Willkommen beim anthroposophischen Motorrad- Club Sons of Man

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Ihre anthroposophischen Motorrad- Jacken versetzen zunächst ebenso Erstaunen wie die Inhalte der Facebook- Seite. Ein Motorrad- Club sinniert über "moralische Technik" und postet lange Vorträge zu solchen und anderen anthroposophischen Themen. Bei den visualisierten Jahreszeiten- Imaginationen klappert dem modern geprägten Mitteleuropäer allerdings die Oberlippe- so kitschig kann ihm diese Anthro- Welt erscheinen.

Schaut man weiter auf die Internet- Seite des Clubs, ergibt sich wieder ein ganz anderer Eindruck: Dieser Club versteht sich tatsächlich als anthroposophisch- spirituelle Gemeinschaft, wie der untere Screenshot zeigt. Offenbar wartet diese höchst mobile spirituelle Einheit auf weitere Einladungen. Ob der Goetheanum- Vorstand auf ein solches Event vorbereitet ist? Hat jemand einen Motorrad- Führerschein? 200 Harleys vor dem Goetheanum würden schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen- vor allem, wenn Bodo von Plato auf dem Bock säße..

Kommentare

  1. Nein, ich bin der Wächter über Widerhandlungen jeglicher Art...

    s. b.

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    1. Nein - Das Karma der Berufung!
      Jegliche Widerhandlungen gegen die Signalisation kann man nur überwachen, wenn man dazu berufen ist - von ganz oben!

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    2. Wollt' s den Motorradbrüdern nur schon mal (im Guten) klarmachen...

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    3. Ich denke, dass eher die Nachtwölfe MC kommen, um ein paar Freunde am Goetheanum zu besuchen. Sprechen Sie russisch, dass Sie es denen im Guten klarmachen können?

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    4. нет!
      Habe den 'schwarzen Gürtel' in Lauteurythmie - das überzeugt über alle sprachlichen Grenzen hinweg - immer und überall!
      Endweder die Leute verstehen was ich ihnen klarmachen will oder sie suchen Hals über Kopf das Weite...

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    5. :) der schwarze guertel in lauteurythmie das ist sozusagen die manifestierung des pfingstereigniss. was machen sie denn wenn beide mcs auf einmal kommen? melden sie sich ich werde ihnen zur seite stehen und die 40000 fr koennen wir ja gütlich teilen.

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    6. Wir können' s beim ersten Mal auch so im Guten sagen (oder so gezielt mißverständlich eurythmisieren), dass Sie nochmal kommen und der Wiederholungsfall eintritt.

      Dann können wir uns Fr. 200 000 gütlich teilen...

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    7. https://youtu.be/Gr9_lvMuYrE
      und wenn die sons of anarchy auch noch kommen. schaffen wir das zu zweit?

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    8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    9. Mit reiner Lauteurythmie wahrscheinlich tatsächlich nicht, da müssen wir dann doch partiell auf stabeurythmische Elemente zurückgreifen. Leuchtelemente können die okkulte Signalisation dabei noch visualisiert verdeutlichen...

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    10. Vielleicht sollten wir die Fr. 200 000 dann auch eher mit dem Hut als freiwilligen Unkostenbeitrag einfordern...

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  2. Antworten
    1. Die modernen Mysterien finden eben nicht mehr am schnuckeligen Hauptbahnhof statt. Zumal das Pinkeln für Whiskey - und Biertrinker auf den Bahnhofstoiletten in unseren Tagen unerschwingliche Herausforderung wurde. (Einmal Pinkeln / für Zwei Euro / laut Philosophie von Sano-Pol alternativlos verkraftbar).
      Wer sich Biker vom Hals halten möchte, sollte die Pinkelpreise der Goetheanum-Toiletten auf globalisierten Standard bringen. Und für Wildpinkler wird das Schweizer Innenmysterium auf jeden Fall die Armee mobilisieren! Sogar für das Goetheanum. Man muß politische Schwerpunkte und mentalen Usancen beherrschen, und schon ist ordentlich was los..
      Mysteriensong für wildpinkelnde Anthro-Biker:
      http://www.songtexte.com/songtext/meat-loaf/bat-out-of-hell-7bd80e80.html
      m.butty

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    2. ...und dann noch das!
      Man könnte den Wandanstrich auch Karmafarbe nennen: 'Alles fällt (spritzt) af einen selbst zurück!'

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    3. Werd' das demnächst mit Gummistiefel und Overall mal ausprobieren. Unglaublich orginell :-))
      Man muß seine zahlende Kundschaft eben zu unterhalten wissen. :-))
      m.butty

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    4. Darfst du auch anonym ausprobieren, ohne Deine persönliche Duftmarke zu hinterlassen...

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    5. Haha, is das affig :-)) Beim Barte meines Beo!
      Anonym kann "Duftmarke"! Großes Lob!
      m.butty

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    6. Naja, Duftmarken lassen sich einfach nie ganz vermeiden!
      Und wenn' s nur die letzten drei Tröpfchen ('...') am Satzende sind...

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    7. Das war aber jetzt nicht ich mit der Duftmarke.
      Ich bin hier der einzig wahre Anonyme...

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    8. :-)
      Es gab mal eine Zeit, da hatten wir all die einzig wahren Anonymen numeriert, um in unseren Antworten die Duftmarken nicht durcheinanderzubringen...

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  3. Jetzt sind wir schon 5 Parkwächter. Das schaffen wir, dann teilen wir halt die 200000 Fr. durch 5.
    P.S. Nach der Bundesverfassung der Schweiz müssen alle Lebewesen "im Umgang mit Tieren, Pflanzen und anderen Organismen der Würde der Kreatur Rechnung [...] tragen", will heißen: Man darf nichts machen, was einen irgendwie herabwürdigt. Die Schweizerische Ethikkommission über Biotechnologie definiert dies so, dass auch Pflanzen eine gewisse Würde haben - und es vermutlich extrem unethisch und moralisch verwerflich wäre, auf Pflanzen zu urinieren. Und das kann gebüsst werden und wir kriegen noch mehr Geld zusammen. Billiges Bier mit harntreibenden Mitteln werden als Begrüssung ausgeschenkt und keine Dixiklos werden hingestellt. Da können wir noch ein paar Tausend durch die Bussgelder dazu verdienen. Also Herr Birkholz mir gefällt Ihre Geschäftsidee immer besser, durch den digitalen AETHER spüre ich das Schwabengen in Ihnen. Herr Butty singt zur Begrüssung den Meatloafsong vom Dach des Goetheanums hinunter, ich spiele das Alphorn, damit es auch noch etwas Schweizer Folklore dazu gibt, um die MCs zu beruhigen.

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  4. Ingrid darf in einem kärntnerischen Trachtendirndel das Bier ausschenken, solche Folklore zieht bei den Amerikanern und ich glaube auch bei den Russen. Dann wird die Fackel von einem genetischen Vertreter der 5ten postatlantischen Epoche unter Beifall des Goetheanumvorstandes den genetischen Vertretern der 6ten postatlantischen Epoche übergeben, die diese Fackel zum Beginn des neuen Zeitalters auf ihren Motorrädern nach Moskau bringen werden.

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  5. Lieber Herr Finkelsteen,
    als Hüter der Signalisation und Büsser von Widerhandlungen muss ich Ihnen leider mitteilen, dass solche Angelegenheiten nur allzu leicht
    aus dem Ruder laufen können...

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  6. Ich freu mich auf jeden Fall. Habe bereits das Bierzelt bestellt, was vor Haus Duldeck aufgestellt wird. Und bin schon heftig am üben. "Bat out of Hell" singen, und dann mache ich einen Base-Jump und werde vor der Schreinerei landen. Dazu brauch ich dann den Einsatz des Alphorns. Da könnte ich ja mit der Fackel dem Goetheanumvorstand die Havannas anzünden, so im Vorbei-Jumpen auf der Dachterrasse.
    "Mit Emil Bock, bei Bier und Wein, da laßt euch fröhlich nieder, bei Emil Bock bei Bier und Wein, da kennt man froje Lieder!" usw.
    Naja, eine Art Bembel in Form der "Gruppe", warum auch nicht? O-:
    m.butty

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  7. also wenn' s unbedingt sein soll - aber die Sache mit den Dixihäuschen muss noch mit der Wasserlassverwaltung abgelärt werden...

