben? Damit wir als Selbsdenkenden der GesamtAusgabe Rudolf Steiner lesen und mitdenken und erleben können?
    Nächste Reaktion richtet sich auf Cheese Curve.
    Ende meiner endlosen Wiederholungen, nur noch zur Aufkläung.

    Zitat Christian: "Ich meine eine sachgemäße Kritik meiner Arbeit von deren eigenem Standpunkt aus. Schreiben Sie doch mal eine richtige Kritik."Klinkt als Notruf. Gibt’s die auch Christian?
    Du schreibst ↑ ich frage ihnen wie reflektieren Sie auf das dieser Komplete durch ihnen getypte Reaktion?
    Wie unreife Schuljunge, bornierte Ignoranz,? Endlosen Wiederholungen?
    Ich bin hier in dieser 'SKA Geschichte' zum ersten Mal. Urteilen oder Zurückhaltung?

    Heisst dies - Das ist nun mal Tatsache, und mit Tatsachen haben sich nun mal selbst Anthroposophen einfach abzufinden - sachgemäße Kritik? Hier sprechen Sie ihre Meinung - Das ist nun mal Tatsache – und dann folgt - … Anthroposophen…Hier machen Sie doch klar dass Sie sich über alle Anthroposophen stellen und zweitens geht jedermann auf einer Haufen.
    Stigmatisieren oder Diskrimineren? Dabei geben Sie auch noch ein Auftrag - sachgemäße Kritik?
    Nach einer kurzen Weile Innenschau folgt …

    Fordere ich Sie auf? Selbstdenkenden Anthroposophen fordern sich selber auf. Müde? Dominante Persönlichkeit oder…zurückfall im Lehreramt?

    Also schrieb Matthijs, einer unreife Schuljungen. Mit Gruss für Liebhaber und Lehrenden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bester matthijs:

      »Heisst dies - Das ist nun mal Tatsache, und mit Tatsachen haben sich nun mal selbst Anthroposophen einfach abzufinden - sachgemäße Kritik? Hier sprechen Sie ihre Meinung - Das ist nun mal Tatsache«
      Daß die zwei bisher erschienenen Bände der SKA in der Welt sind, ist eine Tatsache – ich habe mich davon überzeugt, indem ich sie gekauft, nach Hause getragen und gelesen habe.
      Und mit Tatsachen, mit allem, was bereits geschehen ist, hat man sich zuallererst einmal abzufinden, gleich, ob man Anthroposoph ist oder nicht.
      Oder meinen Sie wirklich, es wäre anders?

      »Christian Clement sind Sie bereit ein ideogenetische Handbuch Antroposofie – IKA - für un- und eingeübten, zu schreiben? Damit wir als Selbsdenkenden der GesamtAusgabe Rudolf Steiner lesen und mitdenken und erleben können?«
      Weshalb meinen Sie, man könne als Selbstdenkender die SKA nicht ohne eine Extra-Anleitung lesen, mitdenken und erleben?
      Sind Sie Selbstdenkender?
      Wenn ja: haben Sie es mit der SKA versucht und sind dabei gescheitert?

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    2. bester matthijs,

      Mit "endlose Wiederholungen" bezog ich mich auf Michel Gastkempers Blog, wo Sie übrigens, im Kontekt Ihrer nicht enden wollenden Tiraden gegen meine Arbeit, jüngst ganz richtig geschrieben haben:

      "Michael (Eggert)’s blog is een toneel voor zelfbespiegeling en een 'gratis antroposofisch theater' een arena voor spektakel, bij gestaan door zijn Muze."

      Willkommen im anthroposophischen Sensationstheater!

      Löschen
  13. Es gibt ja auf dem Waldorfblog von Ansgar Martins eine sachliche und kritische Auseinandersetzung mit der SKA, dort wird u.a. auch auf Parallelen zwischen C.Clement und den Ansätzen von J.Heisterkamp und einigen Info3 Autoren verwiesen. Sehr lesenswert, allerdings sowohl sprachlich als auch gedanklich äußerst anspruchsvoll, weit entfernt von den Pro/Contra Trash-Debatten zu dem Thema auf diesem Blog.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Beste Rainer Herzog und Mitleser.
      Das sieht im Waldorfblog Ansgar Martins so aus.

      "Rudolf Steiner ist kein Philosoph, und das gibt – zum Beispiel – Christian Clement sogar zu, verklausuliert, er hat das mehrfach bei seinen Beiträgen bei den “Egoisten” wiederholt, hier stellvertretend nur ein Beispiel":….

      "Ich sagte aber auch, dass dieses Zitat nur EIN Beispiel sei, schauen Sie sich selbst die verschiedenen Beiträge von Christian Clement auf dem "Egoisten"-blog an – was bleibt da noch vom “Philosophen” Rudolf Steiner? Nichts."
      Zitiert aus: 118. Anthroposophische Reformation, auf einmal, ohne weitere suche.

