Mr. Spock und andere Außerirdische im Goetheanum

Screenshot aus dem "Goetheanum"
Natürlich, so erklärt sich das, dass einem sarkastische Gedanken ins Bewusstsein strömen, während andere vielleicht nur die Osterhasen springen sehen- jedenfalls hat das jemand -M. Kiske- aus den Judith- von- Halle- Freundes- Zirkeln über mich geäußert: "Alles was Herr Eggert dort schreibt, lässt sich doch vor allem ganz besonders auf Rudolf Steiner selbst anwenden, von dem wir all unsere Ideen ja doch haben. Den Rest können Sie sich sicher denken. … Die größte Gegnerschaft Rudolf Steiners maskiert sich heute vor allem mit dem Namen "anthroposophische Geisteswissenschaft" … 
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Moin! Alles Diskutiert sich heute den Kopf heiß; es geht aber schon lange nicht mehr darum, wer Recht hat und wer nicht, sondern darum, dass wir uns entscheiden sollen, wohin wir wollen; und für Anthroposophen ist das heute eine weichenstellende Schicksalsentscheidung. Wenn zu viel unbewusste Angst bei uns im Spiel ist, kann alles immer leicht ins Faschistoide abrutschen; das ist wahr. Aber Ahriman hat sich die Anthroposophie in vielen Menschen lange schon gründlich angeeignet und ist mit überklugen intellektuellen Argumenten dabei, die Spiritualität und christliche Wahrheit als Rechtsradikalismus hinzustellen. Dabei geht es meistens tatsächlich genau darum, die zur Spiritualität notwendige Überwindung der toten Intellektualität - und damit des Jahve in uns allen - als Antisemitismus anzuprangern. Auch wenn die Gedanke des Herrn Michael Eggert natürlich nicht völlig falsch sind - das sind sie ja nie - atmen sie genau diesen Geist. - 
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 In vielen empört sich immer wieder bloß der uns allen innewohnende Ahriman-Jahve moralisch über den christlichen Willen derjenigen, die mit der Spiritualität ernst machen wollen. Damit will ich auch den Herrn Eggert nicht zum bösen Buhmann machen; diese Zeit ist alles andere als leicht für uns! Aber alles was wir tatsächlich tun mit unserem Argumentieren in diese oder jene Richtung heute, ist uns zu entscheiden, wohin wir wollen; und das dürfen und sollen wir; das schauen sich die Hierarchien genau an und nehmen es zur Kenntnis. -

 P.S.: Wissen Sie dass eine zu  übermächtige Intellektualität immer Folge schwarzmagischer Verfehlungen in früheren Leben ist? Rudolf Steiner führte das irgendwo einmal direkt aus; ich weiß gerade nicht mehr wo. Der überstarke Intellekt ist wahrlich kein Geschenk! Für viele Anthroposophen ist er das Grab, in dem sie ihre Zukunft beerdigen. Diese Kraft in uns IST konkret der alte Jahve-Gott, der längst ein radikaler Gegner des Christus in uns geworden ist. Die Kämpfe finden in Wahrheit alle vor allem IN UNS heute statt.“

Dieser schwarzmagische Filter in meinem Bewusstsein hat nun auch wieder einen Goetheanum- Artikel gegen gelesen, in dem sich Vorstandsmitglieder des Dornacher Goetheanums - Paul Mackay und Bodo von Plato-  für eine weitere Amtszeit per Interview - kann man sagen- „bewerben“?
Beide haben diesen distinguierten Mr- Spock- Look, der sich seit Jahren für den modernen Geistesforscher gehört und der auch gewisse Anklänge an die modischen Gewohnheiten Rudolf Steiners beinhaltet. Es ist ein Look und Style für den ergrauten Denker und Wirker, der geistig potente Bemerkungen im Nebensatz heraus haut; vernünftig, bestimmt und tolerant wirkt, während sich das anthroposophische Fussvolk ja gern gruppenweise zu Populisten der rechten Peripherie begibt, um dort primitive Schuldzuweisungen für den Untergang des weißen mitteleuropäischen Bürgertums zu goutieren.

So etwas gibt es auf dieser Etage der Außerirdischen und gepflegten Kaschmirträger nicht. Von Plato und Mackay spielen sich gegenseitig die Bälle zu, in denen es von Freiheitlichkeit wimmelt, aber auch, zwischendurch, ein wenig Kritik anklingt: „Die Hauptqualität, die ich in der Arbeit von Paul Mackay sehe, ist eine empfindliche Aufmerksamkeit für alles, was mit Freiheit zusammenhängt. Jeder hat seine Maßstäbe, seine Werte, nach denen er seine Handlungen orientiert – und bei Paul ist es meines Erachtens immer die Freiheitlichkeit.“ (Zitate Das Goetheanum) Wobei, wenn von Plato Kritik an der Machtorientierung Mackay äußert, tut er es nur indirekt, indem er artikuliert, dass Außenstehende das so empfinden könnten: „Wenn jemand einen so starken Fokus hat, kommt auch das Gegenbild zur Erscheinung. Manche Menschen empfinden gerade das Gegenteil seines Anliegens: dass er das letzte Wort haben will oder Macht. Ich verstehe, dass sich dieser Eindruck einstellen kann.“

Jeder versteht das. Auch die eigentlich vorhandenen Interviewer von der Zeitschrift Das Goetheanum, die sich jedoch selbst jede Kritik verkneifen und nur brav die Stichworte für die Soloauftritte der Künstler geben. So präsentieren sich, auf der leeren Bühne, die Spocks gegenseitig als „Kosmopoliten“ und als Ästheten „in jeder Lebenssituation“ (Das Goetheanum). Die schärfste Kritik an von Plato ist die, dass er „nicht Wischiwaschi“ (dito) sei: „Bei ihm muss alles in Punkte geordnet sein, nicht Wischiwaschi, es soll Gestalt bekommen, aussagekräftig werden.“ (dito)
Ansonsten sei „Bodos Schicksal“ die Möglichkeit der „Zeitrelevanz“ (dito) der Anthroposophie, wodurch er quasi zum einzig vorstellbaren Vollstrecker derselben wird. Mit einem Wort: Gegen die Selbsternennung dieser Vorstandsmitglieder gibt es keine relevanten Argumente. Es handelt sich um eine Deklamation des Machtanspruchs, und basta. Allerdings wird das dann wieder in pfirsichblütfarbene Schleifen verpackt, wenn Mackay im Anschluss flüstert: „Anthroposophie als Wesen – natürlich in Entwicklung – etwas ist, das unglaublich intim mit dem Menschen als Wesen zusammenhängt. Sie ist ein geistiges Wesen, von dem Steiner gesagt hat: «Es klopft an deinem Herzen und sagt: Lass mich ein, ich bin du selbst; ich bin deine wahre Menschenwesenheit!» Dieser Wesensaspekt hat eine Identität, eine Unverwechselbarkeit. Und dann erscheint dieses Wesen ganz verschieden, je nach Situation. Das ist eine große Herausforderung: Kann man Erscheinung und Wesen differenzieren?

Das sind nicht so die ganz konkreten Perspektiven für die anthroposophische Bewegung, auch wenn man die anthroposophische Allzweckwaffe herausholt: Man wolle sich nicht „dem Zeitgeist anbiedern“ (dito). Natürlich will man das nicht. Allerdings will das niemand, schon gar nicht die Populisten, neuen Rechten, Verschwörungstheoretiker und Rassisten, von denen man sich wünschen könnte, dass sich - wenn man sich in der „Zeitrelevanz“ doch so gut auskennt- dieser Vorstand vielleicht einmal von ihnen distanzieren könnte. Die eigene Hof- Zeitschrift „Das Goetheanum“, deren Redakteure die Interviewer sind, präsentiert ja gerne mal das eine oder andere Ganser- Interview, vor allem Louis Defèche. Aber es geht wohl mehr darum, dass von Plato und Mackay ihre Ämter um weitere sieben Jahre verlängern wollen, nachdem sie auf eine lebenslängliche Amtszeit verzichtet hätten: „Am 24. März stimmt die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft darüber ab, ob Paul Mackay und Bodo von Plato ihr Vorstandsamt am Goetheanum um sieben weitere Jahre verlängern werden. Sie selbst haben diesen Zäsurmoment in die Satzung eingebracht und damit das Amt auf Lebenszeit verabschiedet.“ Statt einer Auseinandersetzung mit und Abgrenzung gegenüber den Umtrieben im Fußvolk und in der Hofberichterstattung und dem allgemeinen Niedergang, was Mitgliederzahlen, Gelder und Mitarbeiter betrifft, erhält man an Zukunftsvision genau das Wischiwaschi, was man doch gerade negiert hat: Man wünscht sich ein „Diskursmilieu“, eine „Reflexionsoffenheit“ und eine „Michaelische Intelligenz“ (dito) - also alles das aus dem anthroposophischen Phrasen- Baukasten, was seit Jahrzehnten verbal eingefordert, aber nie ausgefüllt worden ist. Mackays rhetorische Frage „Es geht heute darum: Bin ich bei der Lebenswirklichkeit oder greife ich daneben?“ beantworten der Artikel, das Interview und die Selbstdarstellung der Protagonisten auf diese Weise selbst.

Quelle dieses Friedensforschers
Nichts fürchtet man so sehr wie die emotionalen Untergründe der nie bearbeiteten hundert Jahre Konfliktgeschichte dieser Gesellschaft. Daher verhalten sich Mackay und von Plato eben wie außerweltliche Rationalisten, von denen es heißt: „"Vulkanier sind Rationalisten, die – aufgrund ihrer gewalttätigen, kriegerischen Vergangenheit – ihren Gefühlen entsagt haben und sich ganz der Logik verschrieben haben. In früheren Zeiten sind Vulkanier eine leidenschaftliche, gewalttätige und sehr emotionale Rasse. Erst der vulkanische Philosoph Surak legt vor über 2.000 Jahren den Grundstein für ein Leben in Meditation und Logik. T'Plana-Hath, die „Mutter der Philosophie“, sagt später darüber, dass die Logik der Zement der vulkanischen Zivilisation sei.““ (http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Surak)

Auf weitere 2000 Jahre der Spocks!

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Kommentare

  1. "Beide haben diesen distinguierten Mr- Spock- Look..."..."ein Look und Style für den ergrauten Denker und Wirker..."

    Sehr gut, Michael! Der Hass auf Steiner und die Anthroposophen hat endlich ein neues Objekt im Visier: Das Aussehen! Nicht nur, dass das alle Rassisten, Antisemiten und/oder mystisch durchgeknallte Schwärmer sind - die sehen auch noch alle scheisse aus.

    Vielleicht doch noch mal überlegen, die Anahata-Akademie aufzusuchen; da finden sich auch andere enttäuschte Ex-Anthros, mit flottem Piercing und Tattoos, usw.

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    1. Er trug die Haare stets/ wie Steiner./ Die Damen fanden ihn/ so feiner.

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    2. Wollen die Scheibletten nicht schmelzen, oder was ist los, Rainer?

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    3. Warum sollte Michael seine Zeit mit gepiercten Tatoo-Stümpern der Anahata-Akademie verschwenden, wo doch Bodo über so ein einmaliges
      Arscheingeweiht-Tatoo verfügt und am RECHTEN Ohr ein Sieben-Planeten-Piercing trägt?

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    4. Ich verrate euch nun mal was. Der Rainer ist schwanger!! Und Schwangere sind halt manchmal so, vor allem wenn sie um die 50 sind...Hormone, Aufregung und so...gar nicht gut...Auf Anraten seines Doktors und Gynäkologen dürfte er diesen Artikel hier eh gar nicht mitlesen; denn Gefahren bestehen nicht nur wegen eines erhöhten Blutdrucks, Hormonensausen und kognitiver Überlastung, sondern auch sein Baby im Bauch ist in größter Gefahr! Es könnte später aussehen wie der Mr Spock mit ganz grauen Haaren!!

      Scheibletten sind übrigens ein gutes Heilmittel in so einem Fall...einfach auf Kopf und Bauch legen, tief durchatmen und dahinschmelzen...dem Kinde zu Liebe....

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    5. @ Scheibletten Commander und andere Käse-Süchtige,

      Unterbewusst neidet ihr doch bloss dem Rainer seine Scheibletten, denn der wahre Kern der Anthroposophie, den ihr alle verkennt, liegt im allein glücklichmachenden Käse.

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    6. Die SchwangerschaftssprechstundeSamstag, 10. März 2018 um 23:29:00 MEZ

      Wenn der Rainer hier weiter mitliest, wird er eine Totgeburt mit Scheiblettenhaaren erleiden...

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    7. Und da

      meine Herren, wird Geisteswissenschaft überhaupt hand-

      greiflich.

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    8. Aber es tut sich auch was bei den Vulkaniern. Die ganze Hoffnung ruht nun auf die neue vulkanische Bewegung unter Führung des Captain Tavin (ganz im übertr. Sinne):
      http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Tavin

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  2. Die anthroposophische Amtszeit liegt zwischen den verlängerten Amtszeiten der Diktatoren Putin im Westen und Xi im Osten. Die nationalistische, radikal-populistische Rolle des alten Jahve-Gottes, ‘Jahve in uns allen‘, ‘der uns allen innewohnende Ahriman-Jahve‘ (so Kiske) sei noch lange nicht ausgespielt.
    Aber jüdisch-christliche Spiritualität, Freiheitlichkeit, Kosmopolitismus und Ästhetik haben wir vielleicht ein bisschen erreicht.

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    1. Zuletzt: Wenn manche Menschen immer noch davon ausgehen, dass es dem Blogbetreiber und co. primär um sachliche und notwendige Kritik an sektiererischen und/oder populistischen Auswüchsen der Anthroszene geht - einmal die FB-Seite von Eggert angucken, wie er, zusammen mit seinem Lieblingsjünger Birkholz, sich feixend amüsiert und reichlich ablästert über das Aussehen (!) weiterer prominenter Anthroposophen (S.Prokoffieff, I.Abouleish, P.Tradowsky).

      Einfach nur noch gehässig und bösartig, zudem ein wenig das Niveau von 14 jährigen "Mädchen" (!!).

      PS.: Das mit I.Abouleish war natürlich ein Scherz, bei muslimischen Anthros würden die Herren sich ihre Gehässigkeiten nicht trauen.

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    2. Rainer, Du bist und bleibst ein Blo(ck/g)wart...

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    3. Man könnte auch sagen ein Gesinnungsspanner mit massiven Idenditätsproblemen...

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    4. @ Stephan,

      Und deine Identität? Ist es die eines laut bellenden Wachhundes, der sorgar zubeisst wenn dein Herrchen irgendwas unpassendes entdeckt hat?

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    5. Wem Herrn Eggerts Facebook-Seite zu anstößig ist oder wer sich dort vor Hundegebelle fürchtet, der kann auf Rainer Herzogs Facebook-Seite schöne, ästhetische Heinz-Schenk-Fotos anschauen und lustige, von Rainer Herzog humorvoll kommentierte Zeitungsartikel von (weniger ästhetischen) furzenden Flugpassagieren lesen...


      [was man auf der Suche nach der eigenen Idendität so alles finden kann]


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    6. "Einfach nur noch gehässig und bösartig, zudem ein wenig das Niveau von 14 jährigen "Mädchen" (!!)." Lieber Herr Herzog vielleicht ist dies der Grund, wieso Herr Niederhausen so gerne vorbeischaut und die Beiden in seinen Aufsätzen bespricht? Nur so als Randnotiz eines Cos des Blogbetreibers.
      Herzlichst Herrmann Finkelsteen

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    7. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    8. Entschuldigung, Herr Birkholz. Ihren letzten Kommentar habe ich wegen eventueller rechtlicher Probleme entfernen müssen.

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    9. Ja, stimmt, wenn man sich anthroposophisch hinterlegter Argumentationen bedient, kann das schnell problematisch werden...

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    10. Dass es sich um einen Pädophilen-Krimi handelt, schildert HN selbst eindeutig:

      Ein Mann, eine der vielen verlorenen Seelen unserer Zeit, begegnet einem Mädchen, einer reinen Seele, und von da an plant er, besessen von dem Gedanken an sie, ein Verbrechen – um sie ganz und gar zu besitzen. Sein Plan gelingt ihm auch, und schnell lernt er die Lust an der Macht und der Begierde...

      Gedanken darüber, was den Autor mit dieser Thematik so sehr verbindet, seien unausgesprochen erlaubt - insbesondere, weil vom Autor eine besondere Abneigung gegen hier gepflegte Betrachtungsweisen ausgeht...

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    11. Der unausgesprochene Rückschluss ist okay. Dabei sollte es bleiben.

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    12. Zumal ich 'diese besondere Abneigung gegen die hier gepflegte Betrachtungsweise' in einer Abneigung gegen tatsachenbeleuchtenden Intellekt verortet sehe...

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    13. Die Obsession mit Reinheit kenne ich in vielen Varianten in dieser Szene-das hat, vor allem mit einem gewissen Furor verbunden, etwas von Katharer- Romantik. Offenbar verbindet Herr N. seine seelische Konstitution mit einer Abneigung gegenüber den Egoisten. Das ist seine Sache. Ich würde ihm aber nichts weiter unterstellen wollen und möchte auch nicht sein Beichtvater sein.

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    14. Die eigentlich elementare Frage, welche mich ganz persönlich betrifft und seit langer Zeit begleitet ist, warum rational-intellektuelle Betrachtungen im anthroposophischen Kontext so oft wie die Bedrohung mit einer Waffe erlebt werden und entsprechende Reaktionen von Flucht bis Selbstverteidigung mit okkulten Kampfsportarten hervorrufen.
      Besonders brisant wird diese Frage eben gerade derzeit im Kontext mit Parallel-Fakten aus der Verschwörungskiste.
      Ich habe auch keinerlei Korrekturambitionen bzgl. H.N.; durch sein atackierendes Auftauchen hier (ich kannte ihn zuvor nicht), ist er (bzw. sein Reaktionsverhalten auf Dinge, die ihn eigentlich gar nichts angehen dürften) bzgl. obiger Frage jedoch tatsächlich zu einer Art Studienobjekt für mich geworden, weil er gewisse Aspekte Aufweist, welche ihn perfekt für mein Studiendesign prädestinieren...

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    15. Der anti- intellektuelle Beißreflex erscheint mir vor allem ein Ersatz zu sein für die, die den Inneren Zugang zum substantiellen Quell verfehlen. Das ist das Lärmen des enttäuschten Kindes, so wie die Verschwörungstheorien der Ersatz für reales spirituelles Empfinden sind. Das frustrierte Ego türmt den Unsinn auf und füttert sich selbst mit dem süßen Brei des vernebelten Bewusstseins.

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    16. Hahahahaaaa, jetzt musste der Blogbetreiber schon den Kommentar des Lieblingsjüngers aufgrund möglicher rechtlicher Probleme löschen, herrlich.

      Die letzten Kommentare sind allerdings reine Projektion, bzw. ein Steinewerfen im Glashaus: "...ein Ersatz zu sein für die, die den Inneren Zugang zum substantiellen Quell verfehlen..."

      Wenn man sich nur noch mit Hass/Spottkommentaren hineinsteigert auf die sog. bedenklichen Seiten der Anthroposophie, überall dort Rechte oder irre Mystiker sehen will und dann noch meint über das Aussehen einiger Vertreter ablästern zu wollen, zeigt man doch noch sehr viel mehr ein "Lärmen des enttäuschten Kindes" als derjeinige, der sich etwas einseitig um "Reinheit" bemüht.

      Typisch für Idealisten, die Jahrzehnte "dabei sind" und inzwischen unbemerkt den inneren Zugang zur Anthroposophie vollständig verloren haben: Die Enttäuschung und Trauer über den Verlust wird nicht erkannt und zugelassen, stattdessen nach außen projiziert, immer auf der Suche nach vermeintlich verantwortlichen bösen Anthros, die die Bewegung kaputt gemacht haben.

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    17. Herr Herzog lassen Sie uns mal zum Beitrag zurückkehren. Die Karawane der 9/11 Versteher zieht weiter an die Waldorfschule Schopfheim und gibt ihre Thesen dort zum Besten vor Eltern, Lehrern und Schülern. Nehmen wir an Sie hätten Kinder dort oder Sie wären als Lehrer dort tätig. Ihre Bekannten sprechen Sie darauf an, was würden Sie sagen. Würden Sie sagen, "meine Kinder lernen dort " Freies Geistesleben" kennen und ich bin froh darüber, dass Ihnen der michaelische Mut dazu mit gegeben wird Thesen zu vertreten die dem Brainwash der Mainstreampresse entgegenwirkt." ????? Das würde mich brennend interessieren, ob Sie sowas sagen würden.
      HH

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    18. fws-bw@waldorf-bw.de
      Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen
      in Baden-Württemberg e.V.
      Wäre interessant was die baden-württembergische LAG darauf antworten würde.

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    19. In Waldorfschulen sind VT also bereits Teil des Unterrichts?

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    20. Ne, aber Hellsehen!
      Die Kinder können dann selbst gemeinsam mit dem Klassenlehrer beobachten, wie der US-Präsident damals selbst die Lunte vom Polenböller angezündet hat...

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    21. Das ist sicher eine schlimme Sache.
      Wenn die Waldorflehrer nur Steiner richtig interpretieren würden, wäre allerdings auch diese Gefahr gebannt. Nämlich dass durch den vermittelten Glauben an die Möglichkeit des Hellsehens derartige Trugbilder vor dem (un)geistigen Auge entstehen.

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    22. Hermann,
      das würde ich natürlich nicht sagen, ich würde in irgendeiner mir sinnvollen Form dagegen angehen (was ich beim Thema Ganser, VT auch reichlich auf FB mache).

      Was mich hier beim Blog zunehmend nervt, ist der Umstand, dass viele Menschen ziemlich schnell in eine rechte Ecke gesteckt werden (oder in eine mystisch-sektiererische, oder beides, je nachdem, welches Buch man gerade gut findet, oder der Haarschnitt wird bemeckert) - man steigert sich gerade hier im Blog in diese Kritik hinein, die anfangs berechtigte Kritik bekommt dann etwas von Verachtung oder sogar Hass, der Übergang vollzieht sich schleichend und wird meistens nicht bemerkt.

      Ich kenne auch Menschen, die DG erst gut fanden und jetzt kritisch sehen (nicht durch die Lektüre dieses Blogs) - das gehört eben auch zu unserer Zeit, dass viele Menschen politisch-weltanschaulich verunsichert sind, die großen Parteien sind da nicht ganz unschuldig.

      Was mich auch nervt, ist der Umstand, dass die Ganser/VT Kritiker ihre eigene dogmatisch-strenge Zensur und Einseitigkeit des Denkens haben: Wenn man kritisch über den Islam in Deutschland spricht, ist man automatisch fast rechts, usw.

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    23. @ Hermann

      Nachtrag: Und selbstverständlich ist der vorsichtige Hinweis auf den Umstand, dass die USA in den letzten Jahrzehnten durch ihre diversen Interventionen im Nahen Osten mitverantwortlich für die derzeitige Destabilisierung ist, immer automatisch ein Zeichen für "Rechts" oder VT.

      Am besten man urteilt wie Felix Hau und der Info3 Umkreis: Alles aus den USA (Israel sowieso) ist ausnahmslos sehr positiv zu sehen, auch die Irak-Intervention durch Bush.

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    24. Herr Herzog, das nervt mich auch, dass viele Anthroposophen sich selbst in die Rechte Schmuddelecke stellen und das auch noch völlig "durchdrungen".
      HH

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    25. "Alles aus den USA (Israel sowieso) ist ausnahmslos sehr positiv zu sehen....."

      bereits eine neutrale Haltung, bzw. die Vermutung, dass es auch in anderen Weltgegenden irgendetwas Positives geben könnte, ist bereits ein Zeichen nationalsozialistischer Gesinnung und mithin ein gedankliches Verbrechen.
      Es ist im Grunde der helle Wahnsinn, gleichermaßen undifferenziert simplifizierend wie verrückt, der reinste Propagandablog, in seiner Einseitigkeit und gezielten Negativität kaum zu überbieten, sich natürlich auch selbst hochgradig disqualifizierend.

      Das Unehrenhafte an diesem ganzen absurd-okkultem Projekt ist es aber ganz offensichtlich, zusammen mit der Vernunft gleich Rudolf Steiner mit entsorgen zu wollen. Letzteres geht augenscheinlich auch nicht ohne Ersteres.

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    26. Denken Sie liebes anonymes Wesen, dass wir zu den Widersachermächten gehören....vielleicht zu den Eliten......nein relaxen Sie wir sind nur halb so böse wie Sie denken 333 nicht 666. Ich gehöre zu den Sachertorten- mächte. Es gibt aber auch die Strömung der Herrentortenmächte, die wiederrum mit den %6$§"%=)(!° mächte irgendwie karmisch nicht klar komen, aber das würde jetzt zu einer VT führen, die Sie nie wieder aus den Synapsen Ihres Denkapparats bekommen würden, würde ich Sie Ihnen hier mitteilen. ich versichere Ihnen, dass unsere intern durchgeführte Qualitätssicherung zu dem wissenschaftlich schwer anzuzweifelnden Ergebnis gekommen sind, dass wir hier nur aus absoluter und da gibt es nicht 1 oder 0 oder sonstwas, sondern zu der sonnenklar durchströmten einzigen Wahrheit gezwungen wurden daran zu glauben, dass wir eine überirdischer objektivität erlangt haben, insbesondere wiee unser Michaelikampf gegen dumpfe Braunbacken gezeigt hat,die schwer von Ihnen kleinem Geisteszwerg vernünftig in Frage gestellt werden. vertehen Sie dass nich als unflätige Beleidigung. Ich liebe Zwerge* Sylphen noch mehr, aber das schönste sind die Slamander, die einem auf verregneten herbstspaziergänge begegnen, während man ein Rilkegedicht versucht zu erinnern. Was wollte ich sagen, ja glauben Sie nicht den Massenmedien, die versuchen Sie zu vergiften, seien Sie frei. Erleben Sie nun live das Freie Geistesleben. Jetzt in diesem digitalen augenblich wo Sie meinen dämlichen Kommentar aus ALngeweile angeklickt haben. Flamme empor ******* Und die Trommeln die dazuschlagen... ist doch egal, dass die mal der ortsnahen Hitlerjugend gehört haben, während sie am Johannifeuer Zu Flamme empor trommelwirbelnd anschwellend sich an die Brust der Menschenseelen klebend erklingen und ein Echo in Ihrer kleinen Zwergenseele wie Wellen, die von Kieselsteinenhervor gerufenen die in dem naheliegenden Goldfischteich .....ich es tut mir Leid..
      Das wird schon. Kopf hoch, manchmal muss man auch den Geisteskampf neben Arschlöchern ertragen.
      Ich grüsse Sie herzlich und nicht vergessen nalles halb so schlimm, nämlich 333.
      Ihr herzlichst zugewandter Herrmann

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    27. ² betrifft vielleicht M. Kiske
      Und jetzt habe ich noch einen Wunsch....ich arbeite ja obwohl ich zur Elite gehöre hier ab und zu ehrenamtlich mit...aber was ich mir wünsche ist, dass ich auch eine Reinkarnationsanalyse, sowie unser Blogwesenwächter Don Michele, erhält natürlich gratis...wäre es auch möglich einen DNAstammbaum meiner Familie mitzusenden. Danke schon mal im Voraus für die erbrachten Leistungen. Ihr Herrmann Finkelsteen

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    28. Und für alle Identitären MitleserInnen gibts nun zum 80sten Jahrestag zur Heimholung Österreichs ins deutsche Reich einen Gute Nacht Song: https://youtu.be/B2PH3hXSA0Y

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    29. Ach, Anonymchen/Rudolf...nehmt ihn mal nicht zu ernst...er muss das ja tun...er kann einfach nicht anders...es ist eine Art Reinigung für ihn...alles andere wäre eine Notlüge...oder eine 777 ? Ach nee, eine 007...

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    30. @Hermann

      ich hätt da was für euch, aus meiner Rückführungs-Praxis...aber mit DNA's kann ich nicht dienen...Auf dem Video ist eines meiner erfolgreichsten Sitzungen zu sehen, ich hoffe es gefällt..Kostet allerdings ne Kleinigkeit..(Erotik-Heinz war auch schon bei mir)...Ach, für euch umsonst...aber ich warne vorab, das will nicht jeder hören, besonders nicht die VT ler, Ex-Germanenkönige und Prinzessinnen..

      https://www.youtube.com/watch?v=x_IIaM0EU5k

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    31. Für die Reinigung des ominösen Blogwesen empfehle ich folgende Reinigungstruppe. STELLEN SIE SICH VOR SIE SEIEN DAS AUTO IN DEM FILM BLOHHHHHGWAESEN*Entspann Dich , stell Dir einfach vor Du waerst das auto
      : https://youtu.be/U3Qr6omvRVI

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    32. Gute Mucke und - gute Idee!

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    33. ich weiss nicht wie gefährlich dieser Film für Schwangere ist? "Graue mulattenähnliche Kinder" könnten entstehen bei diesem medienkonsum, aber die Theorie geht ja, dass schon Bücher die in Schweizer Buchhandlungen erworben werden,zu diesem DNA Phänomen führen könnten. Ich denke, dass die Potenzierung zu rabenschwarzen Ergebnissen führen könnten. Aber wie gesagt ich bin darin kein Experte...Also vorsicht*

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    34. Ich schätze sehr sehr gefährlich...da kommt garantiert jede gute und anständige Frau (MEZ genannt) unter die Räder...Umgekehrt - eine schwarze Soulschwester aus Virginia würde einen schweizer Heidiroman oder nen blonden Heino-Song zwar gar nicht lesen bzw. hören wollen, aber wenn doch durch ein Versehen etwa, dann würde dieser MEZ-Virus einfach abprallen an ihr wie ein laues Flohhüstchen...bestenfalls würde sie eine kleine Niesattacke bekommen und auf dem Heimweg the Thrill ist gone von BB-King summen...so läuft das unter anständigen Menschen...übrigens ein geiler song, müsst ihr mal googlen...

      okay Jungs, kommt nicht unter die Räder!
      Kat. Cuisine

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  3. Das wird eine Woche nach dem Wochenende, wo in einem anthroposophischen Rahmen der Anschlag von 9/11 und der unsägliche Anschlag in Berlin irgendwelchen Mächten zugeschrieben wird ohne nähere Angaben zu machen. Das ist einfach nur geschmacklos mit Terroropfern Geld zu verdienen. Was glauben Sie Herr Herzog was New Yorker Feuerwehrleute, die am 11.9. Leben gerettet haben und ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben zu diesen Vorwürfen sagen würden. Do the Bannon in the Scaramouchie way* so sad, dass der Vorstand kein Wort über diese Geschmacklosigkeit verliert. Nichts gar nichts.....das ist auch geschmacklos oder um es netter auszudrücken farblos bis blutleer. da finde ich die ganze Vulkaniergeschichte eher seelisch erhabener, wenn Sie verstehen was ich meine.
    HH

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  4. Hermann, Rainer Herzog geht doch nur schwanger mit seinem Etwas, saure Gurkenzeit! Da geht's ihm gar nicht um Anteilnahme und realen Praxisbezug, Hermann. Feuerwehrmänner, Kinder, Verführen, hä? Nie gehört, kennt er nicht, will er nicht, braucht er nicht, ganz so wie seine untesch. Spockfraktionen...Nein nein, alles dreht sich nun erstmal um sein kleines, graues Etwas im Bauch. Ein sehr kritischer Punkt übrigens, eine Krisis, hormongesteuert...ein armer Verführter und ein Gleichgültiger zugleich, ein verlorenes Gnömchen im Gurkenbeet, denn alle alle bunten Seifenblasen zerplatzen nun oder fliegen davon, es ist sehr einsam um ihn, bitte versteht...Und wiederum - Ablenken, Wegschauen, Verharmlosen, Nebengleise, Nebensächliches, Banales, hmmmm, das ist wie Schokolade essen und saure Gurken gleichzeitig! Es ist vermaledeit...Nein, so eine Schwangerschaft ist wirklich nicht einfach...total crazy alles.

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    1. Realitätssinn hat er, unser bellender Wachhund.
      Was sich hier vor allem in der Weiterspiegelung seiner punktgenauen haarscharfen Selbsterkenntnis zeigt.

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    2. Mischa, trinkst Du jetzt schon Mittags...?

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    3. Nein Rainer, ich trinke nicht, und ich war das auch nicht. Schönen Abend noch.

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    4. Rainer, ich wusste gar nicht, dass man von Deinen Scheiblettenspielchen im überheizten Müllsack sogar schwanger werden kann.

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    5. Sehr ausgefeilt!
      Also, der "Erotikberater Heinz" hat durch die so entstandene Hitze im Plastiksack eine Überdosis Scheibletten-Hormone absorbiert, die reichlich als Weichmacher in der Käse-Plastikverpackung und im Plastiksack vorhanden sind. Der Nylonstrumpf diente dann u.a. als zusätzliches Imaginations- und Meditationobjekt, so dass schliesslich im Bauchraum eine weibliche Ur-Eizelle entstehen konnte.

      Sogen. Negerromane, Spockliteratur aber auch Mickey Maus, tun dann ihr übriges. Haben ja, wie allseits bekannt Wissenschaft und Forschung, Einfluss auf die Haarfarbe des Kindes und auf die Haarstruktur (sicher auch auf Ohrform und Ohrläppchen u.v.m.)...Z.B. kraus, voll, schüttern mit Seitenscheitel, grau, mittelgrau, mausgrau, Mausohren, Segelohren, Spockohren etc. etc..

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    6. Ja, der Scheibletten- Spock wird unser Wappentier.

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    7. Lesetipp, da das ja ein zentrales Thema dieses Blogs ist: Auf Facebook, VAG, läuft gerade eine sehr lesenswerte (weil differenzierte) Diskussion zum Thema "Rassismus bei Steiner", u.a. mit längeren Kommentaren von J. Heisterkamp, uva.

      (Auch mal wieder schön, zu erleben, dass über so etwas sachlich diskutiert werden kann, ohne Beleidigungen und Bosheiten, einfach nur aus Interesse am Thema).

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    8. Klar, in dieser Diskussion darf der Reiner Herzog auch noch ganz ungestraft als alter Anthrohase (der das behandelte Thema im Gegensatz zu den anderen Kommentatoren schon 1993 durchgekaut hat) seine Selbstdarstellungsnotdurft verrichten.
      Und das auch noch im Windschatten von Jens Heisterkamp.

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    9. Stephan, ich habe mich natürlich schon öfter gefragt, warum Du mich in fast jedem Deiner Kommentare in Deiner gewohnt gehässig-bösartigen Art thematisierst. Kann es sein, dass es daran liegt, dass Du mich auf FB öfter nach einem Treffen gefragt hast ("Ich bin morgen in Hamburg, vielleicht könnten wir...") und ich das nicht wollte (auch bevor ich Dich "entfreundet" hatte)...?

      Ist das der Grund Deiner Bosheit oder ist die Bosheit bei Dir einfach Teil Deiner Persönlichkeit?

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    10. Nebenbei habe ich das Thema nicht "schon 1993 durchgekaut" - ich habe lediglich das Flensburger Heft von 93 zu dem Thema empfohlen. Wenn schon gehässig, dann bitte auch richtig lesen.

      Übrigends auch bezeichnend, dass jemand wie Du bei der rein sachlich-inhaltlichen Debatte auf der VAG nicht mitmacht, obwohl es hier Dauerthema ist. Magst Du da nicht mitmachen, wenn Du keinen beschimpfen kannst...?

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    11. Rainer, der Sachverhalt ist geringfügig anders:

      Du warst es seinerzeit, der mir eine FB-Freundschaftsanfrage geschickt hat und dann angefangen hat, mich hintenrum mit Deinen üblichen Läster-PNs zuzuspamen:

      Guck mal hihi, der Eggert, HiHi und der hat sogar einen Holocausleugner in seiner FB-Freundesliste, aber ich sag Dir nicht, wer es ist HiHi...

      Da ich mehrmals im Jahr in Hamburg bin, hätte es mich mal interessiert, was mich da für ein Vogel ständig zuspamt - ich wusste schon, dass es Dir nicht um Austausch, sondern um Spaltung und Intrige geht.

      Allerdings habe sofort gemerkt, dass Dir die Vorstellung einer direkten Begegnung den Angstschweiß auf die Stirn trieb:
      Nachricht gesehen, ewig keine Antwort, dann Ausreden wie 'ja, ähm da geht's schlecht, da hat meine Oma nen Fußpflegetermin und so'. Hat mich dann auch echt gewundert, als Du mal zusagen wolltest, aber ich dann nicht konnte.

      Ich selbst finde es unangebracht, dieses hier auszutragen, aber wenn Du diese Dinge ständig hier ins Spiel bringst, so nehme ich an, dass es Dir hilf...

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    12. Und nebenbei lässt sich daran das Maulwurfverhalten gewisser RAF-Guerillas recht anschaulich illustrieren...

      RAF:
      R=kommst Du bestimmt selber drauf!
      A=Anthroposophische
      F=Fraktion

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    13. Danke für die Aufklärung, nun erhellt sich mir ein ganzes Bündel von Kommentaren hier in letzter Zeit:
      Der Umgang mit schweren Schicksalsschlägen ist nicht leicht!
      Wenn ich damit leben müsste, dass jemandem Dinge wie der Fußpflegetermin seiner Oma wichtiger sind als ein Treffen mit mir, dann würde ich mich vielleicht auch als beleidigte Leberwurst gebärden und den Missetäter in der Blog-Öffentlichkeit mit Käsescheibletten oder Schwangerschaftsratschlägen bewerfen.

      (Rainer: danke für den Hinweis auf die VAG-Diskussion.)

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    14. @ Kathrins Cousine

      Der Verlorene war nicht anders als die anderen Menschen. Er war vielleicht nur ein klein wenig verlorener als sie – wie auch sie es in naher Zukunft sein würden. Man merkte nicht, was vorging. Und so merkte auch der Verlorene nicht, dass er verloren war – oder was es bedeutete, verloren zu sein.

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    15. @Anonym 15:55:00 MEZ

      Verlorensein ist so eine Sache...

      Ich verliere mich sehr gerne, oft auch wie ein Kind im Spiele... und finde mich auch wieder...
      Mit Heinz unserem Erotikberater möchte ich allerdings nicht tauschen. Da tun sich doch wahre Abgründe auf mittlerweile...

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    16. @ Kathrins Cousine
      "wie ein Kind im Spiele" sich verlieren ist immer gut und heilsam (Hauptsache keine ballerspiele, Egoshooter, usw) am wichtisgten ist allerdings, das man ehrlich mit sich ist. wie ein bedeutender spiritueller lehrer diese tage sagte: "Aber trotzdem kann man doch einfach mit der Wahrhaftigkeit beginnen. Zuerst heißt es einfach: ehrlich zu sein. Sich nicht zu verstellen. Nicht zu lügen. Nicht zu schwindeln. Die Wahrheit nicht zu verdrehen. Man kann auch Aufrichtigkeit sagen. Und in dieser Bedeutung hat es wieder eine große Nähe zur Redlichkeit. Denn wer redlich ist, ist auch wahrhaftig – und umgekehrt"

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  5. Herzog, die zwei obskuren Gesichter eines Schwangeren ...Mal den Vernünftigen spielen und sich HEUTE hier bei den Egoisten über seine tolle FB-Seite als den Einsichtigen und Vernünftigen verkaufen, aber MORGEN gleich wieder den Derwisch und Ablenker und Totalstörer spielen, bei eben ALLEN Themen im Egoblog,auch bei Ganser und co...Ach, dieses Hormonsausen, es ist so crazy...macht ihm bitte ein paar likes auf FB, er braucht das doch so sehr..

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  6. Ein Münchhausen in der Anthroszene und fleischgewordener RAF-Bot?

    R-uheloser
    A-nthro
    F-ieslingsbot ?

    Die Auszeichnung mit dem ganz besonderen SMS-Wappen (aus Plastik) ist ihm nun wohl endgültig sicher.
    Das "Scheibletten-Münchhausen-Spockwappen" !

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    1. ..hier zur Auflockerung etwas Häsjenmusik, für Mädchenanbeter, Pfadfinder (mein Herz kennt den Weg nich), Sinnsucher, notorische Begegnungs-Hasen und Jugendherbergsfänns, die sich schon mittags trinkend durchs Häusermeer treiben lassen, .. ein knautsch-stimmige sonor-nasale Zaubermaus-Häsin..süß wie die überm Schinken träufelnden mausezuckernen Ananas-Ringe auf TOAST HAWAII, damit endlich klar is, wo die Scheibletten hinn gehören! Eine Häsin, die für jeden etwas bedeutet und hat... gruß, mischa
      https://www.youtube.com/watch?v=tpH2OptJZTw
      ...diese Musik empfiehlt der Hasenarzt seiner Hasenfamilie zum so richtig Schwangerwerden im knautschigen Mause-Hasen- Weltenwesengrunde... :-))

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    2. Mischa,

      DAS ist doch mal ein sehr schönes und süßes Lied übers 'Verlorensein'...

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  7. Antworten
    1. Das die finanzielle Situation so desolat ist, dass die Cafeteria und der Bücherladen kaum noch gehalten werden können, hätte ich nicht gedacht...

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    2. Vielleicht sollten Sie an die Toiletten so Groschenschlösser von 1970er Bahnhofsklos anbringen um damit das Klopapier zu finanzieren und mit den Überschüssen die Faustaufführung zu subventionieren...

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    3. Boah, is das immer was viieell Text. Nun, ich erinnere mich noch, als hier vor Jahren Thema war, war es am soundsovielten Geburts- oder Todestag von Steiner, wo es hieß, der Vorstand habe die ganze Presseabteilung gefeuert, weil "der Berg" der etablierten Welt "zu den Propheten" kommen wolle, diese "Propheten" aber sinngemäß meinten, erst wenn "dieser Berg mit uns auf Augenhöhe" sei, könne er's wagen, und dann drehten sie der Welt den Rücken zu..

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    4. »und dann drehten sie der Welt den Rücken zu.. «
      Auf der Weltkonferenz, von der ich ja berichtet habe, sah es eher umgekehrt aus: die „Propheten“ schien man vor allem draußen in der Welt, in der „Peripherie“ zu vermuten, und der „Berg“ am Goetheanum schien bemüht, sich hinauszubegeben bzw die „Propheten“ hereinzuholen.
      Zur finanziellen Lage gab es damals sogar den Vorschlag, die Mitgliedsbeiträge ganz abzuschaffen, die nötigen finanziellen Mittel sollten „aus den Institutionen“ kommen (und ich fragte mich damals schon, ob die „Institutionen“, also wohl Waldorfschulen, Demeter-Höfe, die GLS-Bank, dm, anthroposophische Kliniken..., dazu bereit wären, und: ob sie überhaupt selber über finanzielle Mittel im Überfluß verfügen…).

      Scheint bisher noch nicht ganz geklappt zu haben.
      Auf das Ergebnis der „Zäsur“ darf man wohl gespannt sein.

      Daß nirgends davon die Rede ist, wer statt der beiden „Zäsuranten“ übernehmen könnte/wollte/sollte, sondern entweder ein „alternativloser“ oder ein rein negativer „Wahlkampf“ geführt wird – das erinnert mich an die Protestwahlen, die wir in letzter Zeit draußen in der Welt (und auch bei uns in Österreich) erlebt haben… auch da schienen viele zu vergessen, daß pro-testari eigentlich bedeutet, für etwas zu zeugen...

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    5. Doch, es war davon die Rede, noch bevor Du, Ingrid, von der Konferenz berichtet hast, lange lange vorher, daß man auf der Führungsebene eine große Welle des Interesses von sich gewiesen hat. Ich glaube, es war ... 1861, mmmh, 2011, da wäre es der 150. Geburtstag gewesen, ja.
      Ja, 2011 war hier oder um Vorgängerblog ein Artikel darüber.
      Daran erinnere ich mich.

      Denn zuvor lebte ich in der Erinnerung an eine AAG der 80er Jahre, die ja für mich als Praktikant, der zum Hofgesinde und in die Küche gehörte, keine Bedeutung hatte. Und von der ich glaubte, daß ein märchenhaft reicher Anthro-Adel, dessen wirtschaftliche Situation mich ja bitte schön nichts anging, ich wollte mich nicht dem Vorwurf des Sozialneides aussetzen, das alles hinter dem Schichtschutz gewisser Tabus "Über materialistisches Geld spricht man nicht!" regeln würde.

      Ein Tabu kann man artikulieren "Darüber spricht man nicht...", aber dann ist es kein Tabu mehr. Ein Tabu wird erst zum Pfeiler einer Normalität, wenn nicht darüber gesprochen werden soll, daß darüber nicht gesprochen wird. Na gut, das ist Psychologie.

      Ja, es gab oft Tuschelei von Leuten. Und schielende Blicke, ob Praktikanten was hören, aufschnappen könnten. Denn nicht jeder war so dumm und poetisch träumerisch veranlagt, wie Mischa, der Gänsehirt ... den die Sonnenuntergänge, oder das Spiel des Abendlichtes in bunten Glasfenstern des Goetheanumbaus mehr interessierten, als die Leute in den teuren Mänteln, mit den Krawatten im Wind, den Seidenhüten. Genervt hoch zu Roß zwischen Schreinerei und Eremitage, Odilienquelle dahergeritten kommend, sich von mir freundlich grüßen lassend.

      Für mich klingt es halt so: Der Kaiser dankt bald ab. Was wird aus Schloß Schönbrunn. Das tut einem weh. Im Alter denkt man "Na gut, das ist deine Sozialisierung, daß dich das bisserl bedrückt. Was schert mich eigentlich der Kaiser, ich kann den Zahnarzt zahlen, das ist schon ganz gut!" Und die Betriebe haben sich ja wirtschaftlich doch selbst zu verantworten im Daseinskampf der Marktrealität. Wird das zweite Goetheanum 2050 gesprengt, aus Sicherheitsgründen. Das erste war eh schöner. Muß gut gerochen haben, all die feinen Hölzer. Seufz..

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    6. @Michael Egger

      Wohl eher reaktionär als revolutionär:

      Versucht man zu verstehen, welche Welle ihn [Mackay] als Flottenadmiral bei der Marine, Bankengründer und Landesvorsitzenden von Holland auf den Dornacher «Mysterienhügel» gespült hat, dann findet man am Ursprung eine berühmt gewordene Aussage: Insoferne Rudolf Steiner ein Rassist ist, distanzieren wir uns von ihm!
      Dies ist eine wirklich sehr interessante Aussage und
      wenn man ein bisschen tiefer schaut, so sieht man, dass sie
      sein ganzes Wirken hier bis zum heutigen Tage impulsiert.
      Die Kräfte, die ihn hier her getragen haben, sind keine
      groben Naturkräfte, sondern offenbaren subtilste Geniali-
      tät in der Lenkung von menschlichen Fähigkeiten. Ich bin
      überzeugt, würde Paul Mackay dieselbe Hingabe, mit der
      er diesen Kräften dient, den zentral-anthropo-sophischen
      Impulsen widmen, man würde ihn schwerlich durch einen
      besseren Vorstand am Goetheanum ersetzen können. Sieht man einmal davon ab, dass schon ein mittelmässiger Gymnasiast mit gutem Willen ohne allzu grossen Aufwand einsehen kann, dass Rudolf Steiner kein Rassist ist, dass sein Rassebegriff absolut nichts Diskriminierendes hat, sein ethischer Individualismus für jeden Menschen gleich welcher Rasse gilt und himmelhoch über alle Vererbungs- und Blutskräfte hinausragt und wir uns deswegen in keinem Punkte von ihm distanzieren müssen,(...)

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    7. (...) = lediglich manchmal etwas schlechte Laune hatte...

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    8. Der Schreiberling Frieder Sprich tut offen kund, dass er sich als Goetheanumsleitung einen Flottenadmiral wünscht, welcher menschliche Fähigkeiten subtil lenkt (also für seine Ziele benutzt) .
      Klar, dass er bei dieser Grundhaltung auch mit Begriffen wie 'Negerroman' keinen Schmerz hat...

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    9. Und das Mackey auf den Dornacher «Mysterienhügel» eine Rolle gespült hat(...)

      Anthro-Amok eben...

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    10. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Anthroposophie am Zusammenbrechen ist, sondern dass die Legenden, welche um die Anthroposophie herum gezielt und bewußt zu Intrumentalisierungszwecken gesponnen wurden, am Zusammenbrechen sind...

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    11. Hat das Thema denn irgendetwas mit Burghards Artikel zu tun?

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    12. Wieso sollte es mit Burghards Artikel zu tun haben?
      Es hat jedenfalls sehr viel mit dem Thema von Michaels am 10. März veröffentlichten Artikel zu tun, unter dem wir hier kommentieren...

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    13. Ingrid, da macht sich irgendein 'Störheinz' anonym lustig, weil er Rache-Gefühle hegt. Daran sieht man eigentlich nur, wie schlimm es um diesen Menschen steht...

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    14. Mag sein. Ich hielt es zuerst für ein Versehen und dachte, er wolle Burghard „verteidigen“ und habe sich dabei in den falschen thread verirrt.
      Nun aber wollte ich doch die Möglichkeit nicht ausschließen, daß es sich um eine echte Frage handelt, und habe ihm daher im anderen thread geantwortet (eine analoge Antwort für unser Thema hier kann wohl jeder selbst finden…).

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    15. Das mag auch sein...und - deine Geduld ist bewundernswert :))

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    16. der anonym der in Burghards Thread seinen Hinweis gab, ist es jedenfalls nicht ;)

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  8. Mackay heisst auf Keltisch Feuersohn (vgl. Kain), von Plato als sein Compagnon sei Lichtessohn (Abel, Priester).

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  9. Antworten
    1. Ich weiß es zwar nicht, aber ich habe bisher schon den Eindruck, daß über jeden extra abgestimmt werden wird. - Nun, nächste Woche werden wir es wohl wissen.

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    2. @ Ingrid

      1. Teil
      Ich war lediglich bei der Aussprache über die verschiedenen Anträge zugegen, bei der Abstimmung darüber hingegen nicht mehr. Wundern tut mich das Ergebnis der Einzelabstimmung aber überhaupt nicht. Im Vorlauf dieser Abstimmung haben sich so viele Transparenz Unterschlagungen gezeigt, dass bildlich gesprochen die Balken im Goetheanum nur so knackten. Anspruch und Wirklichkeit, alte Welt und neues keimendes Bewusstsein sind aufeinander geprallt (nicht revoltierend, sondern in einer Haltung, die sich einfach nicht mehr „wegkehren“ liess - das muss hier deutlich angemerkt werden) und bis zuletzt sind die Zeichen der Zeit nicht gesehen worden.
      Sich verstecken hinter Empfehlungen der Generalsekretäre der Ländergesellschaften (mit Ausnahme der schweizerischen Generalsekretäre, die keine Empfehlung zur Verlängerung des Vorstandsmandates dieser beiden Herren abgeben wollten) ist einfach kein wirklich moderner Stil. Dazu ein Pseudorechenschaftsbericht, der nicht einmal persönlich, sondern stellvertretend durch den niederländischen Generalsekretär vorgetragen kaum anders als verschleiernd intransparent verstanden werden konnte. Keine wirklich nachvollziehbare Strategie, wie diese prekäre finanzielle Schlagseite der AAG. zu überwinden sei. Bei einem derartigen Vorgehen kann ein ernsthafter Betrachter des Geschehens einfach nur zu dem Schluss gelangen: Sie haben geerntet, was sie gesät.
      Geerntet haben sie die Folgen ihrer inneren Einstellung gegenüber der Mitgliedschaft, die unabhängig von diesen beiden Herren als Erbe im Amt schon bis in die endsechziger/Anfang-siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreicht, wo sie erstmals in Unmutsäusserungen offen zu Tage trat und die untergründig vermutlich noch sehr viel weiter zurückzuverfolgen ist. Wieder bildhaft gesprochen: Du kannst die Mitglieder nicht wie einen Haufen gackernder Hühner nach dem Standpunkt auserwählter Hähne vom „Misthaufen“ her regieren. Das muss irgendwann einmal in die Hose gehen.
      Du kannst Mitglieder nicht damit aushebeln, dass behauptet wird über geistige Belange könne nicht abgestimmt werden, wenn genauer hingesehen das Leben eine ganz andere Sprache spricht. Mit einem derartigen Vorgehen wird lediglich Ideologie unversöhnlich gegen Kommunikation in Stellung gebracht.
      Das Leben zeigt nämlich, dass über geistige Belange durchaus abgestimmt werden kann und zwar in einem wertschätzenden Wettstreit der Argumente. Jeder Dialog ist im Grunde ein „sich Abstimmen“ im Hinblick auf die sachlich stichhaltigere Argumentationslinie. Natürlich kann niemand in einem solchen Prozess die andere Seite dazu verpflichten der jeweils eigenen Argumentationslinie zu folgen, denn hier setzt die Ich-Verantwortung dafür ein in Folge dann auch einzustehen für das, wofür sich jeweils entschieden wird. Das wäre dann Ausdruck eines lebendigen Freien Geisteslebens.
      Ob mit der Entscheidung Bodo von Plato und Paul Mackay nicht für weitere sieben Jahre in ihrem Vorstandsamt zu bestätigen die Situation am Goetheanum besser wird, das bezweifle ich. Intern werden sehr wahrscheinlich die Tore der „AAG.-Burg,“ wie es Schmidt Brabant schon 1975 programmatisch (nur wenige Wochen vor seiner Wahl in den Vorstand) verkündet hatte noch mehr schützend abgeriegelt werden. Im Aussen der Mitgliedschaft aber wird sich neues bilden. Rudolf Steiner hat es schmerzhaft voraus gesehen. Zwei Bewusstseinshaltungen innerhalb der AAG werden sich voneinander trennen und miteinander ringend letztlich die Öffnung für ein neues Mysterien-Bewusstsein heraufführen.

      Bernhard Albrecht Hartmann

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    3. 2. Teil
      Ein guter Freund von mir hat in diesem Zusammenhang gesprächsweise angemerkt, dass es schon bemerkenswert sei, wie der Ausschluss von Ita Wegmann und Elisabeth Vreede 1935 und deren Rehabilitierung heute mit der Verweigerung der Neubestätigung im Vorstandsamt von Bodo von Plato und Paul Mackay bei dieser Generalversammlung synchron gelaufen seien (ein in Stellvertretung Einstehen dieser beiden Herren für damaliges Unrecht). Er sah es wie eine Umkehrung der Verhältnisse. 1935 den Beginn einer Abschottung der AAG. durch eine wie er meinte „klerikale“ Bewegung und 2018 mit der Rehabilitierung von Elisabeth Vreede und Ita Wegmann eine nicht mehr zu unterdrückende Bewegung zu Aufbruch und Erneuerung.
      Ich erwiderte ihm darauf ja, das kannst Du so sehen. Nur das mit „klerikal“ passt für 1934/35 noch nicht wirklich, wenn es auch im Hintergrund schon (empfindungshaft) an die Pforten pochte. Wirklich klerikal wurde es erst mit Rudolf Grosse (positiv, wenn auch zur Vergangenheit hin gepolt) und Hagen Biesantz (negativ, magisch und zwingend gepolt). Mit Paul Mackay kommt dann eine Individualität mit starkem Willen nach aussen, aber nach innen verborgen ängstlich sich anpassend zum Zuge, während von Plato mehr den Typus des offen für gegenwärtige Tendenzen eintretenden Menschen repräsentiert, der aber die Ich-Kontur dafür nicht so recht zur Reife zu bringen wusste. Er schleicht durch die Lande mit einiger Anerkennung ohne individuelle geistige Führungskraft entwickeln zu können.
      So sind die beiden am Ende über ihre eigene ursprüngliche Initiative, die bis anhin lebenslängliche Vorstandsberufung alle sieben Jahre erneut bestätigen lassen zu müssen gestolpert. Sie hätten sich zwar gegenseitig gut in die Hände gearbeitet und schienen von daher für die Mehrheit der Generalsekretäre für weitere sieben Jahre unverzichtbar zu sein, nur - fehlte beiden die jeweils individuell verankerte dynamische Mitte, die vor dem seit dem Ableben Rudolf Steiners hintergründig gewachsenen Bewusstsein in der Mitgliedschaft und welthaft überhaupt, sich glaubhaft für für eine weitere Amtsperiode vertreten zu können.

      Bernhard Albrecht Hartmann

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    4. 3.Teil
      Geradezu tragisch ist die Haltung der Generalsekretäre, die in ihrer Empfehlung für das Verlängern des Vorstandsmandats wiederholt auf den tragenden Teamgeist dieser beiden Männer innerhalb der gemeinsamen Vorstandsarbeit meinten hinweisen zu müssen. Nur lässt sich bildhaft eine Gemeinschaft mit spirituellem Vermächtnis heute nicht mehr aus einem „seelischen Team-Suppen-Bewusstsein“ heraus führen.
      Dazu braucht es sehr viel individuellen Mut und innere Standfestigkeit in der Argumentation nach innen gegenüber den eigenen Vorstandskollegen, sowie den Generalsekretären, wie auch nach aussen nach der Seite der Mitglieder hin. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben, das „Leben“ und nicht , wie aus subjektiven Entsetzen heraus durchaus als Stimmung entstehen könnte, dass eine unsachlich agierende Minderheit innerhalb der Mitgliedschaft revoltierend die Gunst der Stunde zu einem Umsturz wider den Willen einer grossen nicht anwesenden Mehrheit der Mitglieder genutzt habe.
      Das Gegenteil war nämlich der Fall. Initiative zu wirklicher Kommunikation hat sich gezeigt. Und diese hat während der Aussprache der Generalversammlung im Wesentlichen konstruktiv wirken können und dürfen, wenn ich kleinere Verdrängungsversuche seitens der Versammlungsleitung nicht hoch hängen will. Fairerweise muss nämlich hier gesagt werden, dass der Versammlungsleiter sich am Ende der Aussprache für einige seiner Missgeschicke entschuldigt hat. Die Aufgabe war wirklich nicht leicht. Für den weiteren Fortgang der Auseinandersetzung ist von daher nicht gefragt ein aus eventueller Bestürzung Mauern, sondern im Gegenteil ein aufeinander Zugehen. Nicht gefragt ist ein die jeweilige andere Seite auf diese oder jene Weise Verdächtigen oder mit Unterstellungen Bombardieren. Notwendig scheint mir vielmehr ein inneres Ausforschen und Bearbeiten eigener Trigger Punkte, welche mich innerlich dahingehend abdrängen wollen unreflektiert und unsachlich dieses oder jenes Argument zu zerfleddern, bzw. in Gegenübertragungen von mir zu stossen. Also Bewusstheit und noch einmal Bewusstheit.

      Bernhard Albrecht Hartmann

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    5. Danke für dieses Stimmungsbild aus einer revolutionären GV. Dank auch für die komplexe Schilderung, die es verbietet, für das Geschehen zu einfache Ursachen anzunehmen. Es fällt wirklich viel zusammen, wobei letztlich fraglich erscheint, in ausgerechnet Mackay und von Plato für die Probleme wirklich verantwortlich zu machen sind. Aber nun ist es so geschehen, und es bleibt zu hoffen, dass im Folgenden tatsächlich eine Sanierung mit Augenmaß, Transparenz und Fingerspitzengefühl gelingt. Vermutlich ist die Botschaft angekommen.

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    6. Der neue Kurs sei als konservative Revolution zu deuten:

      “Kritisiert wird auch ein zu modernistischer Kurs. Der Versuch der Kandidaten von Plato und Mackay, mit einem langen Zwiegespräch in der Hauspublikation «Das Goetheanum» für sich zu werben, …“
      https://www.oltnertagblatt.ch/basel/baselbiet/hardliner-proben-aufstand-steiner-bewegung-verweigert-dem-vorstand-die-gefolgschaft-132366025

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    7. Revolution als Revolte der Reaktion:

      Wir wollten Goethe und Schiller, und jetzt bekommen wir Putin, Ganser und "Ein Nachrichtenblatt" und Co (Tüscher, Joel und Selg).

      Identitäre Anthroposophie pur.

      Schon im Jahre 1933 bringt es ein Vorstandsmitglied, er war auch Schatzmeister und Sekretär der Anthroposophischen Gesellschaft im anthroposophischen "Nachrichtenblatt" auf dem Punkt: "Es ist gut, dass unter den Mitgliedern nicht jene Elemente überwiegen, die in melancholisch-müden Sehnsüchten nach der gemütlichen Vergangenheit leben, oder die den komplizierten Ereignissen der Gegenwart nur lehrhaft nörgelnd und jammernd gegenüberstehen können… Von hier und heute geht eine neue Epoche aus der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen Ihr seid dabei gewesen. Es ist ermutigend, dass diejenigen, die "dabei" sein wollen, auch in unseren Reihen überwiegen"

      Die Tagespresse:

      Hardliner proben Aufstand: Steiner-Bewegung verweigert dem Vorstand die Gefolgschaft

      Die Ausmarchung, die am vergangenen Samstag in einer geheimen Abstimmung gipfelte, war hoch umstritten… Desavouiert wurde damit auch der Gesamtvorstand, der für eine Bestätigung ihrer bisherigen Kollegen eingetreten war. Der Jahrestagung war eine eigentliche Kampagne gegen von Plato und Mackay vorangegangen. Ihnen wurde nicht nur wirtschaftliches Versagen bei der Führung der Gesellschaft vorgeworfen, die rote Zahlen schreibt und ihre Reserven weitgehend aufgebracht hat. Kritisiert wird auch ein zu modernistischer Kurs. Der Versuch der Kandidaten von Plato und Mackay, mit einem langen Zwiegespräch in der Hauspublikation «Das Goetheanum» für sich zu werben, werteten die Kritiker als weitere Bestätigung dafür, dass sie als Aushängeschilder der Anthroposophischen Gesellschaft abgewirtschaftet hätten. Die Unzufriedenheit mit dem Führungsduo scheint jedoch nur eine Minderheit der weltweit verstreuten rund 45'000 Anthroposophen erfasst zu haben. Denn an der Konferenz der Landesgesellschaften votierten die Generalsekretäre mit einer Ausnahme für die Bestätigungswahl – dagegen war einzig die schweizerische Sektion. Deren Exponenten sind hauptberuflich am Goetheanum beschäftigt und propagieren eher eine wortgetreue Auslegung von Steiners Schriften. Ihre geografische Nähe zum Goetheanum nutzte nun die Schweizer Sektion zur Mobilisierung ihrer Gefolgsleute und erreichte prompt einen Abstimmungserfolg.

      https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/hardliner-proben-aufstand-steiner-bewegung-verweigert-dem-vorstand-die-gefolgschaft-132366025

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    8. Fortsetzung:

      Ansgar Martins sieht es so:

      Die Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft hat stattgefunden und der Intrigantenstadel ist ausgegangen wie erwartet. Feierlich wurden Richtungskämpfe der 1930er Jahre rückwirkend für gelöst erklärt. Mag albern wirken (wenn auch nicht sonderlich viel alberner als gewöhnlich), ist jedoch eine Verzweiflungstat: Die somit wiedervereinigten Ahnen sollen natürlich der gegenwärtigen Diffusion und Überalterung der Anthroposophie entgegenwirken. Ich behaupte mal: Peter Selg heißt der Mann der Stunde. Werk und Wirken Selgs, der sich als anthroposophischer Mediziner der da gerade rehabilitierten Ita Wegman besonders verbunden glaubt, sind hier (ob direkt oder indirekt) dogmatisch einschlägig. Ebenso dürfte Selg in seiner Rolle im Vorstand der Schweizer Anthroposophen für die Abstrafung des Vorstands der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft eine Schlüsselrolle gespielt haben. Selg scheut den Schulterschluss mit rechten Anthroposophen ("Ein Nachrichtenblatt") übrigens nicht. Dem konservativen Schweizer Landesverband mag mit dem "Aufstand" gegen den Dornacher internationalen Vorstand ein entscheidender Teilsieg geglückt sein: Mit Bodo von Plato scheidet der vielleicht wichtigste Fürsprecher der "liberalen" Fraktion aus dem Vorstand aus. Womit sich, tatsächlich, eine unfreiwillige Relation zum Wegman-Schisma ergibt: Heute wie 1935 sägt man fröhlich an dem Ast, auf dem man sitzt, sobald man die Gelegenheit hat. Auf lange Sicht ist das eine weitere Entscheidung dafür, lieber einsam unterzugehen, als zu versuchen, sich irgendwie zu reformieren oder neu zu vermarkten…

      https://www.facebook.com/waldorfnews/posts/1903545789663914

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    9. Selg würde gut passen, er schreibt so ungefähr jede Woche ein neues Buch und müsste Steiners GA inzwischen eigeholt haben.

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    10. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    11. Jetzt werden die Ämter neu besetzt:

      Peter Selg wurde ja schon vom Online-Blättchen "Ein Nachrichtenblatt" in Stellung gebracht:

      "Liebe Frau Juel, lieber Herr Tüscher,
      ganz herzlichen Dank für den Abdruck der Replik von Peter Selg auf den Schmähartikel gegen Rudolf Steiner, auch wenn diese letztendlich durch die Tagespresse wohl aus Klugheitsmoral doch noch erschienen ist. Es zeigt sich auch an solchen Erscheinungen, dass Ihr Blättchen ein höchst wichtiges, unverzichtbares Organ ist. Es ist ja wirklich unglaublich, dass ein vielbeschäftigter Mann wie Peter Selg auch so etwas noch auf sich nehmen muss, während sich daneben fast die gesamte
      organisierte anthroposophische Infrastruktur und die zentralen Repräsentanten in Schweigen hüllen. Hätten wir einen solchen Mann am Goetheanum, es wären auf einen Schlag viele, viele Probleme gelöst…"

      So hofft Frieder Sprich, der Verfasser dieser Worte.

      https://drive.google.com/file/d/0Bzr5MbWgk_PlVFJucTFuQkRIa2VfVDB4dm1EM1JxbnVaWXJz/view

      Verschwörungsideologie um Dr. Daniele Ganser und vor allem auch Peter Selg werden in "Ein Nachrichtenblatt", ein Nachrichtenorgan, man sollte besser sagen ein Propagandaorgan der Reaktion, ganz groß geschrieben. Sogar Caroline Sommerfelds "Gegenerklärung" zur "Stuttgarter/Wiener Erklärung" zuerst erschienen auf der rechtsradikalen Webseite der identitären "Sezession", wurde ebenfalls dort veröffentlicht.

      Und wie wäre es mit einer neuen Sektion an der "Freie Hochschule für Geisteswissenschaft"? Eine "Sektion für Friedensforschung und Aufklärung zeitgeschichtlicher Zusammenhänge okkulter Hintergründe". Es bedarf keiner Aufklärung wer dort künftiger Sektionsleiter sein dürfte. Der Friedensdoktor wird neuerdings als arbeitslos geführt seit seine letzte Stellung an der Universität St. Gallen nicht mehr zu halten war. Von einem "Hungerlohn" für Vorträge in Sachen Verschwörung lässt es sich schlecht leben.

      Ein wenig Spekulation darf ja auch mal sein wenn es um Verschwörungsmystiker geht…

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    12. Lieber Bernhard Albrecht,

      auch von mir vielen Dank für Deine Schilderungen!

      Soviel ich verstanden habe, ist einer der schwerwiegenden Gründe die „prekäre finanzielle Schlagseite“, zu deren Überwindung noch keine Strategie gefunden werden konnte.
      Waren dafür nicht die übrigen Vorstandsmitglieder genauso verantwortlich? Schatzmeister war doch Justus Wittich…

      Und was mag es zu bedeuten haben, daß Frieder Sprich, der ja ein paar Tage vor der Generalversammlung im Nachrichtenblatt der IEA eindringlich vor einer Bestätigung Mackays und von Platos gewarnt hatte, nicht mehr (wie noch bis vor ganz kurzem) Assistent des Schatzmeisters ist?
      Bisher war Frieder Sprich Leiter der Finanzabteilung, jetzt scheint die Finanzabteilung keinen Leiter mehr zu haben...

      Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es weitergeht.

      Insbesondere, ob diese Nicht-Bestätigung, wie Du zu erwarten scheinst, einen „moderneren Stil“ für die Zukunft bedeutet, oder ob im Gegenteil (wie Ton und bobby ja schon angedeutet haben) die beiden Abgewählten der Mehrheit der Anwesenden eher zu „modern“ waren...

      (Und: es würde mich sehr interessieren, warum Du nicht mit abgestimmt hast…)

      Gute Nacht!
      Ingrid

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    13. Selgs Attitüde ist eher autoritär-konservativ, wo z.B. Steiners Geheimwissenschaft (1909) liberal-tolerant angefangen hat:

      “Wer ein Buch wie das vorliegende der Öffentlichkeit übergibt, der soll mit Gelassenheit jede Art von Beurteilung seiner Ausführungen sich vorstellen können, welche in der Gegenwart möglich ist. Usw.“ 13.7

      Selg (auf Englisch) über den Verkauf der Bücher Gebhardts und Zanders im Goetheanum:
      “He [Steiner] would have closed that book store and dismissed all responsible persons …” (Crisis in the Anthroposophical Society: And Pathways to the Future, 2013, p.44, google UxNqQ8DtB8oC)

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    14. Selgs Attitüde ist eher autoritär-konservativ, wo z.B. Steiners Geheimwissenschaft (1909) liberal-tolerant angefangen hat...

      Danke für diese Ausführungen.

      Wer jetzt auf Selg blickt, zeigt, dass er immer noch auf der verzweifelten Suche nach dem Super Illuminator ist. Tatsächlich ist unser Geistesforscher aus Österreich nun schon fast 100 Jare tot, und wir müssen langsam erwachsen werden, und unsere eigenen Dinge regeln. Es steht keine Vaterfigur mit starken Armen und kräftiger Stimme mehr bereit.

      Schaut man genauer hin, wird man festellen, dass manches, was unser Gründer vor 100 Jahren meinte, forschte, dachte und sagte, auch heute noch ziemlich modern ist.