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  8. Für die harntreibenden Mittel dieser Urinverschwörung arbeiten wir mit der Forschungs-Entwicklung der Weleda bereits zusammen, daß Institut für Strömungswissenschaften hat die Geister beschworen, damit es nicht regnet, der Uriel sei uns gnädig. Das ganze steicht an Walpurgis!
    mischa

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  9. Hihihi, das freut mich: Ich hatte doch letztens schon auf FB kassandramäßig prophezeit, dass man demnächst auf dem Egobblog auf ein Steiner-Photo pinkeln, den Spaß filmen und bubenhaft-feixend auf Youtube stellen wird.

    Weiter so, Jungs, kill your Idols, fuck your values, der Anthropunk 2016 lebt!

    Damit das Ganze aus Rücksicht auf C.Clement noch einen Rest Wissenschaftlichkeit bekommt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Urin

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    1. Sehr geehrter Herr Herzog,
      es geht hier nicht um die Person Steiners, lesen Sie den Thread noch einmal durch. Es geht hier alleine um einen Event, der sich auf dem Gelände des Goetheanums abspielen soll. Wir versuchen die Würde jeder Kreatur zu berücksichtigen, selbst die des Gänseblümchen, dass sich durch den Aphalt zum Lichte kämpfend emporstreckt. Der Basejump von Herrn Butty wird auf alle Fälle ins Netz gestellt. Aber alles würdevoll. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer, denn die Würde des Menschen ist und bleibt unantastbar, auch wenn wir alles Egoisten sind. Freies Geistesleben erfordert manchmal Basejumps um sich seiner Bewusstseinsseele bewusst zu sein und die menschlichen Bedürfnisse wie Wasserlassen sind seit Adam und Eva Thema der Menschheitsentwicklung und Gesprächsstof erziehender Mütter un Väter von kleinen HosenscherInnen. Und was meinen Sie mit "Values" , die gef...t werden, Herr Herzog? Herzlichst Ihr Herrmann Finkelsteen

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    2. @ Kassandra: Irrtum. Es geht um Einnahmen für's Goetheanum, analog des vespasianischen Sprüchwörtleins, mit dem Pecunia und dem Omelett... "Das Vieh ist kein Pfannkuchen!" bzw. Gewaschenes Geld ist geruchlos. Hierzu hat mich die Deutsche Bahn inspiriert, die bekanntlich immer wieder ihren Kunden entweder eine funktionierende Toilette verweigert, daraufhin die Kunden mit zurückpinkelnden Wänden verhöhnt, mit eisernen "Sitz-Elementen" dafür gesorgt hat, daß sich auf Bahnhöfen zudem niemand mehr auf einer Bank gemütlich hinlegen kann, und für Toilette-Zutritt, falls eine vorhanden, bald mal 2 Euro kassiert. Irgendwie findet man da bei Freud und Co. sicherlich Erklärungen. Die Bahn wird auch bald Aufpasser an Bahnhöfen haben, welche darauf achten, daß bei Nutzung von Fäkal-Sprache Bußgelder fällig werden.
      Hier sehe ich dann wieder eine Parallele zum reaktionär fundamentalistischen Anthroposophismus. "Weihe des Hauses" und so. Verhaltene Impulse in Erwartung der Höheren Tiefen. Die Mysterien eben - am Hauptbahnhof, bei Rauchverbot.
      Parkverbots-Gebühren für Wildparker am Goetheanum reichen nicht. Wenn nun Biker aus aller Welt auf einen Treffen Freude haben wollen, dann heißt es zu Walpurgis "Ozapft, Bembel, Mysterien-Bocksgesang, Base-Jump, Pecunia, Alp-Horn und Omelett!" Wer mehr für die innren Werte ist, kehre vor seiner Tür und bleibe zuhause! Die Welt ist schlecht.
      (Anmerkung: Dies ist ein satyrischer Spaßkommentar, und gibt nicht den Geisteszustand des Verfassers wieder ! ! !)
      herzlichst, m.butty

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    3. @Rainer
      richtig loslassen kannst Du' s aber auch nicht -(Hihihi, das freut mich).
      Darf ich fragen was Dich denn so freut?
      Eigentlich müsstest Du doch viel eher Lobeshymnen auf den Aufsatzschreiber verfassen

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    4. Du kannst dann ja rechtzeitig beim der Sektion für Signalisation und Widerhandlungen einen Presseausweis beantragen, damit Du live von der Skandalfront berichten kannst (zieh aber besser Gummistiefel an, nicht dass man Dir auch noch auf die Schuhe pinkelt oder Du in Bullshit trittst).

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    5. Für Rainer, den Joseph Beuys...mal zum Trost, aber auch zum Weiterspinnen und assoziieren usw.:

      https://www.youtube.com/watch?v=706J-IWJDx4

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    6. Hallo Rainer,
      ich frage Dich nochmal: Was freut Dich denn so?
      Schließlich ist es ja nicht ganz normal, sich über das zu freuen, was man unerhört findet...

      s.b.

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    7. Nicht sticheln. Ich kenne das anderweitig bei mir.
      Rainer hat sich geärgert, und ist übergesprungen zum Lachen. Er kam einst hierher, weil hier etwas skeptisch, doch ernsthaft über Meditatives und Philosophisches gemeinsam gedacht werde. Und nun, nach geraumer Zeit erlebt er das Blog als a-a-kommune, wo man sich nun einnäßt und im Schlamm wühlt. Da kann man sich reinsteigern, finde ich. Es gab hier immer wieder Epochen, wo man sah und sieht, daß hier nicht nur Satire und Satyre herrscht.
      m.butty

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    8. Ne Mischa, in diesem Fall vermute ich etwas anderes - ich frage ganz ernsthaft ohne 'Sticheln'...

      s.b.

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    9. Es wird an der Halle-Geschichte liegen. Klar, ich fische im Trüben. Doch man kann es versuchen. Halle und SKA haben hier Reaktionen generiert, wo ich sehr verwundert war. Kommentatoren wurden hier regelrecht wahnsinnig. Ein gefährliches Blog. But, no risk, no fun o-:
      m.butty

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    10. Hallo Stephan,

      ich freue mich über den Umstand, dass meine erst ungefähre Idee, wie dieser Blog sich hier entwickelt, mehr und mehr konkrete Gestalt annimmt: Über Steiner wird in relativ kurzen Abständen Kritik, Spott, Häme, Dummheiten, usw. (wie man es auch deutet) verbreitet, seit gestern gibt es jungenhafte Pipi-Witze ums Goetheanum.

      Da zählt man zwei und zwei zusammen und bald kommt wahrscheinlich Pipi auf den Doktor.

      (Nochmal extra für Dich: ich freue mich nicht über das, was ich unerhört finde, sondern über mein Rechthaben).

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    11. Und man sollte immer "Du" sagen, oder "Sie". Es passiert mir gern mal, daß ich "er" oder "sie" oder "X" sage. Das excludiert. Nicht gut in Gesprächskreisen. Kommt manchmal dennoch vor: Hauptsache, man merkt es.
      Sorry, Rainer!
      mischa butty

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    12. Hallo Rainer!

      Nochmal extra für Dich:
      Wenn man etwas aufrichtig befürchtet und nicht wünscht, dann freut man sich doch normalerweise wenn man sich geirrt hat also nicht recht hat und nicht über das eigene 'Rechthaben'...
      Wenn ich mich über einen Schaden freue, nur weil ich durch sein Entstehen Recht habe, dann ist das einfach nicht normal...

      s.b.

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    13. @ Mischa

      "Es gab hier immer wieder Epochen, wo man sah und sieht, daß hier nicht nur Satire und Satyre herrscht".

      Stimmt, es gab auch ein paar wenige Ansätze von anspruchsvollerer, manchmal sogar poetischer, spiritueller Reflexion. Gelegentlich.

