Wenn die Himmel mit uns singen…


Ingrid Haselberger


Sei es das Singen einer Lampe oder die Stimme des Sturms, sei es das Atmen des Abends oder das Stöhnen des Meeres, das dich umgiebt – immer wacht hinter dir eine breite Melodie, aus tausend Stimmen gewoben, in der nur da und dort dein Solo Raum hat. Zu wissen, wann Du einzufallen hast, das ist das Geheimnis deiner Einsamkeit: wie es die Kunst des wahren Verkehres ist: aus den hohen Worten sich fallen lassen in die eine gemeinsame Melodie.
(Rainer Maria Rilke: Notizen zur Melodie der Dinge)


Es beginnt mit den langen Pfundnoten im Baß, dann nimmt der Tenor-Einsatz das Ende des Themas vorweg; der Alt-Einsatz fällt mitten in diese Vorwegnahme, und einige Takte später legt der Sopran die Pfundnoten des Themenbeginns darüber – als ich als junges Mädchen im Chor sang, war das Agnus Dei in Schuberts Es-Dur-Messe meine erste Begegnung mit einer Fuge.
Nie vergesse ich die Freude, das Entzücken, die Seligkeit des Begreifens, daß man die eigene Stimme gegenüber den anderen behaupten kann – nicht etwa feindlich, sondern in einem grandiosen Miteinander, das erst dann vollständig ist, wenn keine einzige Stimme sich in die Melodieführung einer anderen hineinziehen läßt.
Damals lernte ich, meine Stimme sicher und unbeirrt zwischen anderen zu bewegen (hier habe ich schon einmal von diesem Erlebnis erzählt).
Die Erkenntnis daraus ist mir bis heute kostbar: Wenn jemand etwas anderes behauptet als ich, so muß das nicht bedeuten, daß einer von uns Unrecht hat – vielleicht lesen wir nur verschiedene Stimmen derselben Partitur…

Jede Partitur erlaubt zudem unterschiedliche Interpretationen; solange ich im Chor sang, lag die Verantwortung dafür beim Dirigenten. Später, als Solistin, wuchs mein eigener Anteil daran.
Da liegt es zwar nahe, vor allem das in die Interpretation einfließen zu lassen, was einem leicht fällt, was man am allerbesten kann – und oft bringt das auch Erfolg.
Aber um wieviel größer ist die Freude, wenn es mir gelingt, diejenigen Stellen zu bewältigen und wirklich zu begreifen, die mir zunächst widerstreben, die sich nicht wie von selbst in meine Kehle schmiegen! Freilich muß ich dazu in mir etwas um-ordnen, meine gewohnte Einstellung ändern, Raum schaffen für Neues, das ich bis dahin nicht in mir finden konnte. Doch meist erweisen sich gerade die „unbequemen“ Takte als Schlüsselstellen, die mich das ganze Stück in anderem Licht sehen lassen – und erst dann habe ich das Gefühl, wirklich eingetaucht zu sein in die Inspiration des Komponisten.

Noch mehr Freiheit habe ich, wenn der Komponist Raum läßt für eine längere Kadenz – dann bleibt nicht nur das Wie, sondern auch das Was meiner eigenen Intuition überlassen. Ein ungeheurer Gedanke: meine eigene Komposition in die eines berühmten Meisters zu stellen!



