Lichtfänger

Ingrid Haselberger


Vor einigen Jahren schenkte mein Mann mir ein Buch. Er machte sich wohl ein wenig Sorgen wegen meines damals gerade erwachten großen Interesses für Rudolf Steiner und die Anthroposophie, und er fand, es könne nicht schaden, wenn ich zur Abwechslung einmal etwas „wirklich Wissenschaftliches“ lese.
Allerdings mußte ich schmunzeln, als ich entdeckte, daß das Buch ausgerechnet im »Verlag freies Geistesleben« erschienen war…
Hans-Peter Dieckmann (damals Autor bei den „Egoisten“) bat mich, eine Rezension für den Blog zu schreiben. Ich machte mich an die Arbeit – doch dann kam vieles dazwischen, und der Text blieb liegen.
Hans-Peter ist inzwischen über die Schwelle gegangen – aber vor kurzem hatte ich erneut Gelegenheit, mich mit diesem Buch auseinanderzusetzen: als mein Mann nach einem Schiunfall einige Zeit im Spital verbringen mußte, nützte er die Zeit, um es nun auch selbst zu lesen.
Und ich löse endlich das Versprechen ein, das ich Hans-Peter vor etwa 5 Jahren gegeben habe.


Das Buch »Lichtfänger. Die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewusstsein« von Arthur Zajonc (1995 erschienen unter dem Titel: »Catching the Light. The entwined history of Light and Mind«) beginnt mit Berichten über Blindgeborene, die nach Jahren, oft erst als Erwachsene, erfolgreich operiert wurden.
Wenn ihnen schließlich die Augenbinde abgenommen wird, kommt ein erschreckender Augenblick:
»Das Tageslicht wirkte, aber in den ängstlichen, aufgerissenen Augen des Jungen blieb das Licht des Bewusstseins die Antwort schuldig.«
Diese Menschen haben nun die größte Mühe damit, all das deuten und erkennen zu lernen, was sie da „sehen“. Oft gelingt es ihnen nur sehr unvollkommen – einige erlernen es niemals, entscheiden sich schließlich dafür, ihre neugewonnene Sehfähigkeit einfach nicht zu gebrauchen, oder setzen gar in Verzweiflung ihrem Leben ein Ende:
»Neben dem äußeren Licht und dem Auge ist das Sehvermögen auch auf ein „inneres Licht“ angewiesen, ein Licht, welches das vertraute Außenlicht ergänzt und die rohen Sinnesdaten in bedeutungsvolle Wahrnehmung verwandelt. Das Licht des Bewusstseins muss sich mit dem Licht der Natur vereinen, um eine Welt hervorzubringen.«

Arthur Zajonc (ausgesprochen übrigens ähnlich wie „Science“ – sein Name klingt wie die Verbindung von Kunst und Wissenschaft: Art Science) lehrte von 1978 bis 2012 Physik (Spezialgebiet Quantenoptik) am Amherst College in Massachusetts und ist seither Präsident des Life and Mind Institute. Von 1994 – 2002 war er Generalsekretär der Anthroposophical Society in America.
Nach vielen Jahren der eingehenden Beschäftigung mit diesem »unsichtbaren Phänomen, das wir Licht nennen und dessen Gegenwart alles sichtbar macht, nur es selbst nicht« fasziniert ihn die Erkenntnis, 
»dass die ganze Leistungsfähigkeit, Schönheit und Präzision der Quantenoptik nicht ausreicht, um uns klarzumachen, was Licht ist. Die alten wissenschaftlichen Lichtkonzepte sind wie überlebte Götterbilder zerschlagen worden, und jeder Versuch, neue zu zimmern, ist fehlgeschlagen. […] Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, die alten und neuen Flure in dem weitläufigen Gebäude des Lichts zu erkunden. In diesem Buch beschreibe ich, was ich dort entdeckt habe. […]

Wir haben dem natürlichen Licht viele, viele Jahre ins Antlitz geblickt und uns gefragt, wer oder was es ist. In den Jahrtausenden unseres Schauens ist das Licht alt geworden, seine Eigenschaften haben sich gründlich verändert, sodass sein zartes, kindliches Gesicht kaum noch zu erkennen ist. Heute präsentiert uns das Licht ein strengeres, nützlicheres und mathematischeres Aussehen, doch wird es auch jetzt noch durch andere Gesichter ergänzt – künstlerische, wissenschaftliche und geistige. Wie wird es morgen aussehen? […]

Wie haben wir dieses Phänomen, das wir Licht nennen, durch das Licht unseres Bewusstseins verändert? In der Berührung von Natur und Bewusstsein lässt sich das Leben des Lichtes begreifen. Insofern ist das Buch eine Biografie dieses unsichtbaren Begleiters in unserem Inneren ebenso wie in der Außenwelt.«

Man kann dieses Buch auf unterschiedliche Weise lesen.
Einerseits schildert es, wie erwartet, die Entwicklung der Wissenschaft vom Licht – in wissenschaftlich fundierter Weise und gleichzeitig sehr anschaulich dargestellt, in auch für den Laien gut begreifbarer Sprache, und mit vielen Ausflügen von der Geschichte der Naturwissenschaft in die Geistesgeschichte.

Eine zweite Ebene erschließt sich, wenn man die Inhalte, die man gerade gelesen hat, wieder gehen läßt und den Blick auf das menschliche Bewußtsein richtet, das diese Inhalte er- bzw gefunden hat.
Wie hat sich dieses Bewußtsein entwickelt, was war der Ausgangspunkt, und wo sind wir heute angelangt in der Bewußtseinsgeschichte? Es ist, als wären die Tatsachen, von denen man liest, etwas wie Fußabdrücke, von denen man auf das Wesen schließen kann, das sie hinterlassen hat: 
»In der Art, wie eine Kultur diese Geschichte erzählt, offenbart sie ebensoviel über sich selbst – über das Licht im Bewusstsein der Menschen, die sie schaffen – wie über das Licht der Natur.«

Arthur Zajonc erzählt die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewußtsein nicht linear, sondern kreisend.
Wir erfahren von Epimetheus und Prometheus, vom blinden Sänger Homer und vom blinden Seher Teiresias, von Platon (»Das Auge des Geistes fängt erst an scharf zu sehen, wenn das leibliche von seiner Schärfe schon verlieren will…«) und vom »weinfarbenen Meer der Antike« (hier geht es um die Farbwahrnehmung der alten Griechen, die sich in überraschender Weise von unserer heutigen unterscheidet).
»In der Bhagavadgita, bei Homer, Empedokles und Platon gehört zum Sehvermögen eine entscheidende menschliche Aktivität, eine Bewegung vom Auge aus in die Welt hinein. In den Jahrhunderten nach Platon fand ein allmählicher Denkwandel statt, der im 17. Jahrhundert mit René Descartes endete.«
Dieser Denkwandel beginnt bereits 300 v. Chr. mit Euklid und seiner »Optik« – der geometrischen Darstellung der vom Auge ausgehenden „Sehstrahlen“. Aus Euklids präziser „Mathematisierung“ des Sehens ergibt sich »eine bedeutungsvolle Distanz zur subjektiven Seherfahrung« – und Zajonc ergänzt diese Feststellung durch den Satz;
»Wie jeder Physiker weiß, können die eleganten mathematischen Formeln leicht die schwerfälligen Bewegungen der Erfahrung in Vergessenheit geraten lassen und schließlich jene Phänomene völlig ersetzen, deren Beschreibung sie ursprünglich dienten.«
Damit ist eine Wende in der Geschichte des Sehens eingetreten: Das Sehen, einst geheimnisvolle Vermählung des Sonnenlichtes mit dem »Feuer des Auges« (Platon), mit »des Leibes Licht« (Matthäus 6,22), diese »Brücke, über die die unmerklichen Bewegungen der äußeren Objekte zur Seele gelangen« (Platon, »Timaios«) – es ist zum mechanischen Vorgang geworden.

Arthur Zajonc führt uns nun zurück ins alte Ägypten, als Licht das »Sehen Gottes« war (»Ich bin der, der seine Augen öffnet, und es wird Licht; wenn sich seine Augen schließen, senkt sich Dunkelheit herab.« – so die Worte des Gottes Ra im Turiner Papyrus, 1300 v. Chr.), erzählt von Zarathustra, Ahura Masda und Ahriman, von der Schöpfungsgeschichte der Bibel, von Luzifer und Christus und vom Manichäismus (der »Religion des Lichts«), vom Sonnengesang Franz von Assisis und von der »Lichtkosmogonie« des Theologen und Gelehrten Robert Grosseteste (»Licht ist die erste Form der Körperlichkeit, aus der alles andere entstand«).

Er läßt uns – im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts – die eindrucksvolle Inszenierung des Architekten und Baumeisters Filippo Brunelleschi miterleben, als er seinen Freunden das allererste in Zentralperspektive gemalte Bild vorführt.
Denn bis dahin herrschte nicht die physische, sondern die geistige Geometrie des Raumes: Christus oder Luzifer, der Pharao oder die Madonna »mußten grösser sein als alle, die ihr dienten, weil ihre geistige Bedeutung es verlangte. Die Malerei stellte die Wirklichkeit dar und entwickelte dabei eine Ausdruckssprache, die in tiefem Einklang mit der menschlichen Erfahrung, nicht mit den Gesetzen der Optik stand.«
(Wie sehr es dafür, wie wir die Welt sehen, auf diese alltägliche menschliche Erfahrung ankommt, wird deutlich an der Geschichte von den Frauen in entlegenen Dörfen Afrikas, denen man eine Diareihe zum Thema Babypflege zeigte. Die Frauen sagten zwar nachher, die Farben dieser Bilder seien »hübsch« gewesen – aber es stellte sich heraus, daß sie gar nicht wahrgenommen hatten, was auf diesen Bildern dargestellt war – keine Säuglinge, keine Erwachsenen, keine Gegenstände: »Der Kontext und die Grössenverhältnisse der Bilder standen ihrer täglichen Erfahrung so fern, dass sie fast bedeutungslos waren.«)

Aber nun ist die Zentralperspektive da – und Leonardo da Vinci, Michelangelo und Albrecht Dürer überschreiten 
»die Schwelle zur wissenschaftlichen Betrachtungsweise. In den zweihundert Jahren von Duccio zu Dürer war aus der religiösen Perspektive des abendländischen Menschen eine wissenschaftliche geworden, hatte sich aus einem moralischen ein materielles Universum entwickelt.«

Es ist unmöglich, im Rahmen dieser Buchbesprechung auf all die wissenschaftlichen Entwicklungen einzugehen, die folgten, und die uns Arthur Zajonc eindringlich näherbringt. Galilei und sein Fernrohr, Newton und die Korpuskulartheorie, Euler und die Wellentheorie (»Die Sonne ist eine Glocke, die Licht erschallen läßt«), Faraday und sein Credo (»Ich muss dafür sorgen, dass meine Forschungsarbeiten wirklich experimentell bleiben, und mich davor hüten, dass sie auch nur im geringsten den Charakter hypothetischer Vorstellungen annehmen«), seine immaterielle Deutung des Lichtes und damit die Grundlegung der Feldtheorie, Maxwell (»Licht [ist] eine magnetische Störung, die sich nach den Gesetzen des Elektromagnetismus im Feld ausbreitet«), Kelvin (»Heute halten wir den Raum für angefüllt.« und »[Die] Existenz [des] Äthers ist ein Faktum, das nicht in Frage gestellt werden kann.«) – wir erfahren nicht nur von wissenschaftlichen Theorien, sondern es entstehen auch berührende Porträts der Persönlichkeiten, die sie hervorgebracht haben: es ist eine Geschichte der Erfolge, aber auch eine Geschichte der Fehlschläge, aus denen sich jeweils neue Wege entwickelten...

Dann hält Arthur Zajonc inne – und es folgt das Kapitel »Licht sehen – Wissenschaft beseelen: Goethe und Steiner«.
Der Autor erzählt von seinen ersten wissenschaftlichen Erfahrungen mit Farbe unter der Anleitung von Michael Wilson, in dessen Farblabor im Kinderheim „Sunfield“. In dieser Gemeinschaft für geistig behinderte Kinder 
»lernte ich eine Art der Forschung kennen, der ein anderes Tempo und ein anderer Stil eigen waren, eher geprägt von Mitgefühl als von dem Streben nach Forschungsgeldern und wissenschaftlichen Karrieren. Die Umgebung von Sunfield bewegte mich, eine andere Haltung gegenüber meiner wissenschaftlichen Arbeit einzunehmen, eine Haltung, die beizubehalten ich mich seither bemühe.«
Wir erfahren von Edwin Land, dem Erfinder der Sofortbild-Fotografie, der 1957 mit seinen Vorträgen die Grundlagen der (auf Newton zurückgehenden) zeitgenössischen Farbtheorie in Frage stellte. In diesem Zusammenhang fällt der Name Goethe: 
»Pikanterweise findet sich die Grundlage zum Verständnis der Phänomene, die die National Academy of Sciences schockiert hatten, in den Farbuntersuchungen des deutschen Dichterfürsten.«
Zajonc bringt seinen Lesern nun Goethes Farbenlehre näher. Diese geht nicht von den Farben „da draußen“ aus, sondern von den „Farben des Auges“, von dem, was man subjektiv sieht, und nicht von dem, was sich objektiv messen läßt:
Bei Goethe darf der in der zeitgenössischen Wissenschaft als rein mechanisch-reaktiv angesehene Vorgang des Sehens wieder aktiv und lebendig werden. Das »innere Licht«, das schon fast erloschen schien, gewinnt wieder an Bedeutung: »Wär nicht das Auge sonnenhaft, wie könnten wir das Licht erblicken?«

Der nächste Abschnitt ist Rudolf Steiner gewidmet. Für ihn ist, ebenso wie für Goethe, das Licht »eine wirkliche Wesenheit«. Er sieht es als »die reine Verkörperung des Wortes, des Logos« – wie es in den ersten Sätzen des Johannesevangeliums dargestellt ist.
Und ausgehend von Goethes Satz »Farben sind die Taten des Lichts, Taten und Leiden.« entwickelt Rudolf Steiner »eine Art geistige Archäologie von den Ursprüngen des Lichts«.
Sie beruht auf der Entwicklung der »geistigen Hierarchien«, der Engel, die vor Jahrmillionen, ebenso wie wir heute, eine »moralische Welt« in sich trugen. Und das tatsächliche Licht, das uns umgibt, besteht, so Steiner, »aus den fossilartigen Überresten jener alten moralischen Welt der Engel.«
Rudolf Steiner geht in seinen Ausführungen noch einen Schritt weiter, von der Vergangenheit in die Zukunft: »Wir sehen heute eine leuchtende Welt; sie war vor Jahrmillionen eine moralische Welt. Wir tragen in uns eine moralische Welt; sie wird nach Jahrmillionen eine Leuchtewelt sein.« Und folgerichtig spricht er von dem »Gefühl der großen Verantwortlichkeit, die wir haben, weil unsere moralischen Impulse in uns später scheinende Welten werden.«

In einer Welt, in der es üblich geworden ist, Religion und Wissenschaft streng zu trennen, empfindet Arthur Zajonc das kontrapunktische Thema, das durch Goethe und Steiner Eingang in die Biografie des Lichtes gefunden hat, als eine Bereicherung.
Und er beschließt dieses Kapitel so:
»Nicht Mondsüchtigkeit, sondern Mut ist erforderlich, um unsere Welt als ein Ganzes zu sehen, um zu begreifen, dass Liebe und Erkenntnis ein gemeinsames Zentrum haben müssen.«
Dann geht es weiter auf der Reise »vom Kerzenlicht zur Quantenphysik«, bis in das jüngst vergangene Jahrhundert:
Max Planck er-findet das »Lichtquantum« – damit hat er die
»quantenmechanische Büchse der Pandora geöffnet, und keines der Übel, die sich aus Plancks Analyse ergaben, ließ sich wieder in das enge Behältnis der Physik des 19. Jahrhunderts zurückstopfen.«
Führende Wissenschaftler (allen voran Planck selbst) wehren sich gegen dieses »leichtsinnige Quantum« – und als Albert Einstein vom Licht als »Ansammlung unabhängiger Energiequanten« spricht, reagiert man mit bestürztem Schweigen. Doch Einstein sagt überzeugt eine Theorie des Lichtes voraus, in der die Wellen- und die Teilchentheorie miteinander verschmelzen werden.
Als allerdings Niels Bohr einige Jahre später gar von »Quantensprüngen« spricht, ist es Einstein selbst, der protestiert...

Zwei Weltkriege bilden den dunklen Hintergrund für die weitere Biographie des Lichtes, die nun immer weniger linear verläuft. 1925 spricht der Physiker Gustav Mie von der »interessante[n] Beobachtung, dass auch die streng an experimentelle Erfahrungen gebundene Physik auf Bahnen geführt wird, die zu den Bahnen der geistigen Bewegungen auf andern Gebieten durchaus parallel verlaufen.« – und tatsächlich: es stellt sich immer deutlicher heraus, wie sehr alles mit allem zusammenhängt:
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte man am Konzept des „Äthers“ festgehalten, an einem materiellen, elastischen Medium der Lichtwellen. Diese Vorstellung ließ sich nun nicht mehr halten – als letzter Rest davon war jedoch noch die Vorstellung eines absoluten, unbeweglichen Bezugssystems geblieben, in Beziehung zu dem sich alle Bewegung messen ließ:
»Dieses System, glaubte man, ermögliche es, aus „Gottes Blickwinkel“ zu schauen, der einem alle Dinge zeige, wie sie wirklich seien.«
Man hatte nicht mit dem jungen Albert Einstein gerechnet. Einstein, der überzeugt war, »dass dem reinen Denken das Erfassen der Wirklichkeit möglich sei, wie es die Alten geträumt haben«, gelangte zu der Anschauung, daß »kein Blickpunkt […] das Privileg des absoluten Ruhestandes« habe: „Gottes Blickwinkel“ gibt es seither nicht mehr. Das Ziel »einer einzigen richtigen Erklärung für physikalische Ereignisse« muß aufgegeben werden: 1905 formuliert Einstein seine spezielle Relativitätstheorie. Und damit sind die gewohnten absoluten Bezüge in Raum, Zeit und Äther verschwunden.
»Jetzt steht die Menschheit allein und fremd im grenzenlosen Universum. Verwaist und heimatlos muss jetzt jeder von uns sein eigener Mittelpunkt werden und die geistige Kraft finden, ohne festen Bezugspunkt in der Leere auszuharren, den Halt in sich selbst, nicht in der Außenwelt zu finden.«
Das letzte Kapitel des Buches trägt den Titel »Hellsicht«.
Darin heißt es:
»Erkenntnis ist kein Objekt, mit dem man Handel treiben könnte wie mit beweglicher Habe, sondern ein kostbarer Augenblick der Offenbarung. Zu häufig umgehen wir solche Augenblicke für eine Währung, die rascher zur Hand ist – für einen abstrakten Begriff, eine alte Erkenntnis in neuem Gewand, eine Gleichung, deren Zeichen etwas offenbaren könnten, die wir aber ungelesen lassen. Das sind die Steine des Wissens und nicht das Brot. Die Götzen und nicht die Götter. Erkenntnis als Offenbarung setzt Anschauungsorgane, innere Werkzeuge voraus; und neue Erkenntnis verlangt nach neuen Werkzeugen. Wir alle besitzen die Rudimente jedes Organs, aber wir verweigern ihnen die Pflege, die sie brauchen, wir vernachlässigen die Übung, mit der sie wachsen und blühen könnten.«
Und Arthur Zajonc beschließt seine »gemeinsame Geschichte von Licht und Bewusstsein« mit den folgenden Worten:
»Das Licht sehen – das ist eine Metapher für das Anschauen des Unsichtbaren im Sichtbaren, die Entdeckung der feinen Vorstellungsnetze, die unseren Planeten und alle Existenz zusammenhalten. Sobald wir gelernt haben, das Licht zu sehen, könnte sich alles andere von selbst ergeben.«
- - - 

Auf einer dritten Ebene, auf der man dieses Buch lesen kann, läßt sich etwas über den Autor erfahren:
Man erkennt nach und nach, wie Arthur Zajonc die Welt ansieht.
Ich meine damit nicht etwa ein „Weltbild“, das in allen Details vor uns ausgebreitet würde.
Sondern ich spreche von seiner Art und Weise, alles anzuschauen, was man „wissen“ kann.
Nicht nur als Naturwissenschaftler, der sich sicher bewegt im Bereich all dessen, was man heutzutage über das Thema „Licht“ wissen kann.
Nicht nur als „Geisteswissenschaftler“, als gebildeter Mensch, der sich offensichtlich tiefgründig und ausführlich mit der Kultur- und Geistesgeschichte der Menschheit beschäftigt hat.
Sondern auch als ein Staunender, als ein Begeisterter – als ein Mensch mit wachem Interesse für diese Welt, und mit einem Herzen voll Liebe.

Diese Betrachtungsweise setzt Arthur Zajonc fort in seinem 2008 erschienenen Buch »Meditation as Contemplative Inquiry. When Knowing becomes Love.«

Kommentare

  1. Sinn oder Unsinn?

    Arthur Zajonç, nicht Zajonc, ausgesprochen übrigens ähnlich wie "Science" – sein Name klingt wie die Verbindung von Kunst und Wissenschaft: Art Science.

    Ingrid Haselberger, ihr Name klingt wie; ein hängendes Kätzchen mit harter, holziger Kern, als ein Gelände in Regentropfen mit herausragende Bodenerhebungen.
    Sinn oder Unsinn?

    Ingrid stammt von der Nordische Regengott Ingwia.
    Hasel f/m. deutet auf verbreiteter Strauch, der vor der Entfaltung der Blätter lange, hängende Kätzchen hat und im Herbst Nüsse mit harter, holziger Schale trägt.
    Berg deutet auf aus dem Gelände herausragende Bodenerhebung.
    Ein erhebliche Hindernis für Holländer.

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    1. »Arthur Zajonç, nicht Zajonc«
      Sowohl im Buch als auch auf seiner website lautet sein Name »Zajonc« – daran habe ich mich gehalten.

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  2. Ingrid H. »Neben dem äußeren Licht und dem Auge ist das Sehvermögen auch auf ein "inneres Licht" angewiesen, ein Licht, welches das vertraute Außenlicht ergänzt und die rohen Sinnesdaten in bedeutungsvolle Wahrnehmung verwandelt.
    Das Licht des Bewusstseins muss sich mit dem Licht der Natur vereinen, um eine Welt hervorzubringen.«

    Matthijs H.So gelesen gibt es ein Bild der Entdeckung um nicht zu sagen eine Illusion rund äusseren Licht, Auge, sehvermögen, inneres Licht, sinnesdaten?, Wahrnehmung und Bewustsein usw.

    Klarer - ohne Bodemerhebungen - stellte dies sich Ulrich Schnabel von Rowohlt Verlag Hamburg 1994 vor auf;
    http://www.zeit.de/1994/41/erleuchtung-eines-optikers

    Ulrich:'Das Sehvermögen, so meint der Physiker Zajonc, sei auf eine Art "inneres Licht" angewiesen, "welches das vertraute Außenlicht ergänzt und die rohen Sinnesdaten in bedeutungsvolle Wahrnehmung verwandelt'.
    Diese Vorstellung ist nicht neu. Früheren Kulturen war eine solche Verbindung zwischen äußeren Phänomenen und menschlichem Bewußtsein wohlvertraut.

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    1. Danke für den link zur Rezension Ulrich Schnabels.
      Ist doch schön, wenn Sie darin weniger „Bodenerhebungen“ finden als in meinem Text.

      »Neben dem äußeren Licht und dem Auge ist das Sehvermögen auch auf ein „inneres Licht“ angewiesen, ein Licht, welches das vertraute Außenlicht ergänzt und die rohen Sinnesdaten in bedeutungsvolle Wahrnehmung verwandelt. Das Licht des Bewusstseins muss sich mit dem Licht der Natur vereinen, um eine Welt hervorzubringen.«
      – das sind übrigens nicht meine Worte, sondern das ist (wie ich ersichtlich zu machen versuchte) Zitat aus dem Buch.