      Der "rote Faden" dieses Blogs ist aber zweifellos die Kritik (das meckern, sich amüsieren, verspotten, in den Dreck ziehen) an der Form von Anthroposophie, die (zufällig) gerade nicht mit der von dem Blogbetreiber 1:1 korreliert.

      Habe letztens eine alte Debatte (2010) hier entdeckt: Gronbach-bashing. Die "Argumente" kann man fast austauschen mit dem Jvhalle/Steiner-bashing. Hauptsache ablästern, es findet sich schon ein Objekt.

      Ein früherer Kommentator, Steffen, entdeckte einmal interessanterweise, dass nach einer gewissen Zeit von mehreren aufeinanderfolgenden Spottartikeln zumeist ein Artikel kommt, wo ME etwas selbstkritisch-erkenntnismäßiges von sich schreibt (so etwas wie bei Bach "Buß und Reu knirscht das Sünderherz entzwei").

      Müsste also bald kommen. Kassandra sieht es und sagt es.

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    14. Lieber Herr Herzog!
      Also erstmal müssen wir unterscheiden zwischen Gegenständen und Menschen. Das Goetheanum ist nicht Steiner und Steiner ist nicht das Goetheanum. Einen Betonblock mit Herrn Dr. Steiner zu vergleichen naja...verstehe ich nicht ganz. Wir denken hier strategisch. Was passiert, wenn 200 bis 600 Harley Davidsons mit Fahrern am Goetheanum erscheinen würden.Sie sind es der die Bubenwitze in der Imagination zum perversen Fotopinkeln weiterspinnt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen an solch einem Schwarzmagischen Ritual teilzunehmen geschweige denn auch nur im Ansatz auf eine solche Idee zu kommen und bin eigentlich ziemlich schockiert das Sie uns das Unterstellen. Sie haben hier eine Imagination Ihrer Befürchtungen in die digitale Runde gestellt, die wir nun alle als Bild in uns tragen und nur schwer wieder aus unseren geistigen Vorstellungen tilgen können.Und dann lachen Sie auch noch HiHiHi wie der tTeufel im Paradeisspiel Was soll das? Es grüsst Sie in Liebe Herr Finkelsteen

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    15. Manchmal frage ich mich ob das hier ein riesengroßes Schauspiel ist. Und der Blogbetreiber ein vom Leben gelangweilter Mensch der seine Späßchen treibt indem er Köder auslegt und dann mal guckt was passiert. Oder ein Experiment, eine Sozialstudie. Vielleicht gibt es Eingeweihte die mitspielen und zum "Inner Circle", den "netten Egoisten" (Begriffe von m.butty) gehören.
      Wie dem auch sei, ob Spiel des Blogbetreibers oder Experiment oder einfach nur der ganz normale Wahnsinn unserer heutigen Zeit, ich mache das beste daraus und nutze den Egoblog als ganz private Möglichkeit der Sozial- und Menschenstudie :-)). Was natürlich auch die Beobachtung meiner eigenen Person, meiner Gefühle, Gedanken und Reaktionsmuster mit einschließt. Was auch immer dieses seltsame Ding Egoblog sein mag, es zu erleben ist ungemein lehrreich.
      Tanja

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    16. ...tanja, es gab ankündigungen und dinge, welche die löschfunktion mit schweigen bedeckt, weil der blogbetreiber kritisierte, daß man steinerzitate um den und aus dem ersten weltkrieg 1.! auf die gegenwart zu beziehen habe, wozu auch viele rassi-zitate gehören, oder wo der blogbetreiber, andersherum, als faschist bezeichnet wurde, weil er sich überhaupt mit anthroposophie befasse, darum simplifizizierte ich "nette egoi.." gelle ? ... kein gelungener begriff, ich war eh nie gut in deutsch, sorry
      mischa butty

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    17. Aus dem ersten Teil deiner Antwort werde ich nicht schlau. So sehr ich auch versuche zu verstehen was "es gab ankündigungen und dinge, welche die löschfunktion mit schweigen bedeckt, weil der blogbetreiber kritisierte, daß man steinerzitate um den und aus dem ersten weltkrieg 1.! auf die gegenwart zu beziehen habe,..." heißt, ich krieg es nicht zusammen.
      Was den Begriff "nette Egoisten" betrifft ist es wohl einer ein Unterscheidungsmerkmal als schlechte Wortwahl wegen schlechtem Deutsch. Die netten Egoisten stehen den nicht-netten gegenüber. Du (oder "ihr", ich weiß es nicht) grenzt dich und deinesgleichen also als die guten, netten, von den schlechten, bösen ab. Nach welchen Kriterien? Du/Ihr (ver)urteilt ganz willkürlich nach irgendwelchen Kriterien die irgendwie im Unklaren bleiben.
      Tanja

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    18. Steinerzitate aus Weltkrieg. Steiner viel zornig auf andere Regierungen und andere Nationen.
      Manche Anthroposophen von Heute: Sagen, daß Steinerzitate von damals alle alle bis heute gültig.
      Notfalls manche Anthroposophen verbiegen Realität, damit Steiner recht haben.
      Blogbetreiber: Fand nicht gut! Und sagte "Ich finde es nicht gut!"
      Manche Kommentatoren dann schreiben: "Du böser Mann. Du böses Blog!"
      Abgrenzung meine: Ich lesen recht gern hier. Mancher liest wegen Information.
      Mancher nur, um zu sagen: "Dieses Blog böse!"
      Ich sagen nun, daß ich teilen ein: Ich Spalter! Ich böse.
      Unterscheidunf ist immer Spaltung. Sagen auch Erdogan:
      Besser Alle sind Eins! Ganzheit Sein Weisheit von alte Zeit.
      Ich weißen das auch! Besser alle haben Uns lieb! :-))
      mischa butty

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    19. Ich würde die Reihenfolge meiner Blog- Beiträge nicht tiefsinnig zu deuten versuchen. Vermutlich bin ich einfach launenhaft.

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    20. Den Gesprächs"gegner" nicht zu verspotten dadurch daß man mit ihm redet wie mit dem letzten Depp könnte evtl. fürs gegenseitige Verstehen förderlich sein.
      Tanja

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    21. Dann probieren wir es doch mal mit Shakespeare Deutsch, so dass wir Deine Seele füttern anstatt verspotten liebe Tanja ;)
      "Die ganze Welt ist eine Bühne Und alle Fraun und Männer bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab, Sein Leben lang spielt jeder manche Rollen."

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    22. @ Stephan:

      Dein wiederholtes Nachfragen mit dem Zusatz »dann ist das einfach nicht normal...« erinnert mich an eine Einteilung, die ich als Kind traf - ich muß etwa drei oder vier gewesen sein; ich hab es mir deshalb so gut gemerkt, weil meine Eltern mich, wenn wir Gäste hatten, gern dazu brachten, ihnen diesen kleinen „Vortrag“ zu halten.
      :-) Warum diese Einteilung bei den Erwachsenen so großen Erfolg hatte, wurde mir allerdings erst später klar...

      »Zuerst ist man ein ganz kleines Putzi.
      Dann ist man ein Baby.
      Dann ist man ein normales Kind.
      Dann ist man ein Volksschulkind.
      Dann ist man ein Gymnasium- oder Hauptschulkind.
      Und dann ist man erwachsen!«

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    23. @ Ingrid, Du mir erklären, warum Erwachsene "Vortrag" gut fanden?
      Oder sein Dein "Vortrag" Meditationsaufgabe? O-:
      m.butty

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    24. @ Mischa:

      Sein eigentlich Meditationsaufgabe.
      Ich Depp aber vierte Zeile vergessen - sollte heißen:

      »Dann ist man ein Kindergartenkind.«


      Ich Dir jetzt kleinen Schlüssel geben:

      Ich damals noch nicht Kindergarten.
      Und: Dritte Zeile — größtes Gelächter.

      :-) LG, i.

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    25. @ Finkelsteen,

      ".................die wir nun alle als Bild in uns tragen und nur schwer wieder aus unseren geistigen Vorstellungen tilgen können....."

      vom Schlechtmachen Steiners als Rassisten, ihn als Doktortitelbetrüger bezeichnen sowie als Schwulen usw. usw... ist es aber bis zu den grauslichen Pinkelgeschichten nun wahrlich kein großer Schritt mehr.
      Was regen Sie sich da so auf?

