Burghard Schildt: Versuch eines anthroposophisch orientierten Bildevorganges – Oder: Von der Richtung, in der die Sonne aufgeht

Bevor uns die Sonne aufgehen kann, davor muss sie uns erst einmal untergehen. Wer ist uns? Das sind mindestens zwei. Einer davon ist jeweilig ein Leser, also ist der Zweite der Anbieter dieses Textes. Mit einem Angebot ohne Nachfrage.

Seine durchwachten Nächte haben unseren Tag erhellt“. So Goethe im Hinblick auf Schiller. Und was sollen die Beiden hier? Das hier: Eine Nachfrage für dieses Textangebot wecken.

Und das hier: Rudolf Steiner sagt in dem Buch „Mein Lebensgang“, zu seiner Philosophie der Freiheit: “Im Geist-Erleben lag die Quelle für die Gestaltung, die ich den Ideen meines Buches gab. Es ist zunächst die Darstellung einer Anthroposophie, die auf die Natur hin und auf das Stehen des Menschen in der Natur mit seiner ihm individuell eigenen sittlichen Wesenheit orientiert ist.“ Orientiert ist? Also darauf hin ausgerichtet ist, dass einem jeweiligen Leser die Sonne aufgehen kann.

Ebenso orientiert ist sein erstes Buch „Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung.“ Dessen Untertitel lautet: „Mit besonderer Rücksicht auf Schiller.“
Das Zusammenkommen von Goethe und Schiller, das ist also bereits ein anthroposophisch orientierter Bildevorgang. Was kommt zusammen? Und bei wem? Bei Steiner, Goethes Erinnern und Schillers Sinnen. Und da es sich dabei, laut Steiner, um ein Geist-Erleben handelt, daher kann zudem gesagt werden: Geist-Erinnern und Geist-Besinnen. Kommt beides zusammen, ist es Geist- Erschauen. Und da das anthroposophisch orientiert ist, daher wird „im“ Lichte der Sonne erschaut.

So einem Schauen geht etwas voraus. Was? Jedem Aufgang geht ein Untergang voraus. Und das ist zunächst ein Vorgang im „Seelisch- Geistigen“ des Menschen. Dass dabei etwas untergehen kann, dafür bedarf es zugleich der Mitwirkung des „Geistig- Seelischen“ im Menschen.
Dieses Mitwirken wirkt sich im seelisch-geistigen Menschen „in“ Besonnenheit aus. Mit der Wirkung, dass die seelisch-geistige Konstitution sich in einer anderen Erziehung empfinden kann. Wie anders? Zuvor wurde sie gezogen durch Vererbung und Umwelt. Diesem „Veranlagungsleib“ ermächtigte man sich Kraft des Eigenwillens des Verstandes. Und suchte so, sich dem übrigen Leib des Naturgeschehen entgegen zu stellen. Dabei wurde ein Lebenslauf zunehmend im Lichte des Verstandes gesehen.

Daher will ein Untergang hier gesehen werden als der Austritt aus Standpunkten. Mit so einem Austritt erlischt das Licht des Verstandes. Man findet sich im Geistig- Seelischen des Menschen. Es ist zunächst alles dunkel. Daher beginnt man zu tasten. Das Tasten wirkt sich so aus, dass, nun im Geistig- Seelischen, das Geist-Erinnern in Kraft treten kann. Mit Geist-Erinnern ist gesagt: Es ist der Geist selbst, der sich erinnert.

So sinnend im Tasten und dabei sich seiner selbst erinnernd, entfacht der Geist sich in Besonnenheit. In ihr sich seiner selbst besinnend, erlebt sich der Geist in Selbstbesinnung. Sich so erlebend empfindet er sich als der Geist des Lebens. Und so im Geistesleben sich findend und dabei selbiges besinnend, schaut der Geist sich selbst als Leib und Seele und Geist. In diesem Geist-Erschauen erinnert sich der Geist in Selbstbesinnung, dass er der Anthropos ist.

Kommentare

  1. Das ist wie Sinnen und Minnen...danke Burghard!
    Kat. Cuisine

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  2. Eben auf SPON entdeckt: Lesenswerter Artikel zum Thema Verschwörungstheorien
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/chemtrails-an-der-elbe-darum-funktionieren-verschwoerungstheorien-im-netz-a-1198075.html

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    1. Haha, das ist gut! ! :-)) Auch wenn es klar off topics ist.. "Alles ist vergiftet, wieso ich jetzt nur noch Steine esse!" :-)
      https://www.youtube.com/watch?v=2ReVZdjC2ts

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    2. Hey, im falschen Beitrag gelandet?
      Verschwörungstheorien?

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  3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Ne ganz große Frechheit Burghard gegenüber...ich hätte ja den ganzen Quatsch gelöscht...

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    2. Danke Michael, es ist wirklich nicht mehr zu ertragen dieser Irrsinn...

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    3. ..erst was posten, sich dann drüber aufregen, es dann löschen lassen, und dann sagen "der irrsinn ist nicht mehr zu ertragen".. wo haben Sie das gelernt? ... sind Sie aus Moskau?

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    4. Also nochmal. Es geht um Anstand Burghard gegenüber bzw. um das Thema seines Beitrags, um die Respektlosigkeit des Austobens total deplazierter Reaktionen. Bewusst eingeleitet von "Sexualberater Heinz" bzw. Rainer Herzog. SEINE Provokationen bzw. niederen Beweggründe kannste meinetwegen mit "Moskau" bezeichnen, einfach nur primtiv.

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    5. Und "Jakob Neuhaus" - deine Unterstellungen sind ja noch viel primitiver als "Moskau" und alle Heinzen dieser Welt zusammen.

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    6. Wer hat die Propaganda gepostet? Darum geht es! Die Michael dann zurecht gelöscht hat. Derselbe Anonyme, der sich jetzt mit fremden Vokabel-Federn wie "Anstand" und "deplaziert", "primitiv" schmückt? Ohne wenigstens eine Duftmarke zu hinterlassen? Hausbesuch von Moskau Inkasso gefällig? Inklusive Vollmassage?

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    7. Okay, tut mir sorry Mister. Wenn Ihr es nicht wart.
      So ist das nun mal im Krieg. Trau schau wem.

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    8. Siehst du und genau DAS ist Heinz bzw. Rainer Herzogs Absicht und jetzt sogar schon in einem Beitrag von Burghard...Und ich habe nur gesagt, was ich in so einem Fall gemacht hätte.

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    9. Herzchen, diesmal (und im Grunde auch sonst fast immer) ist Heinz-Rainer unschuldig wie ein Mädchen, habe zuletzt gestern 7:20 gepostet.

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    10. Der erste Blödsinn unter diesem Beitrag von 7.20 Uhr stammt von Rainer Herzog, der für die Folgen natürlich nichts kann.
      Das Thema 'Verschwörungstheorien' ist hier off-topic...

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    11. @ Heinz 7:20 --- und warum ausgerechnet in diesem thread, der rein gar nix mit Verschwörungstheorien zu tun hat? Nur so aus Jux und Dollerei oder um zu provozieren ?