      Aber weshalb auf einen Klon setzen?

      Schaut Euch das Buchangebot bei Hanser, Reclam, Suhrkamp an. Alles wichtige Dinge. Kunst, die Leben werden will. Wissenschaft, die heute unser Leben bestimmt.

      Dagegen sehen die (finanziell äusserst einträglichen) Retro-Heftromane von Peter Selg eher alber aus.

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    15. Ja, der Personenkult ist für mich mittlerweile auch unerträglich geworden.
      Letztendlich steht aber alles darüber, was das Verhältnis und die Ehrfurcht gegenüber Lehrern und Vorangeschrittenen betrifft ausführlich in GA 10 beschrieben.
      Vielleicht sollte man darauf einfach immer mal wieder zurückblicken, auch wenn man sich mit den Klassenstunden und deren Spezialkapitel für ganz Hartgesottene wesentlich schicker schmücken kann...

      S. Birkholz

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  10. @ Michel Eggert

    Die Botschaft ist angekommen. Gleichzeitig aber auch ein grosses Erschrecken. Freiheit wird einem nicht geschenkt, sie hat ihren Preis. Sie will wertschätzend erarbeitet sein - gemeinsam von sich mit in die Verantwortung stellenden Mitgliedern ebenso, wie vom Vorstand, Hochschulkollegium und Generalsekretären.
    Ob sich alle Mitglieder, die sich für die Abwahl entschieden haben ihrer damit verbundenen tiefer reichenden Verantwortung schon bewusst sind, das will ich dahingestellt sein lassen. Die kommenden Geschehnisse wird eine Bewusstheit in dieser Richtung allseitig aus meiner Sicht mehr und mehr einfordern, das ist zu erwarten. Du kannst nicht eine Zäsur einleiten und dich dann wieder zurücklehnen und „die da oben“ machen lassen und gegebenenfalls nur wieder Einspruch erheben. Das geht vor dem Bewusstsein der gegenwärtigen Zeit, dem tiefer reichenden Ernstnehmen dessen, was mit dieser Generalversammlung geschehen ist einfach nicht mehr. Schon allein deswegen, weil sie mit Ita Wegmann und Elisabeth Vreede verbunden war, was heisst, der Geist dieser beiden Frauen ist wieder zu beleben, wenn ihre Rehabilitierung nicht nur eine formale abstrakte Fingerübung gewesen sein soll.
    Der neue Vorstand wird nicht umhinkommen sich diesbezüglich zu erklären. Inwiefern diese Dimension der Rehabilitation schon wirklich gesehen wurde, das wird sich dabei weisen. Jedenfalls wird sie nach und nach ins Auge gefasst werden müssen, wenn sie weiter geistgemäss voran gebracht, wenn dem gewachsenen Mitgliederbewusstsein Rechnung getragen werden will und die finanzielle Schieflage wieder ins Lot kommen soll. Gewiss kein leichtes Unternehmen.
    Es erscheint mir zudem gegenüber Paul Mackay und Bodo von Plato ein sachlich unbedingt gebotener Ausdruck von Fairness zu sein, dass die beiden Männer im Zuge dieser Abstimmung nicht als Sündenböcke für die finanzielle Schieflage der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in die Wüste geschickt werden. Eine Verantwortlichkeit haben sie, aber tiefer betrachtet nicht in dem Sinne, wie sie ihnen gegenwärtig zugesprochen wird.
    Im Falle einer finanziellen Schieflage mit parallel laufender weitgehender Erschöpfung der Rücklagen eines Unternehmens muss, so Gesprächsanmerkungen in meinem Umkreis, über die notwendig gebotenen Finanztransaktionen hinaus die Frage nach der Fähigkeit zur Mehrwert Bildung dieser Gesellschaft gestellt werden. Haben die Mitglieder dieser Gesellschaft noch ein tiefer greifendes schöpferisches Potential, das Mehrwert bildend wirksam werden kann? Das ist die entscheidende Frage, denn „Geldflüsse“ sind an eine fortlaufende Mehrwert Bildung gebunden. Geld und Geist stehen in einem Wechselverhältnis zueinander.

    Bernhard Albrecht

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    1. @Bernhard

      Aber warum hast du nun NICHT mit abgestimmt?

      Und was GENAU stellst du dir vor unter ein, wie du schreibst - tiefer greifendes schöpferisches Potenzial, das Mehrwert bildend wirksam werden kann? Und - bringst du dich damit konkret ein in der AAG? Oder siehst du da für dich keine Möglichkeiten, auch keine Hoffnung mehr usw...

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  11. @ Ingrid

    Teil 1
    Nicht abgestimmt habe ich, weil ich aus terminlichen Gründen erst in letzter Minute mich freischaufeln konnte wenigstens den Ausspracheteil der Generalversammlung zu besuchen. Mehr war nicht möglich. Mir hat die Möglichkeit hier ein wenig tiefer wahrnehmen zu können schon gereicht. Die ganze Angelegenheit ist nämlich, unabhängig von welcher Art der Abstimmung auch immer, sehr viel komplexer als es auf den ersten oder auch zweiten Blick hin erscheint. Da musst Du schon persönlich „langatmig dynamisch“ in einzelne gegenwärtig und früher sich bereits abzeichnende Bewegungsmuster bereit sein einzutauchen, um allmählich zu einem vielleicht tieferen Verständnis vorzudringen.
    Was Frieder Sprich betrifft, so ist er altersgemäss in Rente gegangen und hat im Vorfeld seines Abgangs die Gelegenheit genutzt noch einmal seinem Herzen Luft zu verschaffen. Ich frage mich bei einem derartigen Vorgehen: Wie schwer muss ein Mensch vorausgehend von diversen internen Vorgängen betroffen worden sein, dass er sich seinen Abgang so beschwert. Verdankt wird ihm dies Tun wohl kaum. Die Würdigung einer gegenüber der offiziellen Sichtweise anders lautenden Auffassung zu internen Vorgängen im Goetheanum war jedenfalls aus meiner Erfahrung heraus in den letzten Jahrzehnten keine besonders gepflegte Eigenschaft der jeweils Verantwortlichen.
    Nach aussen Tod schweigen und nach innen möglichst schnell wieder zur Tagesordnung übergehen. Den „Burghof kehren“ und weiter wie gehabt, das ist der Ausdruck einer tief sitzenden Angst angesichts der Aufgabe, um die es hier im Grund geht, für die es eigentlich mutig einzustehen gelte. Dass dem so ist, das ist nicht zu verurteilen, muss vielmehr bis in die eigene Seele hinein erst einmal „erlebend“ angeschaut und verstanden werden. Anders sind aus meiner Sicht heraus keine Lösungen zu finden. Denn: Die Zeiten dual Konflikte auszutragen sind vorbei, auch wenn das Verständnis dahin gehend über den Keimzustand hinaus noch nicht sehr weit vorgedrungen ist.
    Schaue ich mir das an, was über die Generalversammlung in „Anthroposophie weltweit“ zu lesen ist, dann ist die Botschaft aus dem Mitgliederkreis dieser Generalversammlung „nicht“ angekommen, dass es dabei um eine sehr dringliche Anmahnung von mehr Transparenz ging. Die Goetheanum Leitung versteht immer noch nicht, dass der Mündigkeit-Zug der Mitglieder deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Es wird formal berichtet, nicht qualitativ in die Tiefe gehend. Es wird nur das gesagt, was die Vereinssatzung zwingend vorschreibt, nicht aber das, wozu ein Freies Geistesleben einem ichhaft still und leise mutig aufruft.

    Bernhard Albrecht

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    1. Teil 2
      So ist zu erwarten, dass das, was die Presse berichtet, dass bei dieser Generalversammlung die Hardliner unter den Anthroposophen die Gunst der Stunde zu einer „Art Putsch“ genutzt hätten dem verbleibenden Vorstand stillschweigend entgegen kommen wird. Dass dem nicht so war interessiert dabei wenig, entscheidend ist das Bild, dass dadurch in die Öffentlichkeit hinein als Wirklichkeit suggeriert wurde und mit dem sich verklausuliert weiter nach innen hin gut operieren lässt. Die Sachlage wird dahingehend verdreht werden, dass fürderhin alles getan werden müsse, dass der eigentliche Mitgliederwille nicht mehr so verkürzt werden könne.
      Von daher würde es mich nicht wundern, wenn es im Herbst zu einer ausserordentlichen Generalversammlung käme, welche über die Mitwirkung aller Mitglieder, also auch derjenigen, die jeweils nicht zur Generalversammlung anreisen könnten eine entsprechende Satzungsänderung zur Abstimmung brächte. Nur erscheint es mir sehr naiv zu sein damit das Problem lösen zu wollen. Wir werden sehen.
      Die bei dieser Generalversammlung deutlicher in den Vordergrund getretene Haltung bezüglich einer Transparenz auf Augenhöhe zwischen Vorstand und Mitgliedern wird damit nicht auszubremsen sein. Die Dampfventile einer Menschengruppierung können mit noch so vielen Reparatur Massnahmen nicht dauerhaft verschlossen werden. Ganz im Sinne von Stefan Birkholz (Montag, 19. März 2018 um 13:22:00 MEZ) kann ich meinerseits nur unterstreichen, weitere Instrumentalisierungen und Legendenbildungen werden einer spirituell aktiv gelebten Anthroposophie nur immer deutlicher zum Durchbruch verhelfen. Dazu ist keine wie auch immer geartete Revolution vonnöten. Zeitgerechte Evolution folgt ihren eigenen Gesetzen.

      Bernhard Albrecht
      PS.: Dieser Teil meiner Antwort an Ingrid ist, wie auch immer zwischenzeitlich hier verloren gegangen. Ich füge ihn hier also nachträglich noch einmal ein.

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  12. Nachlese zur Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 3

    Was im Zuge der diesjährigen Generalversammlung als Sturmlaufen - wie wiederholt nach aussen hin verlautbart wurde - von sogenannten Hardlinern wider den Vorstand und die Generalsekretäre am Goetheanum seinen Ausdruck fand, scheint mir tiefer betrachtet eine mehr als grobe Missdeutung wiederzugeben. Sturm ja, aber ein Zeiten-Sturm im Hinblick auf mehr Transparenz, nicht im eigentlichen Sinne ein Sturm gegen die beiden abgewählten Herren des Vorstandes, für deren Arbeit durchaus die ein oder anderen sachlich begründbaren Argumente und darüber hinaus auch Sympathien vorhanden waren. Ich will mit der Einschätzung der Sachlage sogar soweit gehen, dass diese Generalversammlung nicht jenes Ende hätte nehmen müssen, wenn nicht derartig viele Transparenz-Mängel im Vorfeld und bei der Generalversammlung selbst zu Tage getreten wären. So ist die Abwahl letztlich als quasi Kollateralschaden eines zeitgeistigen Sturmlaufs zu sehen. Ein Umsturzversuch gewisser Hardliner, wie die Presse vollmundig meinte schreiben zu können, hat jedenfalls nicht stattgefunden.
    Es ist heute einfach nicht mehr möglich an eine grössere Mitgliedschaft so „nichts sagend“ heranzutreten wie geschehen und das anscheinend selber gar nicht zu bemerken. Das Sensorium der Mitglieder für die Qualität des Gesagten in dieser Weise zu unterschätzen zeugt - und mir ist bewusst, dass dies hart klingt - einfach von Weltfremdheit und ist schlichtweg unprofessionell. Im Gespräch mit mir fremden Mitgliedern habe ich jedenfalls mehrfach ungefragt Rückmeldungen zu hören bekommen, die genau in diese Richtung deuteten.
    Die nachhaltig wahrzunehmende immer wieder neu sich manifestierende Augenhöhe mit den Mitgliedern ist in dieser Gesellschaft verloren gegangen. Und dies nicht erst im Zuge dieser Generalversammlung, sondern schleichend schon sehr viel länger. Von einem gewissen Gesichtspunkt aus ist sie zeitgemäss auch nicht wirklich entwickelt worden. Die Abwahl war demgemäss ein Alarmzeichen, ein sehr dringliches Alarmzeichen sich über den Zustand dieser Gesellschaft deutlich anders und tiefer reichend Klarheit zu verschaffen. Mit anderen Worten sich Rechenschaft zu geben, was es eigentlich heisst in heutiger Zeit Vorstand einer Gesellschaft mit einer geistigen Aufgabe zu sein und dieses Amt auch spirituell aktiv ausfüllen zu wollen.
    In der Einführung zur Aussprache fiel ein Satz, der mich aufhorchen liess. Das Wort vor der Generalversammlung zu ergreifen bedeute einen besonderen Ort zu betreten. In welcher Weise dies ein besonderer Ort sei wurde allerdings nicht gesagt.
    So will ich nach beinahe vierzig Jahren des Schweigens aus eigenem Erfahren heute etwas dazu sagen. In diesen Saal hinein zu sprechen kann als ein Herantreten an die Schwelle zum Geistigen hin erfahren werden. Wie das? In der Weise, dass, wie Rudolf Steiner das für den grundständig zu erneuernden Gemeinschaftskörper einer zukünftig geistesgegenwärtigen Anthroposophischen Gesellschaft nach der Weihnachtstagung benannt hat, alle eigenen Vorstellungen im Sprechen von diesem Ort her zu löschen seien. Ein innerer Feuerprozess müsse im Sprechen gewissermassen als Oberton mitschwingen können.

    Bernhard Albrecht

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  13. Teil 2
    Auf eine andere Weise könne in tatsächlicher Repräsentanz der anthroposophischen Bewegung hier nicht gesprochen werden. So streng hat das nach meinem in langen Jahren erarbeiteten Verständnis Rudolf Steiner benannt. Und dem Vorstand wie den Generalsekretären obliegt es dafür Zeugnis abzugeben, dass dieser innere Vorgang im Sprechen zu, wie noch mehr im Antworten auf Mitgliederfragen qualitativ wenigsten ansatzweise beispielhaft wirksam wird. Das ist das eigentlich spirituelle Geheimnis von Augenhöhe, ist die Kraft, die aus tatsächlicher Augenhöhe hervorgehen kann, die anthroposophisches Leben hervorbringt. Mit anderen Worten: Das Sprechen vor der Generalversammlung kommt einem Gang nach Emaus gleich. Wo hier sprechend die Worte nicht deutlich bemüht so geformt werden, dass „der Dritte“ leise raumgreifend anwesend werden kann fehlt dieser Gesellschaft genau diejenige Dynamik in ihrer eigentätig zu entwickelnden Gestaltungskraft, die sie vor der heutigen Welt berechtigterweise als zeitgerecht modern dastehen lässt. Und eben hier beginnt die stets sich erneuernde Schwierigkeit des Stehens dieser Gesellschaft in Augenhöhe vor der Welt, bzw. des Stehens des Einzelnen in Augenhöhe „vor sich selbst.“ Das Stehen in unerschrockener Augenhöhe vor sich selbst bereitet nämlich den Zugang für ein begleitend Inspiriert werden Können durch den Dritten im Dialog mit dem anderen Menschen, bzw. einer grösseren Gemeinschaft von Menschen innerlich vor.
    Es geht also bei einem Sprechen von diesem Ort um das aufrechte Stehen im Ich, um ein aktiv unmittelbares Bezeugen seiner Kraft in innerem Gleichgewicht. Das wiederum kann Geistesgegenwart der nicht unbedingt einfachen Art herausfordern. Die Möglichkeiten hier die Augenhöhe zu sich selbst wie zur Gemeinschaft der Anzusprechenden zu verlieren sind vielfältig, insbesondere in einem freigegebenen Dialog zwischen Sprecher von vorne und Sprechenden von der Saalseite her. Es geht grundständig ans Eingemachte des Ego in der eigenen Seele der Menschen auf beiden Seiten während eines derartigen Dialogprozesses. Darin liegt aber auch die stets neue Bewährung einer spirituell ausgerichteten Gemeinschaft, inwieweit sie sich entwickelnd vorankommt, bzw. sie durch mangelnde Geistesgegenwart in die Stagnation abgedrängt wird.