      Ihr habt es Euch doch als Betreiber selbst so zurechtgeschnitten, taktlose Provokationen, "pädagogische Experimente" usw. als Instrumentarien geradezu heilig gesprochen.
      Und wenn dann andere auf Eurer Welle mitschwimmen, regt ihr Euch auf. Ich verstehe diese Widersprüche ehrlich gesagt nicht.

      Aber wahrscheinlich darf hier ja nur der "inner circle" gewisse Grenzen überschreiten so wie das im Irrenhaus nur die Psychiater dürfen...;-)

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    26. Erdowan sieht das ähnlich! Erdowan wäre gewiß ein guter Anthroposoph geworden, wenn er nicht schon den Erdowanschen Islam besitzen würde! Wir brauchen! Mehr! Was?
      Fehlerfreie Vorbilder.
      Mit vaterländischem Gruße, auf daß die Feinde Steiners erzittern mögen!
      m.butty

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    27. Liebe Ingrid,
      es gibt Feuerwehrleute die sich freuen, wenn ein Haus brennt - wenn Du möchtest darfst Du das gerne normal finden; ich find' s (unabhängig davon woran Dich das erinnert) NICHT normal...

      s. b.

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    28. @Hermann

      stimme dir zu! - Von 'Draufpinkeln' war nun ganz und gar nicht die Rede...für mich war das alles eher ein netter Joke und gleichzeitig ein amüsiertes Erstaunen darüber was so alles im anthroposophischen Kontext entstehen kann und lebt (und zudem - so werden doch auch gerne mal kleine oder größere Einseitigkeiten und Betone aufgebrochen ;)

      Um noch mal auf Beuys zurückzukommen, Rainer...den folgenden Beitrag von Beuys (s.u. - den ich für einen der besten halte) - kann man doch auch gut weiterdenken für die Jetzt-Zeit - aber auch weiterdenken bezügl. früherer, führender Persönlichkeiten ... Beuys spricht in dem Beitrag u.a. von einem anthropologischen Kultur bzw. Kunstbegriff, u.a. genannt auch - soziale Plastik ... Wenn er also von einer anthropologischen, sozialen Plastik spricht, kann er rein theoretisch und praktisch nicht gemeint haben, eine gesonderte, einseitige, gar inhumane oder nur europäische oder deutsche Sozialplastik, sondern müsste eigentlich eine Sozial-Globale im Sinne gehabt haben. Und er müsste auch konstatiert haben, dass Steiner und andere Kultur-Persönlichkeiten - u.a. mit den Rassenbegriffen - einen sehr engen anthropologischen Kulturbegriff darstellten, gar persönliche Einseitigkeiten beschrieben!

      So kann man heute doch (Gott sei Dank) aus einer gewissen Distanz heraus und mit völlig neuen Erkenntnissen, Erfahrungen und Gegebenheiten, einen erweiterten, anthropologischen Kunst/Kulturbegriff denken und leben, der mit einigen (auch unschönen) Äußerungen führender Persönlichkeiten der Vergangenheit nichts mehr gemein hat (ohne dabei gleich ALLES abzulehnen)...das wäre für mich eine fruchtbare Weiter-Ent-Wicklung...
      So habe ich kein Problem damit Einseitigkeiten oder gar Un-Erhörtes, also Nicht-Gehörtes ;) - in Frage zu stellen, aber gleichzeitig als Chance zu begreifen...Klar, auch Beuys selbst darf man in Frage stellen und ist auch ein Stück Legende nun, ebenso wie Steiner, Hegel, Luther oder Goethe etc...where is the problem?

      Joseph Beuys - Materialismus und moderne Kunst :
      https://www.youtube.com/watch?v=dLfhwzGltNA

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    29. Lieber Stephan,

      »wenn Du möchtest darfst Du das gerne normal finden«
      :-) Seit ich begriffen habe, warum meine „Einteilung“ bei den Erwachsenen solchen Anklang fand, habe ich es mir abgewöhnt, das Verhalten anderer Menschen als „normal“ bzw „nicht normal“ zu klassifizieren.

      Aber angesichts dessen, daß Du in diesem Fall, zumindest meiner (und wohl auch Rainers) Wahrnehmung nach, fleißig „mitgezündelt“ hast, finde ich es wirklich interessant, was Du als „normal“ bzw „NICHT normal“ empfindest…

      LG, i.

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    30. Ja, aber ich seh da wirklich nichts brennen. Was "brennt", das ist der Verlust einer Vorstellung, die nicht einmal etwas mit der historischen Person Rudolf Steiners zu tun hat. Es verbrennt ein Heiligenschein, der letztendlich doch nur, wie jede Religion ein Mittel zur Zwangsverheiligung finanziell Schwächerer war (Camphill, Ausnutzen von Eurythmiestudenten, die das teure Studium sonst nicht finanziert kriegen, halbe Löhne- alles Karma, während die Heimleiter ein Pferd zum Metieren gestriegelt bekamen, und wenn der Hofladen des Heims zu dieser Zeit unbesetzt war). Machtpolitische Klammer einer sich immer byzantinistischer und hierarchischer gebärdeten Sekte, die sich allein auf die Dummheit ihrer Büttel und Gouvernanten stützte, die zudem den Bldungsauftrag zugunsten der Zwangsverheiligung und Verblödung des Bodenpersonals vernachlässigten. Aber mich geht das nicht so viel an. Sekten wird es immer geben, denn es ist eine Stufe der menschlichen Entwicklung, und eine Eigenart der Verarbeitung. Es gibt auch immer Verbrechen und Drohungen und Aberglauben.
      Und bei Rudolf Steiner "gibt es" - wenn man den Mut findet, den anarchistischen Mut zur Bereinigung, soviel wertvolles, was manche (in dieser Zeit gerade mal ich, und ? ? ? ) nicht der Verwaltung und Archivierung überlassen möchten. Die Scheibe von Nebra, so eine Mutmaßung, wurde am Ende nur noch als Ominöser Gegenstand einer Prozession vorangetragen. Und in ihrer Funktion als "Astrolabium" verkannt. Rainer und mancher Anonymose .. und jetzt Stephan?? .. tendieren - meiner Ansicht nach zur - "Prozessions"-Fraktion O-:
      mischa butty

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    31. "byzantinisch" muß es heißen, den die Orthodoxie verkustete in immer mehr komplizierte Rituale, Liturgien und juristoid amtssprachliche Floskeln ... "byzantinistisch" ist man, wenn man das Phänomen dann erforschen tut..
      m.butty

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    32. @Ingrid
      Klar, man kann alles immer nurinteressant finden und sich einer Beurteilung verschließen - das schöne daran ist, dass man sich dann immer freuen kann, weil man immer Recht hat (Hihihi).

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    33. @mischa

      'und jetzt Stephan?? '

      ???????????

