Verheerungen und Bemächtigungen, aber auch eine Liebeserklärung an die Wirklichkeit. Zu Jens Heisterkamps „Schöne neue Wirklichkeit“

In „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ erinnert sich Walter Benjamin an den Einbruch in die Wirklichkeit des bürgerlichen 19. Jahrhunderts, die die Installation der ersten Telefone bewirkte:

Es mag am Bau der Apparate oder der Erinnerung liegen – gewiß ist, daß im Nachhall die Geräusche der ersten Telefongespräche mir anders in den Ohren liegen als die heutigen. Es waren Nachtgeräusche. Keine Muse vermeldet sie. Die Nacht, aus der sie kamen, war die gleiche, die jeder wahren Geburt vorhergeht. Und eine neugeborne war die Stimme, die in den Apparaten schlummerte. Auf Tag und Stunde war das Telefon mein Zwillingsbruder. (..) Nicht viele, die den Apparat benutzen, wissen, welche Verheerungen einst sein Erscheinen in den Familien verursacht hat. Der Laut, mit dem er zwischen zwei und vier, wenn wieder ein Schulfreund mich zu sprechen wünschte, anschlug, war ein Alarmsignal, das nicht allein die Mittagsruhe meiner Eltern sondern das Zeitalter, in dessen Herzen sie sich ihr ergaben, gefährdete.“ (1)

Die „Verheerungen“ bestanden aber nicht nur im offensichtlichen Ende eines ganzen Zeitalters, sondern, individuell, auch in den Folgen, die zu Beginn jeder einzelne Anruf auf das Individuum hatte. Denn das Zwingende, das in den Botschaften dieser „Nachtgeräusche“ lag, bestand auch darin, dass der Junge, der den Anruf empfing, sich so „bemächtigt“ davon erlebte, dass „ich mich dem ersten besten Vorschlag, der durch das Telefon an mich erging .. ergab“. (1)

Diese Ergebenheit wiederholt sich offensichtlich mit jeder Technik neu und beinhaltet ihre eigenen Gefahren, bis eine Gewöhnung, Relativierung und Souveränität im Umgang entsteht- gefährlich waren auch der Volksempfänger, das Fernsehen und sind - aktuell- die sozialen Netzwerke des Internet. Das unwirkliche Nachtelement, das Benjamin beschreibt, ist keineswegs aus der Welt, und mit jeder Technik geht eine neue „wahre Geburt“ (1) ebenso einher wie das Ende eines Zeitalters.

In seinem aktuellen Buch „Schöne neue Wirklichkeit“, das auch eine solche Zäsur und ihre individuellen und gesellschaftlichen Folgen beschreibt, geht Jens Heisterkamp aber nicht nur den technologischen Bannungen und Ergebenheiten der Zeitgenossen nach, sondern - so der Untertitel- „Sieben post- faktische(n) Denkblockaden und ihre(r) Überwindung“ (2). Womit wir es zu tun haben, sind angeblich „alternative Tatsachen“ eines post- faktischen Zeitalters, das mit seinen tief gehenden Zweifeln und Beliebigkeiten den „Neo- Despoten unserer Zeit“ (S. 11) den Boden bereitet hat, die vor keiner Verdrehung von Fakten, keiner Manipulation zurück schrecken und damit auch Erfolg haben.

Heisterkamp möchte der tiefgreifenden Verunsicherung nachgehen, der „intellektuellen Immunschwäche“ (S. 17) in uns, die solche Erfolge möglich macht. Es haben sich „Glaubenssätze“ in den postmodernen Positionierungen durchgesetzt, die „nicht nur unser Denken, sondern unser ganzes Lebensgefühl definieren“ und einen tiefen „Zweifel an der Wirklichkeit“ begründen, aber auch „das Infragestellen der Möglichkeit von Objektivität“. Letztlich besteht eine „Verunsicherung über die eigene Ich- Identität“ ebenso wie eine "tiefe Krise des Ethischen“ (S. 18) schlechthin. Ganz offensichtlich sind postmoderne Zweifel an der Wirklichkeit des Denkens, des Ich und der Welt allmählich zu „Denk- Schablonen des Relativismus der Erkenntnis wie der Werte“ (S. 20) geworden, die wie Blockaden wirken, mit denen die modernen Populisten in Politik und sozialen Netzwerken arbeiten können.