      Eine 'Kalashnikov' entlehren ist snell gemacht, wirklich mitmachen ist deine Sache.
      Goran Bregović, singing Kalashnikov https://www.youtube.com/watch?v=UqOL7LOR6ko

      Löschen
    2. Lieber Rainer,

      »Es gibt ja auf dem Waldorfblog von Ansgar Martins eine sachliche und kritische Auseinandersetzung mit der SKA...«
      :-) Allerdings ist Ansgar Martins wohl nicht gerade das, was man eine anthroposophische Stimme nennen könnte.
      Und – wie man auch am obigen Beitrag von matthijs sieht – es scheinen gerade die Parallelen zwischen CC und info3 zu sein, die diesen Sturm der Entrüstung auslösen…

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    3. Lieber matthijs,

      die von Dir zitierten Aussagen (Rudolf Steiner ist kein Philosoph...) befinden sich nicht im Artikel von Ansgar Martins, sondern sind Kommentare von Andreas Lichte...

      Löschen
    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

      Löschen
    5. Lieber Stephan, vielen Dank!

      :-) Wenn man dem Autor eines Blogartikels auch alle daraufhin erfolgenden Kommentare zurechnen wollte, müßte man konsequenterweise nicht nur alles, was Archiati, Diet, cheese curve oder matthijs zur SKA zu sagen haben, Christian Clement in die Schuhe schieben, sondern es müßte auch Rudolf Steiner als Alleinverantwortlicher für Christian Clements Einleitungen und Stellenkommentare herhalten.

      Ich hätte nicht gedacht, daß unter Menschen, die sich Anthroposophen nennen, die Individualität derart geringgeschätzt werden könnte.

      LG, i.



      Löschen
    6. Liebe Ingrid,
      hier ist es auch nicht irgend ein Kommentar, sondern einer von Andreas Lichte...

      Löschen
    7. Martins analysierte Anfang 2015 die liberale und orthodoxe, anthroposophische
      Haltung: “Das orthodoxe Lager steht Steiner zwar näher, insofern es das esoterische Weltbild ernst nimmt, verfolgt aber die liberalen Steinerdeuter mit großer Wut.“

      Das erkläre ich mich so: die Liberalen sind mehr Bilddenker, die Orthodoxen eher Rationalisten. Die Ersten fühlen sich imaginative Mystiker, die Letzten inspirierte Skeptiker. Philosophisch ausgedrückt, PF S.108: Als Wahrnehmung und Begriff stellt sich uns die Wirklichkeit, als Vorstellung die subjektive Repräsentation dieser Wirklichkeit dar.

      Löschen
    8. "Allerdings ist Ansgar Martins wohl nicht gerade das, was man eine anthroposophische Stimme nennen könnte"

      Liebe Ingrid, wie exakt man nun "eine anthroposophische Stimme" definieren will, ist ja nochmal etwas anderes. Nach dem was ich bisher von AM gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass er sich sehr gut und fundiert mit der Thematik Anthroposophie auszukennen scheint. Natürlich schreibt er aus einer reichlich kritischen Distanz heraus; das kann mir aber als Leser seiner Beiträge egal sein (ich muss ihm ja auch nicht allem zustimmen) jedenfalls ist er in der Lage, die Debatte um die SKA auf einem, wie ich finde, sehr anspruchsvollen Niveau zu führen - jenseits von den immer gleichen, leicht schlafmützigen "für Steiner" oder "gegen Steiner" Positionierungen.

      Die Debatten hier zu dem Thema, kann man m.E. leider nicht ansatzweise ernst nehmen (ich wunder mich auch, dass CC auf den Klamauk eingeht).

      Herzliche Grüße, Rainer

      Löschen
    9. Lieber Rainer,

      »Nach dem was ich bisher von AM gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass er sich sehr gut und fundiert mit der Thematik Anthroposophie auszukennen scheint.«
      Ja, natürlich, da stimme ich Dir vollkommen zu. Und selbstverständlich kann es mir als Leser egal sein, ob er nun als Anthroposoph anzusehen ist (:-) ich denke, dafür würde er sich schön bedanken) oder nicht.
      Ich meinte nur, daß AM in der Welt nicht als „inner-anthroposophische Stimme“ gelten kann.
      Was er sagt, scheint mir also nicht dazu geeignet, den Schaden für das Ansehen der Anthroposophie zu vermindern, von dem CC hier spricht.

      :-) Und ich wundere mich ja manchmal selbst, warum ich immer wieder auf das alles eingehe…
      Immerhin, schön zu wissen, daß Du doch noch, wenigstens ab und zu, unter den Lesern bist!

      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
  14. Rudolf Steiner (GA 99): »Wir sind die Sklaven der Vergangenheit, aber die Herren der Zukunft.«

    Derzeit habe ich den Eindruck, so mancher Kritiker der SKA wendet seine Kräfte in vergeblichem Bemühen daran, die Vergangenheit zu ändern, statt daran, die Zukunft im konstruktiven Umgang mit den Gegebenheiten zu gestalten.

    Im Bewußtsein der Wahrheit des oben zitierten Satzes Rudolf Steiners frage ich daher die Kritiker der SKA:
    Wie wollen Sie, als Herren der Zukunft, diese Zukunft gestalten, unter der Voraussetzung, daß die SKA in der Welt ist?