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    34. Lieber Vaentin!
      Danke für die Links zu Beuys, kann mich noch erinnern, als er bei der Ausstellung mit Künstlern aus aller Welt 7 Tausend Eichen mit seinem Hut auftrat und aufgeregte Anthroposophen im Saal herumirrten und völlig verzweifelt murmelten: Das ist nicht anthroposophische Kunst! Eine Kunsttherabeutlin ( Jetzt mache ich es auch wie Sir Butty) erzöhlte mir mal in einem langen Gespräch in einer Kantine beim Essen welche Widersacherkräfte sich einnisteten, als seine Schädeldecke aufgebrochen war. So als hätten afrikanische Schwalben in seinem Kopf genistet und ihm irgendwelche Flausen eingegeben. Auch dieses Bild dieser Frau blieb und ich fand keine Antworten als ich Ihre lasierten geschichteten Wasserfarbenbilder mit Stockmarfarben, die immer so furchtbar nach Schwefel rochen, wenn man sie vergass zuzumachen. Den Geruch fand ich nie normal, Schwefel Geruch direkt aus der Hölle :)
      H. HF

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    35. @ Valentin
      Das Problem ist, mE, stets die Machtfrage. Macht und Omen sind Instinkt-Angelegenheiten, die auch das Tabu generieren.
      Ein Omen droht. Wenn Steiner nun so heilig war, daß er mit jeder Gebärde und jedem Wort die Sternenkonstellationen offenbarte, so ist diese Vorstellung ein gruppenpsychotischer Fokus, um die sich ein ganz anderer "Inner Circle" zu gruppieren weiß! Der nämlich mit Vernunft nicht am Hut hat, und nicht mit sich reden läßt! Ominöse Insignien und numinöse Drohung kennen keinen Widerspruch, nur Unterwerfung.
      Dann ist mit der Freiheit eben Schicht.
      Wir leben jetzt erst in einer Zeit, in der das einige langsam kapieren. Es wird immer wieder verwechselt. Wer Menschen unterdrückt, der ärgert sich auch, wenn woanders, nicht bloß im eigenen Stiegenhaus Menschen aus dem Aberglauben und den Tabus (schwul = unzumutbare Krankheit zB) herausmutieren. Denn er wird Freiheitsdrang Einzelner stets als Aggression ansehn, und für die Lebensfreude blind sein. Darum verstehn autoritäre Kindermenschen keine Witze und keine Satire.
      Humor ist für sie nur Schadenfreude, oder wenn andere es so richtig .. also gedemütigt werden.
      Beispielsweise Wilhelm Busch, Stan Laurel und Oliver Hardy haben versucht, in der autoritär empfindenden "alten" Gesellschaft den tieferen Humor in den Menschen zu wecken, in dem sie sich, in doppelter Brechung, über die Schadenfreude lustig machten. Wenige merken das, fürchte ich ...
      m.butty

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    36. "Wenige merken das, fürchte ich ..."

      schön für dich Mischa, dass du dich dieser Elite zugehörig fühlen kannst, die merkt was die meisten anderen aufgrund ihrer beschränkten Vernunft oder sonstigen Defizite einfach nicht schaffen ...

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    37. Mischa,und du bist der Merker, der Seher, der Wissende? Du irrst dich. Was du hast ist eine Vorstellung davon und eine riesige Sehnsucht danach wie die Welt sein sollte. Die haben wohl alle Menschen. Und dagegen steht bei dir eine Vorstellung davon wie die Welt ist. Zwei Bilder die unvereinbar sind. Und in diese beiden Vorstellungen quetschst du alles und jeden das/der dir begegnet rein. Du ordenst zu: gut oder böse, schwarz oder weiß. Für dich oder gegen dich. Und dementsprechend reagierst du.
      Was dir fehlt ist Flexibilität und Offenheit im Beobachten und denken. Darum kann für dich jeder Freund von einer Sekunde auf die andere zum Feind werden, ohne die geringste Chance auf Freispruch. Kaum jemand hier kann das wohl besser beurteilen als ich. Es geht mir hier jetzt aber nicht nur um mich. Ich kenne dich, ich weiß wie du tickst, und sehe daß du hier mit anderen dasselbe machst wie mit mir. Du sortierst Menschen in deine Gehirnkästchen ein, die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen ;-) . Und dabei richtest du dich ausschließlich nach deinen Vorstellungen von gut und böse und richtig und falsch, und diese Vorstellungen richten sich nach deinen persönlichen Wünschen bzw. Ängsten, Erfahrungen, Befürchtungen, Vorurteilen. Alles unter Ausschluß des wirklichen, lebendigen Menschen der dir begegnet. Du redest nicht mit einem, jedenfalls nicht wenn er nicht deinem Idealmenschenbild entspricht, wenn er nicht "einer von deiner Art" ist, sondern du richtest. Du höhnst, spottest, beleidigst, in milder Form in der Öffentlichkeit, in übelster Weise unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Aber in jedem Fall läßt du keinen Raum für echte Begegnung von Mensch zu Mensch wenn du entschieden hast daß jemand nicht oder nicht mehr mit deinem Bild kompatibel ist.
      Du kannst mir jetzt natürlich Rache unterstellen, eine Abrechnung oder sowas. Aber ich will hier einfach nur so objektiv wie möglich versuchen die Sache hinzustellen wie ich sie sehe. Es ist vor allen Dingen deine Art die hier die Atmosphäre vergiftet. Und du weißt daß du gut reden bzw. schreiben kannst und in der Lage bist zu überzeugen und andere mitzureissen.
      Ich will nicht behaupten daß hier nur Engelchen kommentieren. Aber du verurteilst andere viel zu schnell und viel zu oft. Weil es ja so viel einfacher ist in die oder die Schublade einzuteilen. Legitimieren tut man das ganze dann aufgrund seiner "Menschenkenntnis". "Ich kenne solche". Nein, was du kennst ist dein Bild solcher. Und dieses Bild kann, muß aber nicht der Wahrheit entsprechen.
      Tanja

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    38. Apropos 'Zündeln'

      Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!

      Lukas 12, 49

      s. b.

      ?normal?

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    39. Mensch Tanja jetzt mach Dich mal etwas locker, warst Du mal seine Lehrerin? Der Herr Butty ist genau so richtig wie er ist.
      "Was dir fehlt ist Flexibilität und Offenheit im Beobachten und denken." Möchtest Du ihm jetzt auch noch Heileurythmie durch den Schularzt verschreiben lassen um seine àtherkräfte zu stärken? Ich denke wir müssen alle mal gemeinsam singen...

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    40. @ Hermann :))
      "Welche Widersacherkräfte sich einnisteten, als seine Schädeldecke aufgebrochen war."

      Ohja, solch tiefgründige Gespräche inkl. Widersacherkeule kenne ich gut, no thanks ;) 'Hättest sie vielleicht damit trösten sollen, dass er ja immerhin gut behütet war, wenn auch nicht in violettem, geister-abwehrendem Ton, sondern eben in stilvollem Grau (vielleicht wäre ja auch ein Aluhut eine gute Lösung gewesen ;)

      lg

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    41. Lieber Hermann Pinkelsteen, öhm, sorry, Finkelsteen ;-), glaub mir, ich bin locker. Wär ich unlocker hätte ich mich zurückgehalten.
      Tanja

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    42. Und - Auf das doch endlich mal alle sogen. Widersachermächte liebevoll integriert, akzeptiert, emanzipiert und relativiert (und in manchen Fällen bitte auch ignoriert werden - durch das was man Leben und Erleben und vor allem Mensch nennt! Was auch immer...

      Also, mehr offene Schädeldecken bitte - Hochmut und Angst hinaus, Liebe und Leben rein. Dann Hut (oder Häkelmützchen, egal) wieder aufsetzen, fertig ;)

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    43. Liebe Tanja,

      ohne beurteilen zu wollen, was Du sonst noch sagst (dazu siehe auch meinen Kommentar hier):

      »Es ist vor allen Dingen deine Art die hier die Atmosphäre vergiftet.«
      Dem möchte ich doch nachdrücklich widersprechen.

      Ich schätze Mischa sehr und erlebe gerade seine Art häufig als „ent-giftend“.

      Was nicht bedeutet, daß ich ihm in allem zustimme.
      Und was nicht hindert, daß ich mich über Deine Beiträge hier oft ebenso freue wie über seine.

      Herzlich,
      Ingrid

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    44. Liebe Ingrid, ja, da hast du wohl recht und ich bin übers Ziel hinausgeschossen und hab mich da schlecht ausgedrückt. Tatsache ist aber daß die zwischenmenschlichen Probleme hier im Blog die gleichen sind wie die die ich mit Mischa persönlich privat habe.
      Und: Ob etwas/jemand als Ent- oder Vergiftung/Ent- oder Vergifter wahrgenommen wird hängt wohl auch vom Standpunkt ab, vom Punkt von dem aus man etwas oder jemanden betrachtet.
      Tanja

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    45. Liebe Tanja,

      »… hängt wohl auch vom Standpunkt ab, vom Punkt von dem aus man etwas oder jemanden betrachtet.«
      Ja — das ist auch mein Eindruck.
      Es liegt oft sehr viel mehr „im Auge des Betrachters“, als man im ersten Moment meint…


      Vor etlichen Jahren, als ich ganz neu ins Internet eingestiegen war, begann ich einige intensive mail-Wechsel mit mehreren unterschiedlichen Menschen, die weder mit meinem real life noch miteinander etwas zu tun hatten (sie lebten alle in anderen Ländern als ich).
      Und da machte ich die mich damals sehr verblüffende Erfahrung, daß es Zeiten gab, da ich sowohl mit den Menschen, mit denen ich im real life zu tun hatte, als auch mit mehreren mail-Partnern in Streit geriet, weil sie mich absichtlich mißverstanden, oder sonstwie ungerecht behandelten… und auch, wenn ich die mails nach Monaten oder Jahren noch einmal las, konnte ich nichts anderes erkennen als: ich war, „objektiv gesehen“, jedesmal ganz und gar „im Recht“ gewesen.