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    12. Menschen...ich sag ja...
      Und von Sinnen und Minnen auch keine Spur mehr...

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    13. Verschwörungsexperte Heinz F.Freitag, 16. März 2018 um 14:42:00 MEZ

      "und warum ausgerechnet in diesem thread, der rein gar nix mit Verschwörungstheorien zu tun hat? Nur so aus Jux und Dollerei oder um zu provozieren ? "

      Nö, liegt nur an dem Umstand, dass der Klodeckelthread bereits so voll ist, dass man sich dort nur noch schwer zurechtfindet (By the way, Du bist natürlich herzlich eingeladen, selbst einen sachlich-inhaltlichen Kommentar zu Burghards Beitrag zu schreiben)

      "STÖRKRAFT" ist übrigends eine Nazi-Rockband, nur so zur Info.

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    14. Es geht nicht ums Kommentare-schreiben, sondern um deine bewusste Fehlplazierung. Man kann gerade so einen Beitrag in aller Stille sehr gut nur für sich alleine lesen, ohne zu kommentieren. Einkehr mein Lieber, Einkehr und a bisserl den Geist schulen...Komm doch mal runter von deinem Trip, entspann dich...

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    15. ...und wenn du dich tatsächlich vertan hast im Thread, dann hättest du das ja sicherlich in einem kleinen, entschuldigenden Kommentar oder Hinweis kundgetan, spätesten dann als man dich ganz am Anfang ganz sachlich auf das Vertun hingewiesen hat, oder?...da gehe ich wirklich ganz, ganz fest von aus...

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    16. Heinz F., Freund aller AnonymenFreitag, 16. März 2018 um 17:13:00 MEZ

      Wir können natürlich noch gerne die nächsten 3 Tage über die Sinnhaftigkeit meines Post von 7:20 diskutieren, das scheint ja für Dich existentiell enorm wichtig zu sein.

      Da ich mir übrigends ganz sicher war, dass auf diesem Blog zu diesem anspruchsvollen Thema von Burghard (den ich ansonsten sehr schätze) "anthroposophisch orientierter Bildevorgang", Goethe, Schiller, usw. garantiert keine nennenswerte oder sonstwelche Diskussion sich entfalten wird, ist so ein VT-Hinweis (der im Grunde in jede Egoblog-Debatte passt) völlig ok (habe mich also nicht "vertan im Thread").

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    17. Wusste ichs doch Heinz..Und weiter, du sagst:
      VT-Hinweise passen im Grunde in jede Egoblog-Debatte...erstens ganz schön frech und undifferenziert und zwetens eine Frage: Welche 'Debatte' hattest du denn HIER IN DIESEM THREAD ganz am Anfang vorgefunden, so um 7:20 Uhr?
      - eine Art Fata Morgana-Egoisten-Debatte?

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    18. Ich finde gut was der anonym um 15.36 geschrieben hat, man kann auch so einen beitrag in aller Stille so für sich lesen. Es geht doch darum wirklich zu fühlen und die fragen in Ruhe zu beantworten – selbst. Man muss sich Zeit lassen – und alles wirklich erfahren, in seiner Wirklichkeit. Es muss zur Erfahrung werden, sonst bleibt es ein Nichts. Und die Seele bleibt bewusstlos, wesenlos, unverwandelt, bleibt, wie sie ist, und weiß nicht einmal, wie sie ist. Sie muss all diese Dinge wirklich innerlich erfahren.

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    19. @Rebecca

      Ja. Und was noch hinzukommt bei diesem Beitrag, quasi als positiver Nebeneffekt, durch verweilen in der Tiefe und im Nachsinnen: Es schärft Geist und Bewusstsein, Steiner würde vielleicht sagen: Die Konzentration...

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    20. Komisch, dass niemand darüber entrüstet ist, dass KenFM jetzt schon den Holocaust relativiert.
      Der gelöschte Kommentar hatte ja immerhin auf ein Thema hingewiesen (KenFM relativiert den Holocaust), das man zumindest zur Kenntnis nehmen könnte.

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    21. Formulieren Sie das doch bitte aus, zitieren und belegen Sie, und fügen den Link an. Dann ist das kein Problem.

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    22. Es war ausformuliert!

      Goethe, Schiller , Anthroposophie und der Holocaust sind Teilaspekte der Deutschen Geschichte, welche nach Belieben miteinander kombiniert und verknüpft werden können (wovon die Verschwörungstheorie reichliche Gebrauch macht).
      Das war die Botschaft.

      Der Ruf nach Löschung aus der anonymen Menge beruht wohl auf der Empfindung von besudeltem nationalem Ehrgefühl und die Empörung über 'die Frechheit gegenüber Burghard' ist die raffiniert gefälschte Etikette dazu.

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    23. Der gesamte bisherige Kommentarverlauf ist strengstens im Sinne von Burghards Beitrag:

      Bevor uns die Sonne aufgehen kann, davor muss sie uns erst einmal untergehen.

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    24. Das tut mir leid! Das war - mit auch - meine Schuld, da ich den Nicht-Thematischen Kommentar von Rainer - der Link nach Sascha Lobo , für sich betrachtet, ein guten Text - kommentierte mit einem Witz-Liedchen, was etwas Entspannung vermitteln sollte.
      Das jedoch löste offenbar eine Kaskade aus, wo alle möglichen Anonymitäten sich ermutigt fühlten. Eine Respektlosigkeit - nämlich Ignoranz gegenüber Burghard. Ich dachte mir eingangs: Nun, der Stream wird sicher themenbezogen weitergehen. Das war leider bisher nicht der Fall. Blöd, das.

      Wo es gerade nämlich mal nicht um den Massenmord in Syrien, um die Ukraine, um Trumps Tollhaus und die Kremlmafia ging, und um das "Laßt euch nicht in den Schmutz der Kritik am russischen Kulturimpuls ziehn, der Schmusetiger Putin ist ein Freund der Hohen Lehre Anthroposophijewa aus Dornlowsk, der zeitig und bald gewonnen werden muß mit einer Ergebenheitsadresse!"

      Sondern es heraus aus der Weltgeschichte, dort hin, wo man Ewigkeit in sich erlebt, daß man "lesen" kann im Leben selbst, im Licht der Natur, wie Steiner es auch bei Paracelsus ausgesprochen fand, und im Licht der Menschen, des Menschen. All das verspricht immensen Reichtum, der nie besessen, aber geschaut werden kann als vorbeifließender Lebensstrom, von dem man selbst sogar ein Teil und auch Teil des Ufers ist, und das Lot, das Gleichgewicht, was dieser Schau das Maß verleiht, dem Blicken die Schärfe gewährt, ist so etwas wie das Finden einer inneren Moralität. (Was mit Moralinsäure aber nix zu tun hat.)

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    25. ..es - geht heraus- aus allen äußerlichen Weltgeschichten..
      .. ächz, ich vergesse ständig Worte - und ich sehe sie sogar scheinbar optisch beim Gegenlesen, obwohl ich sie gar nicht hingeschrieben habe, ich werde wohl langsam alt und dement ...