Die Versuchung ist groß, auf Nummer sicher zu gehen und dem Kadenz-Vorschlag des Herausgebers zu folgen – gar, wenn, wie in der abgebildeten Ausgabe von Mozarts Motette „Exsultate, jubilate“, die Kadenz einer Autorität wie Mozarts Schwester Nannerl angegeben ist.
Will ich es dennoch wagen, mir selbst etwas einfallen zu lassen, muß ich, bevor ich meiner Phantasie freien Lauf lasse, das Stück und seine inneren Gesetzmäßigkeiten gut kennen – sonst wird meine Kadenz darin ein unpassender Fremdkörper sein.
Und wieder kann ich auf Nummer sicher gehen:
Wenn ich mir nicht zutraue, in der Aufführungssituation spontan zu finden, was ich singen will, oder auch: wenn die Mitmusizierenden sich nicht zutrauen, auf einen solchen bisher noch ganz unbekannten „Zug“ im rechten Moment wieder „aufzuspringen“ – dann lege ich vorher ganz genau jede Note fest. So entsteht an dieser Stelle eine neue Partitur, an die wir alle uns dann in der Aufführung halten können.
Sehr viel schöner aber ist es, wenn wir uns trauen (und es ist wichtig, daß sich alle Mitwirkenden das trauen, zumindest alle Stimmführer, nicht etwa nur ich allein!), ganz frei zu musizieren: wir legen nichts fest, sondern überlassen es der Geistesgegenwart im Augenblick der Aufführung, so zu singen und zu spielen, daß unsere jeweiligen freien Impulse einander ergänzen können – und diese Kadenz wird ganz neu sein und sich völlig anders anfühlen als eine vorgefertigte.

Wenn so etwas gelingt, sprechen wir von einer Sternstunde – denn dann musizieren nicht nur die Musiker hier auf Erden, sondern, wie es im Text der Motette heißt, es singen die Himmel mit mir (»psallant aethera cum me«).

 
Verhält es sich nicht im Leben ähnlich? 
 
Freilich kennen wir da nicht von vornherein die ganze Partitur, sondern nur den Teil, der bereits „gespielt“ wurde – in Gestalt des Gewordenen, der Welt mit ihren Gesetzmäßigkeiten, und in Gestalt unserers Schicksals, das uns in ganz bestimmter Weise in diese Welt hineinstellt.
Wie es weitergeht, liegt an uns – und zwar an uns allen.

In jedem Augenblick können wir uns stören daran, daß der Andere eine andere Stimme aus derselben „Welt-Partitur“ herausliest als wir; oder wir können so handeln, wie andere es uns vorgeben, oder so, wie es uns am bequemsten ist, wie wir es bisher gewohnt sind, wie es unserer Selbstdarstellung, unserem Eigennutz entspricht.

Wir können aber auch die zukünftige Welt in den Blick nehmen, an der wir, auf der Grundlage der jetzigen, bauen wollen, gemeinsam mit anderen, die auf ihre je eigene Weise dazu beitragen – um schließlich unser Herz in die Hand zu nehmen und zu wagen, was Richard Wagner in den „Meistersingern“ seinen Hans Sachs antworten läßt auf Walther von Stolzings Frage:
»Wie fang' ich nach der Regel an?« – »Ihr stellt sie selbst und folgt ihr dann.«

Und wenn es uns dann auch noch gelingt, eine Regel, die wir uns irgendwann selbst gestellt haben, je nach Situation wieder loszulassen, sie anzupassen, um uns gemeinsam mit Anderen in die Geistes-Gegenwart im Augenblick zu stellen – dann kommen wir dem nahe, was Rudolf Steiner die Grundmaxime der freien Menschen nannte: »Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens«.

Mehr denn je braucht diese unsere Welt die Intuition jedes einzelnen von uns. Und die Himmel warten sehnsüchtig darauf, mit uns zu singen…

––––––

Literatur:
Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit, Kapitel XII: Die moralische Phantasie

(erschienen in der April-Ausgabe der Zeitschrift  
„wegweiser. Anthroposophie in Österreich“)

Kommentare

  1. Liebe Ingrid,

    danke für deinen besonnenen und als das weitreichenden und als das Zusammenhang stiftenden Beitrag.

    ~ B.

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    1. Lieber Burghard,
      vielen Dank - ich freue mich immer besonders, wenn Du mit einem meiner Beiträge etwas anfangen kannst.
      Herzlich,
      Ingrid

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  2. Eckstein @ Ingrid

    Es geht mir nicht darum, das Schubert-Teil in gegebener Tagesform nahezu unerträglich zu finden, oder das Wagner-Zitat (Antisemitismus) im Kontext (Gemeinschaftsbildung) für gelinde gesagt schwierig zu halten, sondern darum, zu konzidieren, dass die Metapher Orchester/Gesellschaft erst mal diskussionswürdig ist. Lässt sich drauf aufbauen, würde ich meinen wollen.

    Um noch etwas Kontroverses/Dissonantes ins Spiel zu bringen: Kommt nur mir das so vor, oder ist mit dem letzten Satz die Grenze zum Kitsch einigermaßen angeschrammt worden? Handelt es sich möglicherweise um mehr als nur um eine Geschmacksfrage? Nichts gegen Kitsch. Mich stört vor allem das „ … die Himmel warten sehnsüchtig darauf … “. Mir fällt auch nichts besseres ein, momentan …

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    1. @ Eckstein: Danke für Ihre Anmerkungen.

      »Schubert-Teil in gegebener Tagesform nahezu unerträglich« — es würde mich interessieren, ob Sie die Aufnahme meinen, die ich verlinkt habe, oder die Komposition.

      »Wagner-Zitat (Antisemitismus)« — mir wird nicht recht klar, was das von mir angeführte Zitat mit Antisemitismus zu tun haben soll.

      »Metapher Orchester/Gesellschaft erst mal diskussionswürdig« — haben Sie denn selbst Erfahrung im Musizieren gemeinsam mit anderen?

      »Kitsch« — ich habe versucht, zu schildern, wie ich es erlebe, und mich dabei vom Text der Mozart-Motette (»psallant aethera cum me«) inspirieren lassen.
      Vielleicht hätten Sie (falls Sie Ähnliches erlebt hätten) andere Worte dafür gefunden.
      Hätten Sie es wohl weniger „kitschig“ gefunden, wenn ich von einer »hingebungsvollen Bereitwilligkeit des Geistigen zur Mitwirkung an unseren Sternstunden« gesprochen hätte?

      Wie dem auch sei: quod scripsi, scripsi.

      Herzlichen Gruß, und Gute Nacht!
      Ingrid

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    2. Eckstein @ Ingrid Haselsberger

      „Schubert-Teil“: Ich hab mich auf meinen Höreindruck bezogen.

      Einen Antisemiten zu zitieren, in einem Artikel, der Gemeinschaftsbildung thematisiert, halte ich für schwierig.

      Ja, ich hab schon mit anderen musiziert.

      „ … hingebungsvolle Bereitwilligkeit des Geistigen zur Mitwirkung an unseren Sternstunden …“ halte ich auf jeden Fall für weitaus unkitschiger.

      Herzlichen Gruß!

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    3. @ Eckstein:

      »Einen Antisemiten zu zitieren, in einem Artikel, der Gemeinschaftsbildung thematisiert, halte ich für schwierig.«
      Das sehe ich anders – es sei denn natürlich, es würde sich um ein explizit antisemitisches Zitat handeln.

      Es würde mich interessieren, ob Sie es für ähnlich problematisch halten, Rudolf Steiner zu zitieren – der ja einiges über Gemeinschaftsbildung gesagt hat, und daneben noch etliches andere, das von vielen Menschen heute als rassistisch, antisemitisch oder jedenfalls sehr problematisch angesehen wird.

      (Übrigens denke ich dabei auch – inspiriert von Ihrem Namen – an dieses neutestamtentliche Gleichnis ...)


      »„ … hingebungsvolle Bereitwilligkeit des Geistigen zur Mitwirkung an unseren Sternstunden …“ halte ich auf jeden Fall für weitaus unkitschiger.«
      Nun – so könnte man’s auch beschreiben.
      Im Gefüge meines Aufsatzes gefällt mir dennoch meine ursprüngliche, an die Mozart-Motette angelehnte Formulierung besser.

      :-) Da ich es schön finde, wenn sich in einem Musikstück nicht nur silbrige Flötentöne, sondern zum Beispiel auch schrummselnde Kontrabässe, klagende Klarinettenklänge, verbindende Violinen, zeichnende Fagotte und aufweckende Paukenschläge zu einem Ganzen fügen, ergeht hiemit auch an Sie die Einladung, etwas Eigenes zu schreiben, das ich (immer unter der Voraussetzung, daß es auch für Michael „paßt“) gern hier hereinstelle.
      Meine mail-Adresse finden Sie im Impressum.

      Herzlich,
      Ingrid

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    4. Eckstein @ Ingrid Haselsberger


      Steiner-Zitate fände ich auch „schwierig“. Es hinge jeweils vom Kontext ab – wie schwierig.

      Den Verweis auf die Bibelstelle, wo – ähnlich wie hier im Blog – ebenfalls das Wort „Eckstein“ auftaucht, verstehe ich nicht.

      Ansonsten hoffe ich, dass meine Anmerkungen nicht alzu konfrontativ rüber gekommen sind, harsch oder schrummselnd oder so. Es ging/geht mir auch sicher nicht um Jux und Trollerei.

      Über einen möglichen Beitrag denke ich gerne nach. Danke für das Angebot!

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    5. @ Eckstein:

      »Steiner-Zitate fände ich auch „schwierig“. Es hinge jeweils vom Kontext ab – wie schwierig.«
      Ja - ich finde auch, daß es jeweils vom Kontext abhängt.
      Deshalb finde ich auch weiterhin mein Wagner-Zitat in Ordnung.

      Eckstein in der Bibel:
      Ich meine einfach, daß so mancher „Stein des Anstoßes“ (in diesem Fall zB Wagner, oder auch „Kitsch“) bei näherer Betrachtung transformiert werden kann; und sich dann manchmal sogar zum „Eckstein“ wandelt.

      Und: :-) Wie gesagt - ich habe nichts gegen Schrummseln.
      Und bin gespannt auf Ihren möglichen Beitrag.

      Herzlich,
      Ingrid

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  3. Kitsch oder nicht Kitsch das ist hier nicht die Frage...es ist einfach schön.. am liebsten würde ich jetzt unter Deiner Leitung das Confutatis vom Requiem in der Kathedrale von Chartres singen, vorallem nachdem ich das babylonische Sprachengewirr weiter unten in Phantasialand versucht habe zu lesen. Ich stell mich dann zwischen Rudolf-mit-dem-goldenen-Dach und Herrn Butty.
    Und die Himmel warten sehnsüchtig darauf, mit uns zu singen…
    Bonna Notte
    Herzlichst Herrmann Finkelsteen

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    1. Lieber Hermann,

      :-) danke!
      Ich nehme an, Du meinst das „Confutatis“ aus Mozarts Requiem… sehr schön, zuerst geht’s in den Männerstimmen ziemlich heftig zu, und dann schwebt darüber das Voca me cum benedictis der Frauenstimmen, das meiner Empfindung nach gewissermaßen die „Innenseite“ der aufwühlenden „Confutatis“-Rufe von Tenor und Baß schildert.
      Paßt wirklich gut zum babylonischen Sprachengewirr im anderen thread (das vielleicht gerade dabei ist, sich zum „Pfingstwunder“ durchzuringen...) - - -

      Noch einen schönen Rest-Sonntag!
      Herzlich, Ingrid

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  4. Liebe Ingrid,

    Ich kann gut deine Euphorie nachvollziehen und erlebe gelegentich auch eine Sternstunde bei einem Konzertbesuch.
    Schade, auch bei mir kommt ein eigentlich interessanter Aufsatz sehr kitisch an. „Und die Himmel warten sehnsüchtig darauf, mit uns zu singen… “.. tut mir sogar körperlich weh.
    Bitte, keinen sehnsüchtigen Himmel für mich!

    Wenn du eine Brücke zwischen Musik und Leben/Gemeinschaft zeichnen möchtest, dann halte auch ich, wie Eckstein, ein Zitat von einer Persönlichkeit wie Wagner, der Antisemit der übelsten Sorte und wohl größter Opportunist der Musikgeschichte war, als diskussionswürding – egal jetzt, wie jemand zu seinem Werk stehen mag oder was er seinen Hans Sachs sagen läßt.