      Nun gab es zwei Möglichkeiten zur Erklärung dieses mir zunächst völlig unerklärlichen Phänomens.

      Die „bequemere“: ein geheimnisvoller „Widersacher“ ergreift zu bestimmten Zeiten Besitz von allen Menschen, mit denen ich es zu tun habe, damit sie sich, ohne einander zu kennen, gewissermaßen gegen mich verschwören, sodaß ich nicht durchdringen kann mit meinen klaren Ansichten, die doch eigentlich jedermann ohne weiteres verständlich sein müßten…

      Die andere Möglichkeit (für die ich mich schließlich entschieden habe) ist die Antwort auf die Frage, was es denn sein könnte, das diese unterschiedlichen Menschen, die einander nie begegnet sind, gemeinsam haben
      Nun – das ist natürlich sehr viel unbequemer. :-)

      Aber wenn ich jetzt, nach etlichen Jahren, einige Stellen aus früheren mail-Wechseln (oder auch Blogdiskussionen) noch einmal nachlese, muß ich oft schmunzeln:

      Ick jehe raus und kieke
      und wer steht draußen? … Icke.


      - - -

      Schön, daß Du hier mit dabei bist!
      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    46. Ja Ingrid, ich weiß was du sagen willst. Da passt ja auch wunderbar das "Naturgesetz der zwei Streithähne" rein ;-) . Man geht ja immer ganz pauschal davon aus, daß da wo Streit ist beide Seiten "Schuld haben". Das gilt für die Aussenstehenden. Nur gehen die beiden "Streithähne" davon aus daß der jeweils andere der einzige "Schuldige" ist. So wird dann lustig hin und her gezankt, es fliegen böse Wörter und wenn´s dumm kommt auch noch Fäuste und Steine und nichts wird geklärt.
      Für mich ist das Gesetz der zwei Streithähne eine Bremse an der ich regelmäßig verzweifele. Für mich haben Menschen die in irgendeiner Weise aneinandergeraten sich was zu geben. Und es hat entweder einer oder alle beide mit der Hilfe des anderen für sich selbst etwas zu erkennen und zu lernen und ich glaube, karmisch wie ich nun mal drauf bin ;-), daß genau diese beiden Menschen oder Menschengruppen oft auch noch aus einem oder mehreren Vorleben "Rechnungen offen haben".
      Wenn man die ganze Sache so angehen will muß man offen sein. Man muß den anderen genauso wahrnehmen wie sein eigenes Inneres. Man darf sauer sein, beleidigt sein, eine Sauwut haben, traurig sein... aber dann muß, sollte, auch mal wieder gut sein so daß man sich wieder öffnen kann. Nur dann bewegt sich was in einem und man bewegt zusammen was.
      Was man selber aus einer Auseinandersetzung zu lernen hat kann man nur ganz alleine wissen. Das kann einem kein anderer sagen. Und erst dann, wenn beide es schaffen so offen zu sein daß sie für sich selber was erkennen dann könnte, wenn es da was gibt, das was darunter liegt, das viel ältere, ohne viel Zutun folgen. Könnte, muß aber nicht.
      Also: Für mich ist in einer Auseinandersetzung das wichtigste offen zu bleiben. Manchmal muß man sich schützend verschließen. Es darf aber nicht soweit kommen daß das ein Dauerzustand wird. Das wird es aber wenn das Verhältnis von Offensive und Defensive ständig im Ungleichgewicht ist. Dann erstarrt alles und das Leid nimmt kein Ende.

      "Schön, daß Du hier mit dabei bist!" Danke :-)

      Tanja

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    47. "vom Schlechtmachen Steiners als Rassisten, ihn als Doktortitelbetrüger bezeichnen sowie als Schwulen usw. usw... ist es aber bis zu den grauslichen Pinkelgeschichten nun wahrlich kein großer Schritt mehr.
      Was regen Sie sich da so auf?"
      Liebes Anonym, schlechtmachen ? wenn man sich überlegt wie Steiners Sexualität vielleicht hätte sein können. Schwul na und? Ist vielleicht für alle schwule ANthroposophen, doch ein interessanter Aspekt. Rassist haben wir genug diskutiert, damals war das ja nicht unüblich so zu denken so wie meine Grossmutter und das mit dem Doktortitel habe ich mich gar nicht so beschäftigt, kann ich nichts sagen. Jeder darf hier mitschwimmen ( Wo ist eigentlich Ritter Rudolf vom Goldenen Dach?) Haben wir ihn in der heftigen Brandung verloren?) und Sie können hier gern Ihr Fotopinkelprojekt weiterführen. Ich würds halt selber nicht machen und sowas ist nicht mein Ding, aber bitte tun Sie sich kein Zwang an, wenn Sie damit was klarstellen wollen, bitte. Schicken Sie doch die Fotos an den Blogwart. Trotz alledem schön dass Sie da sind. Hihihi....;)
      Herzlichst Ihr HF

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    48. Auf Fotos pinkel!
      Was für eine (normalerweise würde ich jetzt spontan 'abnorme' sagen, sage aber mit Rücksicht auf die unterschiedlichsten Lebensperspektiven lieber)'interessante' Vorstellung...

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    49. @ Stephan,

      nicht nur "abnorm", sondern auch reichlich geschmacklos.

      Passt doch aber eigentlich ganz gut hierher, oder?

      Wenn es auf diesem Blog immer mehr darum geht, die Person Steiners und sein Werk öffentlich zu diskreditieren, zu verspotten und lächerlich zu machen - warum nicht einfach mal die diesbezüglichen Grenzen ausloten?

      Wie die ersten Punks vor 40 Jahren, erst etwas "destroy the system" und "kill your idols", als man sich daran gewöhnt hatte, wurde eben mit einem Hakenkreuz-T-shirt rumgelaufen.

      Mal gucken, wie die Szene reagiert. Alles nur ein Test.

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    50. Lieber Rainer,
      Pinkeln/Dixihäuschen am Goetheanum ist eine Metapher für den Umstand, dass man als Mensch beim streben nach höheren Weihen ständig mit den Notdurften, Hinderlichkeiten, Widrigkeiten(und ich meine NICH Widerlichkeiten - das ist ein Unterschied) des physischen Daseins konfrontiert ist - das hat nichts (aber auch gar nichts) mit den von Dir zusammengesponnenen Widerlichkeiten des 'Bilderpinkelns' zu tun - das 'Bilderpinkeln' entstammt ausschließlich Deinem Phantasiebereich.

      s.b.

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    51. Allerdings sind auch Phantasien Realitäten, wenn zuweilen auch wahnhafte...;-))
      Und als solche setzen sich (reelle) Phantasien phantasierender Menschen eben als Realitäten im Denken und Empfinden anderer fest.