Schon zu Anfang des Buchs setzt Jens Heisterkamp dagegen, dass „Erkenntnisvertrauen und Selbstvertrauen“ (S. 22) zusammen gehören, und dass unser individueller Bezug zum Denken und zur Wirklichkeit unsere Initiativen auch in gesellschaftlicher Hinsicht determiniert. Wer z.B. das Denken nur als „subjektive Spielerei“ und „Verstandeskälte“ (S. 28) ansieht - wie „manche traditionalistische(n) Katholiken, materialistische(n) Naturwissenschaftler, Hirnforscher und Zen-Buddhisten“ (S. 28) dem geht die „kommunikative Vernunft“ (Habermas) verloren, um sich in einer Arena voller „Troll- Fabriken und Social Bots“ zu behaupten. Er liefert sich der „massenhafte(n) maschinelle(n) Propaganda in den sozialen Netzwerken“ (S. 30f) so aus, dass es zu einer „Dekonstruktion jeder denkend- vernünftigen Auseinandersetzung“ (S. 31) kommt.

Letztlich löst sich - nach Hannah Arendt- damit der "menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen“ vollkommen auf. Ähnliche Aussagen zitiert Jens Heisterkamp auch von Marina Weisband. Was dann, wenn das Vertrauen ins eigene Denken derartig erschüttert ist, dem Individuum bleibt, ist eine Vorherrschaft von Emotion und nacktem Willen, den der AfD-Vordenker Marc Jongen z.B. als „Thymos“ einfordert - die „Wut“ als angeblich orientierende Kraft anstelle des Denkens.

Im Verlauf des ganzen Buchs arbeitet sich Jens Heisterkamp durch die Facetten kultureller Geringschätzung: Die Verachtung des Denkens, der Wahrheit, des menschlichen Ichs, der Sprache. Es gibt dabei Parallelen in Bezug auf die Art der „Denkblockaden“ (S. 45), die vor allem in der postmodernen Beliebigkeit liegen, der Phrasenhafigkeit, der Bequemlichkeit. Heute ist nicht die Zeit der Steppenwölfe und Wahrheitssucher, sondern die derer, die schulterzuckend Toleranz heucheln: „Ja ja, jeder hat seine eigene Wahrheit“. Allerdings kippt der Verzicht „auf Verbindlichkeit schnell in die Diktatur der Beliebigen“ (S. 48), wobei „alternative Fakten“ der brutalen Demagogen die Leerstellen der Formeln und Phrasen überrollen- und die Populisten gleichzeitig die Vormacht des  behaupteten Mainstream pathetisch beklagen. Dies, analysiert Jens Heisterkamp, ist die Stunde des postmodernen Narzissmus, der die „persönlichen Vorlieben“ zur Wahrheit verklärt, die absolut gesetzt und in sozialen Netzwerken verteidigt werden- oft nur im Kreisen um den eigenen Standpunkt herum, was häufig den Eindruck eines Kategorienfehlers in dem Sinne macht, dass politische Statements im Sinne eines Wahrheitsanspruchs aufgeladen werden, ohne diesem Anspruch im geringsten genügen zu können- ganz im Gegenteil. Nicht selten werden Wahrnehmung und eigene Position und Interpretation heillos vermischt oder gar die Beliebigkeit alles Wahrgenommenen im Sinne einzelner Konstruktivisten, indischer Gurus oder des Films Matrix konstatiert.

Wirklichkeit existiert in diesen Sichtweisen nur in unseren Köpfen. Das menschliche Bewusstsein ist demnach ein isolierter Innenraum, in dem eine subjektive Spiegelung der „Welt da draußen“ stattfindet. Nach dem gleichen Schema der postmodernen Beliebigkeit wird auch der Mensch selbst betrachtet, dessen Ich als reines Konstrukt erscheint, das, in seiner Innenwelt gefangen, in seine Subjektivität verdammt ist- ein Produkt der Gene und der Umwelt, in das aufgrund der Gegebenheiten seines Sinnesapparats bestimmte Aspekte der Außenwelt auftreffen und das sich nur im Rahmen bestimmter sprachlicher Konventionen artikulieren kann.

Diese destruktiven Bilder vom Menschen als passivem Konstrukt rufen geradezu nach autoritären Führern und Lenkern, da ein verantwortungsfähiges, selbstbestimmtes Individuum im Rahmen einer offenen Gesellschaft, das sehr wohl vernünftig und ethisch handeln kann, in diesen Vorstellungen nicht existiert. Es ist die Absicht von Jens Heisterkamp, an das reife, komplexe, soziale und vernunftbegabte Individuum zu appellieren, die Flügel nicht hängen zu lassen, und zwar auf allen genannten Ebenen, um genau dies zu verhindern: „Wenn ich nämlich annehme, dass ich nichts über die Wirklichkeit wissen kann, dass meine Gedanken und Gefühle nur subjektives Innenleben sind, ja dass ich selbst nur ein Konstrukt bin, dann ist es nur folgerichtig, dass ich mit anderen Konstrukten dieser Art nicht wirklich kommunikationsfähig bin, sondern dass jeder von uns letztlich in einer Blase lebt.“ (S. 116) So kämpft Heisterkamp gegen den zeitgenössischen „ontologischen und ethischen Relativismus“ (S. 125) auf allen Ebenen an- ein Unterfangen, mit dem er sich gegen die Suggestion des Postfaktischen und der „interessengeleiteten Manipulation“ (S. 125) stemmt.