    Ich finde, indem du oft Dissonanzen, die das Leben nun einmal hat, ausschaltest, schaffst du gerade Dissonaz....

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    1. Liebe Friederike,

      wie schon gesagt: ich schildere hier mein Erleben.
      Wer Ähnliches erlebt, wird sich darin wiederfinden können, wer nicht, dem wird es fremd bleiben.

      Daß man Wagner oder wen auch immer (Steiner zum Beispiel?) nicht zitieren dürfen soll, weil er auch vieles gesagt hat, das einem nicht paßt – das sehe ich nicht so.

      Und daß es mir nicht darum geht, Dissonanzen auszuschalten, sondern um eine bestimmte Art des Umgangs mit ihnen – gerade das habe ich in meinem Artikel zu schildern versucht.

      Es stört mich nicht, daß Du mir in vielem nicht zustimmst – ich habe nicht die Ambition, meinen Artikel so zu formulieren, daß Du zu allem ja sagen kannst. Immer nur unisono kann auch ganz schön langweilig sein…
      Ich weiß gut, daß Du ganz anders schreiben würdest als ich – wenn Du magst, tu’s und schick es mir. Wenn wir finden, daß es in den Egoblog „paßt“, kann ich es gern hereinstellen!

      Herzlich,
      Ingrid

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    2. Liebe Ingrid,

      Ich hab mir lange überlegt was ich schreibe. Es ist nicht meine Intention, dich zu beleidigen. Ich gebe ein feedback, was gar nicht so einfach ist, denn einerseits spricht mich auch vieles in dem Aufsatz an, andererseits geht es gleich verloren, weil es so kitschig eingepackt ist.

       „Wenn jemand etwas anderes behauptet als ich, so muß das nicht bedeuten, daß einer von uns Unrecht hat – vielleicht lesen wir nur verschiedene Stimmen derselben Partitur… “

      Ich hab keine Ambitionen einen Beitrag zu veröffentlichen, danke trotzdem.

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    3. Liebe Friederike,

      Du hast mich nicht beleidigt, und ich nehme zur Kenntnis, daß das, was Dich in meinem Aufsatz anspricht, für Dich gleich wieder verloren geht.
      Ich weiß längst, daß man es nicht allen recht machen kann. Kein Problem.

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  5. Es singen die Himmel mit mir, vergleiche PhdF:

    In dem Denken haben wir das Element gegeben, das unsere besondere Individualität mit dem Kosmos zu einem Ganzen zusammenschließt. Indem wir empfinden und fühlen (auch wahrnehmen), sind wir einzelne, indem wir denken, sind wir das all-eine Wesen, das alles durchdringt. 4.91

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  6. Ein sehr harmloses Zitat von Richard Wagner und schon ist man wieder im üblichen Egoistenblogmodus des Verdächtigens und Beschuldigens.

    Antisemitismus, Rassismus, usw., man kennt die jetzt folgende Debatte. Gähn, schlummer.

    Ganz schlimm, Richard Wagner, absolutes No-go. Warum Ingrid allerdings Dissonanzen, die das Leben hat, ausschaltet, erschließt sich mir nicht.

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    1. Hallo Rainer,

      Es geht nicht um das Zitat von Richard Wagner sondern mir gings um den von Ingrid gespannten Bogen von gemeinsam Musizieren zu Welt/Gemeinschaft..... „Verhält es sich nicht im Leben ähnlich?“ In dem Kontext finde ich den Antisemiten Wagner fehl am Platz, egal was er seine Figuren sagen lässt.
      Das ist Ansichtssache, die ich (so scheints) mit Eckstein teile.
      Und keine Angst vor Gähn und Schlummer, da folgt jetzt keine Rassismusdebatte.:-) Die ist hier ja gar nicht mehr nötig.

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