Stigmatisierte Fritten

Es geschehen immer wieder seltsame Dinge zwischen Himmel und Erde, wie am Beispiel Luisa de Jesus  einer schüchternen Stigmatisierten und einer Leidensgenossin von Judith Halle, die der esoterischen anthroposophischen Öffentlichkeit völlig unbekannt zu sein scheint und als Frittenverkäuferin (in Belgien?) arbeitet, zu sehen ist. Joseph Canaillo ( Text und Sprechgesang) und das Uribi Harmony Urkestra unter der Leitung von His Holine$$ versuchen sich diesem stigmatisiertem Enigma musikalisch im Stile der Minnesänger des Mittelalters zu nähern. Wer sich mit der Vogelsprache gut auskennt, wird, wenn er aufmerksam der Amsel lauscht, die auf der Aufnahme zu hören ist, den letzten Geheimnissen der göttlichen Imaginationen in die Augen schauen. Danach erst wird der Geistesschüler sich ein Urteil bilden können, ob es sich tatsächlich um die Produktion anthroposophischen oder esoterischen Bullshits handelt. Kann fester Glauben " verhandelbar" sein? Lauschen Sie dem Vogel und tragen Sie Ihre Fragen im Herzen. Ich wünsche Ihnen alle einen schönen Sonntag.
 Herzlichst Ihr Herrmann Finkelsteen

Kommentare

  1. JJ Cale wow ich werde das Kompliment weiterleiten an Joseph und das UHU.

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    1. @Hermann

      Habe leider jetzt erst Zeit und Muße gefunden, Luisa de Jesus anzuhören. Und ich schließe mich Michael an :)

      "Und so eine schöne Ballade!"

      Kompliment an die Künstler...Neben der gelungenen Hintergrundmusik/der Tonart des Vortragenden mit der ganzen Tragik dieses Themas, kommt (für mich) der Text AUCH in einer gewissen fast anrührenden Widersprüchlichkeit rüber...Ablehnung des mainstreams, hin zu der ganz eigenen Mission und Vermarktung, in der Frittenbude der Luisa de Jesus ;) Darauf eine Pommes, aber bitte rot-weiß ;)

      lg

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  2. Bestärkt mich in meiner Einschätzung::
    Der Menschensohn offenbart sich wo er will, wann er will und an wem er will - mal im Morgenstern-Zweig, mal in der Frittenbude.
    Die Wege des Herrn sind unergründlich...

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    1. Die Frage stellt sich mir i.d. Fall aber auch: Kann eine Stigmatisierung forciert bzw. ausgelöst werden, z.B. durch extreme, religiöse Konditionierungen bzw. entspr. Erziehung in der Kindheit?

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    2. Hallo Valentin, mir scheint so etwas wie Stigmatisation eine Ebenen- Verschiebung aus der "normalen" Chakren- Entwicklung heraus zu sein. Die normale Aktivierung des Herz- Chakras ist eine Erkenntnis- Form, die aus dem aktiven, bewussten Ich heraus gebildet wird. Man erlebt eine Art "Raum", in dem man als Bewusstsein steht, dessen Ausgangspunkte die Handmitten sind- ein dynamisches Geschehen- ein Strom. Dazu gibt es viel zu sagen, aber es reicht die Gesten von alten Buddha-Figuren zu studieren. Wenn es ohne Erkenntnisgrundlage pathologisch auf die physische Ebene verschoben wird, kommt vl so etwas wie Stigmata zustande.

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    3. Valentin, es gibt ja auch das sogenannte "Fieder-Syndrom", benannt nach dem württembergischen Grafen Josef Kaspar Habakuk Rainer Maria Freiherr von Fieder (1717-1771).
      Hochsensitive und feinfühlige Menschen erleben, so Von Fieder, in außergewöhnlichen und poetischen Momenten Hoher passivischer Erregung (Ursache höchst parasympaticoton), hin und wieder, den physisch konstatierbaren "Wonneschauer". Die sogenannte "Gänsehaut", in der Schweiz zuweilen auch "Hühnerhaut" genannt. Von Fieder jedoch beobachtete damals, erstmals dokumentiert, seltsame Dinge: Beim, daher bis heute so benannten, Fiedersyndrom, zieht sich die unter dem passivischen Wonneschauer Hoher Erregung bereits um die Haarwurzeln des ganzen physischen Leibes stark erhobene Haut nun immer mehr so zusammen, daß aus den Haarwurzeln plötzlich Federchen und Daunen hervorpoppen. Meistens bildet sich das so entstandene spontane Federkleid rasch wieder zurück. Es löst sich unter etwas Rauchentwicklung in kleine Funkenregen auf. Doch in der finalen und chronischen Verlaufsform des Fiedersyndroms nimmt die Daunen- und Federbildung so stark zu, niemand, der je solches beobachtete, vergißt dieses poppende Zischen, wenn eine aufgerichtete Haarwurzel statt Haar plötzlich Gefieder auspreßt, daß die davon Betroffenen sich, zum Entsetzen der Umgebung, mit einem Male aufschwingen, im Saale umherfliegen, oder im Zimmer heftig zu flattern beginnen, sich alsbald aus dem Fenster stürzen, oder einen Kaminschlot aufsuchen, um für immer auf- und davonzufliegen. Fort sind sie. Der Verbleib der durch Fiedersyndrom Entfleuchten ist nach wie vor ein Rätsel. Man nimmt an, daß eine okkulte Korrespondenz zum hyperboräischem Zeitalter vorliegt, eine Art atavistischer Rückfall in ein voratlantisches Entwicklungsmuster. Auch da kam ja, im gewöhnlichem Spielfilme existiert eine rudimentäre Erinnernung an diese weit zurückliegenden Epochen, Musik aus dem Himmel, Menschenschicksal war noch musikalisch begleitet!, - und der noch physisch bezüglich seiner Gestalt sehr unsichere Erden-Mensch wandelte, zwischen dem Vogelreich und der Erdenwelt, hin- und hermutierend. Die Abbildungen altgriechischer Sirenen und Harpyen künden gerade für den diesbezüglich einsichtigen Geistesforscher von Vorgängen aus einer Zeit, in der übermäßige Erregungen, Wut -, Furcht - oder Wonneschauer den hyperboräischen Menschen über längere Zeit in ein fliegendes Wesen mutieren ließen, ein Zustand, der nicht immer von den Betroffenen als unangenehm empunden wurde. Von Fieder hat zu seiner Zeit gewissenhaft über das Auftreten solcher Phänomene Buch geführt und mancherlei Spekulation darüber betrieben. Geistesforschung weist hier in die hyperboräische Zeit, allein, wer einen Menschen auf solche Weise verlor, finded auch in solch erhellenden Hinweisen wenig Trost...
      m.butty

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    4. Aber, jetzt mal Spaß und die hüpfenden Satyre beiseite, ich denke, da Stigmatisierung - verhältnismäßig - "oft" vorkommt, daß hier, physisch, etwas mit der Haut geschieht, was womöglich, wie Michael sagt, durch gewisse Meditations-"Arten" ausgelöst, auch schon durch Messen der Oberflächenspannung der Haut vorzeitig nachweisbar sein müßte. Nachweisbar bevor es sich zu der Finalität einer Blutung entwickelt. Stigmata wären in diesem Fall eine pathologische Überzogenheit, sag ich mal, rein aus der Vorstellung, weniger aus der eigenen Erfahrung. Es gibt Bücher über "Chakren-Physiologie", wo dem nachgegangen wird, was Meditation und Zustände mit dem menschlichen Organismus machen. LG
      m.butty

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    5. So einfach ist das nicht, Mischa - das Blutgerinnungssystem ist hochkomplex und kann normalerweise nicht einfach lokal gesteuert werden - es betrifft immer das gesamte Blut, den gesamten Organismus. Das man nur an der Hand 'Bluter' ist geht naturwissenschaftlich gedacht einfach nicht...