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    2. Das innere Licht bei Steiner:
      Nun hängt zusammen mit dem, daß wir die Tierheit herausgesetzt haben in unserer Entwickelung, die Möglichkeit, daß wir tatsächlich in unserem Organismus entwickeln - staunen Sie, aber es ist so - originäres Licht. Wir sind tatsächlich im oberen Menschen originäre Lichterzeuger, im Gegensatz zum unteren Menschen, wo wir, um uns diese Fähigkeit der originären Lichterzeugung anzueignen, die nötigen Abwehrorgane für das vollständige Tierwerden haben. Das ist einer der tiefliegenden Unterschiede des Menschen von der Tierheit. Während die Tierheit die anderen höheren geistigen Prozesse für sich mit dem Menschen gleich hat, haben die Tiere nicht die Fähigkeit, im Innern ausreichend Licht zu erzeugen. 312.216

      Vergleiche mit der Auffassung des Aristoteles über den präexistenten Intellekt, das analog zu einem Licht ist:
      “Es bleibt aber übrig, daß das Denkvermögen (nous) allein von außen (thurathen) hineinkomme, und allein göttlich (theios) sei. Denn seine Tätigkeit (energeia) hat mit keiner körperlichen Tätigkeit Gemeinschaft.“ (Aristoteles, Peri Zoon Geneseos 2.3).

      Oder wie Steiner formuliert:
      Geistige Seele ist der Mensch durch das, was der geistigen Welt angehört und sich im Keimesleben mit dem Leiblich-Seelischen verbindet; die anderen Seelenglieder entstehen, indem sich die geistige Seele in dem Leiblichen entfaltet und durch dasselbe das Erdenleben führt. 18.75

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    3. Oh! Ingrid H. Wenn bekommt Matthijs H. wieder Lese- und Textverständnis?– das sind übrigens nicht meine Worte, sondern das ist (wie ich ersichtlich zu machen versuchte) Zitat aus dem Buch.
      Oder soll es so sein das ich für ihre Begriff sagen soll; wie Ingrid H. aus dem Buch A.Z.zitert hat? Oh my goss! Dieser lauerende Unverständnisse, kommen wirklich aus jeden Nisse, Nasse, Genosse!
      Die Essenz war anzuzeigen im Gegensatz zu dieser 'Tango- Jubel' rund um das Himmelhochjauchzen um A.Z. zu zeigen; Diese Vorstellung ist nicht neu.
      Früheren Kulturen war eine solche Verbindung zwischen äußeren Phänomenen und menschlichem Bewußtsein wohlvertraut.
      Es ist nur ein 'Dampfkessel' von verwirten Buddhisten und Wissenschaftler es ist der Geschichte wo der 'Lahmen und die Blinden' einander Freude schaffen unter 'His Holliness Big Smiley'.
      Seine Buddhisten Kreis wirft die eigene Geschichte und Aktualität genau so durcheinander, wie A. Zajonc über Licht spricht und denkt. Träumereien bei friedevoll zusammensein.

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    4. Nur eine Seite der Medaille, Daniel Golemans Konferenzbericht dokumentiert die Begegnung zwischen moderner Wissenschaft und Buddhismus - leider etwas einseitig merkt Hans Gruber, Indologe und Autor; hat eine erweiterte Fassung dieser Rezension auf seiner Homepage
      bzw. www. buddha-heute.de bereitgestellt.
      Das neue Werk des Psychologen Daniel Goleman -* resümiert gut verständlich die fünfttägige achte Konferenz 'Mind and Life' vom März 2000.
      Der Dalai Lama traf hier mit insgesamt elf führenden Psychologen, Neurowissenschaftlern, buddhistischen Mönchen und einem westlichen Philosophen des Geistes" zusammen.
      Thema waren die destruktiven Emotionen (wie Hass, Angst, Trauer und Schuld) und die Frage ihrer Überwindbarkeit.
      * Daniel Goleman: Dialog mit dem Dalai Lama. Wie wir destruktive Emotionen überwinden können. Aus dem Amerikanischen von Friedrich Griese. Hanser, München 2003, 556 S., €24,90
      Das Original der Besprechung, wie im Psychologie Heute erschienen, steht hier.
      http://www.buddha-heute.de/rubrik-13/dgoleman.pdf

      Verkürzte Wiedergabe.
      Owen Flanagan, Philosophieprofessor und "Philosoph des Geistes", gibt die westliche Sicht zu den destruktiven Emotionen und das im Abendland traditionell eher negative Bild vom menschlichen Wesen wieder.
      Der Tibeter Thubten Jinpa, Chefdolmetscher des Dalai Lama, Religionswissenschaftler und hoher Gelehrter des tibetischen Buddhismus, präsentiert (zusammen mit Wallace) die detaillierte Aufstellung der "geistigen Hemmnisse" Kleshas aus der mahâyâna-buddhistischen Scholastik des "Abhidharma".
      Die Psychologin Jeanne Tsai gibt einen Überblick zum kulturspezifischen Erleben und Ausdrücken von Emotionen, abhängig von den unterschiedlichen, kulturabhängigen Selbstbildern.

      Der Psychologe Mark Greenberg erklärt vor allem neue Lernprogramme an Schulen, die heute dazu eingesetzt werden, um positive emotionale Reaktionen und soziale Fähigkeiten zu fördern.
      Der tibetische Buddhist und bekannte Kognitionswissenschaftler Francisco Varela stellt sein Modell der nichtbegrifflichen und begrifflichen Anteile einer Wahrnehmung vor, das besagtem buddhistis-chen System des Abhidharma vergleichbar ist.
      Auch der einzige zur Konferenz eingeladene Vertreter des frühen Buddhismus "Theravâda" (Lehre der Ältesten), nämlich der thailändische Gelehrte und Mönch Somchai Kusalacitto, geht bei seinen Buddhismus-Erklärungen vom etwas älteren "Abhidhamma" des Theravâda aus.

      Die andere Seite des Buches ist eine konsistent einseitige Auswahl, was die dargestellten Lehren und untersuchten Meditationsformen des Buddhismus betrifft.
      Diese Auswahl wird nicht transparent gemacht.
      So ist etwa der "Abhidhamma" als "Besondere Lehre" mit der "Analyse des Geistes und seiner Zusammenhänge" (die buddhistische Scholastik, Erkenntnistheorie und Psychologie) regelmäßig Thema.
      Dabei wird nicht gesagt, dass aus wissenschaftlicher Sicht diese Interpretationen der Worte des "Erwachten" (Buddha) aus späteren Zeiten stammen und von den ältesten vollständig überlieferten Sammlungen der "Lehrreden" (Suttas) des Buddha im Pali-Kanon zu unterscheiden sind.
      Diese fünf umfassenden "Sammlungen" (Nikâyas), die im Buch nicht erwähnt werden, gelten als die Quelle zur Lehre des historischen Buddha.
      Er wirkte im sechsten bis fünften vorchristlichen Jahrhundert in Indien.
      Der Pali-Kanon ist die Textgrundlage des frühen Buddhismus Theravâda, der heute in Südostasien und auf Sri Lanka maßgeblich ist.
      Die Unterweisungen des Erwachten unterscheiden sich sprachlich und inhaltlich klar von den Versionen des Abhidhamma im Theravâda oder Abhidharma im Mahâyâna.

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    5. »Diese Vorstellung ist nicht neu. Früheren Kulturen war eine solche Verbindung zwischen äußeren Phänomenen und menschlichem Bewußtsein wohlvertraut.«
      :-) Ja, klar.
      Ulrich Schnabel schreibt diese Sätze nicht etwa, um Zajonc vorzuwerfen, daß er von früheren Kulturen „abgeschrieben“ habe, sondern weil er in seiner Rezension natürlich deutlich macht, wovon das ganze Buch deklarierterweise handelt.

      Wenn mein Text für Sie zuviel »'Tango- Jubel' rund um das Himmelhochjauchzen um A.Z.« enthält – wie seltsam, daß Sie dann als „Essenz dagegen“ gerade zu dieser Besprechung verlinken.
      Mir jedenfalls spricht Ulrich Schnabel aus dem Herzen:
      »Da hat ein Wissenschaftler beim Schreiben einmal alle Scheuklappen abgelegt und das Kunststück vollbracht, lyrische Passagen mit spirituellen Gedanken und alles zusammen mit den modernen Erkenntnissen der Quantenoptik zu verknüpfen. […]
      Welcher moderne Naturwissenschaftler denkt so weit über seine Laborapparaturen und theoretischen Berechnungen hinaus? […]
      Kann das gutgehen, fragt man sich, die verkrampften Bemühungen anderer Autoren vor Augen. Schließlich wird Ganzheitlichkeit zur Zeit ebensooft postuliert wie selten eingelöst. Doch Zajonc verliert sich nicht, wie viele andere, in vagen Spekulationen. Vom ersten Kapitel an bemüht er sich um eine klare, nüchterne Beschreibung, belegt seine Textstellen mit Quellenangaben und verquickt souverän Zitate von Vergil mit einer exakten physikalischen Erklärung. […]
      Denn letztlich geht es Zajonc darum, auch beim Leser ein kleines Lichtlein anzuzünden […]
      Und wer solch lichte Momente erfahren möchte, dem bietet Zajoncs Buch reichlich Gelegenheit dazu.«

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    6. Ingid H. typt, oder setzt copy/paste in und gibt wieder auf das Schirm das ich aufgerufen habe…: Ulrich Schnabel schreibt diese Sätze nicht etwa, um Zajonc vorzuwerfen, daß er von früheren Kulturen 'abgeschrieben'* habe, sondern weil er in seiner Rezension natürlich deutlich macht, wovon das ganze Buch deklarierter Weise handelt.
      * Gibt's hier eine 'Clementianse-Wunde'?

      Das der Ulrich Zajonc naja…meinst du WIRKLICH das ich so.......selbst ausfüllen, bin?
      I.H. wie seltsam, dass Sie dann als "Essenz dagegen" gerade zu dieser Besprechung verlinken.
      Seltsamer ist das Ingrid H. damit eine Brücke bilden kann und das hinterlässt.
      Hier bin ich einig, mit der Rezensent denn letztlich geht es Zajonc darum, auch beim Leser ein kleines Lichtlein anzuzünden, das Kern- Idee von A.Zajonc und seiner 'Bekantenkreis' ist nicht schlecht, leider kein grossen Schlager, aber die Auswirkung. Brrr. Brrr! Brûh.
      Himmelschreiend und Labyrinthisch.

      Im Weiteren teile ich Ingrid H. zur deiner eigenen Beurteilung mit; wie ein Preisträger einer Mystikpreis, der Theophrastus-Paracelsus-Preis 2009* im Zusammenhang mit der dahinterstehende Stiftung so Positive urteilt? Wie er auch als der Schreiber des Artikels in der Zeit mit der Umschreibung; Ulrich Schnabel Rowohlt Verlag Hamburg.

      Der Theophrastus-Stiftung* fördert die Einheit wissenschaftlicher Forschung und Lehre aller Disziplinen auf dem Gebiet der christlichen Mystik sowie der "Unio mystica" in allen Religionen und philosophischen Systemen.
      Zugleich unterstützt sie Forschung und Lehre im Bereich eines ganzheitlichen Verständnisses der Medizin, wo Geist, Körper und Seele eine Einheit bilden.
      Darüber hinaus ist es zentrales Anliegen der Theophrastus-Stiftung, seriöse und sachgerechte journalistische Arbeiten im Bereich von Mystik*, interkonfessionellem Dialog und ganzheitlicher Medizin zu fördern.
      *Hier Ingrid H. auch wieder gut lesen beurteilt wird…seriöse und sachgerechte journalistische Arbeiten im Bereich von Mystik.
      Was etwas ganz anders ist als die breitspurige-Schreiber-breitmacherei.

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    7. Man kann etwas dagegen einbringen; ein 106 Jahr altes Vortag von Rudolf Steiner. Aber!

      Aber ist es nicht unseres Kulturelle Erbgut, sowie wir immer noch enthusiasmiert werden können, Lebenskraft entlehnen an alte Ägyptischer, Griechischer Kunst? Brahms, Smetana, Monteverdi noch immer zuhören können? Rembrandt, Goya, Kandinsky noch immer erleben können?
      Und was zu sagen über Elisabeth Schwarzkopf und Kathleen Ferrier An Ordinary Diva, leider 41 wenn sie starb, innerhalb 12 Jahre ein "Gesangslegende".

      "Wenn Geisteswissenschaft etwas Lebendiges sein soll, so kann sie nicht darin bestehen, daß bereits in der Menschheit vorhandene Anschauungen und Meinungen über die höheren Welten aus der Geschichte genommen und dann gelehrt werden; sondern es muß sich darum handeln, daß alles dasjenige, was wir in der Gegenwart erfahren können über das Wesen der höheren Welten, der Gegenstand unserer Betrachtung werde*.
      Menschen, welche in der Lage sind, den Blick hinaufzuwenden in die geistigen Welten und in diesen so zu schauen, wie sonst der Mensch mit sinnlichen Augen in der äußeren Welt schaut, wie er mit seinem Verstande die äußere Welt begreift, die hat es ja nicht nur in den alten Zeiten gegeben, die gibt es zu allen Zeiten der Menschheitsentwickelung, die gibt es auch heute; und zu keiner Zeit ist die Menschheit darauf angewiesen, bloß geschichtlich überlieferte Wahrheiten zu lehren und zu betrachten; ebenso wenig ist die Menschheit darauf angewiesen, diese Lehren über die höheren Welten von irgendeinem besonderen physischen Orte her zu empfangen.
      Überall in der Welt kann der Quellhöherer Weisheit und höherer Erkenntnis fließen. Ebenso wenig als es vernünftig wäre, wenn wir in unseren Schulen etwa heute eine Mathematik oder eine Geographie lehren würden, die wir alten Schriften, welche in der Vorzeit verfaßt sind, entnehmen würden, ebenso wenig ist es vernünftig, in bezug auf die großen Weistümer der übersinnlichen Welten das bloß Geschichtliche, das bloß Historische, das Vorzeitliche zu betrachten"...
      GA113/26 Zweiter Vortrag München 24-08-1909
      Die Orient im Licht des Okzidents. Die Kinder des Lucifer und die Brüder Christi.

      * Man sieht, daß von mir die Geisteswissenschaft niemals als eine Entlehnung geschichtlich überlieferter Anschauungen genommen, sondern als eine unmittelbar gegenwärtig zu erringende Erkenntnis dargestellt worden ist.
      Daß die Terminologie älterer Zeiten zuweilen gebraucht wird, hat seinen Grund darin, weil die neuere Zeit, der geisteswissenschaftliches Erkennen fernliegt, eine solche Terminologie nicht hat und man noch immer leichter durch die alte als durch eine frei erfundene verstanden wird.

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    8. Wenn Geisteswissenschaft etwas Lebendiges sein soll, so kann sie nicht darin bestehen, daß bereits in der Menschheit vorhandene Anschauungen und Meinungen über die höheren Welten aus den Büchern Rudolf Steiners genommen, auswendig gelernt und dann gelehrt werden; sondern es muß sich darum handeln, daß alles dasjenige, was wir in der Gegenwart erfahren können über das Wesen der höheren Welten, der Gegenstand unserer Betrachtung werde.
      Es wird eben doch in der Anthroposophischen Gesellschaft viel zu wenig darauf gesehen, daß Anthroposophie nicht graue Theorie, sondern wahres Leben sein soll. Wahres Leben, das ist ihr Wesen; und wird sie zur grauen Theorie gemacht, dann ist sie oft gar nicht eine bessere, sondern eine schlechtere Theorie als andere.

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    9. Wir muessen einfach die Ingrids dieser heutigen Welt folgen, hosannah fuer die Akademiker!, hinweg mit das veraltete karma und hellsehen! Suche dir ein Bekanntenkreis wo man dies praktiziert und das Glueck dieser Welt wird ueber dich kommen.

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    10. WIE DIE LEITSÄTZE ANZUWENDEN SIND
      Zitiert aus; Wie die Leitsätze anzuwenden sind.
      Weshalb vergessen gerade befangen Theoretiker Brunnen an zu geben!
      "Es wird eben doch in der Anthroposophischen Gesellschaft viel zu wenig darauf gesehen, daß Anthroposophie nicht graue Theorie, sondern wahres Leben sein soll. Wahres Leben, das ist ihr Wesen; und wird sie zur grauen Theorie gemacht, dann ist sie oft gar nicht eine bessere, sondern eine schlechtere Theorie als andere. Aber sie wird eben erst Theorie, wenn man sie dazu macht, wenn man sie tötet. Das wird noch viel zu wenig gesehen, daß Anthroposophie nicht nur eine andere Weltanschauung ist als andere, sondern daß sie auch anders aufgenommen werden muß. Man erkennt und erlebt ihr Wesen erst in dieser anderen Art des Aufnehmens".

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    11. Ingrid schlägt der Nägel ein, Matthijs hängt sein Hut daran!

      Ingrid, es war wieder sehr 'clever' dieser Zitat teilweise zu änderen, aber weil ich kein Theoretiker bin und dieser Teil im Herzen wiedererkante könnt ich dieser "Clever-Lady" wieder deuten auf ihre Aktion.

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    12. ..es ist eine Eigenthümlichkeit der Sterblichen, sowohl sichtbar zu sein, aus der paradiesischen Unsichtbarkeit verjagd, als auch um dann einen Schatten zu erzeugen, einen Schatten, der einem vom Licht vor die Füße geworfen wird... man ist zwar mit dem Alter schon recht mineralisiert, auch das Herz und die Seele sind fast aus Stein,, aber ein Kristall ist man eben noch nicht geworden...

      .der Schatten ist ein Rätsel, ein weit 'schlimmeres' (schmerzlicheres) jedoch ist... der Spiegel... Der Schatten kommt vom Licht, welches sich trübt, und schließlich bricht, der Spiegel kommt vom Wasser...vom Widerschein...

      Viel Zauberei ließ sich vom unschuldigen Menschenwesen denken, um zu werden, um zu sein...

      ..so wurde der Mensch sichtbar, mußte geboren werden, um einen Schatten zu werfen, und muß vergessen, daß sie/ oder er ...einstmals ein grenzenloser und unsichtbarer Lichstrahl war, zeitlos und daher ohne Anfang und Ende...vielleicht auch ohne jedes Wissen um sich selbst...

      Schatten und Spiegel sind dem Menschen Sinnbilder seiner Einsamkeit und Sterblichkeit. Mancher weiß das nicht, nur Weise, Einsame, Wahnsinnige... wissen darum, aber wozu auch?
      ----------------------------------------------------
      Das ist freilich spontane Poesie, liebe Ingrid, ..Gedanken, die mir bei einer Radtour durch das erste Frühlingslicht durch die Seele gehuscht... ich versuchte, einige Worte daraus zu machen, - aber auch nicht Jede/r wird das "verstehn"!
      mischa butty

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    13. Enthüllungen aus der Not der Zeit. Ingrid H. my dear to your honor.
      Matthijs H. ist registriert: Rosa Karte nr.2444 Blaue Karte nr.Q586 Blaue Karte, war ein Gespräch mit Tom Jurriaanse über Philips Glühlampen und wie man genau die gewünschte Lebensdauer durch Manipulation von u.a. Wolfram bereichen kann im Zusammenhang mit ein Kostpreis.
      Technisch kann eine Glühlampe viele Jahre brennen.

      Meine Motivation eine Wahl zu machen für Anthroposophie stammt davon, da ich mit acht Jahre, angefangen habe Selbst- und Umgebungsuntersuch zu tun.
      Mit meinem Fahrrad besuchte ich Museums in Rotterdam, moderne und alte Kunst, ich kannte die Supervisor dort und sie mir.
      Auf Mittwoch besuchte ich in Leiden das 'National Museum of Antiquities 'Egyptians, Romans, Greeks, Ancient Near East, Netherlands' Kunst oder Museum für Volkerkunde/Ethnology.
      Ich habe hier viele Stunden alleine vollbracht, ohne einsam zu sein.
      Alles war Kompensation für das aushalten auf einer Katholischen Schule, very boring, aber fünf Minuten laufen von meiner ElternHaus in Delft. Pedagogischer Misbrauch mit der Messstab.u.a.

      Durchschlaggebend war ein biologisch-dynamischer Loverendale Vollkornbrot aus Zeeland einer Provinz, wo Michael E. früher ein Camper hätte.
      Nach Begegnungen mit Spiritisten, Buddhisten, Zen-leute, Rosenkreuzer, Theosophen usw. beide von verschieden Strömungen an verschieden Orten in Delft, Den Haag und Utrecht.

      Warum ein biologisch-dynamisch Vollkornbrot durchschlag gebend war.
      Damals erlebte ich das man schöne Ideen haben kann, Erwartungen eben Theorien usw.
      Das Brot war für mich ein Sinnbild, das man sich mit spirituellen Sachen beschäftigen kann und dennoch nicht in die Luft zu schweben hatte, aber auch in der Praxis arbeiten könnte.

      Ich habe rund zwanzig Jahren erprobt ob die Aussagen Rudolf Steiners über Pflanzen und die Einfluss von Mond und Gestirnte auf die Erde und die Ausarbeitung von Maria Thun wahr ist. In Kombination mit der Seelenkalender, eine Hilfe für Umgebungswahrnemung u.a. Landschaften, 'whats in the air'.
      Ein guter Lehrschule und es ist wahr, eben wenn man mitnehmt, gerade auf 'Blumentage' wurzeln zu bearbeiten und das in der Erfahrung mitnehmt. Oder z.B man nehmt der Beschluss nach innerliche selbst-Überwegen um nicht auf 'Früchtentag' die Erdbeeren zu ernten und stellt fest das es auf der bestimmte Früchtentag donnert und den ganzen Tag regent, das wäre bedeuten keiner Erdbeere.usw.

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    14. Enthüllungen aus der Not der Zeit. Ingrid H. my dear to your honor.

      Eines Tages habe ich in Den Haag, damals 'Das Haus der Anthroposophischen Verein' ein Aquarell-Gemälde gesehen, ich habe da sofort erfahren dies ist Kunst uns Anthroposophie in einem.
      Aber es gab niemand die mir sagen könnte ob der Maler Liane Colt d’Herbois noch im Leben war.
      Fünf Jahre später habe ich Ihnen begegnet, Rösli Rienks hat die Brücke geschlagen, nachdem sie mir malen gesehen hätte. Bei der ersten Begegnung mit Liane hat sie mir sofort gesagt;
      "You have to give lessons, darling, wenn you want to work this way".
      Auf meiner Frage, wie das denn möglich sei, antwortete sie; "Just do it, dear!"
      Über aus der Farben malen. Liane, what to do wenn da ein Harley Davidson auskommt? Paint it out my dear! Über ihre Gemälde wenn ich ihr anbot einer zu kaufen.
      Don't buy this boring pictures of me, I just paint so small because people have such a small houses.
      Jahrelang war sie völlig negiert durch die Sektion am Goetheanum, 'zu Denkerisch'. usw.
      Im gleichen Jahr gab ich meiner ersten Kursen am Freie Hochschule Driebergen/Zeist.

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    15. Die Hauptsache der Anthroposophie liegt im Leben und nicht in der Form.

      "Es gibt zahlreiche Wege zur Anthroposophie. Man sollte darüber hinauskommen, sich zu stoßen an dem Wesen einzelner Menschen, die Anthroposophen sein wollen, und sollte versuchen, die Anthroposophie wirklich zu erleben.
      In der Gegenwart ist eigentlich Anthroposophie das einzige, das nicht dogmatisiert, und das nicht darauf erpicht ist, etwas in ganz bestimmter Weise hinzustellen, sondern das bestrebt ist, etwas von verschiedenen Seiten anzuschauen. Die Hauptsache der Anthroposophie liegt im Leben und nicht in der Form. Man ist ja wohl gezwungen, wenn man verstanden werden will, Formen anzuwenden, die gegenwärtig üblich sind." (Lit.: GA 217a, S 44)

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    16. Im Egoïstenblog wird meiner Seele auf den Waage gewogen, bleiben nur die Mücken und Fliegen hängen und reichen nur die grossen Hummeln und Wespen reichen durch das Loch?

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    17. Lieber Matthijs,

      wie Sie vorhin so treffend zitiert haben:
      Die Hauptsache der Anthroposophie liegt im Leben und nicht in der Form.
      Man ist ja wohl gezwungen, wenn man verstanden werden will, Formen anzuwenden, die gegenwärtig üblich sind.


      Wer durchaus Formen und Ausdrucksweisen anwenden will, die gegenwärtig nicht üblich sind, der riskiert halt, mißverstanden zu werden...

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    18. Lieber Ingrid, Der Rätsel-Frau.
      Wer durchaus Formen und Ausdrucksweisen anwenden will, die gegenwärtig nicht üblich sind, der riskiert halt, mißverstanden zu werden... sondern das bestrebt ist, etwas von verschiedenen Seiten anzuschauen. Rätsel Gelöst?

      Ja, misverstanden zu werden bin ich sehr gewohnt als Künstler. z.B. Eben wenn man gar nichts bringen will mit tiefen inhaltliche Rätsel, Geheimnisse oder anderen Qualen.

      Es war einmal...das ich mich vorstellte das die graphische Kunst noch nicht erfunden war.
      Stelle dich eine Welt for ohne Erfinder, Designer usw.
      Ich habe eine Druchpresse mit einer Druckplatte von ein Quadrat Meter.
      Ich präpariere ein Zinkplatte bis er ganz sauber ist ohne einigerlei Beschädigung.
      Darauf presse ich einer voll-fette Druckinkt z.B. Linien von oben nach unter, oder die Linieen kreuzen oder ich presse mein Finger mit Inkt auf die Platte, ein Finger, zwei, drei hundert. Nur alles zum Spiel und Wiederentdeckung der Druckunst.
      Arbeitte Tag & Nacht sehr tüchtig, nicht vergessen zu Essen!
      Nach drei Wochen habe ich etwa hunderfünfzig einzigartigen Drucklagen fertig.
      Dann folgt Besinnung. Was war mein Ausganspunkt und welche Drucken haben die Fundamentale Qualität die ich suche?
      Die Hauptsache der Anthroposophie liegt im Leben und nicht in der Form ist nur teilweise
      wahr.
      Ich brauche dieser Fundamentele Graphikarbeiten - Form - um in einer Exposition zu zeigen.
      Exposition. Das schönste ist um als 'Rose Karte' - Anonymus, hinter oder zwischen oder frontal vor das Kunstwerk sich ruhig hin- und her als wahre Kunstkenner zu bewegen und wie passend ist so wenig wie möglich zu sagen.
      Was dann, weil es keine ander Botschaft hat wie; Mensch Spiel, alles da hinein interpretiert wird, um der besten Meinung diskutiert wird usw.
      Wer Kunst macht als Spiel, riskiert keinerlei Misverstanden eher machen Misverständnissen reicher.

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    19. Lieber Matthijs,

      ich antworte Ihnen, wie es sich für eine Rückschau geziemt, in umgekehrter Reihenfolge:

      »Was dann, weil es keine ander Botschaft hat wie; Mensch Spiel, alles da hinein interpretiert wird, um der besten Meinung diskutiert wird usw.
      Wer Kunst macht als Spiel, riskiert keinerlei Misverstanden eher machen Misverständnissen reicher. «

      Ja. Oder, in den Worten Pablo Picassos:
      »Wir wissen alle, daß Kunst nicht Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können.«

      Ich habe tatsächlich immer wieder den Eindruck, daß Sie das Gespräch hier im Blog als ein solches Spiel zu sehen versuchen (:-) das ist übrigens der Grund für meine häufigen Smileys im Gespräch mit Ihnen).
      Allerdings scheinen Sie anderen diese von Ihnen in Anspruch genommene „Lizenz zum Spielen“ weniger gern zuzugestehen. :-) Irre ich mich?


      »Ja, misverstanden zu werden bin ich sehr gewohnt als Künstler. z.B. Eben wenn man gar nichts bringen will mit tiefen inhaltliche Rätsel, Geheimnisse oder anderen Qualen.«
      Ja, das läßt sich wohl nicht vermeiden.
      Wenn Kunst sich der Vereinnahmung durch die Gesellschaft (was eine wirksame Neutralisierung ihrer möglichen Sprengkraft zur Folge hätte) entziehen will, ist sie gezwungen, sich immer neu von der Wirklichkeit abgrenzen, ihre Differenz zu behaupten, rigoros die Kommunikation zu verweigern und die Zumutung des Verstandenwerdens zurückzuweisen, wie schon Adorno erkannte.

      Aber Picasso setzt zu dem oben Zitierten hinzu: »Der Künstler muß wissen, auf welche Art er die anderen von der Wahrhaftigkeit seiner Lügen überzeugen kann.«


      »sondern das bestrebt ist, etwas von verschiedenen Seiten anzuschauen. Rätsel Gelöst?«
      Nein – damit ist für mich das Rätsel nicht gelöst, im Gegenteil.
      Wenn Ihnen bewußt ist, daß man alles von unterschiedlichen Seiten ansehen kann und dabei natürlich zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen muß – dann begreife ich Ihre vielen argumenta ad hominem erst recht nicht.
      Ich hatte bisher jedenfalls nicht den Eindruck, daß Sie ehrlich versuchen, sich in die von Ihnen Kritisierten (Zajonc, Clement, Dalai Lama ...) einzufühlen, um die Wahrheit der jeweiligen Ansicht von deren eigenen Gesichtspunkten aus zu beurteilen und ihnen etwaige Fehler gewissermaßen „von innen“ nachzuweisen.
      Ich mag mich irren – aber Sie scheinen mir „Fehler“ in den Ansichten anderer immer nur von dem Standpunkt aus zu suchen, auf dem Sie selbst stehen.

      Ein Zitat dazu aus dem „Brunnen“:
      »Jede Ansicht kann eine wahre sein, wenn sie treu das Beobachtete wiedergibt. Und sie ist erst dann widerlegt, wenn nachgewiesen ist, daß ihr eine andere berechtigterweise widersprechen darf, welche von demselben Gesichtspunkte aus gegeben ist. Ein Unterschied hingegen von einer Ansicht, die von einem anderen Gesichtspunkt aus gegeben ist, besagt in der Regel nichts.
      Wer diese Sache so faßt, der ist gegen den leichtwiegenden Einwand geschützt, daß jede Meinung bei solcher Auffassung gerechtfertigt erscheinen müsse. So wie das Bild eines Baumes eine ganz bestimmte Gestalt haben muß von Einem Gesichtspunkte aus, so muß auch eine geistige Ansicht von Einem Gesichtspunkte aus eine solche haben. Doch aber ist klar, daß man einen Fehler in der Ansicht erst nachweisen kann, wenn man sich über den Gesichtspunkt klar ist, von welchem aus sie gegeben ist.
      Man käme in der Welt menschlicher Meinungen viel besser zurecht, als es vielfach geschieht, wenn man dieses immer berücksichtigen wollte. Man würde dann gewahr werden, wie die Unterschiede der Meinungen in vielen Fällen nur von der Verschiedenheit der Gesichtspunkte herrühren. Und nur durch verschiedene wahre Ansichten kann man sich dem Wesen der Dinge nähern.« (Rudolf Steiner, GA 45)

      Herzlich,
      Ingrid

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    20. Bloggers, Artist and Bulls,

      Ingrid schrieb ein schöner Komposition in ein Rahmen-Arbeit von Matthijs; Ich mag mich irren – aber Sie scheinen mir "Fehler" in den Ansichten anderer immer nur von dem Standpunkt aus zu suchen, auf dem Sie selbst stehen.
      Antwort Matthijs; Mir gibt's seit mein achtes Lebensjahr, keine andere Möglichkeit von mein eigner Standpunkt aus der Welt, Menschen usw. an-zu-sehen und eigene Erfahrungen zu machen.
      Ingrid mein halbes Leben arbeitete ich mit Zahlreiche Menschen sogenannten 'DSM-5' qualifizierten. Ich gestehe mir zu das ich Einleben kann und da etwas machen kann.
      DSM-5 und daran verbunden Pharmazie, in vielen fallen unnötig gemacht oder umgeformt habe und damit zusammen mit Kollegen und Geschichte geschrieben haben.

      http://socialhistory.org/en und in Dissertationen, bei der National Politik unter premier Joop den Uyl, im Archiven Militär Polizei ME. http://download.omroep.nl/vpro/AndereTijden/AT031202_Dennendal.mp4 30 min.

      Mit dieser 'Fundamental Grafische Kunst' hab mich nur in einer Phase befasst, einige Expositionen klar.

      Schreiben hier bedeutet für mich an Hand des Angebots – Leitartikel – wenn mir das Thema interessiert, ansprecht, neugierig macht, damit etwas an-zu-fassen, meisten falls bringt sich etwas für meiner eigenen Entwicklung.
      Interessieren, ansprechen, neugierig sind Formen von einleben in…mein Streben reicht zur in Bewegung bringen, der Anreger, Motor ist Erstaunen über…
      Kritisch Haltung wird meistens angeregt durch meiner Unverständnis…Hier im Blog und im Weiten-Welt, über was Anthroposophie bedeuten kann, wie es auswirken könnte im Sinne von Möglichkeiten, Lösungen für…und der Realität, was wirklich da ist, was sich seit der Schöpfung entwickelt hat, was ich entwickelt habe.
      Anfangen, Tun, ohne im Voraus 'zu-wissen-wo-es-endet' – mitmachen - einmal angefangen kann 'der Reise' an ein unerwarteter Ziel ankommen oder es gibt mehrere 'Zielen'.

      Mit Bloggers, Artist and Bulls ist just like Picasso says:
      "A good Bull is born and so is a bad one. And every good bull is different from the one before. Even among those from the same ranch, where they all bear the same lineage and have been raised in the same way. There are simply brave bulls and less brave bulls. You can think wht you like about this, but that's how it is."

      Tekst from: Forever Picasso An Intimate Look at His Last Years Harry N, Abrams Inc. Publishers, N.Y.

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    21. Lieber Matthijs,

      »Ingrid mein halbes Leben arbeitete ich mit Zahlreiche Menschen sogenannten 'DSM-5' qualifizierten. Ich gestehe mir zu das ich Einleben kann und da etwas machen kann.«
      Das will ich gar nicht in Abrede stellen – und ich freue mich mit Ihnen, wenn Sie auf diesem Gebiet etwas erreicht haben.
      Der springende Punkt, um den es mir hier geht, ist aber: beschränken Sie die Ausübung Ihres Einfühlungsvermögens auf Menschen, deren Diagnosen sich in DSM-5 finden?
      Oder versuchen Sie auch dann ein Einfühlen, wenn es darum geht, anderen „Fehler“ in ihren Ansichten nachzuweisen, statt derartige „Fehler“ nur von Ihrem eigenen Standpunkt aus zu suchen?

      »Mir gibt's seit mein achtes Lebensjahr, keine andere Möglichkeit von mein eigner Standpunkt aus der Welt, Menschen usw. an-zu-sehen und eigene Erfahrungen zu machen.«
      Das ist schade.

      »Was ist denn ganz besonders üblich geworden im letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts und dann aus diesem heraus in das zwanzig­ste Jahrhundert herübergekommen als soziales Empfinden von Mensch zu Mensch? Einen Satz hören Sie heute immer wieder die Leute sagen:
      Das ist mein Standpunkt. – Jeder hat einen Standpunkt. Als ob es dar­auf ankäme, was man für einen Standpunkt hat! Der Standpunkt im geistigen Leben ist nämlich ebenso vorübergehend wie der Standpunkt im physischen Leben. Gestern stand ich in Dornach, heute stehe ich hier. Das sind zwei verschiedene Standpunkte im physischen Leben. Es kommt darauf an, daß man einen gesunden Willen und ein gesundes Herz hat, um die Welt von jedem Standpunkte aus betrachten zu kön­nen. Aber die Menschen wollen heute nicht das, was sie von den ver­schiedenen Standpunkten aus gewinnen können, sondern wichtiger ist ihnen die egoistische Behauptung ihrer Standpunkte. Damit schließt man sich aber in der rigorosesten Weise von seinem Nebenmenschen ab. Sagt einer etwas, geht man nicht ein auf das, was er sagt, denn man hat ja seinen Standpunkt. Aber dadurch kommt man sich nicht näher. Näher kommt man sich, wenn man seine verschiedenen Standpunkte in eine gemeinsame Welt hineinzustellen weiß. Aber diese gemeinsame Welt fehlt heute ganz. Eine gemeinsame Welt für den Menschen findet sich nur im Geiste. Und der fehlt.« (GA 217)

      Daß ich Clement und Zajonc so behandle, daß bei beiden das hervortritt, was positiv und nicht negativ wirkt, kann mir nach meiner Ansicht nur derjenige als eine Verirrung vorwerfen, der die Fruchtbarkeit einer solchen Behandlung des Positiven nicht einzusehen vermag (vgl den „Brunnen“: GA 18)

      Herzlich,
      Ingrid

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    22. Liebe Ingrid, man kann dann nur hoffen, dass man, ich oder du SO nicht zum reinen Neutrum oder Fatalisten wird/wirst, in den versch. Angelegenheiten. Und zwar dann, wenn man u.a. die dunklen Seiten und Schatten (auch die eignen) nicht anschauen mag oder aus geistigen Motiven etwas dahinzaubern will, aber die Welt brennt...ist nur son Gedanke...kann es nicht sein - dann verdrängt man nur allzuleicht? und man bleibt stumm wo man eigentlich hätte etwas lauter sein müssen z.B. im humanen Sinne - und das wirklich Böse in der Welt oder maskierte Böse, kann dann womöglich ungehindert seine Fäden und Betäubungen spinnen und sprühen, mit und neben uns Fatalisten?

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    23. Lieber Valentin,

      dazu noch einmal Rudolf Steiner, wie bereits weiter oben zitiert:

      »Wer diese Sache so faßt, der ist gegen den leichtwiegenden Einwand geschützt, daß jede Meinung bei solcher Auffassung gerechtfertigt erscheinen müsse. So wie das Bild eines Baumes eine ganz bestimmte Gestalt haben muß von Einem Gesichtspunkte aus, so muß auch eine geistige Ansicht von Einem Gesichtspunkte aus eine solche haben. Doch aber ist klar, daß man einen Fehler in der Ansicht erst nachweisen kann, wenn man sich über den Gesichtspunkt klar ist, von welchem aus sie gegeben ist.«

      Ist das so schwer zu verstehen?
      Es geht nicht darum, zum »Neutrum oder Fatalisten« zu werden, indem man alles und jedes als „wahr“ gelten läßt.
      Sondern es geht darum, herauszufinden, ob eine Ansicht „wahr“ ist oder nicht — und das eben kann man nur dann tun, wenn man zuvor den Gesichtspunkt einnimmt, von dem aus diese Ansicht gegeben wird.

      Du hast recht: die Welt brennt. Aber es hilft niemandem, wenn wir uns in eine Empörung darüber hineinsteigern, statt zu handeln. Hast Du zum Beispiel einen konkreten Vorschlag, wie im Falle Tibet zu handeln wäre?

      Zudem: wie leicht verdrängt man, indem man sich über relativ fern Liegendes empört, das wesentlich näher Liegende und sieht auf die dunklen Seiten und Schatten der anderen, statt auf die eigenen...
      Wir haben hier in Europa, quasi direkt vor unserer Haustür, ein Problem, für das wir seit Jahren keine Lösung finden, auch wenn alle sich einig sind darüber, daß es so nicht weitergehen kann.
      Bevor ich mir daher fruchtlos und ohne mich auszukennen den Kopf zerbreche über den Konflikt zwischen Tibet und China und die Rolle des Dalai Lama darin, würde ich gern wenigstens einen klitzekleinen Zipfel eines hilfreichen Vorgehens im Fall der fortgesetzten Flüchtlingskatastrophen in Lampedusa erwischen…

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    24. Vielleicht kan Ton noch Zitate bei Steiner finden warum Akademiker doch so erschrecken wenn sie ueber Karma und Hellsehen hoeren? Auch als es nur Wortschopfungen Steiners eigener geistigen Welt sind.:) merkwuerdig doch das Menschen die die Erkenntnisse und Faehigkeiten Steiners so bezweifeln, dennoch ihm so viel zitieren. :)

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    25. @ cheese:

      »warum Akademiker doch so erschrecken wenn sie ueber Karma und Hellsehen hoeren? […] merkwuerdig doch das Menschen die die Erkenntnisse und Faehigkeiten Steiners so bezweifeln, dennoch ihm so viel zitieren. :)«

      Solltest Du damit mich meinen, so bitte ich Dich, diesen Aufsatz zu lesen und mir zu sagen, ob Du es ernsthaft für möglich hältst, daß jemand, der einen solchen Aufsatz schreibt, vor dem Begriff „Karma“ erschrickt.

      Zu Rudolf Steiners Umgang mit negativen und verständnislosen Beurteilungen aus der etablierten Wissenschaft empfehle ich die Lektüre der Vorbemerkungen zur ersten Auflage der „Geheimwissenschaft im Umriß“ – da heißt es:

      »Wer ein Buch wie das vorliegende der Öffentlichkeit übergibt, der soll mit Gelassenheit jede Art von Beurteilung seiner Ausführungen sich vorstellen können, welche in der Gegenwart möglich ist. Da könnte zum Beispiel jemand die hier gegebene Darstellung dieses oder jenes Dinges zu lesen beginnen, welcher sich Gedanken über diese Dinge gemäß den Forschungsergebnissen der Wissenschaft gemacht hat. Und er könnte zu dem folgenden Urteil kommen: «Man ist erstaunt, wie dergleichen Behauptungen in unserer Zeit nur überhaupt möglich sind. Mit den einfachsten naturwissenschaftlichen Begriffen wird in einer Weise umgesprungen, die auf eine geradezu unbegreifliche Unbekanntschaft mit selbst elementaren Erkenntnissen schließen läßt. […] Wer ein paar Seiten dieses Buches gelesen hat, wird es, je nach seinem Temperament, lächelnd oder entrüstet weglegen und sich sagen: ‹Es ist doch sonderbar, was für Auswüchse eine verkehrte Gedankenrichtung in gegenwärtiger Zeit treiben kann. Man legt diese Ausführungen am besten zu mancherlei anderem Kuriosen, was einem jetzt begegnet›.» - Was sagt aber nun der Verfasser dieses Buches, wenn er etwa wirklich eine solche Beurteilung erfahren würde? Muß er nicht einfach, von seinem Standpunkte aus, den Beurteiler für einen urteilsunfähigen Leser halten oder für einen solchen, der nicht den guten Willen hat, um zu einem verständnisvollen Urteile zu kommen? – Darauf soll geantwortet werden: Nein, dieser Verfasser tut das durchaus nicht immer. Er vermag sich vorzustellen, daß sein Beurteiler eine sehr kluge Persönlichkeit, auch ein tüchtiger Wissenschafter und jemand sein kann, der sich ein Urteil auf ganz gewissenhafte Art bildet. Denn dieser Verfasser ist in der Lage, sich hineinzudenken in die Seele einer solchen Persönlichkeit und in die Gründe, welche diese zu einem solchen Urteil führen können.«

      (ein zweites Zitat folgt)

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    26. Weiter in den Vorbemerkungen zur ersten Auflage von GA 13:

      »Es könnte auch jemanden geben, welcher eine der früheren Schriften des Verfassers gelesen hat, zum Beispiel «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert» oder etwa dessen kleines Schriftchen: «Haeckel und seine Gegner». Ein solcher könnte sagen: «Es ist geradezu unerfindlich, wie ein und derselbe Mensch diese Schriften und auch, neben der bereits von ihm erschienenen ‹Theosophie›, dieses hier vorliegende Buch schreiben kann. Wie kann man einmal so für Haeckel eintreten und dann wieder allem ins Gesicht schlagen, was als gesunder ‹Monismus› aus Haeckels Forschungen folgt? Man könnte begreifen, daß der Verfasser dieser ‹Geheimwissenschaft› mit ‹Feuer und Schwert› gegen Haeckel zu Felde ziehe; daß er ihn verteidigt hat, ja daß er ihm sogar ‹Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert› gewidmet hat, das ist wohl das Ungeheuerlichste, was sich denken läßt. Haeckel hätte sich für diese Widmung wohl ‹mit nicht mißzuverstehender Ablehnung› bedankt, wenn er gewußt hätte, daß der Widmer einmal solches Zeug schreiben werde, wie es diese ‹Geheimwissenschaft› mit ihrem mehr als plumpen Dualismus enthält.» – Der Verfasser dieses Buches ist nun der Ansicht, daß man ganz gut Haeckel verstehen kann, und doch nicht zu glauben braucht, man verstünde ihn nur dann, wenn man alles für Unsinn hält, was nicht aus Haeckel eigenen Vorstellungen und Voraussetzungen fließt. Er ist aber ferner der Ansicht, daß man zum Verständnis Haeckels nicht kommt, wenn man ihn mit «Feuer und Schwert» bekämpft, sondern wenn man auf dasjenige eingeht, was er der Wissenschaft geleistet hat. Und am allerwenigsten glaubt der Verfasser, daß die Gegner Haeckels im Rechte sind, gegen welche er zum Beispiel in seiner Schrift «Haeckel und seine Gegner» den großen Naturdenker verteidigt hat. Wahrhaftig, wenn der Verfasser dieser Schrift weit über Haeckels Voraussetzungen hinausgeht und die geistige Ansicht über die Welt neben die bloß natürliche Haeckels setzt, so braucht er deshalb mit des letzteren Gegnern nicht einer Meinung zu sein.«

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    27. Liebe Ingrid,

      Lösung für Dalai Lama und Tibet? Ernst nehmen das Vorgelegte, das Pro-blem und aufhorchen was Aussteiger und andere mitteilen und dann - öffentlich, ganz autoritäts-ungebunden, also frei, darüber diskutieren, das wäre ein Anfang...Und - die Hoffnung (und die ist wahrscheinlich im Zeitalter des Internets) - dass es ihn erreichen wird und dann könnte er ehrlich Stellung beziehen...

      Aber nun mal eine andere Frage an dich: Wenn ein armer, traumatisierter Sektenaussteiger (oder gleich mehrere aus der selben Gruppe) zu dir kommt und von Greueln und Freiheitsentzügen oder subtilen Manipulationen der Sekte erzählt (Scientology, Wachturm, Sonnentempler, Rosenkreuzer, was auch immer...). Was machst du dann? Sagst du ihm, er solle bitte erst Beweise bzw. Fotos vom Sekten-Tatort, Spendenbelege oder gar persönliche Tonbandmitschnitte des Gurus mitbringen, damit du dem Aussteiger wirklich glauben kannst? Oder nimmst du ihn ganz ernsthaft -für- wahr, so wie er (bzw. viele, viele andere vor ihm) in seinem Elend vor dir steht? ...

      Ein anderes ist was Mischa andeutete: Dass ihm das ganze schon immer sehr komisch vorkam...ja, mir kam das auch komisch vor, allein nur die Bilder, wenn ein Priester in Überschattung bzw. in einer Trance den neuen Kinder-Lama präsentiert irgendwo in der Pampa (gab auch schon Verwechselungen)...ein Kind, oft ein unschuldiger einfacher Bauernsohn, der einfach in die Rolle des zuküntigen Lamas hineingezwungen wird...Freiheit und Liebe bhzw. Fürsorge sieht anders aus...aber jedem das seine natürlich...

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    28. Der heutige Dalai Lama gehört zu den Gelbmützen, aber ihre Gegner die Rotquasten sind bei Steiner 1915 auch nicht nur Theoretiker:

      Die eine Partei heißt: die Gelbmützen, und die andere: die Rotquasten. Diese stehen in einem fortwährenden Streite miteinander. Wir würden in unserer Sprache sagen - es ist dort wirklich im innigen Zusammenhange mit dem Spirituellen -: die Gelbmützen hängen mit dem luziferischen Elemente des Lebens zusammen, die Rotquasten mehr mit dem ahrimanischen. Das geht durch ihre Lehre, aber auch durch ihre Handlungen hindurch. 254.204

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    29. Hellsehen (Erleuchtung) unterscheidet sich bei Steiner jedoch von Einweihung:
      Denn dadurch unterscheidet sich der, lassen Sie mich das Wort gebrauchen, wirklich hellsichtige Mensch von dem Phantasten und Visionär, daß der Phantast und Visionär glaubt, die Visionen, die er zunächst vor sich hat, seien objektiv hervorgerufen; derjenige aber, der zur wirklichen Hellsichtigkeit vordringt, der weiß in jedem Augenblick, und muß es wissen - muß es wissen durch eine intensive Selbsterziehung -, daß er, trotzdem er eigentlich eine weite Raumeswelt um sich herum wahrnimmt, nur eine selbstgeschaffene Welt vor sich hat. In keinem Augenblick - und die Dinge wirken außerordentlich suggestiv - darf das Bewußtsein schwinden, man habe es doch nur mit seiner eigenen Schöpfung zu tun. … dann aber tritt diese Imagination in die Inspiration über, und wir gelangen dadurch in eine wirkliche geistige, in eine wirkliche Übersinnliche Welt hinein. 136.227f. (Öff.Vortrag)

      Einen Menschen, der in die geistige Welt zu schauen vermag, nennt man in der Esoterik einen «Hellseher». Aber nur Hellseher sein, ist nicht genug. Ein solcher könnte wohl sehen, aber nicht unterscheiden. Derjenige, welcher sich die Fähigkeit erworben hat, die Wesen und Vorgänge der höheren Welten zu unterscheiden voneinander, wird ein «Eingeweihter» genannt. 15.56

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    30. Lieber Valentin,

      wenn jemand, dem es schlecht geht, mich um Hilfe bittet, dann ist er mein Nächster, dem ich selbstverständlich helfe, so gut ich kann.
      Soll die Hilfe aber darin bestehen, daß ich gegen jemand anderen vorgehe, dann gilt für mich grundsätzlich: audiatur et altera pars.

      Und ich habe wirklich nicht das Geringste dagegen, daß Menschen, die sich vertieft über eine Situation informiert haben, öffentlich und frei darüber diskutieren.

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    31. Lieber Ton,

      vielen Dank für diese Zitate.
      »muß es wissen - muß es wissen durch eine intensive Selbsterziehung -, daß er, trotzdem er eigentlich eine weite Raumeswelt um sich herum wahrnimmt, nur eine selbstgeschaffene Welt vor sich hat.«
      Ja. Gerade das wird, so mein Eindruck, häufig übersehen.

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    32. Liebe Ingrid, "audiatur et altera pars" ---

      Mal funktioniert das, mal nicht, denn Sekten, Gurus oder Institutionen (oder auch Politiker, Lobbyisten etc) sind sehr geschickt darin zu verschleiern (und geben sich gerne demokratisch) oder in Angstverbreiten oder machen einfach nur zu. Und dieses Verschleiern ist leider immer häufiger zu beobachten und man kann nur froh sein, dass es z.B. mutige Journalisten gibt, die etwas Licht in diese Verschleierung bringen....Wobei "Otto-Normal" oft schon eine gewisse Ahnung hatte, denn Otto-Normal hat durchaus noch so etwas was man feines Gespür nennt, geboren aus einer guten Intuition und Lebenserfahrung...

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    33. Valentin, was ist denn los? Hab keine Angst! Es gibt da eine gewisse Maßlosigkeit auf manchen Internetseiten, da fehlt ein Lot, eine Zentriertheit. Paranoia ist immer exzentrisch. Und das Exzentrische ist die Vorstufe zur Manie. Das ist ein Vor-Kriterium, daß es sich um eine durch Phantasien manipulierte und übertriebene Informations-Quelle handeln könnte. Ich vermute außerdem, daß "unsere" Intriganten und Lobbyisten "im Westen Oilloppas" sich alle für Ausnahmen halten, und an Demokratie glauben. Die allermeisten... Es gibt in anderen Ländern der Erde Lobbyisten, die erzählen Märchen von Demokratie, auch um Kredite von Euloppa zu bekommen, aber sind sich alle einig, ohne sich zu kennen, das Demokratie ein Schwachsinn für Schwule und Transvestitten und Behinderte sei.... "Verbrecher" sind etliche, nur sind die einen von der Demokratie überzeugt, und denken für sich, daß sie diejenigen sind, die sich gerade mal Moral nicht leisten können, und hoffen aber, daß die anderen für ihr Wohlbefinden, den Luxus, in einem die Freiheit gewährenden Rechts-Staat zu leben sorgen werden.
      Die andere "Sorte Verbrecher" gibt es "bei uns" nicht so sehr. Weil bei uns das Demokratie-Verständnids nach 1945 sehr tief eingewurzelt ist, auch bei Lobbyisten und all denen, die aus wirtschaftlichen Gründen unsere Regeln als störend empfinden. Auch beim Dalai Lama hatte ich eher das Gefühl, daß er der "Aufklärung" und europäischen... Werten .. zugewandt ist, und hätte er die Möglichkeit, Tibets Staatsoberhaupt zu werden, er nicht Papst von Buddhaland, sondern eher "die Queen" einer konstitutionellen Monarchie werden wollen würde, und dann gar das "buddhistische Papst-Amt" abschaffen würde, um eine Demokratie zu haben. Demokratie bedeutet freilich auch Entwicklung derselben, und aufgrund wirtschaftlicher Interessen-Einseitigkeit ist meiner Meinung nach der demokratische Wille und Prozeß "der Massen" in Eulloppa etwas erlahmt, und daher sind vieele Menschen psychisch frustriert, was solche exzentrischen, paranoiden Nachrichtenquellen Auftrieb verleiht, weil man sich politisch abgehängt, oder - bald - als abgehängt empfindet, von einer Gemeinschaft, einer abstrakt, demokratisch, intellektuellen und einer atmosphärisch emotionellen Anteilnahme. Stattdessen ist eine stumme Anonymität für viele fühlbar, und Entwicklungs-Gedanken scheinbar nicht mehr öffentlich denkbar! Ein Todeshauch (Ariman), der unbedingt Eigeninitiative erfordert, denn "von außen" kommt wenig. Gerade in unseren Tagen. Dazu kömpt, daß chinesische und russische Geheimdienst-Abteilungen auf Bloggs spezialisiert sind, in denen "Abenteurer und Freigeister" angesprochen werden, und auch welche, in denen "biedere Leute und naive Kleinbürger" geangstet werden sollen. Daraus ist unter anderem auch Pegida mit genährt worden... Also, achtsam sein. Es gibt da so "Handschriften", wo ich mißtrauisch werde, so gewisse "Duktusse" :-)) ... Wenn ich mehr Schreibstuben-Hengst wäre, würde ich diese Merkmale gewisser Seiten, ihre Idiome, Silfiguren und all das mal genau listen, so wie ein Propaganda-Abwehr-Geheimdienstler das auch täte... Ein schönes Beltane wünsch ich! Der Sommer kommt mit großen Schritten... bald!
      mischa butty

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    34. Also noch mal in Kürze zum mitschreiben:
      Die allermeisten "unserer" Bänker, Manager, Politiker sind eigentlich Demokraten, ihrer Untaten und "Untaten" bewußt, und haben eine gewisse Moral verinnerlicht..
      Es gibt aber Länder, da sind Politiker, Bänker, Militärs und Manager Kriegsherren und "Sozial-Darwinisten" und gehn über Leichen, da ihr Codex der Codex des Krieges aller gegen Alle ist, nicht wahr?
      Ich hielt das immer für die vornehmste Aufgabe der "westlichen Bündnisse", hier trotz eigener Fehler und Unzulänglichkeiten Beispiel zu geben, nicht bloß zu appelieren usw... all das aus diesen meinen Anstößen folgende Assoziat...ihr wißt doch?
      mischa butty

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    35. Lieber Mischa, was los ist? Es geht mir darum einen Weg zu finden, der Verschleierung auf die Schliche zu kommen...Justizia, Geld, Macht, Scheindemokratie usw. stehen da genauso im Mittelpunkt, wie schleichende Nazibewegungen und Sekten...Deshalb - Achtsamkeit aber auch Mut ist gefragt, aber sicher nicht platte Pegida oder Resignation ...
      Sicher komme auch ich da an Grenzen und bin nun nicht im Dauereinsatz, aber man wird halt wacher mit der Zeit...

      Ein Beispiel noch für Verschleierung: Wir haben hier in unmittelbarer Umgebung einen rechten Skandal gehabt. Ein biederer Heilpraktiker führt seit 20 Jahren eine Nazibewegung an mit Jugendorganisation/Zeltlagern etc. dies mit engen Kontakten zu Nazigrößen Deutschlands..Hinzu - er führt Aktionen an, wie - Teile Ostpreußens sollen wieder Deutsch werden usw. - dies u.a. mit dem verschleierten Hintergrund Deutschland-Russen hier einzuspannen, was auch geschehen ist. Es ist nur einigen wenigen Journalisten und der Bewegung Anti-Fa zu verdanken, dass das ans Licht kam...Übrigens, ein ehem. Waldorfschüler dieser Heilpraktiker, mit vielen Kindern die ebenfalls in die Waldorfschule gehen (da mußte ich zwangsläufig an Herrn Eggerts Worte, Mahnungen denken über schleichende Rechtsbewegungen in der Anthroposophie)...dem brechen jetzt die zahlungskräftigen Kunden weg, die waren total schockiert und ahnungslos vorher...

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    36. ...ich "kannte" Frau Haverbeck und Herrn Haverbeck, schüttelte denen die Hand, als mir ein älterer Anthroposoph, den ich kannte, erst am nächsten Tag sagte, wer die beiden waren. Flensburger-Hefte Nr. 3- 1991- damals fing die Sache erst an, transparent zu werden, weil die Anthroszene bisher teils sogar als quasi-links gegolten hatte, oder eben einfach als biedermeierig... Mir wurde damals, 1995, von dem älteren Anthroposophen, den die beiden Haverbecks gerade besucht hatten ( http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Georg_Haverbeck ) gesagt, was dieser Autor Christoph Lindenberg doch für ein Nestbeschmutzer und unanständiger Mensch sei, und ich als junger Mänsch könne mir kain Urtail erlauben, ich könne es einfach nicht, was es bedoite, in die Zeit des National-Sozialismus hinein gewachsen zu sein, und da eben mitgemacht zu haben, um dem ganzen eine eigene Mitgestaltung einzuverleiben, um eben mitzugestalten, statt zu resignieren..."kritisch waren wir alle!" ... Es war sehr schwer, liebe Leser, weil ich schließlich immer Einzelkämpfer war, ohne Co-Sozialisation, mir zu diesem Zeitpunkt ein Urteil zu bilden, so, daß ich hätte.... ver-urteilen können. Alles war neu für mich, und unerwartet. Ich war ein ganzes Jahr auf einem anthroposophischen Seminar, die Leute kannten Peter Schlinski, hatten Rudi Dutschke gekannt, Mensch! Und Else Klink hatte mit Goebbels verhandelt, um nicht ganz verboten und eingesperrt zu werden, darüber wußte ich. Aber doch nicht von einer Nazivergangenheit der .."meiner" ... Anthropo...? sophie... ?... sophen..! Und da ich selbst problematischste Dinge erlebt hatte, hatte dieses Argument "wie können Sie aus der heutigen Zeit, in die Sie geboren wurden, unsere Generation beurteilen, je verstehn?" .. da war - etwas - dran, und da geht man erst mal mit sich selbst zu Rate, weil man kein A... sein will.. Meine eigene Kritik und Kritikfähigkeit gegenüber diesen Dingen mußte ja erst reifen. Nun gut, das ist sie inzwischen. Gerreift und herangewachsen. Frau Haverbeck, inzwischen zur handfresten Holocaust-Leugnerin mutiert, hält bei der ..boah .. NPD .. auch neulich erst.. ihre "Vorträge" und all dies auch gewiß mit anthroposophischem Hintergrund.. Aber ... Dein Duktus ...:-)) ... lieber Valentin, hörte sich zuvor eher so an, als ob Dich gewisse Internet-Seiten beunruhigen, von denen ich Dir inzwischen sagen kann... da ist nicht viel hinter. Klar, da stagniert seit vielen Jahren etwas in der Politik, im Finanzwesen, in der Entwicklung der Demokratie. Es dauern manche Dinge eben ganze Lebensalter. Auch manche echten Erkenntnisse, und ehrliche Positionen... "authentische" wie die Mode gerade dazu sagt Anschauungen und Artikulationensfähigkeiten dazu... brauchen Jahrzehnte, um sich uns wirklich so zu klären, daß wir dann wirklich auch etwas erklären, nicht bloß zitieren, können..
      mischa butty

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    37. Lieber Mischa, vielen Dank!
      Herzlich, Ingrid

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    38. Lieber Mischa, danke für die Einblicke direkt aus dem Leben!
      Und okay, dann schaun wir doch mal ganz entspannt in die Zukunft, was so dran war an diesen Internet-Veröffentlichungen, Buchpublikationen, Aussteigergeschichten und Geschichts-Recherchen über den Dali Lami...wir sprechen uns dann evtl. wieder ;-)

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    39. Wenn ich dann nicht hinter Gittern bin, und Du mich mit den Schulterklappen des Volks-Regimes der Neu-West-Regulatoren der Eurasischen Union zur Zusammenarbeit bittest, sprechen wir uns eventuell wieder! Dann... :-))
      m.butty

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    40. Lieber Mischa,
      nö, keine Angst ich brauche keine Schulter-Klappen und Volksregime, ich strebe nur etwas mehr Zivilcourage an ohne Schulter...äh, Scheu-Klappen, ganz nach meinen beschränkten Möglichkeiten...und dies erst recht wenn es um Holocaust-Leugung geht ;-)
      Tja, aber woher kommt diese Leugnerei nur? ... denk, denk, vermut, vermut. ;-)
      Übrigens, dies war auch zeitlebens ein ehrliches Anliegen des H.P. Dieckmann, soviel ich weiß...

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    41. Es gibt diese Geschichte von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, wo Valentin ganz deprimiert war, und sie in mit nahm, früh morgens, auf den Münchner Alten Petersturm, und sie sagte: "Schau nur, wie schön da die Sonne aufgeht!", und er, Valentin, soll gefragt haben "Und morgen? Dann auch noch?"... denn, was weiß man schon? Allein der Augenblick zählt... und wir sind Sterbliche.. Auch ich habe ein tiefsitzendes Mißtrauen gegen vieles, gegen den Lauf der Zeiten, und auch bez. einer Wandelbarkeit der menschlichen Natur...und nach zuviel Wandelfähigkeit und Co-Illussions-Bereitschsaft kommt bei denen, die überlebt haben, ein Starrsinn heraus. Das hat mit dem "zu spät" zu tun, und der Scham. In der Jugend sinds "flexibel", im Alter dann starrsinnig...Ich kann das allmählich beurteilen, ich werde selber alt, und hab viel gesehn. Ich bin wohl nicht starrsinnig, es würde mir auch nichts einbringen. Anderen - subjektiv - offenbar schon. :-)) Es gibt Phänomene, die sind quasi zeitlos. Es fängt so manches früh an... was später dann nicht besser wird, sondern sich einfach umwendet...
      m.butty

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    42. Mischa, es gibt ein Lied bezügl. Starrsinn, in etwa so..."Der alte Weise will uns sagen - es gibt tatsächlich Kinder schon mit Hut und alte Männer die ihn nicht mehr tragen" ...

      ein alter Hut vielleicht...schöne Tage!

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    43. Ja! ...auch Dir schöne Tage..
      m.butty

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    44. :-) will sagen, es kann auch umgekehrt laufen ;-)
      v.

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    45. Sehrninteressant diese Geschichten über kommunistische Parteifunktionäre die sich darum sorgen, dass der dalai Lama nicht mehr reinkarnieren könnte und einen Dalai Lama, der entweder selbst nicht mehr von der Reinkarnation überzeugt ist oder aber in einem Anflug von unberbietbarer Überheblichkeit selbst entscheiden möchte ob er überhaupt, wo und wie er reinkarniert.

      Diese an Affigkeit nicht zu übertreffende Schmierenkömödie bestärkt mich allerdings in der schon seit über 30 Jahren gehegten Vermutung, dass alles wirklich nur ein Theater ist, das uns hier vorgegaukelt wird. Dass es nämlich keine chinesische Seite und keine tibetische Seite gibt, dass in Wirklichkeit alles eins ist.
      Beide Seiten zeigen ihre engstens zusammenhängende Fratze, ob bewusst oder ungewollt ist natürlich die Frage.

      Ich streifte Anfang der 80er völlig unbehelligt als einer der ersten freien Touristen durch Tibet. Ich habe noch Dias aus dem Kloster Drepung bei Lhasa, Bilder die ich in keiner anderen Doku jemals gesehen habe. Sie sind verschwunden, durften wahrscheinlich gar nicht existieren.
      Marx, Engels und Lenin noch deutlich als notdürftig abgekratze Übermalungen
      der Wandmalereien in einem der bedeutendsten Klöster Tibets zu erkennen.
      Merkwürdige Ausländer warnten die wenigen Touristen, dass die wenigen in den Klöster wieder anzutreffenden tibetischen Mönche kommunistische Agenten seien.
      Aber Agenten waren wohl vielmehr die Ausländer, denn die Mönche erzählten mir auf Anfrage, dass nicht sie die kommunistischen Götter beseitigt hatten, sondern die merkwürdigen Ausländer (Amerikaner). Die Welt sollte wohl nichts über diese Zusammenhänge erfahren.

      Es reimt sich vieles. So wie die Figur des zwischen Tibet und Sowjetrussland hin und herpendelnden Agvan Dordschiev (1854 - 1938) ein Hinweis ist, dass esoterischer Unfug und Kommunismus nicht weit voneinender liegen. Hatte doch dieser lamaistische Mönch engste Kontakte zu Sowjetrussland, von dem er den Dalai Lama zu überzeugen versuchte, dass es das gelobte Shamballa sei. Und der lamaistische Tempel in Leningrad bestand im angeblich atheistischen Sowjetstaat bis in die 30 er Jahre.

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    46. Danke Rudolf für dieser Beitrage. Take a chair!

      Von der Kuckucksuhr etwa, die »Free Tibet!« ruft, oder dem Jungpolitiker, der klagt, dass die Tibeter längst die Pandabären der internationalen Politik seien: Jeder will mit uns kuscheln, aber keiner tut was für uns.

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    47. "Jeder will mit uns kuscheln"

      Ja lieber Matthijs,

      es ist wirklich so, das "uns" sind aber wir alle. Wir, die Tibeter, die Chinesen, die Amerikaner und fast die gesamte Welt.
      Es gibt einige wenige, das sind diejenigen die doch nicht "wir alle" sein wollen und deswegen das Kuscheln auch nicht selber tun wollen, sondern die Aufgabe mit allen zu kuscheln "uns" übertragen.
      Das sind die Unbeschreibbaren und Unnennbaren. Zuerst die Bomben, dann die care-Pakete. Weltweit. Alles aus einer Hand. Kriegsministerium, Solidarbewegung und Sozialamt alles in einem, aber nach aussen hin fein säuberlich getrennt!

      Völkermord, allerdings nicht an den Tibetern, und dann Pandabären streicheln, wie nett.
      Wer die Lebensbedingungen der Tibeter in der ersten Hälfte des 20. Jh. z.B. bei H. Harrer nachgelesen hat und das heutige Tibet kennt, weiss, dass nicht diejenigen die das Kuscheln propagiert haben, ein ganzes Volk aus dem tiefsten Mittelalter befreit haben an das sich die Lamakaste klammerte, sondern ein anderes Kulturvolk. Es gehört zu "uns", versehen mit speziellen Aufgaben, die ihnen von denjenigen zugewiesen sind.

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    48. Lieber Mischa,

      Ich bin erfreut dass du hier Frau Havebeck erwähnt. Vor Monaten habe ich diesen Artikel über die Frau ins Englisch übersetzt:

      http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21285

      THE EXTREME RIGHT

      One Lie Too Many

      A Holocaust Denier has denounced the Central Council of Jews. Now she is threatened with legal action

      01/22/2015 - by Anton Maegerle

      ------------------------

      Mein Hörerkreis ist die Waldorf Critics Yahoo Gruppe worin Peter Staudenmaier sich herumtreibt.

      https://groups.yahoo.com/neo/groups/waldorf-critics/conversations/messages/29360

      Ich möchte dir fragen Mischa: wen betrachtest du als die bessere Holocaust-Leugner(in); Frau Ursula Haverbeck? Oder Gennadij Bondarev?

      Hier meine aufrüttelnde Rede:

      =========================

      Move over, Gennadi Bondarev, you are no longer the leading Holocaust denier in the world of anthroposophy today! That dishonor goes to Ursula Haverbeck, the still living 87-year-old widow of the late Christian Community priest and Holocaust denier, Werner Georg Haverbeck (1909-1999).

      What a sweet-looking kindly old lady anthroposophist she is in this photo from 2009 that illustrates this recent story in a Jewish publication in Germany about the Widow Haverbeck’s most recent legal troubles for denying the Holocaust in Germany. Why, she looks for all the world and devachan to be just a sweet old art teacher getting ready to lead her class of Waldorf trainees in that wet on wet water color painting technique!

      Why, hell, Bondarev, you just got your surly Russky ass drop-kicked back to Moscow by the Dornach Vorstand in 1998. Meanwhile, this widow Haverback has a rap sheet longer than your ape-like Russian arm for numerous convictions of Holocaust denial, including some prison time served in Germany.

      I’ll bet you never spent one day in jail for your Anthroposophical thought crimes against Jewry, Gennadi!

      Tom

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    49. Danke, Tom
      So kommt manches Material zusammen. Ich muß dazu aber noch ein wenig über Bodarev recherchovowchieren! Aber, für Leser, die hier im Labyrinth von Mathjis "Asteroiden-Gürtel erratischer Blöcke Spott Komm", die hier eintrudeln, dennoch noch unterwegs sind... erstmal dies http://egoistenblog.blogspot.de/2014/09/lochmanns-niedergang.html
      LG
      m.butty

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    50. Lieber Mischa

      Seit du die Witwe Haverbeck erwähnt hast, ist es natürlich unvermeidbar ihren beliebten Mann zu erwähnen, besonders seine Pastoral für Otto Ohlendorf --- geschweige denn seine nach der Hinrichtung CG-Bestattung führend.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Georg_Haverbeck

      Ab 1948 studierte Haverbeck am Priesterseminar der anthroposophisch inspirierten Christengemeinschaft in Stuttgart und wurde 1950 zum Priester geweiht. Haverbeck war bis 1960 als Pfarrer der Christengemeinschaft in Marburg tätig. 1951 betreute Haverbeck den NS-Verbrecher Otto Ohlendorf vor seiner Hinrichtung in Landsberg seelsorgerisch.

      Jetzt bei den Egoisten Archiven:

      Gralshüter des Nationalsozialismus“ und Freund der Anthroposophen?“

      Über Otto Ohlendorf berichten einige Anthroposophen in ihrer Biographie und zeichnen ein beschönigendes Bild von einem Mann, der angeblich der „anthroposophischen Sache“ in „schwerer Zeit“ beigestanden hat.

      http://www.egoisten.de/pdf/ohlendorf_d.pdf

      Regina Reinsperger:
      „Nach diesem Dargestellten fällt es nicht schwer zu glauben, dass Emil Bock keinerlei Probleme hatte, Friedrich Benesch oder Werner Georg Haverbeck zu weihen.“ (S. 15)

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    51. Ja, den Priester Haverbeck hatte ich oben wikipediamäßig bereits verlinkt.
      Ich gab damals einem älteren Anthroposophen das Flensburgerheft Nr. 32, 3/1991, so mal zum hineinschauen und sagte, ich sei froh, darüber etwas mehr zu erfahren.
      Da zeigte dieser ältere Anthroposoph, dessen Namen ich wegen dessen jüngerer Familie nicht nennen möchte (das ist deren Angelegenheit!) das einem Ehepaar, welches gerade zu Besuch war über Nacht. Was ich gar nicht wußte.
      Und, das sind so Dinge, wo ich schon an ganz reale karmische Begebenheiten etwas mehr als zu glauben anfange. Ich war ja, glaub ich, nur ein Erfüllungsgehilfe, der mitten hinein latschte. Ins Nest. Aber ich habe oft sehr seltsame "Zufälle" erlebt, ohne mir jetzt groß was daraus zu basteln, ....
      Weil, das war denen unangenehm. Just zu dem Besuch des Ehepaars brachte ein Tag zuvor ein Jung-Spunt so ein Flensburger-Heft. Als ich dieses Flensburger Heft und andre Bücher wieder abholen wollte, und anderes Gelesenes zurückbringen, habe ich wohl die Haverbecks getroffen. Die da auch reingesehn hatten, und auf ihrer "Tournee" weiterfuhren.. Jetzt muß ich mal später die Sache mit dem Otto Ohlendorf mir wieder ins Gedächtnis lesen.. In dem Heft Nr 32 (Illuminaten! Aufgemerkt, Spiegelzahl zu 23!) geht es um Werner Georg Haverbeck, um Weleda Menschen-Experimente im Lager Dachau, um den Antisemiten Emil Nolde, um den Ariernachweis für Steiner, um Ohlendorf und Rudolf Hess, und um Recherchen über das Buch von Heinz Pfeifer, "Brüder des Schattens", welches sich gerade wieder einiger Beliebtheit erfreut, und um Trevor Ravenscrofts "Heiligen Gral", Bücher, die immer noch in gläubigen Kreisen feierlich ernst genommen werden. Dieses Flensburger Heft Nr. 32 sollte nochmal verlegt werden, es ist sich vergriffen, es hat den schlichten Titel "Anthroposophen und Nationalsozialismus" und war vielleicht einer der ersten Vorstöße in dieses vernebelte Terrain.
      LG, insbesondere an Dich ,lieber Tom
      m.butty

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    52. man müßte den thread hier also für kurze Zeit umbenennen von Lichtfänger in Rattenfänger...beschämend ist auch dies hier, da taucht sogar swassjan auf (neben weiteren Anthros): http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr284s.htm

      V.

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    53. Übrigens hat Dr. Höckenbröck einen Space-Tunnel nach Entenhausen gefunden. Es ist also wahr! Das, was wir früher als "Comiczeichnen" interpretierten, war nichts als ein reines Channeln einer anderen Dimension, wie auch schon weiland der Kino-Film "Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett" denen, die wirklich wissen wollten, nahelegte! Ist ja eigentlich auch alles kein Wunder, sondern voll normal! Mit konspirativem Gruß, m.butty

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  3. Ingrid H.Auf einer dritten Ebene, auf der man dieses Buch lesen kann, läßt sich etwas über den Autor erfahren: Man erkennt nach und nach, wie Artur Zajonç die Welt ansieht.
    Dies ist einer Form von Handel treiben mindensten Promotion, mit das Buch von Arthur Zajonç der selber schrieb: Erkenntnis ist kein Objekt, mit dem man Handel treiben könnte wie mit beweglicher Habe, sondern ein kostbarer Augenblick der Offenbarung.

    Matthijs H.Man erkennt nach und nach, wie Arthur Zajonç die Welt ansieht und erst dann fängt alles auf neuen an, überwinde der Zajonç in dichselber. Dann erst komt man dazu die Welt aus sich selber zu sehen und an-zu-schauen.

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  4. Michaela : Thema Licht

    Wenn jemand z.B. die Lebenskräfte der Pflanzen geistig sieht, sieht er sie als leuchtende Aura, die die materielle Pflanze umhüllt und durchdringt.
    Ein völlig dazu im Gegensatz stehendes Phänomen finden wir bei verrottendem Totholz manchmal vor. Da sehen wir durch äussere Augen ein sinnliches Leuchten, das von einer Pilz - Art erzeugt wird. Meine, es ist eine Gattung vom Hallimasch, die dieses Licht hervorbringt.
    Das äussere Licht ist mit totem Holz verbunden. Das geistig sichtbare ätherische Licht ist mit Wachstumskräften verbunden.

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    1. Auch Putensteaks sollen leuchten. Ein glaubwürdiger Freund erzählte mir das, sein großes Stück Pute leuchtete orange in der Dunkelheit. Gestunken hatte es noch keineswegs. Ich weiß es nicht mehr, ich glaube, er briet es sich, ..nur leuchtete es eben da nimmer!
      m.butty

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  5. Was ich heftig fand, war, daß ein indischer ..als Meister verehrter ..Heiliger ..sagte, daß ihn das Leuchten der Brennstäbe an das innere Licht seiner Samadhi-Erfahrung erinnere, und er daher guter Dinge sei, daß die Erde ...in baldiger Bälde..
    m.butty

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  6. Hallimarsch wirkt berauschend bei Übergenuss und Putensteaks sind doch einfach nur ekelig zu diesem Artikel hier...Klar, wenn man man zu viel Hallimarsch gegessen oder ordentlich Bier zum Putensteak getrunken hat, dann leuchtet da bestimmt irgendwann etwas...im Hirn ;-)

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    1. fin, nicht?..diese denunziatorische süffisanz von dir salonkoyoten, ist für mich einfach abstoßend! das sag ich dir auch ohne alkohol, geh nachhause!
      butty, m

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    2. Salonkoyoten und fantasy putties, warum nicht ;-) Aber okay, Korrektur, dann ein anderer Gedanke: Vielleicht ist es ja das Antibiotika im Tier oder ein Eindruck des furchtbaren Leids aus der Putenhaltung, was da so entgegen-leuchtet...das wäre doch insofern einleuchtend, wenn dadurch das Licht des Mitgefühls aufleuchtet, für diese gequälte Kreatur ...

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  7. So Butty ihre Astralleib wieder gereingt?
    Lieber Butty, ich bin ein Kind der sozialen-kulturele Revolution, solch ein Kind überlebt Befehle wie;geh nachhause!

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  8. ..werde mich wieder mehr an den Texten der Administration orientieren. Es war spät gestern, ich hatte einen Kasten Bier getrunken, eine halbe Flasche Haligalli (50%igen!)... und wollte das erzählen, was ich erzählte, es war kein Scherz, das Gespür für den Bier-Ernst ging mir halt verloren
    m.butty

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  9. Michaela: Biolumineszenz

    Dank an m.butty für Hinweis auf leuchtendes Putenfleisch. Mir glaubwürdig, weil ich dasselbe mal bei Fisch erlebte. So etwas ist nicht zum Verzehr mehr geeignet.
    Ob Hallimasch Pilz berauschend wirkt, ist mir unbekannt und interessiert mich nicht. Wenn m.butty gerne Bier trinkt, ist das seine Sache. Hauptsache Freiheit. Hauptsache, es schreiben uns keine Dogmatiker vor, wie wir denken müssen und was wir konsumieren dürfen.

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    1. @Michaela

      Ja, so ist das mit der Freiheit, aber es gibt tatsächlich auch die Freiheit des Einzelnen eben sich frei äußern zu können und zu dürfen! Davon mal abgesehen, jeder weiss was die Pute erleidet...Aber ein schwacher Trost bleibt - ihr Leid kann zum Lichtfänger werden (Erkenntnis und Liebe) ... so ist das halt mit bestimmten Freiheiten der Menschen...

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  10. Michaela : "Anonym:schwacher Trost"

    Ja, das Leid von Tieren müsste nicht sein. Das ist eine Frage von Liebe als Erkenntniskraft, auch Frage von Gesinnung, ob jemand Gott dienen will - Gott ist Liebe - oder dem Mammon.
    Vielleicht ist das auch Frage von Fähigkeit zum Mit-leiden Können.
    Wie grausam Tiere untereinander sind ist eine andere Frage, doch daran müssen wir uns kein Beispiel nehmen.

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  11. Michaela: Licht und Polarität

    Mir ging es eingangs nur darum, eine Polarität zu erwähnen, die mit Licht zu tun hat. Die Lebenskraft oder Wachstumskraft von z.B. Pflanzen ist ein Pol. Wenn wir in einen höheren Bewusstseinszustand kommen, sehen wir die Lebenskraft als übersinnliches Leuchten, Licht in Bewegung. Und wenn wir Zerfalls - oder Todesprozesse beobachten, sehen wir Biolumineszenz.
    Zweiter Pol. Die Beispiele *totes Holz" oder "Putenfleisch" und "Fisch" dienten nur dazu, diese Biolumineszenz zu verdeutlichen.
    Bei Brennstäben sind es auch Zerfallsprozesse, nur ganz anderer Art als bei organischen Dingen.
    Aristoteles und Plinius erwähnten schon leuchtendes Holz. "Foxfire" auch genannt.
    Ich sah ein Video mit einem Mann in Norddeutschland. Der hat in der Küche einen Glaskasten, worin Leuchtpilze leben, auf organischem Material. Das Licht ist so intensiv, dass der keine Lampe braucht.

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    Antworten
    1. @Michaela

      "Wie grausam Tiere untereinander sind ist eine andere Frage, doch daran müssen wir uns kein Beispiel nehmen."

      Okay, das ist nicht schön und teils sehr gewöhnungsbedürftigt, ich habe da keine eigne Antwort drauf...aber ich sehe das z.Zt. im Lichte einer gewissen tierart-spezifischen Unschuld sowie Ökologische Zusammenhängen (auch für Mensch) usw....Ein Löwe tötet ein Tier (oft auch ein Schwaches oder Krankes) - frisst es und ist einige Wochen satt bzw. relaxed...Menschen können viel grausamer und gedankenloser sein und das sehr häufig hintereinanander...Oder - jeder Regenwurm schenkt seinen Artgenossen Feuchtigkeit und Wärme, sperrt man sie ohne Erde in ein Glas...Tiere sind auch Gleichnisse...Oder die Katze...sie spielt grausam mit der Maus und legt sie stolz als Beute vor die Tür...aber was ist eine Katze überhaupt? ein domestiziertes Haustier, wahrsch. ehemals Luchs oder Löwe...wozu braucht Mensch aber eine Katze?
      Als Statussymbol? oder als Liebesersatz, weil viele Menschen untereinander nicht liebesfähig, treu, unschuldig und zärtlich sein können? dann hat es sicher seine traurige Wichtigkeit und wird quasi so zum 'Lichtfänger' (im Sinne des Liebeslichts) ... - allerdings verknüpft mit einer Tiernahrungsindustrie, die oft einfach so hingenommen wird...ein Wahnsinns Opfer der Tiere, damit der Mensch ein bisschen Liebeslicht und Nähe bekommt oder sein Ego befriedigen kann...

      P.S.: Diese Lichtpilze sind schon interessant, wie heißen die denn genau?

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  12. Michaela: "Anonym - tierart-spezifischen Unschuld"

    Ja, wie grausam Tiere auch sein können, da von "Schuld" zu sprechen wäre falsch, denn zu diesem Begriff gehört menschliches Bewusstsein. Und selbst beim Idioten geht keiner von Schuld aus, weil der Idiot nicht die innere geistige Freiheit hat, um moralisch zu differenzieren.
    Wofür braucht Mensch eine Katze ? In unserem Garten sind zwei Katzen, eine weisse und eine rote,
    nur brauchen wir die nicht im Haus. Gut, wenn die Katzen die Mäuse wegfangen. Wer will schon Mäuse im Haus haben, wo elektrische Leitungen sind ? Doch manchmal laufen einem Katzen zu.
    Was ist eine Katze ? Gute Frage. Ein schönes, die Freiheit liebendes Tier, das Wärme geben kann.
    Wie heissen die Licht ausstrahlenden Pilze ? Eine Sorte ist ein Hallimasch genannt. Ein chemischer Stoff heisst Luciferin.

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    1. Liebe Michaela, Danke!
      "Mir ging es eingangs nur darum, eine Polarität zu erwähnen, die mit Licht zu tun hat. Die Lebenskraft oder Wachstumskraft von z.B. Pflanzen ist ein Pol. Wenn wir in einen höheren Bewusstseinszustand kommen, sehen wir die Lebenskraft als übersinnliches Leuchten, Licht in Bewegung. Und wenn wir Zerfalls - oder Todesprozesse beobachten, sehen wir Biolumineszenz.
      Zweiter Pol. Die Beispiele *totes Holz" oder "Putenfleisch" und "Fisch" dienten nur dazu, diese Biolumineszenz zu verdeutlichen.
      Bei Brennstäben sind es auch Zerfallsprozesse, nur ganz anderer Art als bei organischen Dingen."
      Diese Antwort von Dir verdeutlicht für mich, daß es tatsächlich möglich ist, auf meine ganz kurze Erwähnung leuchtender Putenhaxen fast zentral themenbezogen zu antworten. Das ganze Blog ist zur Zeit irgendwie so still, weil oft komisches Zeug tapeziert wird, und ich bin nicht auf meiner intellektuellen Höhe, da ich andres zu tun hab. Da ordentliche und schöne Kommentare zu schreiben. Ich kann erst recht nicht die Einsprengsel und Fragmente lesen, die vielleicht noch themenbezogen sein könnten... Auf jeden Fall danke! Gruß
      mischa butty

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  13. 1/2How to reqognize a Dalai Lama incarnation-s? Meant as an Impression.
    Read the complete article on-line.

    The Dalai Lamas have functioned as boththe political and spiritual leaders of Tibet since 1642.

    In a 2004 interview with Time, the current Dalai Lama stated:
    The institution of the Dalai Lama, and whether it should continue or not, is up to the Tibetan people. If they feel it is not relevant, then it will cease and there will be no 15th Dalai Lama.
    But if I die today I think they will want another Dalai Lama.
    The purpose of reincarnation is to fulfill the previous incarnation's life task.
    My life is outside Tibet, therefore my reincarnation will logically be found outside. ???
    But then, the next question: Will the Chinese accept this or not? China will not accept.
    The Chinese government most probably will appoint another Dalai Lama, like it did with the Panchen Lama.
    Then there will be two Dalai Lamas: one, the Dalai Lama of the Tibetan heart, and one that is officially appointed.

    Part of the Introduction article on;
    http://tibet.net/2011/11/09/statement-of-his-holiness-the-fourteenth-dalai-lama-tenzin-gyatso-on-the-issue-of-his-reincarnation/
    The Dalai Lamas have functioned as both the political and spiritual leaders of Tibet for 369 years since 1642.
    I have now voluntarily brought this to an end, proud and satisfied that we can pursue the kind of democratic system of government flourishing elsewhere in the world.
    In fact, as far back as 1969, I made clear that concerned people should decide whether the Dalai Lama’s reincarnations should continue in the future.
    However, in the absence of clear guidelines, should the concerned public express a strong wish for the Dalai Lamas to continue, there is an obvious risk of vested political interests misusing the reincarnation system to fulfil their own political agenda.

    Therefore, while I remain physically and mentally fit, it seems important to me that we draw up clear guidelines to recognise the next Dalai Lama, so that there is no room for doubt or deception.
    For these guidelines to be fully comprehensible, it is essential to understand the system of Tulku recognition and the basic concepts behind it.
    Therefore, I shall briefly explain them below.
    Following article’s are left out here see Link* 'Past and future lives', ' How rebirth takes place',
    Impression of ' The meaning of 'Tulku';
    It seems the Tibetan custom of applying the epithet ‘Tulku’ (Buddha’s Emanation Body) to recognized reincarnations began when devotees used it as an honorary title, but it has since become a common expression. In general, the term Tulku refers to a particular aspect of the Buddha, one of the three or four described in the Sutra Vehicle. According to this explanation of these aspects of the Buddha, a person who is totally bound by destructive emotions and karma has the potential to achieve the Truth Body (Dharmakaya), comprising the Wisdom Truth Body and Nature Truth Body.
    The former refers to the enlightened mind of a Buddha, which sees everything directly and precisely, as it is, in an instant. and-so-on-and…till… this;
    As Jamyang Khyentse Wangpo said:"Reincarnation is what happens when someone takes rebirth after the predecessor’s passing away; emanation is when manifestations take place without the source’s passing away."

    Following parts: Recognition of Reincarnations, The system of recognizing reincarnations in Tibet, The ways of recognizing reincarnations…

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  14. 2/2 How to reqognize a Dalai Lama incarnations? A Sketch.

    Very Special I think: Emanation before the passing away of the predecessor (ma-dhey tulku)
    Usually a reincarnation has to be someone’s taking rebirth as a human being after previously passing away. Ordinary sentient beings generally cannot manifest an emanation before death (ma-dhey tulku), but superior Bodhisattvas, who can manifest themselves in hundreds or thousands of bodies simultaneously, can manifest an emanation before death

    Special: Using the Golden Urn.
    As the degenerate age gets worse, and as more reincarnations of high Lamas are being recognized, some of them for political motives, increasing numbers have been recognized through inappropriate and questionable means, as a result of which huge damage has been done to the Dharma…
    Special: Deceptive strategy and false hopes.
    In the recent past, there have been cases of irresponsible managers of wealthy Lama-estates who indulged in improper methods to recognize reincarnations, which have undermined the Dharma, the monastic community and our society…

    End Chapter: The next incarnation of the Dalai Lama.
    As I mentioned earlier, reincarnation is a phenomenon which should take place either through the voluntary choice of the concerned person or at least on the strength of his or her karma, merit and prayers.
    Therefore, the person who reincarnates has sole legitimate authority over where and how he or she takes rebirth and how that reincarnation is to be recognized. It is a reality that no one else can force the person concerned, or manipulate him or her. It is particularly inappropriate for Chinese communists, who explicitly reject even the idea of past and future lives, let alone the concept of reincarnate Tulkus, to meddle in the system of reincarnation and especially the reincarnations of the Dalai Lamas and Panchen Lamas.
    Such brazen meddling contradicts their own political ideology and reveals their double standards. Should this situation continue in the future, it will be impossible for Tibetans and those who follow the Tibetan Buddhist tradition to acknowledge or accept it.

    When – His Holliness the Dalai Lama the 14th Tenzin Gyatso - I am about ninety I will consult the high Lamas of the Tibetan Buddhist traditions, the Tibetan public, and other concerned people who follow Tibetan Buddhism, and re-evaluate whether the institution of the Dalai Lama should continue or not.
    On that basis we will take a decision.
    If it is decided that the reincarnation of the Dalai Lama should continue and there is a need for the Fifteenth Dalai Lama to be recognized, responsibility for doing so will primarily rest on the concerned officers of the Dalai Lama’s Gaden Phodrang Trust.
    They should consult the various heads of the Tibetan Buddhist traditions and the reliable oath-bound Dharma Protectors who are linked inseparably to the lineage of the Dalai Lamas.
    They should seek advice and direction from these concerned beings and carry out the procedures of search and recognition in accordance with past tradition. I shall leave clear written instructions about this. Bear in mind that, apart from the reincarnation recognized through such legitimate methods, no recognition or acceptance should be given to a candidate chosen for political ends by anyone, including those in the People’s Republic of China.
    The Dalai Lama Dharamsala.

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  15. Matthijs, haben die Akademiker den Dalai Lama eigentlich akzeptiert?, er scheint doch ueberzeugt zu sein das es tatsaechlich Karma und Reinkarnation gibt.

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    1. His Holiness ist völlig integriert Mister Cheese. Spezial hier http://www.mindandlife.org/dialogues-dalai-lama/
      Aber nicht in Tibet parts of China, India.
      Smiling through live.

      When the newly formed People's Republic of China invaded Tibet in 1949/50, it created a new source of conflict.
      This was highlighted when, following the Tibetan national uprising against the Chinese and my – His Holiness - flight to India in 1959, tensions between China and India escalated into the border war in 1962. Today large numbers of troops are again massed on both sides of the Himalayan border and tension is once more dangerously high.
      The real issue, of course, is not the Indo-Tibetan border demarcation.
      It is China's illegal occupation of Tibet, which has given it direct access to the Indian sub-continent. The Chinese authorities have attempted to confuse the issue by claiming that Tibet has always been a part of China.
      This is untrue. Says His Holiness.
      Tibet was a fully independent state when the People's Liberation Army invaded the country in 1949/50.
      and-so-on,ad-so-on… There are some formal actions of His Holiness the Dalai Lama he did for his people in Tibet – India-China;
      1. Five Point Peace Plan. Address to the U.S. Congressional Human Right’s Caucus. September 21, 1987.
      2.October 14, 2001 Speech of His Holiness the Dalai Lama to the European Parliament, Strasbourg.
      Without the cultivation and promotion of a sense of universal responsibility our very future is in danger. This is one sentence out of 35.000 words.

      http://www.dalailama.com/biography/travels Almost everthing about His Holiness the Dalai Lama.
      http://tibet.net/ Central Tibetan Administration = Tibitian-Parliament-in-exil.

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    2. Dharamsala, HP, India, 26 April 2015 - Expressing great sadness about reports of the devastating earthquake that struck Nepal yesterday with the loss of many lives and widespread damage to property, His Holiness the Dalai Lama wrote to the Nepalese Prime Minister, Sushil Koirala.
      "The people of Nepal and Tibetans have been neighbours throughout history and many Tibetan refugees live in Nepal. I offer my condolences to you and to those who have lost members of their families, friends and their homes in this tragedy."

      He added: "As a token of solidarity with the people of Nepal, I have asked the Dalai Lama Trust to make a donation towards rescue and relief efforts."
      http://www.dalailamatrust.org/

      THE DALAI LAMA TRUST 1228 17th St NW Washington, DC 20036 USA

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  16. Michaela : "Fragmente lesen, die vielleicht noch themenbezogen sein könnten."

    Lieber M.Butty, danke für Deine Mitteilungen. Erstmal finde ich super gut, dass es den Blog gibt, wo Menschen Themen besprechen dürfen, die ansonsten vielleicht mit anderen Menschen gar nicht zu erörtern sind. Und dann geht`s mir wohl ähnlich wie Dir. Manches ist mir unverständlich, z.B. manche Einsprengsel und so weiter. Dann sage ich mir selber : Halt `den Mund.
    Die Tatsache, dass mir was unverständlich ist, besagt nichts über die Qualität der Fragmente.
    Will mal durch den Vollmondzeitpunkt hindurch schweigen, in die Stille gehen und lauschen, etwas empfangen. Auch Dir danke ! Gruss: Michaela von der Nordseeküste bzw. Waterkant

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    1. @Michaela
      danke und erholsame Tage im Vollmond (auch eine Art Lichtfänger) - dort an d. Westküste. Meine Frau ist Nordfriesin, ein ganz spezielles Völkchen und die darunter erst recht ;-)

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    2. @ M. Butty
      auch Ihnen natürlich gute Tage, trotz des kleinen Putendiskurs i.d. Thread.

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    3. @ anonym - Gern geschehen, trotz alle dem. Auch Ihnen Gutes Gehn! Walk in balance.
      m.butty

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  17. Ich meine hier doch klare Unterschiede zu lesen über Thema Reinkarnation zwischen Tenzin Gyatso and Rudolf Steiner.
    Spielt das auch eine Rolle für Arthur Zajonç?

    Ich suche im Text; A Dialogue on The Universe in a Single Atom Dharamsala, India 2007 : Mind and Life XIV
    Ich möchte dieses gern vergleichen mit der Aufsatz von Rudolf Steiner Goethe gegen der Atomismus.

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  18. Über die Dalai Lama-Wahl bei Steiner (in Zusammenhang mit Zajonc):
    Nun, nicht wahr, wenn in dieser Familie ein Kind geboren wurde, so bewahrte man es auf, bis der alte Dalai Lama starb. Sie können sich denken, daß da manchmal der größte Unfug getrieben worden ist. Man hat einfach, wenn einem der alte Dalai Lama nicht mehr gepaßt hat, ein Kind gesucht und gesagt: In diese Seele muß nun die Seele des alten Dalai Lama hineinfahren. Dazu mußte er aber erst sterben. Das haben die Priesterschaften schon besorgt zur rechten Zeit, und es ist dann für den Glauben des Volkes die Seele des alten Dalai Lama in das Kind eingezogen gewesen. Auf diese Weise haben die Leute es dazu getrieben, daß tatsächlich das ganze Volk geglaubt hat: Dieselbe Seele, die in irgendeinem Dalai Lama drinnen ist, war schon in dem Dalai Lama vor vielen tausend Jahren. Es ist immer dieselbe Seele, dachten sie. Es ist eigentlich für die Leute immer derselbe Dalai Lama gewesen; er hat nur den äußeren Körper gewechselt.
    So war es nicht in der alten Kultur, die früher da war; sondern das ist schon ein ganz außerordentlicher Unfug, der da entstanden ist. Sie können aber daraus ersehen, daß es der Priesterschaft nach und nach darauf angekommen ist, die Dinge so zu betreiben, daß ihre Herrschaft gesichert war. (Arbeitervortrag 353.249, vgl. auch 254.199f.)

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    1. Vielen Dank.
      Vor diesem Hintergrund scheint es mir erst recht sehr angemessen, wenn der jetzige Dalai Lama sich überlegt to re-evaluate, ob das noch zeitgemäß ist, und ob es nicht besser wäre, diese mögliche Quelle »außerordentlichen Unfugs« für die Zukunft versiegen zu lassen...

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    2. Wie könnte Rudolf Steiner dies doch alles wissen?
      They brought Kelzang Gyatso with them from Kumbum to Lhasa and he was installed as the seventh Dalai Lama in 1721.
      After him - Jamphel Gyatso the eighth Dalai Lama (1758–1804), the 9th and 10th Dalai Lamas died before attaining their majority: one of them is credibly stated to have been murdered and strong suspicion attaches to the other.
      The 11th and 12th were each enthroned but died soon after being invested with power.
      For 113 years, therefore, supreme authority in Tibet was in the hands of a Lama Regent, except for about two years when a lay noble held office and for short periods of nominal rule by the 11th and 12th Dalai Lamas.

      Schirokauer, 242

      Thubten Jigme Norbu, the elder brother of the 14th Dalai Lama, described these unfortunate events as follows: It is perhaps more than a coincidence that between the seventh and the thirteenth holders of that office, only one reached his majority. The eighth, Gyampal Gyatso, died when he was in his thirties, Lungtog Gyatso when he was eleven, Tsultrim Gyatso at eighteen, Khadrup Gyatso when he was eighteen also, and Krinla Gyatso at about the same age. The circumstances are such that it is very likely that some, if not all, were poisoned, either by loyal Tibetans for being Chinese-appointed impostors, or by the Chinese for not being properly manageable

      Norbu and Turnbull (1968), p. 311.

      INGRID, der ist noch immer da, diese mögliche Quelle »außerordentlichen Unfugs« für die Zukunft versiegen zu lassen...

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    3. Ingrid, look behind the smile & ask his Rose Mitgliedkarte!

      World News Briefs; Dalai Lama Group Says It Got Money From C.I.A.
      Published: October 2, 1998

      NEW DELHI, Oct. 1— The Dalai Lama's administration acknowledged today that it received $1.7 million a year in the 1960's from the Central Intelligence Agency, but denied reports that the Tibetan leader benefited personally from an annual subsidy of $180,000.

      The money allocated for the resistance movement was spent on training volunteers and paying for guerrilla operations against the Chinese, the Tibetan government-in-exile said in a statement. It added that the subsidy earmarked for the Dalai Lama was spent on setting up offices in Geneva and New York and on international lobbying.

      The Dalai Lama, 63, a revered spiritual leader both in his Himalayan homeland and in Western nations, fled Tibet in 1959 after a failed uprising against a Chinese military occupation, which began in 1950.

      The decade-long covert program to support the Tibetan independence movement was part of the C.I.A.'s worldwide effort to undermine Communist governments, particularly in the Soviet Union and China.

      http://www.nytimes.com/1998/10/02/world/world-news-briefs-dalai-lama-group-says-it-got-money-from-cia.html

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    4. Aaah, geh? :-o... boah, und das ist echt ein Steinerzitat?
      Spannend, ... Ich hab ja früher auch lange geglaubt, das täte stimmen, mit dem Dalai Lama, das wäre ein müstisches Fenomen! Wußte nicht, das sich Rudi, Herr Steiner auch, damit beschäftigt hatte (Der Herr Steiner ist eine Inkarnation von Rudi... alle formalen Äußerlichkeiten, Titel, Funktionen in der Gesellschaft, das Siezen, das sich bewegen in Konventionen.. alles In-Karnationen) Erst nach und nach in neuerer Zeit kam ich immer mehr ins Grübeln. Ich komme halt auch "aus dem Volke" heraus..
      m.butty

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    5. China’s Tensions With Dalai Lama Spill Into the Afterlife
      Including: Karl Marx turning in its grave
      ASIA PACIFIC. By CHRIS BUCKLEYMARCH 11, 2015 Read full Article here;
      http://www.nytimes.com/2015/03/12/world/asia/chinas-tensions-with-dalai-lama-spill-into-the-afterlife.html

      HONG KONG — Chinese Communist Party leaders are afraid that the Dalai Lama will not have an afterlife. Worried enough that this week, officials repeatedly warned that he must reincarnate, and on their terms.

      Tensions over what will happen when the 14th Dalai Lama, who is 79, dies, and particularly over who decides who will succeed him as the most prominent leader in Tibetan Buddhism, have ignited at the annual gathering of China’s legislators in Beijing.
      Officials have amplified their argument that the Communist government is the proper guardian of the Dalai Lama’s succession through an intricate process of reincarnation that has involved lamas, or senior monks, visiting a sacred lake and divining dreams.

      Party functionaries were incensed by the exiled Dalai Lama’s recent speculation that he might end his spiritual lineage and not reincarnate. That would confound the Chinese government’s plans to engineer a succession that would produce a putative 15th Dalai Lama who accepts China’s presence and policies in Tibet.

      "Decision-making power over the reincarnation of the Dalai Lama, and over the end or survival of this lineage, resides in the central government of China," said Mr. Zhu, formerly a deputy head of the United Front Department of the Communist Party, which oversees dealings with religious and other nonparty groups. He now leads the ethnic and religious affairs committee of the Chinese People’s Political Consultative Conference, an advisory body that meets at the same time as the Legislature, or National People’s Congress.

      Mr. Zhu accused the Dalai Lama of trampling on sacred traditions.
      "In religious terms, this is a betrayal of the succession of Dalai Lamas in Tibetan Buddhism," he said.
      "The 14th Dalai Lama has taken an extremely frivolous and disrespectful attitude toward this issue," Mr. Zhu continued. "Where in the world is there anyone else who takes such a frivolous attitude toward his own succession?"

      The idea of Communist Party officials defending the precepts of reincarnation and hurling accusations of heresy at the Dalai Lama might have Marx turning in his grave.
      The party is committed to atheism in its ranks, though it accepts religious belief in the public.
      And President Xi Jinping has declared his fealty to Marxist-Leninist dialectical materialism.

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    6. Einer Dalai = Ocean Lama = Guru/teacher ist, auch der 14-te His Holiness Tenzin Gyatso, eine Politische wie ein Geistiger Leiter. Kein Wissenschaftler.
      CTV Exclusive: Dalai Lama will choose successor. Last Updated Thursday, June 7, 2012 12:51PM EDT

      The Dalai Lama said in a recent interview with CTV News that he will choose his successor, not the Chinese government, and raised the possibility that there may not be one.
      The exiled spiritual leader of Tibetan Buddhism spoke to CTV's South Asia Bureau Chief Janis Mackey Frayer in Dharamsala, India, where he lives in exile from his home country, which is now occupied by China.
      "So naturally my next life is entirely up to me. No one else. And also this is not a political matter," he told Mackey Frayer in the exclusive interview.

      Canadian Dicky Chhoyang speaks to CTV's South Asia Bureau Chief Janis Mackey Frayer in Dharamsala, India in an exclusive interview.
      Speaking in the monastery in the Himalayan foothills that he has called home for half a century, the 14th Dalai Lama said China does not have the right, as it asserts, to choose the next leader of the Tibetan Buddhists.
      Officially, it is illegal for anyone other than Chinese leaders in Beijing to bestow the title of Dalai Lama.
      "According to their law, yes it is illegal," the Dalai Lama said. "But nobody respects Chinese law. Chinese law is the protector of Communist power."
      The Dalai Lama is considered a separatist by Beijing, though he insists he is only seeking increased autonomy for Tibet.
      As a result of China's insistence on playing a lead role in selecting his successor, the Dalai Lama said it may be time to break from the ancient system under which dead Dalai Lamas are reincarnated in the body of a male child.
      He suggested that there may not be a successor in the storied line of spiritual leaders to hold his title and the line may end with him.
      "I'm proud if I become last Dalai Lama. I feel very happy," he said.
      In good health at 76, the respected peace activist and spiritual leader said he would leave detailed written instructions for the future when he is around 90 years old, meaning those with an eye to the future may have little direction for years to come on what will happen next.
      In another departure from tradition, the Dalai Lama has shifted the distribution of duties in the Tibetan government in exile. He has recused himself from political responsibilities, instead leaving those duties to an elected prime minister and cabinet.
      That cabinet includes Canadian Dicky Chhoyang.
      "The issue we have with China is not the Chinese people, it's really with the hard-line policies," Chhoyang told Mackey Frayer.
      Supporters of the Dalai Lama worry that the push for Tibetan autonomy will flounder without the guidance of the Nobel Peace Prize laureate, who is known and respected by many leaders around the world.
      That scenario, Mackey Frayer said, is desired by the Chinese government.

      http://www.ctvnews.ca/old-ctv-national-news/ctv-exclusive-dalai-lama-will-choose-successor-1.706189

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    7. Dalai Lama...wenn man die tibetischen Geschichten der Machtkämpfe und Morde der Rot oder Gelbmützen kennt, dann versteht man Steiner doppelt gut ...

      Zitate aus: http://www.hist-chron.com/as/tibet/Waldvogel02_taktik-des-Dalai-Lama-chronologie.htm

      4.2.1997
      Morde im Umkreis des Dalai Lama
      Am 4.2.1997 werden im engsten Umkreis der Residenz des Dalai Lama der Lama Lobsang Gyatso und zwei seiner Schüler erstochen, mit durchgeschnittener Kehle und z.T. mit abgezogener Haut aufgefunden. Gyatso war Leiter der buddhistisch-dialektischen Schule (S.38).

      Shugden-Affaire
      Das vom Dalai Lama regelmässig befragte Orakel führt zu einem Orakelkrieg mit anderen mönchischen Richtungen und endet mit der Ermordung des "gegnerischen" Lamas Shugden (S.65).

      Die so genannte tibetische Exilregierung lässt Shugden-Anhänger konsequent verfolgen und auf ganzseitigen Zeitungsinseraten verteufeln. Der Dalai Lama duldet gegen die Andersdenkenden alle Mittel: Ausgrenzung, Morddrohung, Brandschatzungen, tätliche Bedrohung etc. (S.89)

      1997-1998
      Zweimonatige Tibetreise des Journalisten Hans Peter Roth
      Roth schildert die Zustände im religiösen Tibet:

      -- Frauen schuften sich zu Tode
      -- Bhutan und Tibet sind die einzigen Länder der Welt, wo die Frauen durchschnittlich eine kürzere Lebenserwartung haben als die Frauen
      -- der tibetische Buddhismus ist frauenfeindlich, und niemand in der Schweiz will es sehen (S.90).


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    8. There lives a little bit more behind a smile. Machen 'Lichtfänger' grösseren Schatten?
      Is there a picture (not manipulated) Rudolf Steiner Smiling?

      Given the historical context of the unrest in Tibet, there is reason to believe Beijing was caught on the hop with the recent demonstrations for the simple reason that their planning took place outside of Tibet and that the direction of the protesters is similarly in the hands of anti-Chinese organizers safely out of reach in Nepal and northern India.

      Similarly, the funding and overall control of the unrest has also been linked to Tibetan spiritual leader the Dalai Lama, and by inference to the US Central Intelligence Agency (CIA) because of his close cooperation with US intelligence for over 50 years.

      Indeed, with the CIA’s deep involvement with the Free Tibet Movement and its funding of the suspiciously well-informed Radio Free Asia, it would seem somewhat unlikely that any revolt could have been planned or occurred without the prior knowledge, and even perhaps the agreement, of the National Clandestine Service (formerly known as the Directorate of Operations) at CIA headquarters in Langley.
      Read Further:
      http://www.globalresearch.ca/tibet-the-great-game-and-the-cia/8442

      By Richard M Bennett Global Research, March 25, 2008. Asia Times 25 March 2008

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    9. Daß der jetzige Dalai Lama im Konflikt zwischen China und Tibet die tibetische Seite vertritt, finde ich nun wirklich nicht weiter verwunderlich.

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    10. Ja, Lieber Ingrid, in Wörter verteidigen mit ein Smiley! Das Völkschen wird da nicht belohnt durch dieser Märchen Holiness, lese doch nur Valentin Beitäge.

      Nase Hoch Ingrid, dann sieht man das Völkchen Nicht und unterscheiden sie sich von der the Smiley Schatten der Lichtträgenden Holiness.

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    11. Lieber Matthijs,

      es stimmt: ich kenne mich im Konflikt Tibet-China nicht aus.
      Mir fehlt die Zeit, mich wirklich umfassend darüber zu informieren.
      Ihr Ratschlag »lese doch nur Valentin Beitäge« genügt mir dazu nicht – ebensowenig wie es meiner Ansicht nach genügen würde, jemandem, der sich über Rudolf Steiner informieren will, zu sagen „Lesen Sie doch nur Helmut Zander“.

      Ich belasse es daher dabei, mir darüber einstweilen kein Urteil zu erlauben.

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    12. Do Arthur Zajonç, Christian Clement and the Dalai Lama realy know, how to add kitsch to an intellectual dimension?

      Hannah Arendt versucht, ihre Aussage im Eichmann-Buch über die Banalität des Bösen mit der These zu untermauern, diese Art bösen Handelns sei mit dem Fehlen des Denkens mit der Gedankenlosigkeit verknüpft. Sie stellt folgende Frage:

      "Könnte vielleicht das Denken - als solches – die Gewohnheit, alles zu untersuchen, was sich begibt oder die Aufmerksamkeit erregt, ohne Rücksicht auf die Ergebnisse und den speziellen Inhalt – zu den Bedingungen gehören, die die Menschen davon abhalten oder geradezu dagegen prädisponieren, Böses zu tun?"

      Rudolf Steiner; "Was ist denn ganz besonders üblich geworden im letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts und dann aus diesem heraus in das zwanzigste Jahrhundert herübergekommen als soziales Empfinden von Mensch zu Mensch?
      Einen Satz hören Sie heute immer wieder die Leute sagen: Das ist mein Standpunkt. – Jeder hat einen Standpunkt. Als ob es darauf ankäme, was man für einen Standpunkt hat! Der Standpunkt im geistigen Leben ist nämlich ebenso vorübergehend wie der Standpunkt im physischen Leben… Es kommt darauf an, daß man einen gesunden Willen und ein gesundes Herz hat, um die Welt von jedem Standpunkte aus betrachten zu können.
      Aber die Menschen wollen heute nicht das, was sie von den verschiedenen Standpunkten aus gewinnen können, sondern wichtiger ist ihnen die egoistische Behauptung ihrer Standpunkte.
      Damit schließt man sich aber in der rigorosesten Weise von seinem Nebenmenschen ab.
      Sagt einer etwas, geht man nicht ein auf das, was er sagt, denn man hat ja seinen Standpunkt… Näher kommt man sich, wenn man seine verschiedenen Standpunkte in eine gemeinsame Welt hineinzustellen weiß.
      Aber diese gemeinsame Welt fehlt heute ganz. Eine gemeinsame Welt für den Menschen findet sich nur im Geiste. Und der fehlt*".

      Rudolf Steiner spricht hier im Besonderen im Rahmen der Pädagogischer Jugendkurs Heute ist es doch so, daß im Grunde genommen die jüngere und die ältere Generation- vom letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts -, ganz verschiedene Seelensprachen führen, viel verschiede-ner noch, als man sich dessen bewußt ist. *Er nennt das ein Kluft und spricht von Veraltete Kräfte die immer deutlicher in der allernächsten Zukunft zum Vorschein kommen können.
      Zusammengefast – die Veraltete Kräfte - Man hat zunächst das Kostüm abgelegt, sodann in raschem Sprunge eine etwas andere Denkweise angenommen, die aber durchaus in das Materialistische hineingesegelt ist…

      Hannah Arendt "entwickelt den Gedanken des inneren Gesprächs, wobei das Individuum sich davor hüten müsse, mit sich selbst in Zwiespalt zu geraten, um seine Selbstachtung zu bewahren, auch wenn viele Menschen sich anders entscheiden".
      Rudolf Steiner entwickelt den Gedanken; "Nur der unvollkommene Mensch hat seinen Standpunkt. Derjenige Mensch, der sich dem Geist der Weisheit nähert, hat keinen Standpunkt.
      Er weiß, daß er sich selbstlos hinzugeben hat der Ur-einen Weisheit".

      Hannah Arendt charakterisierte wie Rudolf Steiner eine Kluft, "die Suche nach dem Sinn, die einstmals – insbesondere im Mittelalter – vorrangig gewesen sei".
      Hannah: "Der Mensch gerate in eine Zwickmühle, da einerseits die Individualität gerade in der demokratischen Massengesellschaft betont werde, andererseits die Massengesellschaft den Diskussionen im öffentlichen Raum Grenzen setze.
      wird verfolgt...

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    13. Do Arthur Zajonç, Christian Clement and the Dalai Lama realy know, how to add kitsch to an intellectual dimension?

      Sie betont die Bedeutung des Willens als ein dem Menschen eigenes Talent, das Alte zu überwinden, um mit dem Neuen beginnen zu können".
      Rudolf Steiner; "Es kommt darauf an, daß man einen gesunden Willen und ein gesundes Herz hat, um die Welt von jedem Standpunkte aus betrachten zu können".

      Hannah Arendt The Crisis in Culture
      For more then ten years now, we have witnessed a still growing concern among intellectuals with the relatively new phenomenenon of mass culture.
      The term itself clearly derives from the not much older term "Mass-Society"; the tacit assumption, underlying all discussions of the matter, is that the mass culture, logically and inevitably, is the culture of the mass society.
      The most significant facta bout the short history of both thermes is that, while even a few years ago they were still used with a strong sense of reprobation – implying that mass society was a depraved form of society and mass culture a contradiction in terms – they now have become respactable, the subject of innumerable studies ad research projects whose chief effect, as Harold Rosenberg pointed out, is "to add to kitsch an intellectual dimension".
      This "intellectualization of kitsch" is justified on the grounds that mass society, whether we like it or not, is going to stay with us into the foreseeable future: hence its culture", "popular culture (cannot) be left to the populance."
      However, the question is whether what is true for mass society is true for mass culture also, or, to put it another way, whether the relationship between mass society ad culture will be, mutatis mutandis , the same as the relation of society toward culture which preceded it. 197/198

      H. Arendt: Between Past and Future: Six Exercises in Political Thought, New York 1961.

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  19. Lichtfänger & Shadow & a Black single Mother educates her Son.
    Behind the Baltimore Mummy - We Celebrated That Mother in Baltimore. Now, Are We Willing to Face Our Own Hypocrisy?

    The poverty ad inequality report.
    http://web.stanford.edu/group/scspi/sotu/SOTU_2014_CPI.pdf
    The Stanford Center on Poverty and Inequality (CPI) 60 Pages.

    One of the country’s three federally-funded poverty centers, is a nonpartisan organization dedicated to monitoring trends in poverty and inequality, examining what is driving those trends, and developing science-based policy onpoverty and inequality…

    The Big Picture
    If an overall assessment is to behad, it is that the country’s economy and labor market remainin deep disrepair, where as our various post-market institutions(e.g., the safety net, educational institutions, health institutions)have a mixed record of coping with the rising povertyand inequality that has been handed to them by a still-struggling economy and labor market…

    A Second War on Poverty?
    The foregoing suggests a broadly deteriorating poverty andinequality landscape.
    As Table 1 summarizes (See PDF), such deteriorationis revealed across a host of key indicators, including prime-age employment, long-term unemployment, poverty, income inequality, wealth inequality, and even some forms of health inequality.
    The facts of the matter, when laid out so starkly, are quite overwhelming…

    45 Million Americans Still Stuck Below Poverty Line: CensusThe Huffington Post
    By Mark Gongloff Updated: 09/16/2014 12:59 pm EDT

    Despite five years of economic recovery, poverty is still stubbornly high in America.
    More than 45 million people, or 14.5 percent of all Americans, lived below the poverty line last year, the Census Bureau reported on Tuesday.
    The percentage of Americans in poverty fell from 15 percent in 2012, the biggest such decline since the year 2000.
    But the level of poverty is still higher than 12.3 percent in 2006, before the recession began.
    In this regard, the typical American household has suffered from a lost decade, and then some, noted University of Michigan economist Justin Wolfers.
    Stagnant income is a big reason why nearly half of all Americans think the recession is still going on, even though the National Bureau of Economic Research said it technically ended in June 2009.

    Poverty always surges after recessions, as millions of people lose their jobs and incomes.
    In past recessions, poverty retreated fairly quickly from its extremes once the economy began to recover.
    That has not been the case in the past few recoveries, noted the Center On Budget And Policy Priorities, a think tank focused on poverty and inequality…

    Poverty is particularly dire for single mothers: A third of all families headed by single women were in poverty last year -- that's 15.6 million such households.

    The black poverty rate was 27.2 percent, unchanged from 2012 and higher than 24.3 percent before the recession began. More than 11 million black Americans lived below the poverty level last year.
    About 42.5 percent of the households headed by single black women were in poverty.
    The Hispanic poverty rate was 23.5 percent.

    Selected from:
    http://www.huffingtonpost.com/2014/09/16/poverty-household-income_n_5828974.html

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  20. Lichtfänger der Deutsche Kultur triffen Buddhismus, ihre Gründung & Anfang.

    Gründung der "Deutschen Buddhistischen Gesellschaft" durch 43 Mitglieder 1955.
    Mitgliedsgemeinschaften zur Zeit – 2012 - sind 64 buddhistische Gemeinschaften in der DBU organisiert. Sie alle sind bestrebt – egal um welche Schule/Ausrichtung es sich konkret handelt – einen authentischen Buddhismus zu verwirklichen, und sie bekennen sich zu den gemeinsamen Grundsätzen des Buddhistischen Bekenntnis.

    Im Westen ist der Buddhismus längst in Vergessenheit geraten, als europäische Händler und
    Kolonialherren, bald auch christliche Missionare im 18. und 19. Jahrhundert im Süden und
    Südosten Asiens mit buddhistischen Völkern in Berührung kommen.
    Die Neugier auf Buddhas Lehre ist zunächst gering. Doch dann fangen vor allem britische und französische Wissenschaftler in den europäischen Kolonien Asiens an sich für die alten Zeugnisse früherer buddhistischer Kulturen zu interessieren.
    Im Süden Russlands lernt Ende des 19. Jahrhunderts eine Gruppe von Deutschen, die einst Zarin Katharina die Große als Siedler in entlegene Regionen eingeladen hatte, unweit der Wolga das westmongolische Volk der Kalmüken kennen.

    Einer dieser Siedler ist der ehemalige Kaufmann Isaak Jakob Schmidt (1779-1847).
    Er lebt längere Zeit in der von Herrnhuter Christen bewohnten Kolonie Sarepta (im Süden des
    heutigen Wolgograd), lernt bei den buddhistischen Nachbarn mongolische Sprachen und
    Tibetisch und wird später in St. Petersburg Professor der Orientalistik.
    Von ihm stammen die ersten Übersetzungen und andere Werke zum Buddhismus in deutscher Sprache.

    Einer seiner Leser hatte als junger Mann in Hamburg gelebt und sollte dort ebenfalls zum
    Kaufmann herangebildet werden. Er entscheidet sich jedoch für die Philosophie und wird der
    erste prominente Deutsche, der sich zum Buddhismus bekennt: Arthur Schopenhauer (1788-
    1860) sieht in der Lehre des Buddha, die er als ethisch fundierte Vernunftsreligion schätzt, ein
    großes Potenzial für den Westen.

    "Dereinst wird gewiß indische Weisheit sich über Europa verbreiten“, schreibt der große Philosoph vor über 150 Jahren.
    "Indische Weisheit strömt nach Europa zurück und wird eine Grundveränderung in unserem Wissen und Denken hervorbringen."
    Seine Bücher beeinflussen andere Denker in Deutschland, u. a. Friedrich Nietzsche (1844-1900) und den Komponisten Richard Wagner (1813-1873), der sogar anfängt eine Oper über den Buddha zu schreiben, aber diesen Plan nicht zu Ende bringt.
    Bald darauf bricht das Zeitalter der Dampfschifffahrt an.
    Für wohlhabende Touristen und sparsam veranlagte Abenteurer rücken nun auch andere Kontinente in Reichweite. Einige Deutsche machen sich – oft von Hamburg aus – auf die Reise in asiatische Länder, um dort praktische Erfahrungen mit dem Buddhismus zu sammeln und authentische Lehrer zu treffen.
    Der Geigenvirtuose Anton Walter Florus Gueth (1878-1957), der später unter dem Namen
    Nyânatiloka besonders in Sri Lanka sehr bekannt werden sollte, lässt sich 1903 als erster Deutscher zum Mönch ordinieren.

    Im gleichen Jahr entsteht in Leipzig mit dem Buddhistischen Missionsverein die erste buddhistische Vereinigung Deutschlands.
    Als diese 1906 in Buddhistische Gesellschaft für Deutschland umbenannt wird, hat sie bereits einige
    Ableger – einen davon in Hamburg ist mit über 10.000 Anhängern sogar die deutsche Hauptstadt des Buddhismus.

    Brunne: http://www.vesakh-hamburg.de/presse/100JahreBuddhismusHH.pdf
    http://www.buddhismus-deutschland.de/

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  21. Da ich von einem Freund, der alle Kommentare hier gelesen hat, gefragt werde:

    NEIN.
    Das von mir rezensierte Buch „Lichtfänger“ hat nicht das Geringste mit Buddhimus oder dem Dalai Lama zu tun. Es ist 1995 erschienen (da lehrte Arthur Zajonc noch Physik am Amherst College und war Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in Amerika) und behandelt, wie schon aus dem Titel hervorgeht, die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewußtsein.

    Der Buddhismus und im Speziellen der Dalai Lama ist offenbar ein Thema, das unserem Kommentator Matthijs H. sehr am Herzen liegt.

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    1. "Da ich von einem Freund, der alle Kommentare hier gelesen hat, gefragt werde..." Du kennst jemand, der alle diese Kommentare auf diesem Thread gelesen hat...meine Güte. Was sagt der denn dazu? Ist er überhaupt noch einigermaßen ansprechbar? Sorgende Mai-Grüße.

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    2. :-) Wahrscheinlich eher: der alle Kommentare hier gesehen hat.
      Mai-zurück-gegrüßt, i.

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    3. JA.

      Der heutige Dalai Lama gehört zu den Gelbmützen, aber ihre Gegner die Rotquasten sind bei Steiner 1915 auch nicht nur Theoretiker… z.B. von Tom.
      Ich bin nicht pro-contra, seiner Beiträge tragen am Blog-Inhalt. Tom tragt bei, das ist zu loben!
      Und dann – und sofort und so weiter – Fällt plötzlich, das NEIN von Ingrid H. irgend in der Wüste aufs Blog, wohl schreibt sie – Ingrid H.: Lieber Ton, vielen Dank für diese Zitate, für Dummies, Zitate betreffende der Dalai Lama.

      Mir- Matthijs – ist das Danken einerlei, egal, auch wenn Ingrid H. statt mit ihr Mann, mit Tom Skiern geht. Tom schenkt vielleicht auch ein B.ss.r.s Buch!
      Ich gebe nur ein Vorbild als Illustration, mehr ist möglich 'but-a-bit-boring'.

      Der Buddhismus und im Speziellen der Dalai Lama ist offenbar ein Thema, das unserem Kommentator Matthijs H. sehr am Herzen liegt.

      Ingrid H Matthijs der H für Dummies ist eingestellt konform mein Familienname.
      Wichter war mich die Bildsprache vom H nämlich ein Brücke zu schlagen, zweitens als Sinnbild einer Leiter über die offenbar immer wieder wahrgenommen Kluft zwischen beide.

      Matthijs H. war eines Tages eingestiegen auf ihr; Thema Lichtfänger, eingestellt von Ingrid Haselberger, was ohne Ski-unfall nicht passiert war.Glück beim Unglück, sagen wir uns in Holland.
      Bereits im Anfang wird der Schlüssel angereicht, durh Ingrid H., bei dieser Link im Text; A.Z. ist seither Präsident des Life and Mind Institute.
      Öffene ich dieser Türe, wer kommen dann heraus Ingrid H.?
      Antwort für Dummies. Arthur Zajonç und Dalai Lama u.a.

      Der fast gleich darauf folgende wiedergeben Satz: »dass die ganze Leistungsfähigkeit, Schönheit und Präzision der Quantenoptik nicht ausreicht, um uns klarzumachen, was Licht ist.
      Höchst erniedrigend Aussage, brutal, diktatoral für anders Denkenden und Handelenden Wissenschaftler!
      Nur Ich Arthur der Hilfslose Suchende,Oh Mein Holliness, auch so etwas 'Mittelartiges'!
      Wo ist der Revolution?

      Die alten wissenschaftlichen Lichtkonzepte sind wie überlebte Götterbilder zerschlagen worden, und jeder Versuch, neue zu zimmern, ist fehlgeschlagen. Zeigt sofort Nonsens-Unsinn.
      Seine künstlerischen und dichterischen Gaben, übertreffen die wirklich die von Goethe oder Peter Hille?

      Nein, jetzt sehe ich zuerst spontan, er schreibt sehr gefährliche Inhalten, war wohl der Zeit im Voraus. Gedachten sind Kräften sagt R. Steiner irgendwo.
      Mir erstaunt 'dieser Ski-Unfall sehr'.

      "Islamischer Staat" (IS) wurde International scharf verurteilt für u.a. zerschlagen Götterbildern.
      Die Leute machen physisch, was er mit seiner Quantenoptisches Denken leistet?
      Die alten wissenschaftlichen Lichtkonzepte sind zerschlagen durch Quantenoptisches Denken?
      Das Bedeutet u.a. J.W. von Goethe, Otto Runge, Adolf Hoelzel, Frans Gerritsen, Aristoteles, Ptolemeus, Empedocles, Alhazen, Herring, Planck, Musell, Hicketier, Küppers, Johannes Itten und viele anderen nieder geworfen alten Wissenschaftler, alles durch Lichtfänger?

      Und so Lieber Ingrid ist ein Text entstanden, die ich nicht im Voraus bedenke, als Standpunkt vorher einnehme aber es ergibt sich aus das lesen ihre Text, es entsteht al schreibende, natürlich übersehe ich was ich gemacht habe, korrigiere was nötig ist.
      Zweitens gibt es Leser im Blog die entweder etwas dazu einbringen oder einfacher nicht lesen oder reagieren. Möglicherweise wenn gute Reden da sind, belichte ich die Sache, ohne Quantenlicht, doch wieder anders.

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    4. @ Matthijs:
      Eine kleine Korrektur:
      Mein Dank an Ton bezog sich auf seine Steiner-Zitate hier, die meinem Verständnis nach ebensowenig mit dem Dalai Lama zu tun haben wie das von mir rezensierte Buch.

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    5. Matthijs, wo ist Ihre Selbstreflexion? Wie beurteilen Sie denn selber Ihre eigene Beiträge in den letzten Wochen (Umfang, Layout, Themenbezogenheit), auch in Bezug auf Andere? Es sieht für mich schon dadaistisch aus, aber es ist zuviel…

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    6. I Verehrte Ingrid
      Ich hab - meine ich - das Wesentliche Deines Artikels gut verstanden, und eigentlich hätte ich auch dazu viele auffächernde Gedanken. Von Dir kam ja auch einst - das warst doch Du? - der Hinweis auf das Tube Video, wo man scharf Volleyball-Spieler beobachten soll, und nachher hat man - den Aff, haha! :-)) .. nicht gesehn! Also den Mann im Affenkostüm, der über das Spielfeld hupft. Skurril genug, finde ich. Hupft einer als Aff verkleidet zwischen den Spielern hindurch, und 99% die Zukucker sehn ihn nicht, weil er nicht, in keinster Weise, erwartet wird. Schlimm... Das sagt der Überlebens-Künstler und ..Kampfsportler auch .. in mir, wie sehr wir immer überrascht werden können! Und der "Spirituelle" ("Liebeskünstler", naja... das klingt mir zu sehr nach Freudenbursche, so bin ich nicht, und "Therapeut" klingt zu anmaßend..) in mir ist ebenso beunruhigt. Ich kann nur Anti sein, Antirassist, wenn ich weiß, daß es Rassismus gibt. Ich kann "gegen" und "für" etwas sein, aber das verstellt mir den Blick auf die Welt. So sieht der Mensch den Andern als Nützlichen, oder als Gegner oder Feind. Es geht ja immer "nur" um "die Wurst".
      Ähnlich wie die Blindheit gegenüber dem Affen, den 99,5% erst beim zweiten Gang sehn, war auch das reale Gleichnis, wo die Frauen, die zum ersten Mal Dias sehn, nix gesehn haben. Oft erlebe ich es, daß mir Menschen Erklärungen verübeln, weil sie nur wahrnehmen, daß ich mich nicht von ihrem vermeintlichen Wohlwollen mir gegenüber verstanden fühle und fühlen würde. Stattdessen können sie die Dinge, von denen ich rede, weder hören noch sehen. Daher heißt "es" auch "Bildung": Die Schulung eines Wahrnehmungs-Zusammenhangs, womit auch Sozialisationsfähigkeiten zusammenhängen. Solche "Bildung" kann in eine dreitausendjährige Schichtung - in ein Geschichte - "hinab"führen, wenn wir etwa die alten Sprachen erlernen und die Etymologie unserer Sprache, die ein Schlüssel zum Empfinden in unserer Kultur ist. Im Sprachwandel veranschaulicht sich, wenn auch nur mal schattenhaft, mal klar und deutlich, was und wie in der Geschichte geschehen ist, und zwar nicht an Handlungen von Personen, sondern an Wahrnehmung und Erleben vieler Menschen, die miteinander kommuniziert haben. Wer die alten Sprachen, und freilich noch etwas mehr, nämlich das, was in ihnen geschrieben wurde, beherrscht, "sieht" viel mehr, als derjenige, der eine Fertigkeit aus-bildet, um Esssen, Trinken, Wohnraum per Einkommen erwerben zu müssen. Vieles unserer "Bildung" ist unbewußt, denke ich. Wir wissen nicht, "warum" wir wahrnehmen... Das Wort "Wahrnehmung" hat im übrigen ... da gibt es nur einen Hinweis im Grimmschen Wörterbuch .. "die Spinne liegt auf ihrer War" .. ohne "h" ...wohl nichts mit "Wahrheit" zu tun, erst einmal. Sondern mit der "War", der Wacht: Wahrheit kommt aus dem Zusammenhang der Vergangenheitsform "Sein", eine zusammengesetzte Verbform, vom Wesen, ... ein vergangenes Wesen war... Das verwirrt, weil da jetzt auch kein "h" mehr bei ist. Aber vielleicht ist es trotzdem verstehbar. Die Ware, die ich auslege, da hab ich ein Auge drauf, nämlich bis sie verkauft ist. Ich muß meine Früchte bewaren, bewachen, beluren, damit sie niemand klaut. Meine Ware. Die Wahrnehmung ist das, worauf wir achtgeben, achten, also eine Achtsamkeit.
      m.butty

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    7. II ..Von hier aus erschließen sich dann viele Gedanken, die uns zum Affen, der unbemerkt durch das Bild läuft, und zu den Frauen, die schöne bunte Bilder sahen, hinführen können. Und auch zum Bedenken der Vorteile und Nachteile der Vor-Urteile in der Begegnung von Mensch zu Mensch, sei es im Sinne des Eros, der Philia, oder "agapisch".. Oder auf soziopsychlogisch gesagt, im Sinne einer Empathie-Fähigkeit und dem Geschick unserer Kommunikationsgaben ..hinsichtlich "Kopf, Herz und Hand", wie ein Freund von mir sagt. Na gut, da geht es um Wohngemeinschaft, und Survival-Gemeinschaft, da ist es bedeutsam, achtsam zu sein, der Spruch lautet "Sei wachsam mit Auge, Ohr und Verstand, - Vermeide Defizite bei Kopf Herz und Hand" .. das ist keine hohe Philosophie, aber wenn das in einem Zeltlager im Küchenzelt hängt, oder in einer WG-Küche, das kann wirklich hilfreich sein, wenn man über einen längeren Zeitraum ...
      Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt des Spektrums, der der Wahrnehmung, dessen, was die Vernunft vernehmen kann, in etwa mit Auge, Ohr, Herz, Verstand, um bestenfalls einen ausgeglichenen "moralischen" Zustand von Geben und Nehmen zu erlangen, der das dreifache Überleben sichert, denn "Ich" und "Du" sind drei, das dritte ist die Notwendigkeit der Beziehung, der intakten Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es bietet sich jetzt als nächstes der Gedanke des "Integralen" an, wo die Mitwelt mit einbezogen wird in die Interaktion... Wichtiger ist mir zuerst, die Frage, wie ich mich zu dem verhalte, was "Affe" ist.. was ich nämlich nicht wahrnehmen kann, was jedoch vielleicht trotzdem bestimmend ist für mein Dasein... Die Achtsamkeit und die Vernunft vermag einiges, am Ende sortiert sie und regelt, ordnet.. Du kennst ja den extremen Spruch Rilkes, den ich zitiere, um das ganze abzukürzen: "Wir ordnens, es zerfällt, wir ordnens wieder, und zerfallen selbst"... Ähnliches schreibt Hesse im Glasperlenspiel, ich such es .. "Der letzte Glasperlenspieler" .. da schreibt er in den letzten Versen .."Der Alte ruht Im Trümmerfeld, die Perlen in der Hand, Hieroglyphen, die einst viel besagten, Nun sind sie nur noch bunte Scherben. Sie rollen lautlos aus des Hochbetagten Händen dahin, verlieren sich im Sand....
      mischa butty

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    8. @ Tom Majoor."Es sieht für mich schon dadaistisch aus, aber es ist zu viel"…schreibt
      Es ist zu viel schreibt Tom, aber wer soll noch wissen was DADA ist?

      Bester Tom und andere Leser, Dada ist ein CLUB, der in Berlin gegründet worden ist, in den man eintreten kann, ohne Verbindlichkeiten zu übernehmen.
      Hier ist jeder Vorsitzender und jeder kann sein Wort abgeben, wo es sich um künstlerische Dinge handelt.
      Dada ist nicht ein Vorwand für den Ehrgeiz einiger Literaten…

      Die höchste Kunst wird diejenige sein, die in ihren Bewusstseinsinhalten die tausendfache Probleme der Zeit präsentiert, der man anmerkt, dass sie sich von den Explosionen der letzten Woche werfen ließ, die ihre Glieder immer wieder unter dem Stoß des letzten Tages zusammensucht.
      Quelle: Band 6. Richard Huelsenbeck, 'Dada Manifesto' (1918)

      Ich erfahre in der Reflexion gleichartige Charakteristiken im Egoisten-Blog.

      Meiner Reflexions-Hilfe
      Laut dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) ist ein Journalist, wer sich "hauptberuflich* an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt."… diese müssen Blogger sich Themen mit Neuheitswert erschließen,
      müssen recherchieren und Fachwissen vorweisen.. In vielen Blogs steht die Diskussion
      um das Thema im Mittelpunkt, denn viele Kommentare und Pingbacks sind eine wichtige "Währung". Links und Vernetzung sind Lebenselixiere der Blogs.
      * Nicht wenige freie Journalisten leben unter der Armutsgrenze und verdienen weniger als 10.000 Euro jährlich.
      Quellen: zahlreiche externe Quellen, DJV, Ministerien, Blogs. 2/2007

      Selbst- und Fremdbild von Bloggern und Journalisten.

      Fragen: Sehen sich Blogger selbst in der Rolle von Journalisten? Weshalb betreiben sie ihr Weblog?
      Schmidt/Wilbers fragten (nicht-repräsentativ) deutschsprachige Blogger im Oktober 2005 nach den Gründen, weshalb sie ein Weblog schreiben.
      Am häufigsten wurden selbstbezogene Motive genannt:
      1."zum Spaß": 71 %*.
      2. "weil ich gerne schreibe": 63 %*.
      3. "um eigene Ideen und Erlebnisse für mich selber festzuhalten:62 %*.
      4."um mir Gefühle von der Seele zuschreiben": 45 %.
      * bedeutet meiner Selbstreflexion sagt da JA.
      K-EIN* bedeutet NEIN.

      Weniger wichtig waren das Knüpfen (27 %) und Aufrechterhalten (33 %) von Kontakten mit Hilfe des Weblogs. Nur ein Drittel der Blogger (33 %) wollte sein "Wissen in einem Themengebiet anderen zugänglich" machen. Usw.
      Spezial für Ingrid: 9 Prozent wandten sich lediglich an den eigenen Bekanntenkreis.

      Tom fragt: "Wie beurteilen Sie denn selber Ihre eigene Beiträge in den letzten Wochen (Umfang, Layout, Themenbezogenheit), auch in Bezug auf Andere?"
      Andere können beitragen meiner Beitrage kommentieren, im positiven oder negativen, im Prozess reagiere ich.
      Napoleon Bonaparte. Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen. auch in Bezug auf Andere?"
      Layout ist spielerisch – ein wenig Salz & Pepper* – gegen Einförmigkeit, wenn das hier der Angegebene Grafische-Trend ist, mache ich es Einförmig.
      Mir soll es Lieber sein wenn man auch Bilder einsetzen könnte.

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  22. ←←← The Pope asks: Wer schreit da so laut NEIN?Ich segne alle; Urbi et orbi

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  23. ←←←Lord Jeffrey ex-Amherst Uni says My Job is Hunting, any-one?

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  24. ←←←The Nurse asks: Jemand einer Spritze?

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  25. ←←←Mitglied Matthijs flüstert. Es gibt doch jedes mahl ein Bericht, Danke für ihre Beitrag?

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  26. Michaela: "Dr. Höckenbröck" und der "Space Tunnel nach Entenhausen"

    Ja, neueste Forschungen belegen empirisch: Duck+Maus=Duckmäuser

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  27. Michaela: Die Geistesart des allgemeinen Chinesen im Vergleich zu der des allgemeinen Tibeters, veranschaulicht am Beispiel "Tibetisches Staatsorakel" und "Buch der Wandlungen"

    Das Buch der Wandlungen, auch " I-Ging" genannt, ist u.a. auch ein Orakel - Buch der traditionellen chinesischen Kultur. Um dieses Orakel zu befragen, braucht es ein waches Selbstbewusstsein, denn schon das Befragen erfordert, dass man rechnet, umrechnet und erneut umrechnet.

    Die Methode des Tibetischen Staatsorakels ist Trance - Mediumismus. Dieses Orakel erfordert eine Herabdämpfung des wachen Ichbewusstseins bis hin zur Volltrance, während der das Medium gestützt werden muss durch Minister. Das Medium röchelt und wechselt die Farbe.

    Am Beispiel "Orakel" wird besonders deutlich erkennbar, wie unterschiedlich Geisteshaltungen sind, die sich gegenseitig sogar ausschliessen.

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    1. Liebe Michaela,

      und meinst Du, das geforderte „wache Selbstbewußtsein“ beim „Rechnen und Umrechnen“ habe zur Folge, daß das I-Ging-Orakel nicht ebenso mißbraucht werden kann wie der „Mediumsmus“ der Tibeter?

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  28. Michaela: Liebe Ingrid,

    ob nun Orakel missbraucht werden können , ist weniger das, was ich meine. Missbrauchbar ist wohl alles. Mir geht es um den Bewusstseinszustand, den Orakel erfordern. Das Buch der Wandlungen wendet sich an das hellwache Selbstbewusstsein. Und die Basis dieses Orakels ist tatsächlich eine Astronomie, aus der heraus eine Astrologie ersonnen wurde. Bevor es das I - Ging gab, soll es laut Richard Wilhelm das "Schildkrötenorakel" gegeben haben. Aehnlich wie beim Bleigiessen achtete man auf "zufällig" entstehende Linien und Formen, die dadurch inmitten sechseckiger Felder am Panzer der Schildkröte entstanden, dass man diese Felder mit glühenden Stäben durchbohrte.
    Die Hitze brachte das Feld zum Platzen, und so entstanden Linien und Formen.
    Man hat das geistig "gelesen" und interpretiert.
    Das I-Ging ist die intellektuelle Version des Schildkrötenorakels.Statt der sechseckigen Felder am Panzer der Schildkröte nun Hexagramme. Das geht zurück auf Fu Xi und - wie ich meine -Huang Di, den Gelben Kaiser. Wahrscheinlich entstand es vor ca. 5000 Jahren.
    Die tibetische Methode der Befragung der geistigen Welt ist geistiger Gegenpol zum I - Ging.
    Huang Di -Gelber Kaiser - soll laut Legenden - ein Sternen Observatorium in den Kun Lun Bergen erbaut haben, wo zwölf Spiegel dem Lauf des Mondes folgten.

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  29. Michaela: Liebe Ingrid,
    es liegt eine gewisse Tragik im Buch der Wandlungen. Sofern der Gelbe Kaiser die Inkarnation des Luzifer ist, auf die Steiner hinwies, sofern das I - Ging auf dessen Weisheit zurückgeht, liegt diese Tragik in folgendem: Der Gelbe Kaiser wurde als "Wagen - Gott" verehrt, mit dem zusammen "günstige Erd-Orakel" kamen. Das 16.Zeichen im I-Ging heisst in der Uebersetzung Cleary/Fischer:
    "Das Glück", bei R.Wilhelm:" Die Begeisterung". Das Bild für "Das Glück" ist so beschrieben:"Der Donner kommt aus der Erde hervorgetönt"
    Der Gelbe Kaiser - so die Legenden - soll in Verbindung mit schwerem Erdbeben, das Ueberschwemmungen brachte, gestorben sein, doch sein Geist konnte laut Legenden den Leib verlassen, bevor der Leib starb. Auch mit der Grablegung Christi verbunden ist Erdbeben, und das Glück liegt darin, dass das Grab leer war, als der Stein weg rollte.

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  30. Michaela : Liebe Ingrid, hier noch ein P.S. als Schlussteil.

    Das I - Ging zu befragen, erfordert nicht nur wachen Verstand wegen der Berechnungen, sondern es wendet sich auch an den tätigen Künstler. Wer es befragt, erhält Antwort in Form von URTEIL und BILD und so weiter. Gemäss Urteil gilt, "zu sprechen".Gemäss Bild gilt, "zu gestalten",d.h., ein Kunstwerk zu erschaffen.
    Um ein Kunstwerk gestalten zu können, braucht es mehr als Verstand, doch auch der Künstler braucht waches Selbstbewusstsein.
    Trance-Mediumismus ist der Gegenpol dazu. Das heisst nicht etwa, dass durch diese archaische Methode keine wahren Antworten kommen könnten. Gerade das Tibetische Staatsorakel beweist, dass durchaus wesentliche Weisheit mit ihm verbunden ist. Es wurde z.B. der Zweite Weltkrieg vorausgesagt und so weiter. Nur setzt es Mediumismus voraus, was beim I-Ging nicht der Fall ist.