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    26. unglaublich was hier abgeht und unterstellt wird, hä?? "Empörung über 'die Frechheit gegenüber Burghard' ist die raffiniert gefälschte Etikette dazu" ...Nein. es ging nicht um den Inhalt, du Depp...Man war noch voll im Lesemodus und ganz versunken in Burghards Text, da prasselten hier all diese Verschwörungsgeschichten rein...packt die doch woanders hin, wo ist das Problem Heinz Sexberater und co??...sie mögen ja wirklich wichtig sein und interessant, aber warum HIER?? Das ist provokativ hoch zehn...Selbst als man zart drauf hinwies, wurde zusätzlich und gerade danach einfach und trotzig eins drauf gepackt..."Verschwörung geht immer, off Topic usw.."

      Nochmal, es ging lediglich um die Falschplatzierung...macht doch was ihr wollt...aber verpasst nicht den Sonnenaufgang...

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    27. Heinz, Repräsentant einer neuen weiblichen SpiritualitätSamstag, 17. März 2018 um 10:37:00 MEZ

      "Man war noch voll im Lesemodus und ganz versunken in Burghards Text, da prasselten hier..."

      Ach, Ihr lieben unmündigen Häschen, was ist nur wieder los mit Euch...?

      Ihr müsst doch nicht zwangsläufig jeden Kommentar unter einem Beitrag lesen, bzw. aufgeregt auf ihn reagieren. Man kann auch einfach nur den Beitrag lesen, darüber "sinnen und minnen", auf sich wirken lassen, usw. und die Kommentare entspannt ignorieren. Mache ich häufig, ist ganz einfach.

      Ansonsten ist es ausschließlich die Entscheidung des Administrators, ob Kommentare, die sich nicht direkt auf den Beitrag beziehen, gelöscht werden oder nicht.

      (Nebenbei: Dass KenFM den Holocaust relativiert, wusste ich auch nicht, bitte gerne noch einmal später ("passend") posten.

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    28. ☆☆☆☆ A C H T U N G : OFF-TOPIC - LEBENSGEFAHR ☆☆☆☆

      Gastbeitrag bei KenFM: 'Alles bekannt über den Holocaust?'
      https://kenfm.de/alles-bekannt-ueber-den-holocaust/

      Ursprünglich veröffentlicht in der 'Neuen Rheinischen Zeitung':
      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24469

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    29. Heinz, du scheinst so uneinsichtig, unsensibel und oberflächlich zu sein, dass man sich geradezu fremdschämen MUSS...setzen 6.

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    30. Zuwendungstherapeutin HannahSamstag, 17. März 2018 um 12:05:00 MEZ

      'STÖRHEINZ' eben!

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    31. Lieber Burghard, nochmals Danke für deinen Text :)

      Auch wenn nun gewisse Standpunkte erneut Überhand gewinnen mit völlig anderen Themen und mit kaum Würdigung deines Textes, so bleibe ich doch auf meinem Grund, einem Punkt der Aufmerksamkeit. Wenn du so willst eine Orientierung, ein ORIENTierungs-Punkt, ein gewisser Stand-Punkt.

      Dein - "Versuch eines anthroposophisch orientierten Bildevorganges" - im Land der untergehenden Sonne Anthroposophia, IST die eine Orientierung. Stand-Punkte im Sinne von fest-Stehen auf gutem Grunde, in Haltung, gehört für mich ebenfalls dazu.

      Doch nun man kann auch ein immer wiederkehrendes Schauspiel beobachten im Lande Anthroposophia und in seinen Vororten:

      Man sieht die vielen Egos tanzen.

      herzlichst

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    32. @ Anonym 12:34

      hättste mal eher sagen sollen, nun isses zu spät, Kind ist ins klo gefallen, äh, in den brunnen

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    33. "Man sieht die vielen Egos tanzen."

      "im Land der untergehenden Sonne Anthroposophia"

      "auf gutem Grunde, in Haltung,"

      "ein immer wiederkehrendes Schauspiel beobachten im Lande "

      Haste Töööne?

      Ein verbaler Dresscode, der manche tiefste Verachtung auslöst. Unterste Zwergenwiese, inklusive Basken "Barret" Mütze, wahrscheinlich noch einen amischen Vollkornkleie-Vollbart im Gesicht. Der "gute Hirte" spricht. Damit kannste Deine selbstmitleidenden Herz-Jesu Drachen in Anthropo-Tantistan beeindrucken. Ein kleiner St. Michaelischer. Anderen Menschen aber schadet Deine Ignoarrogänserige Elitität, Du egoloser Heiliger Du! Troll Dir heimwärts, Engelchen. Ehe Dir welche an die geflügelte Wäsche gehn.. Missioniere hin in Frieden. Sakrament, always look at the bright side of life! Himmel, Schorsch und Wolkenbruch, kreuzverflixt Deibel aber... da halten sich die echten Engel die Nase zu, und Moskau Inkasso kriegt die Wundmale!

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    34. Nein. Erstens ist es nie zu spät und zweitens - warum denn überhaupt zu spät? Und - Interessiert dich das wirklich?

      Meine positive Intention und das Auf-Merksam-Machen zog sich hier die ganze Zeit hindurch. Also, ich schlage vor: Nimm doch bitte deinen Klo-Hinweis und gehe noch mal in dich.

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    35. Ja, doch, doch, das Klo ist vielen Heimat...

      .

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    36. Nein, Moskau Inkasso, Solotänzer, Schorsch und Wolkenbruch, DU bist bestimmt kein echter Engel...Bei dir halte ich mir nicht nur die Nase zu, sondern Aug und Ohr gleich mit! ;)

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    37. An Burghard, Nachtrag:

      "So sinnend im Tasten und dabei sich seiner selbst erinnernd, entfacht der Geist sich in Besonnenheit. In ihr sich seiner selbst besinnend, erlebt sich der Geist in Selbstbesinnung. Sich so erlebend empfindet er sich als der Geist des Lebens. Und so im Geistesleben sich findend und dabei selbiges besinnend, schaut der Geist sich selbst als Leib und Seele und Geist. In diesem Geist-Erschauen erinnert sich der Geist in Selbstbesinnung, dass er der Anthropos ist. "

      So wahr und passend gerade, am heutigen Sonnen-Abend...

      Nein, das Kind ist nicht in den Brunnen gefallen, sondern längst aus der Taufe gehoben worden...

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    38. In meinem Reich, komm bei mich bei
      da ist es warm und weich.

      Am Bronnen "Haberecht" will ich die wunden Glieder heilen,
      alle Knochen, waren sie nicht viel zu kantig?
      Dein steinern Herzkorsett? Hier wird es wieder weich wie Sünde,
      Doch rein erhaben dünket Dich Dein Wollen.

      Wie gut es ist, daß es die bösen Menschlein gibt,
      als Guter Hirte Deines Herrn fühl Du Dich selbstverliebt,
      erlöst von aller Geistes Weite, darf engstes Fühlen aus Erinnerung
      auch etwas Warmes fühlen, so ganz in Inbrunst wähnend Heiliges,

      dessen Wortlaut mir ganz schnurze ist,
      wenn ich Dir nur die Nase ganz nach oben hebe!

      Bekiffter Inder, gemalet in des Neuen Goetheanums Kuppel
      Möge er Dir Vorbild sein, wie man die Menschheit edel läßt allein
      da unten in verlorner Stuhlreih schwitzen, sie glauben Dir
      als wär' Dein Hochmut ein Indiz
      die Weltenherrschafts-Geistesherrlichkeit
      allen voran und nur mit wenig andern Edlen
      inwendig lächelnd, auswenig strafend
      Ganz selbstverständlich zu besitzen.

      "Ätsch, ätsch, ich bin erleuchtet:
      Wie gut, ihr seid es nicht!"
      Sei fürderhin unsichtbare Schift auf deiner Stirn
      Nur Uneingeweihten leserlicht!

      Daran, oh, Mensch, bleib bei mir, halte Dich!

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    39. Geh mir aus dem Licht du armer Wicht, denn ich lese noch!

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    40. Luzifer, nun hab ich etwas Zeit für dich.

      Hast ja nun endlich deine Anthro-Keul herausgeholt?
      Aber ich gönn dir deinen Spaß, du böser Schwätzer und Schläger vor dem Herrn. Das ist ja nur deins und fällt auf dich zurück.

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    41. Schön, dass nach den anfänglichen Dissonanzen und Unklarheiten doch noch eine sachlich-inhaltliche Debatte zu Burghards Beitrag möglich geworden ist.

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    42. Aber "Luzifer bzw. Moskau-Inkasso" hat sich dieses mal echt noch zurückgehalten mit seinen Beleidigungen. Hier eine kleine Kostprobe:
      "Ehe Dir welche an die geflügelte Wäsche gehen" "Egoloser Troll", "Vollkornkleie-Vollbart" (obwohl, DEN find ich fast schon wieder lustig) ...

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    43. Das mit dem Sonne untergehen, das ist schon so eine Sache - so ein Prozess will ich gar nicht sagen - denn da hängt unversehens zu viel emotionaler Teer im eigenen Getriebe, der das Sonne Untergehen auf alle nur mögliche Weise behindert. Und diesbezüglich im eiligen Kopf-Wegdrehen auf den jeweils anderen Menschen zu blicken, das macht das eigene Sonnenrad noch lange nicht flott und lässt es gegen seinen Sonnenuntergang rollen. Keck vorgetragene wortreich hämische Hilfsbereitschaft ist hier demnach keine Option.
      Burghard beschreibt es sehr treffend: „Und da es sich dabei, laut Steiner, um ein Geist-Erleben handelt, daher kann zudem gesagt werden: Geist-Erinnern und Geist-Besinnen.“
      Burghard weist mit seinem Sagen auf drei Punkte. Geist-Erleben, Geist-Erinnern und Geist-Besinnen. Angeschaut: Inwieweit hat hier Geist-Erleben stattgefunden und wenn in welcher inneren Ausrichtung? Ego zentriert oder darüber hinaus reichend? Das wäre bei gutem Willen also erst einmal zu überprüfen. Was sich vordergründig gezeigt hat, das weist eher in die Richtung: Schraube von der eigenen Ölwanne lösen und Altöl ablassen, alle denkbaren Regeln zur Vermeidung von Innwelt Verschmutzungen ausser acht lassend.
      Punkt zwei: Geist-Erinnern. Hier geht es um ein genaues und tiefer reichendes Anschauen dessen was mir sagend entgegen tritt. Und im Anschauen, gewissermassen in seiner inneren Gegenbewegung um eine Überprüfung (Geist-Erinnern) meiner Vorstellungen, inwieweit sie wenigstens teilweise passgenau an das anschauend Erfasste tatsächlich anknüpfen. Ein auf eine monistisch/nonduale Art ausgerichteter Dialog Beitrag fusst auf einem möglichst exakten Geist-Erinnern. Ansonsten sind emotionale Kampfszenen unvermeidlich.
      Das ist eben die grosse Täuschung: Wir leben nicht im Krieg gegeneinander, sondern sehen uns in zum Teil hoch komplexe Verfilzungen unseres eigenen Selbst verwickelt. Die Zündstoffe, die dort am Wirken sind tragen wir anstatt sie innerlich für uns aufzuarbeiten mehr oder weniger selbst verdrängend oder aggressiv nach aussen.
      Das wiederum verhindert die Entfaltung von Punkt drei nach Burghard. Wir berauben uns der Möglichkeit aus dem Besinnen heraus zu Lösungen im Umgang mit- und untereinander zu gelangen. Der eigene Blick wird von eigenen und fremden emotionalen Schwaden soweit getrübt, das im zueinander Sagen sachliche Verbindungen nur schwer, wenn überhaupt noch geknüpft werden können, wenigstens über mehrere Dialogstationen hinweg. Wir reden aneinander vorbei, wo durchaus mehr Gemeinsamkeiten gefunden werden könnten.

      Bernhard Albrecht

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    44. @Bernhard

      Danke für deine Interpretation des Burghard-Textes. Finde ich gut, dass du dir die Mühe gemacht hast, ist ein Klassiker geworden quasi. Ich denke, in dem Text liegt sicher noch Spielraum für andere Interpretationen...

      Zu deiner subjektiven Wertung:

      Kecke hämische Hilfsbereitschaft (?) usw. usf. Auch da hast du relativ viel Zeit, Mühe und Wort reingepackt insgesamt.
      Und fast scheint es, dass deine Antipathie für 'kecke Hilfsbereitschaft' (so DEINE Interpretation) und vieles andere aus der Einleitung, so groß ist, dass es sich unterschwellig wie so ein abschreckendes Übel, durch deinen ganzen übrigens Text zieht.. so scheint es...

      Sicher ist nicht alles nach Schema F gelaufen, aber meine Meinung habe ich gerne kundgetan, muss da aber jetzt nicht weiter drauf rumreiten, gibt wichtigeres. Ich habe da andere Ansprüche..

      Aber du, wie sagte Steiner einmal, sinngemäß:
      Ein weiser Mensch schaut alle Seiten an.

      Jedenfalls so begann es hier, ganz sachlich, ganz keck und hilfsbereit:

      "Hey, im falschen Beitrag gelandet?
      Verschwörungstheorien?"

      und das kam u.a. dabei heraus gen Ende:

      "Vollkornkleie-Vollbart im Gesicht. Der "gute Hirte" spricht. Damit kannste Deine selbstmitleidenden Herz-Jesu Drachen in Anthropo-Tantistan beeindrucken. Ein kleiner St. Michaelischer. Anderen Menschen aber schadet Deine Ignoarrogänserige Elitität, Du egoloser Heiliger Du! Troll Dir heimwärts, Engelchen. Ehe Dir welche an die geflügelte Wäsche gehn."

      Da bekommt man schon Angst, gell Bernhard. Aber vielleicht hat dich diese Äußerung ja auch gefreut, so ganz im Stillen? Denn kein Mensch ist ein Superheld und Häme kann viele Gesichter haben...