Es ist ein Buch, dem man viele, auch gerade junge Leser, wünscht, die sich im Fokus der „Verheerungen“ (Walter Benjamin) bewegen, den die Bots der Netzwerke, die Nihilisten, Populisten und Spiritualisten anstimmen- der Chor derer, die Liberalismus, offene Gesellschaften und die Treue gegenüber der Vernunft und Selbstbestimmung aus eigenen Interessen zertreten wollen. Jens Heisterkamp setzt einen wichtigen Stein in die Mauer gegen diesen zersetzenden Strom.

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1 Benjamin, Walter. Berliner Kindheit um Neunzehnhundert: Fassung letzter Hand (German Edition) (Kindle-Positionen147-150). Hofenberg. Kindle-Version. n 2017
2 Jens Heisterkamp, Schöne neue Wirklichkeit. Sieben post- faktische Denkblockaden und ihre Überwindung, Frankfurt am Mai https://www.info3-verlag.de/produkt/schoene-neue-wirklichkeit/

Kommentare

  1. Anthroposophie ist in unserer Zeit wichtig. Man darf sich aber nicht zu sehr auf Rudolf Steiner fixieren, denn manche seiner Vorstellungen sind überholt.
    Technischer Fortschritt ist gut, sofern er nicht gefährlich ist. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen.
    Es muss eine Reform des Christentums geben. Es ist unsinnig, Gottesdienste durchzuführen. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und kann dann durch Traumyoga (bitte googeln) zu mystischen Erfahrungen gelangen. Luzide Träume sind allerdings unter Umständen gefährlich. So sollte man sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, die im Sinne Gottes sind.

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    1. @ Öko-Theospoph:

      »Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen.«
      :-) Das erinnert mich an Peter Rosegger...

      Angesichts der Freiheit des Menschen finde ich es nicht angebracht, in die Zukunft hinein von „falsch“ oder „richtig“ zu sprechen, so als ob es eine „richtige“ und eine „falsche“ Zukunft geben könnte.
      In der Gegenwart stehen zwar für die Zukunft noch unzählige Möglichkeiten offen – aber es wird aus ihr schließlich nur die eine neue Wirklichkeit werden, an der wir alle, jeder auf seine Weise, mitgebaut haben werden, und die dann zu der einzigen Vergangenheit wird, die sich in Wirklichkeit ereignet haben wird.

      Es wäre falsch (weil den Tatsachen widersprechend) zu sagen, daß keine Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden. Denn sie wurden und werden nunmal gebaut. Und wir haben daher mit dieser Tatsache umzugehen.
      :-) Es scheint mir halt etwas weltfremd und wenig erfolgversprechend, denen, die heute diese Züge bauen, zu sagen, sie sollen das bittschön bleibenlassen, weil es »falsch« ist.

      »So sollte man sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, die im Sinne Gottes sind.«
      :-) Und wer sagt uns, was »im Sinne Gottes« ist?
      Wahrscheinlich derselbe, der uns auch sagt, welche der Vorstellungen Rudolf Steiners »überholt« sind?

      Findest Du nicht auch, daß Deine Sichtweise – ebenso wie die von Heisterkamp geschilderten Bilder vom Menschen als passivem Konstrukt – geradezu nach autoritären Führern und Lenkern ruft, die ganz genau wissen, was »im Sinne Gottes« ist, und was nicht?

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    2. Bzl. Traumyoga:
      Steiner hat 1905 die bewusste, zukünftige Verbindung vom Kundalinilicht in der Herzenswärme mit der Hypophyse (sechster, imaginativer Sinn) beschrieben:

      So wie man mit dem Ohr wahrnimmt und mit dem Kehlkopfe hervorbringt, nimmt man die Wärme der Welt auf im Herzen und strömt sie wieder aus durch den Schleimkörper im Gehirn. Usw. 93a.48
      Der sechste Sinn ist das Kundalinilicht im ausstrahlenden Wärmegefühl … 93a.73 (vgl. 92.102 f.)