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    6. Hallo Ihr, ich danke euch für die interesanten Gedanken zu dem Thema!

      @Michael
      "Wenn es ohne Erkenntnisgrundlage pathologisch auf die physische Ebene verschoben wird, kommt vl so etwas wie Stigmata zustande"

      Das hieße ja eben - eine zutiefst unbewußte Sache.
      So käme vielleicht schon eine frühe (oder allgemein heftige) religiöse Konditionierung in Betracht, vom Kinde unbewußt aufgesogen usw...wer weiss...Und spätere Praktiken wie - religiöse Askese/häufiges Fasten(-bis zur Halluzination oder high sein), Opferhaltung, Bußetun, schlechtes Gewissen dem 'Herrn gegenüber', große Imaginationskraft, Angst, was auch immer - könnten vielleicht eine weitere Rolle spielen um den Ätherkörper, die Chakren bzw. das Blut stark zu beeinflussen oder gar hinauszutreiben...ist nur so ein Gedanke...ist schon ein Mysterium...aber man soll den menschlichen Geist und seine Fantasy nicht unterschätzen ;)

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    7. Eine (auch ‘unregelmässige‘) Zusammenhang der Händen mit den Lotusblumen beschrieb Steiner 1904 und 1910:
      „Alles dies kommt dadurch zustande, daß sich die Strahlungen, die vom Kehlkopf ausgehen, zu runden Formen gestalten, von denen eine Anzahl zu der zweiblätterigen Lotusblume hingehen, um von da aus als wellige Strömungen den Weg längs der Hände zu nehmen. (10.143).

      Würde die Entwickelung unregelmäßig sein, so könnte sogleich in der Herzgegend das in Rede stehende Organ gebildet werden. Dann läge die Gefahr vor, daß der Mensch, statt zur ruhigen, sachgemäßen übersinnlichen Schauung zu kommen, zum Schwärmer und Phantasten würde.“ 13.370 f.

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    8. Man erlebt schon mal öfter Menschen, die direkt durch die Hände wirken können- heilend oder auch manipulativ. Ich habe zB eine Baghwan- Anhängerin kennen gelernt, deren Berührung mit der Handfläche Einen direkt einschlafen ließ- aber auch eine alte Heilerin. Ob magisch oder ordnend- das geht mit diesen Kräften schon. Das Stigma ist dagegen etwas Plakatives. Man kann mit den Chakren viel Unsinn anstellen; die Konzentration darauf ist sowieso eher eine Ablenkung, ein Fehlkurs. Das sind ja nur Instrumente- es kommt darauf an, was man damit macht. Aber es ist auch der einzige Weg zur realen geistigen Erfahrung, und dann macht man auch Bekanntschaft mit den Mudras der Buddhas.

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    9. Ja, dass lässt sich gedanklich auch ganz gut als 'energetisch' bis hinein ins' s Messbare (EKG, EEG...) fassen.
      Aber blutende Löcher in den Händen ???

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    10. @Stephan

      ja, das ist schon ein Rätsel mit den bl. Löchern...

      Allerdings darf man nicht vergessen - die durchbohrten Hände des J.Chr. (sowie seiner Füße, Dornenkrone, Stich in die Seite usw.) - werden meines Wissens so gedeutet, dass dadurch erst die göttlichen Energien frei werden konnten (das Opfer)...Ich frage mich, ob damit nicht eigentlich dieser Leidensweg (auch physisch) vorrüber ist, für die übrige Menschheit - Und wir nun in eine eher spirituell-psychologische Lage/Möglichkeit versetzt wurden, mit diesen Aufrichtekräften und gleichnishaft (siehe das "Stirb und WERDE")...

      Ob diese Möglichkeit nicht auch schon vor Jesus Christus bzw. schon immer existiert hat, ist eine andere Frage... einst in den großen Religionen bzw. spirituellen Bewegungen wie Buddhismus, Taoismus etc. etc. weit vor J. Christus ...

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    11. q Michael

      "Aber es ist auch der einzige Weg zur realen geistigen Erfahrung, und dann macht man auch Bekanntschaft mit den Mudras der Buddhas."

      Ja, es gibt da sehr versch. und sehr anmutige Mudras, zunächst ja ein äußerlicher Hinweis (denn letztendlich ist es ja ein innerer Weg)...Weil du Buddha erwähnst - Bedeutet das eigentlich für dich, dass somit auch ein rein buddhistisch-spiritueller (oder vielleicht sogar sehr viel mehr individuellere) Weg beschritten werden kann, fernab aller strengen steinerschen Nebenübungen etc.?

      lg

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    12. Lieber Valentin, die Nebenübungen Steiners sind Varianten des buddhistischen Pfades, auf die moderne Zeit bezogen, aber leicht missverständlich als Verhaltensregeln. Ohne "Spirit" laufen sie in die falsche Richtung, in ein Pseudo- Wohlverhalten, in ein aseptisches Langweilertum. Steiner ist stark, wenn man "den Schwung raus hat"- er gibt unendliche Anregungen und Orientierungspunkte für jeden eigenständig Praktizierenden. Den Knackpunkt muss man schon selbst finden, auf ganz individuelle Art. Das kann von allen möglichen Richtungen aus sein- auch vom christlichen Glauben her, dem echten Gebet, oder echte Meditation, oder auch von Schock und Leid her. Es ist eher so, wie ein Ast bricht- ein Sich- Umdrehen wie Maria Magdalena. Andere haben sehr erstaunliche Willens- Stärkungen erfahren- die Wege sind höchst individuell. Dann aber - wenn man selbständig ist- ist Steiner ein kaum auslotbarer Lehrer.

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    13. @ Michael Ein Statement.
      "Nebenübungen Steiners sind Varianten des buddhistischen Pfades, auf die moderne Zeit bezogen, aber leicht missverständlich als Verhaltensregeln. Ohne "Spirit" laufen sie in die falsche Richtung, in ein Pseudo- Wohlverhalten, in ein aseptisches Langweilertum. Steiner ist stark, wenn man "den Schwung raus hat"- er gibt unendliche Anregungen und Orientierungspunkte für jeden eigenständig Praktizierenden."