      Das scheint dir aus gewissen Gründen wichtig zu sein, so dass du recht geschickt lavierend dein eigenes Kopfwegdrehen, quasi auch vor dir selbst verborgen hast.

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    45. Ich vermute, dass Burghard eine magische Wortformel mit alkoholischer Wirkung in seinen Text hineinvergeheimnist hat...

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    46. So einen verbalen Sundowner (auch Dämmerungsschoppen genannt) mit ordentlich Umdrehungen um den notwendigen Sonnenuntergang einzuläuten und das Verstandeslich auszupusten..

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    47. lustig...

      "Man kommt in der Regel für etwa eine halbe Stunde zusammen und meistens bleibt es bei einem, höchstens zwei alkoholischen Getränken"

      also, meine halbe Stunde ist jetzt rum...schönen Sonnen-Abend dann...

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    48. Nun glaube ich, daß sich Burghards Text nicht auf das hier so beliebte "Hauen und Stechen", auf das Sich Streiten, also daher auch nicht auf das Sich Versöhnen Müssen Dürfen bezog, obwohl natürlich auch hier die Sonne verfinstert sein muß, bevor der Blick auf selbige wieder frei wird.

      Wenn man den Blick einmal vom hochgeschätzten und sehr unterhaltsamen Zoff abzieht, geht es hier um das Vorbereiten, wie ich heute Morgen bereits erwähnte, auf das Lesen Lernen der Welt und ihrer Phänomene. Das sich vertiefen können - auch - in Personen, deren Eigenarten, aber auch das "Sprechen" mit Pflanzen und Tieren.

      Wie seht ihr das: Mit einer Biologin und einer eher rationalen Autorin hatte ich vor einiger Zeit regelrecht Zoff gekriegt, weil ich wo schrieb:

      "Manchen Tieren gaukeln wir etwas vor, dressieren sie, oder wir zähmen welche, um sie zu uns zu holen, damit sie uns Lasten schleppen, Arbeit abnehmen oder um sie zu mästen, zu schlachten, zu verspeisen. Durch List und nicht mit Reißzähnen und einseitiger Körperkraft werden wir zum Jäger. Gräser und Kräuter, sogar Bäume holen wir zu uns, überlisten sie, damit sie uns zu Nutzen und zu Gefallen wachsen. So legen wir Gärten und Felder an. Oder wir ziehen mit gezähmten Tieren durch Savannen und nähren uns mit von ihrer Milch und ihrem Fleisch. Nehmen unseren Tieren in den Sommern die Wolle oder gar den Pelz, um in den Wintern nicht zu frieren, weil wir nackt sind wie frisch geschlüpfte Vogeljungen, oder wie manche neugeborenen Mäuse, die in einer Erdhöhle zur Welt kommen, - und fast gänzlich nackt bleiben unser ganzes Leben lang. Pelzlos, unbehuft, ungepanzert, ohne Horn, Flosse oder Flügel. Wehrlos jedem Dorn und Reißzahn, jeder Hitze, jedem Frost und in den Fluten dem Ersaufen ausgeliefert, ist es dem Menschen gegeben, alle Natur und jedes Leben darin zu überlisten, auch seinesgleichen und als Einzelner sich selbst. "

      Beide waren außer sich vor einer Art Empörung, so etwas würde nicht funktionieren, weil Tiere nicht intelligent genug seien, um sie wirklich überlisten zu können, das könne man nur mit einem vollbewußten und einen Intellekt besitzenden Menschen. Und Pflanzen seien nicht einmal "dümmer" als ein Mensch, die könne man weder überlisten, noch könnten die etwas wollen. Die würden halt wachsen, fertig. Wenn man sage, "die Schlingpflanze suche Halt", sei das umgangssprachlicher Blödsinn! Eine Pflanze können nichts intendieren, wollen, wünschen, daher auch nichts suchen.

      Wenn jemand, wie Herr Marko Pogačnik eine Beziehung zu einem Baum aufbauen möchte, spinnt er dann, oder ist er halt ein armer Mann, der nach einer schweren überstandenen Krankheit etwas sonderbar geworden ist, aber dafür unbeschreiblich nett und freundlich? Oder wie? Also, ich glaube, das Pflanzen "wollen" können, wenn man den Ausdruck des selbigen nie unterm Mikroskop wird nachweisen können...

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    49. "Wenn man sage, "die Schlingpflanze suche Halt", sei das umgangssprachlicher Blödsinn! Eine Pflanze können nichts intendieren, wollen, wünschen, daher auch nichts suchen."

      Man kann zumindest großen Respekt vor dieser Schlingpflanze haben, vor diesem Wunderwerk der Natur...Bei einer Biologin sollte man das eigentlich voraussetzen...

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    50. Lieber mischa,

      »Also, ich glaube, das Pflanzen "wollen" können, wenn man den Ausdruck des selbigen nie unterm Mikroskop wird nachweisen können… «

      Ich glaube, es kommt darauf an, was man unter „Wollen“ versteht.

      Eine alte indische Weisheit lautet: »Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier und erwacht im Menschen.«
      Und Rudolf Steiner sagt ja, wir schlafen als Willenswesen… so gesehen, wären wollende Pflanzen ganz natürlich.

      Allerdings würden die meisten Menschen heutzutage den Willen wohl eher dem Wachzustand zuordnen.
      Dann klappt es freilich nicht so gut mit den „wollenden“ Pflanzen...

      Aber wenn Deine Biologin und Deine rationale Autorin sich einmal überlegen, woher sie wissen, oder wie sie von sich selbst erfahren, was sie „wollen“ (oder auch sich die Frage stellen: Kann ich wirklich wollen, was ich - wachbewußt - will?) --- vielleicht könnten sie dann Steiners Satz und auch der Vorstellung eines Pflanzen-Willens etwas abgewinnen?

      Gute Nacht!
      Ingrid

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    51. Das ist schon wieder Moralismus. Phrasen.
      Darin finde ich keine wirkliche Moralität, die als Innerlichkeit eines wirklichen Geistigen Erlebnisses erlebt werden kann.
      "Nehmen Sie Haltung an, vor dieser Schlingpflanze! Salutieren Sie! Dies Werk, es ist bezaubernd schön! Hat es geheißen, darum soll das Ihnen gedenken. Wenn Sie nicht Rrröspeckt haben vor der Pflanze, verwaltet unter der Flagge der Hohen Fakultät der Biologie, gibt es heute Abend keinen Pudding. Oder eine Tracht Prügel!"
      Schauen Sie: Das ist dann eben die Alte Welt. Da ist noch ganz der Geist verborgen in großer Furcht, die mit Ehrfurcht vertauscht, verwechselt werden kann. Wo dann die Menschen mit so seltsamem Funkeln in den Augen, was dann auf "den Geist" verweisen soll und auf "Weisheit", sagen: "Ich habe den Respekt gelernt! Ich verachte kein Pflänzlein klein mehr. Ich bin dankbar für die Prügel, die ich immer bekam, wenn ich Pflanzen mit dem Grundbollen der Thante an den Kopf geschmissen habe, weil mir die Prügel anfangs nicht recht geschmeckt haben!"
      So ist ja die Sehnsucht nach einem Neuheidentum entstanden, weil manche sich gesagt haben: Es muß doch etwas jenseits der Angst sein, alles falsch zu machen, und nie gut genug zu sein.... Da dachte man, daß vor der Amtskirche und der Obrigkeit vielleicht eine Zeit ohne diesen Moralismus liegen könnte. Also fing man an, sich selbst erst einmal im Baum zu umarmen, und der Baum hat dann vielleicht sogar geantwortet, und wollte gar keinen Respekt ... sondern was ganz direktes, was anderes ..