    Herzlichen Gruß in die Runde,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was die Vergangenheit betrifft:

      Bisher ist es immer schief gegangen, wenn sich welche für die Herren der Zukunft gehalten haben - sie gerieten dadurch in die Sklaverei der Vergangenheit...

      Löschen
    2. Lieber Stephan,
      es geht ja nicht darum, daß nur eine Gruppe oder gar einer allein „Herr der Zukunft“ wäre. Sondern wir sind es, wir alle gemeinsam...
      Und freilich sind wir, mit jedem verstrichenem Augenblick mehr, auch die Sklaven der selbstgestalteten Vergangenheit.
      Ich finde es wichtig, sich dessen bewußt zu sein.

      Löschen
    3. Je später der Abend, desto schöner die Herrn.. der Zukunft..
      Steiner meint wohl, "Man kann immer wieder einen Neubeginn wagen, mit dem und aus dem Verhau vergangenen Scheiterns!" Schweif doch nicht vom Thema ab, in dem Du Dich den Assoziationen zu diesem Zitat hingibst, jenseits des Zusammenhangs, den Ingid meinte...? :-)) ...na gut, als Orakelspruch freilich kann man's gelten lassen, wenn man ... die Worte "Sklaven" und "Herrn" skeptischer beäugt...
      Gerade im Zeitalter der Kunst der Verschwörungsgeschichten hat das Wort "Sklave" wieder so ein Geschmäckle, zum Beispiel ... und bezeichnet - hier - öfter die denkenden Zeitgenossen als "Hirngewaschene" und "Sklave" ist da Synonym. Und eben: "Herren!" ... da braucht man nichts weiter zu erläutern... Jedoch, dann nehmen wir unsere Wort-Schatz-Kiste... darum sagte ich für Sklaven... rasch mal "Gescheiterte" und für Herren ... ?
      ...hilf mir mal jemand...
      m.butty

      Löschen

    4. Wer bewusst entgegen der Wahrheit und wider besseres Wissen versucht die Vergangenheit "abzuändern", bedient sich des Mittels der Lüge und versklavt in gewisser Weise auch diejenigen, welche die Zukunft als "freie Herren" gestalten wollen.

      Aber wie jeder "böse Zauber" verlieren auch diese Bemühungen ihre Wirkung, wenn sie zunächst mal nicht ernst genommen werden, wenn zunächst mal - auch respektlos - hinterfragt wird, wem denn diese Abänderung der Vergangenheit heute nützen könnte, in den Fällen wo nicht belegt werden kann, dass diese "Abänderung der Vergangenheit" erfolgte, um eine quasi "fehlerhafte Geschichtsschreibung" richtigzustellen, sondern dies nur behauptet wird.

      Also liegt es sicherlich an uns selbst und in uns selbst, uns nicht von behaupteten "Richtigstellungen der Vergangenheit" versklaven zu lassen!

      Ich denke, dass R.S. das in diesem Sinne gemeint hat! Er wollte eine Gesetzmässigkeit aufzeigen, aber gleichzeitig daraufhinweisen, dass der Mensch als einziges irdisches Wesen, die Fähigkeit hat sich auch (von Menschen gemachten oder massgeblich beeinflussten) Gesetzmässigkeiten entgegenzustellen!

      Löschen
    5. Lieber Mischa....

      willst du dich denn hier allen Ernstes darum bemühen, deinen im tiefsten Innern vorhandenen "Neusprech-Wahn" , hier etwa noch mit Hilfe anderer, an die Spitze zu treiben???

      ;-)

      Löschen
    6. Liebe Leute (die, die sich angesprochen fühlen),
      nehmt' s mir nicht übel (wenn Ihr könnt):

      Die ganze Konversation um Die Herren der Zukunft ist für mich nichts als die Ausgeburt von Gigantomanie (Größenwahn).
      Erst wird gestritten, wer Die Herren der Anthroposophie sein sollen und jetzt geht' s schon um die Herren der ganzen Zukunft...

      Es existiert nämlich auch eine bestimmte, oben im Artikel erwähnte Irrelevanz für den Rest der Welt bestimmter wahnhafter Phantasien....

      Ich selbst beschränke mein Ansinnen doch lieber darauf, ein Diener der Zukunft sein zu wollen...

      Löschen
    7. ...vielleicht werde ich dadurch ja mal Herr über mich selbst und damit ein Teil der Zukunft.

      Löschen
    8. Lieber Mischa, vielen Dank, ich freu mich, daß Du mich verstanden hast.

      Lieber Stephan, lieber Rudolf, wie schon gesagt: es geht mir nur darum, daß wir alle die Gegebenheiten aus der Vergangenheit zur Kenntnis zu nehmen haben und an der Gestaltung der Zukunft mitwirken – sie daher beeinflussen, gleich, wie wir uns zur Anthroposophie stellen.

      Um zu präzisieren, wie ich es gemeint habe, verweise ich auf einen Artikel, den ich bereits vor drei Jahren geschrieben und jetzt wieder hereingestellt habe.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: