Atlantisches Phantasialand mit rassistischer Note

Die Nachbeter, Fortstricker und esoterischen Seilchenspringer ersparen wir uns heute, sondern konzentrieren uns auf den Doktor, setzen uns zu seinen Füßen und lauschen seinen Ausführungen zum Thema Ursprung des Menschen im atlantischen Kontinent- allerdings nicht, ohne seine Angaben, so weit möglich, an den fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Tage zu messen. Beispielsweise sind allein durch die Auswertung kilometerlanger Eisbohrkerne an den Polen klimatische und vulkanische Veränderungen in der Erdgeschichte heute sehr gut zeitlich und räumlich zuzuordnen.  Haben also die „Atlantier“ - so Steiner- tatsächlich „gelebt auf dem Boden, der jetzt bedeckt ist mit den Fluten des Atlantischen Ozeans“*?

Viele Funde sind in Bezug auf Varianten der menschlichen Spezies gemacht worden- Rudolf Steiner kannte zu seiner Zeit lediglich eine zweite hominide Art neben dem Homo Sapiens, nämlich den so genannten Neanderthaler. Diese beschrieb Steiner im Kontrast zu den „Atlantiern“ als primitive, degenerierte Art, die sich nach den Atlantiern entwickelt haben soll: „Die alten Atlantier, die hatten in ihrem wässrigen Kopf gerade eine sehr hohe Stirne, und dann kam, als dies zurückging, zuerst die niedrige Stirn, und die wuchs sich nach und nach wiederum aus zu den höheren Stirnen. Das ist eben eine Zwischenzeit, wo die Menschen so waren wie der Neandertalmensch.“**

Das muss eine verdammt lange Zwischenzeit gewesen sein. Denn die Neandertaler haben, in einer Population von etwa einer Million Menschen, angesiedelt in den dichten, artenreichen Wäldern zwischen „the Indonesian archipelago and the Iberian“***, schon vor 300000 Jahren das Feuer beherrscht: „By about 300,000 years ago, Homo erectus, Neanderthals and the forefathers of Homo sapiens were using fire on a daily basis.“*** Diesen Lebensraum hatten die Neanderthaler aber bereits zuvor schon Hunderttausende von Jahren bewohnt.

Im Gegensatz zur Darstellung Rudolf Steiners ist archäologisch und paläontologisch nach zu weisen, dass eine erste Welle von Gruppen der Spezies Sapiens, am östlichen Mittelmeer auf diese uralte statische Kultur der Neanderthaler gestossen ist. Sie scheiterte: „About 100,000 years ago, some Sapiens groups migrated north to the Levant, which was Neanderthal territory, but failed to secure a firm footing.“ ***

Der nächste Anlauf fand 30000 Jahre später statt: „But then, beginning about 70,000 years ago, Homo sapiens started doing very special things. Around that date Sapiens bands left Africa for a second time.“ Zu den ganz besonderen Eigenheiten dieser neuen Spezies gehörte ihr Drang, jeden Winkel der Erde zu erkunden und zu besiedeln: „Within a remarkably short period, Sapiens reached Europe and East Asia. About 45,000 years ago, they somehow crossed the open sea and landed in Australia – a continent hitherto untouched by humans.“ ***
Die Koordinations-, Kommunikations- und Anpassungsfähigkeit des Sapiens ging einher mit einer hohen Rate von Energieaufwand bezüglich des eigenen kognitiven Apparates: „In Homo sapiens, the brain accounts for about 2–3 per cent of total body weight, but it consumes 25 per cent of the body’s energy when the body is at rest.“ ***

Die alt ehrwürdige Spezies der Neandertaler war es gewohnt, in Tausende von Jahren währender Kontinuität zu handeln und denken. Die Emporkömmlinge, denen die Neanderthaler, je weiter diese vorstiessen, möglichst aus dem Weg gingen, waren sozial, handwerklich, intellektuell einfach beweglicher: „In other words, while the behaviour patterns of archaic humans remained fixed for tens of thousands of years, Sapiens could transform their social structures, the nature of their interpersonal relations, their economic activities and a host of other behaviours within a decade or two.“ ***

Im Gegensatz zu Rudolf Steiners Darstellung gingen diese wie andere hominide Arten nicht auseinander hervor. Im heutigen menschlichen DNA- Code finden sich etwa 2% Neanderthaler- Gene, was für eine sehr geringe Durchmischung spricht. Die Neanderthaler sind keineswegs aus den „Atlantiern“ hervor gegangen. Sie sind, nach so vielen Hunderttausenden von Jahren der ehrwürdigsten menschlichen Kultur, vielmehr vom Homo Sapiens verdrängt worden. So kann man Wirtschaftswege und Handel des Sapiens anhand der Verteilung von Seemuscheln festmachen- eine weit gespannte Kooperation, die den Neanderthalern völlig abging: „Archaeologists excavating 30,000-year-old Sapiens sites in the European heartland occasionally find there seashells from the Mediterranean and Atlantic coasts. In all likelihood, these shells got to the continental interior through long-distance trade between different Sapiens bands. Neanderthal sites lack any evidence of such trade. Each group manufactured its own tools from local materials.“ *** Das bedeutet, dass sich auch Gruppen von Neanderthalern nicht miteinander austauschten. Sie nahmen an der kognitiven Revolution dieser Zeit nicht teil.

Rudolf Steiner hat seinem eigenen Konzept - erst Atlantier mit hoher Stirn, dann Neandertaler mit niedriger, dann wieder Arier mit hoher Stirn- auch gelegentlich selbst widersprochen und eine gegenteilige Darstellung gegeben: „Die Atlantier hatten weniger Vorderhirn und eine noch weiter zurückliegende Stirne…“ * Statt die Zehntausende von Jahren parallel existierender menschlicher Kulturen zu schildern, entwickelte er vor allem eine atlantische Rassenlehre, die keiner Peinlichkeit entbehrt, dafür aber auch darum erfunden scheint, um das Hohelied des arischen Menschen singen zu können:

Wir unterscheiden innerhalb der atlantischen Bevölkerung sieben Menschenrassen. Von diesen sind fünf in einer aufsteigenden Form der Entwickelung. .. Die fünfte Unterrasse, die wir die Ursemiten nennen und die ihren Hauptsitz in dem heutigen Irland hatten, bildete die Keimanlage für unsere gegenwärtige kaukasische oder, wie wir sie auch in der Geisteswissenschaft nennen, arische Menschenrasse. Von dieser, der heutigen jüdischen Bevölkerung sehr unähnlichen, aber wegen gewisser Vorgänge mit Recht semitisch genannten Unterrasse zog ein Teil nach Asien hinüber und bildete die Verstandeskultur aus, welche sich dann über das heutige Europa, das südliche Asien und über die Bevölkerung des nördlichen Afrika verbreitete.“ ****
Besonders peinlich, dass Steiner sich genötigt fühlte, darauf hinzuweisen, dass die von ihm semitisch genannte der „heutigen jüdischen Bevölkerung“ sehr unähnlich gewesen sein soll. Damit will er die angebliche Superiorität der arisch- kaukasischen Rasse offenbar nochmals betonen.

Steiner hat in seiner merkwürdigen Atlantis- Saga Märchenstoff, Mythen, aber auch arische Herrenrassen- Ideologie in die menschliche Entwicklungsgeschichte gepackt. Die Fakten - auch die Analyse der heutigen menschlichen DNA- widerlegen seine Darstellung. Dass die Entfaltung des Sapiens von Afrika ausging und dann in vielen Schüben über die Levante nach Osten und Westen zog, wird jedem Rassisten gegen den Strich gehen. Es war dann ja nach der Eiszeit in der Dynamik ganz ähnlich in Bezug auf die Agrar- Revolution. Der arische Atlantier Rudolf Steiners allerdings bleibt eine Fiktion mit einer suggestiven, in okkulter Autorität vorgebrachten rassistischen Note.

_____________
*Rudolf Steiner 93a.138f
**Rudolf Steiner 354.69
***Zitate aus (ohne Seitenangaben im Kindle): Yuval Noah Harari: „Sapiens: A Brief History of Humankind“. Deutsche Ausgabe: Eine kurze Geschichte der Menschheit, DVA 2013
****Rudolf Steiner 54. 145ff

Kommentare

  1. Man sollte sich nun diesen Text mit dem Blick von Aussen anschauen, so wie wenn man sich den Kinofilm Zurück in die Zukunft reinzieht. Ich meine Steiner hat die Inklings inspiriert Tolkien Lewis Barfield mit diesen unglaublichen Geschichten. Er war der Erfinder der Freestyler Imagination..völlig leibfrei gedacht...es ist faszinierend und irgendwie inspirierend und irgendwie voller Urbilder Mythen Legenden irgendwelcher Leidenschaften, die nicht befriedigt werden konnten...wir wissen es nicht aber wir alle sind dicht an der Wahrheit irgendwie...