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    52. Gute Nacht, Ingrid
      Wir haben zeitgleich geschrieben. Obige Antwort meinte Anonym.
      Das Gedicht der Fußwaschung von Morgenstern ist von den indischen Worten hergeleitet. Aber das ist mir ein Schema, daher weiß ich nicht, ob es mich nicht in eine Vorstellung zieht, die sich vor eine Erfahrung stellt.
      Soweit, bis ein andermal. Ich denke darüber.

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    53. Na, wenn du Respekt im Kontext so hyper-interpretierst, dann bekommt man schon Angst...

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    54. https://de.wikipedia.org/wiki/Reliefkarte

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  4. Ich würde Besinnen und Erschauen wechseln: In diesem Geist-Besinnen erinnert sich der Geist in Selbsterschauung, dass er der Anthropos ist. Schiller erschaute in Goethe den ideale Mensch (‘Lange schon habe ich, obgleich aus ziemlicher Ferne, dem Gang Ihres Geistes zugesehen.‘; ‘der Dichter ist der einzige wahre Mensch‘), Goethe erinnerte sich Schillers Geist (‘ich werde sie bei meiner Arbeit immer vor Augen haben‘), beide Attitüden kamen in der Mitte zusammen in ihre Selbstbesinnung (ihre gegenseitige ästhetische Erziehung).

    Steiner dazu: “Schiller ging aus von einem Neid und von einem innerlichen Widerwillen gegen Goethe. Man könnte sagen: Für Schiller gab es eine Zeit seiner Jugend, in welcher ihm der Speichel im Munde immer bitter wurde, wenn von Goethe die Rede war. Dann lernten sie sich kennen. Usw.“ 191.255 f.

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    1. Es erinnert mich an den Text von Ortega y Gasset, http://www.zeit.de/1949/36/dramatische-existenz-des-dichters - der verlangte, daß der Dichter auch das Schicksal ganz durchleben müssen, statt den Stoff der Schicksale literarisch zu verbrauchen, um den dann zum Konsum zur Verfügung zu stellen, für die, die von Konsum etwas verstehn, Feinschmecker. Die, die der Artikulation einer lebensnahen Literatur bedürfen, wie der Kranke der Medizin, die bleiben ungeholfen, weiterhin ohne die Zunge, die ihnen nur der Dichter zu geben vermag. (Den text von Ortega kann man sich im Netz sicher ergooglen, kostet nix.)

      Ein ähnlicher Beweggrund mag beim rebellischen Schiller des Karl Moor und den Räubern vorgelegen haben, Goethe, den behaglich waltenden Ur-Etablierten zu fürchten, in all dessen Erhabenheit auf dem Olymp einer vollkasko-gesicherten Existenz, der statt beim Fürsten Dienst zu tun. Recht bald auf Bildungsurlaub nach Italien fuhr, gut ausgerüstet mit den Erfahrungen von Johann Caspar Goethe, der auch bereits dort war. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Goethe

      Es ist immer eine Frage, bis heute. Nun, wer die Relativitätstheorie in sich bewegt, der schreibt sie im Knast auf Klopapier, gesetzt, er wäre leider im Knast. Wer viel Geld und gute Umstände vorfindet, aber nix drauf hat, bohrt in der Nase. Da kommt ja auch manches zum Vorschein, was wir aber nicht wissen wollen.

      Schiller hatte eine knochenbitterharte Existenz zu bewältigen, eine Familie über die Runden zu bringen, und war schier daran, genaues weiß man nicht, ein Alkoholproblem zu entwickeln. Nicht aus Frust, er trank alkoholisierte wachmachende Getränke, um länger aufbleiben und arbeiten zu können.

      Von daher ist da ein Abgrund, der zu überbrücken war, der größer nicht sein könnte. Ein soziales Gefälle zu ungunsten Schillers.

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    2. Schiller, so lernte ich in der Sprachgestaltungsschule, sah die Urpflanze als Ideal, als Idee an, nachdem Goethe sie ihm dargelegt hatte. Goethe sagte, er habe sie wahrgenommen, dann könne er Ideen - draußen - an den Dingen an sich - erblicken. Hier setzt ja Steiners Kritik an Kant und dem "unerkennbaren Ding an sich" an. Diese Begegnung ist etwas, was Steiner gefesselt hat.

      Mir persönlich fehlt das philosophische Studium, oder was ist es? Um einen Anknüpfungspunkt für meine eigenen Erkenntnis-Erlebnisse an diese Geschichte zu finden, und ich vermute sie im Konflikt mit der Schriftstellerin und der Biologin (beides nette Menschen, keine bösen Gegner der Menschheit und der Apoposylie), daß die Pflanze ihnen ein biologischer Vorgang, vorhersehbar auch, ist, während etwa Wolfgang Storl von der Korndeva spricht, einem Getreidewesen, welches den Menschen überlistete, und nicht einmal, wie ich in obigem Text, der Mensch das Korn durch Züchtungen und bewußt absichtliche Aussaat "zivilisiert", zur "Nutzbarkkeit" domestiziert. Storl sagt in einem Vortrag über Naturgeister, der Getreidegeist habe den Menschen durch das Geschenk des Bieres, erst dann kam daraus der Sauerteig, und des Brotes domestiziert, sich in großen Monokulturen anbauen zu lassen.

      Ein ähnlicher Gedanke findet sich bei der Technikkritik, daß das Werkzeug sich vom Menschen erfinden läßt, und die im menschlichen Verstande geanlagte "Maschine" arbeite sich in der Welt der Erscheinung aus der Erde hervor...

      Aber zurück zur Urpflanze. Da geht es noch nicht um Wesenhaftes mit einer eigenen Dynamik, die den Menschen überlistet, in dem sie ihm "bewußte Absicht" vortäuscht. Bei der Urpflanze geht es um einen Bauplan, "ätherisch", der allen Pflanzen so zugrunde liegt, wie etwa Mineralien die Geometrie. Ein kantscher Philosoph wird auch sagen: Das die sechseckigen nadelig sich verjüngenden Ausblühungen des Bergkristalls sieht der Mensch hinein: Da ist kein Sechseck. Es ist eine ästhetische Kategorie der Wahrnehmung. Das Sechseck als Ideal haben wir nur "im Kopf" bzw. im Geisttätigsein selbst. Goethe würde demzufolge sagen: "Im Quarz kann sich das Prinzip des Sechseck außerhalb meiner aussprechen, welches ich gleichzeitig tätig in meinem Geist hervorbringe" ? ?