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  31. Liebe Michaela,

    Wissen ist doch aber nicht unbedingt mit Weisheit gleichzusetzen. Genausowenig wie Vorwissen mit Vorhersage oder gar Hellsichtigkeit!

    Es ist auch sehr gewagt, und zwar wenn man es nicht in den Bereich der Religion und des Glaubens verbannt, eingetretene Ereignisse als Beweis für die Stichhaltigkeit von Orakeln und Hellsehen ins Feld zu führen, nur weil sie "vorhergesagt" waren.

    Warum nimmt man immer die unwahrscheinlichste Erklärung für etwas an, und nicht die nach menschlichem Ermessen tausendmal wahrscheinlichere?

    Es gab sicher Vorwissen über den zweiten Weltkrieg. Sehr wahrscheinlich auch bei den Nazi-Delegationen, die in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg nachweislich Tibet besuchten (Expedition Ernst Schäfer und Edmund Geer) und dort mit politischen Verantwortungsträgern zusammentrafen.

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  32. Liebe Michaela,

    im Zusammenhang mit dem in der letzten Woche hier massiv betriebenen Dalai-Lama-Bashing (zum Zwecke des Arthur-Zajonc-Bashing) geht es mir weniger um die Entwicklung als um die heutige Anwendung der Ergebnisse dieser Entwicklung.

    Wie schon gesagt – ich bin wirklich keine Expertin im Konflikt zwischen Tibet und China.
    Aber wenn ich erfahre, daß sich der derzeitige Dalai Lama 2011 aus seinen politischen Funktionen zurückgezogen hat, um den Weg freizumachen für »the kind of democratic system of government flourishing elsewhere in the world«, und daß er (gemeinsam mit den »high Lamas of the Tibetan Buddhist traditions, the Tibetan public, and other concerned people who follow Tibetan Buddhism«) neu entscheiden will, ob die Institution des Dalai Lama fortgeführt werden soll, oder ob er der letzte Dalai Lama gewesen sein wird — so finde ich das eigentlich sehr zeitgemäß (Quelle: http://www.dalailama.com/news/post/753-statement-of-his-holiness-the-fourteenth-dalai-lama-tenzin-gyatso-on-the-issue-of-his-reincarnation – übrigens werden da »the predictions of mundane oracles, who appear through mediums in trance« nur als eine »additional method« bezeichnet, wenn es darum geht, den künftigen Dalai Lama zu ermitteln).

    Ich halte es jedenfalls für ziemlich unwahrscheinlich, daß die kommunistische Führung Chinas (die gar nicht an Reinkarnation glaubt), wenn sie wirklich nach dem Tod des jetzigen einen 15. Dalai Lama ermitteln sollte, dies zwar mit »hellwachem Selbstbewußtsein«, aber ohne jede politische Räson tun würde – ob nun mithilfe des I-Ging oder auf andere Weise.

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    1. Ingrid H. lernt 'Bashing' innerhalb vier Tage!

      "Im Zusammenhang mit dem in der letzten Woche hier massiv betriebenen Dalai-Lama-Bashing* (zum Zwecke des Arthur-Zajonc-Bashing*) geht es mir weniger um die Entwicklung als um die heutige Anwendung der Ergebnisse dieser Entwicklung.
      Von Ingrid H. am Montag, 4. Mai 2015 um 14:34:00"

      Diese Begriffe – Bashing - bedeutet, dass die Kritik an diesen Gruppen oder Einzelpersonen übertrieben, zu häufige, kompromisslos, oder ungeeignet ist.

      "Lieber Matthijs, es stimmt: ich kenne mich im Konflikt Tibet-China nicht aus.
      Mir fehlt die Zeit, mich wirklich umfassend darüber zu informieren…
      Ich belasse es daher dabei, mir darüber einstweilen kein Urteil zu erlauben.

      Von Ingrid H. am Donnerstag, 30. April 2015 um 11:55:00"

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    2. Wenn ihr ein eigenes Assoziieren mit dem I-Ging mögt, oder einfach ein bißchen im Buch der Wandlungen schmökern wollt, ohne zu orakeln, dann ist diese Seite hier nach meiner Erfahrung etwas anspruchsvoller
      http://schuledesrades.org/public/iging/
      LG, m.butty

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    3. Liebe Ingrid,

      Dalai-Lama-Bashing...das sehe ich ganz anders Ingrid, zumal hier ja die unterschiedlichsten Dinge und Zusammenhänge beschrieben und hinterfragt wurden (z.B. AUCH Überschattung/Trance, Orakel, Unfreiheit, Kinder-Lama-Zwang usw.). - und zudem - weiteres Interessantes erwuchs daraus...

      Oder ist das jetzt doch eher der Versuch deinerseits, dieses Thema einfach (tot) zu bashen, mit der Bezeichnung Bashing? Die Geschichte und Gegenwart zeigt mir jedenfalls, dass man gar nicht wach genug sein und hinterfragen kann,wenn es u.a. um religiöse und spirituelle Themen bzw. Autoritäten geht...Das bedeutet allerdings nicht für mich, dass es da in dieser Sphäre und ganz allgemein, keine besonderen und seltenen Perlen zu finden gibt...

      lg

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    4. sorry, ganz vergessen - lg valentin

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    5. Womöglich will ja auch nicht der Dalai Lama selbst sein System beenden. So wie richtig gesagt wurde, dass der Kommunismus etwas Ungeistiges mit westlichem Ursprung darstellt und in seiner klassischen Form beendet wurde, so kann leicht schlussgefolgert werden, (z.B. aufgrund der Gehaltszahlungen an die tibetische Exilregierung durch die CIA) dass auch das seit mindestens 150 Jahren vom Westen verhätschelte und wohlbehütete "vergeistigte Pandabärenreservat" Tibet, bzw. seine Kultur, Religion und geistiges Erbe beendet wird. Einfach weil es nicht mehr einem übergeordneten Zweck dient, sozusagen seine Mohrenschuldigkeit getan hat.
      Es war ja objektiv nichts anderes als ein gezieltes Abschotten, die künstliche Erhaltung und ein in die Isolation Treiben eines im geistigen Sinne bankrotten, weil mittelalterlichen politisch-geistig-religiösen Kulturraumes, auf unzeitgemäße Art und Weise bis in die heutige Zeit verherrlicht und mystifiziert.

      Quelle für allerlei angeblich "tiefgeistige" "Offenbarungen" und Grundlagen nicht zuletzt auch für Theosophie und mithin auch Anthroposophie. Zu welchen Zwecken auch immer.....vielleicht eine der vielen Antithesen zum Kommunismus, aber aus einer Hand!

      Die dialektische Vorgangsweise wird aber niemals beendet werden. Benötigt werden womöglich neue Thesen und Antithesen, also eine neue Art des "Geistigen" sowie auch eine neue Art des "Kommunismus", frei von offensichtlich gewordenen Mängeln des Überholtseins.

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    6. "Anthroposophie muss, noch mehr als bisher, kosmopolitisch werden, darf nicht eingekapselt werden durch Gruppen von Menschen oder auf einzelne Länder beschränkt bleiben; sie ist für alle Menschen über die ganze Welt."
      Ita Wegman An die Freunde: Aufsätze und Berichte aus den Jahren 1925-27

      Tibet
      Secretary-General's press encounter following luncheon with Security Council members [unofficial transcript] New York, 17 March 2008
      Dummies: S.G. = Secretary-General Ban Ki-Moon. Q = Question Part: Tibet.

      SG: Good afternoon, Ladies and Gentlemen.
      It is a great pleasure to see you again. We had a very good Security Council informal luncheon meeting. During our meeting, we discussed the situations in Darfur, Sudan, Kosovo, Chad, also Somalia and Cyprus. Tibet???

      As you know, I am just back from my trip to Senegal,…says SG

      Q: Mr. Secretary-General, a couple of things on the situation in Tibet. Do you believe there is a role for the United Nations to play, particularly in light of the Dalai Lama's request for an international investigation of what's going on there?
      And what would be your message to the Chinese Government about how they should be handling the situation, based on what you know of what's been happening?

      SG: I have been closely following the recent development of the situation in the Tibet Autonomous Region of China. I am increasingly concerned about the tensions and reports of violence and loss of life in Tibet and elsewhere. At this time I urge restraint on the part of the authorities, and call on all concerned to avoid further confrontation and violence, and I stress the importance of a peaceful resolution.

      Q: Do you see a role for the United Nations to play?

      SG: We will continuously monitor the situation, and we will get back to you.


      Q: I notice that in the things that you mentioned that you had discussed with the Security Council, Tibet did not show up. Is that a threat to international peace and security, in your view, the situation there?

      SG: We have not discussed this matter, and it was not on the agenda.

      http://www.un.org/sg/offthecuff/index.asp?nid=1138


      SEARCH 3/20/2015 20150320 No results found for your query Tibet. (past 45 days)
      http://www.un.org/sg/offthecuff/offthecuffsearch.asp

      Promoting respect for human rights is a core purpose of the United Nations and defines its identity as an organization for people around the world.
      During the past year, the Security Council addressed human rights situations in a number of countries*, including in the Central African Republic, Mali, South Sudan and the Syrian Arab Republic.
      Nicht auf Tibet*; im Jahr 1998 bekräftigte der damalige Außenminister Joschka Fischer jedoch die Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik China.

      http://www.un.org/en/sections/priorities/human-rights/index.html
      http://www.savetibet.org/
      www.tibetwatch.org works to promote the human rights of the Tibetan people through monitoring, research and advocacy.

      Tibet Watch submission to the Committee Against Torture February 2015 Rapport über u.a Torture.
      http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CAT/Shared%20Documents/CHN/INT_CAT_ICO_CHN_20091_E.pdf

      Hier kann man info finden wie Tibetaner leben im China.

      Bei Human rights by country's 'suchmachine' nachfolgender site; gibt's kein Tibet.
      Universal Declaration of Human Rights at present, there are 444 different translations of UDHR, available in HTML and/or PDF format.
      http://www.ohchr.org/EN/Pages/WelcomePage.aspx

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  33. Michaela: Lieber Rudolf,
    mir geht es weder darum, Wissen mit Weisheit gleichzustellen, noch geht es mir darum, pro oder contra Orakel - Stichhaltigkeit zu argumentieren. Sondern mir geht es darum, den einen Bewusstseinszustand mit dem anderen zu vergleichen. Das Thema Orakel ist etwas, welches diese Unterschiede der Geisteshaltungen besonders krass sichtbar macht.
    Den Begriff "Hellsehen" habe ich betreffs dieser Dinge gar nicht verwendet.
    Rudolf Steiner sprach über die Inkarnation Luzifers in China, und er sagte, dass dieser Mensch, in dem Luzifer inkarnierte, der erste Mensch war, der betreffs der damaligen Orakel es verstand, den Intellekt anzuwenden. So sinngemäss Steiner. In diesem Zusammenhang habe ich auf das I-Ging hingewiesen. Steiner hat in den Torquay - Vorträgen besonders darauf hingewiesen, warum der Mediumismus kein Weg der Erforschung der geistigen Welt sein kann. Mediumismus ist Grundlage für das Staatsorakel der Tibeter. Die Gegensätze zwischen der Herangehensweise des allgemeinen (!) Chinesen an die geistige Welt und der des allgemeinen(!) Tibeters könnten kaum grösser sein.
    Darauf wollte ich hinweisen.

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  34. Michaela: Liebe Ingrid,

    am "Dalai - Lama - Bashing" darf auch ich mich nicht beteiligen, weil auch ich da keine Expertin bin.
    Nur so viel: China hat den Kommunismus angenommen, und der stammt aus dem Westen.
    Vorher hatte China bewahrt, was seit ca. fünftausend Jahren da war, und das wiederum war ähnlich dem, was in der atlantischen Zeit da gewesen war.
    China bewahrt die Dinge, China ist da konservativ. Es konserviert heute noch etwas, das der Westen, insbesondere England brachte: Kommunismus. Etwas Antigeistiges.
    Sollte der Dalai - Lama sein Amt auflösen, wird es seine Gläubigen in eine Krise stürzen.

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  35. Michaela: Sogenannte "Zufälle"

    Wer nichtmal an den Geist glaubt, der glaubt auch nicht daran, dass sogenannte Zufälle Wirkungen des Geistes sind, die Antworten auf gestellte Fragen geben können. Auch von den Urchristen ist gesagt, dass sie ein Amt per Losverfahren bestimmen liessen.
    So betrachtet kann man den Zufall auch als Auffall benennen. Es kann eine Uebung sein, gerade dem Zufall die volle Aufmerksamkeit zu widmen.Für jemand, der nichtmal an die Möglichkeit glaubt, dass die geistige Welt durch Zufälle zu uns sprechen kann, wäre komplett sinnlos, im I - Ging zu "schmökern". Und wer dieses Orakel befragt, sollte darauf achten, dass die Frage so gestellt wird, dass die Antwort befreiend wirkt. Wenn es z.B. um einen Kampf geht, während dessen jemand fragt, wer ihn gewinnt, könnte sein, dass ihm gesagt wird, dass die Gegenseite im Ergebnis gewinnt.Wie könnte dieser Mensch, der gefragt hatte, da noch kämpfen ? Da kann die Antwort lähmend wirken.
    Ich habe zwischen 1982 und 2011 das Buch der Wandlungen studiert, habe für andere und mich selbst es zuhilfe genommen. Eines ist die Kunst, es zu befragen.Anderes ist die Kunst, die Auskünfte richtig zu lesen, die Bilderschrift geistig auf die Frage bezogen zu interpretieren.
    Das I - Ging ist ein PC, der keine Steckdose braucht. Der moderne PC rechnet mit Eins und Null, und ähnlich das I - Ging. Es basiert auf ganzen und geteilten Linien und Wandlungen dieser Arten von Linien. Was die Schriftzeichen betrifft, so rätselt man in puncto ihres Ursprungs.

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  36. Eigentlich wäre es doch eine schöne Geste, wenn man Arthur Zajonc die Kommentare dieses Threads in irgendeiner Form zukommen lassen könnte; ich schätze, er würde sich sehr freuen, zu sehen, welche Resonanz seine anspruchsvollen Ideen über Optik, Licht, Physik, usw. in der anthrop. Bloggerszene haben. Kann das mal jemand übernehmen?

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    1. Wir schicken ihm Tullppen ausch Ammschterdamm, Wrainär, wasch meinsch du?
      mischa b. carell (gott)

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    2. Lieber Mischa b. carell-Gott
      1. Wozu sind wir auf Erden?
      Wir sind auf Erden, um Bloggend zu erkennen, Bloggende zu lieben und Bloggende zu dienen und dadurch in den Himmel zu kommen.

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    3. Rainer H. & Ingrid H. & Matthijs H.

      "Wahrheit ist nichts an und für sich selbst. Sie entwickelt sich im Menschen wenn dieser die Welt auf seine Sinne und auf seinen Geist einwirken lässt.
      Je nach seiner Organisation hat jeder Mensch seine eigene Wahrheit, die nur er in seinen intimen Zügen verstehen kann.
      Wer eine allgemeingültige Wahrheit verlangt versteht sich selbst nicht" .

      R. Steiner, Anmerkungen zu Goethes "Sprüche in Prosa".
      Ist eigentlich nicht mein Stil, mit Steiner-Zitaten um mich zu werfen, (weil das jeder kann) aber vielleicht ist das die Sprache, die Sie verstehen.

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    4. Nachtrag: In Ausdrücken wie Ehrlichkeit, Redlichkeit, Treue ( gegen den Andern ) kommt dies Moment deutlich zur Geltung.
      Ungerechtigkeit ist immer etwas wie Lüge, Untreue, Verrat; umgekehrt, Lüge hebt die sittliche Gleichheit und folglich die (Egoïstenblog-)Gemeinschaft auf; der gleiche Boden, auf dem man sich gegenüberstehen soll, kann nur der der Wahrheit sein.
      Deshalb ist die erste Lebensbedingung der Gerechtigkeit die sittliche Einsicht.
      Paul Natur deutscher Pädagoge und Philosoph 1854-1924,: Sozialpädagogik. Stuttgart, 1899

      Ich kann in diesem Rahmen mit der Egoisten-Fahne fahnflüchtig werden…nein, ich habe kein Schulbube Charakter der seine grossen Bruders und Schwestern aufruft zur Hilfe und ihnen dazu auch noch die Verantwortung übertragen will!
      Der 'Schul-Bube' möchte gern der befehlende 'Herzog' sein ohne zuerst selber etwas ein zu bringen.
      Welcher Charakter dazu gehört?

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  37. @ Rainer, Ich war einige Tage mit andere Sachen beschäftigt, im ausser-digitalischen Reich.
    Ich war einige Tage mit andere Sachen beschäftigt. Will gerne noch ein Thema auswirken:

    Die Geisteswissenschaft sagt deshalb: Das Licht macht zwar alles sichtbar, aber das Licht selber
    ist unsichtbar. Und das ist ein wichtiger Satz: Es ist unwahrnehmbar das Licht.
    Man kann es nicht durch äußere Sinne wahrnehmen.*


    Und Arthur Zajonç beschließt seine »gemeinsame Geschichte von Licht und Bewusstsein« mit den folgenden Worten: »Das Licht sehen – das ist eine Metapher für das Anschauen des Unsichtbaren im Sichtbaren, die Entdeckung der feinen Vorstellungsnetze, die unseren Planeten und alle Existenz zusammenhalten.
    Sobald wir gelernt haben, das Licht zu sehen, könnte sich alles andere von selbst ergeben.*«




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  38. Michaela zu Matthijs, Kommentar v. 5.Mai 16:30 Uhr

    Selbstverständlich muss Anthroposophie in dem Sinne "kosmopolitisch" werden, dass sie zuerst die Ganzheit anschaut, die globale Situation im Ganzen sieht, bevor sie en détail geht mit der Betrachtung.
    Schon Wilson drosch jedoch die Phrase vom "Selbstbestimmungsrecht der Völker". Es wird von den "human rights" gesprochen, von "Recht auf Freiheit" und "Recht auf Leben" usw.
    Das hört sich alles sehr fortschrittlich an, birgt in sich jedoch ein suggestives, das selbständige Denken einschläferndes Element. Suggeriert wird, dass die Freiheit vom Recht abstamme.
    Es ist genau umgekehrt : Recht ist etwas, das innere Geistesfreiheit erfordert, um überhaupt gedacht werden zu können. Und es braucht äussere Freiheit, um gemäss dem gedachten Recht dieses auch durchsetzen zu können. Freiheit ist so gesehen die Mutter des Rechtes.
    Was ist denn bitteschön ein "Recht auf Freiheit" wert ohne die Freiheit selber, es durchsetzen zu können ? Was ist ein "Recht auf Leben" wert, nachdem jemand aufgrund Justizirrtumes hingerichtet wurde ?
    Es ist doch heute wie gestern eine Illusion, vom Selbstbestimmungsrecht der Völker zu reden.
    Recht hin, Recht her, es braucht die Wirklichkeit der Freiheit zuerst, bevor man über diese und jene Selbstbestimmung spricht.

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  39. Be-Frei-ungs-Unterricht, nicht durch Ban - Ki, durch Michaela! Gut geschrieben - Recht gesprochen!

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    1. Ja, wirklich wahr!
      Freiheit kommt vor dem Recht. Aber was kommt vor der Freiheit? Was ist die Voraussetzung für die Freiheit?
      Eigentum ist die wichtigste Vorausetzung für die Freiheit! Egal ob geistig oder materiell aufgefasst.
      Dort wo das Recht auf Eigentum eingeschränkt wird, so wie in unserem heutigen System, wird also auch die Freiheit eingeschränkt.

      Also steht derart betrachtet doch wieder das Recht vor der Freiheit!
      Das Recht kann man sich aber auch nehmen und es verteidigen!
      Die Freiheit dies zu tun, muss man sich auch nehmen.
      Also steht dann doch wieder die Freiheit vorne.....
      Die Freiheit ist also der Urzustand, in dem es noch erlaubt ist, für sein eigenes Glück selbst Sorge zu tragen, wo keine Machtausübung dies einschränkt.

      Ganz egal ob physisch oder geistig!

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    2. Die Freiheit ist also der Urzustand, war das nicht bis Mann und Frau ein Apfel teilten?

      Sind wir Menschen nicht entwickelt bis der Status; Homo €onomicus?
      Von ein Teil-Modell zur einer Verdien-Modell?

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  40. Michaela zu Matthijs: "Be-Frei-ungs-Unterricht"

    Das ist zu viel der Ehre, lieber Matthijs, denn ich selber lerne immer neu dazu. "Unterricht" betreffs Befreiung anderer zu geben würde meine Kompetenz übersteigen.
    Schon das Erringen äusserer Freiheit erfordert für mich sehr viel Zeit. Ausserdem auch Fantasie.
    Denn seit 2009 verklagte mich jemand um Geld, und ich musste seitdem Rechtsanwälte engagieren, um das Schlimmste zu verhindern.
    Den ersten Anwalt musste ich feuern, weil man den zum Jagen tragen musste. Wäre ich frei, würde ich mich mit Kunst beschäftigen, statt mit Juristendeutsch mich abzuplagen. Doch ich bin unfrei, bin selber genötigt , Aktenordner anzulegen und Strategien auszufantasieren immer wieder neue, und derzeit aussergerichtlich per Vergleich. Die Gegenpartei hat das Recht, mir eine weitere 5 stellige Summe abzufordern. Sie erhielt bis vor kurzem mtl. Summen. Recht hin Recht her, Matthijs, habe ihr einfach den Geldhahn zugedreht und mitteilen lassen, wenn sie meine Forderung nicht akzeptiert, habe sie ja das Recht, mich um jeden Cent einzeln zu verklagen, nur kann das für sie teuer werden.
    Das eine ist die Freiheit. Das andere ist das Recht. Das als Beispiel dafür, wie schwierig, nervtötend und arbeitsintensiv es sein kann, die eigene äussere Freiheit zu bewahren, zu schützen.

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  41. "Das ist zu viel Ehre"...empfangen können ist Dank-Kunst, Michaela!

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  42. Michaela an Rudolf : "Also steht derart betrachtet doch wieder das Recht vor der Freiheit"

    Na ja, es muss das Rechtsleben - grundsätzlich betrachtet - schon die Freiheit haben, irgendwelchen Gewalttätern und anderen gefährlichen Leuten deren Freiheit wegzunehmen. Anders ginge es gar nicht.
    Bloss brauchen Gerichte und Polizei eben erstmal selber die Freiheit, um überhaupt die Freiheit anderer -sei es berechtigt oder unberechtigterweise - abschaffen zu können.
    Auch das setzt wieder Freiheit voraus. Macht ist auch eine Form von Freiheit. Und ohne die Macht des Staatsanwaltes und der Polizei wäre der Richter ein Popanz, den keiner ernst zu nehmen bräuchte. Das wäre kein Rechtsleben, das wäre eine Quatschveranstaltung.
    Mir fällt auch auf, dass Politik bzw. Rechtsleben immer mehr Freiheit dem Bürger wegnimmt.
    Dafür ist jedoch Politik nicht da, sondern in einer echten Demokratie ist der Politiker der Diener.
    Es müssten sonderbare Herrschaften sein - in einer Demokratie ist das Volk der Souverän -, die ihre Diener dafür bezahlen, dass die Diener dem Souverän die Freiheit wegnehmen !
    Freiheit ist auch Voraussetzung der Moral. Wer sich die Freiheit einfach wegnehmen lässt, ist zwar hinterher für nichts verantwortlich, doch nur deswegen, weil man ihn wie ein Kleinkind bevormundet.
    Der allgemeine Deutsche denkt nicht von der Freiheit her alles durch. Sondern der lässt sich durch die Illusion der "Sicherheit" dazu verleiten, die Freiheit für nichts zu erachten.
    Wo z.B. wird öffentlich "Die Philosophie der Freiheit" heute diskutiert, hinterfragt ?

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  43. Michaela an Matthijs: "Mann und Frau ein Apfel teilten ?"

    Apfel ? Reinbeissen, Würmer egal. Mir ist ein Apfel im Hals stecken geblieben. Man sieht den nicht unbedingt. Doch er steckt noch im Hals.

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