    Bernhard Albrecht

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  14. Teil 3
    Das Stehen im Ich ist über ein ideelles Anschauen desselben hinaus und jenseits verbaler, auch anthroposophischer Abstraktionen des Verstandesdenkens vom Grund her nämlich mit dem Erfahren eigener seelischer Nacktheit, die auch nur über eine kleinere Wegstrecke auszuhalten einigen Mut erfordert, verbunden. Die Winkelzüge des Ego diese Nacktheit bei sich selber zu verbergen, bzw. die Möglichkeit bei Dialogpartnern den Sturz in diese Nacktheit zu übersehen sind gross, geht es doch um sehr subtile seelische Vorgänge, die erst einer reiferen seelischen Beobachtung zugänglich und von daher handhabbar werden. Es ist eben etwas ganz anderes vom Ich zu reden oder dieses zu leben und aus dieser Haltung heraus ein anderes keimenden Ich zu schützen. Der Schutz des Ich aber ist die grösste Aufgabe eines spirituell wirkenden Vorstandes am Goetheanum. Auch hier ist im besinnend Nachgang dieser Generalversammlung selbstklärend für „alle Beteiligten“ in freier Weise zu prüfen welche Missgeschicke diesbezüglich geschehen sind.
    Es geht also heute um Missgeschicke, die sich allzu leicht unbemerkt einschleichen, wenn die Zurückdrängung des Leibes, von der Rudolf Steiner in seiner Philosophie der Freiheit schreibt nicht gelingt. Möglicherweise deshalb nicht gelingen konnte, weil dieses Forschungsfeld, das bis heute in meinen Augen zu wenig praktisch nachvollzogen, bzw. in seiner ganzen Tragweite forschend hinterfragt und seiner Bedeutung gemäss weiter geführt wurde. Mit der Folge, dass die Entflechtung von Astralleib und Ätherleib, die an die Zurückdrängung des Leibes eng gekoppelt ist im sozialen Raum der Anthroposophischen Gesellschaft zu wenig als heilende Kraft dualer Konfliktfelder erkannt und demgemäss entwickelt werden konnte.
    Von der Seite der inneren Bewegung der Zurückdrängung des Leibes her betrachtet kann innerhalb sozialer Prozesse sogar gesagt werden, dass das Gelingen bzw. Nichtgelingen der Zurückdrängung des Leibes nicht wenig Bedeutung dafür hat inwieweit die Anthroposophische Bewegung verduftet oder eine Möglichkeit findet zu einer zeitgerechten Metamorphose im sozialen Raum hin zu finden. Als selbstverständlich bestehend kann sie in meinen Augen jedenfalls nicht betrachtet werden, ist sie doch an die repräsentative Ichtätigkeit von Menschen gebunden. An eine Ichtätigkeit, die auch den Drachen in seine Schranken zu weisen vermag, der in der Bemühung um die Zurückdrängung des Leibes ebenfalls innerlich sein Unwesen zeigen kann. Der Einzelne, der im grossen Goetheanum Saal sprechend vor die Mitglieder dieser Gesellschaft tritt wird auf die eine oder andere Weise immer auch auf den werdende Leib der Anthroposophischen Bewegung einwirken, je nach dem wie wach er von seinem Ich her ist. Der einführende Sprecher zur Aussprache der diesjährigen Generalversammlung hatte als allen Grund auf diesen besonderen Ort hinzuweisen.

    Bernhard Albrecht

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    1. "Das ist das eigentlich spirituelle Geheimnis von Augenhöhe, ist die Kraft, die aus tatsächlicher Augenhöhe hervorgehen kann, die anthroposophisches Leben hervorbringt." Ich vermute, die Kurzversion dieses Textes ist die, dass zahlreiche Mitglieder mit der arroganten, selbstgefälligen, wenngleich liberalen Art weiter Teile des Vorstands (und der Seilschaften) schon lange nicht mehr zufrieden waren. Nun beginnt die Nacht der langen Messer, und die diffusen reaktionär- identitären Kreise besetzen die Futtertröge. Die Abschottung und Verwirrung wird sicherlich zunehmen, und der zermürbende Prozess wird wieder einmal zu einer Beschäftigung mit sich selbst führen. Wen interessiert es außer denen, die involviert sind? Das Kreisen im eigenen Saft erscheint als Ergebnis geistiger Erosion. Die Exzesse und Ausbrüche in politisches und esoterisches Untergehölz sind eine Folge dieser pathetischen und eitlen Selbstbeschäftigung. Da hilft keine Selbstüberwindungs- Übung mehr, geschweige denn "zurückgedrängte Leiber".

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    2. Aber natürlich dürfen im Unterhaltungsprogramm Wetten entgegen genommen werden zu Fragen wie Wird Peter Selg, der schon lange auf der Woge der Identitären in dieser Szene mitschwingt, die Gelegenheit ergreifen? Wie wird der Rest- Vorstand mit den Geschassten umgehen, und vor allem: Ohne sie? Vom egoistischen Standpunkt aus steht quasi das geistige Popcorn bereit.

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    3. Bemerkenswert ist die Feststellung, dass es in der Anthroposophie, sprich in der AAG, "Futtertröge" geben soll. Die alleinige Annahme ihrer Existenz würde dem Selbstanspruch ziemlich widersprechen, egal ob im finanziellen oder geistigen Sinne verstanden.

      Abgesehen davon, bleibt nur zu hoffen, dass die von welcher Seite auch immer betriebene "Abschottung" nicht ihr Ziel erreicht. Nämlich den in Wahrheit universellen, allumfassenden Charakter der gesamten Bewegung, ihres Gründers und der Geisteswissenschaft überhaupt partikulär erscheinen zu lassen. Anthroposophie verträgt unendlich viele Spielarten, ist so unendlich reich an real existierenden Facetten, dass ihre Koexistenz schon fast an ein Wunder grenzt. Sie steht ausnahmslos allen Menschen offen, im Grunde ist sie die verkörperte Überwindung der Einseitigkeit selbst.

      Wer also durch Neiddiskussionen und permanente Fingerzeige, wie z.B. durch Verweise auf angebliche "identitäre Umtriebe" oder was auch immer, versucht davon abzulenken, instrumentalisiert im Grunde genommen Tagesgeschehnisse im Sinne und im Dienste einer anti-anthroposophischen Wirksamkeit.
      Anthroposophie wird nicht durch den Vorstand der AAG vorgegeben, nicht einmal maßgeblich geprägt, sondern entsteht und entwickelt sich fortlaufend weiter, dezentral durch den Willen der mit ihr verbundenen Menschen, so quasi als eigenständige geistige Entität.

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    4. Ich habe Bernhard Albrechts Kommentare vorhin zu einem eigenen Blog-Artikel zusammengefaßt - hier.

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    5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    6. "…Reaktionär-identitären Kreise besetzen die Futtertröge…"

      …und der süßliche Duft brauner Verwesung, er liegt in der Luft und geht umher…

      Die Populisten des örtlichen Dornacher und Basler Wahlvereins haben in ihrer unrühmlichen "Nacht der langen Messer" neuzeitlich-identitärer Wahrheitsfindung geübt. Da waren die "lupenrein"-demokratische Wahlverfahren und Propagandamethoden nach dem Muster des allseits verehrten und geliebten Paten im Kreml genau das richtige. Selbstverständlich mit dem Segen des wohlbekannten Propheten Dugin, auch genannt "Putins Rasputin" oder "Putin's Brain". Die Eliten der Michaelskämpfer, sie feierten ihre Revolution als Revolte der Reaktion. Der Geist ihres Aufbruches war das Gebot der Stunde. Wie schon in 1933 als das "Nachrichtenblatt" den Dornacher Ton vorgab: "…Von hier und heute geht eine neue Epoche aus der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen Ihr seid dabei gewesen. Es ist ermutigend, dass diejenigen, die "dabei" sein wollen, auch in unseren Reihen überwiegen…" (Guenter Wachsmuth, der damaligen Sprecher des braunen Anthro-Mobs).

      So tönte der Weckruf aus alten Zeiten. Auch heute geht es darum "dabei" gewesen zu sein wenn es um die große identitätsstiftende Sache einer neuen Leitkultur geht. Und natürlich um die Wählerstimmen des Stimm-Vieh-Kollektivs. Dazu wurde wirkungsvoll die Sehnsucht nach einem neuen starken Mann artikuliert der alles richten wird. Er steht ja schon in den Startlöchern. Dieser Retter in der Stunde der Not wurde vom heutigen Online-Magazin "Ein Nachrichtenblatt", es könnte als anthroposophischer Ableger der Sezession bezeichnet werden, voller Hoffnung präsentiert: "Hätten wir einen solchen Mann am Goetheanum, es wären auf einen Schlag viele, viele Probleme gelöst". So wurden schon im Vorfeld der Generalversammlung die Truppen des örtlichen Wahlvereins, allesamt Nicht-Teilnehmer an der Generalversammlung, mit einer dicken Wahlempfehlung in Stellung gebracht und mobilisiert, um das Wahlergebnis im Sinne einer Abwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder zu kippen. Das darf natürlich, nach Meinung der Putschführer, auf gar keinen Fall als eine Einflussnahme gewertet werden, sondern es sollte als untrügliches Zeichen karmisch notwendiger Ausgleichs verstanden werden, letztendlich sogar als Opfer selbstloser Brüderlichkeit der neuen Hoffnungsträger zugunsten einer zukünftiger Erdenzivilisation. Angesichts der gegnerischen, dämonischen Mächten, welche unentwegt gegen die anthroposophische Bewegung anstürmen und sich der Menschen auf Erden bedienen. So wird "Anthroposophical Correctness" hoch drei gefeiert und wird zur Lebenspraxis und Erfüllung neuzeitlicher Verschwörungsmythen. Gesinnungspolizei inklusive. Das war immer schon so wenn es um die eigene "Sache" ging.

      Auch jetzt dürfen allen sich rühmen in diesen schicksalsträchtigen Stunden "dabei" gewesen zu sein. Die absolvierte Prozedur der Abwahl der alten Eliten wurde allerdings zur populistischen Entmachtung und durch Intrigen verunstaltet. Nicht nur nach demokratischen Gesichtspunkten, sondern auch in ethisch-moralischer Hinsicht war der Vorgang mehr als fragwürdig. Aber ach, das sind doch alles nur "Neiddiskussionen und permanente Fingerzeige", Hohlphrasen einer vergangenen Fassadenkultur.

      Einer rechtlichen Überprüfung werden die Vorgänge aber nach aller Wahrscheinlichkeit nicht standhalten. Vorstandsmitglieder Basler Fastnacht-Paracelsus-Cliquen mögen so gewählt werden. Der Weltverband der AAG mit ihren Vertreter und Mitglieder aus vielen Länder, teilweise mit hohem Kosten- und Zeitaufwand angereist, sie wären besser zu Hause geblieben. Sie wurden kalt erwischt und kaltgestellt. Unter Vorwand der "Demokratie und Transparenz" wurde mit Vorsatz die Wahl manipuliert, gefälscht. Ein Putsch bei dieser folgenreichen Richtungsentscheidung mit hoffentlich nur einem wirklichen Ergebnis: Die Ungültigkeit der (Ab)Wahl.

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    7. "Wird Peter Selg, der schon lange auf der Woge der Identitären in dieser Szene mitschwingt, die Gelegenheit ergreifen?"

      Wäre es möglich, diese Aussage zu belegen?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung

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    8. @ bobby:
      »Einer rechtlichen Überprüfung werden die Vorgänge aber nach aller Wahrscheinlichkeit nicht standhalten.«
      Gibt es denn eine Wahlanfechtung?

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    9. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    10. Ingrid,

      Das sollten Einzelpersonen, Gruppen oder auch Landesverbänden, die sich betroffen fühlen, überprüfen. Meine Einschätzung war eine persönliche, ohne aber das Vereinsrecht der Schweiz zu kennen. Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass die Abläufe wie sie stattgefunden haben gesetzeskonform waren. Vielleicht laufen aber schon entsprechende Überlegungen und Initiativen.

      Zum Beispiel der niederländische Vorsitzende Jaap Sijmons berichtet auf der niederländischen Website der Anthroposophischen Gesellschaft von Hauptversammlung vom 22. Bis zum 25. März 2018 und sieht die Lage kritisch, stellt sie als unbefriedigend dar verbunden mit der Notwendigkeit sie neu zu überdenken:

      Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft als Weltgesellschaft

      "…Das Thema der Gesellschaft hat sich im Vorfeld und während des Treffens explizit als ein die ganze Welt umfassender Verein herausgestellt. In der Vorbesprechung der Generalsekretäre und der Vertreter der Nationalverbände wurde deutlich, dass es eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem Vorstand des Schweizerischen Verbandes gab, der nach Ansicht aller Mitglieder Paul Mackay und Bodo von Plato nicht bestätigen sollte, und die Generalsekretäre und nationalen Repräsentanten, die (mit aller Nuance und Unterscheidung) alle das Gefühl hatten, dass diese beiden Direktoren eine wichtige Aufgabe in der Mannschaft des Vorstandes und der Goetheanum-Führung hatten. Angesichts der Entwicklung der Erneuerung des Goetheanum-Impulses wäre es sehr unerwünscht, wenn der Vorstand sie vermissen würde.

      Der Kreis der Generalsekretäre hat dies bereits im November 2017 öffentlich angekündigt. Der Schweizer Generalsekretär hat seine Anwesenheit während der Treffen dieses Kreises im November abgebrochen und auch der Generalsekretär Italiens war am Ende nicht mehr anwesend (in der Reihenfolge der Anzahl der Mitglieder pro Land: Deutschland mit zwei Generalsekretären, Niederlande, USA, Schweden, Großbritannien, Frankreich, Brasilien, Australien, Norwegen, Finnland, Österreich, Dänemark, Belgien, Neuseeland, Kanada und Japan).

      In den Tagen vor der Jahrestagung waren alle Vertreter der bestehenden Nationalverbände ausnahmslos hinzugekommen (osteuropäische Länder, Südafrika, Indien etc.). Wenn wir sie als Vertreter des Verbandes als Weltgemeinschaft sehen, ist die Schweizer Position die Ausnahme (weniger als 10% der Mitglieder). Bei dem Treffen forderte der große Kreis der Vertreter die Teilnehmer audrücklich auf, diese Abstimmung in die Beratungen einzubeziehen.

      Der Vorstand des Schweizerischen Verbandes hat einige Tage vor dem Treffen einen Brief an den allgemeinen Vorstand veröffentlicht, in dem er feststellte, dass Paul Mackay und Bodo von Plato nicht bleiben sollten. Zwei Goetheanum-Mitarbeiter positionierten sich in der (Schweizer) Zeitschrift Ein Nachrichtenblatt mit Vehemenz gegen Paul Mackay und Bodo von Plato und forderten die Mitglieder auf, zur Sitzung zu kommen und gegen die Wiederwahl zu stimmen.

      Angesichts der Reaktionen im Publikum und letztlich des Abstimmungsergebnisses hatten der Generalsekretär und die nationalen Vertreter den starken Eindruck, dass die negative Stimmung mit mehr lokalen Mitgliedern überrepräsentiert sei und die positive Stimme der Mitglieder weniger reflektiert werde. Zur Abstimmung waren weniger als 2% der Mitglieder aus der ganzen Welt anwesend. Angesichts des geringen Stimmenunterschieds und der großen Differenz in den vertretenen Führungspositionen müssen wir über diese Situation nachdenken…"

      (27.03.2018)

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    11. Wer "stürmt denn mehr gegen die Anthroposophie" an, als diejenigen, welche ein Problem mit der Akzeptanz demokratischer Vorgänge haben und selbst ständig ihre Duftmarken setzen mit ihrem Verfolgungswahn vor "identitärer Vereinnahmung" und nicht endenwollender "Putin-Kreml-Phobie" ?

      Ja, "der süßliche Duft brauner Verwesung, er liegt in der Luft und geht (tatsächlich) umhher", nur weht er offensichtlich diesmal aus ganz einer anderen Richtung als von der Seite des "ehemaligen Sprechers des braunen Anthro-Mobs".

      Oder was soll man von "Anthroposophen" halten, die sich heute noch vor diesem "braunen Anthro-Mob" fürchten, keinen schlimmeren Feind auf Erden kennen?
      Sind das wirkliche Anthroposophen, die mit dem Verwesungsduft der Bewegung, der sie vorgeben anzugehören, hausieren gehen?

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    12. @ bobby:
      »Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass die Abläufe wie sie stattgefunden haben gesetzeskonform waren.«
      Es genügt, wenn sie statutenkonform waren - und das hat bisher noch niemand bestritten. Ich erwarte daher keine Anfechtung — wie wollte man sie auch begründen?

      Man hätte sich natürlich schon sehr viel früher Gedanken darüber machen können, ob die Statuten noch zeitgemäß bzw „weltgesellschafts-gemäß“ sind, was die Wahl bzw Abwahl betrifft.
      Diese Gedanken scheint man sich bisher halt nicht gemacht zu haben. Wie sehr man sie sich nicht gemacht hat, das hat mich ja erstaunt: ich bin gar nicht Mitglied - aber ich hatte, nach der Art, wie die Diskussionen im Vorfeld verlaufen waren, diese Abwahl erwartet; im Gegensatz zu einigen Mitgliedern, mit denen ich einige Tage vor der Wahl sprach: sie schienen eine Abwahl für ganz undenkbar zu halten… und fielen, als das Ergebnis bekannt wurde, aus allen Wolken.
      So dürfte es wohl auch etlichen anderen Mitgliedern der Weltgesellschaft ergangen sein.

      Nun nimmt man diese Abwahl zum Anlaß, sich Gedanken darüber zu machen, ob man mehr Demokratie möchte und, wenn ja, wie das zu organisieren wäre. Statuten lassen sich natürlich ändern — allerdings normalerweise nicht mit Rückwirkung auf vergangene Generalversammlungs-Beschlüsse. Mit denen wird man wohl in Zukunft leben müssen.

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    13. Ich gehe davon aus, dass in der Gesellschaft heute die Mehrheit niemals für weniger Demokratie eintreten würde.

      Ganz abgesehen davon ist ausnahmslos jeder Mensch ersetzbar und da das Schicksal der AAG oder auch die positive Weiterentwicklung anthroposophischen Lebens weltweit auf Dauer wohl unmöglich durch die Abwahl von 2 Personen negativ beeinflusst werden kann, ist leider davon auszugehen, dass dieses ganze Hick Hack hier wieder mal nur bewusst generierten Querelen, inneren Grabenkämpfen, Schuldzuweisungen und vom Wesen her anti-anthroposophisch ausgerichteten Selbstzerfleischungen Vorschub leisten soll, anstatt dem sich Gedanken machen über die sinnvolle Gestaltung der Zukunft.

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    14. Letztendlich hat es auch etwas komisches und leicht absurdes, wenn hier diverse Blogger, die nicht Mitglied der AAG sind, die Generalversammlung der AAG in allen ihren Facetten und möglichen Implikationen diskutieren.

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    15. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal meine obige Anfrage wiederholen und den Blogbetreiber bitten, seine Aussage (Fr. 00:03)

      "Wird Peter Selg, der schon lange auf der Woge der Identitären in dieser Szene mitschwingt, die Gelegenheit ergreifen?"

      zu belegen. Ich kenne Selg vor allem als Autoren zahlreicher Bücher nicht nur zur Anthroposophie, sondern auch zu Biographien. Unter anderem über Hans und Sophie Scholl, aber auch Nelly Sachs und Celan.