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  2. "Der Ork" ist "der Neger", wenn es blöd kommt. Peter Jackson hat die Kurve gekriegt, und in seinem Kassenbimmler "Der Hobbit" die Orks weiß gemacht. Ich dachte "na, geht doch"! Schon Malcolm X hat in Reden "die Weißen" auf ihren grobschlächtigen Dualismus aufmerksam gemacht. Noch im Parcival war das Mohrenland nicht ein Vorhof der Hölle, wegen einer Hautfarbe der Menschen. "Der Neger soll unsere Frauen in Ruhe lassen!" sprach der weiße Ork. Schlimm auch die andere Geschichte: Mir wurde als vierjähriger von alten Fraun auf den Friedhofs-Gängen da, wo man als Kind mitgeschleift wird, und auch gern mitgeht, weil ein Bonbon und eventuell ein Eis hernach das Geschäft des Grabpflanzengießens rituell erhöhn.. da wurde mir unter dem Friedhofkreuz erzählt, das es halt "die Juuuden" waren, die den Heiland "ans Kraiz" hätten haben wollen. Er sei aber, ätsch quasi, wieder auferstanden. Ausgerechnet hieß der, der den Heiland denunzierte, auch noch "Juuudas". Das waren die dunkelsten Stunden meines "Religionsunterrichtes", als es dann auch noch hieß, der Postkartenmaler, dessen Name ich jetzt nicht nennen will, habe ja "alle alle umgebracht". Seither gäb es ja keine mehr, nur noch wenige. Später, als ich den Film "Shoah" sah, tja, da waren die selben Kopftücher und ähnliche Gesichter alter Fraun, die auch mich schon gelehrt hatten, daß dem, der seine Hand gegen Eltern oder Obrigkeit erhebt, die Hand aus dem Grabe wächst, rabenschwarz sich gen Himmel reckend, verzweifelt. Welch eine Poesie! Als Kind rannte ich durch die Reihen der Gräber, um endlich ein Grab mit einer schwarzen Hand zu finden. Doch die polnischen alten Fraun in ihren Kopftüchern sprachen auch von der "gerechten Vergeltung", als "Sühne für den Mord am Heiland!" Froje Osstärn. Mein lieber Scholli. Eine Gegenkraft war meine Mutter. Sie nahm mich in die Gegenden mit, wo in den Fensterrahmen der Ruinen noch das Schwarz zu sehen war, und erzählte mir, was in der Zeit des Postkartenmalers aus dem Männerwohnheim alles so geschah. Die Wohnung der Familie meiner Mutter war ja verbrannt. Phosphorbomben. Mutter erzählte mir, daß es falsch sei, was damals alles gepredigt wurde. Und das Oma viel Blödsinn erzähle. Ich weiß nicht, aber fast wäre ich, obwohl ich erst vier war, selber draufgekommen. Doch daß im stillen Tabernakel der dunklen kerzendurchdämmerten Kirche "das liebe Gottchen wohnt", "für uns Menschen", und gleichzeitig "auch im Himmel wohnt, und es von dort aus auch regnen, blitzen, donnern läßt, und wieder danach die Sonne scheinen", das glaubte ich der Oma gern, egal, was Mutter sagte. Mythen, Märchen, Sagen wurden meine Welt, schon früh. Wenn ich traurig war, schrieb ich als 7jähriger meine Wünsche auf, kaute das Papier naß, und legte das Knäuel in die Äste eines Baums, so, daß es meine mich in meinen Sonderbarkeiten stets bespitzelnden Eltern nicht fänden. Später erfuhr ich, daß viele Völker Wunschbäume haben. Insbesondere in Japans alter, wohl vorbuddhistischer Shinto-Tradition ist es auch so. Und .. auf dem Judenfriedhof meiner Geburtsstadt Worms kann man es bis heute sehn, daß auf den Gräbern alter Rabbis Wunsch- und Bittzettel liegen, Wünsche um alles mögliche, - und manchmal einfach nur Wünsche um klärende Gedanken.
    mischa butty

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  3. Waren Tolkiens Elben nicht auch fiktive Überbleibsel der Atlantier? So wurden sie doch lebendig versiegelt in Zeit auf einer Filmrolle. Und wer weiss vielleicht werden all diese Gestalten wieder befreit von der Filmrolle?

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  4. Waren Tolkiens Elben nicht auch fiktive Überbleibsel der Atlantier? So wurden sie doch lebendig versiegelt in Zeit auf einer Filmrolle. Und wer weiss vielleicht werden all diese Gestalten wieder befreit von der Filmrolle?

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    1. Lieber Hermann

      Tolkien und Steiner mal nebeneinanderzustellen, ist eine interessante Sache. Dennoch noch einmal zum "Film": Die Halle des Königs von Rohan ließ Peter Jackson extra real aufbauen, um dem Betrachter ein anderes, ein analoges Gefühl zu vermitteln, und wie da geschafft, geschmiedet, geschnitzt wurde, gemalt, gewoben und geschneidert, tja, das war goetheanumverdächtig.

      Tolkien hat sich bei allen möglichen Mythologien bedient, doch nicht, um eine weltanschauliche und Geistiges mit Wissenschaft verbindende Gemeinschaft zu begründen, zu impulsieren, sondern um seinem Sohn eine Geschichte zu erzählen. Dann packte es ihn, und er baute diese Geschichte immer weiter und weiter aus. Die Numenorer sind Tolkiens Atlantier. Die Elben sind Steiners luziferische Gottheiten, welche ja in Atlantis noch ein wenig inkarniert waren, Morgot ist Ahriman. Da gibt es diese ganzen Hierarchien in Tolkiens Silmarillon, und die Geschichte Gollums ist eine Mischung aus Wagners Rheingold und der eddischen Sage um Sigurd, der mitnichten der Siegried der Völkerwanderung ist. Hunaland hat mit den Hunnen nichts zu tun. Die Figur des Gollum wird inspiriert durch die Begebenheit in der Edda. Hreidmar hatte drei Söhne, Fafnir, Ottr und Regin. Ottr jagte täglich in Ottergestalt im Strom, Fafnir war grimmig, zornig und wild, Regin hinkte, war häßlich und war ein guter Schmied. Die drei Asen Odin, Loki und Hönir kamen zu einem Wasserfall, da warf Loki mit einem Steinwurf einen Otter zu Tode, der eben einen Lachs erbeutet hatte. Die dreie freuten sich über den doppelten Fang. Die inspiriernden Assoziationen zur Figur des Gollum/Smeagol, gänzlich umgeschmolzen bei Tolkien treten hier als „atmosphärischer Hintergrund“ deutlich zutage.
      Auch das Einbalsamieren der Toten, Sternenkulte, biblische Prophetenn, alles vorwissenschaftliche nimmt Tolkien in sein Werk herein. Eine kommentierte und quellenrecherchierte Tolkingesamtausgabe wäre witzig, nur nicht so interessant, wie bei Steiner.

      Tolkin ist ein harmloseres Phänomen, als Blavatski und Steiner und Heidegger. Sag ich jetzt mal, freilich ganz "frech". Immer geht es um die Angst vor der Technik, die sich immer stärker selber reproduziert, Umweltverschmutzung und Schrotthalden hinterläßt, um "Machenschaften", nämlich gewaltige Weltkriege, Polit-Intrigen, und um eine gewaltige Ausdehnung menschlicher Zivilisation, und um eine immer intensiver forschende oft anonyme Wissenschaft, die die Welt der Mythen hinwegfegt. In diesem geschichtlichem Kontext entsteht die "Mode", das Mythische, die Sagen, die Märchen besonders "zu heiligen" und auch öfter schon mal zu ideologisieren. Durch quasireligiöse "Bewegungen". Kirche und Religion werden immer mehr als machtpolitische Klammer erkannt, die immer weniger klammertauglich ist. "Aber war da nicht noch mehr?".
      Das ist bis heute ein Problem. Das ist die Wurzel der Eso-Kulte, der mehr, der weniger anspruchsvollen.

      Wobei es schon ein Wunder ist, daß es auf einem Stäubchen im Universum Mikroben gibt, etwas größere freilich, die sich darüber Gedanken machen, was dieses Universum sei, und warum es da ist, und überhaupt, warum "Bewußtsein" in ihnen ist.

      misch butty

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  5. Klare Stellungnahme, Michael.
    Steiner hatte Anfang 20. Jh., wie ich es interpretiere, drei Phasen in der Ausbreitung des Menschen schon anerkannt: 1. eine afrikanische (lemurische) Ursprung der Menschheit, 2. eine Art umgekehrter Evolution von archaischen und modernen Menschen aus wässerigen (atlantischen) Vormenschen, und 3. eine Migration von (nachatlantischen) modernen Menschen mit einer Verstandeskultur.

    1. Out of Africa: “Wir sehen, daß zunächst eine Art ursprünglicher Anfangspunkt der physischen Menschenentwickelung in Afrika vorliegt, daß dann der Raum, auf dem sich die Menschheit ausbildet, sich ins Weite ausdehnt.“ 121.82 (1910). Diese lemurische Menschen wären allerdings “gewissen Tieren, die heute eine gallertartige Materie haben, sehr ähnlich“, 54.141 (1905).

    2. Die Erectus und Neanderthal-Menschen sind bei Steiner primitive, degenerierte (aber nicht kranke) Menschen, und heißen derzeit bei Harari ‘archaic humans‘ (im Gegensatz zu ‘anatomisch modernen‘ Sapiens-Menschen). Steiner hat eine Art umgekehrte Evolution aus wässerigen Vormenschen, den ‘alten Atlantiern‘, vertreten. Der Name ‘sapiens‘ war damals noch nicht üblich. Homo erectus trat auch bei Steiner auf, aber hieß bei ihm noch Java-Mensch oder Pithecanthropus erectus (354.64, 30.183 f. und 18.409 f.).

    Ich lese diese Darstellung als eine parallele Entwicklung von mythischen, wässerigen Sapiens-Vormenschen neben verknöcherten Erectiden, Neanderthalern (‘Übergangsmenschen‘).

    “… die [alte] Atlantier haben also diesen Kopf gehabt, aber wässerig, so wie wir es heute beim Embryo sehen“, 354.68 (1924). Das wäre immerhin, laut Steiner, im geologischen Tertiär, im subtropischen Grönland (2500 km lang, 1000 km breit) zwischen Amerika und Europa, heute verborgen unter einem Eisschild. „In dem Teil, wo heute die Asiaten, die Vorderasiaten und die Europäer leben, da war eigentlich Meer, und das Land ist erst später daraus emporgestiegen.“ (354.76).

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    1. Steiner gibt ja auch zeitliche Angaben; er identifiziert das Ende der "atlantischen" Ära mit den Eiszeiten; die Vereisung sei selbst von Menschen durch Magie verursacht: "Die Eiszeit, das ist die atlantische Katastrophe. Die ältere, mittlere und neuere Eiszeit, das ist nichts anderes als das, was vorgeht in Europa, während die Atlantis untersinkt. Das ist gleichzeitig, also 7. bis 8. Jahrtausend." 300a.86 "Während der atlantischen Zeit hat sich der Mensch einer Art schwarzen Magie hingegeben. Die Folge davon war dann die Vereisung der zivilisierten Welt." 195.50 Dieser Prozess werde sich auch in der Zukunft wiederholen: "Diese Eiszeit, die wird sich wiederholen, in einer gewissen Weise anders gestaltet, und zwar wiederum so in fünf- bis siebentausend Jahren; sie wird nicht genau auf derselben Stelle der Erde sein, wie sie dazumal war, aber es wird wiederum eine Eiszeit geben." 354.177

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    2. Also, Homo Neandertalensis kann nicht Vorfahr der späteren atlantischen Menschen (Homo Sapiens) gewesen sein, wie Steiner 1924 impliziert (354.69): beide stammen ja vom Homo Heidelbergensis und Homo Erectus. Auch kann der Neandertalmensch keine Höhlen bemalt haben (354.70), das war der ‘gleichzeitig‘ lebende Sapiens. Und der Boden des Atlantischen Ozeans ist Basaltlava, kein Kontinent (nur westlich von Irland war ein Kontinentalschelfrand).

      Eine atlantische Ursprung des Sapiens wäre nur möglich, wenn seine Vorfahren, die ‘alte Atlantier‘ mit ihren hohen wäßrigen und ätherischen Köpfen, zuerst nach Ost-Afrika gezogen sind. Das ist das, was Steiner den ‘südlichen Weg‘ aus Atlantis genannt hat. Afrika war am Anfang des Tertiärs (Zeitalter der Säugetiere) ‘zum großen Teil noch Meeresgebiet‘.

      … wo Menschen waren, die auf dem mehr südlichen Wege aus den atlantischen Gegenden herübergezogen waren und sich im Osten Afrikas niedergelassen hatten … 123.37 (1910)

      Und in den Gegenden, welche heute von der europäischen, asiatischen und afrikanischen Menschheit bewohnt werden, war damals zum großen Teil noch Meeresgebiet. 114.80 (1909)

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    3. Selbst diese Zwerg- Menschen https://www.washingtonpost.com/news/speaking-of-science/wp/2016/03/30/hobbits-died-off-earlier-than-wed-thought-and-we-may-have-killed-them/?tid=sm_tw sind viel früher ausgestorben als gedacht.

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    4. Das paläontologische Thema Riesen (H. Erectus bis 180 cm groß) und Zwerge (H. Floresiensis bis 100 cm) ist bei Steiner verbunden mit der Plastizität der Gestalt: “Seelische Vorgeschrittenheit zog die Glieder zusammen; die Gestalt wurde klein erhalten; seelische Zurückgebliebenheit und Verstricktheit in die Sinnlichkeit drückte sich in riesenhafter Größe aus. … Die gegenwärtige physische Menschengestalt ist durch Zusammenziehen, Verdichtung und Verfestigung des atlantischen Menschen entstanden.“ 13.266 (1910)

      Die überlappende Chronologie der archaischen Menschenarten (Erectus, Neandertaler) mit modernen Menschen lässt sich genetisch durch Fixierung (oder sogar Vererbung) epigenetischer Veränderungen in der embryonale Entwicklung der 'atlantischen' Vormenschen erklären (wiki/Epigenetik, theoretisch in: 30.168 f.), z.B. in der Aktivität homöotischer Gene bei Neandertalern (Englisch: wiki/Neanderthal/Epigenetics).

      Steiner hat sich für seine evolutionäre Auffassung, der Mensch sei ‘Erstgeborene der Erde‘ (100.249, 104.92), auf damalige Paläontologen, wie Kollmann (61.229), Klaatsch (61.233 f.), Snell und Selenka (323.233) berufen (Juvenilisation, wiki/Neotenie). Statt ‘archaisch‘ hat er stereotype Ausdrücke verwendet wie: primitiv, dekadent, degeneriert, heruntergekommen, zurückgelassen, zurückgeblieben, verkümmert, wild usw., oder auch starr, stehengeblieben, überreif, verholzt, verhärtet, nicht entwickelungsfähig; stationär, in sich geschlossen (104.160).

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  6. 3. Mit ‘kaukasisch‘ oder ‘europäisch‘ (inklusive Vorderasien und das nördliche Afrika) bezeichnete Steiner anscheinend sowohl eine atlantische Untergruppe (z.B. 121.114 f.) als auch eine nachatlantische Gruppe (‘Verstandeskultur‘ , 54.154).

    Die nachatlantische, ‘gegenwärtige kaukasische‘ Gruppe (s.O. Zitat aus 54.154) stamme nach Steiner von einer Mischung der atlantischen, ‘semitisch genannte‘, irischen Untergruppe mit einer atlantischen, ebenfalls ‘kaukasisch‘ genannten Untergruppe (die ‘persönliche‘ sog. Tlavatli-Völker bei Scott Elliot und Steiner 11.36). Die nachatlantische Verstandeskultur habe sich erst durch altkeltische Migrationen über die Welt verbreitet.
    Die ‘semitische‘ Untergruppe sei eher (auch nach der stereotypisierte Wochenfolge: Sonne-Mond-Mars) die Gruppe der sog. umfassender und gesetzmäßiger denkenden Akkadier (s. Scott Elliot und 11.41 f.), immerhin bei Steiner eine ‘überreife‘ Gruppe (vgl. 104.160).

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  7. Als die drei Asen bei Hreidmars Gehöft vorbeikamen, um Nachtlager baten und ihren Fang vorlegten, war Hreidmar entsetzt, rief nach dem starken, wilden Fafnir, und nach dem hinkenden Regin: Er erkannte den Sohn, der sich zum Jagen in einen Otter verwandelt hatte.
    Sie wurden der Götter habhaft und ergriffen sie wirklich, und erlegten ihnen Buße auf!
    Dort, beim Wasserfall, wo Loki den Otter mit dem Stein tötete, fing auch der Zwerg Antvari täglich Fisch. In Gestalt eines Hechtes. Dieser Zwerg aber besaß einen Schatz und einen Ring dazu, diesen Schatz immer wieder zu erneuern!
    Hier kann man den Ursprung des "Herrn der Ringe" vermuten.
    Steiner sagte dann, die Nebellungen seinen eine Erinnerung an die Atlantis, wo ja die Luft ein nebelartiges Fluidum gewesen sei, und das Wasser noch eher "levitiert" :-)) ..
    An den Flußläufen hätten diese Völker noch ein wenig die nebligen Bedingungen gefunden, in welchen sie besonders hellsichtig gewesen seien, sinngemäß.
    Allgemein waren die Besitzer "des Schatzes", wie auch immer, nach einer literaturwissenschaftlichen Interpretation, die "Nibelungen".
    mischa butty
    mischa butty

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  8. Akashaworld hat einmal sinngemäß gefragt: Ist Steiners Weltentstehung-theorie als ein Hymnus zu verstehen?
    Ich denke, ja. Ein feierlicher Preis und Lobgesang... und auch rassistisch durchwachsen. Das macht es ja auch so schwierig: der Lobgesang auf die Schöpfung erhebt einem die Seele und Vertrauen öffnet sich. Dass eine da auch gleich ein Stück Rassismus mit serviert bekommmt, kriegt sie oder er erst einmal gar nicht so mit.
    Esoterik war immer und ist per se rassistisch. Da gibt es immer die 'Guten' und die 'Bösen', oder die Hellen und die Dunklen. Esoterik ist exklusiv und nicht inklusiv. Unsere ganze Kultur ist rassistisch, da war Steiner auch keine Ausnahme.

    Heute gibt es wieder ein lautes Geschrei und es scheint einfach zu sein, die lauten Rassisten oder die Hakenkreuzler aus zu machen.
    Aber wir sind alle rassistisch, es geht gar nicht anders, weil Rassismus wie ein Kulturkeim in allen von uns steckt. Wer seine eigene Rassistin nicht kennt, wach ist und kontinuierlich gegen den rassistischen Kulturstrom angeht, der in der Luft liegt und den man tagtäglich einatmet, die hält ihn weiter aufrecht
    Mir sind jedenfalls die ganz suspekt, die sagen: 'Für mich sind alle Menschen gleichwertig'. Das mag ja ein ethischer Anspruch an sich selbst sein, aber so verhält es sich einmal nicht.. diese Kultur hat viele Ausgegrenzte, Randgruppen und Entrechtete geschaffen und hält deren Stigmatisierung aufrecht. Ich komm als Teil dieser Kultur da nicht umhin - ich kann ja auch nicht sagen, ich bin nicht Teil dieser Menschheit.
    Ich frag mich 'Wo bin ich Rassist, wen grenze ich aus?'

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    1. "Esoterik war immer und ist per se rassistisch. Da gibt es immer die 'Guten' und die 'Bösen', oder die Hellen und die Dunklen. Esoterik ist exklusiv und nicht inklusiv." Allein die Feststellung daß es die Guten und die Bösen gibt, die Hellen und die Dunklen hat für mich solange nichts mit Rassismus zu tun solange damit nicht Menschen ansich gemeint sind. Zu unterscheiden zwischen gut und böse, falsch und richtig ist doch wichtig, und diese Unterscheidung macht ein Abgrenzen nötig. Das wird dann zum Problem wenn man die feine Linie zwischen Abgrenzung und Ausgrenzung überschreitet. Und die wird für mich dann überschritten wenn man das subjektiv empfundene Böse mit einem Menschen identifiziert und im Glauben das Gute zu tun diesen Menschen bekämpft.
      Tanja

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    2. "Gleich zu sein unter Gleichen,
      das lässt sich schwer erreichen:
      Du müsstest ohne Verdrießen,
      wie der Schlechteste zu sein dich entschließen."
      Johann Wolfgang von Goethe

      Jeder Strebende ist ein Rassist. Besser sein zu wollen ist Rassismus, da man ja andere von seinem eigenen Niveau ausgrenzt.
      Jeder Mensch ist gleichwertig, aber eben dennoch nicht gleich. Schwer zu leugnen.
      Unter Gleichen gibt es Gleichere, das wissen wir ja lange schon.
      Es sind diese Gleicheren, welche die nicht Gleichen als Rassisten beschimpfen, auch wenn letztere nur die Unterschiede zwischen Menschen, Kulturen und Völkern ohne jede Wertung beschreiben.
      Nicht gleich zu sein, oder gleich sein zu wollen was wäre das dann ? Wenn schon Rassismus, dann vielleicht aber doch ein in seiner Art positiver?

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    3. Selten eine so blödsinnige Erklärung zum Rassismus gehört.

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    4. Hab noch nie eine [letztenendes] nicht-blödsinnige gehört...

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    5. ...und ich glaube auch nicht, dass es eine [letztenendes] nicht-blödsinnige Erklärung für den Begriff MORAL gibt.

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    6. Moral(ität) ist Bestandteil des Urgrundes allen Daseins - unser blödsinniges Agieren mit Begrifflichkeiten und Erklärungen muss zwingenderweise immer blödsinnig sein, da wir eben in einer Welt blödsinniger verstrickungen leben - da haftet ein gewisser blödsinniger Anteil an allem ausser an jenem, dessen Tod wir heute gedenken.

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    7. @ Stephan,

      Zum Thema passend ist das weniger. Ist doch klar, dass maschinen keine Moral haben, und wenn sie eine solche hätten, diese nicht mit der menschlichen, man könnte sagen geistinspirierten Ebene auch nur das Geringste zu tun hätte.
      Thema war doch, ob Persönlichkeiten wie Steiner oder gar Goethe als Rassisten durchgehen können.

      Aber in einem gebe ich dir recht. Heute gibt es nur noch blödsinnige Rassisimusdefinitionen, nach welchen heute so viele Menschen die nichts weiter tun als sich z.B. gegen eine Flüchtlingsobergrenze auszusprechen oder sogar nur Mitglied im Trachtenverein sind automatisch als Befürworter der schlimmsten Nziverbrechen bezeichnet werden dürfen.
      Das hat geradezu etwas Tragisches an sich.

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    8. Sinngemäßigkeits-Zitat: "Jau Jau, Stephan. Du würdest dich besser für All die leidenden armen Tiere einsetzen, für herrenlose Kampfhunde und für all die Hühner in der Legebatterien! - statt doch noch redliche Volksbürger mit Internetmaschien zu vergleichen. Wir sind keine Trolle, sondern besorgt und aufgeklärt! Du hast aus Gefallsucht echt voll das Thema verfehlt. Siehst du denn nicht, zu welchen Mißverständnissen und Unsachlichkeiten das führt, Stephan? Mh?
      Wenn man Öl und nochmal Öl ins Feuer gießt in diesen schlimmen Zeiten, wo dieses Land auf direktem Weg in die Hölle ist?
      Wie heute harmlose Trachtengruppen auf ihren Friedensmärschen gegen Israel und das Weltjudentum verunglimpft werden, und paar harmlose Anständige, die klar gemacht haben, daß es eben nicht so weit kommen darf, daß wir wegen Merkel und ihrem Volksverrat auf Flüchtlingskinder und ihre Mütter schießen müssen, - es soll ja nicht so weit kommen, verstehst du das nicht, dummer Stephan, "Pack" genannt werden.
      Gut aber finde ich, wie schön du relativierst, daß wir alle Blödsinn reden, falls wir uns auf Rassismusdebatten einlassen, statt uns die Hand zum Ostergruße zu reichen! Ostern, Steiner, Rom und Christusimpuls, etwas, was ja nicht so zu den Orientalen gehört, die unsere Religion ja ausgrenzen, und es mit unseren Frauen arg getrieben haben, ohne daß ein Polizist die Hand gehoben hätte! Gutmenschpolizei da. Wo waren die Bürgerwehren? Wo? Aber balde, aber balde...
      Stephan, und Rest-Egoisten: Seid ihr interessiert an unseren politischen Inhalten, die heute Menschen wirklich - im anspruchsvoll Sloterdijkschen Thymos bewegen, oder seid ihr bloß interessiert oder an den falschen Sachen, die über uns besorgte Bürgerproleten erzählt werden? Warum konfrontiert man harmlose Trachtenmärsche und montägliche Friedens-Spaziergänge mit den Dingen, die unseriöse und zerstetzende, spaltende Leute sagen, die in unserer modernen Bewegung nichts genützt haben, die politisch gescheitert sind?
      Warum immer so eigene verquaste Bemühungen um Differenzierung? Warum, Herr Eggert, immer um "Niveau" bemüht? Elitendenken des intellektuell homosexuellen Stadtpöbels, Niveau, Individualismus, das sind eben Dinge, die mal hier ausgemistet werden müssen, wenn wir balde in unserem Land wirklich Volksdemokratie erleben wollen. Ist das denn so schwer? Wo wird denn damit eine Freiheit beschnitten, hä? Wir müssen mehr lernen, den politischen Führern, die es gut mit dem Volke meinen, in Freiheit den Arsch auszuschmecken, nämlich mal auf die Scheißideen der Alt- und Neurechten - wenn schon - Afterfältchen für Afterfältchen österlich liebevoll eingehn! Blast uns mal Zucker in die Ärsche! Auch unsere Freunde einer freien Nation, vom Stamme der Rus sich herleitend (keine Nigger, sorry, Neger, nich?), vital, kräftig durchregiert, entschlossen kriegerisch und lupenrein geschliffen haben wohlschmeckende Sigma-Schleifen, wo sich ein bergmännisch duginsches tiefes Kriechen lohnen würde, ganz so, wie es auch noch der deutsche Philosoph Dieterich Heßling beherrschte! Und, wenn du endlich überzeugt bist, halte dich schön bedeckt, wie wir es auch tun, und gib nur die Hälfte zu, denn überall sind Spione und wir sind - noch - nicht stark genug, die Menschen, die uns mit Argumenten und mit ihrem Bildungsdünkel verunglimpfen, vor Volksgerichte zu stellen!" Sinngemäßigkeits-Zitat Ende

      Ihr seid alle so tragisch, mit eurer Laberei.
      m.butty

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    9. Ich kenne sie auswendig, und könnte euren Scheiß-Clubs beitreten, als Ken zwei. So lang habt ihr mir die Zeit im Netz versaut. Daß ich euren Kram auswenig weiß. Seit ich Netzanschluß habe, versaut ihr mir das Internet. Auch gute Seiten sind voll mit euren schmutzigen Duftmarken. Mal offener Kot-Gestank. Mal ein Hauch Urin, wie man es von Burgruineneckchen kennt, wo die Pinkler die Romantik versaun. Es nützt doch nix, wie wissen doch Bescheid. Ich hoffe, in etwa so acht Jahren wird man mehr wissen über euren geliebten autoritaristischen Popolismus, hoffe, daß es eine Mode ist, die verfliegt, wenn sie ordentlich das 19. und 20. JH ausgeeitert hat. Dann seht vielleicht sogar ihr ein, was für eine Gemeinheit ihr dem Gemeinwesen ward, welche Zumutung von euch ausging. Ansonsten, wenn ihr gewinnt, gehn wir mit Merkel in den Knast oder nach Chile oder .. wer weiß was. :-))
      Ihr kriegt unsere Herzen nicht! Basta.
      mischa butty

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    10. Nein Mischa,
      DU hast aus Gefallsucht echt voll das Thema verfehlt!

      Ich kann ja of mit mit dem was Du sagst - aber das klingt, als ob Du ne Überdosis geraucht hättest...

      Du hast den Artikel (und andere zu diesem Thema schon gar nicht) entweder nicht gelesen oder einfach nicht verstanden.
      In dem Artikel geht es nicht um die Intelligenz von Internetmaschinen, sondern darum, wie künstliche Intelligenzen ihre 'Intelligenz' erst in Kommunikation mit MENSCHEN entwickeln, also einen Spiegel der Kommunikation mit MENSCHEN abbilden (Der Artikel heisst: Wie der Microsoft-Bot uns den Spiegel vorhält).
      //
      Ich selbst habe nicht gesagt, dass ich die Debatte über Rassismus blödsinnig finde, sondern dass ich - im Hinblick auf die moralische Aspekte - definierende Debatten und Erklärungen zum Begriff Rasissmus für blödsinnig halte. Man schießt einfach nicht auf wehrlose, hilfsbedürftige Menschen (der beseonderen Hinweis auf Flüchtlinge oder Kinder erübrigt sich hier einfach).
      //
      Vieleicht liest Du' s einfach nochmal, wenn der Ärger, die Wut (oder etwa auch das THC) abgeraucht sind...
      //
      @Anonym:
      Für mich ist die Frage nicht, ob Steiner oder Goethe rassistisch waren oder nicht, sondern ob ihre Weltbilder (bzw. Teile davon) nach ethisch-moralischen Gesichtspunkten (heute noch) vertretbar sind oder nicht.

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    11. Stephan, ich habe zitiert, und die Perspektive von dem anschaulich vorweggenommen, wiederholt, zusammengefaßt, was die die rechten Trolle bisher geschrieben haben, und es ironisiert. Daher die Anführungszeichen, und der Hinweis Sinngemäßigkeits-Zitat! Ich war (und bin, wenn ich darf) so etwas wie auf Deiner Seite, aber die ganzen Giftschlangen, deren jahrelanges Unwesen ist zitiert habe, soll der Blitz beim Ka.. treffen!
      Herzlich, und natürlich wütend, doch nicht auf Dich und nicht auf alle netten Egoisten. Mein lieber Scholli. :-)) (THC-Lichtwiese ist in Darmstadt, irgendeine Technische Hochschule war das ...)
      mischa butty

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    12. Stephan, ich habe vorwegzunehmen versucht, was noch an fiesen und dreckigen Sprüchen kommen könnte. Um den Trollen klarzumachen, daß ihr Gelaber nicht gebraucht wird.
      Zumindest nicht von mir: Denn man kennt es langsam auswendig, was die Ken Jebsen Fans und putinophilen Israel- und USA-Ankläger und die besorgten Bürger usw. usf. gelernt haben. Darum sagte ich auch, in deren Richtung, daß sie ihre Kommentare sparen sollen. Daß sie keine Seelen fangen werden, die in sich herzlich gefestigt sind, im Sinne einer tieferen Moral, der mit Moralinsäure nur das Wort gemein hat.
      Na gut. Mißverständnisse gehören zum Kalkül von Nazifer, Luzifer, Spießerman, Petry Heil, Trollyman und Ahriman. Unsere Schwächen versuchen sie zu nutzen. Ich erlaube es mir trotzdem, menschlich, wütend, verärgert zu sein, und auch mal nicht gleich verstanden zu werden. Schitt häppens. Kopf hoch, und durch!
      mischa butty

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    13. Man sollte sich eben -wenn man ehrlich sein will- Rechenschaft darüber ablegen, ob man von gerechtem Zorn beseelt ist, oder ob man selbst nur Wutbürger mit gewissen Ressentiments gegen irgend ein wie auch immer vorgestelltes Establishment ist...

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    15. "Für mich ist die Frage nicht, ob Steiner oder Goethe rassistisch waren oder nicht, sondern ob ihre Weltbilder (bzw. Teile davon) nach ethisch-moralischen Gesichtspunkten (heute noch) vertretbar sind oder nicht."

      @ Stephan,

      es ist legitim, sich auf den Standpunkt zu stellen, Steiners Weltbild sei heute bzw. nach heutigen ethisch moralischen Standpunkten nicht mehr vertretbar.

      Allerdings wird es dann unausweichlich, dass man sich in Gegensatz zu einem Grossteil der Anthroposophenschaft begibt. Das ist Fakt.
      Die Frage kann dann nur allzuleicht andersherum gestellt werden. Ob es dann aber auch legitim ist, vom eigenen Standpunkt ausgehend, in weiten Teilen der Anthroposophenschaft (aufgrund ihres Festhaltens an der Führerfigur Steiner) Rassismus oder "Rechtsgerichtetheit" auszumachen?

      Das führt in eine gefährliche "Denkfalle", wenn Antworten zeitgeistig bereits vorgegeben sind, so wie das leider heutzutage zum Prinzip erhoben ist.

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    16. Der Begriff "Denkfalle" ist vermutlich in alle Richtungen als potentielle Gefahr angebracht...
      Wenn man im Ausformulieren von Fragen die zeitgeistig in der Atmosphäre liegen allerdings schon die von Widersacherseite hineinimplizierten Antworten sieht, dann befindet man sich zusätzlich in der widersacherischen Angstfalle...

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    17. "Wenn...dann" ist eine viel größere Angstfalle. :-))
      Mut zur Auseinandersetzung! Mut zur Wut. Der Haßbürger nennt sich Wutbürger, Stephan. Er "besetzt" hiermit geistiges Territorium. Er/Sie annektiert. Statt zu beratschlagen, muß zurückerobert werden! Wer wütend ist, haßt nicht. Wut und Haß sind nicht zwei Paar Schuh, sondern so unterschiedlich, wie wärmender Kamin und heimtückisches Messer. Wer berät langen Rat? Kommt zu spät! Zu der Tat! Die Immunsuppressiva reichen so Leute wie Ken Jebsen und all seine Fans rhetorisch immer gleich mit: "Kehre vor deiner eigenen Tür!" - "Bist du nicht in der Liebe?" - "Du spaltest, statt uns zuzuhören?" Das Aidsvirus spielt mit dem Immunsystem auf ähnliche Weise, wie der hybride Infokrieg mit uns nabelschauenden geistigen Weicheiern!

      "Hybrid" bedeutet hier etwas ähnliches, wie das anthroposophisch geläufigere Wort "Diabolus"! Eine mögliche Übersetzung für Diabolus ist "Entzwei-Werfer, Durcheinander-Schmeißer"!
      Wenn wir Mitgefühl mit einem Diabolus haben, bedenken wir seine verwirrenden Worte, und unsere Selbstreferenz wird immer schlechter! :-)) Wir schämen uns, wir öffnen unser Herz, wie die Körperzelle, die das Virus begrüßt!
      Wenn wir ein starkes Empfnden haben, ein moralisches Wollen im Denken, wie dies dem Anthroposophen geläufiger ist, dann werfen wir den Drücker hinaus, statt eine Zeitung zu abbonieren, dann jagen wir den, der vor unserer Türe lautstark den Besen demonstrativ schwingt, einfach davon.

      Oft wurde schon vor meiner Tür gefegt, was ein Übergriff ist. Um mich lautstark aufzufordern, daß jeder vor der eigenen Tür kehren soll. Was soll ich dazu noch sagen? So Worte, wie "stilles Kämmerlein" und "eigene Tür", hört man zu oft in diesen Tagen. "Gutmensch, bleib bei deiner Flasche, du liebst doch die tatenlose Nabelschau?" Der Mob möchte halt in den Straßen und in allen Gassen im Augenblick nicht gestört werden. Das denk ich mir. :-) Es gilt, ein Gemeinwesen umzuschmieden. Nachdem, was man so hört. Da husten keine Flöhe!

      Ich sei gegen den Frieden, versuchte mir neulich einer unterzujubeln. Weil? Ich hatte die Friedensbewegung in Frage gestellt, und diese Friedensbewegung der Einseitigen Parteinahme angeklagt. Schon früher waren für viele Pazifisten sowietische SS 20 tabu, kein Thema, aber die Amerikaner, aber die USA. Und immer, wenn USA gesagt wurde, wurde auch auf Israel geschimpft. Friedensbewegung ist östlich der Ukraine auch heute blind. Da sagte mir ein Anonymous: "Warum bist du gegen den Frieden?"

      Mir scheint, daß durch das Internet so mancher kleine Friedensaktivist bereits zum kleinen Diabolus ausgebildet worden ist. Angst, das bestätigen mir Freunde, hat ein Mensch heute eher, wenn er mal nicht einstimmig mit anderen gegen die USA wettert. Angst haben manche schon in ländlichen Gegenden, wenn ihnen herausrutscht, daß es mal eine Shoah gab. Was kann man da tun? Sich entschuldigen? Wegen des Friedens? Nein. Die Fähigkeit zu politischer Empörung und Streitkultur ist unsere Krim. Wir haben sie verloren, über Nacht. An gewisse Wutbürger. Jetzt werden wir zwangsverheiligt, und dürfen nichts gegen sagen.

      mischa butty

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    18. Wie Du sagst - der (un)beschadete Umgang mit vielen Fragen hängt vom geistigen Immunsystem ab. Wie das Fieber als Symptom einer intakten physischen Immunreaktion betrachtet werden kann, kann die Hitze der Wut als geistiger immunologischer Prozess betrachtet werden. Allerdings kann kann der Leib am Fieber auch zugrunde gehen...

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    19. Statt der plumpen Immunsuppressiva bedarf es dann eines viel feineren Mediums, Mittels, welches dem Immunsystem mitteilt, daß der Abwehrkampf ausgestanden ist.
      Es gab ja diese japanischen Soldaten, die .. es waren die 70er Jahre, die nicht wußten, ob der Krieg schon zu Ende sei. Man mußte es ihnen vorsichtig erklären.
      Andererseits .. es gibt eine Bosheit, die epocheübergreifend ist, und sich immer erneut ähnlicher Mittel bedient.
      Die Flugblätter von Hans Scholl, Christoph Probst, Sophie Scholl wurden vielleicht, hab ich mich oft gefragt, von zu wenigen gelesen, und ihr Tod war eine Verschwendung, es waren begabte Menschen, die vielleicht noch vieles Bedeutsame erschaffen hätten.
      Wenn wir uns auf Streit und Widerstand einlassen, klar, dann müssen wir bedenken, daß wir es unter Umständen mit Profis zu tun haben, die das böse Spiel sehr oft geübt, klug durchdacht haben, und erkannt haben, daß Wut allein verschleist, und daß nur Wut allein nicht weit trägt. Auch Humor, Hohn und Spott sind wichtig. Denn gestandene Autoristaristen, auch rlijöse Fundamentalisten haben seit jeher ein großes Defizit: Ironie, Selbstironie und Humor? Da haben sie echt Mattscheibe. Und wenn ihnen ein paar Witze erklärt werden, ist die Scham groß. Das ist doch klasse, :-)) ..das muß ebenso genutzt werden!

      Die Gefahr ist natürlich immer, daß Widerstand lebensgefährlich wird, wenn ein politischer Gegner zu wirklich allem entschlossen ist. Doch dann ist die Freiheit sowieso weg, die Unterdrückung beginnt, Alltag zu werden. Denk nur an Calabrien ..

      Eins noch: So oft, als möglich ins Grüne gehn, unter den freien Himmel. Oder mit guten alten Büchern kommunizieren, wenn man lieber "Stubenhocker" ist. Man kennt das auch unter dem spröden blutleeren Wort "Psychohygiene".

      m.butty

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    20. Das Immunsystem ist wenig vom Organismus geregelt es wird in Gang gesetzt und manchmal ist etwas Cortison ganz sinnvoll, bevor die Entzündungsprozesse den Körper ganz zerstören...
      Und jetzt stell Dir mal vor was los wäre, wenn man augenblicklich welt- oder auch nur deutschlandweit Immunsuppressiva wie die Glotze und den Alk abschaffen würde...

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    21. @ Stephan,

      "dann befindet man sich zusätzlich in der widersacherischen Angstfalle..."

      ja, so kann man das sehen. Das Hineintappen in Denkfallen wird durch Angst jedenfalls begünstigt.
      Beispielsweise wenn man Angst davor hat, Steiner nicht als überholt zu bezeichnen, aus Angst man könnte selbst als Rassist dastehen.

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    22. Lieber Anonym!

      Niemand spricht hier von überholt - aber dass der Mars vielleicht doch nicht unbedingt aus Schwabbelpudding besteht oder dass es die Osterinseln vielleicht doch noch gibt, oder dass es vielleicht etwas unangebracht ist, heute noch über Mulatten zu poltern, kann man sicherlich mal in aller Sachlichkeit besprechen, ohne dass dabei gleich die Angst- oder Denkfalle zuschnappt...

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    23. da hast du aber sehr triviale Beispiele gewählt. Auch gehöre ich sicher nicht zu denen, die alles was Steiner jemals sagte, für richtig halten.

      Es ging ja um den steinerschen "Rassismus".
      Hier könnte sich dieses "Zuschnappen" von Angst- und Denkfallen aber sehr negativ auswirken, wenn man bei all den Anthroposophen, welche beispielsweise Steiners (nach heutigen Gesichtspunkten) rassistische Äußerungen nicht in Frage stellen, stereotyp Rassismus, Dummheit oder sonstige rechte, nationalistische, völkische Denkweisen usw... ortet.

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    24. ..."welche beispielsweise Steiners (nach heutigen Gesichtspunkten) rassistische Äußerungen"...
      Die morgigen, Gesichtspunkte, wird dann, ein goetheanistisch kulturstaatlicher Volks-Gerichtshof, erörtern?
      fragt demütig und zitternd furchtsam ein kleiner m.butty (hab übrigens heute schon vor der eignen Tür fleißich gefegt, Genossen und Kameraden)

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    25. Lieber Mischa,

      Angst haben macht aber unfrei...;-)
      Und wenn du ganz ehrlich bist...könnte es nicht sein, dass du in Wahrheit nur Angst vor den Widersprüchen deines eigenen Denkens hast?
      Und diese Angst nur allzu gerne auf ein imaginäres Feindbild beziehen möchtest?
      Und was ist, wenn ich weder Genosse noch Kamerad sein möchte?

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    26. NaJa, wenn' s schon beim Trivialen hapert und das hoch-komplexe/brisante aus Muffe vor der Denkfalle nicht hinterfragt wird - was soll man da sagen?

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    27. Nicht die Angst vor der Denkfalle hindert uns am Hinterfragen, sondern die Angst vor dem Hinterfragen, dem Differenzieren und der dann impliziten Notwendigkeit eigene Fehler im Denken anzuerkennen und ggf. auszumerzen führt uns als Ergebnis in die Denkfalle.
      Denkfallen implizieren wiederum Fehlschlüsse. Aufgrund einer extrem simplifizierenden linearen Denkweise, zum Beispiel unter Ausschluss des "Teilmengen-Denkens".

      Ein Klassiker für derartige Fehlschlüsse als Beispiel:
      Jeder, der eine Flüchtlingsobergrenze befürwortet, ist ein Nazi oder zumindest ein Afd-ler.

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    28. Ja, auch Norddeutsche Lutheraner tragen gern mal in der Saison a Lederhosn, mögen a Maaß und a deftige Schweinshoxn, göll!
      Und frein sie, daß die dabberte Ballkahnruute entlisch gschloossn üs! Göll. Nä woa?
      Oalls hott saan Sinn, aa dast dess kluge Spricherl da oben poustest, wo sunnst aa jeder Depp woaß: Daß Öpfel nedd Birnen sain missen, obschoons aa am Baam wochsen duhn!
      Jödar, der woss zu reladiviern hodd, hodd a Dreck am Steckn, aa wenn er koa Rechter is. Unn verunsichert die hilflosen Ugbuildeten Laide, die glaabn, es ging an ür Hoartz Vühr..
      m.butty

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    29. Wenn man übertreibt, kann sich zuweilen eine zwanghaft überspitzte Ironie auch wie eine ganz nüchterne Beschreibung der Realität anhören.

      Ober i woass, du willsch mi a ollm lei drcazzn....;-)

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  9. In Andeutung gesagt:

    Ich begann von Cezanne zu lernen, nachdem ich nicht mehr so malen wollte wie er.

    ~ B.

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  10. Mal von den Zeitangaben abgesehn, hatte Steiner immer der "Ontogenese", der individuellen Entwicklung des Einzelnen Menschen aus Samen - und Eizelle den Vorzug gegeben. Und nicht der Phylogenese, der Entwicklung der Gattung, eigentl. jeder Spezies - und - jeder Art von Leben überhaupt aus den rätselhaften Anfängen der Evolution heraus.

    Steiners Empfinden, oder seine Denkweise kann ich aus folgendem Prinzip heraus zu verstehn suchen: Nicht der Punkt ("Urknall"?) erzeugt einen Zirkel, einen schließlich endelosen Umkreis, sondern aus einem unendlichen Umkreis heraus wird etwas geboren, nämlich erst war der Kreis, dann die Mitte. Für vernünftige Menschen ergeben meine Aussagen freilich keinen Sinn. Deshalb aber sollte man jetzt nicht spotten, spotten kann jeder...

    Es geht nicht um die Frage von Ei oder Henne, sondern um Geist und Materie, so, wie es Steiner verstand. Nämlich immer im Sinne einer Embryologie. Und wenn ich sage, der Umkreis ist Sinnbild eines Schoßes, und der Punkt ist Sinnbild der Empfängnis, wird die Sache deutlicher. Ein großes Leben ist zuerst da. Aus diesem Leben "fällt etwas heraus", und "erstirbt dem Ganzen" und wird dennoch vom Großen Leben wieder aufgefangen. Also Empfängnis.

    Irgendwie entsteht in Steiners Weltbild alles aus einem organisch Organisiertem Lebendigem, und sei dies noch so quasi "homöopathisch" hochverdünnt und feinstofflich. Diese "feinstofflichen" Formen "verdichten" sich. Immer besteht etwas aus qualligem Galert oder aus Gelee und verhornt dann allmählich. Immer sind dies Ausfällungen aus "Ursuppen". Es ist in der Tat faszinierend, wenn man die feinen gallertigen Knochenanlagen im Embryo sich zu dem hin entwickeln sieht, was dann später, nach Verwesung des Leichnams Skelett sein wird. Ähnlich läßt Steiner alles Gestein des Weltalls entstehn. Immer verdichtet sich etwas, sich aus einem Ganzen herauslösend, oder gar luziferartig in das Harte "abstürzend".

    Einst sagte mir ein Bekannter "was suchst Du noch Beweisen für Atlantis? Klar, ich wäre für allerhand Überraschungen gern offen, doch bisher sehe ich das 'Atlantis' als Symbol für den Mutterleib. Dort ist alles Wasser, und alles Leichtigkeit, und auch gallertartig, je weiter Du zurückgehst im Pränatalem. In Grofs 'Topographie des Unbewußten' empfindet der Embryo durchaus Schuldgefühle der Mutter gegenüber, daß er sie immer mehr beschwert, von pränataler Biographie zu Biographie verschieden. Die Geburt ist die Flut, für manchen mit Vulkanausbrüchen begleitet usw." - das ist eine von vielen Möglichkeiten eines Atlantis.

    Das mäandrisiernde Vor und Zurück der Pendelgesetze überträgt Steiner auf den Evolutionsstrom, und läßt auch Sensible Wesen wieder stumpf werden, damit sie dann diese und jene andren Fähigkeiten entwickeln, Spezialisierungen gehn ja in der Evolution immer wieder unter, und gehen in Katastrophenzeiten zu derben Allgemeinformen zurück, etc.

    Mir geht es erstmal nicht um chronologische Anvergleiche, sondern um das, was typisch für Steiners Art und Weise ist, Evolution darzustellen.

    Typisch ist für mich dieses "sich verdichten" einer Art "Ursuppe" selber, aus der heraus sich dann - herabsterbend - alle Art von Totem und Lebendigem differenziert.

    mischa butty

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    1. Nun, wie ich oben beschrieb, "stürzt" nach Steiners "Weltenmodell" alles aus einer endelosen Einheit in die Mitte eine Verdichtung "herab", so erlebe ich Steiner.
      Zwar spricht er von einer unsichtbaren geistigen Welt, die sich durch messen, zählen wiegen nicht erfassen ließe, dennoch ist alles Geschehen des Lebendigen, ist auch jeder Vorgang der erstorbenen Materie erst lichtgewobenes, dann feinstofflichstes, dann flüssiges (gallertiges) Wesenhaftes, was sich aus dem Urgrund ablöste.
      Wenn Steiner sich im Lesen der Akasha-Chronik geirrt haben sollte, stünde dem strammen Steiner-Anhänger (den ich mir aus vielerlei Gründen so nicht wünsche) immer noch der Weg zur Verfügung, den auch die Kirche nahm, als sie Darwins Evolutionslehre vom Index nahm: "Der Wissenschaftler hat recht in der Annahme, daß Geist und Bewußtsein, schließlich der heutige Mensch, aus Materie entstand!" Denn: "Der Mensch war in Gottes Plan, und stieg herab, während in der rein physikalischen Welt sich Lebewesen zu komplizierten Organismen herauf-entwickelten"! Wie ist dann nicht sooo wichtig.
      Der Endpunkt des Menschenlebens ist der Tod. Und damit verflochten ist das Überleben, sogar der Krieg. Kampf. Schließlich Tod. Der Mensch antwortet darauf in einer Weise, wie kein Naturgeschöpf außer ihm. Mit Religion, mit "Mysterien" (Steiner) und mit Philosophie und Kultur. Schließlich erfaßt die Kultur auch den Krieg und die Machtpolitik. Die religiösen und kulturellen Kriegslisten werden immer mehr durchschaut, und entlarvt, ihrer Masken beraubt. Aus der Liebe zur Schönheit wird die Liebe zur Liebe! Aus der Liebe zur Welt-Anschauung evolutioniert mehr und mehr der Versuch, Liebe in die Gesetze und in die Machtpolitik des Alltags einfließen zu lassen. In all diesen Dingen, um es aus einer Distanz zu sagen: Möchte Steiner den Christus wirken sehn.
      Prinzipiell: Jeden Menschen in Eigenverantwortlichkeit entlassen, auch den, der vormals König, oder vormals Sklave war, Vergebung, also Verzicht auf Tribut, Vergeltung und Nachstellung, dazu die Forderung zur Selbst-Erziehung, um für das vorige auch einzustehn - das machte Steiner zu einem "ethischen Anarchisten". Die immer weiter fortschreitende Emanzipation des Individuums aus irdischen (!) Zusammenhängen, Stichwort: Mobilität! in eine abstrakte Ortlosigkeit als "Arbeitskraft", "Wanderarbeiter" und "Handelsreisender" ist heute als Biographie normal. Zwar sind Völkerwanderungen typisch für den Homo Spapiens Sapiens, doch mit zunehmenden Komfort (Eisenbahn, Ozeanriese, Auto, Flugzeug - Wohnmaschine und Fernseher, PC etc.) ist eine Schwelle überschritten. Das Individuum wird Massenmensch, in Sehnsucht nach Zugehörigkeit, oder akzeptiert die Freiheit, und bejaht die Einsamkeit.
      m.butty

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    2. Hier hört Steiner als Welterklärer auf. Finde ich. Er beschreibt noch die Todesprozesse, welche letztendlich die Industrialisierung begleiten, er erklärt, daß "Rassen" ..eigentlich ... nur noch wirklich auf Atlantis von Relevanz waren, wahrscheinlich wegen der Salone und dem Publikum, wo er sprach. Er war nicht streng genug.
      Der Völkermord an den Armeniern war noch nicht aufgearbeitet, ja geradezu verdrängt, und all die Katastrophen vor und nach dem zweiten Weltkrieg, die Rassenunruhn in USA und Südafrika fehlen Steiner.
      Weil er "von Beruf" "Hellseher" war, denken tiefreligiöse Realitäts-Flüchtende Menschen, die ihn als Krückenlieferant nutzen, das hätte seinen Sinn, daß Steiner nicht über das, was wir heute brauchen, um keine Realitäts-Flüchtende zu werden, gesprochen hat, und nicht Auschwitz etc. hellgesehn hat.
      Steiner hat viel zu wenig über "Rassismus" reflektiert, denn das war zu dieser Zeit gerade so noch nicht angesagt. Das British Empire war noch intakt, alle möglichen Kolonien waren noch Selbstverständnis und politischer Alltag. Noch in den frühen 70ern sagte mir ein Geographie-Lehrer, daß der australische Aboriginie zur Gattung "Homo Sapiens" gehöre, sei selbstverständlich! Aber: Das der Aborigine zu Gattung "Homo Sapiens Sapiens" gehöre, dieser Beweis stünde erstmal noch aus. Auch war Homosexualität zu Steiners Zeit kein Thema, man kam ins Kittchen, wenn man erwischt wurde, fertig.
      Wir können nicht zurück in Steiners Epoche, nur, damit seine Beurteilungen über seine Epoche (und seine Spekulationen über die Vergangenheit) wieder passen. Vielleicht "sah" er einiges. Doch sicher nicht alles. Es würde sogar seinem Menschenbild widersprochen haben: Er wollte eigentlich kein Führer sein. Und nicht neben einem Sai Baba, einem Yogananda, und einem kitschigen Jesus im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer hängen.
      mischa butty

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    3. Hm, das ist ja mal wieder etwas reichlich verwirrend hier (und das zu Ostern!) Mein Tipp: Mal weg von dem ganzen Internet/Facebook-Quatsch und heute abend schön "Gladiator" gucken, immer wieder schön!

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    4. Ist das zu verworren, was ich geschrieben habe? Nun ja, too long to read, aber Du bist ja ein Wundmaliger, wenn ich mich recht erinnere, auch da ist Grübelei über Steiner nur schlimmes Karma. Ich nehm mein Schwert, und geh noch bissel trainieren, wie sehn uns heute Abend dann in Deinem Fernsehgerät.
      Frohe Ostern und alles Liebe Dir :-)
      mischa butty

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  11. Hallo an alle und Mischa,

    Ich finde deine Beiträge gut, weil du mAn sehr differenziert argumentierst und da kann ich mir meist ein Stück abschneiden.... manchmal aber meanderst du ins Unendliche...... in letzter Zeit kommt auch öfters ein Wutanfall durch.

    'Du schreibst: 'Wer wütend ist, haßt nicht. Wut und Haß sind nicht zwei Paar Schuh, sondern so unterschiedlich, wie wärmender Kamin und heimtückisches Messer.'
    Damit stimme ich überhaupt nicht überein!
    Wut auf Grund von Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Chancenlosigkeit, Nichtbeachtung und Kränkung auszudrücken, halte ich sogar für eine sehr notwendige und gesunde Reaktion, eine Reaktion, die auch in unserer Gesellschaft viel zu lange unterrepräsentiert war. Unterdrückte Wut ist im besten Falle die Voraussetzung für Depression, im schlimmsten Falle wird sie chronisch und verwandelt sie sich in Hass und das Bedürfnis nach Revanche für das erfahrene Un-recht. .. und was Unrecht ist, dafür haben die Menschen ein sehr gutes intuitives Gefühl!
    Dass unsere Gesellschaft innerlich auch kocht bei dem Ausverkauf unserer demokratischen Werte an die Finanzindustrie und sich nie richtig entladen hat, das trägt zur momentanen Eskalation bei.
    Ich lese gerade ein so aufschlußreiches Buch: SITTING IN THE FIRE, Large group transformation using conflict and diversity fon Arnold Mindell. Was ich hier über Rassismus in unserer Gesellschaft gelernt habe ist ernüchternd und weitet das Bewusstsein für dieses komplexes Thema. Es würde den Rahmen und vielleicht auch meine Kompetenzen sprengen, hier weiter darauf einzugehen.

    Michael, du regst dich immer wieder auf, wenn jemand etwas kritisches zu den US äußerst und legst das als simplen Anti-Amerikanismus oder Verschwörungstheorie aus.
    Ich reduziere doch mein Weltbild nicht auf das was Steiner gesagt hat, noch reduziere ich es in dem ich gegen peinliche Aussagen Steiners bin. Wenn ich mich kritisch gegenüber den US äußere, dann tue ich das unabhängig von irgendwelchen antrhoposophischen Meinungen, die eine vor hundert Jahren getätigte Einschätzung Steiners wieder geben.
    Ich habe auch gerade eine gute Kolumne von Augstein gelesen, der die europäische Krise weniger als eine Flüchtlingskrise sonders als eine kapitalistische Krise sieht. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-erfolg-der-rechten-versagen-der-etablierten-augstein-kolumne-a-1080978.html Es tut richtig gut, das zu lesen und ich sehe auch in den Bemühungen, die Flüchtlingskrise in den griff zu bekommmen, eine Symptombekämpfung und nicht eine Auseinandersetzung mit den Ursachen.

    So, und zum Schluss noch ein link für einen der besten Filme, die ich gesehen habe, erst vor kurzem, obwohl er schon von 2004 ist, könnte aber nicht aktueller sein: https://www.youtube.com/watch?v=_naVnI_d9H8

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    1. Danke für das kritische Feedback, liebe Friederike. Meine Redezeit ist bereits mehrfach überzogen :-) Da ich spontan kommentiere, gibt es einige Defizite, wo ich noch besser hätte ausformuliern könnte, dazu noch dies und das bedenken. Dann wird es wieder noch länger. Das bringt es nicht. Vieles, was Du beichpielsweise bei Kopp "lesen" kannst, is' nich' wütend, sondern süßlich haßerfüllt, hämisch. UND: Ich höre dat inzwischen draußen in meiner Wildbahn, Friseur, Kongresse, Seminare, Busse, Bahnen, und merk', wie ich anfang, aufzupassen, wem ich trau'n kann. Gut, meine Redezeit ist, find ich, jetzt echt erstmal um. Herzlich, mischa butty

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    2. Alles ist doch gesagt? Nichts ist gesagt. Nichts ist zu sagen. Und wenn auch alles gesagt wäre - umso besser: sag`s auf deine Weise. Deine Weise - so du eine hast -wird gebraucht.
      P.Handke, aus: Die Baumschattenwand nachts...
      Deine Redezeit hat jetzt erst angefangen Herr Butty bitte nicht ausformulieren, schüttel auch weiterhin die wilden Strähnen Deines Astralleibs. Das ist erst der Anfang...

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  12. Eine Zeit hier nicht mehr mitgelesen. Nun heutiges Thema bestatigt eigentlich was vorher in Keim schon laengst da war. Frage ist eigentlich nur, wie weit muss Steiner weiter demontiert werden bevor Leute wie Eggert ihm ganz ignorieren koennen? Mm natuerlich muss dann auch das Blog aufhoeren, und das ist das EgoEggerts. Oder er muss sich andere Inhalte zuwenden, die er gleich positiv beschreiben kann.

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    1. Keine Sorge, mein lieber Käsekuchen! Michael Eggert hat schon dem Christian Clement den steiner'schen Staffelstab übergeben! Check es aus, Cheese! Gestern haben wir den 91. Jahrestag von Rudolf Steiner gefeiert. Hast du irgendeine Ahnung, was beim 100. Jahrestage Steiners passieren wird?