      Nun, ich weiß, daß Du keine "Blumen" magst. Erstens sieht da jeder, daß es Dir nie um Dekonstruktion, "Desinigrabla..?" oder Verleumdung R.St.s ging, zweitens der von manchen nicht begriffene "Knackpunkt", der mich bei "esoterisch angetanen" Bekannten öfter quälte. Als Verhaltensregeln machen die ethisch hochqualitativen Hinweise und Empfehlungen zu erhöhter Aufmerksamkeit jede Kommunikation unmöglich. Und öffnen großen und kleinen Diktaturen Türen und Tore.
      m.butty

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    14. Mischa, wir müssen uns ja nicht gegenseitig esoterische Bonbons in die Backen schieben. Oder so einen Anthro- Lifestyle inszenieren und Verhaltens- Kodexe definieren. Oder Ich-mach-mich-mal-wichtig auf Plakate kleben. Insofern darf ein wenig Dekonstruktion schon sein.

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    15. Danke Michael!

      Ja der spirit...Aber dann doch möglichst und zunächst der eigene?...sonst ist und wird es mir persönlich nicht echt und kraftvoll genug...ich sah und erlebte doch viele Suchende oder verm. Findende in Doktrin, Illusionen und Abhängigkeiten hängen...

      Mit meiner Haltung kann ich mich auch Steiner gut nähern aber auch unterscheiden oder wählen was mir gut tut - vorausgestzt - ICH will es gerade und nicht weil es von mir erwartet wird oder gerade hip ist...

      Ich hatte durchaus untersch. Lehrer, auch Unscheinbare und Freundschaften erwuchsen daraus, ganz auf gütiger Augenhöhe sozusagen...Fand allerdings auch abschreckende Beispiele oder Teilbereiche, die mich lehrten vorsichtiger zu sein und zu unterscheiden und dass mein Kräftehaushalt ein begrenzter ist usw. usf. (wenn man so will auch eine Willensschulung ;)

      Ja, und spirit verbinde ich u.a. auch mit dem Begriff Hingabe oder Selbstvergessenheit...was durchaus auch eine Konzentrationsübung beinhalten kann...ist ein weites Feld...Natur und Kunst dabei noch gar nicht erwähnt...

      Schönen abend allen!

      lg

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    16. P.S. Zu Kommunikation Mischa. Das ist natürlich eine ganz besondere Kunst...und manchmal auch ein Zeit und Kraftproblem bei mir gerade...sieht dann alles manchmal wie in Eile hingeknallt aus..Ich danke Michael zunächst für seine persönlichen Einblicke und Gedanken bzw. Antworten...
      Aber DIR natürlich auch, später vielleicht mehr! lg

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    17. @Valentin
      Ja der spirit...Aber dann doch möglichst und zunächst der eigene?
      //
      Bei mir ist das eher sooo:
      //
      Ich hing mit meiner Anthroposophie und meinem Spirit zunächst in einer Sackgasse.
      //
      Erst als ich den Spirit und Swing anderer (Anthros und Non-Anthros) erleben konnte, konnte ich auch wieder den Swing und Spirit Steiners erleben...
      Davor war Steiner(s Werk) für mich eher eine Kraft ohne Swing...

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    18. @ Valentin

      "Ja der spirit...Aber dann doch möglichst und zunächst der eigene?..."

      Das ist ja eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit. Was allerdings, wenn die Erfahrungen innerhalb des eigenen Spirit einigermaßen überschaubar sind?

      Dann bietet sich doch der Blick auf "die Anderen" geradezu an, zumal wenn es sich bei letzteren um eine bunte, schillernde und häufig skurril-schräge Szene handelt.

      Was man dann lustigerweise nicht bemerkt: Man hat sich in dem genüßlichen und kreativen (und in dem Falle dieses Blogs eines jahrelangen!) Ausarbeiten der "Dekonstruktion" längst ein neues, behagliches "Wir-Gefühl", eine neue Masche zurechtgezimmert: Das desjenigen, der die "kritiklose Verehrung" längst überwunden hat, der wissend-nüchtern die Szene überschaut, der mutig den Finger auf die Wunde legt, usw.

      Wenn man diese ursprünglich und in einem gewissen Rahmen weiterhin notwendige Haltung so dermaßen kultiviert, verbreitet (an ihr festhält) wie auf diesem Blog, wird daraus allerdings einfach nur ein weiteres, wenn auch subtileres Ego-Spielchen.

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    19. Gibt es den, den eigenen Spirit - kann man Spirit 'besitzen'?

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    20. Rainer, was wäre denn eine anthroposophische Internetseite so richtig nach Deinem Geschmack,

      The Official FanPage?

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    21. Was man dann lustigerweise nicht bemerkt: Man hat sich in dem genüßlichen und kreativen (und in dem Falle dieses Blogs eines jahrelangen!) Ausarbeiten der "Dekonstruktion" längst ein neues, behagliches "Wir-Gefühl", eine neue Masche zurechtgezimmert: Das desjenigen, der die "kritiklose Verehrung" längst überwunden hat, der wissend-nüchtern die Szene überschaut, der mutig den Finger auf die Wunde legt, usw.

      Damit könntest Du wirklich Gastautor beim Ausatzschreiber werden...

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    22. @ Rainer, was Du sagst, ist eben einmal "richtig".
      Luther war sehr stolz, als ihm die Erkenntnis wurde, daß auch Gute Werke nur die Eitelkeit bedienen. Was nun? Keine guten Werke mehr? Christus sei allein in Schrift und Abendmahl auf Erden anwesend. Also vergessen wir's.
      Oder sagen wir so: Durch sein Ego, seine ganze Erscheinung in der Schöpfung ist vom Standpunkt des Maha Samadhi Ego und Unerlöstheit, stört er die anderen Wesen und verstrickt sie in weiteres Karma. Daher: Flucht in den Satsang, die Gemeinschaft der Mönche, Rückzug von der Welt. Bei Steiners fünftem Evangelium werden hier die Essener thematisiert, die sich aus der Welt herausnehmen, ohne zu realisieren, daß ihr ungelöstes Karma, statt zu verbrennen, auf die übrigen Menschen umso mehr niederschlägt. Wohl weil ein "Das Weltliche Geflohener" jetzt fehlt, und etwas wie ein Vakuum hinterläßt.
      Hingegen finde ich bei Nietzsche dann wieder folgendes:
      "Es geht die alte Sage, dass König Midas lange Zeit nach dem weisen Silen, dem Begleiter des Dionysus, im Walde gejagt habe, ohne ihn zu fangen. Als er ihm endlich in die Hände gefallen ist, fragt der König, was für den Menschen das Allerbeste und Allervorzüglichste sei. Starr und unbeweglich schweigt der Dämon; bis er, durch den König gezwungen, endlich unter gellem Lachen in diese Worte ausbricht: »Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder und der Mühsal, was zwingst du mich dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Erspriesslichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweitbeste aber ist für dich – bald zu sterben«." http://gutenberg.spiegel.de/buch/-3261/12
      Der Midas! :-) Der dann alles, was er anfaßte, in Gold verwandelte, und verhungerte. Ich weiß nicht, wo der Nietzsche die "alte Sage" her hat, welche antike Quelle.
      Aber, es gibt die Vorstellung, und man kann in der Meditation darauf kommen, daß alles, was man tut, nur weiteres Öl ins Feuer des Ungelösten, in die Welt der Erscheinungen, gießt. Engel sind unsichtbar und durchlässig: Sie stören nicht. Jeder, der ein reales Dasein hat, stört andere. Besser nie geboren sein.
      Es gibt Ashrams und Klöster, wo daher nicht einmal mehr, lebenslang, gesprochen wird.
      Ich denke: Wenn man was macht, macht man es auch prinzipiell und nicht nur als Eintagsfliege. Somit ist die Beständigkeit dieses Blogs nicht Ursache. Einer z.B. Offenbarungs-Anthroposophie, die Steiner als Oberstes Medium des Neuen Weltalters sehn möchte. Die ja auch nicht einfach aufhört. Doch nicht deshalb weil dieses Blogg dazu Stellung bezieht.
      Man sagt ja oft auch, daß der Widerspruch gegen Etwas dieses Etwas stabilisiere, statt es vergänglich werden, zerrinnen zu lassen.
      Was man tut, auf dieser Welt, ist verkehrt. Wenn einem was Gutes gelang, freut man sich, und schon ist es Ego, da Freude so blind macht, wie Verliebtheit es tut. Wenn einem was Böses entfleuchte, leidet man, doch auch das ist Verhaftung, die unterbricht, daß man es wieder halbwegs reparieren mag.
      Manchmal sag ich mir: "Frisch gelebt! Immer wieder." Sonst ist man dermaßen überreflektiert und stocksteif, das man gar nicht mehr zum Handeln und Leben kommt.
      m.butty

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    23. @ Stephan:
      Mit Verlaub - das ist Quatsch.
      Du tust grad so, als gäbe es nichts zwischen kritikloser Verehrung und bedingungsloser Verunglimpfung.
      So schwarz-weiß ist zwar eine Karikatur, so schwarz-weiß sind aber weder das Leben noch Rainers Gedanken.

      Ich stimme Rainer nach wie vor nicht zu darin, daß es hier auf dem Blog vor allem um Denigration (:-) das Wort scheint sich nunmal etabliert zu haben, wenn wir so weitermachen, wird es bald im Duden stehen) Rudolf Steiners oder der Anthroposophie gehe.

      Aber darin stimme ich ihm zu, daß das Selbstverständnis »desjenigen, der die "kritiklose Verehrung" längst überwunden hat, der wissend-nüchtern die Szene überschaut, der mutig den Finger auf die Wunde legt, usw.« ebenso ein behagliches, sich überlegen fühlendes „Wir-Gefühl“ zu erzeugen geeignet ist wie weiland das desjenigen, der sich den Inhalt der Mitteilungen Rudolf Steiners angeeignet hat und daher von der Warte des Wissenden die Nicht-Wissenden milde belächeln kann.

      ---

      Und noch ein kleiner Nachsatz zu »demjenigen, der mutig den Finger auf die Wunde legt«: gerade das scheint im Falle Judith von Halles niemand getan oder auch nur gewollt zu haben. In 100 Jahren wird man zwar weiterhin vom Ungläubigen Thomas und von den Untersuchungen der Emmerick oder der Konnersreuth lesen können, im Falle von Halle aber wird es dann wohl immer noch nichts als Spekulationen geben...

      Diese Tatsache finde ich eigentlich viel interessanter als den Inhalt der diversen Spekulationen, seien sie nun pro oder contra JvH...

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    24. @Ingrid
      Klar ist das Quatsch!
      Und ich tue auch tatsächlich grad so, als gäbe es nichts zwischen kritikloser Verehrung und bedingungsloser Verunglimpfung - das hast Du genau richtig erkannt!
      //
      Und zwischen diesen beiden Extremen habe ich eine Lücke für Rainer gelassen...

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    25. Mischa hat' s ja eben schon wieder ganz treffend formuliert!
      //
      Aber welche Gefühle wäre denn der Rainer geneigt zu erzeugen - ein behagliches Ich-Gefühl anstelle eines behaglichen Wir-Gefühls oder gar ein unbehagliches Ich-Gefühl?

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    26. @ Mischa:

      »Man sagt ja oft auch, daß der Widerspruch gegen Etwas dieses Etwas stabilisiere, statt es vergänglich werden, zerrinnen zu lassen.
      Was man tut, auf dieser Welt, ist verkehrt. Wenn einem was Gutes gelang, freut man sich, und schon ist es Ego, da Freude so blind macht, wie Verliebtheit es tut. Wenn einem was Böses entfleuchte, leidet man, doch auch das ist Verhaftung, die unterbricht, daß man es wieder halbwegs reparieren mag.«

      :-) Ja.

      Aber womöglich zeitigt gerade das „Allerverkehrteste“, „Böseste“, das man jetzt in der Gegenwart tut, später ein ganz besonders „Gutes“ - - -

      Dazu zur Abwechslung mal Rudolf Steiner (GA 95):
      »Dieser Orden weiß, daß es Menschen geben wird, die im Karma kein Böses mehr haben werden, und daß es auch eine von Natur aus böse Rasse geben wird, bei der alles Böse noch in höherem Grade vorhanden sein wird als bei den wildesten Tieren, denn sie werden Böses tun bewußt, raffiniert, mit einem hoch ausgebildeten Verstande. Der Manichäerorden belehrt nun jetzt schon seine Mitglieder in solcher Weise, daß sie Umwandler des Bösen werden in späteren Geschlechtern. Das ungeheuer Schwierige dieser Aufgabe liegt darin, daß in jenen bösen Menschenrassen nicht etwa wie bei einem bösen Kinde neben dem Bösen noch Gutes ist, das sich durch Beispiel und Lehre höher entwickeln läßt. Jene von Natur aus ganz Bösen radikal umzugestalten, das lernt das Mitglied des Manichäerordens heute schon. Und dieses dann umgeschmolzene Böse wird nach gelungener Arbeit ein ganz besonders Gutes. Ein Zustand der Heiligkeit wird der sittliche Zustand auf Erden sein, und die Kraft der Umwandlung wird den Zustand der Heiligkeit bewirken.«

      :-) Und wieder kann Luzifer einhaken und der Eitelkeit ob der potentiellen „Heiligkeit“ des eigenen „Bösen“ schmeicheln…

      Herzlich,
      Ingrid

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    27. Nunja, ich denke, "wie beim Kinde" ist in jedem Menschen, und in jedes Menschen Umwelt, Umfeld, Mitwelt das Ungelöste zumindest tätig.
      Der Mensch könnte nicht böse sein, würde er nicht in diese Welt des Fressens und Gefressenwerdens eingeboren. Da geht nun einmal nur Kampf um überhaupt Erscheinung-Sein dürfen, Kampf ums Revier, um Nahrung und Reserve, Kampf um das Wort, nämlich um Bündnisse und Titel, nämlich Stellenwert in der Rangordnung der Verbände. Dies wird geregelt durch Verunft, und gepuffert durch Sentimentalität, die man dann "Seele" nennt. Dies ist die Welt der "Erbsünde", meines Erachtens!
      Diese gemeinen schlimmen Tatsachen müssen wir konfrontieren. Wir töten Leben, um zu essen, ja, wir nehmen Menschen zu Partnern, die dann womöglich Anderen hierdurch fehlen!
      Da ist kein "kindlich Gemisch von ungezogen und erzogen"! Das ist wieder ein für mich strittiges Steinerzitat.
      Die Frage ist, wie wir das hinkriegen, nun, aus der Welt der Erbsünde, die - ich - durchaus als "Kampf um ein Dasein-Dürfen" erlebe, wenn ich die rosa Brille abnehme, ein sozial erträgliches Miteinander zu gestalten so, daß am Ende noch das Tierreich und die Pflanze gewisse Milden von der menschlichen Zivilisation erfahren. Das Rätsel des Bösen ist nicht so einfach. Klar, das organisierte Verbrechen, mal als Staat, mal als Staat im Staat und Untergrund, da ist ein Nur-Böses, ein forciertes Böses. Oft ist auch da die Begierde, ohne Arbeit ein netter Mensch - in dem Fall als Fassade - zu sein. Mafiabosse gründen Stiftungen, wollen sich von ihren Raubzügen später "reinwaschen", nur Hauptsache, jetzt finanziell endlich abgesichert und sexy!
      Alle Welt kommt mir vor, wie Steiners "Kind", und der Kampf von Gut gegen Böse zieht sich rätselhaft überall durch die Welt. Erst, wenn wir das begreifen, erschüttert uns Demut, und die metaphysische Reue, so, wie sie die Alte Zeit oft noch unmittelbar kannte. Darum war etwa in einem Simplex Simplizissimus, diesem Roman, oder bei Shakespeare all das Tragikommische und Ironische von einem tiefen Schmerz durchzogen, den wir heute oft erst "lernen" müssen.
      m.butty

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    28. Und auch aus diesem nicht jedem einsehbaren Schmerz holt der schöpferische Mensch jedoch auch den Humor herauf. Wer diese abgründige Tiefe unter der plaudernden und lachenden Quelle (lachende Quellen gründen auch in tiefstem Fels) nicht kennt, sagt womöglich "Denigratorisches Gewäsch, Hohn und Spott, ich höre es nicht und versteh es nicht!" ? ? ?
      m.butty

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    29. Vermutlich ist es ein ganzes Spektum von Gefühlen, dass die Auseinandersetzung mit der Anthroposophie (und meisterhaften Erscheinungen) in uns erzeugt.
      //
      Den Einstieg bildet dabei die Scham
      Je nach Veranlagung geht man damit eher ironisch-zynisch-spottend-humorvoll oder bier- bis todernst um...

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    30. Die Midas-Sage bei Aristoteles, in: Eudemus Fr.6 (Select Fragments, jOl5CgAAQBAJ), zitiert von Plutarchus. Nietzsche lässt einen Satz über das Nicht-Wissen als das Beste aus, und sagt nur: ‘nicht zu hören‘. Das Nächstbeste in diesem Leben ist für Aristoteles das Intellekt, Theoria, Geist.

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    31. Allen gemein ist, dass das Gefühl möglichst behaglich sein sollte...

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    32. @ Stephan,

      es geht mir nicht darum, ein künstliches und gemachtes "Erzeugen von Gefühlen" zu forcieren. Mit obigem Kommentar wollte ich darauf hinweisen, dass man sich in der ironischen Kultivierung des Spottes gegen die ach so dummen Anthros längst ein behagliches und leicht arrogantes Wir-Gefühl angeeignet hat. Wahrscheinlich ohne es zu wissen.

      Grundsätzlich die Gefahr von ironisch geführten Debatten über "Meta-Ebenen".

      @ Ingrid

      "Aber womöglich zeitigt gerade das „Allerverkehrteste“, „Böseste“, das man jetzt in der Gegenwart tut, später ein ganz besonders „Gutes“.

      Nein, ganz bestimmt nicht. Das öffnet Tür und Tor für jede Form von Bosheit und Dummheit. Bei fast allen Fragen/Themen ist es m.E. notwendig, zuerst einfach, eindeutig und direkt zu formulieren und zu urteilen, erst wenn man damit durch ist, kann man, bei Bedarf, alles und jeden relativieren.




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    33. @Rainer


      Nein, Nicht ohne es zu wissen (oder die Problematik zu sehen)!
      [we are working on it!]
      Und das behagliche und (nicht immer nur)leichte arrogante Wir-Gefühl ist so sehr mir dieser Materie verhaftet, dass es seinem Wesen nach wohl eher aus der Meinung 'in einer Linie mit dem Meister zu stehen' entstammt.

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    34. Ich glaube auch, dass Du das ganze hier (die ach so dummen Anthros) mindestens so schwarz/weiss siehst, wie Ingrid mir das hier zu unterstellen versuchte...

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    35. Ich habe eher unter schwierigen Mitmenschen "gelitten", weil sie mir leid getan haben. Weniger, weil sie mir was antaten: Denn ich war gesund, konnte mich etwas schützen, wehren. Schwierige? Warum? Sie waren unbeweglicher und sturer, als kommunikativere Menschen - und ich habe sehr viele, auch komische Anthroposophen gern gehabt, wenn auch nur scheu von fern. (Ich bin ja keine Hysterikerin, die jeden gleich umarmt, abküsst im Sinne von "Alles Liebe, mensch Loite!")
      Kommunikative Menschen macht alles hell, und lebendig. Sturistische Menschen besäuerten alles und warnten stets gewissenhaft vor allem von A bis Zett. Boah.... pfff... Und immer trat man dennoch in ihre weithin verteilten "Fettnapf"-Minen.. Kam sich bald vor wie Mr. Bean!
      So stand ich immer in realen Arbeitsverhältnissen lieber ein wenig zwischen den Stühlen, als mich zu einer Gruppe zu entscheiden. Manchmal ganz allein, wie Charles Bronson in seinen Rollen. Denn, oft merkte ich es erst zum Schluß, daß es welche gab. Gruppen. Und Hierarchien, wahre, die sich nicht mit der offiziellen Hierarchie deckten! O-: (-:
      Wollte solches so lang wie nur möglich nicht wissen. Ich liebe eher das harmonische. Bin kein Streiter. Nicht gleich. Heute wäre ich wohl beherzter, ich bin auch nicht mehr so dumm. Der Simplex beginnt sein Leben halt eben auch mal als "Hanauer Kalb"! :-))
      Aber.. zu meiner Zeit.. fand ich tatsächlich zwei "Sorten" Menschen heraus; nicht nur in Anthroposophistan - und selten waren die Dummen diejenigen, die das Herz am rechten Fleck hatten. Die Beschränkten und Ignroanten waren zwar öfter besser organisiert, praktisch durchaus geschickt, machten aber immer Ärger. Da ging es jedoch nicht um Streitkultur, wohlgemerkt. Da ging es um Hierarchische Stammesmuster und Rudelkultur. Hinterlistige Argumentation mit vorgetäuschten Mißverständnissen.. ja, das gibt es, vorgetäuschtes nicht verstehn.. Das soziale Klima besteht nicht nur daraus, daß Leute ihre Arbeit gut machen, ihre Funktionen tadellos erfüllen. Es braucht Streit und auch das lebenswichtige Signal der Versöhnung. Permanentes Streiten ist eine Endzündung, die allmählich ins Mobbing, ins bösartige, entartet.
      Und da gibt es einfach Anlaufstellen, wo das, was Du, Rainer, so skeptisch beäugst, nämlich endlich mal wieder nach der sozialen Wüste "Recht zu kriegen", daß der X die Yund der Z oder die Xophie und Ypsilonosophie und der Zettismus "einfach dooof" sind, erste Heilung und Regeneration bewirken. Ein Aufatmen. Diese solchigen winzigen Personen oder Institute, so ehrenamtlich wie die "Tafeln" sähe ich gerne noch eine Weile bestehn.
      Ansonsten versuche ich Dich, Rainer, zu hören, zu verstehn, wachsam, Dir nicht da zuzustimmen, wohin ich Dir nicht folgen will. Bereit aber, Dir gerne zu folgen, falls es "meine Welt" ist, die auch freilich immer ihre Baustellen hat. @ Luzifer, der ja still mitliest: Na, das hab ich doch jetzt schön gesagt, oder? :-))
      mischa butty

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    36. @Rainer

      ja Mensch Rainer, wat willst du nun eigentlich wirklich?
      Klar ist, jeder kann seine Meinung hier sagen, aber auch selbst entscheiden wo es ihm zu viel wird...aber nun ständig? Ich glaube ja das Ding mit v. Halle hat dich damals so richtig getroffen und nicht überwinden lassen...bedenke aber dabei, du bekommst es nie perfekt im Leben, irgendwie so ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ;)

      Da fällt mir noch ein Steiner äußerte einmal so schön "Rotzlöffel braucht es in der Anthroposophie!" - also wahrsch. Typen, Individuen (man könnte auch sagen - ICHe)...hier im Blog findet man noch Typen und Rotzlöffel...War Steiner vielleicht auch mal richtig bedient von all dem Seichten, Schwärmerischen, den Kaffeetanten, dem unkritischen Hinnehmen und dem ewigen "Herr Doktor hat gesagt"? also, ich kanns mir vorstellen...

      Abschließend noch eine Frage im Zusammenhang mit deinem aktuellen Anliegen(?) hier. Du hattest doch mal einen Foren-Thread auf Info3 eröffnet (mit geplanten, privaten Treffen usw.) - Existiert da insgesamt noch Leben oder ist es eingeschlafen?

      Du warst ja richtig mit Schwung bei der Sache und schriebst eine sehr ironisch-bissige Einleitung:

      "Endlich ist es soweit: Am 14.12. (Sa.) um 19 Uhr trifft sich die "Selbsthilfegruppe Egoistenblog" zum ersten Mal. Herzlich eingeladen sind alle Menschen, die durch ihre Teilhabe am Egoistenblog einen "leichten bis mittelschweren psychischen Schaden" davongetragen haben.

      Ich habe in den letzten Wochen mit verschiedenen Menschen gesprochen und inzwischen erfreulicherweise 17 (!) Zusagen erhalten. Mein Vorschlag des Treffpunktes: Hamburg (liegt m.E. recht zentral und passt mir persönlich auch ganz gut). Wir werden in den ersten 3-4 Treffen sicherlich primär von unseren Erfahrungen des bloggens berichten. Es wird Gruppenarbeit geben, Rollenspiele, Referate, Atemübungen, eine kreative Schreibwerkstatt, sowie evenuell pantomimische Darstellungen der einzelnen Debatten.

      Möglicherweise werden wir Referate hören von prominenten Egoistenblog-Usern (entsprechende Anfragen bei Andreas Lichte und dem Blogbetreiber Michael Eggert wurden bisher noch nicht beantwortet, ich rechne aber mit Zusagen).

      Jutta, wie schon besprochen, denk bitte an das Knabbergebäck, vor allem Salzstangen (wg Elektrolyte); ich kümmere mich um die Getränke (wahrscheinlich Astra/Holsten für die Männer, Fanta/Cola für die Frauen).

      Der genaue Treffpunkt wird demnächst hier bekanntgegeben.
      Rainer H.
      Nachtrag: Es wird dann auch diskutiert werden, ob wir vielleicht eine Demo in Korschenbroich machen, eventuell auch Mahnwachen einrichten, usw."

      lg

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    37. Korrektur/Nachtrag für oben: ..."seine Meinung hier sagen"...und - KRITIK äußern...

      Und noch mal deutlicher die Frage an Rainer (ähnlich wie Stephan) -

      Welche Art Blog/Forum mit anthr. Hintergrund wünscht du dir? Ist es mehr so Niederhausen-Art oder doch eher der Waldorfblog? Eine Vielfalt ist durchaus vorhanden...

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    38. Also, mich hat die "Selbsthilfegruppe für Egoistengeschädigte" etwas düpiert, brüskiert, söltsom berührt.
      Meines Wissen haben wir hier niemals unzüchtige Handlungen vorgenommen, noch gab es hier rituell orgiastische Ausschweifung, die gegen gute Sitten verstießen. Eingesperrt oder hypnotisiert wurde auch niemand..
      mischa butty

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    39. Apropos 'Selbsthilfegruppe'
      Ich erlebe den Egoistenblog selbst schon u. a. als eine Selbsthilfegruppe für Leute, die durch gewisse Ausprägungsformen der anthroposophischen Weltanschauung. vielleicht nicht gerade traumatisiert, so aber doch irritiert sind.
      Damit wäre eine 'Egoblog-Selbsthilfegruppe' also eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die durch eine Selbsthilfegruppe geschädigt/traumatisiert wurden...

      [schon schräg]

      s. birkholz

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    40. Ah, geh! Alle Sekten tarnen sich als Selbsthilfegruppen.
      Bist du erst einmal drin, dann heißt es Ausziehn, Neu Einkleiden, Geld abliefern, Partnertausch, Schlüssel abliefern und Auto stiften, Fußboden des Meisters wischen und für Seminargäste Kartoffel schälen. Und Abends Gemeinschafts-Hypnose. Jawohl ja!
      m.butty

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    41. Da scheinst du ja reichlich Erfahrung zu haben, Mischa. Das hat wohl alles seine Spuren in der Seele und in der Persönlichkeit hinterlassen ;-)

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    42. Habe Rainers Selbsthilfegruppe jedoch kaum mehr in Erinnerung, es war nicht soo spannend. Doch bei etlichen Aspekten von Rainers Seelenhaltung, lieber Rainer, gehe ich in jedem Fall bei Dir mit. Doch nich inne Egoblog-SHG.
      Auch hattest Du, Stephan, etwas verlinkt, was sehr warm über das Verhältnis Steiners zu einer Schülerin erzählt. Diese Dinge erhoffe ich mir halt als Schnittmenge mit Dir, Rainer.
      m.butty

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    43. Du da oben, spar Dir Dein drohendes Gestänker. Ja, Bürschjen, was Du da tust, das droht. Fisch Du mal im Trüben und schick Deinem Boss die Persönlichkeits-Profile von uns.
      m.b.

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    44. Verstehst? Ich tanz Dich auch nicht an, und sag, daß Du was auf'm Kerbholz hast, oder einen an der Waffel (versus "Seele", aber mit Beitönchen, nich?). Wenn Du mich antanzen willst, machen wir gern einen Termin aus.
      m.b.

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    45. @ Mischa,

      also solltest du tatsächlich an Rainers Selbsthilfegruppe teilgenommen haben, wundert mich gar nichts mehr...
      (Trennlinie zwischen Phantasie und Wirklichkeit inexistent)

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    46. ok, wann und wo?
      laaachhh....

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    47. Wer anonym kommentieren muß, und zwar auf diese drollige Weise, Allerwertester, kann nur einen Knacks haben. Einen kleinen, vielleicht, nur. Weißt Du, wenn ein Mensch alt wird, hat er "Spuren" im Herzen, in der Seele. Ja. Man bezeichnet dies Gedächtnis und Erinnerung. Mh?
      Wo wohnst Du?
      m.b.

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    48. NEEEE MISCHA!
      Da muss ich ganz vehement widersprechen - ich habe zu Steiners Privatangelegenheit überhaupt nichts verlinkt, dass würde vollkommen meiner Überzeugung widersprechen (da bin ich mit Rainer, Anonym & Co.).
      Das hat eine Dame auf M. Eggerts FB-Seite verlinkt - die Quelle war auch vom Typ 'hab mal gehört' - ich habe diesbezüglich nur eine Frage gestellt...

      s. birkholz

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    49. Das freut mich, dass meine Egoblog-Selbsthilfegruppe hier noch einmal gewürdigt wird.

      Wir waren ja zuletzt immerhin 36 Personen, alles Menschen mit leichten oder mittelschweren psychischen Schäden durch die Blogteilnahme; die geplante Demo in Korschenbroich fand leider nie statt, dafür gab es viele szenische Lesungen (bzw. Rollenspiele) von einigen Artikeln. Einmal haben wir uns sogar auf dem Boden gewälzt (!) Wut herausgeschrien, usw.

      (Ist ja eigentlich nichts für mich gewesen, als eher intellektuell-reservierten Menschen). Schade, dass es das nicht mehr gibt.

      @ Valentin, Stephan

      Eine anthrop. Seite im Netz die mir gefällt ist z.B. die "Virtuelle anthrop. Gesellschaft" auf FB, da gibt es auch mal "derbere" Debatten, aber nicht so viel Ablästern wie hier.

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    50. Es ging, Stephan Birkholz, um die "Annäherung in Scham", eine Geschichte auf der literarischeren Egoistenseite. Es ist dort ein ähnlicher Duktus in der Schreibe, wie in einem Steiner-Buch von Andrej Beli, "Verwandeltes Leben", welches mir meine Mutter noch vor ihrem Tode stibizte, um oft lange darin spazieren zu lesen. Jetzt hab ich es wieder hier.
      Ich vermute eben, daß Andrej Belyj von mir und von Rainer beiderseits gern gelesen wird. Darauf wollte ich mal hinaus-versuchen...
      mischa butty

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    51. an Stephan

      "die durch gewisse Ausprägungsformen der anthroposophischen Weltanschauung. vielleicht nicht gerade traumatisiert, so aber doch irritiert sind."

      Da ist was dran ;)

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    52. @ Mischa

      Stimmt, das Buch von Belyi schätze ich sehr.

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    53. @Rainer

      Ja, die "Virtuelle anthrop. Gesellschaft" auf FB gefällt mir auch ganz gut...
      Die Situationskomik dabei ist nur, dass Gronbach heute Egoisten: Rudolf Steiners Abneigung gegenüber spirituellem Humbug als Tip des Tages gepostet hat - ob er nur nicht weiss, welcher spirituelle Wind hier weht(HiHiHi)?

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    54. Was ich an der dortigen "Virtuellen Anthroposophischen Gesellschaft" grundsätzlich gerne mag, ist das Hausverbot für kremlige, antisemitische und jebsenmahnwachige Hyprid-Nachrichten-Kolporteure, früher auch VTler genannt. Transporteure von volksvergiftenden Viren wurden in denkwürdigen Saalschlachten in ihren psychologischen Tricks, Hinterlisten und ihrer abgründigen Bosheit entlarvt. Das Wichtigste: Die Destruktivität deren Politikprinzipien geklärt. Hybrider Infokrieg und kunstvolle kremlverherrlichende Viertelwahrheiten haben im Internet die einstige - freilich nur potentiell gegebene - Kreativität und Freude an anarchisch philosophisch politischem Diskurs, auch an intersubjektiv poetischem Schwärmen (warum nich?) süßlich niedergegrinst, und dann zu Tode proletet. Psychisch kranke Diktatoren wurden zu ehrfurchtgebietenden humanistischen Cäsarengestalten in einem heroischen Krieg gegen eine verdorbene und heimlich völkermordende Nato erklärt, und durch korrupte Militärcliquen marodisierte Gemeinwesen mit ruinierter Wirtschaft wurden sämtlich den Intrigen von EU und USA zugeschoben so, daß gar keine vernünftige Kritik an der USA mehr möglich war. (Mancher versteht das nicht, und denkt, es ginge darum, die USA zu verherrlichen.) Das ganze hat sich aus dem Internet auf die Straße erbrochen und sitzt jetzt zum Teil als AfD in den Parlamenten, um dort auf weitere Anweisungen aus dem Kreml zu warten, wer weiß? Etwa, ab wann der Schulterschluß mit der NPD offiziell tragbar sein mag. Diese Leute schlafen nicht, das darf man annehmen. Es war deprimierend, mit ansehn zu müssen, wie in der Virtuellen Anthroposophischen Gesellschaft etwa die Hälfte der angemeldeten Mitglieder unter deren Fluchen und Polit-Beschimpfungen das Haus verlassen mußten. Deprimierend war deren somit offenbar werdende Therapie-Resistenz und mentale Radikalisierng. Sie hatten alle "Aufträge" des Kreml oft 1:1 übernommen. Homophobie, eine Vorstellung von einer Art "USA" und einer Art "Israel" (NWO-Dogma des Infokrieges), welche die komplette Menschheit teils unterdrücken, teils durch Impfung ausrotten will, Wettermache durch diese NWO, Erdbeben durch die HAARP-Anlage. Und "Lügenpresse" sowieso. Weil unsere Medien zuweilen feige oder parteipolitisch etwas zu kooperativ in der Berichterstattung, eine Sechstelwahrheit, die dann halt zur Pathologisierung der Medien führte.
      Nachdem eine Menge Leute aus der Virtuellen AAG rausgeflogen waren, und zwar wirklich nach intensiver Bemühung, ihnen zu erklären, daß die Hybriden Greuelgeschichten eben Infokrieg sind, und daß auf den entsprechenden Seiten und mehrstündigen Schulungsvideos zudem noch die nötige toxische anti-kommunikative Hinterlist zur weiteren Verbreitung der Infokriegs-Viren gleich den Lesern anerzogen wird, da war es bei fast allen schon zu spät. Man bemerkte dies auch an deren Sprache. Dann wurde es erst mal still. Für viele war es ein Aufatmen. Erst dann kam es wieder zu Gespräch.
      Da die hypriden Nachrichten immer noch viel Gegenwart überlagern und verdrängen, auch in deren Auswirken und Nachwirken, bleibt weiterhin manche eigentliche Sinnfrage verdrängt, unterbewußt, und kann nicht bis zur Artikulation gelangen, nicht Wort werden. Und so einiges, was kulturell so sein könnte, ist ohne Dasein geblieben.
      m.butty

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    55. VT als System einseitiger mono-/oligokausaler Schuld - und Verantwortlichkeitszuweisungen ist mit Spiritualität so inkompatibel wie der besagte Elefant mit dem Porzellanladen...

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    56. Quatsch, Stephan. Der Witz ist, daß ein Elefant ein so feines Wesen ist, daß, wenn der nämliche Elefant Bescheid weiß und dich gern hat, der durch den Porzellanladen spaziert, ohne etwas runterzuwerfen. Diese sensiblen Rüsselspitzen, einfach fabelhaft. Es gibt natürlich schwer traumatisierte Tiere, darüber gibt es spannende Forschung. Auch auch über sehr alte, durch Jagd und Domestikation vor Elefanten- und Menschengenerationen passierte Gewalt durch den Menschen sich veränderte Verhaltensmuster. Der Steppenelefant in Afrika soll gaanz früher mal viel zutraulicher, friedlicher gewest sein. Da wurde keiner aus dem Savannen-Elefanten-Forum geworfen.
      m.butty

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    57. Na gut, dann eben die Weinbergschnecke auf der Autobahn!

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  3. Es gab bis 1818 sogar staatliche Untersuchungen bezüglich die Stigmatisierung Emmerichs:
    „Sensorische Auffälligkeiten zeigten sich auch an den Hautdefekten der Emmerick. Die Stigmata bereiteten ihr immer wieder starke Schmerzen, im Sinne von Dysästhesie und Parästhesie, d. h. starke Schmerzen traten an den Hautdefekten ohne äußeren Reiz als auch durch Berührung auf. …
    Die Male an Händen und Füßen waren wirkliche Wunden, sie drangen aber nur bis in die Fetthaut …
    Die Stigmata hatten einen psychosomatisch - hysterischen Hintergrund. Sie verschwanden, als die Exekution der staatlichen Untersuchung zu bedrohlich wurde.“ (Groth)
    http://www.in-output.de/AKE/akehyst.html

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  4. Von körperlichen Zuständen die man mit Stigmatisierungen vergleichen könnte scheint es ja auch bei schwer traumatisierten Menschen zu geben. Dissoziation. Ich habe vor Jahren mal eine Autobiografie gelesen von einer Frau, "Aufschrei" von Truddi Chase, die als Kind jahrelang von ihrem Vater (oder Stiefvater?) bestialisch mißbraucht worden ist. Zum Schutz und unbewusst hat sie ihr Ich in zig Teilpersönlichkeiten aufgespalten, jede mit einem ganz eigenen Charakter und einer ganz bestimmten Funktion und auch dazugehörigen körperlichen Auffälligleiten und gesundheitlichen Problemen die so schnell kamen und gingen wie die verschiedenen Teilpersönlichkeiten selber. Der Körper ist anscheinend schon in der Lage sich dem Bewusstsein viel schneller anzupassen als man allgemein annimmt.
    Tanja

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  5. Eine Stigmatisierung ist also nicht notwendig ‘heilig‘ oder ‘vom Teufel‘, sondern hat – seit dem 19. Jahrhundert – natürliche und psychologische Erklärungen. Bei Emmerich gab es drei verschiedene Zustände.

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    1. Emmerick war doch wohl eher eine Witz- Erscheinung; sie sah ja auch Einhörner, usw: http://egoistenblog.blogspot.de/2013/08/selbstbildnis-als-anna-katharina.html

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    2. … von ihrem Mentor dirigiert. Der neigende Einhorn sei ‘… die Verstandesfähigkeit in einer Art zu gebrauchen, die für die geistige Welt geeignet ist‘ (35.360)“.

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    3. Brentano, in seiner spät- katholischen Sturm- und- Drang- Periode. Schwester Bettina (von Arnim) becircte als das Klischee vom wilden jungen Ding Goethe, der allerdings in dieser Hinsicht leicht zu becircen war.

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    4. Sie, Katharina von Emmerick, hatte keine Möglichkeiten, sich zu bilden. In ähnlicher Neugier, die jetzt JvH bei ihrer Gemeinschaft zu befriedigen sucht, holte ich mir von einem katholischen Verlag vor langer Zeit das komplette Set: Etliche Bände, die der Romantische Dichter, und später bei einem inbrünstigen Katholizismus Zuflucht suchende Clemens Brentano am Bett der stigmatisierten Katharina notiert, und dann später "ins Reine" geschrieben hatte. Sie hätte selber ja nur Mundart gekonnt. Da waren schon komische "Fantasy"-Stories enthalten, wo ich dann dachte: "Nee, das kann keine realistische Hellseh-Quelle von historischer Authentizität sein, schade." Denn, klar, wer will denn nicht mal kucken, durch die hellsichtige Schau Anderer! Wenn man selber in der imaginativen Meditation lieber "beim Testbild" bleibt, denn "Schauen", das macht etwas mit einem. Risiko? Mmmhh!
      Denn, wer es drauf anlegt, der kommt sicher eines Tages "weit nach draußen", doch dann ist das vielleicht nicht ganz gesund.
      Und wir leben im Gegensatz zur frühen Neuzeit und zum Mittelalter in einer sehr genormten Welt und Bewußtseins-Struktur, wo ein, wenn auch harmloses "Abdrehen in unkontrollierte Ekstasen" ganz andere soziale Konsequenzen hat, wie etwa noch vor einiger Zeit in ländlichen Gegenden des Orient. Nicht umsonst haben die Hippies gern den Orient instinktiv heimgesucht oder sozial reflektiert und forschend aufgesucht.
      Mir hatte jemand erzählt, die Katharina von Emmerick habe während der Stigmatisations-Schübe Alt-Aramäisch geredet, Jesu Muttersprache, obwohl sie nur Plattdeutsch konnte, da war ich natürlich elektrisiert. Man habe dies durch Spezialisten herausgefunden. Bei Brentano stand davon nichts. Ich blätterte damals eine Nacht lang alles durch, ob das bei ihm wo stünde.
      Witzig fand ich die Exhumierungs-Geschichte. Brentano erzähl, bei einer Exhumierung der Emmerick, warum das geschah, weiß ich nimmer, sei sie unverwest gewesen, und frisch und dem Leichnam sei ein Rosenduft entströmt. Es gibt aber ein Protokoll eines anderen Augenzeugen, wonach der Leichnam bereits Schimmel angesetzt hatte.
      Es gab doch dann noch die Therese Neumann von Konnerseuth. Da war der Paramahansa Yogananda zu Besuch. Auch ihr wurde nachgesagt, sie äße nichts, soll aber nicht gerade dürr gewesen sein.
      m.butty



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  6. Stephan, spirit - ganz unegoistisch...er ist ja nun mal dein...inmitten vieler anderer untersch. spirits und eingebettet im grossen Ganzen...Inspiration nicht ausgeschlossen ;)
    Lg

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    1. Ja, so wie das Wasser in meinem Leib - es steht mir für eine bestimmte Zeit zur Verfügung aber es gehört nicht mir - ich bestimme nicht seine Gesetze, wohl aber sein Verhalten (zu einem bestimmten Grad)...

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