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    52. @Rainer

      Statt "kill your idols" würde ich in diesem/deinem Fall eher sagen "kill your misconceptions" ;)
      (oder gar "kill your Bierernst"? )

      Und ich glaube ohnehin, dass diese sympathischen Anthro-Biker ganz gesittet auftreten werden, dort am Goetheanum. Und es wird sicherlich auch kein Hardrockfestival geplant sein...was wiederum ein R.Steiner - so vermute ich, im Jenseits ohne Probleme aushalten oder gar nicht tangieren würde (vielleicht begrüßt er die Hardrocker und Biker sogar mit offenem Herzen, wie einst der Jesus die vermeintlichen 'Sünder' - VOR all den Schriftgelehrten, Moralaposteln und Sittenpolizisten...mindestens aber mit Gelassenheit ;)
      lg

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    53. @ Hermann,

      schön, dass du mich nicht vergessen hast.
      Dachte schon, dass ich mit immerwährendem Schreibverbot belegt wäre....wohl weil man mich irgendwie zur braunen Masse zählte.
      So weit so gut, aber da hier und jetzt gerade mit gleicherart kolorierten Massen, diesmal im physischen Sinne, ganz ungeniert herumgesch(m)issen wird, ist wohl jetzt auch wieder nicht der richtige Zeitpunkt für eine Auferstehung.
      Das wäre, wenn schon nicht gefährlich, so doch einigermaßen unangenehm.....

      Sei herzlich gegrüßt

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    54. @ Stephan, Valentin

      Ach Kinder, Ihr scheint nicht zu verstehen, irgendwie ist es anstrengend mit Euch. Man wird müde.

      Klappe, die 30ste: Es geht mir in meiner Kritik nicht um den obigen Goetheanum-Thread, sondern um die Entwicklung dieses Blogs in den letzten Monaten (Soll ich es noch einmal in einfacheren Worten ausdrücken?)

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    55. Ach Rainer,
      Du willst doch Klappe die 50. partout auch nicht akzeptieren, dass es weder um die Demonatge noch um das Besudeln Steiners geht...

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    56. Es geht auf Pfingsten zu. Geduld....dann werden wir mit flammenden Zungen sprechen und wir werden uns alle verstehen, gepinkelt oder nicht gepinkelt.

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    57. Mit flammenden Zungen sprechen aber ohne dabei zu 'zündeln'!

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    58. @ Stephan,

      Tatsache ist, dass schätzungsweise den blog 50 bis 100 mal mehr Menschen lesen als auch in ihm schreiben und die Wirkung auf einen guten Teil der Leser eben die ist, dass vieles als Besudeln und Demontage des Meisters empfunden wird, und zwar unabhängig davon, ob dies von den Betreibern gewollt ist oder nicht.
      Die eigenen Definitionen des "worum es hier geht" sind sehr sehr subjektiv und es gibt derer in den Augen der Leser sicher sehr viele und unterschiedliche.
      Die eigenen Vorstellungen davon zum Beurteilungsmasstab zu machen, halte ich für nicht besonders erhellend.

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    59. @50-100x anonym
      Dann kann ich Ihnen nur vorschlagen, an dieser Stelle etwas 'Erhellendes' vorzutragen, falls sich Ihr okkultes Wirken nicht nur aus Anonymität speist...

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    60. Für diejenigen, die sich auf der Suche nach Erleuchtung erste Begriffe von 'Erhellung' gebildet haben, kann ich auch den jüngsten Beitrag über 'Humbug' empfehlen...

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    61. @ Stephan,

      ich möchte hier nicht "okkult wirken", sondern ganz im Gegenteil, auf dieses "okkulte Wirken" der Steiner-Denigratoren eingehen. Dadurch könnte dieses seine "okkulte Wirsamkeit" verlieren.
      Ausserdem wäre es viel schwieriger anonym okkult zu wirken als nicht anonym.

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    62. Ich denke dennoch, dass der Oberbegriff 'Steiner-Denigratoren' durch differenziertere Beleuchtung noch deutlich erhellungsbedürftig ist, damit er aus seinem Dasein als okkultes Schreckgespenst in eine handhabbare Begrifflichkeit überführt kann...

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  10. https://www.youtube.com/watch?v=eIj6sjGBUMk

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    1. Frau Bettina Grube ist einfach eine begnadete Eurythmistin, danke fürden Link, Frederike! Lg HF

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  11. “Anarchism stands for the liberation of the human mind from the dominion of religion and liberation of the human body from the coercion of property; liberation from the shackles and restraint of government. It stands for a social order based on the free grouping of individuals…” Emma Goldman
    https://youtu.be/Dx12cdmWGjI
    Um nochmals zurück zum Thema zu kommen. Ich denke, dass der Motorcycle Club Sons of Man, von dergleichen Prämisse wie Sons of Anarchy ausgeht. Anthroposophie ist für Sons of Man eine Art Regulator, dass der Motorrad Club nicht wie von Herrn Birkholz befürchtet aus dem Ruder läuft, von daher haben die Jungs aus NC das Potenzial das regulierende moralische und zugleich befreiende Element der Anthroposophie erkannt und versuchen es auf den Strassen Nordamerikas umzusetzen. Darin sollten wir sie unterstützen gedanklich so gut es geht aus "Good Old Europe".

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    1. Ja, so kann ich das auch sehen - und meine Signalisation werde ich zu gegebener Stunde entfernen...

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    2. Danke, Friederike. Das war Eurythmie vom Feinsten. Die sich dazu noch über das bisherige ... Milieu ... "Eurythmisten-Szene" lustig macht. Meine Verehrung an die Künstler!

      Und, ja, Hermann Finkelsteen. So wollen wir es sehn, und den Sons of Anarchie und den Sons of Man Humor und so weiter und alles Gute wünschen.
      m.butty

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    3. .. es geht mir hier nicht ums Lustigmachen. Der Sketch wäre nicht so gut, wenn Eurythmy nicht so gut wäre. Für mich is Eurythie etwas vom Feinsten!

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    4. Was Du, Friederike, schreibst, ist synonym, oder zumindest parallel zur Intention meines Kommentars. "Der Sketch wäre nicht so gut, wenn Eurythmy nicht so gut wäre." Und ich kannte in den späten 80ern die Atmosphäre rund um das Praktizieren der Eurythmie. Als Ex-Insider weiß ich es noch: So war das. Um sich "Lustigzumachen" muß man außen vor sein, nichts kapieren. Die hier überzogen dargestellten Situationen kann man nur wirklich verstehn, wenn man "inside" des Jurüttmik-Sisstms ist /gewesen war. Das Publikum lacht laut und sehr verständig, woraus ich nämlich schloß "Ah, die kennen das, das sind Anthros"! Erst dann studierte ich "das Etikett" des Videos. / Lachen fällt lauter aus / Wenn du Sitautionen kennst /
      m.butty

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    5. Liebe Friederike,

      auch von mir herzlichen Dank für diese herrliche Persiflage.
      Ich liebe schon seit langem das Maskenspiel und finde es faszinierend, wie sich der Gesichtsausdruck der Maske je nach Situation zu verändern scheint, und damit deutlich macht, wieviel im Auge des Betrachters geschieht...

      Das Video war auch bei denen meiner Freunde, die sich mit Eurythmie auskennen, ein großer Erfolg... (:-) einer allerdings schrieb mir zurück, daß er nur den Musikteil am Schluß gut fand).

      Da ich selber Eurythmie bisher nur von außen kenne, waren mir manche der „Bewegungswitze“ nicht aus Kenntnis verständlich, wohl aber, so halbwegs wenigstens, vom Gefühl.
      Ähnliches wie die Beginnsituation allerdings habe ich erst vor kurzem selbst erlebt... :-)

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  12. Lieber Mischa,

    Antwort auf Deinen Kommentar hier:

    »Ja, aber ich seh da wirklich nichts brennen.«
    Nun – das Bild des „brennenden Hauses“ steht nun einmal im Raum. Stephan hat es hierhergemalt.
    Und wenn in diesem Bild Rainer als „Feuerwehrmann“ fungieren soll, dann sehe ich Stephan als einen der „Zündler“.


    Wie Du richtig sagst: »Es verbrennt ein Heiligenschein«
    Du siehst diesen „Heiligenschein“ als bloßes Artefakt, als ein Instrument der „Mächtigen“.
    Und ich gebe Dir recht darin, daß es immer Menschen gegeben hat (und wohl auch weiterhin geben wird), die sich gern solcher Mittel bedienen.

    Das ändert aber nichts an meiner Ansicht: daß nämlich ein Heiligenschein zuallererst ein Leuchten war, das von etwas oder jemand „Heiligem“ ausging.