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    3. @ Ingrid. Dein so unauffällig am Rande verlinkter Text über die Eisenbahn und den Paten Jochem ist köstlich. Er erfüllt mich trotzdem auch mit Wehmut, weil der Typus des schlichten, einfachen Menschen, wie der Pate Jochem einer gewesen sein muß, halt auch so ausgestorben ist, wie die Qualität der Telefonfreien Mittagsruhe.

      Heute würde der Pate Jochem AfD wählen. Muß. Haha. Und sich auch anderweitig weltanschaulich voll fremdbestimmen lassen. Die beseligenden Lücken aus einer voraufklärerischen Ahnungslosigkeit, die damals das, oft an sich bodenständige, "Orginal" ausmachten, leistet sich keiner der schlichteren Menschen mehr. Beseligende Lücken unschuldiger Ahnungslosigkeit! Wildnisse. Keine "Naherholungsgebiete".

      Die einst wilden und seligen Lücken werden mit Verschwörungstheorien, Faulenzerdebatten, "Kinderschänder gehören .." und sonstigen Allgemeinplätzchen, die ihnen von irgendwelchen Medien und vom Proletenfernsehn (früher vom "Stürmer" und dem "Völkischen Beobachter") eingepflanzt werden, rasch gestopft.

      Und zwar mit einer großen Unruhe. Weil wir in Zeiten leben, wo jeder gefälligst eine Meinung zu haben hat. "Information" nennt man dieses Beregnen einfacher Leute mit - Antworten -, zu denen ihnen - die Fragen - ja noch gar nicht aufgegangen sind. Nicht etwa gebildet, aber "informiert" sind wir heute ja alle.

      Längst wissen wir Unmengen von Antworten, zu denen wir vielleicht niemals die zu stillende Frage gefunden hätten. Hätte man uns nicht einfach durch das Bildungswesen und die Medien die Antworten vorsorglich schon aufgepfropft und eingetrichtert! Die Unruhe und die Belästigungen, - durch die Forderung "eine Meinung zu haben", - und durch die unzähligen unerfragten Antworten sind auch etwas, was man sich zuweilen gern wegwünschen würde.

      Man wäre abgehängt von einer Art von Dasein, was sich heute "in einer Landschaft aus Informationen" quasi vollzieht. So dicht ist bereits das Netzwerk der Anforderungen des gesellschaftlich verbindlichen Lehrplans und der zu empfehlenden Allgemeinbildungskanons.

      Trotzdem ist es nicht so einfach. "Bildung"? Da steckt immer noch eine Assoziation zum Begriff "Wachstum" drinne. Es bildet sich etwas heran. Es formt sich die Schale (Ohrmuschel?) eines Verlangens nach Orientierung heran, und das Empfängliche ist zum Gelingen der Bildung einer Gestalt ("Kategorie") in der Ordnung eines Gefüges ("Oberbegriff", "Metabegriff") genauso wichtig, wie das erlösende Schöpferische Prinzip, was zur sehnenden Empfänglichkeit hinzutritt.

      Das klingt jetzt, haha, sehr poetisch und geistig. :-)) Meint aber: Wenn ich eine echte (Daseins-)Frage habe, und dazu die Antworten finde, dann ist das ein sehr vitaler Lernvorgang, da "geschieht" etwas! Da reift etwas heran, wenn Frage und Antwort existenziell verschmelzen. Das ist beim Pauken der Information, die zu unrecht "Bildung" genannt wird, einfach nicht gegeben.

      Toxischer Satz: "Informieren" ist quasi geistige Umweltverschmutzung! :-)) .. und schon würde der Saal voller AfD-Anhänger applaudieren.

      Würde ich das einfach so apodiktisch stehnlassen. Aber, so wie wir mit brüllenden Straßen und böse fauchenden Eisenbahnen und Einflugschneisen, die kaum noch bewohnbar sind und den Rauchfabriken, Handymasten überall leben müssen, und dennoch gibt es Landschaften, schützen wir "Erholungsgebiete" (der Name funktionalisiert diese bereits wieder), pfeifen noch Vögel, "gehn irgenwo noch Löwen" ;-) ..so leben wir unser Leben, auch wenn unsere Seele von Lehrplänen und gesellschaftlich kommunikativer Vernunft dauerbeunruhigt und gebeutelt ist. "Wir" hatten viel Dasein in virtuelle Welten bereits ausgelagert, es fing an mit den assyrischen Tontafeln, denke ich, wo logistische Lagerbestände für den Handel dokumentiert wurden usw. Man kann das weiterspinnen... lg, mischa

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  2. Lieber Michael, vielen Dank für die Rezension dieses schönen Buches! Auch ich wünsche ihm viele Leser.
    Herzlich, Ingrid

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