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    16. "Identitäre Anthroposophie" ist so, wie der Begriff hier im Blog verwendet wurde, nicht identisch mit den politischen Identitären. Er umschreibt einen konservativen Kreis, wie er sich heute z.B. im Umkreis der "Mitteilungen" auslebt.

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    17. Oben stand aber nur "auf der Woge der Identitären...", nicht "identitäre Anthroposophie" also liegt es nahe, dass ein/e Leser/in an die politische Gruppierung denkt.

      Wenn man achtsam genug ist und es vermeiden will, bei den Lesern eine gedanklich-diffamierende Verbindung zu der politischen Gruppierung herzustellen (Selg=identitär=rechtsradikal...?) kann man doch einfach ein anderes Wort nehmen.

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    18. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    19. Ingrid,

      "…Es genügt, wenn sie statutenkonform waren…"

      Nein, das dürfte so nicht richtig sein.

      Grundsätzlich müssen Statuten Gesetzeskonform sein, ebenso ihre Handhabung. Auch in der Schweiz. Gesetzeskonform heißt auch, dass die Stimmen der Mitglieder in angemessener Form berücksichtigt werden. Genau gegen diesen Grundsatz wird in diesem vorliegenden Fall nach meiner Meinung in offensichtlicher und in gravierender Weise Verstoßen. Der Nachweis dürfte unschwer zu erbringen sein.

      Auszüge aus dem Vereinsrecht der Schweiz:

      In einem Verein haben die Mitglieder letztlich das Sagen. Die Mitglieder können mitbestimmen und mit-wirken. Die wichtigsten Mitgliederrechte und -pflichten müssen in den Statuten verankert sein, damit sie verbindlich sind. Die Mitgliederversammlung bildet die eigentliche Legislative im grundsätzlich demokratisch funktionierenden Verein.

      Die Mitwirkungsrechte ermöglichen dem Mitglied, die Willensbildung, die Organisation und die Verwaltung des Vereins unmittelbar zu beeinflussen (Stimmrecht, Aktives und passives Wahlrecht, Recht auf Einladung zur Mitgliederversammlung usw.). Werden bei Beschlüssen oder Wahlen die entsprechenden Rechte verletzt, sind sie anfechtbar oder nichtig.

      Anfechtung von Beschlüssen die gegen das Gesetz oder die Statuten Verstoßen:
      Ein Mitglied, welches einem Beschluss nicht zugestimmt hat oder an der Versammlung nicht anwesend war, kann diesen nach Kenntnisnahme des Beschlusses innert Monatsfrist beim Gericht anfechten. Dies gilt auch, wenn ein Beschluss nicht gesetzes- oder statutenkonform zustande gekommen ist. (Art. 75 ZGB). Jedes Vereinsmitglied kann sich auf Art. 75 ZGB berufen. Wird von der Anfechtungsklage hingegen nicht (oder nicht rechtsgenügend, insbesondere verspätet) Gebrauch gemacht, so wird ein Mangel, wenn er bestehen sollte, grundsätzlich "geheilt". Das bedeutet, dass der Beschluss, sei er nun gesetzes- oder statutenwidrig, verbindlich wird – sofern ihn die Schwere des Mangels nicht nichtig werden lässt.

      Nichtigkeitserklärung von gesetzes- und statutenwidrigen Beschlüssen:
      Verstößt ein Beschluss inhaltlich oder formell gravierend gegen ein Gesetz oder die Statuten, steht dem Mitglied die Nichtigkeitsklage ohne gesetzte Frist zur Verfügung. Die Nichtigkeit kann sich wegen ihres Inhalts ergeben, aber auch wegen formeller Mängel.


      Quellen:

      Rechte und Pflichten der Mitglieder

      Entwicklungen im Gesellschaftsrecht X

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    20. Der promovierte Historiker Ganser identifiziert sich sogar mit den Geschwistern Hans und Sophie Scholl - als Widerstandskämpfer gegen die USA (siehe Schawinski).

      Der kokonservative Autor Selg möchte bei Bedarf die lokale Buchhandlung schliessen (siehe oben). Wäre das eine Vorwegnahme der Rehabilitation des Diktators Steffens?

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    21. Ton Majoor,

      Das Verhalten einiger urkonservativen Autoren der Anthro-Szene erinnert manchmal peinlicherweise an gewisse Verhaltensformen der Primaten. Da ist der Darwinismus anscheinend doch noch nicht so ganz zu 100% überwunden. Das darf aber nicht laut gesagt werden und ich nenne deshalb besser keine Namen. Ich habe den Eindruck die Meinungspolizei ist gerade unterwegs…

      Der Gorilla entflöht das neue Alpha-Männchen

      “When the aging gorilla is confronted with the much more virile, new alpha-male, he shows submissiveness by grooming the alpha-male, but the gesture is actually a vain attempt by the old gorilla to humiliate his much younger rival.”

      — Jane Goodall, primatologist

      Hier eine Kurzübersetzung des dazugehörigen Zeitungsartikels. Vielleicht hast Du es noch nicht gelesen:

      "…Es scheint ein klarer Fall von Affenverhalten zu sein: Dieser eigenartige Augenblick, als Donald Trump vor der Weltpresse einige Schuppen von der Schulter des französischen Präsidenten Emmanuel Macron entfernte. "Wir müssen es perfekt machen. Er ist perfekt", erklärte Trump seine Aktion.

      "Wenn der alternde Gorilla mit dem viel männlicheren, neuen Alpha-Männchen konfrontiert wird, zeigt er Unterwürfigkeit, indem er das Alpha-Männchen entflöht, aber die Geste ist eigentlich ein vergeblicher Versuch des alten Gorillas, seinen viel jüngeren Rivalen zu demütigen." So die amerikanische Primatologin Jane Goodall.

      Aber Affenforscher bezweifeln das. "Durch das entflöhen zeigst du Zuneigung, nicht um einen neues Alphamännchen zu täuschen", sagt die Kognitionspsychologin Mariska Kret (Universität Leiden)
      "Ich betrachte es als Fake News", sagt der Primatologe Frans de Waal, "wahrscheinlich zusammengestellt von einem klugen Typen, der nicht weiß, welche Affenart Jane Goodall studiert hat." Schließlich ist Goodall ein Schimpansenexperte.

      Demnach kein Affenverhalten? "Trump versucht tatsächlich, den dominanten Mann zu spielen. Die Hände festhalten, nicht loslassen, wie er es oft mit den Führern der Welt getan hat" so mailt die eminenten Affenforscherin.

      Selbst Jane Goodall scheint sich schon mal über Trump geäußert zu haben. Seine Auftritte erinnerten sie an den Dominanzrituale der Schimpansen, sagte sie vor den US - Präsidentschaftswahlen in einem Interview: "Um zu beeindrucken zeigen die Männchen einen spektakulären Darstellung der Macht: Stampfen, auf dem Boden schlagen, Äste ziehen, Steine werfen"

      Macron kommt noch gut davon, wenn man es so betrachtet…"

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    22. @ bobby:
      »Wird von der Anfechtungsklage hingegen nicht (oder nicht rechtsgenügend, insbesondere verspätet) Gebrauch gemacht, so wird ein Mangel, wenn er bestehen sollte, grundsätzlich "geheilt". «

      Eben. Wo kein Kläger, da kein Richter.
      Nun bin ich wirklich gespannt: hast Du etwa im Sinn, den Beschluß anzufechten? Mit welcher konkreten Begründung?

      @ Ton:
      »Es ist ein öffentlicher, schweizerisch-italienischer Wahlbetrug«

      Ich sehe nicht, wer hier betrogen haben soll.
      Auf mich macht es einfach den Eindruck, als hätten viele Mitglieder gar nicht damit gerechnet, daß man es wagen würde, gegen die ausdrückliche Empfehlung des Vorstandes zu entscheiden.
      Und das, obwohl die Menschen im Vorfeld ihre Ansichten offen vertreten haben; wer sich (wie zB ich) dafür interessiert hat, dem konnte klar werden, wer für bzw gegen wen stimmen würde - und so ist es ja auch gekommen.
      Wieso also Wahlbetrug?

      Ist es nicht vielmehr einfach Ent-Täuschung, nach schmerzlichem Erwachen?

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    23. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    24. Ingrid,

      "…Wo kein Kläger, da kein Richter…"

      Ja, aber bitte zu genau zu Ende lesen. Der letzte Absatz lautet: "Verstößt ein Beschluss inhaltlich oder formell gravierend gegen ein Gesetz oder die Statuten, steht dem Mitglied die Nichtigkeitsklage ohne gesetzte Frist zur Verfügung."

      Ich habe eine Übersicht zur Rechtslage geben wollen und dabei gezeigt, dass die Gesetzeskonformität der Statuten und ihre Handhabung von entscheidender Bedeutung sind bei der Beurteilung der Rechtmäßigkeit demokratischer Abläufe. Ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass diese, wie sie stattgefunden haben, gesetzeskonform waren. Das ist meine persönliche, das Vereinsrecht im allgemeinen Sinne betreffende Einschätzung dazu. Ob sie im spezifischen Einzelfall auch hier zutrifft, kann ich nicht abschließend beurteilen. Das bedeutet aber doch nicht, dass ich deshalb vor habe ein Gerichtsverfahren in die Wege zu leiten gegen die Beschlüsse der Jahresversammlung. Argumente dazu habe ich aber reichlich erwähnt. Ich möchte das aber nicht noch einmal alles wiederholen. Ich brauche mich hier nicht wie in einem Gerichtverfahren zu rechtfertigen. Deshalb nur noch ein letztes Mal vielleicht das Hauptargument, wie es auch von Jaap Sijmons ausgesprochen wurde:

      Wenn die Schweizer Position als Vertreter des Verbandes als Weltgemeinschaft lediglich eine Minderheit von weniger als 10% der Mitglieder repräsentiert und diese trotzdem unter Verletzung der Stimmen der Anderen durchgesetzt wird, dann hat das nichts aber auch gar nichts mit demokratischen Entscheidungsfindung zu tun, sondern kann und sollte als einen betrügerischen und manipulativen Putsch bezeichnet werden. Ein offensichtlicher und ein gravierender Verstoß gegen die Mehrheit der sonstigen Mitglieder, deren demokratische Willensbildung in unwürdiger Weise verletzt worden ist. In der Tat äußerst enttäuschend und es war auch vorhersehbar für diejenigen die vorher informiert waren über Absichten der Putschisten der Reaktionären. Die Nicht-Informierten sind gutgläubig ins Messer hineingelaufen und mussten in der Tat ein böses und schmerzliches Erwachen erleben. Das macht es umso schlimmer.

      Die Frage ob die bei der Abstimmung unterlegenen Mitglieder es gewagt oder nicht gewagt haben gegen eine ausdrückliche Empfehlung des Vorstandes zu stimmen ist in dieser Frage vollkommen bedeutungslos und führt nur zu falsche Assoziationen.

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    25. Ja nun, Du kannst natürlich glauben, was Du willst.
      Ich sehe keinen Wahlbetrug und halte das, was Bernhard Albrecht weiter unten sagt, für sehr viel plausibler.
      Gute Nacht!

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    26. "Das Verhalten einiger urkonservativen Autoren der Anthro-Szene..."

      Man kann den Eindruck bekommen, dass die Egoistenblogger etwas unsicher sind bezüglich einer klaren Differenzierung der Begriffe "Konservativ" "Reaktionär" "Rechts" und "Rechtsradikal".

      Bitte googeln. Auszug aus Wikipedia ("Konservativ"):

      "Der Wertkonservatismus betont bestimmte inhaltliche Positionen wie zum Beispiel die Bedeutung der Menschenwürde, der Treue und gegenseitigen Sorge in der Familie oder anderer Tugenden. Um diese Werte zu bewahren, sind Wertkonservative bereit, Strukturen zu verändern, etwa indem durch eine Steuerrechtsreform die Familie gefördert wird"

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    27. Naja - konservativ zu sein heißt vor allem, daß man etwas bewahren will. Bewahren kann man nur, was da ist - also die gerade herrschenden Zustände.
      Sobald die Zustände sich geändert haben, kann es auch Kräfte geben, die die ur-sprünglichen Zustände zurückhaben wollen — ich finde es nicht falsch, solche Kräfte als „ur-konservativ“ zu bezeichnen.
      Auch die wikipedia schreibt ja: »Konservatismus (auch Konservativismus; von lateinisch conservare ‚erhalten‘, ‚bewahren‘ oder auch ‚etwas in seinem Zusammenhang erhalten‘) ist der Sammelbegriff für politische und geistige soziale Bewegungen, die die Bewahrung der bestehenden oder die Wiederherstellung von früheren gesellschaftlichen Ordnungen zum Ziel haben.«

      Ich kann schon begreifen, daß man den Eindruck haben kann, etliche Mitglieder haben die beiden „Zäsuranten“ deshalb nicht bestätigt, weil sie fanden, die AAG habe sich für ihren Geschmack zu weit von der AAG der Weihnachtstagung entfernt; ich kenne allerdings auch ein Mitglied, das Erneuerung wollte und deshalb nach Dornach gefahren ist, um mit abzustimmen — während diejenigen, die für eine Bestätigung gewesen wären, zu Hause geblieben sind.

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    28. Konservativ heißt nicht, dass man etwas bewahren möchte, sondern das man an etwas 'festhält' und damit selbst aus der eigenen Fortentwicklung aussteigt.
      'Konservativ' hängt ganz unmißverständlich mit 'Konservieren' zusammen und bedeutet, dass man etwas an einem bestimmten Moment 'einfriert'.
      Eine Pflanze etwa kann man 'bewahren, indem man sie im Lebendigen pflegt; konserviert man sie, so wird sie zur Trockenpflanze (tot).

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    29. Die lateinische Wurzel con-servare beinhaltet das Wort servare (u.a. beobachten, acht geben, hüten, erhalten, erretten, innehalten, in acht nehmen…)
      Dementsprechend bedeutet conservare bewahren, beobachten, beibehalten, (am Leben) erhalten, sogar auch: begnadigen, Leben schenken…

      :-) Wer dabei nur an die Konservendose denkt, wird freilich zu anderen Assoziationen kommen; darin zeigt sich aber schon eine persönliche Bewertung.

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    30. ‘schweizerisch-italienischen Wahlbetrug‘ bezieht sich auf den Bericht von Sijmons:
      “Der Schweizer Generalsekretär hat seine Anwesenheit während der Treffen dieses Kreises im November abgebrochen und auch der Generalsekretär Italiens war am Ende nicht mehr anwesend …“ und: “dass die negative Stimmung mit mehr lokalen Mitgliedern überrepräsentiert sei“.

      Wahlbetrug oder unzulässige Wahlbeeinflussung? Sind die über 400 zusätzliche lokalen Mitglieder (fast 1000 minus 560 nach Sijmons) per E-Mail für die Abwahl aufgerufen worden? Via einer Adressenliste oder Facebook-Gruppe?
      Vergleiche mit dem Brexit (Farage) oder mit der niederländischen Ukraine-EU-Abstimmung (Baudet).

      Es geht hier übrigens bei Konservatismus eher um Rechtskonservatismus, Neokonservatismus und Konservative Revolution (siehe wiki).

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    31. Ingrid,

      Glauben und Fakten in der Umkehrung. Das finde ich sehr bemerkenswert.

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    32. @ bobby:
      Unsinn.
      Erstens ist es nicht erwiesen, daß es einen Wahlbetrug gegeben hat - und solange das nicht eindeutig erwiesen ist, bleibt alles Reden darüber Spekulation.
      Zweitens sagt der Absatz, auf den Du mich nochmal extra hinweist:
      "Verstößt ein Beschluss inhaltlich oder formell gravierend gegen ein Gesetz oder die Statuten, steht dem Mitglied die Nichtigkeitsklage ohne gesetzte Frist zur Verfügung.“ auch nichts anderes als: Wo kein Kläger, da kein Richter.: Solange kein Mitglied eine solche Nichtigkeitsklage erhebt, bleibt es bei der „Heilung“ - selbst dann, wenn es tatsächlich einen Wahlbetrug gegeben haben sollte.
      Drittens hab ich mich mit meinem Satz »Ja nun, Du kannst natürlich glauben, was Du willst.« nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Zukunft bezogen: im Gegensatz zu mir scheinst Du zu glauben, daß es eine Wahlanfechtung oder eine Nichtigkeitsklage geben wird - oder irre ich mich da? Wie dem auch sei: Die Zeit wird weisen, wer von uns beiden diesbezüglich das Richtige geglaubt haben wird.

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    33. Ach je, da stand ich aber arg auf dem Schlauch mit meiner 'Konservendose'!
      Jetzt werden mir die Zusammenhänge klarer und in 'conservare' steckt ja auch schon ( für denjenigen, der nicht völlig auf dem Schlauch steht) das 'con' des vor Schwangerschaft 'bewahrenden' Con-doms...

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    34. Ingrid,

      Da habe ich weiter kein Kommentar. Am Textverständnis scheint es zu hapern. Deutlicher kann ich es nicht formulieren.

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    35. @ Stephan:

      :-) Um zu Deinem ursprünglichen Bild zurückzukehren:
      Die Pflanze stirbt nicht erst durchs Konservieren, sondern bereits in dem Augenblick, in dem sie von ihrer Wurzel getrennt wird.
      Wann genau das ist, oder auch: was die Wurzel ist, was in sie hineingewachsenes Unkraut, was vielleicht in Symbiose lebendes notwendiges „Beikraut“ — darüber kann man freilich unterschiedlicher Ansicht sein.