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    3. Die Urpflanze (das Getreidewesen) ist für Schiller eine platonische Idee, eine Wirklichkeit an sich; für Goethe eine aristotelische Idee, eine Entelecheia (Vollendung) in der sinnlichen Aussenwelt:

      “ So sind für Aristoteles die Ideen in den Dingen und Vorgängen; sie sind die eine Seite der Dinge, diejenige, welche die Seele mit ihren Mitteln aus ihnen herausheben kann; … Die Idee, welche im Sinne des Aristoteles der Mensch in einem außerseelischen Dinge findet, ist zwar dieses Wesen des Dinges; aber die Seele hat dieses Wesen in die Ideenform gebracht, um es für sich zu haben. Ihre Wirklichkeit hat die Idee nicht in der erkennenden Seele, sondern in dem Außendinge mit dem Stoffe (der Hyle) zusammen.“ 18.74 (aber vgl. Kristalle, 21.103 f.)

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    4. Allerdings sei die ‘Aussenwelt‘ innerlich, und umgekehrt ...

      “Dasjenige, was man unbefangen sehen kann und was man gewöhnlich als Äußeres beschreibt, das müßte man eigentlich als Inneres bezeichnen. Der Mensch ist gewissermaßen vor seinem Gesicht in seinem Inneren drinnen. … Unser wahrhaftiges Innere sind die Sinneswahrnehmungen, dasjenige, was wir wahrnehmen als unsere Handlungen. Äußerlich ist schon der Kopfinhalt, und am alleräußerlichsten ist dasjenige, was unterhalb der menschlichen Brust liegt.“ 191.151f. (1919)

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    5. Nun, was ich mit Storl als die Getreidedeva benannte, welche über die Nahrungs - und Rauschbedürfnisse des Menschen und der Menschheit sich so unentbehrlich macht, auch im destruktiven Sinne, daß durch ihren "Egoismus" inspiriert der Mensch schließlich Monokulturen anlegt, das ist bereits eine höhere Seelensphäre.

      (Ja, auch die Korndeva ist nicht einfach ein heilig selbstloses Wesen, wie es die bestrohhutete Esotante und ihr bärtiger wollpuloverner Knecht Vollkornrupprecht gerne hätten .. wir müssen schon mit allen Wesen verhandeln, alle wollen ein Dasein; und brauchen dafür Zeit und Raum. Dieses Raumzeitbedürfnis steht einer Begrenzung von Raum und Zeit gegenüber..Es reicht nie aus.)

      Die Urpflanze hingegen ist nichts aus der Seelenwelt, sie ist ein Hinweis, wie ätherische Prinzipien erlebt werden können. Alles sei quasi zweidimensional am Wesen des Pflanzenleibes, alles daran sei eine Metamorphose des "Prinzip des Blattes". Erst was Seele - in - sich aufnähme, werde zum Hohlraumwesen, aus dem heraus es dann tönt. "Qaak", oder "Muuh!" Der Tintenfisch und die Schnecken, Mollusken, sagen noch gar nix, empfinden aber bereits innerkörperlich. Die Qualle ist faßt ein Astralleib, der sich in Gelee "inkarniert", fast noch Pflanze..
      Da würde jeder Biologe halt wütend, zornig... oder schmunzelnd wohlwollend sagen "Künstlerisch sind solche süßen verspielten Betrachtungen wertvoll, aber nie Quell wissensch. Erkenntn."

      Zu Ingrid gestern: "Wollen" ist noch einmal etwas ganz anderes: Für mich sind Steine erst einmal purer Wille: An ihnen schlagen sich sogar Karatekämpfer nur den Schädel ein. Will man sie bewegen, sagen sie erstmal "Nein!" Aber Pflanzen können Steine sprengen. Im Stoffwechsel mögen unbewußte Willenskräfte wirken.

      Was aber, zum zweiten Beitrag von Ton Major, das Wechselspiel "innen" versus "außen" betrifft, könnte das bereits mit einem Empathiefaktor erklärt werden, oder greift das zu kurz?



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    6. "Dasjenige, was man unbefangen sehen kann und was man gewöhnlich als Äußeres beschreibt, das müßte man eigentlich als Inneres bezeichnen. Der Mensch ist gewissermaßen vor seinem Gesicht in seinem Inneren drinnen. … Unser wahrhaftiges Innere sind die Sinneswahrnehmungen, dasjenige, was wir wahrnehmen als unsere Handlungen. Äußerlich ist schon der Kopfinhalt, und am alleräußerlichsten ist dasjenige, was unterhalb der menschlichen Brust liegt.“ 191.151f." Steiner vermittelt eben kein Einweihungskonzept, sondern erinnert daran, dass der Mensch momentan existentiell auf geradezu surreale Weise mit einem biologischen Organismus identifiziert ist und an seine kosmische Natur zurück geführt werden muss, dass Wille, Gefühl und Bewusstsein bestehen auch ohne das "Äußerliche" eines biologischen Wirts. Der Ausnahmezustand ist der der Identifikation, nicht umgekehrt. Für Steiner ist der Mensch schlicht selbstvergessen und muss an sich selbst erinnert werden.

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    7. Schön, das ist ja Externalismus. Steiner verweist hier auf sein Büchlein Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen (1912), das drastisch anfängt:
      “Wenn die Seele durch die Sinne und durch ihr Vorstellen an die Erscheinungen der Außenwelt hingegeben ist, dann kann sie bei wirklicher Selbstbesinnung nicht sagen, sie nehme diese Erscheinungen wahr, oder sie erlebe die Dinge der Außenwelt. Denn sie weiß in Wahrheit in der Zeit ihrer Hingabe an die Außenwelt nichts von sich.“ 16.9 f.

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    8. "Für Steiner ist der Mensch schlicht selbstvergessen und muss an sich selbst erinnert werden."

      Ein interessanter Gedanke, ein schöner Satz. Es knüpft vielleicht an den Begriff Bewusst-Sein(s)-Seele an...Und - by the way - an den letzten Absatz des Textes von Burghard...

      "Denn sie weiß in Wahrheit in der Zeit ihrer Hingabe an die Außenwelt nichts von sich.“ 16.9 . Die Crux ist jedoch, irgendwie, dass ein anschließendes Verlagern in die übersinnliche Welt (was ja durchaus angestrebt wird oder - werden sollte), das gleiche herauskommen könnte, also die Seele dann immer noch nichts von sich weiß? - bzw. sich total verlieren kann?

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  5. Ja, eine Blüte ist zweidimensional, eine Blattmetamorphose. Aber das Auge (Knospe) gehört noch als eindimensionales Gebilde (Sprossmetamorphose) zu der ganzen Pflanze dazu, und die Wurzeln sind ideal ein dreidimensionaler Hohlraum (Wurzelmetamorphose)?