    Es kommt also, meiner Ansicht nach, heute vor allem auf das Auge des Betrachters an: blicke ich auf das „Heilige“, das dem Leuchten zugrundeliegt (oder: ursprünglich zugrundelag) — oder blicke ich auf das, was in den Händen der „Machtgierigen“ daraus werden kann (oder: bereits geworden ist).

    Ich sehe Dich und andere hier (immer noch: auch Stephan) in der letzteren „Fraktion“.
    Aber ich sehe Rainer und Anonym, und vielleicht auch Tanja (?) nicht in der, wie Du es nennst, „Prozessionsfraktion“.
    Sondern ich sehe, daß sie das im Blick haben, von dem ursprünglich das Leuchten ausging.

    Und ich bin froh, daß auch solche Menschen hier im Blog mitlesen und manchmal auch mitdiskutieren.

    Allen gemeinsam ist, meiner Ansicht nach, das Bemühen, das diesem ursprünglichen Leuchten Zugrundeliegende zu „behüten“.

    Herzlich,
    Ingrid

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    1. Nun – das Bild des „brennenden Hauses“ steht nun einmal im Raum. Stephan hat es hierhergemalt.
      Und wenn in diesem Bild Rainer als „Feuerwehrmann“ fungieren soll, dann sehe ich Stephan als einen der „Zündler“.


      q. e. d.

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  13. Es war Michel Friedman, der sich über einen neuen Antisemitismus öffentlich zu ärgern wagte. Ein neuer Antisemitismus, der bereits von der wohlsituierten Mitte der Gesellschaft Besitz ergreife.
    Soweit.
    Nun wurde Michel Friedmann vorgeworfen, er schaffe durch seine Panikmache erst "Vakanzen", in welche gesellschaftliche Unzufriedene eventuell "einsteigen", um somit auf Judenfeindlichkeit zu machen. Die Präventions-Haltung "Wehret den Anfängen" erschaffe somit erst das Problem.

    Michel Friedmann gefährde und vergifte somit mit seiner penetranten Art den Sozialen Frieden.

    Ich bin, für mich, zu dem Schluß gekommen, nach reiflicher Überlegung, daß es Situationen gibt, wo es das Opfer ist, welches einen Täter anzieht. Zwar. Jedoch: Täter wie Opfer sind hier eindeutig definierbar, obgleich beide jeweils eine Hälfte der Krankheit, nämlich des realfinalen Vollzugs eines Verbrechens sind.

    Es gibt eine Haltung, die, im Gegensatz steht zur ethisch eindeutig auf der Hand liegenden "klassischen" Haltung, die eindeutig das Opfer "bevorzugt" und schützt, auch durch Bestrafung des Täters. "Belohne die Guten, bestrafe die Bösen, schütze die Schwachen" ist freilich die Hoffnung jedes Kindes. Und manchmal ist der Bruch mit der Ordnung des öffentlichen Friedens für Täter und Opfer gleichermaßen einsehbar, auch wenn es den Soziopathen amüsiert. Ihn, den Soziopathen, amüsiert alles... Es gibt eindeutige Grenzbrüche, die nichts mit jeweiliger sozialer Norm zu tun haben.. sollten (!)

    Es gibt eine Haltung, welche sich engagiert auf die Seite des Täters stellt, aus antiauroritaristisch überzogenen sozialpädagogischen Motiven. In esoterischen Kreisen ist dieses "Bäumchen wechsel dich" von Täter (aktiv) und Tatziel (passiv, es muß nicht immer Opfer sein, sondern darf sich wehren!) längst gang und gebe. Hellinger, der Heilsbringer mit der Toten-Aufstellung, hatte da etwas bezüglich des Holocaust gesagt, was dann wieder in der Versenkung des Untergrunds verschwand. Was meinesgleichen lieber überhört haben will.

    Hinsichtlich der Äußerung Michel Friedmans aber bin ich nach reiflicher Überlegung zu dem Schluß gekommen, daß Michel Friedmans Haltung Unterstützung verdient. Denn es braucht keinen Menschen jüdischer Abstammung, der mit seiner Warnung unbequem wurde: Die Gesellschaft ist längst ganz von alleine !! nach 'Neurechts' geschwenkt. Wo "die Juuden" Sündenböcke sind, da sind es auch stets alle Menschen, die mit dieser neuen Mitte nicht kompatibel gehn. Man sollte da unbequem sein. Nicht kuschen! Das schlimmste ist, daß Tatziele, die nicht Opfer sein wollen, gerade eosterisch programmierte Tat-Durstige extrem verärgern. Notwehr wird gerade von der modernen Neurechten der intelligenteren Mitte als Angriff definiert! Prävention als Spalterei und Vergiftung des Sozialen Friedens.

    Eine gewisse Sektion der Anthroposophie gefiel sich immerhin lange Zeit ausnehmend gut in der Opferrolle. Sendungsbewußte lieben Opferrollen. Und ja nicht zu laut werden. Viel altrechtes Gedankengut hat gerade in der geduckten braven Anthro-Ecke überlebt: Jetzt öffnete man dort die Büchse der braunen Pandora. Aber gut. Ist passiert, sollte wohl so sein...

    Ich Selbst empfinde und erlebe mich nicht als Opfer, sondern als Einzelgänger. Bin mir aber bewußt, daß ich durch mein Engagement, Tabus, Verspannungen und Verdrängtes aufzudecken, in einer zukünftigen, dem Autoritarismus zuneigten Gesellschaft sehr große Probleme kriegen würde.
    Dieses eher geistig schreiberische Engagement hat Tanja nie an mir wirklich gefallen. Anfangs, weil ich mich da doch "unnötig in eine Polarität" begäbe, statt mein Leben friedlich zu genießen.
    Für das "Zulesen" schonmal im Voraus herzlichen Dank
    mischa butty

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    1. "Dieses eher geistig schreiberische Engagement hat Tanja nie an mir wirklich gefallen. Anfangs, weil ich mich da doch "unnötig in eine Polarität" begäbe, statt mein Leben friedlich zu genießen." Wie kommst du auf sowas? Zum einen ist immer eher das genaue Gegenteil der Fall gewesen,falls du dich erinnerst wie gerne ich deine Schreibe "woanders" immer gelesen habe, zum zweiten wüßte ich nicht daß das überhaupt mal Thema zwischen uns gewesen ist. "Unnötig in eine Polarität begäbe", das soll ich so gesagt haben? Wieso hätte ich das sagen sollen wenn ich so nicht gedacht habe?
      Tanja

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    2. Lieber Mischa, liebe Tanja,

      so sehr ich Euch mag, und so sehr ich mich freue, daß Ihr (alle beide!) Teil unserer Egoisten-Familie seid --- findet Ihr wirklich, daß hier der rechte Ort ist, Eure persönlichen Schwierigkeiten miteinander zu besprechen? Wären private mails dafür nicht das besser passende Medium?

      Nix für ungut --- herzliche Grüße,
      Ingrid

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    3. Tanja, es ist hier nicht der Ort, das Aufzudröseln. Aber Du bist, das weiß ich - definitiv - keine Neurechte, und warst mir über lange Jahre ein Lichtblick und eine große "Hilfe", ich schreib "Hilfe" in Hasenohren, weil ich nicht angewiesen war. Doch mein Leben wäre ärmer gewesen ohne Dich. Mehr möchte ich jetzt bitte nicht mehr dazu sagen.
      mischa butty

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    4. @ Ingrid, und Runde..
      Das mit Michel Friedmann ist mir wichtig hinsichtlich der Kritiken aus manchen Anonymen "Lagern". Es hat nichts zu tun mit den andren Dingen. Herzlichen Dank

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    5. Liebe Ingrid, ich wollte auf ein Grundproblem hinweisen was die Kommunikation betrifft - eben auch hier im Blog. Das hab ich getan, damit ist die Sache für mich erledigt und ich bin auch wieder weg. Was das Persönliche betrifft, da ist nichts mehr zu retten.
      Tanja

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  14. Und, ich bin nicht "Jörg Kachelmann", und Tanja nicht "Alice Schwarzer". Für solchen Karneval bin ich zu alt. Ein Opa fast.
    m.butty

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