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    36. Urkonservativ:

      Gemeint ist hier die Bedeutung der Stagnation, das Festhalten an der Vergangenheit, auch der Rückschritt. Das als "persönliche Bewertung" zu bezeichnen ist abwegig. Wenn ich für Inhalte wie "beobachten, Acht geben, hüten, erretten, innehalten, in acht nehmen, am Leben erhalten, begnadigen, Leben schenken" das Wort konservativ benutze, dann ist das schon zu mindestens erklärungsbedürftig. Vielleicht nicht in Sprache der Identitären und Reichsbürger. Da gibt es besondere Sitten und Sprachregelungen.

      Konservenkost ist unbekömmlich und auf Dauer schädlich, lebensfeindlich und krankmachend. So auch im Geistigen. Da wo Entwicklung stagniert, sogar Rückschritt sich breit macht, verwirklicht sich vorzugsweise das Böse. Gerade auch in der Gegenwart.

      Da kommt einem die anonyme Erscheinungsform von Herr Rudolf im Sinn. Er hält sich nur zu gerne in Kreisen der Identitären und Reichsbürger anthroposophischen Zuschnitts auf. Wenn ich an seine Person denke, dann sprudelt es geradezu an Eingebungen was man da alles so schreiben könnte. Meistens verkneife ich es mir. Es wird dann einfach zu lasterhaft.

      So tummelt er sich vorzugsweise mit seinen Kollegen-Kommentatoren der Fassaden-Verschwörer von Herr Herbert Ludwig, Vertreter der "Rechte Schlagseite bei den Anthroposophen in BW". Manchmal kann man sogar den Eindruck haben, dass es sonderbaren Erscheinungsformen seines Egos sind die da auftreten, evtl. sogar seine Doppelgänger. Davon hat er immer schon reichlich gehabt und er mag es besonders damit seine Spielchen zu treiben und sich dahinter zu verstecken.

      Ganz offen und aktuell zum Beispiel hier. Die Personen die da auftreten nennen sich Michaela und Rudolf, beide auch im Egoistenblog wohlbekannt. Aber auch andere obskuren Gestalten treiben dort ihr Unwesen in gemeinsamer Eintracht gegen die heutige deutsche politische "Vasalle-Kaste" mit ihren angeblich "völkerrechtswidrigen und kriegsverbrecherischen Angriffskriegen". So zum Beispiel der Kommentator "Stahlfront", er nennt sich "Leibstandart SS Adolf Hitler", sein Werbespruch auf seiner Fassadenkratzer-Ifo-Seite zum Großdeutschen Reich (die Gaueinteilung und die Hauptstadt Germania fehlen nicht) lautet: "Deutschland über alles!"

      Die Leibstandarte SS Adolf Hitler.
      Der am 17. März 1933 von Adolf Hitler als Stabswache Berlin gegründete auf den Führer persönlich vereidigte und ihm persönlich unterstellte paramilitärische Truppenverband firmierte ab September 1933 unter dem Namen Leibstandarte SS Adolf Hitler, kurz LSSAH.

      1934 ermordete die LSSAH auf Befehl Hitlers beim sogenannten "Röhm-Putsch" Teile der SA-Führung, die selbst eine paramilitärische Organisation der NSDAP war ("Nacht der langen Messer"). Zusammen mit den Politischen Bereitschaften bildete die Leibstandarte die SS-Verfügungstruppe, aus der 1940 die Waffen-SS hervorging. Die LSSAH trägt die Verantwortung für eine Unzahl von Kriegsverbrechen der unvorstellbar grausamsten Art an der Ost- und Westfront.

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    37. @Ingrid

      Nein, es hapert nicht am Textverständnis, das allesentscheidende ist die Methode, welche zur 'Bewahrung des Gewordenen' angewandt wird.
      Um anzuerkennen, dass 'konservieren' den gleichen Wortstamm wie 'Konservativ' hat, bedarf es keines erweiterten Sprachverständnisses oder Wortsinnes, sondern lediglich des Buchstabierens.
      Und wenn ich etwas gewordenes 'bewahren', also 'konservieren' möchte, so ist die Frage nach der Methode, nach dem Mittel (also des Konservierungsmittels) für die Qualität des Ergebnises eben 'allesentscheidend'.
      Die einen mühen sich mit Lichtrhythmischen Prozessen ab, während die anderen einfach Sorbinsäure reinschütten - die erste Methode würde ich als 'haltbar machen', die zweite als 'konservieren' bezeichnen...

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    38. Stephan,

      Das mit dem Textverständnis bezog sich nicht auf "Urkonservativ" sondern auf einen vorherigen Kommentar von mir:

      "…Wo kein Kläger, da kein Richter…"

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    39. @ Stephan:

      Ich habe nicht angenommen, daß es am Textverständnis hapern könnte - das war bobby.
      Mir geht es nur darum, darauf aufmerksam zu machen, daß jemand, der sich selbst als konservativ bezeichnet, der Ansicht ist, daß er bemüht ist, etwas am Leben zu erhalten und es eben nicht töten zu lassen.

      :-) Daß Du nicht so jemand bist, war mir auch vorher schon klar…

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    40. @ bobby,

      Der "Rudolf " im von dir heute 13.28 Uhr weiter oben verlinkten Thread im fassadenkratzerblog (5.April, 17.24 Uhr) bin nicht ich. Ehrenwort.

      Abgesehen davon, ist es trotzdem eine bodenlose Frechheit mich zum x ten Male mit den Nazis in Verbindung zu bringen.
      Fies, hinterhältig, wie immer. Kannst du dich denn selbst noch im Spiegel betrachten?

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    41. "Abgesehen davon, ist es trotzdem eine bodenlose Frechheit mich zum x ten Male mit den Nazis in Verbindung zu bringen"

      So etwas ist eben Alltag im Netz und auch üblich. Mit "Nazis in Verbindung" gilt man heute, wenn man z.B. den (Nazi-) Begriff "Heimat" benutzt. Noch schlimmer: "Volk" (obwohl der Bezug auf den Begriff im Grundgesetz verankert ist). Ebenfalls reichlich Nazi: Wenn man Salafisten darauf hinweist, dass sie sich an demokratische Werte zu halten haben, usw.usf. Alles "urkonservativ" oder "reaktionär" oder eben "Nazi"

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    42. Hitler war an erster Stelle Mensch! Und nicht Nationalsozialist! Das wollen wir nicht aus den Augen verlieren. Genauso wie Chico in erster Linie Hund war, und doch kein sogenannter "Kampfhund"!
      Die Diskriminierung beginnt im Kleinen. Hitler war immer gut zu seinen Hunden, und hat sie menschlich behandelt! Auch Blumen begnadigte er stets! Er wollte keine Schnittblumen, als Vegetarierer tötete er nur Pflanzen, um Bier zu brauen oder seinen Leib zu nähren.

      Das mit "den Juden" war halt ein kleiner Irrtum. Auch Putin liebt Tiere sehr! Besonders gefährliche Tiere, denn sie schauen den bösen Menschen ins Herz! Es stehet geschrieben: "In wess' Herz nichts darin ist, in was der Tiger den Zahn zu bohren vermag, der mag durch Rudel von wilden Tigern gehen, und aber siehe: Ihm wird kein Haar gekrümmt!"
      So spricht man südlich von Eurasien in alter weiser Zunge.
      Darum .. Heilig sei uns der Augenschmaus .. mögen sich doch manche der edlen und reinen Friedensfürsten dem Gottesurteile zu stellen wagen, und in einem Terrarium mit ausgehungerten Alligatoren nächtigen! Das Ergebnis solchen Wagemuts werden wir akzeptieren.
      Heil und Segen!

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    43. Da man auf diesem Blog primär das "reaktionäre, rechte" usw. bekämpft, wäre es interessant, wie sich die "Hauptkämpfer" (z.B. Bobby) politisch einordnen/bezeichnen würden. Als links? Im deutschen Sinne als links? (Also alles was irgendwie "links" ist, ist grundsätzlich positiv) oder im selbstkritischen Sinne "links" (wie etwa in Frankreich, wo es nach dem Erscheinen des "Archipel Gulag" eine entsprechende Revision von "linken" Gewißheiten und Glaubenssätzen gegeben hat).

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    44. ...wobei es natürlich meistens am lustigsten ist, wenn man beobachten kann, wie sich die Vertreter einer eher "linken" Haltung innerlich hin und her biegen: Einerseits ist jedwede Kritik an der Flüchtlingspolitik Merkels "irgendwie rechts", andererseits sickert mehr und mehr durch, dass nicht wenig Flüchtlinge radikale Antisemiten sind:

      (https://www.info3-magazin.de/ein-buch-zur-rechten-zeit/)

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    45. "Heimat, Volk und Nazis"

      Meine geistige Heimat ist jedenfalls bei dem Teil des Volkes, bei dem man nicht zum Nazi gestempelt wird, wenn man das Grundgesetz respektiert.

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    46. @ anonym 13.18

      Klar ist aber auch, dass die meisten Gesetze sowie auch die der political correctness für Auslander gar nicht gelten.

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  15. Nach einer privaten E-Mail Korrespondenz zwischen einem Mitglied und dem Schatzmeister der AAG Justus Wittich über die Gültigkeit der Abstimmung hat Herr Wittich sich dahingehend geäussert, dass das Verfahren nicht zu beanstanden sei, dass im Hinblick auf die Statuten keine angreifbaren Mängel vorliegen würden und der Beschluss damit nicht rückgängig gemacht werden könne, die Abwahl damit gültig sei.

    Bernhard Albrecht

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  16. @ Ton (hier)
    »Wahlbetrug oder unzulässige Wahlbeeinflussung? Sind die über 400 zusätzliche lokalen Mitglieder (fast 1000 minus 560 nach Sijmons) per E-Mail für die Abwahl aufgerufen worden? Via einer Adressenliste oder Facebook-Gruppe?«
    Das weiß ich nicht. Ich kann mir schon auch vorstellen, daß jemand, der sowieso schon weiß, wie er abstimmen will, sich die unerquicklichen Diskussionen davor erspart.

    Aber selbst wenn es so gewesen sein sollte, wie Du sagst, wäre es kein Wahlbetrug. Nicht einmal eine unzulässige Wahlbeeinflussung.
    Daß so etwas möglich ist, ist einfach eine Konsequenz einer Mehrheits-Demokratie, in der jedes Mitglied diselben Stimmrechte hat, gleich, ob es sich um ein tätig-sein-wollendes Mitglied handelt oder um eines, das sich das Jahr über nicht für die Vorgänge in der Gesellschaft interessiert.
    Das würde übrigens mit Einführung der Briefwahl oder Wahl per Mausklick nicht anders: wer am besten auf der Populismusorgel spielt, tut sich leicht, diejenigen für sich zu gewinnen, die sich nicht das ganze Jahr über informieren, sondern sich nur knapp vor Wahlen für die Politik oder eben knapp vor Generalversammlungen für die Vorgänge in der AAG interessieren.

    Wahlbetrug würde bedeuten, daß ausgefüllte Stimmzettel oder erhobene Hände nicht oder falsch gezählt wurden.
    Davon habe ich aber bisher noch nichts gehört.
    Auch wenn im Vorfeld Lügen verbreitet worden wären, könnte man über Betrug sprechen. Aber auch davon ist meines Wissens bisher nicht die Rede.
    Einmal abgesehen davon, daß selbst ziemlich dreiste Lügen im Wahlkampf heutzutage meist nicht als Wahlbetrug gewertet werden, wohl weil man im allgemeinen davon ausgeht, daß demokratieerfahrene Erwachsene Wahlkampfversprechungen sowieso nicht für bare Münze nehmen...

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    1. Übrigens, Marc Desaules ist zugleich Generalsekretär und Schatzmeister in der Schweiz. Er dementierte im Propagandakampf eine Stimmempfehlung für die schweizerischen Mitglieder (‘Legendenbildung und Stigmatisierung entgegentreten‘, S.6, Beitrag leider abgebrochen).

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    2. Ich stimme Ingrid voll zu. Demokratisches Verhalten beinhaltet in jedem Fall die Anerkennung von nicht durch Betrug zustande gekommenen Ergebnissen sowie auch der (nur für die Zukunft abänderbaren) ebenfalls demokratisch aufgestellten Regeln, die demokratische Willensbildung überhaupt erst ermöglichen.
      Zum demokratischen Geist bzgl. der Beurteilung von systembedingten Erscheinungen, die man nicht zu teilen   imstande ist, gehört es auch einen gewissen Anstand walten zu lassen.

      In diesem Zusammenhang ist es auch mehr als bedenklich, wenn wie weiter oben durch einen anderen Anonymen geschehen, Nicht-Mitgliedern das Recht sich an dieser Diskussion zu beteiligen abgesprochen werden sollte.
      Nicht die Beteiligung von Nichtmitgliedern an der Diskussion hat hier "etwas komisches und leicht absurdes", wie der Anonyme zum Besten gibt, sondern wohl viel eher die Nichtanerkennung des Wahlergebnisses vor einem Betrugsbeweis, sowie untergeordnet natürlich auch die unbewiesene Annahme, bei es sich bei anonymen  " Mit-Diskutanten"  um Nicht-Mitglieder der AAG handele.
      Das hat mit demokratischem Geist nicht das Geringste zu tun.

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    3. "...mehr als bedenklich, wenn wie weiter oben durch einen anderen Anonymen geschehen, Nicht-Mitgliedern das Recht sich an dieser Diskussion zu beteiligen abgesprochen werden sollte"

      Das habe ich nicht gesagt. Das "Recht", sich an der Diskussion zu beteiligen, besteht natürlich. Komisch und leicht absurd ist es dennoch, ähnlich wie es komisch und absurd wäre, wenn ich die Beschlüsse und Statuten eines Kleingartenvereins, in dem ich nicht Mitglied bin, mit anderen Nichtmitgliedern ausgiebig erörtern und diskutieren würde.

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    4. @ Anonym:

      »ähnlich wie es komisch und absurd wäre, wenn ich die Beschlüsse und Statuten eines Kleingartenvereins, in dem ich nicht Mitglied bin, mit anderen Nichtmitgliedern ausgiebig erörtern und diskutieren würde.«
      :-) Einerseits ist mir diese „Absurdität“ natürlich bewußt.
      Andererseits aber: wenn ich „Anrainer“ wäre, also in unmittelbarer Nachbarschaft eines Kleingartenvereins lebte, dann könnte es schon sein, daß mich Beschlüsse und Statuten und ihre Auswirkung auf die Umgebung interessieren.

      Nun - und ich empfinde mich nicht nur der Anthroposophischen Bewegung zugehörig (die ich derzeit nicht als eins mit der Anthroposophischen Gesellschaft empfinde), sondern auch der Menschheit (auf die sich die Intensität der Kulturwirksamkeit der Anthroposophie ja auswirkt - oder meinst Du das nicht?), lebe also gewissermaßen in unmittelbarer Nachbarschaft mit der AAG.

      Zudem diskutieren wir hier ja nicht nur über die GV der AAG, sondern auch darüber, was Demokratie bedeutet. Die GV der AAG war gewissermaßen ein „Modellfall“ - über den sich Gedanken zu machen meiner Ansicht nach für Demokraten durchaus angebracht ist.

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    5. @ Ingrid
      Mit der Menschheit empfinde ich mich auch zugehörig, die Menschheit ist tendenziell eine eher gute Sache. Wenn man aber sein Demokratieverständnis auf diesem Blog ausgerechnet am "Modellfall" GV der AAG ausdiskutieren will und sich dann letztendlich doch nur wieder über die bösen und ach so reaktionären Anthros aufregt, ist das Ganze für mich eben nicht allzu ernst zu nehmen.

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    6. Na also, Anonym!
      Da hast Du ja jetzt Dein tief-absurde Problematik schön selbst an einer Kasuistik herausgearbeitet:
      Jahrelang verbissen bei Themen mitzudiskutieren, die man 'zutiefst absurd findet' und 'nicht allzuernst' nehmen kann, zeugt doch von einer tiefen eigenen Sinnentleertheit.
      Ich würde Dir dringend raten,Anschluß an einen Kleingärtnerverein zu suchen - da bekomt das Dasein eine ganz neue Fülle und vielleicht gibt's ja irgend wann mal Aussicht auf den Posten des ersten Vorsitzenden.
      Du wirst sehen, wenn Du erst Mal Kleingärtner-Präsident bist, dann musst Du Dich über den Egoistenblog gar nicht mehr aufregen; ganz andere, lebenswesentliche Herausforderungen werden an Deinem Horizont auftauchen...

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    7. Lieber Stephan,

      Weisst du, dass ich oft darüber gerätselt habe, warum du dir immer wieder diese Blösse gibst? Die du eigentlich gar nicht nötig hast.
      So wie auch jetzt wieder, wo du dir alle Mühe gibst etwas Höherstehendes zu sein, als beispielsweise ein Kleingärtner.

      Es ist nicht das erste Mal, lass mich offen zu dir sprechen. Du hast  jetzt ganz offensichtlich , ich nehme mal an unfreiwillig, schon wieder deine Unfähigkeit gezeigt, zu erkennen, wie lächerlich es wirkt, wenn du einfach nicht die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass verschiedene Anonyme sprechen, die du allerdings nicht auseinanderzuhalten  in der Lage bist und wo du dann entsprechende skurril-irreale Verknüpfungen zwischen diesen herstellst.

      Das ist deine ganz persönliche Tragikomik.

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    8. Und dann sind's noch nicht mal die Anonyme selbst, die da sprechen, sondern deren Doppelgänger oder astrale Partialfetzen davon, die sich zum Protestmob verklebt haben.

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