    Und gehört zu jeder Pflanzenfamilie (wie Hahnenfussgewächse) vielleicht eine Gruppenseele?
    Aristoteles‘ Definition lautet: Die (Pflanzen)seele ist die Form oder Entelechie eines natürlichen instrumentellen (organikon) Körpers. Schon ein Keim ist ein sich entwickelndes natürliches dreidimensionales Werkzeug.

    Sinneswahrnehmungen und Handlungen seien Teil einer sympatischen innerlichen Welt; Intellekt und ‘Wille‘ einer antipathischen Welt (Alg. Menschenkunde 293.34 f.)

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  6. @ Anonym Samstag, 17. März 2018 um 22:18:00 MEZ

    Mein Kommentar eine Interpretation von Burghards Text? Das würde ich als zu hoch gegriffen ansehen. Allenfalls habe ich einem kleinen Wellenspiel aus seiner Flussbetrachtung etwas hervorgehobene Aufmerksamkeit gezollt, habe das dynamische Leuchten von einigen Edelsteinen unter einem gewissen Blickwinkel in die Sichtbarkeit gerückt.
    Mit einem in sich fliessenden Denken liesse sich da noch einiges mehr hervorholen. Das aber hiesse bereit zu sein sich der Grundhaltung des Geist-Erlebens im Denken zu vergewissern und alle, wirklich alle Vorstellungen (wie Rudolf Steiner nach der Weihnachtstagung 1923/24 für diejenigen Menschen hervorhob, welche den Grundstock dieser neuen Gesellschaft bilden wollen) mit jedem seiner inneren seelischen Beobachtungsschritte immer mehr hinter sich zu lassen, was im Hinblick auf die Sprache bedeutete in das Reich „des ich weis, dass ich nichts weis“ konkret einzutreten.
    Auf welcher tatsächlichen Sachgrundlage und … darüber innerlich noch ein Stück hinaus greifend, mit welchem Recht sinnen wir einem anderen Menschen an seine Aussagen seien z.B. von (auch nur scheinbarer) Antipathie tief durchwachsen? Was tun wir da eigentlich, ohne unserem Vermeinen tiefer auf den Grund zu gehen? Mit welcher Art wie beiläufiger Wirklichkeitsverdrehung gehen wir da unbemerkt um, zaubern aus unserem Nähkästchen mal diese, mal jene uns jeweils genehme Fata Morgana, um den Schorf über unseren möglicherweise eigenen inneren Wunden und den damit verbundenen Schmerz gar nicht erst aufkommen zu lassen? Welche unserer Illusionen halten wir damit am Leben, bzw. erzeugen diese sogar neu ohne sie unter der Lupe der seelischen Beobachtung tiefer zu bearbeiten?
    Warum hindern wir uns nur so, beinahe möchte ich sagen so überwach daran unser Hineingehen in den inneren Sonnenuntergang, in die Nacht des „Nichtwissens“ zu verhindern? Warum ist es so schwer unserer eigenen Menschlichkeit in die Augen zu schauen und von daher ein schöpferisches Mitgefühl für das Weg Schreiten des jeweils anderen Menschen zu entwickeln. Oder war Rudolf Steiner ein „Depp,“ wenn er in diesem Zusammenhang von wechselseitiger Initiative zu innerer Umkehr sprach? Ganz nebenbei gesagt, die Konsequenzen seines Sagen ein wenig verdeutlichend! …
    Manchmal erscheint es mir fast so, als ob es in verschiedenen Dialogansätzen um das Erringen einer Goldmedaille im andere Menschen von ihren Standbeinen zu fegen ginge. Nur, anderen Menschen so lange auf den Kopf zu klopfen bis sie etwas kapieren, was „mir“ zwingend geboten erscheint, das ist vergebliche Liebesmühe. Aus meiner Sicht so lange, wie ich nicht selber einen Ansatz zu eigener innerer Verwandlung in einen Dialogprozess meinerseits leise mit einbringe. Initiative dreht ein Ding!

    Bernhard Albrecht

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    1. Bernhard, du hast so deinen Fokus...
      Zu "Initiative dreht ein Ding!" Ja, da ist was dran, das kann passieren. Und sicherlich hat sich "das Ding" hier auch aus den unterschiedlichsten Gründen doch noch gedreht...ist doch schön...

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  7. Jede kleinste Drehung ist wichtig und hat mitunter Wirkungen, die unterschwellig sehr viel weiter reichen. Ein springender Stein ...
    Gute Nacht.

    Bernhard Albrecht

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  8. Was mich schon beim erstmaligen Lesen innehalten lies, das Wort „Nachfrage“ im ersten Absatz von Burghards Beitrag „Versuch eines Anthroposophisch orientierten Bildevorganges“ …, das will ich jetzt noch einmal aufgreifen.
    Nachfrage.
    Ist es nicht das Versäumen äusserer, wie innerer Nachfrage, das so manche Irrtümer in einem dialogischen Raum direkt, wie mehr noch indirekt erst um sich wuchern lässt, mitunter so intensiv, dass das eigentliche Anliegen des Dialog-Artikels streckenweise, wenn nicht in Gänze zum Verschwinden bringt? Ist es nicht das unmittelbare in Beziehung Bringen von Aussagen oder auch nur einzelnen Worten sofort auf sich hin, das unversehens Dialogbrüche aufbaut noch ehe der eigentliche Dialog überhaupt begonnen hat? Das nicht selten laut oder leise gesprochene Wort „subjektiv“ errichtet Mauern, worüber eine nachfolgende Verständnissuche nur noch schwer steigen kann. Das Etikett subjektiv dem anderen Menschen und seinem Sagen an die Stirn geheftet behindert und verhindert sogar auf ein Erstes hin die Brücke tieferen Verstehens betreten zu können und dort einander die Hände zu reichen. Begegnung findet nicht statt, trübt sich mindestens aber so ein, dass weiter nichts als ein sehr verhaltener Nachklang zurück bleibt.
    Warum.
    Es ist das Einweg-Verhalten, das überwiegend den anderen Menschen ins Auge nimmt, als auf die Idee zu kommen die eigene Betrachtungsweise näher zu untersuchen und den inneren Blick von dort her nach zu justieren. Blinde Flecken können auf diese Weise nicht rechtzeitig aufgelöst werden und graben sich ein, so tief, dass ganze Gruppen von Menschen schliesslich nichts anderes mehr meinen tun zu können, als sich mit den fadenscheinigsten Verlautbarungen nur immer tiefer und verletzender wechselseitig zu verdächtigen und am Ende auszugrenzen. Der Anthropos hängt als klapperndes Skelett wie an Spinnfäden-Seilen in den Dialogräumen und der ursprünglich angestrebte Dialog rutscht über ein Dualitäten Bing Bong Karusell leise ins Absurde.
    Weil.
    Und das kocht jetzt vielleicht dem einen oder anderen ätzend hoch ohne sachlich auch nur entfernt irgendwie damit in einem Zusammenhang zu stehen.
    Weil Verantwortung bis in die Wurzel hinein zu übernehmen ein schweres, ein tief ernstes Unternehmen ist - ein Schwellenunternehmen. Nachfrage in steter Konsequenz geübt ist ein Schwellenprozess.

    Bernhard Albrecht

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