      Jawohl, mein Cheese, zu diesem Zeitpunkt wird die SKA-Project den ganzen literarischen Nachlass völlig versteinert werden! (versteinert im Bernstein?)

      Vielleicht missverstehest du die wichtige Funktion des Demontierens, ja? Lass dich von der Chemie inspiriert werden. Ich meine die Polaritäten vom Abbau und Aufbau des Stoffes. Ja, der Katabolismus und Anabolismus.

      Ja, eben die Worte von Johannes der Täufer (Johannes 3:30)

      Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.

      d.h.

      Clement muß wachsen, Eggert aber muß abnehmen.

      Sapperlot, Cheese! Bist du nicht selbst die “Stimme eines Predigers in der Wüste?” (Johannes 1:23)

      Du allein hast die clement'schen Alarmglocken läuten lassen. Glaubst du nicht mehr, dass dieser anscheinende fromme idealistische Professor bei jener mormonischen Universität wirklich ein trojanisches Zugpferd sei? Ich befrage deinen Blog:

      http://clement-als-trojanisches-zugpferd.blogspot.com

      (Warum keine neue Beiträge seit 27.11.2016? Versagst du vielleicht?)

      Immerhin vergiss diese altväterische Eggert-Entelechie Sie ist passé! Hinfällig! Wievielte Jahre ist sie schon abgelaufen? (Frage nur Holger Niederhausen oder Wolfgang Stadler!)

      Na ja, mein lieber Stinkekäse . . . (Ach so! Ich möchte dir jetzt einen neuen Spitznamen geben ---- Stinky!)

      Also Stinky Kromme, pass auf! Du hast nur 9 Jahre, die clement'sche Flut aufzuhalten.

      Hier ein neuer Leitspruch für dich:

      Nach dem eggert'schen Steiner-Demontieren folgt unweigerlich die clement'sche Versteinerung.

      Herzlich,

      Hollywood Tomfortas

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    2. Hier Cheese - für alle SKA-EGOBLOG-Traumatisierten:
      Anthroposophie in Bild und Ton zum Anfassen

      Und um Tom zu ergänzen:
      Himmel und Erde werden vergehen; aber SEINE Worte werden [in der Akasha-Cloud] bestehen.

      Matthaeus 24:35

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  13. Die alten Kaukasier oder Europäer wären am stärksten archaisch, aber die altkeltische Kolonisten am modernsten, am meisten avanciert:

    “Unter fast allen Völkern, die von dem atlantischen Kontinent hinausgezogen waren, war es die europäische Bevölkerung, die mit der stärksten hellseherischen Anlage begabt war; weniger stark begabt war die afrikanische Bevölkerung. In Asien war die vorgeschrittenste Bevölkerung, die schon früh hinübergezogen war, mit einer noch älteren zusammengestoßen, und sie hatten diese Völker im Besitz eines noch älteren hellseherischen Bewußtseins angetroffen, so daß es auch dort viel Hellsehen in jener Zeit gab. Dann aber gab es eine gewisse kleine Kolonie, die gerade aus den am weitesten vorgeschrittenen Menschen der atlantischen Zeit bestand, die in der Nähe der Wüste Gobi war. Was waren das für Menschen? Was heißt das überhaupt: am weitesten vorgeschritten? Das bedeutete: am wenigsten hineinsehen können in die geistige Welt.“ 105.151 (1908), vgl. 13.272 f.

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  14. Was soll der reisserische Titel? Viele Clicks generieren? Anbiederung bei „kritischen“ Anthroposophen? Es ginge doch auch sachlicher!

    Vor Jahren hörte ich in Stuttgart einen Vortrag von Jelle van der Meulen mit dem Titel „Marx durfte irren. Steiner auch?“ Natürlich bejahte Jelle die Frage, ob Steiner irren dürfte, aber er selber brachte kein Beispiel dafür. Ich selber habe eine negative Aussage Steiners über eine historische Persönlichkeit gefunden, die nicht haltbar ist. Ein forschender Freund hat einen ähnlichen Fall entdeckt.

    Was an der Unterscheidung zwischen der ursemitischen atlantischen Rasse und de der „heutigen jüdischen Bevölkerung“ so „besonders peinlich“ sei, erschließt sich nicht. Um darin einen Antisemitismus zu sehen, bedarf es doch einer gewissen, sagen wir mal, Denkakrobatik, vielleicht auch bösartigen Denkakrobatik. Der Artikel wäre ohne diesen „Seitenhieb“ doch viel stärker gewesen.
    Sicher gibt es in der Darstellung Steiners über Atlantis unauflösbare Differenzen zum heutigen Stand der Wissenschaft. Aber die heutige Wissenschaft, auch und gerade in der Erforschung der genetischen Entwicklung des homo sapiens, ist doch nicht vor Paradigmenwechseln sicher. Deshalb gilt es hier sehr vorsichtig zu formulieren.

    Es gibt einen Versuch, die Aussagen Rudolf Steiners und die der Wissenschaft über die Entwicklung der Erde und des Menschen mit denen der Wissenschaft in ein Verhältnis zu setzen. Ich meine das Buch von Dankmar Bosse, Die gemeinsame Evolution von Erde und Menschheit. Eine Besprechung, nach Möglichkeit kritische, wissenschaftliche Diskussion über dieses Buch wäre hilfreicher als der genannte Beitrag im blog.

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    1. Dankmar Bosses Buch würde ich lesen, ist mir aber viel zu teuer. Danke jedenfalls für den Hinweis!

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    2. Michael,

      Du kannst einen Artikel von Dankbar Bosse hier lesen:
      http://www.dasgoetheanum.ch/fileadmin/wochenschrift/downloads/th_darwinjahr/7Bosse.pdf

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    3. And now Michael, here is an article about Dankmar Bosse's work by your old friend Andreas Delor:
      http://cerbi.ldi5.com/imprimersans.php3?id_article=182

      And I believe Andreas Delor may have composed music about Atlantis that will compete with Donovan's anthem.
      http://www.andreas-delor.com

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    4. In trauter Runde,
      die Feinde Steiners wieder mal vereint.
      Unisono aus ihrem Munde,
      was sie auch geistig zu vereinen scheint.

      Streiten scheinbar hoch zu Rosse,
      was sie aber letztlich eint,
      sie sind dankbar glatt dem Bosse,
      auch wenn's nicht wirklich so gemeint.

      Nicht dem Steiner, nein nein nein,
      wer's denn ist, da hüll'n sie sich in Schweigen ein.
      Ihn nennen sie Rassisten unterdessen,
      damit wir's niemals nie vergessen.

      Und darum, lieber Geistesschüler,
      entwickle den astralen Fühler,
      Denn selbst zu Bossen woll'n sie werden,
      mehr als Steiner noch, und hier auf Erden.



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    5. An Onkel Nolte aus Dürr Dorrnach, der seine Helene immer noch lieber als Eurythmiefrollein sähe, statt in der Höll...
      http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-fromme-helene-4139/53

      "Mit sieben Landwirt' ich genieß
      Den Demeeter Bauersspieß.
      Verderbte Seelen, böse Pläne
      Hier herrscht Gott Baal mit blut'ger Zottelmähne!
      Wir tanzen um das güld'ne Eichhorn
      knien nicht vor der Anthrogruppe
      und schwelgen luzifetischistisch
      und sexistisch
      lieber mit der Zuckerpuppe
      aus der Multikulti-Bauchtanz-Gruppe! (Boah!)

      Bis nach Dorr Dürrnach reicht die Kunde,
      Erscheint's euch Unverdorbnen auch vermessen,
      In dieser bösen finstren Runde,
      Tja, da wird Anthro-Herz gegessen!
      Anthropotanten-Leber auch, frisch g'schossen!
      Wird mit Vollkorn-Schrot genossen
      In diesem Falle roh
      Als Tischgebet ein I-A-O
      Eurythmistin, zart und fein
      Zieh ich vor! - der Wurst vom Schwein

      Sodann, gestärkt mit dunklem Bier
      Trifft unter Arimans Panier
      mit zaus'gem Bart und hohem Hut
      und immer durstig auf vergeistigt's, heilich arisch Blut
      sich die verruchte Antirassi-Sisstenbrut
      Die mögen Mussiecke, Tabak und garst'gen Witz
      Und machen sich ins Kleid 'nen Schlitz
      und fänden's ehrlich gar nicht schwer
      Wenn doch Klimbim
      Berim Bim Bim Bim
      im alten Goetheanum wär!"

      Aus dem Anti-Rassi-Sissi Gesangbuch der allergeheimsten Bribra-Bruderschaft
      veröffentlich von mischalein, dem butzemann

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  15. Noch etwas Atlantisches. 1910 war Atlantis für Steiner ein ‘Erdengebiet‘: “… das Land …, das auf dem Flecke der Erde war, der gegenwärtig vom Atlantischen Ozean bedeckt wird.“( 13.259). Also nicht einfach: das Land, das gegenwärtig vom Atlantischen Ozean bedeckt wird. Vergleiche die frühere, doppelbödige Formulierungen: „Auf diesem Teil unserer Erdoberfläche war einstmals Land. Der Boden dieses Landes bildet heute den Grund des Atlantischen Ozeans.“ 11.23 (1904/08).
    Im Eiszeitalter bestehe dieses (periphere) ‘Land‘ oder ‘Erdengebiet‘ aus breiten Kontinentalränden, Schelfe; heute gibt es dort Flachmeere.

    http://irisharchaeology.ie/2016/03/new-discovery-pushes-back-date-of-human-existence-in-ireland-by-2500-years
    Radiocarbon dating of a butchered brown bear bone, which had been stored in a cardboard box at the National Museum of Ireland for almost 100 years, has established that humans were on the island of Ireland some 12,500 years ago –2,500 earlier than previously believed.

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